_ -- K. , xa„ die am 6. September erfolgte. Renschhoirfero verkaufte drete seine Em vorläufiger Abkommen über öte Gestaltung oer ^berung nicht an Oie Französische Bank, ivntorn diese schoß h^ifiifhcn Linan;en dem Maghzen den zur Auszuhlüiig erforderlichen Betrag vor. yilUHjtll. Ter Maghzen bestellte ihr dafür boä bis dahm Remchhamcn em. 5t. *8. Darmstadt, 7. Jan. nträumte Pfandrecht an gewissen Ländereten als -Sicherheit. Das rliner geräumte Pfandrecht an gewissen Ländereien als Sicherheit. Das Pfandrecht erlischt nach Bezaistrmg des Vorschusses. Datz keine deutsche Bank dos Geschäft maclste, lag daran, öcffbie Bemühungen scheiterten, tveil die Beteiligten vv n de r de u t i chen Regierung unmögliche Garantien verlangten. Beim Bau des SarnmeNanais lstrndelte es sich nickst um eine uns in der Algccirasalte zugestandene Arbeit; ferne Ausführung fomttc nur mit Zustimmung der Signatarnräckste an Renichhausen vergeben werden. Dieses Ziel wurde seinerzeit nadt langwierigem Verhand- Dte ^vtetzener KamUienblätter- werden dem AAnzeiger^ viermal wöchentlich beigelegt, das „Kretsblatl fflt de» Kreis Sietzen" zwennai wöchentlich. Die „Lan-wirtschaftlichen Selb fragen** erscheinen monatlich zweimal. werden. , . „.. Düsseldorf, 7. Jan. Der Kohlen- und Ei, en- markt ist weiter belebt. Die feste Lage auf dem Ersenmarkt hält unverändert an. Deutsches Ueich. Die preußische Staatsregierung Hot 1909 für 900 000 Mark Ländereien in den Grenzlreifen .Hadersleben, Apen- rade, Sonderburg und Tondern gekauft, davon befand sich ungefähr die Hälfte in dänischem Besitz. Der Domänen- antauf in Nordschleswig begann erst in den 80er Redaktton, Lxvcditton und Driicterei: Schul» strotze 7. Expedition und Vertag: 5L Redaktion:«El 12. Teü-Adr^AnjergerEietzen. hängt übrigens noch ein zweites ,ehr interesicuttes Gemälde (em' Ecce homo"), das mit der besten baherftchen schule und Pachr in Beziehung zu bringen ist, und — wie man mitteilt — sollen) au* noch weitere belangreiche Bildfchähe in den Räumen der Universität zu finden sein. Es wäre bedauerlich, wenn an dtcseM Orte Kostbarkeiten der Atehrheit tatsächlich weiterhin verborgen bleiben. .Die Gelegenheit ist günstig, diese Schätze ans Tageslicht zu ziehen. — Bund b e u t f * e t Forscher. Bon einer Reibe namhafter Forscher und gelehrter Schriftsteller wurde un letzten Herbst her /Bund deutscher Forscher" mit dem Sitz in Hanno v e r gegründet. Der Bund bezweckt den Zusainmenschtub möglichst aller Vertreter der exakten Wissenschaften aus deit deutschsvrachlichen Ländern. Er beabsichtigt in erster Linie die Ausgeftaftimg eines Bentralblatles ftir deutsche Forschung, Unterstützilng alles vernüni- tigen Natur- und Heimatschußes u. a. Besonders löblich ist es, dab der Bund auch für mohl'etlen Bezug einschlägiger Literatur > sorgen will. — Weltausstellung Brussel 1910. Aehnlich wie- bei allen groben internationalen Ausstellungen wird auch bet der Weltausstellung Brüssel 1910 anscheinend der Versuch gemacht, Nebenausstellungen aller Art zu bewertstelligen. Hierzu konimt, daß gewerbsmäßige und zum Teil iibelbeleumundete AuS- siellungsagente>i bei heimischen Gewerbetreibenden jetzt noch für eine Beteiligung an der deutschen Abteilung der Weltausstellung Brüssel 1910 werben. Demgegenüber macht die .ständige Ans- stellungskomniission iür die deutsche Industrie" im Einvernehmen mit dem Reichskoniinissar ausdrücklich daraus aufmerksam, daß die. Zulassung deutscher Aussteller lediglich durch den Neichskommissar (Berlin NW., Luisenslraße 33/ ’4) erfolgt. Bei Uebertiacumg von Vertretungen für d,e deutsche Abteilung wird ferner größte Vorsicht tnid vorherige Anfrage bet dem ReichSkommtssar brtngenb empfot)len. , . . ... t , — Kapitän BernierS Fahrt tn die arktischen Meeresteile nördlich von Kanada. Dem „Globus" zufolge ist Kapitän Beruier nut dem kanadischen Regierungsdampfer ‘ülrcttc" (dem früheren dentschen Südpotarschifs „Gauß") von einer neuen vierzehnmonatigen Fahrt in die arktischen Vleeresteile nördlich von Kanada hetmgekehrt. Er batte die EiSvrrhalmme in der Hudsonstraße im Jahre 1908 zu untersuchen und einige der volaren Inseln, darunter Banksland, für Kanada formell m Besitz zu nehmen. Er teilt ferner mit, daß er den von Parry wahrettd Jahren und nahm bis 1900 ständig zu. Im Anfang dteses Jahrhunderts trat eine Stockung em, bis der Ankauf un^er dem jetzigen Oberpräsidenten mit voller Kraft einfetzte. Dre Jtzehoer Nachrichten stellen fe]r, daß die Regierung in der Älordmark insgesamt für 4,5 Millionen Mark Grundbesitz gekauft hat, und zwar für reichlich 3 Millionen von Deute scheu und für fast 1,5 Millionen von Dänen. Staatssekretär v Sch o e n begab sich mit kurzem Urlaub nach Darmstadt. Er war früher Offizier im dortigen Leib- Tragoner-Regiment und ist zur Teilnahme an dem 50,agr. Stiftungsfest des Regiments in der hessischen Residenz be. Unsere wirtschaftlichen Interessen in Marokko. Die „Tägliche Rundschau" brachte in ihrer Morgenausgabe eine Reihe ton Angaben, denen gegenüber die „Nordd. Allg. Ztg. folgendes feststellt: Das Dankleiegramm der Tangerer Firma Renschhausen vom 29. Dezember bezieht sich mcht^auf die Be- gleick'ung der Renschhausensck-en Forderung für den ^ammelkanal, Stoffen aus der deutschen Geschichte zuwende. Sudermann soll bann von der No twend ig keit d er modernen Dramatik gesprochen haben, die vielleicht nur einen! Umweg darstelle, um wieder zu der großen Tradition Schillers zu gelangen. Ter Kaiser meinte aber, ihm sei die Lchillersche Tradition jedenfalls lickber als dieser Umweg. — lieber den neu entdeckten Münchner Matthias Grünewald, von dem kürzlich die Rede roar, wiro der „Voss. Ztg." aus München berichtet: Dr. Heinz Braune, Kustos an der alten Pinakothek, ivird als der Entdecker des „verborgen" gewesenen Gemäldes genannt, das er keinem Geringeren als Malllstas Grünewald zuschreiben möchte. o.te „Gertze- lung Christi", um die es sich handelt, Iwar aber keineswegs an einem unauffinbbaren Platze verborgen, sondern hing seit Zähren im kunsthistorisck)LN Seminar der Vucnchener Universität. Tausende, Studenten und Fachleute, sind wahrscheinlich teilnahmlos an bcin Bilde vvrübergegangen, einzelne haben es gewiß aurmerklainer betrachtet und einzelne haben möglickjerweise bähet an, Meister Matthias gedacht. Braune darf jedenfalls das Verdienst für sich m Anspruch nehmen, sehr energisch aus den Zusammenhang mit bekannten Werken Grünewalds aufmerksam gemacht zu haben. Professor Alfred Schmidt in Prag, der uns lange auf die große Grünewald-Publikation warten läßt, soll die Braunesche Zuschreibung bestätigt haben. Tie wissenschaftliche Meinung wird ihr letztes Wort erst sprechen tonnen, roeim das Bild des näheren nnter- sucht und gereinigt worden ist. Die undeutliche und zweifelhafte Zahlenschrift deutel auf das Entstehungsjahr 1503. Wir hatten somit ein Frükstverk des Meisters' Vor uns. Mehr noch als der gefesselte Heiland interessiert in der Komposition eure ganz tm Vordergründe befindliche, unerhört gelenkige unb großzügig hingestellte Landskneckstsacstalt. Es gibt auch noch andere Details, die