3 d8s Artikel: 4 Ltr.-Dose 1.65 Sonntag in der Ostsee verunglückt in, bevorstehende Ersatz- derstanden ist, auch nur eine Mehrheit. ergeben, die die fo treibt bie 'Köln. Ztg/, allerhand Mut- nioüungen Raum. Seit 1874 Hatton die Nationalliberalen. dunkeln. die konservativen, die Freisinnigen, wieder die Konservativen, und wieder die Freisinnigen nacheinander den Wahlkreis in ffen per W. 0.36 Hm-Margarinc 0 und 60 Pftz. 4 Psd.'Lcub 0.46 2 len 2 isüßeFmcht, Dtzd. 0.45 per Pfd. 0.10 10 Pjd.-Eimer 1.90 t per Psd. 0.06 2 M.Dose 0.32 hegt das Schicksal der preußischen Wahlreform resp. das des konservativ-klerikalen Kompromisses noch sehr int Die Wiederausnahme der Parlament irischen Arbeiten. Während sonst das Hauptintere,,e des Zeitungslesers den Arbeiten des deutschen Reichstags gilt, wird es sich diesmal, und zwar weit über die Grenzen Preußens hinaus, dem preußischen Landtag zuwenden, dessen Abgeordnetenhaus am 7. April zusammentritt, nm am 12. April dte preußische. Wahlrechtsreform in ihrer Kompromtßfas|ung emer zweiten Abstimmung zu unterziehen. So gibt, da an dem nämlichen Tage sich auch der deutsche Reichstag wieder versammelt, die preußische Wahlreform recht eigentlich das Leitmotiv für die parlamentarische Tagung nach Ostern an. Sion ihrer Losung hängt es im letzten Grunde ab, tote sich das Verhältnis der Parteien zu einander nicht nur in Preußen, sondern auch im Reich gestaltet, ja, man geht wohl nicht fehl mit der Annahme, daß von ihrem Schicksal auch die Tauer des jetzt beginnenden parlamentarischen Leisionsabschnittes in hohem Maße beeinflußt werden wird. Wenn das Abgeordnetenhaus am 12. April an den Beschlüssen des 16. März Aenderungcn oornimmt, ist die Vorlage erst luieber nach 21 Tagen dem Abgeordnetenhause erneut vorzulegen: trifft das Herrenhaus auch nur die geringsten Abänderungen, so geht die Vorlage wieder an das Abgeordnetenhaus zurück, das in zwei durch eine Fräst ötnt 21' Tagen getrennten Beratungen seine Zustimmung iu den Beschlüssen des Herrenhauses geben muß, ehe die Lsthlrechtsvorlage als enbgüttig verab|chiedet gelten kann. 6r ist der Weg, den die preußische Wahlreform zu machen ha:, wenn irgendwelche Ueberraschnngen im Abgeordneten- hause oder Herrenhause eintreten, noch ein recht weiter, ja, es ist gar nicht ausgeschlossen, daß sie am Ende ihrer parlamentarischen Behandlung überhaupt annulliert wird oder unterwegs stecken bleibt. Tas erste dürfte der Fall fern, Inenn ihr von der preußischen Krone nicht die Sanktion erteilt wird, und das letzte, wenn im Laufe der Verhäng hingen das Kompromiß zwischen Konservativen und Zentrum NovelliNik eine Rolle Spielt — Shakespeare bat den Stoss zu seiner Tragödie einer 9looe(lc des Luigi da Porto entnommen -, wird wahrscheinlich einem mittelalterlichen Muienm dienen. — Gastspiel d e u t s ch e r S ch a u s p i e l e r in Südamerika. U» ter dem Namen „Deutsches Theater in Süd-Amerika" wurde in Hamburg ein Unternehmen gegründet, das m Südamerika deutsche Stücke aufführen mi(l. Tic Truppe besteht aus 18 Personen von uam- ha'ten deutichen Theatern nnb hat die Reise nach Rio de Janeiro bereits anactreten. — Pro Q r o e n i g in Freiburg im Breisgau bat den 'Kni nach Berlin als Nachiolger von volzbausen abge» lehnt. — In Nom gab am Dienstag der Kölner 'Dl (inner- gesaugoerein ein zweites Konzert, dem auch der deutsche Bot- fstrasse 26, 7, Seltersweg 27. 4 4 offen Auskunft gibt. — Ein deutsches technisches Zentralmuseum. schaster beiwohnte. 3a einer nationalen Zentrale des technischen Anschauungsuntev-> richts soll die „Maschincnlehrausstetlung" gemacht werden, die zunächst unter sinanzieller Beihilfe der sächsischen Regierung, später wohl auch anderer Bundesstaaten und sicher des Deutschen Reichs, bei Dresden ins Leben gerufen werden soll. Als Baugelände ist ein Grundstück von 40 ÖOO Quadratmetern in der Nähe der Maschinenlabocatorien der Dresdener Technischen Hochschule vorgesehen. Erhebliche Gründungszuschüsse sind aus den Kreisen der deutschen Industrie und Finanz zugesagt. Die Einzelheiten der endgültigen Gestaltung des Planes dieses technischen Museums, das mit einem Jahressatz von lOOOOO Marl arbeiten wird, liegen in der Hand des Professors Hundhausen von der Technischen Hochschule in Dresden. — Ein Watteau-Fund iin Zarenschloß. Im Zarenschloß zu Zarskoje-Selo ist jetzt ein kleines entzückendes Werk von Antoine Watteau zum Vorschein aetominen,, das seit langer Zeit in einem Saal ein verkanntes Dasein fristete. Ta führten die Vorarbeiten zu der Ausstellung alter Meister, welche die Zeitschrift „Starvje Goiw" veranstaltete, zur Entdeckung. Es ist ein reizendes Frauenbild, die sog. F c m m c^p o l o n a i s e, beglaubigt durch den Stich, den Boucher mit Fortlassung des Hintergrunds für das Watteau-Werk Juliennes herstellte. Tie „Polin" wurde der Gemäldegalerie der Kaiserlichen Eremitage überwiesen, die bereits aus dem Besitz der Kaiserin Katharina eine ganze Reihe von Watteaus ihr eigen nennt und zu deren Zierden das Bild nun gehören wird. — Kleine Chronik aus Ku n st u nb Wissenschaft. Das angebliche (Elternhaus der Giulia EapuletG z u Verona in der Via Eoppello ist für 14 5 0 Lire von der totabt Verona erworben worden. Das Gebäude, das in der alten r , 1.85 ' tt 2.50 D. 0.40 per M. 1.60 per Psd. 0.20 per Psd. 0.25 per Psd. 0.58 per Psd. 0.20 per Psd. 0.45 per Psd. 0.85 politische Tagesschau. Reichstagsersitzwahlen. Wie die „Voss. Ztq." hört, hat die Fortschrittliche Volkspartei für die Nachwahl im Wahlkreise Landest) nt-Janer- Bolkenhain anstelle des verstorbenen Abgeordneten Dr. Hermes einstimmig den früheren Oberbürgermeister von Görlitz, Landlagsabgeordneten Büchtemann als Kandidaten aufgestellt. Es handelt sich hier um einen Wahlkreis, an dem neben den Sozialdemokraten die Freisinnigen, die Kon. servatwen und dos Zentrum ungefähr gleichmäßig interessierl sind, da die StärkeoerHältnisse dec drei Parteien bisher annähernd gleich waren. Einfangs schien es, als ob man den Konservativen günstige Wahlaussiehten Voraussagen könnte, nachdem ein vorsichtig auSgestreckler Fühler, ob das Zentrum nicht vielleicht zugunsten der Konservativen auf eine eigene Kandidatur verzichten wollte, in bet Zentrumspresse eine wohlwollende Aufnahme gefunden hatte. Allerdings haben diese Hoffnungen der Konservativen wieder einen kleinen Stoß erlitten, da das örtliche Wahlkomitee des Zentrums nun doch mit einem eigenen Kandidaten heraustreten wird. Außerdem haben zum Leidwesen der Konservativen auch die Ehrisllich- Sozialen es für nötig befunden, ihren starken Anhang im Wahlkreise — sie brachten bei der letzten Wahl 70 bis 80 Stimmen auf — in aller Oeffentlichleit vorzuführen. Man darf also wohl dem bevorstehenden Wahlkampfe, dessen Ergebnis noch in keiner Weise vorauszusehen ist, mit einigem Interesse entgegensetzen. Auch die in dem pornlnerschen Wahlkreise Ückermünde - U s e d om - W o l 1 i n, dessen Mandatsträger am Kleine» Feuilleton. — Direkt >r Gregvrunddie FranksurterStadt- lk ea te r. In Ergänzung unserer Meldung, daß Direktor Gregor He Verhandlungen mit dem Aussichtsrat der Frankfurter Stadl- theoter abgcbrccheu habe, wird dem „Tag" noch folgendes mit- stellt: Herr Gregor glaubte auf Grund der mehrmonatigen Kon- ßcenzcu in Berlin und Frankfurt a. M. befürworten zu müssen, tt werde als Geueraliuteudaul, in Frankfurt dem Aussichtsrat gegen- : über in künstlerischer Hinsicht nicht hinreichend freie Hand haben, tzs feien ihm auch einige für das Gedeihen der beiden Themen i ttierläßlicl ? Forderungen abgelehnt worden. Bestimmend fei ferner 16 Mißtrauen geire-en, das man in seine Hnmanität gegenüber feinen künftigeu Angestellten setzte. Da er (Direktor Gregor, weiter Präsiteilt des Bühnenvereins sei, der gegenwärtig mit der Zü'hnengenoiseusckaft in Konflikt lebe, befürchtete man nämlich, tt werde in 'Halen Fragen seine Schauspieler fühlen lassen, er prinzipiell den Stairdpunkt des Vereins vertrete und nickt btn der Gencssenschast güustigeil, der in Frankfurt — besouders int Punkte der Slreilka'se -- bisher eingenommen wurde. Herr s-rlgor meint hierzu, 'chon die Tatsache, daß er Präsident des ÄLHneuliubs sei, dem zu 90 v. H. BühnenangeUellte angehören, toiCetlvgc dieses Mißtrauen gegen ihn. Schließlich habe es ihn noch verstimmt, bar man ihn im Brieswechsel als „Bewerber" hingestellt habe, Wäbreub int Gegenteil nicht er sich beworben habe, sondern irantrurt an ihn herangetteten sei. — Preisanssckreibe it. Aus der Dr. Elsa Neu - w llinn-S t i s t u u g ist am 18. Februar 1911 abermals ein Preis von 1000 M ark durch die Philosophische Fakultät ber Kömglichen Universität zn Berlin zu vergeben. Er soll der kwborragendstcu Arbeit ans vhysikalisä)em oder matbemcitifchent (te biete zugewendet werden, die inuerhalb des Jahres 1910 der Mlosophischen Fakultät eingereicht worden ist. Zur Bewerbung uns den Preis ist jeder, gleichviel ob Mann oder Frau oder welckier Religion er angehört, zugelassen, der an der Universität Berlin die- Doktorprüsung bestanden oder wenigstens zwei Sein «st er an dieser Universität studiert und das 30. IMensiahc nicht überschritten hat. Auch die Toktordissertatiou lann als Bewcrbungsschrift verwendet werden. Bewerbungen sind biÄ zum 1. Januar' 1911 bei dem Dekan der Philosophischen Fa- lulllät einzureichen, der auch über die näheren Bestimmungen ihrem Besitz; der jetzt verstorbene Dr. Delbrück hatte ihn nn Jahre 1907, allerdings erst in dec Stichwahl und mit Hilfe der Sozialdemokraten, erworben, nachdem er im Hanpt- lange hinter dem Konservativen um 1800 Stimmen zurückgeblieben war und nur 200 Stimmen mehr erhalten hatte, als sein sozialdemokratischer Mitbewerber. Auch hier wird e§ also voraussichtlich einen heißen Kamps geben. In der für den 8. d. Mts. bevorstehenden Ersatzwahl in Pose n wird es nach einer Mitteilung der „Boss. Ztg." zu der erwarteten Stellung der Polen nicht kommen, nachdem der von der demokratischen Gruppe in Aussicht genommene Kandidat eine Erklärung dahin abgegeben hat, daß cr em Sondermandat nicht entgegennehmen werde, sondern hoffe, daß alle Wähler der Anweisung des WahlkomiteeS folgen würden. Am 14. wird üch in Oletzko-Lyck-Johannis- bürg zeigen, ob anstelle des verstorbenen Grafen v. Stolberg wieder ein Konservativer gewählt wird. Das Prinzenpaar (Eitel Menrich in Jerusalem. Jaffa, 6. April. Tas Prinzenpaar Eitel Friedrich! von Preußen ist hier ring etc offen und nack einer Ausfahrt nach der schwäbischen Kclonie Sarona nach Jerusalem gereist. Jerusalem, 6. April. Das Prinzenpaar Eitel Friedrich von Preußen traf heute nach mittag aus Jaffa ein. Aus der Umgebung war die Bevölkerung aller Bekenntnisse massenhaft zusammengeströint; sie begrüßte bas Prinzenpaar mit großer Begeisterung. Konsul Schmidt und die deutsche Kolonie der Stadt hatten sich zum Empfange am Bahn'-;; eingefunden: por dem Hotel wär eine Ehrenpforte errichtet. Alle Straßen 'ind mit Flaggen geschmückt. Nach herzlicher Erwiderung der Begrüßung ging die Fahrt durch, die stabt n a ch dem Hospiz au f b em O elber g , no die Johanniter, sowie das Kuratorium! her Stiftung das Prinzenpaar erwarteten und begrüßten. Außerdem ist aus Jerusalem »ach folgende ausführliche Meldung eingelaufen: Seit früher Morgenstunde besetzten Tausende die fteil auffteigenbe Fahrstraße, ireiche i’»nt Bahnhof zur stabt führt, sowie die Abhänge rvckts und links nnd erwarteten' geduldig im heißen Sonnenbrände die Ankunft des Prinzen und der Prinzessin Eitel Friedrich'. Kurz vor der Ankunft des Zuges erschien FrHr. v. Mirbach nnb die Angehörigen, der deutschen Kolonie, und die dichtgedrängten Juschaner brachen in taute Hochrufe aus. Prinz Eitet J-riedrich ichrttt lodanu die Front der trefflich ausiehenden Ehrenkoiupaguie ab und begrüßte den Kommandeur. Konsul Schmidt richtete hieraus eine längere Anspiacke an die Königlichen Hoheiten, in welcher er die lebhafte Beteiligung der deutschen Bevölkerung an der Entwickelung Paläslinias hcrcorlwb. Tas die Rede abschließende Hoch auf den Prinzen und die Prinzessin wurde mit Begeisterung aufgenomlnen. Sodann bestiegen die Königlichen Hoheiten, der >eit Mairo m ihrer Begleitung befindlicke Vot'chafter Freiherr von Marfckall, Hosmarsckall von Lettow Vorbeck, Oberhosmenttr Freiherr von Mirbach und das übrige Gefolge die bereitstehenden Wagen und fuhren auf her Javastcape nach dem Oelber^'. Der lange Wagen>ug wurde durch eine Eskorte .(Kavallerie eSkoiti>rt, die vom Sultan aus Konstantinopel aitfaubt warben war. Tie stabt Ivar überall reich beflaggt. Auf dec^anze Fahrt 1 irschb. überall musterhafte Ordnung, obwohl die strafen zeit' u eilig so gedrängt voll waren, daß die Wagen kaum passieren Lunten. öWn 6 Uhr trafen Ihre Königlichen Hoheiten auf dem Oe t berg ein, wo sie von den anwesenden Mitaliebern der Kurie und Johannitern begrüßt nurben. Ein großer Teil dec offiziellen Protestanti'cken Persönlichkeiten mtb Johanniter ist noch nickt eingetroffen, weil sich der Damipfer „Amphitrite" infolge, schleckten Wetters auf dem Adriatiscken Meer u m 2 4 stunden verspätet haä. Prinz und Prinzessin Eitel Friedrich z-ogen sich alsbald in ihre Gemächer zurück, erschienen jedoch kurze Zeit ear-aui auf b er Veranda, um das herrliche Panorama von Jerukätem zu beWmtbern, über dem soeben tie Sonne unterging, llnniittcibar darauf stiegen die gestern mit den katholischen Fest- gäflcu angekommenen Prinzen Konrad und Arnulf von Bayern ein und statteten den prinzlichen Herrschaften einen Besuch ab. Das neue .Hospiz ist vollständig beseht. Mehr als 10 OOO Perwuen dürsten heute hier anwescnb fein. Auch bei der Ankunst in Jaffa war die Haltung der Berölkermtg eine außerordentti'ch herzliche. Tie deutschen Kolonisten zeigten überall eine lebhafte Anhänglichkeit an bi c alte H eimo t. Zum' Ehrendienst bei dem Prinzen Eitel Friedrich sind der JBrigadegeneral Gou- r-cmcirr Abullahim Pascha, Brigabegeneral Sugeimäu Fock Pascha und die Kapttäne