Freitag 7. Oktober 1910 Erstes Blatt 160. Jahrgang 9 monatlii Berlin, 6. Okt. Bei der $irma Pauly u. Co. in der Yorkstraße legten heute vormtttag sämtliche Kutscher und Kohlenarbeiter, etiva 60 an der Zahl, wegen angeblicher Uebernahme von Streikarbeit durch die Firma die Arbeit nieder. er^i,sprech - Anschlüße: sür die Redaktion 112, Verlag u. Expedition 51 Adrefie für Depeschen «uzeiger tHcfccn. vezngdpret»: ich75Ps^ oiettei- Mt. 2.20 ; durch Nr. 235 Der Otetz»er »nzei-er erscheint täglich, au5er Sonntag». - Beilagen: viermal wöchentlich AiehenerZainiltenblLtter; iweunalwöchentl.Ureir- blatt sürden Kreis (Siegen (Dienstag und Freitag); Zweimal monatl. £ält. Gaby Deslys, eine üppige Blondine, hatte wohl die Fähigkeiten, den jungen König zu fesseln, der sie vor zwei Jahren im „Theatre francais des Capucines" kennen lernte. Hier war die schöne Schauspielerin als „Artiste lyrique" beschäftigt, wie ja auch das Pariser Adreßbuch zu künden weiß. Hier ist die Frau, die an dem Sturz einer Dynastie mitschuldig sein soll, folgendermaßen verzeichnet: „Mademoiselle Gaby Deslys, artiste lyrique, Rue Henri de Bornier Nr. 3, Lälephone Nr. 673". Für Neugierige sind also hier sämtliche Umrisse des äußeren Lebens dieser eigenartigen Frau verzeichnet. Manuel von Portugal hat es nicht leicht gehabt, in Paris sich einem frohen Liebesleben hinzugeben, das seiner Natur mehr zusagte als die Strenge und Würde des Herrschers. Seine Mutter ließ ihn streng beobachten, damit er in seiner Liaison nicht weitergehe, als für die gefährdete Dynastie zuträglich war. Sie fürchtete, daß Manuel bei seinem leidenschaftlichen Charakter sich etwa fester verpflichten könnte, als notwendig. Gaby Deslys beherrschte den jungen König durch ihre Liebe vollkommen. Das wußte die Mutter und suchte entgegen zu arbeiten. Der Aufenthalt in Paris durfte denn auch nicht länger dauern als drei Wochen. Späterhin gestattete sie nicht mehr, daß der König allein nach Paris reise. König Manuel, der nach der von ihm geliebten Frau ein großes Verlangen hatte, wußte aber seine Mutter zu bewegen, -die Gaby Deslys nach Lissabon einzuladen. Im Februar dieses Jahres wurde der nicht sehr staatslluge Plan zum Ereignis. Gaby Deslys zog in Lissabon exn und wurde fast mit fürstlichen Ehren emp- Die Revolution in Portugal. Die Proklamierung der Republik. Lissabon, 6. Okt. Der Präsident der Provisor. Regierung, Theophil Brag«, richtete an die auswärtigen Ministerien der Mächte ein Telegramm', das die Proklamierung der Republik und die Einsetzung der provisorischen Regierung an&eigt Die Regierung stehe für die öfsenlliche Sicherheit und Ordnung ein. Lissabon, 6. Okt. Die provisorische Regierung yat bereits für sämtliche Provinzen die Z i v i l g o u - verneure ernannt. Marschall Hermes da Fonseea hat heute in Begleitung von Theofilo Braga eine Auto- nrobilfahrt durch die Straßen von Lissabon gemacht. Auch Iber englische Kreuzer „Minerva" ist nunmehr eingetroffen. Die provisorische Regierung hat den frem- den Gesandten die Proklamation der Republik notifiziert. Die provisorische Regierung setzt ihre durch die Lage bedingten Maßnahmen fort. Ein Teil der Truppen, welche sich zurzeit in Lissabon befinden und die Streitkräfte, welche bejeftigte Lagerstellungen bezogen