Die heutige Nummer umfofet 12 Selten. rlusland. Ll«S M adrid wird gemeldet: Als am SaurStag bet konserv ativ e Minister de la Ciervaü im Automobil nach seiner Wohnung zurückkehrte, warf sich ein hinget Drechsler namens San Milan auf ihn und versuchte, seinen Revolver auf ihn abzuschieben. Nachbarn hatten schon seit mehreren Tagest den Arbeiter in der Nähe der Wobnnng von la .Ciervos bemerkt. Politischen Teil: August Go ; für .QeuiUe- t»n',,Vermischtes* und Partei werde deshalb stimmen gegen jede Erhöhung der Getreidezölle, die dem kleinen und -mittleren Landwirt nicht zugute komme, und für Aufhebung der Futter- mittelzölle, was durchaus im Interesse deS Bauern-- standes liege. Zum Schluß ging der Vortragende noch auf die politischen Verhältnisse Hessens und speziell aus die im Wahlkreise Gießen-Grünberg-Nidda ein. Er .erklärte: Ein Zusammengehen mit den hessischen Nationalliberalen sei deswegen ausgeschlossen, weil sie das Wort liberal nicht mehr verdienten und es mit dem Bund der Landwirte und dem Zentrum hielten. AlS Beweis führte er die Reichstagsstichwaht in »Alzey-Bingen und die Tatsache an, daß der -Abgeordnete Freiherr von Hern immer noch der hessischen nationalliberalen Fraktion an gehöre. Im hiesigen Wahlkreis sei das gute Einvernehmen zwischen der fortschrittlichen Bolkspartei unb national- liberalen Partei infolge verschiedener Ereignisse -der letzten Zeit derart in Frage gestellt, daß von einem gemeinsamen Vorgehen bei dec nächsten Reichstagswahl nicht die Rede sein könne. Lehrer I ü n g e l-Daubringen schloß die Versammlung mit Worten deS Dankes an Herrn Professor Urstadt. Die Wahlen in England. London, 4. Dez. Bis Mitternacht waren gewählt: 50 Liberale, 62 Konservative, 7 Diitglieber der Arbeiterpartei, und 5 giedmvndisten. Die Liberalen gewann« bisher 3, die Unionisten 7 Sche. In Exter wurde der Liberale Gain mit 4 Kimmen Mehrheit gewählt — Es sind nunmehr gewählt: 51 Liberale, 62 föort- fernabve, 7 Mitglieder der Arbeiterpartei unb 5 Redmondisttu. Die Liberalen gewinnen vier, die Unionisten sieben Sitze. Die Konservativen haben gestern ni Cb t so gut ab- geschnitten» wie man erwartete. Wen» aber das BerhättniS ihrer Gewinne dasselbe bleibt, so dürste die Regierung doch in die üble Lage geraten, die wahrscheinlich ihren Rück- tritt zur Folge haben würde. Die Liberalen verzeichnen mit Genugtuung den Rückgang der konservativen Mehrheiten in Birmingham und ihre Erfolge in London und M a n ch e st e r, insbesondere Mich die Niederlage Bonar fia »i, emeS euvigttt Verfechters der Tarifreform, der seinen sicheren Sitz in London aufgab, um in Manchester zu kämpf en. Norton, Mornomara, Masterman und alle jüngeren Mitglieder der Regierung erhuütsn Sitze in London, während Birell und Houbhouse sich in Brrstol behaupteten. Im allgemeinen besteht eine außerortmLtliche Äehn- lichkcit in den Mehrheiten mit den Wahlen vom Januar: inunev- hm ist ein bemervenswerver Ausfall in bec Gesa mt- stimmeuabgabe zu verzeichnen, der F*nn TeÜ auf das nasse, falte Wetter zu rücken führen ift bad auch emr lebhaftere Wahl' Bewegung auf den Stvaben nicht auftomme» liest, □ Mainzlar, 4. Dez«. einer verhältnismäßig gut besuchten Versammlung in der Wirtschaft zum Adler sprach Professor Urstadt über die Politik der fortfetyritt- lichen Volkspartei. Er beleuchtete die politischen und wirtschaftlichen Fragen und zeigte, wie sich die fortschrittliche Volkspartei zu ihnen stellte und in Zukunft stellen werde. Was zunächst die Reichsfinanzreform betreffe, so könne sie nur als ein Beutezug der Junker gegen das Vol/k aw- gesehen werden. Seine Partei stehe auf dem Standpunkt, daß die direkten Steuern die gerechtesten seien. Sie befürworte deshalb die progressive Einkommensteuer, die Vermögenssteuer und ErbsU-astssteuer. A'.le die gegen diese, auch gegen die von der Regierung später voraesckstagerre Erbanfallsteuer, vom Bunde der Landwirte, der Kerntruppe des Junkertums, geltend gemachten Einwände, als ob der Familiensinn untergraben unb bie Landwirtschaft stark go sä>ädigt würde, seien hinfällig. Politisch betrachtet bebrüte die Finanzresorm die Herrschaft des Zentrums unb der Kouservattven, also der reaktionären Parteien, hinter denen aber keineswegs die größte Wählermasse stehe, unb welchen bei der nächsten Reichstagswahl gezeigt werden müsse, daß das beutfa)e Volk nidi-T gewillt sei, tbre öerr- Bast weiter zu dulden. Das vornehmste Recht oes Deutelt Staatsbürgers dürfe unter keinen slmständen angetastet werden, es müsse vielmehr dahin gestrebt werden, daß eine gerechtere Verteilung der Wahlkreise, eine richtigere tatsächliche Ausführung der ReichSgesetze und eine parlamentarische Regierungsweise stattfinde, wonach die »jeweiligen Minister und die Parteien für die von ihnen eingebrachten Gesetzesvorlagen auch die Verantwortung zu'tragen hätten. Die im Jahre 1878 begonnene «Zollpolitik halte die fortschrittliche Volkspartei von vorn herein für । a l f ch. Doch könne mit diesem System trübt mit einem* male gebrochen werden. DaS könne nur schrittweise geschehen, einer zukünftigen Weltlage entsprechend. Seine Deutsches Neich. Die streikende Belegschaft der Zecke ^Lnkas" beschloß am Samstag, tote aus Dortmund nntgeteiu wird, mit 201 gegen 144 Summen, am Wontaa die Arbeit wieder anfzu-« nehmen. AnS Rudolstadt wird gemeldet: Da bei der Landtags- sihuna am Samstag vor der Abstimmung über da- Wahlgesetz bie sieben sozialdemokratischen Wgeordneten den Sitzungssaal verließen und infolgedessen der Landtag beschlußunfähig tourde- erflärtc der Staatsminister Frhr. v. Recke, daß bie Verhandlungen keinen Zweck mehr haben Er vertagte infolgedessen nn Namen des Fürsten bat Landtag. In Stettin wurde die Pommersche Landgesellschaft m. b. H. zu Stettin mit einem vorläufigen Stammkapital von 4 800 000 Mark gegründet. Als Gesellschafter gehören ihr der preußische Staat, der Provinzialverband für Pommern, die Pommersche Ansiedelungsgesellschaft und die Pommersche Landesgenossenscyaftskafse an. Der Beitritt der Pom- merschen Landkreise soll erst im Frühjahr 1911 erfolgen, nachdem bie Angelegenheit sämtlichen Kreistagen zur