Nr. 233 Erstes Blatt 160* Jahrgang Mittwoch 5. Oktober 1010 Bezugspreis; Die heutige Nummer umfaßt 10 Seiten. Nachklänge zu den Moabiter Urawallen. ereins der auslän Der belgische besuch in Wien. des mir am führt. Seitens der Arbeitgeber wurden einige »klommen, und ein Hamburger Grvßkaufrnann, der auch L ’ .. 1 n9 . rach Portugal exportiert, machte dem Korrespondenten die Zugeständnisse g em acht. Von der Annahme oder Ablehnung der Einigungsvorschläge seitens der Arbeiter hangt nunmehr die Frage ab, ob am Samstag die Aus-« der Handlung als ein Mann voll böser Leidenschaften, I in durchaus nicht geij rauher Grausamkeit und Rachgier, aber selbst in der tollsten menge, die nach Scher Einigungsverhandlungen zwischen dem Ausschuß des Gesamtverbandes der Deutschen Metallindustriellen und den Vertretern der Arbeiterorganisationen weiterge- Berlin, 5. Okt. Ueber Hamburg erfährt der „Berl. lokalanz.", daß in Portugal gestern nachmittag der gesamte rasen -und Eisenbahnverkehr stockte, lieber die lrsache war nichts bekannt. Größere Hamburger Firmen »atten seit gestern mittag keine Nachrichten aus Lissabon Nitteilung, daß es sich anscheinend um den bereits schon vor intger Zeit angekündigten Eis en bahn erau sftand handelt. dischen Presse in Berlin vom 2. Oktober hat der Polizeipräsident mit einein Schreiben geantwortet, in dem es heißt: Auf die Entschließung des V bischen Presse in Berlin 1 ■ g—L-------■' " । । ■' ||i gULL (Ein Entgegenkommen der Arbeitgeber in der Metallindustrie. Hamburg, 4. Okt. Heute vormittag wurden trotz gestrigen Beschlusses des Metallarbeitern erbendes die Wenn über die Auffassung der Rolle ShYtockS sich schließlich streiten läßt, so verdienen die Uebertreibuugen einiger anderer Mittoirkenden aber entschieden Mißbilligung. Den Prinzen von Arragon des Herrn Goldberg muß man schon in eine Posse oder Kinderkomödie verpflanzen, um ihn genießbar zu machen. Der Mann, der vor Porzia Wien, 4. -Okt. Kaiser Franz Josef verlieh bem König der Belgier das Großkreuz des Stefansordens und der Königin den Elisabethorden. Bei dem heute zu Ehren des Königs und der Königin von. Belgien in der Hofburg gegebenen Galadiner brachte Kaiser FranzJosefin französischer Sprache folgenden Trinkspruch aus: Ach bin glücklich, Eure Majestäten als meine erlauchten Gäste und meine teuren Verwandten zu begrüßen. Es lv Herzen, Ihnen für Ihren liebenswürdigen Besuch aufrichtig und herzlich zu danken. Die liebenswürdige Gegenwart der Königin bereitet mir ganz besondere Freude, für die ich Ihr huldigend meinen aufrichtigen Dank darbringe. Ich schätze, Sire, diesen Besuch hoch, als einen Freundschaftsbeweis, der nicht ermangeln wird, dazu beizutragen, die ausgezeichneten Beziehungen, die seit langem zwischen Belgien und Oesterreich-Ungarn bestehen, noch inniger zu gestalten. Indem ich Eurer Majestät das Regiment, dessen nerehrte Inhaber weiland König Leopold II. und dessen Vater, König Leopold L, waren. Porzia und Nerissa sind zwei Frauen gestalten, wie sie nur ein Shakespeare schassen konnte. Welche scharfsinnigen Betrachtungen in dem Munde der losen Spötterin und Vielumworbenen, wieviel Witz und Entschlossenheit in ihren kühnen Wagnissen, ohne daß doch dies alles aus dem Rahmen holder Weiblichkeit herausfällt. Ein feiner Humor macht Sprache uird Handlungen so flüssig und selbstverständlich. Frl. Koch beherrschte die lieblichen Gaben der Naiven, ohne aber das Shakespearesche intellektuelle Gewebe ganz auszufüllen, und ihre Nerissa des Frl. Engel schüttete die köstliche Philosophie vom Mittelstandslose und andere Schelmereien aus, als ob es leere Schoten wären. Frl. Nietzsch- mann als Jessiea blieb unauffällig, was kein Fehler, aber auch kein