Zweites Blatt Nr. 30 160. Jahrgang Samstag 5. Februar 1910 E^chetn! täglich mit Ausnahme des Sonntags. Die „Äteßenct Zamtlicndlatter" werden dem ,glnAetfler* otcrmol wöchenilicd beigelegt, da- jtieisbloti Kr den Kreis Sietzen" zweimal «Lchenllich. Die ..Landwirtschaftlichen Seit- fragen" erscheinen monatlich zweimal. Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Sberhesien Rotationsdruck and Verlag der vrüht'icheo UnwersilätS • Brich- und StemörudeteL 9L Lange, Gießen. Redaktion, Exveditron und Druckerei: Schul« straße 7. Eroedltton und Verlag. s-E 6L Redaktion: 112. Lel.-Adru AnzergerGreßen, in der Bauverwaltung neben-1 einzelner großer Wäylergruvpen begnügt, genau denselben 2In* an der jetzigen Einrichtung griffen ausgesetzt sein würde, wie das jetzige Dreiklassensystem!« Auch diese Ausfassung findet durch die praktischen Erfahrungen in Nachbarstaaten, die zu Mehrstimmensystemen übergegangen sind, ihre Bestätigung. Es würde einen Schritt ins ungewifse ^deuten, wenn mau noch unerpwbte Vorbilder unter durchaus verschieden- lärnpsc in den sechziger Jahren des vorigen Jahrhunderts, an bi? Vorherrschaft der Nationalliberalen in der Zeit des Ausbaus des nationaler! Gesamtstaates bis 1879, an das Erstarken des Die Vorlage zur Reform de; preußischen Landtagswahlrecht;. : :Berlin, 4. Fehr. Tie Wahlreforrnvorlage, die dein Landtag? zugeht, erhält, so wird amtlich« mitgeteilt, das Dre i klas se n s y st em in seinem Grundlagen auftecht und beläßt es auch bei der überlieferten öffentlichen Abstimmung. A.s wesentlichste Aenderung bringt er die Ersetzung der indirektenWahl durchdie direkte. Tie Abgeordneten sollen unmittelbar von den stimm- Lerechtigten Wählern erwählt werden, wobei durch die Art der Stimmenzählung in den gleichen Wählerabteilungen des ganzen Wahlbezirks das Gleichgewicht des Einflusses der drei Abteilungen aus das Wahlergebnis gesichert wird. Ter Entwurf bestimmt ferner, daß 'Steuer'6«träge von mehr als 5000 Mark dem einzelnen Wahrer mit dem Ucberschuß. bei der AbteilungsBildung nicht angerechnet werden sollen. Und endlich werden besondere Merkmale höherer Bildung, verdienstlicher Tätigkeit im öffentlichen Leben, namentlich in Ehrenämtern, und ger eifter er Erfahrung im Lebensberufe neben dem bisher altem entscheidenden Maßstabe der Steuerleistungen vorgeschrieben, nach denen in Zukunft gewisse Wählergruppen in die ^oberen Wählerabteilungen eingereiht werden sollen, wenn der Steuer» maß.stcch allein ihnen nicht den ihrer Bedeutung im Staatsleben angemessenen Platz in der Wählerschaft angewiesen hat. Wer sich die früheren Kundgebungen der Regierung zu der Wahlresvrmfrage vor Augen hält, konnte eine andere Gestaltung des Gesetzentwurfes nicht erwarten. In der Erklärung, b!e Fürst Bulow am 10. Januar 1908 vor dem Abgeordnetenhause namens der gesamten Staatsregierung abgab, wird betont, daß diese die Ersetzung der öffentlichen Stimmabgabe durch die geheime nicht in Ausftcht stellen könne, und daß „jebe gesunde Reform des preußischen Wahlrechts den Einfluß der breiten Schichten des Mittelslandes auf das Wahlergebnis aufrechtzuerhalten und Zu sichern, sowie auf eine gerechte Abstufung des Gewichtes der Wahlstimmen Bedacht zu nehmen" haben werde. Und in der Thronrede vom 20. Oktober 1908 ist eine „organische Fortentwickelung" der „auf der Grundlage der Verfassung erlassenen Vorschriften über das Wahlrecht, welche der wirtschaftlichm Entwicklung, der Ausbreitung der Bildung und des politischen Verständnisses, sowie die Erstarkung staatlichen VerantwortlickLeits'gcfühls entspricht", als Ziel und Zweck der in Aussicht genommenen Reform in noch bestimmteren Richtlinien oorgeschrieben und als eine der wichtigsten Aufgaben der Gegenwart bezeichnet worden. Ter öffentlichen Meinung ist es zuweilen erschienen, als wurde zu viel zeitraubende Vorarbeit auf tiefgründige statistische Forschungen über die Wirkungen der verschiedenen Wahlsysteme verwandt. Wer die Bedeutung einer Wahlreform für das gesamte Staatswesen sich vergegenwärtigt, wird dem bedächtigen Vorgehen Anerkennung zollen müjsen. Tie Reform beschränkt sich auf die Beseitigung der Mängel, die nach sechzigjähriger Geltung in der Wirkung des materiellen Wahlrechts hervorgetreten sind, ohne von dem gegebenen festen Toden der verfassungsmäßigen Grundlagen sich weiter zu entfernen, als im Hinblick auf Zweck und Ziel der Reform unbedingt geboten ist. Es wird erneut nachgewiesen, daß der Ausbau des preußischen Wahlsystems in seiner Gesamtheit das entscheidende politische Gewicht in die Hand des bürgerlichen Mittelstandes, d. h, derjenigen Bevölkerungsschichten legt, die am meiften an einer stetig und gleichmäßig fortschreitenden Entwicklung d.s Staatswesens interessiert und von ihr abhängig sind, und daß durch kein anderes System erreicht werden kann, diesem 'iür das politische Leben so überaus wichtigen Bevölkerungselement den ausschlaggebenden Einfluß und die vermittelnde Stellung zwischen den reichsten und den ärmsten Klassen der Bevölkerung Zentrums in der Zeit des Kulturkampfes, an das Hervortreten agrnnidxr Tendenzen nach den Handelsverträgen zu Anfang der neunziger Jahre und an den Eintritt der Sozialdemokratie in das Abgeordnetenhaus als neueste dieser wichtigen Entwicklungserscheinungen. Tas preuß'scke Wahlsystem hat tatsächlich keine Richtung, die int Vol.sleben Wurzel gefaßt hatte und erstarkt war, von ihrer V"'tretung im preußisax-n Vvlksyause ausgeschlossen. Tie Begründung zur Wahlrechtsvorlage widerlegt auch dieZLehauvtung, daß- nunter dem Tre iklassenivahlsystem die breiten Schichten der Bevölkerung nicht zu ihrem Rechte, kämen, mit zahlenmäßigen kurzen Angaben über die tatsächlichen Wirkungen des Systems. Tie Vorlage weist den Uebergang zu einem der theoretisch vtelfack empfohlenen Pluralwahlsy'steme von der Hand, m t keinem von ihnen di« wirkliche Bedeutung jedes Wählers int geistigen, wirtschaftlichen und politischen Leben deS Staates zuverlässig -erfaßt