Beschlußfassung vorgelegen hat. Die Pommersche Lanbesgesellschaft wirb ihre Tätig' feit 1911 beginnen und die bisher von der Pommerschen Ansiedelungsgesellschaft auf dem Gebiete der inneren Kolonisation geleistete Arbeit übernehmen itnb weitersühren. Au, Hesse». Kettle Eingaben an die hessisch« RWeite Hammer. Der allgemeine deutsche Frauenverein bat eine Eingabe an die Zweite Kammer gerichtet daß sie bei der Beratung der neuen Landgemeindeordnuug dafür sorgen möge, „ba& es den Frauen ermöglicht wirb, auj gewissen Gebieten mit Sitz und Stimme in den betreffenden Lmmuissumstz mit-»wirke n". Einige Eisenbahnwünsche hat der Stattvvrstiand do« Alsfeld an die Kammer gerichtet. Er wünscht, daß bie Bahn Alsfeld — Niederau la durch das Eisatal und nicht durch bat sogenamtten Homberg gerührt und btt dafür erforderlichen Mehrkosten bewilligt werden unb der Erbauung einer Dahn von Alsfeld nach LoShausen nähergetreten totrbi Ter Gemeindevorstand zu Gan-AlgeSheim ersucht die Kammer in einer Eingabe um Maßnahmen zur Liirderrmg der Notlage der Winzer in Gau-Alges heim. Die Bittschrift ersucht, bet der Regierung aus Eindringung einer Vorlage hinPMnrken, die 1. die Lieferung von Kupfervitriol und Schwefel auf Kosten deS Staates oder gegen linslofe Stundung vvrsteht; 2. dabei abdc die Bekanuffuna der Rebschädlinge Mvangdroeift zur Dnvchfühvmg bringt, sowie 3. die baldige Neuregelung der Grundsteuer-Rein' ertragsklassen der Weinberge vorzunehnren. Die Weinberg« hab«! seit Jahren keinen ober nur einen ganz bescheidenen Reinertrag geliefert, werden aber mit den höchsten RernerttLgeu w heu Steuer herangezogen. Novtag. 5. Vezrmd« M monatlich 75 ty., trtettd- jährlich Dtt. LL0, durch Abhole- u. Zweigstellen monatlich 66 Pf.; durch die Post Mt.L.— vieriel- jähri. auSschl. Bestellg. Zeilenprei-: lokal lbPst, auswärts 20 Plenniq. Chefredakteur: A Goetz. Verantwortlich für den die 9bitixynaniberülen sich gewissermaßen von Herrn Kohle r die Erlaubnis zur Kandidatur geholt hätten; Professor GiseviuS habe ledtglich als Bekannter mit Köhler gesprochen. Seiber seien die Verhandlungen mit der fortschrittlichen Volk-Partei zu keinem befriedigenden Ergebnis lekoiumLn, und Professor Rade-Marburg stehe &u wett links. Hierauf ergriff Professor Gisevius das Wort zu seinem Vortrag „Aufgaben unserer heutigen Politik". Diese Programmrede ist unseren Lesern im wesentlichen aus der nattonatliberalen Versammlung zu Grünberg (s 9kr. 261) bekannt. In sympathischer Weise betont der Redner jm voraus, daß in der jetzigen Zeit der Gegensätze und der wirtschaftlichen und politischen Kämpfe es gelten Müsse, versöhnend und vermittelnd zu wirken, persönliche Differenzen und Schärfen müßten vermieden merben. Eine Mittelpartei sei notrombig, die nach rechts unb linte auszugleichen habe Zwischen den bürgerlichen Parteien sei ein Friedensschluß unbedingt nötig, weil es wirtschaftlich und politisch nicht anders gehe. Er sieht in den Nattonalliberalen die rechte Mittelpartei, die nach links und rechts schließt, ohne mit den Extremen zu paktieren Die über einstündigen Ausführungen des Redners wurden mehrmals von Bravo^fen unterbrochen urvb schll ssen unter lebhaftem Beifall mit der Mahnung, die staatserhaltenden Parteien möchten sich bei der bevorstehenden Reichstagswahl rein sachlich bekämpfen, damit ein Zusammengehen bei der Stichwahl möglich sei Nach kurzen Dankes- iDorten deS Vorsitzenden, Rechtsanwalt Kaufmann, begann bie Aussprache. Hier erhielt Stadlv Krumm-Gießen als Vertreter der sozialdemokratischen Partei das Wort, «seine Sachlichkeit verdient alle Anerkenunung. Er erklärte, er sei deshalb hier, weil feine Partei in Nidda kein Lokal bekommen könne. Er ist mit Professor Gisevius darin einig, daß eine Hebung der Volksbiloung anzustreben sei. Dreiviertel der Bevölkerung sei von den Errungenscl-aften der Kultttr ausgeschlossen. Diese Nichtteil- näl)me an diesen geistigen Gütern wirke noch schlimmer als der Mangel an Brot. Die besitzende Klasse sei versehen mit dem ganzen Rüstzeug der Kultur. Die herrschenden Kreise, die vielfach östlich der Elbe wohnen, hätten kein Interesse an einer fortschrittlichen Entwicklung und einem besseren Schulwesen. Was den deutschen Reichswohlstand betreffe, so sei es nur eine ganz verschwindend kleine Zahl, bie das Nationalvermögen besäße. Die große Mehrzahl deS Volks kämpfe schwer unter den teuren Zeiten Der Redner erörtert dann btc Stellung der Sozialdemokraten zur Landwirtschaft. Stets fei sie bereit gewesen, die Mittel zur Hebung der Viehzucht zu bewilligen. Nur bei dem Zollsckutz sckieden sich die Wege. Nur den Großgrundbesitzern, die etwa V* deS Grundes unb Bodens besäßen, komme der Zollschutz zugute, und diese verrichteten ihre Arbeiten mit ausländischen Krusten. Unter der falschen Steuergesetzgebung litten gerade die kleinen Larrdwirte. Wir sind, so fugr Herr Krumm fort, auch für den Senchenschutz Wir wollen mehr Einfuhr st ationen für Schlachtvieh an den Grenzen. Der neue Reichstag würde sicher neue Stenern bringen, dfi, mögen die Großen die Taschen öffnen Da die Zeit drängte und die Herren noch in L ich eine Versammlung abhalten wollten, so hob Professor GiseviuS in seinem Schlußwort nur kurz hervor, daß Industrie und Landwirtschaft nicht gegeneinander Arbeiten dürsten, sondern als zwei sich notwendig ergänzende Dinge Hand in Hand gehen müßten. Kurz vor 6 Uhr schloß Rechtsanwalt Kaufnrann die gut verlaufene Versammlung mit einem Hoch auf das deutsche Vaterland. — Samstag abend hatte eine Versammlung in Lana-Göns statt gesunden, bie von etwa 90 Personen besucht war, auch ycer sanden die Ausfühinngen des Professors Gisevius dankbare Zuhörer. Als antisemitischer Gegen rebner trat Oberlehrer Dr. Werner-Butzbach auf. \ Die deutschen Uleinstaaten jvefanirMch besteht seit dem Inhre 1909 zwEschsen den zwei kl em en deutschen Fürstentümern Schwarzburg-Rudo! Habt und Schwarzburg-SonderShausen eine Personalunion in Gestalt ihres Fürsten Güntl^er. Nun verlautete, daß eine weitere Verschmelzung dieser Länder im Werke sei, indem gewisse Finan^behöroen vereinigt werden sollen. Die ,Post^ knüpfte, wie wir mitt