Roosevelt in Kristiania. Roosevelt wird nicht ntübc, immer toiebcr von sich reden zu machen. Und die Welt macht den Spektakel, halb-, notgedrungen, mit. Jetzt hat Roosevelt auch in Kristiania wieder gesprochen und seine Rede sorgfältig bcn dort lanb- läufigen Anschauungen angepaßt. In Kristiania fand am Donnerstag abend zu Ehren Roosevelt's ein öffentliches Festmahl statt. Am Mitt woch abend war im Schlosse Galatasel zu Ehren des früheren Präsidenten. Ter König brachte einen Trinkspruch auf Roosevelt aus, den er im Namen aller Norweger willkommen hieß. Roosevelt sprach seine Freude über den Emp fang aus und darüber, daß er als Präsident den neuen norwegischen König als Träger des alten norwegischen Namens Haakon habe beglückwünschen können. Er schloß mit einem Hoch auf den König, die Königin und das Norwegischs Volk. Roosevelt hat einen Vortrag im Nationaltheater zu Kristiania gehalten, wohin er sich mit seiner Gattin in Begleitung des Königs und der Königin begeben hatte. Iw ersten Wagen halten der König und Roosevelt, in dem zweiten die Königin mit Frau Roosevelt Platz genommen, Roosevelt leitete den Vortrog, den er als Preisträger der Nobelstiftung satzungsgemäß halten soll, mit Gedächtnisworten für B j ö r n s o n ein. Das Geld habe er zur Begründung eines Fonds zur Förderung des industriellen Friedens in den Vereinigten Staaten verwendet, denn es sei ebenso nötig, die grausame Gier und An maßung des Kapitalismus und die grausame Gier und Gewalttätigkeit der Arbeiterwelt wie den grausamen und ungesunden Militarismus in ben internationalen Bezieh ungen zu beugen. Der Friede sei gut an sich selbst, aber er >ei nicht das höchste der Güter, wenn er nicht mit dem Recht vereinigt sei. Wenn man nicht alles auf einmal erreicheir können müsse man Schritt für Schritt Vorgehen. Wenn er nun über die Förderung des internationalen Friedens spreche, so spreche er darüber, was er selber als Haupt einer großen Nation erprobt habe, wohl eingedenk ihrer Ehre und ihrer Interessen. Er fordere andere Nationen nur zu solchen Dingen auf, die er seine eigene Nation gern tun sehen würde. . S ch i e d S g e r i ch t s v e r t r ä g e^ die alle zivilisierten Staaten untereinander haben sollten, könnten sich auf fast alle möglichen Fragen erstrecken, wenn sie die 23er- einbarung enthielten, daß jede. Panei das Gebiet der andereiL und ihre absolute Souveränität innerhalb dieses Gebietes zu respektieren habe, und die ebenso ausdrückliche Abmachung, daß alle anderen Streitfragen einem Schiedsgericht unterbreitet werden sollten, abgesehen von den sehr seltenen Fällen, in denen die Ehre der Nation in Dttialer Weise betrofsen sei Tie weitere Entwickelung des Schiedsgerichtshvfcs im Haag müsse durch eine dritte Konferenz erreicht werden. In dritter Linie sollte, so bald als möglich, etwas geschehen, um dem Anwachsen der R ü st u n g e n , speziell der Flottenrüstungetl, durch ein intci - nationales Abkommen Einhalt zu tun. Roosevelt schloß: Es würde endlich ein Meisterzug sein, wenn die Großmächte, die ehrlich zum Frieden neigen, eine Friedensliga, bildeten, nicht nur um den Frieden untereinander zu erhalten, sondern auch um, wenn nötig, mit Gewalt zu verhüten, daß er von anderen gebrochen werde. Die größte Schwierigkeit bei der Förderung des Friedenswerkes im Haag entsprang aus dem Fehlen einer Exekutivmacht, einer Polizeimacht, um d i e Entscheidungen des Gerichtshofes durchzusetzen. Wie die Dinge jetzt liegen, könnte eine solche Macht, die der ganzen Welt den Frieden diktieren würde, am besten durch eine Kombination der großen Nationen hergestellt werden, die aufrichtig den Frieden wünschen und selber nicht an Angriffe denken. Die Kombination könnte sich vielleicht zunächst nur darauf beschränken, den Frieden innerhalb gewisser Grenzen und unter gewissen Bedingungen zu sichern. Aber der Herrscher oder- Staats-1 mann, der eine solche Kombination zustande brächte, würde sich seinen Platz in der Geschichte für alle Zeiten und sein Anrecht auf die Dankbarkeit der gesamten Menschheit verdient habett. Der Ausstand in Albanien. Konstantinopel, 5. Mai. Verläßlichen Nachrichten zufolge herrscht in Ipek und Prizrend Ruhe. Tie Bevölkerung bringt an einigen Stellen die Aufruhrer zur Anzeige. In Katschonik, Verisovitsch und Ghilan ist das Kriegsgericht proklamiert worden. Es heißt, 'Djakova sei in den Händen der Revolutionäre: man habe Rauchwolken über der Stadt aufsteigen sehen. In der Näh- von Ghilan haben Revolutionäre einen Munitionszug angegriffen, wobei sechs Soldaten getötet und 16 verwundet wurden. 120 wurden entwaffnet und dann entlassen, sowie 48 Patronen-- kisten wurden erbeutet. Saloniki, 5. Mai. Weitere Tru p Pen se n b u n g e n nach Albanien werden bis auf weiteres eingestellt. Tie dort operierenden Truppen trachten die Ueberreftc der Rebellen zu umzingeln, durch Aushungerung unschädlich zu machen tutb zur Niederlegung der Waffen zu zwingen. Heute marschierten die Truppen zur Säuberung des Passes von Cernaljcwo auf die Straße nach Prizrend ab, wo die Arnauten noch kampfbereit stehen. Dschawid Pascha ist auf seinen Posten als Kommandant der fünften Nizam-Tivision nach Uesküb zuruckgekehrt. Ter Rebellenführer Jdriß Sefer ist mit etwa 100 Mann bei Ghilan gänzlich unterlegen. Konstantinopel, 5. Mai. Ein deutscher Reichsangehöriger mit Namen Kiesel wurde von der ttirfifdjen Militärbehörde in Katschanik verhaftet. Bei Stiefel, bet ein Angestellter einer Kieler Firma ist, wurde ein Verzeichnis der alb anesi schen Führer gefunden. Kiesel, der gemäß den Bestimmungen der Kapitulationen dem mit der Wahrung der deutschen Interessen betrauten österreichisch-ungarischen Konsul in Uesküb zugeführt wurde, wird das türkische Gebiet binnen kurzem verlassen. Neue Maßregeln in Persien. Aus Täbris wird gemeldet: Ein hier eingegangener Befehl des Ministers des Innern untersagt die Bestätigung eines jeden Kaufvertrags mit Ausländern vhne vorherige Genehmigung des Ministers des »s MM:■ Erstes Blatt Freitag 6. Mai 1910 160. Jahrgang Nr. 104 Der •fcfceiwr »nzel-er erscheint täglich, «u»et Sonntags. — Beilagen: viermal wöchentlich »tefcenerSamiiitnblärter; zweimal wöchentl.rkreir- dliiNfinden Urei,Liehen (Dienstag und Freitags; zweimal monail. Landwirtschaftliche »ciiftagea Fernsprech - Anschlüsse: für die Redaktion 113, Verlag u. Expedition 51 Adresse für Depeschen Anzeiger Gieße«. Lanahme von Anjeige» für oie TageSnummer bis vormittags 9 Uhr. Bezugspreis: A* monatlich7bP1^viert«!- Glchener Anzeiger R V Bv Verantwortlich für den G >V9 «r ** polittschen Teil: August General-Anzeiger für Oberhessen WZK Hofotionsöntd tmö Verlag -er vrühl'fchen Untv.-Vuch- und Stemöruderei K. Lange. Redaktion, Expedition unö vrnderei. Schulstrahe 7. li^eigentefi6:6’^^ed. Worum ist der Sonderausschuß für die Bertvaltungsgesctz- reform in der gegenwärtigen Landtagstagung noch nicht ein einiges Mal zu einer Beratung zusammcngetreten? Und ttmrum 'hat er bisher nicht den leisesten Versuch gemacht, die Erledigung dieser beiden Gesetzentwürfe in die Wege zu leiten? Man kann hier einwenden, daß der Sonderausschuß mit seinen zwölf Mitgliedern einen recht schwerfälligen Apparat bildet und daß eine Anzahl seiner Mitglieder auch in anderen Ausschüssen, besonders im Finanzausschuß, tätig sein muß. Aber wenn die Sache so liegt, dann hätten die für die Geschäftsleitung der Kammer verantwortlichen Faktoren doch dafür Sorge tragen können, daß dem Uebelstand abgeholfen und ein leichter und rascher funttionierender Ausschuß mit der Erledigung der Aufgabe betraut wurde. Ganz abgesehen davon, daß eine weitere Hinauszögerung der Verwaltungsgesetzrevision eine Reihe von Uebelständen hinsichtlich der Rechtspflege mit sich bringt, mag hier -auch daran erinnert sein, daß eine abermalige Ausarbeitung und der Druck der großen Aktenstücke (die Entwürfe der Städte- und der Landgemeindeordnung umfassen jeder über 150, der Entwurf über die Verwal- mngsrechtspflege 114 große Druckseiten) sehr erhebliche Kosten verurfachen, die beim Nichtzustandekommcn der Vorlagen völlig weggeworfen sind. Es war notwendig, bevor wir uns zu einer näheren Besprechung des neuen Gesetzentwurfs wenden, auf die ganze Sachlage einen orientierenden Blick zu werfen. 