Zweites Blatt 160, Jahrgang Dienstag 8. Februar 1910 Nr. 3S Gießener Anzeiger Lrichetnr tügll- mit Ausnahme des Sonntags. General-Anzeiger für Oberhchen Rotationsdruck und Verlag Oer Drühl'sche» UnwersitätS - Buch» und Sterndruckeret. 9L Lange, Gießen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul* straße 7. Expedition unb Verlag: e^6L Redaklion:e-^112. Tel.-Adr.:Anzeig erGteßen, Die „Stetzener Famllienblätter" werden dem Anzeiger" viermal wöchentlich beigelegt, das 'tfreisblati für den Kreis Giehen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Zettfragen" erscheinen monatlich zweimal. yorschläge zur Organisation -er Hess. Baubehörden. Von dem Verfasser beu Zuschrift in Der. 20 unseres i igttes erhalten wir folgende Zuschrift, zu der wir die Vermutung nicht unterdrücken können, daß bei der vorge- Utagenen Aenderung die. Ersparnisaussichten nur gering jein mögen: Auf die Ausführungen des „K r c i s a u s s chu ßm i t gll i e- (s" in Nr. 30 Ihrer geschätzten Zeitung sei mir das Folgende gestattet: Tas KveisaussclMßnZtglied scheint anzunehmen, daß durch die i-t Ter. 20 Ihre- Blattes in Vorschlag gebrachte Organisation bsr tessischcn Baubehörden eine Gefährdung der „Selbstverwaltung L\ r Kreise zu erwarten stehe. Dem ist nicht so. "Ter Verfasser in Tr. 20 bat, ohne auch nur im geringsten die Selbstverwaltung dabei -l untersöchtzen, nur darauf hingewiesen, daß in erster Linie ttiue Verbilligung der Bauv-erwaltung zu erstreben; ui. Diese Verbilligung läßt sich aber ebensogut durch Errichtung selbständiger Bauämter, die das Hochbauwesen des Staates wie Der Gemeinden übernehmen, wie durch den der Selb stverw al lang ^.-isteaebenc-n Kreisbauinfpektor, im Sinne des Kreisausfckfiußmitglie- »3 erreichen. Das Kreisausschußmitglied scheint aber bei seinem Vorschläge ganz übersehen zu haben, daß der Kreisausschuß in „ho chbau au geleg e n h eit en der Gemeinden usw. g an iiichtsmitzu sprechen h a t," daß er u u r beim Straßemvesen ir. Betracht kommt. Und wenn das letztere, wie in-Nr. 20 Ihres A-atteS, vorgesch tagen unb wie dies auch von der Regierung bcab- Migt fvird, unter die Provinz gestellt werden sollte, so würde ii» Straßenwesen nach wie vor in der Selbstverwaltung bleiben unb es dürfte dabei die Mitwirkung der Krcisousschüssc und der Auslage ebensowenig zu entbehren sein, wie heute. Die Frage ob die Mitwirkung nicht sachverständiger Areisausschußj- mrglieder in dem Maße wie heute, un Interesse der Sache erfordcr Ü. wäre, will ich offen lassen, immerhin aber doch darauf hin- iftisen, daß gerade bei.der Bestellung des technischen Personals idnn recht unerquickliche Verhältnisse in die Erscheinung getr?t:*n Md, die zwar durch die Selbstverwaltung gerechte Itir t i g t e r 1 ch c i n c n , bic; aber absolut nicht dazu angetan sind, hier für die Mitwirkung der K'reisausschüsse einzutretcn. Es mrc viel besser, wenn in dieser Frage, einer, den einzelnen .'i.rtiicn fernstehenden Körperschaft - • Staat oder Provinz ' das Bestimmungsrecht eingeräumt würde. Ich verweise dabei auf Vv- Verwendung der Staats bau dienskanwärtLr in den Kreisen rd die verschiedenartige Behandlung der KreisstraßenmeLfter. Die Mitwirkung des Kreisausschusses ist auch nicht durch die 3j.lL stverwaltungsgesetze von 187-1 gegeben, pnbern durch das . imststraßengesetz und nur für das Straßenwesen, weil man den „Nreis" zum Dräger der Straßenbautoslen gemacht hat. Tie „Gebühr en", auf welche das .Kreisausschußmitglied ^schemlich das -Hauptgewicht legt, und welche von den Gebinden usw. für die von den Baubeamten besorgten technischen Weiten an btc Kreise gezahlt werden, haben durch das vor- Uvähnte.Kunststraßengesetz teilte- g esetzliche Unterlage gefunden, iian l,at int Gegenteil, das genannte Gesetz und seine Organisation amii „schmackhaft" zu machen gesucht, daß man den Gemeinden uite, sie bekämen nun neben dem Straßenwesen auch ihr „Hoch- o u w e s c ii" durch die Organe, des Kreises unen tge.l t le ch, tjörgt. Ist dies auch so g e.tr nun en ? Rein, die Gemeinden be- iüicu heute hierfür -1 Prozent in die Kreiskasse. Wenn man aber ik,, ftrcrroaltmig" zu schützen für nötig häU, warum überläßt ton dann den G'emeinden nicht, im Rahmen der Selbstverwaltung! iitfi ihre Techniker zu wählen, wie sie wollen; es gibt eine ganze nzahl von Privattechnikern, die ebensogut, und vielleicht wo ch billiger, das Gemeindebauwesen besorgen kömtten, wie die Techniker der Kreise. Hier scheint aber die „fiskalische Seite" Hs Kreisausschußmitglieds für feine Vorschläge ausschlaggebend gewesen zu sein, denn es handelt sich bei ihm um .Einnahme" für he Kreiskasse zu machen. Will man.aber die Selbstverwaltung imangelaftet lassen, dann muß man konsequenterweise auch auf t'cjeni Gebiete den ltzemeiltden ihre freie Entschließung bugeftchcn. Bei voller Sympathie für die Selbftverwaltung vermag ich dach den vom Kreisausschußmitgliede gemachten Vorschlägen nicht in folgen, weil sie unpraktisch und durch nichts begründet sind, nid. weil das- staatliche- Hochbauwesen, um das. es sich doch auch ändelt, mit der Selbstverwaltung gar nichts zu tun hat, und feil die Gemeinden heute, ebensowenig wie später, gezwungep 1 erben können, ihr Bauwesen den Organen der Kreise zu Überragen, es sei denn, daß die Selbstverwaltung der Gemeinden Der gekitzelte Aerkulap. Eine kräftige Dosis der medizynischstcn Witze, Schnurren ;Unb Anekdoten von Aerzten, Patienten und lustigen Stürmten. Verordnet von Felix Schloemp — so nennt sich k.ne neue Anekdotensammlung, die soeben int Verlage Georg Mller-München erschienen ist Mr entnehmen dem Büch- lin folgende Proben: Der a u s g e m e ch s c l t e Sch ä d e l. Der bekannte Schädellehrer Gall besuchte eines Tages km Irrenhaus. Einer der Narren führte ihn herum und prach so verständig, daß ihm Gall den Kopf fühlte und fagte: „Bei Ihnen finde ich keine Spur von Wahnsinn. Wie hnimen Sie denn hierher, da Sie nicht das Organ der 9 arrt)eit haben und auch so überaus vernünftig sprechen?" „Das will ich glauben," versetzte der Narr, „daß toic da dem Kopfe, der. auf meinen Schultern sitzt, kein Organ str Tollheit fnden können. Siie müssen aber wissen, es i't nicht der meinige, dieser wurde mir nur aufgesetzt, als jh während der Revolution guillotiniert worden war." * U n a ii g c b r a ch t c R e d e n s a r t. „Fch -ijabc schon wieder einen bösen .Hals." — „Rehmen Ae den ja nicht aus die leichte Achsel." * Der vergeßliche Chirurg. Berlureau trifft bei strömendem Regen einen ihm be- laimten Chirurgen, der ob seiner Vergeßlichkeit — gc furchtet ist. „Nanu'. bei solchem Regen ohne Schirm!" .jagte Berlureau. — „Ja, leider! Ich mache seit zwei stunden meine Krankenbesuche und habe den Schirm ir- Mdwo vergessen." — „In wem?" fragt