160. Jahrgang Samstag 5. März 1910 Die heutige Nummer umfaht 18 Seiten. Glück, Pfarrer. ft S- t* . dicsm Zeil« Zukunst tir :nr Lande n- ircichung m ■ dcs S’onix-.4 der Bomta. -mvettiMll )ie5 bei jtir fommen ük i uns miete lML MS ritzen M' Me Hauptfigur, Maria in goldenem Gewände, das Jesuskind auf den Armen, steht auf einem Halbmond (Attribut) und tritt einem Mohren (Attribut) auf die Stirn, versinnbildlichend den Sieg des Christentums über den Unglauben. Die 4 Reineren Schnitzereien stellen dar: 1. die Verkündigung der Geburt, 2. die Geburt im Stall zu Bethlehem, 3. die Anbetung der drei Weisen, 4. der Tod der Maria und die Beweinung durch die Apostel. Die Besiä)tigung des Altarschreins ist gerne gestattet. Sowohl im Pfarrhause wie.bei Äirctiendiener Ruppert ist der Schlüssel zur Q 2 <7> Ein alter Maricnaltar in Heuchelheim. Die Heuchelheimer Kirche besitzt in dem wieder hergestellten Maricnaltar ein wertvolles Altertum. Früher hielt man ihn Wchlich für einen Gertrudisaltar, weil unsere Kirche, abhängig tont Kloster zu Altenberg bei Wetzlar, von Gertrudis, der Tochter der heiligen Climbeth und dritten Priorin des genannten Klosters erbaut worden fein soll. Man nahm an, daß der Altarschrein dieser heiligen Gcrtrnbis zu Ehren ausgestellt worden sei: aber nichts an demselben red-i fertigt diese Annahme. Die Hauptfigur i*t der Mitte: Maria mit dem Jesuskinde, sowie die übrigen tSruvven der wertvollen .Holzschnitzereien, welche sämtlich Dark- Wellungen aus dem Leben der Maria enthalten, kennzeichnen den Mtar als Marienaltar. lieber das Alter des Kunstwerkes sind keine Angaben vov- Händen, doch wird man es, nach Ansicht der Sachverständigen, in die Mitte des L\ Jahrhunderts verlegen dürfen, da die Mcklercien bereits Spuren d.r Neugotik verraten. Auf den beiden Flügeln des Altarschreins, der geöffnet ca. 31/s Meter Breite hat, befinden sich innen und außen fünf Bilder von Heiligen uird die Kreuzigung Christi. Die Bilder, auf Leinwand gemalt und aufgezogen, stellen bar: links die heilige Katharina mit der heiligen Vlargarete, rechts die heilige Barbara mit der heiligen Elisabeth. Auf dem linten Flügel befindet sich außen die Kreuzigung, auf dem rechten der heilige Martinns. Sämtliche Heiligen sind mit einem oder auch mehreren ihrer Attribute dargestellt, woran man sie erkennt. Die heilige Katharina hat zu ihren Füßen ein Rad und in ihren Händen ein Schivert: sie wurde nach), der Legende im 4. Jahrhundert von Kaiser Mariminus, dem Dacier, nm ihres Glaubens willen gerädert und enthauptet. Die neben ihr stehende heilige Margarete 1297 , eine Büßerin, hat als Attribut zu ihrer Linken eine kleine Tenfelsfigur, dessen Versuchamgen sie sowohl in der Zeit ihrer Sünde, wie in der Zeit ihrer Bekehrung au's stärkste ausgesetzt gewesen sein soll. Auf dem red ten Flügel sehen wir zuerst das Bild der hetligen Barbara v 235■ mit ihrem Attribut, einem Turm, in welchen sie ihr Vater geworfen batte, der sie auch wegen ihres Chriften- Äaubens selbst getötet haben soll. Sie hat noch ein zweites. Attribut in ihrer Hand, nämlich einen Abendmahlskelch. Ihr zur Seite stehl, die heilige Elisabeth von Thüringen (t 1231) tmb neben ihr, als Attribut ihrer Barmherzigkeit, ein nacktes Kind mit einem Körbchen. (Attribut. > An, der Außenseite des rechten Flügels befindet sich das Bild des heiligen Martinns > 400 zu Pferd, mit eingm halbnackten Krüppel Attribitt den Mantel teilend. Unter dem Kreuze Christi auf dem linken Außenflügel erblicken wir die Mutter des Herrn und Maria Magdalena. Die im Attarschrein stehenden Holzschnitzereien, jede «us einem Stück gearbeitet, sind Darstellungen aus dem Leben der -^aria. 2 Die „Petersb. Ztg." hat aus einer Unterredung dieses Ministers folgende Aeußerungen wiedergegeben: „Ter Unwille der mazedonischen Bulgaren findet naturgemäß ein Echo im freien Bulgarien, und di? Erbitterung der ganzen bul- garisch en Bevölkerung gegen die Türkei paralvsiert in bedeutendem Maße das Streben der bulgariid?n Regierung und Herstellung freundschaftlicher Beziehungen zwischen der Türkei und Bulgarien Ter bulgarische Minister — so heißt es weiter im Bericht — spricht auch von der durchaus nicht glänzenden Lage der Türkei, von den Klagen 6ir Christen, von dem Zunehmen der Reaktion, von der Rebellion der Araber und der Befürchtung neuer Umwälzungen, unerklärt, daß Bulgarien kein gleichgültiger Sufdxiuer der Ereignisse in der Türkei sein könne und sich vielleicht genötigt sehen werde, aktiven Anteil an den „laufenden Ereignissen" zu nehmen. Schließlich spricht er von der dringenden Notwendigkeit entschiedener Maßnahmen." Die Petersburger Staatsmänner scheinen abweichender Meinung gewesen zu sein. Ferdinand kehrt trotz überschwänglicher Freundscha,tsworte mit leeren Taschen zurück. Auch in Belgrad scheint man begriffen zu haben, daß int kranken Manne sich neues Leben regt, denn der bekannte serbische Säbelrassler Milovanowitsch reist nach Konstantinopel, um einer Aufforderung der Pforte gemäß „beruhigende Aufklärungen" zu geben. Es handelt sich da bei um einen vorangegangenen Besuch des Thronfolgers Alexander in Sofia, also um das Verhalten Serbiens zu Bulgarien, und ferner um angebliche Sympathiekundgebungen Serbiens den Griechen gegenüber. Welch eine Wen düng seit anderthalb Jahren, als man von der Aufteilung der' Türkei gesprochen und die Gründung eines Balkanbundes ins Auge gefaßt hatte! Oesterreichs Abwehr der Libschistahrtrabgaben Man hatte gemunkelt, daß bei