'In der Vorlage wird zunächst eine genauere Abgrenzung des Gebiets der Verwaltungsrechtspflege von demjenigen der eigentlichen Verwaltung herbeigeführt. Das seither bestehende Verwaltungsstreitversahren wird besonders durch zwei wichtige Bestimmungen sehr wesentlich verändert. Einerseits wird bestimmt, daß das Ministerium des Innern in Zukunft nicht mehr als Verwaltunasgericht fungieren soll, wie das jetzt der Fall ist. Als Verwaltungsgerichte sollen in Zukunft nur noch der Kreisausschuß als erste Instanz, der Provinzialausschuß als erste Instanz für Gemeindesachen und als zweite ober Berufs-Instanz für Kreisausschußsachen und ferner das Verwaltungsgericht für Sachen, in denen der Provinzialaus- schuß zuständig ist, als Berufsinstanz, für Kreisausschuß- sachen auch als Berufsinstanz in Betracht kommen. Gegenwärtig ist das Verwaltungsgericht lediglich Revisionsinstanz sür erstinstanzliche Provinzialausschumachen, eine neue Beto eisaufnahrne usw. war also ausgeschlossen. Ferner ist bemerkenswert, daß sich nach den neuen Bestimmungen das Verwaltungsstreitverfahren dem jetzigen Verfahren in bürgerlichen Streitigkeiten näher anschließt. Da hier fast überall nicht allein die Parteien sondern auch das öffentliche Interesse in Frage 'kommt, so wird für die Feststellung des Sachverhalts ein weiter Spielraum gegeben, auch im Prinzip die Mündlichkeit festgelegt. Auf die übrigen wichtigeren Bestimmungen, sowie auf einzelne abweichende Neuerungen des 145 Paragraphen umfastenden Gesetzentwurfs werden wir in einem weiteren Artikel näher eingehen. Der Keifer in Wiesbaden. Wiesbaden, 4. Mai. Ter Kaiser hörte heute vormittag den Vortrag des Reichskanzlers. Um 11 Uhr nahm der Kaiser eine Parcwe über einige hier und in der Umgegend garnifonierenben Truppenteile am Klurhause ab. Der Kaiser unternahm heute morgen einen Ausritt. Die Kronprinzestin von Griechenland und die Prinzessin Friedrich Karl von .Hessen trafen im Automobil hier ein und fliegen im Königlichen Schlosse ab. Um 11 Uhr begann diePa- rade, welche stets während des Frühjahrsau,enthaltes des Kaisers hier abgehalten wird. Der Kaiser hat einige Ordensauszeichnungen verliehen. Mittags sand oeim Kaiser eine größere Tafel statt. Donnerstag nachmittag unternahm der Kv-ser in Begleitung des Reichskanzlers eine Autonrobilsahrt mit anschließendem Spaziergang über Langenschwalbach und Platte. Mends besuchte der Kaiser die Festvorstellung im Königlichen Theater. Gegeben wurde „Die Journalisten". Ter Reichskanzler ist um 9 Uhr 13 Min. nachBerlin ab gereiste Eine Erkrankung König Eduards. König Eduard ist erkrankt. Bei dem hohen Alter des Patienten — er wurde am 9. November 1841 geboren, ist also nahezu 70 Jahre alt — ist sein Zustand nicht unbedenklich. London, 5. Mai. Der König leidet an einem heftigen Bronchialkatarrh und ist seit 2 Tagen ans Zimmer gefesselt. Um 7 Uhr 30 Min. abends wurde folgender Krankheitsbericht herausgegeben: Der König leidet an Bronchitis. Sein Befinden gibt zu einiger Besorgnis Anlaß. Um 10 Uhr 30 Min. abends wurde bekanntgegeben, daß in dem Befinden des Königs feit Ausgabe des amtlichen Berichts keine Veränderung zu verzeichnen sei. London, 5. Mai. Die Königin ist heute nachmittag von der Reise zurückgekehrt. Der König konnte sie nicht am Bahnhof empfangen. Um der Königin zu ermöglichen, fchnellstens zum Könige zu gelangen, wurde die Zeremonie bei ihrer Ankunft wesentlich abgekürzt. Der Fürst von Wales ist in den letzten beiden Tagen fast ständig im Valais gewesen. Der heutige Krankheitsbericht ist von den Leibärzten Reid und Laking, sowie von einem hervorragenden Spezialisten unterzeichnet worden. Der König war die Folgen eines ähnlichen Anfalles, an dem er in Biarritz gelitten hatte, noch nicht völlig losgeworden und obwohl er bei der Rückkehr nach London ziemlich wohl 'aussah, so war doch eine merkliche Veränderung wahrnehmbar, als er in der vorigen Woche die Königliche Akademie besuchte. Er sah gelb und etwas blaß au3z und man hatte Grund, eine Rückkehr der Hals- und Brustbeschwerden zu befürchten. Nach der Ruhe in Sandrigl)am kehrte der König, augenscheinlich besser, noch London zurück. Der letzte Witterungsumschlag übte wieder seine Wirkung aus. Der König war an den letzten beiden Tagen nicht absolut bettlägerig, sondern hat Audienzen erteilt und Regierungsgeschäfte erledigt; er war noch heute abend auf. Die Revision der hessischen verwaltungsgesetze. i. R B. D a r m st a d t, 5. Mai. Ten Mitgliedern der Zweiten Kammer der Stände ist soeben der Entwurf eines Gesetzes, betreffend die Verwal- tungsrcchtspflege zugegangen, mit dessen Veröffentlichung das Darmstädter Rcgierungsorgan bereits am 30. "April begonnen hat, ohne dabei zu bemerken, daß es sich hier nicht um ein fertiges Gesetz handelt, wie solche nach ihrer Verabschiedung in den beiden Ständekammern beim Inkrafttreten veröffentlicht werden, sondern um einen Gesetzentwurf, der erst noch seine parlamentarische Be- rattmg und Genehmigung durch die legislattven Körperschaften erfolgen soll. Mit dieser vom 23. April d. I. datierten und mit der Unterschrift des Ministers des Innern, Exz. v. Hombergl, versehenen Vorlage IM die Regierung nun auch den Landständen den eigentlich wichtigsten der sechs Gesetzentwürfe zur Beratung und Beschlußfassung überwiesen, die zur Durchführung der seit vielen Jahren erstrebten und notwendigen Revision der hessischen Verwaltungs- gesetzgebung erforderlich sind. Diese sechs Gesetzentwürfe würden der Zweiten Kammer betanntlich Anfangs Januar des Jahres 1205 als ein großes, einheitlich gedachtes Reformwerk im Truck vorgelegt, das den Zweck verfolgte, die hessische Verwaltungsgesetzgebung einheitlich auszu gestalten und die bisher in den verschiedensten Bestimmungen zerstreuten Vorschriften über das Vc rw al tun a s st r eitv er fahren zu einem abgeschlossenen, übersichtlichen Gesetzeswerk zusammenzufassen Durch den Erlaß der Reichtzjustizgesetzc vom Jahre 1879 ist auf dem Gebiete der Gerichtsorganisation und des Verfahrens in bürgerlichen Rcchtsstreitigkeiten eine sehr wesentlich veränderte Rechtslage geschaffen worden. Die Bestimmungen des Ge- richtsverfasfungsgesetzes und der Zivilprozeßordnung mußten daher auf die Gestaltung der Verwaltungsgesetzreform in gleicher Weise von Einfluß sein, wie dies bei der sür die vorliegenden Entwürfe vielfach vorbildlich ge- tücfcnen bezüglichen Gesetzgebung von Preußen, Sachfen und Baden der Fall war. Dabei ist namentlich der Gesichtspunkt vorherrschend gewesen, die Verwaltungsrechtspflege, also die Ausübung der streitigen Gerichtsbarkeit auf dem großen Verwaltungsgebiet, in einem besonderen Gesetzeswerk zu behandeln, so daß also damit der Jurist und das Publikum eine wertvolle Zusammenstellung der gefamten Verwaltungs-Prozeßordnung erhalten. Die sechs Gesetzentwürfe betreffen die Verwaltungsrechtspflege, die Kreis- und Provinzialordnung, die Städteorvnung, die Londge- meinbeorbnung, die Bestimmungen zur Ausführung des Reichsgesetzes über den Unterstützungswohnsitz und den Entwurf über die Gemeindenutzung der Ortsbürger. Bur Bewältigung dieses überaus schwierigen und umfangreichen Gesetzstoffes war im Früh.ahr 1905 von der 2. Kammer ein zwöffgliedriger Sonderausschuß niedergesetzt worden, der denn auch bald mit Eifer an die Lösung seiner wichtigen "’i ui gäbe heranrrat. Es erschien nach der ganzen Loge der Sache geboten, zuerst die beiden einschneidensten und umfassendsten Gesetzentwürfe in Beratung zu nehmen, die Städteordnung und die Landgemeindeord- n u n g, die denn auch damals in langen, auf viele Monate sich erstreckenden Sitzungen des Sonderausschusses für die Beratung im Plenum fcrtiggestellt wurden. Die Städteordnung wurde von den beiden Ausschußberichterstatterq Tr. Glässing und Dr. Frenay, die Landgemcindeord- nung von den Abgeordneten Köhler und Hebel bearbeitet und beide umfangreiche Ausschußberichte sind unseres Wissens damals and) im Truck hergestellt und den anderen Ausschußmitgliedern übergeben worden. Dies konnte jedoch erst au einer Zeit geschehen, in der dem K'ammerplenum für die immerhin zu erwartende ausgedehnte Beratung der beiden Vortagen nicht mehr die nötige Zeit zur Verfügung stand und so