Erstes Blatt Kl: Die heutige Nummer umfatzl 10 Seiten. iahe ich tot neu ■5 id) em 160. Jahrgang mir eine Kalte der Seele zuschreiben, die ich nicht befiBe bin unschuldig, wenn man mir die Möglichkeit raubt, mein : perament zu entfalten . . jene §äBe. Unfreunb. *en. 3e)nh ®‘Wtb tot« ^iuipielen. 1 den Sen» u deursche eiten, meng Offnen dn seh: ftnri t. kettel: kig. Zeden» hr belehren, . Citeniutg slLdriUscha . M 5m Sauern in eingefalen. renn jewsih Surlesftaat smi gelegen, r 8ihe hier hier herauf» Lozilllbkm» -L'irr TeseL» g/eübgülli- I , nut üöet | 5 W Herrn Hrchrleit.) fehlte dieser Weitblick. Wem: der Reichstag sich heute mit dem Einspruch Lede- bours gegen den ihm erteilten Ordnungsruf beschäftigt, wird Dem temperamentvollen Genossen die erwartete Genug- tuung wohl ausbleiben. Tas ist ein besonderer Fall für sich. Tas Vorkommnis am Samstag aber mahnt die Herren xuif dem Präsioentenftuhle in der gährenden und kampf- Erhitzten Seit zu besonderer Vorsicht und Kaltvlüiigteit. Ter lauernde ^Drache, der die Welt vergiftet, der Unheil und Verderben stiftet" darf im „hohen Hause" nicht geduldet werden, to eifrig auch genüge demokratische Blätter ihre Sck)langenarme nach ihm auchstrecken mögen! Nr. 26 / Ter Siebener 3j/ctget erscheint täglich,^antzer Sonntags. - Beilagen: viermal wöchentlich SichenerFamilicnbiätter; ^vcunatirödientl.KtdSi blatt für den Ureis Siehcn (Trenslag und Freitag); zweimal monatl. Land. wirlfchasUiche Zeitsragen Fenifvrech - Anschlüsse: für die Redaktion 112, Verlag ti. Expedition 51 Adresse für Depeschen: Anzeiger Gictzen. Annahme von Anzeige« für die Tagesnuininer bis vornrittags 9 Uhr. Fräulein Metcalfe besitzt eine sehr sympathische starke und doch wieder sehr weich klingende glockenreine Stimme, deren Ausdruckssähigkeit durch glänzende Schulung aufs Höchste gesteigert ist-, sie blieb bts zum letzten Ton des sehr anstrengenden langen Programms gleichmäßig schön und ließ leine Ermüdung merken; ihre Aussprache, namentlich der fremden Sprachen, ist vorzüglich deutlich; ihr Vortrag geschmackvoll, ohne jede Pose, vornehm selbstlos, aber auch vielleicht schon dadurch ein wenig kühl wirkend. Es war zu bedauern, daß die wirtlich bewundernswerte, fein charakterisierende Wiedergabe der aLen Lieder und noch mehr fast die der modernen Lieder lvohl infolge Fehlens einer Uebersetzung das Publicum nicht so mit sich fortriß, wie sie es verdiente.-; es sollte bei einem Ueberwiegen fremder Sprachen wie diesmal dem Programm doch eine Uebersetzung beigegeben werden. Den tie,cn Stimmungsgehalt Der Brahms'schen Lieder auszuschochen, blieb Der Künstlerin versagt; auch sie waren technisch eine Meisterleistung, aber sie ließen innerlich kalt. Tas Publikum spendete allen Darbietungen der Künstlerin wohlverdienten Beifall. Zwischen Die Lieder reihten sich K'kaviervorträge, in sehr feiner Weise mit Bach und Schumann von der Gruppe des 17. Jahrhunderts zu Brahms, mit d'Aibert und Liszt von ihm zu Den MoDernen überleitenD. In Frl. Botemeyer lernten wir eine hochbegabte und überaus sympathische Kh-avierkünftlerin kennen; ich glaube noch selten von einer noch so jugendlichen Künstlerin ein solch' klares, bewußtes Spiel gehört zu haben; so wie sie z. B. Die Bach'sche Sara- banDc plastisch hinslellte, oDer in Der Liszt'sch en Bearbeitung von Mendelsfoyn die Gesangstimme herausarbeitete. Temperament und Kraft des Anschlags verrieten Der „Aufschwung" von Schumann und die D'Albertsche Gavotte; schlackeure ine Technik und geschmackvoller Vortrag zeichneten alle Vorträge aus; so war es eine Freude, ihnen zu lauschen. Auch Irl. Bokemeyer wurde mit reichem Bei,all überschüttet. Zum Schluffe sei noch der vornehmen, diciveten Begleitung der Gesänge durch Herrn Paul Franzen ans Frank- pirt dankbar gedacht. * -m. — Neuerliche Erkrankung Björnsons Tie vvn Bjömfons Kranlcnlager c inhxff en ben k)änl)richteu melden. Daß nad) achttägigem mniDercn WMbefindcn gestern nacht sich eine bedeutende Verschlimmerung eins.eckte, Die mittags von beit Aerzten als ä u [> e t ft kritisch angesel-en iwte. politische Lage-schau. Tie Beschwerden der 'Jlationallifftaien im preußischen Abgeordaetenhaus. Zu der Anfrage Der nationalliberalen Partei im Preußischen Lanocag über die Magregel-ing von Beamten in der Provinz Posen wegen ihres Eintretens für Die nationalliberate Partei schreibt man einer offiziös bedienten Korrespondenz aus Posen: Es handelt sich um den Ghmnasialdirektor Braun und den P r o f e ।, o r Gerlach in Schneidern ü hl, die im vorigen Sommer aus Anlaß der politischen Kämpfe um die Reichs- sinanzreform sich in nationaltiberalem spinne betätigt haben. Tie Regierung in Posen, und zwar sowohl der Oberprä,ident wie der zuständige Regierun.'spräsioent haben dabei den Standpunkt vertreten, daß sowohl die Gründung nationatliberalcr Parteigruppen, wie auch die Ausstellung von nationalliberalcn Abgeordneten in dem Nationalitätenstreit der Ostmark störend eingreift, weil es zu einer Zersplitterung des Deutschtums führt. Rian hält für alle Wahlen die Aufitellung nur eines deutschen Kandidaten Das neue griechische Kabinett. Athen, 31. Jan. Dragumis wurde heute vormittag vom König empfangen und erhielt den Auftrag, ein außerparlamentarisches Kabinett zu bilden: in diesem Dürfte Zorbas das Portefeuille des Krieges, Miaulls das der Marine, der bisherige Sektionschef Des Ministeriums des Aeußern, Calergi, das Portefeuille des Aeußern übernehmen. _ . „ Athen, 13. Jan. Tas neue Mintsterium setzt sich wie folgt zusammen: Ministerpräsident und Minister Des Innern Tragumis: Minister des Aeußern Ealler gis; Justizminister Fikiris; Kriegsmintster Zorbas; Marineminister M i a u l i s , Kapitän zur See; Untere richtsminister Panujetepoules; Finanzminister wahrscheinlich V a l a e r i t e s, Vizegouverneur Der Nationalbank, eventl. Tragumis selbst, Unter den Ministern find nur Tragumis und Panusetepoules Teputierte. Der Zwischenfall im Rcichrtag. Gießen, 1. Febr. Die bekannten Aeußerungen des Abg. v. Oldenburg im Reichstag am Samstag haben auch in der Presse eine Flut von Betracbtungen hervorgerufen, die sich im allgemeinen mit Recht gegen das Gebaren des „preußischen Junkers" richten. So yat auch Dtc |reuon|erüaLibc „Post" mit ihrem Tadel über Oldenburgs Benehmen nicht zurückgehalten. Nur die „Kreuzztg." und die „Deutsche Tagesztg." halten über ihren Par^igcnosten natürlicb den Sa)ilo. Uns dünkt, das „Ereignis" ist des großen Aufhebens, das man von ihm macht, nicht wert. Eine persönliche Ge- schmacklosigleit eines einzelnen Abgeordneten, die doch von keinen praktischen Folgen begleitet fein wird, sollte man nicht in so lauter Weise in die politische Arena ziehen, nicht von neuem zum Zankapfel zwischen rechts und links machen. Ta find auf beiden Seiten des Hauses Fehler gemacht worden: die Konservativen hätten ihren Beisatl und die Linke hätte ihren „Sturm" sich ersparen können. Ten größten Fehler hat freilich der Vizepräsident Erbprinz zu Hohenlohe sich geleistet. Er war in dieser Zeit voll Spannung nicht auf seinem Platze, hat den Zündstoff nicht, wie es seine Aufgabe gewesen wäre, rasch genug hinweg- I» Hebt nM . Selegkvhtii »atz bit $c* 3 ba$ ri-ck : Lunten. 3$ nerliMtbigti in ta guia 2lu$ Heften. Für den tm 3. Rheinhessischen Wahlkreis Wöllstein- Alzey aus Kianiheitsrüasrchten zurüagetretenen national- liberalen Abgeordneten Pit Han wird als neuer Kandidat Der Bürgermeister Eiba ch- Psa,fen°Schwabenheim von Der frei,innigen Partei aufgestellt. Zur vorgefchcagenen Aufhebung der Untererhebstellen Haven, wie man uns berichtet. Die am 30. Januar fast vpllzäluig in TarmüaDt versammelten Gemeinde-Einnehmer des Kreises Darmstadt in ihrer Eigenste,ast als Untererheber staatl. Gefälle beschlossen, Dem Landesrecht: erverbarlve folgenoe Entschließung zur Annahme vorzuschlagen: „An GroM 'jicgcciiutg sowie die beiden hohen Kummern Der Land Hände genatlet «ich der La nd csr ech nerverdand für das Groß> Herzogtum He,icn die dringende Bitte zu rub.en, der in Vorschlag getrauten Aushebung der Untercry?