Samstag 5. März 1910 viertes Blatt Nr. 54 160. Jahrgang Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntag«. heMHe Zweite Kammer. Siegener Strafkammer. oes Ladens Die ^Gießener Lamilienblätter" werden dem ,önjeifler* viermal wöchentlich beigelegt, das „KreisMett für den Kreis Dietzen" zweimal wöchentlich. Die „ravdwirtschastlichea Seit- frage«" erscheinen monatlich zweimal. politifctyc Lagesfcyatt. Ein NeichS-Theatergesetz. jainiitiid) bü Dollar un Jahre ipuroen |ie für sich allem bequem davon leben können. Weil sie aber fast durchweg für eine Familie zu sorgen haben, so führt das in diesen Kreisen zu einer allgemeinen großen Ärmlichkeit. Rotationsdruck und Verlag der Br üblichen UniversilätS - Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- straße 7. Expedition und Verlag: 51. Redaktion: 112. Tel.-AdruAnzeigerGreßen. Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Sberheflen X Gießen, 4. Martz. Vielseitige Verstöße gegen das Gesetz hat sich der Bäckermeister O. 8). zu Nieder-Bessin^en «U jdrulbcn ßornmcn lassen. Er wurde augezeigi, weil i yrv^nvetgu« maliger Aufforderung seinen Namen nicht am LirM^- har anbringen bassen; cs fehlte in der Backstube ber ovrgeschriebene xpiufnapi; auch der Aushang, auf bcm der Kubikinhalt bec L ach't-ube rmb die Johl der darin zu beschäftigen den Personen ver- zeichnet sein müssen, war nicht ausgesülll, und die Backstube, w-ar sehr unrein. Es gingen ihm vier Strafbefehle über je 2 Mk. zu, aus deren Einspruch das Schöfsengendst in zwei Fällen zmtt Freffpruck) kam, da angenommen wurde, der (tienbcrm habe bett über der Ladentüre beffndlickieii s)Lanten des Ütotgeflagten übersehen, und bezüglül) des SpucknapfcS wies 8). nach, daß ein Eimer benutzt wurde. Er fockst das Urteil an und Beitritt die Angaben deS Gendarmen, der angab, die Wunde hatten voll Spinnweben gehangen und der Fußboden sei mit Staub und,Niehl bedeckt gewesen, ruvrtruä geschlossen werden tonnte, die Backstube sei nicht täglich nab aufgezogen worden. Ferner madne er geltend, er habe sein Gewerbe vor der Anzeige gegen ihn Nledergelegi. Tiefe Angab« erwiesen sich alS ti-nrichtig, auch war teilt Zweifel, daß sich die Backstube in unreinem Zustand befunden fxit. Bezüglich der Ausfüllung des Aushangs wollte er den Bürgermeister, den er um Vervbllstöndigung des AuslMigS gebeten hat. verantwortlich marfjien, da er selbst nicht in der Lage gewesen sei, beit Kubikinhalt zu beredten. Wegen dieses Falles hatte er sich an einen Sach* verständigen wenden muffen, da es seine Sackte ist, dafür zu sorgen, daß die gese.cktchen Bestimmungen gehandhabt werden. Seine Berufung ^uuLgcroitien. Xcridbe Augeklagte liegt npt UHLULVIl Z) ' ----- ff. Abg Tr. Heidenreich (Ntl.) wendet sich gegen die Erhöhung der Beiträge der Gemeinden zu den Besoldungen des Forstpersonals um ca. 50 Pfg. pro Hektar und stellt den Zusatz- antrag, daß von dieser Erhöhung die Gemeinden ausgenommen werden, die gezwungen sind, ihre Schälwaldungen in Hochwald zu verwandeln. Tie Arbeit des Tr. Weber schätze er hoch, könne sich jedoch nicht zu der Annahme seines Antrags enticyließen. Abg