wurde die 33. Legislaturperiode des Landtags am 20. Juni 1908 geschlossen, ohne daß einer der sechs Gesetzentwürfe von der Zweiten Kammer verabschiedet worden wäre. Man tröstete sich aber damals allgemein mit dem Gebauten, daß ja die beiden Gesetzentwürfe im Ausschuß ferttggestcllt worden seien und es darnach nicht mehr schwer fallen würde, gestützt auf das gründlich durchgearbeitete Material, im nächsten Landtag wenigstens die beiden Hauptentwürfe glatt zu erledigen. Die 2chron- redc, mit der alsdann am 17. Dez. 1908 der 34. Landtag eröffnet wurde, sagte auch ausdrücklich: „Von den auf dem vorigen Landtag unerledigt gebliebenen Entwürfen zur Revision der Verwältungsgesetzgebung werden Ihnen zunächst die Städteordnung, die Landgemeindeordnung und der Entwurf eines Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege wieder vorgelegt werden. Jin Hinblick auf die in größerem Untiang verwerteten Vorarbeiten des Sonderausschusses des vorigen Landtags zu den beiden erstgenannten Gesetzen werden diese Entwürfe sich unschwer verabschieden lassen. Die Wiedervorlage des Entwurfs einer neuen Kreis- und Prooinzial- ordnung ist von dem Zustandekommen der neuen Städteordnung und der Umgestaltung des Gemeindesteuerwesens abhängig." Die vorstehend ausgesprochene Erwartung hat sich bis jetzt leider nicht erfüllt, trotzdem die Regierung ihr Versprechen in prompter Weise einlöste. Sie hat am 29. April 1909 die Städteordming und am 1. Juli 1909 die Landgemeindeordnung der Zweiten Kammer wieder vorgelegt und die abermalige Beratung der beiden Vorlagen auch dadurch ivesenllich erleichtert, daß sie in den neuen Entwürfen die Beschlüsse des Sonderausschusses und die Wünsche der Kammer, so weit sie denselben zusttinmen zu können glaubt, gleich mit in Berücksichtigung zog; jetzt fjat sie nun weiter auch den Gesetzentwurf über die V er w a lt u n g's- rechtspflege ben Ständetammern überwiesen und damit jede Schuld an einer etwaigen abermaligen Verzögerung der Reform von sich abgewiesen. Es drängt sich hier'nun vor allem die Frage auf: -ut "ch immer griitzercr ebtlieit was der itetf zullende Umsatz beweist, ersclbe ist stets srisch geint und kostet ir Hand IW. 150. Mtzkl W. Heinrich Triefch. u,c Tpezialniischung Rr. 4 """triZsks Metall spiegelblank. Ia«hen von 10-50 Pfg überall zu haben. 8‘ tlNirtUCo., BtrlhM, Snezialgesehaft oer ,2 n Herd-Indnstrn ' MenE-12-- Ritten a Fahrräder liehen Aabrrad lScrkc tgcrbauicn bet rnlidt billig »er au". 1 UÄ fleinsW^ 75M „ 8* - T- Tlcufecm. Tie5 steht int Widerspruch zu dem Vertrage von Turkmentschaisk und beeiuträchtigtdcn.Handclmrt Rußland. Tic Agenten des persischen Munsters des Aeußeru zu Urmia und Täbris berufen sich auf diesen Befehl inib verweigern die Bestätigung gesetzmäßiger Kauf- tontralte mit russischen Untertanen. Wie die Petersburger Telegraphen-Agentur aus Scknras berichtet, schlossen einige Serdars im Süden des Landes, nämlich Goulcd cd Daulch, der Scheich Gasal und der Bali von Puschtikuh ein Schutz- und Trutzbündnrs zur Stärkung der konstitutionellenOrdnung und zur Unterstützung und zum Schutz der Medschlis, dessen Tätigkeit zu kontrollieren sic sich Vorbehalten. Auch vcr- v«lichten sich die Verbündeten, die Heimat zu schützen und für allgemeine Ordnung zu sorgen. An die Führer der 9tachbar- stämme erging die Aufforderung zum Anschluß an das Bündnis, das, luic man glaubt, gegen Serdar Assad ge- richtct ist. Äur den Reichstagrausschüssen. :: Berlin, 4. Mai. Ter Budgetausschuß des Reichstages verhandelte zunächst über Bittschriften, hierauf trat der Ausschuß in die Beratung der Vortage über die Diäten für die beiden Sommer- ausschüsse ein. Es wird beschlo'sen, dreißig Mark für den Sitzungstag olv Außvandsentsck)ädigung zu gewähren, aus der auch die Reisekosten und die AufcMhattstostcn für die sitzungs- freicn Tage zu bestreiten finb. Der aI i o us s chu ß des Reichstages begann heute die zweite Lesung und erledigte heute vormittag eine Reihe von Paragraphen, bei denen es erhebliche Differenzpuntte nicht gab. Auf Antrag d er Sozialdemokraten wurde eine Bestimmung ausgenommen, wonach die Verträge über dieLohn- und Arbeitsbedingungen keine Bestimmungen enthalten dürfen, die das Vereinigungsrecht der Arbeiter behindern oder verbieten. 3it einer Abendsitzung führte der Ausschuß die zweite Lesung des Gesetzes zu Ende. Der Entwurf des Berichterstatters Dr. Bärwinkel (Natl.) enthielt die Inlandspreise nach den Vorschlägen des ursprünalichen Entwurfs Damm-Kölle, die durch die Beschlüsse erster Lesung eine Herabsetzung um je einen halben Psemtig für alle Salze er» fahren hatten. Ter Ausschuß steltte aber letzt in der zlveiten Lesung auf AMrag Tr. Leim «Ztr.) die Beschlüsse cr)ter Lesung wieder her, mtb zwar wurde dieser Beschluß einstimmig gefaßt, nachdem ein freisinniger Antrag auf erhebliche weitere Herabsetzung der Preise abgelchnt worden war. Tie zweite Haupt- bestimmuirg des Emtwurfs, die in der Abendsitzung zur Entscheidung laut, betrifft den sogenannten S ch m i d t m a n n n p a r a g r a - p h c n, d. h. die Abgabe für die Ueberschreitung der dem Hali» wertbesitzer zustehenden Absatzmenge. In erster Lesung hatte der Ausschuß unter Ablehnung einer weitgehenden Staffelung nach dem Prozcntgehalt der ealje eine einheitliche Abgabe von 16 Mark für den Doppelzentner reines Kali beschlossen. In zweiter Lesung wurde eine Staffelung beschlossen. 'Danach beträgt die Abgabe bei Carnallit und Rohsalzen 10 Mark. Düngesalze mit 20 bis 22 Prozent reines Kali (K20) 13 Mark, mit 30 bis 32 Prozent 14 Mark, mit 40 bis 42 Prozent 15 Mark; bei Eblortalium unb schwefelsaurem Kali 17 Mark. In Bezug auf den Fr-achtenausgleich erklärte Handelsministcr Shdow, daß unter die Ausganasstationen Salzungen ausgenommen werde. Es wurde protokolliert, daß auch für den Süden .Elsaß) bei weiterer Entwickelung der Werke dte Etnrtchtung einer Ausgangsstation möglich ist, desgleichen auch für den Osten. An den Abstimmungen beteiligten sich auch die Sozialdemokraten im vosittven Sinne. Sie ftimniten auch für die heute beschlossenen Inlandspreise mit der ausdrücklickren Begründung, daß durch manche Bestimmungen dieses Gesetzes der Kali-Industrie schwere Lasten auferlegt würden und man sie daher in den Preisen nicht zu schlecht stellen dürfe. Mit Rücksicht hierauf lehnten ste dte tret» sinnigen Anträge, die den inländischen Verbrauchern, erheblich nichtigere Preise verschaffen wollten, ab. Tic zweite Lesung wird in der Vollversammlung schon am Montag erfolgen können. ♦ Ter Reichstagsausschuß für das Hausarbeitsgcsetz lehnte die sozialdemokratischen Anträge über Lohnämter für die Hausindustrie «$ 16a) ab. Angenommen wurde eine Entschließung, wonach bei Vergebung von Aufträgen des Reiches diejenigen Hausindustriebezirke, in denen Tarifverträge bestehen, in erster Linie berücksichtigt werden sollen. Die zweite Leiung des Gesetzes wurde bann erledigt, wobei nur noch geringe redaktionelle Aenderungen erfolgten. Deutsches Atü eh. Ter auf der Durchreise in Berlin eingetroffene russische Minister des Aeußern Iswolski stattete dem Staarssckwetär Frhr. v. Schön einen Besuch ab._______ Ans Stadt und Land. Gießen, 6. Mai 1910. "Der Taschen fahr plan des Gießener Anzeigers liegt der Stadtauflage der heutigen Nummer bei, während die Abonnenten der Landauflage ihn in den nächsten Tagen erhalten. Der Fahrplan ist für das ganze nächste Jahr eingerichtet; am 1. Oktober werden nur, soweit es notwendig ist, Tekturen auLgegcben. Neu aufgenommen ist der Fahrplan der städtischen elektrischen Straßenbahn, sowie der neu eröffneten Strecken Butzbach—Bad-Nauheim und Butzbach—Oberkleen. * * Lehrerperson alien. Ucb ertragen wurde dem Schulaintsaspirantcn Daniel Reising aus Lorsch die Lehrerstelle an der Gerneindeschulc zu Kocherbach. Erledigt sind: Eine Lehrerftelle an der evang. Schule zu Dieburg. Biit der Stelle kann Organistendienst verbunden werden. Eine mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Neu-Isenburg. Eine mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeinde- schulc zu Bischofsheim. Eine mit einer kath. Lehrerin zu Klein-Auheim. * * Berufung nach Preuß en Als Oberlehrer in Görlitz bestätigt wurde vom preußischen Unterrichtsminister