Reichstag und Bunöesrat bei Zeppelin. bringen, oth in Giessen. e heim, Wi Stnppe und Becker. Zentralheizung) Anthrazit Gaskoks , Holz eren Sorten unterscheiden. । । Neuenbäne; H. Kihil L1; lulius Hoos, Iah» udeking, Selterswr - lach hei A. Weickhardl | ilt ähnlichen Etikett«! 1111 lach unter dem-luJ beim Kanf ansdrüeklith Telephon Z 814 ^CinS3om Grafen Zeppelin ist aus Friedrichshafen im Rathaus, von Spandau nachstehendes Schreiben eingegangen: !Rr. 208 nügent) zuverlässig werden. Aber der heutige Tag wird Ihnen wieder einen schönen Fortschritt gezeigt haben. (Lebhafter Bei fall ) Gegenüber den berechtigten Vorwürfen möchte ich nur eine Entschuldigung vorbringen. Wenn man ein solches Werk schafft, muß man auch einmal wagen (Lebh. Beifall) zu siegen (Sehr gut!) Man muß versuchen, daß es geht. Immer warten und zögern geht nicht an. Ich bin hoch beglückt, den Eindruck zu haben, daß das Werk weitergehen wird zum Heile deä deutschen Volkes. Beifall.) Darum danke ich Ihnen für Ihren Besuch und trinke mein Glas auf Ihr Wohl. (Stürm. "t’ct1 württembergische Ministerpräsident Dr. v. Weizsäcker sagte Graf Zeppelin habe den schlummernden nationalen Drang des Volkes ausgclöst, und deshalb betrachte das Volk ihn als Symbol. Tas deutsche Volk lebe hoch. Professor Tr. H e r g e s e l I gab einen Rückblick über die En: wicklungsgeschichtc des Zeppelinschen Luftschiffes und gedachte der vielfachen harten Schicksalsschläge und der tteuesten Stützen, die der Gras in seinem Mißgeschick gesunden habe, nämlich der Frau Gräfin Zeppelin und seiner Tochter, Gräfin Heia v. Branden ^2^ Kronprinz hat dem Grafen Zeppelin ein Telegramm ugehcn lassen, in dem er ihn zu der glücklichen Heimfahrt von Bülzig beglückwünscht und sich anerkennend über die Leitungen der Mannschaft während dieser schwierigen Fahrt aus'prichl. Bedenkliche Vorkommnisse bei der farbigen Schutztruppe in Kamerun. Aus Berlin wird amtlich über ein eigenartiges Vorkommnis in Kamerun gemeldet, das Beunruhigung Hervorrusen muß, zw- mal man annehmen kann, daß der amtliche Berichterstatter bie Sache in einem möglichst harmlosen Lichte dargestcllt hat. Es 5. Sept. Die „Nordd. Allg. Ztg." schreibt: Dem Reichskolonialamt wird aus Kamerun gemeldet: Etwa sechzig farbige Soldaten der in Banjo stehenden 4. Kompanie der Schubtruppe für Kamerun verließen am 14. J ul i bewaffnet ihre Station, um in Soppo, dem Sitze des Kommandos der Schutzttuppe, wegen verschieden^ Kompetenz- rngen gemeinschaftliche Beschwerde zu führen. Es handelt sich anscheinend in erster Linie um das für die farbigen Soldaten im Interesse der Schlagfertigkeit der Truppe erlassene allgemeine Verbot, mehr als ein Weib und einen Boy zu halten, während bei der genannten .Kompagnie manche Leute nachweislich bis ünf Weiber und drei Boys hatten. Die hierdurch bei den Soldaten bestehenden Verpflcgungsschwierigkeiten und Geldverlegenheiten riefen bann ihre Unzufriedenheit hervor. Dem energischen Eingreifen der Europäer-Kompagnie und ihrer tadellos sich haltenden farbigen Dienstgrade gelang cs, die Leute unweit der Station ohne Wasfeng e w alt zur R ü ck l e h r und Abgabe der Gewehre zu bewegen. Die Radels- ührcr wurden in strengen Gewahrsam genommen. Die Ablösung rer ganzen Kompagnie hat inzwischen stattgefunden. Das Vorkommnis rechtfertigt, so bemerkt das amtliche Blatt noch dazu, aufs neue das Bestreben des Reichskolonialamts, die Zuverlässigkeit der farbigen Söldnerttuppen durch die Einstellung des landfremden Mannschaftsersatzes zu befestigen. Auch wir sind der Ansicht, daß man auf die Zuverlässigkeit der schwarzen Söldlinge keineswegs immer stark rechnen kann. Der Einladuiiq des Grasen Zeppelin zur Besichtigung des ttoätschiffes und teilweiser Mitfahrt sind mehr als 200 Reichstags IUordnete gefolgt, die m Friedrichshafen, zum größten Teil L«r in Stonltaiii Wohnung genommen haben. Das Reick)stags 'Zsidinm in'rtritt Geleimrot v. Paasche. Vom Bundesrat finb ’ wi'cnb • Der Staatssekretär des Jrmem Tr. Delbrück, Mini DZ! Eiii nnnidervotler Sommerhimmel lacht über dem Bodenfee. kP1I der Schweiz, drüben vom Badischen her, aus Vorarlberg und fu« Bayern und selbstverständlich auch aus Württemberg kamen ma5ügc aus Extrazüge und Extradampser auf Extradampscr hi dem lieblichen Städtchen an. Alles drängt naturgemäß zum lÄeutsclien Hause", dem Standguartter des Grafen, der aber nicht ßc-tbar wurde, weil er alle Lände voll mit dem Empfang del ^iLdte-Deputationen von München, Stuttgart, .Worms, Konstanz H Friedrichshafen zu tun hatte, die ihm bekanntlich die Ehren- Itttaerbricfe ihrer Städte überreichten. Am kostbarsten war der khrenbdirgcrbrief der Kunststadt München, den Oberbürgermeister 5rrfd)t namens der städtisä-en Kollegien der bayerischen vanpt- überreichte. In seinem in der ersten Gage des kleinen -Mete bclegenen Arbeitszimmer empfing der Graf die einzelnen toutattonCTi, an deren Spredycr er freundliche Worte richtete llle Fraktionen des Reichstages, von Heydebrand bis Mberger und von Vassermcnin bis Bebel beteiligten sich an rr Ehrung des Grafen. Man hatte für die Reichstagsabgeordneten, Mitglieder des Bundesrates und die Vertreter^der Presse drei Bedürfnis, bem hohen Magistrat und der {Siinuobneihbait Spandau mein Bedauern darüber zum Ausdruck zu Imr daß das Luftschiff die Stadt erst in der Nacht überfliegen tmaite Auf dem 3kge nach Berlin wagte ich nicht, und) zu weit von dem Tempelhoferfelde zu entfernen, wo ich zu einer TcitgefcWcn Sttmde einzutreffen hatte, imd