selbst weniger geschulte Augen jetzt, da das Stichwort gefallen ist, an Grünewald denken lassen, z. D. der merkwürdig angel pannte Ausdruck der Hände Christi und die Haltung des Oberkörpers. Daneben wirken andere Teile des Bildes schwach, tote durch lieber- mrftnngen entstellt, so die untere Partie bc-5 Heilands. Diese und andere Punkte wird die Publikation' des Tr. Braune wohl klärend beleuchten Interessant ist dabei, daß die Universität zurzeit int Zweifel befangen ist, ob das Bild Privateigentum oder Staatsbesitz ist. Der Universität wurde das Bild 1803 aus Landshut überwiesen. Tschudi erlangt es begreiflicherweise nnnmehr für die alte Pinakothek. In demlselben Seminarsaal der IbriPerfität Der F-riedberg-BohwSchwindel, der vom! 26. Marz v. I. ab mehrere Wochen hindurch die zweite Strafkammer des Berliner Landgerickfts I. besckrästigt hatte, gelangte heute vor dem Reichs- qerickft da sowohl der Staatsanwalt tote Friedberg Revftwn ein- gelegt hatten, nochmals zur Verhandlung. Der finanzielle Zw- lammenbruch von Siegmund Friedberg und dessen Hypotheken, und Bankgeschäfts erfolgte vor etwa IV2 Jahren und erregte toett über Berlin hinaus großes Aussehen. Bereits ut den ersten Dagen meldeten sich gegen 600 Tepositengläubiger des Gesiuchteten auS Kleines Feuilleton. — Exzellenz Alfred Hegar, eint der ehrwürdigsten Erscheimmgen unter den batet eben Aerzten, der hervorragende Frauenarzt in Freiburg i. Br. feierte gestern seinen achtzigsten Geburtstag. Er ist einer der Begründer der modernen, besonders der operativen Frauenheilkunde. Schon sein Vater Johann August Hegar genoß als Arzt und Gelehrter einen großen Ruf. Er hatte als Feldarzt die Freiheitskriege mitgemacht und sich dann in D a r m st a d t niedergelassen, wurde Hofchirurg! und Hofmedims und hat besonders über Cholera wissenschaftliche Arbeiten vew öffentlickst. Ter Sohn Alfted studierte in Heidelberg, Berlin und Gießen und wurde 1852 Arzt. Tann ging er zur weiteren Ausbildung nach Wien und ließ sich ebenfalls in Darmstadt als Arzt nieder. Zunächst hielt er allgemeine Praxis, wandte sich aber immer mehr der Fraueroheilkmioe zu und versclxnfte sich aus diesem Gebiete einen solchen Namen, daß er 1864, ohne icmals Assistent gewesen zu fein, oder eine Universitätsstellung bekleidet w haben, nach dem Fortgang von Spiegelberg als ordentlicher Professor und Direktor der Frauenklinik nach Freiburg i. B. berufen mürbe. Vierzig Jahre hat er hier geroirft, bis er 1904, seines hohen Alters wegen, von feinen1 Aemtern zurücktrat Durch fern ganzes Wirken imb seine Schriften webt ein Zug vollkommen selbständigen Denkens und ursprünglicher Auffassungen. Zu seinen größten Verdiensten zählen, rote die Voss. Ztg. mitzuteilen weiß, feine gynäteliogischen Operationsmethoden, auf sie erstreckt iich sein gemeinsam mit seinem Schüler Kaltenbach verfaßtes Hauptwerk „Operative Gpnävoliogie", das seither in vielen Auflagen erschienen ist. Eine Reihe Kiner Schriften haben enge Berührung mit der Psychologie intb sozialen Fragen. So untersuchte er vielfach die Seelenstimmungen der Frau bet ton durch ihr Geschlecht bestimmten Störungen, und feine Abhandlung über ton Gesckstecksts- ttieb, in der er sich entschieden gegen Auffassungen in Bebels Buch über dte Frau wandte, fand allgemein Interesse. Auch^ statistische Arbeiten sind von ihm veröffentlicht worden, sowie eine Studie über ,Jgnaz Philipp Semmelweiß, sein Leben imb seine Lehre". — Der Kaiser und Sudermann. Der Kaiser wohnte cart Mittwoch, wie mehrere Blätter melden, im königlichen Schau- fpieshause der Aufführung von SutormannS „Str and ki rode rn" bei. In der Pause enrpsing der Monarch ton Verfasser und iprad) ihm feine Anerkennung über fein Werk aus. Der Kaiser äußerte sich, über die motonte Dichtung und gab seiner Freude Ausdruck, daß sich die moderne Dramatik wieder mehr den. reite eingetroffen. Der Gesamtvorsband des Bundes der Jndu st rtel-. len Hat einstimmig einen neuen Widerspruch gegen tonj abermals im Reichstag eingebrachten Entwurf der Fern-^ sprech gebühre nordnung beschlossen, da die gep.antei Verteuerung des Telephonverieljrs auch die Industrie schwer belasten wurde. Der Bund der Industriellen spricht sich ,ür die Beibehaltung der Pauschgebühr aus und ist >amit einverstanden, daß bei llebesibürdung eines Anschlusses, etwa mehr, als 10 000-Gespräche im Jahre, der Zwang zur Anschaffung eines neuen Anschlusses eintritt. Die Etnsührung der Gesprächsgebühr von 75 Pfg. für Ferngespräche auf 100 bis 250 Kilometer wird von dem Bunde 0 Aus Hamburg meldet man: An dem Frühstück, das am Freitag -u Ehren der chinesischen Marine-Studien-Kommission im Rathause stattfand, nahmen außer dem Prästdenten des Senats Dr. Predöhl, Bürgermeister Schröder, Senatoren il en Gcrichtshofts,sei durch bte Jahresberichte des zwischenstaatlichen Handelsausschusies errate,en, ut tonen festgestellt werde, daß die Wirksamkeit tos zwiichenstaat- lichen Handelsgesetzes durch die Verzögerungen beeinträchtigt werde, welche mit tor gegenwärtigen Methode tor Eisenbahnen, an irgend ein Bundeskreisgericht zu appellieren, torbunden müh . . Der in Aussicht genommene Gerichtshof soll auS T u n t hter - tu ernannten Richtern bei Bunbeskreisgerichte bestehen; gegen seine Enrscheibungen soll nur tor oberste ^>^rrchrsyof der Vereinigten Staaten angerufen werden können. — Zn der Botschaft wird ferneT der Ansicht Ausdruck gegeben, daß gegen -umP abmachungero zwischen den Eisenbahnen nichts einzuwenton sei Präsident Tast schlägt ferner vor, dem zraftchenstaatllchen Handelsausschusse die Befugnis zu geben, Klagen gegen eine unbillige Klassifizierung der zu befördernton Waren awzustrerogen, die Tarife festzusetzero, sowie die Klage emgereicht ut, um die betreffenden unbilligen Klassifizierungen wieder gut zu machen. Der Ausschuß soll weiter das Recht erhalten aufzn- schieben, zu verändern und für ungültig zu erklären solche Veränderungen tor Tarife ober anberroeitigen jLarifbefhmmungen, welche ton Reetorn ungebührlich' Belastungen auferlegen. — Der Ausschuß soll ferner ton zwischenstaatlichen Eisenbahnen verbieten, Aktien von Konkurrenzbahnen zu erwerben und neue Aktien ober Borobs auszugeben außer ber Genehmigung tos zwi.axn- staatlichen Handelsausschusses. Ueberbies dürfen Aktien nicht unter pari und Bonds nicht unter dem mittleren Marktwert ausgegeton Nr. 6 Zweites Blatt 160. Jahrgang Samstag 8. Januar 1910 r/ _ _ . _ y A . . «oranon4druck and «erlag bei Brühllch« fclchrtn, tigtt» m# «uSnatjm, .