Dienstag 8. März 1910 Erstes Blatt Nr. 56 Die heutige Nummer umfaßt 10 Seiten. Straße entschieden werden müsse. Und daraus machen die einen die Vorgänge und ihr Charakter-. die anderen bi. einen Triumph über die gefoppte Polizei Ertrag tin> 160. Jahrgang *>* «echckitlich 9C’ lommcnbui ildlmgcnm ch nicht eitle । der W nr mir W licht becleicfl- MM (Vronfr. Ztg." hat zwei ;§|etret(it n macht 'wr.Lr. *n seine M» hon Ossen'aeit ttufi eint „ist an >hti! btt. putschen : bespricht cr 6oit Marine Ticjem bei den « födr «f in überein, > nicht, wie n, daß teil önen Tage- ,r verlaßt tlichleii des durchgesetzt Wg. Leon- ; bestätigen, üctär tlipp lerjtbirehor» Kommission uns M mb. ($5dl Stellung zum Aottengesetz n. (Leisall SÜ’s ZK Seelen in ihrer Brust. In der Main Stabt selbst blasen seine Redakteure kräftig im Chore der S-rasenumzügler inil. der be-- lannte Berliner Mitarbeiter dagegen läßt in einem ruhigen Artikels in dem sehr nüchtern die lächcrlicken lieber treibunden über die Berliner Vorkommnisse beleuchtet werden, durchblicken, daß die Polizei „in guter Haltung" ihre Pflicht getan habe. Während das denro- kvatische Blatt an der Spitze wiederholt das „Heerlager" der geso'.pten Polizei verhöhnte und den Ausgang der Sache wacker äls eine Hauptblamage der Polizei hinstellte, erhebt der Berliner Mitarbeiter ganz gemächlich seine Einwendungen: Tas waren, kurz, leidenschaftslos rntb 1 ,ie S. ndenz skizziert. Sw Untt Urib um N j4 e Hebtr, 1"? 'ki. uhte ob, bon föt £|. chnittiich 11 unter. Unsere nächsten hanSekpolitischen Ausgaben. )-( Berlin, 7. März. Tas Jahr 1910 Hal mit einer Tätigkeit aur handelspolitischem Gebiet begonnen, die an die Zeiten des Ab- jch.'usses von Handelsverträgen mit den sogenannten Ver- ^gsstaatcn erinnert. Mit der Regelung unserer handels- i.otilischen Begehungen zu Portugal, den Vereinigten Staaten von Amerika, Bolivien und Kanada sind jedoch unsere Aufgaben auf diesem Gebiete, auch für die allernächste Zeit, noch nicht erfüllt. In einer Reihe von Staaten ist man an die Revision der Zolltarife herangclreten, leider, aber be- gr ei flick erweise, iin Sinne einer Erhöhung der Zölle. Ties n'f zunächst in pirantreim der Fall gewesen, ivo man Ver- s'ärtutlgen des -Schutzes des inländischen Marktes mit einer deutlichen Spitze gegenüber der deutschen Einfuhr vorgenommen hat. Frankreich ist autonom in der Festsetzung ,ciner Zölle und kann von keiner Macht der Welt daran gehindert werden, die ihm als zweckmäßig erscheinenden Zollerhöhungen in jeder beliebigen Höhe vorzunchmen. Immerhin wird auch Frankreich, wenn es seine Aussuhr- intcressenten nicht jetzt und namentlich später schwer schädigen will, auf die Wünsche der mit ihm in Handelsbeziehungen stehenden Staaten Rücksicht nehmen müssen. Wie versaute!, har der französische Senat durch solche Erwägungen geleitet, bereits Abschwächungen der übertrieben hohen Zollsätze des neuen Tariscntwurfs vorgcnommen. ~ -Irene Zolltarife haben ferner Schweden und Spanien geschaffen. Unser Handelsvertrag mit Schweden sollte mit Ende d. I. ablaufssn, ist aber, da die Vorbereitungen für den Abschluß neuer Handelsverträge in Schweden nicht in genügender Weise vorgeschritten sind, bis zum 1. Dezember 1911 verlängert worden. Seiner Erneuerung werden nicht i'nbcträchtliche Schwierigkeiten entgegcnstchcn, da Schweden an oer Ausfuhr zahlreicher Waren lebhaft interessiert ist, die anch in Deutschland entweder als Rohstoffe vorkommen oder in industrieller Tätigkeit hergestellt werden, hierhin 0chören namentlich die Erzeugnisse der Steinbearbeuungs- und Pavier-Judustrie sowie verschiedene landwtrtschaZliche Rehvrodukte. Als Hindernis für den Abschluß eines neuen deutsch schwedischen Handelsvertrages wird ferner noch das ungemein gesteigerte Selbstgefühl der Schweden, dre ihrer Industrie unbegrenzte Entwicklungsmöglichkeiten voraus- mqen, eine Rolle spielen. Der Abschluß eines Handelsvertrages mit Japan wird sich wohl weniger schwierig gestalten, da bis jetzt wenigstens die Befürchtungen wegen des Erstarkens der Wettbewerbs- fähigleit der japanischen Industrie sich noch nickt verwirklicht haben. Auf diesem E.miete ist die gelbe Gefahr zweifellos überschätzt worden. Mit dem 28. Februar '..911 gehl auch der mit Bulgarien abgeschlossene Handelsvertrag zu Ende. Wie verlautet, werden die Berhanolnngen über die Erneuerung dieses Vertrags demnächst beginnen. Soviel betannt ist, sind Bulgarien gegenüber erhebliche Hü dwuisje nicht zu überwinden. *" ' Der Wunsch nach Abschluß eines Handelsvertrages mit esaiücn beherrscht schon lange die am Handel mit die>em Gietzener Voirzertverein. •1 rL c i t : i . u. 1 v; i»i u | i l a i) e n D. „Horch, horch, die Lerch' im Actherbkau!" — draußen läßt der Frühling „fein blaues Band wieder flattern durch die "ültc", die Sonne lackt vom wolkenlosen Himmel und ich mit schmeichelnder, wundervoll wohliger Warme, und überall quillts und sprießls; wer mag da am Hellen Sonntag- mittaq im Konzerrsaal sich in >Lpiet und Lied singen und sagen lassen, was er draußen so viel herrlicher noch leben lanu! und wenn selbst ein Schubert lockt. <50 fehlten auch von den Getreuen der KammcrmusiNonzerte viele, und manch leere Reihe verriet den Wunsch, der hier in Worten ausgesprochen sei. wenn im Früh fahr schon Karn rncrmuf 1.1- lonzerte überhaupl noch veranstaltet werden, tollten |te abends stattfinden. Vielleicht findet er für das letzte Konzert am 8. Mai Berücksichtigung. E- mar schade um die gute Kunst und das schöne, das das Konzert bot. Schuberts Es-dur-Trio eröffnete es, wie seine kürzlich gespielte C-dur-Symphonie auf jenem Ge- bietc, so von seinen Trios das reifste, gleichfalls Nicht lange vor seinem Tode culjtanöcn, „das Meistertrio seiner Zeit und „Schuberts Eigentümlichstes" nach Schumanns begeuter- ten Worten, bem es seinerzeit, als es zuni erstenntal geipult wurde, „wie eine zürnende Himmelserscheinung über bas damalige Musiktreiben Hinwegzugehen" schien. Em köstlich seist es Wert, duftig, zierlich und dahingehaucht wie ertfer Blutenstaub im Jruhlingswind, dann wieder faflfchwellend und voll treibender M'ratt: int Andante erfüllt von tiefer schmerzlicher Klage; voller Melodie, wie sie ja feinem so reich und ungesucht aus dem Innern quoll, wie Schubert. Eit. Beispiel grade dafür, für diese Eigenart Lchuberticher Kunst, bietet ja sozusageii augenfällig, wenn die Erzählung nach berichtet, das zweite der an das Trio sich anreihenden Lieder: „Horch, horch . . befjen entzückende, von tfW tingslusk durchtränkte LRelodic Schubert auf einem -2pazier- nanq in Gesellschaft von Freunden bei der Rast im ländlichen Wirtshausgarten, als sein Blick zufällig beim Durchblättern eines Buches auf das Gedicht siel, sofort beim Lesen „ciu- fiel", so daß er sie auf der Rückseite einer S>peisetarte, die ,‘um Notenpapier umgewandelt wnrde, festhielt. Ein ganz andersartiger, aber gleich köstlicher Schubert ift das er|te Lied des Programms; „Sei mir gegrüßt!", dessen süße immer uäiderholte Refrainmelodie unnachahmlich das sehnsüchtig Schwärmerische des Textes wiedergibt. Zwei Lieder von Schumann, darunter der bekannte „Hidalgo" mit seinem wNichen Wechselspiel in Gesangstimme und Begleitung, Ichlossen den ersten Teil des Programms ab, den ersten ihrer bekannten und uns so licogemorsencn vornehmen Art, ausgeglichen, subtil, technisch eintoatü)frei gespielt. Strengste Gewisienhaftigreit mag vielleicht bedauern, das; eine kleine vorübergehende llniiimmigteit in der Tempoaufsassung zwischen Geige und Cello einen flüchtigen Schatten auf derv Anfang des Andante im Schicker tschen