Die heutige Nummer umfafjt 12 Seiten. er am 24. September! In beit Cafes ien an. tg sowohl aus Bassermanns Kundgebung Besprechungen der fortschrittlichen Presse Hamburger Gespräch war ein -setzung in Kassel. Bassermann er sein Gelübde gegen Gott erfüllt habe. Napoleon wäre wohl durch dieses Attentat nicht so beunruhigt worden, wenn er gewußt hätte, daß er einen Geisteskranken vor sich habe. Sowohl die Angaben seines Vaters als auch der Eindruck, den das Kriegsgericht hatte, und die weiteren Nachforschungen D^risrnes ließen rernen Zweifel, daß Slepß in einem Anfall von schwach,mn gehandelt hatte. * Oesterreichs Thronfolger im englischen Lichte. In der „Contemporary Review" gibt Graec Ellison, eine eng* lische Dame, die im Auftrage englischer Zeitungen viel m Europa und im Orient reist intb in Beziehungen zu parlamentarischen und diplomatischen Kreisen steht, eine Charakteristik des os^rreichischenf Thronfolgers und seines Milieus. Tas Innenleben franz' Ferdinands scheint allerdings bisher ganz vmchlosfen zu lern; selbst Aristokraten, wie z. B. die Zichy und 9efteticy, Die zu seinen Busenfreunden zählen, wissen über ihn mchts Näheres zu sagen, ja, sie wissen nicht einmal, ob die Bezeichnung ,,-öufen- freuiid" tatsächlich auf sie paßt. Franz Ferdinand erledigt seine offiziellen Geschäfte und tut seine Pflicht in beinahe automaten- hafter Weise; er befleißigt sich, niemals mehr als unbedingt not^ wendig hervorzutreten, um in keiner Richtung den Verdacht zu erwecken, als maße er sich schon jetzt die Zügel der Regierung am Tie Tschechen setzen allerdings große Hoffnungen auf ihn und erwarten, bei seiner Thronbesteigung die langersehnte Autonomie zp erlangen. In der Tat soll Franz Ferdinand nicht abgeneigt sein, nicht nur Böhmen, sondern auch Kroatien und Bosnien eine ^rv Home Rule zu geben und derart aus Oesterreich eine Föderation, von fünf Staaten nach dem Muster der Vereinigten Staaten von Nordamerika zu machen. Diese Maßregel scheint ihvi bic emjigc Möglichkeit, den Nationalitätenhader in Oesterreich zu beseiltgem, Bei den Ungarn ist der Thronfolger sehr unbeliebt Tie Magyaren- können noch immer den geliebten Kronprinzen Rudolf mwt vergessen, der ihre Sprache sprach, gern m Ungarn weilte und m ihren Bergen zu jagen pflegte. Sie haben aber schon bcss^lb^^en Fran^ Feidinand eine Wneigung, weil er em Sohn des bigotten Uni- Ludwig ist, der seit jeher bemüht war, Oesterreich unter rolimn>e> Herrschaft zu bringen, und der seinerzeit den Kaiser abhaltew wollte, dem Volk eine Konstitution zu geben. Tie Jugend Franz Ferdinands, ebenso wie )ene fernes Bruders Otto, war die denkbar düsterste. Erst die dritte Frau ihres Vaters die Prinzessin von Braganza, befreite die beiden «ns ihrer nruiti» scheu Bevormundung, im>em sie sie frühzeitigtn die Armee st Franz Ferdinand soll ursprünglich fein Freund Deutschlands gewesen sein. Insbesondere war es ihm unbequem, zu sehen, daßj die auswärtige Politik Oesterreichs immer von Deutschland beeinflußt und dirigiert wurde. Graf Aehrenthal hatte denn auch Die Order, im Sinne einer Befreiung von deutscher Beeinflussung zu arbeiten. Bei der Annexion von Bosnien hätte dieser Abfall von Deutschland stark betont werden sollen — da machte aber die ungeschickte Politik Sir Edward Greys, die sich auf Sette der Feiudy politische Wochenschau. Gießen, 6. August. Die Schachzüge im Orient, und besonders um den Padischah, waren für den gewöhnlichen Sterblichen in Mittel- und Westeuropa immer in ein ungewisses Zwielicht eingehüllt, und in den letzten zwei Jahren war bei dem beständigen Wechsel in der Führung der türkischen Staats- qeschäfte eine bestimmte und stetige Entwicklung kaum zu erkennen. Nur das eine steht fest: die Losbröckelung von Bosnien und der Herzegowina hat den türkischen Staatsmännern die Stärkung der nationalen Macht und Wacht zur Pflicht gemacht, die türkische öffentliche Meinung verlangte danach D-aneben hat die ständige Sorge um die griechischen Gelüste gleichfalls einen patriotischen Hochdruck erzeugt. Wir haben vor ein paar Monaten wiedergegeben, wie General vom der Goltz