Donnerstag R. Oktober 1910 ergibt sich ein mertivürbiger Widerspruch Mischen Zeitungsnachrichten und amtlicher Statistik. Redaktion. Expedition und Druckerei: Schul- straße 7. Expedition und Verlag: Redaktion:«« 112. Tel.-2ldruAn-eigerGieben. Die „•KMeer §a«1ttenblStter- werden dem .Anzeiger^ viermal roöchentlick beigelegt, dal NKrann müßte unsere Vieheinfuhr aus Dänemark monatelang «öllig «gestockt haben und demnach im laufenden Jahre nsher nur gantz gering gewesen sein. Die amtlichen Nachweise über unsere Vieh- und Fleisch- infuhr ergeben nun aber, daß wir in den ersten acht Mo- taten dieses Jahres aus Dänemark erhalten haben: 2963 Achsen gegen 2474 im gleichen Abschnitt des Vorjahres, >477 Bullen gegen 6460, und 44 017 Kühe gegen 41315. Jhit bei Jungvieh ist ein Rückgang Mi verzeichnen, und jtoar von 38271 Stück auf 34 534 Stuck. Im ganzen ist siernach unsere diesjährige Einfuhr von lebendem üindvieh aus Dänemark dervorjährrgenmindestens ileich; sie kann also unmöglich längere Zeit gestockt haben, lind unsere Einfuhr von geschlachtetem Vieh und von Fleisch rus Dänemark ist sogar in diesem Fahre ganz erheblich größer als un porigen Jahre; sie hat bis Ende August d. I. 75171 dz (darunter 54 368 dz frisches Rindfleisch) betragen gegen 68850 dz gleichzeitig 1909. Also auch hier Aus dem Strafprozestausschuh. :: Berlin, 6. Ott Der Strafprozeßausschuß verhandelte heute zunächst über einen sozialdemokratisä^en Antrag, nach welchem das Gericht nicht nur gegen den Verteidiger, der sich in der Sitzung einer Ungebühr schuldig macht, sondern im gegebenen Falle auch gegen den Staatsanwalt eine Ordnungsstrafe festsetzcn können soll. Der Antrag wurde abgelehnt. Desgleichen ein Antrag, der Beschwerde gegen eine Ordnungsstrafe aufschiebende Wirkung beizulegen. Bei § 187 des Gerichtsoerfassungsgesetzes führte ein Antrag des polnischen Vertreters zu einer lebhaften Polenaussprache. Der Antrag, wonach die Erklärung einer beteiligten Person, der deutschen Sprache nicht mächtig zu sein, zur Zuziehung eines Dolmetschers verpflichten soll, wurde abgelehnt. Im § 195 der Vorlage ist bestimmt, daß außer den zur Entscheidung berufenen Mitgliedern nur die dem Gerichte uir juristischen „Ausbildung oder Beschäftigung" überwiesenen Personen an der Beratung und Entscheidung teilnchmen sollen. Die Worte „ober Beschäftigung" wurden durch den Ausschuß gestrichen. Nach § 200 des geltenden Gerichtsverfassungsgesetzes sind Schöffen und Geschworene verpflichtet, über den Hergang bei der Beratung und Abstimmung Stillschweigen zu beobachten. Die Vorlage ändert daran nichts. Es wurde aus dem Ausschuß heraus beantragt, das Schweigegebot auch auf die Richter und die bei der Beratung und Abstimmung zugelassenen Personen zu erstrecken. Dagegen wurde geltend gemadtf, daß damit Besprechungen der Richter über die einzelnen Rechtsfälle ausgeschlossen würden. Der Mehrheit des Ausschusses schien aber die Einbeziehung der Richter doch notwendig. Der Antrag wurde daher Uebersetzung eines vorgelegten lateinischen Textes vorgeschrieben. Die reichsländische Schulverwaltung ist nun durch ihre neueste Prüfungsordnung der preußischen zuvorgekommen. Sie hat für alle humanistischen Gymnasien das lateinische Extemporale als Prüfungsarbeit bei der Reifeprüfung endgültig gestrichen. Damir wird gleickHeitig auch die Stundenzahl des Lateinischen im humanistischen Gymnasium vermindert. Die Abiturienten ber reichsländischen humanistischen Gymnasien bearbeiten also vom nächsten Jahre an bt beiden Altsprachen nur je eine beut fidjc Uebertragung eines lateinischen und eines griechischen Textes. Das bedeutet eine weitere Annäherung des humanisttschen an das Realgymnasium. Und es dürfte die Zeit nicht mehr.alUufem liegen, in der auch die letzte Unterscheidung dieser beiden Schularten beseitigt sein