dem Besuch des Grafen Aehrenthal in Berlin Herr v. Bethmann-Hollweg für Preußen wirtschaftliche Zugeständnisse Oesterreichs in der Schiffahrtsabgabenfrage herausgeschlagen habe, als Kompensationen für die Unterstützung der Politik Oesterreichs. In einer auffallend bestimmten Rede hat der österreichische Handelsminister diese Träume zerstört: Wien, 4. März. Tas Abgeordnetenhaus beendet heute die erste Lesung des Budgets und überwies den Staats Voranschlag dem Budgctaussä?uß. Das Haus verhandelte bann über den Dringlich keitsantrag, betreffend die Elbeschiffahrtsabgaben. Zur Begründung des Dinnglichkcrtsantrags vctr. die uonj Deutschen Reiche beabsichtigte Einführung von.Schiffahrtsvbgaben auf ter Elbe führte der Abgeordnete S tnrcef aus, daß Oesterreichs alter Feind sich bereit mache, ihm den Zutritt zum Meere und dadurch auch zum englischen Markte zu verwehren. Durch den unlündbaren Vertrag .von 1870 fei der öfterreid:isch-ungarisches Monarchie der Zutritt zum Meere gesichert worden. Preußen habe Lesterreich als Sekundanten immer brauchen können, wirtschaftlich sei aber Preußen, bezw. Deutschland mit Oesterreich immer in gespannten, sogar in Kriegsverhälmiisen gewesen. Ter Redner will dem Handelsminister glauben, daß er zur Preisgabe der freien Schiffahrt aus der Elbe seine Zustimmung n i e e r - teile, und er hoffe, daß Oesterreich die für seine ökonomischen Interessen so Hochwichtige Frage so beantworten werde, wie seine Völker es verlangen, daß es seine völkerrechtliche Würde zu wahren wisse und daß Oesterreickrs Volkswirtschaft nicht Preußen auf Gnade oder Ungnade ausgeliefert werde. Er beantragte schließlich folgende Entschließung: Die Regierung wird aufgefordert, mit allem dkachdruck dahin zu wirken, daß unter keiner Bedingung die Auslassung der Sn“ «erch Men L ML «Ktnito rN, m:. : taten Sern. ($-■. I töniie U°» bei weis in em Bttbx -ilen 1 Gegen h daßwnn es.BeaL seine Lei Ä abhol'.'. Vorschläge Wmeinschr -illbnen ei mehr, irotr ■ürt für tz 5 Lott über riti! ttfehr Uten wir j mchschnuil!- it Staate I ’n anbtu: i laß, zu law n meiter oc- fchusses tos rbriden, bef nten^ unb| atlich an iefen. Li bei Ms nur Hein auch in irängni5, lM eichen. Sir r Ginjit- n, baf ir s 'Staate:, ib unbbtn Oeffentlichkeit gelaugten statistischen Feststellungen sind weit interessanter alle die Heilmittelvorschläge, die zur Lösung der Frauenfrage vorgebracht wurden: Tie Zahl der erwerbstätigen Frauen nahm seit der Berufszahlung von 1895 um rund 3 Millionen (2 979 106) zu. Rach der Berufszählung von 1907 waren rund 8Vi Millionen (8 243 498) Frauen im Hauptberuf erwerbstätig. Tagegen nahm der Frauenüberschuß in der Beoölkerungsziffer seit 1895 um 153 633 Personen ab. 18tz2 tarnen auf 1000 Männer noch 1042 Frauen, 1907 nur noch 1026. Ta Staats- und Privat dienst eine ständig wachsende Anzahl lediger Frauen in Anspruch nehmen, bebauter der noch vorhandene zahlenmäßige Ueberschuß von 798 300 Frauen gegenüber den Anforderungen von Volks- und Familianwirtschaft tatsächlich bereits einen Frauenmangel. Dieser Tatbestand muß dahin führen, Frauenleben und -fräfte höher zu werten als bisher. Tie Zunahme der erwerbstätigen Frauen betrifft sämtliche Berufsabteilungen. Am stärksten ist sie in der Landwirtschaft, am zweitstärksten in der Industrie. Als weitere bemerkenswerte Welle der F-rauentätigkeit hat noch eine große Versammlung von Schauspielerinnen in der Reichsbauphstadt Aufsehen erregt. Tausende von Künstlerinnen klagten über ihre Not, über die Gefahren, denen ihr Beruf ausgesetzt sei. Diese Klagen sind nicht neu, aber der Notschrei kann nicht oft genug wiederholt werden, daß zuviete weibliche Wesen sich der Bühnenkunst widmen. Wer es in reinlicher Absicht dennoch tut, mag sich die Augen darüber öffnen lassen, daß neben dem äußeren Glanz und Flimmer die bitterste Gefahr der Prostitution lauert. Ein Reichstheatergesetz kann die Uebekstände nur zum Teil beseitigen. Tas übrige müssen die Direktoren und die Künstler selbst tun. Frauen und Künstlerinnen, die unter so schwierigen Verhältnissen sich durchringen und ihren Stolz bewahren, sind im bürgerlichen Leben einer doppelten Hochschätzung wert. In der Balkanpolitik sind wieder neue Schritte geschehen. Ferdrnand, König der Bulgaren, hat mit seinem Minister der auswärtigen Angelegenheiten dem Zaren einen Besuch abgeplattet, und es ist auffällig aller Welk verkündet worden, daß dieser Besuch einen politischen Zweck und Erfolg gehabt hat. Dicke Freundschaft, das ist der Inhalt der gestern veröffentlichten amilichen Betau., machung. Wiederum bewährt sich die feste deutsch-österreickusche Haltung in bezug auf die Unterstützung einer friedlichen Entwickelung in der Türkei. Tenn was hätte näher gelegen, als daß die bulgarischen Besucher in Petersburg im Hinblick aus die neuesten türkisch- bulgarischen Grenzscharmützel das Messer hätten wetzen mögen! Heute wäre die Gelegenheit vielleicht noch günstig, dem Jranfen Manne den Todesstoß zu versetzen, in der Zukunft wird er sich vielleicht wieder erholt Habern denn übereinstimmend wird ja von den verschiedensten Stellen berichtet, daß der alte türkische Schlendrian beseitigt und insbesondere, die nationale Wehrmacht am Goldnen Horn neu gekräftigt wird. Tie türkischen Staatsmänner werden der deutschen Freundschaft für so tatkräftige Unterstützung in gefahrvollen Tagen nicht dankbar genug fein können. Die auffällige Betonung der freundschaftlichen Beziehungen zu der Türkei in den Abmachungen