nr. 282 Det fM«a er es allen Freihändlern ermögliche, sich mtt den Anhängern der Tarifreform in der Verteidigung der Lords der Union und der Verfassung zu vereinigen. Die liberalen Blätter führen aus, daß Balfour demnach im Amte bleiben würde, wenn das Verdikt des Referendums gegen die Tarifreform aus fiele, er würde also tun, als ob sich nichts ereignet hätte, und so Verrat an dem üben, was die eigene Partei als einen Hauptgrundsatz ihrer aufbauenden Politik bezeichne. Herr v. heydebralrö über die politische Lage. 0 Stettin, 30. November. Hier fand am heutigen Mittwoch unter Beteiligung von nahezu 8000 Personen der tonferoatiöe Parteitag für die Provinz Pommern statt, dessen bedeutsamstes Ereignis eine grobe Rede deS Abgeordneten Dr. v. Heydebrand und der Lasa über bte gegenwärtige politische Lage bildete. — Neben verschiedenen Reichs- und LandtagSabgeordneten sowie Mitgliedern deS Herrenhauses wohnten Vertreter fall aller größeren konservativen Organisationen deS Reiches der Tagung bei, sodaß infolge des Andranges der Diaffen eine von ca. 2000 Personen besuchte Paralleloerfammtung abgetanen werden mußte. Herr v. Heydebrand wurde bet seinem Erscheinen mit donnerndem Beifall begrüßt. Er führte au5: Ich bi» in den letzten Wochen mtb Monaten viel im Deutschen Reiche herumgekommen. Die Grinbuufe, die ich empfangen habe, sind geradezu grobartig jn nennen. Ich habe vor Tausenden von Konservativen geftanben. Besonders die Stimmung unter den süddeutschen Konservativen war eine sehr zuversichtliche. Wenn, wie behauptet wird, ich in Stuttgart gesagt haben soll, daß die Konservativen behaupten, daß die Reichsregierung sich in den hatte. Tie bei Marneabschnitt n Betthaut gegen die im Süden die Division Häulerktunü! bötoütdt.; andere Xejlfi hatten sich (Uli 3m November—Dezember (870 in und vor Paris. EL (Schlacht bei Villers, 30. November bis 3. Dezember.) wich die Division Baron auf Ehamprguy zurück, jedoch mußten die Deutschen von einem allgemeinen weiteren Vorgehen gegen dieses Dors wegen der Erschöpfung der Truppen Abstand nehmen. An dieser Stelle ging das Gefecht in einen Artilleriszweikampf über und drohte, da General Tuerot die Fottsetzung des Kampfes auf den nächsten Tag verschieben wollte, auf der ganzen Linie allmählich. &u erlahmen, als plötzlich gegen 2 Uhr im Norden das Feuer mit erhöhter Heftigkeck losbrach. Dort griff nämlich letzt erst das 3. (franz.) Korps ein, das erst kurz vorher bei Neuilly den Uebergang über die Marne hatte bewerkstelligen können. Ter rechte Flügel (Division Bellemare) wandte sich gegen Bry, um Anschluß an den linken Flügel der dottigen Korps (Division Manssion) zu gewinnen, der im Zurückgehen begriffen war. Ein vereinzelter Angriff von dort ans durch einen Hohlweg gegen Villiers wurde abgewiesen. Daim befahl General Ducrot einen allgemeinen Angriff: der durch Teile der Division Maussion verstärkten Division Bellemare gegen Villiers, der Division Betthaut gegen Coeuilly, der Division Faron gegen den Jägerhof. 3m Norden war wieder der Park von VillierS das heiß um- Ter Ausfall am 30. November gegen Südosten wurde schon vor Tagesarchruch durch ein heftiges Geschützfeuer vom Mont Sltrron, dem Fort Nogent und anderen Werken gegen die deut-- schen Einschließungsstellen eingeleitet. Gegen 61/2 Uhr begannen bann 2 Korps (mit 4 Divisionen) bei Joinville und Nogent bie Marne zu überschreiten, während das 3. Korps dies nördlich davon bei Neuilly tun sollte, aber bis um 11 Uhr noch nicht ausgeführt hatte. Tie beiden Korps entwickelten sich gegen 9 Uhr in dem Marneabschnitt gegen Le Plant und Ehampigny, wo die säch- fi$d)ai Vorposten standen, während das Gros der 48. sächsischen Brigade bei Noisy le Crand (mit Vorposten bei Bry) stand, bie 1. Württemberg. Brigade aber südlich davon bei Villiers. Coeuckly und Jagerhös dis Chennevieres. Reserven befanden sich dahinter intb Unterstützungen m Bereitschaft. Die Vorposten bei Le Plant und Bry zogen sich vor der Uebermacht bald, die bei Ehampigny erst nach heftiger Gegenwehr zurück, so daß gegen 10 Uhr die Franzosen eine Stellung von Bry bis Ehampigny mck zwei Hauptstützpunkten in der Mitte: dem Petit Bois de la Lande Ünd den Kalköfen, inne hatten. Von hier aus begann nach 10 Uhr ihr Angriff gegen die deutschen Stellungen: im Norden toanbte sich die Tiviswn Maujston gegen Villers, namentlich den bonigen Park, in der Mitte die Devifton Bett haut gegen die Stellungen zwischen Villers und Coeuckly, im Süden die Division Faron gegen Coeuckly und den Jägerhof. Die ckn Norden gegen den Park vorgehenden französischen Abteilungen wurden von den Württembergern zurückgeworfen, aber diese selbst auch bei