in Berlin der Lehramlsassefsor Dr. E. Henninger, zurz-eit am Großh. Real-Gymnasium in Mainz. " Erledigt ist die Stelle des Forstwarts der Forst- wartei Thomashüttc. * * L a n d w i r t s ch a f t § f a m m c r. Die 53. Vorstandssitzung hatte sich zunächst mit geschäftlichen Mitteilungen zu befassen. Es fanden Aussprachen statt wegen des Ueber- schusses der Jubiläums-Ausstellung in Mainz, wegen der Beschaffung von Medaillen für Pferdeschauen, Teiegierten» wähl zum Deutschen Landwirtschaftsrat, bctr. dteuwalsten zur Landwirtschaftskammer ufw. Tann wurde beschloßen, die Regierung zu ersuchen, weitere Maßnahmen gegen die Schweinepest zu treffen. Für Sortenvcrfuche in Weiten und Hafer wurden dem landw. Institut in Gießen 400 Mk. bewilligt und dementsprechende "Ausführ-ungsbcstanmungen zum Grundplau für Bodenkultur gutgeheißen. Tie Bestimmungen, betr. Abhaltung von Ob ftp Juck-, Verwertungs- unb Verpackungs-Kursen, wurden genehmigt. Bei dam Bezug vdn Gemüsesamen wird beschlossen, die einheimischen Samenzüchter mehr ,yt unterstützen. Bezüglich der Be- lämpfung von Rcbschädliugen wird nach einer Mitteilung des Ministeriums entgegen früheren Ausführungen in der Kammer der L-andwirtschaftskammer das Recht cingerthimt, sich aus diesem Gebiete zu betätigen. Bezügl. der Schulen behält die Regierung das Vorrecht. • • Die deutsche Bunsengesellschast hält gegenwärtig hier ihre 17. Generalversammlung ab. Die Tagung begann gestern mit einem BegrüßungSabend in SteinS Garten, während heute und morgen geschäftliche Sitzungen stattflnden. Am Samstag Nachmittag findet ein Ausflug nach Wetzlar zur Besichtigung der Leitz'schen Fabrik und am Sonntag ein solcher nach Bad-Nauheim statt. * * Der 5. Kursus für V olksschullehrer im Landwirtschaftlichen Institut unserer Landesuniversität wurde am Dienstag nachmittag in Anwesenheit des Provinzialdirektors Dr. Usinger als Vertreter des Landwirtschaftlichen Bezirksvereins Gießen und des Kreisschulinspektors Schulrat Kleinschmidt von Prof. Tr. Gisevius eröffnet. Es handelt sich bei diesen Kursen darum, die Hörer nach einer bestimmten Methode in die ländliche Naturkunde eiuzusühren, um sie zu befähigen, in den ländlichen Fortbildungsschulen darin Unterricht erteilen zu können. Für den diesmaligen Kursus hat das österreichische Ministerium wieder 7 Lehrer aus verschiedenen 'Kronlän- bern zu uns geschickt, zu denen "ferner 5 Lehrer aus dem Kreise Gießen sich eingefunden haben, so daß das Auditorium aus 12 Hörern besteht. Der Kursus wird 30 Nachmittage in Anspruch nehmen und in etwa 2 Monaten beendet sein. * * Hebammenwesen. Der Kreis-Hebammen-Ver- ein von Dieburg ist dem Verband der hessischen Hcbammen-Vereine beigetreten; dasselbe wird der demnächst zu gründende Hebammcu-Berein in Alsfeld tun. " Stadtheater. Bestellungen auf Abonnements für die Operetten-Gastspiele werden möglichst frühzeitig erwünscht, da die Zusammenstellung der Abonnementsblocks Zeit erfordert, so daß bestellte Abonnements immer erst am nächsten Tage abgeholt werden können. * • Der Zirkus Schumann hatte gestern sowohl zur Nachmittags-, als auch zur Abendvorstellung zwei sehr schöne Programme zusammengestellt, die sich des unemgeschränkten BelfalleS der zahlreichen Besucher zu erfreuen hatten. Von den neuen Vorführungen erwähnen wir das vierfache Tandem auf ostpreußischen Fuchshcngslen, die Ernst Schumann in allen Gangarten der hohen Schule mit bestem Erfolg vor- führte, die hübsche Stierkamps-Parodie des Elown Manolo und des August Fips, die Vorführung des Hans durch Willy Schumann jr., em sehr schönes und vergnügliches Dreffur- stückchen und besonders noch den goldenen Ritter, em Reiterstück Ernst Schumanns, der das prächtige, goldfarbige Pferd „Gold" im zischenden Funkenregen vorführte. Sehr schön mar auch die Vorführung des Springpferdes durch Oskar Schumann, und sehr viel Heiterkeit weiften die Spässe der Clowns Pippo, Theodor, Helfen, Siccard u. a. • • Der gestrige Himmelfahrttag hatte trotz der kühlen Witterung einen regen Verkehr aufzuweisen. Der Zustrom der ländlichen Bevölkerung nach unserer Stadt war recht erheblich, und da das Theater gegenwärtig geschloffen ist, so hatte der Zirkus Schumann einen großen Zuspruch aufzuweisen. Aber auch die Wanderlust der städtischen Bevölkerung war recht rege und die beliebten Ausflugspunkte in unserer Gegend waren größtenteils recht gut besucht. * * Zur Kellnerinnen frage. Im großen Hörsaal der Universität hielt am 4. Mai auf Veranlassung des hiesigen Gemeindefrauenvereins, des Allgemeinen Deutschen Frauenvereins, Ortsgruppe Gießen, des Vereins der Freundinnen junger Mädchen und des Bezirksvereins Gießen gegen den Mißbrauch geistiger Getränke Frau Camilla I e l l i n e k von Heidelberg einen gutbesuchten Vortrag, in dem sic unter eingehender Begründung den Beitritt zu einer Massencingabe deutscher Frauen an den Bundesrat und den Reichstag empfahl, mit der das Verbot weiblicher Bedienung in Schank- und Gasllvirtschaften in größeren Orten erstrebt werden soll. In beredten Worten schilderte die Rednerin vom Standpunkte der Würde der Frau aus die Schmach und Erniedrigung, die für ein weibliches Wesen in der wirtschaftlichen Ausbeutung seiner Reize im Kcllnerinnenberufe enthalten sei, und bat zu den bereits vorhandenen 130 000 Unterschrift en der Eingabe noch weitere hinzuzusügen, selbst wenn dieses Vorgehen nicht einen vollen Erfolg zeitige, sondern nur einen Schritt vorwärts in der Kellncrinnenbewegung bedeute. • • lieber Reichs-Wertzuwachs st euer läßt der Verein der Hausbesitzer am Samstagabend im „Hotel Schützt dllrch den Verbandsredner des Zentralverbandes der städtischen HauS- und Grundbesitzervereine Deutschlands, Stadtverordneten Pa ulig aus Frankfurt a. d. Oder, einen Vortrag halten. Es ist damit Gelegenheit geboten, sich über die Hauptpunkte dcS Gesetzentwurfs, der zurzeit in den ReichstagS- ausschußsitzungen beraten wird, zu unterrichten. * • Radfahrer und Straßenbahn. In letzter Zeit häufen sich die Fälle, daß Radfahrer ihre Räder direkt neben das Straßenbahnglcls an den Bordstein stellen und sie dort längere Zeit ohne Aufsicht stehen (offen, so daß der Wagenführer eines herankommenden Motorwagens gezwungen ist, anzuhalten und das Rad beiseite zu setzen. Im Interesse eines sicheren Betriebes ist die Stcaßenbahnverwaltung gezwungen, die betreffenden Fahrrad- besitzer zur Anzeige zu bringen. Nach § 11 der „Vorschriften zum Schutz des Bahnbetriebes" dürfen Fahrzeuge jeglicher Art nur in einer solchen Entfernung vom Straßenbahngleis sichen gelassen werden, daß der Bahnbetrieb nicht gefährdet wird. **VondenWandernden. In der Herberge zur .Heimat kehrten im April 1390 Gäste (gegen 1310 im April 1909) ein. Davon nahmen 665 (570) Herberge gegen Arbeitsleistung an und 725 (740) waren Sclbftzahlcr. Der Arbeitsnachweis hatte 127 offene Stellen zu besetzen, von denen 43 wegen Zurücknahme oder Fristablauf ausschieden. Auf den besetzten 84 Stellen wurden 35 Handwerker unb 49 ungelernte Arbeiter untergebracht. △ Allendorf a. d. Lahn, 5. Mai. Schon längere Zeit wird am alten Steindruck) nach Kleinlinden zu nach Wasser gegraben, um eine Gemeindewasserleitung anzulegen. Der Erfolg ist bis jetzt gering gewesen, bei der letzten Messung waren nur 37 Kubikmeter Wasser täglich vorhanden. Tie Gemeinde will jedoch ein Tagesquantum von 70 Kubikmetern haben. Es wurde daher beschlossen, jetzt tiefere Bohrungen vorzunehmeu. Falls auch diese nicht den gewünschten Erfolg zelligen, wird das Wasserleitungsprojekt sehr in Frage gestellt. ? Hungen, 5. Mcu. In nicht geringen Schrecken wurden gestern nachmittag die Bewohner der Unterstadt versetzt. Kinder hatten in einem Hofe einen großen Haufen Fichtenreiser beim Spielen mit Feuerzeug angezündet und die hoch emporlr-dernden Flammen hatten schon das Gebälk einer Scheuer angekohlt. Ein Glück war es, daß das Feuer gleich bemerkt wurde und von herbeieilenden Leuten gelöscht werden konnte, denn an dieser Stelle sind mehrere Hofreiten zusammengebaut, so daß ein ausbrechender Brand schlimme Folgen gehabt hätte. X Ruppertenrod, 4. Mai. Ein reizendes Vogelidyll besitzt ein hiesiger Landwirt in einem Blutfinkenpaar (Dompfaffen). Dieses besteht ans einem Männchen und Weibchen. Beide Vöglein hat der Besitzer aufgezogen und fingen gelehrt. Beide Vögel waren gelehrige Schüler und lernten das Lied: „Sah ein Knab ein Röslein". Das aber ist das Auffallende, daß nicht nur das Männchen, sondern auch das Weibchen trefflich fingen lernte. § Grebenhain, 4. Mai. Am 12. und 13. Juni begeht der hiesige Gesangverein fein 30jähriges Stis- tungSfeft, verbunden mit Fahnenweihe. Da gegen 50 Vereine ihr Erscheinen zugesagt haben, dürfte das Fest, wenn die Witterung günstig, ein ziemlich umfangreiches werden. )( Stockheim,. 