Nvack (Ntl.) stimmt ebenfalls für größere Sparsamkeit und erwähnt, daß in Tatmstadt 3 Oberförster-nen beständen ! (Heiterkeit). Ferner könne der Oberwrster etwas mehr Kompetenz erhalten, damit er nickst wegen ieder Kleinigkeit am, Ministerium gehen muß. Tas Erträgnis des verkauften Volzes stehe in keinem Verhältnis zur Erhöhung der Volzhauerlohuc. Abg Orb (Soz.) spricht für eine Erhöhung der äußerlt muw- nungcrt war. Besonders interessant ist das, was Renouf als Ergebnis seiner Anfragen über Heiratsalter und Anzahl der Binder mitteilt. Tie verbreitete Ansicht, die Chinesen heirateten fast ausnahmslos frühzeitig und erfreuten sich eines großen Kindersegens,, findet darin vollste Bestätigung. Als Durchschnitt wurde nämlich gefunden, daß in den wohlhabenden Klassen der Bevölkerung beide Geschlechter bereits mit 17 bis 18 Jahren und bei den Landleuten mit \ 17 bis 19 Jahren heiraten. Nur bei den Arbeitern steigt das Heiratsalter der jungen Männer auf etwas über 22 Jahre, während es auch in dieser Volksschicht für die Mäd-^ chen 17 Jahre, beträgt. Tie unglaubliche Gedankenlosigkeit,' mit der von mittellosen Leuten lustig drauf los geheiratet wird, streift oft geradezu an Verrücktheit. Kein Mensch scheint sich vorher ordentlich klar zu machen, wie er denn ferne Frau und die zu erwartenden Kinder ernähren soll. Die Folge davon ist die völlige Abhängigkeit einer großen Anzahl verheirateter junger Männer nebst ihren Familien von ihrem Vater oder Großvater. Tie durchschnittliche Anzahl der Kinder stellt stch auf sechs, von denen jedoch nur wenig mehr als die gaffte das heiratsfähige Alter erreicht. Diese große Sterblichkeit der Kleinen ist eine »anz natürliche Folge der unklugen Eheschließungen mittelloser Leute. Trotz ihrer sehr niedrigen Löhne von durch- Abg. Pennrich (Zcntr.) drückt bcm modifiziert« Antrag gegenüber sein Mißfallen aus. Abg. Tr. $3 c Der (Bb.) (als Berichterstatter) erwidert am einige in der Tebatte aujgetauchtc Fragen, soweit sie im Ausschuß zur Sprache gekommen find. Z. B. seien die vermehrten Forst- ajsefs-oren bauernd nötig und daher zu belassen. Tie Verbesserung! bo3 Einkommens der Forstwarte sei dringend zu befurwortemba man sonst ivenig Leute bekomme und int Vergleich mit den Gew- ö armen das Gehalt geringer fei. Tie Gernei ndewv l dun gen sollen bei Kulturversuckreu nicht als Versuchskarnickel bienen, sondern, man soll jeststehenbe Resultate in die Gemeinde Verwaltungen über- tragen. Aus dem Anträge, die Gemeinden mit 50 Pfg. Pro Hektar zu den Kosten heranzuziehen, muß der Redner bestehen. G)e bei meta t Milbrand erwähnt, baß die Versuche an den Gemeinbewaldungen mit Zustimmung der Gemeinde erfolgen. Abg. U l ri ch (Soz.) spricht zur Bavilligung der Stellen auf den Inhaber. Abg. Ue bet (Zentr.) tritt der Auffassung entgegen, als ob er nur die Anstellung von Nichtakademikem im Forstdienste verlangt habe. In der folgenden Abstimmung werden die Ausschußamrvage einschließlich des Zusatzantrags Heidenveich genehmigt. Zur ,,Ausgabe" wird bei Titel 1, Zuvilliste L-emer Kömgl. Hoheit des Graßhervzgs, der.Betrag von 1265 