■S^sen viel Qbenbö 8 ?»Ä lg ^tlC. "MSIc,k sind ofir6 sft ^Ssasfe^^uBL*1 "ÄT—T-SSaff*' ^SnT" ssisySilVtt ÜÄSäsStatt?1 “ -WMHW »S'SÄh luchr v upi|lti wefeiti, WLU» OK mm sw DI oder lväler gesucht' (OHSUIHyerein Giessen und Umgegend Unseren Mitgliedern zur aeL ennmis, da» unsere Waren-Ä cbejRllen: M Aiterweg 6 ^ahnbosstrahe 31 Bleichflrake 16a Neuen Baue 11 Mchclüeim: Braubauöstr.37 >on Lonntag den 1. Mm ad m Ächt« Ma 'eiben. §cr Sorüand. L J. E. V. (schwarz-mausgrau-blau) Beginn: präzis b'k Uhr. <) LA.dc. S.K. IXX) XX J&VOL jjauef ß e ♦ •*, gejenh^-amfeU » \Js.-olisiere dein Baar j XJ^-oldasBeti^/ ^nave1'6'1*' W*SLw* $,ü» .seinen bitte __ morgen * Pfälzer 8 Ult (r^1 ->• Mittweiaa * n;«.!rtzai Prof««1 Hol,*_.. I gestern abend in der höheren Mädchenschule unter beptr I Vorsitz des Geh. Kommerzienrat Vorster-Köln a. Rh. ob». das mir die „Münch. N. Nachr." veröffentlichen: Welch wundersam Gesicht! In langer Reih', Schier unabsehlich, wallt an mir vorbei Ein festlich stolzer Zug. Ihn führen an Erlauchte Fürsten. Ihnen allen geht Huldvoll voran des Kaisers Majestät, Zn dichtgedrängtem Schwarme folgen dann Großwürdenträger in des Geistes Reich, ßendjten der Wissenschaft und lorbeerreich Poeten, Künstler, auch der Jüngern Schar, Erprobt im Musendienst seit manchem Jahr. Und wie sie, schon von ferne grüßend, nahn. Hält jeder auf ein Weilchen bei mir an Und reicht die Hand mir, sagt ein freundlich Wort Und schreitet still im Zuge weiter fort. Stand; einer ist mir fremd von Angesicht, Doch mir vertraut, sobald er zu mir spricht. Und manchem voller Freude nick' ich zu. Und rufe: Lieber Teurer, kommst auch du? Und du? — und du ? D wie mir wohl geschah, Ter ich die Welt stets in den Freunden sah Und nun erfahren soll, daß nah dem Ziel Mir Freundschaft ward zuteil so warm und viel, Taß wir das Herz des Dankes Fülle kaum Zu büud'gen. weiß — und wär's auch nur ein Traum! gehalten. Zahlreiche Lehrer aus Nassau, Frankfurt a. M.,, dem Regierungsbezirk Kassel, dem Großherzoginrn Hessen, Baden und aus Nheinpreußen, sowie Vertreters res Vereins für Frauenstudium .und Frauenbildung und des Zweigvereins des allgemeinen deutschen Realschul-i männer-Vereins in Frankfurt a. M. waren erschienen. Ober-fl Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Unwersiläts»Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. fc. VereinfürSchulreform. Aus Wiesbaden wird uns unterm 3. April geschrieben: Die 20. Hauptversammlung des „Vereins für Schulreform" wurde Doch nein, es ist fein Traum! Liegt nicht vor Ties mächtige Luch mit wundervoller Zier Greifbar auf meinem Tisch, geprägt darauf Stein Name? Tief ergriffen schlag ich's auf. Und wie ich staunend luenbe Blatt um Blatt, Erkenn' ich, mich begrüßt an Traumes Statt Beglückend und beschämend Wirklichkeit, Ein Schatz den Enkeln nach in fernster Zeit. Ta sind sie, all die Namen wohlbekannt, Tie güt'gen Worte, die mir Freundeshand Gewidmet, dran im Lebenswintertag Tas Herz des Alten warm sich hatten mag. Tvch so viel Herrliches — ach, mehr und mehr Macht s dieses alle Herz im Busen schwer. Und banger nur und lauter tönt darin Die Frage: nahm' ein Sterblicher dahin So Überreiches Äiaß an Lieb' und Ehre Und wähnte, daß er ihrer würdig wäre? Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- straße 7. Expedition und Verlag: ey^5L Redaktion: 112. Tel.-Adr.: AnzeigerGießea. Deutsche Kolonien. Berlin, 4. April. Die Betriebsroheinnah- men der Schantung-Eisenbahn betrugen im Monat Stär§ 1910 500 000 mexikanische Dollars gegen 325 000 mexikanische Dollars im Vorjahr und vom 1. Januar bis 31. März a. c. 987 000 mexikanische Dollars gegen 745 000 mexikanische Dollars im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die Mehreinnahme beträgt somit 242 000 mexikanische Dollars oder 42,48°/° 91 _____________ Kaiser und Reichskanzler. Homburg v. d. Höhe, 4. April. Der Reichskanzler von Bethmann Hollweg ist um 3 Uhr 57 Minuten hier eingetroffen; auf dem Bahnsteige waren anwesend der Gesandte Freiherr v. Jenisch und der Landrat Dr. Ritter v. Marx. Freiherr v. Jenisch geleitete den Reichskanzler nach dem Schlosse. Der KaiserempfingdenReichs- Der letzte Siebener Abdecker. w. Gießen, 5. April. Johannes Bender, der letzte Abdecker unserer ©tobt, ein Original, wie solche immer seltener werden, aber auch ein echter Menschenfreund, begeht heute seinen 7 5. Geburtstag. Das Geburtstagskind ist in seinem blauen leinenen Kittel, der Tracht seiner Väter, mit dem er, abhold der neumodischen Kleidung, einhergeht, eine stadtbekannte' Persönlichkeit. Er ist am 5. April 1835 in Montshausen an der Salzböde geboren und ist besonders stolz darauf, daß, dieser Ort früher zu Hessen gehört hat und er vor 1866 noch in Gießen eingewandert ist und so ein getreuer Landesangehöriger seit seiner Geburt geblieben ist. Als junger, Bursche wurde Bender Bahnhofs-Portier in Dillenburg. Einst wettete er um i/2 Taler und so viel Bier, als er trinken wollte, — und er konnte damals ziemlich viel vertragen daß er, ohne sich zu bücken, in das Bureau des Bahn- hossvorstaudes hineinreiten könne. Alles, was von der sonderbaren Wette gehört hatte, war auf dem Bahnhof versammelt, um das Beginnen des Portiers mit anzusehen. Dieser gewann sein Wette, lveil er sich zu diesem Ritt eine« kleinen Esel aus der Nachbarschaft besorgt hatte. Man nannte Bender damals in Dillenburg den Eselritter. Jm> Jahre 1880 kam Beirder nach Gießen zum damaligen städtischen Wasenmeister Steinrneyer. Nachdem er diesem 6 Jahres treu gedient hatte, erhielt er dessen Tochter zur Frau und heiratete, wie er sich ausdrückte, in die Waseiimeisterei ein. Die Neuvermählten bezogen das Elternhaus der Frau, in dem diese auch geboren ist, das alte windschiefe Giebelhaus in der Wollengasse, in dem die beiden alten Leute heute noch wohnen. ) Die nun 44jährige Ehe war sehr glücklich. Da in ihr Kindersegen ausblieb, so nahmen sich die Leutchen nach einander 7 Kinder armer Mütter oder armer Eltern an,, die sie um Gotteslohn erzogen. Sie ließen besonders ine Buben etwas tüchtiges lernen und sorgten für ihr Fort-j kommen, bis sie der Hilfe der Pflegeeltern entraten konnten., Die sieben Kinder, die heute fast sämtlich einen eigenen! Paul heyse; Dank. Paul Heyse hat seinem Danke für das ihm zu seinem 80. Geburtstage dargereichte Album, in das sich 300 seiner Verehrer eingezeichnet haben, in dem folgenden Gedicht Ausdruck gegeben, Die „Siebener Zamilienblätter" werden dem .Anzeiger" viermal wöchentlich beigelegt, daS ".Kreisblatt für den Urei» Gießen" zweimal wöchentlich. Die ..Landwirtschaftlichen Seit- fragev" erscheinen nwnatlich zweimal. Und ich — was hält ich Großes beim getan? Ich schritt dahin auf ebner Lebensbahn, Ein Sinnender, ein schlichtes Kind der Welt, Von Tank und reinstem Glück die Brust geschwellt