und zur Geltung gebracht werden kann, und daß zwei -Organisationen in einander herlaufen, was an der jetzigen Einrichtung in Hessen namentlich getadelt wird. Der Schwerpunkt der Bauverwaltung liegt wirtschaftlich nicht bei dem Staat, sondern in den Kreisen und in den Gemeinden, und darnach soll man auch eine neue Organisation einrichten. Nur eine Organisation, die das berücksichtigt, wird in Hessen auf die Dauer Beifall finden. Die jetzige Organisation in gleichem Maße zu sichern. Tie Begründung des Gesetzentwurscs weist auch auf die Geschichte der Zusammensetzung des Hauses der Abgeordneten hin, die bezeugt, daß unter dem bestehenden Wahlsystem eine jede starke geistige, wirtschaftliche und politische Strömung, welche weite-Volksschichten wirklich/ tief bewegt, im Lause der Zeit in der preußischen Volksvertretung zur Geltung gelangt ist -und in her -Stellungnahme und Stärke der Parteien ihren Ausdruck gefunden hat. Es sei hierzu erinnert an die überwältigenden Mehr heitert der Fortschrittspartei während der Verfassungs- ist neben ihrer Zweigestaltigkeit aber, was die Organisation des Kreis- und Gemeindebauwesens anlangt, noch unvollständig. Diese Unvollständigleit müßte auch b. festigt werden. Insbesondere müßte die Stellung des Kreisbauinjpektors in ähnlicher Weise, wie diejenige der städtischen Beigeordneten vom Baufach, oder wie diejenige der Bauräte bei den Eisenbahndirektionen gestaltet und in die Kreisverwaltung noch besser eingereiht werden. Dasselbe gilt auch hinsichtlich einer besseren Gestaltung der Stellung der anderen Beamten der Kreisbauinspettion. Es ist nicht zu verkennen, daß eine Organisation, wie sie hier vorgeschlagen wird, für die zurzeit selbständigen staatlichen Baubeamten auf den ersten Blick nichts Verlockendes hat. Vielleicht befürchtet mancher den Verlust seiner Selbständigkeit. Diese Furcht ist aber, wie die Erfahrung zeigt, bei näherer Prüfung nicht begründet. Denn gerade durch die Einreihung in die Selbstverwaltung verliert ein Amt, eine Stellung nichts; im Gegenteil, man kann sagen, eine solche Stellung gewinnt dadurch außerordentlich an Einfluß und Wirkungskraft, aber damit auch an Ansehen und Vertrauen. Und das ist die Hauptsache! satiou gilt vor allem für das Bauwesen. In früheren Jahrhunderten bestand keine Zentralisierung des Bau- >pesens, mie jetzt, und doch haben wir gerade aus früheren Zetten zahlreiche stilvolle, heute noch mustergültige Bauwerke und Straßenanlagen. Von einer Dezentralisation des Bauwesens ist sicher eine wesentliche Verbilligung der Verwaltung zu erwarten. Wenn aber der Schwerpunkt des Bauwesens, was die Kreise unb Landgemeinden angeht, snehr in die lokalen Instanzen verlegt wird (bei den Städten ist dies bereits wegen ihrer eigenen Bauverwaltung schon '•i gewissem Umfang der Fall), dann kann von der Kreis- Utad Ztadtbauverwaltung auch die Unterhaltung der staatlichen Gebäude gegen entsprechende vom Staate zu z ahlende Gebühren mitversehen weroen, ohne daß Nachteile l'ür den Staat older gar für die betr. Gebäude dadurlch U befürchten find. Im Gegenteil, die finanziellen Aufwendungen des Staates würben durch Ersparnisse an Ge- Mlterit und Pensionen weit hinter den jetzigen Kosten zu- nuftteiben. Neue staatliche Gebäude könnten wie seither durch besondere staatliche Beamte (Neubaubehörden > ober Dach durch die Kreisbauinspektoren im Nebenamt (von diesen, Mgen in die Kreistasse fließende Gebühren) projektiert iiad) Prüfung und Genehmigung durch das Mini- 'vertum von dem Neubaubeamten oder Kreisbauinspektor, du4. u*u.i, uju, °°usgesührt werden. Dadurch kann verhütet w-rden, I weil jedes Pluralsystem, das sich mit der Hervorhebung nun Vorschläge zur ©rganifation der Hess. Baubehörden. Von dem Mitgliede eines Kreisausschusses geht uns zu dem Artikel in 9h:. 20 unseres Blattes vom !o. Januar 1910 folgende Ausführung zu: Der in Nr. 20 Ihres geschätzten Blattes in einer Zuschrift gemachte Vorschlag, das zurzeit dem Kreisbau-Jn- jpektor übertragene Bauwesen besonderen „staatlich en Kreisbauämtern", die ganz selbständig sein und an Die Kreisverwaltung nicht ungegliedert sein sollen, zu übertragen, begegnet bei allen, welche die Verhältnisse aus eigener Anschauung kennen, lebhaftem Widerspruch. Man wundert sich, daß in einer Zeit, die von dem Geiste der Selb st v er w al tun g durchdrungen sein sollte, ein solcher Vorschlag gemacht wird. Dieser Vorschlag läuft darauf hinaus, den Kreisausschüssen das Recht der Selbstverwaltung im Bauwesen des Kreises, das Recht, dabei mitzusprechen, auf feine Gestaltung einzuwirken usw., das die Kr eis auss ch üs s e nach der jetzigen Gesetz- qcbung besitzen, wieder zu nehmen. Auch die Gemeinden wären in ihrem Bauwesen, soweit sie solches durch das Personal des Kreisbauinspektors und durch diesen selbständig besorgen lassen, weit schlechter gestellt wie jetzt, wo sie bas Bauwesen durch einen, mit der Kommunalverwaltung in Verbindung stehenden, der Kreiskommunalver- waltung angehörenden Beamten versehen lassen and nicht durch eine besondere staatliche Behörde, tot der Wahrnehmung des Kreis- und Gemeindebauwesens, Vas doch rein kommunaler Natur ist, durch staat - Lid) c Baubehörden würde an sich schon ein Widerspruch siegen, sie würde aber auch in der Praxis zu Erschwerungen bes Dienstbetriebes führen und dadurch schon wesentlich 'ostspieliger werden. Außerdem bleibt zu bemerken, daß ur die Tätigkeit des Kreisbauinspektors und seines Bureaus 'm Hochbau- und Tiefbauangelegenheiten der Gemeinden zurzeit von den Kreisen Gebühren erhoben werden, welche m die Kreiskasse fließen unb darin eine recht schöne Einnahmequelle bilden, so daß ein großer Teil der Kosten dadurch wieder gedeckt wird, welche die Kreisumlagen, die von den Gemeinden aufgebracht werden, entlasten. Auf tiefe Einnahmen aber können die Kreise nicht verrichten. Wenn heute in einer Stadt der Antrag gestellt würde, das Ltadtbauamt als vollständig selbständige, eigene Be- Ii ö r b c neben