000 Mark gtgat die Stimmen der Sozialdetnokraten genehmigt, ebenso die nächste Pvistion Titel 2, Beitrag aus der Staatskasse an die Geoßh KabinettSkasse zur Bestreitung der Orfenstosten mit 5142 Mark. Bei Titel 3, Hofbauwesen, werden für laufende Unterhaltuna« 55 350 Mark benrifligt, bei Titel 4, Tomanialbouwesen, 187 890 Mark und bei Titel 5, Kosten der Erhebung, Beitreibung ttnd Ver- redpning der Dornanialgefälle 81 350 Mark. Zu Titel 6, Ziff. 1, Oberförster, gelangt der Antrag der Minderheit des Ausschusses zur Annahme, 12 Oberfvrsterstcllen auf den Inhaber zu bewilligen. Ter Ausgabe von 429 599 Mark wird zugestimmt. Bei Ziffer 2, Forstassistcnten, beantragt der Ausschuß nrit ?Nehrheit, BewiNigimS der angcfoTberten 26 956 Mark, mit Minderheit, 5 Afslstentcw- siellen lediglich auf den Inhaber zu bewilligen. Beide Anträge werden einstimmig angenommen, desgleichen der zu Ziffer 3, Oberförstereiverwalter, usw., den Betrag von 28 000 Mark in Ausgabe zu bewilligen. Nach IV, Ziffer 1 verursacht der Jorsb- schütz eine Ausgabe von 290 495 Mark, der bewilligt wird, nach Ziffer 2, der Dolzhauerlohn, 1013 220 und 10 000 Mark, die ebenfalls genehmigt werden. v O_L_ Ferner gelangen einstimmig zur Annahme folgende Anträge: Zu Ziffer 4, Kulturkosten, a) 354 000 Mark zu genehmigen, b) für das Jahr 1910 50 000 Mcarf eimnalig, zu Zwecken der natürlichen Derrüngung der Buche: die Kosten für VvgelsrMtz irnb Bekämpfung ton Forstschädlingen mit 20 000 Mark, zu ot» willigen Auch bk flwftenanfarberungen' der übrigen Ziffern werben bewilligt. Bei Kapitel 3, Weinbaudomänen, werden die Err^ nahmen mit 171 739 Mark, die Ausgaben mit 1613o2 Marl rnttgebüßen, desgleichen bei Kapitel 5, dolzmagazin zu Darmstatt 9287 Mark und 7827 Mark und bei Kapitel 6, Kapitalzmsen mtb Sonstiges 60 900 Mark und 35 000 Mark. Bei Kapitel 7 Ka- meral- und Forstdomänen, sind 272 456 Mark in Einrmhme, 144 285 Mark in Ausgabe gestellt: die Beträge werden genehmigt. An Kapitel 7 a, Braunkohlenbergwerk LudwigShoffnung, schloß sich eine längere Debatte, die die Rentabilität der Grube zum! lief)en Erhebungen, \v Buyi. vor, daß sie vielleicht einen gewissen groben Näherungswert haben mögen. Für 1812 sind nämlich 352 Mill, und für 1881 sind 380 Mill, angegeben. Die Verhältnis mäßig geringe Zunahme in dem langen Zeitraum von 1812 bis 1881 läßt sich gut aus der entsetzlichen Verheerung erklären, die während des Aufstandes her Taipina-Rebellen viele Hcchre lang gerade die blühendsten und volkreichsten Provinzen des Reiches traf. Hierdurch sollen 40 bis 50 Millionen Menschen umgekommen sein. Für die Zeit von 1881 bis 1902 finden wir eine beinahe ebenso große Zunahme, wie für die vorgegangenen sieben Jahrzehnte, was wieder gut zu dem Fehlen eines solchen Gegengewichts stimmt, wie e§ die große Empörung der fünfziger. und sechziger Jahre mit ihren verwüstenden Begleiterschei- Gegenstand hatte. , Abg Breidenb ach (Bb.) fand bet einem. Besuch der Grube, daß alles wohl in Ordnung ist. Tie Unrentabilität sei dadurch > begründet, daß kein genügender Absatz für die Erzeugnisse vorhanden sei. 4 Millionen