einem Gegenstoß blutig abgewiesen. Tann aber gelang es letzteren, nach Eintreffen von Unterstützung, bis in die Weinberge von Bry vorzudringen, wo ihnen nun aber die Artillerie (auch des vom anderen Ufer der Marne eingreifenden 3. franz. Korps) Halt gebot. In der Mitte hatte sich der Kampf hauptsächlich um einige cm dem Eisenbahndamm Paris—Langres liegende Kiesgruben gedreht, bte schließlich nach wechselnden Erfolgen im Besitze der Teutschen verblieben. Im Süden war der Angriff sowohl gegen Coeuckly als auch geg’en den Jager Hof abgewiesen worden und in rin stehendes Feuergef«ht übergegangen, als mau deutscherseits bie Wiederbesetzung Champignys ins Auge faßte. Der erste von Coeuckly ausgeheiche Angriff mißlang; als aber darauf gleich nach 7 -eilig mit einem erneuten Vorgehen von dort aus auch die Ab-1 rasch end Ölungen, ton Jägerhoj porßtetzLN, (in, üu Flank hes Fetudesb | ftrittene Kampsesobjett; er blieb in Händen der Deutschen, und die Angreifer mußten bald mit blutigen Köpfen abziehen. Auch in ber Mitte und im Süden scheckette das Vorgehen der Franzosen an dem Widerstand und den Gegenstößen der Württemberger; diese setzten sich sogar schließlich bei Belair vor Ehampigny fest. In den letzte?! Teck des Kampfes konnten auch noch Truppen eingreifen, die inzwischen südlich von dem Gefechts selbe die Schein- airgrtiie Der Gruppen General Vinoys bei Mesly und Cchoisy abgeschlagen hatten. Die eintretende Dunkelheit zwang zur Einstellung des Kampfes. Die beiderseitigen Vorposten hielten bie zuletzt behaupteten Stellungen fest, so daß sie sich nahe gegenüberstanden; die Haupttruppen wurden dahinter in Quartieren, soweit angängig, uiUergebracbt. Deutscherseits ordnete man für den 1. Dezember die Entsendung von Unterstützungstruppen vom 2. und 6. Korps an. Es tarn aber an diesem Tage zu keinem ernstlichen Kampfe; der Nachmittag wurde nach Abschluß einer mehrstündigen Waffenruhe zur Aufräumung des Schlachtfeldes benutzt. Ter französische General betrachtete den Durchbruchsversuch schon als mißlungen linb schob Den Rückzug nur auf, um der Pariser Bevölkerung /icht jetzt schon alle Hoffnung zu rauben. Die französischen Truppen richteten ihre Stellungen zur Verteidigung ein. Daher beschloß man deutscherseits den Angriff für den folgenden Tag. Am 2. Dezetnber mordens bald nach 7 Uhr drangen Teile Der 24. sächsischen Division über- > in Bry ein, wurden bann aber dort in einen verlust- Dienft ber konservativen Sache stelle, ober ttröe man heute sagt des schwam-blauen Blocks, so ist das imwahr. Davon ist keine Rebe. Ich habe gesagt, daß, wenn die Reichsregierung diese Vergiftung des Volkes, die in der Reichssinanzreform^ hervor- getreten ist, Wecker duldet, wenn das so fortgeht und mcht klargestellt wird, man sich nickst wundern dürfe, daß eine gegenfritig^ Abneigung eintritt, und eine Lage geschaffen wird, die niemanb1 wünschen kann Wir werden im Parlament vielleicht etwas weniges werden. Mancher wird |id) vielleicht zurückzwhen, weck er glaubt, daß es schlechter wirb mit den Konservativen. Vor acht Tagen habe ich in Westfalen gesprochen. Unsere Freunde in Weftfalew sind mit dem Bauernbund fertig geworden, ber sich einniften wollte. Unsere Freunde sagen: entweder will der Bauembunbl dasselbe, wie der Bund der Landwitte, bann ist er überflüssig, ober er will das nicht, bann müssen wir ihn verurteilen. Oder er will gar Uneinigkeit in unseren Reihen säen, bann ist er unser Todfeind. Daß wir mit dem Zentrum zusammengehen, ist uns nicht zu vertoundern, ba es solche sind, bie das Christen^ tum und bie nationale Arbeit stützen wollen. Wenn es auch katholische Christa sinb, warum sollen wir diese Hckfe nicht an- nehmen Wir werden ber Industrie und den übrigen Zweigen ihre Rechte wahren. Wir müssen unser Volk dunchbnngen, daß Dtejc Vtäcyte reduziert werden. Wir oerlangen Ausnahmegesetze nicht, aber wir verlangen Schutz der bürgerlichen Gesellschaft gegen den Terrorismus, bei so weck geht, baß wir das Rechst auf unsere eigene Arbeit, auf unsere freie Meinungsäußerung bei den Wahlen überhaupt nicht mehr haben, daß Tag; für Tag das, was uns heckig und teuer ist, in den Staub gezogen wird, ohne daß sich ein Richter findet, der diese Leute vor sein Forum zieht. Wie können Dinge wie in Moabit und im Wedding und in Bremen mck einem Schauspiel enden, daß man nicht weiß, wer der Angeklagte ist. Solche Zustände wollen wir in Deurschland nickst haben, und eine konservative Pattei, die bas nicht aussprechen wollte, würde ihren Platz nicht verdienen. (Minutenlanger stürmischer Beifall.) Vor der Rebe Heydebranbs hatte der Vorsitzende der konservativen Reichstagsfraktion von Norman» eine