vierter Blatt 160. Jahrgang Er. 260 Gießener Anzeiger Erscheint ttgNch mtt Ausnahme deS Sonntags. General-Anzeiger für Gberheffen zur Bereitung wohlschmeckender Bemüse, Saucen, Ragouts usw. stellt Pffl. Klan achte genau aui den Namen MAGGI und die Schutzmarke Auch zum Verlängern oder Verbessern vorhandener Suppe oder Fleischbrühe leisten sie gute Dienste. Tie neuere Zeit hat dem Kaufmann Einrichtungen gebracht,, die bie 'Buieau-^ibeti auf das geringste Maß beschranken helfen. Eine der wichtigsten dreier Einrrchlmigen ift das Soennecke>t'jche £auerlontenbuct), das öie Buchhallmrgsarbetten m überraschender Welfe vereuiiacDL T»e UebelHänbe des alten, unS gewohnt gewordenen gebundenen Kontenbuches kennt em jeder zur Genüge. Soennecken's Tauer-Koutenbucher befeitiflcn diese Uebelstände mit einem Schlage. Sie führen Ordnung und Uebersicht bii ins tiemfie herbei, vermelden jeden Ballau und alle unnötigen Hebet* tragungen. Zen- und Geldersparnis sind das GesanuergebniS der Vorzüge dieses neuen Systems, das in kurzer Zeit wohl fast von allen gtölreren Geschäfteii emgeführt wurde.^ Laut Urteilen hervorragellder Autoritäten der Rechtswissenschaft und Handelskammern tst-dte Beiuuzwig der Daner-Komerv- bücher geieijlid) zulässig. Tte Soennecken-Bucher werden durch die Firma Ernst Balser vorgefnhrt, was koitemrei und ohne jeöe Perbinditchkett geschieht. Bedeutung. Tas Reichsgericht hat nunmehr ausgesprochen, daß stets der Tierhalter dafür beive»Spsiichlig ist, ob das Lier em Bernfszwecken dienendes Haustier ist. Ter beklagte Tierhalter ist Gastwirt. Er betreibt nebenher auch Geschäfte mit Immobilien. Zu diesen Geschäften benutzt er enva and) 20 bis 30 mal jährlich bie Pferde, von denen der Siläger rn'olge Scheuens verletzt worden ist. Auf die Klage entgegnete der Beklagte, daß tun ein Verschulden nicht treffe und daß er deshalb nach dem abgeänderten Tlerschadengesetz nicht vev- pflichtet sei, für den Schaden durch die in fernem Geschäftsbetriebe verwendeten Tiere eutzuslehen. Landgericht Osnabrück und Oberlandesgericht Gelle erklärten, daß die Pierde Liixilspferde feien. Durch einen gelegentlichen Gebrauch der Tiere zu beruflichen Zwecken wurden sie nicht zu Ärbettspserden tm cmne von Absatz ll des tz 833 B.G.B. Auch fei es nicht als etwas durchaus Ungewöhnliches zu bezeichnen, roemt sich em Gastwirt Ifujuöpieiöe halte. Tie vom Bellaglen gegen dieses Urteil deS OberlandeSgericht- Eelle beim Reichsgericht eingelegte Revision hatte keinen Erfolg. Ter IV. Zivilsenat des höchsten Gerichtshofs erkannte auf Zurück- Weisung der Revision, indem er noch folgendes ausführt: Der Senat gebt gleich dem Beru'ungs richt er davon aus, daß die Woraus* ptzlingen der befchrantten Grsatzpsticht des § 833 Absatz ll von dem Tierhalter zu beiveijen sind. Lieser hat zu beweisen, daß es sich um em pausiier handelu ferner nimmt der Senat an, daß der Berittungsrichter mit Recht bie tatsächlichen Angaben vermißt, die darum sollen, daß es sich in der Tat bet Anschaffung und Reinigung der Tiere um die Ausübung einer Erwerbstätigkeit handelte, bie darin bestand, Immobtliengeschäfte zu machen. ES in zweifellos fe|tge|tellt, daß genügende Anhaltspunkte dajur fehlen, daß es sich um eme solche Berusstäiigkett handelte. 