das Neuerwachen des militärischen Geistes geschildert hat, wie er Griechenland und die Westmächte vor einer Ueberspannung des Bogens gewarnt hat. Wer aber in dem internationalen diplomatischen Spiel am Goldenen Horn schließlich als Sieger hervorgehen werde, wem es gelingen würde, das erwachte Osmanenreich für bestimmte Ziele in der internationalen Politik ins Schlepptau zu ziehen, war immer ungewiß. Im Augenblick herrscht in Konstantinopel Flottenbegeisterung. Kreta soll der Türkei nicht verloren sein, und man träumt darum von Flottenkundgebungen. Die türkische Wehmnacht zur See verfügte aber bisher über zwar sehr ehrwürdige, aber leider auch nicht einmal halbwegs brauchbare Schiffe. Seit dem Wiedererwachen ihres militärischen Geistes haben die Türken nur einige Unterseeboote — und zwar erfreulicherweise aus Deutschland — bezogen. . An der Spille ihres Marinewesens steht ein englischer General; wie weit seine Macht und fern Einfluß auch auf Neubestellungen sich erstreckt, weiß man nicht. In diesen Tagen aber hat sich zu den ungewissen und unkontrollierbaren Gerüchten von einer Annäherung der Türkei an den Dreibund ein Ereignis gesellt, an dem mehr ist als bloß sGerede und Versicherungen. Es ist ein sehr interessanter, nüchterner Handel, der zwischen der Türkei und Deutschland abgeschlossen worden ist, nämlich die Erwerbung zweier unserer Panzerschi^e aus der Brandenburg-Klasse durch die Türkei. Bisher unbestätigten Nachrichten zufolge handelt es sich um „Kurfürst Friedrich Wilhelm" und „Brandenburg", Schiffe, die ein Dienstalter von etwa 16 Jahren hinter sich haben und nun, nachdem sie die gesetzliche Altersgrenze erreicht haben und ausgemustert werden müssen, dem Reiche noch je 10 Millionen ..rarf zurückgebracht haben sollen. Wie die „Münchener Neuesten Nachrichten" (und andere Blätter), offenbar halbamtlich aus Berlin meldeten, ist durch den Verkauf „die starte Friedensgarantie im nahen Orient" geschaffen worden. Die beiden Schiffe würden demnach also der Türkei die Möglichkeit geben sollen, den Kretern und Griechen etwas vor der Nase herumzufuchtetn, und da sie mit etwa 10000 Tonn en- gehalt eine starke Panzerung und Armierung besitzen, die verhältnismäßig geringe Geschwindigkeit aber hon nur etwa 15 Knoten in den kretischen Gewässern nicht lehr in tftage kommt, so ist das Geschäft gut, und zwar für beide Teile. lassen. Als Stepß bann am 12. Oktober mittags den Schloßhof in Schönbrunn betrat, war der Kaiser eben bie große L-chloNtreppe hinabgeftiegen, an deren Enbe verwundete Offiziere mit Bittgesuchen und neben der Garbe, den Adjutanten usw drei ver- rounbete badische Solbaten warteten. Napoleon blieb bei den brei Babensern stehen, bann ließ er bie gruppen einige Bewegungen ausführen und sprach mit Offizieren der ^ager zu Pferbe, als Stepß bis auf zwei Schritte in feine Nahe trat, sauber gekleidet, in einem neuen olivenfarbiqen Ueberrock mit grünem ' Kragen und grünen Aufschlägen, einen sranzosifchen Chapeau claque mit ber französischen Kokarde ans dem Kopfe. Napoleon bemerkte ihn nicht, aber Ber;! r hielt ben Aor tret enden zurück: er glaubte es mit einem Bittsteller zu tun zu haben, weil Stepß die Hand in den oben geöfineten Mantel huiem- gesteckt hatte, als wolle er eine Bittschrift hcrvorzlehen Als der Jüngling sich loSreißen wollte, rief der Marschall ben General Repp herbei, ber ihn ben Gendarmen übergab. Nun sand man bet ihm den großen Dolch, den er in einem Mit Bindfaden verschnürten Bogen Papier wie tn eine Scheide gesteckt hatte. Als er verhört wurde, blieb ber Gefangene habet, er wolle dem Kaiser allein sein Geheimnis mitteilen. Vor Napoleon geführt, gestand er in einer halbstündigen Unterredung mit dem Kaiser, öaü er ihn habe töten wollen. Auf die Frage des Herrschers: Würden Sie es mir danken, wenn ich Sie begnadigte?" verharrte Stepß bei seiner Absicht: „Ich würbe Sie bennoch zu töten suchen." Er war vollkommen ruhig, sein Puls zeigte keinerlei Erregung. Er erFlärtc auch, seinen Plan ganz kaltblütig angelegt zu haben. Die ©träfe, die ihn tre.se, kenne er wohl, er ersehne bie Nähe des Todes