<, Sonnt««». HÄ Unw--s->°t» - Bnch. unt S,Clnb™d«eL (DKflcnu ziiijviyu “ — Srneral-Anjeiger für GderheMn cf!en Teilen bc<$ Reiches. Mi! den ihm von bcat Sparern uus- ixttrauten Geldern hatte Friedberg die Eristeirz eines reichen Lebemamios geführt. Zur Heranlvckung von Kunden bediente er sich des von ihm herausgegebenen „Ratgebers auf dem Kapitalmärkte", von dem er, um eine yaftwe Auflage üoräutäitfdmt, 5000 Exemplare selbst bezog. Friedbergs Heljer war der 28 jährige Bahn, der von Friedberg sofort nach Beendigung der Lehrzeit zum Tisponenten gemadxt wvrden mar. Börsengeschäfte betrieb Friedberg schon als 20-Jähriger an der Hamburger Börse. Aus' .Hamburg verschwand Friedberg unter Hinterlassung einer Schuldenlast von 100 000 Mark, die zum Teil von seinem Vormunde gedeckt wurde. In Hamburg hätte Friedberg niemand auch nur eilten Groschen geborgt, um so erstaunter war man, als man hörte, daß er sich tn Berlin als Bankier aufgetan habe und ein Einkommen von 270000 Mark im Fahre versteuere, fldach dem finanziellen Zu- fantmenbrudye Friedbergs, dem die Geschäfte allmählich über den Kopf -gewachsen waren, hätte man unzweifelhaft Bohn sofort verhaftet, wenn dieser nicht den Truck gebraucht hätte, selbst zur Polizei zu gehen, und sich dort als einen der am meisten durch Friedberg Geschädigten hinzustellen. Diese Frechheit imponierte dermalen, daß man ihn laufen ließ. Roch /eine andere Episode zeitigte die Fniedberg-Bvhn-Affäre: Den Konflikt das Krimiual- komMissärs Muller mit seiner vorgesetzten Behörde. Im Laufe derUn- tersuchung hatte Müller ein offenes Telegramm an Friedberg, der sich damals in London aufhielt, geschickt, in dem er ihm riet, sofort zurückzukommen. Dieser eigenartigen Methode, an das Ehrgefühl von Defraudanten zu appellieren, hatte die Pensionierung des Kriminalkommissars zur Folge. Als Friedberg und Bohn im Auslande die Mittel ausgegangeu waren, lehrte Bohu freiwillig aus London zurück und auch Friedberg verließ Mtvyork und stellte sich der Behörde, nachdem ihm teilweise freies Geleit zugesichert wvrden war. Tie Untersuchung zog sich sehr lange hin, so daß die Verhandlung mehrfach vertagt werden mußte. Zti dem Prozeß -vor dem Landgericht suchten die Angeklagten den Nachweis zu führen, daß sie nicht, wie ihnen vorgeworsen wurde, ein äußerst ausschweifendes Leben geführt und Unsummen mit Dirnen und Maitresseu verpraßt hätten. Friedberg erklärte, baß sein finanzieller Zusam'menbruch die Folge einer Reihe von unglücklichen Zufällen war und daß er, wenn man chm Zeit gelassen hätte, allen seinen Verpflichtungen nadjgtfomnien märe, so daß niemand durch ihn einen Pfennig verloren hätte. In der Beweisaufnahme wurde fcftgefteflt, daß die Angeklagten den Aufträgen ihrer Tepo- sitengläubiger, diese oder jene Wertpapiere zu kaufen, nicht nach- gekommen waren. Ter Gerichtshof sah darin ein Vergehen gegen das Aktiengesetz und verurteilte Friedberg zu 2 Jahren Gefängnis und 9000 Mark Geldstrafe. Bohn erhielt ' Jahr 3 Monate Gefängnis und beruhigte sich bei diesem Urteil. In der Verhandlung vor dem zweiten Strafsenat des Reichsgerichts wurden sowohl von den Verteidigern wie von der Staatsanwaltschaft prozessuale Verstöße geltend gemacht. Das Reichsgericht verwarf sch'lftß- lich die Revision Friedberg-'', sowie die Revision der Staatsanwaltschaft gegen die Freisprechung Bohns von einigen Vergehen. Stattgegeben wurde lediglich der Revision des Staatsanwalts gegen die Freiftn-eckung Friedbergs von der Anklage, dem Registerrichter wissentlich falsche Angaben gemacht zu haben. (ScrscbfsfaaL R.B. Darmstadt, 7. Jan. Für die an der Kam-m er für Handelssachen anhängige Klage des Geh. Kommerzienrats Lennel und Gestossen in Mannheim gegen die Süddeutsche Eisenbahngesellschaft wegen Anfechtung von Beschlüssen, die aus der letzten Generalversammlung gefaßt wurden, war für heute Termin anbrraumt, der ohne weitere Verhandlung auf beiderseitigen Antrag bis zum 21. d. M. ver t a g t wurde. — In dem aus dem Automobilunfall auf der Griesheimer Landstraße >wwachsenen Schodenersatzprvzeß, der namens der Kinder her damals ums Leben gekommenen Frau netto'. Wolfsturm gegen die Süddeutsch? Eisenbahugesells cha f t anhängig gemacht worden ist. fand h Ute erster Vwhandlungstermiu vor der Zivilkammer T. des Landgerichts' statt. Tie Anklage ist auf Haftpflicht gestützt unb beansprucht bis auf weiteres eine Rente von 4500 Mk. jährlich, während die beklagte Gcsellschast jed? Schuld eines Betriebsunfalles bestreitet, sich auf eigene* Verschulden der Getöteten lzu rasches Fahren des Automobils) beruft und die Höhe des Entschadigungs- ansprucks bestreitet und Klageabweisung beantragt. Rach Verhandlung der Prozeß bevollmächtigten Rechtsanwalt Hoff mann II. und Iustizrat Hallwuchs wurde beschlossen, vorerst die über den Fall vorhandenen Akten der Staatsanwaltschaft einzu- rorhem, woraus die Verhandlung vertagt wurde. Landwirtschaft. -= Mainz, 7. Jan. Auch der zweite und dritte Tag des w. Vvrtragskursus her Londwirtschaftskammer war stark besucht. Am Mittwoch sprach Geheimerat Professor Dr. Edler über die Ziele und die Wege der landwirtschaftlichen Pflanze n Züchtung" und behandelte dabei in interessanter Weise die zurzeit auch für Hessen wichtige Fragen über die praktische DurchMrung der Pflanzenzüchrung. Ebenfalls im Vordergrund des Interesses stand der Vortrag von Tr. Schmidt- Wandsbeck über seine Erfahrungen auf dem Gebiete der l a n d w. Buchführung und deren Bedeutung für Steuer und Betriebsorganisatiion. Der Referent wies auf Grund praktischer Beispiele und von Zahlenmaterial darauf hin, daß die Benutzung der Buchfuhtungsstd 1 c der Landwirtschaf tslammer durch die Landwirte sehr wichtig sei. Ter Donnerstag brachte au erster Stelle einen Vortrag des bekannten Tier Züchters Domänenrat Brödermann -Knegeudors über Schweinezucht, der wich- ttge landw. Tagcsftagen aus der Schweinezucht behandelte und den Schweinezüchtern wertvolle Winke und Fingerzeige gab. Ein seiner Ueberromterimg an der Cüdknste der Melvilleinsel („SBintcr- Hasen"). 1819/20, niedergelegten Bericht mitgebracht habe. — Persönlichesüber Tw. Cv >o k. Dem amerikanischen Gesandten in Kopenhagen, Dr. Maurice F. Egan, dem die „Rational Tidende" vorgeworfen hatte, daß er sich für Dr. Cook zu ost ins Zeug gv.legt, wurde, wie die „Voss. Ztg." mitteilt, von seiner Regierung ein kurzer Heimatsurlaich bewilligt, den der Gesandte dazu benutzt hat, sich in Washington zu rechtfertigen. Wie Dr. Egan öffentlich erklärt hat, ist er weder von dem Präsidenten Taft, noch von der dänischen Regierung wegen seines Eintretens für C-ook getadelt worden. Präsident Tast sei in seiner Glückwuusck>depefche sehr zurückhaltend gewesen und frohe nur von „her Behauptung gesprochen, das; Covt den Nordpol erreicht hätte". Ms Vertreter der amerstänischeu Negierung erklärte Tr. Egan weiter, hatte ich die Pflicht, Cook zu begichsten. Tr. Cook würde auch nicht wegen seiner eigenen Persönlichkeit so begeistert von den Damen empfangen, sondern weit er Amerikaner ist. Peary Würde ebenfalls so herzlich aufgenommen worden sein. Nach seinem ersten Vertrage vor den dänischen Gelehrten sagte ich zu Cook: „Doktor, Ihr Vortrag stellt mich nicht ganz zufrieden," woraus Cool mir erwiderte: „Ja, wissen Sie, ich habe nicht die Absicht, clley zu erzählen." Ich hatte keinen Grund, Cooks Worte zu bezweifeln und hielt ihn, wie alle Dänen, für einen ehrenhaften Menschen. Seine Einfachheit in Rede und Benehmen bestärkte dessen Eindruck. Er war schüchtern wie ein Schuljunge. Seine Verlegenheit bei den ihm zuteil gewordenen Ehrungen gewann ihm iebnen die Herzen der dänisck>en Frauen. Cook wär fein geschickter Redner und machte