eilten, daran verschiedene stactts- rechtlick-e Bedenken, besonders im Hinblick darauf, daß txu vereinigte Schwarzburg, das zusamrnen etwa 200 000 Einwohner zählt, im BundeSrat jetzt stärker vertreten sei, als andere viel bedeutendere Bundesstaaten. So verfügt fr. B das fünfmal so stark bevölkerte Hamburg nur Über eine Stimme und da- zwanzig Mal so große Königreich Sachsen hat gerade mir vier Stimmen in jener Rerckssvertretung gegenüber den beiden Stimmen des Fürsten Günther. Ohne Zweifel sind, so schreibt die Deutsche Volksw Uorr zu bie,em interessanten Thema, diese Bedenken begründet, aber tS wird nicht leicht sein, chnen abzuhelfen §)te Verteilung der Stimmen im Bundesrat ift bei der Schöpfung dieser Kärperschast nicht etwa nach der Größe und Bedeutung der Staaten erfolnt, sondern beruht auf dem heitte veralteten Stimmenverhältnis im Frankfurter Bundestage. Durch die verschiedene Entwickelung der Bundesstaaten ist das schon im Jahre 1867 erkannte Mißverhältnis immer arößer geworden, und es Kugt von dem guten Willen uno dem Gemernsinn der Bundesregierungen, daß diese Inkongruenz bisher nicht stärker empfunden worden ist. Fürst Bismarck hat sich während seiner Verwaltung mit dieser Frage und den vermeintlichen Konsequenzen wiederholt beschäftigt, ohne aber ni einem bestimmten Entschluß KU kommen, dwM seiner Zett die Frage bet Personalunion zweier Bundesstaaten nicht praktisch geworden war. Er warnte vor dieser Möglichkett, weil sie daS Verhältnis im BundeSrat störe»-und eine der wesentlichsten Grundlagen der ReichSregiemna berühre. Dabei aber Lttc eS sein Bewenden und seine Nachfolger haben dann ber natürlidjen Entwickelung freien Lauf gelassen, offenbar unter denselben Bedenken, die der erste Kanzler gehegt hatte. Man hätte von Rechtswcaen in das fürstliche Erbrecht und das durch die Reichsverfassung nicht beschränkte Partikularrecht ber Bundesstaaten in irgend einer Weise eingreifen müssen, um den Schwierigkeiten zicvorzukommen. Daß ein solcher Weg nicht betreten wurde, wird man begreifen und billigen müssen. Das Vertrauen, das die deutschen Bundesfürsten unb ihre Regierungen in bie Zentral- öewalt deS Reichs setzen, beruht wesentlich aut ber Zurückhaltung, von der sich letztere bei Der Bebandlung solcher Fragen leiten läßt. Vielleicht wird aber bie öftere Wieber- holung einer Entwicklung, wie wir sie bei den beidenSchwarz- burgs sehen, die arößeren Bundesstaaten veranlassen, sich mit ber Frage wirksam zu beschäftigen. Ein Zusammenfall weiterer kleiner Bundesstaaten tu ber Form der Personalunion wivd sich bekanntlich in absehbarer Zeit wiederholen. Wie die „Franks. Ztg." aus Rudolstadt meldet, befaßte sich der dortige Landtag an Freitag mit dem Ministe- rialbefret betr. den Regierungsantritt des Fürsten in Schwarzburg-SonderShausen Abg. Sommer (natL), Referent über diesen Punkt, betonte, daß eine Verschmelzung der beiden Fürstentümer Schwarzburg-Rudolstadt und Schwarzburg-Sonoershausen wünschenswert sei und die Regierung bestrebt sein müsse, Einrichtungen für Vereinfachung unb Verbilligung der Verwaltung zu treffen. Der Rechts- ausschuß trat in einem Gutachten diesen Ausführungen bei, worauf Staatsminister Freiherr v. d. Recke erklärte, daß eine einheitliche Handhabung der Regierungsgeschäfte beider Länder durch einen beiderseitigen Staatsvertrag ermöglicht werden könnte. Schließlich stimmte der Landtag dem Gutachten des RechtSauSschusses zu Der beginnende Wahlkampf im NeichUagswahlkreir Sictzen. - (Siegelt, 4. De;. Die heute im FelsenkeNer hier tagende äußerst ^ihlreich aus Stadt unb Land besuchte Vertrauensmännerversammlung der b cu t f d>- sozialen, ber christlich-sozialen unb ber 91 e- form-Partei hat nach längerer Aussprache einstim - miß bie Unterstützung ber nationalliberalen SandibaturGiseviusabgelebntundbenseit- herigen Abgeorbneten Köhler mit allen gegen drei Stimmen wieder alS Reichstags- kandibaten ausgestellt. Nach Schluß berichtete b*r Landesvorsitzende ber deutsch-sozialen Partei Dr Wern er- Butzbach noch über einige Interna der Partei, frisierte ihr Verhalten gegenüber den anderen Parteien und schilderte zuletzt die gestrige Versammlung des Herrn Pros. Gise- oius in Lang-Göns, in der er als Gegeurebner aufge- treten war. • In einer am kommenden Sonntag stattfindenden Ver- scnnnllung deS Bundes der Landwirte soll ebcnfal^S zur Reichs tag skandidatur entscheidLnd Stellung genommen 1ö erben. * * Nidda, 4. Dez. Kurz vor 4 Uhr eröffnete heute Rechtsanwalt Kaufmann- Gießen die Versammlung, zn der Pros Gisevius sprechen sollte. Herr Kaufmann mied daraus hin, warum die Nnttonul iberalen schon jetzt ihren Kandidaten aufgestellt hätten Nicht mit Unrecht habe man bei der letzten Reichstagswahl der Partei den Vorwurf g - macht, daß sie zu spät zu ihren Wählern geiommen Jei. Jetzt toollc man srühzettig ymausgeheu Es sei nicht richtig, daß edtOrmi tä-llch. Mifrer fevnfUe««. - Deitafltn: ptermel wScbentllck Mrntr^imillcnblätlcr |ip8* 9 lll>t- rxpedttio« stir vüdiugen: vechnhosftratzt 16«. - Teleph«, Nr. 60. A,^e>«eni«l?'t>. e«f. Au» Stadt und Land. Hessen-Nassau. Schwurgericht. - . ... . t.ü. Gießen, 5. Dezember. jpeute vormittag wurde bie diesmalige Schwuraeribblsperiodii oo'HA Oberhessen durch den Vorsitzenden LandgerichtsraL L> ch m l d l eröffnet. Verhandelt wird gegen die 19 Jahre alifc e vcr- I £CI1* I etllX? stäbtischen Armenamt befdjdftigt geipeicnat ??Äre/^r Aeck er, der seinen betagten Eltern (der Vater Ut selbst auf dem Rcuhause beschäftigt), diesen Kummer bereüete "LQr berells eingestanden, datz er schon früher Bureau* diebstahle begangen und insgesamt etwa 500 Mark entwendet habe ^en vorher entwendeten Rathausschlüssel hat der jungt Meiisck £ad) der Lat m die Lahn geworfen. Bemerkt, sei, daß in der Angelegenheit die ganze Woche über ein Kasseler Kriminalbo- Jum£? 