kurze Ansprache gehalten. I I ■ — ■— H ■ I I ■ ... II »l »M Die Fleischieuerung im österr. Abgeordnetenhaus. Wien, 30. Nov. Das Abgeordnetenhaus fefcte heute die Verhandlungen über die Maßnahmen gegen die „Fleischn 0 t" fort. Der christlich-soziale Agrarier P a n tz erklärte, die kleinen Landwirte hätten an den Getreidezöllen kein Interesse und beantragte verschiedene Maßnahmen zur Hebung der Viehzucht, darunter Herabjetzung des Einfuhrzolles auf Futterartikel. Weißkirchner betonte gegenüber ZeittrngSmellmn- gen von anders lautenden Aeußerungen des ungarischen Handelsmintsters, daß der Leiter des österreichischen Acker- baumtnisteriurns sowie er, der Handelsminister, erst schrtft- lich und dann mündlich in Ofenpest mtt dem ungarischen Ressortminister wegen der Zulaffung des von der öfter- retchischen Regierung zur Einfuhr in Aussicht genommenen Kontingents von 10 000 Tonnen argentunschen Fleisches gesprochen hätte. Tatsache sei, daß die österreichische Regierung diese Einfuhrbewilligung bis Ende April 1911 erteilte und sich der Zustimmung bes ungarischen Handelsministers und des ungarrschen Ackerbaummisters habe ver- stchert halten müssen. Er könne daher nur annehm en- baß die Aeußerungen des ungarischen Handelsmmrsters in der Presse falsch wiedergegeben worden seien und er sei überzeugt, daß bie nächsten Tage eine entsprechende Aufklärung bringen würden. Nachdem dann noch mehrere Redner teils für, teils gegen die Fleischeinfuhr sich ausgesprochen hatten, vertagte sich das Haus auf morgen. A . ) -------------- ... beiden Setten des Torfes festgesetzt, konnten «aber auch nicht weiter Vorbringen. Gleichtzritig waren Decke der 1. Württemberg. Brigade und der 7. Brigade vvm 2. Korps gegen ChampignV oorgegangen, wo ebenfalls sich ein erbitterter Straßen kämpf entspann. Zwei Württemberg. Kompagnien, die indessen an deut Bahndamm zwischen Bry und Ehampigny gegen bas Bois de la ckande vomuckten, mußten nach vorübergehender Besetzung desselben aus Villiers zurückweichen. Um 9 Uhr befahl General Tucrot einen allgemeinen Vorstoß gegen bie von den Deutschen besetzten Stellungen. Hinter einer starken Artillerie, bte bert Kamps einleitete, entwickelten sich die Divisionen Faron und Malroy, bei deren Vorgehen nun ein hin- und hettvogendes Ringen um bie beiden Dörfer Bry und Ehampigny, die bazwischen liegenden Snltzpunkte: bas Bvts be la &uibe, bie Kiesgruben und bie Kalköfen, entstand: diese Stellung behaupteten gegen Mittag bie Deutschen. Nach dem Gefechtsfelde bei Bry waren in-, zwischen Verstärkungen ber Sachsen vorgeschoben worden, die auchk einige Votteile errangen; bald nach Dicktag aber mußten bic eroberten Stellungen hier wieder aufgegeben und der Rückzug nach Noisy und Bckliers engetreten werden, da bie beiden französischen Divisionen Bellemare und Susbielle (vom Kampfplatz bei Mesly heranbeorbett) mck starker Uebermacht gegen Bry vorgingen. Eiw bann einsetzender Attcklerieangriff gegen Villiers wurde durch einen Flankenangriff ber deutschen Artillerie vom Jägerbof aus schnell beendet, und auch ein Jnfanterieangriff gegen 3 Uhr mck! leichter Mühe abgeschlagen. Gegen 5 Uhr erlosch auf ber ganzen Linie der Kanepf, ohne daß es zu rinem aü^emeinen Angriff der französischen Uebermacht auf bie deutschen Stellungen gekommen war. Die Gegner standen sich überall nabe gegenüber. Da General Tucrot bie Nachricht von dem beabsichtigten Vorgehen ber Loire-Armee gegen Fontainebleau erhalten batte, wollte ec die gewonnenen Stellungen behaupten, und die Truppen betx Einschließungslinie beschäftigen. Infolgedessen eröffneten bie Franzosen am 3. Dezember schon vor Tagesaichruch ben Angriff auf die deutsche Vorpostenlinie; es gelang diesen Truppen aber, ihre Stellung zu behaupten. Zu einem größeren Kampfe kam» es nicht, und die Teickschen konnten schon trühzeckig Quartiere beziehen. Am Morgen des 4. Tezember fanden Die Vorposten Die Dörfer Bry und Ehampigny, sowie bie bis dahin behauptete Stellung vor Villiers von bem Gegner geräumt: dieser war im- Laufe der Nacht auf baß andere Marneufer zurück gekehrt, „nm. (wie General Ducrot seinen Trup).>en ecklätte) die Schlagfertigkeit wieder.herzustellen". In Wirtlichteck wagte der General leine weiteren Unternehmungen mehr mit Rücksicht auf bie Erschöpfung icytö Mauillchajllzn Verluste bxlufcu ftch fcxxnwütoeuii, Deutsche Kolonien* J ** 9?euer Hämmert)err. Der Großherzog hat den Hauptmann d. L. Friedc. Graf von Büdingen zum Kammerherrn ernannt. Au- Statt und LanO. Gießen, 1. Dezember 1910. Letzte Nachrichten. Zu Balfours Vorschlag über die Tarifreform. London, 30. Novbr. Lloyd George erwähnte ht einer Rede in Llandrindod (Wales) Balfours Vorschlag, das Prinzip der Tarisreform dem Referendum zu übe weisen und pellte die Anfrage, ob das bedeuten solle, daß Balfour g.wiut ei, eine tatsächliche Tarifreform-Bill, na^utin. |ie in leiden Häusern des Parlaments durchgegangen sei, der Wähler- chast vorzulegeir, das würde allerdings etwas ganz anderes lein, als wenn Balfour nur das Prinzip der Tarisreform dem Restren- dum unterbreiten wolle. Kr verlange von Aalsour Antwort auf diese Frage, Tageskalender für Donnerstag, 1. Dez. Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde: 3. Borlrag: Dr. A. Stolberg- Straßburg über seine Reise durch Grünland. Abends 8l/4 Uljr in der großen UniversitälSaula. ^Allg. Deutscher grauen verein: Dortrag von Fräulein Schwarz: Die Selbsttätigkeit des Kindes. Abends. 8l/< Uhr im Hotel Schütz. Kolosseum: Steuer Spielplan. (Prangs Kölner Burlesken- Enseuible). Amtlicher Wetterbericht. Oeff entliehe Wetterdienst stelle Gießen. Verlauf der Witterung seit gestern früh: TaS französischl Tiefdruckgebiet ist ostwärts gezogen und hat uns aut seiner Stoib« eile Ostwinde gebracht. Niederschläge sind nur noch in gaus geringer Stärke gefallen. Tas Hoch über Rußland besteht fort, nat sich aber abgeslacht, während em neues vor Norwegen lagert Bei östlichem Winde ist geringer Frost tn Aussicht. Wetterausiichten tn veilen am Freitag, dem 2. Dez. 1910: Zeitweise heiter, trocken, etivas kälter, leichter Frost. Im 'jJliUelgebirge Schilauf allenthalben unmöglich. ** Vom Grotzh. Hofe. Prinz Heinrich von Preußen ist am Bttttivoch abend nach Kiel abgereiit. •• Ordensverleihung. Dec König von Preußen hat dem Generalobersten von Bock und Polach, General. Inspekteur der 3. Armeemspektlon, die Erlaubnis zur An. legung des ihm verliehenen Großkreuzes des Heft. Ludewigs. Ordens erteilt. "Die zweite diesjährige Schlußprüfung der Kandidaten der evangelischen Theologie hat am Mittwoch vormittag in den Amtsräumen des Großh. Ober, konsiilorlums in Darmstadt ihren Anfang genommen. Es beteiligten sich daran 4 Examinanden, von denen 2 auS -Starkenburg, 1 aus Oberhessen und 1 aus Nheinhessen sind. Mainz, 1 Dez. Heute früh wurde ein in Der Ufer* * * trage 25 beschäftigtes Dien st Mädchen, als es vom Kirchgang zurückkam, von einem unbekannt gebliebenen Einbrecher gestochen und auf der Stelle getötet Pforz heim, 1. Dez. Der Arbeitgeber-Verband für die Bijouteriesabriken beschloß gestern die Stillegung sämtlicher Fabriken bt6 zum 2. Januar 1911. An die Arbeitswilligen sollen Unterstützungen gezahlt werden. Paris, 1. Dez. Aus ganz Frankreich werden neuerdings Ueberschmemmungen gemeldet. Tanger, 1. Dez. Der französische Militärausschuß wird den Sultan Muley Hasid auf seiner Reise nach Marakesch begleiten. Starkenburg und Nheinhessen. R. B. D a r rn ft a d t, 30. Nov. Gestern nachmittag wurde dre Leiche des lojähngen Friseurlehrtings Bessinger aus dem Woog gelandet Der Jüngling hatte sich am 15. Oktober aus der elterlichen Wohnung entfernt und Die Vermutung, daß er sich ein Leid angetan habe, hat nun ihre Bestätigung gefunden. M a i n z, 50. Nov. Leutnant Helm, der in England wegen Spionage verhütete Mainzer Pionierleutnant ist wieder hier eingerroffen und beim Regiment eingetreten. Die Militärbehörden haben eine Unterjuchung eingeleitet um sestzustellen, ob er sich durch seine Zeichenübungen in Portsmouth auch gegen deutsche Gesetze vergangen hat. ~-o. Mainz, 30. Nov. yn der heutigen Sitzung der Stadtverordneten wurde auf die Anregung des Stadtv Adelung hin einstimmig beschlossen, nochmals mit aller Schärfe gegen die S ch i f f a h r t s a b g a b e n Einspruch zu erheben wie sie un neuen Gesetzentwurf vertreten werden. Der Bersamm- lung genügt es nicht, baß die Stadt schon gemeinsam mit den Validelsorganiiatwnen und Dtrn Veitehrüausichutz dagegen Stellmig nahm, sonoern will, daß die Stadt als solche, ähnlich wie Karls- nihe, ihren Einspruch zum Ausdruck bringe. Beigeordneter Dr Bamberger führte aus, jede einzelne Bestimmung des Ent- Airche und Schule. Rom, 30. Novbr. Mit Bezug aus die verschiedenen SBefr öffentlichungen über die Tatsache, daß die Professoren der bayerischen Universitäten von dem sogenannten M o ° dernisteneid ausgenommen sein sollen, erklärt der „Osser- vatore Romano": Da von verschiedenen Seiten ungefragt worben ist, ob der durch das jüngste Motu Proprio geforderte Eid nur für Professoren derjenigen katholischen Universitäten, die unmittelbar von Bischöfen abhängen, oder auch für die katholischen Professoren der vom Staate abhängigen Uniicriitaien vo^gesthricben ei, wurde von Rom die Antwort erteilt, daß die Vorschrift natürlich nur die ersteren angeht. -l- Büdingen, 30. Novbr. Im