4. Eingänge. a) Nrederlageräume des Dauptsteueramts- Gießen. Schon lange wird es von den 3nteref)eitlen als nach- teilig empfunden, daß die Niederlageräume des Großh. Haupt- teueramts naa) eingexrciener ^uiiteiyeü miauen iveiiKii ntunen, rocÜ es an jeder Beleuchtung dieser Räume fehlt. Wie immer bei Beginn des Winterhalbjahrs wird auch letzt von beteiligter Seite lebhaft über diesen Mangel geklagt und an die Handelskammer das Griuv)en genaset, aus tuie kje*)u>uug des ’jjtiBuaiiveö yinzmvirren. — Es wird beschlossen, von neuem mit allem Nachdruck in dieser Angelegeicheit vorstellig zu werden. b) Wagenkontrolle, Zollschuppen am hiesigen Güterbahnhof. Von stark interessierter Seite wird lebhaft Klage geführt über vorhandene Mißstände, welche ftd) bei der Wagentontrolle und beim Zollschuppen herausgestellt haben. Die Handelskammer beschließt, die Königliche Eifenbahndirektion Frank- urt a. M. um alsbaldige Bchebung der der egten Mißstände zu ersuchen. c) Frachtermäßigung für das Lahn-, Dill- und Sieg gebiet. Es ist beantragt worden, die Station Wölfersheim-Södel in den ab 1. Oktober d. Js. gültigen Ausnahmetarif für rheinische, hessen-nasiattische und oberhessische Braunkohlenbriketts zum Betrieb von Generatoren der Siemens- Martinwerke als Versandstation aufzunehmen. Die Kgl. Eisen- bahndirettwn Frankfurt a. 9)1» hat die Handelskammer um gutachtliche Aeußerung zu dem Anträge ersucht. Obwohl feitgeftellt worden ist. Daß von dem Anfrage ^nterenen im Hanoelsrmnmer- bezirk unmittelbar nicht berührt werden, da daselbst Siemens- Werke nicht bestehen, beschließt die Handelskammer dennoch im Interesse der oberhefsiichen Braunkohlen-Breßsteinsabrikation den Antrag zu befürworten. Denn es fei nicht vornherein ausgeschlossen, daß die hessische Braunkohlenindustrie durch Bewilligung der angestrebten Frachtermäßigung den Wettbewerb mit dem infolge seiner natürlichen Lage günstiger gestellten rheinischen Bergbau toerbc aufnehmen können. d) Erlaß eines Hef emischverbotS. Der Verband deutscher Preßhefefabrikanten hat in einer Eingabe an den Herrn Reichskanzler beantragt, daß Hefe nur unter einem ihren Ursprung bezeichnenden Namen in den Verkehr gebracht werden darf, lei es als reine Brannnveinheie, fei es als reine Melafsehefe ober als reine Bierhefe und ferner daß die Vermischung dieser Hefen untereinander sowie die Vermischung derselben mit Stärkemehl, Kartoffelmehl, Reismehl und anoeren Surrogaten und das Feilhalten dieser Gemische verboten werden. — Nach Anhörung des Brauereigewerbes und des Bäckergewerbes beschließt die Handelskammer, den Antrag zu befürworten. e) Ausstellung von Legitimationskarten. Die Handelskammer beschließt, eine Anregung des Zentralverbandes deutscher Handlungsagenten-Bereine auf Abänderung des 8 44a der Gewerbeordnung zu unterstützen, wonach diejenigen, die Inhaber oder Mitinhaber einer im Deutschen Reiche handelsgericht- lich eingetragenen Firma sind, bei Aufsuchen an Warenbestellungen oder Aufkäufen von Waren außerhalb des Bezirks ihrer gewerblichen Niederlassung einer Legitimationskarte nicht mehr be- Redoktion, Expedition and Druckerei: «chul- straße 7. Expedition und Verlag: Redaktion: HL. Tel.