öjle-.cen chre Zustimmung gütigft« versagen zu wollen. Obwohl die Verwirklichung des zur Rede stehenden Vorschlags meist eine sehr erhebliche Schädigung der Untercrheber zur Folge I>aben würde, fühlt fid; genannter Verband weniger aus bteicm Grunde zu feiner. Bitt: veranlaßt, sondern viemiehr deshalb, weil die Untererheber wohl mit am besten Gelegenheit hatten, die Ueberzeugmtg zu getoimren, daß das Publikum mit der mm feit 10 Jahren bestchenoen Ein rta.-iiuig der Unleurl;ebfldien sich Derart re stundet hat, daß eine Aushebung der>elven, namentlich wegen der die Landbevölterung trcssenden Nachtcüe ganz bcsoiiders Lei dieser zu einer großen Erörterung fuhren w^rbc. — Der Annahme, Dura) die Aufhebung Enparniise erzielen zu tonnen. Dürfte der Umstand enlgegenitehen, daß infolge der unbequemen Errcia>ung der Zahlstellen und des Dienstag I.Febrnav 1910 Bezngsprer ): monatlich 75'BL, viertel- Der Sieg öcs Sozialdemolraien in Eisenach. Eisenach, 31. Jan. %ac6 dem nunmehr vollständig vorliegenden Wahlergebnis hat bei der Reichstegsersatzwahl im Wahlkreise 2 Sachsen-Weimar der fozialdenwlrat.sche Kandidat Leber mit einer Mehrheit von 103 Stimmen gesiegt. Dis zum Schluß war es ungewiß geblieben, ob eine Stichwahl stattzusinDen habe. Bis zur Stunde liegen uns Die endgültigen Zahlen noch nicht vor. Aber das steht fest, daß Die Sozialdemokraten um mehr als 2500 Stimmen zugenommen, wäyrcnd Die vereinigten Liberalen runD 150 Stimmen unD die Antisemiten annäyernD 2500 Stimmen verloren hohen. Schacks „persönliches Pech" hat gewaltig mitgefprochen. Bei den Wahlen im Januar 3902 wurden 787.a sozialDemoträlische, 6985 antisemitische und 6089 nationalliberale Stimmen abgegeben. Aus einer Aeußerung oer „Nationallib. Korres.p." entnehmen wir Die folgende bezeichnende Stelle: Es fällt auf, Daß Die Wahlbeteiligung im allgemeinen schwächer gewesen ist ate 190/ — es werden etwa 1000 Summen weniger abgegeben sein — und daß dte Stadt Eisenach^„ichlea)t" gewählt yat. Hier sind nicht nur die ante.emitischen Stimmen um 192, sondern auch die Liieraten um 180 jurüdgegangen, während die lozialdenwtraLschen um 513 stiegen. Tas Bürgertum scheint eben teilweise doch zu stark von den Unerfreulichkeiten des letzten Jahres an gewidert g eine,"en zu sein und sich der Wahl ferngehalten zu Haven. Sonst hätte Die Sladt Eifenach dem Liberal.s.nus einen Zuwachs an Stimmen bringen müssen. Während Die naiionaliiberale „Kötn. Ztg." aneriennt, Daß Der Freisinn die Bundesgenosfenschast mit Der nationalliberalen Partei „treu durchgesallen" habe, meint Die „Kreuzztg.": „Trn Eisenacher Sieg verdankt die Lozialdemokrat.e im wesent- lickjen nur dem Zulaus aus freisinnigen Kreisen. Man sieht gerade bei diesem Wahlergeonisse, daß die Natwnallweralen von entern Zusammengehen m.t dem Freisinn b«i den Wahlen, wie cs jüngft Der freisinnige Avgeordnete Hormann embfvhlen und der „Lanvversche Mutier" berurmortet hat, immer zu kürz kommen würden. In Eisenach hatten die Nationalliberalen, vermutt.ch zu ihrem eigenen Sätaden, den Freisinnigen allen Willen getan, ,ie hatten die frühere, aussichlsvollere Kandidatur zurückgezogen, weil cs die Freisinnigen gefordert hatten, und sich den lints- iiberalen Lundesgenossen demütig gebeugt. Und Der Erfolg? Tie Sozialdemokraten haben bet geringerer Wahlbeteiligung als im Jahre 190/ um mehr als 2500 Stimmen zugenommen." i bet näist» Jtn übriga - ^onuufci ws“: istn, r Leisttln?« bgelch-l. rafl verwest^ ange* — D i e Rechtfertigung des Tenors. Mit der ganzen Leidenschaftlichkeit einer gekränkten Un'chuld hat der Heldenteiwr des San Gevrgi-Theaters von Catania die Flucht in die Oeffem- lichleit ergriffen: denn die Lokalpresse hatte den füditalienischen Pleister der Töne beschuldigt, in Der Aufführung von Adrienne Leeouvreur zu wenig Leidenschaft, zu wenig Liebe, kurz, zu wenig Temperament entwickelt zu haben. Aber dieser Vorwurf war unberechtigt, denn die Primadonna hatte Dem anscheinend gerade an Temperament sehr reichen Tenor verboten, sie während der Oper auch nur einmal zu umarmen. Als nun die kritischen Knnstrichter von Catania ihren Helden des hohen C verdammten, ertrug der Tenor es nicht länger: er schrieb einen ergreifenden Bries an die Zeitung, in dem er die stille Tragödie entschleierte. „Gewiß, Ihr Bonvurf i'.t berechtigt, ich konnte nicht all das geben, was ich hätte geben müssen, aber Frau ck. hatte mir streng verboten, sie zu umarmen. Es kränkt mich tief. Daß Sie Nächst 2. LNf-. gut' ■W auch ^errotjun, 1 ’’• Clbflu ?t8«1 «chlntzbch "Ulfl «ruft gegenüber dem polnischen als Die im Inter es, e Des ^eut|(^umv allein richtige Taktck. Dagegen glauben aber die lweraten Äcei;c Posens, gerade Durch die Aufstellung von Sondertandldc^n der Sache des Deutschtums zu nutzen, indem sie Diejenigen ^japlete die einem konservativen Kandidaten ihre Stimme in Der ersten Wahl nicht geben würden, überhaupt zu einer Wahlbeteiligung veranlas,en. Auch gegen drei Kr e i s s ch u l i n s pe kt o r e n Da. Provinz Polen soll eine amtliche Einwirkung wegen ihres iStn- trelens für die nationalliberale Partei stattgefunden haben, ohne daß es jedoch zu Maßregelungen gekommen war:. sLas ganze Material ist der Regierung zur Bersügung gestellt; nach Abschluß der Erhebungen wird die Anträge im Landtage verhandelt werden. Hoffentlich stellt sich alsdann herans. Daß Die,e Angaben unzutreffend sind. Tenn ein solches Vorgehen preußischer Verwaltungsorgane müßte Das größte Befrem- Den und allgemeinen linwiilen l,:rvvrrufen. Gießener ^snzertverein. Geistes Lionzert: TieDeradcnv. Gießen, 31. Januar 1910. Einen leuchtenden Schmuck sarbenjPrüi,cnDer Edelsteine hatte das Programm des gestrigen Liederabends vor uns ausgebreitet, in drei je unter sich abgestimmlen Gliedern -aufgereiht und in goldener Fassung vereinigt. In der ersten Reihe Die köstlich kunstvoll geschlissenen Arbeiten Der itaite- nisch-franzöfischen Meister oes 17. und 18. Jahrhunderts, cingeleitet durch Glucks berühmte leidenschasuiche Arce der Iphigenie aus feiner gleichnamigen Oper, Dann in bunter Folge italienische und französische Liebes- unD Genrelteder und ein englisches Schäferliedchen, fast alle eine gewiße Gleichartigkeit des Stils ausweifend und doch wieder ver- IchieDensten Charakters int einzelnen. Das Gegenstück dazu bildeten Die Lieder der Schlußkette, auch wieder -- ein interessanter Vergleich — durch eine Arie großen Stils, aber aus unseren Tagen, Berlioz' Margaretenarie aus Fausts Verdammnis, eingeleitet; Dann Kompositionen moderner Und allermodernstir Franzosen, fremdar.iger uns meist anmutend als die um 3 Jayrhunderte zuruckliegenoen Arbeiten" der alten Meister; eine Versinnbilolichung dafür, wie sehr sich gegen Damals Musik und musikalisches Empiinden innerhalb der einzelnen Nationen ausgebiluet und verinDividuali- siert haben. Es ließe sich wohl kaum ein größerer Gegensatz tzu diesen Liedern Denken als etwa irgend eilt Lieo von Strauß, der doch sicher nicht weniger ,,modern" ist und empsindet. Dazwischen eingebettet 5 lautere Perlen, — Lrahms. Ein überaus feinsinniger Programmentwurf also, — ober war doch Brahms in diesem Rahmen von vornherein verfehlt? ich kann es nicht finden — und eine reizvolle aber fehr schwierige Aufgabe für Die Sängerin des Alwnos. Nicht nur was das rein Technische, was ferner Ausdauer und zkrcckt der Stimme anlangt: nein, in erster Linie galt cs, Dem "jo unendlich verschiedenen Eyaralter der einzelnen Vortiäge gerecht zu werden, jedem Das seine zu geben tinD Doch überall zu begründen, warum gerade diese Lieder