bei dem bulgarischen Königsbesuch wiegt umso schwerer, als der bulgarische Minister des Auswärtigen, Paprikow, vor ein paar Tagen, gleichfalls bei seinem Besuch in der russischen Hauptstadt, Worte von etwas anderer Klangfarbe gesprochen haben soll. politische Wochenschau. Gießen, 5. März. In der allgemeinen Wahlrechtsbewegung spielen trotz der eifrigen Bemühungen der Sozialdemokratie die Frauen nur eine winzige Rolle. Obgleich die Erwerbstätigkeit der Frauen in den mannigfachsten Berufsarten erheblich zugenommen hat, ist es in ihrem Kreise politisch stille geblieben. Wenn beute die Sozialdemokratie auch für das weibliche Geschlecht Platz an der Wahlurne schaffen möchte, so wird diese Wahlrechtsforderung am allerwenigsten von sich reden machen: die deutsche Frau will glücklicherweise von der Politik, die heute mehr denn je von Parteihaß und Massenblendung beherrscht wird, wenig wissen (Kewiß, die Politik ist nötig, und unter allen fünften ist sie wahrlich nicht die unbedeutendste, aber ihre Wirkung wird nicht erfreulicher, wenn sie lvie eine unedle Wucherblume endlose Gefilde bedeckt und andere, gleichberechtigte Lebensregungen hemmt und bedrückt. Nun sind in der abgelanfenen Woche einige Knospen gedrungen, um ihren Blütenkelch hem Auge darzubieten und uns zu neuen Erwartungen zu berauschen; aber es war nichts Rühmenswertes dabei. Die Frauenbewegung für Mutterschutz, die in Halle an der Saale eine Hauptabrechuung abhielt, hat nur einen mageren Flor enthüllt, und der Blutenstaub, den die Winde davontrugen, wird wahrscheinlich wenig neues Leben ersprießen lassen. Frl. Dr. Helene Stoecker wurde durch die Verlegung des Borstandssitzes unsanft genötigt, tfjren Hirtenstab nieder- n'.legen, und man konnte sich des Eindrucks nicht erwehren, ils ob all die "Persönlichkeiten, die an der Spitze der Mutterschutzbestrebungen standen, der hohen Einsicht und Lauter- teif. der Gesinnung mangelten, ohne die eine gute Sache nicht geführt werden kann. Eitelkeit und Hochmut, Neid und Gehässigkeit bfieien auf der Hallenser Versammlung arge Mißt länge. Nachdem die Oeffentlichkeit erfahren hat, daß cs mit der Führung der Kasse und der Vorstandsgeschäfte so bedenklich haperte, wird der Bund für die nächste Zu fünft schwerlich einen großen Zulauf haben. Mutterschutz ist । ein gutes Wort. „Und wenn dich einer schmähen will, so । ;eig ihm Ttumm dein schönes Kind . . ." Wer die rührenden Worte Hebbels um die Verlassenen mitempfindet, lvird auch das gemeinnützige Ziel, die Not armer Mütter und ihrer Mürber zu lindern, gerne billigen. Aber „zwischen Lipp und j Kelchesrand schwebt der finsteren Mächte Hand", besonders wenn in dem Kelch die Mischung nicht immer in der gleichen Klarheit blinkt Und das angepriesene Lockmittel der freien Liebe nicht nach jedermanns Geschmack ist. Tie Elemente, die sich heute der Pdutterfchutzbewegung angeschlosten haben, sind gar zu verschiedenarttg; soll die milde und hilfsbereite Frau, der es widerstrebt, sich die Disteln der Politik ins Haar zu flechten, aus die Dauer geduldig neben denen sitzen, die, „drehend die Spindel mit purpurfarbener Wolle", einen ganz anderen Ehrgeiz im Herzen tragen? Wer sich der Armen und Verlassenen annehmen will, hat in seinem I nächsten Umtreis reichlich Gelegenheit dazu. Wirke aus I der 9Läh', nicht aus der Ferne! Auch die „Zweite deutsche Konferenz zur Förderung der | Arbeiterinneninteressen", die soeben in Berlin getagt hat, I wird niete Anregungen in Umlauf bringen. Die dabei in die und Sie und ich würden uns dann weder über Kometen nacht über etwas anderes zu unterhalten Gelegenheit haben. Ich hoffe, dieser Bries wird Ihnen die Beruhigung geben, die Sie brauchen. Soweit ich es übersehen kann, werden wir uns um den 12. Mai in dem Schweif des Haileyschen >bometen befinden und ich hoffe sehr, baß wir es werden. Ich erinnere mich, daß der berühmte John Herschel irgendwo einmal gesagt bat, ein ganzer Komet könne zufammengequctscht in einer Manteltasche untergebracht werben." — Herschel spricht auch einmal davon, daß der Schweif eines großen Kometen nur aus sehr wenigen Pfund Materie bestehen könne. — Da der Schweif eines Kometen durchsichtig ist, muß er ja aus einem sehr dünnen Stoff bestehen, denn wenn er au ch nur die Dichte der Lust besäße, könnte er bei seiner kilometerweiten Tiefe nicht mehr durchsichtig sein. — Auch eine Kritik, kürzlich wurde im Deutschen Theater zu Berlin Hebbels Judith gegeben, lieber die Darstellung der Judith durch Tilla Turieux urteilt Alfred Kerr im „Tag": „Die Turieux. Reizvoll! lAber wenig Hebbels- Teilchen aneinandergefetzt. Ohne -Strom. Als Psyck>e nicht voll genug. Ebvli-Arien, worin sie cs „gibt", am Aktschluß, glänzend. Aber ein gemachtes Visionärtum. Empfindungen, die nicht gewachsen traren, sondern geleistet wurden. Eine seltene Sprecherin. Ein Anblick. Eine Kultur. Alles: bald Hirschkuh (die Paprika gegessen hat), bald int Zelt berückend, fast als Bauchtänzerin, farbig-leuchtend: bloß ohne das Wittern des Mystischen, mal wie eine Jeanne d'Arc, nicht zu groß, lieblich, eplsst; eine tragisch fesche Judith. Jeanne d'Arc hatte noch iüe~i ige Halbheit der katholischen Mythik intb bie heiter-gemäßigte Sonne Frankreichs zum Trost; etliä-e Naivhcit in ihrem (schick; Jeannes Schmerzen waren gewissermaßen von Joseph Haydn komponiert —, bie Durieur könnte das, wenn sie nicht so elegant wäre: doch die Urtiesen der Tochter eines Urvolks, allein auf ihre Seele gestellt, am ihre