Ob all dem Schönen tausendfält'ger Art, Tas mir 9latur und Leben offenbart. Und von den Schicksalsmächten tief bewegt, Tie jedes Menschenherz im Innern hegt. Hiervon zu zeugen, fühlt ich den Berus, Und da mich mein Geschick zum Lichter schuf. Tat ich's in Bridern, wie sie Phantasie, In bunter Fülle meinem Geiste lieh. In schlichter Red' und tönendem Gesang, Beglückt, wenn mir's einmal nach Wunsch gelang. War s aber ein Verdienst, was wir getan Uns selbst zur Lust, uitb dachten nie daran. Ob unser Werk des Beifalls sei gewiß, Oder die Welt dran nahm' ein Aergernis? Tes Einen nur berühmen darf ich mich: Stets tat ich das nur,' was zu schaffeir ich 9cid,t lassen könnt', und fand mich nie bereit, Zu huldigen dem Götzendienst der Zeit. Und schätz' ich selbst das Pfand, das ich empfing. Verglichen mit so manckfem, nicht gering: Stets blick' ich, wie ein frommer Jüngling soll. Aus zu den hohen Meistern ehrfurchtsvoll, Ten weltbewegenden, die leuchtend jiehn Am Firmament und niemals untergehn. Tenn jenes Tichterwort ist nur ein Wahn, Ter ost getrogen: wer genug getan Mit feinem Werk den Besten ferner Zeit, Ter hab' ein Anreckst auf Unsterblichkeit. Wie manch-w großer Name, dessen Krnng, Gefeiert einst, weit durch die Lande drang. Ist längst verhallt. In der Geschichte nur Blieb seines Daseins schattenhafte Spur. Sei's drum! Ter Lebende erwarte still. Wie viel von ihm ihn überleben will. Ist doch das Glück so überschwenglich schon, Wenn nah und fern, mit warmem Herzensbon Glückwünfchend zu den Patriarchonjahren, Sich liebevolle Freunde um uns sa-aren, Tie treu dem allen Freundesbvauche blieben,« Ten Alaun zu überschätzen, den sie lieben. _ München, März 1910. Paul Heyse. Die Sulaff ung mittlerer Beamten $ur Steuer Veranlagung Von sachkundiger Seite schreibt man uns aus Darmstadt: 1 Bei Gelegenheit der Zeitungserörterungen über die zu kost- ; (rfenoe Steuerveranlagung in Hessen ist von intereiiierter Seite . ir eberfiolt der Ansicht Ausdruck gegeben worden, daß die mittleren ( !c«fischen Beamten nach ihrer ganzen Vorbildung uiü> ihren Kennt- npfen in keiner Weise geeignet seien, den dienstlichen Anforderungen eines Finanzamtsvorstandes (Steuer kommijjärs) zu entsprechen, ccß vielmei'i im Falle ihrer Zulassung schwere Nachteile heraus- beschworen werden würden. Zur Beleuchtung dreier Ansicht wurden besonders einige Falle anö der Veranlagungspraxis heraüs- liegriffen, deren sachgemäße Behandlung Kennttusse im Reichs-, und Handelsrecht, sowie in der ^Nationalökonomie erheische, ln Hefe Kenntnisse, die allein durch Universttälsstudmm erworben würden, reiche aber das Wissen der mittleren Beamten nicht heran. Es erscheint keineswegs verwunderlich, daß sich diese von einem alodenn'ch gebildeten Beamten ausgehenden Behauptungen gegen list, Einströmen mittlerer Beamten in den Veraillagungsdienst rief ten, denn wie jede ankere Bernfsgruppe ist auch der kamerattstnch vugebildete Beamlenstand von der Wichtigkeit seiner Vorbildung rnd seiner Amtssähigfeit erfüllt. Ter Widerstand gegen die mittleren Beamten erhält aber noch eine besonders scharfe und bisweilen gereizte Note dirrch Besorgnisse materieller Art, du mit Liefer Reform frage eng verbunden sind. Wenn nämlich mittlere Beamte die gleichen Äemter wie atädemisch vorgebildete Beamte renvalten, bann läßt sich bei einer Vesoldungsrevision die gehalt- lidje Be.ferstelumg der letztgenannten Kategorie für die Gesamtheit nwfjt gut in der Höhe vcrwirllichen, wie dies gemeinhin erholst und erstrebt wird. Ans dieser besorgten Stimmung heraus sind Icnn auch all die kritisckstn Auslaft'ungeii envachsen, die der nationalliberale Antrag auf Verbilligung der Steuerveranlagung über sich ergehen lassen mußte. Aber eoen darum, weil all diese Kritiken dem Vorurteile und dem Jnterefsenstreben einer in ihrem Borwärtslommeu sich bedroht fühlenden Beamtenklasst entsprungen find und weil für ihre Wortführer das Staatsinteresfe erst tn lLtzter Linie kommt, können chre Tarstellungen auch als eine geeignete Grundlage zur zutreffenden Würdigung dieses Resorm- vchfchlags leinesiregs angesprochen werden. Ein richtiges Urteil laßt sich vielmehr mir dann gewinnen, wenn man anstelle der je. er realen Unterlage erniangelnden Ansichten und Kombinationen Reser Jnteressenteu cie unbe steckst ickM Faktoren: Tatsachen und Erfahrungen zu Rate zieht. Wenn zur Beileidung der Borstandsstellen bei unseren Finanzämtern das kameralistische Studium mit feinem volkswirt- schastlichen Inhalt notweudig wäre, dann würde unsere äfegicrung tvS Kameralstudium vor einigen Jahren nicht aufgehoben haben. imD trenn zur erfolgreichen Versehnng des Steuerveranlagungs- Rcnstes die j u r i ft i f ch e Vorbildung unbedingt erforderlich wäre, iHtnn wären unsere heutigen Steuerkommissäre, die ohne Ausnahme stiimeralwisfenschstst studiert haben und deshalb wenig mehr als üi mittlerer "oeamter an juristischen Vortenntnifsen ihr eigen nennen, deir Anforderungen ihres Berufes nicht gewachsen. Ta man letzteres nicht behaupten kann, so erhellt schon hieraus, daß rir die Geschäfte der Steuerveranlagung eine cigeniltdfe Unl^ rersitätsbildung nicht als Erfordernis gelten kann, sondern das; die' nötigen volkswirtschastlick^n und juristischen Kcuntnifje am heften in der Praxis erworben werden, wie dies ja in der Haupt- lache auch der J-all ist. Wenn die uns überlegenen Staaten Preußen, -ackfen und Baden, also Länder mit weit größeren und zahlreicheren Brennpunlien des industriellen und kommerziellen Lebens unb Länder, W infolgedessen die Schwierig lecken der Steuer- sxstsetzung, nämlich: verwickelte Erwerbs- und Lesitzverhältnisfe, ioMplizierte Feststellung der für die Sleuerbemessung entscheidenden Wertgrößen, stärkere Fluktuation der Bevölkerung usw. häufiger und in höherem Maße an den Beranlagimgsceamten herantreten, trotzdem die Steuerveranlagmig in die Hände mittlerer Beamten legen und damit anerkanntermaßen die besten Erfahrungen gemacht haben, dann ist nicht einzufehen, warum gerade in dem Kleinstaat .dessen mck seiner verhältnismäßig einsameren Steuerveranlagung cut ausschließlich studiertes Beamtentum erforderlich sein soll. Also mit der Schwierigkeit des Dienstes kann die Notwendigkeck der akademischen Vorbildung hier nicht begründet werden, und nur geljen vielleicht nicht fehl, wenn wir den Erklärungsgrund iN oem Grundsätze suchen, den ein früherer hesfifcher Fmanzminister Einmal aussprach und der wohl bis heute richtunggebend ist, nämlich: Wmn der Staat ein Studium kreiert, bann hat er lehr er Dr. Weimer-Wiesbaden sprach über den „Zeitgeist und> seinen Einfluß auf unsere Jugend". Dr. Weimer hat in Wiesbaden eine Reihe von statistischen Erhebungen gemacht, die ein wenig erfreulich Licht auf die häusliche Erziehung: unserer Jugend werfen. So z. B. wurden