wird, die heute im wesentlichen mir noch darin besteht, daß das humanistische Gymnasium das Griechische, das Realaymnasium das Englische als pflichtmäßigen Unterrichtsgegenstand im Lehrplane hat. Die Forderung der Zeit geht dahin, daß Griechisch wahlweise unterrichtet wird und Englisch auch am humanistischen Gymnasium an seine Stelle tritt Wenn das einmal durchgeführt ist, bann wich es Feinen Unterschied mehr zwischen den beiden Schularten geben. Man hat nur noch Gymnasien und Realschulen, die einen gemeinsamen latein- losen Unterbau von Sexta bis Quarta haben werden. Man wird auch bann noch die Altsprachen als Fachstudien betreiben. Ihre Kenntnis verliert aber den Wert eines notwendigen Bestandteiles der sogenannten Allgemeinbildung. Und das ist gut. Die preußische Unterrichtsverwaltung wird voraussichtlich nicht sofort den Spuren ber reichsländischen folgen. Am weitesten hinter den Anforderungen der Gegenwart sind ja auch die bayerische und die württemberaische Schulverwaltung zurück, die sich noch nicht einmal zu Reformschulen entschließen tonnten. Die preußische Schulverwaltung befolgt nur den Grundsatz der Vorsicht in allen Schulreformen: berat, wie ein Regierungsvertretmr im letzten Landtage aussprach, man will keinen Schritt zurücktun. Auf die Dauer aber wird sie sich dem doch 'nicht entziehen können, baß sie für die lmmanistischen Knabengynrnasien anerkennt, was sie für die Mädchengymnasien seit Jahresftist zugesdanden hat. Dem Zug ber Zeit wird eben feine deutsche Schulverwaltung widerstehen Eömten, jenem Bestreben, auf die Einschränkung ber Alt sprachen zugunsten anberer UnterricküSsächer hinzuarbeiten. Es mufi Raum und Zeit geschaffen werden für staatsbürgerliche Erziehung an allen höheren Schulen Deutschlands. Das kann aber ohne Schülerüberbürdung nur durch Beseitigung aller entbehr-« lichen Unterrichtsgegeustände geschehen. — Di e Entdeckung Berlins. Seitdem Jules Huret den Parisern sein Loblied aus Berlin gesungen hat, rückt auch in den Augen des nicht immer neidlosen Auslands das einstige Aschenbrödel unter den europäischen Metropolen z-ur kosmopolitischen Musterstadt empor. Immer größer wird die Zahl der Ausländer, die Berlin „entdecken" und ihren Mitbürgern die Reichshauptstadt als Vorbild empfehlen. Erst vor kurzem hat ein italienischer Schriftsteller eine Lobeshymne auf Berlin angestimmt (vergl. G. A. Nr. 219), nun folgt ein britischer Beobachter, der seine Eindrücke im „Daily Expreß" niederlegt. „Als Engländer", so beginnt er, „wußte ich natürlich alles über Deutschland, ehe ich es kennen lernte. Berühmte Lehrer hatten mich unterwiesen. Ich wußte $. B., als ich die Fahrt über den Kanal antrat, daß alle deutschen Frauen wie Fässer aussehen. Nun, da ich hier gewesen brn, und die Hauptstadt wie die Provin^städte kennen gelernt habe, nun denke ich anders und habe die Lehren, die ich däheirw empfing, als grobe und kindliche Verleumdungen erkannt. Vor Jahren sank ich nieder und betete Paris an und schwor, daß es keine zweite so schöne Stadt geben könne. Heute gilt mir Berlin als schöner. Gewiße Berlin hat keine Champs Clysöes und die .Linden" können sich nickt mit der prächtigen Avenue, die zum Pariser Triumpybogen führt, messen. Doch nimmt man Berlin im Querschnitt, dann entthront es in meinem Geiste Paris. Kraft, Sarlberkeit, Ordnung und Pracht sind überall. Berlin ist ein Ausdruck von Macht, Gesundheit Und Schönheit, Und über all dem thront das eine Wort: Fortschritt! Ich habe auch die Arbeiterviertel in Berlin besucht, war in den öffentlichen Speiseanstalten, in den Tanzsälen, in den Gärten, wo der Arbeiter mit seiner Familie sein Bier trinkt. Wenn ich in den Arbeitervierteln die Kinder sah, dann fühlte ich Mitleid mit dem bleichen, dünnarmigen, müden Kindern — Londons! Auf allen meinen Wanderungen durch die