Verlassenheit im All, auf ihr Wollen, brauend umwittert? Nein." — Meschugge! Komplett! Worte! Mystisch (wie eine Grabkapelle dos Quattrocento). — Das vergeßliche Theaterbureau. Ein bei Breslau lebender Rittergutsbesitzer und Theater-Schriftsteller erhielt dieser Tage ein kleines Paket ntit dem Aust)ruck einet Breslauer Theaterdirektion. Neugierig öffnete er bie Senbung unb fanb barin ein Exemplar eines von ihm versaßten Theater stückes mit folgerrdem Anschreiben: „Zehr geehrter Herr! Anbei Ihr Merk " zurück, ba für unsere Bühne ungeeignet. Hoch achtungsvoll bas Sekretariat bes - —" Soweit wäre an her Sache nichts Besonderes. Nun kommt aber bie Pointe: Das als „ungeeignet" zureckgcsenbete Stück ist, wie bie „Bresl. Morg. Ztg." hinzusügt, vor zwei Jahren an dem betreffenden Theater unter der gleichen Direktüon irtit Erfolg ausgeführt worden. Daß ein bereits von einet Bühne auf geführtes Stück von dieser nachträglich „abgelehnt" wirb, bas dürfte selbst in unserer an Kuriositäten reichen Theatergeschichte noch nicht dagewcsen fein. Kirche unentgeltlich zu haben. * — Eine unbekannte Jugendarbeit Adolf M tz n z e l s veröffentlicht Ernst Schulz-Besser in der nächsten Nummer des „Kunstmarkt". Das Blatt stammt aus dem Jahre 1838 und ist mit der Feder lithographiert. Es ist eine Karte zum Stiftungsfest des „Vereins der jüngeren Künstler". Von prachtvoller Schlagkraft ist hier, wie durch die weitaufgerissene Flügeltür, über der die Ankündigung des Festes prangt, die Künstlerschar lärmend ins Zimmer stürzt. Ein Stuhl fliegt zur Seite, Ungeschickte geraten ins Stolpern. Tste Vorderinänner aber stutzen vor dem Licht, das die friderizianisch ausstaffierten Diener ihnen entgegenhalten Im kleinen vollendete Komposition, sichere Beherrschung der Feder, scharse Charakteristik zeichnet dies Werk des dreiundzwanzigjährigen Menzel aus. — Ein neuer Komet, vermutlich 1910b, ist der „Umschau" zufolge, auf der Genfer Sternwarte von dem Astronomen Pidoux entdeckt worden. Der neue Komet, der sich langsam nach Südosten bewegt, steht gegenwärtig im Sternbilde der Fische. — Komet und N as hvr n. Durch unvorsichtige Ver- ösfeMlichungen einiger Zeitungen hat sich mancher Leute eine, große Furcht vor den Kometen bemächtigt, bie ihnen sowieso schon im Blute sitzt. In ihrer Angst haben sich viele Menschen an Den volkstümlichsten Himmelsforscher Englanbs, ben berühmten Robert Ball gewenbet, imb um genaue Auskunft über das Drohende Unheil gebeten. Ball veröffentlicht nun in der „Times" folgende nicht gerade fünfte Erklärung: „Mein verehrter — Ein Rhinozeros in vollem Sauf würde den Zusammenstoß mit einem Spinn web nicht fürchten, und die Erde hat es ebensowenig nötig. Den Zusammenstoß mit einem Kometen zu fürchten. Im Jahre 1861 reisten wir durch den Schweif eines Konieten und niemand hat damals irgendwas davon gemerkt. Für etwa hundert Millionen Jahre hat das Leben auf dieser Erde ohne Unterbrechung bestanden, obgleich- unser Welttörper in dieser Zeit wohl von mindestens fünf Kometen in jedem Jahr Besuch empfangen hat. Wenn Kometen der Erde überhaupt Schaden zufügen könnten, so würde das wohl schon vor langer Zeit einmal geschehen fein. Nr. 54 Erstes Blatt Der «iehener Anzelsi« —Ä Bezugspreis: erscheint täglich, außer W W V monatlich75'"Bf.,üiertel- Sonntags. - Beilagen: Y kJ ▲ a A KW ▲ /•„ a. A ▲ jährlich Mk. 2.20: durch viermal wöchentlich M Al A ftrAbi W JfX Abhole- u. Zweigstellen ®ie6enerSamflienblättet Äß A jM M HM M MM monatlich 65 Pf.; durch zweimalwschentl.Xreir- ß W WB W M Jr M Jr M W jF W M W B H fl B A ■ W biePoft Nlk.2.— oiertel- blatt für den Kreis (Sieben S ■ ■ Ä TOT MM K W ü / ■ H ■ TZ W M W Q jährl. ausschl. Beslellg. iT.enstag und Freitag); «LP ■ H « W WÄ Wk M M W M Wl M M H ZeilenpreiZ: lokal IbPs., zweimal monntl. Land JUZ 1 W W W UL- V fc« M W' auswärts 20 Pfennig. wntschastttcheSeitsragen M V U B V ü V V ▼ H ▼ XZ V V Chefredakteur-A Goetz, ^ernsvrech - Anschlüße: Ä ■ ® LZ Verantwortlich für den für die Redaktion 112, aw #> * *e zHa. < «r ** politischen Teil: August =£» General-Anzeiger für Oberhessen LZM Annahme von Anzeigen ' u. Sanb »nb „OeuchtS- iür bie Tagesnummer Hofotions&nid und verlaq der vrühl'schen Univ.-Vuch- und Zteindruckerei R. Lange. Redaktion. Expedition und Druckerei: Zchulftratze 7. An eia^teil^'s Beck bis vormittags " Uhr. • ) r Leizen Roggen )es der die gewaltige Steigerung der landwirtschaftlichen Boden- erzeugnifse infolge der verbesserten Methoden beobachtet hat, wird wohl nicht leugnen, daß die Steigerungsmöglichleit noch lange nicht an ihrer Grenze angekommen ist. 1909 3 755 747 Tonnen; 11348415 1Ö4 162 Tonnen; seien, ans Balkankompensationen im Ans fiaöt nns Land. Gießen, 5. März 1910. ** Hauptmann a. D. Kramer, der Konservator hiesigen Museums, ist von der philosophischen Fakultät Landesuniversität zum Ehrendoktor ernannt freien, durch internationale Verträge garantierten Elbschiffahrt zugelassen und unter keinem Vorwande die Erhebung von Abgaben auf der Elbe, deren Einführung Teutschland zum Schaden des Handels, der Industrie und der Landwirtschaft Oesterreichs plant, zugestimmt werde. .. (Lebhafter Beifall.