die Stadtverwaltung zu stellen unb von tiefer in der Art zu trennen, wie, nach der Ansicht d-esi Herrn Verfassers oben erwähnter Zuschrift, die Kreisbau- ämtcr von der Kreis Verwaltung getrennt werden sollen, wenn bas Stadtbauamt hiernach als eine, der Släbtebürgermeifterei gleich geordnete, von dieser unabhängige unb selbständige Behörde Eingerichtet werden sollte, so würbe man damit wenig Plück bei den Herren Oberbürgermeistern und den Stadt- rerordnetenversammlungen haben. Unb mit Recht. Ein solcher Vorschlag würde als ein höchst nachteiliger, für die Äladwerwaltung und deren einheitliche und gedeihliche Lwlsamkeit geradezu Aefährlicher angesehen werden. Eine solche Orgamsation halt der Herr Verfasser aber für die Greife unb die Landgemeinden, also auch für bie meisten Heineren Kreisstädte, für empfehlenswert! Wir haben zu unseren Kreisausschüssen unb Kreistagen bas Zutrauen, daß sie nicht verkennen, welche Gefahr ihren Selostverwal- iuugsrechten unb der ländlichen Selbstverwaltung ans einer solchen Organisation drohen würde unb baß sie, wenn es nötig weroen sollte, hiergegen energisch Front machen. Es ist klar, daß dem Herrn Verfasser auf dem von ihm angegebenen Wege niemand, der die Selbstverwaltuna fördern und hochhalten will, folgen kann unb wird unb daß man sich auf einem der wichtigsten Gebiete der. Selbstverwaltung: dem Bauwesen, die erworbenen Rechte nicht nehmen lassen wird. Änoernfalls ständen wir vor einem gewaltigen Rückschritt, den auch eine, die Rechte der Selbstverwaltung unb den aus ihr folgenden frischen und natürlichen Zug schätzende Regierung gewiß nicht mitmachen würde. Die Verwaltung des staatlichen Bauwesens muß vereinfacht werden, das ist die Ueberzeugung des Herrn Verfassers des Artikels in Nr. 20 und auch meine Ansicht; das geschieht aber doch nicht dadurch, daß man sie durch Zuweisung des Bauwesens der Kreise unb Gemein b en noch mehr verzweigt unb schwieriger gestaltet. Man vereinfache bie Baugesetze, namentlich bie Bauorbnung und insbesonbere bie Ausführungsbestimmungen bazu, man schaffe bie vielen Bestimmungen ab, nach benen bie Bau- okten unb Baupläne in. geringfügigen Angelegenheiten bem Ministerium vorgelegt werden müssen. In den vielen Fällen, in..benen die Kreisausschusse zurzeit nur gutachtlich gehört werden unb bas Ministerium bie Entscheibung hat, übertrage man balbmöglichst bie Entscheidung den Kreisausschüssen in oberster Instanz. Der Ruf nach Dezentrali- artigen Verhältnissen nachahmen wallte. Unter den Mängeln des heutigen Systems, deren Beseitigung vor allem anzustrebcn ist, fteht an erster Stelle die ch wache Wahlbeteiligung. Die indirekte Wahl hat sich überlebt und bietet dem Angriffe ständig neue Nahrung, daß das Wahlsystem in der großen Masse der Wählerschaft eine lebendige Anteilnahme an der Entwicklung des Staates und das Verständnis für staatliche Bedürfnisse und Notwendigkeiten' nicht genügend auskommcn lasse. Die Vorzüge der indirekten Wahl liegen in Verhältnissen, die vom Gange der Entwickelung in den weitaus größten Teilen des Staatsgebietes überholt sind. In den städtischen Bezirken werden die Wahlmänncr längst nicht mehr als Vertrauensmänner ihres engeren Wähleranhanges ge> wählt, sondern als Mittelspersonen zur Durchsetzung der von den Parteien ausgestellten Wahlkandidaten, auf bem Lande aber leidet die Beteiligung an den Wahlen unter dem Einfluß enger örtlicher, persönlicher und wirtschaftlicher Beziehungen. Der Vorwurf, daß das jetzige System die wahre Stimmung des Volkes nicht zum Ausdruck bringe, läßt sich bei so schwacher Beteiligung nicht abweisen. Wenn der Uebergang zur direkten Wahl die große Zahl der Wähler, die heute int Vergleich zu der Wahlbeteiligung bei den Reichstagswahlen zu Hause bleiben, in der Zukunft an den Wahltisch bringt, so wird das nicht nur deck Blick der Wähler erweitern, sondern auch den Parteien, den starken wie den schwachen, Gelegenheit geben, zu zeigen, welchen Anhang sic im Volke haben, und sie davor bewahren, die Fühlung mit dem Leben und Streben der Wählerschaft zu verlieren. Mit der Begrenzung des Höchstbetrages der bei der Abteilungsbildung anzurechnenden Gesamtsteuem des einzelnen Wählers auf 5000 Mark soll ungünstigen Einwirkungen höchster Steuerleistungen auf das Stimmgewicht anderer Mitwähler ent- aegengewirkt haben. Der anormalen Erscheinung der sogenannten- Einer- und Zweierabteilungen, daneben aber auch noch manche andere unnatürliche Verschiebungen in der Klassenteilung, muß' wirksam entgegengetreten werden. Einen entscheidenden Schritt auf dem Wege der inneren Fort-- bildung des Wahlsystems bildet die Einführung sogenannter Bildungsmerkmale. In Zukunft sollen gewisse Wählergruppen (Akademiker, Parlamentarier, Ehrenbeamte in den Verwaltungskörperschaften der höheren und örtlichen Kommunalverbände usw.) aus den Wählerabteilungen, denen ihre Steuerleistung sie zu-^ weist, der nächsthöheren zugewiesen werden. Der Zweck dieser Vorschriften ist, die einseitigen Wirkungen des bloßen Steuermaßstabes auszuglcichen, sowie die nach Bildung, Einsicht, Erfahrung und Staatsbewußtsein zu besonders reger Beteiligung an den Wahlen berufenen Wähler regelmäßig in diejenigen Wahlkörper überzuführen, in denen ihre Stimme ins Gewicht fällt und ihre Teilnahme an der Wahl den staatlichen Interessen nützlich sein kann. Neben den Merkmalen formaler Bildung Hnbi aber noch die weiteren Voraussetzungen eines ge-> wissen Alters und eines mittleren Einkommens für das Auf steig en in die höheren Abteilungen vorgeschrieben), durch die es verhindert werden soll, daß den unteren Wählerabteilungen die Vertreter höherer Bildung und geretfterer Erfahrung gänzlich entzogen werden. Die geheime Wahl Bringt den Entwurf, wie zu erwarten war, nicht. In kleinen Stimmbezirken würde das Wahlgeheimnis in den beiden oberen Abteilungen in der Regel ohnehin durchsichtig sein. Die Oesfentlichkeit beherrscht aus allen Gebieten des staatlichen Lebens in Preußen die wichtigsten