in einem hiesigen^ Variete an vier Abenden 35, 26, 43 und 83 Kinder gewählt, in drei Wirtschaften waren von 150 Gästen 49 Kruder. | Wir befinden uns in einer schwierigen Uebergangszeit. Alte überlieferte geistige und sittliche Worte werden angezweifelt/ die Bande der Ehrfurcht und Autorität lockern sich, das Neue aber hat noch keine bestimmte Form gefunden. Auch> die heute vielfach übliche, verweichlichende häusliche Er-> ziehung hilft die Bande der Ehrfurcht und des Gehorsams / lösen. Der Vortragende hofft, daß die Frauenbewegung segensreich einwirien werde, döachdem er dann noch die stark« Verbreitung der Schmutz-und Schundliteratur-6e=. rührt hatte, schloß er mit einem Hinweis auf das Anwachsen größeren Kunstverständnisses im Volke und die Vorliebe unserer Generation für den Sport als erfreuliche^ und sörderungswürdige Aeußerungen des Zeitgeistes. — In der' Aussprache pflichtete Direktor Dr^ W a l t e r - Frankfurt cl M. (Musterschute) den Ausführungen des Vortragenden bei und vemerkte, daß die Lehrer mehr als Erzieher zu gelten hätten und mit der Jugend, insbesondere mit dem Elternyause, mehr in Berührung treten müßten. — Heute vormittag, wurden die Verhandlungen fortgesetzt. Prof. Dr. Lentz- Danzig erstattete den Jahresbericht. Nach ihm arbeitet der „Verein für Schulresorm" (gegründet 1889) für eine stete Fortentwickelung des höheren Schulwesens nach den Gesetzen körperlicher und geistiger Gesundheit und in vaterländischem Sinne. Er unterstützt die Ausbreitung der sogenannten „Neformschulen". Ihre Zahl betrug im verflossenen Schuljahr im Deutschen Reich 135. Für das nächste Schuljahr sind 13 bis 14 neue zu erwarten. Es wird gefordert: Im Lehrplan der Reform-Gymnasien ist in U Illi I die 3. Geschichtsstunde wieder herzustellen. Tas lateinische Extemporale in der Reifeprüfung der Gymnasien aud) die . erp.lla.tung, jur u.e m.re> mum ^.mrurtcr 5U fvrgm. I Dieser Satz bat aber nach Aulbebung des Kameralstudtums für f unsere I mauz Verwaltung seine Bereckstigung verloren, und das j Staatsinteresfe erfordert gebfeternck icme Ennchrankung vayin, , daß nicht höher vorgebildete Beamte in Poften emgewwien werden, j die ctcniogut, aber billiger durch mittlere oder untere Beamte , cmsgefÄlt werde.: können. . .., . Tie gegnerischen Ausführungen tn Nr. 108 zetchnen besonders dadurch aus, daß die zu gunjten der niittferen nungs]hstem (Verbindung mit Banken, Postscheckverkehr) einzuführen. Diesen bedeutsamen Forderungen der modernen Finanzwisfenschast und -Praxis vermag das Institut der Unteverheber in keinem Punkte gerecht zu werden, .so daß seine Beseitigung einen Fortschritt in der Entwickelung unseres Kasfenwesens bedeuten würde. Wir sehen jetzt an der Spitze unserer Finanzverwaltung eine Persönlich feit, bereit vorurteilsloser und die Bedürfnisse der Gegenwart erfassender Blick erhoffen läßt, daß aud) in diesem Ressort ' zeitgemäße Umgestaltungen vor genommen werden, wenn dadurck) Vorteile zu erzielen sind. Aber noch keine größere Verwaltungs- resorm ist durchgeführt worden, ohne daß eine Bureaukratie versuckst : hätte, sie aufzuhalten oder nach ihrem Willen zu lenken._________ kanzler unmittelbar nach deßen Ankunft^ und konferierte mit ihm längere Zeit. Um o Uhr begab sich der Kaiser mit dem Reichskanzler durch den ^chloW- garten nach der neuen Erlöserkirche, um mit dem Reichskanzler die Kirche zu besichtigen. Hiernach machte der Kaiser mit dem Reichskanzler ohne weitere Begleitung eine Ausfahrt im Automobil nach dem Taunus. Der Kaiser fuhr mit dem Reichskanzler nach der Saalburg und machte von da aus einen einstündigen Spaziergang durch den Wald: um 6i/2 Uhr kehrte der Kaiser nach dem hiesigen Schlosse zurück. Zur Abendtasel bei den Majestäten war der Reichskanzler geladen. . . Frankfurt, 4. April. Die Kaisert n traf heute nachmittag, im Automobil von Homburg tommenb, um 4 45 Uhr hier ein, um ihrer im Dr. Lampeschen Sanatorium weilenden Schwester Prinzessin Feodora^ einen Besuch abzustatten. . Homburg v. d. Höhe, 4. April. Der Reichskanzler ist um 11 Uhr 1 Mnute nach Berlin ab- g er e ist. Nr. 78 Zweites Blatt 160. Jahrgang * Dienstag 5. April 1910 ertoctnl tagne mtt -Husnaw b=5 BonntagS. Mbybner anjvigvi General-Anzeiger für Gberheßen Herd begründet "haben, hängen itrit Dankbarkeit und Liebe mt ihren Pflegeeltern. Aber auch mancher an Mitteln beschränkte Student hat sich der Gunst und Unterstützung des Wasenmeisters Bender erfreut, der so häufig als es nötig wär, half, ohne das; er viel Worte machte. Bender, der in seinem Amte sehr zuverlässig und bei der Bürgermeisterei gut angeschrieben war, durfte sich auch ein freies Wort erlauben. Bei einer Unterredung mit Oberbürgermeister Gnauth erklärte er einst, er sei der dritte Beamte der Stadt. Als Herr Gnauth den Mann im blauen Kittel erstaunt ansah, meinte dieser: Erst kommt der Oberbürgermeister, dann der Straßenmeister und dann der Wafen- meister. Erst nach dem dritten Meister kommen die anderen Beaniten. Als 1905 die neuerrichtete Sammelwasenmeisterei für den Kreis Gießen hei Garbenteich ihrer Vollendung entgegenging, legte Bender als letzter städtischer Wasenmeister in Gießen nach 38jähriger Tätigkeit sein Amt nieder. Er hatte kein eigentliches Gehalt, sondern nur Gebühren bezogen, weshalb ihm eine Pension nicht gewährt wurde. Aber die Mdeckerei ist lohnend gewesen und hat Bender, der sein Geld sehr znsammengehalten hat, in den Stand gesetzt, daß er und seine Ehefrau für ihr Alter bescheiden zu leben haben und auch den Kindern später noch ein Erbteil verbleiben wird. Ms eine Spezialität betreibt Jp- hannes Bender die Behandlung von Wunden bei Mensch und Vieh mittels einer Salbe, deren Mischung sein Geheimnis ist. Ter Salbendoltor, welchen Namen Bender sich weit und breit in der Umgegend erworben hat, preist feine Kur nie an und will nichts weniger denn ein Kuv- pfuscher fein. Wer sein Mittel haben Null, von dessen Erfolgen er fest überzeugt ist, muß zu ihm kommen. Vielen, die an dessen Vorzüglichkeit als Heilmittel glauben, soll die Salbe geholfen haben. Benders Frau meint selber, der Glaube mache selig. Die beiden Leute ivären längst zu einem ihrer Kinder gezogen, die ihnen ein Asyl für die alten Tage gern geben würden, allein die alte Dame will die Stätte, wo sie geboren und glücklich gelebt hat, erst darin verlassen, wenn man sic zur letzten Ruhestätte hinausträgt. Man hat schon einen hohen Preis für das Anwesen geboten, das zur Straßenvdrbreiterung gebraucht wird und nur als Bauplatz für die, Anlieger 111 Betracht kommt, aber sie haben bisher jedes Gebot abgelehnt. Mögen die beiden Mten noch recht lange in dem Häuschen in der Woltengasse sich ihres Daseins erfreuen. Getreide-Wochenbericht der Preisberichl<.