Muhameb Ali Beb und Ehevid> Beb tomnmnbiert. in die Brüche geht. Wie man weiß, macht die preußische Regierung ihre Hiptimmung zum Wahlrechtskompromiß von einer erheb- idjcn Majorität abhängig, die ihm zustimmt. Ta man als old)c aber die 36 Stimmen Mehrheit, die es am 16. März, m Abgcordnetenhause fand, kaum wird ansehen können, so jnimt alles darauf an, nne sich Freikonsevvative und ? ,i t i o n a i 1 i 6 c. r a l e am 12. April zur Wahlreform verhören. Bleiben sie bei ihrer ablehnenden Haltung, so wird D e preußische Regierung schwerlich dem lonsermitiv-klerikalen Loinpromis beitreten, und die ganze Wahlrechtsakiion wäre biirit gescheitert. Gewinnen dagegen die Vermittelungs- stcömungcn, wie sie während der Osterferien zutage traten, Oll! 12. April die Oberhand, wird also von den Kompromiß- Parteien vor allem die Forderung der Freitonservativen und Nationalliberalen auf Ersetzung der Trittelung in den llrwahlbczii len durch eine solche innerhalb der ganzen Wahl- heife bewilligt, so würde die Wahlrcform in dieser Gestalt, da sie dann die ert>ebliche Majorität aufzuweifen hätte, »ivmfcllos mit iöniglicher Sanktion Gesetz werden. Da aber bis jetzt das Zentrum in dieser Drittclungsfrage eine durch- . aus ablehnende Haltung einnimmt, ist, wenn es nicht wieder cur die Butterseile fällt, eine solche Mcrjoritätsbildung nicht möglich, und eine andere Konstellation: Konservative, Frer- klm'servative, Nationalliberale gegen Zenirum, Fortschrittliche Voltspartei, Polen und Sozialbemotraten dürfte, da ein großer Teil der Nationalliberalen, wie der Freikonfer-i brtiven mit den Grundlagen des Kompromisses nicht ein- Die elsah lsthringische versafiungsfrage. Im elsässischen Landesausschuß ging es wieder arg drunter und drüber: Stcaßb-urg i. E, 6. April. In der heutigens-itzung des L a n de s a u s s ch u s s e s für Elsaß-Lothringen wurde beim Beginn der dritten Lesung des Haushalts noch ein* mal eine Aussprache über die Berfassungsfragc in Anknüpfung an die Erklärung des Reichslanzlers im Reichstage eröffnet, die die ganze Sitzung in Anspruch nahuu. Der Liberale Georg Wolf begrüßte es, das; die Sache jetzt vorwärts ging, verlangte aber von der Regierung, daß sie dafür Torge trüge, daß die drei Minbestsordernn- gen oes Landes erfüllt würden: Gleichstellung des Landes mit den übrigen Bundesstaaten, Ausschließung des Bundesrats und des Reichstags und Verleihung des allgemeinen» Wahlrechts zum Landesausschuß. Der Demokrat Blumenthal wiederholte seine For derung nach einer republikanischen Verfassung, ^wenn an der Spitze ettvas geändert werde. "Mit dieser Forderung deckten sich im wesentlichen die übrigen Zentrumsredner, Ter Abgeordnete Preis; (Zentr.), der neulich erst einen Zusammenstoß mit dem Staatssekretär Zorn von Bul- l a ch hatte, richtete wieder einige U u f r e u u d l i ch l e i t e ih an dessen Adresse. Man solle sich von dieser Regierung nichts erhoffen, denn Zoru von Bullach habe, was noch, lein Alldeutscher int Landesausschuß gewagt hätte, erklärt, das Deutsche Reich sei Elfaß-Lolhrtngeu überhaupt nicht schuldig, eine Verfassung zu geben. Im deutschen Reichstag durste mau diesmal früher als sonst Sommerferien machen, indem man sich bis zum Herbst vertagt. Es Hegt das daran, daß an dte Verabschiedung von Gesetzentwürfen, wie dte Strasprozetzord- nung, Strafprozeßnovelle und Reichsversicheruugsresorm, nicht gedacht werden kann, wenn nitrit nicht überhaupt zu - ammeubleibcn will. Diese Entwürfe sollen einem während )cr Ferien tagenden Ausschuß anücrtraut bleiben resp. nach der ersten Lesung anvertraut werden, dem möglicherweise auch Gesestesentwürfe, wie derjenige zur Gut Lu tim g des Reichsgerichts, uni) der zu erwartende vezuglt. der Errichtung i . . .. obersten Konsulargerichtshofes in Berlin uber- anliLot.c- werden sollen. Ta nun weiterhin Arbeitskammer- aesetz, Fernsprechgebührenordnung und Reichskaligesetz so geiährdet sind, daß sich für sie keine Mehrheit finden durfre, denkt man diese Gesetze vorläufig v m Arbeitsprogramm les Reichstags abzusetzen, das übrigens auch das Gesetz über die Schilfahrtsabgabcn nicht zu enthalten scheint. So bleiben nur der Handelsvertrag mit Schweden, der Eiitwurs über das Urheberrecht, das Reichsbesteuerungsgesetz, das .Hausarbeitsgesetz, die Gewerbeordnungsnovelle (Lohnbücher', das Stellenvermittelungsgesetz und das Beamlenhastpflichtgesetz zu erledigen, Arbeiten, mit denen der Reichstag etwa bis zum .Himmelfahrtslage (5. Mai) zustande kommen kann, da es sich dabei um keine schwierigen oder strittigen Materialien handelt. An diese wird er erst nach seiner Vertagung im Herbst treten, wodurch das Schwergewicht unseres parlamentarischen Lebens, das augenblicklich beim preußischen Landtag ruht, wieder in den deutschen Reichstag zurückverlegt wird. . Nr. 80 Erstes Blatt 160. Jahrgang Donnerstag 7. April « 010 _ Vezn govret»; r Sietzenrr Anzeiger ö monatlich75^.,oiertel- fccbeint täglich, außer j/gjfäSEr W Äy ra ▲ jährlich Mk. 2.20; durch Sonntags. - Beilagen: J ▲ AA Abhole- u. Zweigstellen | viermal wöchentlich A w K FWrra fei KT monatlich 6ö Pf.: durch öiebenerZamilienblätter, M M 11 MU 1> MW W ■ X ffl y ® fl die Post Mk. 2.-viertel- ;n)timal roöebentl.Kttii; ||| B Sä V B B B^r B ÄF t B B B Hl B B jährt. auSscht. Beiteüg. iiiatt für den lirett Sietzen M Wl B Bk Bl W W S E N® ® MU, B Zeilenpreis: lokal IS Pf, ssvlvllvllvl >ernsprech - Anschlüsse. H > XJr politischen Teil: August "Bä General-Anzeiger für Gberhesfen WW ^"rne Tagesnummer Rotatiottsörad und Verlag der Vrühl'jchen Unw.-Vvch- und Zteindruckerei H. Lange. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schulstratze 7. Anzeigenteil: H. Beck, bis vormittags 9 Uhr. .... —— ieren M Hause leib J101U 12069 Motor D-Bep3? gut und Li, tchnejl'»in der t>yeA Der Staatssekietär Zorn von Bullach erklärte: Nach den heftigen Erörterungen im Landesausschuß sei er noch an demselben Tage zu dem Statihalter gegangen und habe gesagt, in der Verfassungsangelegenheit müsse etwas geschehen, damit im Lande nicht der Eindruck crlveckt werde, .die Herren, die das große Wort im Landesausschusse hätten, hätten auch sonst die Führung. Die Aussprache verlor sich dann in Parteierörterungen. Dabei wurde unter anderem auch ein Artikel des Uni- Vers i t ä t s p r o f c s s o r s Spahn int „Tag" angeschnitten. In diesent Artikel bedauert der Führer der hiesigen Zentrumspartei, daß das elsässische Zentrum eine sowenig ko n s e r v a t i v - m 0 n a r ch i s ch c S t a a t s a u f f a s s n n g habe. Er bedauert ferner, daß auch nicht genügend Preußen im elsässischen Staatsdienst seien, und daß die Gräfin von Wedel den Welscklingen zu sehr entgegenkam. Der Zenrrumsabgcordnete Dr. W e t t e r l a,konstatierte, daß Herr Spahn nicht im Auftrage des elsaß- lothringischen Zentrums gesprochen h a b e. Er 'nannte es dann eine große Taktlosigkeit, daß Spahn eine hochgestellte Dame in diese Debatte mit hereinziehe. Auf den 'Vorwurf, daß er (Wetterlö) indiskret mit dem Geschenk jder Gräfin Reklame getrieben habe, erklärte Dr. Wctterle, daß dies von anderer Seite geschel)EN sei. Der Zentrumsabgeordnete Dr. Ricklin erkannte an, daß man im ter dem preußischen Staatssekretär von Köller ruhiger gelebt habe, als unter dem elsässischen Frhrn. Zorn von Pullach. Dieser antwortete, daß allein unter irent jetzigen Statthalter und ihm die Versassungsfrage einen Schritt vorwärts machte. Der Ausstand in Marseille. Marseille, 6. April. Der Torpedobootszerstörer ;,Ortslamme" ist heute mittag mit P o st s a ch e n in See gegangen. Toulon, 6. April. Sechs Torpedobootszerstörcr sind nach Marseille abgegangen, wo sie wahrscheinlich zur Aufrechterhaltung des Po st dien st cs zwischen Frankreich und Algier Verwendung finden. Eine Anzahl von Marinesoldaten wurde nach Marseille beordert, um die Besatzungen der Postdampscr, falls es nötig ist, noch im Augenblick der Abfahrt zu vervollständigen. Bordeaux, 6. April. Tas Shndikat der eingeschriebenen Seeleute billigte die Bewegung in Marseille und erklärte, gegebenenfalls mit den eingeschriebenen Seeleuten solidarisch vorzugehen. Marseille, 6. April. Das Marinetribunal verurteilte sechs Heizer des Dampfers „Mulaja", welche, nachdem sie das Schiss verließen, sich weigerten Dor Gericht zu erscheinen und daraus verhastet wurden, zu 10 Tagen Gefängnis. Paris, 6. April. In der Marßeillcr Geschäftswelt hcrrsckst große Besorgnis, daß der Streik der Mannschaften der Handelsmarine längere Zeit andaucrn werde und ähnliche schlimme Folgen haben könnte wie der vor einigen Jahren. Aus den H a s e n k a i s stauen sich bereits m a s s e n h a s t d i e Waren und viele darunter sind infolge des Regenwetters vorn Verderben bedroht. Im Hauvtpostgebäude sind alle Räume mit Briefsäckcn angefüllt, die nicht befördert werden föraicn. Heute Nacht rief der von der Compagnie Transatlantigue auf Drängen des Unterstaatssckretärs C Heron unternommene Versuch, den Poftdampser „Moise" mit einem neu a n g e w o r b e n c n Personal a b s a h r e n zu lassen, beunruhigende Zwischenfälle hervor. Um die Mannschaft und die Passagiere vor jeder Behelligung seitens der Ausständigen zu schützen, ordnete Chöron an, daß alle verfügbaren Polizei Leute im Hafen bereitgehalten werden. Als um 1 Uhr nachts die Anker gelichtet wurden, erklärte die Mannschaft. daß sic sich den Ausständischen anschlicßc. Unterftaatssekrctär C h 6 r o n drohte, sie sofort verhaften zu lassen und ein .Heizer wurde auch festgenommen. Die Leute taten, als ob sic gehorchen würden, doch bald rief der Kapitän, daß die Mannschaft keine Arbeit anrühren wolle. Ta das Erloschen des Kesselscuers gefährlich werden konnte und die Passagiere angesichts der Haltung ber JDJannirfKift große Furcht äußerten, befahl Cheron, daß der Tarnpscr „Moise" nicht abgehen sollte. Sechs Matrosen wurden auf Anordnung des Unterstaatssekrctärs verhaftet, der das Marine- ministcrium alsdann telegraphisch um Beistellung von Matrosen der Kriegsmarine ersuchte. In Algier hat der Marseiller Streik gleichfalls große Aufregung verursacht. Alle Körperschaften wandten sich an die Re gierung mit der Bitte um' energische Maßnahmen zur Bekämpfung der für Algerien so verhängnisvollen Folgen des Ausstandes. Vie kaiserliche Zamilie im Taunus. Homburg v. d. H., 6. April. Ter Kais er hörte heute vormittag die Vorträge des Chefs des Zivilkabinetts Exzellenz v. Valentint und des Chefs des Militärkabinetts Generaladjutanten Freiherrn v. Lynckcr. Um 11 Uhr unternahm der Kaiser mit Gefolge einen Ausritt. Ter Kaiser, die Kaiserin, die Prinzessin Viktoria Luise und die Tanten und Herren des Gefolges traten um 2 Uhr einen größeren Ausflug in sechs Automobilen an. Die Fahrt soll über Königstein, Eppstein, Wiesbaden, Schierstein, Eltville, Hattenheim, Geisenheim nno Rüdesheim zum Mederwalddenfinat gehen, das besichtigt werden soll. Die Rückfahrt soll über Wiesbaden, wo der Tee eingenommen wird, und über Höchst und Cronberg erfolgen. Büdesheim, <>. April. Ter Kaiser, die Kaiserin und die Prinzessin Viktoria Luise nebst den Damen und .Herren des Gefolges traten, wie der^,,Rheitt- aauer Anzeiger" meldet, in Automobtlen kurz nach 4 Uhr hier ein und setzten ohne Aufenthalt die Fahrt zum Ni e?- derwalddenkmal fort. Rach eingehender Besichtigung des Denkmals und herzlicher Verabschiedung von den erschienenen Herren wurde um 5 Uhr die Weitersahrt nach Wiesbaden angetrcten. Tic Stadt Rüdesheim hatte Flaggenschmuck angelegt. Wiesbaden, 6. April. Das Kaiserpaar, die Prinzessin Viktoria Luise und das Gefolge trafen hier kurz nach 51/2 Uhr ein und firhren zum königlichen Schlosse, woselbst der Tee eingenommen wurde. Das Kaiserpaar sah zum Tee im Königlichen Schlosse den zurzeit in Wiesbaden zur Kur weilenden Generaladjutanten v. Scholl. Um 6 Uhr 40 Minuten erfolgte die'Rückfahrt in Automobilen über Höchst, Cronberg, nach Homburg 0. d. H., wo man gegen 8 Uhr wieder cintraf. Deutsches Reich. Zur preußischen W a h l r c so r m v 0 rl a g e erfahren wir aus parlamentarischen Kreisen, daß im Abgeordnetenhause in den nächsten Tagen -chwcrtich Verhandlungen angeknüpft werden dürften, um die Vorlage nach den Wünschen der Miltelpartcien umzuändern. Man will den Vermirtelungsversuch dem Herrenhause überlassen. Eine Anfrage über das Mülheimer Eisen- b a h n Unglück wird, wie wir hören, vom Zentrum in den nächsten Tagen im Abgeordnetenhause eingebracht werden. Die Beantwortung wird umso größeres Interesse Hervorrufen, als der Eisenbahnministcr selbst Zeuge des Unglücks gewesen ist, Wie au^ Kar lsruh e gemeldet wird, äußerte sich am Mittwoch in der Zweiten Kammer auf Veranlassung des Abgeordneten Venedey Minister von Bodrnan zur Frage der Ob crrh ein re guliernng von Konstanz bis Basel: Ein endgültiges Urteil lasse sich erst abgeben, wenn ein fertiger Plan vorliege^ Es handele sich um ein Überbaus schwieriges und kostspieliges Werk, für welches von badischer Seite kein Pfennig verausgabt werden dürfe, ehe nicht die Sicherheit bestehe, daß die Schweiz einen ihren Interessen entsprechenden Anteil am Ausbau des Stromes nehme. Im Nack)tragshaushalt würden 20 000 Mark angefordert als Beitrag zur Ausarbeituitg eines Planes, die der Internationale Schiffahrtsverband in Konstanz in die Hand genommen habe. Nach der Ansicht der Regierung müsse ein internationaler Wettbewerb erfolgen._____________'______________- Ausland. Die Blätter melden aus Mailand: 30 000 Maurer ()abcn wegen Lohnstreitigkeiten die Arbeit eingestellt. Eichener Zubiläumr-pferdemartt. th. Stehen, 7. April. Ter Markt. Der aestrige Frühjahrs-Pferdemarkt hatte eine gewaltige Menschenmenge aus Oberhessen und den angrenzenden preußischen Gebieten in unsere Stadt geführt. Man schätzt die Zahl der Gäste, die zu dem Markt gekommen, aus mehr wie 3000 Personen, aber auch unsere Gießener Bevölkerung besuchte den Markt sehr zahlreich. Etwa 500 Pferde waren aufgetrieben, von denen etwa die Hälfte zur