zusammengehören; Die formale Ä'unstform Der Lieder der ersten Ockuppe yeranszuarbeiten, Da-.' Sensible, die Stim- mung in Den Liedern Der letzten Kette fühlen zu machen, bei Brahm. nur eins: Seele. Ter Aufgabe, oie Die alten unD jungen italienisch-französischen Meister stellten, ist die Künstlerin in bewundernswerter Art restlos gerecht geworden; Brahms gegenüber hat sie — bis zum letzten Lied habe ich ntidj gegen Den Eindruck gesträubt — verjagt. sis S nt * bt» — Tor umstrittene „Feldherr n h ü g e 1". Tie polt zcUiche Erlaubnis zur Aufführung DcS Theaterstückes „Ter Feld-> Herrnhügel" in Berlin wurde v e ringt, wckl nach Den be ftätigten Nachrichten Die Presse Wiens Das Stück als eine Beleidigung der österreichischen Armee, ihrer Einrichtungen und Kommandos empfunden hat, das aus diesen Gründen Anstoß und Aergernis erregte und in Der vor gelegten Fassung zweifellos auch in Berlin dieselbe Wirkung hervorbringen würde. Hk. Eingeborene als „Heilgehilfen" in Neu. Mecklenburg. Der „Umschau" zufolge hat Dn- Regierungs.al Dr. R u n g e in Kä w i c n g eine gröPei e Anzahl von Eingeborenen ans verschiedenen Dörfern im Norden Neu Ntecklenburgs in Der Behandliuig von Wunden und in Der Darreichung von Medikamenten bei den gewöhnlichsten Krankheiten ausgeoildet unD sie Dann in ihre Heimat entlassen mit Medikamenten und mit Der Weisung, ihre Dorfgenvssen bei leichteren Krankheiten zu be handeln und bei schivereren Kianlh.'ilssällen auf Die Paticntew einsuwirken, daß sie das Hospital aufsuchen. Auf diese Weife wurden zwölf Mann in bcrfd'.cDemn Dörfern 9bovMf.cn Meck.en burgs stationiert. Bei einer Konlr-olkreise fand ixn Reg.emng arzt, daß die Medikamente durchweg ordnungsgemäß verwendei. waren, einer der „Heilgehilfen" hatte sogar bei den Leuten srnu Dorfes auf eigene Faust eine Art Clnniuprovlchlaxe cinaei:ii r(. Die Leute fangen an, Die curop iijet.en Heilmckuck mehr schätzen und zu dem Arzt solvie zu seinen cnigcl'.n\-m-n ('V-i Vertrauen zu gewinnen. — Kleine Chronik a u S K u n st u n d W i s s c n s ch a f t. Die Akademie der W i s f e n i ch a f t c n zu Paris mahlt- Den Chemieproscssoi Adolf von Vaeyer Munäwn einstinimi-t zum wirklichen auswärügen Mckglied. geräumt. Ein einziges mißbilligendes oder vielleicht auch nur mahnendes oder humoristisches Wort würde genügt haben, dem Streit die Schärfe zu nehmen, an der natürlich Herr Ledebour und seine Genossen eifrig wetzten. Inzwischen halten die Konservativen an dem von ihren Rednern dargelegten Standpunkt fest: Berlin, 1. Febr. Tie „Konservative Korrespondenz" bestreitet parteiossiziös, daß Der Abg. v. Oldenburg am Sonnabend im Reichstage angeblich dazu aufgefordert habe, in verfassungswidriger Weise äußersten Falles mit militärischer Macht gegen Den Reichstag einzuschreiten. Herr v. Oldenburg stehe mit Der gesamten konservativen Partei st r c n g auf Dem Boden Der R e i ch s v e r f a s s u n g. Seine Aeußermig wollte lediglich in drastischer und humoriithcher Weise äußerste Pflichten militärischer Ti>ziplin kennzeichnen. Mocyie auch der Praitoenc uiefetbe Au,sa,fung gehabt haben, so hätte er doch, um zäniischem Mitzverständnis vorzubiugen, die Erwartung aussprechen müßen, daß der Abgeordnete seine Redewendung fo und nicht anders auf- oe.aßt wissen wolle. Der bewäyrte frühere Präsident Graf i Dallestrem würde in weitsichtiger Weise dann noch etwa rKiL hinzugefügt haben, er hoffe, daß dec Redner keinen Ber- f iassungsbruch und keine Mißachtung des Reichstags habe befürworten wollen. Aber dem Erbprinzen zu Hohenlohe jährlich Alk. 2.20; durch Abhole- ll Zweigstellen monatlich 65 Pf.; durch die Post Ack.2.— viertel- jahrl. ausschl. Bestellg, Zeilenpreis: lokal 15Pf^ auswärts 20 Pfennig, Chefredakteur: A Goetz. Verantwortlich für den - — _ — A politrschen Teil: August General-Anzeiger für Oberhessen DW Rolationrdruck und Verlag der vrühl'schen Univ.-Vuch- und Zleindruckerei R. Lange. RedaMon, Expedition und Druckerei: 5chulstratze 7. Anzeigenteü^'H.^ Wegfalls Des persöulickcu. Einflusses Les lliitererhebers nuf ben Sckmldner bcr Staat rin- wckcmlich-2 Einbuße an Slmern, Strafen, DericktsgebÜhren usw. erteilen -wirb. Anck) müssen die neu zu xrrrid’-tcnbcn De.'.irts.aiici! ü6er ein E.trieLsiaPitnl ebenso verfügen rönnen wie ckc ilnteierhebfteUen und mit einer Zins- erfparniS nicht rechnen." Derrtsehes Nesch. 2er Kaiser cmp-ing am Montag mittag in Gegen- wart des Freiherrn u. Schön die b elgis ch c Sondergesandt scherst zur NoLi/Eiei ung der Thronbesteigung König AldeM. 2er Kaiser itomii ferner im königlichen Schlosse den Vortrag des E-rcfs des ZiviliabinelLs entgegen. Der ,,Reicbsanzeitzer" veröffentlicht folgenden Erlaß des Kai f e r an den Reichskanzler: Auch mein diesjährige- 'Courts.ag ist durch die herzliche An tcilr.ahiue les e.-uticheu Volkes und der im Auslände tebenden Stamm Baenen'en für mich zu einem rechten Freudentag geworden. In -ahlreichen. Telegrammen und Zuschriften sind mir aus allen Schichten der Levöl'.-rung ohne Unterschied des Bekenntnisses und der Vartelstellung freund eiche Glück- und Segenswünsche dargebracht worden. Durch Li. e patriotischen Kundgeoungen auf Les Freudig-'ne bewegt, dräng: es mich, den städtischen und ländlichen Gemeindcn^Verciuen und Korporationen, fqlvic allen, welche' mir an diesem Tage ihre Anhiinglict.leit und Zuneigung in so Inannigsaci er Art zum Ausdruck gebracht Haden, meinen herzlichen Dankzn sagen. Gott der S::rr aber nwfle unser treues Vaterland auch ferner in seinen gnädigen Schutz nehmen und das Lents.re Volk dura- Einmütigkeit und Opscrwiüigieil zur Erfüllung bei großen sozialen, und lulruret en Aufgaben unserer Zeit stark machen. Fch ersuche Sie, Lnsen En aß zur öfwmtuchen Kenntnis zu bringen. Die MorgenbiäAer melden aus B e r l i n: D.e preußische Wa h l r e elf t s v o r l a g c wird dem Landtage inn. rhalb d.r nächsten acht Tage zugehen. Der Abg. Baoermann und Gen. haben int Reichstag den Antrag gestellt, er wolle beschließen: den Herrn RcichL- lanzler zu ersuchen, einen Ausschuß von Abgeordneten und anderen Sachverständigen zu beru,en und auf Grund deren Beratung Grunds äße auszustellen, welche a) eine zeitgemäße kanfmännis ch e Leitung, Verwaltung' und Ueberwachung der einzelnen vom Reiche u n t e r n o n: m c it c n Betriebe sichern und nach welchen b) eine klare Neber-icht über den Vermögensstano in diesen Betrieben aufzustellen und jährlich in der Vorlage des Reichshaushalts uachzuwcisen ist. In Berlin trat am Mo mag unter dem Vorsitz des Obe Bürgermeisters Beutler- Dresden der Finanzausschuß des Deutschen 2 t ä 0 t e r a g e s zusammen. Aus Stuttgart melder m.in: Der Minister des Innern, Pijchek, begibt sich am Dienstag nach Berlin zu 'den Verhandlungen des Bundesrats üoer die Schifs- fahrtsabgaben. 