- Darauf ergreift Handelsmmister Werk- kirchner das Wort. Er gab zunächst eine historisch-pragmatische Darstellung der ganzen Frage und verwies auf die große wirtschaftliche Bedeutung der freien Elbeschiffahrt für L-esterreich, na mentlich Böhmen. Der Minister hob hervor, daß, der freie Elbeweg von Oesterreich in jahrzehntelangen Derhandlungen mühselig errungen wvrden sei und daß er bisher an dem freien Elbeverkehr gegenüber allen Aenderungsversuclren stan d ha f t festgehalten habe. (Lebhafter Beifall.) Die Zukunft unseres 'bedeutungsvollsten Industriegebietes Nordböhmen kommt ins Spiel. Identische Interessen wie die Industrie, hat auch die Landwirtschaft cm der Freiheit des Elbeweges (Zustimmung-, auch ihr dient der Strom als billige Zufahrtsstraße und gewährt ihr andererseits Erleichterung des Absatzes ihrer Erzeugnisse. Tie Regierung hat jede Phase des vom Deutscheu Reiche um die Schiffahrts- abgaben geführten Kampfes verfolgt und hat keinen Anlaß tot- übergehen lassen, um soweit überhaupt möglich, über unsere rein sachliche Gegnerschaft keinen Zweifel aufkommen zu lassen. Ich möchte nur in Paranthese bemerken, daß es sich um keine politische, sondern um eine rein wirtschaftliche Angelegenheit handelt. (Zustimmung.) Ter Minister fuhr damr fort: Ich muß mit aller Entschiedenheit erklären, daß seitens der deutschen Regierung diese Frage überhaupt noch nicht an Oesterreich herangetreten ist. (Hört! hört!) Es haben daher weder öffentliche, noch geheime Vorverhandlungen stattgefunden, ich weiß auch gar nichts von beabsichtigten Vorverhandlungen, bezüglich deren einige Blätter schon Düsseldorf als Zusammenkunftsort bezeichnet haben. Ich kann natürlich keinen Vertragskontrahenten hindern, daß er intern erwäge, ob eine Aenderung des Vertrages ihm zweckmäßig erscheine, aber aus der Tatsache, daß Preußen bei den anderen Bundesstaaten eine Abänderung der Reichsverfassung zu erreichen sucht, schließen zu wollen, daß geheime Abmachungen bestehen und daß Preußen nichts tun würde, wem: nicht ,chon Holland oder Oesterreich im geheimen Ja gesagt hätten, gegen einen solchen Versuch muß ich mich entschieden verwahren. (Beifall.) Tie österreichische Regierring hat tu dieser Angelegenheit stets offen und ehrlich ihre Meimmg bekannt, nicht nur in diesem Haus, sondern auch in der breiten Öffentlichkeit. Ich möchte aber auch noch auf eine andere Seite dieses Gegenstandes zu sprechen kommen. In einer foeminenten wirtschaftlichen Angelegenheit gibt es auch keinej Kompensationen auf politischem Gebiete; ich muß daher die Gerüchte, als ob Aus Hessen. R.-B. Darmstadl, 5. März. Die Evangelische Landessynode ist für Donnerstag den 10. März zu den Haushalts-Beratungen einberufen worden. Die Verhandlungen iverben fünf Tage in Anspruch nehmen. Da zu derselben Zett auch die Haushalts-Beratungen Zur Frage unserer Getreideproduttion. Aus unserem hiesigen Leserkreise ist uns folgende Zu- 'schrift mit der Bitte um Abdruck zugegangen: Angeregt durch den eigenartigen Artikel des Herrn aß in den Schloßhöfen für den Notfall Truppen neben der Polizei bereitgestanden haben. Verwendung von Militär war nicht vorgesehen. Ebenso falsch sind aber auch die Meldungen, wonach der Kaiser mit Rücksicht aus die Zusammen- öße am vorhergegangenen Sonntag der Polizei strengste Zurückhaltung bet den Straßenkundgebungen befohlen haue. Der Kaiser hat vielmehr in keiner Weise in die Anordnungen des Polizeipräsidenten eingegriffen. Der Berliner Polizeipräsident ließ an den Vorsitzenden des Mtionsausschuffes des Verbairdes der ozialdemokratischen Wahlvereine von Berlin und Umgegend die Mitteilung gelangen, daß er den vom „Vorwärts" als KundgebunggegendiepreußifcheWahlrechts- v o r I a g e für Sonntag angekündigten M a f s e n s P a z i e r - gang nach dem Treptower Park als eine nach dem Reichs- Vereinsgesetz genehmigungspftichlige Veranstaltung ansehe und ihr entgegentreten werde. Wie die „Norod. Allgem. Ztg." mitteilt, enthält der nunmehr eingctroifenc amtliche Text des deutsch-kanadischen Handelsabkommens die Bestimmung, daß die Zurücknahme der Zugeständnisse des Abkommens beider- eitig an eine zweimonatltche Kündigungsfrist geknüpft ist. Eine solche Zurücknahme ist bekanntlich vorgesehen für den Fall, daß nicht nach angemessener Zeit ein Handelsvertrag zustande kommen sollte. f Brotgetreide ■ - ^T^otz der Auswinterung des Weizens ist also die Gesamtmenge stes^vpn der deutschen Landwirtschaft produzierten Brotget^ides noch um rund 600000 Tonnen größer als im Jahre 1908. jr£-nn nun nach allgemeiner Annahme (Engels, Lexts) 180 bis 190 Kilogramm Brotkorn den rationellen Seb ar eines Menschen befriedigen, so ist auch in diesem Jahre toeit über den Brottornbedarf des deutschen Volkes hinaus produziert worden, so daß noch ein großer Ueberschuß zu Zütterungs- und Brennzwecken dienen kann usw." Eine einfache Berechnung ergibt einen Brotgetreidebedarf von rund 11500 000 Tonnen, so daß also für Futter- und Brennzwecke rund 3 600 000 Tonnen verbleiben. Wer hinter sich hat, befand sich, wie uns die Direktion mitteilt, in den letzten zwei Tagen nicht wohl, da er sich eine Erkältung zugezogen hatte, heute jedoch ist sein Befinden wieder normal. Man kann als sicher annehmen, daß Saeco fein Ziel von 40 Tagen erreichen wird. Temperatur am heutigen Tage 362, Atmung 18, Puls 103, Verbrauch an Gertrudis- brunnen bisher 37 Flaschen, 177 Zigaretten. — Auf das Auftreten des bekannten und auch hier so beliebten Humoristen Otto Reut ter, den die Direktion des Kolosseums zu einem dreitägigen Mstspiel verpflichtet hat, sei nochmals hingewiesen. ** Das neue Cafe Ernst Ludwig. An Stelle des ehemaligen Reatzschen Hauses ist nach Planen des Architekten Hans Meyer ein neues Wiener Cafe entstanden, das in feiner ganzen Durchführung ein wirklich großstädtisches