Erstes Blatt Freitag 6. August 190» nur Eucharistie im öffentlichen Leben" und Mr. Thcllier de Poncheville über „Die Eucharistie als Sakrament der Liebe". lcu Nachrichten übe ll Einspruch, der den Fortfall eines Vorgartens Eisenbahn und Frankfurter bezweckt, stattzn- ihren Entscheid, nicht öffentlicher Mast. u ft 1909: geben sei. Die Versammlung trifft Folgende Bebauungspläne Sitzung vorgelegt und genehmigt: 1. Gelände zwischen Mittelweg, K 1»‘ denrgemäß werden in 159. Jahrgang bekannte Leute. Der Vertreter des Rcuterschen Bureaus in Cowes hat ron bem russischen Botschafter folgende Abschiedskund- ^ebun g b e v Kaisers Nikolaus erhalten. Der Kaiser *)at einen tiefen Eindruck empfangen von seinem Besuch in England. Die herzliche Aufnahme, die er und die Kaiserin )on feiten der königlichen Familie gesunden, der Empfang durch die herrliche Flotte, die ihn in Cowes begrüßte, die Haltung der britischen Staatsmänner, der Bevülterung und iia Presse, das ailcs sind glückliche Vorzeichen für die Zu- llinii. Cs ist des Kaisers fester Wunsch und Glaube, daß ■ dieser allzu kurze Besuch nur die glücklichste Frucht ui gen lann in der Förderung der freundlichen »E-esühle zwischen den Regierungen und den , Böllern der beiden Länder. Wie die Kieler Neuesten Nachrichten aus sicherer Quelle Asrtcqn Tcrribtk1 H iimtiid'e SJcflnfigut I cineurs von Teulst | ictc bei Gcsclljchtz I ii. Die Meldung« H aleichzeilig gemat H Bezirksamt Sübtri} 1 ncr habe der $n 8 armbad gute, halt i läßt vor allem « n deutschen Tiamanla ?] .5 sehr erjuulilh > :/ (fiten sein, daß ür mens sich auch d » erfahren, wird die Zusammenkunft des deutschen .‘l aisc r SmitdcmZaren nicht wie bisher gemeldet, am ■L August, sondern bereits am 7. August erfolgen und zwar ■ oief hoher See zwischen Kiel und Swinemünde. Diese Dis- Wtc-iitionsönderung erfolgt mit Rücksicht aus die Sicherheit ■ ces Zaren. llti Aus Stadt und Land. Gießen, 6. August 1909. ** Lehrerpersonalien. Uebertragen wurde dem Lehrer Adam Christ zu Hirschhorn eine Lehrerstelle tut der Gemeindeschule zu Heppenheim a. d. B.; dem Schul- amtsaspiranten Hch. Schmelz aus Elbersdorf (Preußen) eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Wallenrvd. ** In den Gesellenausschuß der hessischen Handwerkskammer wurde für den 3. Wahlbezirk Backer Gg. Ehrhardt, beschäftigt bei Bäckermeister Val. Frey in Gießen, als Mitglied und Backer Otto Haak, beschäftigt bei Bäckermeister Ludwig Müller in Gießen, als Ersatzmann gewählt. Im 2. Wahlbezirk wurden Spengler Bruno Konr. Kohlstädter in Offenbach als Mitglied und Schneider Johs. Heim als Ersatzmann, im 4. Wahlbezirk Bäcker Christian Dieden in Alzey als Mitglied und Bäcker Joh. Kramer als Ersatzmann gewählt. ** 53 o n der Obsternte. Soweit es sich überschauen läßt, haben wir in der Umgebung von Gießen nur eine geringe Aepfelernie zu erhoffen. Tie an den Kreis- srraßen gepflanzten Bäume sind vielfach nur vereinzelt mit Zar Hifolmis hat gestern vormittag in Cowes an Bord des „Standard" I Deputationen der Städte London und Portsmouth sowie Der Handelskammern von London und Liverpool, die dem 1 eifer eine Willkommeuadresse überreichten, empfangen. Der laifer verlas in englischer Sprache die Erwiderung, in der cimal nionntl. £cnb= wirtschaftliche seitfragen 7\ern|pred) - Anschlüße: für die Redaktion 112, Verlag u. Expedition 51 Adresse für Depeschen: Anzeiger Gießen. reich dienen werde. In der Erwiderung auf die Adresse ier Londoner.Handelskammer sprach der Kaiser die lieber §cugung aus, daß die Handelsbeziehungen zwischen Ruß- lanb und England eine Förderung erfahren werden durch die jüngst erfolgte Bildung einer russisch-britischen Handelskammer in Petersburg und einer russischen Sektion in der Londoner Handelskammer. Um 3 Uhr 40 Min. nachmittags erfolgte gestern die Abreise der Zarenfamilie von England. Kurz zuvor hatte man noch eine kleinere Ueberraschung, als plötzlich ein Ballon über dem Solent kreuzte. Ob die Ueberraschung zunächst eine angenehme war, wird nicht gesagt. Bei den Offizieren □am Patrouillendienst und mehreren Booten erregte die chten. ic'inde. BüMlnfagty sl 1909: polrtzsche Tagesschau. Internationaler Katholikentag. Unter ungeheurem Andrange von Laien, sowie niederen und 8 höchsten fUeruevn der katholischen Kirche aus allen Teilen der Welt ; nmri)e der 20. E u ch a r i st t s ch e Kongreß in Köln mit einer Iqstenllichen Versammlung im Langfchifs des imposanten Tomes, der ■ euiind)en Blumenschmuck trug, eröffnet. Da die erste Versammlung ntmt gottesdienstlichen Charakter trug, war das Allerheiligste aus | bem Hochaltar entfeint, weshalb auch nicht die einige Lampe brannte. Um die Akustik des Tomes zu verbessern, hatte man eine I besondere Rednertribüne auigeschlageu. Unter den hohen Geist- l chen fielen «vor allem die drei Kardinale, der Legat und die Crz» Iliichöie von Köln und lUoilnnb in ihrer roten Kardinalstracht auf. sflir sie waren neben den Sitzen der übrigen Bischöfe erhöhte Plätze vorgesehen. Unter den Teilnehmern befanden sich ferner Angehörige les Vlaltheser- und Iohaunuterordens aus den Reihen des rhein. irb ivcfifäl. Lldels und zahlreiche Damen. — Pfarrer Jansen tWen-Ruhr) verlas zunächst das uäpftliche Schreiben, in dem die Eilsendung des Kardmal-Legaten angekündigt wird. Darin wird iev Kongreß beglückwünscht, daß er eine so vortreffliche Wahl in freier uralten hervorragenden Stadl, einer Blüte katholischen OlauvenSbekenntiiisses, als Tagmigsort getroffen habe. . Ter Papst druckt seine Freude aus über die vielen Anmeldungen zu der Ver> ienunhing, und ersucht den Legaten, als Beweis seiner väterlichen riebe den Veranstaltern des Kongresses seinen päpstlichen Segen zu uterbrmgen. — Darauf nahm der Kardinal-Legal V a n n u t e l l i des Wort zu einer lateinischen Ansprache, die er mit dem deutsch flt pvouicncn katholischen Gruß „Gelobt sei Jesus Christus' einleitete. 