haben, stehen nicht alle auf feiten her provisorischen Regierung. Nachrichten aus den Provinzen fehlen. Wo ist die KouigSsamilie? Innsbrucks. Okt. Nach einer in Schloß Mentelberg bei Verwandten des portugiesischen Königshauses eingetroffenen Depesche befindet sich König Manuel und dessen Mutter in Lissabon in sicherem Schutze an Bord eines englischen Kriegsschiffes. B a d a j o z, 6. Okt. Es geht das G e r ü ch t, die k ö n i g- liche Familie sei gefangen an Bord eines Kriegsschiffes. Paris, 6. Okt. Der französische Gesandte in Lissabon hat dem Minister des Aeußern durch drahtloses Telegramm von einem der englischen Schiffe bestätigt, daß die Republik ausgerufen ist. Der König, die W- nigin^Nutter Amalie und die Königin-Witwe Maria Pia befinden sich in Mafra. Ein hierher übermittelles offiziöses Telegramm aus London besagt dagegen, daß das aus- toärtige Amt, dem gestern gemeldet worden sei, daß die Königin-MuttervonPortugalinCascaes und der König in Mafra sei, heute die Nachricht erhalten habe, die Meldung sei falsch. Der Aufenthalt des Königs sei nicht bekannt. Der Kreuzer „Minerva", der den Befehl erhalten habe, die Jacht „Amelia" zu begleiten, habe dre Jacht nicht finden können. Nach einem dritten aus Madrid hier eingetroffenen offiziösen Telegramm soll sich der König nach einer vom spanischen Ministerium des Innern erteilten Auskunft an Bord seiner Jacht befinden. Die Truppen der Festung Elvas sollen sich der provisorischen Regierung angeschlossen haben. Lissabon, 6. Okt (10 Uhr 20 Minuten vormittags.) Wie verlautet, ist die Jacht „Amelie" mit der königlichen Familie und dem Herzog von Oporto an Bord schon auf dem Wege nach England. Die Regierung hatte alle Maßnahmen getroffen, um das Leben des Königs und der königlichen Familie sicherzustellen. Die Königinwittve Maria Pia wird sich nach Italien begeben. London, 7. Okt. (1 Uhr 4 Adi nuten nachts.) Eine Meldung des Reuterschen Bureaus aus Gibraltar besagt, die portugiesische Jacht „Amelie" mit der Königinmutter und dem Jnfanten Alphons an Bord ist um 11 Uhr abends hier eigetroffen. London, 7. Okt. (1 Uhr 25 Minuten früh.) Das Reutersche Bureau meldet aus Gibraltar, auch König Manuel und die Königinwitwe Maria Pia sollen sich an Bord der „Ameüe" befinden. Spanien unb die Vorgänge in Portugal. Madrid, 6. Okt. Die Tagung der Kammer wurde heute eröffnet. Der Ministerpräsident und der Finanzminister brachten eine Anzahl von Vorlagen ein. In der Kammer erklärte der Republikaner Azcarate, er nehme an, daß die Regierung gegenüber dem Wechsel des Regimes in Portugal strenge Neutralität bewahren werde. Spanien sei mehr aß die Ar b eiter aus schüsse gemäß dem Wunsche der Arbeiter gewählt werden. Die Arbett soll am Montag wieder ausgenommen werden. Schöneberg, 6. Oktt Eine gestern hier tagende Versammlung von Metallarbeitern beschloß einstimmig, daß im Falle der Aussperrung von sechzig Prozent der Hrbeiter am 8. Oktober die übrigen vierzig Prozent sofort die Betriebe zu verlassen haben. i>r 11 nzP 14ii> r a« LOLIIVL 441L1V|M1Vläs W M W w ▼ ** V XSy V Chefredakteur: A Goetz, ft > Wär Verantwortlich für den General-Anzeiger für ivberhchen gSg U Rofa<1o1,,bnnI 01,0 Verlag -er vrühl'schen Unio.-Vuch- und Steinöruderei H. Lange. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schulstratze 7. sS Deutscher Reich. Aus Groß-Romin ten wird gemeldet: Der Kaiser, die Kaiserin und die Prtnzesfin Viktoria Luise sind am Donnerstag vormittag nach Königsberg abgereist, wo die Ankunft um 12 Uhr 20 Min. erfolgt. Der Kaiser begibt sich alsdann in das lOsfizierskasino des Grena-^ dieEegiments Nr. 3; hier wird das Frühstück eingenommen. Die Kaiserin und die Prinzessin setzten um 12 llhr 50 Min. die Reise nach Kadinen fort Der Vorstand des deutsch en Städtetages beschloß ehre eindringliche Eingabe an den Reichskanzler und den Reichstag zu richten und in derselben schleunige Maßnahmen zur dauernde n Behebung der Fleischteuerung zu fordern. In der von dem Vorstand der Vereinigung zur Errichtung eines Bismarck-Denkmals auj der Elisen- hohe bei Bingerbrück-Bingen nach Berlin einberusenen sehr zahlreich besuchten Sitzung aller Sondermlsschüsse unter dem Vorsitz des Geheimen Kommerzienrats Kttder wurdq zunächst der Oberpräsidertt der Rheinprovinz, Exzellenz von Rheinbaben, in das Präsidium zugewählt. Das Ergebrris, der bisherigen Sammlungen belauft sich auf rund 700 000t Mark. Hierauf wurde eine Reihe von Vorschlägen zur, Be- leburrg der Agitation und ihrer Ausdehnung am dieDeutschen im Auslande, sowie namentlich die Plakatstage eingeheird erörtert. E swurde beschlossen, ohne ein öffentliches Preis- aus schreib en eine Anzahl von Künstlern zur erneuten Einreichung von Entwürfen zu veranlassen. Den Endtermin für die Einlieferung der Denkmalsentwürfe läuft mit dem 30. November ab. Eine beantragte Verschiebung! wurde vom Kunstausschuß abgelehnt. Die Entwürfe sollen alsbald in einer Reihe von Städten, zuerst in Wsseldvrfx zu einer Ausstellung vereinigt werden. rluslanS. Die österreichische Regierung geftattete die Einfuhr einer Probesendung von 25000 Kilogramm argentinischen Fleisches. verneurs er Präsident der Haanburger Handels-! kmumer, Max Schinckel, über die Kolonialgesellschast als Ergänzung unserer heimischen Landwirtschaft. Sodann gab Ge- ^u^r^ofrat Professor Dr. Hans Meyer-Leipzig eine Ueber-I orSrfrS Speditionen des landeskundlichen Ausschusses des Reichskolonialamts. Hieran schloß sich die Aussprache. I. weiteren Verlaufe hielt Gesandter Graf von Goetzen ' ^^^tt?§über die Besiedelungsfrage der .Kolonien. An der ^t^miral Strauch und Gräfin v. Zech ' ^e nächste Vollsitzung findet morgen früh um 9y2 Uhr statt. | ‘ ^ute Nachmittag imd Sektionssitzungen. 11 Das Erpresser- und Mörderpaar Koppius vor Gericht. di li bt h br von seinen Eltern, die angesehene Geschäftsleute gewesen seien verstoßen, wäre er allmählich auf die Bahn des Verbrechens getrieben worden. Wenn das Buch erschiene sei, sollte der Verleger weitere 5000 Mark bezahlen. Für den Fall, daß ihm das Geld Mit dem er eine Reise nach Italien machen wolle, um sein Lungen' leiden zu heilen, Nicht gegeben werde, habe sich der Empfänger selbst als den Mörder seiner Familie anzusehen. Koppius drohte daß er Siegfried Weber ermorden und seine Familie zerfleischen werde. Um seine Drohung nicht als leere Redensart hinzustellen, gab der Briefschreiber selbst an, daß er den Mord in der Windmühlenstraße verübt habe: er habe im ganzen bereits 3 Morde in Leipzig ausgeführt. Damit der Empfänger des Briefes sich