deutsche Hauptstadt sah ich nicht einen einzigen zerlumpten Mann, keine ungekämmte, gebeugte Frau, kein blasses, schwächliches Kind. Die Ktaft, das ist der Schlüssel Berlins; das lehrt die Geschäftigkeit, lehren die mächtigen Gebiete, wo die großen Fabriken rauchen. Der Handel füllt die Adern dieses Organismus. Ueberall starke, pulsierende Gesundheit. Deutsckstand schreitet vorau mit mächtigem, sicheren Schritten. . — Eine Rosonkur gegen Erkältungen. Dolle rote Rosen, besonders die herrliche dunkle Art, die als »Duke o\ Edin- Die Reichsverfichenmgrordming. :: Berlin, 5. Okt.. Der Reichsversicherungsausschuß erledigte beute zunächst dick Bestimmungen über die landwirtschaftliche Unfallversicherung. Zu 8 1012 wurde folgende von konservativer Seite beantragte Bestimmung ein gefügt: Bestimmt die Satzung, daß die freiwillige Versicherung außer Kraft tritt, wenn der Beitrag nicht rechtzeitig bezahll worden ist, und daß eine Neuanmeldungr so lange unwftksam bleibt, bis ber rückständige Beitrag entrichtet worden ist, so ist in dem Auszug oder der Zustellung darauf bin* zuweisen. Auf konservativen Antrag wurde weiter bei § 102t bestimmt, daß für die landwirtschaftliche Unfallverhütung und» Ueberwachung die Verpflichtung zur Anstellung technischer Mf- sichtsbeamten nicht besteht. Mit der Volkspartei und den Sozial-- bemofraten stimmten auch zwei Zentrumsvertreter gegen den Antrag. 1 Mit § 1036 beginnt der dritte Teil des Buches über hier Unfallversicherung, der die See-Unfallversicherung be* handelt. Auf Antrag der Sozialdemokraten wird der Kreis der Versicherten dahin erweitert, daß neben den auf deutschen Seefahrzeugen in inländischen Häfen beschäftigten Personell auch diejenigen der Seeunsallversicherung unterliegen, die auf den Seefahrzeugen auf Kanälen und Flüssen beschäftigt sind. Auf Antrag der N a t i o n a 11 i b e r a 1 e n werden die Bestimmungen über die Ausländer in der SeeunfallversicherunH denen bei der Gewerbeunfallversicherung angepaßt. Es ist nunmehr wohl mit Sicherheit anzunehmen, daß es gelingen wird, die erste Lesung der gesamten Reichsoersichemng bis zum Zusammentritt des Reichstages am 22. November und die zweite Lesung bis Weihnachten zu beenden. vom Kampf um das Laltin im Gymnasium. Die reichsländische Schulverwaltung hat vor wenigen Tagen änc für das höhere Schulwesen auch des übrigen Deutschland wichtige Verfügung erlassen, die sofort in Kraft fielen wird. Das Schuljahr beginnt ftn Reichs lande wie in ganz Süddeutschiland mit bem 1. Oktober. Die Seftimmung gilt also von jetzt ab. Nach der Prüfungsordnung für die humanistischen Gymnasien wurde von den Abiturienten die Uebersetzung eines oorgetegteu deutschen Textes in die l at ein i s che Sprache verlangt. Man nennt diese Übersetzung das lateinische Extemporale. Dieses Schriftstück bildet den letzten Rest jener Forderungen, die brs zum Jahre 1892 für die Prüfung in der lateinischen Sprache im Unfertigen eines freien lateinischen Aussatzes aipfelte In lenem Jahre wurde der lateinische Aussatz gänzlich abgeschafft, und man behielt nur noch das lateinische Extemporale bei, während man im Griechischen auch das feitberige Extemporale durch tne Üebersetzung eines vorgelegten griechischen Textes in die deutsche Sprache ersetzte. In den 18 Jahren hat sich nun herausgestellt, daß der heutige lateinische Unterricht auch an den humanisttschen Gymnasien nicht mehr ausreicht, die Sprache so in den Gedankenkreis der Schüler zu bringen, wie es nötig wäre, wenn diese Latein schreiben sollen. Das Extemporale ist weiter nicküs, als eine mühsame Zusammenstellung von lateinischen Vokabeln nach gram- mattschen RegÄn, die gelernt worden sind. Cs fehlt diesem Hebungen das, was sie erft zu lateinischen Arbeiten machen würde, der color lattnus, die lateinische Klangfarbe, für die der