^ll.e -----owirtschaftsrats vom 22. März bis 4. April 1910. Die schon vor dem Osterfeste durch amerikanische Saatenschäden, enttäuschende argentinische Verschiffungen und durch die Zurückhaltung Rußlands hervorgerufenc Befestigung auf dem Weltmärkte Hot in den letzten acht Tagen weitere Fortschritte gemacht. Was speziell Deutschland betrint, so waren neben der Erhöhung der ausländischen Forderungen bei zunehmendem Interesse Englands und Belgiens nicht zuletzt Besorgnisse wegen der Ende März herrschenden Nachtfröste für die auch hier zum Durchbruch kommende Festigkeit maßgebend. Im Jnlande war das Angebot sichtlich zurückhaltender. Anscheinend verfügen die Landwirte nur noch über minimale Restbestände, und da anderer- seits die Preise für Auslaudswarc, auf die inan jetzt mehr angewiesen sein wird, immer noch wesentlich höher sind als die im Jnlandc unb auf dem Berliner Markte geltenden Preise, so zeigte man sich bestrebt, einen Ausgleich herbeizuführcn. Bei andauerndem Dccküngsbcgchr und sehr vorsichtigen Abgebern zogen die Lieferungspreise in Berlin allmählich um 3 Mk. an, um schließlich 3/i bis 1 Mk. des Gewinnes wieder auszugeben, als der Saatcnstandsbcricht der Preisberichtstelle bekannt wurde, lvonach die Saaten den Winter, von vereinzelten Ausnahmen abgesehen, gut überstanden haben, so daß Umpflügungcn infolge von ^Auswinterungen nur stellenweise und in geringem Umfange für erforderlich gehalten werden. Dazu kommt noch, daß die Frühjahrsbestellung diesmal außerordentlich frühzeitig in Angriff genommen und teilweise sck>on vor dem Feste erledigt werden tonnte. Roggen stellte sich im Anschluß an Weizen auch fester, zumal das Angebot in diesem Artikel gleichfalls nachgelassen hat. Allerdings hält sich die Nachfrage immer noch in engen Grenzen, auch der Export stellt nur mäßige Ansprüche und bevorzugt dabei Danzig, da die anderen Seeplatze nickst in gleichem Maße über exportfähige Qualitäten verfügen. Hafer war aus der Provinz gleich- salls nur mäßig und zu höheren Preisen angeboten, während der Handel nach längerer Pause wieder etwas lebhafter zugrifs unb auch im Konsum lvieder bessere Preise zu erzielen waren. Mcht ohne Einfluß auf die Tendenz des Hafermarktes war der Umstand, daß Rußland andauernd frühere Abschlüsse rückgängig zu machen suchte. Br-augerste läßt sich in feinen Qualitäten noch ist zu beseitigen. Der ungeteilte Unterricht (nur am Vormittag) ist zu empfehlen und auf 5 Zeitstunden zu be- schränren. Die Gemeinsamkeitserziehung ist grundsätzlich abzulehnen, für kleine Städte ohne Studienanstalt oder Lehrerinnenseminar ausnahmsweise zuzulasscn. Hieran schloß sich eine lebhafte Aussprache in der sich Reichs- und Landtagsabgeordneter Prof. Dr. Eickhoff-Remscheid, Oberlehrer Altendors-Mainz, Direktor Dr. Lange-Solingen, Direktor Schwarz-Lübeck, Direktor Walter-Franifurt a. M., Frau Rehm-Wiesbaden, Geh. Hosrat Treutlcin-Karlsruhe für einen gemeinsamen Unterricht in einer beschränkten Form aussprachen unb folgende von Dr. Eickhosf vorgeschlagene Entschließung mit allen gegen 2 Stimmen Annahme sand: „Die 20. Hauptversammlung des „Vereins für Schulreform" bedauert aufs lebhastcpe die ablehnende Haltung der preußischen Untcrrichtsverwaltung gegenüber dem gemeinsamen Unterricht (Eoeducalion) in einer befdjräniien Form und in besonderen Ausnapmefällen. Sic hält diesen Unterricht in kleinen und mittleren Städten, in denen die Einrichtung von Studien-Anstalten und Lyzeen schon an der Kosten frage scheitern muß, nach wie vor für das geeignetste Mittel, um die Bildungsbedür,ni,sc zahlreicher Töchter des Bütgerstandes in ausreichendem Mapc zu befriedigen." Nach einer Besprechung der Eingliederung des bürget» kundlicnen Unterrichts in höheren Schulen wurde die Tagung geschlossen. * — Kleine Chronik ans Kunst und Wissenschaft. Der Botaniker, Geh Hoirai Pioiessor Dr. Friedrich Hildebrand in F r e i b u r g i. B r. vollendet am April das 75. Lebensjahr. — Tein Direktor der MgL Gemäldegalerie zu Dresden, Geh. Hofrat Prof. T.r. phn. ct jur. Karl Wver ma nn ist die erbetene Versetzung in den Ruhestand unter Verleihung des Titels und Ranges ass „GZ.nnicr Rat" bewilligt unb an seiner Stelle der Tftiillnalassiflcnt des Kaiser-Frieorichi-Museuins in Berlin Dr. Hans Poise zum Direktor Cer Dresdener Gemäldegalerie ernannt worden. (Woerinann ist der Versnsser einer wertvollen Geschichte Cer Kunst aller Zeiten und Völler. Tie Red.) — Ter Direckvr bei Komischen Oper, Gregor, hat die Verhand- limgen mit dem Ausschuß der F r a n 11 u r t e r Theater, einem Pr matten gramm juxige, endgültig abgebrochen und biedn in BeAm. — Arn Sonntag ist ans dem König-AlcerLMuscuin in Chemnitz eine Radierung von Car et in 'Posttartengröße: ; Freie Landschaft mit Baumgruppen und Kühen, im Werte von etwa 500 1'Jtart, gestohlen worden. hier und da unterbringen, während für geringere Ware Absatz- möglichkeit fehlt. Für Futtergerste hält Jiußland fest auf Preise. Für Mais bleibt bas Interesse nach wie vor gering. ES stellten sich die Preise für inländisches Getreide am letzten Markttage in Mark pro 1000 kg je nach Qualität, ivobei das Mehr (+) bezw. Weniger (—) gegenüber der Vorwoche in Klammern () beigefügMft, wie folgt: Königsberg Danzig Stettin Posen Breslau Berlin Magdeburg Leipzig Dresden Braunschweig Rostock Hamburg Hannover Düsseldorf Frankfurt a.M. Mannheim Straßburg Stuttgart München Weltmarktpreise: Weizen : Berlin Mai 228.25 (-4- 2*00), Juli 224.50 (4- 1.75) Budapest April 232.10 (— 4.90). Paris April 2u5.30 (4- 3.10). Liverpool Mai 180.55 (4- 0.65). Chicago Mal 17.1.85 (+ 2.75). Roggen: Berlin U)lai 164.75 (4- 0.75), Juli 169.75 (+ 1.-0). Hafer: Berlin Aiai 159.50 (4- 0.50), Juli 163.50 (4- 1.50) Alk. Weizen Roggen Hafer 225 (- 1) 157 (+ 2) 157 (4- 21/ 228 (+ 1) 159 (- 1) 162 (4- 1) 218 (- ) 156 (+ 1) 156 (- ) 228 (4- 3) 152 (+ 1) 151 (- ) 227 (4- 4) 150 (- 1) 151 (- ) 227 (-- 3) 158 (+ 2) 170 (+- 1) 223 (— 4) 157 (4- 1) 165 (- ) 224 (4- 6) 161 (4- 1) 172 (4- 1) 230 (+ 6) >62 (+ 2) 167 (+ 3) 219 (- ) 157 (— ) 168 (- ) - (- ) 150 (— ) 152 (- 3) 214 (- ) 160 (— ) 172 (- ) 210 (+ 3) 156 (— ) 163 (- 3) 230 (+ 10) 170 (+ 10) 167 (+ 4) 230 (4- 5) 166 (+ 1) 170 (- ) 235 (+21/,) 170 (— ) 165 (— 21/. 230 (+21/,) 175 (— ) 175 (- ) 23. (- ) 175 (— ) 165 (- ) 240 (+ 4) 160 (— ) 158 (- 2) ^anOel und Verkehr, Volkswirtschaft. ** Billige Briefe nach Amerika (10 Pfg. für je 20 Gramm) befördern in Cer nächsten Zeit die folgendenDampfer: „Käfter Wilhelm der Große" ab Bremen 5. April, „Kronprinzessin Cecilie" ab Bremen 12. April, „Amerika" ab Hamburg 14. lApril, „George Washington" ab B rein en 16. April, „Kronprinz Wilhelm" ab Bremen 19. 