Prämiierung vorgeführt wurde. Der Handel entwickelte sich besonders in Arbeitspferden recht lebhaft und es wurden trotz der hohen Preise belangreiche Geschäfte abgeschlossen. In minder guten Pferden, die nur schwach auf dem Markt vertreten waren, war ein Geschäft schwerer zu machen. Besonders die Pferdehändler waren mit dem Marktergebnis sehr zufrieden. Im Prämiierungsring lvurden den Preisrichtern rounberDoUc Tiere vorgeführt und bei der starken Besetzung der einzelnen Klassen war es mitunter schwer, das Beste 00m Besten herauSzufinden. Die Prämiierungskommission, die nur aus anerkannten Sachverständigen auf dem Gebiete der Pferdezucht und Pserdchaltung besteht, wurde in ihrer Tätigkeit kräftig durch den Oberlandstallmeister v. Willich-Darmstadt, den Schriftführer des Landespferdezuchtvercins Rittmeister a. T. Fenner-Darmstadt und durch den Vorsitzenden des Landwirtschaftstämmer-Ausschusses für Oberhessen, Gutspächter Korell-Angenrod unterstützt. Tie Prämiierung dauerte von vormittags 8 Uhr bis mittags 12 Uhr und hatte nachstehendes Ergebnis. Die Zahlen bedeuten die Preise, A heißt Anerkennung und L ist eilt Preis der Landwirtschaftskammer für selbst gezüchtete Zuchtstuten.) _ Reitpferde unter dem Sattel gezeigt: Konrad Weitz VI.-Dorsgüll (Schimmelstute) 1., PH. Rvck-Hatteirrod (braune Stute) 2. Wagen schlüge paarweise: S. Michel-Gießen (hellbr. Wallach und Stute) 1., S. Kaufim-nn-Niedc-r-Weisel (braune engl. Stuten> 2.. Aug. Frensdorf-Gießen (dunkle Stuten) 3., I. Kaufmann u. Co-Frankfurt a. M. (Rappen-Wallache) 4., S. Michel- Gicßen (dunkelbraune Wallache) 5. Schwere Ar be i t s s ch l ä ge , paarweise: S. Michel- Gießen 'Retschimmef-Walback-e! 1., Aug. Frensdorf-Gießen (Fuchs- fhitc.it । 2., Ed. Kaufmann-Nieder-Wcisel (braune Stuten) 3., S. Michel-Gießen (dunkelbraune Wallache) 4., S. Kaufmann-Nieder- Weisel - Fuchs Wallache) 5. Es slanden 10 Paare in Konkurrenz. Leichte Arbeitsschläge, paarweise: S. Michel- Gießen (Fuchsstutenj 1., T. Isenberg Wwe.-Gießen (Rotschimmel- stutcn 2., Aug. Frensdorf-Gießen (Fuchsstuten) 3., Ed. Kauf- mann Niedet-Weisel (Rotschimmelstuten) 4., Aug. Frensdorf-Gießen (RotschimNielstuten) 5. Es fonfurrierten 20 Paare. Schwere Arbeitsschläge, einzeln: S. Kausmann- Nieder-Weisel (braune Stutei 1., ^.^Michel-Gießen (Fuchswallach) 2., Aug. Frensc. rf-Gießen (braune Stute und dunkelbraune Stute) 3. und 4., Simon Kaufmann-Nieder-Weis el 5. Es ft an beit 17 Pferde in Konkurrenz. Leichte A r be i t s s ch l ä g e , einzeln: Metzer Heching- Kir.chhain (Schimmel und braune Stute• 1. und 2., Aug. Frensdorf-Gießen (FuchsHute. 3., D. Isenberg Wwe -Gießen (gelbbraune Stute। 4., S. Michel-Gießen (Fuchsstute) 5., Aug. Frensdorf- Gießen 'Rappstute) 6., M. Bing-Lich braune Stute) 7., L.^Käuf- mamr-N ieder-Weisel und D. Isenberg Wwe.-Gießen (braune Stute) je A. Konkurrenz unter 36 Pferden. Arbeitsschlage, einzeln. Diese Pferde müssen mindestens G Monate im Besitz von Landwirten sein, die dcm Landes- pferd. 'uchtverein oder einem landwirtschaftlichen Bezirksverein des Gvoßberzogtums angehören: Otto Schmidt-Laulmch (br. Stute) 1., Chr. Häuser IV. Wwe.-Nieder-Weisel (br. Stute) 2., PH. Stubt II- Njede 1 Weisel (Hellbrauner, 3., Konrad ^chmtp, - Nieder-Weisel ibr. Stute 4., Aug. Heinz Nieder--Weisel Schimmel 5., K. Bill XIX.-Niedcr-Weisel (dunkclbr. Stute, 6., Jakob Häuser VIII.- Nieder-Weisel (braune Stute) 7. Bei 36 in Konkurrenz stehenden Pferden. A r b c i t s sch l ä g e, p a a r we i s e. Die Pferde müssen mindestens 6 Monate im Besitz von Landwirten sein, die dem Landes- pscrdezuchtverein oder einem landwirtschaftlichen Bezirksverein des Großherzogtums angeboren: Karl Vetter - Grund - Schwalheim .Füchse) 1., Will). Klotz Vl.-Holz heim ibr. Stuten) 2., K. Volp- N jeder-Weisel (br. Stuten) 3., Hch Jung IV.-Ostlheim dunkelor. Wallache- 4., Joh. Faber X.-Leihgestcrn (Schimmelwallache) 5. D reijährige Fohlen, geboren 1906, Wagenschläge: Otto Gg. Walther-Langd (Rappstute > 1., K. Bölzing-Rupperlen- rod (br. Stute' 2„ L. .St. Becker VII.-Erbenhausen 1 Fuchswallach) 3., K. Weitz IV.-Torfgüll (braune Stute;, 4., _ I. Phslippi-Wohnbach (dunkelbr. Wallack) > 5., Otto NIüller-Henriettenhof (br. Stute) 6. Dreijährige Fohlen, geboren 1906, Arbeits - s ch l ä g c: L. Brückmann-Neulwf (Fuchsstute) 1., K. Vetter-Grund- Schnalhcim (Fuchsstute 2., L., Wenzel 5)asser III.-Nieder-Weisel Anchsstute, 3., Friedi:. Will-Holzhcim (Kohlfuchsstute) 4., Hch. 2reut II.-Griedel (Fuckssstutc > ö. Zweijährige F0 hle n , geboren 1907, Wagen- schlage: Hch. Becker VI.- Muschcnhcim (br. Stute) 1., Ph. Kleber gcr II.-Mehlbach (dunkclbr. Wallach' 2., L., L. Christ-Griedel (br. Stute। 3., L., Joh. Faber X.-Leihgestern (br. Hengst) 4., Fr. Feirchel-Griedel (Rappstute) 5 , Will). Göbel-Pohlgons ischw. Hengst), Konr. Schckpp X.-Poh göns (Fuchsstute). Bürgermeister mvi-Langgöns (br. Stute), H. Gorr-MüNs^nberg (br. .Hengst) sämtlich A. Zweijährige Fohlen, geboren 1907, Arbeits- schlüge: Konr. >Lteeg-Hofgut Ringelshaufen b. Nidda (brauner Hengst) 1., Aug. Schmidt-Gr.-Buseck (br. Stute) 2., L., ^Moritz Möller-Obcr-Hörgern ^Fuchsstute, 3. L., K. Vetter-Grund-Schwal- hcim (br. Wallach > 4., Hch. Goerlach VIII.-Eberstadt (br. Stute) 5., Joh. Hch. Mohr-Gamback; (Fuchsstute) A. Zuchtstuten mit Fohlen oder nachweislich gedeckt, Wagenschläge: H. Coburger-Reickwlsheim (braun 1 1., O. Gg. Walther-Langd (Rappe > 2. L., Wilh. Wagner II.-Kirch- göns (hellbraun) 3., K. Heil-Bunbach dunkelbraun) 4., W. Weil- Langgöns (braun) 5., D. Schäfer U.-Heskem 'dunkelbraun) 6., W. Fabcr-Kirchgöns (dunkelbraun 7., I. Philippi-Wohnbach (br.) 8., H. Becker VI.-Muschenheim v. Tie Veranstaltung lieg amt um zwei Uhr mit der Vorführung der auf dem Markt prämiierten Pferde und Fohlen, sowie der Preisverteilung hierfür. Auch der Nicht fachmann konnte an den gezeigten Tieren erkennen, welch guten Pferdebestand unsere Provinz hat. Die erste sportliche Veranstaltung war ein Preisreiten, das für Offiziere, Mitglieder des Gießener und Wctteraucr Reitervereins und deren Damen offen war. Sechzehn Bewerber unt die ausgesetzten drei Ehrenpreise erschienen am Start, etwa je zur Hälfte Offiziere und Herrenreiter. Nach der Besichtigung durch die Preisrichter (Oberst von Müller, Oberstleutnant Heuer, Ockom mierat Müller, Oberlandstallmeister von Prittwitz-Gaffron und Oberlandstallmcister von Willich) zeigten dic Konkurrenten ihre Reitkunst im Schritt, Trab und Galopp. Auch eine Hürde von 4 Meter Breite und 0,80 Meter Hohe mar zu nehmen, was den meisten Pferden mühelos gelang. Die Ehrenpreise erhielten: 1. Hauptmann Schwendtz auf seiner Fuchsstute Elektron, 2. Herr Karl Lotz auf seinem braunen Wallach Hektor, 3. Hauptmann V 0 l l e tz. Guter Vierter war Gutsbesitzer Karl Brückmann vom Burghof. Er wie auch die anderen Teilnehmer erhielten Erinnerungsgaben. Es folgte eine S p r i n g k 0 n k u r r e n z, an der im wesentlichen dieselben Reiter tcilnahmcn wie bei dem