Briketts lagerten unverkauft. Man solle rtfio die Produktion einschränken, beim man könne doch nicht der Konkurrenz der „Unionbriketts" die Spitze bieten. Alm Molthaü rell (Bbd., erwähnt, daß bic der^A^^^6 der Diese dürfen natürltch keinen Anspruch auf Genauigkeit in Obersörstrfstellen seinerzeit mtt ganz er^t Unserem Sinne machen, und sie mögen nm nicht wenige sei. Tie forstwarte könnten mit Rücksicht auf di« Vergrößerung Millionen von der Wirklichkeit entfernt fein. Bergletcht der ZZ"jl jum 9. Mi po alsdanr lifchienenen Rübdit Groß Die de siei-» Mi-nu" Offerte; schneien ei iitgtn bei 9 Aus i Wen im - Mütll krda zum 14 3 24 3, 21, 2 1, 2190 Zusamt Höhens Süll ^inbeiDQ Ne» bi; Wen Gerrchtssaat. r._, B.-B. Darmstadt, 3. März. Vor der S t r a f k a m m e r stand beute die 44iährtge Lehrerin F. H. von Bensheim unter der Meteorologische Beobachtungen der Station Giehen. März Wetter 1910 nachts für dringende Fülle sicher anzutreffen: ID6/, Dr. Kipper, Wilhclmstr. 2. — Dr. MeyerhoflF, Süd-Aulage 7. Sonnenschein Reif = -25 c_ E ■s«! '21 nfläge bet Ueberschteitung b e6 Züchtigungsrechts. Der seit 22 Jahren im Schuldienst angestellten und seit 18 Jahren an der Bensheimer Volksschule beschädigten Angeklagten war, als sie die Aussicht in der Panie hatte, hinterbrachk worden, daß eine 12jährige Schülerin Frühslückspavier in den Hof werte. Sie befahl deshalb dem Kinde, während der Woche alles derartige Papier auszulesen. Daraufhin war das Kind von seinem Vater beauftragt worden, der Lehrerin zu sagen: „Es brauche anderer Leute Dreck nicht anfzuheben", was es auch am 2. Dezember v. Js. auf nochmaligem Vorhalt in der Panse ausrichtete. Die Lehrerin versetzte chm hierauf eine Dhrteige und mehrere Schläge auf den Kopf. Nach sachverständigem Gutachten war dadurch Gehirnerschütterung und Nervenassektion verursacht worden, so daß das Kmd wochenlang das Bett hüten mußte und jetzt noch nicht völlig wieber- bergestellt ist. Es letbet an sogenannter traumatischer Hysterie, die aber völlige Heilung vermuten laßt. Die Angeklagte wurde unter Zubilligung mildernder Umstände zu 100 Ai k. Geldstrafe und Tragung sänrtlicher Kosten oerurtetlt. R.-B. Darmstadt, 4. März. In der Entschädigung?- klage der Kinder der Wiiive Wolf sturm von hier gegen die Süddeutsche Etsenbahngesellschast wurde heute die Entscheidung bahnt verkündet, daß über die beiderseitigen Behauptungen, wonach das Verschulden an dem Unfall die Süddeutsche Eisenbahngeiellschaft treffe, bezw. durch das allzu rasche Fahren der Automobtlisten veranlaßt worden sein soll, Beweis durch Vernehmung der in Betracht kommenden Zeugen und Besichtigung an der Unfallstelle ftattfmben soll. Neuer Termin wurde auf den 18. März anberaumt. 5. Marburg, 4. März. Die Strafkammer verurteilte heute einen Lehrer aus dem Kreise Frankenberg wegen Beleidigung einer Frau zu 4 Monaten Gefängnis. Die Verhandlung fand hinter verschlossenen Türen statt. — Dom Schöffengericht wurden zwei Studenten, die sich des Hausfriedensbruchs schuldig genracht hatten, zu je einer Woche Gefängnis verurteilt. kirchliche Nachrichten. Loailge.uche Geinemoe. Sonntag den 6. März, nachmittags 2 Uhr: Taub st u mmen - Gottesdienst im L n k a s s a a l e. Pfarrer B e ch t o l s h e t m e r. 3n der Ztadtkkrche. Mittwoch den 9. März, abends 6 Uhr: 5. Passions-Andacht. Pfarrer D. Schlosser. c EZ-s«' Die nach- A sind am Sonntag dem 5. März stehenden *avl £»IV nur von 12 In mittags bis 12 Lhr 4. 