zeitweise einen verstörten, um nicht zu sagen einfältigen Eindruck. Wir führten das jedoch aus seine Entbehrungen und seine Abgeschlossenheit in den Polargegendew zurück. Ich stellte Cook mein Heim zur Verfügung und empfing alle, die ihn sehen wollten. Ich will nicht behaupten, daß Cook ein Betrüger ist, aber seine Papiere find unparteiisch und ftreng wissenschaftlich geprüft worden. Tatsächlich war ihm jedes Mitglied dm Universitäts-.Kommission fteundlich gefilmt. Tas Urteil besitzt daher einen großen Wert. Ich kann nur wiederholen, daß Cook einen überzeugend aufrichtigen und schlichten Eindruck matfrte. Die dänischen Frauen und Mädchen sind auch freute noch so von ihm eingenommen, daß sie cm feiner Entdeckung nicht zweifeln. allgemeines Interefse fand der Vortrag des Generalsekretärs Burckhardt-Berlin über die F l e i s chve r so r g u n g Deutschlands..imd die für die Landwirtschaft daraus erwach- senden Aufgaben. Der Refereitt wies an Hand eines umfangreichen Zahlenmaterials, en nommen den al.gemein zirgänglichen statistifchm Nachweisen, nach, daß die deutsche Landwirtschaft jetzt nnü in der Zukunft in der Sage ist, das deutsche Volk mit Fleisch zu versorgen. Besonders wurde festgestellt, daß auch im Jahre 1909 von einer Fleischnot nicht die Rüde fein könne. vermischtes. "Der dänisch-schwedische Unterfcctunnef. Dev Riesenplan eines Unterfeetunnels, der eine Verbindung des fchwedifch -norwegischen und des dänischenEisen- bahnnetzeszu st rategisöben Zwecke nIrewerkstelligen soll, nimint greifbare Formen an. Dänemark und Schweden soll durch den Tunnel zu einer milttärisck-en Einheit gemadit werden. Es wird darum interessieren, welches Gutachten darüber der Oberingenieur Quistgard in einer nordischen Zeitschrift für Ingenieure abgibt. Von den beiden Pläncn des Oberingenieurs Quistgard wird voraussichtlich die Verbindung zwischen Kopenhagen unb Malmö jur Ausführung gelangen, da. der andere Plan eines Tunnelbaues zwifchen Helsingör und Helsingsvrs wegen der Tiefenverhältnisse an der nördlichen Stelle der Ostsee schwer durchzuführen wäre. Tie Tunnelbahn wird tron dem neuen Hauvt- bahnfrofe Kopenhagens, der augenblicklich im Bau begriffen ist, aus gefreit, unb von frier aus auf einen TaMm und einer Brücke ach die Insel Amager übergeführt werden, an deren Südfpitze lief,* 1 die^Einsahrt ins Tunnelportal befinben soll. Auf der kleinen Insel Sa l t Holm wird die Bahn wieder oberirdisch werden, worauf sie an der Ost'küste der Insel wieder unterirdisch wird und m Schonen ausmündet. Nack dem Gutachten des schwedischen Ober Ingenieurs wird die Gesamtlänge der Bahn 36 Kilometer fein. Tie Tunnel sind als „niederzusenkende Rohre" gedacht. Tie Eisenbahnzüge werden elektrisch getrieben werden, und die Bahn wird doppelspurig gebaut Durch den Tunnel wird sich auch eine f edeutende Zeitersparnis für Reifende ergeben. Auch für Deutschland hätte der Tunnel eine große wirtschaftliche Bedeutung, fowie lne Pläne eines Tunnels unter dem Großen Belt unb einer Eisenbalinbrücke scher den Kleinen Best verwirklicht werden. Tann tchrde die Reisezeit von Hamburg nach Malmö, dem Berl. Börs. Cour, zufolge, um 3i_> Stunden verkürzt werden. Ter Plan dieses Tunnels wird in Kürze den Mitgliedern des schwedischen Reichstages übermittelt werden. * Ein Besuch beim serbischen Thronfolger. Eine fesselnde Schilderung eines Besuches beim Prinzen Alexander, ^em Thronsolger Serbiens, gibt ber in Belgrad weilende Berichterstatter der „Daily Mail", der Gelegenheit hatte, sich' ausführlich mit dem künftigen König des serbischen Reiches zu unterhalten. „Er ist kaum über Mittelgröse, das Gesicht gebräunt mit einem Schimmer von Olivfarbe," so schildert ihn der Besucher, „groß, schön unb dunkel sind die Augen, das Haar schwarz, ein leichter Schnurrbart beschattet die Oberlippe: das ganze Wesen des Prinzen, sein sicheres Auftreten zeigen die charakteristischen Merkmale seiner Favtlie. Er trägt Augengläser, und 'obgleich er kein Bücher wurm ist, merft inan ihm an, daß er seine Studien mit Eifer mtb vollem Interefse betreibt." Prinz Alexanber erzählt von seiner Jugendzeit in Petersburg. Als der Besucher ihn rmcfr seinem russischen Lieblingsdichter fragte, -antwortete er: „Das ist eine lck>wierige Frage. Es scheint, daß mein Urteil mit dem Alter wechselt. Ich laö mit leidenschaftlicher Vorliebe Turgenjew, Tolstoi und Tostojewski. Vielleicht zieht mich Dostojewski am meisten an." Ter Thronfolger spricht außer dem Serbischen fließend Russisch und Französisch und auch ein wenig Deutsch. Gegenwärtig studiert er Reckstswif scnf chast unb Kriegswesen. „Im ersten Facl>e helfen mir zwei Universitätspwfesforen, und in der Kriegswissenschaft betten mich zwei Offiziere. Ich kann Ihnen sagen, bis jetzt habe ich damit vollauf Arbeit genug." Prinz Mexander hat eine besondere Vorliebe für Sport und körperlick-e Hebung, er selbst ist ein gewandter Tennisspieler. ,^va," meinte er lächelnd, „ich habe eine große Vorliebe sür Sportspiele und ich würde gern sehen, ic mn alle Arten von Freilustsport bei uns im Lande eingeführt würden." Er ist vor kurzem dem serbischen Schi- und Bobsleigh- Klub beigetreten und verfolgt voll werktätigen Interesses di.: Ent- wickttmg dieses Vereins. ,^Ich erhalte auch ein Automobil, aber es ist noch nicht angekommen." Tie größte Leidenschaft aber zieht den jungen Thronfolger zur Musik. „Das ist eine wirkliche Leidenschaft, ich bin der demütigste Sklave meines Flügels, und er ist mir die Quelle, die.mir reinere Freuden gibt, als irgend etwas anderes auf der Welt." Börsen-Wochenbericht. --- Frankfurt a. M., 7. Januar. Tie ersten Tage des neuen Jahres brachten der Börse eine Enttäuschung. Abgesehen davon, daß die Entwicklung des Verkehrs unter den Störungen zu leiben hatte, bic bie Abtrennung ber Dividendenscheine unb bic babureb veranlaßte Veränberung ber Kurse mit sich bringen, kam die Aufwärtsbewegung ins Stocken und die Neigung zu Gewinnrealisationen gewann die Oberhand. Zum Teil war dies wohl darauf zun'ickzuführen, daß die leitenden Großbanken in ihren Berichten Anlaß genommen hatten, auf den hohen Kursstand der Wertpapiere hinzuweifen und angesichts der großen Hausseengagements eine Lösung der Verbindlich ketten anzuraten. Ties führte zu einer gewifsen Entmutigung, die teils große Zurückhaltung, teils Abgabelust zur Folge hatte. Dazu kam, bq3 die Newyorker Börse erhöhte Aufmerksamkeit beanspruchte, weil sie recht unsichere Haltung erkennen ließ. Befürchtungen wegen der zu erwartenden Tastfchen Spezialbotschasten haben dort den Markt stark deprimiert unb bie Vorstöße ber Baissiers hatten um so größeren Erfolg, als ihnen eine heftige Versteifung beS Gelbstandes zu Hilfe kam. Gleichzeittg waren bei uns bic Gclbver h ältniff c dazu angetan, Verstimmung hervorzurufen. Der Gelbbedarf zum Jafrresfchluß war geradezu phänomenal. Von allen Seiten, namentlich von der Börse, sind starke Ansprüche an den Geldmarkt unb an bic Rcichsbank heran- getreten, so baß biefe mit nicht weniger als 617,89 Mill. Mark in bic Notensteuer geriet. Inzwischen haben sich toteber größere Rückflüsse