und erhoße für den beabsichtigten Mord eine Belohnung vom höchsten Wesen, weil er die Erbe von einem Fürsten befreien wollte, der die erste^llr- sache des Krieges sei. Stepß wurde vom Kriegsgericht zum ^ode verurteilt und am 16. Oktober 1809 in der Morgensruhe erschossen. Er starb mit der festen Zuversicht, zum Himmel einzugehen, da Es wäre äußerst interessant, zu wissen, von wem der prat- i tische und feine Handel eingefädelt worden ist, denn das ist 1 doch einmal eine Tat, die auf mehr als nur Worte hinaus- i kam und für die deutsch-türkische diplomatische Arbeit ein ! nicht übles Zeugnis ablegt, ftumal die Sache einen ge- ■ wissen Humor hat. Wer wollte es dem Bedürftigen, der । nur über bescheidene Mittel verfügt, verargen, wenn er 1 getragene Kleider sich erwirbt? Der kranke Mann besitzt solch 'falschen Stolz nicht, und wo er sich zeigen muß, kann er mit seinem neuen Besitztum sich ruhig sehen lassen. Wer innen Frack rasch (braucht und nicht hat, kauft oder borgt sich wohl einen alten. Auch der kranke Mann will einen Besuch machen können; warum sollten wir nicht schleunigst sein brennendes Verlangen nach der „Friedensgarantie" stillen? Ob England, das erst kürzlich zwei der Brandenburg-Klasse ähnliche Schisse sür zusammen noch nicht eine Million Mark als altes Eisen verkauft hat, die Türkei augenblicklich weniger als eine befreundete Macht schätzt? Und ob unsere eigne Gescbästsverbindung mit Konstantinopel so fest geknüpft ist, daß sie vielleicht noch über den angeblich bevorstehenden Kaufabschluß, bei dem es sich um die zwei andern Schiffe der Brandenburg-K.asse handeln soll, hinausreichen wird zu weltpolitischen Zielen? Hier hüllt sich das Orientproblem für uns einstweilen noch in den alten Nebel, und wir verachten darauf, den Phantasien von der Stärkung des Dreibundes nachzuhängeu. die unsere westlichen Nachbarn anscheinend schon in große Unruhe vereint haben. Für den Ersatz der an die Türkei verkauften Schiffe werden schon im Jahre 1911 die ersten Bauraten verlangt werden. Wie übrigens die „Kreuzztg." gehört haben will, soll bei dem Verlauf vornehmlich auch die Erwägung maßgebend gewesen sein, unseren Werften Beschäftigung zu geben. Darnach würoe mit den Ersatzoauten vielleicht schon sofort begonnen werden. Noch mehr Stofs zu Betrachtungen lieferte der unver- sieqliche.Quell unserer inneren Parteischiebungen, und zwar dreht sich die Unterhaltung wieder einmal um das, was der nationalliberale Parteiführer Bassermann für gut und recht hält. Er hat, wie wir ausführlich berichteten, endlich selbst den Mund geöffnet, und wenn man auch nicht gerade sagen kann, daß etwas Neues und Ueberraschendes dabei herausgelommeii sei, so konnte doch die in der stillen Zeit VA-c viele Blätter doppelt willkommene politische Steru- deuterei in alter Leb Hastigkeit'wieder ausgenommen werden. Heber das, was künftig geschieht, hat Bassermann aber vorsichtig geschwiegen; er hat die Blättermeldungen die von einem vielleicht bevorstehenden Ausscheiden des Führers aus politischen Gründen nichts wissen wollten, nut einem Kopfnicken bestätigt, das aber vielfach nut einem Kopf schütteln beantwortet werden mag. Wir vernahmen nur Bassermanns Meinung, hörten aber keine Verstche- rung, daß er den nationalliberalen Kurs tatkräftig werde weiter steuern können. Diese Entscheidung liegt im Schoße des bevorstehenden Kasseler Parteitages. Darum klangen die Ausführungen des Mannheimer Strategen auch so unbestimmt, darum ließ er die Möglichkeit seines Rücktrittes aus Gesundheitsrücksichten offen, darum erklärte er wieder, der Partei volle Selbständialeit gegenüber der Rechten wie der Linken wahren zu wollen, darum bekamen zwar die Konservativen vom Schlage Heydebrcmds eine Ohrfeige, ohne Neue; vom Schönbrunner Attentat aus Hapokon. Tas Attentat des deutschen Pfarrerssohnes Friedrich Stepß, der am 12. Oktober 1809 einen Mordanschlag auf Napoleon mi Schloßhof von Schönbrunn unternahm, hat weitgehende politische Folgen gehabt. Tie Tat machte auf den Franzosenkaner solchen Eindruck, daß er rasch Frieden schloß. Zugleich begann von nun an