Vorzug ist. Rühmenswert waren die prächtigen Bühnenbilder, die geschickte Inszenierung, die Direktor Steingoetter selbst besorgt hatte. Das klassische Stück stellt mit seinen zahlreichen bedeutungsvollen Rollen natürlich die allerhöchsten Anforderungen; oer Gesamteindruck der gestrigen Vorsreb- lung war aber durchaus würdig, was im reichsten Beifall der Zuschauer sich kund gab. Wir glauben, au^h ferner viel Gutes von unserer heimischen Bühne erwarten $u dürfen Revolution in Portugal! Die ernstesten Nachrichten kommen heute alus Portugal, ioo es bekanntlich schon lange gärt und wo die Regierung tn den Verfassungskämpfen bisher sich unnachgiebig gezeigt hatte. Am 23. Sept, erst waren die Cortes eröffnet worde'n, wobei aber die Opposition demonstrativ ferngeblieben war. Zu den letzten Nachrichten über Bombenfunde und Verschwö- amgen treten folgende schwerwiegende Meldungen: Paris, 5. Okt. Mehrere Blätter erhielten die Nachricht, wonach mittelst Telefunken von einem in Portugiesin scheu Gewässern kreuzenden Schiff in St. Mauris de la Mere folgende Nachricht eingegangen sei: Lissabon, 5. Okt. Die Revolution ist aus- gebrochen Um 2 Uhr nachmittags begann das Bombardement des Königspalastes durch die Kriegsschiffe. Ein großer Teil der Armee und die ganze Marine itnb auf feiten der Republikaner. Der Zugang zur Ztadt ist ab gesperrt und es ist unmöglich, Einzel- heiten zu erlangen. Andere Blätter erhielten aus London jnb Mailand Gerüchte über den Ausbruch der Revolution. Der „Daily Mail" wird telegraphiert, daß der K ö n i g d e r befangene der Revolutionäre sei, während dem ,Figaro" gemeldet wird, der König habe Lissabon verlassen. L i s s a b o n, 5. Okt. Hente nacht brach hier die R e v o - ution aus. Ein Teil des Heeres mit der Artillerie und ne ganze Niacine sind auf republikanischer Seite. Die Mo- nne-Kaserne, die Kreuzer Adamator und Rafael, sowie die intsufrigenForts hißtendie republikanischeFlagge. Der Palastsaal ist umKngelt. Augenblicklich ist dort heftiges feuergesecht. Paris, 5. Okt. Der hier weilende Führer der portu- pesischen Revolutionäre Lim ar erllärte einem Mitarbeiter )es „Matin", die Revolution überrascht uns nicht. Wir laben, wie seit langem angekündigt, gehofft, »aß die Aenderung der Regierungsform nicht in Ruhe und Ordnung lediglich durch die Wirkung des frei ausgedrückten ttolkswillens vollzogen werde. Die Hartnäckigkeit und Ver- ilenbung der Machthaber hat dies nicht erlaubt. Der König gefangen genommen. .Madrid, 5. Okt. Hier gingen von einem deutschen Schiff aus St. Quentin Meldungen ein, wonach in Lissa- wn die Revolution ausgebrochen ist. Kriegsschiffe bom- 'ardierten das Königspalais, wo Revolutionäre republü- anische Fahnen hißten. Von anderer Seite wird gemeldet, >aß der König gefangen genommen worden ist. Staatssekretär velbrirü in Hamburg. Hamburg, 5. Okt. Bei dem gestern abend zu Ehren des Staatssekretärs Delbrück vom (Senat veranstalteten Festmahl begrüßte Bürgermeister Dr. Schröder den Staatssekretär mit herzlichen Worten, wobei er'dankbar der rastlosen, erfolgreichen Tätigkeit Delbrücks gedachte. In seiner Antwort führte der Staatssekretär Delbrück unter anderem aus: Bei der Fahrt durch den Hafen mit seinem mächtigen Verkehr sei es ihm klar geworden, daß der Geist der deutschen Kaufleute!, von Hamburg, wie er vor Jahrhunderten war, auch heute noch nicht erstorben fei. Als er das Denkmal des Fürsten Bismarck, des großen Kanzlers, gesehen habe, sei ihm wieder llar geworden, Sa6 nicht nur Selbstbewußtsein und Wagemut her Hamburger, sondern auch ein anderes mitgewirkt habe, an den Erfolgen, deren wir uns heute erfreuen und die jeder bewundere. Dies sei der größte Eindruck heute für ihn