Berlureau. . * Ein Wortspiel. Ein Menschen- und ein Tierarzt sind in Streit gekommen -mb ersterer ruft verächtlich ans: „Sie sind ja doch nur Doktor vom Vieh!" und wütend entgegnet der andere: /.Ulrtb Sie sind ein Vieh von einem Doktor!" * aufgehoben würde. Wenn aber die Gemeinden heute ihr Bauwesen von dem Kreisbauinspektor unb seinen Technikern, ohne dazu gezwungen zu fein, ausführen lassen, bann kann bies auch geschehen, wenn der Kreisbauinspektor Vorstanb eines selbständigen Bauamtes würbe. In diesem Falle könnten die. Gebühren „statt in die Kreiskasse" in die „Staatskasse" fließen. Dies alles hat aber mit dem Mitbestimmungsrecht des Kreisausschusses in der Selbstverwaltung nichts zu tun. Die Selbstverwaltung bleibt ganz unbehelligt, auch wenn die mitwirkenden Baubeamten selbständige Staatsbeamte weiden, grabe bann können sie mit der erforderlichen „Unabhängigkeit" auf treten, die für die Mitwirkung in der Selbstverwaltung nötig ist und die ihnen, wie jedem anderen Staatsbeamten, zugebilligt werden muß, einerlei, ob sie als Vorstände eines selbständigen Bauamts oder wie sonst herangezogen werden. 21 us Statt und Laad. Gießen, 8. Februar 1910. ** Stabt t heg ter. Es sei an die morgen nachmittag stattftndende Kindervorstellung erinnert, die die letzte der Spielzeit ist und das hübsch ausgestattete Märchen „Aschenbrödel" bei Vollspreisen bringt. ** DcrKampfum 'Nord undSüdpo l. Im Vortragszyklus des K auffm ä nn is.ck> e u Vereins und Ortsgo- wer bevor ein wär als Gegenstand des 5. Vortrags ein sehr zeitgemäßes Thema, gewählt worden. Dr. Georg Wegener (Berlin- sprach in der neuen Aula über „Der Kampf um Nord- und Südpol". Thema und Redner, der in Gießen lein Unbekannter m: „Herr Professor erinnern sich wohl gar nicht mehr, daß Sie mich vor fünf Jahren schon mal operiert haben?" — Professor jnachdeutlich): „Eck,, ja, Ihre Leder kam mir gleich so bekannt vor!" K u r o r t. ,,DaS soll ein Moorbad sein? Das Wasser ist doch ganz klar." — „O, nur zu Beginn der Saison!" B r i t i s ch er Hu m o r. Professor Wilson in Ebinbiirg schrieb einst an bie Tür seiner Klinik: „Professor Wilson teilt hicrburck) ben Stuben ten mit, daß er heule zur Königin gerufen nnirbp." Als er am Morgen zucüctkehrte, fanb er, baß ein Stubent hinzpgefügt hätte,; „Gab savc the Queen!" — D a s „ppn" und der „Doktor" a in Theater. Einern längeren Aufsatz von I. Älcstra int „Tlieater-Eoncier" entnehmen wir folgende, nicht uninteressante Stelle: „Was den 2ldel anbetrifft — und mau wird zugeben, daß das „von" aui ben Theaterzetteln eine große Rolle spielt —, so sieht es damit nach meinet Erfahrung bei Prümng aus Wahrheit äußerst luinbig aus. — Bon allln soidisant Adeligen, bic mir in .meiner lang jährigen Berufszest begegnet sind, wat ein ganz kleiner Bruchteil wwschecht. Alle übrigen, darunter solche, .die den Adel ans eigen, i Machtvollkommenheit schon vom Vater ober noch, länget her gewissermaßen ererbt hatten, verpufften bei näherer Prüfung in eitel Lüge. Sehr beliebt ist auch der Ucbergang von dem irrelevante u holländischen „ban" in das deutsche, „von". Ein Kollege, der sich jahrelang beim Theater Schösser nannte und eigentlich Böttcher hieß, nannte sich und seine seht zahlreiche Familie plötzlichILöttchet von Sibwsser. Ebenso gut hätte er sich „Schneider von Schuster" nennen tonnen; aber das hätte doch noch etwas mehr verdächtig geklungen. — Eine Soubrette, verheiratet an ein bereits angc- stelltes Mitglied, trifit etwas verspätet ein. Die Wichtigkeil ihres Debüts will man 'noch wichtiger machen. Sie tritt nicht unter dem Namen ihres Mamres als Frau, sondern unter ihrem Mädchennamen auf, und bä derselbe, sagen mir: .Höchberg ist, wird noch ein „von" davor gesetzt, das macht sich besser. Von ihrer eigenen Mutter, einer braven, einsachen Frau, die darüber sehr betrübt war, weiß ich, daß es Wind war; aber sie blieb Frl. von Höchberg bis an ihr Lebensende. - - Einer anderen Dame wurde polizeilich das „von" untersagt, da ihr Name _nüt dem eines Staatsmannes identisch war; aber im nächsten Ort prangte das „von" schon wieder auf dem Zettel. — Und so könnte ich noch sehr viele Beispiele weiter anführen Viele Kollegen, die aus Ungarn kommen und magyarische Namen führen, legen sich ohne weiteres ein „von" bei. Es muß hier gleich vorweg gc sagt werden, daß ein „von" im Magyarischen überhaupt g a r nicht existiert, also von vornherein schon eine Lüge ist. Also ben meisten Kollegen, bie von daher stammen unb sich ein „von" beilegen, ist von vornherein sehr zu mißtrauen. -- Wie mit dem Adel, ist es in ben meisten Fällen mit dem „Doktor" bestelli; auch hier ist vieles „saul im Staate Däne mark". — Eine lustige Episode erlebte ich vor Jahren in Oester reich. Dort gerierte sich lange Zeit ein Kollege als Dr. Phil, und bekam infolge des Titels recht gute Engagements als Regisseur. denn ein Theaterzettel mit: Regie „Dr. phil. soundso" macht sich ganz gut. Durch einen Zufall kam der Schwindel heraus, mit feiner Doktorherrlichkeit war es mit einem Schlage zu Ende. Ebenso auf Kosten der übrigen Mot legen führen manche Schau spieler den Titel: fürstlicher, herzoglicher usw. hofschaufpicler a. D. Man kann unter solchen Umständen sicher annehmen, daß die Sache einen Haken hat oder ganz einfach Lüge ist. — Tas sind lauter Dinge, die auf Kosten der Berufskollegen geschehen und einfach nicht vorkommen dürften, ohne geahndet zu werden. ~ E i n Bekehrter Im Tagebuch seines „Heimgarten" erzählt Pctei Rosegger svlgend.'s Geschichtchcu: Ein verbummelter Literat, der bisher nur leichtfertig es, geschmackloses Zeug geschrieben batte, aefl.uib mir, er wär- belehrt worden von Goethe. Auf kinev Dtcqe hätte er wieder einmal den Faust gelesen, und zwar nur wegen des Mephistopheles, der stets sein Liebling gewZcu. Diesmal tzabe er gefunden, daß auch das übrige in dem Werke nicht übel sei. Er. sand, das, wenn man sich einige Mücke gäbe, auch mi diesem Dichter Vorzüge zn finden wären. Er las hieraus den (Ritz, ben Elavigo, er las Goethes Gedichte, Dtonmnc unb Epen bis zu Hermann und Dorothea, er las alles. „Ich hab was gelernt," so schloß er sein Belenntnis. „Jetzt werden wohl anders schreiben?" fragte ick „Nein," lagt’ er. „Aber es hat sich doch Ihr Geschmack gebildet?" „Gewiß." „Was werden Sic also von jetzt ab schreiben?" — „Gar nichts mehr." - - Ein musterhafter Geschäftsbrief. Einer Min chewcr Firma ist jüngst au» Rostow a. Ton folgendes gedruckt? Geschäftszirkular zugegangen: Hiermit möchte Ich bitten vom Ihre Werte Firma Kataloge nebst Preise für Wiebervertanfer unb Hahlungsbediiw.niigen au mein- ildresse senden. Da mein Beziil Don Gebiet unb EankasuS isl sehr gut vor mir betäub,, so glaube ich nut Sie eine vechls gute Unterhaltung» zu flirren. Macht - bitten Ihre Mustern. In enuartung Ihre Ge ries schreiben unebne ich Ihnen Hochachtungsvoll N. 