5. Mai. Ter Besitzer des Dampf- sägewerks S. Ger lach brachte einen schlveren Buch en - stamm zum Sägewerk. 'Ter Stamm ergriff beim Fortrollen das Ende eines dicken Hebcbaumes, das andere Ende schnellle in die Höhe und traf Gerlach dermaßen am Kopf, daß er mehrere Meter über die Straße geschleudert wurde, besinnungslos und blutüberströmt liegen blieb. Die Verletzungen jinb bedeutend. + Bad-Nauheim, 5. Mai Ihren besten Tag seit ihrem Bestehen hatte heute die neue Bahn nach Rockenberg, das „Lieschen", wie's schon allgemein in der Bevölkerung genannt wird. Sämtliche 'üer Züge nach beiden Richtungen hin mären bis zum letzten Platz besetzt. 'Tic Nachmittagszüge konnten die Ausflügler nicht alle fassen. R. B. Darmstadt, 6. Mai. (Tel). Prinz Otto zu Schaumburg-Lippe hat das große Grundstück des Parkhotels und des Löttingcrjchcn Felsenkellers an den Hirschlöpfen erworben, um darauf einen Herrschaftssitz zu errichten. X. Offenbach, 5. Mai. Einen größeren Raum der gestrigen Sitzung der Stadtverordneten nahm die Beratung der Rechnung der Stadtiasse für 1908, sowie des Voranschlags für 1910 in Anspruch. Das späte Fertigstellen der Rechnung für 1908 wurde in scharfen Worten bemängelt und der Verwaltung anempfohlen, gegen den säumigen Beamten vorzugehen. Bei der Beratung des Voranschlags pro 1910, der teilt besonders anmutendes Bild trägt, waren die Stadtverordneten Feistmann (bürgerL) und Ulrich (Soz.) die Hauptredner. Aus der in dem Voranschläge enthaltenen Uebersicht kann man feststellen, daß sich das Gesamtvermögen der Stadt auf rund 43 595 765 Mk. beläuft, während die Schulden rund 29 818 813 Mk. betragen. Für 1910 ist eine S t euer e r h ö hun g um 12 Pr oz., von 177 auf 189 Proz., erforderlich. w. Main z. 4. Mai. Ter Kassierer des hiesigen Hafenarbeiterverbandes Anton Vlasbeck, der sich wegen einer Unterschlagung von VerbandSgeldern heute vor dem Schöffengericht verantworten sollte, hat sich heute früh erschossen. = Atzbach, 4. Mai. Am 1. Mai waren 2 5 Jahre verflossen, seitdem Hauptlehrer Köster seine hiesige Stelle antrat. Dieser Tag wurde nun von der Gemeinde festlich begangen. Am Nachmittag versammelten sich in dem mit Kränzen geschmückten .Lehrsaal die Schüler der Oberllasse, der Kirchen-, Gemeinde- und Schulvorstand, der hiesige Gesangverein und Freunde und Gelaunte des Jubilars. Pfarrer Schnins hiell eine längere Ansprache. Der Gesangverein trug ein Festlied vor, ein zwelles Lied, auch unter Leitung des Lehrers Mutz, sangen die Schüler. Dann überreichte Gemeindevorsteher Veite als. Geschenk der Zivilgemeinde eine goldene Uhr mit Kette, Pfarrer Schnins namens des Kirchenoorstandes ein Tee» service und einen Blumenständer als Gescheut der Kllrder. Sämtlichen SckMern hatte der Jubilar Brezeln beschafft. In der Wohnung des Lehrers folgte dann der gemütliche Teil der .Feier. s. Rodheim a. d. B., 5. Mai. Unter der „dicken Eiche" im Waldgirmeser Wald wurde heute nachmittag wieder ein erhebendes Missionsfest abgehalten. Trotz der ungünstigen Witterung war eine große airdächtige Gemeinde zusammengekommen, um das Himmelfahrtsfest würdig zu begehen, Nach cütcr Begrüßung durch Pfarrer V ö m e l - Rodyeim hielten die Herren A n t hes - Waldgirnres , Martin-Königsberg, B rache s- Blasbach und Vörnel Ansprachen. Dazwischen wurden Lieder der gemischten Chöre von Dorlar, Rodheim und Waldgirmes gesungen. Auch die Posauiuntchöre von Dorlar und Rodhcim. ließen sich wieder hören. 'Tic Kollekte war für die Heidelunijsion bestimmt. s. Bieber b. Rodhcim, 5. Mai. Ter 16jährige Sohn eines hiesigen Erwvohners, der ui einem Kalksteinbruchc beschäftigt war, ist heute nackst freiwillig aus dem Leben geschieden. Er entfernte sich gestern abend aus dem elterlichen Hause und murb: heute morgen in einem Wassertümpel unweit der Steinmühü tot gefunden. Mütze und Portemonnaie hatte der Lebensmüde am User niedergelegt. w. Frankfurt a. M., 5. Mai. Hcntc mittag fand die Eröffnung der im Städtischen Schlacht- und Vieh- Hof untergebrachten Schlacht- und Mastvieh-Aus ft eIIun g statt. Tic Eröffnungsrede hielt Stadtrat Levin. Vorn Landwirtschaftsministcrium waren Ministerialdirektor Schröder und Regierungs- und Landcsökonomierat Thomsen aus Berlin anwesend. Ferner waren vertreten, die Landwirtschaftskammer, der Landw. Verein Frankfurt a. M. durch ihre Vorsitzenden, der Polizeipräsident, zahlreiche Stadträte und Stadtverordnete, sowie die Vertreter der Fleischerinnungen und der Viehhändlervereinigungen. Die vom Kaiser gelüftete silberne Medaille erhielt eine Kalbin, gezüchtet von Freiherrn von Rotenhan, ausgestellt von der Geschäftsstelle des Bayerischen Landlvirtschastsrates für Schlachtviehverkauf in München. GcrichtssacrU w. Leipzig, 4. Mai Das Reichsgericht verwarf die Revision des Hausdieners Franz S e l z e r, der vom Schwm- gericht in Mainz am 12. März zum Tode verurteilt wurde, well er in der Nacht zum 11. November in W orms den Lehrer Christian Crugcr aus Anstiftung der inzwischen gestorbenen mit- beschuldigtcn Witwe Scheit ermordet hat. w. Kiel, 5. Mai. Vor vber Strafkamm er mürbe gestern gegen zehn Angeklagte, unter denen sich zwei Frauen befanden, wegen der Wahlrechtskundgebungen in Neumünster am 13. Februar, bet denen es zu blutigen Zusammenstößen mit der Polizei kam, verhandelt 58 Zeugen waren geladen. Sämtliche Angellagten wurden verurteilt wegen Auslaufs, zum Teck auch wegen Widerstandes gegen die Staatsgewalt und Beleidigung, und zwar von 50 Mark Geldstrafe an bis zu einem Monat Gefängnis und zehn Tagen Haft. Von den angcklagten Frauen, wurde eine zu 50 Mark Geldstrafe, die andere zu einem Monat Gefängnis verurteilt. ^r'U'ßg aal» sich ^xMüch^ Jöjs* bic E f?,S .'VK: [>. Ü! tCi^beS 8. .Clnem $(,.«; <°W. ! Wt aufqe,Jen M 1 NösL^er llnb **4* aber ttite. ) n' sondern Utib la o . : •«uiÄJr 'enweihe 1S 6ilf* | to««. dür», < s-s-« I «* Sy*; ™‘!&? ZM । KW! tt*ss£et«'te 1 R'chlunm ww9t te ?el)- Prinz Otto 'QyMibitüd^ Jelsenkellers an her « Stöjecen Siam btI .»n-hmdi-Ler-tw, r?'. sowie des Vor L(?5 >pote Zerttgstellen chn Worten bLch gegen den jäntninc" MNg des Voranjchlag. nbe? Äld tragt, toarcr rgerl.» imdiUnchsLoz oranschlage enthalten^' B lich das Gejamtvci- 0 M. beläuft, während ^tragen. Für 1910 js, P r o z., vpn 177 ans >erer dcS hiesigen Hasen« . der sich wegen einet heute vor dem Schössen- Ne früh erschossen. Rai waren 25 Fahle st er seine hiesige Stell! n der Gemeinde sestlic nriteii jid) in bem nr Spüler bei: Oücrllassi ilvorstcind, bet sieesi^ timinte des ^ubte. nzete AnspraLe. 