Drach- schnitt auch der Schüler unserer humanisttschen Gymnasien infolge der fehlenden Hebungen im Sprechen nicht mehr die Empfindung haben. Die Arbeiten sind also als Beurteilungsunterlage wertlos geworden, und die Prüfungsergebnisse stehen in gar keinem Verhältnisse mehr zu der ausgewandten Zeit und Mühe. Das ist das feststehende Urteil einsichtsvoller Altphilologen. Ihnen steht ein Teil der Altphilologen gegenüber^ die mit Recht befürchten, daß mit dem Fallen des lateinischen Extemporales als Prüftmgs- gegenstand der eigentliche Charakter des humanisttschen Gymnasiums ganz verloren gehe. Deren Einfluß auf die preußische Unterrichtsverwaltung war aber bislang noch so groß, daß diese noch an dem lateinischen Extemporale festhielt. Vor einigen Jahren wurden denn auch diese Arbeiten aus ganz Dreisen einem Rat von UniversitötHProfessoren vorgelegt, btren Urteil über sic mcrtoürbi^ermdfc, bau ber meisten SchulPhilologen entgegen, dahin ging, daß die Arbeiten im ganzen befriedigende, Ergebnisse gehabt hätten. Trotzdem hat aber die preußische Schulverwaltung bei den Abiturientinnen derMLdchenqymnasien von vornherein auf die Anfertigung eines lateinischen Extem- tzmales verzichtet und dafür, wie im Griechischen, die deutsche Der Kampf in der Metallindustrie. Hamburg, 6. Okt. Heute abend 8 Uhr wurden die Verbandlttngen zur Beilegung der Streitigkeiten in der Metallindustrie fortgesetzt. Die hierbei zustande gekommenen Beschlüsse haben die Aussicht aus eine friedliche Beilegung näher gerückt. Morgen vormittag um 9 Uhr werden die Werften in einer Versammlung zu den neuen Vorschlägen der Ausschüsse deß Gesamtverdandes deutscher Metall-Industrieller Stelluffg nehmen. In der sodann eiligst für den Nachmittag einzuberufenden Arbeiterversammlung werden die Arbeitervertreter über die Beschlüsse der Wersten berichten, worauf die Versammlung endglltig zu den Beschlüssen der Werften Stellung nehmen wird. Deutsch-englischer Gebietsaustausch in Asrita? Unter dieser Ueberschrift bringt eine Berliner Korrespondenz eine sehr phantastische Meldung, „die auf dem Umwege über Dresden aus englischer Quelle stammen soll^. Die Korrespondenz schreibt: England soll im Begriffe sein, Sansibar, wahrscheinlich auch die Insel Pemba, an Deutschland abxutreten Als Gegenleistung solle England von Detirschland gemifie Gebiete am Kiwusee erhalten. Ferner fei England bereit, die Walfisch Bai an Deutschland abzulreten; hierfür werde eine bare Entschädigung — inan spricht von 2 Millionen Mark — gefordert. Schließlich soll England bereit sein, Deutschland in der Frage der Bagdad- Bahn freie Hand zu lassen, als Gegenleistung werde Deutschlaiid in die Aufhebung des Asyliechts in Egyvtcn einwilligen und werbe dann demnächst einen deutschen Konsul für den Sudan in Khartum ernennen. Italien sei bereits mit der Ernennung eines — vorläufig allerdings noch nicht als Konsul bezeichneten — Beamten vorausgegangen. Tie Alitteilimgen über die Abtretung Sansibars gegen Gebielsaustausch am Kiwusee werden uns als durchaus sicher bezeichnet. Dagegen gibt der Gewährsmann die Meldung über die Bagdad-Bahn unter Vorbehalt. Die „Post* schreibt, daß sie in der Lage fei, nach einer Mitteilung von amtlicher Stelle die ganze Nachricht als erfunden zu bezeichnen. >rr. 234 Zweites Blatt 160. Jahrgang —— ©tefjener Anzeiger General-Anzeiger für Gberhesien zab ringen. Meteorologische Beobachtungen -er Station Giehen Okt. Wett« 1910 S- bis 5. Oktober — = + 17,1*0. = + 8,3 °C. „ 5. 10 ö 10 75 91 96 Bed. Himme Bew. Himmi Bed. Hlmme 16,6 8,9 7,1 10,6 7,7 7,2 755,0 757,5 767,5 setzung, als auch hinsichtlich der in ihr verarbeiteten Rohstoffe. Sie werden gut daran tun, das Beste zu kaufen und einen Versuch mit Scotts Emulsion zu machen, nur bitten wir, ausdrücklich Scotts Emulsion zu verlangen und sich keine Nachahmungen aufreden zu lassen. S-Z h M ^kirchliche Nachrichten. ZrraeUlijche BdigionsgemeinOe. Gottesdienst in der Synagoge (Süd-Anlage). Samstag den 8. Oktober 1910: 1^. Ockstadt, 5. Okt. Die jungen Mädchen Ockstadts haben in ihrem Kreise am vergangenen Sonntag. 