-AdrllAnzeig««lebe» Wetzlar anläßlich ihres 10 jährigen Bestehens durch Herrn Kommerzienrat E. Grünewald vertreten. o) Veredelungsverkehr. Die Handelskammer hatte Bedenken nicht geltend zu machen gegen die Zulassung des zollfreien Veredelungsoerkehrs mit Grünkernmchl, Grünkerngries, Rcismchl und Tapioka zur Herstellung von Suppenmehlen und Suppen- griefen; mit Weizenmehl zur Herstellung von Backwaren; mit ausländischen gebleichten Baumwollgeweoen zum Gaufrieren. d) Ausnahmetage. In einem Bericht an die Großh. Bürgermeisterei hat sich die Handelslammer mit aller Entschiedenheit gegen eine Einschränkung der Zahl der zurzest in Gießen auf 21 festgesetzten Ausnahmetage ausgesprochen. e) Eisenbahn. Bei der Kgl. Eisenbahndirektion Frank- ürt a, 2)L ist die Handelskammer wegen unbedingter Sicherstellung des Anschlußes zwilchen Den öugeu Pz. oiö Der Streue Gelnhausen—Gießen (Ankunft Gießen IP9 norm.) und D 78 der Strecke Gießen—Frankfurt (Abf. Gießen 1208) vorstellig gern orten. f) Vortragsabende der Handelskammer. Herr Professor Endres, Dozent an der Handelshochschule in Mannheim, wird über bie Preuß.-Hess. Eisenbahngemcinschait und die deutiche Eisenbahnjrage sprechen unb zivar ui Gießen am Donnerstag ben 10. unb in Alsield am Freitag den LL November^ Samstag, 5. November 1910 NotattonSdruck unb Verlag bet vrützNch« UnwersiiäiS - Buch- nnb Steindruckerei. «.Lange, Cieben. Die „Otktzener KamttlendlStter- werden dem ^Anzeiger^ viermal wöchentlich beigelegt, da- „Kreisblatt für den Kreis Gletzen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschastllchen Seit- fragen" erscheinen monatlich zweimal. NeichsgerichtSbrief. (Nachdruck verboten). js. Leipzig, Oktober 1910. Bleibt das Pferd Luxuspferd, wenn eS zwischen- durch zu gefchäftlich en Zwecken gebraucht wird? Nach der Novelle zum § 333 des Bürgerlichen Gesetzbuchs ist die Tierhalterbattung in der ursprünglichen Mästung nur noch m der Beziehung auf Luxiispferde bestehen geblieben, wahrend bei einem Tienchaden, der durch ein Hausner verurfacht wird, das zu beruflichen 3ioeden bient, ein Lerschulden des Tierhalters nachzuwenen ift Fi» einem kürzlich vor dem Reichsgericht ziir Eniicheidung gekommenen Rechtsnrett Handelte es fiel) um bie Streitfrage, ob d,e Pferde, die im Jahre etwa 31) mal zu Geschä'tszwecken gebraucht werden, Luxusp'erde ober zu Erwerbszwecken dienende Haustiere sind. In dieser Beziehung ist auch die BeweiSlatt von Die französische Vevölkerungr-Vewegung Weist, wie unS ans Paris gefdjrieben wird, für das erste Halbjahr 1910 nach den eben im Journal Ojficiel" crfd)icnencn Berichten weit günstigere Ziffern auf, als für die entsprechende Pcrwde deS Vorjahres. Denn in diesem letzten war eine Abnahme der Bevölkerung um 28 203 Köpfe ermittelt worden, während dieses Mal wieder ein G e b u r t e n-Ue b e r schu ß von 21 189 hervortritt. Das würde also gegen das erste Halbier von 19U9 eine Besserung von nahezu ÖO 000 Seelen bedeuten. Nur ist eures baten zu teinerten; dieses günstigere Ergebnis ist nicht einem Steigen der Geburtenziffer, sondern einer Abnahme her Sterbefälle um 48433 zuzuschreiben. Das stellt allerdings den Fortschritten der össenllichen Hygiene in Frankreich ein recht günstiges Zeugnis aus,, tann ater noch nicht die besorgten Patrwten über die Zukunft der Rassfe beruhigen. Vielleiicht schopien sie einen Trost in der Ermittelung, baß die H e i r a t s z i s f e r n gleichfalls etwas zu- gciLommen haben, in ganz Frankreich um 503, davon für Paris allem um 199. Andererseits sind auch die Scheidungen in der Hauptstadt etwas zurück gegangen, im lianbe dagegen wiederum gestiegen. Es ift recht pitaitt, daß in öicjer Hinsicht die als Sündenbabel verschriene Hauptstadt der Provittz mit gutem Beispiele voranzugehen beginnt - - ■. liefert billigst die Brühl’sche IIUÖHC 17117 F’irniCI Universitäts-Buch- und Stein- - Ixliiul Iv Illi l I II Illa druckerei, Gießen, Schulstr J dürfen. , f) Kültes chutzwagen. Nach einer Mitteilung der Kgl. Eisenbahnbirektion Frankfurt a. M. werben auch im kommenden Winter zur Beförderung frostempfindlicher Eilstückgüter besonders gebaute, gedeckte unb mit Dampf- und Preßkohlenheizung eingerichtete Güterwagen auf ben Strecken Frankfurt a. Ai.