2lpril, „itaifer Wilhelm II." ab Bremen 26. April, „Kaiser Wilhelm der Große" ab Bremen 3. Mai, „Kaiserin Auguste Viktoria" ab Hamburg 5. Mai, „Prinz Friedrich Wilhelm" ab Bremen 7. Mai, „Kronprinzessin Cecilie" ab Bremen 10. Akai, „TeutschLand" ab .Hamourg 11. Mai. Pvsftchluß in Bremen, bezw. Hamburg ist jeweils itad; Ankunft der Frühzüge. Es empsiehlt sich, die Briese mit einem Leitvermerk, wie „direkter Weg" oder „üoer Bremen oder Hamburg" zu versehen. Tie Portoermäßigung erstreckt sich nur auf Briefe, nicht auf Postkarten, Druck, ach en usw. und gilt nur für Briese nach den Vereinigten Staaten von Amerita, nicht auch nach anderen Gebieten Amerikas, z. B. Eanada. R. B. Darmstadt, 4. April. Tie 57. Generalversammlung der Bank für Handel und Industrie wurde heute mittag im Sitzungssaal des Verwaltungsgebäudes der Bank hier abgehaltcn; es waren 14 320 Aktionäre mit 99 463 Stimmen vertreten. Aer Präsident des Aufsichtsrates, Stadtrat a. D. Kaempf-Berlin hieß die Versammelten willkommen unb gedachte dann mit Dantesworten des ausgeschiedcnen Tircktions- mitgtiedes Herrn Emmerling, der mehr als 30 Jahre zürnst der Bank für Süddeutschland und dann der Bank für Handel und Industrie angchörte. Die Versantmlung ehrte sein Andenken durch Erheben von den Plätzen. Weiter ist aus der Direktion Herr Hügel und das frühere Tirektions- und spätere Aufsichtsratsmitglied Herr Michelct ausgeschieden: auch ihnen sprach der Präsident für ihre langjährige Tätigkeit Dank aus. Punkt 1 der Tagesordnung war der Geschäftsbericht über das 57. Geschäftsjahr, der bereits gedruckt vorlag. Es ist daraus zu entnehmen, daß sich die Umsätze der Bant wiederum wesentlich vermehrt haben und den Betrag von rund 40 Milliarden erreichen: das um runb iy2 Millionen Mark bessere Erträgnis des Gewinn- unb Verlustkontos rührt im wesentlichen ans den erhöhten Einnahmen an Provisionen, sowie aus dem Kousortial- und Csscltengeichäft her. In Mannheim ist eine neue Filiale der Bank errichtet, dagegen die Depositentässe in Lahr eingezogcn worden. Tie Zahl der Berliner Depositenkassen ist um 4, auf 25, gestiegen, in Darmstadt wurde eine, in Leipzig 3 neue Dcpositcn- kassen errichtet; für die Leipziger Filiale wurde auch ein neues Geschäftshaus errichtet. Der Bruttogewinn für 1909 beläuft sich auf 22 201 722 Mark. Davon gehen ab für Handlungsunlosten einschließlich der Tantieme für Vorstand unb Oberbeamte 6 918 750 Mk., für Steuern 1 103 967 Mk., für Zuwendungen an die Beamten, deren Pensionsfonds und für wohltätige Zwecke 1532 255 Mk., für Abschreibungen 513 003 Mk., als Einlage in die besondere Reserve 1 250 000 Mk. unb als Rückstellung für bic Talonsteucr 160000 Mk., so daß ein Reingewinn von 10 723 746 Mk. verbleibt, aus welchem eine Dividende von 6V2 Proz. an die Aktionäre und eine Tantieme von 269 500 an den Ausfichtsrot verteilt werden soll, so daß ein Restbetrag von 444 246 Ml. aus neue Rechnung übergeht. — In der Aussprache über den Geschäftsbericht wünscht General von Röder eine genaue Detaillierung der Geschäftsunkosten, die von 3 Millionen int Jahre 1903 auf beinahe 7 Millionen im vorigen Jahre an- gewachsen seien. Auch die Veamtenpensionen usw. seien enorm in bic Höhe gegangen, von 289 000 Mk. im Jahre 1903 auf über iy2 Millionen im vorigen Jahre. Im Geschäftsbericht für 1903 sei bemerkt worden, baß trotz schwerer Sttifen bas Institut in der Lage war, eine Durchschnittsdividende von 8 Proz. zu zahlen und man wäre wohl berechtigt gewesen, nachdem bie jungen Aktien zum Kurse von 146 abgegeben wurden, jetzt ämtährend eine gleiche Dividende zu enuaeten. Ein Aktionär aus Kaiserslautern schloß sich diesen Ansiührungen an und betonte, man lja.be mindestens 7 Proz. Dividende ewurtet und diese wäre sehr wohl möglich gelvesen. Wenn nicht eine so enorme Summe für wohltätige Zwecke eingestellt und die Geschäftsunkosten so gewaltig in die Höhe gegangen wären. Das DireitionLmitglied Geh. Oberfinanzrat von Klitzing erwiderte, bie Steigerung der Geschäsisunlosten sei b-ci allen ähnlicheii Instituten cüigetictcn unb zumeist nod> größer, als bei bei Darmstädter Bank. Sie war bedingt durch die notwendige Einstellung von Hunderten neuer Kräfte zur Bewältigung des außerordentlich großen Effektenvcrlehrs, und die natürlich-e Steigerung der Gehälter habe auch eine Steigerung der Grati- ikationen, Pensionen usw. zur Folge gehabt, luäbrenb anderseits bie sozialen Lasten ebenfalls f'eijr stark anwuchsen. Tie Bank habe durchschnittlich 6,9 und 7 Prozent Dividende verteilt, also annähernd dem Kursfatz von 146 entsprachen. Man habe die offene Reserve um P/4 Millionen verstärkt, Iveil sie nur 2O1/3 Prozent betrug und geringer sei, als bei anderen ähnlichen Jw- ftituten. Die Dantiome der Direktion und der Oberbeamten sei kein Geheimnis: sie habe 1904 1 202 683 Mark betragen, für 1909 nur 1 142 000 Mark, also weniger alS damals. General v. R ö d e r bemerkt, daß durch die Entgegnung seine Monita nur bestätigt worben seien. Ein anderer Aktionär wünscht im nächsten Bericht auch eine Angabe der Filialen unb Niederlassungen ber «Bank, was Wichtiger sei, als das genaue Verzeickjnis der Mitglieder des Auf- ichtsrats. (Heiterkeit.) Tas letztere wird zugesagt und darauf ber GAchästs^ericlst unb bic Verte.lmrg Von 6Vs Prozent Dividende einstimmig genehmigt, auch Aussichtsrat und Tircltmn Entlastung erteilt. — Uebcr bic Fusion mit der Bayerischen Bank für Handel und Industrie erstattete Herr 0. Klitzing Bericht. Tic Anträge des Vorstandes gehen dahin: Tie Bayerische Bank überträgt ihr Vermögen als Ganzes unter Ausschluß ber Liquidation an die Bank für Handel und Industrie und erhält für 8 Millionen Aktien 6 Millionen Aktien ber Bl f. H. n. I., ivährend sich die letztere wegen der in ihrem Besitz befindliajen 12 Millionen Aktien der Bayerischen Bank durch die Ucbertragnng des Vermögens dieser Bank für befriedigt erklärt. Die Anträge aus Fusion wurden elnsliiiimig angenommen, ebenso Punkt 6 ber Tagesordnung, bas Gruiidkapital um 6 Millionen auf 160 Millionen zu erhöhen. 9(n Stelle des Herrn Michelet wurde einstimmig Staatssekretär a. D. Dr. Frljr. v. Sten gel-Münckjen zum Anfsichtsratsmitglieb gewählt. Martte. — Kartosfelmarkt-Bericht vom 4. April 1910. Friedberg (Hessen): Rote Sorte Mk. 1.80—1.90, Magmmi bouum 2.20—2.30, weiße runde 1.90—2.00, Gelbfleischige, blaue, 2.00—2.10, rote 0.00—0.00, iveiße 0.00—0.00. Dortmund: Note Taber 0.00—0.00, andere rote Sorten 0.00 bis 0.00, Magmmi botutm 2.45—0.00, weiße runde 2.15—0,00, Gelbfleischige blaue 0.00—0.00, rote 2.40—0.00, weiße 0.00 - 0,00. Hagen i. W.: Note Daber f. 0.00—0.00, andere rote Sorten 0.00—0.00, Magnum bomnn 2.60—0.00, weiße runde 2.20—0 00, Gelbfleischige blaue 0.00-0.00, rote 2.85—0.00, iveiße 3,70—0.00. Kempen: Rote Daber 0.00 - 0.00, andere rote Sorten 0.00—0.00, Magnum bomnn 2.20 bis 0.00, weiße runde 3.00— 0.00, Gelbfleischige blaue 0.00.