400 Mk. kür ein neues Tabernakel in die neuerbaute Kirche gesammelt. Sie hoffen die noch fehlende Summe auch auf. WNWl 4 NW 2 WSW! 2 5. 5. 6. Landwirtschaft. L. Friedberg, 5. Okt. Die Kartoffel- und Zuckerrüben- nmtc ist m der Wetterau in vollem Gang. Sehr reichlich ist her Ertrag der Zuckerrüben, wenn auch, veranlaßt durch den nassen Sommer, der Zuckergehalt geringer ist. Die Spätkartoffel gibt eine Mlttelernte, der Preis für das Malter beträgt 6 Mark. Verunglückter Flug. Paris, 5. Okt. Die Flieger Lson und Robert Moräne sind heute morgen von Saint-Cloud abgeflogen, um den Puy-de-Döme zu erreichen. Der Apparat stürzte bei Boissv-Sarnt-Leger, südwestlich von Paris, zu Boden. Robert Moräne erlitt einen Schädelbruch, sein Bruder einen Beinbruch. Stolypin im Flugzeug. „Das Beste ist gerade gut genug". Diese alte Wahrheit sollte gegenüber den Mitteln zur Erhaltung und Erneuerung der Körperkraft wohl beachtet werden. Scotts Emulsion gehört unstreitig unter die besten, sowohl inbezug auf ihre bewährte Zusammen- Vorabend: 5.30 Uhr. Morgens: 8.30 Uhr. * Stadilhrater. Da erfahrungShemäß nach Beginn fcir Spielzeit noch zahlreiche Abonnements nachbestellt werden, so sei darauf hingewiesen, daß die neu hinzu kommenden Abonnenten keinerlei Ausfall erleiden, da für die etwa versäumten ersten Vorstellungen unentgeltlich Gutscheine gegeben werden. — Auf verschiedene Anfragen sei mitgeteilt, daß .Der Kaufmann von Venedig", dessen farbenprächtige Neueinstudierung am Dienstag so starken Beifall gefunden hat, an allen Abonnementsabenden gegeben werden wird. 4? .5 ä 8® . I u M. : Die in klammern gelebten Ziffern geben an, wie die der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nac Gießen gebrachte Kranke kommen. Zs - = Krvfdor f, 5. Okt. Der 1902 gegründete Schützenverein beging am vergangenen Sonntag unter zahlreicher Beteiligung seiner Mitglieder fein Abschießen. Den ersten Preis erzielte mit 115 Ringen Ludtv. Röhrsheim. t Petersburg, 5. Okt. Ministerpräsident Stolypin Bor Beginn des Schießens wurde erne photographische Mrs- unternahm unter der Führung von Hauptmann Mezijewitsch nähme des Vereins gemacht. mit einem Farmanzweidecker einen Flug von acht Mir.uten Dauer. Nur echt mit dieser Marke—dcm Fischer — dem Garantie« Seichen des Scott» schen verfahreaSt lenkt und leitet. Don diesem T^siOspMre'aiÜ soll nLMn Frettaa abend die Frage beantwortet werden: Wem gehört die Zukunft? Farnitteri-Nachriehterr. Geboren. Herrn Apotheker W. Schnelle in Ehringsbause em Sohn. Verlobt. Frl. Mathilde Mainz in Friedberg mit Herr Bernhard Markus in Düsseldorf. — Frl. Margarete Treber i Schlitz i. Hessen mit Herrn August Seidel in Offenbach a. M Gestorben. Herr Joh. Gg. Marx III. in Rieder-Weisel. - Herr Gottfried Mondigler in Friedberg. — Herr Andreas Burz, in Raunheim. — Herr Philipp Friedrich Klös in Maffenhein — Frau Amalie RuLloff, geb. Malz, in Wetzlar. Rach m ittags: 4.00 Uhr. SchrifterttLrmrq. Sabbatausgang: 6.35 Uhr. Israelitische keligionrgeseüschatt. (BottesMenft Sabbatieier am 8. Oktober 1910: Freitag abend 5.20 Uhr. Samstag vormittag 8.00 Uhr. Predigt. Nachmittags 4.00 Uhr. Sabbat-Ausgang 6.35 Uhr. Wochengottesdienst: Mittwoch morgen- 5.00, die übrigen Lac 5.15, abends 5.00. ** Vom Biograph wird uns geschrieben: Der int Biograph nur noch heute und morgen vorgeführte Spiel plan weist eine durchweg vorzügliche Besetzung auf. Ganz besonders hervor- zuhcken ist das amerikanische Drama „Drei DanksaqungSfeicrtage" und ferner „Das Gespenst der Vergangenheit". Die wunderbare Mimik der darstellenden