iiachher wurde der Antritt btte Rückfluges des Luftschiffes durch von mir unabhängige Anordnungen bis in die Nacht hinausgefck)oben. Ehrerbietigst Graf Deutscher Netch. Der Kaiser, der Sonntag früh an Bord der „Hohen- zollern" in Kiel eingetroffen war, hielt um 9 Uhr 30 Min. auf der Kaiscrjacht (Gottesdienst ab. Um 11 Uhr fand ebendort eine Besprechung der Flottenmanöver durch den Kaiser statt. Der Kaiser beförderte nach beendetem Flottenmanöver den Chef der Hochseeflotte, Prinz Heinrich von Preußen, zum Großadmiral und ließ feine Großadmiralsflagge durch die gesamte Flotte salutieren. Der diesjährige Werbandstag der Deutschen Baugewerks-Berufsgenosse ii schäften fand am Samstag in Schwerin statt. Zur Reichsv ers j ch e- rungsordnung wurde eine Entschließung angenommen, in der es u. a. heißt: Die Errichtung von Ber- 'icherungsämtern ist für die Berufsgenossenschaften überflüssig. Die enormen, zurzeit in ihrer Höhe noch gar nicht festzusehenden, hierdurch erwachsenden Kosten sind eine Mehrbelastung besonders des Mittelstandes, gegen die umsomehr sich gewandt werden muß, als diese unverkennbar un- produktiv ist. Die Tätigkeit, welche nach dem Entwürfe den Versicherungs- und Oberverficherungsämtern zugewiesen rverden soll, bedeutet einen Eingriff in die Selbstverwaltung der Berufsgenossenschaften. — Ueber die Beschlüsse der neuen Arbeiter-Schutztommission und die angestrebte Ml- stellung von Baukontrolleuren aus dem Arbeiterstande wurde eine Entschließung angenommen, in der gebeten wird, die in der Arbeiterschutzkonferenz vom 13. Juli ds. Js. erhobene Forderung nach Anstellung von Baukontrvlleuren aus dem Arbeiterstande abzülehnen. Der Alldeutsche Verbandstag, der am Sams- tag in Schandau tagte, faßte zur Welsenfrage eine Entschließung, in der gefordert wird, das Herzogtum Braun- jchweig zum Reichsbunde zu erklären. Ueber die Lage in Elsaß-Lothringen wurde eine Kundgebung beschlossen, in der es heißt: „Bon der Regierung des Reiches rote der Reicks- lande erroartet der Alldeutsche Verband auch ferner die deutliche Ablehnung aller auf Zweisprachigkeit des Volks- schulwesens auf deutschem Sprachgebiete gerichteten Anträge und Besttebungen, ebenso die Ablehnung der auf Ein- richtung eines Bundesstaates Elsaß-Lothringens beziehen- den Bestrebungen, so lange nicht für das deutsche Wesen eines solchen Bundesstaates ausreichende Bürgschaften gegeben- sind." In Kattowitz fand am gestrigen Sonntag ixe Hauptversammlung des Deutsch en O st marken- Vereins statt. Es waren ungefähr 15000 Deutsche mp wmmengeströmt. In der Ausspracke bei der Sitzung des 'ücfamtausschusses wurde darüber Klage geführt, baß die in Oberschlesien gebrauchten Schulbücl)er wenig Material darüber enthielten, was die Polen der deutschen Kultur verdankten. Es soll versucht werden, hier eine Besserung herbeizuführen. Am Sonntag fand der großarttge Fest- z ug statt, in dem etwa 12 000 Personen marschierten. Das Hauptkontingent der Teilnehmer stellten die nationalen Vereine von Kattowitz und Umgegend, namentlich Turn-, Gesang- und Beamtenvereine. Der Zug führte 16 Fest- wagen und eine Reihe von MusikkvrpS mit sich. Auf den Festwagen wurden eine Reihe historischer Momente verewigt. So die Verweigerung der Uebergabe der Feste Kosel an bie Franzosen durch General von Neumann im Jahre 1807. Das Königliche Zeughaus in Berlin hatte zur Ausschmückung des Wagens die historischen Waffen usw. aus । einer Sammlung hergeliehen. Ein anderer Wagen stellte Auch bei der Vorführung des Luftschiffes Zeppelins in An rt-fatbeit des Bundesrats und der Reichstagsnntglieder hat Grai ,ht*din einen durchweg erfolgreichen Tag gel-abt. Wir erhalten ai« Friedrichshafen folgenden anschaulichen Bericht: S. u. H. Friedrichshafen 5. Sept. Der Breslau—Berliner Schnellzug jagt durch die sandigc Nickische Ebene der Reichshauptstadt entgegen. In den überfüllter Hcpees drängen sich die l)einrkehrenden Besuck)er des Deutsckxn pIhvlikentages in BreSlau, Geistliche und Laien aus dem froh hm Rheinland und dem gemächlichen Westfalen, beten Ge hltern man es anfieht, baß sie trotz ber freundlichen Ausnahme Et] Odersttand doch wieder ftoh sind, in den itächsten Stunden Ei' Eltze von ber anderen Seite zu bettachten. Der Speisewagen kl überfüllt, trotz der brillanten Antia l ko holrede des polnischen k-sarrer-Abgeordneten Kapitza, kaum daß man noch cm Plätzchen Eioff(f)t. Am Mbentische sitzt ein großer breitschultriger Her- jrit braunem Vollbart und doppeltem Kneifer: es ist der ftan Ii-jfidytige Herausgeber und Chestedakteur der „Gazeta Grud simska", „Pan" Kulerski. Er erzählt mir, daß am Abend um [10,40 Uhr der Exttazug für die Reichstagsabgeordneten auf dem 'fi^alter Bahnhof üt Berlin bercitstehe und daß er am nächsten icjfle bereits mit dem „Z. III." in bie Lüste zu schweben bolic Km auberen Reichstagsabgeordneten, die dem Katholikentage bei b'iwobnt hatten, war mir sck-on bekannt geworden, daß stc bereits die dein ossiziellen Schluß des Tages den Wanderstab ergrifien Ritten, um vor bem allgemeinen Besuch ber Reicksstagsabgeordnetei^ tnb der Mitglieder des Bundesrats sich noch etwas am idylltschen t.benfce mit seiner heutigen unbeftrittenen Hauptstadt, den: sm rttembergi scheu Friebrick-sbafen, umzusehen. Unb so war ec un nicht vcnvunderlich, daß am Freitag abend sich ein großer 2 -il der Rednerschaar vom Deutschen Katholikentag tu Breslau Ebe fröhliches Wiedersehen feierte, an ihrer Spitze der greife Prüft Hit des Katholikentages. Abgeordneter