—0.00, rote 0.00—0.00, weiße 0.00—0.00. Krefeld: Roke Sorten 2.30—2.50, Magnum bomnn Mk. 0.00—0.00, weiße runde Mk. 0.00-0.00, Gelbfleischige rote Mk. 2.30—2.50, weiße 2.30-2.50. Köln: Rote Sorten ‘2.10—0.00, Magnum bomnn 2.35—0.00, iveiße runde 2.00-0.00, Gelbsleijchige blaue 0.00—0 00, rote 2.00 bis 0.00, weiße 2.35 — 0.00. Plaidt: Rote Daber 0.00—0.00, andere rote Sorten 1.80 - 0.00, Magmmi bonunt 2.00—0.00, weiße runde 2.10—0.00, Gelbfleischige, blaue 0.00— 0.00, rote 0.00 bis 00, iveiße 0.00—0.00. Saarlouis: Rote Daber 0.00—0.00, andere rote Sorten 2.20—0 00, Magnum bomnn 0.00— 0.00, weiße runde 2.10 Ins 0.00. Gelbflcischigc, blaue 0.00—0.00, rote 0.00 bis 0.00, weiße 0.00—0.00. 'M cr n n h e i m: Ätaguuin bouum Alk. "2.70—2.80, weiße runde 0.00—0.00, Gelbfleischl c blaue 3.50 bis 0.00, rote 0.00-0.00, weiße O.OO-O.OO. ' Frankentbal: Rote Sorteii 1.75—0.00, Magnum bouum 2.20—0.00, weiße runde 2.00 bis O.OO, Gelbfleischige blaue 2.75—0.00, rote 2.75 - 0.00, weiße 2.75—0.00. M ündjeit: Alagumn bouum 2.70, weiße runde 0.00 Gelbfleischige weiße Mk. 2.70. Regensburg: Note Sorten 0.00 bis O.OO, Magnum bouum 2.10 — 2.20, weiße runde 0.00—0.00, Gelbfleischige blaue 0.00—0.00, Gelbfleischige rote 1.5O -1.6O. (Alles zu 5O Kilo.) Vermischtes. * Der Bund für Vogelschutz hielt am 19. März in Stuttgart seine 11. Hauptversammlung ab. Aus dem Jahresbericht geht hervor, daß der Bund weiter gute Fortschritte machte und an dem Ankauf eines der schönsten Brutplätze der Nordsee, der Insel Norderoog (südlich von der Insel Föhr) mit 4000 Mk. beteiligt ist. Tie Insel ist für 20000 Mk. vom Verein Iordsand erworben worden. Im Jahre 1911 wird ein allgemeiner Vogclschutztaa in Stuttgart abgehalten werden, dieses Jahr in Charlottenburg. Aus dem Kassenbericht geht hervor, datz der Bund, der ungefähr 20 000 Mitglieder zählt, im Berichtsjahre eine Einnahme von 32 546 Mk. und über ein Vermögen von 7064 Mk. verfügt. Dann hielt Prof. Dr. Klunzinger einen Vortrag über „Die Entwickelung des Vogels im Ei". * Mildern d e Umstände. „Was waren das für Herren, lieber Jraf, die Sie jestcrn zu unserm Licbcsmahl ins Kasiiw einjeladen hatten!" — „Das eine war ein Graf Wolka, das andere ein Herr — — Meyer, — hat aber ein Auto!" * Verfehlte Spekulation. Vater der Braut: „Fünfundzwanzigtausend Mark gebe ich meiner Tochter einstweilen mit... (als er merkt, daß der Bewerber zerstreut nickt und nur Auge für die in ber Nähe stehende Braut hat)... also wie gesagt, einstweilen zwanzigtausend Mark!" — Bewerber (sanft): „Und dir andern fünftausend?" Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen. April 1910 o E c F auf 0° reduziert Temperatur bei Luft Absolute Feuchtigkeit [ Relative Feuchtigkeit Wind- richmiig Windstärke i Grad | öct *8ct)ölhuttg । in gehn:«! der । stchtd. Himmelssi. | Wetter 4. 2“ 4. 9H| 5, $ y 738,9 12,5 5,1 740,5 6,7 5,5 744,2 । 2,6 j 4,5 1 1 öchsle Temperatur iebiigfte , 47 76 80 im 3. , 3. SW WSW E bis 4. , 4. ______c* \ 5 0 il = H = 4 Sonnenschein Bem. Himmel Sonnenfchein - 13,5 °C. - 4,8 °C. hV7r. des Giessener Anzeigers, mitgeteilt von derABank für. Hande und IndustrteV'GiesscB. Frankfurter Börse, 4. April, 1.13 Uhr. 3'/»°/o Rcichsanlcihe .'r. .. 93 55 3°/n - Cast.' do. M ... i.ZS.'C.' 85.00 3'/»°/o Konsuls -3.60 3°/n - do. "5.00 3'/,"/.. Hessen92.-5 3',,ü|„ Oberhessen9180 4",n Ocstcrr. Goldrcnte . 100.05 4,/&°/o Ocsterr. Silberrentc. 98.90 4"„ Ungar. Goldrente ..r. 95.70 4° 0 Italien. Rente . t . ■.. —•— 3° 0 Portugiesen Serie I '. 66.00 3°/0 Portugiesen - „ III • 66.50 4'/,"/o russ. Staatsanl. 1905 100.20 4'/3°/o Japan. Staatsanleihe 98.55 4°/e Conv.Türken von 1903 94.60 Türkenlose . . . .- r. 7178.60 4";0 Griech. Monopol-Anl. . 49.70 4°/0 äussere Argentinier . 91.20 3°/0 Mexikaner .... 69.70 4‘/2% Chinesen . 99.95 . ,r. Aktien: . ^ Bochum Guss i Buderus E. W.^ .- . . - • ^0.85 Tendenz: schwach. Berliner Börse, 4 la und a E. B 181.10 Darmstädter Bank ... 136.20 Deutsche Bank 252.50 Dortmunder-Union C.<*. . 93.50 Dresdner Bank . 161.50 Tendenz: schwach. Elektriz. Labmeyer . . . 108.60 Elektriz. Schuckcrt . : .. 146.75 Eschweiier Bergwerk' . • . ^01.öu Gelsenkirchen Bergwerk . -13 9u Hamburg - Amerik. PakctL 141.u0 Uarpener Bergwerk . . 198.50 Laurahütte . r . 171.00 Nordd. Lloycf". . -. 104.60 Oberschles. Eisen-Industrie 94.90 Berliner Handelsges. , . . 183.UU Darmstädter Bank . . . 136.20 Deutsche Bank . 252.10 Deutsch-Asiat. Bank . -. 154.50 Diskonto - Kommandit . 190.30 Dresdner Bank , . . . . 16150 Kreditaktien . . . , . 215.50 Baltimore- und Ohio- 2^ ' Eisenbabu < . ... 110,90 Gotthardbahn . . - .— Lombard. Eisenbahn . 21.3j Oesterr. Staatsbahu . . . 16 .40 Prince-,Henri-Eisenbahn . 136.00 April. Harpeuer Bergwerk . - . . 198.20 Laurahtitte . 171,30 Lombarden E. B. . 7. Y - 21.30 Nordd. Lloyd.. . ; . 2. 104.80 Türkenlusc . 178.90 Meine Tochter sieht jetzt viel gesünder aus. Soest i. W., 10. Aug. 1909. Ich gebe schon seit Mai d. Js. meiner Tochter, die immer über Mauenbeschwerden klagte und sehr bleich aussab, täglich uon Ihrem ^Bioson." La fic mm schon 9 Pakete verbraucht hat, möchte ich Ahnen mitteilen, dm; mir mit dem „Bwson" sehr zufrieden sind. Der Appetit hat fick sehr gebessert und meine Tochter sieht jetzt viel gesünder aus unb fühlt sich auf den Bioson-Genuß recht wohl. Tic nimmt „BiosmA sehr gern, beim eö schmeckt ihr vorzüglich unb bekommt ihr auch gut. Wir tümicn das Präparat daher Jedem zur Kräuigung bestens empfehlen. Hochachtungsvoll! Hetnr. Tobüren, Wöneiv mall 5. Unterschrift begianbigt: Dr. Rebber, Gcrichtsasseßor als Vertreter des Notars Kloftermann. Bivfoli ist das beste und billigste Krästigungsinittel. Paket 3 Pik, in Apotheken, Drogellen. VISITKA R TEN in Jeder belieblZen Schriftart und Kartonsorte, - ----------- sowie mit Zirkeln aller studentischen Vcr• einijungen liefert zu mäßigen Preisen die BrühCsehe Univ.-Druckerei. •30-9 Farbe 5°le o.s. Ledersorte 2048 Ausführung Luxus Allein-Verkauf [2031 ouise Schmidt geb. kajMN larlottenbuiQ. B5/a Station Eietzeil sowie in M 2 und und Nürnberg der Deutschen Nationalbauk Kommandit Gesellschaft aus Aktien, Wohne jetzt Grosse Münlgasse 5 Eingang Neustadt [02839 Amtliche BcklintmachuM itti* Stadt (Sieben Klifging. Iledderich. Llö.5. Liarab6tte iärkeni^ Meldung von Ansteckung, Volt. indKoW imb und den den SoxmtnWin Brw. Himni!. Lonnenscheiu 13,56 0. 4,8 *0. W 3139ü 141-uO 198.50 17LUJ 104.60 252.li) 154.