Trio warf. -m. — Wie uns die Kunst befreit! Auf Veranlai'liUK, der hiesigen Freideukecvereiniguug 'brach Tr. Brun0 Wille, gestern abend vor einer starken Versammlung im oberen Saale des^ Hotels Einhorn über das Thema: Wie uns die Kunst befreit$1 Tr Brune Wille, beiden neuestes Werk Tic Abend bürg', zu' den eriolgreichften Büchern unserer Zeit gehört, betrachtet die Kunst als die bedeutsamste Erzieherin bei Menschheit aur bent Weg zu einem reinen, schönen Menschentum. Um aber von ber Kunst erlöst zu werben, bebars es einer rückhaltlosen .Hingabe an das Werk, ob es nun bic Natur mit ihren tansenbfälttgenj Wundern ist ober irgcnb ein Zweig bei Kunst. Wem nicht ein von Rauhreir überzogener Grashalni eine Lsfenbarnng ist, bem ist bas Erschauern vor ber Kunst versagt, beim nur ber, bent die reine Empftinglichkeit bes Kinbes geblieben ist, bem alle Schönheit stets etwas neues ist, bem sie neue Einbrücke gibt, ber ist zu einer Erlösung burch die Kunst fähig. So ist auch jebes künstlerüche Werk eine Erlösung, benu ber Künstler, der sich dies kindlich reine: Gemüt bewahrt, wirb das, was in ihm ringt, nicht nur zu seiner eigenen Erlösung gestalten, wndern auch ur Mietung; derer, die im Genuß seines Werkes sich clbft Der?.' -nkon'ten. Tenn bas Berges'en ber eigenen, iclbstfüchttger Peripfflt:i,Ij#" erst ber eigentliche Genuß ber Kunst und somck<7uch eine Befreiung burch bie Kunst. Es mürbe hier zu weit führen, auf die klaren, tiefschürfenben Gebanken bes Voitragenben näher nn= mgehen, der seiner hiesigen Gemeinde einen genußreichen, an--, regenden Abend geschenkt, der wohl vielen eine Erlösung bedeutete. Starker Beifall dankte dem Dichter, desfen cble Vortragskunst bekannt genug ist, um hier noch besonders erwähnt zu werben. DK. Tas große R a l i 0 n a l v e n k m a l für die Königin Victoria, das auf besonderen Wunsch König Editards vor dem Buckingham Palast errichtet wird, schreilel nur sehr langsam vorwärts, worüber schon verschiedentlich bittere Klage geführt worden ist. Es scheint ober, daß daran nicht uicf zu ändern ist, da die Ausinhrunq des Denkmals dem Bildhauer Tlwmas Brock ganz tret überlassen worden ist und man feinen weiteren Einfluß nur ihn ausüben kann. Es heißt, daß der Ban miiideslens noch zwei Jahre in Anspruch nehmen wird. — Aus Washington wird uns nnterm 7. März gemelbd:. Pearl) lehnte es im Unterausschuß ber Marinekommiftiou ab, seine Beweise für bic Erreichung des Rorbbols zu unterbreiten; inbem er auf einen Vertrag httiwies, den er mit einer VerlagS- anstalt abgeschlossen habe. Der Um raus schuß hatte die Beweise tn Verbindung mit ber vorn Kongreg beabsichtigten Auszeick^tung Peaiys erbeten. Tie Akabernic ber Wissenschaften zu Pari 2 wählte ben Mathematiker Tebekinb - Braunschweig zum mirtl. ausw. Mitglied. nicht nur in zeitlicher Bedeutung. Tenn was dann tarn bis zu Mendelssohn, hätte nach meinem TaiürijaUen ohnc Schaden ungespielt und ungesungen bleiben dürfen; es hielt wirklich den Vergleich mit dem lachenden Vorfrühling draußen nicht aus.' Wie man nach diesem Schubert ein Ding wie die Sonate von Faure, eine ganz effettooll aber ohne jeden Gehalt geschriebene Arbeit, spielen konnte, ist mir unverständlich; das Andante nach dem Schubertfchen erinnerte mich an die bekannte und dort ja auch verdienstvolle Kunstwartmanier, durch Vorführung von Bcichiel und Gegenbeispiel den Blick des Lesers für Natur und Unnatur zu schärfen. Daß die Sonate von Herrn Redner mit glänzender Technik gespielt wurde, sei jedoch anerkannt. Auch bie süßlich-sentimentale Hymne aus Sreadella im Trompeterstil hätte ich gern vermißt, so sehr sie auch die Vorzüge der prächtigen starken Stimme Herrn Kühlborns gezeigt — hätte, wenn er nicht unter einer starken Indisposition gelitten hätte, wegen Deren er zu Beginn des Konzerts um Entschuldigung bat: sie machte sich grade hier, wie auch im „Hidalgo" und in „Horch, horch . . .", allerdings recht bemerkbar. Einen Vorzug Herrn Kühlborns vor allem aber vermochte doch die Unpäßlichkeit nicht zu beeinträchtigen, feine gradezu vorbildlich vorzügliche Auciprache, die jebes Wort ohne Textblatt verstehen ließ; zu statten kam ihm öaoei auch feine vornehme und gehalteolle Vortragsart, die federn Licde gerecht wurde. Schade nur, daß grabe das, was im Weihnachtsoratorium seinerzeit an Herrn Kühlboru so ganz besonders entzückt harte, das Sieghastc, Helle seiner höchsten Lage, diesmal fast ganz verloren ging. Hoffentlich haben wir im nächsten Winter nochniais Gelegenheit, Herrn Kühi- born in einem Liederabend zu hören, viclleimt mit einem Schubcrtzyflus oder mit Löweschen Balladen. _ Diesmal können wir ihm nur herzlich danken dafür, daß er trotz seiner Erkältung seine Zulage ciiigehaltefl und sein Bestes zu geben versucht hat. Ein Weicher Tank gebührt verrn Professor Trautmann, der, rote ich höre und auch zu de- uierleu glaubte, trotz starker Erkältung sich der Riefenaufgabe unterzog, außer der Mittvirkung in 2 Trios noch sämtliche anderen ^Nummern zu begleiten, und diese Ausgabe glanzend gelöst hast, ohne daß seinem Spiel irgend welche^ Ermattung an^umerteil war. Das Mendecksohnsche C-moll-Sno befchlog das Konzert und brachte es wieder auf eine des Anfangs würdige Höhe; menn es auch in feiner oft auch ein wenig süßlicken Melodik dem Schubert nicht ebenbürtig erscheint, fo hat es doch auch manche fchöne, ja große Stellen, ,0 namentlich in dem prächtigen Schluß,as mit feiner großartigen, in Tur hell auätingenben Steig- rung. Bewc -vrios wurden von den Herren Trautmann, Redner und Hegär in tritt in diesem Sinne einen gesunden Staiibpuuki. T.". bcutjd;: Michel, bei aft so unbesonnen nach ausländiscksm Vknstei ihm ausgetisckste Absuibitöten rußig entgegennimml, beb ar i zuweilen ber Auftüttelung. Selbst bie „Voss. Ztg." ist der Ansicht, daß du Waüiieckstsftagc doch n-ohl im Parlament, aber nicht, auf Der Zurückweisung eines revolutionären Beginnens. Regierung und Polizei in Beilin sind übrigens iibci- die Bc-^ urteilung der sozialbemokralischen Massenausflüge völlig einig:. Berlin, 7. März. Tic „Norddeutsche Allgemeine Zeiwng" schreibt: „Tie gestrigc.i Kundgebungea imTiergar.cn haben gezeigt, roa:- die Soziatbemotralic unter einem Wahtrechtsspazicrgang Der-- ffebt. Tie Demonstration hat sich Taft ungestört entwickeln iönnen und bie.et somit ein gan;, unverwlsch es Bcko ber Absichten ihrer Urheber. Da ist benn aufs neue zu beobachten, baß ben sozial-' demokratischen Führern bic Wahlreckst.st'ragc nichts weiter als ein Mittel bebeutet, bie Massen in Bewegung zu halten, ihnen bte Leist'mgsfähigteit ber sozialbemotrclmöen Organisatwncn klar zu machen unb zugleich ben Sinn inr Gesetz unb Srbnung nach Möglichkeit zu untergraben. Das B er e i n s g e s cy^ bas bas Vermmmlungsrecht in liberaler Weife georbnei hat, enthalt über öffentliche Versammlungen unter freiem Himmel unb Auszüge auf öffentlichen Straßen unb Plätzen eine klare unzweidcutigo' Bestimmung: sie bebüricn ber Genehmigung ber Polizei- behörbc. Daraus ergibt sich, baß die gestrigen, ohne Geiiehimgung: der Polizeibehörde arrangierten Auszüge ungesetzlich jiitb. Ob man diese dlusziige Wahlrechtsspaziergang ober Landpartien, nennen will, ist Döllig gleichgültig, der Name tut mchts znü Sache, ihren wahren Eharakter erhielten sie durchs Vorkomm- nisse, bic sich aus ben. Berichten ersehen lassen. Em ^paze:rgang Don geschlossenen Masseii, wobei Die Arbeitcrmarscillaifc gelungen,, rote Fahnen geschwimg^i, Hochiutfe auf bic Sozialbcmokrativ aufgebracht werben unb sich Rebner ücrnehmen lasten, i,t ohne Genehmigung eine ungesetzliche Kunbgebung. Wenn die gestrigen- Kundgebungen wieder einige Cofer gewidert haben, 10 fällt die Verantwortung dafür aur bie Lecker ber Demonstrationen, bw mit ben Führern ber sozialbemokratischcn Parte, identtsch sind. Daß es sich nicht um lokale Kundgebungen handelt, ’onDern daß man es mit einer planmäßigen sozialdemokratischen Agitation über bas ganze Reich hin zu tun hat, lehren bie vorliegenden Nachrichten. Wenn wir es aber bei diesen Vorgängen mit einer Auslehnung gegen bas Gesetz zu tun haben, ist eS ganz unb gar unberantlDortlid), wenn Blätter, Die zu ben bürgerlichen Parteien zählen, bic Temcnftrationen als einen Sieg, über bie Polizei Dt’r herrlich en. Ter Abg. Konrab Haußmann sagte bei bem gestrigen Festmahl ber neuen Fort'chritt- lichen Voltspartei, ber-.