eine systematische Verfolgung des Tugendbundes und anderer deutschpatriotischer Vereinigungen durch die tt'anzosischen Behörden, während bis dahin nur gelegentliche Beobachtungen der deutschen Ideologen stattgefunden hatten. Tie eeelc deS Jünglings 1 cd och, der den Dolch gegen die Brust des großen Korsen zuaen wollte, war bisher noci) von einem, psychologischen Geheimnis umgeven; man wußte wenig von seiner Entwicklung, von ber Entstehung des Plans in seinem Geiste, von den Motiven, bie ihn dazu getrieben. „ In einem Aufsatz der Grenzboten sucht nun Pros. 2beobür Bitter auf dieses Rätsel aus Grund ber Akten des Kriegsgerichts zu lösen, die sich im Pariser Nationalarchiv befinden.. Besonders bie von dem Intendanten von Erfurt Derismes im Auftrage des Herzogs von Friaul vorgenommenen Hntersuchnngen wenen ein klares Licht auf bie von Phantasien und Hirngespinsten umdunkelte Seele des Kaufmannslehrlings, ber sich rum Retter Deutschlands berufen glaubte. Friedrich Steptz war Lehrling in der Nankinfabrik von Rothstein, Lentin und Eie. in C?urt. Sein stilles, bescheidenes Wesen erwarb ihm bie Siebe JethCd Prinzipale und seiner Freunde; Sanftmut war in ihm mit Einfalt gepaart, und er erschien als ein guter, heiterer Mensch, bem nichts Schlimmes zuzutrauen war. Als Napoleon I. in Erfurt mar, »befanb sich Stepß unter benjentgen, bie ihm am begeistertsten zujubelten Nach bem Ausbruch bes Krieges von 1800 horte er aber in Erfurt in den CafäS, Napoleon führe Krieg nur um sich zum Herrn von Europa zu machen. Ta schwand all der Ent- lmsiasmus dahin, ben er dem Kaiser so lebhaft entgegengebracbt hatte- seine Liebe verwanbelte sich in Haß, und er laute den Entschluß, ihn im ersten günstigen Augenblick nmS Leben zu bringen. Nun bildete sich in ihm cm krankhafter Ehrgeiz und eine große Vorliebe für bas Militär heraus -Ur Eiwall bei Franzosen in Tentschlanb dünkte ihm bas größte, Unglück für bie Welt, und er hoffte, nach dem Tode ihres Kauers würben die Franzosen aus Tentschlanb vertrieben, die Voller wieber gllw sich werden, und ber Hanbel werbe wieder ausleben. er seinen Freunben von biesen Ideen erzählte, erklärten sie ihn „für einen Narren" ober „für beinahe verrückt . Diese Ueber- zeugung wuchs noch, als ihnen ^tepß von einer Vision erzählte, bie ihn zum Helbcn von Deutschland bestimmte^ Solche Träume waren cm Erbteil ferner Mutter. Auch des des meitnen hatte er noch solche Visionen. In semevi ^chieb^brief an die Eltern erzählt er, er habe Gott gebeten, ihm bie Mittel zum Vollbringen feiner Tat zu gewähren: da fei ihm Gott mjemer Majestät erschienen und habe mit donnerähnlichen Worten zu ihm gesprochen: „Gehe hin und tue, was du dir vorgenommen hast." Seinen Freunden gegenüber zeigte er sich, als sie ihn von seinen Phantasien abzubringen suchten, m ber letzten Zeit ganz verschlossen, betrieb aber heimlich desto eifriger bie Aus- Ührung des Planes. Nachdem er sich einen Paß, ©eW jmo einen Wagen verschafft hatte, verließ Erfurt. Am 7. Oktober kam er in All------- . . studierte er eifrig bie Zeitungen nnb überzeugte sich, daß der Frieden, von bessern baldigen Abschluß er gehört hatte, noch nicht geschlossen worden sei und daß auch wenig Aussicht dafür vorhanden wäre. So erschien ihm bie Ausführung seines Vorsatzes notwendig. Er wollte sich bei ber Parade in Schönbrunn bem Kaiser nähern und ihn mit ben Worten ansprechen. „Werden wir Frieden bekommen ober nicht?" Wenn er keine ober eine abschlägige Antwort erhielt, wollte er ihm ben Dolch ms Herz stoßen, -den er sich gekauft und an ber Spitze hatte doppelt scharfen daß aber der feste Wille zum Anschluß an die Linke erklärt Mur de, was freilich ja auch einen parteipolitischen Selbstmord bedeuten würbe. Von der Regierung erwartet Herr Bassermann anscheinend die nächsten Taten, mit der Fortschrittlichen Volkspartei sollen Wahlverständigungen gesucht werden. Daß darüber aber einige Schwierigkeiten^ent- stehen werden, llan' selbst wie auch aus f ,, heraus. Im ganzen: das l Vorspiel zu der Auseinandersetzung t weiß, daß er in der eignen Partei, trotz der letzten, nicht sehr geschickten