Herold und der Ab jrbnctc Domdekan Schädler, der die Rede über das Papst tir.it gehalten hatte. Auch der kleine Bayerische Abgeordnet Oerltcnbergcr hatte den Anschluß noch erreicht, und bet Abgeordnete Erzberger hatte gar die Gelegenheit beim Schopfe rtommen, um drüben in Konstanz einen Vortrag über die k'ichsfinanzrefvrm anzukünden, zu dem er auch die Kollegen aus bin Reichstage freundlichst einlud. Die Friedrichshasener hatten tote Anlaß des Besticktes auch ihre Preise entsprechettd hoch gc |ilt. Sie verstel-en sich schon seit länger als einem Jahre ausS Ftschäst, und zwar so lange, als Graf Zeppelins Erwlg reicht Jia Kleidergeschäfte verkaufen Bilderbücher und bte Papier Hand Limen Schmipstüctjcr mit dem Bilde des Grafen. Ter Kolonial Duren Händl er hält Asttminiumlöffel, hergeftellt aus den Resten »s bei Echterdingen oerunglürften „Z. I." feil, und ber Klempner ftiiftcr hanbelt mit Ansichtspostkarten. Der brave Lohnkuticher, ■rt uns noch vor einem halben Jahre für 50 deutsche Reichs Kernige von Friedrichshafen nach Manzell hinausfuhr, verlangt Mitte 5 Mark unb barüber. Die erste Auffahrt. Nachdem bte Dampfer im Halbkreise vor der schwimmenben I Halle in Manzell Ausstellung genommen hatten, zog ein Motor^ boot kurz nach 12 Uhr ben vollständig reparierten „Z. III." aus der BaUonhalle. In der Mitte des Laufganges zeigte sich eine ganz neue unb für den Besuch des Reichstags und Bundesrats be anders bergeftcllte Einrichtung, eine dritte Gondel,^ die durch Umformung bev Laufganges hcrgestcllt war und den Gästen Unter kommen bieten sollte. Graf Zeppelin führte das Kommando selbst. Es zeigte sich, daß die fehlenden Propeller wieder ersetzt und trotz der kurzen Zeit Muiidxn der Rückkehr des Luftschiffes von Berlin nach Friedrichshafen unb ber Ankunft ber Abgeorbneten eine vvllstänbige Aenberung aller lieber- tragungen usw. stattgefunden hatte. In dem Augenblick, als iich ber Ballon mit ber ersten Partie der Abgeordneten tu die Lüfte erhob, spielten auf allen drei Schiffen die an Bord befindlichen Musikkapellen bav Lied „Deutschland, Deutschland über alles" Sobald das Lustschiff Kurs nach fiangenargen genommen hatte, setzten sich auch die Dampstr in Bewegung, allem der „Z. III. ließ sie weit hinter sich zurück. Der Jubel am Ufer und auf den Schisfeii war unbeschreiblich. Gras Zeppelin ließ das Schift die verschiedensten Manöver ansführen unb senkte sich dann zur Aut nähme der zweiten Partie ber Gäste. Da bei bem Ausrufe der Namen vielfach Mißverständnisse und Irrtümer vorkamen, blieb es nicht bei der ursprünglichen durch das Los feügesetzteu Reihenfolge der Teilnehmer, die Herren kamen bunt durcheinander in die Gondel. Jedesmal wenn das Schiff eine Zeit lang gefahren war, ließ es sich glatt auf den See nieder und wechselte die Insassen. Nach dem zweiten Aussttege verließ Gras Zeppelin seine Gondel und begab sich zum Dampfer „Württemberg" hinüber, um hier mit ben Vertretern des Bundesrats über die Einzel 1)eiten des Luftschiffes eine Unterhaltung zu pflegen, xie vierte Landung vollzog das Schiff auf dem Terrain des Riedleparkes, ivo sich bekanntlich die Anlagen der Zeppelin-Geselßchatt btfinbeir Sann wurde nochmals aufgestiegen und nun bewegte sich das Luftschiff fast ausschließlich über Land. Während dieser Zett hatten auch die übrigen Abgeordneten die Schiffe verlasen und sich zum Niedlepark begeben, um die dortigen Werkstätten kennen m lernen. Auf den Schiffen sonwhl wie in der gwß.m, für znwi Luftschiffe eingerichteten Luftschif,Halle hatte die Zeppelin--.ust schistbaugesellschast m. b. H. ein Büfett ausgestellt, und der Netie oes Grafen foivie Direktor Colsmann und Ober Ingenieur Dun machten im Verein mit dem Grafen Brandenstein, dem Schwiegersohn des Grafen Zeppelin die Honneurs. Dann zog man nach Friedrichshafen zurück, wo der Kaffee eingenommen wurde. DaS Festessen im Insel Hotel. Am Abend fuhr alles mit den bayerischen, badischen und ivurttcmbcrgifd)en Dampfern nach der alten Hußstadt 5lonstanz, wo im „Insel Hotel" das vom Grafen Zeppelin gegebene F-eliessen ftattfinben sollte. Am Quai sammelten sich alle Tettneymer und unter Vorantritt der Musikkapelle und des Grafen Zeppelin bewegte sich ein langer Festzug au ber illuminierten Stadt vorbei zu dem idyllisch auf eitler Bodenseeimel gelegenen Hotel, einem ehemaligen Dominikanerkloster, in welchem einst Hust gefangen saß. Die ehemalige Kirch.- ist heute ein prächtiger Speist- faal, in dem die zahlreichen Gäste des Grafen ein bequemte Unterkommen sanden. Während des Essens toasteten der bayernche 'stcinistervräsident v. Podeivils, der preußische Staatssekretär Delbrück und der Reichstags-Vizepräsident Paasche aus ben Kaistr, bie Bunbesfürsten und den Grafen Zeppelin, unb biefer dankte in längerer Rede. Die sozialdemokratischen Abgeordneten wohnten bem Festmahl nicht bei. Draußen auf dem abenblid)cn See veranstalteten die Konstanzer einen Gonbelkorso unb fangen „L/eutsch- lanb, Deutschland über alles". . Abg Paasche sagte in seinem Trinkfpr uch u. a.: 'Es eröffnen sich für die Zukunft ungeahnte Perspektive und wenn zu ihrer Verwirklichung Forderungen an den Reichstag herantreten werden, so wird er sich trotz der Finanzmisere gern bereit finden lassen, unsere große Kulturaufgabe zu Ehren unb zum Ruhme bes deutschen Volkes zu fördern. Mögen Eure Exzellenz zu den bisherigen Erfolgen neue große huizuwgen und das Erreichte noch lange genießen. Se. Exzellenz Grat ^Jm weiteren Verlaufe des Festmahles, bas Graf Zeppelin den bei ihm zu Gaste weilenden Vertretern des Bundesrats unb des Reichstags gab, sagte Staatssekretär Delbrück: Das Volk braucht Tage wie bie heutigen, wo es erinnert wirb an bte großen, einigenden Ziele. Wir wollen, wie Graf Zeppelin, den Bundesfürsten in Treue dienen. Der Redner schloß mit einem Hoch auf die deutschen Bundesfürsten. Die Rede Zeppelins. '«ein >• ei«.6laä li» iHien. *-■ ^chlstej. ifels MnZ ^Zucker yMaM iMytterwyb Erstes Blatt 158. Jahrgang Montag 6. September 1908 J ____D. A Vezugspret V A , ___ f AfeÄtt At* WM KM A AV MKZ WnCUu AWlUvl WW W ■ AW Serantroortlid) hir den politischen Teil: August Seneral-Anzelger für Oberhchen MW Rotationsdruck und Verlag der Vrühl'schen Univ.