6r nannte den Kongreß ein großartiges Schauspiel, das keinen Jioeifcl daran aufkommen lasse, daß die Kirchengeschichle Teutsch- Irids, die schon so viele herrliche Taten au'weise, ein neues Ruhmes- blatt erhalten habe. Keine andere Stadt wie Köln wäre so geeignet zu einer derartige» katholischen Kundgebung, Köln, das ton den ersten Anfängen der Religion an Christus augen- toeinlid) mit außergewöhnlichem Wohlwollen geliebt ^habe, das lut würdig befunden worden sei, die heilige Stadt und da- deutsche Rom genannt zu iverden. Ihr Lob kündeit die Taten ihrer Geschichte, ihre Oberhirlen und die Reihe der hervorragenden Tlänner, die durch heiligmäßigen Lebenswandel und durch einen ehrenvollen Rainen in Kumt inib Wissen- syaft hervorleuchten. „Hier ist in Wahrheit das Haus Gottes und bik Pforte des Himmels«. Ter Karduial-Legat bringt schließlich bein Kaiser eine' Huldigung dar, dessen gerechtem Gei'le es nicht miflangen sei, welche Bedeutung die Freiheit der Religion für den Staat habe. Er danke dem Komitee für die Vorbereitungen, Tür bie ehrenvollen Kundgebungen während seiner RlieinTahrt und vtnscht, daß der Kölner Kongreß unter dem göttlichen Beistände dir erwarteten Früchte tragen werde. — öierauT begrüßte Kar- bnial Fischer (Müln) die Versammlung zunächst in deutscher Sprache imb dann in Einzelanreden die holten ^birchenmrsten, bnt Kardinal-Legaten aus lateinisch, die deutschen Bilchoie gut dNitsch und schließlich in lateinischer ZusammenTastung „alle die -siebten hochwürdigsten Brüder, Bischöie und Äebte, die, obloohl tarch Sprache, Gewohnheiten und Länder getrennt, dennoch bie 'miderliche Liebe mit unlöslichem Bande verbindet. " Daraus richtete der Kardinal einen Gruß in Tranzosilcher Sprache an die Laien, die aus nichtdeutschen Ländern zum Kon- Ijrcsse gekommen und betonte zum Schluß, daß der Kongretz teilten politischen Anstrich habe, sondern eine ausschließlich rcligioic ioer^ tititaitimg darstelle. — Im Namen der Stadt Köln sprach Oberbürgermeister Wallrafs Worte der Begrüßung. Die geiamte Bürgerschaft bringe dem Kongresse ehrende Achtung entgegen, . bie jeder reinen Regung religiösen Empsindens g- bährt Daraus folgten drei religiöse Vorträge: Pros. Dr. Es ser Bonn- 'taach über >,Die Eucharistie als Geheimnis des Glaubens", der staunte AbgeordLÄL W.ar x (Düsseldorf) .über „Das. BelemMrs KL-"-" Erscheinung jedenfalls große Bestürzung. Sofort wurden -Tiachsorschungen angcstcllt, aber die Unruhe blieb bestehen, | bis gemeldet wurde, die Luftschiffer seien in Cowes gut lt$c igcil lüft. Tic iciui Territoncs t crgehcudcn Südj::1 30 sh. in Öen Itflti >a 150 Prszetz t«■ ic stüruiischc iwt chva 40 ü । idlt aUiulan^x I noch nicdiigci wr I z ifi bessiideis hu I cn Steinen bie N I fbung der Öeicllid»' ’ on nd:t btarat ist-- ! matt) erscheint c; « j d nähere Meldung 1 befürworten könne. Die Versammlung entschied auch in diesem Simr. Zu einem besseren Ausbau deS WegeS nach Bänningars Fabrik hat unter gewissen Bedingungen die Eisenbahnbeliürde;. die Mitbenutzung der Böschung des Eisenbahndammes gestattet. Die Versammlung ist mit diesen Bedinguirgen einverstanden. Die Versuchsfelder des landw. Instituts, die von der Stadt gepachtet sind, reichen nicht mehr aus, man wünscht ihre Vergrößerung durch eine Fläche zwischen dem Llnne- röder Weg und der Licher Straße. Das Stuck brachte der Stadt seither 220,05 Mk. Pacht. Die Stadtverordneten haben gegen eine Verpachtung an die Universität zum gleichen Preis nichts einzuwenden. Ein Verkauf eines ausgebeuteten Steinbruchs an der Hardt an den Anlieger Daniel Weller von Heuck-clheim für den Preis von 300 Mk. sindet die Billigung des Kollegiums. Eine Verkehrsdebatte. Die Finanzdeputation schlägt vor, für den rteu zu verlegenden Woerl-Führer von Gießen dem Verleger einen Zuschuß von 150 Mk. zu gewähren, wogegen dieser der Stadt 300 Exemplare des Führers sich verpflichtet. Mdn war der Ansicht, daß die Bücher dem Verkehrsverein zu überweisen seien, der davon gewiß nützlichen Gebrauch machen könne. Stadtv. Helm bemerkt, daß nach ferner Erkundigung die Städte Mainz und Worms ztvar früher an den Verlag für die Führer durch ihre Städte Mich Zuschüsse bezahlt haben, in neuerer Zeit dies aber nickst mehr geschieht. Dagegen unterstützen beide Städte die Vert'ehrsvereine am Platze. Es handle sich hier Um ein Privatunlernehmen, das doch die Städtesührer verkaufe und damit ein Geschäft macht. Außerdem werde mit der Herausgabe solcher geschäftsmäßig .hergestellten Führer wenig erreicht. Unser Verkehrsverein habe einen sehr schönen neuen Führer her au s- gegeben und lasse cs sich sehr angelegen sein, ihn zu verbreiten, er halte es daher nickst für nötig, den Woerl -Verlag zu unterstützen, wenigstens nicht in der vorgeschlagenen Höhe, lieber solle die Stadt dem Verkehrsverein eine Unterstützung zukommen lassen. Der Oberbürgermeister erklärt, daß der Gießener Verkehrsverein noch nie bei der Stadt um eine Uirterstützung eingekommen sei. Er verkenne nicht, was der Verkehrsverein, besonders aber Stadtv. Helm als dessen Vorstandsmitglied zur Hebung des Verkehrs leiste, aber dessen Führer sei doch in keiner Buchhandlung, besonders nicht in den Bahnhofsbuchhandlungen! käuflich. Richt jeder, der sich über eine Stadt informieren wolle, wende sich an den betreffenden Verkehrsverein, sondern er kaufe fiel) einen Führer und zwar meistens den aus dem Woertschen Verlag, der gut und billig sei. Er begreife nicht, wie man sich gegen diese Ausgabe sperren könne, die doch die gleiche Wirkung bezwecke, die der Verkehrsverein anstrebt. Stadtv. Emmelius schlägt vor, dem Woerl--Verlag wie seither, ohne die Gegenleistung von 300 Blicksr 100 Mk. zu zahlen und die anderen 50 Mk. dem Verkehrsverein zuzuwenden. Stadtv. Haubach erklärt, daß das Büchlein des Verkehrs- oereins nur eine Reklame, eine Propagandaschrist für unsere Stadt sei. Tas Werk von Woerl sei aber ein wirklicher Führer für dm Fremdm, der nach Gießm kommt. Er ist der Ansicht, daß man dem Antrag