vollzogen unb auch am offenen Markte ist Geld leichter und ftüfsiger geworden. Man wird aber bamit rechnen müssen, baß ber Verbilligung ber Gelbsätze halb ein Ziel gesetzt ist, zumal wenn die Börse weiter den Geldmarkt stark in Anspruch nehmen und Handel und Jndusttic wieder mit größeren Ansprüchen hcr- vortteten sollten. Heberrascht hat die Diskontermäßigung der Bank von England auf 4 Proz., da die Lage unb nächsten Aussichten bes englischen Gelbmarktes iroch keineswegs frei von Bedenken finb. Menn auch nicht anzunehmen ist, baß bie Reichsbank bem Vorgehen ber englischen Bank sofort folgen wird, fo isv doch angesichts ber zu erwartenben Rückflüsse auf eine balbige Herabsetzung ber ofsiziellen Rate auch bei uns zu rechnen. Mft ber Erleichterung am Geldmarkt hat sich die Stimmung der Börse wieder gehoben, zumal auch die Vorgänge in Amerika später einer ruhigeren Beurteilung begegneten. Man war geneigt, den Nachrichten aus dem Wirtschaftsleben größeren Einfluß einzuräumen unb an anregenden Momenten hat es nicht gefehlt. Erwähnt feien die verschiebentlich gemeldeten Eisen-Preiserhöhungen, die gebesserten Nachrichten vom Kohlcn- marft und die günstigen Berichte vom amerikanischen Eisenmarkt. In allen diesen Niomenten erblickte man eine Bestätigung der schon lange vorherrschenden Meinung, baß der wirtschastttche Aufschwung im lausenden Jahre weitere erfteuliche Fortschrftte machen wird. Daß unter diesen Umständen das Interesse für Montau- und Jndustriepaviere wieder neu belebt wurde, ist natur* ßemäß; die anderen Verkehrsgebiete traten dem gegenüber ganz in den Hintergrund, wenn auch auf ihnen im allgemeinen ein fester Grundton nicht zu verkennen war. Privat-Diskont 36/is%. handel. Dresden, 7. Jan. Ter Aufsichtsrat der Sächsischen Kammgarnspinnerei Hart hau beschloß, der auf den 13. Februar einzubcrufenden Generalversammlung die Verteilung einer Dividende von 9 Prozent (i. V. 5 Prozent) vorzuschlagen unb unter anderem Dem Reservefonds lüu uuu ivcail (i. V. 6785 Marl zu überweisen. .. "rite. Gießen, 8. Jan. Marktbericht. Aui hentigein Wocken- maifte kosiere: Butter pr. Psd. 1.00—1.10 Mk., Hühnereier 1 St. 9—10 Pfg., Enteneier 1 St. 0 Big., Mäfe pr. Sl. 6—8 Ps., Erbsen p. Pkd. 00—00 Pfg.. Linsen v. Pfd. 00— 00 Vfg., Tauben pr. Pr. 0,80—1,00 Dlk., Hühner pr. Sl. 1,00—1,60 Mk., Hähne vr. Stück 0,80—1,80Gänse vr. Pid. 60—70 Pf-, Enteil vr. Stück 1,80 bis 2,20 Mk., Cdüenfleijcl) pr. Psd. 76—84 Pfg., Kuhfleisch vr. Pid. 60 Pfg., Rindfleisch pr. Pfund 70—74 Psg^ Schweinefleisch pr. Pfund 80—96 Pfg., Schweinefleisck^ gesalzen, vr. Pfd. 96 Pfg., Kalbfleisch vr. Pfd. 72—76 Pfg., Hammelfleisch vr. Pfd. 60—80 Pfg. Kartoffeln vr. 100 Kg. 5.50—6.00 Alk., Zwiebeln ver Zlr. 5,00—6,00 Alk., Alilch ver Liter 20 Pfg., Weißkraut ver Stück 10—15 Pfg., per Zentner Alk. 0.00—0.00., Aepfcl per Ztr. 10—18 Mk., Birnen per Ztr. 10—15 "Mk. Nüsse 100 Stück 40—50 Lsg., per Ztr. 0—00 Alk. Alarktzeit von 8—2Nhr. F.C- Wiesbaden. Viehhof-Marktbericht vom 7. Jan. Austrieb: Rinder 84, Kälber 126, Schale 49, Schweine 186. Tenhenz: Rinder minelmäßig, Kalber lebhaft, Schale mittelmäßig, Schlveine mittelmäßig. Preis Diirch- pro 100 Pfd. schnulspreiS £iti>enb> 2,»lad)t« pro 100Pfund gewickil eeocnb« SÄla^r. Ochsen. oon-lnKvon-blS keivichi Vollfleischige, ansgeinästete, höchsten Schlacytn'ertec', höchstens 6 Jahre alt 42—4b 76—81 43 78 Junge, fleischige, nicht ausgemäslete und ältere ansgemästete 38—40 72—74 39 73 Färsen, K ü h e. Bollfleischige ansgemästete Färsen höchst. Vollfleiichige ausgemäslete Kühe höchst. 3d)(acbtiverted bis zu 7 Jahren . . 33—38 64—70 35 67 Aellere misgemäsiete Kühe und wenig gut entwickelte jüngercKühe u. Färsen 30—32 60—65 31 62 "Mäßig genährte Kühe und Jäisen . . 25—27 50 - 54 26 52 Gering genährte Küye und Färsen . . 20—23 33—40 21 36 Kälber. Feinste Mast- (Vollmilchmast) und beste Saugkälber 48—52 80—88 50 84 Mittlere Mast- und gute Saugkälber . 42—46 70—76 4-1 73 Geringere Saugkälber . .... 36—40 62—70 38 66 Schafe. Mastlämmer unb jüngere Masthammel 35—36 70 — 72 35 71 Schwein e. Vollfleischige Schweine bis zu 2 Zentner LebendgeivickU 58—59 73—75 58 74 Vollfteiscyrge Schweine über 2 Zentner Lebendgewicht ... .... 58 —59 73 —75 58 74 VoUfleischigc Schweine über 2*/2 Zentner Lebenbgewicht 55—56 70—72 55 71 Feltschweine über 3 Zentner Lebeubgeiv. 55—56, 70—72 55 71 TeSefomsche Kursberichte des Giessener Anzeigers, mitgeteilt vou der Bank für Hande' und In<1n<212 maitresse brevetee donne le^ons- Hautes r6t"6rences. [0® nw r f*' i < to |(Ä| Mqi de N.-Renaud XV ilsonstr. 8- KrstklllN.SlMMMaler Bullt Empfehle mid) 5iir Anfertigung ' ' von Herren- u. Knabeugarde Gemünden, robe, sowie Damen - Kostüme --1 Jacken in u. allster dem Hause. 097601 Hübner, Stemstr. .o ' • Wohnungen Näh. Liebigstr. 82 v.110 tief in'suche Ronsorde tu vmictcn. Näh. Kreuzplatz 611. [125 Zu Ostern suche^ich einen Lehrling mit gediegener Vorbildung u. guter Handschrift. Zunächst nur schriftl. Ostert. erwünscht I1-» Job. Bath. Noll. Nebenverdienst. Zuverlässiger, solider Mann für einige Abende der Woche u. Sonntags z. Bedienung in einem Ver- einsbaus gegen Uinsatzvergütung gesucht. Antritt sofort ob. 1. Febr. Kleine Kaution erwünscht. Schriftliche Angebote unter 67 an den Gienen. Anzeiger erbet. 2441 2- o. 3 Zimmerwohn. a. verm. Kaiser Allce 32 II. Für Waschfässer geeignete Bütten, sow. leere Körbe und leere Kisten billig zu verkaufen. 260 Schanzenstrake 22. WWWM StieliiMitrÜitiitniitr, öl!?” u. Rhein Hess. u.Kr. Wetzlar bereist, übernimmt n. einige Vertretung. Artikels. Kolonialwarenhändler u. Wirte. Zigarren ausgeschlossen. Reisender ist bei Kundschaft seit 8 Jahren gut eingeiührt. Schriftliche Angeb. unt. 261 an die Geschäftsstelle des Giest. Anz. Ein schön., 17 Monate alt., sprungf. ——— j ~ Timkütoler Rcioicktdollc | (/isiienfiarien steht zu verkaufen bei (178 Heinrich Krebs, Gron-Etchcn b. Mücke, Oberhessen. Atigcs, broocö Möiilhen zum 15. Februar gesucht. [262 A. Engelhardt, Plockstrastc 6. 2 tiiditige Vcrköi-.snimicn möglichst aus der Schuhbranche, sofort gesucht. Zu melden Svriugmanns -07 Blcichstrake 8. (Offene S'trllfii ' • •’ ______________________________1 - '. ■•■■ ■___________________________________________ ZeuerveWrullg Haupt - Agentur. Von ein. alt. bedeutenden Gesellschaft ist die Hauvt - Agentur Giesren mit Inkasso an einen ge- ivandten, fleistigen und soliden Herrn zu vergeben. Schriftl. Meldungen unter 017o an den Giestener Anzeiger erbet. Eiken-, Kolonialw.- und Bau- materialien - Handlung sucht zum baldigen Eintritt, en. a. 1. April, einen KvMmis. Schriftl. Angebote unt. 16o an den Giestener Anzeig, erb. Ducht, kauttonssähiger Ber- käufer für ein hiesig. Zigarren- gcschäft ver 1. März gesucht. Sckr. Angeb. m. Gehaltsanspr. unt. 097 a. d. Giest. Anz. erb. Ober-Inspektor findet per sofort bei erstklassig, alten Lebend-, Unfall- u. Haftpflicht - Versicher. - Gesellschaft bauernbe, angenehme Stellung. Es wird auf eine tüchtige, in Akquisition und Organisation erfahrene Kraft reflektiert, die dementsprechend mit Gehalt, Provision, Gratifikation nnb den üblichen Spesen gut bezahlt wird. Schriftl. Angeb. u. 266 a. d. Geschästsst. d. Gieß. Anz. erb. Generalvertreter für den Vertrieb unserer überall leicht einzusührenden Punsch - Würfel bei liobem Serbien« Tische, Stühle Küchenschränke Kleiderschränke Waschschränke Kommoden, Sofas Betten und getragene Kleider bei [136 loiiis WMp Neoenweg 22._____ Lehrling mit Gvmnastalbildung für mein wissenschaftliches Antiquariat £. I. Rickcrsche Univ.