2LLrslLrnS. Das Wiener „Fremdcublatt" schreibt: „Den Ausführungen der „Ätorddeutscheu Allgemeinen Zeitung", über Versuche, die Beziehungen zwischen Berkin und Wien zu lodern, tonnen wir uns nur in alten Stücken au schließen. Wie tun Lus mit um io größerer BefrieLigung, als toir auch für die Zutunft von der Ausiichtslosiglcrt Der unterirdischen Arbeit gegen das fest vertrauensvolle Zusammenstehen der beiden Kaiserreiche überzeugt link" Aus O f e n pest meldet man: Tas Amtsblatt wird morgen ein Königl. Hand schreiben publizieren, in dem die Demisfion der Regierung a b g e 1 c I) n t und genehmigend zur Kenut- nis genommen wird, daß der Minislerpraadent seinerzeit über die Auflöstlng des Reichstages und über Die Ausschreibung der Neuwahlen^ Vorschläge erstatten werde. Ter „Bert. Lolal-Anz." meldet aus Paris: Als am Samstag früh der Kapitän Sutter in der Kcherne des 28. Iäger-Baraik- lons in GrenoÄl die Tornister reiner Kompagnie revidierte, schien- d^erte ihm der Soldat Coahde plötzlich ein dem Tornister entnommenes Hemd ins Gesicht und durchbohrte ihm den Unterleib mit dem Bajonett fast vollständig. Sodann stürzte sich der Soldat auf den F e l d w e b c 1, der vor ihm die Flucht ergriff. Ter Wüterich erreichte den Feldwebel unb versetzte auch ihm einen tiefen Stich. Sodann eilte der Mörder zum Bahnhof. Ein Korporal stellte sich ihm entgegen, erhielt aber ebenfalls einen Bajonettstich. Endlich gelang, cs einem Soldaten, die Attentäter festzunehmen. ■' Aus Petersburg wird gemeldet: In einer russ scheu Stadt verübte ein Revolutionär, der auf einen General feuer t e in der Annahme, er iei der Kriegsmunster, und dec morgen hingerichtet werden sollte, Selbstmord, indem er sein Taichentuch mit einer brennenden Flü'sigkeit tränkte, sich um den Hals band und anzündete; er starb unter entsetzlichen Qualen. Wie die Blätter ans Konstantinopel melden, wurden im Baku f m in t st e r i n m große B e r u n t r e u p n g e n em- deckt. Aus der k o r e a n i s ch e n 'P r o v i n z S ü d - P h j o e n g a n wird der Ausbruch ernster U nruhen gemeldet. 20 japanische Ansiedler sollen ermordet worden fein. Tas javanische Kabinett beschloß die Fusion einer u i e r p.r o z en Ligen inner c n Anleihe im Betrage v o n hundert M i l l i o n e n P e n zur Tilgung fünfvrozcntigcr Obligationen in demselben Betrage. Tie Regierung beabsichtigt die Konvertierung der übrigen inneren Anleihen, die sämtlich aus einen vierprozentigen Zinsfuß .gebracht werden sollen. ALLS Vtadt LLttS Land. Gießen, 1. Februar 1910. Die Verkehrseinnahmen aus dem P e r - sonen - und Güter v er rehr betragen nach vorläufiger Feststellung für die Eisenbahndiretlionsbezirte Frankfurt am Main und Mainz: im Monat Dezember 1909 8 952 000 Marl oder gegen das Vorjahr mehr 910 000 Mk. = 11,3 Prozent: in der Zeit vom Beginn des Rechnungsjahres 97 0 51000 Mk. oder gegen das Vorjahr mei;r 7 121 OoO Ml. - 7,9 Proz.; für die Preußisch-tze, fische Eksenbahngeme-m- schaft: im Monat Dezember 1909 149 642 000 Mk. oder gegen das Vorjahr mehr 14 773 000 Mk. -- 10,95 Prozent; tu der Zei.t vom Beginn des Rechnungsjahres 1448 755 000 Mark oder gegen das Vorjahr mehr 7 / 030 000 Mk. = u,62 Prozent. ~ " Lehrerpersonalien. Ueberfragen wurde dem SchulamtSafpiranlcn Wllh. Krug aus Dieburg eine Lehrer- [teile an ocr Geniemdeschule zu Viernheim, dem Schulamls- üfpiranten Job. Aloys Zeidler aus Kastel eiuc Lehrer, teile an der Geuieindejchule zu Trösel. — Erledigt ist eine evaug. ochulitelle zu Sellnrod. Ihrem Inhaber kann eme Ortszulage bciuiUigt werden. L a n d w i i 1 f acht Umlage-.eZamationen entichieden. Ter Deutsche L-aiio-oirzjct'.i.t-'-rar, cer uiucr >Ricw.r.'üng des lLriegsmtnifterini:-s eine irnblu. BBuage herausgeben will. o,e unter i ic So---..i o • >, nctii'ug gu wird unu t.-inc .im-iicrc S.V .-..-öeiuiig bcr Laa0|ku.gc :.Zwrueu ,oil, erhielt einen ZUswuß. ^.e^gierchcu wuroe d.-r Heng st -- h a l tu n g s g c u ü j, e n j t.. u., i ..-c a a r, so.-r.e Dem Lanvrs- rerband Oe.j ja;er Gcstügcizuchter jät uic 4. Gesteche Landesausstellung in Mainz eine Unterstützung gewährt. Da bei der Beurteilung der gesetzlich erlaubten Zuckerung der Weine mangels statistischer Zahlen nur die drei letzten Jahrgänge, hie nur Heine und kaum Mittelweine hervorgebracht haben, zu Grunde gelegt werden, wird der Vorstand bet dem Ministerium vorstellig werden, daß dieses nochmals ausdrücklich auf die gesetzlie'en Bestimmungen aufmerlfam macht, wonach nur gute Jahrgänge, der betreffenden Lage und Gemarkung, wie dies ja § 3 des WemgeietzeS ans spricht, als Vvrl'ild genommen werden. Die städtischen Verwaltungen beab> ichtigeu, den am 1. April 1910 ein treten den Ausfall an Oltroigebuhren durch Erhöhung der Schlachthofgebühren zu decken. Da dies eine weitere Erhöhung der Fleisch- Preise zur Folge hat, die in ihrer Ursache wiederum nicht bei den Produzenten zu suchen ist, wird der Vorstand der Landwirtschaffsiammer bei dem Ministerium beantragen, daß ben statutarischen Anordnungen, die diese Erhöhung der Schlachthossgebühren fest! egen, die ministerielle Genehmigung versagt wird. Außerdem wurden die Geschäfts- bebingungen für Den Hanbel mit Fabrik- unb Speise- lailojjeln festgesetzt. Ein An!rag eines Bezirks-Ausschusses auf Erleichterung ber veBiinärpoiszcilichen Vorschriften über das Lesahren bcr Schweinemür.te hinzu wirken, wurde ab- gelehnt, da der Vorstand in jeder Erleichterung dieser Vor- ichriften eine Erhöhung der Seuchengefahr sieht. J.n Verein mit der Hanbelstammer Lingen wird die Laudwcr-schasts- lainntec dahinwirien, daß das gesetzlich geschützte Waren- ZLia)en „Scharlach" wiederum im Register gelöscht wird, ua hierin eine oisonsichtliche Beiiachiei.igung des Scharlachberger Weines der Gemarkung Lüdesi-eim liegt. ** Die Einnahmen ans bcr Cbücrnte an den Kreisst raßen un Kreise Gießen betrugen im Fahre 19o9 8250 Rik. gegen 16 700 Mk. un Jahre vorher. Tie Zahl der in Frage lonnnenöen Obflbäume beläuft sich tauf ca. 15 000 Sluck, bie allerdings teilweise noch nicht so weit sind, daß sie Ertrag liefern. ** V om städtischen Elektrizitätswerk. Der Seineinberat von Krofdorf hat vor einigen Tagen beschlossen, elektrisches Licht aus Gießen zu beziehen, was sich allerdings mir machen läßt, wenn auch bie Ncichbargememben sich an- schließen. Um Deren Ansicht zu erfahren und diese über die Vorteile von elektrischer Kraft und Licht aufzuklären, wird Bststre des Monats ui Krofdorf eine öffentliche Verfanmilnng Üattfuiben, ur ber über die Vorteile eines Anfchlusses Der Gemeinden/ an Das Elektrizitätswerk der Stabt Gieren em Vortrag gehalten werben fall. ** Stab11hea tcr. Für Mittwoch muß es nun doch bei bcr ursprünglich geplanten Vorstellung von „Romeo unb Julia" bleiben, Da Herr Baumeister vom TarmstäDlcr Hoftheater, ber in „Tcintns Der OZarr" Die Titelrolle imcDer ipulen sollte, plößlich von einem ernstlichen Unwohlsein be- sallen wurde. — Am Samstag nachmittag 3*/2 Uhr wird als Schüler-Vorstellung bei Nolkspreisen das historische Lustspiel „Wrie die Alten fangen" gegeben, bas bei ben bisherigen Aufführungen fo außerordentlichen Beifall gefunden halte. — Für Sonntag, 5. Februar, ist der neueste Schlager auf heiterem Gebiete, der Schwank „Ter bunt le Punkt" von Kadelburg und PreSber, angefclji worden. Die lustige 'Jk’UQeit geht zurzeit m das Svepertoire der meisten Bühnen über, fleht z. B. an den Stadttheatern in Frankfurt und Mainz stündig auf bem Spielplan, wird im Lunspielhause in Berlin Tag :ür Tag vor auSverkauftein Haufe gegeben und Dürfte auch hier, zumal im Zeichen des Karnevals, beS Erfolges sicher fein. ( ** Kronbaner'scher Quartett-Verein. Am Sonntag, 13. Februar, veranstaltet ber Verein sein alljährlich, stets nut bestem Erfolge, ausgeführtes Wohltätigkeits-K on- zert un Klubsaale. Der Ertrag wird wie bisher bem von dem StablvorstanD verwalteten Fonds zufließen, aus dessen 'Mitteln den schulpflichtigen Kindern unserer unbemittelten Mitbürger in Den Wiiucrinoiiaten em warmes Frühstück gewährt wud. Im Jnseralenteil ivirb in den nächsten Tagen näheres veröffentlicht. Vormerkungen auf Billets nimmt Herr Ernst Ehallier entgegen. De r Kri e g e r verein Gießen feierte arn Samstag kin 36. Stiftungsfest, verbunden mit der Geburtsiagsfeirr des Kc.iistrS, in Steins Ear^n. Die Mitglieder waren mit ihren FamiÜen whr zahlreich vertreten. Auch das Offizierskorps sowie die Untervsstziere des Regiments und Abordnungen der übrigen fcür.iaterciiic waren i er Einladung gefolgt. Der Ehrenvorsihende d.s Vereins, PMekretär i. P. Mayer, hielt d.e Festrede. Er U-'achte des 36 jährcheu Bestehens des Vereins und betonte, daß. fiel; hie Vereine damals unter der Begeisterung, die Der dcutsch- ,raiizöfische Feldzug äusgewst hatte, gegründet hätten. . Mit bcr xitit feien immer größere Aufgaben an die Vereine