Hause von H. Kulp Witwe in der Obergasse ereignete sich heute gegen abend eine Gasexplosion. Der mit der Installation betraute Schlosser Appel von hier wollte in der Küche eine neu angebrachte Gaslampe probieren, hatte aber wahrscheinlich vergessen, ein in der Küche befindliches noch offenes Gasrohr zu schließen. Das ausströmende Gas verursachte einen starken Knall, so daß die Küchenfenster |eingedrückt wurden. Appel selbst wurde sehr schwer verletzt m seine Wohnung gebracht; auch eine im Hause beschäftigte Näherin erlitt bedeutende Brandwunden im Gesicht, ebenso trugen die Witwe Kulp und ihre Schwiegertochter schwere Verletzungen davon. Der Zustand Appels soll bedenklich sein. )( Von der oberen Nidda, (Lnbe November. Wie willkürlich mit den Fleischpreisen zurzeit verfahren wird, beweist so'g ndes: Es w.r fr he. Gebr uch, baj b.irn Ankauf eines Gansbratens der Preis des Schweinefleisches berechnet wurde. Mit dem Steigen der Prei,e hierfür stieg auch Der Preis der Gans. Im vorigen Jahre jedoch begnügte man sich mit 76 P,g. für das Pfund. In diesem Jahre, wo das Schweinefleisch 80 Pfg. kostet, wird für die Gans pro Pfund 85 Pfg. verlangt, und habet gehen in Worms z. B. die Fleischpreise zurück. -l-B üd in g e n, 30. Nov. Hente abend wurde die freiwillige Feuerwehr alarmiert zum Zweck einer Uebung. Die Wehe, sowie die Hilfsmannschaften waren rasch zur Stelle und nahmen das als Brandobjekt gedachte Haus gegenüber dem Amtsgericht unter Wasser. Die Hebung rlapple vorzüglich. Hessen-Nassau. -• to. Wiesbaden, 30. Nov. Die heutige Hanpiber. sammlung der Europ. Fahrplankonserenz beftimmte als Ort für die am 14., 15. und 16. Juni 1911 stattfindendL kombinierte (Wagenbeistellung) Konferenz Stockholm Die nächste Europäische Fahrplankonserenz findet am 29. und 30. November 1911 in Triest statt. w. Gelnhausen, 30. Nov. £ier ist der Kammer, direktor dcr Gräflich Jsenburg-Meerholzscyen Verwaltung Wilh. Heuser, Mitglied des Kreistages und des Kreis- ausschusses, gestorben. w. Bad Ems, 30. Nov. Gestern starb hier der erste Beigeordnete Maschinenfabrikant August Goebel, Mit- qlieb deZ Zentralvorstandes des nassauischen Gewerbevereins. Aus Konstantinopel wirb gemelbet: In ber. Abreßerörterung im Senat bemängelte ber ** Erledigt ist die Stelle eines RevisionSkontrolleurS frühere Marineminister Rizo den Ankauf d e r bei dem Hauptsteueramt Mainz. ehemaligen deutschen Kriegsschiffe. Der Groß- ''Maul- und Klauenseuche. Neue Ausbrüche ^wtuaHtäten ber Seuche sind gemeldet aus Unterfarrnbach, Negterungs- gewachsen zu fern, zwet fertige Kriegsschiffe haben kau en bezirk Nllttelfranken ä müssen. Er hob ferner den Wert der deutschen Schiffe für ° ^uieisramen. Dre turkyche Marine und den billigen Kaufpreis hervor 9 n nnb erklärte, die Regierung übernehme die volle Verant->n $5n/ 11 , Anläßlich der gestern hier abgeha- Wortung im Bewußtsein daß sie dem Landl» Hnpn .^o^^ro^^er)011x111^119 (am e^ jioiicben öu5iüartißen Äontrol^^ Sienft^ert^efen^ hX nnhm giftigen zu einer schlimmen Schlägerei, bei der es viele Mehrhert nahm biefe Erklärung blutige Köpse gab. Ein Mann wurde so geschlagen, daß er nach aU rk x , Hause gefahren werden mußte. Die Gendarmerie mußte schlieh- r y «.19cn meldet man: Der Urheber des An- k^ch einschreiten und stellte die Namen der Beteiligten fest, für schlages auf den Zug, in dem Venizelos nach Volomi bie die Sache ein mllitargerichtliches Nachspiel haben wird, fuhr, ist in der Per,on eines Bauern verhaftet worden. Kreis Büdingen. (fr hat seine Zat eingestanden. -l- Büdingen, 30. Novbr. Im Hause von H. Kulp In Macao kam es in der Nacht zum Mittwoch zu ™ ' rr ..... ' ■ einer Meuterei der Land- und Seetruppen Die Meuterer marschierten vor das Haus des Gouverneurs und forderten Erhöhung ihres Soldes, Vertreibung Berlin, 30. Nov. Der Kaiser hat dem Gouverneur von Togo Grafen von Zech auf Neuhofen die nach- 2lUS Hessen. gesuchte Versetzung in den Ruhestand mit der gesetzlichen In der Zweiten Kammer beantragt der Abg. Pension und der Verleihung des Ranges eines Rats erster Klasse Köhler: Die Kammer wolle beschließen, Gr. Regierung erteilt. n ^nen ® e I e 5 e n t to u r f zugehen I Gouverneur Johann Nepomuk Felix Julius Gras von Zech zu lassen des Inhalts: I auf Neuhosen wurde 1868 in Straubing in Bayern geboren. ^>em Arickel 16 des Gesetzes, den Bau und die Unterhaltung Nach Erziehung im bayerischen Kadettenkorps trat er 1886 in das ^chluß!atz zugefügt: „Die reinackerbaulichen Betriebe, 1895 als Oberleutnant zum Uebertritt in den Kolonialdieiist Msol.crn sw nicht den Charakter einer Industrie (wie Backstein- ausschied. Von 1895 bis 1900 verwaltete er bie Bezirke