4. toar- Diesem hat Becker auch ein umfassendes Geständnis abgelegt — In der Herberge zur Heimat wurden gestern z w e t Han d w erksburschen festgenommen, die am Freitag in öer yiäije von Rosenthal ini Burgivalde einen ? ien' ^roer mißhandelt und völlig ausgeraubt hauen. Es handelt sich um zwei Übel berüchtigte Bursäjen. Dez. Das am 1. Ott d. I. von Berlin. Schoneberg nach Hanau verlegte E i s e n b a h n r e g i m e n t Nr. 3 wird am 1 April n. I. eine Musikkapelle er« halten, die einen Musilmeister, 10 Hoboisten und 16 HilfS^ Hoboisten umsassen wird. n \ 3* ^Egen zerrütteter Familien- Verhältnisse h a t s uh gestern abend 10 Uhr in der Schwalbacher ^Ltraste der Ibjaljngc Schüler Walter Henkel auf ofsener ^>traste durch einen Schuß in den Kopf getötet. hrw ö^eSrBuL8, Seit gestern sitzt der Dieb, öek vor acht Lager: die raffinierten Diebstähle im Rathaus übte, hinter L-chloß und Riegel. Es handelt sich um den 17 allen, seither im städtischen Armenamt beschä , P; ®^bcr5^lm, 4. Dez. Die Frau des Eisenbahn, ardciters B u st war gestern nachmittag von ihrer Wohnung fort« gegangen, um Einkäufe zu machen. Ihre beiden Kinder von und 3V, Jahren ließ sie in der Küche allein zurück. ZVrlahrige Mädchen Helene steckte den Schürhaken üti Derdfeuer und machte ihn glühend. Die Kleider des Lindes gerieten dabe: in Brand. Als die Frau nach Hause kam, fand ln der Luche das jüngste Kind in einer Ecu: weinend vor, wahrend Helene am Boden in schrecklich verbranntem Zustand, ag. Sofort wurde das schwerverbrannle Kind ins Rochushaspi« tat nach Mainz gebracht, dort st a r b es eine halbe Stunde nach seiner Einlieserung. hessische Zeuenvchrtagung. ’ -e- Frankfurt, 4. Dez. 'I Erne Abgevrdneten-Versammlung des Landesverbandes hessischer Feuerwehren fand heute hier statt. Branddirektor Keller-Main? eröffnete als Vorsitzender des Landesverbandes die Versammlung und begrüßte die zahlreich erschienenen Abgeordneten, ferner den Vorsitzenden der Brandversicherungskammer, Geh. Rat Melior-Darmsladt und den Brand-; direktor für den Regierungsbezirk Wiesbaden, Scheurer. Der! Redner erkannte dankbar an. daß auch im verganaencn Jal/re die Regieruna das Feuerlöschwesen in Hessen gefördert habe. Den Dank dafür kleide er in ein Hoch auf den Protektor der hessischen Feuerwehren, den Grosthcrzog, daS von der Versammlung ^reildig ausgenommen wurde. — Aussck)uß-Mitglied Müller- Offenbach wies vor Eintritt in die Tagesordnung auf die 40fähr- Dienstzeil des Vorsitzenden des Landesverbandes Keller-Mainz und dessen 25jähriges Dienstjubiläum als Kreisfeuerwehrinspektor dos Kreises Märntz, hin. Er ging auf die Verdienste KellerS näher ein und überreichte ihm im Namen des Landesaussckmsscs ein Ehrendiplom unter Ausdruck der Wünsche, daß eS Herrn Keller vergönnt sein möge, noch lange zum Wohle des Verbandes I und auch seiner Familie wirken *u können. — Herr Keller dankte herzlich für diese Ehrung und versprach, auch für die Folge Ach in den Dienst der guten Sache zu stellen. — Neu ausgenommen 7N den Verband wurden die Weljren von Viernheim, W o h n b a ch I Dauernheim, Ober-Widdersheim und Großen- B u s e ck. — Das Andenken der im Jahre 1910 verstorbenen Kom- Mandanten Dietrich-Freiweinheim und Harrach-Wimpfen ehrte die Versammlung in üblicher Form. Die Wehren von Gernsheim, Oberingelheim unb Gaualgesheim haben im letzten Jahre ihr ^-jähriges Jubiläum gefeiert. Tie weiteren Mitteilungen des Vorutzenden bezogen sich auf verschiedene Eingänge und Begebenheiten und verbreiteten sich über beachtenswerte Ratschläge für zweckmäßige Beschaffung neuer Feuerlöscheinrichtungen. I., , St abttheater. Zu Ludwig Thomas Bauem- frcr ff"' der in der morgigen Abomie- rnrntsvorstellung zum ersten Male hier gegeben wird, ist eine neue Dekoration, die ein Abteil 1. Klasse vorstellt LU '^er-^Slti:en keä Stadtthearers angefenigt worden — Ausführung des Schauspieles „Der Graf von i ““*»”»■ « “■ *=»“ «»Ätuffi «i« kl* «y?ä tir ua± I lt?ATkCl1 Cr~^C|^nften !lch die Leute zumeist auf die Besichtigung der Schauseniter, doch herrschte in manchen Läden auch schon em recht lebhafter Kaufverkchr. Landkreis Gicszen. @t1.nh?3reL(f,rhr?S1,Qicn'm3- De». Forstwirt Ludwig nAer a tortour^e-i i6- November in die Forstwartei §ber|°c|kLet &n0leli>, versetzt Man sieht den I tüchtigen Beamten nur ungern von hier scheiden. Kreis Büdingen. L r i Th ® Ü U' 3 D.z Za G e m e i n de r a t s m i t- gliedern wurden gewühlt in Merkenfrist- Konr ^"6-.Schnur und Gust. Rüb IL, Budina en ‘5$a|^r £*' ?a.r( Schulz I., Friedr. Ehr. stiem, । Str‘ ?JJbae c.un^). Wittekind; Dudenrod: Wtlb Adam Sungang IL, Karl Nagel II. und Ludw. Jea- SSE ÄsM.1b ii fcÄJt. SÄÄS: sÄ.SSi.'”' 9“n'u- »“H Vorsitzenden des Vereins der fortschrittlichen Volkspartei in Gießen H ° rr n J ust iz rat M ev, hat auf beffen Schreib.n Dum 30- unsere Nr. 281) der Borgende des hiesigen natwnalliberalen Vereins folgendes Antivortschreiden ergehen lassen. kämm er. In der beschäftigte man " des Voranschl_„^ vv vu bie Ausstell un g der" D? L G. 7nH affet au'ßer'mit Pferden und anderen Tieren aut' " ' ’ -st beschicken. Eine p h ä n p I o g i, . roict> demnächst neu herauSgegeben. Wegen bc§~ Um* reude, diese . Der Anfang gut^ und so ging es weiter. crw ^"nge nie af. dle er an der rechten Hand hatte, war nicht im inneren dec Handfläche, ipnbern oben gegen den Arm zu. Er hatte sie sta, beim Koksabladen zugezogen. Das Blut in der rechten Nock- taiche rührte, wie dies chemisch festgestellt wurde, von frischei Blutwurit her. Auch diefer Beweis von Täterschaft traf ntch! zu. Leget ist ein energieloser Mensch, dem eine so überlegte Tv nicht zuzutrauen war. I begrabtert werden mußte, zeigte sich bei einem geprüften Hand- I werksmeister, der noch nicht selbständig war, sondern bei einem anderen Meister im Geschäft arbeitete. Einen recht bemitleidenswerten -Beruf hatte ein alleinstehender alter Mann, er war „Hffmer krank". Ein junges Fräulein hatte als Hauptberuf ,^-ochter" und bei Stellung im Hauptberuf „Näherin", eine I andere „mt Haushalt beschäftigt" angegeben. Daß Tochter oder Schuler Berussarten sind, war dem Zähler bisher nicht bekannt, und so stmch er unbarmherzig die Worte weg. Der Gehilfe eilt voraus und kommt aus dem nächsten HauS lvornstreichö zurück: | "Se hun noch nE> geschrewe". Auf der Ofenbank wird Platz gt> nommen, bie Zigarre gemächlich angesteckt, und die Arbeit geht los. Tas Karlche, Heinck>e, Licsche und wie die Kinder