-^eiiinn stehe am oem ^.ondonntt, daß, man gesetzliche Zustänbc nur mit gesetzlichen Mitteln erobern könne: höchste Freiheit sei höchste Crbnung, unb höchste urbimng sei höchste Freiheit. Was gestern ge'ckehen ist, war die organi- i > W Tr. fleHt HK. Führungen ige Worte Md offen aggressiven sind, jum msfähigen nicht nur Mitte der M cmntfll : Welt be. hnille wir ich oder in sären oder her Feind- chlig.) Unb sangen unb pflegen. 15 bei der ige Politü, ist lediglich cn Kräfte 1 sie ergibt j sehe nicht nem Lande teil so nahe rcien Sell« : mehr mir- alle darauf sähen eines berzeugimg, jungen, nstig fort« ttuit, dm» L Dienstag und Freimg): MM KEAl W U M jC >8| H H 9 ELB M . B Zeilenpreis:lokall5Pf., oeimal monatl- £anb- Bf M EfiL U M M. ÖL' W W auswärts 20 Psennia. .virlschastlicheSeitfragen U MS < "w W v kL. Sy O v W i5hefredakteur:A.Goetz, irafpred) - stbnschlüffe; R W W M Verantwortlich für ben . bic Redaktion 112, _ - * *• /*.▲ < < ** volitischen Teil: August jUM General-Anzetger für Gberhefsen WM o,e Lagesnmnmer HotationsörMd und Verlag der vrühl'schen Univ.-Vuch- und Steindruckerei R. Lange. Redattion, Expedition und Druckerei: Lchulstratze 7. Vueiaentcii: 0. Beck, nie vormittags 9 Lior. ‘8 H~ Wirtschaftsgebiet beteii'jten Kreise Tie Handelsbeziehun- gen zwischen dem Teutscyen Reich und Spanien beruhen auf dem durch Notemvechsel getroffenen Abkommen Dom 12. ^c- bruar 1899, worin Spanien für seine Einfuhr nach Deutsch land die Rechte der meistbegünstigten Ration eingeräumt worden sind. Spanien hat sich dagegen verpflichtet, auf die aus Deutsch land cingeführten Waren seinen Konventionaltarif anzinoenden. Dieses Abkommen ist deutscherseits gekündigt und dann wiederholt und zwar zuletzt durch Notenwechsel vom Juni 1907 bis auf weiteres verlängert worden. Spanien Hai am 1. Juni 1906 einen noch jetzt in Geltung befindlichen neuen Zolllarif, der einen Nlaxunal- und Minimaltarif enthält, eingefühct. Für die deutschen Herlünfte lommen bic Zollsätze des Minimaltarifs zur Anivendung. Nachdem Spanien sich wohl hauptsächlich mit Rücksicht aus das Erstarken seiner in Katalonien angesessenen Industrie dem Abschluß eines Handelsvertrages mit Deutschland gegenüber sehr lange Zeit ablehnend verhalten hat, scheint es nunmehr infolge des Zustandekommens des deutsch-portugiesischen Handelsvertrages anderer Meinung geworden zu fein. Aus Besorgnis vor dem portugiesischen Wettbewerb ist man anscheinend jetzt für eine haudelspolitif.ste Annäherung an Deutschland günstiger gestimmt. Hoffentlich gelingt es den deutschen Unterhändlern, für den Fall, daß sich diese Annahme bestätigen sollte, günstigere Abmachungen zu treffen, als es in den bisherigen Hanoelsverträgen der Fall gewesen ist. Daß auch der Abschluß von Handelsverträgen die deutsche Ausftihr nicht vor Benachteiligungen schützt, beweist das Vorgehen der Schweiz, die infolge des Mehlzoll- konfliktes die deutschen Herlünfte zu fchiicui'.eren sucht. Sie hofft uns durch Mittel mürbe zu machen, die eines amerikanischen Raubstaates, nicht aber eines kultivierten Gemein- wejens im Herzen Europas würdig sind. Ter Reichsregierung erwäcksst aus diesem Vorgehen eine Aufgabe, die nur mit äußerster Vorsicht und Besonnenheit im Sinne des Schutzes berechtigter deutscher Interessen zu lösen ist. Daß die Schweiz auf Die fern Wege u)t Ziel nicht erreichen wird und darf, bedarf wohl kaum besonderer Hervorhebung. Sonach haben unsere handelspolitischen Arbeiten ihren Abschluß noch lange nicht erreicht. Ein Ende ist deshalb überhaupt nicht abzusehen, weil n>ir in nicht mehr allzu ferner Zeit fchon wieder an die Erneuerung unserer Abmachungen mit den sogenannten Bertragsskaaten denken müssen. ___ Vie „r!anSpär!ie"Httiiner SozialSemoiraten. Wenn man bie aus hetzenden unb übectrcbenben Berichte einiger bürgerlich-demDkratischer Blätter über bie Berliner Masseimuf- zügc lieft, muß matt bas feste Zugreisen Ker Polizei billigen. Man könnte allenfalls ber Ansicht sein, baß. man .solche Landpartien, wie bie nach dem Treptower Park geplanten, sich selbst hatte überlassen können, aber gerade das widerwärtige Bild, das einige bürgerliche Blatter, allen voran das „Berliner Tagebl.", boten, erforderte es, daß diesen Treibereien bie entschiedenste und kräftigste Abwehr entgegengoscht wurde. Schon der gute Geschmack des deutschen Voltes muß solche laä)erliche unb aushetzeubc Mache ohne Federlefeit von sich abschütteln. Tw Berliner Polizei Der- »jette Verhöhnung des Gesetze?. Sympathien, die Blätter des Berliner Freisinns für diese Demonstrarionen zeigen, sind sicher nicht von dem Geiste eingegebcn, der aus den Hauß- mn mischen Worten spricht. Berlin, 7. März. Ter Polizeipräsident sprach den Ofsizieren, Wachtmeistern und Schutzmännern der Sckwitz- mannschaiten von Berlin und den Vororten seine Anerkennung für ihr gestriges Verhalten aus und besuchte die verletzten Schutzleute im KrankMhanse bezw. in ihren Wohnungen und belobte sie. Au; den Reichrtagsausschüffen. : Berlin, 7. März. Der B u d g e k a u e's ch u st verhandelte am Aäontag zunächst über dm Ban des TienstgebäudeS des Reichsmarineamls, für den als erste Rate 750 000 M!. angefordert werden. Staats- sckretär v. T i r p i tz bezeichnet es als eine unbedingte Notwendig- lei i. für rationelle Arbeit, die auf, mehrere Stellen verzettelten Arbeitsränme in ein Gebäude ',nsammen;uziehen. Es handelt sich um einen Austausch der setzt hierfür benutzten »änfer gegen Grundstücke der Hodwalm in der Bendlerstraste und K'önigin- Augusta-Straste. Der Berichterstatter empfiehlt die Zustimmung zu diesem Austausch, bei dem das Reich im Gegensatz zu dem früher geplanten Bau in der Bellevuestraße ein gutes Geschäft mache. Es foil ein gemeinschaftlicher Antrag der Fraktionen im Pleinim eiugebracht werden, damit die. Regelung ohne Rachtragsetat erfolgen kann. — Daraus wird die Beratung des P o st h a u s h a l l s . zunächst der Stellvertretungsrosten, fortgesetzt. Bon konservativer Seite wird ausgesührt, daß an keinem Haushalt die Ansätze so sparsam ersolgt seien wie beim Posthaushalt. Trotz 55 Millionen Mark Mehrgehältern sind 52 Millionen Mark Ueberschüsse aw gesetzt. Es fei nicht mehr viel zu sparen. Nerte Stellen feien nicht gefordert. Das Anwachsen des Verkehrs solle trotzdem bewältigt werden. Da dürfe man die Stellvertretungskosten nicht auch noch herabsetzcn. Tenn eine Einschränkung des Erholungsurlaubs sei auch nicht wünschenswert. Auch der Vertreter der Tozialdcmolraten ist gegen den vom Zentrum beantragten Abstrich. Der Zentrumsredner meint, wenn von 50 Beamten 2 erkrankten, brauche man nicht sofort Vertreter zu schicken. Der Aufforderung des Staatssekretärs, seine Gewährsmänner zu neunen, könne er nicht Nachkommen. Der vom Zentrum beantragte Abstrich wird abgelehnt. Hierauf werden die Entschließungen