—Bebra— Eisenach—Berlin, Frankfurt a. Vä—Gießen—Kassel—Hamburg unb Köln—Koblenz—Mainz—Frankfurt a. M. eingestellt werben. Die Eilgutabfertigungen fmb angewiesen, ben Interessenten über bie zweckmäßigsten Auflieferungszeiten für die frostempfindlichen Eilgüter auf Anfrage Auskunft zu erteilen. g) Von unterrichteter Seite liegen noch Mitteilungen über Geschäftsbeziehungen mit China unb zweifelhafte Firmen in Belgien, Großbritannien unb Rußland. Nähere Auskunft hierüber wirb auf bem Sekretariat der Handelskammer erteilt. Wie man SeiDMtemI erspart: Jedermann möchte heute mehr wie je eine Gelegenheit zum Sparen suchen. In der wichtigen Beheizunasfrage; ist diese Spargelegenheit in weitgehendem Maße unbedingt! gegeben. \ Uebereinstimmende Ergebnisse seitens deS Königs lichen M a t eri al-Pr ü s un g s am t eS Berlin^ Großlichterfelde sowie meiner eiaenen Erfahrung ver-, anlassen mich, auf den patentamtlich geschützten Hol - - uuts Kohlensparer Huk aufmerksam zu machen. Das Königliche Material-Prüfungsamt schreibt, baft durch Einsetzen des „Huk" in das Ofenrohr rund 45 Proz, Kohlen erspart werden, was ich nur bestätigen kann. Und zwar ist im Gegensatz zu Drosselllappen, Ofenscktebern ein Raucheintritt in das Zimmer vollständig ausgeschlossen. Die Anschaffung ist eine sehr bil* lige und kann der Huk-Sparer leicht eingesetzt werden-, Kauen Sie sich für die calte Jahreszeit den gebotenen großen Aortell nicht entgehen I 6107 8. Sitzung Großhcrzoglicher Handelskammer Gießen 1 für die ttreije Gieucn, Alsseid und Lauterbach. , Prviololl -Auszug. Gießen, den 24. Oktober 1910. Anwesend sind die Herren: Kommerzienrat Heichelheim als Vorfivenoer, jtyuuneiäieuiat Giuue.uaw aiy iiueuer iteLiuertr. Vorsitzender, Kommerzienrat Heyligenstaedt, Friedberger, Jhring, Kluigipor, flloll, Rum. Röhr, Ruhl, Staumiler, Wallach, Hurbuch und der Shndllus. L ErgänzungSwahlen zur Handelskammer. Gegen Ende deS lauf entern Jahres haben die Wahlen zur Handeisiammer erstmalig aus Grund des Gesetzes vom 1. Zull 19Uö zu erfolgen. Viach Arlllel 11 dieses Gesees werden die zum ersten- und zwellenmal Ausscheidenten in angeme,jener Ver- teUung auf bie Wahlbezirke durch das Los benimmt. Die vorgenommene Anslofung hat ergeben, baß bie nachgenaiinten Herren auszuscheiden haben: im Wahlkreis Gießen-Stad t: E. Röhr, Kommerzienrat H. Schirmer und W. Zurbuch: im Wahlkreis Gießen-L and: L. Rmn-Heuchelheim; im Wahlkreis Alsfeld: Kommerzienrat E. Grüneioald ll.-Alsfeld und Wahlkreis Grünberg: Gg. Stammler-Grünberg. Tie Ausscheidenden sind wieder wählbar. 2» Vorbereitung ter Wahlen beschließt die Handelskammer: L Die Wählerlisten der 4 genannten Wahlkreise in bet Seit tx?n Dio mag, ben 7. dtovember bis einschließlrch Ptittwoch, ben 16. sstovemb« zur Ellrjrcht für bie Wahlberechtigten offen zu legen; 2. Den Wahltermin für den Wahlbezirk Gießen-Stadt auf Donnerstag, teil L4. viovember, nachmntags 3—u llhr, für den Wahlbezirk Gießen-Land auf Mittwoch, den 23. November, nachmittags 3—ö llhr, für den Wahlbezirk Als selb aus Dienstag, den ü2. dlovember, nachmittags 3—o llhr unb für den Wahlbezirk Grünberg auf Dienstag, den 22. November, nachmittags 2—4 llhr sestzusetzcn. 