160, Jahrgang Viertes Blatt Nr. 105 Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhessen Redaktion, Expedition und Truckerei: Schnl- strahe 7. Expedition und Verlag: e^5L Redaktion:^^112. TeL-Sldru SlnzeigerGießen. Samstag 7. Mai 1810 Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen UnwersitätS - Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. Erscheint «glich mit Ausnahme de? Sonntags. Die „Siebener ZamNienblLtter" werden dem „^Inaeiger* viermal wöchentlich beigelegt, das '«reisblall für den Kreil Liehen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Seit- fragen" erscheinen monatlich zweimal. Deutscher Reichstag. 80. Sitzung vom 6. Mai 1910. Am DundesratStisch: v. Schoen. Präsident Graf Schwerin-Löwitz eröffnet die Sitzung um S Uhr 15 Min. Auf der Tagesordnung steht zunächst die zweite Beratung des 'Gesetzentwurfs über die zweite Lesung der kleinen Aktie«. In den Konsulargerichtsbezirken und im Schutzgebiet Kiautschou sollen Aktien bis zu 200 Mk. ausgegeben werden dürfen. Die Kommission hat beschlossen, daß die Zulassung solcher Aktien zum Börsenhandel nur mit Genehmigung des Bundesrats gestattet sein soll. Abg. Nacken (Zentr.) beantragt, daß die Genehmigung nur dann erteilt werden soll, wenn der Börsenhandcl mit solchen Aktien in einem Mindestbetrag stattfindet, der den Vorschriften dcS § 180 des Handelsgesetzbuchs entspricht. Ein Antrag Dr. Arendt (Rp.) will die Zulassung solcher kleiner Aktien zum Börsenhandel in jedem Fall verbieten. Abg. Dove (vp.)k Wir stimmen der Vorlage zu. Wer mit den kleinen Aktien nicht weitergehen will, kann ja später, wenn eine neue Vorlage kommen sollte, dann diese ablehnen. Wir halten die Sache aber für einen Vorteil. In dem Antrag Arendt scheint daS geheime Grauen vor der Börse mitzuspielen, während doch gerade der Handel an der Börse den Wert eines PapiereS klarer erkennen läßt und gerade in den nicht zur Börse zugelasse- «ten Papieren eine unmäßige Spekulation stattfindet. Abg. Frhr. v. Richthofcn (Kons.): Ich habe bereits in der ersten Lesung erklärt, daß meine politi« scheu Freunde zum Entwurf eine verschiedene Stellung nehmen. Ich persönlich bin für die Vorlage mit den durch die Kommission erfolgten Aenderungen, weil c8 sich um eine exzeptionelle Bestimmung handelt. Abg. Eichorn (Soz.): Unsere Bedenken sind durch die KommisttonSberatungen nicht erschüttert worden. Wir lehnen die Vorlage ab. Der Anlcag Nacken erscheint uns sogar als weiteres Entgegenkommen gegen die Regierung und ist deshalb für uns ganz unannehmbar. Abg. Dr. Arcndt (Rp): Den Zusatz der Kommission lehnen wir ob. Er würde die Einführung kleiner Aktien an der Börse direkt befördern. Man kann nicht dem Bundesrat die Brfugniö geben, unser ganzes Aktiengesetz umzustoßen. Das würde aber durch den neuen Artikel geschehen. Gegen die englische Konkurrenz nützen die 200 Mark. Aktien nichts, denn die hat ja 20 Mk..Aktien und 2 Mk.