Schauspieler auf beiden Films, ebenso toic i - 4 w - öm—w/ö der fesselnde Inhalt verfehlen chre Wirkung nicht. Künstlerisch 4 A « n a t G e sa n g n i S und Versetzung m die zweite -vollendet in jeder Weise ist auch der Film „Die Jungfrau von, h Der Avgellagte war am 27. Sep- Orleans", der sich durch herrliche Aufnahmen und künsllerisches : d I. rn, Dartmannsham bei der Wrtive Luft etnquattiert Spiel ebenfalls ausAetchnet. - Humor und Natur kommen in^vattefrchausdnm Wohnung em Portemonnaie mit 6 Mark schönster Weise zur Geltung, so daß sämttiche Darbietungen al^ bie 2ÖLtrt,c bfl§ Bxmmer sur kurze Zett gemeinen Beifall finden werden. ieilauen hatu. (BcriditsfaaL RB. Darmstadt, 5. Okt. Das Kriegsgericht ver- urtetlte beute den beim Dragoner-Regiment Nr. 24 dienenden 25 lahrigen Dragoner Heinrich Her chcn rüder aus Gießen wegen eines im Manöver verübten Diebstahls, dessen er geständig * Höhere Töchter. Nelly (tioffefenb): „Zattbeschwingsi Falter wiegen sich in der warmen Frühlingslust, setzen sich 41 den Blumen nieder und — küssen — die glitzernden Tauperler von ihren Kelchen." — Lehrerin: „Edith, welchen Fehler L Nelly gemacht?" — Edith: „Sie hat beim „Küssen" fhnge halten und das dürfen wir nicht." * Sprachliches. „Was se jetzt for feine Unterschiedlich feiten mit und machen in de Zeitungen." — „Wieso denn?" „Nu, die wo se fassen, die nennen se Verbrecher, und bie wo se nich fassen, die taufen se Apachen!" Eine interessante Submission, die zeigt, daß “ ..... . . unsere einheimischen Firmen leistungsfähig sind, fand megen des Linoleum belages für die LandeS-Jrrenanstalt in Reglement für Luftfahrzeuge. Herborn statt. 33 Firmen hatten sich daran beteiligt. ' 5- Ott. Der Polizeipräfekt hat im Inter- Di- höchst- Forderung wurde von Steege-Schulz L Co., 8 der °^"tttchen Sicherheit folgendes für den P er k-h r allei «" 4 Sit -^larr ge|tellt. Die beiden billigsten Angebote machten Ernst des Seine-Departements ist verboten. Die Luftfahrzeuge müssen Blädners Nachf., Gießen (Marke Anker) mit rund 43 000 Paris und dem Gebiete des Seine-Departements in einer Mark und Nußbaum L Sohn, Fulda (Marke Germania) Uiegem daß sie ihre Landung außer- 45 000 Mark. Die Gießener Firmen Stuekrath. Nennstie, IrischaU-n #* konne^ Im und ^.h. Bruck waren die nächst billigsten mit je 49 000 Mark, j Luftschiffe aus einan de r g e n o m m en und nach dem nächsten Flugplatz gebracht werden. Stellvertreter dem Kr sofort mit der RekruteAisti vor dem Störrischen erscheint. Dieser aber bleibt ruhig hint^ * feinem Maßkruge. „Haben Sie nicht gehört? Sie sollen an treten!" — „I mog nöt!" Heftiges Augenrollen und Schnurr bartsttäuben beim Feldwebel, entsetzte oder lächelnde Gesichter L den Rekruten, je nachdem. „Wie heißen Sie?" „Johann Kitz Hahn." Feldwebel (für sich): „Hm, der Kerl steht ja gar nicki in der Liste! (Dann laut zu Kikelhahn): „Was sind Sie i* * Ihrem Zivilberuf?" „Königlich bayerischer Bahnsekretär!" Feld webel (höflicher): „Warum haben Sie denn das nicht gl^ gesagt?" Kikelhahn: „Es hat mich ja niemand, danach gefragt '■ Feldwebel (zum Gefreiten): „Sie Rindvieh!" Märtte. Limburg a. b. Lahn, 5. Okt. Fruchtmarkt. Durch schnittspreis pro Malter. Roter Weizen (nassauischer) 16,80 M weißer Weizen (angebaute Fremdsortes 16,30 All., Korn 10,70 W Gerste: Fllttergerste 0,00 Mk., Braugerste 00,00 Alk.. Haie, alter, 7,50 Mk., neuer 7,05 Mk., Erbsen 0,00 Mk^ Kartoffel 6,00-0,00 Mt. " lvöchentl. Uederstch» verToüessälle L6.$taöt Gieb» 40. Woche. Vom 25. Sept, bis 1. Okt. 1910. Einwohnerzahl: angenommen zu 31,800 linkt. 1600 Mann Militär, Sterblichkeitszifser: 16,84 °/M, nach Abzug von 5 Ortsfremden: 8,17 °/oo. Kinder Es starben an: Zusammen: Erwachsene: tm voin - . . _ U Lebensjahr: 2.