all heilen, staunen bm Mamn an, der nun eifrig fragt und bald der Reihe nach aufichreibt. „Motter, wern aich näit ofsgeschrcwe", fragt \ fast weinaelich das vierjährige Fritzchen, dem die Zeit zu lang wirb. Und tote leuchteten seine Augen, als er auch an die RciA komnrk- Endlich ist daS Zählgeschäft beendet. Hat es auch viel Ilmhe gekostet, so war doch auch manche Freude dabei. Und schließlich muß man ja für das Staatsinteresse auch einmal ein Opfer bringen. ** TageSkakenVerfür Montag, 7. Dezember: Sieber» " o 0 von Robert Kothe: Lieber zur Sauta, Abends 8 Uhr un Gesell,chaftsvereinssaaL ^‘euen, ö. L.ezernber 1910. Freud und Leid des VolkSzahlerS. Don einem Volkszähler auf dem Lande wird uns geschrieben: Volkszählung sind vorüber und damit ist eine Arbeu^sür bie Zahler bcuwOigt Aber es gab mich manches nuutd)e Beobachtung, die den Zähler einigermaßen seuie Anstrengungen vergessen liefe. In der Frühe des 1 i^d berÄn^iwe Zwei gelehrige Ääiaben, die vor- 1 m wichtige Ausgabe genaue Anleitung erhalten battkn « Begleller imb zugleich Gehilfen des Zählers. Der eine i)t mit einem Tintenglas ausgerüstet der nnh^r» trnnt- w, c?- ificn unö ^Harten aufnehmen soll Im Ä^^i^rdc schreitet der Volkszähler durch die Stratz^ L^ ^us Nr l beginnt bie Tätigkeit. Die Haushaltu^slist^ i'flVü schon will der zweite Gehilfe alles in iein’r teil Solche bergen, da findet der Wer, dR der L iu fcin totini/benn das -ütortajen verheiratet ist nicht unterstrichen. Auf bie diesberüa» Swfle antwortet die Ehefrau, das sei ja selbstveruändlil^ I Stoerü war es bei einet Iran, ktett Gemahl «Ä® bald- ..Aich wills em roetfe 1" fie ettafl i^aB itinber lebig und verheiratete itrnu»m r.।:.r. c k OKU (dbtaetMnblid), ^ iobatt VÄ Ät, ! ' ‘ß 1 SBörter ast stets selbst nnUtet^Ä^ R war ziemlich gut, und so ging es weiter itriit dem Tintenglas war schon vorausgeeilt in Nr tfleme Vorprüfung vorzunehmLn. Doch als der Rä 'narh^h^iHA8 1 j kc SNtrn Leute ich ,nach deutsch und nach ihrer Staatsangehörigkeit he Ern anderer Haushaltungsvorstand hatte dick unb Staatsangehörigkeit preußisch geschrieben. Als ibn jdarauf austnerkiam machte, daß es deutsch Heinen ni lri-.C ^ter Prcufe, do devon gihn ai W?. D-lchl-chl unb Sannlienftanb m f ? Seuif Schwierigkeiten. Ein 12 jähriger fbl^ut nach seinem Hauptberuf Schüler und nach sei tu b-c^em Beruf Lehrling sein. §>afe xin Meister i Kreis Schotten. TT. Schotten, 4. Dez. Durch die Ludwig- ws Micestifrung der hessischen Lehrerschaft war seinerzeit ein Bild des ehemaligen Ehrenobmanns des hessischen Landes. Lehrervcreins, des vor Jahresfrist verstorbenen Rektor^ Karl Backes, verkauft worden, und der lleberfchufe von diesem Verkauf gab dann die Grundlage zu der Backes,ist. tung, deren Zinsen zum Teil dem Lehrerheim bei Schotten zum Teil Witwen und Waisen von Volksschullehrern zugute kommen. Rach einem Beschlüsse des Vorstandes bei > I Ludwig- und Alicestiftung wurde nun die Platte dieses l 1 hn.? A w Kami QT t a f • am k Oll .’l — .f. = Usenborn, 3. De-. Unser kürzlich w-'evera-wäbr !ter Bürgermeister W^lh. Müller L hat die kr.isamckick, Bestätigung erhalten. Kreis Lauterbach. P. Schliß, 3. Dez. Wieder hat die Volkszähluna in unserer Stadt einen kleinen Rückgang in der R-. v ö l k e r u n g gebracht. Nach einer vorläufigen Zusammen' ftellung zählt unsere Stadt 2570 Einwohner gegen 259; In 1905. Daß die Bewohnerzahl der Stadt früher bebeutenh größer war, zeigt eine vorliegende Stalistik, aus welcher ich nur verschiedene Jahre nennen will. So betrug - « die Einwohnerzahl im Jahre 1824 3031 Seelen. Sie ach.- wahrscheinlich durch die Auswanderung in den 50er um 60er Jahren sehr zurück, so daß sie im Jahre 1864 nur noa. 2588 Einwohner betrug. Den größten Tiefstand brache die Zählung von 1895, nämlich 2445. Starkenburg und Rheinhessen. w. D a r m st a b t, 3. Dez. Heute vormittag 10 Qhr 20 Mm traf mittels Sonderzug Prinz Johann Albert von Meck- I V tn b u r g , Regent von Braunichweig mit Gemahlin und Abfolge hier em. Aus dem Baljnhof fand grofeer müitäcischec Empfang statt, cm dem der Großh erzog, bie Grotz Herzog in, Staatsminister Dr. Ewald, Oberbürgermeister Dr. Gläs'ina die städtiichen Behörden und bie Generalität erschienen waren.' Eine Kompagnie des Leibaarde-Jnfanterie-Regiment Nr. 115 bih sCte rt?lCtn®^cenwa^e> Nach gegenseitiger Begrüßung schritten der Großherzog und Herzog Johann Albert, der in der Uniform des Leibgarde-Husacenregiments erschienen war. die Front der Ehrenwache ab, bie bann im Parademarsch an dem Großherzoa und dem Prinzen Albert vorbei defilierten. Sodann fuhren bi Herrschasten in zwei Vierspännern nach dem Residenzschloß. Ln |bem ersten Wagen saßen der Großherzoa unb der Herzog io dem zweiten Waflen bie Großherzogin mit der Herzogin. (Eint Abteilung bes Leibdragonerregiments Nr. 23 bilbete bie Eskortt Die braunschweigstchen Herrschaften werben bis zum Montag hier bleiben, unb bann nach Karlsruhe fahren. Heute abenb findet in Ehren der Gäste Galavorstellung im Hoftheater statt. FO. Groß - Gerau, 4. Dez. In den Ober- f örfteceien Mitteldick unb Mönchbr uch haben die Holzhauer um Erhöhung ihrer Arbeitslöhne und Akkorde nach, gesucht und die Sache ist dem Ministerium der Finanzen zur Entscheidung vorgelegt worden. Die Holzhauer haben dre Arbeit im Walde eingestellt. Die Holzhauer m den Gemeindewoldungen von Raunheim und Bischofsheim sind ebenfalls um eine Erhöhung ihrer Arbeitslöhne em- gekommen unb bie Gemeinden haben bie Forderung genetp migt. Die Folge davon war bie Wieberaufnahme der Holz' fällungSarbetten. Der von Branddirekwr Fischer- Darmstadt erstattete Bericht über die Aachen-Münchener Feuerwehr-Unterstützungskasse besagt, daß die Emnahmen 209,63 Mk., die Ausgaben 228,35 Mk. das ^erinögcn 4906,80 Mk. beträgt Von der Feuerversicherungs- Geiellschaft ist auch für 1910 wieder ein Zuschuß geleistet worden. Die nächste Ausschußsitzung findet im Juni 1911 in Butzbach tratt. Zum Vorsitzenden der UnterstützungSkasse wurde Fischer toiebergeroählt. Dieser schließt seinen Bericht mit der Aussor-1 oenmg, daß dem Verbände noch nicht angehorige Wehren ihren Beittttt, der kostenlos