'N. Ulanenrcgiments, die am frühen.Morgen des ä. Dez. 1909 z in c4 Offiziere a n g e g r i f f c u mit) mißhandelt hatten, wurden heute vom Gericht ö'cr 1. Garde-Kaoallcrie-Drvision'und zwar ersterer wegen tätlicher Angriffe von Vorgesetzten, Bedrohung und Mißhandlung in zwei Fällen, eigenmächtiger -Anmaßung des Befehlsrechts, sowie eigenmächtiger Gefangenenbefreiung und Urlaubsüberschreitung zu. 4 , Iahren Gefängnis und Degradation, Schreck wegen gemeinschaftlicher Mißhandlung und UrGubs- überschreitnng it (i Monaten 2 Tagen Gefängnis und Degradation verurteilt. Verhandlung und Begründung des Urteils fanden unter Ausschluß der Oeffentlichkeit statt. ruftichiffahrt. Die Flugwoche in Aegypten. Der erste Tag der F lu g wach c ist glänzend verlaufen. 50000 Personen wohnten den Verführungen Lei. Trr Khedipr besichtigte die Luftfahrzeuge und ließ sich ihre Senf er durch die Gesandten ihrer Heimurländer vorstellen. Der Sieger des Tages war Rangier, der den Höh en preis mit einem Fluge von 193 Metern Höhr gewann, den Preis für das Schnellfahren errang, indem er zehn Kilometer in 10 Minuten 42 Sekunden zurücklegte, und der Aussicht hat, auch den Gntfernungspreis mit 50 000 Franks zu erringen, da er bisher 65 500 Kilometer zurückgelegt hat. Der Deutsche Hans Grade legte zehn Kilometer ebenfalls in zehn Minuten 42 Sekunden zurück. Bei der Tistanzfahrt durchmaß er 15 Kilometer. Mit Ausnahme eines Unfalles, der Gobrons Apparat betroffen hat, kamen keine ernsten Unfälle vor. * Der „Chemniyer Allg. Ztg."^zufolge, ist in Dresden hei einer hochstehenden Persönlichkeit ein Telegramm eingegangen, daß die Hülle des feit Wochen vermißten Ballons „Luna" geborgen fein soll, und zwar soll die Hülle i m n ö r d l i ch e n Teile Finn- l^ands ohne Korb aufgefunden worden sein, lieber das Schicksal-des Führers, des Leutnants Richter vom 12, fcichs. Infanterieregiment Rr. 177, liegt keine Rachsricht vor. 'Die Nachricht dürfte mit Vorbehalt aufzunehmen sein, da sie nicht wahrschünlia, ist. Rach den starken Schneefällen in Finnland müßte die Hülle unter Schnee begraben sein und könnte erst nach der Schmelze 'gefunden werden. Eine Bestätigung bleibt also abzuwarten. L>cr°iNL?eL)tcs. * Der Streilumdas heilige Wasser. Ter religiöse Fanatismus heimkehrender Metkapilger hat in Feodosia in der Krim zu einem aufregenden Zwisck>enfall geführt. Tie Eisanbahnbehörden verlangten, daß die großen Gefäße, in denen die Pilger das aus Metta mitgebrachte heilige Wasser verwahrt hätten, in den Gepäckwagen gebracht werden sollten. Unter den Gläubigen entstand sofort die höchste Erregung, keiner von . ihnen ließ es geschehen; hunderte eilten zum Ausgang des Bahnhofs und warfen sich vor der Lokomotive auf die schienen. Sie weigerten sich, auszustehen und erklärten, lieber zu sterben, als sich von ihrem heiligen Wasser zu trennen. Tie Erregung, wuchs so Höck: an, Laß die Bahnbehörde, um Unruhen zu vermeiden, schließlich nachgal- und die Erlaubnis erteilte, die großen Krüge im KupOe zu behalten. * T ie Rialto brücke in Gefahr. Aus Venedig wird berichtet: Die alte Rialtobrücke, deren hochgeschwungener Bogen den Canäle gründe überspannt und deren Formen sich m die Erinnerung aller crngraben, die je in Venedig geweilt tzyben, ist iw Gefahr. Tie Arkaden, die den Brückenbau bekrönen, zeigen neuerdings Risse, und eine genaue Untersuchung bestätigte dann die Befürchtung, daß das berühmte Bauwerk aus dem Ende des 16. Jahrhunderts dem Zerstörungswerk der Zeit nicht mehr lange wird trotzen können, wenn nicht sofort energische Maßregeln ergriffen werden. Ter Plan, die Arkaden zu räumen und die auf der Brücke vermieteten Ladenräume leer stehen zu lasset- ist einstweilen an dem Widerstand der Kunstfreunde gescheitert, die öL Lagunenstadt nicht um eine, charakteristische Form des Volkslebens ärmer machen wollen. 'Aber nun droht eine neue Gefahr: ein Architekt hat vörgeschlagen, die alle malerische Äolzkonstruk- tion durch einen . Eisenbau zu -ersetzen. In der Künstierschafl Venedigs wird dies Projekt hart bekämpft. * Die Schulden der Vereinigten Ptaateu. Astläßlich der agressiven Zollpolitik, die von den Vereinigten Staaten getrieben wird und die sich zurzeit besonders gegen Frankreich richtet, erinnert die Zeitschrift „Der Export" daran, daß das von Nordamerika betriebene Spiel ein recht gewagtes ist. Gewagt vor allem fiir die Vereinigten Staaten selbst. Denn diese stehen geldwirtschaftlich durchaus nicht so unabhängig da als gewöhnlich angenommen wird. Bei-der Betrachtung der volkswirtschaftlichen Lage von Nordamerika denkt man fast durchwegs nur an ungezählte Millionen und an viele Milliarden, die aus den Geldsckfränten her Morgan und Rockefeller fließen, um in noch reißenderem Strome wieder dorthin zurückzugelangen. Dabei wird vergessen, daß Amerika-nicht zu-den leihenden, sondern zu den - borgenden Staaten gehört. Zu den ersteren können England, Frankreich und teilweise Deutschland gerechnet werden. Vor allem von England und Frankreich empfängt Amerika seit Jahrzehnten kolossale Geldsummen. Es muß mit jedem Jahre mehr Geld ausnehmeu, nur nm seine eigenen wirtschaftlichen Quellen erschließen' und flüssig halten zu tönnejt. Als Gläubiger erscheint an erster Stelle Englands es hat in amerikanischen Eisenbahnen, Hüttenwerken, Hhvo thefen usw. etwa 2 400 000 000 Dollars angelegt. An Frankreich schulden die Vereinigten Staaten 520 000 000.Dollars, an Deutschland 425 000 000, die Forderung der Niederlande macht 300 000 000, die Belgiens 125 000 000 Doll, aus und einigen kleineren Staaten iber Schweiz, Canada, Dänemark usw.) schuldet Amerika 250 000 000 Dollars. Diesen Forderungen, die eine Gesamtschuld von 4 020 000 000 ausmachen, stehen nur 700 000 000 Dollars Kapitalanlagen gegenüber, die Amerika int Ausland, vor allem in der alten Welt gemacht hat. Dabei muß in Betracht gezogen werden, daß die Schuldzunahme Amerikas seit 1897 pro Jahr 150 Millionen Dollars aufweist. Die Schulden be_r Ver- rinigten Staaten an England sind allein so bedeutend, daß England jederzeit imstande ist, wirtschaftlich beherrschend aus Nordamerika einzuwirken. Die Folgen einer nur teilweisen Käpital- entziehung von Seiten Englands ober einer gründlicheren von Seiten eines anderen Gläubigerlandes könnten für Amerika vernichtend sein. Diese Tatsachen dürften vor allem diejenigen interessieren, die Amerika nur als das Land sehen, in dem auf goldenen Bergen Milliardäre thronen. ' Von d en Garibald in cm. Man schreibt aus R o in: Tie beträchtliche Zahl der Rothemden, die. man bei patriotischen Gedenkfesten und aucki bei weniger feierlichen Gelegenheiten in Rom noch