—15. Fahr — 1 X. Fulda, 4. Okt. Die StLdtverordnetenversamm- ' --- —' ■ 11 tmrg hat dem MygistvatSantvlrge auf Uebernahme der VertN-schtSO. Dalonsteuer auf die Stadt zugestimmt. * Der 9. Samaritertag der Deutschen Gesell- schaft für Samariter- und Ret t u ng s w e s en findet t>om *• bis 9. Oktober unter dem Ehrenschutz des Prinzen Dr. — w * meb- Ludwig Ferdinand in 9Rünchen statt. In der Haupt- ■ ni*int alten Rathaussaal werden am Samstag folgende Vor- Vhvlv I5v luJUlIS * ZiniCiaen ^?lte.n werden: Wie lassen sich die schädigenden Folgen der J v kleinen Unfälle für die Berufsgenossenschaften am wirksamsten für bie SamStagSauSgabe beliebe man schon am Freitaa Dr, Adolf Schmitt in München), Samw- „ c ft n m < v o 9 I ritter- und Rettungswesen und ferne Bezrehungen zum Bergbau, vormittag zu bestellen. Nur dann tft eS möglich, der Satz- (Bergwerksdirettor Meyer, Herne ,in Westfalen), Rettungs- auSstattung der Anzeigen diejenige Sorgfalt angedeiben ru (Dofrat Dr. Uhl München), Die Stellung - s y r ungeoeiyen zu Gesetzgebung zum Rettungswesen (Prof. Dr. jur Wörner ^affen, die zu einer guten Wirkung erforderlich ist. Leipzig), Ueber die wirtschaftlichen Erfahrungen und Ergebnisse des Automobil- und Krankentransvortes (Dr. med Tempel Mmchen). Am Sonntag findet eine Besichtigung des Wagens ... , , Parkes und der Rettungscinrichtungen der Stadt München statt. Zitrebe Utto Schule» Born 25. September bis 23. Oktober veranstaltet das Arbeiten "'Gießen 5 Ott Der Srin«. m - muinim eine Sonderausstellung für Samariter- und Rettungs^ Grzberger-Basel hatte zum Th^a.-^,Estre Prob? a^f^dü I Unfallverhütung und gewerbliche Hygiene. Ä8 a h r h e i t d e r B i b e l" oder „ein Programm göttlicher Welt-! c-, h sonderbar eG eschichte von der Kölner 1 Der Vortragende hob zunächst den hohen ülBcrt C "n 0 J e- Sn b r u<£taiidpuntt, obioohl sie deren ^n-1 stromabwärts sich erhebenden waren. Die hohen Tünne wurden halt sehr häufig nur vom Hörensagen kennen. Wer sie genauer Achtet "üolge einer von hoher Stelle dem Baukünstler auf- studiert findet, ohne im Besitz besonderer Gelehrsamknt sein ^chen Abänderung seines ursprünglichen Planes. Run, nachdem zu müssen, in ihr eine Fülle von Lebensweisheit und religiösen drucke beinahe fertig ist, erkennt man allseitig, daß die Ab- Wahrbktten. Sie ist die Grundlage aller Philosophie und Moral^W anderung durchaus nicht am Platze war. Zu dieser Ueberzeuqung Es gibt fern zweites Buch, das auch nur annähernd ihr gleich kamen auch gelegentlich der Einweihung des Kaiser-Wilhelm-Denk- käme, wie dies die bedeutendsten Gelehrten auch zugegeben fiafcen Lnal0 der Elsenbahnmmister, sowie der Erbauer der Brücke, Ge- Jnsbesondere suchte Redner das durch die Bibel gelöste Problem ?e,-m59l Schwechten und andere. Sie alle sprachen sich dahin aus, ^er Zukunstsenthüllung, das doch bis jetzt iwch von keinem Pfeiler m der vom Architekten festgesetzten Höhe ausgeführl Menschen gelöst werden konnte, an jenem Traume des Königs ro?. .n chußten. Die höheren Pfeiler werden infolgedessen gegen- ^Nebukadnezar ttar zu machen, wie er in dem Propheten Daniel wieder abgetragen. Ä^^bben ist ^ie Weltgeschichte bestätigt in auffälliger Weise u,b c ,r 00 E inwohnern. In der die von dem Propheten gemachten Angaben von der Auseinaiider-! der Städte, die mehr als 100 000 Eiliwohner zählen, marschiert folge der vier großen Weltreiche, so daß der Verdacht nahe liegt an der Spitze mit nicht weniger als 52; freilich ist bei der genannte Buch sei unecht. Die neueste Forschung hat abeH bcr chrnesischen^Volkszählung die Zahl nicht ganz sicher, Snese Annahme widerlegt. Das Buch Daniel wurde demnach 9lbt«ine andere Schätzung, nach der es nur 23 wären, irm b Jahrhundert lwr Christus gefdjrieben und ist ein Beweis ?Xv£en <äbnße.n Landern der Erde folgen mit Städten Über ?