gewesen, daß in dem großen,' deutschen Reiche, bei aller Tüchtigkeit einzelner Glieder, doch schließlich alles, was uns erfreue, das Ergebnis her h cut f d) cic Einheit sei, und daß gerade in der Hgnsastahl das Bewußtsein des Wertes der deutschen Einheit und das Verständnis für Deutschlands Größe ganz besonders lebhaft sei. Der Staatssekretär schloß mit dem Wunsche, daß es dem deutschen Vaterlande allezeit erhalten bleiben möge, dieses Hamburg, in dem die ganze Lebens' kraft des deutschen Vaterlandes zunr Ausdruck komme, in dessen Hasen sich der größte Teil unseres überseeischen Verkehrs vereinige, dieses Hamburg, das immer noch, wenn auch die Flagge nicht dieselbe geblieben sei, die erste unter den Städten sei, die den deutschen Namen im Ausland mit Achtung und Anerkennung erklingen lasse. Brandung zeigt er sich in sich selbst gewendet, ringt er mit seinen grausen Gedanken und Absichten, befragt er voll Düsterkeit das Erbteil seines Stammes. Beim Abschluß des Leihvertrages rühmt er sich selbst seiner oft geübten Geduld, und so muß er folgerichtig in der Tragödie seiner unmenschlichen Rache als verschlagen und verhärtet im Gewissen mit verhaltenem Grimm auf seinem Schein bestehen. Hier tritt Shakespeares Forderung an den Schauspieler heran: „Mitten in dem Strom, Sturm und, nrie ich sagen mag, Wirbelloürd eurer Leidenschaft müßt ihr euch eine Mäßigung zu eigen machen, die ihr Geschmeidigkeit gibt." Herr Gühne, der über reiche und wirksame schauspielerische Mittel und eine erprobte Routine verfügt, hatte danach manchem leidenschaftlichen Ausbruch Zügel anlegen dürfen. Freilich, diese wogende und stürmende Rolle gestattet aucl) bas Ausgeben des Aeußersten. Mer wieviel wirksamer ist es, wenn der herzlose Händler und Schacherer die Worte seines Hasses, der ja nicht erst heute aufgelodert ist, sondern den er jahrelang hat v erwürg en lernen, kalt und mürrisch über die Lippen bringt! Shylock ist in feinem Haufe, bei Jessica, ein Anderer als auf der Straße, wiederum ein Anderer vor den Gerichtsschranten. Herr Gühne hat gestern die beste Leistung von allen geboten: seine Ausbrüche infernalischen Hasses ioaren echt und erschütternd, seine ilNaske und sein Mienenspiel glaubhaft. Man hatte auch nicht den Eindruck, daß er im Ueberfluß seines leidenschaftlichen Spieles ermüdete. Dennoch fragt man sich: sollten z .B. die harten Worte Shylocks über das „Faultier" Lanzelot, seinen jugendlichen Burschen, nicht besser ein grimmiges Selbstgespräch, denn ein laut polterndes Schelten sein, zumal der Bursche ja sein Bündel schon geschnürt hat und gegangen ist? Und ist eS nicht vielmehr ein Sichselbstberauschen in Rache, wenn Shylock seinem Stammesgenossen sein Herz öffnet und zum Schluß, in Gedanken schon weit voraus, murmelt: „Geh, guter Tu dal, bei unserer Synagoge, Tubal!" sperrung in der gesamten Metallindustrie erfolgt oder nicht. Die Arbeitervertreter erklärten, eine definitive Antwort bis Mittwoch abenb 8 Uhr erteilen &n wollen. Gegenüber der Auffassung, als ob die Aussperrung der Metallarbeiter unvermeidlich wäre, wird von maßgebender Stelle mitgeteilt, daß der Verhandlungsausschuß des Gc- samtverbandes deutscher Metallindustrieller die beiden Parteien einander nähergebracht und prinzipiellwichtige Zugeständnisse für die Arbeiter aus den Wersten erreicht hat. Es handelt sich nur noch darum, daß die Ai> beiter unerfüllbare Forderungen aufgeben und sich damit begnügen, was bei der augenblicklichen Lage des Schiffsbaues gegeben werden kann. Es besteht kein besonderes Reporterrecht; also muß wie jedermann, so auch der Reporter, Aufläufen und Zusammenrottungen grundsätzlich fernbleiben, wenn anders er nicht mindestens gegen die öffentliche