Preisreiten. Als Hindn- nisse, die zweimal zu nehmen waren, waren ausgestellt^ je eine Hürde, ein Koppelrick und eine Bretterwand von je 0,85 Meter Hohe. Die Konkurrenz verlief sehr spannend. Es fehlte ihr nickt an aufregenden Augenblicken, aber auch der Humor kam bei den verschiedenen vergeblichen Versuchen, die Pferde zum Nehmen der Hindernisse zu ermuntern, zur Geltung, unbje nach dem Erfolg lohnte ernstgemeinter oder heiterer Beifall die Springer. Letzterer wurde namentlich laut, als ein bekannter hiesiger Sportsmann sein Pferd vor den Hürden jetoeils mit gutgemeinten Peitschenhieben auf die feisten Schenkel ermunterte. Die drei Ehrenpreise erhielten 1. Oberleutnmrt Coulmann auf Hauptmann Volleys Fuchs, 2. Leutnant von P en tz auf Hauptmann Kienitz Pferd, 3. Leutnant Pieper auf Oberleutnant Jebens Rappstute Rabbi. Vierter war Herr Louis Lotz auf Herrn Bichlers Fuchswallach Boby. Hieraus folgte das Vorfahren von Herrschasts- wagen im Privatbesitz. Preisrichter waren Gutspächter A. Bene, Rittmeister a. D. Fenner, Obcrlandstallmeister v. Pritt- witz-Gafsron. Es beteiligten sich daran Fuhrwerke von Brücftnann, Gr. Karben (ein P. Rappen), Bichler, Gg. (ein P. Rappen), derselbe (ein Paar Rappen), Grünewald, Justizrat (ein P. Pferde im Coups), Junker, Nachf., Lohnkutscher (ein Paar Pferde im Jagdwagen), derselbe (ein Paar Pferde im Coupe), Wagner, Peter, Lohnkntscher (ein Paar Rappen, Gummi-Coupe), Huhn, Karl, Hoflohnkutscher (ein Paar Rappen im Gummi-Landauer mit Diener), derselbe (ein Paar Schimmel. Gummi-Mylord mit Diener), derselbe (ein Paar Schimmel, Mylord mit Diener), derselbe (Schimmel und Fuchs, Gummi-Besuchscoupe mit Diener), derselbe (ein Schimmel, Besuchscoupe) Daniel Schäfer II. von Heskem, Hrch. Jung IV. von Ostheim. Es würde zu weit führen, auf Einzelheiten dieser prächtigen und umfangreichen Vorführung einzugehen. Nur soviel sei gesagt, daß sowohl die privaten wie auch dic berufsmäßigen Teilnehmer an der Konkurrenz ein ganz vorzügliches Wagen- und Pferdematerial besitzen. Namentlick Hoflohnkutscher Huhn bot mit seinen fünf Gespannen ein außerordentlich schönes Bild. Weiter sei noch das hübsche Rappengespann des Herrn Karl Brückmann von Groß-Karben erwähnt. Die Teilnehmer an der Konkurrenz erhielten Ehrengaben. Hieran reihte sich ein Vorfahren von C)eschäfts- und landwirtschaftlichen Wagen. Beteiligt waren dabei Fuhrwerke von Bichler, Georg «Wagen mit zwei braunen Pferden), Keil, Ludwig (Break), Sack, Ernst Ludwig, Metzgermeister (Pferd im Geschäftswagen), Hantel, Will;., Obst und Gemüsehandlung (Einspänner im Gcschästswagcn), Weisel, Fean, Mineralwasserhandlung (Paar Apfelschimmel im Geschäftswagcn), derselbe (brauner Einspänner im Geschäftswagen'. Sämtliche Fuhrwerke zeigten, daß die Gießener Geschäftsleute auch ihre Geschästs- roagen mit Ehren sehen lassen können, und wurden mit Interesse verfolgt. Namentlich der Wagen des Herrn Sack erregte Aussehen, das allerdings mehr noch als dem Fuhrwerk bont Fahrer galt, einem schmucken Metzgcrburscheu, der sich bei näherem Züschen als Herr Theodor Schmieder erwies. Er führte seine Aufgabe mit Geschick und Humor durch. Auch die Teilnehmer dieser Vorführung erhielten Ehrengaben. Ein landwirtschaftliches Trabreitcn über 1600 Meter vereinigte in zwei Vor- und einem Entscheidungslauf etwa 12 oberhessische Landwirte zu einem interessanten Wettkamps Man hatte feine Frcicde an den teilweise ganz vorzüglichen Pferden und vielleicht noch mehr an den schneidigen Reitern, bic Seit WJ sie X ivar £ 3^ ginn tzKS-Z". ÄW* (im ei«» @r.* Schmidt Einen "Satt ' a Zchlu! Sosort M y,an ein gab?"- Mr zwar r ItentKr Pserör aber M> oeÄk iiiit> ^roßl'er f i yvnucveibe! *"mg-*ebSi SÄ»’ Am Aorabeild des 3 Älchn bestehende Admdn Sünders dee W der tanze W ein funVüOlieS N^ß1 Udmungsjchlei'e nieder ' Aus M Zum iiaife Cinzug des Kaisers Regiments durch btc und Senäenbecgstratz H I» Audi« Herzog gestern u. c " dem (5cn. der Art. unb ? geborener Mc)> mit der geM'chen Pe Erlaubnis zum Tragen 1. Hess.Feld'Art.-Regtt mspeltar v. Eberstei^ Aankenburg versetzt. "SäugtingS- nat der Grosth. Zcutr in Hessen, das der l Leben gerufen haben, preunden der Beweg» aus allen Teilen Hess Es sind dein Patron Rußland; die Kronpr W Heinrich von Prinzessin Leopold vc '' Tilberne H Hard Wolf und seiiu " Fahrradd»^ Kaufmann von hier Taner vor einen Lad von unbetannlein Täte placke Hewld mit d Mlzei-Rr. G. 2899. . A Ehrrstadt . Ä ^uletbatf 6e" Rch-K» dimm «M« Ä ^ichcncvd 'vasiersliorikanlen ^5, Die i aus Austen, ber blt'l I, KK -ÄH 44 78 72 71—74 39 42 75 72—78 71 38 67—76 33 64 80 40 80-00 71 70—72 55 69—71 Hafer LuftschWhtt. 70 Durch- 55 56 92-100 84-90 71-80 57 52 45 96 87 75 um aioci Uhr mit der 8op prämiierten Pferde um ilihtg hierfür. Auch der en Tieren erkennen, welch gute Stanimheim ernannt. X Cichcncob, 6. April. Der Wagen be§ SDHneraU ivasserfabrikanten Döring von Stendorf ging vor einigen Lagen auf hiesiger Örtssttaße über einen großen Stein. Luftböe zu suchen. Berlin, 6. April. Ein 10000-Mark-Preis für die Berliner Flugwoche ist von ungenannter Seite für denjenigen Flieger gestiftet worden, der während der Johannisthaler Fluge voin 10. bis 16. l'lai den kleinsten Kreis durchstiegt. vevend- Schlacht» ßetvirtjt Amtlicher Wetterbericht. Oeffentliche Wetterdienststelle Gießen. Wetteraussichten in Hessen am FreNag dein 8. April 1910: Trüb und in vielen Gegenden geringe Aegensälle, windig ans Nord, kühler. lauf ber Wahlperiode. X Lauterbach, 6. April. Als Nachfolger des in den Ruhestand versetzten Lehrers Contc wurde bis zur end- giltigen Wiederbesetzung Schulverwalter Schwing von zu kurieren, so verschlimmert sich sein Zustand mit Sicherheit, wenn er scheinbar auch zuweilen Besserung verspürt, und die Folge ist dann oft, daß daraus die überaus gefährliche Kehlkopstuberkulosc entsteht, besonders wenn die Lungen schon vorher tuberkulös assizicrt waren. Heiserkeit und 5)usten sind die Hauptshmptome dieser Krankheit; nxntn aber, wic^ dies häufig der Fall ist, im Verlaufe der Krankheit auch die Stimmbänder vom tuberkulösen Prozeß mit ergriffen werden, so kann es schließlich zur völligen elimmfofigleit tommru. Tcr acu4huflclt. Diese Krankheit befällt besonders Kinder im Aller von 2—6 Jahren. Ter Husten tritt hier in der Regel in Form von heftigen tzuitcnanfällen auf. Bisl-er war man zur Unterbrüaung der schweren Hustenanfälle auf Codein und Morphium angewiesen, letzt besitzt man im Histosan ein Mittel, welches absolut ungefährlich ist und den Husten sehr rasch beseitigt. Während die Kinder früher oft monatelang bcl)andelt werden mußten, genügt jetzc eine Kur mit Histosan von wenigen Wochen zur vollständigen Heilung. Brouchralkalarh. Unter den Krankheiten, die immer mit Husten verbunden sind, nimmt der Bronchialkatarrh, der sehr verbreitet ist, unzweifelhaft mit die erste Stelle ein. Husten, Auswurf, Atem- veschwerden, diese drei wpischen Symptome der Br onchitis, werden durch Tr. Fehrlin's