I;vrängetreien, io daß sie sich, um'[ie zu lösen, zu Verbänden zusani.menichlojsen. Immer weiter hätten Die Verbände um fick- gezrisjen, bis bcr Kvunäuier-Bimd, der nunmel.r nahezu 3 Millchncn alte Soldaten zusammcmapt, entstanden ]ei. Der Redner ließ seine Worte in einem Hurra auf den Kaiser ausklmgeii. sttach einem von Fräule.n Baunspach gesprochenen PrDog wurde rin lebendes Bild „Huldigung dem Kaiser" von Veee ..s isttglieoern gestellt, das allgemeinen B.gall fand. Zwei ,Th-.atarstücke aus dem Soldatcnl-eden, von Fretmden und chiitglieoerm des Vereins ausgsführt, sanden cb'.m- wlls groß, n '.!.;imiig. Für 25 jährige Mitglwdschyft wurden Diriomc ki erreicht „an die Kameraoen Christian Arnold. Heinrich r, Hermann Sei..her und Heinrich Simon. Nachdem nach ikr VVrfitzende, Favr.ian' Gabriel, cen Spitzen der Behörden, oem C'iii>eiv unb Uuicvoisizicrschrps, den Ehrenmitgliedern unu Müglki ern dis Ber.ins '.owie dem VkignÜgmrgsaiZ-schuß und allen, uie uir das ^.nnig: n pes Festes läckg mären, sturen Dank ab- gestatret, jcjic der udtiche -ranz ein. Am Sonntag nachmittag i'tiikz tiii A::s,.ug auf d.e Liechgsheäe statt, ocr ,0 start besucht war, daß der geckütmige .^er kaum fasseir könnte. Ve,onLer:s Jyterrife erweckten bei der Jugend einige vom Kameraden Wagner bejonberd arrangierten Tänze. T e r S ani tätsver etn hatte gestern abend int Rest Girant e,inbt Kemel .eine 26. Generalversammlung. Damit beging ber Vereen den Tag, an bem er vor 25 Fahren gegründet wurde — der Verein trat am 1. Februar 1885 ins Leben —, und gleichartig begeht heute der Vocichenbe Julius Bräutigam ouS silberne Zuotläum als Lecker beS Vereins. Mit ihm gehören nodt zwölf Mckglleber dem Verein an, die bet seiner Gründung beteiligt waren. Ter Verein bezweckt, minder- hemcktelte'ch Bei Würgern, kleinen Beamten, Handwerkern, einzel- |iei)citben. Frauen uao ben Familien mit einem Jahreseinkommen unter 2000 Bck. gegen eine Zahlung von 1 Mk. den eUtonat in Kranlhecksfällen ärztliche Lehanblung zu petichasfen. Nach Dem in der Bcr jammlung^ erstatteten Fahrcsberickit gehören dem Verein uöJ 'j.Litgiicbev nut o2 erwachiew.il, ebenfalls veiBcheräen Kindern ^ber 18 Jahren an, gegen -V3 Mitglieber mit 50 Kindern im Vorjahre. Als Aeczle ,ind Meyerhofs, Tr. Stuhl, Dr. Plvch, Tr. Gcyer, Dr. Kchper, Dc. Scl.aifer, Dr. Wagner, Tr. Müller uitt) Dr. Waslö tätig, unter Denen bie Mitglieder Die Wahl staben. Im avgelaufenen, Jahre wurden weder von Mitgliedern, nvd) von den Aerzten irgendwelche Beanftandungen oder <,?> eroen beim Borland vorgebracht. Der Verein, ber über ein -ovimogeit ven 1660,4J Mr. verfügt, hatte im letzten Jahr eine Einnahme von 7023,bO Mt. zu verzeichnen, der eine 'Kusgabe von 7046 Mk. gegenüber stand. An Aerztehonorar wurden fiit ■ jedes Mitglied unb Jahr 10 Mk. ober int ganzen 5830 Mk. 1 verausgabl, wozu noch für elf in Familien von Mitgliedern Vor* r gekommene Entbindungen der Betrag von 165 Ml. innzustnnmt. 1 Bei ber Vocstandswabl wurden wiebergewählt: 3. Bräutigam als 1. Vorsitzender und Schnhmackermeistcr Bonarius.-^er bem Voi> l staub als Beisitzer 25 Fahre ngchörl, als 2. Borfitzender. Ast Stelle bes verstorbenen Treck-', r-.- Bock, der - bi-: Ka-'öngckchäfL ' seit langen Jahren verwalte' hoi unb guck zu Den Gründern gehörte, wurde der Werkmeister Stimmer geiväljlt Als Beiiitzn i luurben wiedergewählt Glasct-Mkister Baum unb Schneidermeistw H. Loos; Kor b macker in ei ster Werner, Der ebenfalls Mitgründ w ! des Vereins ist, wurde ncugewäylt. Nach Erledigung des gi= i schüstlichM Teils wurde Dem Vorsiizendeu Bräutigam in Aw er Innung seiner Verdienste um den Verein von den noch den- Verein angehörenden cif Mitbegründern ein.prachtvolles Blninen- j bufett überreicht. Eine I n b i l ä u m s f e st i i y u N g, hei der • eine besondere Ehrung des JuMäums-VorsitzendLN.in Aussicht 1 genommen ist, findet am Montag den 14. Februar in Der jXura Halle statt. In Verbindung damit wird Tr. med. Fnlda-Frank hirt a. M., ein geborener Gießener, einen Vortrag über Hyp- | notismus unb Suggestion hallen, bcr bei ber Bedeutung dec j Redners auf diesem Gebiet interessant zu werden verfprichi. "Bei unserem Regiment werben in diesen I Tagen bie Rekrutenbesichtigungen vorgenommen. | Dazu ist der Brigabekommanbeur Generalmajor v. Fran- 1 c o i e in Begleitung seines Adjutanten Hauptmann von j Harnier hier eingetrofsen. Sie sind im Hotel „Großherzo^ ■ von Hessen" ab gestiegen ” Gießener Arbeiterverein. Sonntag abend | hielt Herr Loh, Hausvater der Herberge zur Heimat, I einen gut besuchten Vortrag im Vereinslokal des evang. 1 2lrbeitervereins über das Rauhe Haus bei Hamburg unter I Vorführung einer Menge schöner Lichtbilder. Herr Loh, I der aus der Brüberanstalr des Rauhen Hauses hervor^ 1 gegangen ist, schilderte in fesselnder Weise, was das Rauhe I HauS für bie innere Mißiou in ben verschiebenen Zweigen I seiner Veranstaltungen leistet. Die Maul- und Klauenseuche ist ausgebrochew I in 9) cu 6, Regierungsbezirk Düsseldorf, am 29. Januar. Der « Viehbestand ist abgefchlachtet. — Großen-Buseck, 31. Jan. Nächsten Samstag, I 5. Februar, ist hier Bürgermeisterwahl. Der seitherige I Bürgermeister Schwalbe wird voraussichtlich . wieder gewählt, da bis jetzt kein GcgenkandiDat aufgestellt wurde. r. Londorf, 31. Jan. Am Sonntag abend hielt unser I vor zwei Jahren gegrüubeter Turnverein sein Winter- 1 :est ab. Ter gro^e, schön bc oricrce 'Saal des Gastwirts 1 k-ojec war b.s au, den L-, t.it Platz bes.tzt Der Vo.sitzende, I Gastwirt Döpper, begrüßte bie za.ijiretci)"Erschienenen, dabei I bie Ziele des jungen Berenis barlegend. Seine Worte I ilangen in ein Hoch aus den Kaiser unb ben Gcoßherzog I aus. Das sehr reichhaltige- abwechslungsreiche Programm I wurde von den Darstellern vorzüglich erfüllt. Tie turne- 1 rischen Leistungen verdienen in Anbetracht des rurzen Bc- I stehens des Vereins voll-e Anerkennung, und wenn bcr I Verein weiterhin solcke Fortschritte machr, wirb-der Erfolg 1 nicht ausbleiben. Tie beib-.n Theaterstücke würben eben- j ialls flott gefpielt unb eruicccit reichen Beifall. Auch Mr- ! den zwei lebende Bilder schön dargestellt. = All en darf a. d. Lda., 31. Jan. Der vor zwei 1 Fahren gegründete Turnverein feierte bei Gastwirt Franz Bauer am Sonntag fein Siut erfeft. Nachdem ber erste Vorsitzende PH. Hof eine Ansprache über bie I Turnerei, sowie deren Nutzen und Bedeutung gehalten hätte, I trug bcr Gesangverein ein Begrüßungslied vor. Tas reiche I Programm — Theater, Pantomime, Soloszene und lebende I Bilder — bot den zahlreichen TeiluLhmcrn angeiichme Ab-I Wechslung. Zuin Schluß, gab es einen Ball. 2< Lich, 31. Jan. Kui,ers Geburtstag wurde gefteruW vom K'ri eg erv c r c i n gefeiert. Nachmittags veranstaltete 1 die lläpelle des Leib-Drag.