-Vuch- und 81eindruckerei R. Lauge. Redaktion, Expedition und Druckerei: Zchulstratze 7. ^°zesgenteck^'H."^eck. izW^N^r^b^fckLr ^fer'Madt Mersbnrg" mid Württembergifetjen Dampstr „Friedrichshastn mid „Durltem- ijkrg" bereitgestellt. Zmiächst fuhren kurz nach 11 U)i bie Pressevertreter nach Manzell in bie ^ee hmauS, E halbe^wtide ■Mter folgten, nachdem Gras Zeppelin den ^putatronsempsang I kenbet hatte, die übrigen Ee. Graf Scppelin selbst begab sich ' vis fern Motorboot „Manzell" mit ber ersten Grupp- durch kis Los zur Auffahrt mit bem „Z. HI. besttmntten Abgeordneten n Bord. Jnsgefantt waren die Abgeordmtten unb Bundesrats- titglieber in sechs Partien ansgelost.. worben. ersten ge- fLn u.a. an: Bassermann, Eyckhoss, Wolsgcmg Heine Nau- Larni, Hieber, Spahn, Liebermann imd Sonnaiberg, Gorcke und tom. In ber zweiten Gruppe beranbat Nck Antisemit^ fiMmcrmann unb Naab, der obenerwähnte P^e Kulerski, der feiteraffetretär des Deutschen Bauernbundes ^r Vohme, der lasser Preiß, Roer en, der Baueimbunbler Hilpert und der Ibefische „Hofsozialist" Ullrich: in der dritten Grupp, der Erb- srinz zu Hohenlohe, Ledebour, Hug, xr. ^^oniann Mul^ Ilti», der Vorsitzende des Deutschen Bauernbundes Dach hör st, de ' 3u »ordern, spreche ich allen zum deutjchrn läge dort vereinten Patrioten für ihre ftrunblüht Begrüßung meinen ärmsten Tank au* Möge der für die Zukunst und die "tröße 6e4 deutschen Pater» Iindes so bedeutungsvollen Arbeit oktes Schutz und segen in reüyrm Maße beschreden »ein." Durch eine Frstvor- strllung »m Ltadttheater sand der deutsche lag seinen Ab- schloß Trr Reichskanzler hat den, Lstmarkenoere,n rvirbrrtToll die Unterstützung der von ihm verfolgten Ziele in Pudsicht gestellt ... Am jr, 3ine hnb angekommen und mit deren Montierung soll sofort begonnen werden, nachdem der etron 20 Meter lange Lau'- in der Ma> bau. und ar ist — Tie Wagenhalle für die Straßenbahn wachst förmlick aus der Erde Schon liegen die Gleise im Innern de» Baues Architekt Becker, dem die AuSsühruna der Holle übertragen ist. wiN den Bau so fördern, daß sie schon in 3—4 Wochen zur Not für ihren Zweck benutzt wrbat kann — In den enren Tagen der kommenden Woche werden die für die Straßenbahn bestimmten etwa *0 Maste, hier ein- tvesfen Die Siemen»-Schuckerlweeke. die die KabeUegung au»führten, werden, sobald die Masten stehen, nut dem Spannen der Trabte beginnen, die da» Kabel tragen sollen. — Auch bi* Dispositionen wegen der Anbringung der Halte- stellenschitder sind nun getroffen Da, wo die Breite der Straße es zuläßt, sind dafür besondere Träger besnmmt So die» für den Verkehr hinderlich sein wurde, will man an Laternenpf osten oder Häusern die Schilder anbringrn. •• Die Ä teiiü ta c Gießen-bteindach. die in Gießen. 6. September 1909. »in städtische» Bemter-Hau». Seit Jahren mären d,e Raume des Bürgermeisterei- gebaudei zu Nein für alle Zweige unserer Stadtverwaltung ba * Armenamt und das Hochbauamt Mietsraume einr,chtete und schließlich da» Iicfbauaml in die ehemals Reatzsche «st-sitzung verlegte Durch den Verkauf dieser Besitzung an August Rath tinirbe die I-rage der Verlegiing des Tics- brennend I l Stadt banamt, tzochbauamt. Armenamt. Arbeit»- und Aohnungs- nachweis in ba* vor längeren Jahren von der Stadt er- n orbnir alte «"ietzener Haus Asterweg 9 (ehemals Tr einen iunfafsendcn Rathau-bau zusammenlngends Geschästs- räumc sur alle städtischen Aemkcr gefckuisfen würden BiS d»es geschehen wird, kann tedoch noch viel Wasser die Lahn n und ji1 kann man wohl noch lang« ihrem Oelsarbenanstrich. den weißen Ienstcrumrahmungen f der breite und Helle Treppcnausgang im Innern deS I Parterre de» Hauses hat sich in 5 Räumen das Armenamt und brr Arbeit»- und Wohniingsnachweis eingerichtet ein T reppe hoch stehen dem Ticsbauaint außer einer Dunkel- . «tmt und "n 11 nftn ■ mi nojU im Rebenbau noch zwei Amt-räume und ein Saal zum Auszahlen der Arbeiter kommen Zioei Treppen hoch ist das Hochdauamt untergedracht. das 7 Amt z mm er und ein Muster imnter umfaßt. Die Innendtspvsttion des vor Hfi 3ai ich errichteten • b als wenn sie dem jetzigen Ziveck des Hauses angepaßt sei. Ein breiter bdlrr i»ong durchweht jeden Stock des Hauses mtb rechts und links davon liegen Die hellen und luftigen Raume, von denen ,eder einzelne vom Gang aus betreten werden kann Einfach, ober gefchma Zimmer tavezien Als Beleuchtung hat man i^isgluhlicht gewählt. Die einzelnen Aemter find an das Stadtfern- jvrechnetz angeschloffen und wenn erst die Straßenbahn da» Walltorviertel durchquert, ist das städtische Aemter- Iran» schnell und bequem für die vielen Interessenten zu erreichen, die darin zu tun haben. e •• Iür Hau-befitzer' Bei dem nunmehr wieder frühe« Eintritt der Dunkelheit am Abend feien die Hausbesitzer und