2er i vor, ein Mes Lehrers Rutz, fangen memdevorsteher Seite e goldene Uhr mit Sette, rchenvorstandes ein ils Geschenk der SinM ibilar Brezeln beschasit zte bann der gemiitlut: Inter der „dicken Eichnachmittag wieder ein er o5 der ungünstigen Silit leinbe Mammcngefoninr. begehen. Nach emer &> obijeim hielten die W Königsberg, Brache-. Damischen wurden W Lim M Mjg nnn lorlar und JaW- “ r jü- di- -Ter 16 jährige Sohn ci^ lküeinbruche bcsMgt S ficbcit g-schN^ an*® Ä'Zm« SÄ»®3 LZAL waten We t^oinjü di- -- i*; Ä“’aÄ9“*- SZS-' — KurzeNachrichtenaus Kunst u. Wissenschaft. In Heidelberg wurde am Mittwoch,dre Hauptversammlung der Deutschen Gesellschaft für Bolksbäder durch ihren Vorsitzenden, Geheimen Medizinalrat Professor Dr. Bric- ger-Berlin eröffnet. Gleichzeitig befindet sich noch ein 5000 Kubikmeter lassender Militärballon im Bau, der sieben bi» acht Personen tragen und bereits bei denManooern Mitwirken soll, lieber seine Bauart wird größtes Stillschweigen beobachtet. Landwirtschaft. § Aus dem 06m tat, 4. Mai. Die segensreiche Einwirkung des landwirtjchastlichen Unterrichts in .der Fortbildungsschule macht sich ersichtlich bemerkbar in der bedeutend g e- steigerten Anwendung von künstlichen Düngern. Gewiß wurde davon auch seither schon Gebrauch gemacht, nie aber in dem ausgedehnten Maße >vie in diesem Frühjahre. Tte Besucher der ländlichen Fortbildungsschulen sind mit wenigen Ausnahmen Landwirte. Im Unterricht der Fortbildungsschule mit Anwendung und Wirkung der künstlichen Dünger vertraut gemacht, beemstusien die Schüler ihre Eltern, nnd die praktische Ausiührung folgt. Ein schöner Beweis des alten Kernsatzes: Nicht für die Schule — sondern für das Leben. Amtlicher Wetterbericht. Oeffentliche Wetterdienststelle Gießen. Allgemeine Wetterlage leit gestern früh: Während des Vordringens eines im Südwesten lagernden Hochdruckgebietes haben gestern bei teilweise an'llärendem Himmel die Regenschauer meist iiachgelasjen. Ueber nacht hat sich die nordwestliche Zyklone unter vermischtes. * Ei n großes Grubenunglück, dessen Folgen noch unübersehbar sind, hat sich am Mittwoch in dem amerikanischen Birmingham ereignet. Folgende Drahtnachrichten liegen uns bisher vor. Birmingham (Alabama), 5. Mai. In der P a 1 o s m i n c hat sich eine Explosion ereignet, beiderhnndertMenschcn umgekommcn sind. Birmingham (Alabama), 5. Mai. Die Explosion in der Meldung befanden sich zur Zeit des Unfalles 185 Menschen in der Polosmine: sic sind sämtlich ums Leben gekommen. Birmingham (Alcbama), 5. Mai. Die Explosion in der Grube der Palos Coal and Coke Company ereignete sich gegen 1 Uhr nachmittags, zu welcher Zeit 150 bis 200 Mann in der Grube arbeiteten. Tic Erschütterung war so gewaltig, daß ein Dlann, der sich in einer Entfernung von hundert Aards besand, augenblicklich getötet wurde: bis um 3 Uhr nachmittags waren drei Leichen geborgen. Die Arbeiten .mußten wegen Nach- schwaden zeitweilig eingestellt werden. SnimlicivHacbricbiett. Geburten: Herrn Seminarlehrer Thierolf in Friedberg ein Sohn. — Herrn F. Toll in Friedberg eine Tochter. — Herrn E. Tiehl in Stockhausen eine Tochter. Gestorbene: Herr Gustav Bock in Stangenrod. — Herr Peter Neuberger in Kirch-Göns. — Fran Katharina Stoll, geb. Bingel, in Bad-Nauheim. — Frau Anna Ernst, ^geb. Markus, Frau Emilie Pseusier, geborene Fischer, beide in Friedberg. — Engen Ulm in Osihenu. — Herr Wilhelm Sinn in Vadenrod. — Herr Karl Pfaff in 'Mainz. — Frau Dorothea Tietz, geb. Lenzer, Frau Natalie Bast, geb. 'Müller, beide in Wetzlar. * Bereitwillig. Köchin (schluchzend): „Tu, Fritz, willst du mir in der andern Garnison auch ein Andenken bewahren? — Schatz: „Freilich — gib mir'S nur gleich her!" Lustschiffahri. Neue französische Armee-Luftschifle. Die iran- zosische Armee wird, dem „Pans Journal" zufolge, bei den nächsten Manöver» über em Luftschiff von großer Schnelligkeit verfügen, das die Strecke Paris—Marseille in 11 Stunden zurücklegen soll. Der militärische Fachausschuß hat einstimmig das System des Jn- genieurs Labro für das Heer angenommen. Tas Luitschiff Labros, .Die Fiegaitc" genannt, das eine T u r ch s ch n i t ts s ch n e 11 i g- t e 11 van 80 Kilometer haben soll, ist halbstarr gebaut und besitzt einen m Zellen cingeteillen Ballon von 320U Kubikmeter iXaum. Er ist an einem Kiel befestigt, der in zwei Steuerruder ausläust, und an dem die beiden Gondeln starr angebracht sind. Die vordere nimmt zwei 'Motoren von je 80 Pferden aus, die zum Antrieb der vier ivechselläusigen Schrauben dienen; die zweite kleinere Gondel enthält noch einen Motor mit zwei Schrauben. fc Darmstadt, 3. Mai. Im Juli 1908 brannte die bei Bensheim gelegene Kleinsche Holzbcarbcitungsfabrik bis aus die Fundamente nieder. Die Brandoers t ch crnngskam- mer leitete alsbald das Verfahren zur tfcfhtcltung der Ent ichädigungssummc ein; hierbei lehnte sic die Entschädigung der durch den Brand nicht zerstörten Fundamente ab, von der Auffassung ausgehciw, daß sic bei dem Wiederaufbau der abgebrannten Gebäude wieder verwendet werden konnten. Klein wollte auf demselben Platze seine Fabrik wieder ausbauen. Das STreis« amt Bensheim und das Ministerium des Innern als 2. Instanz versagten jebori; die Bauerlaubnis mit Rücksicht auf den Villen- tf ar ah er des Schönberger Tales und die Feuergefährlichkeit der Fabrik in dieser Gegend. Klein hat infolgedessen an der Brand uelle Wohnhäuser errichtet, hierdurch war er außer stände, die Fundamente des Fabrilamocsens zu benutzen. Sie mußten zum Dcil niedergerissen und der Boden planiert werden. Ta Klein sich mit der Brandvcrsicherungskammcr nicht einigen konnte, beschritt er den Rechtsweg. Er beanspruchte eine Entschädigung im Betrage von 3500 UM. Am Landgericht wurde dtc Klage nunmehr dem Grunde nach zugcsvrochcn, wodurch sestgelegt ist, daß die Arandvcrsicherungskammcr and) für Gebäudeteile, die nicht abgebrannt, aber bei einem anderweiten Bau nicht verwandt werden können, En t s chädi g u ng zu leisten hat. Stottern, Lispeln, schwere Zunge, heilt öir. F. Baum, Darmstadt, Bismarckstr. 48. Empfohlen durch das hessische Ministerium._______________(01270 HausmkWf, Bäckereien, '.Wühlen, gr. u. kl. Güter, Ziegeleien, Gastböse, Hotels, Objekte jeder Art llber- nimnit diskret die Central Ber- laufsbörie Deutschlands. Käufer erhalt, jedcrz. günjt. Angebote. £ ff. binn.3Tag. a.G.Geiicuhof, post- lagd. Gießen erb. Besuch kostenl. ___________________(sP/sl___________________ 03828) Mehrere hundert Meter Land an der Schönen Aussicht zu verpachten, 'Näheres bei H. Schaumberger, West-Anl. 50. Pension gesucht für läng. Zeit, 2—3 Zimmer für 2 Personen, ev. mit voller Verpflegung, in ruhig. Lage, nur bei guter Familie. Schristl. Angebote unter 2658 an den Gießener Anzeiger erb. Fung. Mann sucht gut. bürgcrl. Mittags- uud Abeudtisch. Schristl. Angebote unter 03860 an den Gießener Anzeiger erb. toter PmatmliWtA gks. Schristl. Angebote unter 03834 an den Gießener Anzeiger erb. ftrtttfmrtlttt empfiehlt sich zum 5lQU|inßlin Beitragen von Büchern oder zu sonstigen kaufmännischen Arbeiten. Schristl. Angebote unter 03841 an den Gießener Anzeiger erb. 03^.55) Kl. Junge, 3 Mon. alt, in gute Pflege zu geben. Näh. Bleichstraße 10 H.2Tr. 03840) Ter Herr, welcher gestern morgen im BolkSbad, Brause I. SIL, die Taschenuhr mitnabin, ist erkannt u. toird ersucht, selbige an der Kasse sofort abzugeben, sonst Anzeige._____________________ Klappsessel, welcher v. Unbefanmen adgeqeb. wurde, kann g. ynieratg. abgeholt werden Nord-Anl. 11p. (03833 Heirat. Sauimann in hervorragender Stellung, 28 Jahre alt, Christ, blond, mittelgroß, wünscht die Bekanntschaft einer jungen Dame zu machen zwecks spaterer Heirat. Vermögen nicht erforderlich, aber dafür muß sie hübsch, lieb und häuslich fein. Offerten u. 03844 an den Gießener Anzeiger erbet — Anonym und Vermiuluug zwecklos. ______________________ MelhoWeMellMe Wilbclmstraßc 45. Sonntag den 8. Akai 1910: Vorm. 9l/3 Ubr Predigt. Nachm. 2-3 Uhr Sonntagsschule. Abends 8 Uhr Predigt Mittwoch den 11. Mai 1910: Abends 8*/- Uhr Zugendbund. Donnerstag den 12. Mai 1910: AbendS 8'/, Uhr Bibel- und 2651) Gebetstunde. Visitenkarten liefert rasch and billigst ßrähl'eche Oeit^Drockerel. Junger schwarzer Pudel zu vcrk. (03744) Ka..anSgasse 27 11. Au«BCl.alülUiCS l.UUi', Abgeschnittenes Uaar lauft Heinrich Tichh, (2067 Seltersw. 43, Ecke der Goethestr. Kornstroh (öanböiufdj) kaust (2650 Schäfer, Licher Straße 9. 02793) Neinigcu, lllZichscn, sowie Neuarstage v. Parkeitböden wird stets fachm. u. bist, ausgef. Näheres zu er fr. Ludwigstr. 44. bar Preise <500,300, 200MJ •für neue prjkbische und gewinnbringende t*r«i>b«u»ngungen «ratlS w»d rrjuka J. Bett & Co. Frankfurt a. ,M_ ,zg 03750) ylebme BLäsche z. Wasch, u. Bügeln art Fr. Anna Schwall A)we., Selterswcg 52._________ Bügel-Lursus. WST kurzer Zeit durchaus gründlich. 63773) Lichcr Straße 17II. Beteiligung sucht tüchtiger äautmann mit vorerst M. 25000 an sol. Unternehmen. Schristl. Angebote unter 2623 an den Gießener Anzeiger erbeten. 2590) Zur Vermeidung von Ber- Wechslungen gebe hierdurch bekannt, daß ich nach wie vor meinen Beruf als Leichenfrau auSübe. Leichenfrau Dürr. Seltersw. 