Etablissement ist, in dem bequem 300—350 Personen Platz finden. Der innere Ausbau und die für ein solches Etablissement geschaffenen Einrichtungen sind in modernisierten Barock- und Empiereformen durchgeführt. Die einzelnen Räume wirken einfach, nicht überladen und sind untereinander harnronisch paffend abgestimmt. Ter Cafetier Aug. Rath hat bei dem Neubau grundsätzlich nur Gießener Handwerker und Lieferanten herangezogen, für die ihre Leistungen eine warme Empfehlung sind. Das neue Cafä verfügt über das eigentliche Cafe, den Damensalon, den Spielsaal und die eine Treppe hoch gelegenen Gesellschafts- Räume, die alle in ihrer Farbenwirkung prächtig abgestimmt sind und einen schönen und gemütlichen Aufenthalt ermöglichen. *• Gesellschaft für Soziale Refor m. Der Hefsisch-Nassaulsche Zwcigverein der Gesellschaft für Soziale Reform hält Sonntag, den 13. Nlärz 1910, vormittags 11 Uhr, in Frankfurt a. M. im Kaufmännischen Vereins- hauS am Eschenheimer Tor eine öffentliche Versammlung ab, in der Dr. Osterrieth aus Berlin, Generalsekretär der Ge° uosicnschaft deutscher Bühnenangehöriger, über die „Lage der Bühnenangestellten und den Erlaß eines Theatcrgesetzes" und Rechtsanwalt Tr. Hugo Sinz Heimer über da§ „Arbeits- vertragSrecht der Bühnenangestellten" sprechen werden. Es steht zu erwarten, baß ' noch weitere juristische Fachinänncr, sowie Mitglieder der Bühnen m der Diskussion das Wort ergreifen werden. ** Zu dem Vor trage von Dr. Bruno Wille schreibt man uns noch. Goeihe jagte einmal: „Wer Wissen- 1908 3 767 767 Tonnen, 10504 874 ,, 14 504 641 "Tonnen. worden. ** NuhestandSversetzung. Der Großherzog hat am 2. März den evangelischen Pfarrer Hermann Heyer zu Naunheim auf sein Stachsuchen, unter Anerkennung seiner angjahrigen, treu geleisteten Dienste, mit Wirkung vom, 1. Mal 1910 in den Ruhestand versetzt. **Ausdem Militärwochenblatt. Freiherr von Seckendorfs, Generalmajor und Kommandant von Mainz, wurde unter Verleihung eines Patents seines Dienstgrades in gleicher Eigenschaft nach Königsberg versetzt. ** Stadttheater. Es fei nochmals darauf hin- gewiefen, daß die beiden morgigen Sonntagsvorstellungen, nachmittags „Der dunkle Punkt", abends „Robert und Bertram", bei kleinen Preisen stattfinden. — Bei dem Gastspiel von Irene Triesch am Samstag, 12. März, bei dem erhöhte Preise eintreten müssen, genießen die Abonnenten gegen Abgabe des,6. Abfchnittes des Ermäßigungs-- tuponS Vorzugspreise. ♦* Ricardo ©acco, der bereits 12 Hunger tage der Kammer im Gange sind, wäre es besser gewesen, wenn man die Synode später einberufen hätte. Deutsches Uerch. Die Kronprinzessin ist am Freitag um 1 Uhr 45 Minuten nach Fr a n k f u r t a M. ab gereift; der Kron- 15 dlöin! pt. N, L der W ML Es" löasttvu I« 61/L* tä ntilt«« sir» 1 L wbT r Migen 2 langlvett Mer dresei -spyie von M Großhrp DßherZvg jnterslnöunc herein W Frant M'ezubet iInbacher ■ ^Merlin M worden ungelegt _ th. Stai j Landivehr | Siandger i .netzt aus M 4 ibtrleulnant 1 Mr. Ter rar geständig i tr knijchnldig kauf« Mann n der Lage ic j tt bat, als d > iiieiigen tittei Men, da er ] tme Io schlve | Minaiin, I* I iid) em lehr I ürasoollslreck 1 tonne oder nt I liic den vor! I werden nwiif 9 loion an. - I ioiort ärztlrä I menge Arre Leiv! I Landgericht I manu roc I wegen Tick I (Mängnis I Angel lagien | roorOen ivat Durch-- mittehndyig, Schweine lelrhast. Ochsen. 75 74-77 38 36-40 70—72 72 69—75 40 38-42 C7 65—69 36 34-38 80 80-00 40 70 68—72 54 Original DrahtinelSungen. tz, 4. März. Ter Kammersänger der Leopold Demuth, ist heute abend während storben. 2 |1366 99 Morgen Entree frei. Anfang 8 Uhr. Wegen Aufgabe des Ladengeschäftes werden alle Heues SMUtaler Um schnell zu räumen, gewähre ich grosse Preisermässigungen. 1365 Seltersweg 31 Das Installations^eschäft wird unverändert weiterjeführt icbrctbcn, Mund I — Tages^ und A Abendkurse. — 01777) Anmeldungen täglich. 61 53 eine 53 46 54 54 58—64 51 — 55 70 69 88 77 pro 100 Psd. gebend« Lcdlalhl- gcwtchk von-biSvon-biS 84-92 72-82 nennchr 42 68—72 68—70 nachdem ich zum Provinzialdirekfor der Provinz Oberhessen und Kreisraf des Kreises Giessen ernannt worden bin, habe ich die Diensfgeschäife heute übernommen. 31 26 50-56 43-49 Stuttgart, 5. März. Der Orthopäde Roth ist hier im Alter von 80 Jahren gestorben. Czernowitz 4 ollfletschige ausgemäslete Färsen höchst. Schlachtwertes........ l:ollflei|d)igc ausgcmästete Kühe höchst. Schlgdstwerles dis zu 7 Jahren. . -.hellere ausgemästete Kühe nnö wenig gut entipicfelie jüngere Kühe u. Färsen Raßig genährte Kühe und Färsen . . Kälber. Feinste Mast- (Vollmilchmast) und beste Saugkälber......... nitlllere Aiast- und gute Saugkälber . S ch a ' e. wegen Gründung eines Vereins für Fuhrleute. 101796 29—33 25-28 schnittspreic- pro 100Piun> ticbcnb« Ädilaii. ifiärtie. Gießen, 5. Marz. !l)iar(tb endit. Aus heultgem Wochen, markte to|tete; Butter pr. Psd. 1.05—1.10JUiL, Hühnereier 1 St. 7—00 Big., (Enteneier 1 St. 0 Big., Käse pr. St. 6—8 Bi-, Erbsen p. Piö. 00-00 Big., Linsen p. Bid. 00-00 Big., Lauben pr. Br. 0,80—1,00 Litt., Huhlter pr. St. 1,00—1,60 Hähne pr. Stück 0,80—1,80Wit., Ganje pr. Bid. 60—7o Pf-, Guten pr. Stüd 1,80 bis 2,20 Mk., Lchsenfleisch pr. Bid. 76—84 Pig., Kuhsteisch pr. Psd. 60 Big., Rindfleisch pr. Pfund 70—74 Big^ Schweinefleisch l>ollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlackstivcrtec-, höd)sleus 6 Jahre alt 41—44 Montag den 7. März, abends Uhr Monats-Versammlung bei Kamerad Sicck, Walltoritr. Zahlreiches Erscheinen erwünscht. i)ab Kommando. Sonntag den 6. März» nachmittags 4 Uhr Versammlung Tüchtige Schneiderin empfiehlt üch in und außer dem Hause. 