2« 4. 9“ 6.1 7» ■i = + 9.7 »Ü. = +• 1,8 °0. eine Tochter, Martha Berta Margarete Friederike. — 2. Dem Elfendreher Wilhelm Richard Buchholz eine Tochter, Eleonore Johannette Wilhettnine. Gestorbene. Februar. 25. Marie Schmidt, geb. Deibel, 74 Jahre alt, Wolfstrabe 17. — 26. Ruben Ganß, Kaufmann, 25 Jahre alt, Ludwig, straße 52. — 27. Berta Becker, geb. Ncrhrgang, 44 Jahre alt, Goethestraße 59. — März. 3. Mathilde Frank, Lehrerin i. P., 71 Jahre alt, Bergstraße 1. 3. Johannette Pfeil, geb. Simon, 60 Jahre alt, Kreuzplatz 9. Höchste Temperatur am 3. bis 4. Mär; Niedrigste , , 3. , 4. „ 751,1 9,6 4.8 54 SE 2 0 750,6 3.5 4.8 82 E 2 0 751,1 -1,6 3,8 94 NE 2 0 Auszug a. ö. Standesamtsregijtern der Stadt Gietzen. Aufgebote. Februar. 25. Karl Krombach, Fuhrknecht in Klein-Linden, mit Marie Philippine Elisabeth Hofsmann tn Gießen. — 28. Friedrich Pflanger, Postbote in Frankfurt a. M., mit Karoline Ludwig in Ltch. — 28. Isaak Abt, Rauünann in Gießen, mit Berta Kaufherr in Fulda. — März. 1. Heinrich Konrad Feldbusch, Weißbinder, mit Marie Mattern, beide m Rüddmgshalisen. — 1. Karl Thron, Sergeant in Gießen, mit Berta Zoll in Kohden. — 1. Konrad Brmnm, Kaufmann, mit Luise Sepp, beide in Gießen. — 1. Martin Strauß, Kaufmann, mit Toni Rothschild, beide in Gießen. — 3. Anton Jacobi, Maurer in Wetzlar, mit Katharine Elisabethc Eonrad in Alleitdorf a. d. Lda. — 3. Heiiwleh Heß, Kausinann, mit Lina Schmidt, beide in Gießen. — 3. Louis Fischer, Theaterarbeiter, mit Maria Kawoletzli, betde in (hieben. Eheschliehungen. Februar. 26. Ludwig Bende, Bäckermeister, mit Emma Schön- hals, betde in Gießen. — März. 2. Karl Tierlamm, Schutzmantt in Gießen, mit Elisabeths Rein in Allcndorf a. d. Lda. Geborene. Februar. 20. Dem Wagenführer Heinrich Natt eine Tochter Gertrude. — 24. Dem Restatirateur Otto Schmalzigaug eine Tochter, Anna Maria Meta. — 24. Dem Großh. Laudgerichts- fefrelär Dr. Georg Schmuttermaiec eine Tochter, Lilian Emma Mana. — 28. Dem Spengler Heinrich Jakob Konrad Weber ein Sohn, Heinrich Wilhelm. — 28. Dem Taglöhner Georg (Sari ein Sohn, Leonhard. — März. 1. Dem Kaiserl. Bankbuchhalter Dr. Hermann Lagröze ein Sohn, Heinrich Hellwig Wilhelm Hermann Alfred. — 1. Dem ffaglölmer Wilhelm Becker III. eine Tochter, Margarete. — 1. Dem Lacklerer Friedrich Wilhelm Heinrich Neilling Bekanntmachung. Betreffend: Vergebung von Maßarbeiten.