Fraktionserklärung, Gegner hat; es wird ihm' bei der Tatsache, daß auch in Kassel niemand die Einheit der Partei ernstlich wird gefährden wollen, gelingen, fein politisches Leben weiter zu fristen, und im übrigen — bie Zeit heilt Wunden. Ob die Zeit der Bülow-Politik, die Bassermann im Geiste wieder kommen sieht, wirilich so nahe ist, und ob er über den kommenden Schwierigkeiten nicht doch vielleicht langsam und müde den Feldherrnstab aus der Hand, legen wird? Niemand weiß es, und niemand wird im ^arteilager nach plötzlichen Konflikten und Entscheidungen drängen Aber bei den nächsten Reichstagswahlen wird über die Frage Bassermann das letzte Wort gesprochen werden. Ans der L a u s i tz kommt, so lesen wir in ber „Natt. Korresp. ', die befremdliche Meldung von filtern Beschluß for tschritt- licher Vertrauensmänner, dahingehend, bei ben fonv men ben Reichstagswahlen seine Bündnisse mit den Na 11 o - nalliber allen möglichst zu vermeiden. „Tas kamt nur bedeuten, daß bie Fortschrittliche Volkspartei 1 ich mit ben* Gedanken trägt, ber nationalliberalen Partei in den.Rucken zur fallen. Es wäre zu wünschen, baß bie Leitung der Fortschrittlichem Vottspartei im Königreich Sachsen zu em em solchen Beschluß ,o- bald als möglich das Notwendige verlauten laßt, der umfo nur^ mürbiger erscheint, als die Partei eben im Kampfe um Zmwpau- Marienberg bie uneingeschränkte Unterstü^ng der Nationalliberalemi Hübet Auch aus anb-eren Teilen des Reichs liegen Melbungew vor wonach es bie Fortschrittliche Volkspartei mit der Aufstellung von Kanbibateu gegen die Nationalliberalen ziemlich eilig hat. Wir möchten vor solchem Tun bringenb warnen, da bie Forgchritt- liche Volkspartei gerade am wenigsten Vorteil davon haverv könnte." ---- -----__ ■ Lin amtlicher Bericht über die Ermordung Bret- schneiders. B e r l i n, 5. Aug- Mit der letzten Post ist ein amtlicher Bericht über das vorläufige Ergebnis der Unter- su'chung über die Ermordung des Kaufmanns Brctschneider-Südkamerun eingegangen. Darnach verließ Bretschneider am 9. Mai Abong-Mbang am oberen Npang, um durch das Makkagebiet nach den Ngele- lnendutä- und Nanga-Eboko-Landschaften, die von Dume" aus in nordwestlicher Richtung liegen zum Anwerben von Arbeitern zu gehen. Am folgenden Tage bog er von der großen Straße Dume-Akonolinga nach Norden ab, in der Richtung auf Sef. Unterwegs wurde er von den Häuptlingen vor den Markas mehrfach gewarnt, setzte aber m der Meinung, die Malkas würden ihm nichts tun, da er in^ friedlicher Absicht komme, den Marsch fort. Von der Ortschaft Nangabctun ab begleiteten ihn bewaffnete Eingeborene, denen sich beim Orte Sef Sef- und Wondo-^.eute anschlossen. Im Sumpfe zwischen Sef und Ngamba wur- Nr. 182 Erstes Blatt 160» Jahrgang Samstag 6. Angnft 1910 MGicheim Anzeiger ZZU General-Anzuger für Gberheffen KM für bie Taqesnunimer Rotatiotts&rucf Md Verlag der Vrühl'schen Univ.-Vuch- und Zteindruckerei H. Lange. Reöaftion, Expedition und Vruckerei: Zchulstrahe 7. Anzeigenteil: 'tz. Beck. bis oormittagS 9 Uhr. Aus und Lund Auslund ♦ arltis ch e r schloß, ohne Begründung die Entscheidung der F-rage dem Lureau in Bern zu überlassen. Ferner wurde der Beschluß gefaßt, die Bereinigten Staaten von Amerika zu ersuchen, die Initiative zu einer diplomatischen Konferenz zu er- grelfen, mit dem Zwecke, die Unantastbarkeit des Privateigentums zur See zii proklamieren. 4. i c Teilnehmer a n \ c d d c f i n • < < ■ • ■ - am “1' LV- i bcfr'il fr«0,14 J f»° «emdM 'mirV, m ' x)Uh au| bci "^liinz ui der Lillebay, einem Teil der Der Schiffsverkaus an die Türkei. Obwohl bereits geineldet lvird, daß in Berlin die Zahlungsformalitäten beim Uebergang der 'deutschen Panzerschiffe an die Türkei erledigt werden sollen, werden von englischer Seite noch -Querlreiberien versucht.