der Finanzdeputation mtsprechm soll und mit einem Zuschuß von 150 Mk. 300 Bücher erwerben soll, für die man, wenn sie der Verkehrsverein ablehne, schon eine erfolg- 5 ring en be Verwendung finden werde. Hierauf wird der Zuschuß von 150 Mk. bewilligt. Die Wirtschaftsgesuche des Josef Gentner für Rodhrimer Straße 36 lBiebertal) und des Heinrich Pfeu^t^r für Walltorstraße 34 (Alte Post) — es handelt sich um dm Uebergang bestehender Wirtschaften — werden befürwortet. Ein Gesuch des Fr. Weber um Logier- ivirtschast für Tiefen weg 4, wird wegen des mangelndm Be- dürfnisses nicht befürwortet. (Es befindm sich in der Nähe und zwar nicht über 50 Meter entfernt, iricht roeniger als acht Wirtschaften resp. Ausschankstellm.) Bebauungsplan. .Der Bebauungsplan für die Schwarzla'ch, gegen dm Bauunternehmer I. G.g. Pfaff Einspruch erhobm hat, ist vom Ministerium mit der Maßgabe zurückgekomm-en, daß dem [(cr ‘ !'' tiii ,* s,, )er ~ i AH ki 1 Schaden.i ■ Bank • ' Sl™5’8®*. lc. durch dos «W ^bfutenba '“r >'um Teil Jr 7>>c Xcrmir; 'dMd neue (fe.. 5 rciiweilch fut, 1M Aobüfcn be. uuongrcichen $t:i ur cntiernic Lichn, lot -u onzichenb!.. : die Aobmehm^ erhiiltuisse es nitz r ^seitschafl, btS ; der aller andern achttägigen Turins Tanipser „siaiir V'.lhclm der Groxe '* >c 14 Tage n cder mit den Straße: 2. Gelände bei der Heyligmstädtschen Fabrik: 3. Gelände zwischen Marburger Straße, Ost-Anlage, Moltkestraße und Kaiser-Allee: 4. Gelände zwischm Landmannstraße und Läichen- wäldchm. Die Pläne wer dm alsbald öffentlich ausgelegt werden. .**£*.•$ ßergffer . . - XA itte •«;, . ' len Y* , • Lloyd - , , « ' ßahmeyer • Scbackert . , >r Ber’ffer\ 1 *5^1 Beiwerk- • _ B re ä. Sisen4ndaitrie17y Handel^ ' Her ßank ' 210 .Koooaadi1 Sitzung der Stadtvexo2*dneten. th. Gießen, 6. Aug. Anwesend: Oberbürgermeister Mecum: die Stadtverordneten: Brück, Eichmauer, Emmelius, Faber, Grünewald, Dr. Gutfleisch, Habmicht, Dr. Haberkorn, Haubach, Helfrich, Helm, Huhn, Jann, Jughardt, Löber, Plank, Simon, Troß, Wallmfels, Winn. Mitteilungen. Die Bäcker-Zwangsinnung hat mifgeteift, daß am 18. und 19. August d. I. in Gießm und zwar vormittags 11 Uhr die Bäcker-Innungen, Verband Mitteldeutschland, tagen werden, wozu eingeladen wird. Der Oberbürgermeister gibt den Stadtverordneten Kmntnis von einem Schreibm des Bäckermeisters Deibel am Muenweg, worin dieser Erklärung abgibt, daß die Interessenten es ablehnm, zur Erwerbung der Wiegandsck>en Hoft.-ite ein finanzielles Opfer zu bringen lwir hoben bereits darüber berichtet). Professor Hansen hat in einem längeren Schreiben auf dm störenden Betrieb des Schlossermeisters Hansel Beschwerde geführt und um Cingreifm der Stadt gebeten. Die Dersaimillung ist damit einverstanden, daß die Bürgermeisterei als solche, dem Pctmtm in einem Schreiben darlegt, welchen Standpunkt in der Angelegenheit die städtische Verwaltung einnimmt. Hierauf erstattet der Oberbürgermeister über dm ihm vor gelegten Rohabschluß der städtischen Werke für 1908 09 Bericht. Danach hat abgeschlossm: dasG aswer k mit 144 654,08 gegen 146235,17 Mk. 1907-08, das Wasserwerk mit 129 334,08 gegen 120 034,07 Mk. 1907/08, das Elektrizitätswerk mit 145 354,08 gegen 132 118,07 Mk. 1907/08. Es ergeben diese Summen int ganzen 423342,08 gegen 398 387,07 Mk. 1907/08, also eine Mehreimtahme ton 24 985,01 Mark gegen das Vorjahr. Woher es kommt, daß das Gaswerk im letzten Jahre in seiner Eittwickelung zurückgeblieben ist, hat der Vorsitzende noch nicht feststellm können. Jcoenfatls aber sei der gesunde Fortschrüt des Wasser- und ElettrizitätÄverkes erfteulich. Baugesuche. Der Eisenbahn, die am Rodverg, in der Nähe des Bahnkörper eine Waschküche erbauen will, fehlt dazu der erforderliche Dispms, der von dm Stadwerordneten befürwortet wird. W. Rinn hat an der Weserstraße ein Grundstück, das er mit 3 Häusern bebauen will. Ein Teil des Grundstücks hat nicht die cr^rteaicrc Tiefe zum Bebauen. Ter Oberbürgermeister, sowie die Stadtverordneten Winn und Huhn sind im Gegmsa?. der Sflubyzutaticn, der Ansicht, dqß taan dm erberesen Dispens V & mo nadich 75'^3$.,niertel- V -»vn, *3k A 2&v A .. ‘ , j a. a △ ▲ a ▲ jährlich Akk. 2.20; durch t > ■■ ♦ A# A Ai* vnvllvl LillirlUrt Verantwortlich General-Anzeiger für Oberheffen WM Annahme von Anzeigen r 6 f i u. Land" und ^Gerichts- bi »omSTü” Rotati6nsbru6 und Verlag »er Srühl'schen Itniv.-Such- und Steinörucferei H. Lange. ReDaHion, Srpcöition und »räderet: Schulftrotze 7. TiS- inst, l-l5 Uhtl Aus Spanien. In Barcelona find im ganzen 500 Revolutionäre verhaftet worden, in Sabadell 300. Die Ausrührer setzten in Mounresa drei Kirchen in Brand. In Gracolles eine Kirche und ein Kloster. — Nach einer Meldung des „Jmparcial" aus Melilla stellten die Pioniere die von den Riffkabylen zerstörte Bahnstrecke vollständig wieder her. Weiter wird dem „Jmparcial" gemeldet: Als General Mrrrina, nur von einigen Offizieren begleitet, die Vorposten inspizierte, wurde er von Mauren, die sich in den Schluchten von Sid Amussa verborgen hatten, heftig beschossen. Eine spanische Wtei- lung schlug den Feind in die Flucht. Ein Offizier ist gefallen, sechs Soldaten wurden verwundet. Deutsches Hcidb* Der Kaiser unternahm gestern vormittag in Swine- inünbc bei sehr schönem Wetter am Strande einen längeren Spaziergang und hörte um 12 Uhr an Bord der „5^ohen- zollcrn" den Vortrag des Marine-Stabsingenieurs Bock- Metzncr von der „.Hohenzollern" über moderne Dampfturbinen und Transformatoren. Zum Vortrage waren die Offiziere der „.Hohenzollern", der „Hamburg" und des „Sleipne^ erschienen. Mißstimmungen im konservativen Lager. Die vor einigen Tagen angekündigte Reorganisation der Konservativen Berlins, die jreie konservative Vereinigung, hat nach einer Berliner Korrespondenz jetzt einen Aufruf erlassen, in dem die Steuerpolitik der konservativen Reichstagsfraktion und ihr Verhalten gegenüber dem Fürsten Bülow getadelt wird. ArrsLand. Arbeiterbewegung