* Das Ginbecfcn und Einschlämmen, sowie da§ Wasserfahren bei den diesjährigen Walzarbeiten soll vergeben werden. Angebote sind spätestens bis zum 15. März l. Iß., vormittags 10 Uhr, auf dem Amtszimmer des Unterzeichneten einzureichen, woselbst auch die Angebotsiinterlagen während der Dienststnnden jederzeit zur Einsichtnahme offen liegen. "Riehen, den 28. Februar 1910. Der Äroßfi. Kreiöbauinspettor deS Kreises Gießen. I. V.: Knüll. ______________jjsy _ lies Bezirks Lsllsr. Die diesjährige gesetzliche Gesellenprüfung findet im Monat April statt. An^ derselben können alle jungen Handwerker aus den Orten Trais a. d. L., Mainzlar, Daubringen, Staufenberg, Ruttershausen und Lollar teilnehmen, deren Lehrzeit spätestens am 1. Juli d. I. beendet ist. Die Prüfungsgebühr beträgt drei Mark und ist im voraus bei der Anmeldung zu entrichten. Anmeldeformularien sind bei Unterzeichnetem erhältlich. Schluß der Aumelduuqeu am 25. März d. I. Wir machen darauf aufmerksam, daß die Ablegung der G' «Prüfung Vorbedingung zur Meisterprüfung ist, ihre U ssung daher spätere Nachteile im Gefolge hat. Für den Prüfungsausschuß: Rohrbach. 1194 Konkursverfahren. lieber das Vermögen des Kaufmanns Arthur Koch in Bad-Nauheim, Inhabers der Firma L. Koch m Gießen, wird heute am 3. März 1910, nachmittags 5 Uhr, das Konkursverfahren eröffnet. Der Kaufmann Louis Althoff in Gießen wird zum Konkursverwalter ernannt. Konkursforderungen sind bis zum 26. Marz 1910 bei dem Gerichte anzumelden. Es wird zur Beschltitzfassung über die Beibehaltung des ernannten oder die Wahl eines anderen Verwalters, sowie über die Bestellung eines Gläulsigerausschuffes und eintretenden Falls über die in § 132 der Konkursordnung bezeichneten Gegenstände und zur Prüfung der angemeldeten Forderungen auf Samstag den 2. April 1910, vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte — Zimmer Nr. 18 — Termin anberaumt. Allen Personen, welche eine zur Konkursmasse gehörige Sache in Besitz haben oder zur Konkursmaffe etwas schuldig sind, wird aufgegeben, nichts an den Gemeinschuldner zu verabfolgen oder zu leisten, auch die Verpflichtung auferlegt, von dem Besitze der Sache und von den Forderungen, für welche sie au8 der Sache abgesonderte Befriedigung in Anspruch nehmen, dem Konkttrsverwalter bis zum 26. März 1910 Anzeige zu machen. (b®/8 Großherzogliches Amtsgericht in Gießen. 13 Husaren. Sonntag den 13. März, nachmittags 2 Uhr "" Versammlung - in Westlar, Restaurant zur Flöte. Kameraden, welche dem Verein ehern. 18er noch nicht angeboren, werden gebeten zu dieser Versammlung au erscheinen. 1841 Der Vorstand. Ein guter Rat: Nehmt nur / „Ozomt“ (Prof. Giessler’s Patent) das moderne Waschmittel Es macht die Wäsche Die diesjährige ordentliche Mitgliederversammlung finde Sonntag den 13. ds. Mts., nachmittags um 4 Uhr, in der Wirtschaft deS Herrn Georg Von Eiff (Pinn) zu Grünberg statt, wozu alle Mitglieder des Grünberger PferdeversicherungSveretnS hiermit freundl. eingeladen werden. TageS-Ordnung: 1. Bericht über die Geschäftslage deS Vereins. 2. Vorlage der Jahresrechnung und Entlastung deS Vorstandes. 3. Ausschußwahl. 4. Statutenänderung. 5. VerschtedeneS. J)1/, Grünberg, am 5. März 1910. Dcr Vorstand. HandelslehranstaH Kirchheim'^ Institut I. Ranges mit Pensionat. Gejr. 1862. Höhere Handelsschule. Realschule mit Unterricht in den Handelswisaennchaften und sicherer Vorbereitung für das Elnjahrlgen-Exemen. Muster-Kontor - Prospekte und Eefercnten durch Direktor Aheimer. Aiüüdtr-Iir». | leuuloiluiii 14. ApriL J r,r,rtz» Kein Gichtiker vcrsäumcW Aßmannsbäuser natürlichem Gichtwast'cr. Broschüre m. Heilber. frei. Saison Mai—Sept. Hanpmiedertage: Jean Weisel. EeL2». es“/»] Gtch.