- , £ London, 5.'August. DK. Der Konstant-inovlcr Korrespondent der „Times" drahtet, daß scheinbar noch kein Entschluß wegen des Ankaufs der deutschen Linienschiffe gefaßt lvorden fei, und ebenso auch nicht wegen der Kontrakte für den Bau mm Dreadnoughts. Der Korrespondent behauptet aus zuverlässiger Quelle erfahren zu haben, daß der Minister- r a t den Wunsch habe, die Schiffe zu taufen, daß aber die technischen Berater der Admiralität d a g e g e n seien, weil sie die in Frage stehenden Schiffe als nicht geeignet für den Zweck ansähen, für den man sie haben wolle. Er fügt hinzu, es fei klar, daß die türkische Regrerung so schnell lvie möglich ein Schiff suche, das es im Kriegsfall mit dem griechischen Kreuzer Avarosf anfuehuien könnte, aber lucnn man bedenke, daß dieses Schiss 22 Knoten fahren tonne und 9,5 zöllige Geschütze habe von 55 Kalibern, dann feien die Bedenken der Admiralität ebenso verständlich. * Finanzminister Dschavid Bc» soll sich, Ivie aus Konstantinopel gemeldet lvird, nach Berlin begeben zur Erledigung der Zahlungsfornialitäteii für die angekauften zwei Panzerschiffe. den den Trägern die Mafien abgenommen, ein Xroflcr td u r b e getötet. Gleich hinter Ngamba b c * A a U !l • Jc Q 1 *a & 'c K aralvaue mit Speeren uno Pfeilen z u beschießen. Während die Träger davonliefen, erhielt Bretsch neid er einen Pfeil- sch u ft in den Hals, der den sofortigen Tod herbeiführte. Die r c i d) c w nrde unter die an dem U e b e r s a l l beteiligten H ä u p t l i n g e verteilt. Bon den Trägern meldeten sich nur zlvei bei der Ezpedilionstruppe. Ans deren Angaben und aus die Aussagen mehrerer aufge- grifsener Makka-Weiber stützen sich die vorläufigen Feststellungen. Diese Zeugen stimmen darin überein, daß Bret- sthiwider sich keine Üebergriffe gegenüber den Eingeborenen zu schulden lommen ließ. Die Motive der Tat bedürfen noch der Aufklärung. An Ort unb Stelle bei dem Dorfe voii Ngamba wurde von der Truppenabteilung nur ein Koffer, sine Kiste unb ein Notizbuch des Ermordeten, sowie ein an ihn gerichteter Brief gesunden. Gießen, 6. August 1910. Tie Serien beginnen! Für die höheren Schulen unserer Stadt beginnen heute die großen Ferien, für die Volksschüler leider erst mit einem späteren Termin. Obwohl sich der Bürgervcrein in einer Versammlung ganz energisch dafür ausgesprochen hatte, die Frrien für alle städtischen Schulen gemeinsam ein- zurichten, ift cS bis heute doch nur ein frommer Wunsch geblieben. Wie hat uns in unserer Kindheit das Wort Ferien doch immer so hoch beglückt! Wenn wir aber glauben wollten, schon seit alten Zeiten hätten Schüler und Lehrer dieses Wonnegefühl gehabt, so befinden wir uns in einem Irrtum. Die Serien sind in ihrer jetzigen Bedeutung eine segensreiche moderne Schöpfung. Unterbrechungen des Unter- richts hat es wohl schon zur Zeit der alten Griechen und Körner gegeben, aber von einer bestimmten Ferienordnung wußte man noch nichts. Diese Art Ferien, wie auch die der mittelalterlichen Schulen entsprangen nid recht oft zu verdrießlichen Verhandliingen gerade mit solchen Personen, auf deren Silfe der Beamte 'der uuieren Verwaltung vielfach wieder angewiesen ist. Es heißt aber gewiß übernienschliche Objektivität voraussetzen, wollte man eifrige Mitarbeit auf dem Gebiete der inneren Verwaltung morgen von denen eriunrten, denen man gestern bei der Steuerveranlagnng hat Verdrießlichkeiten bereiten müssen. Wo diese Trennung durchgeführt ist, zeigt sich denn auch weder bei den Steuerzahlern noch bei den Behörden ein Verlangen nach Aendernug des bestehenden Zustandes Für die Wertschätzung, die man z. B. der Treilnnng von innerer Verwaltung und Steuerveranlagung in Hessen entgegenbringt, ist es doch ungemein charakteristisch, daß in den hier eben sehr intensiv geführten Verhandlungen über eine Vereinfachung der Staatsverwaltung sich bis jetzt keine maßgebende Stimme für die Beseiti- gnng jener Trennung erhoben hat. Und wer diese Zustande ans der Nähe zu beobachteii Gelegenheit hat, der halt es nicht für zweifelhaft, daß es wohl auch für ßrenfjert einen Fortschritt nach den verschiedeuste'li Rich-- tnngen bedeuten würde, wenn es sich dazu entschlösse, die suddentsche Einrichtung zu übernehmen unb für die ganze Monarchie besondere Veranlagnngsbehörden eiiiznrichten. politifebe LcHgcstzcbau. Innere Verwaltung und Steuerveranlagung. Im „Tag" führt G e h e i m r a t D r. B e ck e r (Dann- stabt > aus: Die in den letzten Jahren in Parlament und Presse, so lebhaft geführte Erörterung darüber, ob in Preußen die Steuerveranlagung auch in Zukunft den Beamten der inneren Verwaltung überlassen oder aber besonderen Beamten übertragen lverden soll, hat man auch in den übrigen Bundesstaaten mit großem Interesse verfolgt. Handelt es sich dabei doch um eine Frage, die nicht nur organisatorisch verschiedene Seiten hat, sondern deren Lösung im einen oder anderen Sinne auch recht erhebliche finanzielle Wirküngen für Staat und Steuerzahler teils erhoffen, teils befürchten läßt und damit insbesondere bei den gespannten Budgets, mit denen lvohl alle Einzelstaaten zurzeit rechnen müssen, doppelt ernste Bedeutung gewinnt. In S ü d d e n t s ch l a n d bat man jenen Meinungsstreit mit einer gewissen Genugtuung sich entwickeln sehen Die in Preußen von weiten Kreisen der Bevölkernng cr- ftrebte und nach den letzten Zeitungsnachrichten jetzt anscheinend auch von den beteiligten Ministern als wünschens lvert anerkannte Trennung von innerer Verwaltung und Steuerveranlagung besteht hier schon seit Jahrzehnten, und sie hat sich, wie hiuzugesügt werden darf, durchaus bewährt. Klagen über ungleichmäßige Steuerveranlagung, lvie man sie für Preußen im Verlauf jener Erörterung gewiß, viel fach zu Unrecht ober doch mit starken llcbertreibungen erhoben hat, sind in den süddeutschen Staaten nahezu völlig unbekannt: auch berufsmäßige Nörgler erkennen die Gerechtigkeit und Gleichmäßigkeit der Steiierveranlagung an, mögen sie an ihr im einzelnen auch noch so viel auszusetzen haben. Und daß die Staatskasse bei der bestehenden Einrichtung nicht schiedst fährt, das zeigt ein Blick auf die Entwicklung der Eiunahineu aus bi reiten Steuern in diesen Staaten und insbesondere z. B. auf das Wachsen der all gemeinen Einkommen unb Vermögsnssteuer, wie es in Hessen seit einem Jahrzehnt zu beobachten ist. In der Tat ist es doch auch jedem, der etwas Einblick! OestcneichS stellte, diesen ehrgeizigen. Plänen ein jähes Ende. Deutschland sah die Ehanee und sicherte fid) durch feine Seknn banlendieuste an Oesterreich einen dankbaren Freund hinter allen Aktionen des Thrvnsol.u'rS scheint die kluge Hand seiner Frau zu walten. Franz Ferdinand hätte eigentlich Prinzessin Gabriel le, die Tochter des Erzherzogs Friedrid) heiraten sollen Er war täglich Gast im Palais, so daft eine Zeitung schon die bevor stehende Verlobung anaekündigt hatte. Ta stellte eS fid) plötzlich heraus, daß die Besuche nicht der Prinzessin, sondern ihrer Ho bame, bei Gräfin EHotel, gegolten hatten. Wie klug und vor fiditiq die Gräfin manövriert hatte, beweist wohl der Umstand bah niemand im Schloß von den Absichten des Erzherzogs auch nur etwas ahnte. Am Tage, an dem sie den Palast verließ, um fid) mit Zranz Ferdinand zu verloben, gab sie der Prinzessin Gabrielle noch den Rat, „cm lichtblaues Kleid anzuziehen, weil der Erzherzog diese Farbe liebe". - Die Choleko find keine bedeutende Adels- lamme und die Ernennung zur Hofdame streß anfangs auf Widerstand m bei höheren Aristokratie. Die jetzige Fürstin Hohenberg hat nun Gelegenheit, diese Herrsd>asten jene Animosität entgelten zu lafien, aber man hat bisher noch nichts gehört, daß sie ihre Macht in dieser Richtung gebraucht hätte: sie ist eine Frau die nicht um der Heiniidien Rache des Augenblicks willen sich die Arbeit für die Zukunft zerstören will. Sie verstand es sehr geschickt, fid) mit Rom und mit dem deutschen Botschafter in Wien gut zu stellen, und es unterliegt heute keinem Zweifel mehr daß sie ihren Galten veranlassen wird, die erste passende Gelegenheit zu ergreifen, um die Gesetze der Thronfolge (bic ja kein andere» als der ien,eilige Kaiser bestimmt) zu regulieren . . . Der deutsche Kaiser hat früher den Aspirationen der Fürstin Hohenberg sehr wohlwollend gegenübergestanden, und bei seiner Zusammenkunft mü Möniq Eduard in Ervnberg soll er seiner Meinung in nn zweifelhaften Worten Ausdruck gegeben haben, eine Parteinahme btc der Position (brr Fürstin in Oesterreich sehr genutzt hat' Inzwischen leboch sind Gerüchte ausgetancht, daß die Prinzesiin Pension in iüd. Hause findet junger Mann oder Schüler. Schristl. Anfragen unter 06493 an den Gießener Anzeiger erb. 06509) Waschfrau nimmt noch einige ftnndcn an. Wcintaht 23. Gründl. 