in Schweden. Der Fachverein der Seeleute und der 5Aeizer in Stockholm beschloß, die Arbeit auf den Dampfern in den Stockholmer Gewässern cinzustellen: der Vertehr mit kleinen Motorbooten, Fähren und Bugsierdampfern ist bereits eingestellt. — In Goeteborg legten die Schlachthausarbeiter die Arbeit nieder. Das dortige Komitee für den Generalstreik beschloß, auch die Eisenbahnarbeiter und die Typographen zur Mcderlcgung der Arbeit aufzufordern. Türkei. Auf die Anfrage der Pforte wegen der Besetzung von Dschanet durch frattzösische Truppen hat der franzosisck>e Minister des Aeußcrn Pichon geantwortet, daß Frankreich den Statusguo in Tripolis respektieren will. — Der Atinister des Innern, Fe r i d Pascha, und der Präsident des Staatsrats, Rai f Pascha, haben angeblich infolge von Meinungsverschiedcnhciien in der Kreta-Frage demissionier t. Gegen den erftercu führten die Zungtürken in den letzten Tagen eine heftige Preßiampagnc. — Wie von maßgebender Seite versichert wird, ist der Besuch des Königs von Bulgarien in Konstantinopel im September beschlossene Sache. K ö n i g L e o P o l d ist so stark an Gicht erkrankt, daß cr auf seinen alljährlichen Sommeraufenthalt in Ostende verzichten muß. Amerika. Die außerordentliche Session des Kongresses wurde gestern geschlossen und der Kongreß vertagt. (Scri*t»faal pi neun - ■ onotni ^jnrt, Jd totiTbe. glatt beende!. ende € |cn c ad. bie für bir in b t vurtirrftni Reih* m 6t »ab l wate: , Sei f rechte vbee cMchtfiahtt. Eine UebungDfahrt de» Militirlultlchiflß l^t»ß H iw ’tiü» doch bi er v. mtzUndiqkntm und ■ teihnt. Ms »>” 3bt antwortete der '!** • i •‘ratet !' brnhtt* bat gestern itdttflf’unben Ter „flttofc II" ivar «rtnt llrbunat- lauf der Jvabrt inor folamber: 20 Min ‘Abfahrt bei schönem •• Friedberger C bft und 0*em u f e per »t r« tungokurse Untere Hausfrauen niti? ' ochter ft; wiebet mitten ui der B^nvertuug ber lAar.encr,< pufk tinrrf de. 3abrl des Vuf und Prülungdladrl Xe A!o beim Weiterschreiten cm etwa IBidhrigc. ", 'dchen b । beit in lieben-würdigster Wc »e für da» Xmhn.il urr Bmügimg gestellt hat. tritrbt an» einigen Okhöhen und Xander ,en und gehört uit politischen Meutern be i^e,nsbe,m Tie ^emsbelmer nxirat zur Weihe euch «Kloben, protestierten aber »egen de» PrarS ber Oppenbetmn und dokumentierten ihren llnirtt! n h i durch, bah Büfrermrisier Rmner von Okmtbctm Nicht o'iizirll nn ..Bratenrock und 3ultnber urr Seiet erschien, sondern im Tacfrod und Sttobbul 'Ällenlbatbrj: müd-:e "ch eine gercine Stimmung iwischen recht-' und iink-rdeiniich hlblbot So aurt». al» brr i'iaitarmer e WachtmeNter «in» bert recht-tbemiichrn (Mroh Gerau, der die 'M urt atroalt am ^Zeovetin-Denkmal' an*übte kuri vor Beginn der Seiet die Stülrtlnebmet bjilutm bat. etn^s Uiruduitrrtrn. iahen die Cwvnbeimer — an die,« nnrnble er sich uiMltig darin nne polneitiche Aurückdr-.ngun.i ihrer • sikioii. Sie protrstierten. beionber» ein dnfturat Tu itaatc der Vatdtmnster . 3mb Sie eigentlich bter oftincU geladen Hat rrort: ..Jarnobl!" ..Tonn »naen 3ir bitte Jbre Sabur i " „Was. Ladung . entoegenie der Äed‘t*bcildiene. ,.3u können doch V■ ■■ Benn Bei lauen der Xu’f V. Herzensgute de» Grasen fl» etwa 12iähr'ge- Mädchen sieben und zögernd die Hand hob j und gab ihm bie Hand, womit Zeichen gegeben war. auch ibr< reichen Tob» i kam es vor, baß e,n Junge Anzüge ihm bie linke Hand gab. wobei de: du nur bie Hand geben willst, muht du mi Wittenberg. Bitterfeld. Halle. Merseburg und ^Vumbure. M Apolda ab legte sich bei Xaiesgrauen dichter Rebel auf d»e Sv* bergt bc* Idürmger Walde-.', io bah die Sbhdu. weiter * fahren ausgegeben wurde und ohne Sicht der (hb< da» CvuSfl nach dem Üompoß nach Berlin zuruckgesieuen werden sollte. £*®| bn muhte gegen den Wind an.ieiahren werden. 6» gelang. bin» freu Crtr, nnr auf der Hinfahrt. zu passieren ‘Auch »ich da» Settej, io daß ab und zu ctnylnr Städte, i B HS^M erkannt werden fornitm Ta« Luftschiff kehrte nach 16'.- .',-übrt um I Uhr tpobfbehjltnt zurück Iw Vantmnn zog sich in bir Sänge, da da» Lmichill au» I W Meter lang,am in ipmK Wendungen zur 6rbe gebracht werden muhte Petersburg. .'» 'Aua Der russisch 1titltifIf«’ bat Ion ..Utfchebrv" ift bet »einem «estrigen Auitlieg r>rurdM I b«f Hülle ist arpiabt Gwn SchraudenNügel sind ac rbtiM, Pmcnrrn wurden nid* verletzt Hbrmbotri" in Aiersiein into grdachten hort bei MilitärtMilikimlt einem Chinesen unterhalten und altem '»hrrftrum bee top’errn, greisen Sninnat’dNillx Wädreiid (Wobei niTitt Willdrandt den Wrideakr am Teuf mal voll- UnioerjitäO-Ilacbricbtcn. - drei Tr iA Wecvxler im Marburg bat den Aui au be« Sebrftubl brr rommuictvii Phrl'logie tu Tübingen oM Aach» folger von f t; c i Bo.ev»ch ataelehnt — De pbil Äarl Suez Colmar i Krti wurde al» Pr.valdo»ent für Pbmtk m be Xechnischen Hoch»checke in München aui.renommen. • ichaitlichen Jafuiwt Ti Ctaar Wedekind den Ans an ht Unipeti-tit Ltratzdurg > (Hi «ms die kürzlich errichtete Pro. seiiur iur anorganische und phoutalische 6bnnir und ai-.' wnb der anorganii'chen Abteilung de» dori' KN chernijchen annnmH anamDUimm ?N- Privatdozent für Asirvnonne wurde in her Mieter Pbilofvpbiichen iVaMlat der CMervator der bom«q| Stemroartr Tr pbil Alerander Wilken» zugelosseu. 7rrurf-.cn txtanqm. roäbro-b fir im »oriflen M> »um Cr..be« Cbftr» und de» «rmufc». Dir neuer« ‘ brüden voll »innen. Dagegen ,cheinl bie Z w r I, ch r n - «onlervieren» Haden ia auf bielem «ebirte fltw Wie © ernte voll, Ttragr »u l«iern 3e»t iit e« ubr.acn» nodihrruncen in brr xurfK flcbraAtunbm=n ArS.^u»nwt»ltd) .Jett, anfetlenfor« .nrl an den Cbftbaumm anfukgrn. bi « »erjuglidie Uebung anfleetqnet. M0»b«mot. «t fZ rrn \uh neriäumt nmrbc herben oft «onserven. die N ich Anlichl der Dau>trauen " Tte neuen^ie er re bringen manche dumor. mit besonderer -argfalt angefmigt imh ihn "un- xtc neuen .ifunn ’ schei rr. Gerieben träat ee Söiulb an dem nlmgen ftud>en 'leuberungen Hervor, bte man atterbir mehr aUMx ffinf )xn,,|röu „der lunar Tarne v.riaumcn -"ilgent.umor ansprechen kann öo kamen , B ge.iern i (iielegntbeiten. sich in der Cb»i- und <* muff- aoenb einige Arbeiter an den siLdlrschen AöHrbrunnen «m l Dollfomnnne .