-JntcrirnS- scheine. Also hat die Zulassung der 200 Mk. gar keinen Zweck. Außerdem befürchten wir, daß damit der Anfang zur Einführung kleiner Aktien auch in den anderen Kolonien und dann im Mutterlande gemacht würde. Der einzige Schuh dagegen ist das vollständige Verbot des BarsenhandekS in solchen Aktien überhaupt, wenn Sic schon die Vorlage für notwendig halten. Staatssekretär v. Schoen: Wir haben wiederholt die bestimmte Erklärung abgegeben, daß die Ausdehnung der kleinen Aktien auf andere Kolonien oder das Mutterland nicht beabsichtigt ist. Die Vorlage soll den Bedürfnissen des KiautschougebieteS dienen. Abg. Schultz (Rp-): Ich bin in der peinlichen Lage, gegen meinen Parteifreund Dr. Arendt sprechen zu müssen. Es ist zweifellos, daß in Ostossen ein lebhaftes Bedürfnis nach Ausgabe kleiner Aktien besteht, und daß die deutschen Interessen bisher durch den Mangel solcher Aktien schwer geschädigt werden. Die Bedenken Dr. Arendts sind unbc- grüntet. Wir könnten für unsere Kolonien überhaupt keine Gesetze erlassen, die ihren Bedürfnissen entsprechen, wenn wir immer befürchten würden, daß damit der erste Schritt zum Erlaß gleicher Bestimmungen für das Mutterland getan werde, Abg. Dr. Heckscher (Vp.): Auch ich bin in der unangenehmen Lage, mich in Gegensatz zu einem Parteifreund, dem Abg. Dove, stellen zu müssen. Ich halte das ganze Gesetz für bedenklich und kann mich dabei auf unseren verstorbenen Parteiführer Eugen Richter berufen, der sich gegen die Einführung kleiner Aktien ausgesprochen hat. Ich befürchte, daß damit der erste Schritt zur Einführung kleiner Aktien auch in Deutschland getan wäre. Ich hoffe, daß das hohe HauS sich als eine Vereinigung gegen die Spielgefahr erweisen wird. Abg. Nacken (Zentr.): Die Herren, die gegen das Gesetz sprechen, sehen Gespenster, die nicht existieren. Wir wollen natürlich die Spekulation nicht erleichtern; deshalb haben wir eben den neuen Artikel beschlossen. Wir wollen wenigstens zurzeit die Ausdehnung der kleinen Aktien auf die anderen Kolonien nicht. Wenn unsere Landsleute in Ost- asicn diese Waffe gegen die englische Konkurrenz verlangen, dann müssen wir sie ihnen geben. Der Antrag Arendt ist nur ein Schlag ins Wasser. Abg. Dr. Semler (Natl.): ©einigen Herrn Dr. Arendt die Petitionen aller großen deutschen Firmen in Cftafien nicht, die um Ausgabe kleiner Aktien bitten? Ist cS nicht traurig, daß eine deutsche Brauerei unter englischer Flagge segeln muß? (Abg. Heckscher: Wenn daS B i e r n u r g u t i ft! Heiterkeit.) DaS genügt nicht. Soll Eng- land die Steuern für unser Bier einstecken? (Sehr rich'igl) ES ist nicht richtig, daß die Vorlage nur wenigen Leuten zu gute kommt. Die Interessenten wollen nur der englischen Konkurrenz begegnen können, um Spekulation in diesen kleinen Aktien ist es ihnen nicht zu tun. Die deutsche Kaufmannschaft würde die Ablehnung der Vorlage nicht verstehen. (Beifall links.) Abg. Dr. Roesicke (Kons.): Die politischen Freunde, in deren Namen ich spreche, sind aus prinziviellen Gründen gegen die Vorlage. Wir sind der Meinung, daß die logische Konsequenz der Annahme dieses Entwurfs die Ausdehnung der Zulassung kleiner Aktien auf die anderen Kolonien und daS Mutterland ist. Unsere Bedenken sind auch durch die eingebrachten Anträge nicht beseitigt worden. Abg. Werner (Resp.) spricht gegen die Vorlage. Abg. Kaempf (Vp.): Die Gefahren der Spekulation werden hier starr übertrieben. Eine Verletzung des AktiengesctzeS liegt in dem neu beschlossenen Paragraphen nicht. Abg. Raab (Wirtsch. Vg.): Warum will man denn durchaus die kleinen Aktien? Weil man nicht genügend Publikum findet, um die großen Aktien abzusetzen. Kundige Leute kann man nicht auftreiben, da sucht man unkundige Leute. Das wollen wir nicht. Tie Spiel- leidenschast ist bei uns schon groß genug, bei den kleinen und den jungen