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August WäM1!/^id,er Straße, ä» b !♦ Schneise rechts). Bei Regenwetter findet von 4 Uhr ab Zusammenkunft in der Turnhalle des Turnvereins statt. Freunde des Vereins sind willkommen. Der Vorst and! Zu dem am 7. August stattfindenden Sommerfest (siehe Plakate) ladet ergebenst ein 4282 Der Festwirt Karl Valentin, Schützeristratze „Zur Burg Gleiberg". Für gute Speisen und Getränke ist bestens gesorgt. W“ Frisch geschlachtet. Eintritt frei. 106507) Eintritt frei. Achtung 2 Achtung I Sonntag den 7. August auf dem Schiitzcnkiaus grosses Volksfest SinbctfVief, Walldori- Karussell. Stytmqiflnfcl ufru. Tanz im Freien. Zu zahlreichem Besuch luOCt etn: der Verernüzrnnir*v<>roln Thnlin. V/SITKA RTEN ln Jeder beliebigen. Schriftart und Kartonsorte, ■ '• " ' sowie mit Zirkeln aller studentischen Vereinigungen liefert zu mäßigen Preisen die BrühTsche Univ.-Druckerei. An einem Kursus für turnerische Ausbildung von Einjährigen m den Monaten August—September können noch ehüne Herren teilnehmen. Die Ausbildung erfolgt nach militärischer Turnvorschrist. Gefl. Anmeldungen nehme noch entgegen. W. Witt 4278___________________Nniversitätö-Turn- nnd Tanz Lehrer. S£an!nehen- and Deflsi^elzuclU* verein Siiehn-lLimien. Am Sonntag dem 7. August hält der Verein seine in den Räumen des Gasthauses zur Deutschen Eiche ab. Vormittags 9 Uhr Prämiierung. Von nachmittags 4 Uhr ab 06496 Homert und*Tans = ausgeführt von der Feuerwehr-Kapelte Gießen. Preis-Schiessen und Kinder-Preisspiele. Zum Besuche ladet ergebens! ein Der Vorstand. Sonntag den 7. August zu Bnltersliaesen. Hierzu ladet ergebenst ein Der Festwirt Fritz Schön. Für Speisen und Getränke ist bestens gesorgt. 06417 Turnverein Dutenhofen. Sonntag den 7. August, nachmittags von 3 Uhr an, Schauturnen in der Nähe des Iagdschlötzchens. Hieran anschlieffend gut besetzte Tanzmusik. (4305 Es ladet ergebenst ein Der Vorstand. Auf Obiges bezugnehmend halte ich meine Wirtschaft auf dem Fest- platz bestens empfohlen. N. Weber. 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Abends 8 Uhr nn Kurhaussaale Tbeatcr: Gastspiel Pepi Weift. Dazu „Der schlechte Ruf". Montag- Abends im Kurhaussaale Operette: „Der Zigcunerbaron". Dienstag. Abends im Kurhaussaale Zaubcrsoirec von Stuart Cumberland. Mittwoch. Nachmittags und abends aus der Terrasse Konzert der Kurkavelle. Das Abcndkonzcrt unter Leitung des Kgl. Prof. Hans Windcrstein. Auf dem Johannisberg nachm. Konzert der Militär- Mnsikschnle aus Friedberg. Abends im.Kurhaus- saale Tbeatcr: „Das Opferlamm". Donnerstag. Auf der Terrasse Doppelkonzert (Kur- und Militär-Kapelle). Bei günstiger Wltterung abends grofte italienische Nacht im Part und aus der Terrasse. Abends im KurhanSsaale Tanz. Freitag. Abends im Kurhaussaale Operette: „Die Fledermaus". Samstag. Abends 8'ü Uhr im neuen Konzerthaus 7. Sinfoniekonzcrt der Kurkavelle unter Leitung des Kgl. Prof. Hans Windcrstein und unter Mitwirkung von Frl. Lilly v. Marcus - Budapest (Klavier). Vorläufige Anzeigen. Sonntag. 14. August. Ans der Terrasse Konzert der Kurkapelle. Nachmittags am Teich groffes Wasser fest, veranstaltet vom 1. Frankfurter Schwimmtlub. Abends im Kurhaussaale Theater: Buridan'S Esel. Dienstag, 16. August. Abends im Kurhaussaale Bortrag mit Lichtbildern „Auf Bergeshöhen und Urwaldpfaden Zentral-Afrikas" von Herrn Egon Fr. Kirschstein-Berlin. Donnerstag. 18. August. Abends bei günstiger Witterung Lampion-Beleuchtung auf der Terrasse. Samstag. 30. August. Abends im neuen Kon-erthaus 9. Künstler-Konzert unter Mitwirkung der Kammersängerin Frau Mlnnie Nast-Berlin. d6/8 Bezaubernd schön wird jedes Gesicht, wenn man meine echte Lilieumilch- seife ä Stlk. 50 Pfg. benutzt. Eine feine vilierte Fettseife von höchstem Wohlgeruch. Nur zu haben bei: hv19/7 Emil Weißenberg, Spezial- Haus für Neuheiten. „Zum Ostend“ ] Sonntag: Tanzmusik.