^enniniffc zu erwerben zu be- Walltor. uni Wasser zu trinken: her Brunnen war aber I u 1<>n 2ie «^rosih. Regierung bat durch ihnntbntng der abgefteTlt Einer der Leute war darüber nicht lehr er-l r^. Mnb Gemüseverwertung-kursr an der Cb'ibaufdiute freut und sagte „Bei bene teure Bierpreifte brauch merLu ^riebbera jeher Ärau und jungen Dame Hesfen», sowie achbarstaaten Ofelegenbcii g geben, sich an den Drei* -y — “— . Ta» do» in unbeschreiblichen 3uhrl auebiaß). in die -ladt n Bngeordnetrn Vau6 nahm er Abiteiaegiiartier Bei dem Empfange de» üfr ■ n J e p p c I i n nn waren auch die Beigeoioneten und Stadtverordneten ar inner Antwort aus dir BegrüNniigöiiniprache de» Cbei mriiirrt dankte Graf afpoelin mit tarzlichen Wort gütigen Cmpiang '.Vom der Cin-nchnunq m ha-5 wurde ibn» ein Cbrentrunk ger.icht und em dreifo au» ibn iu»grbracht 3u dem Festessen IM ufii*u Öhren de» Grasen batten die Sphkh der Behörden uj tretet der Kölner Bürgerschaft Ihnlabunaen ertaltrn D reift bente abend 10 Übt .'46 Min nach Snebitdxbcien Tarne mit den Worten „iRun tft r» genug geb, n! " abgeredek, worauf btt Gras bemerfle mein Ztind'' und ihm die Hand gab 3m Autom.bil vfgat dn iMrai durch die dicht vom Publikum umrodintea rppdtl in Köln. Wre beten ? gemeldet, ift «rat .kppclm mit feinem LnfB schin Z II geftern glücklich in «bin angetangt Um 10 Uhr M Mm. beiand sich 7 II bereit» wieder in der Aäde bet r iudun«». balle m Bicknido.» Ta taZ Tanami >um rrften Male nicht ch tue ftimtaftunm«, io ftürmuch. da» (Hi-v .Uppelm mehrmals bie Hand auf bte Mund legte zum Zeichen de.- 3chweigen^. damit d" üoirmaibee morte be-j deteht aenden LuitschissosnzierS gehört werden lonntiM Ta» Publikum sttörntc mu tn die Halle hinein Tort : gräm den (Mrairn al» erster der Gmiverneur der Heftung Ä»ln, .rtew tarr von Sperlmfl, indem er für da» »äbe Hu»honen be-t zörafm und dafür, da» er selbst ba» Vuftfdnii burb-t geleitet habe. nnnel, schloß er. Hieraus >• grützte Cberbürqermeifter Wallra, im 'Kamen ber clabt te traten T irier sand anscheinend vor Führung über diesen mp» lang zunächst f ine 'Serie Tann sprach et: ..3d) muh für Begrünung meinem Tanke "tu ^ruck grlNii, aber vor allem > das; 3 mc 'Jiaieftät bei Hau er 0 -nabe i bl bat. mir W Hauben, mein Luitichi" eldst hierher iu führen Ta» für mich eine sehr hohe Ehre und groü Genugtuung. 3« ifutcr kfndlm Tür b e bstzltche Begriitzung. i t danke auch lür W Willkomm en ewone de» Herrn tb.'rdürgermeii'iers, der mich '.^amen her 3tabt begru»t tat 3d) taufe aber auch allen, b-er anwesend sind für de» freunolichen Willkomm Ter iTingepunh aber vor allem ist. taft Seine Maienoi der Ä mir erlaube hat. mein LuNsidisi selbst hierher zu rühren und möchte meinem Tanke Aufdruck geben durch ein dreifache» mit ein und die Biusik »nton-erie Heil dir tm 3iegerkran; ■ -tt Al» der Grai die Halle verlieh, drängte sich da» luolivM zu ihm heran, darunte »linder, bie ihr i um 11 Uhr 45 Ä* nach noch be «eifer avruftelle" 3n unserer haftbar ker n,n .□gar on • H «la- umsonst 3« ?«odenberg haben\ bt^^eptemtar *3?r aupi- solizei in jedem einzelnen Halle sofort Anzeige erstattet! sächlich Papier, Holz unb Heu. Q yod) ro alb häufen, Aug Trotz des ungun- Unter dieser Spikmarke schreibt fhgen Retters erfreut sich unser junger Luftkurort auch diese» 1 - ' ' Tas (üaithau? am Wietzener Ltrafkammer. X Gietzen, 6. Ang mJI (Hteni. In der vor ackr Tagen nrrbantaltat Lache gegen ore Eheleute B Bl au» Wortman, be in Harheim unb Bildet roohntr:-. lautete ta» Urteil gegen den Ehemann auf 3 Monat- (Hefänpni». uxibtvnb bie Stau mit einer iHelbftnife von 50 Mark durchkom Auf nnetarholte* Bitten wurde der Hastde'ehl aufaehoben unb der Angeklagte out trenn 3ufc gesetzt Entg^rm der Amia.ime bef Lchv 'engeeicht^, das bat iSbrmaun wegen Körperverletzung ferne» 3 idbneen Mlnbc» rn iteff geiahrlichen Werkzeug» veruria t tat nehm die TtrafTötnEter nur em jache Körperverletzung al» erwr.-fen an. dagegen war die Arau wegen Tabrt4ifigrr Körper Verletzung ihre» ktnbr» verurteilt und hier nahm das Berufung» rndt porürlitbc einfache 2>r^rrverletzmrg an Wenn auch ba» nd vielfach tämmerlich ichae unb man da» Älatidxn von Fchlugen ! hörte, fo L’imtr hoch nicht af» erxmrien onyr. imnea werden. >:fc di' ttK ntuniarn mittet» gefährlichen Werkzeug» iuyfuflt I ?rbcn frn 6 konnte aber nicht verkannt werben, tatz ba» Ber« ■:!r« ber :rttn. msbojonbere die Aeutzerungen bei Mutter. « c;Ttn wJiCPto«igf-4 ohne --.'.eichen KUjfc ■ ? unNi(TV ut d.i» Kind ta : irn M«nb« da» ücrmifcHcs. • TireTt ar und schau fptelerin Ter t« Recht schutzbureau der Teulfchen Buhnengenoffenschast!'^! angerdfene Direktor de Teutfchen X?uft-3dxiufp Mk in feinem Theater investiert und zu 10 Srv**« verzinst habe; die Einlage fei mit den .sticken an bir S*5»' fptrlrnn ;uruckgezahlt worden, nock; ehe bir Bubi engetwAt^I fchaft stch an bir £fffentttd>Ieit gewendet habe. I Kai:,fei fei nie der Schauplatz nitimer Lzenen gewesen • Unterschleife auf der Kieler Werft M* Berliner Lokalanze>ger^ meldet au» Tanyg ^ach lange« Unter!urhungen durch den Berliner Krimuiarkommcks« Sa-* iiswskv wurden auf ber Kieler Werft Unterfchlecke ,'*1* | deckt Ter Werftduchführcr irwerl wurde vc: i •• Ein Gernearoh. L....» -..... — r- v------- •--- . ■ . _- man unu: Tht Mitzgiinil vrrfolgt man m ber -ladt Wetzlar Jahr wieder eines starlen jeden wirlfchafllichen Forlschrilt der Stabt Gieren unb qc-1 die Villen sind fast ständig voltbeietzt.