Vorgänge, besonders auch das weite Gebiet der kommunalen Wahlen, das nicht unberührt bleiben würde, wenn man in diesem Punkte beim Landtagswahlrecht von den bisherigen Grundsätzen abginge. Gegen terroristische Beinflussungen der Wahlen schützt auch bie aeheime Wahl erfahrungsmäßig nicht, wohl aber würbe bas Gefühl der politischen Verantwortung durch sie bei den Wählenr geschwächt werden. Ohne- ein reges politisches Verantwortungsgefühl gibt es fein Fortschreiten auf dem Wege der gesunden Entwickelung eines Staatswesens. Aenderungen der Landtagswahlbezirke sind nicht in Vorschlag gebracht. Aus den erheblichen Ber- besserunaen, die in dieser Beziehung im Jahre 1906 schon durchgeführt sind, sowie aus einer Bemerkung in der Begründung, daß die Verfassung die einmal eingerichteten Wahlbezirke als dauernde, im wesentlichen unveränderliche Grundlage der Wahlorganisation ansieht, darf man schließen, daß die Regierung in dieser Frage auch jetzt noch auf dem Standpunkte starker Mehrheiten in beiden Häusern des Landtages steht, die cs ablehnen, im Jahre 1906 auch schon abgelehnt haben, einzelnen Landesteilen einen Teil- ihrer Vertretung zu entziehen, um damit diejenige anderer, durch die Binnenwanderung und durch städtische oder industrielle Entwickelung ohnehin schon begünstigter Teile des Staates zu Der* stärken.__________________________________________________________________ 2lu$ dem hessischen 8inanzau$schuh. R. B. D a r m st a b t, 4. Febr. Der Finanzausschuß ber Zweiten Kammer hat sich heute vormittag in Gemeinschaft mit ben Vertretern ber Regierung noch mit verschiebenen Kapiteln des Mini-» steriums bes Innern unb mit Kap. 10, Staatseisen-- ba hnen, beschäftigt, bei welchem bie Einnahme mit 12 000 000 Mk., die Ausgabe mit 328 700 Mk. für öffentliche Abgaben angesetzt ist. Ob man sich bei dieser Gelegenheit auch bar üb er unterhalten hat, baß ber preußische Minister ben an Hessen zu zahlenben ^Ertragsanteil für 1910 auf 600 000 Mk. höher angesetzt hat, vermochten wir nicht zu erfahren, ba sich bie Herren Volksvertreter wieber einmal recht „zugeknöpft" zeigten. Nur soweit konnte man hören, baß Herr Ulrich feinen Antrag auf Mänberung bes preußisch-hessischen Gemeinschaftsvertrages wieber mit zur Beratung stellen unb ber Ausschußberichterstatter für das Kapitel, 2lbg. Molthan, sich bem Antrag auf eine Revision bes Eisenbahnvertrages anschließen wirb. Der Antrag Raab auf Besserstellung ber eheinaligen Angestellten ber Lubwigs- bahn würbe vom Regierungsvertreter für überflüssig er- klürt, ba ja ben Betreffenden nochmals der Uebertritt in den Gemeinschaftsbienst freigestellt worben ist. Ferner scheint noch eine längere Besprechung über Kapitel 12, direkte Steuern usw., stattgefunden zu haben, idoch verlautete darüber nur soviel, baß bie Regierung an dem Institut ber Untererheber festzuhalten geben!t, weil es eine große Bequemlichkeit für die Landbevölkerung darstelle unb die evtl. Ersparnisse „nur etwa 25 000 Mk." betragen würben. Weiter wurden noch bie verschiebenen Kapitel des zweiten (Vermögens-) Teils besprochen. Der beim Ministerium der Justiz angeregte unb auf 148 000 ML. veranschlagte Neubau eines Amtsgerichts- gebäudes zu Friedberg wurde vertagt, bis man die Gewißheit erlangt hat, baß burch ben Verkauf des alten Gebäudes Liu wesentlichen die Mittel für den Neubau gewonnen werden können; es soll übrigens noch durch eure Lokalbesichtigung ein genauerer Einblick in die Friedberger Verhältnisse gewonnen werden. Im Kapitel „Zentralbauwesen des Finanzministeriums" scheint sich der Ausschuß für Bewilligung der angeforderten Kosten non 34 950 Mr. Sitr Erweiterung des Finanzamts in Oppenheim entschieden zu haben. Bei der weiteren Forderung desselben Kapitels im Betrage von 914 000 Mk. für Territorial-Flußi- nnd Dammbau wandte sich der Negierungsvertreter gegen den gleichzeitig mit zur Beratung gestellten Antrag Dr. Winkler, den als zweite Rate angeforderten Betrag von 400000 Mk. für die Dainmverbesserung in den Gemarkungen Guntersblum, Ludwigshöhe, Dienheim und Oppenheim einschließlich der am m Verlegung zu streichen, die Regierung um Einbringung einer besonderen Vorlage darüber zu ersuchen und vor Erledigung dieses Antrags die bereits bewilligte erste Rate nicht anzugreifen. Der Regierungsvertreter legte die Gründe gegen diesen Antrag dar und darnach dürfte sich die Mehrheit des Ausschusses gegen den Antrag entscheiden. In der für nächsten Dienstag anberaumten Sitzung soll noch über das Kapitel direkte Steuern näher verhandelt und dann die Abstimmung über die einzelnen Kapitel vorgenommen werden. 2hts Stadt und Land. Gießen, 5. Februar 1910. ** Lehrerpersonalien. Uebertragen wurde dem Lehrer Hch. Berwig zu Reichenbach eine Lehrerstelle an der Gcmeindeschule zu Leiselheim, dem Lehrer Ludw. Henrich zn Ober-Wöllstadt eine Lehrerstelle an der Gemeindcschule zu Osthofen, dem Lehrer Julius Kray er zu Haßloch eine Lehrerstelle an der kath. Schule zu Groß-Umstadt. — Erledigt sind: Zwei mit eoang. Lehrern zu besetzende Lehrerslellen an der Gemeindeschule zu Griesheim. Eine mit einem kath. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu N i e d e r - R o d e n. Die mit einem eoang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Eckels Heini. Mit der Stelle ist Organistendienft verbunden. •* Kun st verein. Die Gemälde-Ausstellung am Brand zeigt gegenwärtig eine Kollektion von 33 Gemälden des bekannten holländischen Malers Gerard Bergs ma, die eine besondere Ueberraschung bietet. Wenn auch die Bilder beim ersten Blick auf manchen etwas befremdend wirken, wird man doch bei längerem Beschauen den Eindruck gewinnen, daß man es mit den eigenartigen Schöpfungen eines reichen, seine eignen Wege gehenden Künstlers zu tun hat. Ein Holländer, der studienhalber nach Italien geht, ist eine Seltenheit, da doch seine Heimat so viele malerische Anregung bietet. Bergsma hat es gewagt, die südl. Sonne, die bunten Land- bewohner der Sabiner Berge, schlanke Mädchen, bqrtige Männer usiv. zu Bild zu bringen und sein Wagnis ist ihm, wie die Ausstellung beweist, gelungen. Seine Bilder werden wohl auch hier ein besonderes Interesse erwecken. Georg Greve-Lindau, ein früherer Schüler von Kalkreuth, der mit 10 Bildern zum crsteninal im Kunstverein vertreten ist, hat wiederholt einen einmütigen künstlerischen Erfolg davon getragen, was ihm auch hier mit fernen Arbeiten gelingen wird. I. G. Mohr-Frankfurt, dessen Bilder in der letzten Ausstellung allgemein gefallen haben, ist wieder mit drei schönen Landschaften aus der nächsten Umgebung vertreten. Auch von A. Eberle-München ist ein Bild, „Im Stall® betitelt, ausgestellt, das sicher gefallen wird. Em größeres Gemälde „Bergwald im Schnee" von A. T hiele-München, das in der Münchener Ausstellung mit der gold. Medaille ausgezeichnet wurde, hat die diesmalige Ausstellung auch auf- zuweijen. Ferner befinden sich noch Einzelwerke von E. Rüdisühli, Prof. Lutteroth, F. Ehrenberg, G. Rienecker, H. Giebel, E. Eckenfelder, H. Rasch und von unserem einheimischen Künstler W. Barthel eine schöne Kollektion Aquarelle in der Ausstellung. Werke der Plastik sind von D. 9JL Sachse-Dresden, „Schwere Arbeit" imb „Der Mäher", ausgestellt. Ein Besuch fei aufs angelegentlichste empfohlen. Geöffnet ist die Ausstellung Sonntags von 11 bis 3 und Werktags von 11 bis 1 Uhr. ** 2-em Deutschen P rivat-Beamten-Verein gehören in Gießen Männer aus sehr verschiedenen Kreisen an: neben Univerfitätsprofessoren und Aerzten stehen Privatangeslellte im engeren Sinn — leider aber noch keine großen industriellen oder Handels-Firmen — als korporative Mitglieder. Um auch solche dem Magdeburger Hauptvercin zuzuführen, um den Verkehr mit ihm zu erleichtern und zu rereinsachm, um allen, die es angeht, das soziale Gewissen zu schärfen, hatten einige Mitglieder die Gründung eines Zweigvereins angeregt. — Am Donnerstag ■ abenb sprach der Tirellorialvertreter E. Reine mund aus Magdeburg über „Die Bedeutung der Bestrebungen des Den t s chen P r iv a t-Beamten -V ere i ns f üynn ser W i r t s ch a f t s 1 e b e n". Nach einem Rückblick auf die wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands in den letzten Jahrzehnten betonte der Vortragende, daß sich auch der Stand der deutscher Privatbeamten nach auswärts bewege. Der Privatbeamte kennzeichne sich durch zweierlei. Einmal habe er mit dem Arbeitgeber die geistige Be- ickästigung gemeinsam, andererseits habe er mit dem Lohnarbeiter das Los der Abhängigkeit zu teilen. Eines aber unterscheide ihn. Tas sei nicht der Standesdünkel, sondern-es seien Eigenschaften, out die man täglich stoße: Berusstreue, Pflichteifer, die selbständige Betätigung und das große Verairtwortlichkeitsgefühl. Jrn Auschlu-ß daran erklärte der Redner, daß von 188'2 bis 1895 ter Stand der deutschen Privatbeamten um 118,9 Prozent zugenommen habe, während sich die selbständigen Betriebe nur um 1,3 Prozent vermebrt hätten; der Stand dec Arbeiter habe um 62,6 Prozent, die Jndm.rie um 66,5 Prozent und der Handel um 85 Prozent zugenommen. Tas kommerzielle Unternehmen von Krupp-Essen habe schon in den Jahren 1904/05 4632 Beamte beschäftigt, und in einem finanziellen Unternehmen, der Deutschen Bank, seien 2000 Privatbeamte tätig. Bei einer Berufszählung im Jahre 1908 habe man einschließlich der Familienangehörigen fünf Mlllionen Privatbeamte gezählt. Ob angesichts dieser Zahlen nicht der Staat und die Arbeitgeber ein unbedingtes Jntercise da.ast Wien, die Sicherstellung der Privatbeamten vorzunehmen? Aw läßlich einer Umfrage bei 2 Milllonen Privatoeamten fe.cn nur 157 400 Antworten -- 7 Prozent eingegangen. Aus diesen Antworten habe sich die Tatsache ergeben, .daß es mit der Bezahlung sehr schlecht aussehe. 60 Prozent hätten ein Einkommen unter 2100 Mk, 26 Prozent zwischen 2000—3000 Mt. und nur 14,3 Prozent über 3000 Mk. Tas bedeute einen Durchschnittsgehalt ron 2046 Mk. Aus diesem Einkommen heraus tonne durch Spartätigkeit niemals an eine Existenzfürsorge für die Familie gedacht werden. Für einen ^tanb, der in politycher, industrieller, wirtschaftlicher, technischer Beziehung so hervorragende Leistungen aÜfzuweisen habe wie die deutsche Privatbeamtcmchaft, iiir d.e bedeute die jungst erfolgte lendenlahme Erklärung des Staats- fckrctärs Tr. Delbrück im Reichstag über die Vorlage zur ftaatt. P°nsionsver>iä erung der Privataiigestelitcn einen ^a>lag ins Gesicht ! (Bravo!) Ter Redner richtete die tinjfort)ening an die PrivatLeamtemchast, hiergegen energisch zu pwtestieren und zunächst den Leg der Selbsthilfe zu beschreiten. Dec BortraZende oab Dann ein Bild von der -£t gant tat um ued deutschen Prwat- beauüeimereins, schilderte feine Beoeutung und lyob feine reiche Zahl von Kaffen- und Wohlfahrtseinrichtungen hervor. Die klaren und eindringlichen Darlegungen hatten ben Erfolg, daß sich die gvohe Mehrzahl der als Gäste anwesenden Zuhörer als Mitglieder meldeten. Turch ihren Beitritt war die für einen Zweig- rtrein satzungsgemäß geforderte Mitgliederzahl erreicht, und da über die Hälfte, aller Mitglieder anwesend war und diese sich einstimmig für die Schaffung einer Ortsorganisation ausfprachen, w tonnte, zur Gründung eines Zweigvereins geschritten werden. Auf, Vorschlag des Seminardirektors Tr. Quentell, eines der ältesten Mitglieder des Vereins, wurde Prof. Tr. .Kraft zum Vorsitzenden gewählt. Er machte zwar geltend, daß er nur durch eine jrüliere private Stellung Mitglied geworden sei, und daß au die Spitze eines Privatbeamtenvereins doch ein Privatbeamter gehöre, erklärte fick aber dann im Jnterefse der Sache bereit, den Vorsitz für das laufende Jahr zu übernehmen. Außerdem wurden in den Vorstand gewählt: Buchhalter Feiser, Kaufmann Rühl, Bautechniker Probst und Buchhalter Seeger. Damit hat der -L-. P.-B.