°Esache- baß Gott nicht allein existiert, sondern auch, MO : Bereinigte Staaten 46, Deutschland 44, Großbritannien entgegen der Lehre vom Zufall, dre Geschicke des Menschenaefchleckts I ^"b ^and 43, Indien 32, Rußland 20, Frankreich 14, Italien 11 ii— > ^apan 10, Oesterreich-Ungai-n 9 Türkei und Spanien je 7. Die 77, , .n r. . v anberen Länder haben weniger als fünf solcher Großstädte tÄÄ bef“mer nicht' b V *' r " Den Dum°r lichen Gartenbauhalle eröffneten Londoner 9i„ss^n"^ I wem ^at em Herr C. B., der unter genauer Angabe tiiigepriefen wird. Man glaubt, in der Duke of EdinburaL-Rok- Hamburger Blatt ein „Eingesandt" unter «m ganz ausgezeichnetes pflanzliches Antiseistikum aesilnden^ ,n ^Tt bie geehrten Herren Einbrecher in haben, das zu lleinen aromatischen Pastillen verarbeitet iff Umgegend verostentlicht, das folgenden Wortman einen solchen „Rosenbonbon' langsam im Munde LB SÄ neulich in der Nackst sehr bedauert haben, dann wird ein erbarmungsloser Vernichtungskrieg aeoen bi»9inm' hnn Gegensatz zu der erst kürzlich dort verrichteten losen Bazillen eröffnet, die die Ursache für GrfäUwaen bilden Xt 9 Qetiont war. Wenngleich dieser Mißerfolg -Man hat Versuche angestellt, indem man die antisepttsche R«üe ü! Tätigkeit unserer öffentlichen Sicher- Kulturen von Diphtherie--, S ch w i n d u ch t s - „ d 9eJabc etwas uitrubigen Schlafe eines .^Pjfu^aUHcn brachte, und dies? qefä^rlid)enfeinte ber ^1^0^ h° brT*It bad> bem' tnraf> das Men chheit sinb durch bie Rose unschädlich gemacht roorb^i q » bcrnr 0^ Lärm und bem großen Zeit- das bloße Einatmen der RosenbMte I ^Nko lnufeii. In den Geldsthttchker, Erkältungen zur Folge haben. Außer diesen Pastillen mm*9 ^ei TtnnL‘c!? geraumer Zett fein Geld mehr auf; Ihre «"ch die Heilkraft der Rose in einer wohlschmeckenben Achrme'lade cmir -abcT erwachsein aus Rosenblättern ausnützen. ^armelabe ffud der Se^ratur ber Schranke, bie ich als feuersichere Behälter — Vereinigung Heimat unb Welt. Unter diesem -Sucher venvende, große Kosten. Die Gesellschaften Ramen hat sich eine freie Vereinigung gebildet deren üaimhrLrf -^^^ung gegen Diebstahl und Sachbeschädigung Lie Verinittlung wertvoller Kenntnisse der Lä.iber- und Vö ke^ ram mLaI in Winterhude unb Ihn" tunbe unter besonderer Bevorzugung ber deutschen Heimat- nnh h^rf^^9 ^ussichtsorgane gibt, möchte ich mich gern bei Volkskunde an weiteste Kreist ist. Durch die Ausaabe ber re.* I mit ^bnen einigen. Aus diesem illustrierten Monatsschrift „.Heimat unb Wett^ und jährlich mehrer^ nbeien v miL' b°I ln emfr unverschlossenen Um\QTÄ ^chbeigaben soll dieses Ziel erreicht werden Abe «Ä taiert bei der Hoftür 20 Mark für Ihre parteiliche Stellungnahme ist dabei ausgeschlossen. Bedeutende beiden b,f Eusstl zu den Gelehrte und angesehene Schriftsteller haben ihre .vertvolle Mit b^e ich Sie ^ ... ^lC ^?^o 'oieder einmal beehren, arbeit an den Veröffentlichungen zugesichert. Tie Vere niauna Gmtlem^ L"^?eblenen. Dabei hoffe ich, daß Sie als Heimat und Welt^ soll dazu beitragen, die Bande die die eiiuehien leicht f sonstigen PaMere schonen. Viel- M°l- Michel frrriatH^ttmi^^er'^erTeren“ Landes ”f°"g^ G-sckicht1Dilbrber B-»r. älettete Handlung ist ungefähr folgende- Der lunae hOTinn-'tnJ snnft Garnison zu bringen. In Aschaffenburg wurde Merr°l bdlWt feint all»u gntmütchm Eltern uni »trfäfit fVicfi eme beT bärtigen 1äa?rtnfm^Cn *5oLbr bem «SminMiri«in springen auf und stellen sich ^-«erstände yi Tas Orchester, bas die einzelnen Stinminngn. Rch Ichm bl^bt fflc,,n5 Man »der ruhig am (51 a uTf n 01 Handlung wiedergibt, wurde von Kpnzertmei?ter sich der Mann mit den - 1 erkundigt «sä te? Höchste Temperatur am 4. Vtiedrigste , , 4. Niederschlag: — 0,0 mm. ! M M Wintprkur flir ®ranlic. W*rme gesohützt# Lage am Hk I Mil iur Südabh d. Taunus Behagl. eingeridit. kl. «, (UlllMiaB AnsL SpeaialbellaunIaIt, Centr. 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