Verwalter von Grundstücken daran erinnert, daß die Hausfluren. Treppen, nach dem Treppenhause Nicht abgeschlossene Korridore und Höfe in allen nicht dauernd gegen die Straße abgefchlosfenen twebäubrn, worin sich Wol»- nungrn, Arbeitsstätten ober andere zum Aufenthalt von Menschen dienende Räume befinden, von Beginn der Dunkel- lx*it bi» zur Schließung be? Haufe», mindesten» aber bis io Ubr abend» mit hinreichender fmerficberen Beleuchtung au versehen sind Der Beginn der Beleuchtung richtet siä, nach her Jahreszeit, spater aber n» damit gleichzeitig mit der öffentlichen Straßenbeleuchtung zii beginnen. Verantwortlich für die Erfüllung dieser Vorschriften sind die Hauseigentümer dzw. tue von ihnen mit der Verwaltung des Hause» betrauten Personen, doch müssen diese der Polizti vorher ol» solche namhaft gemacht sein Es ist Übrigen» eine falsche Auffassung, die aber vielfach noch verbreitet ist. daß diirch das Schließen der HanStüren der Grundssick,- d-w. durch das Verschlosfenbalten derselben die Ver- pflichniug zur Beleuchtung fortfällt; in Mietgrnndstücken dienen Treppen und Korridore dem öffenthdirn Verkehr, sie müssen daher beleuchtet gehalten tverden ” 11 o h p e11 o n a t it o eft i i d) 11 n. (Hniimcfnq angestellt ist al» 1 eleqrapbcnlHtriär der charakterisierte Teieaiapdensttretst T i n a r t b e o In vietzen. Bestanden bal die iostlekretärprusting P.",aiststent R o 1 b tu wichen. Angenonunen ist aii Telegrapaen- gedUstn Lina Baiser m Gießen grei viUrg au»qeschirden. ,st die *ilfiu 8 d) ro a a b In Gießen. •• Die Hauptversammlung der Ludwig- und Alice-Stiftung findet am Geburtstage der Großherzogin <17 September) zu VenSbetm statt. Nach Dem letzten Iatn,s. bericht gehören der Sttftnng an 2610 Mehrer mit 36 584 Mk. lähilichen Voträgen unb einem oerstcherten Sterbegeld von 1 567 600 Mk Mit der Sterbekasse »st eine UntrrtüRunne- koste für envrrbfnnfAhmr LehrerOtöchter, bedürftige Lehrer», witweu- un .'chrerJwaifen zur deriislrchen AuSdildunq. sowie eine MUnue-TarlehenOkoste verbunden. •• Da» erste T egernseer Bauerntheater batte bei seinem gestrigen 1 z^astspiel in Steins (Harten einen guten Besuch und auch tzroße,» Erfolg zu verzeichnen Tie Bezeichnung Theater in insofern ungenau, al der größte 4eil de Programm» au» < dorgeia-igen der kdi». kövfigeu Gesellfchaft gesanglichen und deNomakorifcheri Vorträge:, ZUherjpiel und S-chubp'.attlertänzen besteht ? e >-e- sell|cha'i verfügt über recht gute Kräne . o eer . <> au»gezeich»»et. mit ihren Xarbirtungcn die Eigenart und den den letzten Wochen neu befestigt und teilweise mit Riem» pfloster versehen wurde, ist fertiggestellt unb nntbet für ben Verkehr srergegeben ivorben. M Jn Amerika verstorbene Hessen. Rentner Ronrab Paul aut Groß-Eichen. 73 Jahr alt, zu Waterloo. Iowa. — H e u ch e 1 h e i m. 5. Sept. Am Samstag abend hatte der Konsumverein Gießen und Umgegend für |net < inc Versammlung rinbrrufen, um ben Einwohnern den Zweck und die Ziele der rlonsumvereinsbewegunq einen Vortrag hallen zu lassen Referent mar Herr Büchlein- Mannheim, der sich ferner Aufgabe in U Jnmbigem Vortrage entledigte Er schilderte darin eingehend die Entwicklung und den heutigen Stand der KonsuinvereinSbewegung. Ta eine Diskussion nicht beliebt wurde, schloß der Vsrsltzende nach lurym Schlußwort die Versammlung, die gewiß manchen angeregt Lat, der KonsumvereinSbcwcgung Aufmerksamkeit zu schenken. th. Großen-Linden. 6. Sept. Morgen vormittag verlaßt da» 1. Bataillon der 8ler ihre Quartiere hier. Man hat zwar ein (besuch an die Brigade gerichtet, d»e Leute noch einige Zeit bei un- zu belasse«, aber leider vergeblich. Mali tadellos benommen unb, wie schon mitgeteilt wurde, auch tapfer bei der Arbeit zugegriffen. X. RI ein -Auheim (Hessen). 6. Sept. Da» von hier gemeldete, in grellen Warben geschilderte Ja m il i en dra m a, wonach der Aibeiter 91au fern Rmb erwürgt unb dann einen Selbstmordversuch gemacht hoben soll, stellt sich letzt m anderem Lichte dar. Die gericht-ärztlich oorgenommene Sektion der Leiche ergab feine Anhaltspunkte dafür, daß da» stmd eine» gewaltsamen Tode» gestorben ist. Tie Leiche m freigegeben worden. — In Seligenstadt brannten vier Wohnhäuser mit Nebengebäuden nieder. Q Lützellinden, h Sept. Mit großem Bebauern iviirde von der hiesigen Bevölkerung bie Absage der an« gemeldeten Einquartierung ausgenommen Die Leute hatten schon alle» vorgesehen, um den Soldaten em bequeme» Quartier zu bieten, unb nun waren aufeinmal durch die überraschende BefehlSouSgabe alle Vorbereitungen vergeblich gewesen. Nicht Tiphtheriti», die hier auSgebrocheu sein soll, sondern zwei le chte Erkrankungen an Scharlach waren die Ursache der Absage für die ongeniclbctt ihn« quortienmq. ( ) Marburg. 5 Sept Gestern und heute hielt hier der Mittelwest deutsche Stenographendund Stokze-Schrey bei zahlreicher Beteiligung seine 23 Buiideshauptversammlung ab Nachdem gestern abend bereit» eine Bundes-Hauvtvcrsammlung im Hotel Ireibhos vorangegangen war. srnloß sich heute friUy tn der Aula der Stadtschule ein össentlrche» Wettschreiben unb ein Iestvortrag des Professors S e r n e r - Stuttgart an AbeiidS sand anläßlich de» lüjährigen Bestehen» de» tnefigcn stmoaraohnivcmn» in ben Stadtfälen rtne Fest, feier statt — Durch blinden Ieuerlärm - e» sollte in der laserne brennen — wurde heute die gesamte Feuerwehr X. Hanau, 5. €ept. Auch hier ist nunmehr em Bi er» krieg ausgedrochen. Eine vom sojialbemofratischen Verein und dem GeiverkschastSkarlell einberufene . *frnittd)e Volk»- oersaminlung beschloß, fern Bier zu erhöhten Pr.