sei, bald bewerkstelligen möchten. — Die Bestimmungen über die Anschaffung von Geräten und Aus- 'ttistungsgegenständen wurden nach einem eingehenden Referat von tLamm-Friedberg genehmigt und ihre Drucklegung behufs Verteilung an die Wehren beschlossen. — Der Antrag des rhein- heiliichen Provinzialverbandes, betr. Reckstsprechung bei lieber» rretungen der Hllfsmannschaften, wurde von Becker-Osthofen emgehend erläutert. Von V e tz b e r g e r - Nidda wurde an Hand einiger sich widersprechender Urteile über Versäumung von Pflicht- Übungen und einiger drastischer Vorgänge vorgeschlagen, daß der Laiidesausschuh bei der vorgesetzten Behörde um Abstellung der Mißstände vorftellig wird. Es wird als notwendig erachtet, klare! Wtunmungen darüber zu erlassen, welche Kategorien von Pflichtigen von den Uebungen und der Mitarbeit bei Bränden ent- hunben werden dürfen Es tourbe beschlossen, die Sache dem LandesauSschuß zur Weiterbearbeüung zu überweisen. Zum Antrag des Starkenburger Provinzialverdandes, betr. bie -berietbung von Auszeichnungen an Feuer- wehr le Ute berichtete Fischer-Darmstadt. Er hält es u. a 7ür erwünscht, datz bie Feuerwehrleute bei Verleihung von Ehren» Weichert nicht Himer anderen mit Auszeichnungen bedachten Per- loneii, in b^ug auf Ordens klassen unb Dienstzeit zurückgesetzt ■ »erben ^etzberger empfiehlt die ©tiftung eines nur für kFcuerwehrlnue bestunmten Ehrenzeichens für 40jährige ifuma!n-mid crf^tc damit einverstanden, daß auf ^erlethung von Ehrenzeichen an Feuerwehrleute bei bem Landesaus,chutz |ojeuig aniubnngen sind, daß deren Prüfung noch erfolgen kann. Vorerst wird sich der Landesausschuß ver- foI?er berechtigt ist, dem Ministerium deshalb h UFa9x des Ober hessischen Provinz ial- \ andesversicherungskammer zu er - suchen, bei Errichtung von freiwilligen Feuer- wehrengrö feere B e i t r ä g e - u dc n Kosten der ersten Slusrüstung zu bewilligen, empfahl Betzberger-> Nidda, bet der Brandversicherungskammer in diesem Sinne^vor- Kettig zu werden,- die Versammlung erklärt sich damit einber- - Von Worms wurde folgende Ansr7ge vorgebracht: bet Vergütung für Brandwachen und Au fraumungSarb erten nicht einseitig fest- belegt werden? Die Anfrage gründet sich darauf, daß bei großen Fabrikbrande in Worms, der die Ariwesenbrit der Jü’r en Justizrat! Im Namm und Auftrage d-S Natiouallcheralen Vereins Gießen gestalle ich mir. Ihnen -olgmd- Antwort auf Ihren Brief vom 30. Noo zuzustcUcn Sitr nehmen iunachft von dem Ausdruck Ihres Bedauerns über Äsrt."e" ,L"ni^ iadren, dab knrs verfpätete Erscheinen des °Gi^mer Anz^geci" । S°-He °mkläre. Die Berlehnag. am 2k. vorigen Monats aus Veranlafsung eines Führers unfcrcr Patter iuruckzu,uhren fei, so lägt dies die Deutung zu, dah Sre r.biC|,CK Behauptung noch immer nicht über- i.fugt, sind, obwohl alsbatd von der Gcjchäjtsstellc des „Giehener Ä"4' ’S? u.n'crm oerie der Sarrwerhari krargeiteltt worden n bicsem Punkte eine befriedigende Erklärung °b^bm wollen wir im Jntcrefle des Friedens gern von wei- k ?5sbCnmCB‘cn dunkl Ihres Schreibens !n V„ert^Q?tn b.a,li Ber Natronalliberakc Verein ©ieften 'cben1!,15 ,iuc legen, niemals ausge- sprachen hat. Sowett Sie sich laut Ihrem Schreiben vom 1. Te- ^aEungeu ober Vieuuerujigen umeier rsteichstags- nn Schwert fühlen, geben wir Ihnen anheim, sich alCc*ltC k S« ^nben, ba unser Verein zur Erledigung C?/IDC^e niC?ti iustandig ist. Mit vorzüglicher Hochachtung VereinsGießen.^' 4Jl)erieyrct# Vorsitzender ves Ktmiauailibcraien Dem Reichstag ist eine Eingabe von Professor Dr. Lsommer hier zugegangen, in der um Errichtung einer psychiatrischen Abteilung beim Reick-sgesundheitsamt gebeten wird. ,~ e $ e £ b e rf o n a I i e n. liebe rtrogen wurde dem Schul-» cuvlvia- uru> ’^iiiceinrruna rourüe nun öie 'Blatte _ Von der hessischen Landwirtschafts- der Sitzung des Vorstandes am Samstag sich zunächst mit der vorläufigen Aufstcllung lags für 1911. Dann tourbe beschlossen, Willy Rohr herstammt, bem Verein „Mehrerüeün Boael^. berg" als Geschenk überwiesen. Q Laubach, 4. Dez. Ein großer Leichenzug tz», gleitete gestern bie sterbtichen Ucberrefte bes Gymnasial, Pedells Göbel zum Friedho.e. Voran bcto.gt^n s.ch m< jl 7« r7'Kcr Trauerfahne Lehrer und Schüler des Gymnusiums. Noch ost und Gemüse den Etnjegliungsworten des Pfarrers Volp totbmete ildge Karte für H.ssenIreltor Dr. Muller dem Verstorbenen unter Ni d rleaun^ Ibaues bcT^u 8 6nnUr t Um- eines Kranzes einen ehrenden Nachruf. Im NamenVs mit hM- iiungsschule in Ltnd H eirn so l Gesangvereins Harmonie legte S^eiiglermesster D oll einen X ®er?™9, getreten und diese er- Kranz nieder. Der Kircheugesangvu.in fang zw°i Li^ L ÄfiS’Ä’aÄr - Wd‘«3* Vogelsberg genehmigt. Diese Vortrug- z ^nächst bt\ seitherige Bürgermeister Hohmann nut m Schotten und Grebenhain stattsinden. Aus eine 108 Stimmen to.edergewahlt. Angabe der Deutschen Viehhändler auf Freigabe der' Starkenburg und Rheinhessen, hessischen Viehmärkte erkennt der Vvistand das ^chchL Vorgehen der hessischen Regierung dankbar an, daß bte Abhaltung der Viehmärkte vorläusig untersagt wurde. Der Vorstand wird beantragen, daß im ganzen Reiche gemeinsame Adwehrmaßregeln gegen die Maul- und Klauenseuche getroffen werden. Der Vorstand wird bei der Neuerung dahin zm. wirken versuchen, daß von sämtlichen «Kreisen bie Einfuhr von Vieh aus den von der Seuche betroffenen Gegenden untersagt wird. Die P.crde- und! Fohlenauktion, bie sich 1910 gut bewährte, soll auch 1911 stattsuiben. Die oberhessische H e n g st h a l t un g s- genossenschaft erhält einen Zuschuß in der eilen H^he. ** Vom Gießener Konzertverein wirb uns ge- schrieben: Der Vorslanb sieht sich veranlaßt, eine außer- ocbentliche Hauptversammlung (s. Inserat) emzuberusen, um über seine Maßnahmen in Ansehung beS heutigen Lieber- abends von Rodert Kothe Bericht zu erstatten unb bas Urteil der Hauptversammlung zu hören. Der Vorslanb bittet bringend um zahlreiches Erscheinen bet VereinSmttglieber. sTIenfbna-d Vtarfovvte t>6r!nfl Mn ®to i r t f d) a f t § in i n i ft e r, er habe, um während des laufenden Jahres, das einen Dlinderertrag an (betreibe aufroetfe, die