Hiftojan in überaus günstiger Weise be- eiiisiuht. Vor allem läßt der quälende Husten in kurzer Zeit nad;, so daß die Kranken nachts Ruhe finden. Ter Auswurf wird leichter und die i'Ümung wird freier. Tas Histosan ist in Den großen Heilstätten für Eisenbahner (z. B. Eisen- pahnheilstattc Melsungen bei Cassel) schon lältgst als cm durch- Döring wurde hierbei vom Bock geschleudert und erlitt beim Fall einen hoppelten Bruch des rechten Armes. X Allmenrod, 6. April. Von einem hiesigen Landwirt wurde beim Verebnen von Wiesen ein Hünengrab blosgelegt. Außer Knochen wurde eine Gabel vorgefunden. X Freiensteinau, 6. April. Gendarmerie-Wachtmeister Delp von hier, der seit längerer Zeit leidend ist,' hat um seine Versetzung in den Ruhestand nachgesucht. (*>) Mücke, G. April. Ein ungewöhnlich großer Ver kehr herrscht zurzeit auf unserem Bahnhose durch i bie Menge der hier ankommenden Baumaterialien, F.C. Wiesbaden. Diehhoi-Marktbericht vom 6. April. Austrieb: Rinder 70, Kälber 106, Schafe 56, Schweine 211. Tendenz: Rinder lebhaft, Kälber mittelmäßig, Schafe gut, Schweine flau. ^rci'5 Durch- pro 100 Pfd. schmttsprels Lebend. Lcklachl» pro 100 Pfund gcwlchi . - .. . Ochsen. v on-6iS von-biS Vollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlachtwertes, höchstens 6 Jahre alt 42—46 <6—80 Junge, fleischige, nicht auSgemäslete und I ältere auSgernäftetc......37—41 Färsen, K ü h e. Vollsieischige ausgemästete Färsen höchst. Schlachtwertes 40—4o Vollsieischige ausgemästete Kühe höchst. Schlachtwertes bis zu 7 Jahren. . 35—42 Aeltere ausgemästete Kühe und wenig gut entwickelte jimgereKuhe u. Färsen 31—35 62—67 Kälber- Blankenburg versetzt. " Säuglings- und Mutterfürsorge. Dem Patro> hal der Großh. Zentrale für Säuglings- und Mutterfürsorge j in Hessen, daL der Großherzog und die Großherzogin ins Leben gerufen haben, gehört schon eine größere Anzahl von An» Stadt nnd Cawö» Gießen, 7. April 1910. » Zum Kaiser besuch wird unS mitgeteilt, daß der Einzug des Kaisers in die Stadt nach der Besichtigung des Regiments durch die Kaiser-Allee, Gartenstraße, Ost-Anlage und Senckenbcrgstraße zur Kaserne erfolgt. •• In Audienz empfangen wurde vom Groß- h erzog gestern u. a. Kirchenrat Fischer von Eichclsdorf. •• A nS dem Militär-Wochenblatt. Kehrer, Gen. bet Art. und Präses der Art.-PrüfungSkommission (ein geborener Hcsie), in Genehmigung seines Abschiedsgesuches mit der gesetzlichen Pension zur Disp. gestellt; zugleich die Erlaubnis zum Tragen der Uniform deS Großh. Att.-KorpS, 1 Hess. Feld-?lrt.°Regts. Nr. 25 erteilt; Garnisonverwaltungs- infpeHoc v. (Sb er ft ein in Gießen als Amtsvorstand nach Handel. Mannheim, 7. 9lprtL Der Aufsichtsrat der ZeNstoffabrik Waldhof beschloß, ber Generalversammlung eine Dividende von 15 Proz. (im Vorjahr 25 Pro^.^ Voranschlägen. Märkte" ;?un) 8 ?e,llel "11 ber N ^y^'i*** , Ü llt: LZrd tfl Metzlar mZ.; W 1 Hötbii^en &iieMjenbi Interesse und« -$t0Di& U'Zter ber o' .S^länbnii 'risch habe vMnM müfr tsmertc edicih LaiS9c^rt U'n MeinaVl^ dM •n- Ter Ö>iebCn»t beit :it lum An. un? S3Ratitir ^despserbe-i.^,! ‘ r‘ 07 u bm en w°n iM iÄ cini Mschlag h datz bic Mch Unb werben dadurch S 1Di der harbt. dWveranstaltungen bildete« mnbafin an berJbarbt, bie S8? “ dos erllc seiner Art a »n von loeilcm, kündeten 5* m ber Beran,laltnng bie La? Weit unb Automobil ströL imtBencr Interessenten hinau- i Düsenden von Menschen um [t bcmden sich u. a. bet Füä 'cmatjlm, her Pravinzialdirckic- Hier von PrittwitzHassron au- Tormswdl. bic Mitgliebn bt ^gehörigen des hiesigen und b- ibtngsabgg. Morell unb Treiber fie lenkten Den Ehrenpreis der Lanbwirtschastskammer unb dm 1 Sel'd'vreiS von 60 Mk erhielt Herr Karl Bruck mann uöm Burghos Tür seinen Schimmelwallach Halli (Retter Karl den 2 Preis (40 Mk- ' Herr W. L e o n h a r d von Witzcls- (i-im für seinen dunkelbraunen Wallach Fritz OHtitcr U)., Druck- ami Neuhosi den 3. Preis (30 Mk.) Herr Karl Brückmann Irnm «HTühor für seinen braunen Wallach .Halloh (Reiter Karl R7auch) Vielter war Herr Richard Best aus Bruchenbrücken mit Rappstute Mary. Auslauf über ausgeflagg - Gelände ging über eine Entfernung von etwa 2500 Mtr onh 3 Ehrciipreise unb Erinnerungsgaben. Etwa em ^uuenb 'h'piter ning vom Stark ab. Im flotten Trab ging es bic An- - m ... . . t/öbe bei Haarbt hinauf unb dann im scharfen Reiten in mehreren alle mittelst Fuhrvcrlehr au ihren Befttmmungsort, k«n über da-. Aeusftioler Feld. Tie Hindernisse, eine Hürde I bic Dörfer der Umgegend, gefahren werden. Diese Masse von 80 Zentimeter Höhe und em Ifti Meter breiter Graben wurden Bauniaterialieii verrat den eifrigen Betrieb de^. Bau- Hott genommen und ohne Unfall kehrte Etliche Recker- jn Gemeinden. Die Bautätigkeit rft aber nn schar zum §esivlatz zurück. Tw e crjnelten " ^ukuant -- b Wohlstand einer Gegend, den man ohne Frhr.v. Kno b eUb or fj »ns dem braunen Wallach ^uth-Äisky ^bichuen muß. Die lange Hof Ackcnderg^aus ftimui^ braunen Wallach Sahir, 3. Leutnant Kolonne der mit Baumaterialien Wagen, die Pie per mir ber R.nw 3nitc Rabbi (BO. Cberteumont Jebens). Ohmstraße aufwärts ziehen, rufen auch die geplante O h m Ten Schluß der Rennen bildete ein land wir tschastliches talbahn in die Erinnerung. Galoppreiten, das über 1000—1200 Meter Entfernung -- Darmstadt, 6. Alpril. Die Borbereckimgen z-ur Iagd- qinq Tas spannende Rennen war eine leichte Bente des Herrn Ausstellung schrecken rüstig vorwärts. Bmi Rehbockstang^i Karl Brückmann Burghof, der außer einem Ehrenpreis einenL-inb übci 100o Stück angemeldet, und fast 1000 werden auS- Geldvveis von 60 Ack. erhielt. Zweiter war Herr Julius ,y r e ns-1 g^sEt. Die übrigen muß tau leider abgauieien werden wegen zu . hn rf auf der Rapystute Alma (Bei. '-’üig. Frensdorf). Er erhielt I ^.er Anmeldung, und weil der Platz nicht mehr aus reicht. Von I ^emste Mast- (Vollmilchmast) unb beste einen (Mbpici« von 40 Mark und der dritte Sieger - Ang. ^'ondors inderessanten Stttcken ist heivorznheben bad Gernecheine? Saugkakder . . . . ... . 