öad Aßmanuobauseu am Rbein. Hausbesitzern hoben Rabatt! 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Zu- fchlagSfrist 14 Tage. Gießen, am 5. März 1910. Baugenossenschaft des ev. Arbeitervereins zu Gießen (E. G. m. b. H ) Alice-Schul-Verein Hiessen. Abt. I Alice-Schule für Francnbildung und -Erwerb, Llirchstraße, beginnt am 4. April ihre Kurse- tn allen weiblichen Handarbeiten, sowie des Kursus zur Ausbildung von Handarbeitslehrerinnen. — Anmeldungen sind zu richten an die Oberlchrerm Fräulein L. Moescc, Gartenstr. 30. Abt. II. Koch- und Haushaltungschule mit Pensionat, Steinstratze 10. Beginn des neuen halbjährigen Haushaltilngskurses, sowie des neuen Kochkurses am 4. April. 'Nähere Auskunft und Prospekte durch die Vorsteherin Fräulein I. B. Häuser, Stemtabt 56. Nodheimer Str. 42. 1238) Steppdecken von den einfachsten bis zu den 1. II. IIL IV. V. Bekanntmachung. Die Kornhausgenoffenschaft e. G. in. b. H. in Hungen ist durch Beschluß der Generalversammlung vom 28. Juni 1908 aufgelöst. Die bisherigen Vorstandsmitglieder Rudolf Weiß von Hof-Graß und Heinrich Schmidt I. von Hungen sind Liquidatoren. Eintrag im Gcnoffcnschaftsreglster ist erfolgt. Hungen, den 22. Februar 1910. Gronb. AmtSaericht. B5/„ IV. V. Zöpfe Haarunterlagen, Lockendreher, so» wie alle somtigen Haararbeiten werden schön und dauerhaft an- wo nichterhältlich,wende man sich t wegen Adr.-Angabe an die Fabrik > SCHACHENMAYR,MANN&C°,j SALACH. _J Babnbofstrabc Ecke Wolkcugafsc 27 Telephon 330 Holzversteigerung Mittwoch den 9. d. Mts. kommen im Geuicindewald zum wo alsdann die Eröffnung der Gebote in Gegenwart der Spezia» Brillantweiss zumStricken & Häkeln.^ Haas. D6/b Angebote sind mit der Aufschrift Holz-Submission bis 9. März, nachrnittags 21/, Uhr, bei uns einzureichen, WA- n Racfohne musterhaftes deutsches_____-____ , von hervorragend schönem Bau, modern,dauerhaft u.am bil!iqstefwP?x— i APrachtkataloq,320 Seit.illuslr auch über/ CJ* Ä ^r/'ar^^Tr-Fahrrad-Ztftiehiir.Nähmaschinen^^S. 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Pr. frei. Wichtige Ratschläge für jede Krau enthält Dr. Schäffer's vreisgekrönteo „Fraucubuch". Zusendung gegen 60 '43fg. in Briesmarten von J>r. Schäffer & (£o., Berlin 204, Friedrichstrahe 243._________ 5500 not. begl. Zeugnisse von Aerzten u. Privaten oeweisen, datz Maiierö Lrust-MMllcii mit den drei Tannen l^hrenSie SUPERiOg- Fohlen, Ratzmaschiucn, Fahrräder, Uhren ic. General-Vertrieb; Rieb. Buchacker, Gießen, Ncucu Baue 11. Daselbst U Lose für 10 Mk., solange Vorrat. Für Liste und Porto 25 Pfg. uiehr.________(1347 F1 öch -A'iling de° Mein,,, i S der jy M in L, ^usjührn -lete am fc wte $ diiri 3"««b Ä K "■ ta $011 ein M 1- ■ j Sgen des MW' 1 Og F 7 i Ägt sur d 1 Zje uni) ein I„ insbefoni I M bisherig j ji solche jungen jjl. ■ «treten la 1 «-zlllgemet | rgangeil iv 1. Lon i iiibigteit bi -rb. 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