-isen zu trinken, auch den kleineren Gefäßen den Krieg zu erklären. Gleich- zcitig wurde deschlosien, dem Bronnlwemgenufie vollständig zu entsagen. '• Kleine Mitteilungen an» Hessen und den Nachbarstaaten. Landwirt Batenin, Ratl e d> 11 in p t p»i- S chlechienmeaen wurde zum ®üi»«rmeiflet biefer Ke- weinde aeinöhti und beftotm». - Ter mpmnd’iaipcöeU u P. PHU Roßman n in Tarmftoe» kirne leinen dü •eburtitag. -----— - Reich»gericht»dries. Nachdruck verboten I S Leipzig, August 1900 Abwei« ung von L bcburl) Uncrfärf. daß er »n Bad Kau de»m Knabe» v de» Kelle B nu fht a»G> Ml ■ ■ mstumO **: HuenKÜMi mO liM ■ V utw ab bahn eiM Seh :: - f ..----*• • . > <......; aend ' u.c öm Uadasf . erteexir tbnMU auf Abwe jM brr mm Ä! x H erz» gibt n Momör En|s Betonder' S Ititsreiß . t-n xi Sieger der lehten Tafle bem Plane entactirn, in unmsttrll Nähe von Vans, in hm; '• in von Iuviso, m den 1 age» 3 bt» 7 Cttobe: n-ue h -'.njc zu k^ronirutten. la» Aervl da) iu T^eginn bu- Ja!:. -S erSstn, t m-.ictv unb aiuqoe’i Verbmdima mit Pan» bat. -unft nnr Ilugbahn von uni Metern au» und ist auch mit ^'^et luden lut llnt rbrruaunO Ilugirurfchmen gut rerlehn (hur Re,de von Geldpn« er,, unter 15 000 ,trank» oon der St .Jaro. ,tr6m berei:! Verfügung: ,m ganzen folten ubn ‘Bmi^ au»a"k|t rwtbrw Erfahrungen von Reim» imd für hte Beduiquni brr nn*« bereit- ve wertet So sollen We: bewerb< für nne, niten für den Muq in dem stärkste, Vind. für Il.ü,e über für ben lannfamitn, Ulug. der möq'ub ist. und fchl'efstich ii beiten Abstieg tm ,*H- Uflu • nach AbstcUen br# Mourr# c r« worben. Die Wahrten CrotOe türigbi». Cnulle Wiigdl begaun am am ic i um 4 Ubr 40 5ia Verlm mil einem ,iIul der 19 *?hiniten o.iucne. hh* -b< fU einer Höbe von H bi» tS JWeier. Dem tMuqc wobnien bet des Gropen '^enerolüotx» v. l’tollfc. b 1 'N u n br n mit -V) •*) SruniHii t > rnrb,gleit bei einer WiNdi'brrh von 9 7 3cfti meter zurück K«r/- »Kgrr ._^n^!xnr .* • »“z-nbe do» j imbr» jngrri.'.i! Mir nehM fl,,^ br: Boi'.zerbeh är.icheuug rar# Bauzäune# -ntnthrbre. «eil dadurW M retvm Hall br? Kkan ia bet Stnlr brr 2r:<-r*sbn • TttrrUlBir q br# B^letzi» uach her br^tor b-M Re k4 eox Bäckern Al bitte c‘lr* ae;c -r. *e:br, i ? trer.b br. cn K-n Nr «t*u « in btt lü.Jixu.'-i recht4 von der T?rnn unb btt fenrfmben Ätnbrr wiederholt Tcqiaaor lef'tn. s» ftr ihre -dailt? ;?ri aetan »ordpidiqr tonstigr Mahn, um fremde iiirtbvr argen die 3vUkh tfrrrt Unatbc-tiael »erüaubrt unb ihrer Waghalj^k.-it zu schüWvr. L'”BttX Nicht angnonn« werden ' Vermif*tc». • Eduard VII war unb ist ber Herr unb Okbtrtet Mannnm.'de. und Maibstde r rar. d ? br!annt^ tahi -chn'l tellenn. iucht in nr.tm Bntfe an den ..Giorno' ( nättn, wie rt das (Ktvorbtn ist. und nne der unvb ur--n i'-nstuii a.. ‘ m -- kr t*» vunt- v' nte v ..Vena bo v r u sie, »ich irqrnbroo uns bei irgend ivetdxt »Ndrafnbr-.! te L dirntlldifcit Ififlt, t< n«. 'kfN C tt • rn Irpr’,1 • sofort, irtc tr vor- »optf dl» zu 1 3u, n >: nn riet rtunr-n ipdtn ro n m Eul r u") n An allt v:,^. • It • - -r i rr ‘r - . ’.nf | roollen, wir fte nch amuitcbm baten' König Ebuard ist f» der dir Mod- >a4 stnorst mit fn den Btumm tu *rt nnmsl Änte® b HU i«e ben »l ifnOm uui dnuerktru. üütztru i* anf ihn Der erste €*nK nari nrm '(hexten Boden her »werte Humb stürmie trotzdeM werter auf den R« cu4 fast ar bet Erbe, brr au uns IcHcrtn» cm •«**_** aiabr» oder butter nun Hecke io lange, bt» fit nn v-* Vom 7. bis 10. d. Mts. einschl fällt die Sprechstunde aus, 4900 Br. v. Hippel Von $Ser Reise zurück Mainz, Höchst i. O., Darmstadt, den 4. September 1909. 4916 "W1 4909 Verlag von Emil 4917 Preis: 40 Psg. Preis: 40 Psg. O Preis: 60 Psg. (a4/e) Preis: 60 Psg. reinigt die Zimmerluft in Gießen. Musikinstrumente und vertreibt unfehlbar die Fliegen und anderes lästiges Ungeziefer 0 MORS Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Luise Steinberger Auguste Schlich geb. Steinberger Heinrich Steinberger, Bauinspektor Gießen, den 6. -September 1909. Marktplatz 1. Halle a. b. S., 6. Sept. Die rechtsstehenden Parteienverzichtetenau feineeigene Reichs- t a g s k a n d i d a t u r und der gleiche Beschluß steht bet den der Bcstattnngsgenosicnschast der freien Schretuervereiuigung Gießen gMWoirf } Kgr. Sachs. 11 Technikum Mittweida Direktor- Protesaoi Hont. Höhere technische Lehranstalt für Elektro- u. Maschinentechnik. Sonderabteilangen für Ingenieure, Techniker u. Werkmeister. ElektroL u. Mosch.-Laboratorien. Lehrfabrik-Werkstätten. 6. Schul), i 3610 Besuchei Programm etc. kostenlos v. Sekretariat. Dr. Meyerhoff zurück. Professor Wämser s Neue Harte des Kreises Wen. In Hähenschichten-Darstellung und Relief-Manier. Maßstab: 1:100000. — Mit den wichtigsten Wegemarkierungen. In fünf Farben gedruckt und in Umschlag kartoniert. Danksagung. Für die Beweise liebevoller Teilnahme an unserem schweren Verluste sagen mir herzlichsten Dank. Znschneide-Lehrnnstnlt saifenM« m Gründliche Ausbildung im Maßnehmen, Muster- zeichnen, Zuschneiden und Anfertigung von Kostümen aller Wrt, Kinderkleidern, Hauskleidern »sw. 06346 Beginn des Kursus am 13. Scptbr. — Anmeldungen nehme jederzeit entgegen. Lina Petri, gepr. Lehrerin. Original-Drahtmel-ungen. Ter Abschluß der Flottenmanöver. Kiel, 5. Sept. Der Kaiser besichtigte heute nachmittag den Küstenpanzer „Hildebrand". Abends um 7 Uhr sand Paradetafcl für die Flotte bei dem Kaiser in der Marineakademie im großen