-Buchhandl. 2! lErn st Leg ler.s_______ 1 bis 2 Mäbch. können Kleibermachen u. Zufchneiben gründl. n. unentgcltltch erlernen. 0h6 511rchenvlatz 14 II. Wilhelmstraste 6 n. ist elegante 4'Zimmcrwohnung mit Bad und Balkon ver Avril zu verm. (194 Näk. Frankfurter Str. 29. 0137s Wohnung, 1. St., 4 Zimmer m. reicht. Zub. v. 1. Avril zu verm. Näheres Liebiastraste 87 v. Tammttr. 39 (Ecke Steinstr.) t-Zimmerivohnung nut Zubehör, neuhergerichtet, sofort zu vermtet. Zu erfragen Nord - Anlage 3b im Stontor. 1’224 eÄAÜ Conrad Köhler Seltersweg JiW 274 (64| Sch. 3-Zimmertv. m. Blcichvl., Trockenb., ev. a. Gartenant., ver 1. Zlvrtl zu verm. WeserNr. 19. Mäusburg 3. Sch. 3-Zimmerwohn. nut Gas u. abgeschlossenem Korridor. 1109 | 2 Zimmer | Schützcnstraste 4 2-Zimmcrwohnung nut Zuvev., Garten, Bleichplatz, ver 1. Febr. zu vermieten. l-uo Zu erfrag. Gr. Mühlgafse 43 H. 2131 Freundl. 2-Zimmerwohn.. m. Zubehör alsbald an ruh. Famtlte zu vermieten. Äreustadt ^3. Mansarde, 2 Zimmer, ev. auch Küche, zu vermieten. iy/4 Näh. Schulstr. 5, Ztgarrengesch. 053] Sch.2-Zimmerw.m.Kücheiof. zu vermiet-______Marktplatz 20. Scltersweg <9 elcg. ^Zun.- Wolm. m. Küche, Badezimmer u. Veranda, Gas und clektr. Vidn. II. Stock, p. 1. April ev. 1. Juli zu vermieten. 1'204 __August Ktlbtngcr. 56] Siid-Aulage 15 ist die 1. Etz 7 Zimmer nut allem Zubehör u. Gartenanteil, per 1. Avril zu vermieten. Näh, parterre daselbst. 2—5 Zimmcrwohnungcn Mollkestrahe 2811. wegzugshalb, per 1. Avrtl zu vermieten !2.>5 Zu erfrag. Moltkcstr. 26 v. Wegzugshalber ist eine freunbl. Mansardenwobn. mit Gartcn- autcil zu vermieten und 1. Avril ober später zu beziehen. (26o Näh. Marburger Str. 20. 269] Zwei kl. Mansard.-Wohn. zu vermieten. Lindcnvlatz 4. 0169] 3-Zim. Wolm. u. kl. Logis i. Hth. zu verm. Steinstraste 59. 0184) 1 FamiltenlogiS zu vermieten.____________Maigasse 11. 263) Wohnitng zu vermieten. _____Grone Mühlgasse 37. MhllMll $^bCM su ms Näheres Stepbanstr. 421. Ml. Logis, sow. uumöbl. Zim. zu verm. ["”*■>] Walltorstratze 61. koblcn»,---J270 unter 066 en SlWimtlltM gebraucht, sehr gut Giestener Anzeiger erbeten. MMMI, erhalten. 6iUi9 ab- Prima^ t.un Nachbild iU8CbCn' vubtuioitraü, »T ^Wrabc.ftraite 4 tu. ' ftaft neuer Rtdttcr wmbf SetSnuuTen Wage» billig zu verkaufen. Berechn, aller Art billigst an. Ql63 Harnmstratze lo-_ ' Angebote unter 0104 y ■■■ 1 un bic Geschästsst. beS Giest. Anz. kin j Mädchen, liebsten vom Laube, gesucht. Zu erfragen Bahnhosstrahe 60 III. (0199 ZilMtts Mllllnismlldchkn gemckst. (0200! Steinstraste 42 v. Suche und vermiete Wchtk jeder Bmche Frau Stoll, Schlostgasse 17. 10179 Tückst. selbständ. Mädckeu zum 1. Febr. ges. Frau H. Krevert, Plockstrastc 11 im Laden. (0180 0157, 2 möbl. Zimmer zu vermietz Marktplatz 17III. 0158] Sch. möbl. Zimmer, m. sep. Eing. z. verm. Löberstraste 1 v. 268] Möbl. Zimmer zu vermieten. Lindenplatz 4. 0193) Eins. möbl.Zimmer, ev.niit Kost, zu vermieten. Neustadt 27. 0185) Einfach möbl. Zimmer zu vermieten. Wolkengasse 16. vart. 0189 Einfaches Zimmer billig zu vermieten. Blockstrane 1b, Iv- 0178) Möbl." Zimmer zu vermieten. Löwengafse 20, II. St. 0195) AnstzArbeiter kann Schlaf- stelle erhalten. Hundsgasse 4. 092! Schön möbl. Zimmer, Wolm- und Schlafzimmer, ver sofort zu vermieten. Ederstrane 1. Sch. möbl. Zimmer auf Wunsch mit Pension zu vermieten. 09«35! Liebigstranc 7oT. 0431 Sch-, srdl. möbl. Zimmer zu vermteten. Hillebrandstr. 2 11- 78] Mansardenwohnung sofort zu vermieten. Sonnenslratze 6 208i 2-Zimln.-W.,sow.ein unmöbl. Zimmer mit Kochherd zu vermiet. Näheres Kaiser-Allee 3211. | Möbl. Zimmer | 01721 Gut möbl. Zimmer v. sos. o. spät, z. v. Frankfurt. Str. 25 II. 0152] Sch. möbl. Zimmer, z. verm. ___________Btsmarckstraste 17 v. Ludwigsvlatz 11 1131 mittlerer Stock zu vermieten. 3 bis Wmtt-WnW zu vermieten. J73 ______Frankfurter Straste 41. Das bisher v. Fr. O. Kempfs Wiv bewohnte Logis, Walltorstr. 24, ist ver 1. Avril anderweit, zu verm. Näh, bei Architekt Stein. [17 102] ÄKaotenauzuge, tau neu, Warm it. Kal'wasscravvarat mit Brause, sowie eine Kiudcr- bettstcllc billig zu verkaufen. __________Ludwigsvlatz 8, vart. 093i 3 Svarröste, fast neu, für Kesselanl., sow. 1 runder Wirts tisch z. v. Näh. Walltorstr. 27. 171i(iriii säst neuer Einspänner Wagen steht zu verkaufen bei Phil. Mandler, Unternehmer, Kinzenbach. feiste Htta, durchaus zuverlässig und tüchtig t a. Haushaltungsarbeiten, zu ein. Herrn mit 3 Kindern in der Nähe Berlins gesucht. Nur Mädchen im Alter von 22—26 Jahren »voll. Anfrag. unt. Beischlust der Photographie richten an Haasenstcin & Vogler, A. (9., Berlin W. 8. [hv7/il lÄiSläK Vermittelung nicht ausgescklonen. Frau Pros. Sicvcrs, 240] Gartenstr. 30. Wegen Erkrankung mein. Mädchens suche ich für mehr. Wochen eine Aushilfe. - Vorstellung Dienstag. >249 Frau Professor Dr. (Srastmann, Franks. Straste 531. 01641 Ein Mädckcn z. Hausarb. norm, gesucht. Schillerstr. 23. Mädchen, die für sich näh. woll., können Weignähen gründl. erlern. 051! Plockstrastc 16IV. Bankbeamter sucht Nebenbesch, für abends im Beitragen von Büchern u. and. Bnreauarbesten. Schriftliche Angeb. unt. 019/ an die Geschäftsstelle des Giest. Anz. Tischlermeister o. Vorarbeiler mit la. Zeugnissen, der in a. ben. Möbeln u. Bauschreineret perfekt ist und keine Arbeit scheut, sucht Stellung zum 1. April ober L Mai. Schriftl. Angebote unte,r 247 a. den Giesten. Anzeiger erb. In. Kaufmann m. sch. Handschr., flott. Stenogr. u. Maschmenschr. s. p. 1. Februar o. 1. Avrtl Stellung. Schriftl. Angebote unt. 0202 an die Geschästsst. b. Giest. Anz. erb Ja. Mann, verh., m. sch. Hanb- schrisl sucht Posten als Kanter ob. sonst. Vertrauensposten. Kaution kann gestellt werben. Schriftl. Angebote unt. 030 an den Gsesten. Anzeiger erd. Junger Mann, 26 Jahre, gedienter Kavallerist, sucht Stellung, am liebsten bet Pferden. (0124 Näher. Eredncrstraste 12 III. Sohn achtbarer Eltern, Unter- Sekund., Realschule, sucht Lehrstelle zu Ostern in Fabrik ober Cmgrod-Geschäftz Schristl. Angebote unter 2ol an den Giest. Anzeiger erbet. , 01-531 Frau, die kochen kann, sucht Aushilfst. Liebigstr. 