^ .. hiebet sich so. al» hätte man b,e blfiu-J1 I frühere 3obre um fast drei Wochen zurück Cbioohl zu können. Ta« Wetzlarer stre'ShlaU gibt bei lebet 4e I , . orn lclj $ fonnt.? bisher wegen deS schlechten Wetter- legenheit brm Neib ber Wetzlarer über bie EntwicklungI ^cm ^nn( nur teilweise begonnen werben. Arn unserer ktabt m einer ^orm Autzbruck, bie, gelmbc aus» Dienstag gingen wieder schtvere ckiewikt erreg en nieder, so dan gebrückt, mmbeften» taktlos ist. Wegen ber Vorarbeiten iur ütC|C 'jteder infolge der Nisse kaum betreten werben können -iahn Gießen — Vrandobernbors sinb bereit« mehrere!Tic Frucht stehr im allgemeinen gut, unb gutes Ermewctler Artikel im Wetzlarer Anzeiger erschienen. Im letzten Artikel wäre dringend zu wünschen, damit da» uxtreibc gut noch wird borauf hingewiesen, baß bie Vorarbeiten für bie Bahn Hause gebracht iverden kann. Breisach liegt daS i^trerde 1 ortober b 1« fertig gestellt (ein werben, also fei e» zu Boden, so ba« ba» Echnctden s-tztmcng i|t. 3m Eber- I 11 v C .lix , 0 v. . G..t,e firtmttc Iik. >uald und auf den Bergwiejeu wird nock) Heu gemacht ^m nttig, das, umgehenb jou .berufener Seite -ch tt g ^ofc steht da.. "'ra> auf ben Liefen gut und läßt eine gute ichehen, die bem Profekt enbgültig einen ^,f9cI Dorfctncbcn. L runinu.tcrutc crmarien. Auch die Hulweiden haben fchone > In betfelbcn Nummer bc« Blatte» wirb bet etobi «'HeuenI-utlfn he) GastwirtSgewerbeS zu erfreuen batte, hanbeln. btc bem Vnnbcl in Wetzlar Schaben^ jufugen kann, während Arbeitgeber nur m geringer Zahl erschienen waren. Ter gefunbe entwicklungsfähige Hanbel einer stabt barf keine s^ in einer ausgedehnten Aussprache mit der knrrenz fürchten unb vor allem sollten '2*3e wohnet iebe» Fortschritt tn «^teßen^bet, wie bie Verhältnisse Z^d-Rauheim. Ter Erfolg der Bersammlung war, beü nun einmal liegen, nur butch bie T^itigkett einer nremamen e(n(, Qjn ^bend verlesene Resolution, bie den zuständigen ^urgetschaft möglich ist, nicht immer mit neidischen '^tiefen ^ehört)fI1 übersandt iverden soN, gedruckt wirb unb den verfolgen, beim änbeni können sie baran boch nicht', unb ürrjd)iebciten Berenngungen unserer Stabt fArbeitgeber schon im Ii'tetesse eine» gegenseitigen freunbnachbarlichen -Rehmer mit angefügter Liste zum Einzeicknien ihrer Verhältnisse» sollte man rornigltcn« nicht östentlich ’fl|,c,u I vtiamcn übersandt wird, um die Errichtmkg eine» i'öewerd 9lerger Lust machen, wenn Dreßen einmal eme Enenbabn-1 ., burd) cinc Art Mafsenpetition zu erreichen verbmbuiig anstrebt, bir nicht nur ber Oließcner x’cDöneiimg, I R ßtg fonbttn auch rmc.n g-ob-u Ic.l dk« flre.jc« Motzlar und dr. $ ftritbbcrg, 5. Juli. Tir h-uligr Sitzung drr .tllgeiiiriiiheit zngick kommt. I 21 a d l ver o r d n e t e n hatte nur wenige Punkte auf ihrer Ein irgübliches d) u )t c r b u b c n h u d cb e n ^Q.1c^orhnung. Aür eine neue zweiarmige Treppe mit lm boppelicm '»1111,111.1,3 an ber Vubmtg'ürai.e werk Montchi morgen beobachteten ^tiaiicnvaibintcn auf ।tnem I ^.^itigt. ferner falten zu ben schon bestehenden Ptatat« freien Blade am RHeinufei einen Ibnihngen Burschen, käulen noch drei weitere errichtet werben tm Preise von durch die hohle Hand unverwandt in die gerne schaute unb T..t L>onl , > tu_> jo Lepli fortwährend schaue. 3rcd) anttnorteb’ ber ®tnd: ,r . . • in» I lQ1TD|t1 Aufstellung auf der Seewiese werden einstimmig Blaue?" urcki schleunige Flucht konnte er sich der verdienten I |,M) ^k. btivilligl Ter Voranschlag ber schillersckiule für Prügel ent^iInn 1910 belauu sich auf 22150 Mk.. der städtifche 'stifchuß iur H c i te re» v v i, bc i Ze pprl »n «D en km a l «V e i he . . beträgt .'»OOi) Mk. Tie Crbnung de» stabt. Tie EiiM'ohner Ri erste, n» und 'ehr erregt, baß bir stabt C PDrn 5.*’^ • 'uu'. ,. rJ.rl<.hTrr übertraaen werben - ' kbl ,l 'l ,, , x : zuiagen iur neb in vinfprudi nimmt und r» ,,init ikaatticher Unter löte i»eschajtc l>al iDährc’iib dieser ocit Veig sZindecker übet- siützung ' fertig flcbriidn bat, tah r» ofiutcll heißt. „/.epprlm-1 nomnten. w. Franksu11 a. M., 6. Au . unb M - toimiobnrridxvt blieben beetalb flcfimt oflcntonu b« L- .e(k f|(fc heute lllon„n ein LifersiichtSdrarna ab. Tu Cfimortbiuig de» Acnfmal» fern. Sie leierten btc Wiederkehr!', , . L , . . n. bc» baihpurbuint taoe». au bem Hcptwhn auf bem ..Korn,and Urttftm Jiofa pof mann genannt _ lufeUt, bie vo mä beruh kinn ersicn .Tcrnfahrt zum ersten Mal landete, int 114 Tagen an» Berlin, rootelbll |ie ein LiebcöDcrhaltni« 1 M. 300 Flur I, Nr. 209, M. 100 Jluc I, Nr. 566, 350 M. Flur II, Nr. 24, M. 450 M. 300 Grossh. Universitäts-Bibliothek i; Eintragung des Persteigerungsvermerks auf den Namen r Katharine geb. Müller, Ehefrau des Gastwirts Christoph Hnciber II. in Birklar im Grundbuch eingetragen waren, !lcn Montag den 27. September 1909, nachmittags 4 Uhr, durch das unterzeichnete Gericht im Gcmeiiidchause 206 qm GraSgarten in den Haingrabengärten — 529 qm Grasgarten in den Gralbergsgärten — Birklar versteigert werden. Die Versteigerung erfolgt im Wege der Zwangsvoll- s.ckung. Der Vcrsteigerungsoerinerk ist am 21. Juli 1909 in li5 Grundbuch eingetragen worden. Insoweit Rechte zur Zeit der Eintragung des Vec- s.' Hcrilngsvermerks aus dein Grundbuche nicht ersichtlich nien, sind sie spätestens im Versteigerungstcrinin vor der ^ichorderung zur Abgabe von Geboten bei dem unterzeichneten bricht anziimelden und, ivenn der Gläubiger widerspricht, il-iiibhaft zii machen, widrigenfalls sie bei der Feststellung geringsten Gebots nicht berücksichtigt und bei der Verölung des Versteigeriingserlöses dem Ansprüche des Gläubigers nife den übrigen Rechten nachgesetzt werden. Flur I, Nr. 120, 200 qm Grabgarten von der Gänswcide bis an die Rüthgesgassc — L Flur VIII, Nr. 80, 712 qm Wiese in den jyg Sauerwiesen — Diejenigen, welche ein der Versteigerung entgegenstehen- h'5 Recht haben, werden aufgefordert, vor dec Erteilung deS zWiilchlags die dlufhebnng oder einstweilige Einstellung des ; »fahrens herbeizuführen, widrigenfalls für das Recht der ?crsteigerungserlöS an die Stelle des versteigerten Gegen- sandcs tritt. Lich, den 3. August 1909. Grostherzoglichcs Amtsgericht. Bezeichnung der Grundstücke. Grundbuch für