aber selbst von der Wahrheit des Geständnisses überzeugen und die etwaigen Folgen einer Ablehnung der gestellten Bitte ermessen könne, schrieb der Mörder ferner, daß er die bei den Friedruhschen Eheleuten geraubten 2 Uhren und Kette im städtischen Leihhause versetzt habe und zwar am Tage des Mordes zwischen 10 und 11 Uhr vormittags. Die sofort benachrichtigte Staatsanwaltschaft ermittelte, daß die Angaben des Brieffchreibers bezw. das Ver setzen der Uhren tatsächlich auf Wahrheit beruhten. In einem zweiten Briefe vom 8. Januar schrieb der Mörder rt Ann Hi öyi-vi 9R) a«* k«. j CTYX . r t k .JXi t r w. 1 ™et v"erteilte den Spezi alarzt Dr. Georg Berq wegen fahrlaiftger Körperverletzung, begangen an ernem Patienten, Ml 100 Mark Geldstrafe y p Frankfurt a. M., 6. Okt. lPrwattelegramm). Heute mittag kurz nach 1 Uhr fand man den Kaufmann und Bezirksvorstand Louis Fentheim und sein Dienstmädchen Brand m der Wohnung Eckenheimer Landstraße 30 er- l , r’lCn °U/*r - nimmt an, daß das Dienstmädchen das schon verschiedene Male im Irrenhaus war, den Dienst-: Herrn und dann sich selbst erschossen habe. Kassel, 6. Okt. Das Ergebnis der Wert- Cr ätzten Jahre brachte dec Stadt Kassel 280 Mk. Im Etat hatte man dafür 100000 Mk. eingestellt. Aus Stabt und Land. , Gießen, 7. Oktober 1910. < " Eharaktererteilung. Der Großherzog hat dem Oberlehrer an der Oberrealschule zu Darmstadt Heinrich G e t r o st den Charakter als Professor erteilt. Der nationalliberale Verein hielt gestern abend lm „Kaiserhof" eine Mitglieder-Versammlung ab, die sich in der Hauptsache mit den Stadtverordnetenwahlen beschäftigte. Es wurde beschlossen, daß die gewählten Vertreter dahin wirken sollten, daß eine rein bürgerliche Liste, ohne die Sozialdemokratie, aufgestellt würde. Außer den prinzipiellen Grüuden war für diesen Beschluß das Verhalten der Sozialdemokratie maßgebend, die sich in mehreren Zeitungs-' Notizen gegen ein Zusammengehen mit den Liberalen aus-! gesprochen hat. Kandidaten wurden gestern noch nicht bestimmt. — Man schreibt uns ferner: Vor mehreren Wochen wurde in einem Bericht über eine Sitzung des hie- sigen sozialdemokratischen Wahlvereins in dem Parteiorgan mitgeteilt, daß dort der Beschluß gefaßt worden ist, eine Kommission zu ernennen, die Kandidaten für die Stadtverordnetenwahl vorschlagen soll, und zwar eine reine Liste, d. h. es sollen nur Parteigenossen aufgestellt, bezw. vorgeschlagen werden. Nach einer Notiz in der gestrigen Nummer der sozialdemokratischen Zeitung hat der soz. Wahlverein gestern eme weitere Sitzung abgehalten, .in der „Genosse Krumm über die Tätigkeit unserer Stadtverordneten" berichten sollte,! „worauf dann die Aufstellung der Kandidaten erfolgen soll"'! ** Zur Stadt Verordnetenwahl beschlossen gestern abend bte beiden großen Bereinigungen Riegel- psad- imb Seltersbergverein g erste i n s ch ast- litv zu handeln und zur Vermeidung größerer Zerspit-! terung .wenn angängig mit dem Bürgerverein Hand in I vand zu gehen. Deutscher Uolonialkongreh. :: Berlin, 6. Okt. Der dritte K o l o n i a l k o n g r e ß wurde heute vormittag mit einer Vollsitzung un Reichstagsgebäude eröffnet. In seiner Erör^ngsrede Mrte bei Präsident, Herzog Johann Albreckt zu Mecklenburg in Erinnerung an die früheren Kongresse