65. (inglifdicr Unterricht gesucht. Schristl. Angebote unter 03842 an den Gießener Anzeiger erb. Damen, welchehöd. Klaviersviel v. neu. aufnehmen woll., erh. nach desond. Meth. schnell, u. erfolgt. Unterricht o. Pianistin. Einzel- u. Ensemblestund. Schr. Anstag. u. 2651 an den Gieß. Anz. erb. Meine Hauptpreislagen in :: Damen- und:: Herren-Stiefel braun und schwarz 10“ 12“ 14“ 16“ sind unerreidit an Qualität u. Preiswürdigkeit »yrnDrOT inh.:CARLHERBERT । nCrDln! a./6 Gaismarid zu Langsdorf! um Montag, iicm 8. Mai 1810, Anfang morgens 8 Uhr Zu zahlreichem Besuch ladet ein Großhrezogl. Bürgermeisterei Langsdorf. Schiel. 2649 Lagerplatz * gedeckte Halle für sofort zu Mieter; gesucht. Schristl. Angcb. unter 2648 an den Gieß. Auz. Biirgerverein dessen. Bei dem allgemeinen Jntereffc, welches das Thema „Sic Rcichszuwachöstcucr" für unsere iDlitgltebcr haben dürfte, ersuchen wir einer Einladung des Lereinö der Hausbesitzer zufolge nn der Versammlung des Vereins am SamStag, dem 7. Mai cr., abends 8‘... Uhr, im Hotel Schütz, in welcher Herr Stadtverordneter Paulig Frankfurt a. £>. einen Vortrag hierüber halten wird, sich zahlreich beteiligen zu wollen. VF Der Vorstand. taer-tan Heu Feier ßes 25jährigen Bestehens 11—13. Juni 1910, MrWB-Äergcklng. Ter Betrieb der vier Bicrwirtschaftcn, der Batzcrischcn Bierballe, dem C»af6 auf dem Festplair, sowie der Wirtschaft auf dem Furvlast soll an leistungsfähige Wirte vergeben werden. Bewerber wollen ihre Angebote bis fpätestens Tonucrotag den 19. Mai cr., nachm. 3 Ubr, bei dem unterzeichneten Vorsitzenden des Wirtschafts-Ausschusses einreichen, bei dem auch die Bedingungen Angebotsformulare:c. erhältlich find. Ter Wirtschafts-Ausschuß. vVs Max Iaskowsky, Vorsitzender. iiiinf-(i>crnd)c Ikeikchiedenes 100 OMK. Derstärkuna ostwärts übet Westdeutschland auSgebreitet. Dabei sind starke Südwestwinde eingetreten, die Trübung und Erwärmung bringen. Auch morgen steht unsere Witterung unter der Herrschaft deS tiefen Druckes. . WeNerauSsichten in Heffen am SamSslag dem 7. Mai 1910: Wolkig und Regen, böiger West, etwas wärmer. Zur Reichrtagsersatzwah! in Friedberg vüdingen. Der Landesvorstund des Bundes der Landwirte für das Großherzogturn Hessen hielt am 3. Mai, nachmittags, in Frankfurt unter dem Vorsitze des stell- verrretenden Landesvorsitzenden, Lekonomierat Fritsch- Dilshvfen, eine Sitzung ab, in der man sich in lebhafter^Aus spräche mit der Reichstagsersatzwaljl im Wahlkreise Fried - berg—Büdingen beschäftigte. Es kamen Redner aus den drei Provinzen des Großherzogtums zu Wort. Folgende Entschließung tuurbc einstimmig angenommen: „1. Ter Landcsvorstand dcs Bundes bei Landwirte der Abteilung Hessen billigt das Verhalten des Wahlkreisvorstandes im Wahlkreise Firedberg—Büdingen. 2. Nachdem die Verhandlungen zwischen dem Wahlkreis Vorstände des Bundes der Landtvirte und der itationallibcralat Parteilcstung dcs Wahlkreises zur Ersatzwahl für den ver^ storbenen Rcichstagsabgeordnetcn Grasen von Lriola hurch Verschulden der National!tberalen zu einer Einigung auf die Kan didatur Dr. Becker nicht geführt haben, soll nuiunchr, ciu - sprechend dem Beschlüsse der Vertrauensmännerversammlmig, die Kandidatur des Sjcrnt Dr von Hclinolt proklamiert und den in betracht kommenden Parteien empsohlcn werden." Hierauf wurde als Provinzialvorsitzender dcs Bundes für Qberhcssen Landtagsadg. K o r e l l -> Angenrod, als dessen Stellvertreter Landwirt und Landwtrtschaftskammcrmitglicd Adolf Hensel-Dortelweil gewählt. Griginal-VrahtrnelSungen« Berlin, 6. Mai. Der Reichskanzler ist heute früh von Wiesbaden zurückgekehrt. M a n nch cim , 6. Mai. Die 11 Jahre alte Margarethe Keller wurde gestern von ihrem 17 Jahre alten Petter Georg Keller in den Wald gelockt, vergewaltigt und getötet. Deidesheim, 6. Mai. Ter verstorbene Reichsrat. v. Buhl hat in seinem Testament 28 8 0 00 Mark für Wohlfahrtseinrichtungen ausgesetzt. Ncwyork, 6. Mai. Nähere Nachrichten über das Erdbeben in und bei Cartago laufen nur spärlich ein, da die Telegraphenleitung bei Cartago zerstört ist und die Telegraphenbeamten in C. tot sind. Tie Zahl der Verletzten wird auf über 100 angegeben. Ohne einen Pfennig Anzahlung erhalten Kunden, die ihr Konto beglichen haben, zu billigen Preisen, bei größter Auswahl Plocketraße 14-16. Neue Kunden evtl, ohne Anzahlung. J. Jttmann, Giessen Bekanntmachung. In das Handelsregister Abt. A. wurde eingetragen: Firma Emil Weißenberg zu Gießen. Inhaber Kaufmann Emil Weißenberg in Gießen. Der Emil Wetßenberg Ehefrau Flora geb. Elsoffer in Gießen ist Prokura erteilt. Gießen, den 28. April 1910. b®/5 _______________Großsier oaliches Amtsgericht._______________ ^Bekanntmachung. In das Handelsregister Abt. A. wurde bezüglich der Firma S. H. Sondheim zu Gießen eingetragen: Die Kaufleute Levi und Willi Sondheim zu Gießen sind in das Geschäft als persönlich hastende Gesellschafter cingetreten. Die offene Handelsgesellschaft hat am 1. Llpril 1910 begonnen. Gießen, den 29. April 1910. B«/s Großsier-oa.issies Amtsgericht. Amtliche Mmtmachullgen der AM Siegen. Nachstehende Arbeiten sollen Mittwoch den 11. Mai aus unserem Ttesbauamt vergeben werden: vormittags 11 Ubr die Pflasterarbesten tüt die Befestigung der Fußwege am Treppenaufgang der Oberhess. Eisenbahn. vormittags 11'/, Ubr die Pflaster- und Chaussicrarbeiten für den Ausbau der Wilhelmstraße. B6/» Die Verdingungsunterlagen liegen auf unserem Tiefbauaml zur Einsicht offen und sind Angebote auf Vordruck dahin einzureichcu. Stadt. Wohnungönachwcis Gießen, Asterweg 9. Es find zu vermieten: 1 Wobnung von 10—11 Zimmern, 3 Wohnungen von 7 Zimmern, 2 Wohnungen von 6 Zimmern, 1 Wohnung von 6—8 Zimmern, 5 Wohnungen von 5 Simmern, 1 Wohnung von 4—5 Zimmern, 1 Wohnung von 4 Zimmern, 1 Wohnung von 4 Zimmern und 2 Kammern, 1 Wohnung von 3—4 Zimmern, 1 Wohnung von 3 Zimmern, 2 Wohnungen von 2 Ziuunern, 2 Wohnungen von 1 Zimmer u. Kabinett, 1 Wohnung o. 1 Zimmer u. 5Üichc, 3möbl. Zimmer, 1 möbL Zimmer mit Pension, 1 einfach möbL Zimmer, 2 ünmöbL Zimmer mit sevar. Eingang, 1 unmöol. Zimmer, zwei Zimmer für Bureauzwecke, 1 Werkstatt, 1 Scheuer mst Stallung, 1 dreistöck. Lagerhaus mit Pferdestall und Heuboden, 1 Laden mit Bureau und Zubehör, 1 Laden mit 2 Zimmern, 1 Laden mit 2 Schausenstern, 2 Zimmern und Lagerraum. Zu mieten gesucht: 30 Wohnungen von 2—6 Zimmern. B% Stadt. Arbeitsnachweis Gießen, Afterweg 9. Es können eingestellt werden: Be/e 2. bei hiesigen Arbeitgebern: 1 Tapezierer, 2 'Möbelschreiner, 1 Ausläufer, 3 Dienstmädchen, 1 Putzfrau, 1 jung. Burfche zum Milchaustragen. Lehrlinge: 1 Wagner, 1 Metzger, 1 Glaser, 1 Schneider, ein Schreiner. b. bei auswärtigen Arbeitgebern. 25 Erdarbeiter, 1 Spengler, 1 jung. Sattler, 1 Schuhmacher, 1 Schreiner, 1 Weißbinder, 1 jllng. Bäcker, 1 Schneider, 1 jung, landwtrstch. Knecht, 1 Dlenftmadchen. Es suchen Arbeit: 3 'Maurer, 1 Schreiner, 1 Steinhauer, 1 Rahmenglaser, 1 Tapezierer, 2 Bauschlosser, 1 Heizer, 1 ölt Spengler u. Installateur 3 Schmiede, 1 Küfer, 1 Lagerarbeiter, 5 Hausburschen, 14 Ar beiter, 2 Fuhrkncchte, 6 Laussrauen, 1 Laufmädchen, 1 Waschfrau, 1 Kaufmann, 1 Schreiber. Lehrlinge: 1 Mechaniker, 1 Wagner.________________ Bekanntmachung. Die Versteigerung der Kleider und einer Anzahl gut er baltener Möbel, Küchengeräte usw. wird am Montag dem 9 d M nachmittags 2V> Uhr, im ftäbt. Hospital Seltersweg 11 fortgesetzt " Die Armendeputation der Stadt Gießen. (ß« Em-iroiil besserer Schuhwaren W-WM Mk. Mk. hrunn und schwarz, Mode 1910 Mk. Cbevreaux, amcrik. Absätze Herren-Stiefel 1Q50 Damen-Stiefel 075 Mädchen-Stiefel K50 brniin und schwarz, inlf u. ohne braun und schwarz, in allen U ,,, braun u. schwarz, mod. Formen u. O ... Lae.kkanne. hes e OlUl. lfnt.An rnnrlnmnn fcV.vrr,,... W JI1K. TT n tv» al 11 zvli V» zi 1 n zil • 1* 07 /OA jjl 1\» Mk. Mk. Mk. Lac.kknppc, besle Qualitäten modernen Formen Färb., mit u. ohne Lackk. 27/30 Ferner Sandalen, Turn-, Tennis- und Sportschuhe in grösster Auswahl. .wraK| | die anlässlich unserer silbernen $ Humor! Stu n ft! Saturc! Wer einmal recht herzlich ladjcit null, der versäume ja nicht Anfaul, 48/< Uhr. Eintritt 40 Pfg 03839 Anfang 8Vs Ubr. Letzter Tag. Letzter Taß. An sann 7V, Uhr. Eintritt frei. Die Direktion. sowie D«/6 ufderSchwellezurSchuld Vidier Strni;c 13 11 03861) 03840 Ängn HailSbuGt itfndit. 2>96) Neil. Schöne Aussicht ■4%immer Teilabonneni. 3 Zimmer 5.50 hvs/t) Hamburg 24. 4150 juli zu verni. Näheres parterre. 