immer aufziehen sieht, könnte vermuten lassen, daß Garibaldinertum und- Langlebigkeit in einem inneren Zusammen hange stehen. Die unverkennbare Jugendlichkeit vieler Träger bei roten Hemden nötigt dazu, eine andere Erklärung für ihr auffallend langsames Aussterben zu suchen, und sic 'findet sich in der Tatsache, daß auch die Söhne des Helden von Eaprera bei verschiedenen Gelegenheiten, so beim kretensischen Ausstande, im griechisch-türkischen Kriege, bei den Unruhen in Albanien und Mazedonien, jo noch beim drohenden Ausbruche der serbisch- österreichischen Feindseligkeiten Freischaren gebildet oder zu bilden versucht haben, deren Angehörige, auch wenn sie nie Pulver gerochen haben, sich gern mit dem flammenden Kriegsgewande schmücken. Auch der vor einigen Jähren gefaßte Beschluß des Parlaments, für die Ueb'erlebenden der „Tausend von Marsala" einen Ehrensold auszuwerseu, der bald auf die Teilnehmer anderer Garibaldischer Unternehmungen (186'6 in Südtirol, 1870 in Frankreich, ausgedehnt werden mußte, hatte zur Folge, daß eine ganz unglaubliche Menge von Anwärtern sich einstellte. Jetzt haben sich sogar „Garibaldiner" und Erben von solchen gemeldet, die gerichtliche Ansprüche an den Fiskus und die Kröne nur Grund von Tiktatorial-Verordnungen Giuseppe Garibaldis aus dem Jahre 1860 (!) geltend machen. Sie stützen sich dabei am folgende Tatsachen. Am 2. Juni genannten Jahres, drei Wochen nach seiner Landung an der sizilischen Küste, erließ Garibaldi ein Dekret des Inhalts, daß „wer sich für das Vaterland geschlagen habe, aus dem zur gesetzlichen Verteilung unter die Gemeindeangehörigen gelangenden Gemeindegrundbesitz ein be- stimnrtes Landlos erhalten, daß dieser Anspruch vererbbar sein Geu'ütr 42—46 77-84 00 7—r41 70 00 (jO Eingesandt 35-36 63—66 37-43 78 00 00 tragen, ist 34—38 65—74 00 00 76—80 37-40 00 00 28-00 00 Oü 76-82 44 7ä 38-41 39 73 38-41 70—74 39 o5t-38 66—70 36 6ti 28-32 30 den Uhr: Ter dunkle Punkt. Tie Fnngirau von Orleans. 8S 39- 66 Montag den 14. Febv. 78-80 79/ 39 *) Anfang, wenn nicht anders bemerkt, abendT uni 7 Uhr. . 57-59 73—75 Lebendgewicht 58 Hadi 11U’ Fleischpreise in Gießen 7, Kg. 76-84 Pfg. Ochsen a7 58,05 /. Börse, 7. Februar. A.iiEitiya'ci'iJ Arolpreise in Gießen Getreidepreise in Di a n n h e i m riiü.tte. Pf. 7u Pf., Enten uv. Stück 1,80 ualüät Mk. 28.75 nachmittags 3'/, llhr: der ninge Wein blüht. 66-69 58—65 00 00 00 00 00 den 10. Febr,, den 11. Febr., Samstag den den 13. Febti, oll ich etwas Op 00 00 00 00 00 00 00 00 16U1 13J1 00 00 00 00 00 abends */«8 Uhr abends 7,8 Uhr: 74 12 100.00 98.05 - 94.40 179.00 46.70 91.70 69.00 5b 57 10.. 17V1 „Wilhelm Tonnerslag " Freitag 16 i i.O 211.0- 58—64 50—55 63-67 48-53 35—45 Tie Revolnlions- ." Mittwoch den llarpener Bergwerk . •' Laurahütte..... Lombarden E. 1L . Nördd. Lloyd . . . 7. .J Türkenlusc . -. , Ou Oh 00 den %8 9440 &5.20 H4.10 85.20 93.30 93.00 99 90 19.10 95.90 104.40 64.40 50 Kg. Schlachtgewicht 42-46 Mt. Kg. Schlachtgew. 50 -54 Pf. Reichsnnlcihc do. Konsols . - do. Hessen L/.F Oberhessen 19.i-1 Oesterr. Goldrentc . .< Oesterr. Silberrcute Ungar. Goldrente,.„. Italien. Rente . . 4% 47- 4" „ 4% Kälber Schweine (Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum 'gegenüber -keinerlei 83-90 77-84 71—76 37.7. 37a 3'V-/< Höchste Schlachtviehpreise m Frankf u r t a. Ai. 35-36 29—33 50—54 46-50 42—15 Weizen 100 Kg. 23.50—0'1.00 i'it. Roggen 100 Kg. 17.25-00.00 Bit. 73—75 70—75 9. Febr., nachmittags pro 100 Pfd. redend- Schlacht- .fewichk vou-blsvon-bis Spielplan der vereinigten Frankfurter Stadttheater. (Opernhaus. Weißbrot 2 Kg. 62 Pig. Schwarzbrot 2 Kg. 54 Pig Tic Marktpreise für Bieh und Frucht und die Gießener Fleisch- und Brotpreisc am ' 7. Februar 1910. ältere gusgernäflete ü" ä r j e 11, K n h e. Vollfleischige ansgeinästete Färsen höchst. Schlachtivenes . Vollfleischige ansgeinästete Kühe höchst. Schlachtwertes vls zu 7 Jahren. . iUeitere ünsgemäsiele Kühe und wenig gut entwickelte jnngereKühe u. Färsen 100.05 ' Lombard. Eisenbahn . . - Oesterr. Staatsbahu 246.50 prince-Henri-Eisenbahn * 114.701 84—92 7ö—83 62—70 OO 00 OO ' 00 7; Febr. Vollfleischige, auSgeinäflctc, höchsten ' Schlachtwertes, höchstens 6 Jahre all 43—46 Jnnge, fleischige, nicht anSgeinaslele und 72—74 befürwortet die Beibehaltung der staatlichen Untercrhcbstellcn und empfiehlt sich am Schlüsse seiner Ausführungen, die er „Hochachtungsvoll dankend mit aller Ergebenheit"zeichnet, als Gemeinde Einnehmer „vorausgesetzt, daß der derzeitige Einnehmer nickst mehr verwalten wollte ober könnte." Zur Begründung seiner Ansicht sührt er u. a. aus,, „daß. bei den Untererhebstellen die - Leute den ganzen Monat über 2p Tage- lang bezahlte)!," und daß, wenn einmal der. Tag bekannt gemacht'worben sei, „wo die Bezirks lasse in einer Gemeinbe heben wolle, erhoben würbe, ob jetzt Gelb Da sei ober nicht." Auch die „Polizeikontrolle übten bie Unter erheb er gewissermaßen in der Gemeinde aus," so habe er während seiner Dienstzeit schon „5 Hunde-zur Anzeige gebracht, welche bann nachher die üblichen Strafen nebst Kosten und den festgesetzten Steuerfuß hätten zahlen müssen" usw. usw. Bedenkt man, daß diese Drucksache etwa 40 Mark Kosten verursacht haben wird, und daß öfters folche humoristifch wirkende Vorstellungen dem Druck übergeben werden, die dann namentlich auf den einzelnen Bureaus mit vielem Eifer gelesen werden, so ist doch wohl die Frage berechtigt, warum die Kammer bei ihrem geräuschvollen Rufen nach Sparsamkeit nicht selbst mit gutem Beispiel vorangeht und von der Drucklegung solcher Elaborate Abstand nimmt! 61 52 Hochzeit." Dienstag den 15. Febr.: „Tas Konzen. 16. Febr.: „Tie Brant von Messina." und daß mangels ausreichenden Gemeindebesitzes Staats oder Kronländereien zu dem Zwecke aufgeteilt werden sollten'''. Nun ist also nach fünfzig - Jühren fetzt gegen 'die staatliche Domänen Verwaltung und bas königliche Housmiuisterium ein Zivilprozeß burch etwa ein Dutzenb Garibalbiner anhängig gemacht, bie als Mitkämpfer im süditalienischen Befreiungskriege ben ihnen bisher vorenthaltenen Anteil an jener Lanbspende verlangen. Mäßig genährte Kühe nnd Färsen . . 24—27 Kälber. Feinste Mast? (Vollmilchmast) nnd beste Saugkälber 50—55 Mittlere'Mast- und gute Saugkälber . 45—49 Geringere Saugkälber 37—42 Elc'itpiz. Lahincycr . . Elektriz- Schlickert . . r. Esehweiier Bergwerk . Gelsenkirchen Berg)' erk . Hamburg- Xmurik. Paket! Harnener Bergwerk . • . . Laurahütte . ,. - • . • Nordd. Lloyd . t . ■ ■ . Oberscbles. Eisen-Industrie Berliner Handelsgcs. . . Darmstadter Bank . . . Deutsche Bank . . . . Deutsch - Asiat. Bank . Diskonto - Kominandit . . Dresdner Bank . . . Krcditaktien . . . ... Baltimore- und Ohiu-'P - Eisenbahu . .. .. Gotthardbahn . 