der Konservativen -Dröscher, Lattmann» und der Nationalliberalen Becki über die P ersonalreform verhandelt. Der Berichterstatter Beck be- 'tont die Schwierigkeiten, die die Besoldungsordnung wegen der steten Vergleiche mit Preußen gemacht habe. Deshalb solle man versuchen, die Organisation der preußischen anzugleichen. Natürlich habe dies eine grotze Tragweite, aber die Mißstände müßten irgendwie beseitigt werden. Die Erörterung wird dann bis 'nach Erledigung des. gesamten Haushalts zurückgestellt. Die weitere Erörterung dreht sich zum Teil über etatrechtliche Fragen, Die Kosten der Schneebrüche, die Entlassung von Arbeitern. Schatzsekretär Wermuth erklärt schon jetzt, daß er einer Erhöhung der Anleche für F er n sp r e ch z w eck e im nächsten Jahre entgegentreten müsse. Staatssekretär K rät ke erklärt, die Reichs- telegraphenvcrwaltung fei der Privatindustrie gegenüber viel entgegenkommender als andere Verwaltungen. Datz die Post sich billiger anbiete, um die Privatütdustrie zu verdrängen, fei unbedingt nicht richtig. Die Gebühren für Legung von Nebenanschlüssen leien kürzlich nachgcptüft worden. Da die Frage der Fernsprechgebühren, schwebe, habe man die Ächnseguenzen noch nicht gezogen. Auf Anfrage aus dem Ausschuß über das Tele- tankensystem in den Kolonien erklärt der Staatssekretär, das Funkspruchsystem verlange vörgeübte Leute und Maschinen; man könne auch nicht so sicher mit der Zeit rechnen und man könne nicht den Fernsprecher anschließen wie beim Drahttelegrapheni Gerade der Fernsprecher aber werde stark von Eingeborenen benutzt. Pis, Kamerun zu telegraphieren, fei noch nicht möglich, das Aeußerste fei bei festen -Stationen. Kap Teneriffa. Die Klagen der Privatinduftrie über Unterbietung durch die Post loerben von verschiedenen Seiten aus dem Ausschuß bestätigt. Bon nationalliberaler Seite wird eine Entschließung eingebracht, wonach die Herstellung der Fernsprechnebenanschlüsse der Privatindustrie überlassen werden soll. Ter Staatssekretär bemerkt dazu, der Lost- ocrmaltnng seien 1100 Nebenanschlüsse in kurzer Zeit gekündigt und der Privatindustrie übertragen; daraus gehe hervor, daß die Pojsl nicht zu billig arbeite. Die Entschließung wird angenommen. Der Posthaushall wird erledigt bis auf die Bittschriften und die auf die Personalrcfovm bezüglichen Entschließungen. Dienstag: Eisenbahnen, Reichsschatzaml und Haushaltsgesetz. Aus Hesse«. In ber Zweiten hessischen Kammer beantragen der Abgeordnete Raab imb Genossen: „Tie Regierung zu ersuchen, im Artikel 1. des Entwurfs des Finanz-gesetzes für das Etatsjahr 1911 teilte Aenderung dahin vorzunehmeu, daß gemäß Artikel 48, Abs. 3 des Gesetzes, die. allg. Einkommen ftc u e r betreffend, vom 12. August 1899, die drei untersten Klassen von der ErhebungfürdasEtatsjahrl911b^freitbleiben, und der dadurch entstehende Ausfall für die Staatskasse von ca. 900 000 Mark durch Vorlage einer Novelle zum Vermö- geussteuergcsetz mit entsprechende!,’ Progression der Ver- nwgenssteuer cingebradti werden tonn." Deutsches Aeicv. Der Kaiser traf am Dienstag gegen 12 Uhr auf dem Bahnhöfe Wilhelmshaven ein, wo er vom Prinzen Heinrich von Preußen, dem Stations-Chef Admiral Graf von Baudissin, deui Flvtten-Ehes Admiral von Hvltzcndvrfs und dem Festungsfom- Mandanten Konteradmiral Merten empfangen wurde. Nach bei Begrüßung burd’ die Admirale fuhr der Kaiser mit deut Prinzen .Vx'inrid" im Automobil durch die reich beflaggten Straßen unter ten Hurras der versammelten Menge nach dem Exerzierhaus der zweiten 'Matrosendivision, wo he Vereidigung der Rekruten stattsand. Alsdann fuhr der Kaiser zum Linienschiff „Deutschland", no er Wohnung nahm. Fn der Presse tauchen, so schreibt die „Nordd Allg. Ztg.", fortgesetzt Angaben über die bevorstehende Reise des Kaisers nad; M j r f u au'. Gerade in den letzten Tagen haben sich die Gerüchte so weit verdickstet, daß schon von Vor- tercitungcn 'um Empfang des :>jijnardAn auf ber Insel berichtet ...nurdp/—>Wir möchten f sh alb daran erinnern, daß eine Fahrt ees Kai>ersuch den« ’?)?ittclmeer für dieses Jahr niemals be- jchlossene Sache war und möchten es als unwahrscheinlich bezeichnen, daß eine solche Reise unternommen wird." In der Sitzung des Bundesrats am Aäontag wurde dem Entwürfe der R e ichsve r si cherungs-Qrduung zuge- fl. r m m :. ________ Ausland. Der bl Önin von England bleibt nach einer Pariser Meldung bis Mittwoch früh in Pari s und begibt sich sodann nad) Biarritz. Wie aus Loudon gemeldet wird, erklärte Premierminister A » n u i 11) auf eine Anfrage, daß die Entschlietzuugen, welche die Regierung bezüglicki des Oberhames einbringen werde, auch Vor ichlage über die Verkürzung der Dauer ber Parlamentssession enthalten würden. Kriegsminister Halb an e erwähnte bei seinen Erklärungen zum Heeresbudget auch, daß das Kriegsministerium Erwägungen über die Frage der Selbstlader angestellt habe und dabei ,;n der Anschauung gekommen sei. daß es noch einige Zeit dauern werde, bis die Selbstlader prattijd) verwendbar seien. Der Kriegsministcr gab ferner die Erklärung ab, daß das Kriegs- niiniftcrinm die Einrichtung eines regulären Luftsch.fserkorps beabsichtige: es besitze ein 11 ein ces l en k.b a res Luftschiff m Alder«hot, das zufriedenstellende Erfolge üuiäuipciien habe. Es fei mit dem Entwurf zu einem grüßen Lenkva 11 on beschäftigt, der während des laufenden Finanzjahres erbaut werben solle, während ein großer zum Flottendienst bestimmter Lenkballon im Sommer auf Stapel gelegt werden würbe. Zwei weitere kleine Lenkballons seien in Frankreich zum Auftrag gegeben. Aus London wird berichtet: Das B a 1 t a n f o m i t c e gab zu Ehren Enver Beis ein Frühstück, wobei Generalpostmeister Samuel einen Trinkspruch auf die türkische Konstitution ausbrachte. Enver Bei sei ber Garibaldi der Türkei. Die Selbstzucht der Jung- türfen sei bewunderungswürdig. Enver Bei sprach in seiner Erwiderung England seinen Dank für die moralische Unterstützung der Türkei aus, die, wie er! hoffe, seinem Vaterlande erhalten bleiben werde. Die russische Duma bat am Montag den Haushalt des Ministeriums des Innern angenommen. Die Kadetten, die Sozialdemokraten und die Arbeitergruppe, sowie die Muselmanen stimmten gegen die Annahme.. Man meldet aus Täbris: Ein aus Teheran eingegangener Befehl zur Ausnahme enter inneren Zwangsanleihe im Betrage von einer Million Tomans hat unter den Kaufleuten und der besitzenden Klasse eine Panik hervorgerufen. Sattar Chan widersetzt sich offen der Bildung eines Ausschusses zur Regelung der Frage der Rückgabe des während der Unruhen in Täbris und Ardebil geraubten Gutes an die rechtmäßigen Eigentümer. Heer und Llotte. Admiral v. Knorr, durch ।einen Sieg in dem einzigen wirklichen Seegefecht ^während des 5i.Sges 1870/71 einer der populärsten deutschen Seeoffiziere, vollendet heute, Dienstag, fein 70. Lebensjahr. Aus Stadt und LanS. Gießen, 8. März 1910. "Tageskalender für Dienstag, 8. März: Stadt- theater. Benestzvorflelluiig für Regisseur Norden: „Ter Hochtourist". Anfang 8 Uhr. * *' Eine Abschiedsfe ier für Provinzialdirettor Geheim erat Dr. Breidert findet am nächsten Sonntag nach- nuttag 4 Uhr in der Turnhalle an Oswalds Garten statt. Land esu niversi tat. Der Groß Herzog hat den außerordentlichen Professor an der Universität Heidelberg Dr. med. et phil. Nud. Otto Neumann zum ordentlichen Professor in ber medizinischen Fakultät der Landesuniversität, besonders für das Fach der Hygiene und zmn Direktor des hygienischen Instituts, ernannt. ** Schulpersonalien. Ter Großherzog hat den Oberlehrer an der Oberrealschule zu Ossenbach Franz Petersohn zum Oberlehrer an der höheren Mädchenschule und dem Lehrerseminar zu Mainz, den Oberlehrer an ber Realschule unb dem Progymnasium zu Alzey Konr. Richter zum Oberlehrer an ber höh. Mädchenschule zu Ossenbach unb ben Lehramtsassessor Dr. Frietzr. -Lchrod aus Ossenbach zum Oberlehrer an ber höh. Mädchenschule zu Ossenbach ernannt. — Bestätigt würbe ber von bem Prinzen Friedrich zu Solms-Brauusels als Vormund des minderjährigen Fürsten Georg zu Solms-Braunsels aus die erledigte erste Lehrerstelle an der Genieindeschule zu Griedel präsentierte Lehrer H. Jung dafelbst, ferner von dem Grafen zu Erbach-Fürstenau auf die erledigte zweite Lehrerstelle an der Ge- meinbeschule zu Rothenberg präsentierte Lchulamtsaspirant H. Spieß aus Bechtheim. — Erledigt ist eine mit einem eöaug. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Staden. ** Feldberetnigungskommtssär. Der Groß- h erzog hat den Regierungsasfessor Dr. Ernst Goertz aus Friedberg zum FeldbereinigungSkommiffär mit dem Amtstitel „Kreisamtmann" ernannt. ** Für die Sitzung der Stadtverordneten- Versammlung am Donnerstag, 10. März, nachm. 4 Uhr, ist folgende Tagesordnung aufgestellt worden: 1.Mitteilungen. 2. Baugesuch Hermann Bender für Bleichst raße 3. 3. Baugesuch Jakob Heilbronner für Rittergasse 7. 4. Gesuch von P. Christophersen um Belassung eines Erkers am Hause Friedrichstraße 7. 5. Baugesuch des Eisvereins. 6. Wiederherstellung von Straßen im Jahre 1910. 7. Herstellung eines Verbindungswegs zwischen Ebel- und Stephanstraße. 8. Herstellung von Anschlüssen an das elektrische Kabelnetz. 9. Zusatz zur Polizeiverordnung vom 2. Marz 1901 zum Schutze der Bürgersteige. 10. Vergebung von Arbeiten und Lieferungen. 11. Bebauungsplan für die Schwarz lach und das Gart seid. 12. Plakatsäule am Ludwigsplatz. 13. Das Schulgeld der höheren Lehranstalten. 14. Die Rechnung des Realgymnasiums und der Oderrealschule für 1908. 15. Elektrische Einrichtung int Realgymnasium. 16. Beschaffung von Schulbänken. 17. Errichtung neuer Lehrersdellen an den Volksschulen. 18. Verpachtung von Kellern im Schulhaus an der Wäshanlage. 19. Definitive Besetzung von Lehrerstellen. 20. Neufestsetzung der Schulferien. 21. Gesuch des Feldschützen Wenzel um Versetzung in den Ruhestand. 22. Gesuch Friedrich Weber um Erlaubnis zum Betriebe einer Gast- ltnd -Lchankwirlschast im Hause Tiesen- weg 4. 23. Desgl. Karl Hartmann für Frankfurter Straße 62. 24 Desgl. .Valentin Lotz zum Schantwirtschafls^etriebe im Hause Ludwigsplatz 15. 25 Desgl. Theodor B.äulke für Ludwigftraße 55. 26. Desgl. Wilhelm Bolte für Wolfstr. 9. 27. Desgl. August Rath für Neuen Baue 22. e* Stadttheater. Am kommenden Sonntag nachmittag wird „Ter fidele Bauer" nochmals wiederholt; am Abend gehen Sudermanns .Strandkinder" in Szene. Beide Vorstellungen finden bei kleinen Preisen statt. "* Ergebnis eines Preisausschreibens. Auf einen von der Baugenossenschaft des Evang. Arbeitervereins ausgeschriebenen Wettbewerb unter der deutschen Archtiektenschaft zur Erlangung von Entwürfen von 40 bis 50 Gebäuden, Wohnhäusern für kleinere '-Beamte und bessere Arbeiter, auf einen 15 000 Quadratmeter umfassenden, von vier Straßen begrenzten Geländeblock, der durch weitere Straßenanlagen aufgeleilt werden kann, find 27 Konkurrenzentwürfe eingegangen. Das Preisgericht, dem u. a. Oberbürgermeister Mecum, Baurat Diehm, Stadtbauineister Braubach , Sparkassen - Direktor Doering und Beigeordneter HeyUgenslaedt angehörten, hat den 1. Preis den Architekten 'JJ1 a 1) r und Mark wort- Darmstadt, den 2. Preis dem Architekten Hans Nteyer-Gießen und den 3. Preis dem Kreisfiraßenmeister M o h r-Gießen zuerkannt. Weiter wurden zwei Entwürfe angetauft, darunter em Plan des Architekten Hamann-Gießen. Die Ausführung der Bauten am Süd- ende der Stadt gegenüber der Heyligenstaedt'schen Fabrik ist in allernächster Zeit geplant und erfordert im ganzen eine Baujumme von 500 000 Mk. Es war in dem Ausschreiben für den Wettbewerb bestimmt, daß die cinzureichenden Pro- lekte enthalten sollten: Einzelhäuser, Doppel- und Drillings- häuser mit Wohnungen von 2 und 3 Zimmern, Küche und Zubehör. Auch sollte eine Anzahl größerer Mietshäuser von drei Stockwerken mit ausgebautem Dachgeschoß, sowie eine Kleinklndelschule mit Versammlungs- und Lesesaal m den Entwürsen enthalten sein. V. H. E. Ein lad;vnocr, sonniger Frühlingstag inor es, ber bic Mitglieder des V. H. E. Gießen am Sonntag bei ihrer zwölften unb letzten Vcremswandonmg 1909z10 begleitete. Durch das prächtig.' Wetter angeTetft, hatte sich eine stattliche Schar, rund 100 Teilnehmer, am Sammelpunkte Kn getan dem Auf guter Landstraße ging es über Steinberg nach Grün tagen, das in knapp zwei Stunden erreicht war. Tas Arnvlb'sck)e Gasthaus formte die Wanderer nickrt alle beherbergen, so baß man zum Teil geswungen war, eine andere Unterkunft ui tarnen, währenb ein anderer Teil feinen Imbiß mri offener Straße, umgeben von der Dorf tagend, einnahm. Der weitere Weg führte auf teilweise recht unbequemen Feldwegen über Eberstadt nach M ü nzcn- berg, dem „Wetterauer Tintenfaß", nro wiederum, diesesmal längere Zeit, Rast geljalten wurde, die vorwiegend zur genauen Besichtigung der alten Burganlage, ber mächtigsten Smlaßruine der Wetteron, verwandt wurde. Auf ziemlich aufgeweichten Feld- wegen ging es hierauf an Rockenberg vorbei über Griedel nach dem industriereichen Butzbach, bem Endziele der Wanderung. Hier würbe nun Zunächst unter liebenswürdiger Führung des Inhabers die dyein. Waschanstalt Braubach u. Fischer, wohl- weit und breit das bedeutendste Werk dieser Brawch.', eingehend besichtigt, bem namentlich bic zahlreichen Damen lebhaftes Interesse entgegen- brachteu. Ten Schluß, der Wanderung bildete ein feucht-fröhlicher Kommers im Taunus-Hotel mit dem iieugegrünfcetCH V. H. E., Zw-eigverein Butzbach. Hier wechselten Ansprachen, Gesang und Vorträge in bunter Reihe ab, — Auch die Monotsoersannnlung des Zweigvereins am letzten Freitag, die ausnahmsweise im Cafe Ebel ftattfanb, war sehr gut besucht. Tas Vercinsmitglied, stud. E. Schneider, hielt einen mit vielem Beifall aufgenommenen Lichtbildervvrtrag über die kurifche Nehrun g. Er verstand es ausgezeichnet, den Zuhörern bic Entstehung ber Nehrungsbildung verständlich zu machen unb auf einer Wanderung über die Nehrung die eigenartigen Landwirtschaft! ichen Reize jener entlegenen Gegend zu zeigen. ** Schach. Der hiesige Schachllub veranstaltet am nächsten Donnerstag in feinem Klub lokal im Cafe Ernst Ludwig eine Simultan v o r st e l l u n g, za ber auchNichd Mitglieder willtommen sind. _ Anmeldungen beliebe man bis zuni Donnerstag abend < Uhr im Cafe Ernst Ludwig niederzulegen. Das Spiel beginnt um J $9 Uhr. L ich, 6. März. Im Änfchlitß an den beendigten Anfängerkurs würbe am 6. d. M. durch dir 2 le iw a raphen-Gefei 1 fd'.a ft „Gabtzlsberger"-Gieß.en ein neuer Verein, die Stenographen-- Gefellichaft „Gabelsb er ger" Lich, gegründet. )( Hungen, 7. März. Der Gesangverein „Eintracht" veranstaltete gestern in der „Traube" eine Abendunterhal- tung, zu der eine Abteilung der Gießener Regimentskapelle engagiert war, bic eine besondere Anziehungskraft ausübtc. Tas zur Auftührnng gebrachte vieraktige Volksstück ,/T i e Torf- Hex e", wurde mit viel Geschick burchgeführl und fand lebhaften Beifall. Musik- unb Gesangsvorträge stillten die Pausen zwischen den. einzelnen Akten aus und später reihte sich der 'hüb'ch verlaufenen Veranstaltung noch ein Tanzvergnügen an. d. Büdingen, 7. März. Heute morgen siel in der Wollspinnerei von Otto ^chaeser der Arbeiter