Ö-1 lbO.i>' Osnabrück Bsorzbcim Posen Roitock Stuttgart Ltargard i. P Braunschweig Breme» Breslau (Sollt Dortmund Dresden Hamburg Hannover HeUvronn A. Schmidt, Tapezier- tt. Polstermeisler Mahnen und Gardinenspanner zu verleihen. Ä^.oj.feo.00. erdigung teilgenommen. Freienseen, 4. April 1910. der Vltoant tuv vauoci uno wtmuui, der BcreinSbank in Wiümar, Hauvtagcutur .»oüock, der Württcmbcrgischen Bankanstalt vorm. Pflaum « Eo. der Württembcrgischeu BcreiuSvauk der Königl. Württembcrgischen Hosbank, G. m. b. H., der Bcrctusbauk in Wismar, Ostbank sür Sandel uud Gewerbe, Herren Schmitz, Hctdclbergcr L Co., Herren Merck, Finck L Eo., . Bayerischen Bank sür Sandel und Industrie Bayerischen Handelsbank, Bereiusbatd _ . Bayerischen Bank für Handel und Industrie Zwctgntcdcr machen das schmutzigste Metall spiegelblank. In Flaschen von 10—50 Pfg. überall zu haben. Fabrik Lubsnoski & Co., Berlin SO. 7-'as waren dos iür beriv ?mnr£iebyi 0,5 S le »ar cm Gro, 3Mfl, ~ hat aber ein Auto!" on. Pater der Brant: tomi. einet Tochter cinftitieilcnmü Weilt nickt und nur t hat)... also wie gesagt, eine - MMtber (saust): „Und k Grösste und bedeutendste Spezialfabrik für Gas- Badeöfen. Ver- kauf nur durch die Installationsgeechafte. — Kataloge kostenlos. Bersteigerung. Mittwoch den 6. 2lvril l. Js„ nachmittags 1 Uhr, werden im Saale „Zum Psau^, Neustadt 55, versteigert: 3 vollständige gute Betten, 1 Wasch kommode, 1 Teppich, 1 ovaler Ttich, 1 nntzb. votierter Klctdcr- schrank in. Aufsatz, 1 nusch. Som= mode, 1 Laden - Einrichtung, VnbentOctc, '4>ult, 2 Sessel, 1 ov. Tisch, 1 länglich. Spiegel, 2 dopp. ILrrerspiegel, 1 Blumentreppe, cm Erkerspalier, 6 Blumenständer, 1 Nähmaschine u. 1 Geige mit Kasten. _ (199b Die Bersteigerung findet bestimmt statt. . Geißler, Gerichtsvollztehcr ’chu^ hielt am 19 m?- ^ammlunq ab -ft .?"9ellNt«9inetutt^ 0.00—0 00 1,1 r,d,, s 16: Herzlichen Dank für all den Trost und die Hilfe, welche uns wahrend der langen Krankheit und bei deni Tode unseres unvergeßlichen, teuren Gatten und Vaters in so reichem Maße zu Teil geworden. Innigen Tank für die reichen Kranzspenden, dem Ortsgeistlichen für die trostreichen Worte, dem Gesang- und Kriegervercin für die letzte Ehrung, sowie allen denen, welche so zahlreich an der Bc- ; hervor, Ä im Bcrichtssahtt rim Äs®i "MMger ei»», ’9 des $ogt[ä lm KurshsricMe ™ der Bank Hr.Huii Nach dem 30. April 1910 werden die Gewinnanteilscheine nur bei den Ntederlassungen unserer 8ml Äftta wir bekannt, d-b It. Scrfünuna @rO66er»oalid)en SmtäacriditS ®armnnb? L vom 6. Zcbruar 1909, bezüglich der in Lerlutt geratenen Aktien unteres Jnstttutv a Mark 1000 91 r. 129019 2u mit Dividendenscheinen pro 1906—1912 das Amortisationvvcrmhrcn cuigclcitet ist. Darmstadt, den 4. April 1910. Bank für Handel und Industrie. b 7° o.oo^^, w, KLZ Anilin 27o n,.;- 0-00, )oeii.; »^b>lrg:K?''d-0.«i der Deutschen Nationalbank Nommandit-Gesellschaft auf Aktien, den Herren Albert SUtntic & Eo., der BcreinSbank in Hamburg den Herren 2oh. Bcrcuberg Gonicr & Eo., den Herren Ephraim Meyer & «obn, den Herren Rumclin & Eo., ie/Giessec. , 4. April, M) Uhr. Elektriz. Lalimeycr • Elektriz- Sehnckeit.. • "5-hweiler Bergwerk - - Shbm °--K Uarpener M"erk‘ ' f/.urahütf« «V>' iE- n^nagtüdter • Dresdner Bank ■ . Eisenbahn -* ;* v. GclwÄnbahn‘?-r- Lombydc2sbabn ■ Danksagung. Für alle Beweise wohltuender Teilnahme anlässlich des Todes unserer lieben Gattin und Mutter Frau Elisabeth Roth geb. Langsdorff sagen wir unseren tiefgefühltesten Dank. Im Namen der Familie: Ludwig Rothj Geheimer Baurat. Bekanntmachung. Der Bau einer Leichenhalle in Odcnhauscn, veranschlagt 5u 820 Mk., wird nochmals ausgeschrieben. Plan und Kostenanschlag liegen auf meinem Bureau offen. Offerten erbitte bis 10. April er. einschl. Krofdorf, 1. April 1910. Der Bürgermeister. B$/4 HM" Oartenkies "MU tolauweitzer Silberkies, in verschiedenen Korngrößen stets vorrätig. <*ewerkschait „(jioUesgabe^ Blei-, Zink-, Nickel- und Silbcrerzbcrgwcrke ssI0/3 । -------- Wulmeringhausen Westf. -------- Vaillant’s Wand-Gas-Badeöfen .Geyser* u. automat. Heisswasserapparate ijk Joh. Vaillant tt _ Remscheid. Donnerstag den 21. April 1910, nachm. 3 Uhr, werden auf hiesigem Ortsgericht die den Vouis Becker Eheleuten gehörigen, nachstehend verzeichneten Immobilien öncntlid) meistbietend freiwillig versteigert. Der Zuschlag kann sofort erteilt werden. 3/119 — 47 qm Hofrcitc am Brennofen, stößt auf die Wiesen «Kaiser-Allee 131. 3/120 =- 1242 qm Grabgart. das. 3/121 --- 637 qm Hofrcite daselbst. 3,422 = 439 qm Hosrctte daselbst. 16/112 = 654 qm Acker am Aah- ru-ngsberg hinten am,veld. 16/113 - 735 qm Acker daselbst. 16/114 — 1570 qm Acker daselbst. 16/115 — KOI qm Acker daselbst. 116/117 = 808 qm Acker daselbst. 16/119 ----- 149 qm Acker daselbit. 16/125,3 = 927 qm Hosreire das. 16/126,3 — 4065 qm Grabgart. das. (ließen, den 4. Avril 1910. Großh. Ortsgcrlcht Gießen. Wank für Kandel und Industrie. Wir bringen hiermit zur Kenntnis, daß der Gewinnanteil für das Geschäftsjahr 1909 für die Aktien ä Mk. lOOO auf Mk. 65.— } pr0 ziktic n w n M H <4t)O n n festgesetzt wurde. Die Auszahlung erfolgt gegen Einreichung der Gewinnanteilscheine Nr. 9 bezw. ■1Cbct6 dcnKassen unserer Niederlassungen in Darmstadt, Berlin (Schinkclplatz 1-4), Frankfurt a. M., Eottbus, Tüficldorf, Forst i. L., Frankfurta. Q., Frcibura i. B-, (6ießcn, Greifswald, (Oubcn, Salle a. S-, Saunovcr, Landau t. 4* f .,3-c 1 ♦*"1ft, -vi°nn» eim, Jten stadt o. S., Oficnback, a. M., Prenzlau, O^ucdltnbnrg, «orau JLx., «premberg, Stettin und Straßburg i. El,. Lei d» «rau„,»wciaHckc,< «»»k u. KreditaMalt Aktteu-G- „ der Tcutsdicu Nationalbauk Kommandtt-Gc,cll,chatt au, Sulu«, „ der Breslauer Diskonto Bank, „ den Herren Sal. Oppeithemt ir. & Eo. Karlsruhe Königsberg i. Pr Mainz München 3ubiläuw5=StipcnÖien=«tiftung zu üljrtu Der rZjührigcu Regicruug öcs hüchMizen Aokherzogs Kntoig m Aus obiger Stistlmg, welche bezweckt, daß aus den Kapital wrien drei junge Vcutc, und zwar auS jeder der drei Provinzen einer, eine gletchmäßtge Beihilfe zu den Kosten ihrer Ausbildung auf einer höheren Bildungsanstall erhalten sollen, sind für das Jahr 1910 drei Stipendien von ie 400 3)lt zu vergeben. DaS Stipendium kann auf drei ^ahre ausgedehnt werden: cs können jedoch nur Angehörige solcher Gemeinden berücküchtigl werden, welche Beträge zu dieser Stiftung geleistet haben. Hiernach berechtigte und befähigte junge Alänner, welche zum Zwecke ihrer Ausbildung eine höhere BildungSanualt besuchen oder besuchen wollen und sich um das Sttveitdiunt zu bewerben beabsichtigen, sind eingeladen, ihre Gesuche durch ihre bctrenendc Lürgermeisterei an dieBürgermetsterei der Hauvtttadt threrProvlnz, also aus Orten der Provinz Starkenburg an die Burgermemerct Darmstadt, aus Rheinhessen an die Burgermcisteret Mainz, ans Lberhesfen an die Bürgermeisterei Gießen bis längstens zum 1. Mai d. I. gelangen zu lassen. An Zeugnissen sind den Gesuchen bcizulegen: 1.8- J 1. ein behördlich beglaubigtes Bermögenszeugms. 2. eine behördliche Bescheinigung, daß und wo Gesuchjteller itubiert. 3. das Maturttäis bezw. Schulabgangszeiignis. 