aus: 1on,^c alle werden noch wissen, daß der Kongreß im Jahre IJOo tm Zeichen der Wirren und Nöte stand, von denen drei unterer Lprikamschen Schutzgebiete heimgesucht wurden, indem damals dre Kriegsfackel durch die Länder wehte, viel hoffnungs- volles Leben dahinraffend und viel aussichtsreiche Arbeit ver- .Damals erhoben unsere Gegner stürmisch ihre Stimme und erklärten unsere Kolonien nicht nur für überflüssig, wie bisher, nein, der schmerzlichen Opfer an Gut und Blut, die, das dQitsäye Volk darbringen mußte, nicht wert, sondern für schädlich für unser Vaterland. Heute fönnen wir voll stolzer Zuversicht den Blick auf unsere Schutzgebiete richten. Deuffcher ^leiß und deutsche Ausdauer verwischten die Spuren der Ausstände, machten das Land nutzbar, erschlossen sein Jimeres dem Verkehr und enthoben dem Boden seine Schätze. Es geht in unseren Kolonien mit machtvolleii Schritten vorwärts. + Leipzig, 6. Okt SZ «ÄfiÄS - ÄÄ „ Landgerichtsdirektor Müller teilt mit daß Ei-m-^ssber Angeklagten über die verschiedenen Erpreßungsvermche, beenden werde, die diese gegen den hefnnntp-n ubt haben. Es handelt sich dabei um insgesamt zwölf Ervressei--^ briefe, welche die Angeklagten im Dezember 19f)S -e?iÄ^ Ä! u^sten Samstag, i/27 Uhr, soll das Z- A ^^ber Herrn Siegfried Weber, der dadurch in di° größte Winterhalbjahr mit einer kleinen Feier in Aufregung versetzt wurde. Es wurde von ihm zunächst die Lumme »ä-säss ä‘< ijWÄüte Äwshs L . Grünberg, 6. Okt. Ein schweres Unglück I hat f ich heute abend kurz vor 8V< Uhr in der Nähe unserer Nebenbahnstation ereignet. Beim Rangieren des nach 8 Uhr ! eingetroffenen Zuges, der dabei eine Straßenkreuzung g^bren muß, stteß er mit einem Einspänner des Gastwirts Ehr. Wagner vom „Englischen Hof" zusammen, wobei ' FllhrNwrk zertrümmert wurde. Wagner, der auf dem > aivmi.ii „ MTÄ 3a^rt von Frankfurt nach Mannhemi erkannte, da dessen licher werden können. Vors.: Sie haben diesen Brief auch mit Dienstmädchen von dem HeiratSschwiiidler auch um mehrere Puderen Schrift geschrieben. Angell.: Karl Koppius ja 100 Mk. betrogen wurde. Der Verhaftete wollte sich mit Vors.: Wir kommen nun'zum ÄS'“ st WWAä ssertiESRS s MKMr. is>tzk Wohnhaus der Seminaristen verlängern. Koppius, mir ist es egal, ob ich mich irre ober nicht. Ich hatte /X Ockstadt, 6. Okt. Ueber das größte tat h olische -Absicht nach meiner militärischen Hebung in Arbeit zu. Gotteshaus in Oberhessen verfügt jetzt die hiesige katboliscke ^r^tgut ein Leben nicht auf- I Dombaumeister Becker-Mamz, der unter anderem auch die Ueberzeugung. Erst wollte ich, daß Fritz einen Jungen weg- neue katholische Kirche zu Gießen baute, hat die Pläne ent- ' - 'vllte daß wirdann die Heberzieher vertauschen sollten, worfen. Ein neues Pfarrhaus schließt sich an die Kircke an aufpassen; ckann haben wir's aber doch noch x ZL - ** -**vä i ä; z ss bä. »ä wjä; ä 18. Oktober. batte und titel zu schnell zurückkam. WährenddessL fuhr ein L .,to- Darmstadt, 6. Okt. Der Großherzog hat den mobil vorbei. Während ich vorgckg, sah ich, wie das !Zeichner Julius Klinger in Berlin in die Künstler- " machte und Weber ausstteg. Hnsere Blicke Kolonie berufen. 