Karrer, als et mit dem Schmieren seiner Maschine befchästigt war, infolge Ausglcitens mit bem Bein herab und verletzte sieb au der rechten Hand sehr schwer, indem er mit ihr in eine Fensterscheibe schlug. Nack> Anlegung eines Notvcrbanbes verbrachte man den Schwerverletzten in bas hiesige Krankenhaus, wo die beiden Acrzte ihm sofort die Wunden verbanden. Ter Unfall soll durch Unvorsichtigkeit beS Arbeiters entftanben sein. 1. Butzbach, 7. März. Heute sand unter dem Vorsitze des Schulrats S ü ß - Friedberg die F r ü h i a b r s i o n f c r c n 5 der Lehrer des Bezirks Bntzbaeh in der Voltsjchnle zu Butzbach stall. Lehrer Woli-Butzbach hielt einen intern (ernten Vortrag über die deutsche Grammatik und ihre Behandlung in den ersten vier Schuljahren. Taraus folgte ein ebenso interessanter Vortrag des Lehrers E i ch b o r n - Okarben über eine Reife, die et mit dem deutschen Flottenverein im vergangenen Jahre an btr '1'3 aif er tarne machte. Reicher Beisall lohnte den Redner mtb seine vuio " äsch, ; bald humoristisch klingenden AnSführungen. An die K'L-...iwenzj schloß sieh ein Mittagessen im „Hessischen Hof"., ? Bab 9c an L) e t m , 8. März. iXcl.) Der Salinen amtSbiener Wily. Seisserr har sich heule vormittag 8 Uhr in seiner Wohnung krankheitshalber erschossen. Tic Kasteist in Ordnung. Ossenbach, 7. Niärz. Der Selbstmord des Vorstehers der Offenbacher städtischen JnvalidenvcrsicherungSstelleZ Leouh. Ferd. Nipper, der sich mit einem Armeerevolvei am Portal des Friedhofs erschoß, erregt in den weitesten Kreisen Offenbachs das größte Aufsehen. Man glaubte an-- sanglich annchmen zu können, daß Ripper Jamilienzerwürs-« niffe in den Tod getrieben haben, aber bic sofort eingeleitete 1 Untersuchung hat bas Ergebnis gezeitigt, daß Veruntreu-! ungen mit das Motiv zur Tat gebildet haben, deren Höhe! nach den bisherigen Feststellungen uul 60UU Mark an-I gegeben wird. Hk. Darmstadt 7. März. Bei dem Wettbewerb für öciiI Entwurf des Jnucnausbaues Der ich a e 1 i s k i r d> c in H am -I bürg erhielt ber außerordentliche Prozessor für das Zeichnen, s Entwerfen und Modellieren von Ornamenten an der hiesigen Tech- mscher. Hochschule Augusto Barnes i. Ikui ersten Preis unb die« Ausführung des Hauptaltars Appenheim (Rhcinh.', 7. März. Ter cinnig. PfarrerI Sch e l l m annwurdc 101 i n f e t n cin.^'f 11 e a u f g e f u n b c n. 1 Nach ärztlicher Feststellung ist er infolge Einatmens giftiger'; Gafc, die einem amerikanischen Ofen während ber Nacht ent-1 strömt finb, erstickt. Auch bic int Zimmer befindlichen Kanarieu-1 Vögel lagen tot in den Käfigen. Pfarrer Schellmanu war feit 1; Fahren in Avpcnbcim tätig und vorher 212 Jahr Pforrwtar int Ober-Ingelheim. Das tragische Htnscheidcn des geachteten MannesI ruft lebhafte Teilnahme hervor. Schwab en heim a. d. Selz, 7. März. In der Nähe der hiesigen Bahnstalion feuerte der 21 jährige Phil. Waller aus f Bubenheim fünf Rev 0 lverschüf e auf feine Geliebte,, die gleitaaliengt Singer von hier. Hieraich richtete er die Waste gegen sich selbst und tötete sich durch einen Schuß in Den Mund. Das Motiv der Tat vermutet man in aussichtsloser Liebe. t Tas Mädchen ist lebensgefährlich verletzt, s. Wcglar. 7. März. Gestern wurde der Genossen-' s ch a f t s t a g für die 1 o n d w. G e u o s s e n s ch a f t c n mtd Kasiitoe- des Kreises Wetzlar abgehalten, der seht stark besucht war. Aus ■ der Tagesordnung standen 2 Vorträge, Die mit großem Jniercsic angehört wurden. Oekonomierat A r m b r n ft m a chcr - Bonn fprad; über „Rationelle Düngung und genossenschaftlicher Bezug von „Dünge- und Futtermittel." Er zeigte an zatzlreichen Beispielen wie der Lawdwirtschast alljLhrlid’, .norme Summen verloren gehen durch unzulängliche Düngung, durch falsche oder cm seitige Düngung unb durch An laus schlechter Düngemittel. Er wies nach, wie gebüngt werden soll uni) wrderle die Landwirte zum gemeinsamen Bezug durch die Bezugskommiiston und die bezogenen Düngemittel auch auf ihren Gehalt mtiersuchen zu lassen. Ver bandsrevisvr Koch-Bonn sprach über: „Tic Pflege des Kleiit- sparverkehrs durch Kreditgen-ofsensch aften.'' Er erläuterte die Schulst Par taffen, Heimfparbüchfcn und hob besonders den Sporkartenverkehr l-ervor, ber im Hessischen Genossensch aftsverband all gemein verbreitet, aud) im hiesigen Kreis ber verschicbcncn Kassen mit Erfolg eingeführt sei. Lehrer Ebe 1 Hard gab aus seiner Tätigkeit eingehende Erläuterungen. zx Waldgirmes, 7. März, teilte zahlreiche EememD.' füllte gestern unsere Kirche bis auf den letzten Platz. Für die Pfarrei Naunheint-WaldginneS wurde durch Dekan Korndörser- Gladenbach der erwählte neue Pfarrer Anthes in sein Amt eingew-iescii. Herr Anthes ist seit 1. Mai v. I. als Vikar tätig. Sj seiner Plnast , Sn i ,11 März, 6 J Uhr" -I foSadoffeJ !.^er aus •: jEiieihmg611 Thor jtRi Prozeß sti Lerleiiu ,?n 9. März I Hk. N. März bis ;.iben. Es > :;e Prophk .-lopheien. •itlidjen .Mensprac W- 2'e ji Der Angi Zeugnisse. < Zov'erijche üedin): 5c .'eit: a) 6d) Hnianlik. lstlosovhie "liiifches- Mour Saite cinen_ AitzlvciB >ieg für 9 I Tie W cek-Wel 11 tanorbung 11 cchönebeck- 11 lelängnis e l| uberiiihrl r 11 uni das CI | W iestg' 11 ihres Gatt [D’ eine Ber als t Kol] wen Binse iiitiiliet am Me Ernst r MchNiG eliebe man -usi Lndmig ■l rt eingelcitetc; ß Veruntreu-i n, deren W s) Dark an-i rei^ & fan x ;«& - Ä- B bciverb jnr cheiN'^ain dar 3*”' r hiesigen Xe®-/ Preis und du -„aus. isgrinndcn eBgs'Ugij der NaO ck ichen Sanayy nn IM fed J V Vfarrlntal . MenR^ ie iSel'eK ■te er h'c. < "M *1,2: sichtsloicr , Acnoi'^ • ja»*01 ■ •*- iider ö*1 1011^5 1.! öngE«s --°L- id die.^-Vn i- «(* gab ü- K Am 4. ds. Mts. ist Die studentische Reformverbindung Adeiphia I. A. d. C.: Cost 11250 Eueruc 1415] markt iS Karl Gutbub Gießen, den 7. März 1910. 1419 181 Das Raja - Korsett ist das beti e Korsett für stärkere Damen. Der Direktor und das Lehrerkollegium des Realgymnasiums und der Oberrealschule. Für bie vielen Bewerfe herzlicher Teilnahme bei dem Heimgang meiner lieben Schwester zur ewigen Ruhe sage allen innigsten Dank. trauernden Hinterbliebenen: Wilhelm Seipp Julius Seipp. sagen allen unsern innigsten Dank. Giessen, den 7. März 1910. Die ■' 8 Kostüm sitzt eleganter, weuu < • auf Raja gearbeitet ist. . D7» Oberleutnant d. Res. des Inf.-Regts. Kaiser Wilhelm (2. Grossh. Hess.) Nr. 116 geziemend in Kenntnis zu setzen. Kleine Tageschronik. D re Wiederverhartung der Frau von Schöne- b e ck-W e b e r wegen dringenden Verdachtes der Beihilfe an der Ermordung ihres Gallen haben wir bereits mitgeleilt. Frau von Schönebeck-Weber wurde zunächst in das Eharloltenburger AmlS- gelängnis eingeliesert und dürste in nächster Zeit nach Allensiem überstihrt werden. — Ter Haftbefehl des Slaoisanwalts stützt sich ans das Obergmachton der Wissenschaftlichen Abordnung, das dieser Tage iestgestetlt worden ist und die der Anstiftung zur Ermordung ihres Gatten Beschuldigte für zurechnungsfähig erklärt. Kastcnkamn Ersatzteile, wie Bäder u. tos fertigt stets in großer Auswal Karl Germer, WM Amtlicher Wetterbericht. Allgemeine Wetterlage seit Montag früh: Im ganzen Lande dauert die heuere und trockene FrühlurgswiUerung an: doch wurde auch wieder tu vergangener Nacht leichter Frost und Morgennebel beobachtet. Bei höher steigender Sonne tritt rasch Ausheiterung ein. — Im Westen über dem Ozean scheinen jetzt Tiefdruckgebiete sich stärker als seither zu entwickeln. Dadurch werden bis weit nach Mitteleuropa warme Südwinde angejaugt; doch stehen Regen- fälle vorderhand noch nicht in Aussicht. Welteraussichten in Hessen am Mittwoch, dem 