Einfuhrvon Getreide zuerleichtern, die Errichtung eines Privatlagers in Paris genehmigt. TaS Prwatlager ermöglicht, (betreibe einzuiühren, die Zollabgaben daiür aber erst dann zu entrichten, wenn das Getreide zum Verbrauch in den Verkehr komme. Die Regierung sei erlucht worden, dte Errichtung von Privatlagern für das ganze Gebiet Frankreichs au gestatten, die Frage sei von der Regierung noch nicht gelöst, tonbern befinde sich zurzeit aocb im Stadium der Erwägungen. ICunft unv Wifjenfd^att™ Der KaiserundderHeldentenor. Aus Wiesbaden wird dem B. T. telegraphiert: Die vielerörterte Affäre ^Kammersängers Hensel hat jetzt durch direktes Ein- greifen des Kaisers ihr Eiche gesunden. Hensel war bekanntlich wegen seiner Weigerung, bte Rolle des Barons im .Wildschütz", die eine „zweite Partie" sei, zu singen, in eine Geldstrafe von 1000 Mark genommen worden. Er batte dann, um seine Entlassung aus dem diesigen hoftheaterverband zu erlangen, ein Immediatgesuch an den Kaiser gerichtet, in dem er die Gründe für fein Ausscheiden eingehend barlegte. Der Kaiser hat aber in einem sehr liebenswürdigen Antwortschreiben die Entlassung verweigert. (Vor einiger Zeit wurde mehrfach behauptet, daß Muetzenbechers, des seitherigen Intendanten, Arntsrnüdig- keit mit derselben Angelegenheit in Verbindung stände. Die $$r-l ^urze Nachrichten aus Kunst u. Wissenschaft, issmiftmaler und Professor der Königl. Akademie der Künste in München Ludwig v. L S ff tz ist gestern gestorben. — In Gegenwart des Unterrichtsministers Credaro wurde um Sonntag in Turin die erste internationale Ausstellung für weibliche Kunst eröffnet. Außer Italien sind Deutschland, Oesterreich-Ungarn, Belgien, Frankreich und die Niederlande auf der Ausstellung vertreten. — Die Begründerin der christlichen Wissenschaft Mary Bäkes Eddy ist in Boston gestorben. — Wie der ,Leipziger Abendzeitung" von zuverlässiger Seite mitgeteilt wird, erklärte sich Professor Nikisch auf Wunsch deS Direktorimns des Gewandhauses bereit, den an ihn ergangenen Ruf als O p e r n d i r e k t o r an das Wiener Hosburgtheater abzulehnen. Lustschlssahrl. Verunglückte Flieger« SToiit; 3. Dez. Der Ingenieur Camm a ro tka VNternahm mit dem Pionier Castellani auf dem Flugfelde von (Sen* toccllc einen Aufstieg mit einem Zweidecker. Als er sich in großer Höhe befand, stürzte das Flugzeug plötzlich herab. Castellani war sofort tot. Cammarota wurde sterbend ins Lazarett geschafft. Der tödliche Sturz ist durch einen Motorschaden des Farima nappa rat es verursacht worden. Kleine Tageochronik. Die Siaaisarrwaltschast Krefeld erließ gegen den Notar Fustizrat Güntzer aus Kempten wegen Unterschlagung von 240 000 Mar? einen Haftbefehl. Mntzer ist flüchtig. In der russischen Ortschaft OlginSkafe bei Rostow wurden durch Großfeuer 314 Hanfer ringeäscycrt^ s^s Personen sind in den Flammen um gekommen. Der Berliner Magistrat beschloß, da- Scheunenviertel an die Neue Bodenaktiengesellfchast für 6 700 000 Mk. |U verkaufen. Seit Unaerer Zeit glaubt sich der Ordinarius der Nationalökonomie an der Berliner Universität, Professor Bernhard, durch mtehrere Kollegen in seiner Lehrfreiheit behindert. Infolge persönlicher Konflikte, die sich daraus ergeben haben, bat ein Professor der philosophischen Fakultät, wie es heißt, Professor Gering, ihn zum Zweikamps herauSgefordert. Man glaubt, das Duell werde nicht zur Ausführung gelangen. Wegen Spions geverdachts wurde der französische Kapitän Lux in Friedrich Hosen ton der Polizei verhaftet. Die Einwohnerzahl der Stadt München beträgt nach dem vorläufigen Ergebnis der Volkszählung 596 053, das sind 56 0 00 mehr als bei der Volkszählung im Jahre 1905. Oberhalb Nantes riß infolge des Hochwassers ein als Eisenbahndamm dienender Berg. Sechs Dörfer wurden von den Fluten übers chw e m m L In der Nähe von L e M a n s wurde bei einem Eisenbahnüber- mmg ein Automobil, in dem sich dieGräfin de Nicolay und berat 26jähriger Sohn Christian befanden, von dem Pariser < .... . . -..... ... f Statt Karten. . -- । Die glückliche Geburt eines kräftigen Sohnes zeigen an Oberlehrer Schmoll und 2Traa geb. Rumpf Sonntag, 4. Dezember 1910. iwa ^rpvevzuge erfa ßt unv voMVlndtg zrr^rksimmeLl. Die Gräfin, ihr Sohiw und der Chauffeur wurden auf der Stelle getötet_____________ Die oberhMchen Dolfsjäljlungsergebnifie. Kreis Gietzen. Gemeinde Allendo rf a. d. Lahn. Zahl der Haushaltungen 146, Einwohnerzahl 763, davon sind 763 evangelisch. (Euuaohmn- zahl 1905: 718.) Gemeinde A l ler ts hau sen. Zahl der Haushaltungen 54, Einwohnerzahl 308, davon sind 308 evangelisch. (1905: 266.) Gemeinde Beltershain. Zahl der Haushaltungen 65, Einwohnerzahl 330, davon sind 329 evangelisch, 1 katholisch. (1905: 312.) Gemeinde Bersrod (ohne Winnerod). Zahl der Haushaltungen 83, Änwohnerzähl 402, davon sind 401 evangelisch, 1 katholisch. (1905: 389.) Gemeinde Birklar. Zahl der Haushaltungen 102, Einwohnerzahl 483, davon sind 472 toangelifd), 1 katholisch, 10 israelitisch. (1905: 486.) Gemeinde Burkhardsfelden. Zahl der Haushaltungen 135, Einwol-nerzahl 750, davon sind 750 evangelisch. (1905: 718.) Gemeinde Climbach. Zahl der Haushaltung en 55, Eiir- wohnerzalst 240, davon sind 240 evangelisch. (1905: 252.) Gemeinde Daubringen. Zahl der Haushaltungen 167, Eimvohnerzahl 836, davon sind 828 evangelisch, 8 katholisch. (1905: 807.) Gemeinde Garbenteich. Zahl der Haushaltungen 187, Ei n wo Im erzähl 874, davon sind 873 evangelisch, 1 katholisch. (1905: 812.) Gemeinde Göbelnrvd. Zahl der Haushaltttngen 49. Eimvolinerzähl 251, davon sind 250 evangelisch, 1 katholisch. Gemeinde Grüningen Zahl der Haushaltungen 159. Einwohnerzahl 715, davon sind 700 evangelisch, 15 israelitisch. (1905: 732.) Gemeinde Harbach. Zahl der Haushaltungen 75, Einwohnerzahl 407, davon sind 404 evangelisch, 3 katholisch. (1905: 393.) Gemeinde Ha ttenrod. Zahl der Haushaltungen 89, Einwohnerzahl 433, davon sind 432 evangelisch, 1 katholisch. (1905: 426.) Gemeinde Hau sen. Zahl der Haushaltungen 95, Einwohner za Ist 564, davon sind 564 evangelisch (1905: 518.) Gemeinde Inheiden Zahl der Haushaltungen 87, Einwohnerzahl 425, davon sind 416 