--V. festen Fuß in Gießen gefaßt. Ter Vorstand des Zweigvereins, mie auch das Direktorium des Hauptvereins zu Magdeburg, sind jederzeit bereit, Interessenten nähere Auskunft zu erteilen. ** Vom freisinnigen Verein wird uns geschrieben: Wir machen darauf aufmerksam, daß die auswärtigen Besucher der am Sonntag statifindenden freisinnigen öffentlichen Versammlung, die mit den Dreiuhrzügen anzukommen gedenken, noch rechtzeitig zum Beginn in Steins Saalbau eintreffen können, wenn sie die Straßenbahn (rote Linie) bis zum Ludwigsplatz benutzen. ** Das Anlage-Konzert fallt morgen aus. — Fellingshausen, 3. Febr. Am Sonntag den 15. Febr. findet die Viehkassenversammlung statt. — Es wird beabsichtigt, bis zum Frühjahr die Äolzschneid- maschine von Krofdorf hierher zu bekommen, da diese überallhin gefahren werden tann. Börsen-Wochenbericht. _ — Frankfurt a. M., 4. Febr. Tie Widerstandskraft der Börse gegenüber den Newporter Vorgängen scheint nunmehr etwas gebrochen zu sein, wenigstens hat die in Wallstreet herrschende Unsicherheit neuerdings dis deutschen AUirkte stark in Mitleidenschaft gezogen. Auf fast allen Gebieten trat stärkere Realisationsneigung hervor, die die Kurse in eine langsame Rückwärtsoewegung versetzte. Dieses Ueberwiegen der Verkam s- und Abgabelust wurde allerdings durch mannigfache Momente gefördert. In erster Linie war es wohl das Gefühl, daß das Jahr 1909 mit feinen fast durchweg starken Steigerungen der Aktienkurse der Besserung der allgemeinen Wirtschastsl- lage ausreichend oder gar überreichlich Rechnung getragen habe. Tie Phantasie ist durch diese Steigerungen einigermaßen ausgeschab- tet worden; ja man erwartet nunmehr, daß die Industrie die Hoffnungen rechtfertige, denen die Börse schon Ausdruck gegeben hat. Eine von außen kommende Störung blldete ferner die nun lchon wochenlang auf der Newhorker Börse lastende Unsicherheit. Obschon die dortige Lage durch den Rückzug schwacher Clemente eine erhebliche Besserung erfahren hat, fehlt es an Zuversicht, da die Machthaber dem Markte keine nachhaltige Stütze gewähren und im Verdacht stellen, alsbald wieder Abladungen vorzunehmen, fo bald und so ost sie dem Markt einigermaßen unter die Arme gegriffen haben. So viel sich beurteilen läßt, ist der Verkaufsandrang drüben auf innerpolitifche Rücksichten zurückzusühreu. Zweifellos hat die Verteuerung aller zum Lebensunterhalt nötigen Gegenstände Unwillen gegen die Macht der Trusts hervorgcrufen; dies legt nahe, daß die Negierung in ihren Schritten gegen die Trusts durch die öffentliche Meinung unterstützt wird. Inwiefern die Furcht vor gerichllichen Entscheidungen gegen den einen oder anderen Trust berechtigt ist, läßt sich schnAw« beurteilen; in früheren Fällen haben die Gerichte den Trusts nur wenig anhaben können. Tie Ungewißheit darüber dürfte noch längere Zeit den Markt beherrschen und ungünstige Rückwirkungen auf die europäischen Börsen haben. Was hier die allgemeine Depression noch steigerte, waren nach längerer Pause auch wieder politische Besorgnisse hinsichtlich der Lage auf dem Balkan, dock) konnte man sich bald wieder beruhigen. Man hofft mit Zuversicht, daß es den Aiächten auch diesmal gelingen werde, den Zündstoff auszulöschen, bevor er eine gefahrdrohende Situation geschaffen hat. Eine gewisse Stütze hatte die Börse nur in der Flüssigkeit des Geldmarktes unb namentlich in der Hoffnung, daß die Bank von England, wie auch die Teutsche Reick)sbank weitere Dislontherabsetzungen vornehmen werden. Ter bedeutsamen Nachricht, daß eine Störung der deutsch-amerikanischen Handelsbeziehungen kaum mehr zu befürchten ist, schenkte man später ebensälls größere Beachtung, so daß die Tendenz gegen Schluß der Woche sich wieder etwas befestigte, indessen konnten die Kurseinbußen nur zum geringen Teil eingeholt werden. Privatdiskonto 3V16 Prozent. hiartic. Gießen, 5. Febr. Marktbericht. ?luf heutigem Wockeu- mailte kostete: Buller pr. Pfd. 1.00—1.10JUtf., Hühnereier 1 St. 9—10 Pfg^ Eltteueier 1 St. 0 Pfg^ Käse pr. St. 6—8 Pch Er'bfen p. Pfd. 00-00 Pfg., Linsen p. Pfd. 00—00 Pfg., Tauben pr. Pr. 0,80-1,00 Alk., Hühner pr. St. 1,00—1,60 Mk„ Hähne pr. Stück 0,80—1,80 Alk., Gäufe pr. Pid. 60—70 Pf., Ente« pr. Stück 1,80 vis 2,20 Alk., Ochicusteisch pr. Pfd. 76—84 Pig., Kuhfleisch pr. Pid. 60 Pig., Rindfleisch pr. Pfund 70—74 Pfg., tsd)iuemefleifd) vr. Pfund 80—96 Pfq., Schlveiuefleifch, gefalzeu, pr. Pfd. 96 Pfg., Kalbfleisch pr. Pfd. 72—76 Pfg., Hammelfleisch pr. Pid. 60—80 Pfg. Kartoffeln pr. 100 Kg. 5.60—6.00 Alk., Zwiebeln per j.r 5 00—6,00 Alt., Milch per Wer 20 Pfg., Weißkraut per Ltück 10—15 Pfg., per Zeutuer Alk. 0.00—0.00., Aepfel per Ztr. 10—18 Alk., Birnen per Zlr. 10—15 Alt. Slüfie 100 Stück 40—50 Pfg per Ztr. 0—00 Alk Marktzeit von 8—2 Uhr. Gießen, 4. Febr. Viehmarkl. Bei dem am 1. und 2 gebrar abqehaltenen Markte waren aufgetrieven 1195 Stück Rindvieh, 1t6'Schweine. — Ter nächste Markt findet am 15. und 16. Februar statt. F.C- Wiesbaden. Vieh hoi-Marktbericht vom 4. Febr. Austrieb: Rinder 82, Kalber 153, Schale 54, Schweine 206. Tendenz: Rinder mittelmäßig, Kalber mittelmäßig, ed)afe mittelmäßig, Schweine mittelmäßig. Preis Turch- pro 100 Psd. jchnlltspreis 78 44 74 41 72 34- -37 71-73 35 76 42 40-44 72-80 34-39 67 65—70 36 75 37 37-38 74-76 74 58 73—75 57—59 74 84-92 68-80 53 44 88 74 5'5—56 46—48 62—66 55-60 36—43 64 57 39 31—34 27-30 23—26 32 28 24 58 57 73—73 70—75 57—59 öö—59 redend- . Lombard. Eisenbahn.. ,> . Ocsterr. Staatebahn . . Princc - Henri - Eisenbahn . Harpcner Bergwerk . Laurabtitte . . Luinbardeu E. B Nordd. Llovd . Türkculust 109.0: 181.80 137.1" 256.50 156.50 H4.75 161 6" 211.00 178.30 136.90 256.20 89.30 161.90 244.25 114.00 E. 134.01 206.60 ' 194.40 . 102.0- Canada E. B..... Darmstädter Bank . . Deutsche Bank . . . Dortmunder-Union C. . Dresdner Bank . Tenienz behauptet. 4°/0 Ocsterr. Goldrente . 4'/s°/o Oesterr. Silberrente. 4"/0 Ungar. Goldrente 4° Q Italien, Rente . . t. 3% Portugiesen Serie I . 3% Portugiesen n III . 4’/,% rass. Staatsanl. 