6 " ten sich obgleich ich ihn noch nicht kannte. Ich war 7 R o d h e i m a. d. Bieber, 6. Okt In den Neben räum en vorn ckno unr^ig g^sen und während ich nach .H^ushaltungslehrerrn HerK für den Kreis Verbindung stehen. Ich wollte von der Bildfläche verschwmden ?.rb?7f und Gemuseverwertungs- E wollte fortrennen, aber ich sagte mir, daschat nun doch feinen Kursus statt, an welchem sich etwa 25 Mädchen beteiligten Z^eck mehr und so wurde ich festgenommen. — ®ie neue ^^^u^e an ber mir5 am närnftenl,t b!e Beweisaufnahme geschlossen. Die den Ge- Montag nachmittag eingeweiht werden In ihrem stattt en Iauten auf Mord in lichen Umfang, ihrer schönen und gediegenen Ausführtma lend^t?^"'?s^^bn Raubmord, Raub und, versuchte und vol- D/t (Pm.vattelegramm.) .Heute hl.naus berechtigtes Aufsehen erweckt. Die Angeklagten haben ein Versuchte ein in ider Ztethenstraße wohnhafter ?-n b abgelegt. Dadurch ist es möglich ge- au f man n feiner Geliebten, einer 20jährigen Verkäu- worden, vollständige Klarheit in die einzelnen Straftaten zu ferm, die Pulsader zu durchschneiden, nachdem sich l8 möglich geworden, einen wertvollen beide zuvor mit Ehloroformöl Ku vergiften versucht wSL Z^enleben der beiden Angellagten hatten. Beide wurden belvußtlos aufaefimden tv t tUr‘^ ^ef^ Angellagte hatten feine gute Jugend von der Rettungswache angestellten Wi ed e r b e l e 6111, sten culc Profession erlernen, was ihnen versuche waren hnti eoerveledungs- lnder durch den Vctter verwehrt wurde. Beide Angellagte sind ° ? ’ t“ I • “ Ä'J- &L. Die hiesige StrnffamJ baWtoeit Ä sS ^ ^^E seinesgl^chen stebt. Er hatte als 18jährigeo Flaschenspuler fast alle deuffchen Klassiker gelesen, er hatte sich mit griechischen und römischen Klassikern beschäftigt. Er wollte .^rosisch lernen Er war in seiner Jugend sparsam und arbeitsam und hatte sich o00 Mark erspart. Beim Militär und nachher - geführt. Da muß man sich fragen: wie wav es möglich, daß er 111 Jo Turner Zeit ein so schwerer Verbrecher werben konnte ? Er gibt bie Antwort selbst in einem Briefe, inbent et lagt: Sic seben in mir einen Menschen unb boch zwei Seelen ^ch kann mir seinen Lebensgang nicht anbers erklären, als bafi an bie BeUe gefteeft hat unb bie Sucht nad, Gelb hat in ihm bie Beltie geweckt. Da geht ber An- geKagtc eines Margens durch bas dunkle Trevpenhaus in ber Ntkolaistratze unb trifft einen Geldbriesträger, bie Bestie in ihm scweckt und er rang sich zu bem Entschlüsse burch, etn Marder zu werden. Er hat alle Straftaten mit absalutm lleberlegung auszesuhrt Der Staatsanwalt geht bann ausführlich die Straftaten beider Angeklagten burch. Er bitte alle Schuld- fragen zu blähen. ' Äi^lLwauf der Verteidiger Dr. KonradiJung. Das mich bei dem Falle am meisten erschüttert hat, ist btefer n vermieten 5 Zimmer | 5558] Steinstr. 12 schöne 5-Zim. Wohn, mit Gartcnant. zu verm. Näheres Neuenweg 31. I 3 Zimmer | 5541] 3 Zimmer u. Küche im II. St. per 15. Novbr an ruhiges, am liebsten kinderloses Ehepaar, zu vermieten. West-Anlage 28. 0,00 Mk., Wirrstroh 0,00—0,00 Mk. Alles per 50 Kilo. Geschäft lebhaft. Die Zufuhren waren aus Oberhessen und dem Kreise Dieburg. Frankfurt a. M., 7. Okt. Ob st markt. Angefahren waren 40 Wagen Aepfel. Das Malter kostete 8—9 Mk. ko. Frankfurt a.M. Biehhof-Marktbericht voin 7. Oktt' Auftrieb: 118 Rinder, darunter 52 Ochsen, 1 Bulle, 65 Kühe, 742 Kälber, 304 Schafe, 746 Schweine. Tendenz: Kälber sehr lebhaft, Schafe und Schweine rege, ausverkauft. Preis pro 100Pfd. Lebend» Schlachtgewicht Kälber.