-Rgts. Nr. 24 aus Darmstadt V unter Leitung von Lbermnsiimeistcr A. Nühlemann ein 1 Konzeri in Stssins Saaltau, btr bis auf den letzten I Platz gefüllt war. Tas reichhaltige Programm erntete viel I Beifall, besonders bie Solovorträgc der Herren Sünder- I Haus (Eetlo), Tier sing Wotc), Bönme und Engclt'e .Bia I linc). Dem Konzert schloß sich abends die Ligentliche Feier | an, die in jeder Beziehung gelungen verliest Fürst Karl zu I Sv lUl s - H o h e n s o 1 m s -L i ch hielt eine Ansprache, in Der er besonders die Friedensliebe unseres Kaisers betonte. Tie Festrebe unb bas Hoch aus Kaiser unb Reich, in bas sie äusllaug, würben mit viel Begeisterung unb Beifall auf- I genommen. Unter bcr Regie von Herrn Kampcitz gelangten I lebenbe Bilder zur Aufführung, die zumeist Szenen aus Dein I Solbatenleben caistellten. Besonders wirkungsvoll waren I „Abschied vom Vaterland", „Löhnungsappell", „Weihnachten im Vaterhaus" und bas Sa)lu,ibild „Germania" Den A» schluß, der gelungenen Feier bildere ein Ball, zu dem die „weißen" Dragoner auopiellen. Auch bei uns hat sich I der Rodelsport eingebürgert. Jetzt wird ihm auf einet I vorzüglichen B a h u am Hardt t c r g gehuldigt. Bis in I die späten Abendstunden ergötzt sich jung unb alt an bem I gesunben Sport. Neben bem alten .Handschlitien sind auch I fchvn Tavoscr und lenkbare Rodelschlitten nur Der Bahn I vertreten. w Grünberg, 31. Jan. Am Samstag wurden an I Der Straße Grünberg-Beltershain 17 junge! Obstbaumchen abgebrochen. Wie vermutet wird, liegt I cm Racheakt vor. Untersuchung ist eingelertet. A Ermenrod, 31. Jan. Unser Kriegervereia I ernannte Hch. Ruppert, Der 15 Jahre VorsitzenDer war, zum Ehrenvorsitzenden. Zum Vorsitzenden wurde Lanbwnt I Gemmer gewählt. AbenDs hielt Pfarrer Georgl eine« I Lichtbildervortrag. Bobenhausen bei Mücke, 31. Jan. Gestern abend I feierte der Kriegerverein Kaisers Geburtstag. Ein-I geleitet wurde die Feier durch eine Ansprache des Präsi- I beuten Karl Kraft; er schloß mit einem begeistert auf- genommenen Hoch auf den Kaiser. Darauf ergriff Kamerad I Max Katz das Wort, sein Hoch galt unserem Großherzog, i Hieran, schlossen sich theatralische Aufführungen. Sämd ; Uche Stücke, die durch Kamerad Max Katz cingeüöt und die durchweg gut gespielt wurden, faiwen ungeteilten Beifall. Darauf begann die Tanzbeluslignug. /X Wohnvach, 31. Jan. Unjcr langjähriger Bürgei- mciflci" 5atum, ein in Der ganzen Westerau geachteter unb beliebtet Manu, i|t im Alter von 72 Jahren gestorben- 1 Zahlreiche Bürgermeister bcr Wetterau und Vertreter des Krciüamts Friedberg nahmen an Der BccrDiguug teil. rm. Ober-Roden, 31. Jan. Aus Aerger übei Den A usgang der Gemein dem ah len wurden Den Wirten Joh. Bi uh VII., Joh. Vincenz Schrod und Dem Land- । wärt Joh. Beckmann I. fämlltche Fensterfchciben in« verschiedenen Rächten der vergangenen Woche ei »geschlagen. Von Den Tätern hat man leine Spur. •V. M a inz, 31. Jan. Tie Präsidenten des M a i n z e r Karnevalvereins Dr. Recu unb Klotzbach wuroeil- Alemann eii wurden ct 'nur nicht weiter Jiiigebro^cn januar. Ta Torwächter. F=="= inb aül . Ml Dar Hochwasser in Paris. ttc Ueberschwemmung uud ihre Folgen. n trnteic vir rren runder Tarife .«• :c inio |a]t noch Diö ,pc uaeluuiauu ihimiKvno.’ii \ir<;pjpuiHpJit sind ständig Md Rutschung m b.-unruhigendcr ' nicstro 'sind jcit entledigen sich ihr seitherig ’U!™;'vran! 1 UWt ?W «Utiinq h* rbe gesicoV izianitaueffl den <- au-1 und üterraidjcn. Die Aufrüumnugöarbeiten Jvrtgaug. Tas ^.viinaje Telegraphenbureau nahmen eifrigen iürfl Start K vrachc, ii ifjj betonte jj, in das jt Hcisdll nu| Uj ütlongler nen aus Den ,.Ml ward i-.-ihnüditd Sport. — Fußball. Am Loniuog ipielte die 2. Mannschaft des G i e ß e n c r F u ß b a t l k l u b S u o n 19 0 0 gegen die 2. Mann- schall des Vereins niv Beivcgungsfpielc 2)1 a r b u r g. beider wurde s das Spiel, das Die Eutjcheibuiig um die Meistcrschattder II. Klasse * gebracht harre, urchr als gültiges Verbanbsjpiel mieiftumt, da der | 4?lai) infolge des glatten Lodens vorn Schredsrichler urchr als spicl- [ iatjig erkannt wurde. Tas dasür 511111 Ausl rag gebrachte Gesell- 8 schairssprel, das um 30 Minuten gekürzt wurde, geiuaun die hiesige |*liianu|cl)ait überlegen nut 8: 1 Toren. Das Zusammenspiel zwischen B-'.'cüiii’rn und Stürmern, sowie Dau (jlamenjpicl war siir eine 12. Alamischast hervorragend. Alarburgs bester Siann war der Hieltet darüber. La r 1 » , 31. Dem Höchststände un* ha! 1'4 Qpr einer Äsl ö hielt unser sein Sinter« j äüuvirll ■ Lo.siMrch neuen, iubei Seine Sorte h'roßherzsg l L'rograntff. Tic turne» unzen Stil DÜNN Dc D Der CrfMj nirbcn eben- . .'luch nun- nont Großh erzog empfangen. Der Großherzog wird Lr (iirJabung des Karnevalvereins Folge leisten und zu >-m Roscummttagszug hierher kommen, zu dem schon eine Menge Entwürfe vorgelögt wurden und teilweise schon zur "lussuhr^ng gelangten. X Dutenhofen, 30. Jan. Nachdem die Plaßfrcige istr die neue Schule gelöst ist, hat die Gemeindevertretung beschlossen, ein Schul Haus mit vier Klassen rind Lehrer- wohmmgen zu bauen. Die Behörde wünscht jedoch, daß das a(tc Schulgebäude wenigstens für Lehrerwohnrmgen weiter benlltzt wird. In den Schulhausfragen weilte in diesen Tagen eine Kommission der Negierung zu Koblenz hier und in Atzbach. = Fellingshausen, 31. Jan. Am Sonntag fand Generalve r s a m m l u n g des K 0 n s u m v c r e i n s Katt Sie war von fast sämtlichen Mitgliedern besucht. Unser Schriftführer, Lehrer Feix, hielt eine Ansprache, die mit Beifall aufgenommen wurde. Trotz der hohen Knkausspreise sonnten 10 Prozent verteilt werden. — Die .Kaisers-Geburtstagsfeier im Kriegerverein fand nut Samstag abend statt. Durch den starten Besuch nahm die Feier einen recht schönen Verlauf. '•:i not jWC bei iSairain ft. ‘.'iatiibeir die üoei bi ehaltrn hafte. • Tas reiche unb lckcck k'üchmc Ä tmiliiger Domizil - wechsel war, da sestgcsiellt worden, daß der .ToUnzilvermerk von Dem Prokuristen des Rothschild, Acker, nach- iräglid) aus Verlangen 3iothschilds, nach der Begebung' an diesen, a ii das Akzept geieijt wurde. Tie Domizilierung war sonach ohne ;ii)e Bedeutung gegenüber dem Akzeptanten unb zur Erhaltung des S'.echiArechls.gegen den Akzepianten eine Protesterhebung gar nicht fdovoerlid), weshalb der Gerichtsschreiber-Aspirant ausscheioet. Ter Akzeptant habet nach Artikel 23 der Wechselordnung. Rechtsanwalt Roinheld ueriolgte gegen dieses Urteil Berufung an das Ober» jandeSgericht Tarmstadt, die verworfen wurde. n r mit dem guten Beispiele voran und ,c von dem Wasser betroffenen. Viertel unb treffen zumeist unverzüglich die den Offizi.rm gewünschten Borleh- ist die Anerkemiung, die den Sol- 7,an. Die Seine ist t.o heute vormittag fett U6 Zentimeter gesunken. Ein Teil des t: traten! r-imiri, am B.'l.nhot >en.Fenster : 'n dieser rgctvminer Fra«. MtNN ÖOB t-lrtciu ihrer. Betrieb r> et er ausnehmen konnten. In Wirttichkett 5v das tem. genossen Patauo zu verdanken, dessen Launen che am'.aiftnten Voriehrungen schon seit geraumer Feit veranlaßt hatten. , Mit besonderer e nugtiiung verzeichnet die französische Presse iii' shmpathiso>ell Kundgebungen der auswärtigen Blätter^ di: mit vollinhaltlich wiü 1 gegeben werden. Daß gerate die ehnt» tatljicn der deutschen 2e.hingen besonders hervorgehaten tveroen, I Cijci. Tic Regierung geht i "i)ntlid>c Minister teiuchen d 1 eon Paris und die Vororte i von den Ingenieuren und cungm. Geradezu rührend „)dI, :im rnl ess Tas fonnenilare uno warme -fetter wate am Sonntag viele .’:mK.rti(iu|cnbe in die von der Wassernvt so schwer betroffenen Regenten von Paris. Fast in allen Straßen der überschwemmten Lttichaslen wurde von jungen Leuten der guten Gesellschaft und ton Arbeitern gesammelt. Tas Sck-auspiei, das die tief int Wasser t:hcH6£ii £(. masten bieten, ist 'unvergeßlich unb herzzerbreaieiw. ST.