evangelisch, 4 katholisch, 5 israelitisch. (1905: 389.) Gemeinde Klein-Linden. Zahl der Haushaltungen 396, Einwohnerzahl 1841, davon sind 1802 evangelisch, 25 katholisch, 14 anderer Religion. (1905: 1642.) Der nach Gießen zu gelegene Ortsteil „B er ns a r dhau jen" stieg von nicht ganA 200 auf 297 Personen. Gemeinde Langd. Zahl der Haushaltungen 132, Einwohnerzahl 596, davon sind 595 evangelisch, 1 katholisch. (1905: 574.) Gemeinde Lollar. Zahl der Haushaltungen 474, Einwohnerzahl 2120, davon sind 2080 evangelisch, 21 katholisch, 19 israelitisch. (1905: 2010.) Gemeinde Münster. Zahl der Haushaltungen 63, Einwohnerzahl 318, davon sind 317 evangelisch, 1 katholisch. (1905: 299.) Gemeinde Nonnenroth. Zahl der Haushaltungen 84, Einwohnerzahl 346, davon sind 345 evangelisch, 1 katholisch. (1905: 354.) Gemeinde Ruttershausen. Zahl der Haushaltungen 81. Einwohnerzahl 457, davon sind 443 evangelisch, 1 katholisch, 13 israelitisch. (1905: 428.) Gemeinde Saasen Zahl der Haushaltungen 100, Einwohnerzahl 528, davon sind 525 evangelisch, 3 katholisch. (1905: 500.) Gemeinde Slange nrvd. Zahl der Haushaltungen 69, Einwohnerzahl 307, davon sind 307 evangelisch. (1905: 308.) Gemeinde Trais-Horloff Zahl der Haushaltungen 108, Einwohnerzahl 533, davon sind 417 evangelisch, 115 katholisch. (1905: 512.) Gemeinde Utphe. Zahl der Haushaltungen 112, Einwohnerzahl 583, davon sind 583 evangelisch. (1905: 557.) Gemeinde Villingen. Zahl der Hausl^altungen 239. Einwohnerzahl 1053, davon sind 1051 evangelisch, 2 katholisch. (1905: 989.) Gemeinde Watzenborn-Steinberg. Zahl der Haushaltungen 451, Einwohnerzahl 2042, davon sind 2020 evangelisch, 3 katholisch, 19 israelitisch. (1905: 1909.) Gemeinde Winnerod. Zahl der Haushaltungen 10, Einwohnerzahl 84, dapon sind 58 evangelisch, 26 katholisch. (1905 : 63.) Kreis Alsfeld. Gemeinde Appenrod. Zahl der Haushaltungen 59, Einwohnerzahl 322, davon sind 320 evangelisch-, 2 katholisch. (1905: 315.) Gemeinde Arnshain. Zahl der Haushaltungen 75. Einwohnerzahl 445, davon sind 432 evangelisch, 13 katholisch. (1905: 432.) Gemeinde Burg-Gemünden. Zahl der Haushaltungen 116, Einwohnerzahl 596, davon sind 593 evangelisch, 3 katholisch. (1905: 558.) Oemetifc 5) alt tt eitto'S (mtt Nm-Ulrichstriu, Vrdrifer-Vv- lonie). Zahl der Haushaltungen 44, Einwohnerzahl 299, davon! sind 271 evangelisch, 27 katholisch, 1 israelitisch. (1905: 283.) Gemeinde Ehringshausen. Zahl der Haushaltungen! 111, Einwolinerzahl 567, davon sind 565 evangelisch, 2 katholische (1905: 559.) Gemeinde Ermenrod. Zahl der Hcmshaltungen 69, Einwohnerzahl 353, davon sind 353 evangelisch. (1905: 359.) Gemeinde Fischbach Zahl der Haushaltungen 14, Einwohnerzahl 80, davon sind 78 evangelisch, 2 katholisch. (1905: 82.) Gemeinde Gleimenhein. Zahl der Haushaltungen 33, Einwohnerzahl 192, davon sind 187 evangelisch, 5 katolijch. (1905: 204.) Gemeinde Homberg. Einwohnerzahl 1816. (1905: 1205.) Gemeinde Kestrich. Zahl der Haushaltungen 67, Einwohnerzahl 298, davon sind 265 evangelisch, 1 katholisch, 32 israelitisch. (1905: 284.) Gemeinde Kirtorf. Zahl der Haushaltungen 175, Einwohnerzahl 895, davon sind 839 evangelisch, 2 katholisch 54 israelitisch. (1905: 882.) Gemeinde Nieder-Gemünden. Zahl der Haushaltungen 110, Einwohnerzahl 551, davon sind 524 evangelisch, 4 katholisch, 22 israelitisch, 1 anderer Religion. (1905: 524.) Gemeinde Ober-Gleen. Zahl der Haushaltungen 137, Einwohnerzahl 691, davon sind 652 evangelisch, 39 israelitisch (1905: 684.) Kreis Büdingen. Gemeinde Blofeld. Zahl der Haushaltungen 55, Einwohnerzahl 203, davon sind 203 evangelisch. (1905: 206) Gemeinde Bösgesäß. Zahl der Hausl-altungen 17, Einwohnerzahl 98, davon sind 98 evangelisch. (1905: 104.) Gemeinde Calbach. Zahl der HausdHaltungen 56, Einwohnerzahl 289, davon sind 288 evangelisch 1 katholisch (1905: 279.) Gemeinde Diebach a. H. (mit Hof Rannebura). Zahl bti: Haushaltungen 64, Eimvohnerzahl 305, davon sind 298 evangelisch, 1 katholisch, 6 anderer Religion. (1905: 298.) Gemeinde Es solderba ch Zahl der Haushaltungen 76, Einwohnerzahl 358, davon sind 354 evangelisch 4 anderer Religion. (1905: 356.) Gemeinde Fauerb a ch Zahl der Haushaltungen 95, Einwohnerzahl 473, davon sind 472 evangelisch 1 katholisch. (1905: 467.) Gemeinde Hain chen. Zahl der Haushaltungen 138, Einwohnerzahl 576, davon sind 518 cvangelsich 3 katholisch, 28 israelitisch, 27 anderer Religion. (1905: 5ö4.) Gemeinde Heuchel heim. Zahl der Haushaltungen 43 Einwohnerzahl 187, davon sind 187 evangelisch. (1905: 171.) Gemeinde H i rzen h a in. Zahl der Haushaltungen 110, Einwohnerzahl 516, davon sind 497 evangelisch, 18 katholisch 1 deutsch-katholisch. (1905: 469.) Gemeinde Kohden. Zahl der Haushaltungen 101, Einwohnerzahl 335, davon sind 332 evangelisch 3 katholisch. (1905: 363.) Gemeinde Michelnau. Zahl der HauShaltrmsen 52, Einwohnerzahl 237, davon sind 236 evangelisch 1 katholisch (1905: 211.) Gemeinde Rodenbach. Zahl der Haushaltungen 58, Einwohnerzahl 298, davon sind 296 evangelisch 2 kathosisch. (1905: 286.) Gemeinde Stockheim. Zahl der Haushaltungen 180, Einwohnerzahl 853. (1905 : 912.) Gemeinde Wallernhausen. Zahl der Haushaltungen 129, Einwohnerzahl 628, davon sind 628 evangelisch. (1905: 605.) Amtlicher Wetterbericht. Oeffentliche Wetterdienststelle GießV*. WetterauSstchten in Hessen am Dienstag, dem 6. Dez. 1910: Etwas kalter und vielfach leichter Frost, strichweise geringe Niederschläge. Letzte Nachrichten. G. Offenbach,5 .Dez. (P rtva ttel egrrmkm.) Mrch denk vorläufigen Ergebnis der Volkszählung hat Offenbach ohne Bürgel 68500, mit Bürgel 75 528 Einwohner. Jnr Jahre 1905 hatte Offenbach ohne Bürgel, das erst 1907 rin* gemeindet wurde, 59 765, mithin einen Zuwachs von 8736 oder 11 v. H. Jakob fllaternns, Kaffee-Röst ereL 3882 Lrmif Gesuche 10 - 15 junge Oübncr AU kaufen gesucht. (09973 A. Ebert, Riegelvfad 30. Q-ebxannter Kaffee Pfund von 90 Pfg. an, feine Mischungen Pfund 1.30 und le40 bis ML. 2.—. 8tbr. Fahrrad, Offenen mit Preisangabe unt 100 stndtvostlagernd. (10048 Kiinstl r-Treten, «ialcre'-Jmitatio» aui w ihcm Crepe. 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