Saale statt. Im Verlaufe des Mahles erhob sich der Kaiser KU einer Rede, welche mit einem dreifachen Hurra auf die Kaiserliche Marine, vor allem aus die Hochseefwtte schloß. PrinzHeinrichvon Preußen erwiderte mit einem Trinkspruch auf den Kaiser. Kiel, 5. Sept. Der Kaiser ist abends um 10 Uhr nach Stuttgart, die Kaiserin abend um 11 Uhr ebenfalls nach Stuttgart abgereist.' Die Polarreise Cooks. Washington, 6. Sept. Präsident T a f t hat an den Dr. Cook, der ihm telegraphisch die Erreichung des Nord- poles mitteilte, ein Glückwunschtelegramm gerichtet. : Wrights, sing um 4 llhr 40 n bauerte. M'M i Fluge wohnten w Der OberstkommanM dmiral v. Mer um LchwarzkoPM bcu ° t lebhaft' Oi»twn«J leidigen Fluge mc. Runbeninit aOW« Mrke von 9-< Todes-Anzeige. Verwandten, Freunden und Bekannten die traurige Mitteilung, daß es Gott dem Allmächtigen gefallen hat, meinen lieben Sohn Georg Bartsch nach langem, mit^Geduld getragenem Leiden heute mittag 12 Uhr im 28. Lebensjahre in die Ewigkeit abzurufen. Im Namen der tieftraucrnden Hinterbliebenen: Gertrud Bartsch Wwe. Gießen (Bruchstr. 15), den 5. September 1909. Die Beerdigung findet am Dienstag dem 7. September, nachmittags 4 Ubr, von der Kapelle des neuen Friedbofs aus statt. 4907 Danksagung Für die vielen Beweise aufrichtiger Teilnahme bei dem Heimgange unserer lieben Olga sagen wir unseren herzlichsten Dank Familie Klamp. 5*8« Md d>° * ’• 1 iraenb I ,6SS?“«|£3 L-Ärt it i«”?1 5 IC rSM Dr. med. S^uelEer Liebigstratze 47. 4903 < eine Ente fassen konnten. Es erfolgte ein kurzes, svrung- Vorwärtsschnellen, ein rasches Zugreifen und ein schleu , * Verbergen der Beute in irgend einer Deckung. Am Lager dieser Hunde, in einem Roggenfelde, lagen viele Federn ixiusge^igel und unendlich viele Wrldknochen. Ein tüchtige. ilmmin sckroß noch mancherlei BrnrüHungen beide Hunde tot i i[t ein im-! kmürdige Zug bei verwilderten Hunden, bap. ihre Zagdlnst am liebsten in Gesellschaft üben. Ost ist ein der Verjuhrer des andern. Plötzlich ist bei ihm viclleiäu [jd eine zufällige Hasenhetze die Naubtiernatur erwacht. Glücki i ihm dann noch, Jungwild oder krankes Wild zu sangen, j n tritt bald die ursprüngliche Natur mit einer gewissen nschasllichkeit in ihre Rechte. Zuletzt haben solche Hunde Ende Februar 1909 im Westerwald durch ihre Taten Land , e sowohl wie Forstbeamte in Atem gehalten: denn nach der Lyn Anzahl gerissenen Rehwildes glaubte man eine Seit» es mit Wölfen zu tun zu haben. Die Rückschlagserschei. ■ £cn, die auf ihre Abstammung von Raubtieren Hinweisen, | en so trefflich ausgestaltet, dost sich diese verwilderten Hunde C,rem Auftreten nur unwesentlich von Wolf und Fuchs unter ten. Sehr beachtenswert ist dann auch noch die Beobachtung, L iid) eine Hündin vor drei Jahren in der Nähe von Mörs f -reiem Felde eine Höhle grub und dort vier Junge bekam, r Tier stammte aus einem Haushalte, wo es gut verpflegt V behandelt wurde. Auch war dort reichlich Gelegenheit zum p;8cn der Jungen vorhanden. Es ist in diesem Fall wohl V anzunehmen, daß man es mit einer interessanten Rück- irgserscheiuung als mit einem zufälligen Spiele der Natur V t an hat. Kleine Tageschronik. Der zweite Sohn des Fürsten Philipp zu | len bürg, Tr. Sigwart Graf zu Eulenburg bat sich mit der Imaertlänflerin Helene Stägeina n n verlobt. Fräulein Stage- j,. T ist die Tochter des verstorbenen bekannten Leipziger । icnleitcrs und Schtvesier des rBerliner Hoischauspielers Tr. |. ,kinann. Grummetqras-Bersteigerunqen. Fürstlich Solmsische Lbcrsörsterei Hohensolms. Freitag den ^O^^cvtembcr^^^^^ Oberlemp. Anfang »Auf der 4 iih" ^nachmittags Gemarkung Mudersbach. Anfang Teich Nr. 1. Samstag den 11. September: . 9 Uhr vormittags Gemarkung Erda. Anfang „Krahwiese . 4 Ubr nachmittags Gemarkung yobcmolms. Anfang „Born- wiese". ~ .Montag ^”n ' ^E Geumrkung Frankenbach. Anfang »Lange wiese".__B>_ ■ d-sN« 'J-Ö-:1 "Kttiiht oh. t. «Miß*» MD ^lrbeitsvergebung. Das Liefern und Anbringen der für die Schlachlhoserweite- rung erforderlichen . ... . Lberltchtfcnfter e»n,chl. Verglasung '0^Mittwoch den 15. September d. I., vormittags 10 Ubr öffc1111 id'^utrnibe^n ^verdem, ^.^^-tieschreibung und Bedingungen liegen bei uns zur Einsicht offen. Angebote auf vorgeschriebenem Formular, das daselbst erhältlich, find bis zum genannten Termin an uns einzureichen. — Ziischlagsfrift 14 Tage. B /» Gießen, den 4. September 190!». Städtisches Hochbauamt. Gerbe (____________________ Plan ber Stadt Gießen Bis auf die Neuzeit ergänzt vom Städtischen Bauamt. Maßstab: 1:10000. In fünf Farben gedruckt und in Umschlag kartoniert. Bekanntmachung. Das Polizeireglement vom 24. Februar 1862, wonach die Garten- und Feldbesitzer an den ihren Grundbesitz an öffentlichen Fahr oder Fußwegen cinfricdigcndcn Herren im tarne oev Monats September die neuen Snrößlinge wiederholt zu beichnelden oder zurück zu binden haben, ivird mit dem Anmgen wiederholt zur ösieutlichen Kenntnis gebracht, daß Zuwiderhandlungen am Grund des Art. 43 des Feldgrasgesetzes mit Geldgraie von 1—10 Mark bestraft werden. 15,0 Gietzen, den 2. Sevtember 1909. . Großherzogliche Bürgermeisterer Gießen. Z, P.: Nelle r. ■ in-, ,-rf xndschube. 8 Mille Zigarren, iw- - Ü:i 'Stühle, 3 Tische, 1 Büfett, 'i groE' i>'- WLifchsvfa, 1 Schreibtisch, 1 vollst. et- ö-«r sie, VVA- r K't; 2 Kleiderschranke u. andere lö teL 14876 Jse Bersteigerung zu 1 sinder tirnnmt statt. dorn, Gerichtsvollzieher NationaNiberalen bevor, so daß nur Reimann (Freis. Polksv.) und der sozialdemokratische Kandidat einander gegenüberstehen. Stuttgart, 6. Sept. Vie der „Schwäb. 