Kete- siabrikation, Kalkbrennerei usw.) annchmen, sind hiervon aus- Kratjö; dann bereiste er Nordafrika, worauf er als deutscher 15 cn£m CnVo , c ,. Kommissar bei der Abgrenzung des Hinterlandes der afrikanischen In der Gebründung hierzu fuhrt Kohler aus: Goldküste tätig war. 1902 zum Kanzler von Togo ernannt. Der Artikel 16 des Kun)tstraßenge)etzes vom 12. August 1896 verwaltete er die Gouverneursgeschäfte von 1903 bis 1905 tom- bestimmt: „Wird eine Kreisstraße für die Zwecke eines dem j missarisch, bis er 1905 endgültig zum Gouverneur von Togo Erwerb dienenden Betriebes dauernd oder vorüber-! bestellt wurde. Graf Zech hat sich auch vielfach als Kolonial- gehenb in erheblichem Maße gebraucht ober abgenutzt, so ist ber schriftsteller fachwisfenschaftlich betätigt. Togo ist unter dem bis- Kreisausfchuß befugt, zu den Kosten ber Unterhaltung von bem I herigen Gouverneur in sehr erfreulicher Weise ausgeblüht Heber S^riebsunternehmer einen angemessenen Beitrag zu verlangeii." den Na'chsolger des Grafen Zech ist noch feine Entscheidung Die Regierung gibt dem Kreisausschuß durch die lautschukartige! getroffen worden. Gestaltung dieses Artikels zwar die ganz uni) gar ungemessene unb unrektifizierbare „Freiheit", zu Recht und zu Unrecht zu schalten, wie es ihm beliebt, doch glaube ich int Entferntesten nicht, baß sie bamit den rein ackerbaulichen Betrieb treffen wollte, wie es nunmehr seitens des Gießener Kreisausschusses geschehen ift (nach Angaben des Generals Tucrot) auf rund 12 000 Mann deutscherseits auf rund 5230 Mann; es waren tot oder starben an erhaltenen Wimden: 83 Offiziere und 1048 Mann; es wurden verwundet: 1S9 Ogiziere und 3187 Mann; es wurden vermißt: 3 ßfmiere imb 752 Mann. - Gleick-zeitig niü dem Mißerfolg der Panier Ausfall-Armee bei ViUierS war auch an der Loire die EnycheümnL su iuisunjten pes. jranzösischen Entsatzheeres -esallenz * 'T Wiesbadener Hoftheater- ^ntenbant? Der Telegraph verbreitet bie vom „Frankfurter furter Schauspielhaus-Intendanten Emll Claar zum Intendanten des Wiesbadener Hoftheaters stehe bevor. Diese Mtttexlung wird viele überraschen, denn man glaubte annehmen M dürfen, Cla^ werde nach Ablauf des Kontraktes, der ihn N ^912 a^ Schauspielhaus fesselt, in den Ruhestand treten. Claar steht seit 50 Jahren im Theaterleben und 31 Jahre hin- ^at ^ne geleitet. Aber der nun b7fähnge fühlt sich noch frisch und elastisch, und für die fünft» lenichen Aufgaben, die seiner in Wiesbadeii harren, bringt der ^Intendant seine weitreichenden Frankfurter Erfahrungen mit. Da der Wiesbabener Intendant v. M u tz e n b e ch e r beurlaubt ist und voraussichtlich nicht in seine Stellung zurückkehrt, wirb der dortige Jntendantenposten bald zu besetzen sein. Vielleicht werden sich dann, wie die „Frkfl. Ztg." meint, Schwierigkeiteii ergeben, denn Claar, ist, tote erwähnt, bis 1912 an Frankfurt ^bu^en, unb es rst fraglich. ob ber Aufsichtsrat ber Neuen geneigt ist, ben langjährigen Leiter der Schauspielhaus-Buhne früher sreizugeben. Wie freilich Vor- gange an anderen Bühnen beweisen, lassen sich immer Mittel imb Wege zu einem freundschaftlichen Hebereinkommen finden I w baB angenommen werben bars, bie Theaicr-Aküen-GeseUschatt werbe Derrn Claar, wenn ber Ras nach Wiesbaben tatsächlich an ihn ergeht, feine Dmbecnche in ben Weg legen - —Leutnant ShaNeton, der englische Südpolar- 1°-lA61 °us Mannheim unterm 30. Nov Beratet nnrb, dort seinen letzten Bortrag in Deutschlanb über 'eine Sühpotarerpebihon. In einer SchluBansprache erklärte er, d°S er ber beutfeben Sübpol-gppebition, bie fein Sreunb CPerleutnant tz 11 ch n e fuhren werbe, alles Gute wün che, benn bie Kamerabschast unb bie Winenschast kennen keine Grenze. Oberleutnant tzilchner, ber bem Bortrag beiwohnte, bankte ©halle- ton, ber ihn tn feinen Vorbereitungen auBerorbentlüü unterstützt bibe und wenn er etwas erreichen werde, so verdanke er es 7n erster Linie Shalleton. Er brachte ein Hoch auf Sbakleton f Bekanntmachnng. In da« Handelsregister 9lbt. A. wurde bezüglich der Anna A. Docter in Gießen eingetragen: Die Firma ist erloschen. (B */ti Gießen, den 28. November 1910. Großherzogliches Amtsgericht. Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Langsdorf für 1911 liegt vom 3. Dezember l. IS. ab acht Tage lang zur Ansicht offen. LangSdors, den 30. November 1910. Großh. Bürgermeisterei Langsdorf. Schiel. 6543 bringe hiermit mein grosses fpiefularen - Wager Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Staufenberg für 1911 Rj. liegt vom 5. d. M. ab acht Tage lang aus unserem ®e* schästSznnmer zur Einsicht offen. Staufenberg, 1. Dezember 1910. Großh. Bürgermeisterei Staufenberg. Stephan. 