Leuten; man denke nur an die Sportwelten. Abg. Dr. Arendt (Rp.): Die Zulassung zur deutschen Börse haben die deutschen Kaufleute in China jedenfalls nicht gefordert. Kapt. z. S. BrüninghauS: Gegenüber den tiefgründigen Diskussionen stelle ich noch einmal fest, daß es sich hier lediglich um eine rein auf Grund der lokalen Verhältnisse notwendige Maßnahme handelt, die wir jedenfalls als einen Einbruch in das heimische Aktienrecht nicht erachten können. Kaufleute vor die Front! Mit unerheblichen Ausführungen des Abg. Erzberger (Zentr.), der die Einwände der Gegner deS Gesetzes wiederholt, endet die Diskussion. Tie Abstimmung über den Artikel 1 bleibt zweifelhaft. Ter Hammelsprung ergibt die Ablehnung mit 131 gegen 114 Stimmen. Auch die anderen Artikel sowie Einleitung und Ueberschrift werden abgelehnt, so daß das Gesetz nicht mehr zur dritten Lesung kommt, sondern er- l e d i g t ist. Tie zweite Lesung deS SonsulatSgebÜhrengesetzeS. Berichterstatter ist auch hier Abg. Dr. Semler ,(Natl.^> Die Kommission hat den Entwurf nicht geändert. Abg. v. Strombcck (Zentr.)' beantragt den in deutscher Sprache abgcsaßten Abschriften für die Bemessung der Veglaubigungkgcbühr die französischen und eng- lischen Abschriften gleichzustcllen; nach der Vorlage sollen dies.- ebenso wie die in anderen Sprachen abgefahren, eine um die Halste höhere und bei türkischen und außereuropäischen Sprachen btf doppelte Gebühr fragen. Abg. BehrenS (Wirtsch. Vg.)' beantragt Gebührenfreiheit für die Beglaubigungen der Unter* schriften von Zeugnissen der kausmännischeii und technischen Angestellten, der Gesellen, Gehilfen und Arbeiter. Abg. Dr. Everling (Natl.): _ . Dies hat die Kommission abgelehnt, weil, wenn man für emeo Stand oder Beruf Ausnahmen macht, die Konsequenzen nicht aü zuschen sind. Weshalb ist die Regierung aber nicht der Resolution des Reichstags gefolgt, die beim Tabaksteuergesetz d,e Gebühr^-- sreiheit der Beglaubigung der Wertfakturen bei der Tabak« Verzollung forderte? Der Entwurf sieht nur eine Ermaßt gung vor. Dec Redner stellt einen bezüglichen Antrag. Unterstaatssekretär Kühn: Diese Beglaubigung macht besondere Kosten. Der kleine und mittlere Tabakl>andel wird davon gar nicht betroffen, und der Großhandel, die Norddeutsche Tabakvereinigung, hat sich ausdrücklich einverstanden erklärt. Nach unerheblicher weiterer Tiskussion werden die Anträge Everling und BehrenS angenommen (Geböhren- freibeit der Angestelltenzeugnisse und der Tabaksakturen), uni diesen Aenderungen das Konsulatsgebührengesetz. Das Ausführungsgesetz zur revidierten Berner U e 6 c r • eintun ft zum Schutze von Werken der Literatur und Kunst, wird in dritter Lesung en bloc angenommen. Die dritte Lesung der Entlastung bcS NcichögerichtS. Abg. Heine (Soz.): , w. Wir bedauern, in der Ablehnung des Gesetzes ziemlich alleif zu stehen. Abg. Sevba (Pole) erklärt die ablehnende Stellung auch seiner Freunde und beantragt über den erneut eingebrachten Antrag S ch m i d t (Warburg, Zentr.) auf Beibehaltung der Revision in Armen« fachen namentliche Abstimmung. Abg. Bebel (Soz.) beantragt die namentliche Abstimmung erst Dienstag vorzunehmen. Abg. Bassermann (Natl.)