4. ein Juhrungs- lLeumunds-j Zeugnis. . . Außerdem ist der Nachweis zu erbringen, dag der Gentch- steller in Hessen geboren, bezw. hessischer Staatsangchoriger tu. Gießen, Mainz, Darmstadt, den 1. April 1910. Das Kuratorium: Mecum, Vr. Götte Imann, vr. G 1 ässing, Oberburgemeister. Oberbürgermeister. Oberbürgermeister. M t luopMe «.Medizinische Klinik, Klinikstcaße). Sprechstunde: Jeden Mittwoch abend von 5—7 Uhr. Unenlgeltltche Untersuchung von Lungenkranken und 2ln- ^ehörigen von Lungenkranken. DVi Ausgabe von Attesten für Aufnahme in Heilstätten. Ratschläge für Kranke und ihre Angehörigen zur Ver- Versteigerung. Donttcrstag den 7. 2lvril d. 2., vorm. 10 Ubr, versteigere ich Kaiser Allee 13 p. dahier gegen Barzahlung: 48 Lorbeerbäume, 1 Badeent- richtung, bestehend aus: IBade- wanne, Ofen mit Leitung, ein Plüschsofa, 1 Pfeilerschränkchen, 1 Vertiko, 1 Schreibjekretär u. 1 großes Bild. 12040 Die Versteigerung findet bestimmt statt. Born, I Gerichtsvollzieher in Gießen. Frankfurt a. Main, — Taunnsstrasse 13 — Paedagogium Carolinum Staatl. gen. und beaufsichtigte Vorbereitungs- Anstalt fe Einjahrig-Freiwilligen-, I Primaner- u. Fähnr.-Prüf- | nng, sowie für die mittleren I und oberen Klassen aller I höheren Lehranstalten (ein- schließl. Abitnrium). Streng geregeltes Pensionat zugleich auch für Schüler anderer höher. Lehranstalten. Ausfuhr!. Prospekte über Organisation, Unterricht, Pension. Honorar, Referenzen etc. durch lssM/.j Dir. Weidemann Frankfurt a ll., Taunusstr. 13 Rollseile &eSsSckc Hcrmaun Bingmanu, 26691 Seilerei, Lich.________ Arbeitsvergebung. Zur ErbnuuUg eines neuen zweiltasslgen ^chulhauses mit zwei Lehrerwohnungen in Cichclsachsen sollen btc für den Rohbau erforderlichen 2lrbeiten u. Lieferungen, wie: Erd- und Maurerarbeiten Steinmetzacbeiten Zimmerarbeiten Dachdeckerarbeiten Spenglecarbeiten Grobschlosferarbeiten Blitzableiteranlagc und Eisenlieferungett auf dem Wege des öffentlichen Angebots vergeben werden. Zeichnungen, Arbcitsbeschreibungcn u.Bedmgungen liegen auf deut Bureau des Unterzeichneten während der Dienststunden zur Einsicht offen, wo auch die Angebotsformnlare gegen Erstattung der Unkosten erhältlich stnd. Die Angebote sind verschkoffen, portofrei und mit entsprechender Aufschrift versehen bis Freitag den 15. April d. Jahres, vormittags 11 Uhr, bet dem Unterzeichneten ein- zureichen, auf dessen Bureau dann die Eröffnung der Angebote in Gegenwart etwa erschienener Bewerber stattstndet. Zuschlagsfrist 14 Tage. Schotten, den 1. April 1910. ID1/* Der Großh. Kreisbauinspektor. Witzler. Alle noch rückuandigen Aectmuiigen über Aibetteu und 2tefe- rungen, die im Rechnungsjahr 1909 für das ^tefbauamt erfolgten, find bet Pletduug der'.>tlchtberücksichttguug bis ipäteitens 1. Mai d.I. in doppelter Ausfertigung und Aktenformat unter Beifügung der Bestellscheine an das Tiesbauamt einztlrelchen. Z'/« Dte Vteierunn von ioo cbm Pfiasterslctncu II. Sorte soll Montag den 11. d. M., vormittags 11 Uhr, vergeben werden. Dte Berdingungsunterlagen liegen auf unserem Tiefbau amt offen und sind Angebote ans Bordruck dahin einsurcidjcn. tB . t la. Silbcrkics für Gärten re. liefert Firma Emil Horst, 1742) Riegelpfad. Teleph. 26. la. Aepfelwein garantiert naturrein, liefert in Flaschen, Syphon und Gebinden, jedes Quantum frei Haus (1JM s. Trcchslcr,Sleinstr.48. Tel.581 Wirte u. Wiederverk. Ertra-Preise Saatkartoüeln, die besten frühe u. späte Sorten, empf. zu billigsten Tagespreisen tt. Trechsler, Steinstr. 48. (1739) Teleph. 581. Bank für Handel und Industrie, Darmstadt Bilanz per 3L Dezember 1909 Aktiva. Passiva. Die i. 462,898,186 08 MS * IV. 84,591,592 22 n. V. 22,266 41 VI. - Efierl VL 10,723,746 25 VII. Ml. 7.50. Lb «/• D. Pistrcicb, Breslau II 33. Soll. aMA Haben. I. Eiserne (1250 Gewiuu-Sftldo Flasche W. 1.85 ü. Mk. 3.79 ll)irkung A unübertroffen! Sprungkonkurrenz Preisreiten GieKcn, Selterswcg 9. C»VS Abends 7 Ubr: B=>/3 Festessen im Saale des Hotel Grotzherzog An- 300 Mk. 2 U Angebote sind verschlossen mit bezügl. Aufschrift bis empfiehlt in Flaschen, Syphons und Gebinden 15. ds. Mts. bei der unterzeichneten Bürgermeisterei D Heß. [2047 2 WteMrsaiWils Mo Baer 2 Bett Nr. 3 2 Füllung 13Psd. Sandrups ^•üüunfl lOPsd. Qualitäten. 1220 Berthold Kühne Zurückgesetzte Muster bedeutend unter Preis. Turn-Kleider Carl Stückrath Seltersweg 26 Telephon 820 1878 Seltersweg 38 Seltersweg 38 in. IV. V. 2500 2500 200 300 100 zum ein» VI. VII. VIII. I. II. III. * Gl' Chaussierungsarbetten Gossenpflasterungen Deckstemlteferungen Sandlieferung Messen und Eindecken der Steine Wasserfuhren beim Walzen 746,991,590^96 Verwendung des Gewinnes: 1. Dividende pro 1909 von 6x/$% 2. Tantieme des Aufsichtsrats . 3. Gewinn-Vor trag Ji 154,000,000 31,500,000 nachstehende Arbeiten auf dem Wege des schriftlichen gebots vergeben werden: Vorfahre» von Herrschaftswagen, Geschäfts- und landwirtschaftl. Wagen. Jagdreiten. Landwirtschaftl. Rennen. Eintrittskarten znr Tribüne ä 1 Mk. bei R- Buchacker. Zinsen, abzüglich der gezahlten . . . . Provisionen, abzüglich der gezahlten . . Gewinne aus Effekten Gewinne aus Finanzoperationen . . . Gewinne aus dauernden Beteiligungen bei anderen Bankinstituten u. Bankfirmen Valuteu-Gewiune Diverse Eingänge Gewinn-Vortrag von 1908 , , . . . 95,800 3,000,000 160,000 Stärkt den Ijaaruluchs. Verhütet Schuppenbildung. Verhindert Haarausfall Beleb) die Nerüen.- Edles, natürliches ßaarpf iegemitlel leueste Singer- Nähmaschine „aF0n3 . Osternburg b. Oldenburg, 17.12.06. Ich bitte um sofortige Absendung einer Nähmaschine Krone. Da ich vor etwa 18 Jahren bereits eine Maschine bezog, so darf ich wohl aonebmen. daß ich auch diesmal gut bedient werde. Emil Schilling, Regim.- Bilchtoum, Aktien-Kapital ......... Reserven ... Kreditoren: 1. Kreditoren in laufender Rechnung . 2. Depositengelder Akzepte, Schecks und Avale: 1. Tratten und Schecks 2. Avale JC 19,295,097.39 Unerhobene Dividenden: von früheren Terminen . . \. Reserve für die Mark-Noten der früheren Bank für Sttddeutschland Regulierungskonto Filiale Hannover Talonstenei-Reserve Gewinn- uud Verlust-Konto: Gewinusaldo ......... bocharrnig-- Singer -Nähmaschine „Krone" mit hygienischer Fußruhe für alle Arten Schneiderei, 40, 4ü, 48, 6o Mk., 4wöchentl. Probezeit- 5 Jahre Garantie. *■ Patent • Wasch miachlne. — Hol,maschine mit Platte billigst. Jubi. lüomi - Katalog. Anc-krnnnngen gratix. Die weltbekannte Nähmaschinen- n. Fahrrad- Großfirma M. Jacobsohn, Berlin N.24, Lmiemtr. 126. ___________hvWa___________ -■ü1 Tie P f tll!* 10, SS"? &»*•* lb?- ~® v 2 Z ß':fi 'S* H »D Z 3.: « Eß sgEa: unb ®ütr ionen- u ;(irbie6i| zeststellung. I ~ bru ünd Mainz. ««{ Ä » sys L7°L° M. gin« Vorjahr mehr 10131b h Ersparnis durch den Tod des Lb 5 frei ^ord-ne .Etrabenbainvesen, oie Inhaber btioN woc, " Gieneuer St 8554 Bäder verabreicht g ton Ecpp Idxai es mir d.efes H Zeitigen. 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