018011 Brandgaste 4. Beleuchtungs-Körper ausverkauft. Wenn Sie Ihr Kind gesund, munter und geistig irisch sich entwickeln sehen wollen, so geben Sie ihm Tr. Hommcl'S Hämatogen. Warnungl Man verlange ausdrücklich den Namen Dr. Hammel. tD®/, Bnes-Wr-MM für Damen und Herren. Giessen, Bahnhofstr. 27 II. Rastlämmer und jüngere Masthammel 40—00 Schweine. . ollfleischige Schweine bis zu 2 Zentner Lebendgewicht........53—56 - ollfleischige Schweine über 2 Zentner Lebendgewicht........53—56 Fleischige Schweine.......53—55 Grosse Posten tadellos. Schahwaren für Damen, Herren und Kinder kommen von- heute Samstag den 5. März an zu staunend billigen a513 Preisen zum Verkauf. VB~ Günstiger Einkauf für Konürmanden-Stiefel. Beachten Sie meine Offerte in der Montag-Nummer. Frankfurter Schuhlager X. Reiss, Mäusburg 12. pr. Pfund 80—96 Pfa., Schweiuesteisdi, gesalzen, pr. W 96 Big., Kalbfleisch vr. 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Direktion: Hermann StelrsöntfoT* ti-oitni n den 6 Marz 1910 Nachmittags 3‘/i Uhr Kleine Preise! Kleine Preise! öS- Novität! "OB „Der dunkle Punkt“ Schwank in 3 Akten von Gustav Kadelburg und Rudolf Presber. Anfang 3*/. Uhr. Ende geg.5'^Uyr. Abends 7Va Uhr Kleine Preise! Kleine Preise! Unter Mitwirkung der Kapelle des hiesigen Infam.-Regiments „Kaiser Wilhelm" OJtr. 116i „Robert id Bertrani“ Posse mit Gesang und Tanz in 4 Abteilungen v. Gust. Raed er Ans.7^,2Uhr. Endegeg.10 ,llhr Im 3. Bild. Einlage: „Salome -Parodie“, ö heil'. n mit jc : filtern. -twa 15; ebenfalls h immer, fteiuittte Aufschlag : einzeln lnb es 'sicht Dot- chläge er teilen fa ifef" jj,. üif an bi, iberc Lag- iel teuerer ien höher Schuhrvei! W Zch luizu, ba: I gestiegen tenb mein <6crid?i>üauL th. Standgericht. Am Tonnerstag vormittag hatte sich der Landwehrmann Samanns ivegen unerlaubter Entfernung vor dem Standgericht zu verantworten. Ter Gerichtshof war zusammen- oesent aus Major Grobmann, Vorsitzender, Hauptmann Boly und Oberleutnant Ftrmemch, Beisitzer. Die Anklage vertrat Leutnant DJiöllcr. Der Angeklagte, der drei Wochen tu Untersuchung ist, war geständig; er ist wegen gleicher Vergehen dreimal porbeftraft. Er entschuldigte seine Handlungsweise damit, dab er ein schwer hautet Mann sei und durch seine unstete Lebensweise nur schwer ui der Lage war, seinen militärischen Verpstichtungen nad)zukommen. Er bat, als der Vertreter der Anklage eine Straie voti 14 Tagen strengen Arrest zu ertciuien beantragte, ihn nicht so hart zu bc- ftraicn, da er bet seinem leidenden Zustande nicht in der Lage ser, eine so schwere Strafe zu verdüben. Ter Vorsitzende, Major Großmann, stellte aus den Akten feit, daß der AngeUagle tatfad)- Hob em sehr schwer leidender Alaun ist. Es sei aber Lache der Straspollslreckung. seslzusteUen, ob die Strafe uollftrecft werden könne oder md)t. Tte beantragte Strafe sei die gelindeste Strafe für den vorliegenden Fall und denigemäb habe and) erkannt werden müssen. Samanns erkannte die Rechtskraft des Urteils feiort an. — Nach nuferer Information hat man den Verurteilten sofort ärztlich untersuchen lassen und sestgestellt, daß der Mann eine strenae Arreststrase nicht verbüßeii kann. .... 'Leipzig, 4. Atärz. Das Urteil des Schwurgerichts beim oandgericht Beran I, durd) das der Friseurgehilse Joh. I u e n e - ni a n n wegen Ermordung der Verkäuferin Alice Rakowski und wegen Diebstahls ui zwei Fällen zum Tode und zu 9 Atonalen Gefängnis verurteilt worden war, ivurde auf die Revision des Angeklagten ausgehoben, weil eine Zeugin nicht vereidigt worden war. ....... Zusammenkunft 8M°us jum idnsan. |ITTTTTTTTTT rftern vor 50 Jahren aus dem Seminar F-.-iedberg schieden, yerben nicht, wie geplant, in Friedberg, sondern in Frankfurt zusanimentommen. Zusammenkunft sonntag den in April, Haupibahnbof Frankfurt. r. Rod heim a. d. Bieber, 4. März. Die Beteiligung oei der hiesigen Gemeinderatswahl war diesmal äußerst reae Es wurden gewählt in Kl. I Werkführer Schmidt und'Gastlvirt Stört. In der II. Kl. Maurermeister L. gtcinmü ll er. In Kl. III findet Stichwahl statt zwischen Lagerhalter PH. Gerl ach und Ludw. Kraus- fohi", unserem früheren Rechner. x. Wetzlar, 1. März. Der geschäftsführende Ausschuß des Preußischen Lehrervereins hat an das Kultusministerium und an den Evangelischen Oberkirchenrat eine Eingabe gerichtet, in der darum gebeten wird, daß, soweit es nicht bereits geschehen ist, entsprechende Sätze für die Besoldung der Lehrerkantoren und Organisten vorgeschlagen werden, (Mindestsatz 500 Mk.) und daß von ihnen hingewirkt werde auf die Gewährung angemessener Gebühren für Begräbnisgesänge. —* Dotzheim, 3. März. Für den zur Feier des iiOjährigen Bestehens des „Gesangvereins" geplanten Gesa n g io e t tst r e i t hat der Kaiser einen Preis gestiftet. Außer diesem wird je ein Preis von der Königin-Ntutter Sophie von Schweden, der Großherzogin Hilda von Baden, der Großherzogin-Mutter Adelheid von Luxemburg und dem Äroßherzog Wilhelm von Luxemburg gestistet werden. Diese Unterstützung durch fünf höchste Preise ist bisher von keinem Verein Nassaus erreicht worden. Frankfurt, 4. März. Unter dem Verdacht der Bei- aülfe zu b e t r ü g e r i s ch e m B a u k e r o t t ist der bei einem Offenbacher Rechtsanwalt beschäftigte Bureauoorsteher Willi, Emm ermann, der hier wohnhaft ist, gestern sestgenom- men worden. Er hat gegen seine Verhaftung Beschwerde eingelegt. Phrcnolog (01804 beurteilt die Limen der Hand, ist nur viZ zum Montag, »onncu Itraste 7 II links, zu ipredien. wird sauber gewaschen u. aus neu gebügelt. (01810 —-Wäichcrci TÜolkcngasse 19. Werf. Büglerin nimmt noch einige ftunp. an, m u. auf;, d. Hause. 