- uerneu dänsa.en sind faft durchwegs Cent Untergänge geweiht. Wenn inan in gelt iifen Pariser Vierteln mw namentlich in ter Bannmeile das Uni. i, allerdings nur annähernd zisfernmäßig tl-ran.chlagen sann, ,o ist man über die bedenklichen Folgen, ii-: die lu . nfa :i emmintg uno namentlich die Emsistcruitg m dem Untergrunte von Pari- nach sich ziehen werden, noch iinnrer int llfttlarcn. Wie das verheerende Element da gcl-aust hat, das wird sich wahric! iiilich noch lange an Senkungen, Einstürzen richt' -icich'' fc. Ein Nachspiel 5 u in Fall Rothschild. Im No- uember 1907 hatte bev RechtZawvalt Klare naar in Gießen einen Wechsel von 10 000 Art. auf Referendar Burk- Gießen gezogen und bieicu Wechsel nach dem Akzept des Burk au den Bankier Rothschild in Büdingen gegeben. Domiziliert war der wechsel nur den Vorschuß- uni) Mrebitveicin Ober-Aiocksladt. Rolh- 'idjilb gab Den Wechsel an Den Ober-Mockslcidter Verein in Zahlung. Lieber Da-3 Vermögen des Ober-Moclstädtcr Vereins und Das Des ;l'Utf wurde später Der Konkurs eröffnet. Ter Konkursverwalter "int Konkurs L)bcr°Al0CkstaDt hat den Wechsel an dessen Domizil )urd) einen (Serichtsjchreiber-Aipiraiueu ans NiDDa, was nicht an* . längtg, proiestieren lassen und Diese ForDerimg von 10 000 '.Uif. in Sein Konkurs Burk angemeldet. Ter Konkursverwalter im Kon- fürs B., Rechtsanwatt RömhelD-Gleßen, hat Diese ForDerimg be- lulten. Es tarn zur Klage, Der sich Das OUoßh. Almlsteruun Der chistiz als 9tebeuiutevüenieiU anschlos; wegen der nicht angängigen chrotesterhebung durch Den v)erichisschreibei°Aspiranien. Tas VanD- .an bete I Caton gezollt wird, Die Durch ihre unerschrockenes Ansharren der ■ 'u n er geprüften Bevölkerung Mut einslösen. Ihre Tätigkeit bc> [ 'chräukt nch nicht nur auf Den Rettungsdienst, sondern sie wachen B audi streng über das Eigentum und machest dem Gestndel, Das B auf Plünderung ausgelst, dje Arbeit reclst fuPver. ßn erster Linie j ih’tb es die aus den SethäEn nach Paris beorderten Marine- ostaten, die sich diesem Dienste mit besonderem Eifer hing eben. |£ie durchstreifen auf ihren Kihnen die bedrohten Gegenden unb i oeranstallen eine wahre ißehjagd aus die. Apaa,en, wobei sie sich geschieh Dos Leu sw bedienen. Tic entrüstete Bevöchernng übt Igern Lhnchdienst, ollerdmgs in etwas gemiiterten Maß«. Ter Mangel an eleltriichein Strome machte sich auch noch am [| ionntag fühlbar, allein findige Unternehmer batten eine groß: »Anzahl von Azetylen, uno SvirituS-Glühlampen hergesle.it, dank Ideren die Cafes und Restaurants der Großen. Boulevards wenigstens ottag üeii) iUr Heimat, evan°, "bürg unttt Herr Loh, ises hcrüor< 1 'Jiaiifji Ien Zweigen zeigen. Schon icich mehren sich Die Fülle in eeiic. Tic staatlichen und städtischen Inge- inigen Tagen ununterbrochen im Dienste und r Anfgal's- mit geradezu beivuriberungswürbigem Ii€i C j loansi a 1; 1: ! egi.inen fichtoar zu werden. Ter Vettehr a»i dem Quai b' v r s a'ij ist wieder hccgestettt. In Den n.eisten Siadtricrleln nimmt das Sttapcn.eben >0 ziemlrch Weeder das i luiböhrtüd,: Aussehen an. ?venis allerdings macht liu) der Mangel an cieittuu m Licht t.‘.yt bemerkoac. Tis meisten Ge> r-Jit* waten kJk.Tiiifl m.c P-ur.. uuttampen und Kerzen b> • "niet. Tn Siea, c:i, uns d neu sich das Wasser Iwe-tts.zurück- f .jf.cn hat, um 11 Den 1 i.eeii ; die in- und ausländischen Dt'acrhallesbn in ihr Geschick, und bewegten nur Den Mund umsomehr, der ja selbst ut der schlimmsten Enge dem Besitzer noch zur Verfügung steht. Und er wurde nicht nur bewegt, sondern er gab großartige Borträge, fcisck-e Lieder unb heiteren Humor zum Besten. Dr. Neen leitete mit seinem bekannten Geschicke Die Sitzung ein und ihm schloßen, sich würdige Nachfolger an. Fritz Schlotthauer, der sich Wieser hervorragend an der sröh- licken Gestattung te» Abends beteiligte, iiücegab dem Komitee int Di amen der Großen Kölner Karncva.s-Gesellschrft 2 Chrenmützen und 12 Orden. * T t e Unfälle auf der Eisenbahn. Der furchtbare Eisenbalmumcill, bei dein jetzt in JlanaDa ein Zug von einer Brücke in einen Fluß hinabllürzle, ivobet die Wagen durch die Eisdecke ins Wasser glitten, und so Die unglücklichen Reisenden einem schrecklichen Tode auslieierlen, lenkt die Ausinerfsarnkeit auf Die große Zahl der Uuglücks'älle, die gerade die Bahnen m Amerika alljährlich . zu verzeichnen haben. Tie Interstate Eom° mercial Commission veröffentlicht eine neue Slausttk, die einen genauen Ueberblick gewährt über Die cvichrccfenDc Zahl Der Arenschenopier, Die die Bahnen der Vereinigten Staaten in Der letzten Zeit gefordert haben. In den verflossenen 10 Jahren sind m der Union nicht weniger als.47 416 Aienschere durch Die Eisenbahn getötet roovDen; 6ÖUu0 trugen mehr - oder muiDer schwere Verletzungen davon. Diese graue>ivollcn Zahlen werden zum Teil DüDiud) erilätt, Daß die amerifainfd)cn Bahnweae unglcid) Denen Europas nicht Durch Schlagbäume abgeschlosjen sind; selbst in Den Tönern miD Städlen gibt es keine Bariieie. Tas Schlimmste ist. Daß Die Zahl der Opfer nicht abmmmt, jonDcrn von Jahr zu Jahr neigt: lK‘Jö wuiden 4036 Aieufchen getötet, 1903 DUUU, 19u7 aber 5612, so daß in Amerika täglich 15 Aienschen unter Den Rädern der Lokomotive ein schreckliches Ende sanden. Allein das Bahn- netz der Pensylvania-Raittoad, das die am dichtesten bevölkerte Gegend der Union mmagt, forderte 1899 465 Opfer, 1904 781, 1907 aber gar 915. Wahrend der letzten 10 Jahre sind nur durch die Penshlvania-Eisenbahn 7240 Perionen auf den Schienen getötet worden, weil sie trotz Der aufgehängten Warnungstafeln auf dem Bahnkörper sich' awgehalten hauen. Im Jahre 1906 ivurdeu allem auf dein Bahimetz Der Peiishlvaniabahn 11000 Personen gerichtlich verfolgt, weil sie -sich Durck) die Warnungstafeln nicht hatten abhatten lassen, den federn Passanten zugänglichen edfieneip sträng zu betreten. * Kometen- A b erg 5a 11 bc in Rußland. TaS Erscheinen des neuen Konieten hat in der russisckfeu Volksseele abergläubische Furcht neu erwachen lassen, und Die düstersten Ahnungen verbindet die pesstiiuslische Ptzanialie der Aleiige mit dem neu entdeckten Himmelskörper. Viele erblicken in Dem neuen Kometen den Vorboten eines gewall'geli blutigen Krieges im fernen Osten und andere sehen mit Grauen das Ende der Welt heraiisziehen. Tie furchcharc Kälte, von Der Rußland in Öiejcni Jahre heimgesncht wird, wird auf den Einfluß DeS Kometen zurückgeführt; für die llebcrsdflvemniiingskalastrophe m Paris findet der abergläubische Russe in dem Kometen eine Erklärung, von der Zukunft aber ci» wartet er mit bangem Herzen furchtbare Seuchen, einen neuen Ansturm der mörderischen Cholera und cm blutiges Wiederaufleben der sdfliininstcii Revolutionszeit. Ans dem Aiarsfelde in Petersburg strömen ungeheure Menschenmassen zusamtnen und starren zweifelnd und bangem) empor zu Dem neuen Sterne, Der Deutlich sickftbar ist. Tic populären Zeitungen verösscnllichcu lange Artikel mit dusteren Prophezeiungen, die eifrig gelesen und ängstlich kommentiert werden. Ucberall sind Die Kirchen überuiUt. Noch schlimmer wie ui der Hauptstadt ist das Bild, das Die ans den Provinzen cinti'cffenben jladfndflcu von der Kometensurcht der VlanDbcoÖKcrmtg entrollen. Fast alle Provinzgonvcrneure haben die ^andpolizei verstärkt, um während der Tidfibarfeit des Jlomctcn Ausschreitungen Des Volks- abcrglaiibetiS begq^ncu zu fönnen. * E i 11 neuer Prozeß g c g c n d e n Pap st. Ans 9ü)in wirb geschrieben: Ins Sommer 1906 starb hier her aus den Abruzzen ficbüitigc Erzbiickfos von Cäsaren in partibus mit Hinter- lassung eines außerordentlich großen Vermögens. Er hatte es aus Ämerila mitgebracht, iuo er in Gemeinschaft in.it einem Bruder, der die Kapuzinerkutte trug, mehrere Jahre verweilt hatte, unb erregte Aussehen burdj Den einigermaßen prahlerischen nnb eines Geistliahen nicht gerade würdigen Luxus, den er trieb. Dies mag genügt haben, um ihm den erstrebten Aufstieg zur Kardinalswürde, für Den er keine Bemühungen unD Gelbopfer im Vatikan scheute, zu verschließen, wenn auch mit Unrecht von nicht ganz reinlichen Quellen Der großen Reichtümer Ton Giustino Adamis gemunkelt worden fein mag. Seinem Tode war eine längere Krankheit vor angegangen, die auch seine Geisteskräfte geschwächt haben soll; wenigsten behaupten dies seine natürlichen Erben, unbemittelte Verwandte bäurischen Standes in seiner Abmzzenhcimat, die er fast allsommerlich zu befuchen pflegte, und wo er Die letzte Lebenszeit zubrachte. Einige Monate vor seinem Hinscheiben fchloß er einen Zessionsvertrag mit Dem Direktor Des Baneo bi Roma und Verwalter der päpstlichen Einkünfte, Komtur PaeelU, wodurch diesem für 600 000 Lire ter gesamte, aus mehrere Vtillivncn geschützte Iinuwbilicnbcjitz Adamis abgetreten wurdeDamit nicht genug, kamen zwei Testamente zum