Ordnung verstoßen will. Aber bei den Moabiter Vorgängen hat es sich ohne wesentliche Schwierigkeit ermöglicht, daß alle diejenigen Herren Reporter, welche sich an die Polizei wandteir, in deren Nähe einen Platz angewiesen! erhielten, von dem aus die Voraänge verfolgt werden konnten; so standen sie zugleich unter dem Schutze der Polizei, und es waren also für sie Unannehmlichkeiten, wie sie denlMerren, die ihren Platz selb stgeivählt hatten, widerfahren sind, von vorw- herein ausgeschlossen. Voraussichtlich wird sich auch in späteren Fällen ein gleiches Verfahren ermöglichen. Dazu ist mir von journalistischer Seite der Antrag auf Einführung eines Re- porter-Legitimationsabzeichens in Aussicht gestellt worden. Ich selbst lege großen Wert aus die Placierung der Herren Reporter an einem solchen Punkte, von dem aus sie das ganze Verfahren der Polizei sehen können, denn objektive Berichte auf Grund eigenen Sehens sind das beste Abwehrmittel gegen alle Tartarennachrichten, welche grundsätzlich jeden: scharfen Vorgehen der Polizei von interessierter Seite angehängt werden. In derselben Anaelegenheit hatte der Vorstand des: Vereins ider ausländischen Prejsse in Berlin sich am 1. Oktober mit einer Eingabe au den Reichskanzler gewandt. Dem Vorstanoe ging im Aüftrag des Reick)skanzlers von dem Unterstaatssekretär v. Wahnschaffe eine Erwiderung zu, in der mitgeteilt wird, daß auch der Reichskanzler die Erlebnisse der betroffenen Herren bedauert. Der Vorfall werde durch den Minister des Hnnern geprüft, der dem Vorstand von dem Ergebnis Mitteilung machen werde. Besondere Maßregeln zum Schstche der Pressevertreter unterlägen .zurzeit der Erörterung bem Polizeipräsidenten, dem bereits Anregungen aus journalistischen Kreisen in dieser Richtung zugegangen seien. Er werde etwaige Vorschläge des Vereins der ausländischen Presse gern entgegennehmen. Der Aus stand bei der Firma Kupfer & Go., der tzu den großen Ausschreitungen in Moabit Veranlassung gegeben hatte, nahm jetzt dadurch ein Ende, daß sämtliche Arbeitsposten durch Arbeitswillige, die sich in großer.Zahl gemeldet haben, besetzt sind. < Wegen der Moabiter Unruhen wurden bis jetzt 52 Personen verhaftet und bem1 Untersuchungsrichter vorgeführt. „ ist los en Wendungen von der „Toren- v . ie nach Scheine wählt", spricht, ist zwar ein Geck, aber am Ende doch kein 5)answurst. Den lebhaften Sausekopf Lanzelot zu spielen ist nicht ganz einfach; Frl. Hill überschritt gan^ bedenklich die von Shakespeare selbst vorbeschriebene „Bescheidenheit der Natur", und nicht wenig Sprünge und Kratzfüße fielen aus dem Rahmen einer frasst^ scheu Darbietung völlig heraus. Den Kaufmmm Antonio spielte Herr Bakos ruhig und zurückhaltend, und sein Freund Bassanio erhielt durch Herrn Goll gleichfalls eine gleichmäßige, schlichte Darstellung. Bon den übrigen Freunden des Antonio fehlle Sierra Tiru i a n als Graziano ein guter Teil Schwung und Sicherheit, während Herr Marx als Lorenzo ein erfreuliches Temperament entwickelte. Herr Direktor Steingoetter hatte die Rolle des Prinzen von Marokko übernommen und erspielte diesen südländischen Bewerber der Porzia mit dem selbstbewußten Pathos, wie es in der Rolle liegt. Den alten Gobbo, Lanzelots Vater, gab Herr Norden zufriedenstellend, und am Tubal des Herrn Gunolt ist die famose Maske zu loben. Die Wiedereröffnung des Eichener Ztadttheaiers. Der Kaufmann von Venedig. Gietzen, 5. Oktober. Shakespeares Gestalten haben in der Begeisterung des unaen Wilhelm Meister, dem der Schauspieler-Beruf als das höchste vorschwebte, das ausdrucksvollste Zeugnis erhalten. Bietleicht hatte der Beschützer Mignons gerne im „Kaufmann von Venedig" gelesen, als er zu Jarno herausspru- relte: „Man gtcatbt vor den aufgeschlagenen ungeheuren Büchern des Schicksals zu stehen, in denen der Sturmwind )es bewegtesten Lebens saust und sie mit Gewalt hin und viedec blättert." Was den Jüngling so packte und be- vegte, war noch nicht das komplizierte Seelenleben der Zhakespeareschen großen Gestalten — seine feinen Gedanken kber Hamlet sagte er erst später —i es war vielmehr die prühende dramatische Handlung, es waren diese „gcheim- aisvollsteu Geschöpfe der Natur", die da in den Stücken wndelten, ,^ls Mnn sie Ubren wären, deren Zifferblatt and Gehäuse man von Kristall gebildet hätte". So unmittelbare Eindrücke von einer großen, köstlichen Theater- melt nimmt man in einer Eröffnungsvorstellung gerne mit, ■nb es war ein guter.Gedanke der Direktion, mit dem „Kaufmann von Venedig^' die Spielzeit zu beginnen, feuern poM- lören Drama, in dem ein tragischer Knoten auf so srohe und befriedigende Weise gelöst wird, in dem zarte und rauhe £öue so wunderbar durcheinander klingen, erschüttern und °rheitern, und die Mannigfaltigkeit der Gestalten neben* nnander die Ausgaben der Schmlspielkunst als so erhebend ^nd bedeutungsvoll erweisen. Dem Spiel lauschte ein volles Qtni3. Sämtliche Figuren des Dramas werden, um mit Goethe zu sprechen, „auf die gelindeste Weise mit uns be* fQnnt gemacht", auch die harmlosesten Gemüter begreifen bas milde Freurrdesherz des iKaufmannes, die Geld- und machgier des tückischen Jicden, die richterlichen Versuche, b'e List der Weiber. Bei aller Einfachheit des Uhrenwerkes vernimmt das ernster zuhorchende Ohr aber doch die Laute und Worte, die einer höheren Wett anzugehören scheinen, die das Genie Shakespeares seinen Figuren eingegeben hat, nicht um sie der Natur zu entfremden, sondern um uns Wahrheit und Natur doppelt eindringlich zu machen. Tenn Shakespeare wollte M e n s ch e n auf der Bühne ^ben, feine überlebenslauten Titanen der Schauspielkunst und auch leine Arrilaturen. Shylock steht im Mittelpunkte RWMlkMllbt ^iniviucr Femfprech - Anschlüsse: ■ ■ ™ Ehesredakteur: A Goetz. für die Redaktion US, Verantwortlich für den General-Anzeiger für Gberhessen U öirnütta^TiU)” Notationröril m der Expräsident Roosevelt von einem Spazierritt nachLm / Hungen, 4. Okt. In der Nacht von Sonntag aus seiner Villa Osterbay ^urückkehrte, fuhr ein Au t 0 mo bil wurde hier an zwei verschiedenen Plätzen ein- von hinten gegen sein Pferd und schleuderte ^ gebrochen. Auf einer entwendeten Leiter stieg ein Gin» in einem Graben. Roosevelt wurde auf den Hals des brecher, nachdem er eine Scheibe herausgeschnitten hatte, durch Tieres geworfen, hielt sich aber auf seinem Sitze fest unb cin Fenster in das Anwaltszimmer des Amtsgerichts. Ver- eiTt!^n ölTie Verletzungen. mutlich hat sich der Dieb in den Lokalitäten geirrt und ist ^ us Kap stadt wird gemeldet: Premierminister B 0- als er die Zwecklosigkeit des Einbruches sah, dann in einem tha und der bisherige ^nanzmrnister Hüll, die bei den Gasthof auf ähnliche Weise vorqeqanaen Dabei wurden w*. M. • IWL "Ä £SS”'"'"*• , S) Ulrichstein, 4. Okt. Tie nächstgelegene Molkerei befind^ sich tn Bobenhausen. Es l>at sich nun auch für unsep Städtchen und dessen näherer Umgebung das Bedürfnis zur Ein- Molkerei gezeigt: sie wird gegenwärtig an der Oymjtratze, m dem sog. „Treihausen", gebaut. Dreihausen, wo noch, vor einigen Zähren nur drei vereinzelte Häuser standen wachst immer mehr zu einem größeren Stadtteil Ulrichsteins aas' Mehrere schmucke Beamtenwohnungen und die Kassengebäude sind lebten Jahren erstanden. Zurzeit wird auch noch ein Gasthaus, das sechste in Ulrichstein, gebaut. verleihe, bitte ich Sie, diese Bekundung meiner aufrichtigen Freund- l ersten Schwertstreich gegen die