1905 4'/,% japan. Staatsanleihe Die nach- A sind am Sonntag dem «. Februne stehenden ßiyl £ilö nur von 12 i hr mittags bis Vt i . nachts für dringende Fiille sicher anzutreffen: m - Dr. Geyer» Seltersweg 64. — Dr Wagner, /West-Anlage j i 3°/, do. 3*/,°/o Konsols 3. , 4. 205.70 194.70 . 22.41) . 101.90 176.89 4°/0 Conv.Türken von 1903 Türkenlose . .... 7 176.80 4°/0 Griech. MonopoI-AnL 4% äussere Argentinier 3°/0 Mexikaner . . 4*4% Chinesen . - Aktien: . Bochum Guss . .. . Buderus E. W. - . - . . Tendenz befestigt. Auszug o. d. 5tanvesamtsregiftem der Stadt Sienei Aufgebote. u * Februar. 4. Ludwig Bende, Bäckermeister, mit Emma Schö>- hals, beide in Gießen. — 4. Heinrich Leinweber, Tacstöhner n-i Anna Ruhl, beide in Hungen. J Sheschliehungen. Januar. 29. Karl Glock, Garde-Unterosfizier in Tonnsta^ mit Katharine Melcher in Gießen. 29. Georg Thomas, Subrinmr mit Lina Battenberg, beide in Gießen. — 29. Inlms Arnileti, Agent in Friedberg, mit Adolfine Lomar in Gießen. — 29. HemrG Wahl, Landbrie'träger in Nieder-Geinünden, mit Maria deutel in Gießen. — Fcbrnar. 2. Christian Kuhn, Kaufmann, mit Knniguilt Bauer, beide in Gießen. Geborene. Januar. 24. Dem Hillswerksührer Hermann Aiax Schieß- ein Sohn, Albert Arthnr. — 24. Dem Bauunternehmer Anguß Scheppclmann eine Tochter, Erika Gertrude. — 29. Dem Gastwin Emil Philipp Adain Sieck ein Sohn. — Februar. 2. Dem Schu> machermeister Ferdinand Eckert ein Sohn, Ferdinand. Gestorbene. Januar. 28. Wilhelm Wiengel, König!. Statioiisasststent i. P, 57 Jahre alt, Löberstraße 11. — 3L Diargarete Fische», geb. Ameist, 67 Jahre all, Bahnho'straße 49. — Februar. 1. Katharine Lol>i( geb. Kullmann, 45 Jahre alt, Kaiser-Allee 50. — 2. Georg Wilhelui Peppier, Oberpostschaffner, 48 Jahre alt, Asterweg 53. — 4. Ehrislimi Schnecko, Eisenbahnschlosser, 60 Jahre alt, Wolkengasse 7. I hecht bzUEMI, .rABAKv.nroART.fABR J YENJDZE ■ 'WWW ■ DAS STUUS ' Höchste Temperatur am 3. bis 1. Februar ----- Niedrigste Siieoerschlag: — 0,0 mm. TeSefowisch© Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank für und Industrie^Giessen. Frankfurter Börse, 4. Februar, 1.15 Uhr. Febr. 1910 Barometer auf 0® reduziert = c A Q C der Luft Absolute Feuchtigkeit Relative Feuchtigkeit Windrichtung Windstärke i Grad 6er BrDöNrung in gehn lel der slchtb. filmmelsfl. Wetter 4.' 2" 737,0 3,6 4.2 72 N 4 7 Sonnenschein. 4. 9SS 743,1 2.0 4.6 87 NW 4 6 Bew. 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Zusammenkunft am Uhr am kleinen Wald beim Brunnen; am zweiten Tag um 10 Uhr daselbst. 816 1000 Buchen: D»/a 6850 Wellen 100 Wellen 822 465 633 2 6 18 n v 33,40 9,53 203 136 28 115 1200 170 Buchen-Scheiter Eichen-Lcheiter Aspen-Scheiter Buchen-Knüppel Eichen-Knüppel Fichten-Knüppel Zusammenkunft ist Buchen-Reisig Elchen-Nersig Buchcn-Stock Eichen-Stock Fichten-Stock Das Vorlesungsverzeichnis der Universität Rostock für Sommer 1910 ist kostenfrei Lurch das Sekretariat zu Grauschild Violekchild Cardinalschild Grtinschild Weissschild (Sichen: Buchen: Nichten: Kiefcrn-Stämme Flchten-Stäinme Eichen-Derbstangen Fichten-Stangen Lärchen-Stämme 498 10 108 16 31 ersten Tage auf der Krei8> 369 9 ff ff n » v Fm. ii Die Rm. u n ff » Rm. ii n ff 42 21 120 46,8 67 20 292 38 25 -12 m lang — 4 Film. -12 m lang — 3,41 — 1,21 ----- 36,30 — 0,88 ---- 11.24 — 34,47 Fichten-Derbstangen . Fichten-ReiSstangen . im Alter von 43 Jahren. Um stille Teilnahme Ha^ßillig^rgi^ für Strickmaschinen vorleilhafh 26 20 800 23—25 11—17 24 ' 34,6 160 33,6 Montag den 7. Ncbruar, 1 abendö 8", Uhr, Monatsverfammln^ bei Kamerad Bogt, Sonnens» 1 Zahlreich. Erscheinen erwünch HL „ B Brennbos^: Die Zusammenkunft ist auf der Kreisftraße Dorfgill —Garbenteich. V d. F.r Nutz- und Brennholz-Verkauf aus dem Futereffenten-Walde Rordeck-Winnen Oberförsterei Rotzberg Bez. Kasiel. Montag den 14. Februar von vormittags 10 llbr ab fallen an Ort und stelle öffentlich iiieisiblctend versteigert werden: 9 Uhr an kommt in den Distrikten Heegwald und Heeg stranch folgendes Holz zur Versteigerung: Grüningen, den 4. Februar 1910. Gilbert, Bürgermeister. Die Fichten Derbstangen find sehr geeignet für Maurer und Weißbinder nl-> Gerüststangen. Das Holz lagert 3 Slim, von den Bahnstationen Allcndorf a. d. Lda. und Kondors der Vhtie Dollar Grllnberg. geb. Becker im Alter von 37 Jahren in die Ewigkeit abzurusen. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Carl (£ohv. Nern. Lang-Göns, 4. Februar 1910. Die Beerdigung findet Sonntag den 6. Februar, nackm. 3 Uhr, statt. 0934 Bettenhausen, am 4. Februar 1910. Großh. Bürgermeisterei Bettenhausen. Rott. Holzversteigerung. Donnerstag den IO. und Freitag den 11. d. *J)i- edesmal von morgens 9 Uhr an, soll im hiesigen Gemeint wald, Distrikt Wellersloh, nachverzeichnetcs Holz versteigect werden: 200 Rin. Scheit. 180 Rin. Knüvvel. 50 Rm. Stöcke. 1250 Rin. Reiser. Holzversteigerung. Dienstag den S. l. M, von vormittags 10 Uhr an, soll im Grüninger und Dorfgiller Markwald folgendes Holz versteigert werden: 300 Rm. Buchen-Schcitholz, Franealse mAltresse bpevet^e donne lecons. Hautes reförenceb 1035 de N.-.Renaud, Wileonstr. 8. Rm. » Todes-Anzeige. Verwandten und Bekannten die traurige Mitteilung, daß ei’- Gott dem AUniachtrgen gefallen bat, meine liebe Gattin, unsere liebe lOlutler, Schwiegertochter, Schwester und Schwägerin Spezialil-äh Brillantweiss zum§tricken& Häkeln. Aufforderung. Die zur KoukurSmaste S. Elsoffer in Wietze« fü Waren, die vor dem 13. November 1909 (Uebergang des Warcnlagerrestes u. Betriebs auf Frau Bertha Elsoffer) entnommen worden find, geschuldeten Beträge find bei Meldung gerichtlicher Schritte binnen 8 Tagen an mich Oi zahlen. [811 Gießen, den 5. Februar 1910 Raa b, Rechtsanwalt, als Konkursverwalter. Schöne u. nute fiepe« hijhnerkauf.SiestetSam besten bei M. Becker. Weidenau Sieg.Ih10/l3 Gegr.1885. Katalgratis. Holzversteigerung im Deurruer (tknieinbcumlb* I. Bau- und Nutzholz. Donnerstag den 10. dH. Mts, vormittags Heuchel tzelm fiorii!!!’ Heute Samstag abend: Gross. Kappensitzam: bet Gastwirt Fr. Volkmaiu: Konzert wird auSgestihrt v. dem berühmten Orchester Sturni. 