3. Als Wahlkommissare zu bestellen die Herren: Max Friedberger für Gießen-Stadt; L. W. Rühl für Gießeir-Land; G. Ram- speck für Alsfeld und H. Jhring für Grünberg. 2. Aesetzentwnrf betr. die Brandversicherungsanstalt für Gebäude. Der den hessischen Handelskammern vom Großh. Ministerium des Innern zerr gutachtlichen Aeußerung vorgelegte Gesetzentwurf betr. bie Brandversicherungsanftall für Gebäude wird einer sehr eingehenden Beratung unterzogen. Als wichtigste Aenterung sieht der Entwurf eine ^Weiterung der Höchstgrenze des Zuschlagskapitals für bie durch ihre Bestimmung und Benutzung einer erhöhten Feuer- oder Explosionsgefahr unterliegenden Gebäude von 30 Zehntel auf 50 Zehntel vor. Begründet wird diese Diaßnahme einmal mit der vorgesehenen lleternahme aller Explosivnsschaben und sodann damit, daß nachgewiesenermaßen bie Brandversicherungsbetträge zur Deckung ter BrantentsaK- bigungen unb Verwaltungskosten bei weitem nicht ausreichen. Die Handelskammer kann sich mtt ber vorgeschlagenen Erhöhung nur unter ber Bebingung einverstanden ertlären, daß die in der Zwischenzett eingetretenen Veränderungen unb Verbesserungen in ber Bautechnik eine entsprechende Berücksichtigung finden und zwar durch Gewährung von prozentualen Ermätzigungen bei Vorhanden! ein von Anlagen und Einrichtungen, welche geeignet sind, bie Feuer- ober Explosionsgefahr auf ein Mindestmaß zurückzuführen. Ter Arcttel oü des Ge,etzes sei dement>preck)end zu ergänzen. Unter der gleichen Voraussetzung konnte die Handelskammer auch der vorgeschlagenen Ermäßigung des Umlagelapitals bei gottesdiensllichen Gebäuden um 1 Zehntel bis 3 Zehntel wegen ihrer geringen Feuergefährlichiett zustimmen. Di Handelskauuner bezeichnete es weiter als wünschenswert, da Maschinen- und Tampfleiiel-Anlagen, soweit sie mtt ben Gebauten fest verbunden sind, in die staatliche Brandversicherung für Gebäude einbexogen werten sollen. Auch sprach sich die Handelskammer für eine Verzinsung von noch nicht ausgezahlten Entschädigungen von einem bestimmten Zeitpunkt an gerechnet aus. 3. AusdemGeschäftsbericht ifl folgendes hervorzuheben: a) Beileidskundgebung. Aus Anlaß des Hinscheitens des Herrn Kommerzienrat Eoblenz ist der Handelskammer gingen die Teilnahme der namuier ausgeiproa)en worden. d) Vertretungen. Bei der Einweihungsfeier der Großh. Webeschule in Lauterbach war die Handelskammer, durch Herrn Kommerzienrat Schirmer, bei der Festsitzung der Handelskammer Darmstädter Möbel Unsere neuen Modelle übertreffen alles bisher dagewesene an Qualität, Formenschönheit u. erstaunlich villigem Preis. August Schwab je. Darmstadt, Siheinttr^S9, nächst d. Bahnhöfen. XcL397. Spezialität: Komplette Wohnungöeiurichtllngen voa 1000—10000 Mk. Freie ^iefernntf, dauernde Garantie. Alles offen ansgezeichiiet. Mau verlange Preisliste - . . und Abbildungen. Iss*/, AuftenMarM gehen ist oft gleichbedeutend mit sich erkälten. Darum pflegen vorsorgliche Frauen besonders bei rauhem Wetter in der Handtasche neben Portemonnaie und Schlüssel eine Schachtel W ybert- T a hielten mitzunehmen, die jede Heiserkeit Im Entstehen bannen. Die Schachtel kostet in allen Apotheken nur 1 Mk. und die Wirkung ist unübertroffen. 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