12. Febr.: „Ter moralische Teeabend." Soiurtäg * Bei einem Glien wurde ein Gast gerade einer Gans gegenüber gesetzt. Zu seiner Linken nahnt die Dame des Hauses Platz. Beim Anblick der Gaus bemerlte der Gast: so dicht bei der Gans sitzen?" — Ta er aber seine Wort . . 180.90 . . 137.80 . . 257.50 . . 92.00 . . 164.10 A fe. Frankfurt a. M. Viel; h 0 f-Pi a r kl be r i ch t vom7. ,vi uftricb: Rindor 1335, darunter t Lebien 3-0, Bullen 37, , 915, -Kälber-325. Schake 276,-Schipeine 1713, Ziegen-0. Tendenz: Rinder lebhait, voraussichtlich ausverkaui:, Kä - 28—34 21—25 15—20 Mastlänimer nnd jüngere Masthanunel 39—40 Schweine. Vollfleischige Schweine bis zu 2 Zentner 7 Uhr: „Tie Revolntionshochz'eil 3'/,% 3‘,VI. Tendenz: Jiinber niilteljnäßlg, mittelmäßig, Schweine rnhig. doppelsinnig sand, wandte er sich der Tarne ziPund sagte in aller Unschuld: „Entschuldigen Sie, gnädige Frau" id) meinte natürlich die gebratene!" i„Tit Bits. v ach der Kneipe. Student: „Na, die Laternenpfahl: könnten auch mal gereinigt werden; aus sehest tut man morgen 5 immer--!" Vollfleischige Schweine über. 2 Zentner Lebendgewicht 57—59 Fleischige Schweine 55—59 VIS1TKA RTFN ™ Jeder beliebigen Schriftart und Kartons^ ! s(Jw.e mU zMl aller studeilflscJien W . einigungen liefert zu. mäßigen Preisen die Brühl'sehe Univ.-Drucu. * Tie fremde Fran." Abends 7 Uhr: „Wenn C d) f c n. Vollfleischige, cn'isgemcislete, höchsten Schlachtwertes, höchstens 6 Fahre alt Junge fleischige, nicht ansgemäsleie unD ältere, aiisgemäslete ..... Mäßiz genährte junge nnd gut genährte ältere Gering genährte jeden '.'llterS . . . B ulte n. Vollfleischige, aiisgewachsene, höchsten Schlachtwertes . . ..... vollfleischige, jüngere F ürs en, Kühe. Vollfleischige aiisgeniästeteFärsen höchst. Schlachtwertes Vollfleischige ausgemästete Kühe höchst. Schlacküivertes bis zu 7 Jahren. . Acltere qii5genmftcte Kühe und wenig gut entwickelte jüngere Kühe nndFä^sen 'Mäßig genährte Kühe und Färsen 1 . Gering genährte Kühe und Färsen. . K ä t b e u- Feinste Masi- (Vollmilchmäst) uitb beste Saugkälber . . 'Miltkere 'Aast- und gute Saiigkälber . Geringere Saugkälber Schaf c. Mastlämmer unb jüngere Masthamniel Äentere 'Mafthanimel niib gut genährte Schake Bochum Guss . . . Buderus E. W. . Tendenz fest. Berliner Canada E. B. . . . Darmstädter Bank . i • ‘eutsche Bank . . 8 Dortmunder-Union C. ;- Dresdner Bank . Tendenz : fest. 37—39 68—71 Turch- schnütspreö prolOOPsiml ^epcnd- Lchlvlib licwichr Kälber niittelniäßig, Schaj- Preis Handel. ** K 0 nkilrse i iv H e i 1 e n. lieber das Vermögen der Witwe des Clwistlan T u i l l zu Gieß en . Margaretha geb. Frank, wurde hin 29. Jan. das Konkursversahreii eröffnet. 'Rechlsanwalt Raab i)i Gießen wnrde znm Konkursverwalter ernannt. .Konknrswrüer- ungeii sind dis zum 19. März bei dem Amtsgericht Gießen an- znmelden. — Ueber den 9kachlaß des Gastwirts Ehriillan-D u i 11 zu Gieße n wurde am 29. Jan. das Konkiirsversahreli eröffnet. Rechtsanwalt Raab in Gießen wnpde zmn Konkursveiwaller ernannt. Kontnrsforderungen lind bis znm 19. März bet dem.Amtsgericht Gießen anzumelden. — Lieber daS Vermögen des Gärtncvs Loms Becker 511 Gießen wnrde nm 31. Jan. das Konkursverfahren eröffnet. Kaufmann-Louis 'Alt hoff in Gießen lüiiräc Hmn KonkniSverwaller ernannt. Konlurs'ordernngen sind bis znm 19. Februar bei dein 'Amlsgericht Gießen anznmclden. — liebet das Vermögen des Spezereihändlers Adani Becker in M 0 n s h-e t m wurde am 4. Fedr. das Kontursveiiahren eröffnet. Rechtskonsulent Pierson in Pfeddersheim wurde 511111 Kontnrsverwaller ernannt. Kontnrsfordernngen sind bis znm 25, Febr. bei. dem Amtsgericht Pseddershenn anzumelden. Verantwortung.) Wohl nur, um der FHf chi 11 gsti nimt.u.n-g Rechnung zu tragen, ist eine von einem rheinhesfischen Untererhebcr an die Zweite Kammer gerichtete Vorstellilng den Mitgliedern des hohen Hauses als, Trucksache — Nr. 338 - mitgeteilt worden. Siehe Nr. 28 unseres Blattes vom 3. Febr. Die Red. > Ter Verfasser Winterkar für Lnngenkraßk8 „Scbwarzwaldheinr* ScltSinberg b. Wißdbad 650 m. ü. d. M. Physikal. Wätet. Heih erfahren. Tn geeignete: Fällen spezifische Tnherknlinbehaixlhmg. bnezialistign Behandlung von Erkrankungen r. mrAnz.") Aintliche fstotlernngen der henligen Fruchimarktpreise: Weizen Pik. 2340—23.50, Knrhej|i|cher ‘Ulf. 23.40—23.50, La Plata Kansas Pik. 00.00—00.00, 'Jioggcn (hicnger) Mk. 16.90 bis Pik. 17.00 Gerste (Wetteranerl ilJif. 16.25—17.00, Gerste Franken Pfalzer Ried Pik. 17.00—17.50, Kleie Pik. 00.00—00.00, Hafer 16.00—17.00, Mais Pik. 16.50—16.60, Weizenmehl 0 Mk. 32.25 vis 32.50, 1. Qualität Mk. 30.75—31.00, 3. L.ualüät Pik. 28.75 bis Aik. 29.00, 4. Qualität Pik. 00.00 — 00.00, Roggenmehl U Dit. 25.00—00.00, 1. Qualität 'Mk. 23.50—00,00, 2. Qual. Mk. 22 bis OO.Öu, Weizenkleie Pik. 10.20 bis Mk. 10.50, Weizenjchale Pik. 00.00—00.00, .Roggenkleie Pik. 10.50 bis Aik. 11.00, Malzkeime Pik^ OU.OO—Oü. >0, Biertreber 13.25—14.00 'Alles per 100 Sig. ab hier. des Giessener Anzeigers, mitgeteiit von der Bank für und lüdustrie^Giessen. Frankfurter iiörse, 7. Februar, 1.15 Ihr. 7, „ 72—76 7. „ 80—96 War wie ein Skelett abgemagert München Laim, 22. Füll 19u9. Adi gebrauchte „Biosan" M 'Neurasthenie, Aiudigkeit und Erfchlasiung. Qbwvhl idi >me aa Sfclett abgemagert war, hob siä) schon bald nicht flörrcrneitJö.; der Appetit wurde von Tag .au Tag reger und kann tm .nn heute zu meiner Freude mitteilcn, daß idi mit dem erzn'Nen » folge fehr zufrieden bin: denn auch mein Ausfehen ist letzt biiin.r und die Zunahme meiner Murpertrait machte ndj beuthd) bemr bar. Ter Geschmack des „Bioson" sagte mir zu und meroe v stets bestrebt sein, dieses vorzügliche Nähr- und Krästigunasur.*■ in meinem Bekanntenkreis zu empfehlen- Hochachtend! orrnii3t-i Niuiestn. Amdorferstr. 106 III. r Unterschrsit beglaubigt: -a or Notar. Bioson ist das beste und billigste Krafllgungsmlticl. 3 Aik. in Apotheken, Drogerien. _ _ _ 3° 0 Portugiesen Serie I -. 3°,„ Portugiesen n III . 4‘,3°/o russ. StautsanL 1905 4L„ Japan. Staatsanleihe 4fl/,) Conv.Tiirken von 1903 Türkenlose .... 4°/0 Gri^ch. Mouopol-Anl. . 4° 0 äussere Argentinier ,. 3°/o Mexikaner . 47,% Chinesen • . . . . Aktien: 107.11 136.bl 2BIK 13i.li 20).l< 19j.il K>U 11U 18L« 251.6« 15Jj Gärtnerei Lei Becker Kaiser-Allee 13 Telephon 124 Seltersweg 83 Verkauf bet Blumen, Pflanze«, Äränze, Buketts, Fardinreren, sowie Dekorationen usw. in bekannt guter und prompter Ausführung unter Mentader Preisermässigung. 782 L. Althofff, Konkursverwalter. *71 0) -66 dj _i8 (fl l*?4 oo 'r67 00 1*53 0!) '-15 (,j 1-90 00 oo ■*?6 0) '*80 00 i*00 00 <2—73 00 । I 73—75 0u >•73.50 Oij >5-00 00 j; id)t Dcmi.