833] Das närrische Komitee Anfang vräz. 7 Uhr 58'DZin. 63 2e! Eintrittskarten haben Gültigdi: bis zum stattsindenden Bezirks Turnfest. straße Beuern-Geilshausen, am zweiten Tage auf der Straße Beu er n -Allertshausen. Beuern, den 5. Februar 1910. Großh. Bürgermeisterei Beuern. Wo nichterhältlich,wende man siet wegen Adr.-Angabe an die Fabrik Schachenmayr.Mann&g SALACH. 9 3 52 23 167 167 Allen Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Mitteilung, daß meine geliebte, ireit- sorgendc Mutter. Schwester und Schwägerin Frau Margarethe Reh heute nach längerem Leiden sanft entschlafen ist. Gießen (ScltecLw. 79), Paris, d. 5. Febr. 1910. 827 Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Carl Reh. Die Beerdigung findet am Montag dem 7. d.M., nadnn. 2 Uhr, von der Kapelle des neuen Friedhofes auö statt. Holzversteigernng. Freitag den 11. Februar d. F. fommt tm Markwald Bettenhauseil folgendes Holz zur Versteigerung: II. Brennholz. Freitag bett 11. ds. Mts., vormittags von 9 Uhr au im Distrikt Appelspeck: Todes-Anzeige. Nach' schwerem Leiden entschlief heute mittag meine liebe Frau, unsere teure Mutter, Großmultter und Schlviegermutter Frau Marie Balser geb. Spaar im Alter von 60 Jahren. Um stille Teilnahme bittet Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Karl Balser, Polizridirner. Albach, Lich, München, Bettenhausen, Steinheim, den 4. Februar 1910. Die Beerdigung findet Sonntag den 6. d. MtS., Versteigerung. Montag den 7. d. MtS., nadim. Ä'/3Uhr, tollen bahirr Walltor- straße 6 (Darmstädter Hans- mehrere Bierde u. Wagen, 1 gr. Partie Schuh- u. Sattlerwaren, 1 Ladentheke, 1 Ladenkasse, ein Schreibpult, 1 Bücherschrank, 1 Eisschrank, 1 Nahmaschine, 1 Klavier, 1 Musikautomat, zwei Schweine, 1 Fahrrad, 2 Mille Zigarren, Haus- und Küchengeräte aller Art und versch. andere zwangsweise gegen Bar- zahlung versteigert werden. Gießen, 5. Februar 1010. (00970 Seipel Gerichtsvollzieher. Durchm., 6— 7 m lang = 3,16 Fstm. „ 4 m lang ----- 0,50 Fstm. , 4— 7 m lang = 2,14 Fstm. Oberförsterei Strupbach Brcnnhohmsieigems- Stfiutbt.nrfc ftönipöberg u. Siebt. Am Dienstag dem 15. Februar 1910, vorn». 1.10 litt werden in der Schlierbach'schen Wirtschaft zu Bieber aus et: Distrikten Rotebergökom, RotebergSwand. Bierruten, Etzbachier Streitwald. Dünsbergskovf, Neubaag und Kleiner TünSberg v» kauft: Eichen: 91 Rm. Brenn Scheit u. Knüvv, 15 DOn, Steif. L 217 Rm. Reti. IIL, 3 Rm. Stockh. Buchen: 231 Rm. Schelt u Knüvv., 870 Rm. Steif. II., 333 Rm. Reis. IIL, 21 Rm. Steif. I 00 Rm. Stockh. Nadelholz: 2,5 Rm. Scheit, 5 Rm. Knüpp., 5 Reis. II-, 12 Rm. Steif. III. ___________________________ W Rm. Buchen-Scheitholz , „ -Knüppel , w -Reisig , , --Stöcke Holz-Submiffion. Auö Revier Feldbcimcr-Wald bei Hungen soll nachstehenle.' Stammholz auf dem Submissionswege vergeben worden: Eiche: 3 St. =- 6,95 Im. (60 uno mehr Ctm. Durchm.), 2 & = 1,44 Fm. (50-59 Ctni. Durchm.), 2 St. = 3,16 Fm. (40-49 Gin1 2 St. — 2,09 Fm. (30—39 Ctnü). Buche: L St. = 1L44 Fm. (40-49 Ctm.), 10 St. --- 7 kV (30-39 Ctm.l. Hainbuche: 2 St. -- 0,62 Fm. (20—29 Ctm.). Dao Holz ist bereits gefallt und wird vom Forstgehilsen T' l in Hungen vorgezeigt. Angebote sind verschlossen mit der AufichM »Holz-Submission" bis spätestens Freitag den 11. Februar d. T- vorm. 10 llbr, bei Grästichcr Oberförsterei Arnsburg ^Post Lt eitizureichen. bitten Die trauernden Hinterbliebenen. (9efok. Ochsenfleisch 45 Psg. B4/s Portwein-Punscli-Essßnz (v. Carl Schroeter in Hanau a. M.) schmeckt und bekommt vorzüglich sowie Schwedisch. Punsch,Arrak und Rum-Punsch, Arrak de Bat. und Rum dc Jam. empfiehlt F. Schott [”° Bahnhofstraße, Ecke Wolkengasse 556 Rm. Buchen-, 30 Rm. Eichen-, 18 Rm. Kiefern-Scheu - „ „ «niipx-l Stock ___________ ......... ...Wellen „ Reiser Der Anfang ist an beiden Tagen am Thicborn. D-2 Stammholz wird am ersten Tage zuerst ausgeboten. Großen-Buseck, den 4. Februar 1910. Großherzogliche Bürgermeisterei Großen-Buseck. Schwalb. 82 Wäsche zum Bügeln wird stets angenommen bet Frau Reitz, 127) Schiffenberger Weg 10 NI. 0839) Sch. Vercinszimmer noch A Nutzholz: 15 Stamme IWagnerholz). 18 Rm. Rutzrollen Ialtrein) u. 28—86 Ctm. Durchm., 2 Mir. lg. 20 Rm. Felgenholz, 1,25 Mir. lang. 500 Stück Derbstangen 11. stl. Eichen- „ darunter 8 Rm. Rutzschcitcr, Buchen- und Eichen Knüppel, „ „ „ Reiser, „ „ . „ Stöcke. Mein Dausgarten, SM-r graste 11, mit gutem Obst w Beeren bepflanzt, zu oerpadite „ 807) »ölt "Rab. bei Fr. Stobr, Schlitzen. straße 18. . In aut. Hause find, ein ^rfiüfet zu Ostern liebevolle Pension. Schristl. Angebote unter nl»<»n«12°^AUium- faft, - 88°/0 Raffinade. Schachtel lM.,Beut.30Pf. E.^-ischbach,Drog. 1234) Küfern-Scheitbolz „ -Knüppel Fichten^Reifig „ -Stöcke ersten Tag um 9V. Husreite mit LundiU ’Ät Schriftl. Llnaebote unter 0937 an den Gieh. Anzeiger erbeten. RuAcnsteine. gröst^.Q-uantumö Russensteine in d. Nähe v. 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Oelkuchenbrecher, Windsege, ^auchevumve, Häcksel- maschme, Rübenschneider, Zentrifuge, Butterfaß, Milchkannen, Waschmaschine, Schafrausen und -Bierch, Bserde- und Ochsen- geschirre, Ketten aller Art und sonstige in der Wirtschaft nötigen Geräte und Utensilien. Beginn 10 Uhr vormittags. Am 11. Februar, vormittags 10 Uhr, sollen die Hausgeräte, wie Betten, Stühle, Tische, etf. Bettstellen, Badewannen, Küch n- einrichtung und sonstige Hausgeräte zur Versteigerung kommen. Nächste Bahnstationen Allen- darf (M. W. B.) und Ehringshausen «Gießen — Fulda). Ver- kaussbedlngungen werden vor der Versteigerung bekannt gegeben. ________L. Saacke. Kartotiehi vr. Speise- u Salatkartoffeln, emvfiehlt (81 J. Weisel, Televbon 235. Sonnenstraße 6. 'duen 16 Eichen-Stämme von 30—39 Ctm. Durchm. mit 7,70 Fn 14 „ , .. 25-29 ...... 4,77 , 48 „ 12-25 „ „ i* 6,61 . 3 Buchen- „ „ 50—59 „ „ « 3,44 5 „ n „ 40-49 „ „ 4,37 21 ......12-25 ......3,52 6 34 „ „ 40—49 „ „ ,i 4,98 Fichten-Derbstangen 1,70