01315 üiaplm'.sg. H H. 3rl. Schneider. Fritz Eccarius Selterswe^ 31 Wilh. Orbig’s Nachf. Sport. — Ter Mainzer und LudwigSbafener Ruderverein beabsichtigen, in diesenr Jahre nach Henley zu gehen. Ter Mainzer Ruderverein wird vielleicht seinen Menier° chafts-Vierer (Falk, Minthe, Cordes und Eismeyerj, sowie feinen Aleisterlkuller Lucas melden, während der Ludwigshafener Ruder- verein die Meister Wilker und Jickeisen im Zweier ohne Steuermann zu melden gedenkt. custschiffahrt. Köln, 4. März. Als heute vormittag von dem Clouthschen Lenkballon Gas in den Kugelballon „Clouth V" ab gefüllt wurde, wurde durch den herr- chenden starken Wind bas Netz des Kugelballons mit den Sandsäcken auf einer Seite in die Höhe gehoben, und die Hülle aus dem Netz h e r au s g e br ückt und in westlicher Richtung entführt. lilen Neuk> So schrm -ortrag lchk-l übei einer Aus- innen einst Aerzen 2,1 50 Kerzen '5 Pfg-, en 4,i H achbreiinet 10hl kaun iir Meise!- Versuchet mü) M lubbreK.: V 14'" ■ listzuglar- ,05 Pfennü te hat ena l wohl cm: 10 Jierja tteinl büch: eines gm ■25 el-: nfe bei»eile c von Dii n Herges^ eines H >e hat nm Dem hiesig > SeuätkiD t roefenrlic sächlich fjr t elekttisM tbelcudM um Znswil- Licht inaB hob ist ist aüet, te m, Den * m hat E qeiwtifl1. nnetn W* Keiner 5 nutzte JW* fetter * igelt. 4'"1 neu «'Sr" fef f artet 3t fül TeE oeitung 1' e di-'A eni)|I£W zeiscrll art et hlll»^ 1 i . Dl)H* JH Garten mit Cbftbäumcn zu kaufen ober zu pachten gesucht. Schriftl. Angebote unter 1271 an den Giesiener Anzeiger erb. Rffichm empfiehlt sich bei vorkommcnden Festlichkeiten, bet Hocktzeiten, Slmv firnmttonen, geht auch nach auswärts. vox"^) Kaiser Allee 4411. Meine Tageechronik. Die wegen Ermordung ihres Kindes vom Schwurgericht in Glatz zum Tode verurteilte Dienstmagd Anna Werner, zu deren Gunsten wir kürzlich einen Ausruf veröffentlichten, ist zu zehn Jahren Zuchthaus begnadigi worden. Das Mädchen war, wie noch bekannt fein dürfte, durch die beständige Ausweisung seines Kindes zur Verzweiflung getrieben woroen und hatte in diesem Zustande oas Kind getötet. In der Pe^er-Paul-Kathedrale zu Petersburg wurde eine genaue Ausnahme der silbernen und goldenen Kränze vorgenommen, die die russischen Kaijergräber bedeckte.i. Es stellte sich heraus, daßüber20Kränzeverschwun den sind. Die Zahl der durch den Lawinensturz bei Everett Ge töteten wird jetzt auf 118 angegeben, darunter 84 Pa.sagiere Auf Ersuchen der A l l e n st e i n e r Staatsanwattschaf. wurde die Witwe des von Hauptmann v. Gäben erschossenen Majors v. Schönebeck, jetzt verehelichte Weber, heute mittag in Charlottenburg verhaftet. — Kleine Cbrontk aus Kunst und Wtssenschast. Auf eine 25jahrige Tätigkeit als akademischer Lehrer kann am 7. Mcüz der Professor der snstematischen Theologie der Bonner Universität, Dr. theol. Otto Rltsch l, zurüdbltcken._______________ Allgenfeme Wetterlage seit Freitag früh: Bet hohem Trnd über C|t- und Zentraleuropa dauert in ganz Teutfchland das beitete, ttockeiie und am Tage warme Wetter an. Nur in der 9lädst haben die Oslwmde im Verein mit Wärmeausstrahlung leichten Frost gebracht, Gießen und Worms 2 Grad, Tarmfiadl l Grad Ställe. Tas östliche Hochdruckgebiet bedeckt heute morgen die Ostsee und das untere Weichselgebiet; es ist sehr beständig, jo daß die herrschende Witterung noch länger anhalten wird. Wetteraussicksten in Hessen am Sonntag, dem 6. 'März 1910: 'Anhaltend . heiler Und trocken, leichter Nachtwost, am Tage sehr mild. Möbol werden repariert und JMlIUll aufpoliert in und außer dem Hause. lol6^7J Fr. Wiedmcttcr, Schreinermstr., Babichofstr. 34. 170 Mk. zn leihen gesucht geg. Sicherheit und hohe Zinsen. Schriitl. Angebote unter 01788 an den Gießener Anzeiger erb. Visitenkarten Liefert rusch and billigst ßnihl'sche Uoiv^ürucMcret Dienstag1, 8. März sind noch viele sehr schöne Serien vorrätig A. Goldschmidt Schulstrasse 6 Giessen Schulstrasse 6 I I 1 E Koiosseuon Dir.: Albert Rappmann Walltorstraße 36—38 Telephon 641 Orchesters s&- „CXIOS“. HS 0183b. Bahnhofstraße 84. Bahnhofstraße 54. 01786 (sdjrntl. xinnebote unter 01774 nicmt an den Siebener Anzeiger erbet. 018271 an den (Siebener Anzeiger erb. 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Montag, 7. März: Letzter Reutter-Gastspieltag. 2m kleinen Saal des Kolosseum Hungerkünstler Ricardo Saeco 13. T*s- Streng reell. Kleine Eintrittspreise. Streng reell. 13. Tag In den vorderen Nestaurationsräumen täglich ab 7Va Uhr: Konzerte des bestrenommierten Damen ! jjenrenfeii1 j; Nll bn ßrllungd^ M * -Stunde M J k°-l-gN°v he Wahlma 1 6edler stiw Mlen h 5 bet A) *«860®* ■] jchußsassung J Zahlen, aus j (Mtne bet > 1 k bisherig bem ; i M anget ieslimmnge ! lein Ersatz b | Kimmungen j Ägeotbnete | zulässig. Ti j ©erben in p 1 tigten Wähl 1 Lteilung g I «gehören, i Die zw ittb vorms ! irginnen. Morgen Sonntag, Anfang 8 Uhr KONZERT Restaurant Metropol Wiener Cafe Ernst Ludwig, Giessen Modern eingerichtetes Etablissement. Sonntag, 6. März d. J. .3 Konzerte: II Ühr vormittags 3% Uhr nachmittags 7*/, Uhr abends ausgefuhrt vom Künstler-Qnartett Leubert. 1361 Vlolin-Virtuoae Konzertmeister FRANZ WEBER-Wien.