6547 in empfehlende Erinnerung cv„ Gcnkraivklsamminng gewähre ich 10% Rabatt 6548 RÜST BLOEDNER Nachf 6551 Seltersweg — Ecke Flockstrasse* ■ Amtlicher IelL o Eber Musc II Jeihnachts-Geschenke \ ir Slromersparnis durch die 1. ErganzungSwahl des Vorstandes und Aufsichtsrats 2. Dreneramt 8. Verschiedenes. Wieseck, den 30. November 1910. Für den AussichtSrat r Daniel E r b I. Dillenburg, den 28. November 1910. Der Magistrat. des luil-MsWl. fionfnintitrnnO E. 8. m. ö. S. ju Wicserk Samstag den 10. Dezember 1910, abends 9 Uhr, bei Wirt Heinrich Völzel. TageS-Ordnung: Aul sämtliche Weihnachts-Geschenke KcKanntmachung. 23 e 11.: Vorträge über Obstbau des Obechessischar ObMüt- geb. Schütz von Gießen zugeschriebene, nachstehend verzeichnete Varzelle versteigert: , Fl I 9tr. 747 = 82 qm Hosrette in der 2öwengasse. Gießen, den 16. Vlovember 1910. Großherzogliches Ortsgericht. K 35/10. (B-4/h DonnerStag, 15. Dezember, nachm. 3 Uhr werden die zum Konkurs des Heinr. Himmelreich in Gießen gehörigen, nachstehend verzeichneten Parzellen ver- Momag don 5. Dezemb., 10 Uhr vorm., soll auf dem Hofe der neuen Kaserne ein ausrangierles Krümverpserd öffentlich meistbietend gegen Barzahlung ver- steigert werden. Krümvervcrw. Ins. Regt. 116. Gleichzeitig sollen im Anschluß -in nhi -' ^ierstelgerung verschiedene ausrangierie Geschirre der i-ueiiualtunfl öffentlich aeistbietend gegen Barzahlung .'ersteigert werden. DV» Kriimvcrverw. ^ns. Regt. 116 Versteigerung. Freitag, 2. Dezember l. FS., nachmittags IV- Uhr, werden im Biekerschen Saale, Vteustadlo^, versteigert: 5530 I. 1 Sofa mit 6 gepolst. Stühlen, 1 Soia, 1 Vertiko, pol. m. Aufs., 1 Nähtisch, 1 ov. Tisch, 1 Herren- schreiblisch, vol., 1 Blumentisch, Kleiderschränke, 1 vol., 1 Weihzeugschrank, 2 vollst. Betten, INegulat., 1 Kommode, 1 Waschtisch, 2 Tamenuhren, Küchentische, Spiegel, Bilder, mehrere Fenster Vorhänge, 1 gr. Partie Weißzeug, Porzellan, Küchengeräte u. a. m. II. 25 neue Zimmertüren. Säuuliche Sachen werden bestimmt versteigert. Geißler, Gerichtsvollzieher. Ober^ö?gern für: Ober-Hörgern, Cberstadt mit Arnskarrgl und Dors-Güll. _.„.1 - ytt-yv Muschenheim für: Muschenheun, Mrvar nrtt Hof MN/ Bettenhausen und Langsdorf. Utphe für: Utphe, Bellersheim und Obbornhofm. Die Großherzvglichen Bürgermetstcreren werden ersucht, voS Bekanntmachung in ortsüblicher Weise erfolgen zu lassen. Gießen, 26. November 1910. ' \ Großherzogliches KreiSamt Gießen ; . Dr. Ufinaer. > locraiintmüdjii ug. Aus dem Stadtwald Dillenburg, Distrikt Haderwald, werden ca.loooe ........... in Losen zu 100 Stück zum Preise von 50.— Mk. pro LoS abgegeben. Meldungen blS 15. Dezember 1910 auf dem Rathause. Nähere Auskunft durch Stadtförster Schneider. K 25/10. Donnerstag, 8. Dczbr. 1910, nachm. 3 Uhr wird in unserem Amtszimmer die dem Heinrich Anton Sommerlad und Ebenau Vortrag des Herrn Stadtpfarrers D. Dr. Diehl-Darmstadt: „Die hessische Retonnalion als soziale Tat" Musikalische Darbietungen des gemischten Chors des evangel. Arbeiter-Vereins und Instrumental-Vorträge unter Leitung des Herrn Musiklehrers Gernhardt. Alle Evangelischen sind herzlich emgeladen. [D*/u Eintritt frei! /kt- j i_. Rheinisches Kaufhaus für Lebensmittel Niederlage. L Steinhäuser. Neuen Baue 17. (ss26’lX 3/7V45/100 = 323 qm Grabgarten hinter der Burg. 3/774l/ioo = 251 qrn Hosrette das. Gießen, den 21. Nov. 1910. Großherzogliches Ortsgericht. Gros. WolframlampenLG, Augsburg GäElfktri«msiye»i8 l r°sshändlern*.lns^ Ä teuren erhälOi*^^ Sonnens frässe 25 & yfäfiuhr könnens frässe 25 Die MtgUeder des Vereinsb^irks Gießen des OberhessischM Obstbau-Vereins, sowie alle Interessenten des Obstbaues werdo, benachrichtigt, daß Herr Dr. Hoffmann, Sekretär d^ VEnS, imb Herr Obstbau-Lechntker Wolff mr Laufe des Winters ut nachstehenden Ortschaften Vorträge über Obstbau, praktischen Unterweisungen, abhalten toorden. Alle Obstbaufrrunhe sind zu recht zahlreichem Besuche erngeladen. Dorf-Güll: Mittwoch, den 30. November 1910, nachmittags 2 Uhr, abends y28 Uhr. Garbenteich: Donnerstag, den Obbornhofen: Donnerstag, dm 1. Dezember .19.10. Dr. Hoffmann, abends 7 Uhr. Albach: Freitag den 2 Dezember 1910. Burkhardsfelden: Samstag, den 3. D^ember 1910. Steinbach: Sonntag, den 4. Dezember 191(1 Großen-Linden: Dienstag, den £, Dez«nber 1910. ? Dr. Hoffmann, abends 7 Uhr. Ober-Hörgern: Donnerstag, den 8. Dezember 1910, ' adt: Freitag, den 9 Dezember 1910. enheim: Samstag, den 10. Dezember 1910. )bstbautechniker Wolff, abends V38 Uhr. Utphe: Sonntag, den 11. D^ember 1910, nachmittags 3 Uhw In nachstehenden Orten finden für die Mitglieder des Oberhessischen Obstbau-Vereins Gratis-Verlosungen statt und S^e i nch a^ch '^für^ Steinbach, Garbenteich, Haufen, Albach und 1 *yj on 'Röhrig1 fr Colombo Teppiche, Gardinen; Ijänferstoffe, Tisch-, Schlaf- u. Keisedecken, Kissen, Felle, Gobelins, Fenster- :: :: mäntel, ILinolen nteppiche n. »Vorlagen :: :: Evangelischer Bund. Sonntag den 4. Dezember, abends S1/* Uhr, Familie«- Abend in Steins Garten. Wintersport- Artikel in reicher Auswahl. Rodel Skier in jeder Preislage. [D1/« --- Prachtkatalog = umsonst und portofrei. Frankfurter Spezial-Sporthaus E.Hcnsler,Frankfurt a.M.7 MMMWW 1 Anzug . • • 1.50 o 1 Ueberziehe'r 1.00 E Karabach, Bahnhoistr. 