Zuwachsrente zu führen. Die auf- ftbaft als einen Beweis der Wertschätzung entgegenzunehmen, die geklärte Arbeiterschaft wrdert die Zuwachssteuer als den .Anfang .ich der Beständigkeit unserer Beziehungen beimesse. Möge die einer gro^ügigen Bodenreform von Reichs wegen. Herrschaft, die Eure Majestäten soeben angetreten haben, vonl Sodann sprach Prof. Koeppe (Hamburg) über die Stellung Tanger Dauer, glücklich und glorreich fein. Ich trinke auf die der deutschen Wissenschaft zur Reichswertzuwachssteuer. Der Ge- Gesimdheit Ihrer Majestäten! „ danke dieser Steuer sei ein Produkt der Wissenschaft. Der Entwurf Der König der Belgier erwiderte darauf mitldes Ausschusses taugt aber nichts, wir müssen ein gesundes folgenben Worten in französischer Sprache: Reichswertzuwachssteuergesetz fordern. Die herzlichen Worte des Willkommens, die Eure Majestät Adolf Wagner (Berlin) führte hierzu aus: Die soeben an mich gerichtet haben, haben die Königin und mich tief I Stellung der Wissenschaft zur Frage des Wertzuwachses ist durchgerührt. Wir bitten Eure Majestät von ganzem Herzen, unseren ^us noch keine einheitliche. Wollte man aber warten, bis die Dank entgegenzunehmen. Eure Majestät wissen wohl, wie sehr gliche Wlilemchaft sich einigt, dann fönnte man lange warten dieser Besuch), der uns heute zu Ihnen geführt hat, von uns weuerkelt). Wenn die Wertzuwachssteuer richtig ist, dann muß ersehnt war. Wir hegten den heißen Wunsch, in dieser schönen I oer grotzte öffentliche Körper, das R ei ch, tn erster Linie Anspruch Hauptstadt den erlauchten Monarchen begrüßen zu können, dem ÖQben- Denn er)t das Reich hat die Grundlagen zu dem alle Völker seiner Staaten seltene Liebe entgegenbringen; dennl politischen und wirtschaftlichen Aufschwünge gelegt. Wir ko m- fie wissen, daß durch mehr als feduig Juhre all fein Denkern und jede tnen.b,El 0 er Fortbildung der Reichssinanzreform Regung seines Herzen von der Sorge für ihr Glück und Wohl- I u 1 c direkte Besteuerung nicht herum, ganz ergeheri beseelt waren. Ebenso lebhaft wünschten wir Gurerl^teich, ob man nun Retchsvermogens- oder Majestät persönlich unsere Glückwünsche zu dem freudigen Feste, I "komm en steu er einfu h r t. Umsomehr kann das vor einigen Wochen unter den jubelnden Kundgebungen Ihrer r $ ' x * u/ r Ersatz m Betracht kommen. Ver- Untertunen gefeiert wurde und welchem sich alle auswärtigen N'ede'ie Redner beleuchteten dann die Stellung der deutschen Fürsten angeschlossen haben, deren Blicke auf den Doyen der ^meinden des deutschen Handels, der deutschen Landwirtschaft, Herrscher Europas mit Bewunderung gerichtet sind, als ein eNed _®iittelftanbcd und der deutschen Beamten zur Vorbüd aller Herrschertugenden, darzubringen. Noch andere Ge-I Relchswertzuwachssteuer, die von allen Rednern als eine große fühle haben uns hierher geführt: Unsere aufrichtige Liebe für f^ebenswerte Aufgabe hinaestellt wurde. Nach längerer Beden verehrten Oheim und die Verehrung, die die Königin und ich I ctne n t s ch l i e ßung angmommm, in der für die so tief betrauerte Kaiserin pietätvoll bewahren, deren Herzen r j®den Ausgang des Kampfes um das von Mitgefühl für alles menschliche Leid so sehr erfüllt war. ^a^ wird, ^n den Reichstag wird belgische Volk wird ebenso wie ich für die huldvollen Worte Eurer yL. ringende Bttte geridüet, dem vom MUitarfis^s getroffenen Majestät sehr dankbar sein. Das Bestehen der freund schäft- Abkommen die Gmehmigung zu .vmagen. Der Vorsitzende be- H cb ft en Beziehungen zwischen ihm und den Völkern der RE“*Kreis und Gemeinde sich nicht österreich-ungarischen Monarchie, deren Geschichte eine Zeit lang I gescheut hatten, sich mit der Privatspekulation zu vereinen. mit den seinen