27Mam. Einfaches Mädchen, 21 I .alt, seither als bess. Hausrnadch. taug, wünscht bas Bügeln grunbl. zu erlernen. Vielleicht könnte, ite geg. Mith. im Haushalte Kmt u. Wohnung ohne gegens. Vergütung erhalten. Schriftl. Angebote von Büglerinnen mit Angabe ber Lernzeit usw. u. ob mit ober ohne Verköstigung unter 0131 an bic Geschäftsstelle bes Giestener An- zeigers erbeten. Ktz Beamtenfam. sucht p.l.Avrtl in der Nähe des Oswaldögarten eine gr. 3 ev. kl.4-Zimmerwobn. Schriftl. Angebote unter 0147 an ben Giestener Anzeiger erbet. Kl. Familie suckt in bess. Lage der Stadt auf Avril ob. Mat ,ch. 3 Zimmer - Wohnung u. kleine Werkstcllc. .. Srijriitl. Angebote mit Preis unt. 248 an ben Giest. Anz. erb. Eine schöne 3Zimmerwohnung mit allem Zubeh. von ruh. Mtewr in der Nähe der Anlagen gesucht. Näher, zu er fr. t. ber Geschästsst. des Giestener Anzeigers. chl98 Schöne 2—3-Zimrncrwobn. rn. allem Zubehör in besser. Hause von einzelner Dame gesucht tur 1. Avril ober früher. Schristl. Angebote unter 0143 an ben Giestener Anzeiger erb. Beamter sucht möbl. ungey. Zimmer evtl, mit Klavier. Schriftl. Anqeb. m. Preis unt. 0151 an ben Gtest. Anz. erb. L-3mU.üd.«inMl.zmiim sucht zum 1. April 0196 Prof. Fuchs, Henselstrahe a. Aelterer Mediziner sucht gemütliches Zimmer. Nähe ber Kliniken nicht erforderlich. Schriftliche Angebote unter 271 an ben Giest. Anzeiger erbeten. Nfler KauMlinll sep. Eing. Schriftl. Angebote u. 0201 an ben Giest. Anz. erb. 2181 6-Zimmer-Wolmung tnit ^u^ behör zu vermietz Alicestr. 25. ßitgantc Bkicillge, 63 immer mit reicht. Zubehör, auf 1- AvrU zu vermieten. llia Näb. Goctdettraste 34.______ Sch. 6-Zimmerwohnung m. all. Zub., mit ober ohne Stallung, zu vermieten. Frau Sanitatörat Hnnvt, Asterweg 29. 1129 ^lftcrweg 35, Ecke der Nord- Anlage, schöne 6k.Zimmerwohn., ijl Stock, mit Küche, Badezim.. Veranda u. Zubeh., per 1. Avrtl 1910 zu vermieten. 1120 1J 8 Louis Petrt III. Ludwiästrastc 52. Schöne 6-Aimmerwohnung im 2. Stock mit Zubeh. per 1. April zu vermieten. Näheres im Hinterhaus. (163 ' Kaiser Allee 7 lltä ist II. Etage, besteh, aus 6 Zimm., Bade- u. Mädchenz. in der Etage, Balkon u. Veranda, Bleichplatz, 2-rockenb^, Bodeuk., sof. zu verm. Ptttme-Wol»!., 6 Zimmer 11. Plockstrastc 4. °161 Schöne 5-Zirnmerwobn., Bad, Gas und Elektrisch, seither von ,-nerm Tierarzt Walter bewohnt, per 1. Avril anderweitig zu verm. Näh^Plockstrastc fi im Laden. 0165) 5 Zimmer u. Gartenant. z. v. Bleichstr. 14, Mittelstock. n«l Z. 1. Avril 5'Zimmerw., 1. St., nebst Zubeh. Näh. Ebelstr. 13 v. 081] Nähe d. Bahnh. ü-Ziin -Wohn. m.Ver.u. a.Zubeh. p.l. Avrtl zu nenn. Näh. Eredncrstraste 10 1. Sck. 5-Zimmerwobn. mit all. Zub., Heiz- u. Leuchtg., versetzungs- balb. v. 1. Avril 1910 zu verm. Näb. Ludwigstr. 141.______118 Wohnung, 5 Zimmer, Badezim., Veranda, nebst Zubeh. p. 1. Avrtl zu vermieten. *12b H. Hamel, Löberstr. 19. Hocheleg., neuzeitl. ausgestattete 5-Zimmerwobn.,. 2. u. 3. Stock, eingerichtet. Badezim., all. Beauem- lichkeiten u. reichlichem Zubehör baldigst zu vermieten. 110/ Näh. Eim, Fnedrichstr. 121. Schöne 5-Zimmerwohn., 2. St- per 1. Avril zu vermieten. (108 9käh. Bandel, Edelstr. 16 p. 225! Geräumige 5-Zimmer-Wohn. zi> vermieten. Schillerstraste 7 l. 5-Zim.-Wohn., neu hergerichtet, mit Gartenanteil zu vermieten. 228] ^Wilh. Stumpf, Bergitzr. 22. Schiffcnberger Weg 12 III. 5 Zimmerwohnung per L April zu vermieten. Näheres 15? Louis Beil, Kaiser-Allee 14^. ~~5 Zimmerw., 2. Stock, v. 1. Aprfl zu vermiet. Bahnhos'tr. 59 [020 "Schöne 5-Zimm. Wohnung in ruhig. Lage m. Balkon, Der.. Badezimm. u. Gartenantell zum 1. April zu verptieten. ,138 Hcnielstraste 5II. Steinstraste 15 III 0149] 3-Ziminerwohn. in. all. Zub. per 1. Avril zu vermieten. "Näheres Nord-Anlage 3 1. 0168] Sch. 3 Zimmerw. in. Gas v. 1. April z. verm. Steinstratze 59. °i'Z Bahnhosstr.,l.Stz. fch.geräum. 3 Z.-W. m. a.Zub., a. Gartenant., v. 1. Avril z.v. )cah. H.d.Weitanl. 15. Hausierer gesucht. Zu erfragen in der Geschäftsst. des Giestener s Anzeiger. [254 w’>] Ducht. 2lkauis. t Assekur. g. h. Pr. ev. G. gef. N. Stevbanstr.31 p. Ein mil'tärfreter, selbständiger 3nitaäatcur u. Klempner, der auch in elektrischen Anlagen erfahren ist und auf dauernde Stellung rechnet, gesucht von Gebrüder Diebel, Installation u. Klempnerei, Hersseld. Lohn nach Uebereinkunft. [0146 fträftißcr NMcc gefutfit. 0181] Sägewer^Hammstr. 27^ Lehrling gesucht per sofort ober Ostern. Lcdcrbandluug Kahn, 196] Bahnhofstr. 63. Für die Engros-Abteilung nieür Spezialgeschäfts in Kurz-, Weig- unb Wollwaren suche zu Ostern 1 Lehrling mit guten Schulzeugnissen. [191 Franz Bette, Mäusburg 10. Hasenfelle, Jlttsee, Marder und Kanin sucht zu hohen Preisen zu kaufen A. Kretzschmar. 0130) Triebmeerrettich kaust noch jebes Quantum Karl Amcnd, Gemüsehänbler, Löwengaste 12. Kaufe Bauplatz, wenn ein hiesiges gut rentierendes Haus dagegen in Tausch genommen wird. Schriftliche Angebote unt. Ia6 an den Giestener Anzeiger erdet. käs-11. BenzimMe tauft. Schriftliche Angebote unter 39 an bcn Giestener Anzeiger erbet. 250 Ltr. zu kaufen gesucht. Sckr. Ang. u. 0134 an ben Giesten. Anz. erb. Bauplatz gesucht. Schriftliche Angebote mit An gäbe von Gröhe und Preis, an bic Ervebition b. Giest. Anzeij^r erbeten.^2 2431 Gr. 4-Zimmerwohn. m. Balk., Erker u. Mans.-Zimmer n. Zub. per 1. Avril zu vermieten. Näh. Marburger Str. 66. Schöne Wohnung, 4 Zimmer u. Küche, groh. Korrib., Keller u. Bobenrouin im obersten Stock meines Hauses an ruhige Familie per 1. April l. I. preiswert zu vermieten. [26« W. Kilb ngcr, Löwen-Drogerie, _______Selter Sw eg 79 a._______ 229) 2mal 4 Zimmerwohnungen, parterre u. 2. Stock, Nähe der Universität, am 1. April zu vermieten. Näheres______Lahnstraste 14. 4-Zim.nerwohnung im II. Stock p. 1. April ob. früher zu vermiet. I Läden etc. __| Grohe schöue Läden mit austostenden grosten Raums lichkeiten, auch geteilt, perl.Juli 1910 zu vermieten. Louis Lotz, Bahnhosstraste 22. Der seit langen Jahren von Uhrmacher O. W. Schmibt tnne= gehabte Laden ist per 1. Avru zu vermieten. _ . Neustadt 8. Chr. Lvtes. Meine Scheuer nebst Stallung und Hvsraum ist sofort zu, vermieten. Karl Sack II., O*K.)j Walltoritrane 1. Diners, Soupers in verschiedenen Preislagen. Im Abonnement Preisermässigung. Ca. 30 Ztr. 8^. Heu zu verkaufen. I VßPllllllÖßll Hilt Müclie. Näh. Ebclstrastc 34 H. p. M<4 ^^re Diners. Soupers, Fest- 0144] Futtcrkartofseln z. verkauf, essen mit Bedienung ins Haus. Wie'ccker Weg 16. Saison-Speisen vorrätig. Klein-Linden, Frankfurt. Str. 67. u. Glauzbügeln erlernt ca. 8 Ztr. man in kurzer Zeit gründlich • ' 0391 Kaiicr-Allee 54 III. MichsttM 30 9Cllniöeriitdt_l 2. Etage, bestehend aus 6 bis 7 Zimmern, 2 Kammern u. Zubeh., für sofort zu vermieten. [20H ^crrfchaftl. 5-6 Ziin.-Wobn., Nähe der llniueriitäi, mit elektr. Lickst und Gas per 1. Avril zu vermieten. , [i» Goetbcstrane 3». 210! Asterweg 6011. 4-6-Zim.-W. v. 1. Avril z. v. DLäh. Schottstr. 21. Mäusburg 16 II. Stock, schöne 4—5 Zimmer- Wohnung, Küche u. Zubehör, ver sofort zil^vermieiem <242 241) Pcr 1. Avril zu vermieten 3—v-Aimmerwohnung, auherdem Badezimmer, Mäbchenzim., Küche unb sonst. Zubehör. Näh. Franks. Strane 59 v. 211! 4 gerade u. 4 schräge Zimmer zu verm. Franks. Strane 31. Kaiser Allcc 1,9. Die 1. Etage m.Veranda, Leucht- und Heizgas, vollständig neu her- gerichtet, sofort zu vermieten. Näheres Parterre. <214 0156] Sck. ner. 4- od. 5-Zi.mmerw. mit Zubehör per 1. April d. Js. zu vermieten. . Näh. Frankfurt. Strane 62 p. Wils-nslr. 41. SUS111 Näheres daselbst oder Bureau Horst, Niegelvfad._____________(68 097941 Mans.-Logis an ruh. Farn, z.oerm. Zu bejicbt. v. 10—12‘/vUbr. Löberiir. 1. Pros. Buchhold. Schöne4Z.