- Mk. Mk. Feinste Mast-(Dollmilchmast) u. beste Saugkälber 60—64 100—107 Mittlere Mast- und gute Saugkälber .... 56—60 95 — 102 Geringere Saugkälber......... 52—55 88—93 Schafe. Mastlämmer und jüngere Masthammel 37—38 78—80 Aeltere Masthammel und gut genährte Schafe 30—31 72—74 Mäßig genährte Hammel und Schafe (Merz- schafel.............. . 22—00 52—00 Schweine. Vollfleischige Schweine über 2 Zentner Lebendgewicht........ 56.00—57.00 69.00—70.00 Vollfletschige Schweine über 2‘/a Zentner Lebendgewicht........ 56.00-57.50 71.00-72.00 Fettschweme über 3 Ztr.2ebendgew. . 56.00 —57.50 72.00—74.00 Fleischige Schweine..... 55.50—57.00 71.00—72.00 Amtlicher Wetterbericht. Oeffentliche Wetterdienststelle Gießen. Verlauf der Witterung seit gestern früh: Der Randwirbel über der Ostsee ist abgezogen, ohne unsere Witterung zu beeinflussen. Bei lebhafterem östlichem Winde ist in ganz Mittel- und Süddeutschland 'Aufheiterung eingetreten, nur im Osten des Reiches fällt bei überall trübem Himmel strichweise Regen. Tas westliche Hochdruckgebiet, das jetzt nach Deutschland gezogen ist, bringt heiteres und ruhiges Herbstwetter. Wetteraussichten in Hessen am Samstag dem 8. Oktober 1910 f Zeitweise heiter, trocken, kühler. Griginal-Vrahtmetvnngen. Eine Anfrage in der heff. zweiten Kammer. ntt. Darmstadt, 7. Okt. Die Abgeordneten Mol- than und von Brentano haben mit Unterstützung der Zentrnmsfraktion eine Anfrage an die Regierung gerichtet, über die schlechte Lage der hessischen Winzer: Sind der Großherzoglichen Regierung der totale Fehl Herd des Jahres 1910 und die dadurch verschärfte Notlage des hessischen Winzerstandes in ihrem vollen Umfange bekannt. Was gedenkt die Großh. Regierung zur Abwendung der unverschuldeten Not dieses feit Jahren in seiner Existenz bedrohten Erwerbsstandes zu tun? Ist die Großh. Regierung nicht gewillt, durch Steuernachbaß und finanziMe Unterstützung der notleidenden Bevölkerung zu helfen - * M ntter st adt, 7. Okt. Gestern abend scheute das Pferd eines Fuhrwerkes unb rannte zwei Frauen und ein Kind um. Die Verletzten wurden in das Krankenhaus nach Mannheim gebracht. Paris, 7. Okt. Seit dem 5. Oktober ist kein Eisenbahnzug mehr von Lissabon abgegangen. — Nach neueren Meldungen dauern die Stra ßenkämpf e in Lissabon fort. Madrid, 7. Okt. Der Finan-minister legte der Kammer ein Projekt vor, nach dem eine Anleihe von 1 i/a Milliarden ausgenommen werden soU, die in 50 Jahren amortisiert sein soll. Dortmund, 7. Okt. Ober bürgermei ster Sch in ie- ding ist auf seiner Besitzung in Pattenberg bei Dortmund gestorben. 08340] Gr. 3-Zim.-Wohn. sofort ob. fvQt. z. verm. Kaiser-Allee 33. 5565] In mein, neuerbauten Hause, Wetzlarer Weg 79, ist noch eine schöne 3 - Zimmer - Wohnung, ber Neuzeit entfvrechenb, mit Balkon unb Gartenanteil per sofort ober später zu vermieten. 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Oktober im großen Saale Militär - Atonzert ausgeführt von der hiefigen Regiments-Kapelle unter persönlicher Leitung des Obermusikmeisters Herrn W. Löb er. Eintritt inkl. Billettsteuer 45 Pfg. Anfang 4*/, Uhr Zu dem am 25. Oktober ds. IS. stattfindenden