? Ich beantrage heute. Tas Haus ist vollbesetzt. Ter Antrag Bebel wird abgelehnt. Tic namentliche Ab-, stimmung ergibt die Ablehnung deS Antrags mit 125 gegen 115 Stimmen bei 5 Enthaltungen. Auch über die Gebührenerhähung bei den Gerichten wird namentlich abgestimmt. Sie wird mit 122 gegen 121 Stimmen bei fünf Enthaltungen^ also nur einer Stimme Mehrheit, aufrechtcrhalteu. Ebenfalls namentlich abgestimmt wird auf Antrag Schm dl-Warburg über die Gebührcncrhöhung für Rechtsanwälte. Auch diese wird aufrecht erhalten mit 134 gegen 113 bei 3 Stimmenthaltungen. Das Gesetz wird mit großer Mehrheit in der Gesamtabstimmung angenommen. Das Kolonialbeamtengesetz wird in zweiter Lesung genehmigt, desgleichen die N a ch t r a g L e t a t k. Auch die Diäten für die Sommerkamm issiouen wurden eiletigt Montag: Petitionen und 3. Lesungen. Schluß: 8 Uhr. Wie beim Halley’schen Kometen dem einen leuchtenden Kern, dem Kometenkopfe, schweifartig eine Unzahl kleinerer unbedeutender Leuchtkörper folgt, so heftet sich auch an jedes wahrhaft wertvolle Handelsprodukt eine Trabantenschar minderwertiger Nachahmungen und sogenannter Ersatzmittel. Ein sprechendes Beispiel dafür ist Liebigs Fleisch»Extrakt, das wie kein anderes Hülfsmittel der modernen Kochkunst Suppen,Saucen,Gemüse etc.zu kräftigen vermag, ohne ihren Eigengeschmack zu verdecken. Braunfels. Hotel-Restaurant Bödme. - Ausflügleru und Gesellschaften bestens empfohlen. — Großer Saal mit Klavier leig. Musiki. — Schattig. Gart. — Karussell m. 16 Setz. Kegelt,., Billard, Pony-Fuhrwerk. Änerk. g. Küche. 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Beton- und Zementarbeiten: 470 qm Bc- tonböden auf Grund, 650 qm Schlackenbeton teils mit, teils ohne Glattstrich. Los VII. Terrazzoarbeiten: 140 qm ohne Bctonunterlagc. Los VIII. Asphaltarbeiten: 350 qm, 23 qm Holzpflasterbelag. Los IX. Liefern und Verlegen von Linoleum: 400 qm Los X. Liefern und Einsetzen schmiedeeiserner Fenster: 35 Stück. Ferner werden unter den hierzu berechtigten Unter- nchmern am Ort ausgeschrieben: Los XI. Gas- und Wasserzuleitung: 380 m schmiedeeiserne Rohre in verschiedenen Dimensionen usw. Los XII. Entwässerungsanlage innerhalb der Gebäude: 215 m gußeißerne D. N. A..-Rohre u. verschiedenen Dimensionen usw. Los XIII. Entwässerungsanlage außerhalb der Ge bäude: darunter 470 cbm Erdaushnb, 200 m Tonrohre, 12 cbm Mauerwerk für Schächte usw. Die Verdingungsunterlagen liegen bei uns, Wilhclm- straße 21, zur Einsicht auf und können von dort (mit Ausnahme der Zeichnungen), soweit der Vorrat reicht, zum Selbstkostenpreis bezogen werden. Angebote mit genauer Aufschrift sind bis zum Eröffnungstermin, Mittwoch den 18. Mai, vormittags 11 Uhr, bei uns einzureichen. Zuschlagtzfrist: 4 Wochen. Gießen, den 28. April 1910. Großh. Baubehörde für die Universitäts-Neubauten. Becker. bS0/4 Bekanntmachung Betreffend: Die Abhaltung von Körterminen zwecks Aufnahme D7, MHe für Ufflhrata. Gießen, am 6. April 1910. (D»/4 für Oberheffen: Korell. Die diesjährigen Prüfungen zur Erlangung des Meistertitels (§ 133 der Gewerbeordnung) werden in den Monaten Mai bis Juli d. I. abgehalten. Gesuche um Zulassung zur Meisterprüfung sind rechtzeitig an die unterzeichnete Prüfungskommission zu richten. Die Prüfungsgebühr von 35 Mark ist an die Hand- werkskaminer in Darmstadt einzusendcn, und die Quittung dem Gesuche beizulegen. von Zuchttieren in das Herdbuch. Die Körkommission für den Kreis Gießen wird nachstehende Körtermine abhalten: 1. Mittwoch dcu 18. Mai zu Heuchelheim vorm. Uhr, Klein-Linden nachm. 2 Uhr. Großen-Linden nachm. 