-Wohn.,Gas,Bleiche, Garten. [024] Frankfurter Str. iD. 4-Zimmerw. m. Zubeh. z. verm. 1391 Frankfurter Str. 43 p. Eine sch. 4-Zimmerw. p. 1. April zu verm. ["^| Liebigitraste 73. Eine 4-Zim.-Wohn. v. 1. April ober früher zu vermieten. [155 Näheres Eberstrane 16 v. 089 ! 4-Zimnierwohn. p. 1. April zu vermieten. _3u erfragen Gr. StemwegOH. Schöne kleine 4-Zim.-Wohnung lManfarbe), vollftänbig neu her- gerichtet, p. 1. April, ev. a. früh., an ruh. Leute vreisw. zu verm. 174! . Steinstraste 57 p. Edcrstranc 14 ~ eine 4-Zimmerwohnung p. 1. April zu vermieten. IH2 Näheres Schillcrstrastc 26. 150) 8-rbl. 4-Zimmerwohnung mit allem Zubehör zu vermieten. Flick, Bismarckstr. 6/8. Marburger Straste 56—58. Einige schöne 4-Zimmer-Wolm. nebst Bad, Gas u. allem Zubeh. pr. 1. Avril 1910 zu verniielen. Zu erfragen Earl Zutt, 0115] Weistbinbergesch. lHinterh.) Mnkauf von (137 Alteisen Lumpen, Metallen Papier, Flaschen. Louis Rotbenberger, Neuenweg 22. Televhon 176. 2 Zimmerw. z. verm. K. Lindcn- strutb, Labnstraste 10. !023 | Verschiedene | Ecke Frankfurter- u. Friedrich- straste 14, 1. Stock, bocöm., neustl. ausgestattete 7-9 -Zim. Wolin, mit all. Beanemlichkeiteil balbimt zu vermieten. Näb. Eim, Fnedrichstr. 12 I. Die erite Etage meines Hauses, Ecke Giiienbergstraste u. Schlffen- berger Weg, 6—7 Zimmer, Babe- zimmer unb sonstiges Zubehör, m per 1. Apri. M "8-7-ziMtt-WohM^, zu vermieten. . 1227 Frankfurter Strane 21. ga f. Knaben Anzwge 09842) H. Jasvcr, Diczstr. 6II. ». Ueberwachung ber UHurriull Ausgaben in allen Fächern der höh. Mäbchenschulc erteilt Lehrerin. Schriftl. Angebote unt 0108 an den Giestener Anzeiger erb. Das Studentische Arbeitsamt vermittelt toftenl. Unterricht t.all. Fächern, Uebcrsctz. re. schristl. j u. münbl. Anfragen an das Stud. Arbeitsamt, Kolleg.-Geb., Zinn 10. iGeschästsst. tägl. 0. 11—12'/« Uhr.) _____________ ID8/,]_________________ Klavierunterr. ert langj. empf. Dame vrcisw.u.gründl. icn.iLObl | a. dieGeschästsst. d. Giest. Anz. erb. «"b. Strick-, S tick-u. Näharbeit, w. übernom. Wresecker Weg 1611. Cand. inath. erteilt Nachbilsc stunden i. Math., Chenne u.Phystk. Schristl. Angebote unter 0116 an ben Giestener Anzeiger erb. ' Zwei Liudenten suchen in guter Familie Mittagtisch. Schristtz Angebote unter 01/1 an den Giest. Anzeiger. In Krankenpflege und Nacht- wachcn empsiehlt sich eine Frau. 0187 Plockstrastc 161\ • Wäsche wird gründl. ausgebesseri. Walltorstrastc 8 II.________l02tt> 'Eleg.Herren u.Damen-Dominos b.z.verl. Landgr. Philipp-Pl.8II.I- 0162 , Gelegenheifskauf in Spitzen u. Befaßen III ■WM I IIIMHIIII I I .. " Von Montag, 10. Januar bi» 25. Januar Verkauf grosser Posten in Spitzen, Festons, Stickereien und Besätzen, weif unter Preis \ Hemden Spitzen ?»i° Meter 12, 15, 20, 40 Pfg. Klöppel-Spitzen wt p« w Meter 45, 75, 100 „ Valencienne-Spitzen p« « Mete, 35, 50, 75, 150 „ Tüll-Spitzen und -Einsätze P=r Met«, 12, 20, 50, 75 „ Spachtel-Spitzen u. -Einsätze p» Meter 10,15,25,40,80 „ Klöppel-Spitzen leinen, imit., per Meter 12, 15, 20 h8 100 „ Rouleanx-und Vorhang-Spitzen io em »reit, pU Meter 13, 18 „ Doppel-Festons p«4*/,M.to 30, 35 „ Madapolam-Doppel-Festons per 4’/3 Meter 55, 65, 85, 100 Pfg. BladapoL-Festons u. -Stickereien^ ,pmr 55,65,85,120,150 „ Weisse, gute Wäsche-Besätze per 3 Meter, Stück 3 n Weisse Wäsche-Besätze P«» Meter 20, 45, 50, 70 „ Wäsche- u. Schürzen-Besätze äJS,25,30,40,50,05 „ Feine, breite, bunte Wäsche-Borden per 5 Meter 85, 100 „ Breite, bunte Wäsche-Borden per Meter 15, 25 „ weiss, cröme und farbig, für Aermel, Einsätze, Blusen und Kleider ■ 1 ** per Meter 60, 85, 125, 200, 250 bis 650 Pfg. Mitglied der Rabatt-Spar-Vereinigung. Sämtliche M-M 25 10 Uhr lasse ich Antwerpen nach Grösse 24—29 Mk. —.60 n ■n V) » Bahuhoistraße 59. D8/, H. Ktippsteiu in Langsdorf. >> llürtiffl B’/i Gummischuhe extra billig » für Kinder Mk. 1.20 für Damen Mk. 1.95 für Herren Mk. 2.50 Frankfurter Schublager » N. Heiss H II Telephon 539. 258 aTäbfnp. n ii Höhere technlwhe Lehren sti<' für Elektro u. Maschinentechnik. u ii H II H II U V H II II H 5 18 22 77 30—35 36—42 36—42 -.70 —.75 —85 Kietzen, am 7. Januar 1910. Großh. Hochbauamt. Neübauburcau Irrenanstalt. __I. V.: Scho n.______ 3 Kühe, 3 Wagen, landwirtsch. Geräte, Heu, Stroh, Hafer' Korn, Gemüse, Kartoffeln, eine Jeldschmiede, Schraubstock öffentlich versteigern. Philipp Timend Ww. ___________Krofdorf.___________ Stammholz zuerst versteigert. Großen-Buseck, den 7. Januar 1910. Großh. Bürgermeisterei Großen-Buseck Schwalb. Mäusburg 12. = 3,68 = 9,07 = 6,81 = 12,24 Abgesteppte Damen-Pantoffel „ Zum imit. Kamelhaarschuhe Holzversteigerung. Do nnerstag den 13. d. Mts., vormittags von Ein Posten Damen- und Herren - Schnallenstiefel regulärer Preis Mk. 3.— bis Mk. 4.— jetzt Mk. 1.75 und Mk. 1.95 Auskunft ertyeuen Red Star Linie in Antwerpen, W. Jullmann in Gießen, Versteigerung. Montag den 10. ds. Mts., nachm. 2l/3 Ubr, sollen dahier Walliorslrahe 6 lDarmst. Haus«: Mehrere Pferde und Wagen, 1 gr. Partie Schuh- und Sattler- waren, 1 Nähmaschine, 1 Schreibtisch, 1 Musikautomat. 1 Klavier, 1 Fahrrad, 2 Schweine, 2 Mille Zigarren, Hauö- u. Küchengeräte aller Art u. verschiedenes Andere zwangsweise gegen Barzahlung versteigert werden. [0194 Gieffen, 8. Januar 1910. Seidel, Gerichtsvollzieher. 49 „ 39 „ 29 , 25 „ „ für Damen „ Hochf. Presskopf Ä Pfd. 60 Pfg. klil. Zervelatasl & Pfd. 80 Pfg. 182 M. Ketzler, Rofffchlächter. Neitbliii Der Zrremßalt bei Kietzen. Auf Grund des Ministerialerlasses vom 16. Juni 1893 werden die nachstehenden Jnstallationsarbeiteu nach Losen getrennt zur Vergebung ausgeschrieben. U. Wasserleitung außerhalb der Gebäude. Los I. Liefern und Verlegen von ca. 300 lfd. m Rohrleitungen und ca. 750 kg Form stücke einschl. Erdaushub. V. E n twäss erun g außerhalb der Gebäude. Los L Rohrlegerarb eiten: ca. 800 cbm Erdaushub, ca. 550 lfd. m Rohrleitungen zu verlegen. Los II. Lieferungen: ca. 500 lfd. m Ton rohre, ctt 50 lfd. m Eisenrohre usw. Die Arbeiten können zusammen oder auch getrennt angeboten und vergeben werden. Zeichnungen und Ver- oingungsunterlagen können aus unserem Baubureau, Licher straße, eingesehen, woselbst auch die Angebotsformulare ohne Zeichnungen, solange der Vorrat reicht, gegen Erstattung der Selbstkosten abgegeben werden. Die Angebote müssen verschlossen in besonderen Umschlägen nach Losen getrennt und mit entsprechender Aufschrift versehen porto- und bestellgeldfrei dis spätestens zum Eröffnungstermin, am 31. Januar 1910, vormittags 11 Uhr, an uns gelangen. Zuschlagsfrist 4 Wochen. W Mrlim iS.RotheAJ Stern jLißinil ib JMdainder )ir werden jetzt zu spottbilligen Preisen verkauft. 9 Uhr an, soll im hiesigen Gemeindewald, Distrikt Streitwald, nachverzeichnetes Holz versteigert werden: 4 Eiche Stämme von 50 bis 59 cm Durchm. = 3,93 Fstm. 40 30 25 14 189 Rm. Buche-, 22 Rm. Eiche-, 4 Rm. Kirschb.-Scheit 58 „ „ 34 „ „ 2 , „ Knüppel 37 „ „ 26 „ ..... Stock 1900 Wellen Buche-, 770 Wellen Eiche-, 100 Wellen Fichte-Reiser. Der Anfang ist am Climbacher Pfad und wird das Kauarieubäbue u.-Weibchen zu verkauf. Naifer-Allee l81.