Birklar. Band III, Blatt 272. Kelranntmachung. In her am 26. Juli 1909 im Kreisblatt Nr. 57 vom Juli 1909 veröffentlichten Bekanntmachung ist ein sinnentstellender Druckfehler in der Rubrik vorgekommen. Es miß dort heißen: Enteignung von Gelände der Firma Goldenberg & iiiarcus, des Josef gen. Julius und des Max Katz zu Gießen ut Verbreiterung der Weserstraße. ; Gießen, den 3. August 1909. Großherzogliches Kreisamt Gießen. I. V.: Lang ermann. Zwangsversteigerung. Die nachstehend bezeichneten Grundstücke, die zur Zeit , 1256 qm Acker zwischen denr Kratzert und dem Dorfe — acker. . , cppcltu tm»g ptPcroibnetcii ünir-75 isprachc des D&ttW didien Worten ck» i ein t im Behörden J Fliedrichshoien^ tzrasm bvc xxtf i | ye \n nicht fiowhfl I er Graf sagte: 1 mir dic rechte geto 1 WM E-'i ll Wngsiahck t tern abend U-n U Wetter uber ^ rrZ SÄ ” hinm ‘len Kreis beicht 2ubel d z 1' Uhr 45 $ die ckmdgek^ ’ b,c Hand aus! W die Koimiivtz hort werden tonr> nH Dort begrä Ä Köln, Z ^harren des Er^ her geleitet habe ‘9 übernahm er' h em dreijachen Hm lloß er. Hieraus» >men der Ltadt!- rng über diesen ÜD ' „Ich muh für vcr vor allem batüh : gehabt hat, mir, u lühren. Tas j mugtuung. ^ch du . ich danke auch süi, MilterS, der mi<6: ' aber auch allen, l Lillkomm. Ter L ' Majestät der St her zu führen und ch ein dreifaches H blikum stimmte ledl im Liegerkranz. 2 icht und, nachdem, eile unter allgeim nuncr good gegan? gtc sich das Publi :x, die ihm die s: :em Auto begab, 8 i Chor vor. Tie £ um 11 Uhr 45 fit iVielte sich eine w sgüte des Grasen r vordersten Ä « reildegläuzend wÄ ;c übrigen SwinVA '»V V’1'- Sotl * «»X CN erachte,, «unlaSJ* mom,e wurde m £ ”otat ta b2 zvgelGn 35 Saggons waren mit mehr Kupfer und Eisen abgesandt morden, als deklariert worden war. * Unglücksfälle auf See. In Plymouth wurde Astern Kapitän Sassen und 4 Mann von dem deutschen 8 Schooner Nftrrgaretha gelandet. Dic Margaretha verlor ia einem Sturm im Atlantischen Ozean ihre Masten und Ibckaiu ein Leck. 9 Tage und Nächte stand die Mannschaft u_-raufhörlich an den Pumpen. Schließlich mußte das Sck)iff Idu>ch den Wogen prcisgegeben werden und wenige Minuten, rmachdem der Kapitän es verlassen hatte, sartt es in die Tiefe. MTan hatte verschiedene Dampfer, die in ^-icht kamen, um l < jc gebeten, aber alle fuhren achtlos weiter. 24 Stunden r -mg trieben die Schiffbrüchigen in den Rcttungsboten auf • ixm Meere. Sic Hattens keine Zeit gehabt, sich zu verprov-i.au- IiSeren und waren durch die Anstrengungen und Ent- 1 ehrungen gmiz erschöpft, als der dänische Schooner Hertha MAnen Rettung brachte. — Auch die englische .Handelsflotte hat eine Anzahl von Sck)iffsunglücken zu verzeichnen. Tier Dampfer Maori ist auf der Fahrt von Kapstadt nack; '^useelaud untergegangen. Die Mannschaft bestand aus Mi Mmrn, von denen ein Teil gerettet wurde. Es waren meist Londoner. — Die Besorgnisse, daß der Dampfer c,arato.h, der sich mit 300 Personen auf der Fahrt nach sbupstabt befand, doch untergegangen sein könne, steigen, nachdem alle auf die Sud)c ausgegangenen Schiffe zurnckge- «kiVimnen sind, ohne eine Spur von ihm gefunden zu haben. Ein weiteres Telegramm aus St. David meldet, daß leim großer Biermaster-Dampfer auf einem Felsen in der strnhe von North-Bishops festsitzt. Kleine Tageschronik. Nach dem Genuß von Rouladenflcisch sind in dem Vor» l,r I Nummelsburg 9 Personen an Vcrgifungserschein- r o e ii erkrankt. Bei einer Person verschlimmerte sich der Zu- ,nd derart, daß sie ins Krankenhaus gebracht werden mußte. Noch ist die Unlcrfuchtzng in dem großen A k t e n - V e r r a 1 s- mb B c st e ch u n g s ° P r o z e ß gegen den Rechtskonsulenten ' ^enbaurn und eine Anzahl von Schutzleuten und GerichlsbeanUen •icljt abgeschlossen und schon ist die Behörde einer neuen B e st e ch- HA 5 A f i Ö. v e auf der Spur. Es handelt sich um die Bestechung :rii Beamten im großen Spieler-Prozeß. Seit vorgcstcrit such in Petersburg 28 Neuerkrankungen und Todesfälle an Cholera vorgckvnrinen. Dic Gesamtzahl der Gotten beträgt 478. Amtlicher Teil. nfiügcl l'n° es Mdlhen dem M -[ in der Ttälje slkM icnug mit bem W 1 ertte: „Somm nm " I m Automobil begab; ■ i umrabmten ckck ■ , in die Stabt, w W "s % 4ne *1. ißi - ftii , oanbung»Dy. irr; < '.»• .. SB’ voll Alle Benutzer, mit Ausnahme der Studierenden, fcben dic vor dem 7. Juli l. Fs. entliehenen Bücher spätestens am 10. August dir Musterung einzuliefcrn. Vom 16. August bis zum 16. Oktober ist die Bibliothek ^igllich von 9 bis 1 Uhr vormittags geöffnet. Gießen, den 24. Juli 1909. Der Großh. Direktor: __________________Dr. Haupt.________ D;*/r H-lM-lte MewÄen liefern billigst 4338 ic6c„ Tic,.Stag. Tonncrdtafl u. mw L Hiirrics, Wicfc-k. Z°'LVmbtr, WÄtLab^ _ 9n Brest wurde gestern gegen 3 Uhr naelmritlags ein drei Sekunden dauernder heftiger Erdstoß verspürt, der großen Schaden verursachte. Dic Eüuvohner verließen ihre Häuser. Der Saa-i'tlxrdcn ist erlicblich. Personen wurden nicht verletzt. Neue Erdstöße, begleitet von uMerirdisehem Getöse sind aucl> im Gebiet von Ribato in Portugal verspürt worden. Der letzte Stoß war bcionikT-s heftig intb veranlaßte die Bevölkerung, die Nackzt unter freiem tziimnel zu verbringen. In T o v i in Ungarn wütete geftent ein großer Brand. 