9. März 1910: Heiter, trocken, warm bei Südwind; kein Nachtfrost und liebel mehr, später am Tage zunehmende Bewölkung. empfiehlt J. W cisel, Unterfertigte erfüllt hiermit die traurige Pflicht, ihre !. Ph. Ph., E. Ph. E. Ph., A. M. A. M„ I. A. I. A. von dem Ableben ihres 1. Philisters Herrn Oberlehrer Professor Ernst Schierholz Telephon 235. Sonnenstraße G. Lustschiffahn. M 0 urmel 0 n Legrand, 5. März. F a r m a 11 führte heute einen Flug von 1 Stunde 2 Minuten und 23 Sek. aus mit zwei Begleitern. Er stellte damit einen neuen Wett- lieg für Flieger mit Fahrgästen auf. Alleinverkauf des 11 d D. R. G-. M. 33 z 202 Ra-ja- Korsetts bei Märtte. fc. Frankfurt a. M., 9. P'ärz. Heu- und St r0 hmar k t. Angefahren waren 7 Wagen Heu und 4 Wogen Stroh. Bezahlt wurde iür Heu Alk. 4.00—5.00, Stroh (Korn-imngstroh) Mk. 3.20 bis 3.40, Lirrslroh Alk. 2.70.. Alles je 50 Kg. _ Die Zufuhren waren aus Oberhesfen und Gelnhausen. Geschäft flau. Kleine Ausgaben, großer Erfolg l Berlin, N. 31, Usedom-Str. 3, 12. August 1909. Ich litt an Blutarmut und Nervosität und fühlte mich stets matt und abgespannt. Auf Empfehlung nahm ich daher mal einige Zeit „Bioson" u. zwar verbrauchte ich innerhalb 8 Wochen 4 Pakete. Lehr bald befierte sich mein Allgemeinbefinden u. ich fühlte, wie ich stetig sowohl körperlick ivie geistig kräftiger wurde. Während dieser Zeit habe ich 6 Pfund zugenommen. Kurz, ich toor mit „Biofon" sehr zufrieden und sinde es wirklich angebracht zu sagen: „Kleine Ausgaben, großer Erfolg", Ich kann daher allen Blutarmen und Nervösen das gute Getränk sehr empsehlen. Hochachtend! Frau P. Fleischmann. Unterschrift beglaubigt: Dr. Engel, Vertreter des 'Notars Justizrat Arthur Heuer. „Biofon ist das beste und billigste Kräftigungsmittel. Paket 3 Mark in Apotheken und Drogerien. Raja-Korsett 1 Die eigenartige rationelle Schnürung des Raja-Korsetts vermag, wie kein anderes Korsett, eine moderne und schlanke Figur zu erzielen. machen Sie einen Versuch mit dem echten Fnhoffcu's Bären Kaffee. Ich weiß, er schmeckt Zhnen io gut. daß Sie ihn immer wieder kaufen, 3 ob er, Paket tragt zum Schutze gegen Nachahmungen den Bären, daher der volkstümlich gewordene Name Bärcn «lasier. Ucbcrall käuflich. m- Laa! Kartoffeln Frührosa Kaiserkronen Perle Erfurt Gelbe Nieren Maiglöckchen Paulsens Juli Magrnnm bonum Optitate Prof. Märker Industrie alles in nur reiner, auserlesener Qualität, empfiehlt btllig Itriii Weisel, Sonnfintragc ß, Telephon 235. 1221 Universitäts-Nachrichten. Hk. Ein theologischer Ferienkurjus wird vom 30. März bis 1. April 1910 an der Berliner Universität stattfinden. Es werden lesen: Prost Dr. theol. H. Gunkel (G teste n): Tie Propheten Israels: a) Tie geheimen Erfahrungen der Propheten, b) Die Politik der Propheten, c) Die religiösen und sittlichen Gedanken der Propheten, d) Die Schriftstellerei und .iormeusprachc der Propheten. Prof. Dr. Joh. Weiß (Heidelberg) : Die (Geschichtlichkeit Jesu und ihre neueste Bestreitung: a> Der Angriff (Kalthoff, Smith, Jensen, Arlh. Trews). b) Die Zeugnisse, c) Ter vorchristliche Messias, ä, Massenbewegung oder schöpferische Persönlichkeit? Privatdozent Dr. Sprang er «Berlin): L-chletermachers Ideal der religiös-sittlichen Persönlichkeit: a) Schleiermachers Beziehungen zum Klassizismus und zur Romantik, b) Die Ethik der „Monologe". c) Die Religions- philosophie der „Reden", d) Dogmatische Fixierung und Kirchen- poli (isches. Mrer Professor H iüiM einem schweren Leiden, das ihn schon seit geraumer Zeit seinem Beruf entzogen hatte, erlegen. In seinen gesunden Tagen stand er als ein gewissenhafter Lehrer und allezeit freundlicher, liebenswürdiger Kollege unter uns. Sein Andenken wird von uns in Treue bewahrt werden. Giessen, den 6. März 1910. MriginaL-Drahtnreldrrngen. N.B. Darmstadt, 8. März Tic Z mciic hin» m er -nahm heute nach längerer Beratung Gesetz über die fakultative Besteuerung von Balletten durst, die Gemeinden gegen die Stimmen der Sozial - demokraten an. Sodann itntrbc die Boranschlagsbera- tung beim Ministerium des Innern fortgesetzt. Abg. 111 ricb sprach über die ungl^che Behandlung seiner Partei bei Persammlungsanzeigen und wandte sich gegen die ntUita rische Organisation der (Gendarmerie. Finauuninister Braun erwiderte sodann eingehend auf die Ausführungen des Abg. Ulrich. fR. S3. Darmstadt, 8. März. Der Stadtkommandant von Darmstadt Generalmajor von Eck e n b r c ch e r hat beim Großherzog sein Abschiedsgesuch eingereicht. P a r i s , 8. März. Nach einer Mitteilung des Kriegsminisue. finden im Lager von Sartory bei Versailles deinnächn Berimfi' mit Flugdrachen statt, die Personen tragen können Paris, 8. März. Das Zuchtpolizeigericht in £ Orient v er urteilte 12 ehemalige Kapuziner bie Jicimlid, eine neue Kongregation gründen wollten, zu 50 bis 150 Fr. Geldbuße. Madrid, 8. März. Das Budget von 1909 schli. t mit einem Fehlbetrag von 30 Millioneir ab. Athen, 8. März. In der Deputicrtenkammer hat der d^uanzminister eine Vorlage eingebracht zur Auf nähme einer vierprozentigen Anleihe im Betrage von 150 Millionen Drachmen. Die Anleihe ist für öffentliche Arbeiten, Eisenbahnen und zur Deckung von Fehlbeträgen in den Budgets bis zum Jahre 1909 bestimmt. Für deu Dienst dieser Anleihe sind dieselben Ei.nnahmen bestimmt, die die letzte Regierung bereits vorgeschlagen harte. Das durch die Anleihe aufzunehmende Kapital darf auf 250 Mill, erhöht werden, unter der Bedingung, daß der Mehrbetrag verwandt wird für die Beseitigung des Zwangskurses und zur Zurürkziehung der griechischen Sicbermünzeri, die in deu Ländern der lateinischen Müuzunion in Umlauf sind. Tanger, 8. März. Wie vom 2. März aus Fez ge meldet wird, finden in der Truppe, die gegen den zu Mulch Kebir übergegangenen Stamm der Hahaina gesandt wurde, fortgesetzt Desertionen statt. Mulch .^afid gab der Truppe den Befehl zur Rückkehr nach Fez. Kaid cl Glaut soll fich in die Gegend von Marrakesch begeben, wo unter den Scheradnias, die den Kaid nicht aneriennen, und die steuern nicht bezahlen wollen, Unruhen entstanden. Danksagung Für die zahlreichen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden unserer unvergesslichen Mutter Frau Margarete Seipp In einem Juwelierladcn in München schüttete eine fremde Dame, während ihr für etwa 50 Mark Schmucksachen verpackt wurden, der Geschäftsinhaberin Salzsäure ins Gesicht, ergriff das Paket und f l ü d> t e t c. Für 5000 Mk. Juwelen sind der Gattin eines Kommerzienrats in Schlachtensee abhanden gekommen. Bei iIrrer Abreise, nach Italien packte sie die Frau selbst in den Koffer, bei der Ankunft in San Remo fehlten sie. Der Koffer war unversehrt.___________________ Handel und Verkehr, Volkswirtschaft. 