^1 weine 33’ '? ittelmÜBifl, - | 1 M. ichiuiü^z pro lüj-Q j •bis G-82 ti I 2-74 R 1 0-74 39 6-70 36 8-64 30 0-55 25 He lzverfteigerung. Donuersr ag den 10. Februar l. Js. kommt int Staufen- berger Gemeividewald Distrikt. Schwalbenhang, Eichclgarten imb Tiefenkiach folgendes Holz zur Versteigerung: 5 Lichenstämme(Schnittholz)50—59Ctm.Dm.— 6,51Fm. 26 „ „ 40—49 r 43 „ „ 30—39 „ 21 „ Wagncrholz 2 Buchensktamme 40—49 " „ 1 Kiefernstamm (Schnittholz)5O „ 6 Kiefcrnst amme „ 40—49 u 18 „ „ 30—39 „ 513 Stück FIchten-Derbstangen. v = 1,75 , , = 1,61 , = 7,91 , , ==15,13 „ Freitag peil 11. Februar in denselben Distrikten.: 140 Rm. Bistchenfcheit 149 , Eichenscheit, barunter Küferholz 6 „ Estchen-Nutzscheit 6 „ Ästten-Runbscheit 2 „ Asten- „ 10 , Kiefern- „ 6 „ Aöpen- 2 „ Eichen -"Nutzknüppel 169 „ fluchen-, Eichen-, Birken-, Erlen-, Kiefern- und Ffichten-Knüppel 8095 Buche»',.-, Eichen-, Kiefern» unb Fichten-Wellen 121 Rm. Mönchen- und Eichenstöcke. Die jcbeSinnlige Zusammenkunft ist vormittags 91/._, Wjr, (feif ber Krestsstraße diesseits der Tiefenbach. 766 , Stauf, inbe^g, am 31. Januar 1910. Großh. Bürgerlneistcrei Staufenberg. Stephan. Holzftrbmisfiou. Äiach,verzeichnetes Holz aus den Waldungen ber Gemeinde Staufenberg soll auf bem Submissionswege vergeben werben: 2 Fichten stamme (Schnittholz) 30—39 Ctm. Dm. — 3,97Fm. 3 „ 25—29 Ctm. Drchm. — < 3,42 Fstm. h“ ? r 211 „ 20-24 , „ = 19,93 , ££ i ... . 12-19 , . = 66,99 . 8 Kiefern stamme 25—29 , , = 4,46 „ i-dü 39 I 1 Kiefernstamm 20—24 „ „ — 0,29 „ Offerten sind verschlösse»» mit der Aufschrift „Holzsub- .. . Aknission", bis zum 12. Februar b. Js., nachmittags. 3 Uhr, "1 auf hiesiger Bürgermeisterei einzureichen, wo alsdann die ^75 ob Äöffnmig stattsindet. 765 )-75 57 1 | Bank lür ike 1,15 Ubt Stauftnberg,. am 30. Januar 1910. Großh. .Bürgermeisterei Staufenberg. S t e p h a n. Ho 1 zv erfteigerung. Donnerstag vcn 10. ds. Mts., von vormittags ckert. ■ ■ Bergwerk • erik. Pak'- 94/2 UL;r an, soll im Reistirchcuer Gemeindewald m ben Distrikten Walbersberg, Schtieberg unb Non nachver- seichn,stes Holz versteigert ivcrbeu: 8 Eiche-Stämme — 1,34 Fstm. Fichte-Stämme — 4,99 Fstm. 7,37 Fstm. d Ohiv " u [854 Rin. n ff 15 113 I 12,6 80 6 geD-Inilnsli tekill- ■ ?aok . - Bank . unandit - I 4590 35,6 1520 61,4 Versteigerung kommt. lüieiskirchen, den 7. Februar 1910. Großh. Bürgermeisterei Reiskirchen. Wagne r. Buche- »mb Durchforstungs-Wellen Kiefern- unb Fichten-Knüppel Fichte-Westen Rm. Fichten-Stöcke Fichte-Derbstangen — Buchen-Scheit Die Zusammenkunft ist im Walbersberg am Eingangs- Deg nach Bersrod; bemerkt wird, daß das Bau-, Nutzholz And Buchen-Knüppel des Mittags int Schtieberg und Non ubahu • • sbabu ■ ■ 5»»^ Buchen-Knüppel Eichen-Knüppel Bnchen-Stöcke ~üfh:ift lc,.d Wettenberg Mnmnrelsig. Totalität^ Kl., l| Rm. Knüppel. Krp^dorf, den 7. Februar 1910. Der Bürgermeister: Braun. in» f'lii .»im» icit= und Knüppelholz, 1 Rm. iL-tockholz, 82 Rm. Reisig. Wegeaufhieb: Eiche: 86 Rn». Nadelholz: 27 Stangen 1. bis Nutz- und Brennholz-Berkaus $>£115 dem Gemeindewald Krofdorf-Gleiberg kommen em Dienstag Den 15. Februar 1910, vormittags von LJO. Uhr ab bet Wirt W0 0s in Krofdorf zum Verkauf: Distrikt 11b Kornftüü: Eiche Nr. 2—^9, 12—16, ! 18—20 — 16 Stämruc v. 25—34 cm.Durch» u. ==f= 7,99 Fm. äSiflritit■ 13b Steinbusch LinLs: Eiche —125 Stämme 3. rnd 4. Kl. 9,40 Fm., 14 Rm. Rollen 2,5 und 2 m hng, ' 32 Rm. Scheit- und Knüppelholz, 30 Rm. Reisig. iAnchec 186 Rm. Scheit- und Knüppelh., 45 Rm. Stoekholz, '.94 $iin. Reisig. Fichte: 1 Rm. Knüppel. Distrikt 15 b Teileschau: Eiche: 5 Stämme 3. unb 4. Kl. — 1,37 Fm., 8 Scheit »i. Knüppel, 15 Rm. Reisig. Buche: 119 Rm. Ccheit-t u. Knüppelholz, 24 Rm. Stoekholz, 168 Nm. Reifig. fei (tritt 7 d Seiles: Buche: 147 Rm. Scheit- unb Knüppelh,, [28.9 9tt[i. Reisig. Distrikt 22 e Forst: Eiche: 4 Rm. Mmüppel'lh., 10 Rm. Reisig. Kiefer: 23 Stämme 3. unb d. Kl. uon 17 — 35 cm Durchm. — 6,55 Fm., 21 Nm. 1 sfir?111 ' Holzverfteigernng im Ettingshäuscr Gemeindewald. Donnerstag den 10. und Freitag den 11. Februar kömmt nachstehendes Holz zur Versteigerung: 86,7 Rm. Bnchcn-Scheit 635 Nm. Eichcn-Rcistg 7 ff sichten.- „ 7? Kiefern- „ 13 „ Hainbnchc'Knüppek 172 Fichten- „ 26 r Buchen- „ 31 Buchen-Stöcke 137,6 „ Eichen- „ 33 V Eichen- „ 82,4 „ Kiefern- „ 161,8 ff Fichten- „ 34,4 „ Fichten- ,r 20,3 ff Kiefern- u 205 u Bnchen-Ncisig 1 Stuck Kiefern 3. Kl. - — 6: u v ,, = 34 „ „ 5. , = 1 „ Fichten 4. „ — 69 5. „ =• 228 - „ „ -DeMang.— Der Anfang ist am 1. Tag am 0,82 Fstm. 4,01 „ 10,33 „ 1,03 „ 16,02 „ 15,65 „ . grauen Born beim Buche-Brennholz, das Nutzholz kommt am zweiten Tag, und ist der Anfang-m der Hard an der Oberbessinger Gemarhmgs- ^grenze, jedesnml morgens 91 Uhr. Ettingshausen, den 0. Februar 1910. Großh. Bürgermeisterei Ettingshausen. - - Keil. * 849 Holz-Submission. In den Wätalmgen der Gemeinde Ettingshausen soll nachstehendes Holz auf dem Subnussionswege vergeben werden: 22, Efchen-Stämme 4. Kl. — 12,60 Fstm. 53 1/ ,/ 5. ff 34.87 r/ 257 V 6. V 66,73 vr 3 Kiefern- „ 3. ff == 1,46 ff 9 ff V 4. V 5,87 1, 295 ff - 5. ff = 86,66 y 5 Fichten- . „ 0 ff ~~ 7,91 ff 44 ir - S. If = 62,85 ff 42 ff " 4. V ~ 39.81 » 415 tt ■' K 5. ff 143,47 1r 557 „ -Derbstangen — 35,75 ff Die Herren * Kaufliebhaber können auf Verlangen, bis vor dem Termin der Eröffnung, das Holz an Ort und Stelle einsehen. Der Vorzeiger ist Forstwart Keil. Es behält sich der Ortsvorstand die Genehmigung tut einzelnen wie- im ganzen vor, die- Gebote so auszusuchen, wie es zur Erzielung der höchsten Gesamteinnahme und größtmöglichen Sicherheit des Eingangs des Kaufpreises am sichersten erscheint. Der Kaufpreis ist alsdann nach dem Zuschlag durch eine genügende Bürgschaft oder Wertpapiere sicher zu stellen und Martini lfd. Jahres zu bezahlen. Die Gebote sind schriftlich und mit passender Aufschrift versehen bis zum Montag dem 14. Februar, mittags 1 Uhr, auf dem Bürgermeisterei-Bureau einzureichen. Spätere eingereichte Gebote bleiben unberücksichtigt. Die Eröffnung findet an demselben Tage nachmittags 2 Uhr auf dem Rathaus statt. Die Erteilung des Zuschlags kann acht Tage nach der Eröffnung hiuausgeschoben werden. Ettingshausen, den 5. Februar 1910. Großh. Bürgermeisterei Ettingshausen. Keil. Holzverfteigernng. Montan den 14. Februar l. I. werden aus den Distrikten Kasparshaag, Buchwaldstops, Tränkkops, Heiligeilberg, Dingerwald, Hinterer Huck, Heegbusch, Winkelrain, Börnberg, Oiberg, Brand - holz, Geiselstrauch und Brrkwald der Forstwartei Lumda versteigert: Stämme' 1 Eiche 1. Kl. = 1,58 Fstm.; 1 Eiche 2. Kl. = 1,16 Fstm.; 2 Eichen 3. Kl. 1,03 Fstm.; 17 Eichen 4. Kl. --- 11,04 Fstm.: ü Eichen 5. Kl- — 2,91 Fstm.- 28 Eichen 6. Kl. — 6,67 Fstm - 1 Buche 3. Kl. = 0,92 Fstm.