27 Tee-Kleider Senta seidenes Kleid fn rö$d, Eleu und lila mit Mk 83.- Karüa seidenes Kleid, mod. gezogene Rodc- Msgnon seidenes Kleid in grün od. bleu mit elegant Chijonüberwurf Mk 135.- Crepe de chini Mk 25S.— Frankfurt am Main Abfahrt 1 Butzbach. (v‘% Karl Rösinger, oatoalb%m®«rten Anfang 8 Uhr Vl/M) Der Vorstand. v*/tt Der Vorstand. Mole nfnon Mk 130.— form. Kurze Micdertaille, gezogen mit hübscher* Stickerei, bleu, königsblau, reseda, ciel Mk 75.— schwarzem Chiffonüberwurf Mia Seidenes Kleid, moderne gleichfarbige Spitzengarnitur gezogene Form, Mk 120.- Popehne Mk 120.-* und Satin dc diim Mk 190.- Sonntag 4 Uhr 6049 Gesangverein Harmonie Freitag abend Singstunde. abends 8 Uhr 7. Freitag -Abonnem. -Borsteüung Taifun von Melchior VenggeL Ende 10»/« Uhr. (aVu Viertes Konzert Sonntag den 11. Dezember 1910, 51/, Uhr, in der neuen Aula Zweiter Solisten-Abend Ausfiihrende: Herren Cafe Amend Täglich Künstler-Konzert des Salon-Quartetts Brandt Eintritt frei. V. H. C. ZweiglerelD Gieren. Freitag abend 8V> Uhr im Saale des Hotel Einhorn: Licht bilder-Vor* ras unseres Mitgl. Reallehrer Will: Venedig' Zahlreiches Erscheinen erwünscht. Gäste willkommen. Sonntag den 4. Dezember IX. Vereinswanderung: Katzenfurt—Greifental—Beilstein —Herborn. 4‘/a Stund. Abfahrt 10 U&i*. Führer C. Wenzel und Ehr. Georg. (v1/« Wagenep & Schlöte! Goethestrdsse 9, n im VereinShause Metzelsuppe L Anmeldungen erbittet Herr Rinn bis Samstag früh. (v1/12 Der heutigen Nummer liegt ein Prospekt der Firma Kaffee-Jmport-Geschäft Emil TengelmcL beb S £ bleügenPlatze vertreten tft - DieFirmaTengelmann, ?ihPr Ln61Sm.Tf*I.üerkAIDe‘9ZenI d^etze nur eigener Berkaussläden verbreitet ift, erfreut sich im Kreise der mtolge ihrer günstigen Berkauföbedingungen, dank ben Konsumenten, aroher Beliebtheit unb ^t^ste Gelegenheit, zu günstigen Einkäufen in den von ihr gepflegten Spezralartlkeln Kanee Kakao und Schokoladen, Tee. BtSkmtS, Zuckerwaren und Malzkaffec. uW* Hausen—Wetzlar. Abfahrt l0°> Uhr vormittags nach Kuverts mit Firma —-------------- liefert billig!! »--- Bröhlldie UnlverlllLls-OtuckstLi • Sishen Krei?stratzenwdrter- Vcrsmnmlunq Sonntag den 4. Dez. 1910, mittags 1*/, Ubr in Lich, Wirtschaft Stein. Um zahlreiches Erscheinen wird gebeten. [09910 ■--— Lotterie verein „Giesnen-Cmfecend^ ===== Sonntag nachmittag 4 Ubr, Hauptversammlanr bei Mitglied t-tto Sicck, Gastwirt, Hammstr., bett.: Beschlußfassung wegen der Vofe. Verschiedenes. — Die Mitglieder, welche den 1 Beitrag noch nicht bezahlt haben, wollen bie Quittung bis zum Beginn der Versammlung einlösen.__1099381_______Der Vorstand° Konzertmeister, Hamburg (Violine) Großh. sächs. Hofpianist (Klavier^ Programms Werke von Beethoven, Chopin, Bach, Massenet, Brahms-Joachim, Godard und Liszt. Eintrittskarten: l. Platz Mk. 5.—, H. Platz Mk. 4.—, m. Platz Mk. 3.—. rv. Platz Mk. 2.50, 1 _ - Student en karten Mk. 1.— sind in der Musikalienhandlung des Herrn Ernst Challier (Rudolphs Nachf.), Telephon Nr. 671, für Studierende auch bei Herrn Hausverwalter Ritter und abends an der Kasse zu haben. Oeffnuns des Saales 4l/i Uhr. Um Missverständnisse zu vermeiden, teilen wir unseren verehrlichen ---------------------—___________ Abonnenten mit, dass der Lieder-Abend von Robert Kothe nicht vom Konzertverein veranstaltet wird, sondern der Reinertrag für die Zwecke der hiesigen Ortsgruppe des Alldeutschen Verbandes bestimmt ist. Sektion Giessen D. u. Oe. A.-V. Sonntag, 4. Dezember: Butzbach — Cleeberg—Boloerts- Iie driederla große amenkanische Komödie. liebe und W großartige Tragödie, von deutschen Künstlern gespielt. 43lltf)6-x$0lirtiaf, hochintereffant. Für die Ehre einer Frau, Drama. hie ZcwiegernMl Kommt Humoreske. Die Geschichte eines Knaben, spann. Drama. Gründliche Richter, Humoreske. Tonbild: Stefanie Gavotte. Biograph Floek.tr. 12 09931 Plock.tr, 12 rZ Fttitsg ii.2.Dkzembkr, Öj*fltiis. 8 11 flnfrnj. Kck.______________ Stenograph.-Gesellschaft „Gabelsberger“. Freitag, 2. Dezember 1910 Beginn dc* Unterrichts im Englhviien. KÄ?i.Si?-|Giessener Konzert-Verein . abends 8 Uhr, W