9?7erkmeldet, wird der Kr o n p r i n z nicht an der "Parade teilnehmen, da seine linke Dange durcb einen Despensttch so geschwollen ist, daß der Arzt Bedenken gegen die.Tettnahme hat. Paris,6 Sept. Die Reparaturen an dem verunglückten lenkbaren Lu st schiss Rspublique sollen so beschleunigt werden, daß sie in 10 Tagen beendet lind, so daß das Luftschiff noch an den am 15. beginnenden. Manövern teilnehmen konnte. Paris, 6. Sept. Das „Petit Journal" macht darauf aufmerksam, daß Graf Zeppelin seit 1861 Ritter der Ehrenlegion ist. Der Gras erhielt von Kaiser ytapoleon die Auszeichnung anläßlich einer militärischen Studienreise durch Frankreich. Helsingoer, 5. Sept. Der dänische Dampfer Lolland", auf der Reise nach Korsoer, ist am Mittivoch früh in der Nordsee infolge von Verschiebung der Ladung 80 Kilometer von Blyth gesunken. Sechs Mann der Besatzung nnirben von einer schwedischen Bark ausgenommen und in Helsingoer heute an Land gesetzt; der Kapitän und die übrigen neun Mann der Besatzung, sowie ein Passas gier werden vermißt und sind wahrscheinlich umgekommen. (fine ^reuenbe Neuheit, welche die Kinder fvielend Geschick- lickkeit erlangen läßt und gleichzeitig Anregung verschgsit. erkalt auf Diinsch jeder Leier dieser Zeilen fouenrret von Neitle s Kinder- mehl G. m. b. H, Berlin S. 42. ES ist dies eine Aussckmeldepuvpe mit drei verschiedenen, allerliebsten Gewändern, womit die Kinder sehr gern und lange spielen. Auf Wunsch wird auch eine Probe- kose des berühmten Kmdermehles umsoii't beigesiigt._________ss-’.o ^tung eines K ■ I ung eines LnftL I !«füt. A bereits seit de Mte ßn des Erfinders WZ ^rtikalaussni? I ^rben. $ormefnt' I ^tegsminister gebe I oer ZuslnnmensieüAD tl9 tverden ■ Ter KriegsnnE i o.er den Apparat tzschen Tatarinow 11 1 Vertrag erklärte, I ,e Kraft eingebüßtV I unverzüglich zu rm I tschiss. Wieunst I nwärtig die Maschii ■ tschiff nach dem M ■ auminhalt hat unbk i iWestellt hiybtn j, I und unter Ausschj l von dem Jngenieinj» ^oche in Paris i | in Reims hat zur I tderer Orte ähnliÄ b w res Interesse bringa: | ntgegen, in immiüft - Juvis», in den Lager.» ' anstalten. Tas Aerebe * wurde Md ansge^Ä : Flugbahn von fünf i. t zur Unterbringung i ihe von MMscn, ‘ Paris, stehen bereit . ife ausgM wibtn. .jj ding uns der ntura ii« be für einen guten r- l ir Flüge über öindm j ist, und schließlich iüi> I en des Motors veranp ß In ber Kaserne des 4. Feldartillerie-Reqiments in Augsburg brach Feuer in einem Mannschaftszimmer mit 18 Belten aus, verursacht durch eine Lampenexplosion. Zwei Soldaten, die vorn zweiten Slockiverk auf die Straße sprangen, wurden lebensgefährlich verletzt. Giehener lvetterdrenft. voraussichtliche Witterung für Hesieu am Dienstag dem 7. September: Regeinalle. Starke stürmische Lüdivesiivnide. Kühl. Versteigerung. ZienStag den 7. September ld.IS., nachmittags 2 Uhr, üer- »ere idi Neustadt 55, dahier, i>en Barzahlung: 1. 1 Schreibtisch, 1 Kleider- •firenf, 1 Tisch, 1 Sofa, 2 Nohr- üh le, 1 Spiegel, 1 Wasckkomniode, ; ll'Lumenftänber m. Tovf,6Schieb- friven, 7 eiserne Bettstellen und 1-^itzbänke: L 4 Pferde, 2 Rollwagen, i Aasserwagen, 1 Fahrrad, 1 tiamno, 1 Gasmotor, 1 £r> iilriou, 000 Paar waschlederne ■ I Llisüßt öoarc und schmerzlos KU Professor Dr.Groneivuld’K BMI Pulver. Dose Ml. 1.50. Allein echt: M PelikanMpotbeke, Kreuzplatz 2. W 3047j Bullenverkaus. Donnerstag den 9. d. Mts., oorm. um lO1/t Uhr, soll ein der Gemeinde Nuttershailsen gehöriger abgängiger Faselochse auf der unterzeichneten Bürgermeisterei meistbietend versteigert werden. Gleichzeitig beabsichtigt die Gemeinde einen jungen sprungfähigen Faselochsen Vogelsberger Rasse anzuschaffen, und wollen Besitzer von solchen dies der unterzeichneten Bürger» meisterei nütteilen. Ruttershausen, den 5. September 1909. 4898 Großh. Bürgermeisterei Ruttershausen. Klinket. i tif io r.. fmi edS i'jl T|L - L repariert 'iht' 00,1 ■ " rief F'- Ferdinand Bauer, [4476 ■ ^i irumenteiimacher, Wolkeng.11. , t^^Slich frische Prcinelbecren. te ffl'Vn n ■: •J Aslerweg 1. Nene boll.Vollbcringe «1.5Pfg. Neue Salz- u.Cfsiggurken o Psg. Neue Zitronen Diitzend 60Pfg. Neue Linien per Ptund 25Pfg. 'Jicncd Sauerkraut Pfd. 10 Psg '.Ucncd Mrünforn Pfund 35 Psg Ja. siidfranzösische Trauben 4730j per Pfund 28Pfg. Frische Eier 10 Stück 65 Pfg. H. Heyne, Walltorstraße 5. Telephon 322. Reparatur von Loenholdt-Lesen. Zwecks fachmännifcher Fnstand- fetzung, die unter meiner Leitung geschieht, wollen sich die Bentzer von diesen £?cfcn vertrauensvoll an -v. F. 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(Menen Diele Cant leiben, wie juckende Termatoien 1*1*» Schuppenflechte iVioriafibL Seborrdoen beS topfe» u. (.«estchiS, Bautincken. einfache, eitrige und entzündliche Äcne ((Hcsichtspickcll, ftnrnnkulofe.Schwielendildnng aittbtiofiv1, vrertao der ttuiber, dir an. (*lzeme »uckenbe Jhtöt- cheni. ulro. verordnet Herr Pr. med Dch Lvezialarzt fiir Haut- leiden in Sl. mit beitem Erfolg -lucker'» latent Medizinal Zeile, ä 2td. r<» -Vf H5 tg> u. 1A> M (X *.16, Itarffte Aorni«, im herein mit Zuck^Z Cfreme 73 Bf u. 2 tn. Echt bet der Hut verntato Bpotbeke 'Euael-Avo tbefn. Marltplav chirtch Avo tbcfe. Ärcui Troaerie, ttobn- ne, .trnnthnier ?tt 39. tdwen Troacrie, ®. Klidinger. *lu’i Siebers Hepfeltee Ka möge »Ich ein Jeder merken, will er mal aelne Nerven starken. 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