Vorschein, von denen das erste, vom Jahre 1898 — mit der Begründung, daß der ganze Reichtum ein Geschenk Gottes sei — ben heiligen Stuhl zum Universalerben einsetzte, das zweite, von 1901, altes dem Papste Pius X. überlies; Tcm eigenen Güter Verwalter, einem Signor De VirgUio, vermachte der Testator einen Güterkomplex, Cerrcto genannt, ter eine halbe Million wert sein soll, dazu sein gMtzes Mobiliar. Als die Zweifel an der Echtheit Der angeblichen letzten Willensäußerungen des Erzbischofs immer ungescheuter erörtert wurden, verzichtete Te Virgilio förmlich aus das Legat. Pacelli aber nahm die Güter in Besitz. Tie Hinterbliebenen haben sowohl die Gültigkeit Der Testa mente wie den Zessionsvertrag angefochten. Es wird behandlet, der Vertrag mit Pacelli markiere eine Schenkung zugunsten des heiligen Stuhles, der ohne solche Fiktion nach dem Glesetz ohne Genehmigung. Der Regierung den Besitz nicht hätte au treten können. Beweis Der Simulierung sei das schreiende Mißverhältnis zwifchen dem Werte der Güter uitD dem von Paeelli gezahlien Entgctt, sowie der Mangel an jedem verständlichen Beweggründe; denn der Erzbischof bedurfte der Bar^ummc nicht. Der heilige Stuhl ist nun ungeachtet ter (jimyänbe seines Vertreters Paeelli laut Ge richtsbefchlUtz vorgeladen worden. SUcinc Taacschrouik. In der vhciitiiiwcn 'DiciaUiuareu- uuo Maschiiieiijabrik in 5> ü j I c l 5 0 r f loste |id; beim jlbieucm eines Geschützes bas 3 c v j ch 1 u b U ü d, luobiitd) vier Arbeiter ick) wer verletz! wurden. Die Papierfabrik von Jakob Bolmar in K ässel wurde durch G r 0 s; s e u e r z e r st ö r t. Nur das Maschinenhaus uitb das Kesselhaus konnten gerettet werden. In der Berliner Sezession bot btc Wahl einiger -jüngerer Mitglieder unb bas dadurch bedingte Ausscheiden einiger älterer Mitglieder aus dem Vorstände Beranlal ung zum Ausbruch eines Zwistes. t , Bei dem Leichenbegängnis des Schwagers tes Oterleulnants .H 0 f r i ch t e r kam es zu großen Kundgebungenfurpv,-. r i ch t e r. Eine Menge von 6000—80">0 Personen brachte wahrend des Leichenzuges Hochrufe auf Hosrickfter und Schmährufc gegen das geheime Militärverfahren aus. E i n n e u er K n i f s wurde von sieben Schmugglern angewandt, die irn Nachtschnelß,uge Gens-München -uäh- rend der österreichischen Zollrevision verhaftet wurden. 9tebcn den Jcei.yröljreii hatten sie unter den Sitzen solche aus Papiermache, die d-en. wirklichen täuschend ähnlich s'ahen, angebracht.' Darin fanden sich erstaunliche Mengen Saecharin. In Deva verwechselten zwei Arbeiter, als sie sich ihr Aoendessen bereiten wollten, eine 2v nami t - mit einer Konseroen-Büchse. Das Dynamit e.rplvbierte und beide Arbeiter wurden in Stücke gerissen. Auf tem Ritttrgute kl h len ho s tei Posen wirrte die siebeu- kövsige Familie Wozniak durch KohlLnoxydgas vergiftet aufgejunben. Zwei sind bereits tot; die übrigen Legen hoffriMWßs darnieder. In Oec Nähe Des Bahnhofes Cavigny stieß ein Expreßzug aus Toulouse nut einem Zug der Stabt bahn zuiainnieu. Elf Personen würben ziemlich ernst verletzt. Bei I n 0 r fj.) rannte em Sdfnellzug tu einen Expreßzug aus Borbeau x. Fünf Personen würben verletzt. Im Stabttfause teit Santa Caterina Billamosa aus Sizilien wurde ein Wohltätigkeilsjeft von Schülern und Lehrern akgehalten, als der Fnp.bvbcn einbrach unb alle An- wesenden in das untere Stockverk sturztew Fast alle iourteit verletzt, einige s ch w e r. £itcrar8fd?cs» — Zwei ausgezeichnete W ln t e rs p 0 rt b ü ch! e in sind die nn Verlag von Gmtav K a in m c r § in ä)lünd)eit er-, schicnenen, in Sporilreisen sehr gcsckfätzten Hoek: Wie lerne ich S d) i lausen? baS jckfon in 3. Ausl, vorliegt unb ba-3 ebenso wertvolle Banbchen: „Wie lerne ich Rodeln'?, das Den angesehenen Sporirobler Dr. R 5 l h a zum Verfasser Hal. Beibe behanbeln in knappster Form alle auf beit bett. Sport bezügliche Fragen sehr cmgcheiib and) für ben jüngsten 9cenling leicht verslänblid). Nameinlid) bas Büchlein über bas Rodeln sollte jeher in bie Hanb nehmen, beim bas Schiläufen geht schon an sieh nicht ohne Belehrung. And) bas Robeln uid)t, aber weil man bas gemeinhin glaubt, Darum ereignen sich eben btc zahlreichen Unfälle, bie fast ausnahmslos von unausgebilbeten Roblern verschulbet werben. ! Mürkte. fc. Frankfurt a. M., 1. Febr. Heu- und S^t roh markt. Angefahren waren 16 Wagen Heu, nnb 0 Wagen. Stroh. Bezahlt wurde für Heu Mk. 4.00—o.OO, Stroh, Korn-Langstroh, Mk. O.oO bis 0.00. Alles je 50 Kg. Tie Zufuhren waren auS Obcrhcsfen. Gesdiäft langsani. Allgeineine Wetterlage seit Montag früh: DaS westliche Ties--. brudgebict zieht in der Hauptsache, wie Die heutigen Telegramme erkennen laßen, norbwärts ab, so baß unsere Witterung unter her Herrschaft des langsam ostwärts luanbcrubeu Hodfbruckgebietes bleibt. Infolge "Ailsstrahlnng ist daher bie Temperatur bis 4 nnb 5 Grab Kälte gesunken. Da von Westen her flache Ranbwirbel her großen Zyklone morgen heranziehen werden, ist mit geringen Schneebällen zn rechnen. Wettcraiissid)len in Hessen am Mittwoch den 2. Februar 1910; Anhaltenb Frost, hoch etwas inrlber unb geringer Sdjnce. Schneebericht nicht verändert. Rodelbahii Schisfenberg bei (stießen gilt. Mriginal-Drahtttrcldungerr. A s ct; a f fe n b ur g, 1. Febr. Eine irrsinnige Ar -= beit er [rillt namens Maidhof übergoß fich gestern abcnt> mit Petroleum und zündete, fiel) Daun jelbjt an. Heu re morgen ist sie gestorben. Benin, "1. Febr. Tic i n p a n ischc Sonder g c s a 11 d t s ch a f t ist unter der Führung des Prinzen. Buschiui hier eingetroffen. Paris, 1. Febr. Auf Der Pariser Gürtelbahn, Die: gegenwärtig infolge der Heue r s ch w e m in n n g stark in Anspruch genommen ist, stießen bei Savigny für Orgo zwei Züge .zusammen, wobei zahlreiche Reisende Verletzungen erlitten. N ewy 0 r k, 1. Febr. Bei Prirncro .vudofabo'1 wurden in einem Berglverk durch eine Explosiv n acht Berg" Icutc getötet und mehr als 100 verschüttet. ,,Das Körpergewicht nahm zn". Dies ist für Wiebergcnesendc immer ein sehr erfreuliches Zeichen, bedeutet es doch, daß die dem Körper dargereichte Nahrung wieder gut anfchlägt, was sich dann auch bald in einer Zunahme der Wiberslandsfähigkeit bemerkbar nrachü Diese 11 Erfolg verdanken bie Eltern des kleinen Paul der Anwendung von Scotts Emulsion, worüber sie, wie folgt, berichten: Düsseldorf, Lefsingstr. 23/III., 27. Februar 1908. „Unser Söhnchen Paul war durch eine Reihe von Krankheiten in seiner ersten Kinbheit, sowie durch eine Operation derartig von Kräften gekommen, baß es immer weniger ward und uns viel Sorge machte. Zur Kräftigung und Stärkung verfudften wir nun Scotts Emulsion. Zu unserer Freude nahm Paul die Emulsion Icidft unb gern, unb wir konnten schon nach Verbrauch einer Probe sehen, baß seine Eßlnst reger würbe. Wir ließen also bas Kind eine Zeitlang Scotts Emulsion nehmen unb können heute leftfiellvn, Daß sie ihm ganz ausgezeichnet bekommen sist. Tcr Kleine bekam einen ausgezeichneten Appetit, hat un gefähr 4 Pfund an Körpergewicht zugenommen, frt munter unb fröhlich. Während inan ihm früher seine 3V, Jahre nicht anschen konnte, ist er heute ba§ Bild eines kräftigen und vergnügten Kindes." (gez.) Emil Ricbcl unb Frau. Die anerkannt hohe Nährkraft von Scotts Emulsion beruht zunächst auf der erstklassigen Qualität ihrer Bestandteile, sodann auf dem einzigartigen Scottschen Verfahren, vermittelst bcjjen der Lebertran vollkommen leicht verdaulich unb wohlschmeckend gemacht ist, so daß er von den Kleinen mit Vorliebe genommen wirb. Econ» Emulsion wird von uno auoiAUcQU» 'm qrouen ontauu. an6 zwar nt« tose nach Gcwtchi ober Mai;, lonbcrn nur tu vcrftegeltcn Originalslaichen ih Ration tritt unteici Schutzmarke (glichet mit dem Dorsch), tecott u. Lowue, &. ta. d H , Franksuri a. 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