verknüpft war, brauchte Eurer Majestät nicht diel Ä Versicherung zu geben, daß ich meine ganze Kraft darauf ver-I *IUS UllO wenden werde, diese Bande der gegenseitigen Sympathie und! Gießen, 5. Oktober 1910. Freundschaft noch enger zu gestalten. In Uebereinftimnuing mit! .. •• e r ,, . „ den Gefühlen aller Belgier und voll Dank für den liebenswürdigen Das Erganzungsheft zu dein ^ahrplan des Empfang, der uns bereitet wurde, hege ich heiße Wünsche für das I Gießener Anzeigers liegt hellte unserer Stadtauflage bei. Glück Eurer Majestät. Möge die Vorsehung Eurer Majestät noch «Den Lesern außerhalb der Stadt Gießen wirdeS morgen fange die Liebe Ihrer Untertanen erhalten. Ich trinke auf das I -uaestellt Wohl Eurer Majestät und der Mitglieder der Kaiserlichen Familie,! ° * sowie das Gedeihen der Staaten der Monarchie. I ## v . Der König der Belgier besuchte am Diestag in . Ernennungen und Versetzungen. Der Kreitz- Wien die Jagausstellung und empfing sodann das veterinärarzt des Kreisoetcrinäramts Groß-Gerau Veterinärrat diplomatische Korps. Kaiser Fra n z Jo s ep h verlieh dem Euczen Sauer wurde zum Kreisveterinärarzt des Kreis- .König der Belgier das Infanterie-Regiment 27, desseti frü- veterinäramts Bensheim und der Kreisveterinärarzt deS Kreis- herer Inhaber König Leopold toar. I veterinäcamts Grünberg Veterinärrat Edlrard Reunhöffer »mA ---------- zum Kreisvetecinärarzt des Kreisveterinäramts Groß-Gerau dar Uno Groflyerzog m Limburg. ernannt. — Versetzt wurden die Steueraufseher Leonhard » J-t-^^attelegramm.) DerISchnabel zu Büdingen an das Hauptfteueramt Worms, lUhizurBesichligung berStablunb ihrer Sehens. s!bucrbu,s-be^°» ber Zucke^bnk.Wcttcrau- Würdigkeiten eingetroffen. Itn Friedberg Georg Beck zu ^yriebberg m den Aufseherbezirk ■■■■ ' ■ । । । ■ ■ — | Friedberg. ö ' 4 Gotha, 4. Ott. - per heutigen zweiten Hauptversammlung des Bundes Deutscher Bodenreformer stand die Reichswertzuwachs- ü euer zur Beratung. Der Vorsitzende Damaschke teilte zunächst mit, daß die Wahlen die Wiederwahl des bisherigen Vorstandes ergeben hätten, abgesehen von dem Abg. Schack. An erster ©teile sprach dann Arbeitersekretär Abg. Behrens (Essen) über dw Stellung der deutscheii Arbeiterschaft zur Reichswertzuwachssteuer. Der Redner meinte, daß die Reichsfmanzreform trotz mancher Mangel em Werk von unermeßlicher Tragweite sei tfic Mangel hätten zu einer Verärgerung des Volkes geführt feWl" Vaterlandsfreund tief betrüben müsse. Und dennoch inen die Mangel vom Standpunkt der Bodenreformer zu einer 7nh • ' auö bci m Form der Reichswertzuwachssteuer ginff n «lt verbundenen Reformideen ein großer Segen für ^u r^ entstehen könne. Die ReiLwettzLck^- eine iinn^ff trt2d>atth(Sc' ^iafc unb kulturelle Tat, nicht nur fLleckter TltfJ1611 Ärtcn S^Tt ^kwn erst kommende Ge- lWechter m würdigen wissen. Es gelte von Reichs wegen ben DverschenIeLruch - Awei weitere Feuerwehrleute trugen weniger schwere Verletzungen davon. Dem Straßenbahnwagen Xtiurbe die vordere Plattform eingedrückt. Aus München meldet man: Der bayerische Senats- lpräsident a. D. Ferdinand Ritter v. Bogt ist im Alter von 198 Jahren in Gad Tölz (Clierbatjcrn) gestorben. Aus Lissa (Posen) wird gemeldet: Der „mehrfache" Lustmörder Valentin Kosziol wurde am Dienstag Änorgen 6% Uhr auf dem Hofe des Gefängnisses hingest i ch t e t. Einer Meldung der „Kattowitzer Zeitung" zufolge hat in dem russischen Grenzorte Kielceglow eine furchtbare Feuersbrunst 141 Gehöfte erngeäschert. Tie Rettungsstation Norderney der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger telegraphiert am 4. Eftober: Von dem hier gestrandetendeutschenSchoner „Adolph", Kapitän Schulte, von Leith nach Nordenham bestimmt, wurden vier