5 Zimmer 1..' 3n ucuuüeten (Offene Stellen Ml ken-( Das Thcaterbureau ist von Srcitaa den 6. Mai ab täglich von 10—t Uhr geöffnet. (»’A 11.50 7.50 17.50 das Gastspiel der B. It B. Anfang 8'/, Uhr. Einzelkart. 4- 3.- Für Hochzeit wünsche Dank. 03850 NchlcunigNt ßCMueht in allen Orten refp. Agenten z. Zigarren Berkaus au Wirte ?c. Gehr Hobe Provision ob. M. 300. pro -Vkmat. Will». Bolckmann, 2166) Herrschgi'liche I) Zimmer wohnung mit B 'd und all. Zub. sofort zu vermieten. Audi kann dieselbe geieill in 2 Wohnungen non je 5 Zim. abgegeben lverden. Casü Ernst Ludwig, ________vIsAms dem Theater. uns cntgegengebrachten Glücksagen wir unseren herzlichsten Wrofjüctißcß Sensationsdrama, Kunstfilm. Der Äelmrtßtagübratcn, humorisiischer Schlager. Die beiden freunde, tragikomisch. Tonbild: TonntattHmorgen. 033461 Schöne 4-Zinunerivohming au vermieten. G, abenstrasse 11 Ig Verkäuferin sucht Stell, in einem Manufakt., Weis; ob. Voll warengesch. Schrift!. Angeb. unt. 0383, an der» Giess. Anz. erb. . Schiffenberger Weg 12 III •’ Zinunertvohuung zum 1. 7. zu verimeten. Näheres (2218 Vouiyi Beil, Kaiser Allee lunger Mann, in Klagesachen bewandert, sofort gejucht. Schr. Meld, mit (Üebaltsanspr. unter 03832 an den (9iess. 21 uz. Herren-Stiefel in Boxcalf und Chevreanx, mit u. ohne Lackkappe, hochmod. Formen Dank- und Abschieds-Vorstellung Da« Programm dieser Borstellung ist ebcttso reichhaltig ivie das Programm aller Borstellmigen und besteht aus 20 erstklassigen Nummern 2© AV. H. C. Zweig-Verein Giesset, Heute abend MonatSbersammluttfs im „K aiserho f." Sonntag den 8. Mai BcreiuSwandcrung: Cölbe Slirnhelle - Ebrtstcnberg - Wetter 6 Stnnden. Führer: G. Matthaei u. C- (Maul. 2lbsalirt 537 Uhr morgens. Sonn tagokartc nach Marburg. (v8/. Gesucht ein stadtkundiger, junger 'Dhuui mit gliten Zeugn. n. kl. Kaution, znnl Besuch der Kundschast. Bet guter Führung LebenSftelle. Schristl. Allgebote unter 08835 au den Giessener Anzeiger erb. Eröffunnsis-Vorftellung Montag den 10. Mai (2. Pflngftseiertag) Anher Abonnement „Die Fledermaus“ ___ Dienstag den 17. Mai: C^rftc ittbonucinentvorftelluug Samen uni) Herren erzielen leicht und angenehm hohen Verdienst durch Berkaus meines prima Vanille Sofoo - Lcc. Anfragen unter R. 281 an Anuoneen-Expedition H. No- siefskn, Bonn. (2659 Soulicrcö ümiimiMtii morgens 8 bis mittags 3 Uhr fof. gef 2646) Stephanftr. 13vart. Xiiebig-shoiw. Am Sonntag, dem 8. Mai, im großen Saale Militär - Tkonzevt ausgesuhrt von der Kapelle des hiesigen Anf.-Negimcnts „Kaiser Wilhelm", unter persönlicher Leitung des Obermusit- meistcrS Herrn W. Löb er. Boroerkaus in den bekannten Zigarren Geschäften. 08862 Im »orderen Restaurant: W Neu engagiert! TMt Wir Neu engagiert! "Wx Konzert öcs Wiener Dalm-LrAiers Wedel. 2656) 3n vermieten: neue, eien. ")=3iiiiiiimuol|iiinig. Warmwaller, 'Bad, ÄaS, ei. Licht, in allen Räumen Linoleum, reichlich. Zubehör, sofort. P. Htm, ftrlcb richstr. 12. Nockschueider sofort für dauernde Stellung acs. Georg Leib & Sohn, 2599)SelterSweg 87 I. Zirkus Schumann Freitag, 6. Mai, abends 8>/< Ubr GrosseClown-n.Komiker Vorstellung » Kn ho nnd Frau. Giessen, 6. Mai 1910. Ich offeriere einen Posten bessere Schuhwaren, bestehend in Herren-, Damen- n. Kinder-Stiefeln, sowie Halbschuhen in schwarz und braun zu nachfolgenden staunend billigen Preisen = WM. Lkchimnlnng im Saal deö „Hotel Schüb" Samstag, 7. Mai, abends 8Va Ubr: Bortrag über Rcictiszuwachssleuer (das für die Allgemeinheit jetzt wichtigste n. interessanteste Steuer- gebict), gehalten von Herrn Stadtverordneten P a n l i g, Frankfurt (Ober), demBerbandsredner des Zentral- verbaudS der städtischen HauS- u. Grundbesiberverein. Deutschlands Wir bitten unsere Mitglieder um zahlreiches und pünktliches erscheinen. Audi Aichtmilglieder, über Haupt alle Fntercffcntcn sind srcundl. eingeladen. Gelegenheit zu freier Aussprache. v6/a Der Verein der HauSbesibcr in Giessen. Kolosseum Giessen. Walltorstr. 36—38 Dir.: Albert Rapvmann :::: Telephon 644 Nur kurze Zeit Gastspiel der Berliner bunten Bühne 51 Internationale Lieder, Scherzlieder, ChansonS, Couplets, Rezi tationeii, Humoristika, Overettenductte, Terzette, Ensemblespiele, Burlesken, Schwanke:c. MMtmUcIlcÄ^L°n' bei Schrciucrmcister!Kcif, 2004)Daubringen. 24161 Gut möbliertes Wohn und Schlaszinnner zu vermieten. _____________ Äaiser-Allcc 141. 950 Damen-Stiefel 775 Damenhalbschuhe R25 mu elegante Formen, Boxcalf und f f'kz.irvAniiv zimzifilr A ■ *1 I. . Ig. geb. Mädchen von aus;er' halb sucht zwecks Weiterbildung in HauSH. u. Küche Aufnahme in gut. Haufe bei Familienaufdil. u. kl. Taschengeld. Schrift!. 2lngeb. unter 03847 an den Gieh. Anz. Einige Mädchen, welche schon in gut. Haus, gedient, fudicn Stell., ebenso ein alt. Mädchen, welches im Schneidern, Stodien und allen Hausarb. durdianS erfahr. 103858 Frau Weihenbach, Xkreuzvlatr 6. 088571 Für ein jg., traft. Mädch. wird Stelle gesucht in kl. Haushalt oder zu Bindern. Näheres Frau Weihenbach, .^reuzplav 6. 'ucht tagsüber Aus- Zl(U0U)en Wartung ob. Läufst. Möbl. Zimmer 08765) Freund!, möbl. Zim. bill. zu verin. Babnhosstr. 60III. 01^74) Möbliert. Zimmer zu vcr- w ieten. Bahnhosstrahe 12III. 037^31 Schön möbl. Zimmer zu vermieten. Babuhosstr. loill. $798] Möbl. -'.immer mii Pens. zu pcrm. Sonnenftrahe 25 n. 0Ö815) Groh. möbl. Zimmer zu vermieten. SelterSweg 81 p. l. Ö3743| Schön möbl.Wohn u.Schlz. m. sep. Eing. p. fof. ob. spät, billigst zu verm. Ederstrahe 1 vort. 08751) Groheü, gut möbl. Zimm, zu verm. Niegelpfad 26 uart Verschiedene | Frcuudl. Maufardenwobnung, neu heracrichtet, mitGartenanteil, Wiesenstrahc 4, per halb ob. spät. ah vermieten. 12095 Näh, zu ersr. Marburger Str. 20. 03778) Stube nn Nebeuh. an einz. Frau zu verm. Kaiser-Allee 15. Bollabonncm. auflOBorftell. 24.- 18.— 12.- 30.- Kaufmännischer Verein. Der HauSbesisser Verein gibt durch einen Vortrag des Ber> bandvrednerS Herrn P an l t g nm Samstag, dem 7. Mai, abends N*/» Ubr, im Saale des Hotel Schüb Gelegenheit, sich über die Reichszuwacbssteuer eingehend »u unterrichten, und einpsehlen mir unseren Mitgliedern zahlreichen Besuch de» BortragS. Eintritt frei. Der Vorstand. Total-Ausverka uf (wegen Aufgabe des Ladengeschäfts) in Herren-, Knaben- u. Kinder-Kleidern 3475 zu sehr billigen Preisen. MARKUS BAUER Fern sprech. 2(>9. gegenüb. d. Stadtkircho. Kirchenpl.il. Biograph Heute zum lehteu Male: Oer Eitaii fc Presidenten. Grossartiges, sehr fponncnbcß amerikanisches Drama. Die Schluchten der Bouru^, Farbcnkincmatographie. kin ton und seine Hunde, hnm. Tchlnger Gcbrochcttc Freundschaft, Drama. Schuh-Haus Adolf Baer, Giessen Marktplatz 7 a./e Telephon «03 Mansarde von ä Zimmern u. Zubeh. für 3nni zu verm. Ost-Anlage 88 vnrt. 24581 frankfurter Str. 158 ist die Nebcnbauswobnnna, bc ftebcnd ans ;t Zimmern, Kab., Siddjc iinb allem Zubehör, zum I. 3i.ili an kinderlose, ruhige Familie zu vermieten. Näheres im Vorderhaus, Miltelflotf. ‘tii'iic :i Jun -.'volmmm m Gas und allem Zubehör zu vermiete 11.Danunstrasso 46. 20871 1—2 .'.immciiuoimiiim mit Zub. zu verm. 2deusindt 8. Tiilhtißer Sdjiciiier zum Anschlägen gesucht. 03853)________ (Sutil Schön. Suche zum baldigen Cnntritt für Frucht und Mehl Brauche einen niilifiitirtiti! junucn Mat»!. 03838) G. Bnrhanm, 9ienbel lici Franlsurt rn M. Neues Stadt-Theater Giessen. Direktion: Hermann Steingoetter. Abonnement auf -je Operetten-Gastspiele im Mai, Juni, Juli 1910. 10 Gastspiele im Abonnement 3 mit dem Personal deö Emser .(turtheaterS 7 mit dem Personal des Grossl;. KurthcatcrS Bad-Nauheim Lehrling, mcldicr das Tapezier' u. Dekora- tionSgeschäst gründlich erlernen will. ges. Eollifh & Vingcl. 03846)_________zlaplansgasse 18. Büglerin für feine Darnenleibwäsche und 1 Lehrmädchen unter günstigen Bedingungen zu sosortigent Ein tritt gesucht. 12626 Dainvfwafchanttalt Edclwcih, _______Krosdorscr Str. 12.______ das etwas bür- ♦VinonjCIl, ßcrlicU kochen kann, in klein. Hansh. bei hohem Lohn gesucht. Kaffenbate Stantm, "Bab'2tauheim.________ (D°ii Siiorrlüj). WmüsM flff. «1851)Bahnbosstr. 35 I. „ „ _ aus5Borftell. I. Parkett, I. 9kang Mittelpl.^ Pik. 14.- 11. Parkett, I. Rang Rückplah 111. Parkett...... Prvsz. Logen, I. Rang . . . 3iang-Log., l. RangBordervl. ,, 16.50 _-