- 4 Buchen 4. Kl. = 3,01 Fstm.: 12 Kiefern 3. Kl. = 10,56 Fstm.: 88 Kiefern 4. Kl. = 44,45 Fstm.: 36 Kiefern 5. Kl. 17,46 Fstm-: 2 Fichten2.Kl. —4,70Fstm.: 17 Fichten 3. Kl. - 22,79Fstm.: 14 Fichten 4. Kl. — 16,12 Fstm.: 138 Fichten 5. Kl. — 40,81 Fstm.: ferner 74 FichtpmDcrbstangen 1. Kl. — 10,24 Fstm.: 183 desgl. 2. Kl. - 16,73 Fstm. Zusaminentunfl vormittags halb neun Uhr in Distrikt Kas parshaag bei Eichenstamm 2ir. 215. Das Holz in KaspckrStiaag und längs der Hvnmannfchueise wird uorgezeigl, alles übrige Holz in der Gastwirtschaft des Herrn Schultheiß in Lumda von zehn Uhr ab versteigert. Interessenten belieben das Holz vorher einzusehen, auch erteilt Großh. Forstwart Zimmer in Lumda nähere Auskunft. Grünberg, den 7. Februar 1910. ___________Großherzogliche Obersörsterei Grünberg._________ Eichen-^iutzholz-Bersteigerung. Am Donnerstag dem 10. Februar d. Fs., vormitt. 10 Uhr anfangend, kommt itn Gemeindewald Oberwetz folgendes Holz zur Versteigerung: Nonholz 21: 42 Eichenslämme ly 2. und 3. Kl. = 53 Fm. 3 Rm. Eichennutzholz. Aus den Distrikten Fipfel 10b unb 11a, Eichenwäldchen 7a und Hegerwald 12: 286 Eichenstämme 3. und 4. Kl. = 114,66 Fm. 20 Rm. Eichenrollen, 2 m lang. 8 Fm. Fichtenstämme 4. SH. und Stangen 1. bis 3. Kl., 18 Eichenstangen 1. Kl. Es befindet sich unter den Stämmen schönes Schreiner - und Küserholz bis zu 72 em Durchmesser. Zusammenkunft im Torf. Bei ungünstiger Witterung nudel die Versteigerung in der Wirtschasl Bauer statt, und ist alsdann das Holz- einzusehen. £ b e r w c p, den 3. Februar 1910. C6;Ä __x Ubl, Vorsteher. , Holzverfteigernng. Donnerstag den 10. nnd Freitag den il. b. M , jedesmal von.morgens 9 Uhr an, soll int hiesigen Gemeinde- malb, Distrikt Wellersloh, nachverzeichnctes Holz versteigert werben: 16 Eichen-Stämme von 30—39 Ctm. Durchm. mit 7,70 Fm. 14 ir rr „ 25-29 ri ,1 „ 4:,77 <• 48 ft 1» Buchen- „ 12—25 11 11 H 6,61 11 3 „ 50-59 ri 11 „ 3,44 0 5 11 " „ 40-49 11 M 4,37 21 ii 12-25 11 M „ 3,52 rr 6 Kiefern- ,, 1 „ 40-49 11 If „4,98 11 34 Fjchten-Derbstangeil 1,70 „ 556 Rm. Buchen , 30 Rm. Eichen-, 18 Rm. Kiesern-Scheit 203 „ „ 67 „ „ 26 „ Knüppel 136 „ „ *20 „ „ 20 „ Stock 6850 Wellen „ 100 Wellen „ 800 Wellm „ Reiser. Der Anfang ist an beiben Tagen am Thieborn. Das Stammholz wird am ersten Tage zuerst ausgebotcn. Großcn-Buseck, beu 4. Februar 1910. Großherzogliche Bürgermersterei Großcn-Buseck. Schwalb. ‘ 815 < Holzversteigerung im Beuerner Gemeindewald. I. Ban- und Nutzholz. Donnerstag den 10. ds. Mts, vormittags von 9 Uhr an kommt in ben Distrikten Heegwalb unb Hccg- slrauch folgcnbes Holz zur Versteigerung: 2 Eichen-St. 2. Kl., 50—59 1 , 3. s 40 l „ ,, 4. „ 30-39 10 „ „ 5. „ 25 29 84 „ „ 6. „ unt 25 465 ^chtcn-Derbstaiigen . . 633 Mhten-Neisstangen . . cm Durchm., 6— 7 m lang — 3,16 Fstm. „ , -4 m lang — 0,50 Fstm. „ „ 4— 7 m lanfj — 2,14 Fstm. „ 4—12 rn lang — 4 Fstm. p , 4—12. rn lang — 18^99 Fstm. > » » • = 33,40 ,, . . . . — 9,53 „ BI. Brennholz. Freitag den 11. ds. Mts., vormittags von 9 Uhr an im Distrikt Appelfpcck: 369 Riii. Buchen-Scheiter. 9 tr Eichen-Schseitec 2 „ Aspen-Scheiter 292 „ Buchen-Knüppcl 38 4 Eichen-Knüppel 25 „ Fichten-Knüppel Die Zusammenkunft ist stcaße Benern-Geilshai Straße" B e u ern - A ller t 8! 498s Rm. Bnchen-Neistg 10 „ Eichen-Reisig 108 „ Blichen-Stock 16 „ Eichen-Stock |. 31 „ Fichtcn-Stock I am ersten Tage auf ber Kreis- sen, am zweiten Tage auf ber anse n. Beuern, ben 5. Februar 1910. Großh. Bürgermeisterei Beuern. 834 k - ' Walther. Holzverfteigerungen in der fürstlichen Dberförfterei Lich. Moutaa den 14. Februar, vormittags 9 , Uhr, im Tü strikt Hard: Scheiter, Rm.: 364 Buchen (6 Werkscheitj, 9 Eichen (5 tuiw); Knüvxel, Rm.: 105 Buchen, 32 Eichen, l1/« 9iude, 6 2tadel- holz fHauserberg pp.l; Stöcke, Rm.: 153 Buchen <2 Scheitbrocken». 41 Eichen: Reishölz Wellen: 3470 Buchen, 880 Eichen, 850 Nadelholz iBackhöiz»: zirka 300 Rm. Fichtenschichthaufen. — 7 Stück Eichen Wagntzrhvlz — 1,56 Fni. (20 bis 37 Ctm. Durchm., 3 bis 4 Mtr. Langes; 9 Rotbuchen --- 7^1 Fm. (37 bis 50 Ctm. Durchm., 5 bis 9 Mtr-.Länge); 2 Elsbeer-Stänune (23 und 25 Ctm., 6 und 9 Aktr.» — 0,69 Fm. )-Üismnmenkunft aus dem chaussierten Weg von Kolnhausen in die Hard beim Eingang in den Wald. Mit einem Teil des Buchen- stannüholzes wird der Anfang gemacht. Dienstag den 15. Februar, vormittags 9Ve Uhr, im Distrikt Mönchwald: 8 Rm. Fichten-Rundscheit, zirka 100 Rm. Kiefern' Knüppel, zirka 100 Rm. Kiesern-Stockholz; Reisholz-Wellen: 150 Eichen, 200 Weichholz, 5200 Kiefern. — Ungefähr 800 Fichten-Derh- stangen — 15,00 Fm. und 1100 Fichten-Reisstangeu — 11,00 Fm., meistens SvaUerholz. • Zusanimenkuiift auf dem Bizinalweg BurkhardSselden-Lich (Schlagweg) beim Eingang in den Wald. Die Fichteustangen fommen uierfi. B&,: Holzverfteigerungen der gräflichen Obersörsterei Laubach. I. Montag den 14. Februar, nach Zusammenkunft 10 Ubr an der gräflichen Forstwartwohnung zu Altcnhain. 1. PeterS Wald Buchen Rm.: 116 Scheiter 1. nnd 2. Kl., 70 Prügel L Kl- 35 Stücke 1. u. 2. M., 45 Reiserprügel u. 0,4 Jichtenprügel (1,5 m lang». 4. Baumkircherwald Buchen Rm.: 389 Scheiter 1. u. 2- Kl., 429 Prügel 1. 11. 2. Kl., 179 Stöcke J. u. 2. Kl., 197 Reiserprügel und 2 Kirschbciumvrügel (1,5 in lang). 3. Schornbcrg Buchen Nm.: 4 Stücke 1. Kl., 4 Reiserprügel, 5,6 Jichtenprügel l,^m lang und 4 Fichten-Stöcke. 4. Leseholz und Kohlreiser werden slächeuweisc mit dem abseits fitzenden Holze, den Neiservrügeln und Stöcken, am Schluß der Versteigerung unvorgczeigt beim Feuer ausgebotcn 11. Dienstag den 15. Februar, »ach Zusammenkunft 10 Ubr an der Einmündung der Alleeschneiie in den Hofwald von Flensungen aus. Flsdorfer und Fleniunger Hofwald. 1. Nutzholz: 91 Eichenslämme 16—39 cm Durchm. = 43,61 Fm. (Bau und Wagnerholz), 1 Birkenstamm 5,2 m lang, 29 em Durchm. = 0,34 Fm., 9 Fichienstomine 4. Kl. - 1,29 Fm., 1975 Fichtendcrb slangen 1., 2. und 3. Kl. — 86,68 Fm., 1580 Fichienreisstmigeu --- 21,52 Fm., 2 Rm. Eichen, 3 Buchen und 3 Kieie ennutzscheiter. — r. Brennholz. Buchen Rm.: 40 Scheiter, 16 Prügel, 12 Stöcke u. 70 Aprerser. Eichen Rm.: 20 Prügel, 17 Stöcke, 12 Stamm und 94 Astxeiser. Kiefern Rm : 8 Prügel und 7 Stöcke. Das Brennholz kommt gegen 12 Uhr beim Feuer zum Ausgebot. Bz/ä Amtliche BckuntmchlllM!! öer »tflüt Kießeu. -Freitag den 11. Februar 1910, nachmittags 2—4 Uhr, wird im Fuipflotal (Schulgebäude 'Neustadl 611 ein öffentlicher Impftermin abgehalten, in welchem dieienigen Angehörigen von Jmpfvslichtigcn, welche Aufforderungen erhallen haben, ihre Kinder kostenlos der Impsung unterziehen lassen können. Freitag den 18. Februar von 3—4 Uhr sind die am 11. Febr. Geimpften zu der gesetzlichen Nachschau wieder vorzustellen. In beiden Tcrininen können ferner Kinder, welche wegen Krankheit bis zui» Sonuner von der »jinpfung