Personen durch das Rettungsboot „Fürst Bismarck" der Weftstalion gerettet. Aus Los Angelos wird gemeldet: Es sind Belohnungen im Gesamtbeträge von 100 000 Dollars ausgesetzt für die Ergreifung der Schuldigen an der E x p l o s i o n im„T im e s"-. Gebäude. Die Polizei wurde bebauenb verstärkt. Siebzehn Personen wurden bisher als verdächtig verhaftet. In Konstantine (Algier) hat sich Blanche B o u r a u i n, die 16 Jahre alte Tochter eines mehrfachen Millionärs, angeblich aus Liebesgram, von der 126 Meter hohen El Kantarra-Brücke hinabgestürzt und den Tod da- hei gefunden. In Montevideo vernichtete eme Feuersbrunst die neuen großen Zollspeicher und bedroht die Kai-Anlagen. Die Dampfer sind in Sicherheit aebracht. Alle, aus Europa ein= getroffenen Waren sind vernichtet. Der Schaden wird auf zwei SRültonen Franks geschätzt. Eingesandt. (Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) Trotz dem vor nun zwei Jahren ins Leben getretenen Rabatt sparvereins der Tetailltsten hak nd) vielfach eine verstärkte Bt> toegung einzelner Vereine auf Turchdrückung eines be sonderen Rabattes für ihre Mitglieder bemerkbar gemacht. Tiefe Vei> suche haben laut vorliegenden Listen zu feiten Abkommen mit den Beamten- und anderen Konsumvereinen geführt. So werden in einzelnen Geschäften bis zu 10 °/u Extra-Rabatt gewährt, sofern der Käufer seine Mitgltedlchaft einer dieser Vereine nachweist. Daß auch für Verwandte, Bekannte usw. dieser Crrtraraban herauszuholen verstanden wird, sei nur nebenbei gesagt. Tie Gewährung von Vorzugsrabatten an die Beamten und ander Konsum-Vereine birgt eine grofee Gefahr für bic Solidität de s $) a nbei 5 in sich. Gerade bei den heutigen hohen Unkosten, die auf den einzelnen Geschäften ruhen, bet der bedeutenden Konkurrenz, die nur einen verhältnismäßig geringen Nutzen läßt, ist es äußerst unbillig, Borrugsrabattsäye von den Geschäftsleuten zu vergangen. Will der Geschäftsmann leistungs- fähig bleiben, so ist er gezwungen preiswert zu verkaufen, Extra- Rabatte aber müssen, da ber Nutzen die Abgabe nicht mehr ge^ stattet, eben aufgeschlagen werden, sie können nichts mehr als ein einfaches Rechenexempel sein, das im Grunde auf eine Täuschung der Käufer hinauslaufen muß. Es ist klar, baß baue niemand mehr imstande ist, einen Prozentsatz von 7 bis 10 Prozent von seinem Verdienste abzuaeben, ohne diesen auf irgend eine Weise h rauSKUwiNi'cha ten. Ter Einwand, daß durch den infolge des Vorzugsrabait.s cif/ö^etn Umsatz eine billiger - B-r.chuung des Ber- kaufsprerses ermöglicht werde, ist wenig zutreffend, da ein allen* fallsiger Mehrumsatz auch höhere Spesen erfordert. Man mag die Sache betrachten wie man will, Vorzugsrabatte an eine besondere Korporation erscheinen immer in einem ungünstigen Lichte und lassen sich mit den für soliden Geschäftsverkehr gültigen Leitsätzen schwer vereinen. Tas Gewähren von Extrarabatten bleibt ein ungesunder Lüiswuchs in unserem Geschäftsleben, der möglichst bald überall ausgemerzt werden muß. Ter Vorzugsrabatt an die Beamten etc. -Vereine bedeutet aber auch eine Ungerechtigkeit, zum mindesten aber eine Unkulanz dem übrigen bar ka ufcnden P ub likum gegenüber. Amtlicher Wetterbericht. Oefsentliche Wetterdienststelle Gießen. Wetterausstchten in Hessen am Donnerstag dem 6. Oft. 1910: Trüb, kühl, geringer Regen, frischer Nordwest. Gkiginal.vrahtmelvungen. Paris, 5. Okt. Bei einem Eisenbahnunglück bei Gilles sind 35 Menschen ums Leben gekommen. Washington, 5. Okt. Tas Marinedepartement beschloß, den Kongreß um die Ermächtigung zu ersuchen, zwei Kriegsschiffe, zwei Kohlenschiffe, zwei Kanonenboote und zwei Schlepper bauen zu dürfen. 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