4 Uhr. 2. Donnerstag den 19. Mai zu Steinbach vorm. 9 Uhr, Watzenborn vorm. 11 Uhr, Steinberg nachm. 1 Uhr, Leihgestern nachm. 3 Uhr. 3. Freitag den 20. Mai zu Weickartshain vorm. x/210 Uhr, Stockhausen vorm. l/^L2 Uhr, Lardenbach nachm. 2 Uhr, Klein-Eichen nachm. 3 Uhr. 4. Samstag den 21. Mai zu Grünberg vorm. 9 Uhr, Lauter vorm. 11 Uhr, Queckborn nachm. 1 Uhr, Göbelnrod nachm. 3 Uhr. . Die Züchter von Vogelsberger Vieh, die ihre Tiere in das Herdbuch eintragen lassen wollen, werden ersucht, dieselben an dem hierzu zu bezeichnenden Orte aufzustclleu, damit die Arbeiten der Kommission ohne Aufschub erledigt werden können. Gelegentlich der Herdbuchkörungen können Faseltiere auf dein Wege der Sonderkörung auch für den Kreis angekört werden. Gießen, den 30. April 1910. Der Vorsitzende des Landwirtschaftskammer-Ausschuffes Die Meisterprüfungskommission für die Provinz Oberheffen. ________________Traber, Vorsitzender. 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Mai )orm. 11 Uhr, Cucdbor- r Uhr.. icv Bich, die ihre Dk wollen, werden ersucht ,nknden Orte auszustcHt n ohne Slusjchub erledig ;gcn können Fascltiere o ■ für den Kreis angelt aftskmmner-Ausschusse? en: D'/i mAtmgwgd-iM» t.« OTlntli': 35 Mik ist -n % enben, unb ta 0* • bic Pl°Mj «•* SST M-- Zit°° » * k Zahn®*: Bedient o ^a*fT jiii il, cwj? Pfg zur augenblicklichen Bereitung delikater Bouillon. isl ilif »M Vom;. NalWcta, feto keil auszeichnende [hv- Ecke Blockstrasse Seltersweg Preiswertes (2058 Qualitäten. für M Wochentag von 11—12 Uhr vormittag- mittags bei unterzeichneter Behörde 3 Schuhwaren schwere, haltbare Qualität Damen-Halbschnhe, Chevroline, Derby D7/s Ledersohle Wichsleder verschiedene Fassons GroS. B30/«) braun Chevreaux 18 bis 22 schwarz 18 bis 22 braun 1.95 Gros. (B23/« 3.75 4.25 4.90 Cticnbocfa a. M. hvui E -j. Heilbronner geführt. 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Mai 1910 wurden trt hiesiger Stadt gefunden: ein Taschenmesser, ein goldenes Armband, cm Portemonnaie mit Inhalt und einem Ringe, ein Handtäschchen, ein Taschentuch nebst einem Paar Lederhandschuhen und einem Zigarettenetui, eine silberne Herren-- taschenuhr mit ft'ettc, eine desgl. .ohne Kette, ein Damenregenschirm, eine Nickclbrille, ein Schulatlas, ein K'a- narienvogelweibchen, ein Reißzeug: verloren: ein gelbes Damenporlemonnaie mit 20 Mark Inhalt, ein desgl. miet 2 Mark Inhalt und einem Taschentuch, gc,. 05. Ä., eine silberne Taschenuhr, eine silberne Nadel mit Adler, ein goldener Zwicker, eine wasserdichte graue Wagendecke und ein Gurt, ein gelber Gummimantel, ein Heller Sommerüberzieher, ein goldenes Kettchen mit Anker, ein Kilometerheft der Bcebertalbahn Mark 4.90 5.90 7.75 8.75 6.75 5.90 2.25 4.90 4.75 7.75 8.75 10.75 1.15 0.95 1.65 grhanntimidjung. Die unferm 19. Avril 1910 ungeordnete Sperre des Weges entlang des EleklrizitälsiverkS wird hiermit aufgehoben. Gießen, den 4. Mm 1910. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Reinhart. Wohnzimmer, Nussbaum -. Vertiko. Divan, Trumeau, Ausziehtisch, 6 Stühle Mk. 210. Damen-Hausschuhe mit Ledersohle Kinder-Schnür- n. Knopfstiefel, Kinder-Schnür- u. Knopfstiefel, Kinderstiefel, prima Weissenfelser Fabrikat LclramMiiachniig. B e t r.: Den Sckw^7 der Singvögel . Wir bringen in Erinnerung, daß nach' § 1 des Retchsgeictzes vom 22. März 1888 (R. G. B. 2.111) das Zerstören und Aus- Heben von Nestern oder Brutstätten der Singvögel, das Zerstören und Ausnehmen von Eiern^das Ausnehmen uni) Töten von Jungen verboten ist. In . ,;rfjer Weise ist das Feilbieten und der Verkauf der gegen diese Terbot erlangten Eier und Jungen untersagt. Zuwiderhandelnde werden mit Geldstrafe bis .zu 150 ’Ucan oder mit Hast bestrast. Diese Strafe trifft insbesondere auch benienigen, der es unterläßt, Kinder oder andere unter seiner Gemalt stehenden Personen, welche seiner Aufsicht untergeben sind und zu seiner Hausgenossenschaft gehören, von solchen Zuwiderhandlungen abzuhalten. , . . . Das Aufs ichtsv- rional ist angewiesen, auf die Befolgung der vorstehenden Bestu.unuugen ein scharfes Augenmerk zu haben und jede Zuwiderhandlung behufs Herbeiführung der gerichtlichen Bestrafung zur Anzeige zu bringen. Gießen, den 3. Mai 1910. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. R e i n b a r t. Speisezimmer, Elche, Büfett,Kredenz. Divan, Ausziehtisch, 6 Stühle Mk. 315. Damen-Segeltuchschuhe mit Ledersohle Gute Pension für Erholungsbedürftige bietet Villa Kübel, Herbstein i.Yogelsberg nahe am Walde gelegen — grosse schöne Zimmer — elektrisches Licht. Preis der vollen Pension 4 Mk. pro Tag. [2616 Küche, komplett Mk. 75. ver Fl. Mk. 0.50. Germania-Drogerie Carl Seidel, Tel. 593. Frankfurt. Straße 39. Möbel Eitra billiges Angebot. 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Mai 1910 bet dem Gerichte anzumelden. „ Es wird zur Beschlußtaflung über die Beibehaltung deS ernannten oder die Wahl eines anderen Verwalters, sowie über die Bestellung eines Glänbigerausschuffes und eintretenden Falls über die in § 132 der Konkursordnimg bczetckneten Gegenstände, sowie zur Prüfung der angemeldeten Forderungen auf den 1. Juni 1910, vor mittags 10' ? Uhr — vor dem unterzeichneten Gerichte Termin an beraunit. _ , „ ,, Allen Personen, welche eine zur Konkursmasse gehörige Sacke in Besitz haben oder zur Konkursmasse etwas schuldig sind, wird ausgcgeven, nichts an den Rachlaßvfleger zu verabfolgen oder zu leisten, auch die Verpflichtung auferlegt, von dem Besitze der Sache und von den Forderungen, für welche sie auS der tcathe abgesonderte Befriedigung in Anspruch nehmen, dem Konkursverwafter dis zum 20. Mai 1910 Anzeige zu machen. Dillenburg, den 3. Mai 1910. D’/s Königliches Amtsgericht. Mmn Sir iimraa «ÄÄ.“ neue Lebenskraft. 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Ortögericht Gießen. _________Gros._________ Donnerstag, 12. Mai 1910, nachm. 3 Uhr werden aus hiesigem Ortsgerichte die den Louis Becker Eheleuten gehörigen, nachstehend verzeichneten Immobilien öffent- lid) meistbietend zum dritten- n. lctzenmal freiwillig versteigert. Der Zuschlag kann sofort erteilt werden. 3/119 — 47 qm Hofreitc am Brennofen, stößt auf die Wiesen (Kaiser-Allee 13). 3/120 — 1242 qm Grabgarten das. 3/121 — 637 qm Ho frei le das. 3/122 = 439 qm Hofreite das. 16/112 = 654 qm Acker am 9cab- rungsberg hinten am Feld. 16/113 = 735 qm Acker daselbst. 16/114 — 1570 qm Acker daselbst. 16/115 — 801 qm Acker daselbit. 16/117 -- 808 qm Acker daselbst. 16/119 = 149 qm Acker daselbst. 16/125,. — 927 qm Hofreite das. 16/126« = 4065 qm Grabgart. das. Gießen, den 28. Avril 1910. Großh. OrtSgericht Gießen. Preiswerte Pfingstofferte Schuh- Damen-Stiefel Herren-Stiefel 10 B 8-10-12- A. Salomon L Cie. •7. 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