1H. Gewerkschaft Gießener B r a u n st e in b er g werke Dorrn. Fernie. Der Bericht des Grubenvorstandes und der Direktion in der Gewerketwersammlung am 26. Februar d. I. liegt gedruckt vor. Ueber den Betrieb der Gruben wird darin mit- geteilt, daß 1909 die Tagebauten 1, 2, 3, 9, 10, 16, 16a, 18, 21 und die unterirdischen Betriebe 19 und 20 wie im Vorjahre eingestellt waren. Es wurde mit geminderter Belegschaft in gekürzter: Schichten gearbeitet, int Januar und Februar ließ eS sich nicht vermeiden, wöchentlich eine Feierschicht einzulegen. Beschäftigt waren 467 Mann gegen 678 in 1908. Gefördert wurde 1909 20 Prozent weniger als im Jahre zuvor, so daß von den Erzvorraten des Werkes 25 Prozent bis zum Schlüsse des Jahres abgestoßen werden konnten. In der Agglomerieranlage wurden nur 18 407,5 Tons Agglomerat hergestellt. ' Das Bergwerk hatte 1909 34 Unfälle, von denen einer tödlich verlies. Die Gewerkschaft erhielt von der Stadt Gießen als Entschädigung für zum Sielbau an der Lahn enteignetes Gelände 10 229 Mk. 50 Pfg., welcher Betrag zur außerordentlichen Auslosung von 9 Obligationen 1. Anteils und 1 Obligation 2. Anteile verwendet wurde. — Die Lage der Gewerkschaft hat sich seit 1. Januar 1909 um 170 000 Ml. verbessert. Der Grubenvorsiand zweifelt mmt, das; bas Werk imstande ist, für absehbare Zeit den Gewerken die gleichen Erträge in Aussicht zu stellen tote bisher, und besonders dann, wenn die Hoffnungen auf erheblich- und dauertrde Besserung der Konjunktur sich verwirklichetu Ter Grubenvorstand hat seit der Gewerlenversammlung eine Sitzung abgehalten und als Vorsitzenden Iustizrat Grünewald -Gießen, als dessen Stellvertreter Kommerzienrat Eichbaum-Bonn gewählt. lr. F r a n k e n b a ch, 6. Alärz. Tie B r e n n h 0 l z p r e i s e waren diesmal so hoch wie noch nie zuvor. Der Doppelramn- ineter Buchenscheit wurde mit 24—25 Alk., Knüppel nut 20 bis 22 Mk., Elchenscheit nut 10—12 Mk. und Knüppel mit ö—10 Wit. bezahlt. Verhältnismäßig billig war das Eichenstammholz, es kostete durchschnittlich der Feslmeter mir 50—55 'Ulf., während in früheren Jahren diese Qualität unter 100 Alk. nicht zu haben war Bei bevorstehendem Frühjabr, halte ick) mich bestens empfohlen j im Anfertigen von 6«rtcnl)iitttn, MWum Waich-, Baum und Roten Bfäblcu, Anfertigen und Au» stellen von Rclk mit uub M -chaukti sowie Brettfchaukclu. Auch kann das Ataterial zur Selbstanserti gung geliefert werden, ferner empfehle meine Holzschneiderei zum Schneiden von Stammen bis zu 65 cm Durchm. mit. Garantie von tadellosem Schnitt. (1370 Hochachtungsvoll Georg Schubecker, Zimmermeister und Sägewerk, _______Erdkauterweg 20._______ Kartoffeln vr. Speise- u Salatkartoffrln, ;cttb der Dekan feine Einführungsrede auf int Schriststellc - An . 1,2 gründete: fegte der neu" Pfarrer seiner ernsten Antritts- , .'rfiqt das Wort 2. fior. 1,5 zu Grunde. Als Assistenten waren •IDCl seiner Verwandten, Pfarrer Anthes-Lorsbach und Pfarrer o'ndres-Beilstein erschienen. j j Marburg, 7. März. Etwv eine Stunde von hier, im A'.lna.tal, landete gestern nachmittag der Luftballon ,Moenus", der mit 3 Insassen um 11 Uhr in Frankfurt uufgostiegen imir. Landwirtschaft. — Butzbach, 7. März. Gelegentlich des am Donnerstag, 10. März, hier stansindenden Faselmorltes findet in der Zett von 3 Uhr im „goldenen Löwen" ein Saatgutmarkt der l'aiidwirtschastskammer statt. Auf ihm sind Proben von Getreide- und Kartoffel-Saatgut aus den Saalbaustellen der Landwirtschafts- fammet ausgestellt und den Landwirten ist Gelegenheit geboten, Bestellungen auf dieses Saatgut auszugeben._______________________ Gericl-tssaaU Thorn, 7. März. Ter Vertreter der Anklägern dem Prozeß gegen den Grafen P f e i l beantragte in acht ställen oer Verleitung ziim Meineide Em" ellung des Verfahrens wegen Verjährung, im neunten Punkte Freisprechung wegen Wahrnehmung berechtigter Interessen und nur im letzten zehnten Pimkt wegen oerleumderischer Beleidigung Verurteilung zu drei fBioimten Ge- ängnis und Dienstentlassung. Tie Verkündigung des Urtecks wird am 9. März nachmittags erfolgen. 'P Donnerstag den 10. März, abends 81/, Uhr, in der neuen Universitäts-Aula VI. öffentl. Vortrag Herr Dr. Alfred Äoeppeu, Berlin: V«tii|i.$ditXn$t$(Utn mit Lichtbildern. Eintrittskarten sind zu 1 Mk. abends an der Kasse zu haben, weitere Angehörige unserer Mitglieder zahlen die Hälfte. ' v’/3 Die Damen werden gebeten, die Hüte abzunehmen. Kanfm. Verein und Ortsqewerbeverein. Kolosseum Giessen Telephon 644' 4 Zimmer 15. Tag 15. Tag i: 2 Zimmer 1.80 Butzbach erbeten. und (1417J (B8/;; Gulin [01897] (01789 Gietzener Anzeigers. Der Vorstand. V^/s] »Offerten zu richten an Audi können sich Musiker zur weiteren Ausbildung melden MV l*kocheteganle ä-Ziuimer Wohn, mit eingerichlelem Bad. durchweg ViniUciuiifuBbüöCH.cleHriid). Vidjt. ijciß Nasser u. allen Beaueuiildi" Eine auswärtige leistungsfähige Wcinhandlnng sucht gut ringe führten Vertreter für Gietzen und Umgebung. Lchriftl. 'Meldungen unt. 018/0 an den (Siebener Anzeiger erb. Visitenkarten lielert rusob oud billigst tirühl bchv Uäiw^Druckcrci. I fort gesucht. 11420 Frankfurt. Strotze SO. als; X pfel ringe. Aprikosen. Birnen, l'rünelien, Feigen. Fila unien. Gemischtes Obst jtattfüibct. t . Freiherr!. Oberförsterei Rabenau zu Londorf. Brill. Telephon 729 15 Pfg. Pfd. 15 „ .. 10 „ .. 20 „ Original Riccardo Lacco. Hungert 40 Tage und Nächte. Walltorstr. 36—38 Dir.: Albert Ravpmann iier 01824] Möbl. Zimmer zu vermiet. Marktplatz 11 HL Sttt oöer uä01^ürt!?™ Tür die Abendsmuden ober auch tagsüber geiucht. Lchriftl. Angebote unter 01904 an den (9icncuer Anzeiger erb. 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Reisstangen: 10 Fichten - 0412 Fstm.: Scheiter, Rm.: 47 Buchen, 6 Kiefern >rund'. 2 Aspen- Knüppel Rm.: 79 Buchen, 14 Birken, 32 (Licken, 24 Kteferu, 10 Fichten, 18 Aspen. 6 Lärchen: Reifer Rm.: 378 Buchen, 76 (Lichen, 48 Kiefern (ausgeknüpvelt), 6 Birken; 248 Aspen und 23 Haufen Heegremtgungsreiser, Stöcke Rm.: 28 Buchen. 4 Eichen. 14 Kiefern, 6 Fichten. Das zerstreut sitzende Holz wird nicht vorgezeigt. — Nähere Auskunft erteilt Forstwart Leyerer II. (Lümbach. 2. Dienstag den 15. März, nach Zusammenkunft um 10 Uhr vormittags am Scheitacker (Kreisstratze Appenborn -Weitershaim aus den Distrikten: Odenberg, Höringsleich und Steinberg. Stämme: Eichen: 2 Stck. 5. Kl. —0,76 Fstm.; Nutzscheiter Rm: Kiefern: 6 (- 3 m lang»: 4 Eichen >- 2,5 m lang). Scheiter Rm.. 115 Buchen, 2 Eichen,8 Birten, 8 Fichten, 4 Aspen, 2 Erlen: Knüppel Rm.: 122 Buchen, 76 Eichen, 6 Birken, 29 Kiefern 27 Fickten, 2 Aspen, 2 Lärchen; Reifer Rm.: 330 Bucken, 140 Eicken, 6 Birken, 52 Kiefern (ausgeknüppelt): Stücke, Rm.: 48 Buchen, 25 Eichen, 2 Birten, 42 Kiefern und 18 Fichten. Das zerstreut sitzende Holz wird nicht vorgezeigt. — Nähere Auskunft erteilen die Forstwarle Leyerer L, Obenhausen und Witzner Londorf. I B“/a 3. Mittwoch den 16. März aus dem Distrikt Niederseilbad) iGemarkung Treis n. Lba.) nad) Zusammenkunft aus der dlesjährigeu ÄbtriebSstäche daselbst um 10'/ . Uhr vormittags. Stämme: Eiche 2 Stück 2. Kl. (Schnittholz» — 1,71 Fm. und 1 Stuck 4. Kl. -- 0,28 Fm. Reiostangen: 47 Fichte 1,32 Fm. Scheiter Rm.: 2 Eicken. Knüppel 6 Buche. 20 Eiche, 8 Lärche, 4 Fichte: Reifer Rm.: 110 Bucke, 68 Eiche. 4 Fichte (ausgeknnvveltf: Stöcke Rm.: 2 Buche, 20 Eichen, 4 Lärchen, 2 Fichten. Nähere Auskunft erteilt Forstwart Leuerer II, Climbach. (Ba/3 WtwInrMl cin Teil ein. w. Pelzes. Bknvlkll Abzugeben gegen Be- lobtlunn Blcichstr. 24 111. (Oie87 Heues SMHIieaitr Giessen. Direktion: Hermann Stelagoetttf. Dienstag den 8. März 1910 Anfang 8 Uhr 18. Dienstag -Abonn.-Vorstellung Benefiz für Herrn Regisseur Hcrmam Norden. „Der Hochtourist Schwank in 3 Akten von Curl Kraatz und Mar NeoL Anfang 8 Uhr. Ende geg. 10'/» Uhr. Mittwoch den 9. Marz 1910 Anfang 7 Uhr 18. Mittwoch -Abonn.-Yorstellnng „Kieia-Dorrit“ Lustspiel in 3 Allen (nach Dickens nun Franz von schönt hau. Antaug 7 Uhr. Ende 0',« Uhu 479’ Plockstr. 10 ist die 2. Ätock wohnung, 4 Zimmer mit allem Zubehör, ver 1. April zu verm. '/Näheres im Laden. i&tr suchen für einen tüchtigen jungen Mann, welcher tn unserer Kolonialwaren-Grotzhandlung seine Lehrzeit -Ostern beendet Hal. Stellung für Kontor oder Lager. Lckristl. Angebote unter 1368 an den Metz. Anz. erdeten. 01890! Mädchen s. sof. i- bess. Hause Stellung. 'Jiah- b. Fr. Hetzger, BermtltL, Marktplatz 17 II. 01896] 18jädr. 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