znrückgestellt werden wollen, dein Jmpsarzte zur Untersuchung vorgezeigl oder diesbezügliche ärztliche Atteste abgegeben werden. Die am Grohhcrzoglichen .Kreisgeinndheitsamte abgegcbeueu Impfscheine müssen dort wieder abgcbolt werden._______________________________ Der 8 20 des ReichsnülitärgesetzeS schreibt vor- „Können zwei arbeitsfähige Ernährer hilfloser Familien, erwerbs unfähiger Eltern, Großeltern oder Geschwister nicht gleichzeitig entbehrt werden, in ist einer von ihnen zurückznstellen, bis der andere eittlafieit wird. Spätestens nach Ablauf des zweiten Mili tärpflichtfahres soll der einstweilen Zurückgestellte eingestellt und gleichzeitig der zuerst Eingestellte entlassen werden. Diese Bestim mutig findet entsprechende Anwendung, wenn ein zur Arbeit und Aufsicht unfähiger Grundbesitzer, Pächter oder Gewerbetreibender zwei Söhne nicht gleichzeitig entbehren kann." Damit die Ersatzhehörde in der Lage ist, die Bcstiminuug bei der Muflrrnug zil beriickfichtigen, fordern wir die Beteiligten auf, bei dem Standesamt im Rathaus schon jetzt entsprechenden Antrag zu stellen. UV Die Stadt Gießen .hat alte Pflastersteine zum Preise nun 10 Alk. für den Kbm. abzugeben. Liebhaber werden gebeten, sich au das Tiefbauami zu wenden.B', Holzverstcigcruug, Donnerstag den 10. Februar 1910, vormittags 91/» Uhr, iu den Abteilungen Erlcnbruunen und Charlottenwald, Forstwartci Gießeu 11, Forstwart Arft. 30 Fichlenderbslangen mit 2,12 Fm., 2 Rm. Eickeunutzscheii, 10 Rlw-Hainbuchennutzknüppel (2 m lang', 205,5 Rm. Buchenicheü. 19 Rm. Hainbuchenscheit, 76 Rm. Eichenscheit, 49 Rm. Erlenicheit, 88 Ryl. Buchenknüvpel, 43 Rm. Elchenknüppel, 11 Rui. Erlenknüvvel, 55.26 Rin. Buchensrock. 22 Rin. Eichen flock, 27 Rm Erlpüstock, 10 Rm. Fichte »stock, 3050 Wellen Buchenreisig. 350 Wellen Eichenremg. 550 Wollen Erleureisig, 20 Wellen Fichkenreing. iB*.. ______3ufamineiifiuift ist auf der Licher Straße an der 8. Schnejs.- rS-olzpersteigerung Montag den 14. Februar 1910, vor mittags 9‘j. Uhr, in den Abteilungen Forftgarlcn, Grube und Aue (Forstwartei Gieße» II, Forstwart Arft). 4 9h». Eichennützknüvvel »4 Mtr. lang'. 322,.> Rm. Buche»fchcn. 18 Rim Haiilbllcheiifcheit. 72 Rm Eichenfcheit. 3 Rm. >iicfernschcii. 82 Rm. Buchenknüppel, -is Vm. Eichenkuüppel, 2 Rm. Kieferntnüpvel. 81,7 Rm. Buchenslocl, 27,8 Rm. Eichenstock, 3 Rm Flchlenftvck, 4530 Wellen Buchenreifig, 930 Wellen Eichenreisig, 100 Wellen Linden reisig, 20 Wellen Fichtenreisig. B' Zuiammenkunfl aus der Licher Straße am ForsthausHochwart. Todes-Anzeige. e Die trauernden Hinterbliebenen. Giessen, den 7. Februar 1910. 0 Die Beerdigung findet Donnerstag mittag 2 Uhr von der Kapelle des alten Friedhofs. 6 aus statt. 857 Danksagung he- Gießen, ben 87 Februar 1910. 01016 MALEREI Gretzen, bcn 8. ?^6ruar 1910. 1851 Danksagung 0923! Bismarckstr. 38 gegenüber der Uuiv.-Bibliothek. Butzbacl) erbeten. [89 gibt billigst ab wir hiermit unseren herzlichsten Dank. 863 Vogtländer "Stickereien. Lager echt. Schweizer Stickereien. Familie Eberhard. DÄenhofen. den 7. Februar 1910. (81 2.00 Mk. (056 Frische Fische! (650 Vogel. 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H M Birrtfrische Nordsee-Dchellsische Pfund 35 Pfg. mit 2 Pfund Federn gefüllt Mk. 3.— 3.60 ,4.10 6.20 Gegr. chem. Wasch-Anstalt. 1848. sarosMeHeBMÄHBSBBMH Seltersweg 79 a Telephon 627. Neuenweg 4 Telephon 553. 15 eigene Läden. Färberei-Versandgeschäft Post- und Bahn-Sendungen werden nach der Zentrale in Verwandten, Freunden und Bekannten die traurige Mitteilung, dass unsere Eebe Schwägerin und Tagte Frau Caroline Bönstadt geb. Vogt im Alter von 68 Jahren unerwartet verschieden ist. Kupf. Kessel Jauchepumpe Jaucheverteiler Kartoffeldämpfer Telephon 235. ^pnnenstraste (!. Mäoe Ratten vertilgtsicher.C^ schmeckt prächtigst P. 50, lOO Pf. Berkaufs- stelle:Pelikau-Avoth.,Kreuzpt.2. Wild. Dürbcck, 'Jieiteit tuen MMm ÄÄm in welchem feit 10 ,)ühriP cii flottes Geschäft betrieben wurde ist unter sehr günst. Beduigpugei p. 1. Avril zu verkaufen v i>^r z>. oermiel. Die Räume eign erl fid auch sehr gut f- Bersaudgesrllast' oder gröstere Bureaus. . 131 Peter 51roucubcrg, Tel. (iSO. 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Z T le*. cOgf "S? = 5 S 8 io 8 kL Cm 'S Z «X'a ->:, « c-> e Js 8 s e ä« s; 5 ° »'S es p *E « 2 2s Z tz fl Q . g ^‘533 ^ZS es .. yS ■g Et 5 « Es Q 2* Z^L " c 05» E £ ä S »i* 8 £S 5^8 3S c — SS® g 2‘S'S sÄ ät.ÜXSfc' « — ö< a> t?enturenii 1' Loos, : ns Carl, i HrSchuMl L-L- a*s o O <3 = S.2-ftft äv2.Ä ZLZ - g© AssZ» -'S y 6-?J-S»o ÄÄ2^S 8 8 I - Ä L, «$» “iS —J 5« aBs« s ZI§< ZZH oa^S-y p-2 q y ^3SS ZLZ hSiiy 2L^S 2 :PI s§a w e 2 b A Ao, 8 © g*7 LÄZ 73 »or> CO <31~—t §1' . 8 tc. ~ L-I > - 8 s’S ■— »SLL4 ÜXv& LL tzs «UPiHi en end alien is'er.Lse, <»Ä-S X §Ö c •r* «p'K-L = O 6* Q '»•** oj '"* rt ZZLStzkG «'S ^--^.77 0».2 8ö«ggJ = e 5 Jo_ = CM 3sS2Sg §SKZS ->5 Ig 11 Zs ii X « § g Iß IQ S E--H g§s» Z « ^2 «£ G^'X- 2^= Z- c E oj- 0^9 Z'dtzAZ S E ”.Mä LZL- k «5* «r Ä Z.LL^ÄKLD g.jjS’C S^'5-Z 's - s dB! §-O '•> ©LC 0D«^ 5S^ s^ - - 5 — ■SSSgl 4M WM s5£ Crt e-5 ÄÄ'SO® Z °Ä^ ss§g§: pöÄ'ÄK*5 § l I B ZL^Ktz- li 5 ti 111^ v 2>-S - jP ZtzöKß * Q p ^5 05, ^:|p 5^0)5 p ZÄ ö-ZL N U «? icrftüftienM ib Wettaa s M W$ 121»-1 TM ! e Ä'eg.'E ■S^Ü C G K*PT "C £5^ » 2 •c»g -Z^ C 4C SCO p eco 5 L k en •— —< ®CQ äSI SS -Ä-LZZ oaTL.'L^L |^^d±-y 1««. tgs§ ‘l=S 6 -sxX — 3 .5>ti •*» |Ä| M ZÄ <« 3 OOJ® e> O e> o SASä o®.3? p°%KnJc «13 2.5 a oC< L^-S OZO 2 ES -75 « • gQ« - - ’S E äjg 2-^ g-y-^tö ^ÄgMg® S E ZZ L Äf»8 8j8®.2-fi , . E O5> — £ -T s ZAZZ «• 1g Kl ZA Miss . =.S er em o aa& =c2’g » &IÜ 1O W Piff O fcife LL^-LL^L «i gp-lt s»Eg -— ti ci ISSlSla <«* 05, 2 w >a 9 Z b> 22 c o P 77 e§S*| xZ.r-Z-äLS^Z- ■S*B ./.-sä»’ cbou- uf ^lnzeO- dMff* Ä ZMl 8® A*5® •- 5 £ SÄ H-Z ZF y?| t*5 *" . 7-, p ■*■* St.. : |äe| W«S< ' 5 <2- p 8?LN K • I O CJ. OOE ,.« LZ .8*6 S-ZZZ .So I '=; O ■-* O 55 f 8J°?EMZsWZZL^ s 5iS.yi.§E5S-äs-e r-, 8*^ p-§ E w 3,5 s Z p'KZZ 3 Z g L«. ZL8LNOÄ.S N. Z-^ÄÄKNL Ä ZL^-SL äil«g ZZ-sN ZHMtz Co ^oi- -~gg «n X 'S» = c H 6 r Ää:g« o.2 ««ll T^Z-L ö^«Ä §ÄfÄ ^g3 SNK^d- 2 an »; p "E •sÄ»J|2 Ipfi na, "5 X- Kl «s 33Z°Z§ MO "E,-" «E LLMZZLLNL Mt ^MMß jÜF ZZ^LZE^ r-s-L^Z - S Z-SN.N e » i Z 8Z 2LZZ--Z. ^c» _o । a ,-2’s8'ow-S €üo'®w® =3© lw*g . '§■(98 oEg E . »iMri d"? 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Ber Sofjnarbcitern: BeichäskigunftSort und Name dcS Arbeit^ gebcrS. Wird das Fahrrad überwtrgend alö Äe- förbcrung-Smittel zur Arbeitsstelle oder zum Hesuckie der Schule oder! zur Ausübung deü Berufs oder Gewerbe« benutzt? Wie hoch ist das lährliche Einkommen? ----------- Bei Schülern: Liegt die Schule in einer anderen ®c> j meindc oder mindestens 2,5 Kilometer von der Wohnung entfernt? Bemerkungen. o