55-^ Sd'mibt ans Gr -Buscck jür seine braune Satte ***■«* SsSsi 9. Leutnant von -WSS Mild, 3u'tlATa ''rjerbe im N ^lewL/Lgnei-, N erbe im W®K M n (5ummi^oupe ^ balier 15 Len im L7i-Mylord m U8W -MW ehmer a» ? jerdewate^ K «* '»°"n S’«*äSeg ßSitzLs- Ani Abend vereinigten sich etroa 80 Teilnehmer zu emein tr e ft e j f e n im Hotel „'Gioßherzog von Hessen , das sehr angeregt | cLthei. Ten ersten Lrinkspiuch brachte Dberftleutnant ö ch Midl aui Kaiser unb O)roßbeizog ans. Ter Vor,itzende der P'erdemaik - kammission, Braueieibesitzei B t ch 1 c r , Jcl)Uöcrtc "^"Oerer ttn- chrache die Entwickelmm, des Pserdemaiktes und brachle den Pici^- Emi bet Stärkt nnd LportSsest ein Hoch ans. Oberbnrgermeisiet Keciim gedachte der Verdienste der Pserdemarklkomnussion, und Oetowmieiat Müller unb P,erbchSnbl-r M.chol n>Ür. digteu deren Tätigkeit in Llnsprachen. Am Vorabend des Jubiläums-Pferdemarktes ließ die Städtische Pserdemarkltommiision durch eine aus dem ^^^e"den Georg Bichl er nnd den Msigliedern August Schwan und Hoslohiikiilscher Huhn bestehende Abordnnng am Grabe des Urheber^ unb Dut-- brarüuber5 der Gießener Pferdemärlte, Stadtverordneten Sx i r ch, Der lange Jahre hindurch den Vorsitz ut der KoniMlsfton mnehatte, ein kunstvolles Palmengetviudc mit weipseidener, in Gold gediuckler Widmuligsschleüe mcbcLlcgcn. Die L^ustenkrankheiten. Ter Husten, der ja bekanntlich zu allen Jahreszeiten überaus verbreitet ist unb fein Lebensalter verschont, ist muyi als sell)ständige Krankheit, sondern als Synrytorn eines anoem leidens aus zufassen. Besonders häufig werden sckjwächliche, blutarme, m iljrem gesamben Ernähningszustand heruntergeLommene Atenschen tum Hustentranks-eiten befallen. Es gibt aber audi aicic, foust kräftige und widerstandsfähige Perjonen, die bei ftdem stärkeren Witterungsumschlag, namentlich im Frühjahr unb Herbst, an Rachenkatarrh, Kehftopskatarrh und dergl. erkranken. Der Racheukatarrh entsteht meist burdi starke Erlällung, Ausenthalt in schlechter Luft •unb lautes Sprechen. Taljer tritt die Erkrankung besonders häusig lei Personen auf, die sich viel in staubiger Luft aufhaltcn oder -m ihrem Beruf viel unb laut sprechen ntaiffen. Tie hauptsad-- lichsten Symptome sind Hais, chmerzen, 'Schluckbeschwerden, erschwerte Sprache und Husten, der die Patienten bei anders nachts I>eKi|tigt. Eine ernstere Erkrcmrtbeit ist schon Der Kehlkopfkatarrh. Dieser ist eine Entzündung der KehlGpfschleimhaut. Ursachen sind starte Erkalttingen und Turchiiasjungen bes Körpers, Einatmung staubiger ober raucherfüllter Luft, Ueberanftrengung des Kehlkopfes unb jchließlich übermäßiger Alkohol- und Nilwti'.i-Genust. Üei schweren Füllen ivcrden bie schmerzen äußerst intensiv, bic stimme vollkommen heiser ober tonlos, und vor allem macht jich ein starker Husten geltend, der die Kranken auch nachts nicht zur Ruhe kommen läßt. Ist der Kranke gleichgültig gegenüber solch schweren Symptomen ober versucht er den Husten burd) allerhand billige, aber vollkommen ivertlose Husten-Mittel Originai-DraytmelSuuseNch H o in bürg v. d. H., 7. April. Der ft a i) c r empfing heute vormittag den Großadmiral v. Köster, ber aus M o - naco von der Einweihung des ozeano-gcographisdjen Museums znrückgckchrt ist. Ter Großadmiral überbrachte bem Kaiser die von dem Fürsten von Monaco gestiftete Erinncrungsmebackle zur Museumscinweihung. Miiucheu, 7. .April. Tie Geschützrem-ise des 1. Fe 1 d - Arti 1 ler ie -- Rdg im ents ist heute nacht niedergebrannt. Der merzen und starker Husten aus. Außerdem leiden bie Erkrankten fast immer an Appetitlosigkeit, J>ie sich bis zum Ekel vor jeglicher Nahrung steigern kamt. Ta nach Influenza meist große allgemeine Sclpräche zurückbleckrt, so wird Hisbosan auch iud) in der Rekonvaleszenz wegen seiner Eigen schäft als Eiweißverbindung rvn den Aerzten sehr gerne verordnet. In ben Sanatorien von Dav os, Arvsa, Lepsin, auf dem St. Gotthard-Sanatorium, ferner ut Biozc n, Meran unb in vielen Heilstätten des Deutschen Reiches ift das Hisbosan in täglicher Verwendung, ebenso in Kinderspftälem unb Krankenhäusern. Besonders ou> fallend ist, wie gut das Histosan aus das Aussehen der Patienten wirkt. Tie blasse, kränkliche Gesichtsfarbe verschwindet schon nach wenigen Wochen, ber Körper erhält ein frisches, gesundes Aus sehen und ber Patient fühlt wieder neue Arboits- unb Lebenslust. Tas Histosan ist kein Geheimmittel, sondern cinc Eiweißverbindung des GuajaoolS, welche überall gesetzlich geschützt ist, während bie sogenannten Ersatzprodukte keinen Poremicbutz genießen, weil sie nur wertlose Nachahmungen des Histosans sind. Tas Histosan wird von den meisten 2lpoticken vorrätig gehalten, bezw. prompt beschafft: wo es nicht erhältlich ist, wende man sich- an die S t a d t a p-o t he ke Singen a. H Eine Flasche Histosan tostet portofrei gegen fkcach,nähme 3,20 Mk: Lhvd/4 ift nicht ber gtiröhnlidjc jogcnaniüc irische Riesenhirsch, sondern I Geringere Saugkälber ton Professor 'Jtx-fxring als eine überaus seltene Art (Eervus dama Schafe, aiganteus > festgestellt. Ter Hirich stammt aus dem Anfang des Mastlammee und inngcre Masthammel 40—00 Tiluviums Heber das Lllter dieser Zeck gehen bekanntlich die Schwein c. Ansichten sehr auseinander, etwa 2 Millionen Jahre dürfte aber Vollsieischige Schweine biä zu 2 Zelckner bas Geweih alt jein. Tann kommen Schmuckgegenstänbe (aus I Lebendgewicht 55—06 Grabern bei Worms und Rheindürkheim). Viele Hirschqrcmen, l Vollsieischige Schweine über 2 Zentner bie noch heute ber Jäger zu seinen ivertovllsten Trophäen zählt, Lebendgewicht........?v-o6 sind durchbolfrt, in Fäden ausgereiht, und bienten als Halsketten Fleischige Schiveine o4—d9 der Frauen. (Gesckjatztes Alter ca. 0000 ^ahrc.) 2111(6 ein Paar I Limbura a. d. Lahn, 6. März. Fr nch tmarkl. 9 11 tj-ioatctt. I sogen. Windhoses unweit PohlgönS sind verschiebenemale Damm-1 U^hl in keinem Gewerbe haben solch cmincittc Verschiebungen rutschungen Dorgctommcn, infolgedessen bic bcschäbigte Stelle ent- ^cn letzten Jahren slattgefmtden, als in der ^dnuhmacherest I gebaut werden muß. I Die in den Kleinbetrieben, Maß'dpihinacherei vet ivandten Leder X. Hanau 5. 2lpril. Rach dem Vorgänge anderer! sind in der Qualität saft die gleid .11 geblieben, mir stick» sie um Stabte beabsichtigt b.e Stabt Hanau sog. Schre bergcirte .. 80-« L ÄfiÄ anzulegen und zu verpachten. Diese Garten 1o(lcn Cl”en anTaifung, aiidi billigere Ware, sog.' Imitationen, herzusiellen, I Flächeninhalt von 130 bis 225 qm erhalten, der Pacht- 1^ ^n in den niechanischcn Betrieben zur Herstellung von billigen I ureiS soll 8 Pfennig für den Quadratmeter nicht übersteigen. Schuhwaren ihre Verwenbimg finbem Turck) liinstlichc Bearbeitung > i— hvirb nun diese Ware gefällig unb schön für das "Auge chcrgeslclll, daß sie vom Laien von einer echten, soliden Mare kaum zu unter- scheiden ist. Äcmi nun diese minoerwertige Ware bent großen Boslon, 6. April. Tie Fran Kelliher, bie beschul- Publikum auf gefälligc Art als „prima Bnre" angebftm .vu.u -----' ------- - , - • M •.,. .diat'wird, ihren Mann nnd ihre drei Kinder, ferner ihre I mtdOMh sehr oft getauft wird, so geschieht dies nnrncr ut eilt er Freunden der Bewegung für Säuglings- und Muttcrsursorge Smwester und ihre Schwägerin vergiftet zu hoben, um, Time zum schaden des Konfumenten, mt wielteren aber aud) 0 „ y y unb silatroneüen an uuu vLl- y )u « '■o i ;» j Schaden ber ihrem Handwerk treu gebhebenen cdrutintadNi aus allen Teilen Hetzens all» Patrone "»d Patronetzen an. angenommen wird, die £cif td) ecungen er-1^arum ist es an der Zeck, daß das Publikum über diesen Es sind dem Patronat auch beigetreten. die Kaiserin von! h « lten, wurde vom g^lt narben, ab.u bidj Eherstabt - 6 April. ftnben n btcleiri e llnvmiickbar i ^rbtüsbfbingungen bi damit zu, ^lhondlung mit den um auf bem c Sh.*»? P tinntb t:x te.hbtn. auch Eehnew »Ä Np Jbtr btjji v'^^erbin; bie d« § SverenÄuuq b ZMZs DW 11 mt