40 Wohnhäuser unb dic dazu gehörigen Nebengebäude wurden ver nichtet. Zwei Kinder und ein Ntann kamen in den Flammen um. In Kulm in Westpreußen wollte beim Brande eines Hauses eine Arbeiterfrau das Kind eines Flur nachbars retten und drang in das brennende .Haus ein. Ihr Mann eilte ihr nach, um sie zurück;uholen In demselben Augenblick stürzte der Sckwrmrein ein und begrub alle drei. Sic konnten nur als Leichcil geborgen werden. handel. ke. Friedberg, 5. Aug. Die Generalversammlung der Aktien -Zuckerfabrik Wetterau in Friedberg fand gestern hier statt. Es wurde beschlosien, an die ^Aktionäre eine D i o > d e n d e von 9 Prozent zu verteilen. Der seitherige Direktor Schudt, der seit Bestehen der Fabrik sie leitet, scheidet mit Beginn der diesjährigen Kampagne aus dieser Llellnng. — D i e Auswanderung über Hamburg betrug im Juli 10 619 Personen, gegen 6013 Personen im Vorjahre; seil Jahresbeginn 82 749, gegen 36278. Märkte. Gießen, 5. Aug. Vichmarkt. Bei dem am 3. unb 4. August abgehaltenen Akarkte ivaren aufgetrieben 1504 Stück Rindvieh und 441 Schweine. — Der nächste Markt nudel am 17. und 18. August statt; am letzteren Tage auch Krämermarkt. k«. Frankfurt a. Ai., 6. Aug. £>en- undStrohrnarkt. Angefahren waren 17 Wagen Heu (neues) und 0 Wagen Stroh. Bezahlt wurde für Heu Mk. 4.50—5.20, Stroh Mk. 0.00—0.00. Alles je 50 Kg. Die Zufuhr fam aus den Kreiselt Dieburg, Friedberg, Gießen und Gelnhausett. Geschäft glatt. fc. Wiesbaden, 5. Aug. Heu- u » b S 1 rohmarkt. Angefahren waren heute 16 Wagen mitHeri unbStroh. Man notierte: Hell (altes) 11.50-12.00, nenes 7.20—10.00 Mk., Stroh (Richtslroh) 7.40—7.60 Alk. Alles für 100 Kilo. fc. Aus Nassau, 5. Aug. Tie in ben letzten beiben Juliwochen in Battenberg, Emnierichenhain, Lahr, Altenkirchen, Herborn und Kirberg abgehalteiien Vichnrärkte hatten slarkeir Antrieb. Tie Nachfrage ivar so stark, daß der Bedarf nicht gedeckt werden konnte. Die Preise für Groß- und Kleinvieh erhobeir sich bedeutend über die der vergangenen letzten sechs Monate. Tie Lage ist so, wie informierte Großhändler mitteilen, daß die Preise für Süuvenie in den kommenden Wochen «roch weiter Neigen. Für Ferkel, sechswöchige, wurde bezahlt 38—45 Alk., fleine Läufer 65—70 Mk., größere 110—130 Mk. Alles für baS Paar. Saugkälber 60—70 Mk. Gicßcncf Wetterdienst. Voraussichtliche Witterung für verteil am Sonntag dem 7. August: Teilweise wolkig, strichweise, besonders im Süden, Gewitter. Sehr luarm. Griginal-Drahtinel-ungen. Swinemünde, 6. Aug. Der Kaiser ist Henle morgen 4 Uhr auf der „Hohenzollern" nach Kiel abgereift. Stuttgart, 6. Ang. Die Zweite Kammer hat den dringlichen Antrag der Volkspartci, dic Staatsregicrung möge mit Rücksicht auf dic .Hinausschiebung der Ernte ver suchen, daß die Ka i s c r m a n ö v e r später wie vorgesehen, beginnen sollten, mit 51 gegen 32 Stimmen angenommen, ferner nahm sie die VollSschulnovcNe gegen die Stimmen des Zentrums endgültig an. Mailand, 6. Aug. Das Unterseeboots walon, das von Italien auf Rechnung der schwedischett Marine erbaut wurde, hat während der amtlid)en Versuchsfahrten einen neuen Weltre k ord ausgestellt. Es blieb 7 2 Stunden unter Wasser und legte eine Strecke von 1500 Kilometer bei stürmischer See und ohne Begleitung zurück. Bresicia, 6. Aug. Der Luftschiffer Guis- Monch er aus Trente hat einen Flugapparat mit ganz hervorragenden Eigenschaften erfunden. Mit diesem Apparat kann er ohne Anlauf mit einer zweiten Person an Bord aufsteigen unb nach Belieben auch auf Bäumen unb Felsen lanben, ibobei der Apparat mit den Flügeln in der Luft arbeitet wie ein Bogel. Dank einer doppelten Schrauben-Einrichtung kann er lange in der Luft bleiben. Der Aeronaut legte mit seinem Apparat 20 Kilometer unter Kontrolle zweier Bürgermeister zurück. Er wirb demnächst in Brescia an einem Wettfluge teilnehmen, für ben auch Blerivt, Lotham, Graf Lambert unb anberc bedeutende Aviatiker eingeschrieben sind. P a r i s, 6. Aug. ZweiBrüberdesDonCarlos, Schwäger König Alfons, fiub bei der Kavallerie eingetreten, welche nach Melilla abgebt. Automorsiere die Krankenzimmer! Wieseck, ben 6. August 1909. 4391 Dic Beerdigung findet Sountag den 8. August, nachmittags 21 lt Uhr, vom Sterbehause, Gießener Straße 83, aus statt. Bahnhofstraße 27. (ae/e) Fernsprecher 231 Todes-Anzeige. Verwandten, freunden und Bekannten hiermit die tralirige 'Nachricht, bas; heute nacht 12'/, Uhr unsere liebe, gute, treusorgenbe Muller, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante Frau Sophie Römer geb. Hofmann sanft in dem Herrn entschlafen ist. Die trauernden Hinterbliebenen: Familie Römer Familie Sommcrlad. Verlag von Roth in Giessen. Illustrierter Wegweiser durch den Vogelsberg mit Weiterau und die sich daran anschließenden Teile der ERhön ______— herausgegebenvonMitgliederndesVogclsberacrHöben Klubs. 22 Bogen Tert auf feinstem Dünndruckpavier, geschmückt mit mehr als 100 trefflichen Abbildungen, mit 2 großen Karten des Vogelsberggebietes mit Ein^eichnuug aller ÄUarkie^ rungen, einer grogcn Rhönkarte, 4 Trienlierungstarteu (Gießen, Lauterbach, Laubach, Schotten» und 4 Städteplänen. Preis flexibel gebunden nur M. 2.—. a8/« »Der Tourist", Jllustr. Zeitschrift des Verbandes deutscher Wander und Gebirgsvereine: XXVI. Jahrg. 9Zr. 15, 1. 8. 09. Der von Hermann Oesterwitz unter Mitwirkung von Mitgliedern des Vogelsberger Höbenklubs herausgegebene Zührer erweist sich als mit größter Sorgfalt zusanlmengestellt. Mit Glück und (beschick ist jede Trockenheit des Tones vermieden, die ganze Darstellung ist stimmungsvoll und lebendig. Acehr als Hunden Abbildungeil, drei große Karten, diverse kleine Uebersichtskärlchen und Stadtvläne tragen zur Anschmllichkeit bei und ein sorgfältig ausgesührtes Register erleiditen die Benutzung. Die Kenner des Gebietes wie der touristische Neuling werden den Führer mit gleichem Nutzen zur Hand nehmen. Zu verwundern bleibt nur eines: der billige Preis von M.2—, । der in keinem Verhältnis zu Umfang und Ausstattung steht. Der Welt-Courier. 1909. Heft 4. Dieser auch durch seinen billigen Preis sich auszeichnendc — Führer kann den Touristen, die den noch wenig bekannten, vor allem durch seine herrlichen Wälder zum Wanderir einladenden Vogelsberg besuchen wollen, auss beste empfohlen werden. DaS mit zahlreichen Illustrationen und nut guten Karten ausge stattete Büchlein gibt nicht nur alle praktischen Angaben, die der Tourist braucht, in übersichtlicher Zusammenstellung, sondern informiert ihn auck in eingehendster und unterhaltendster Weife über alle hlstonschen, geologischen, botanischen und wirtschaft' lieben Fragen. ■■Mama Einkochapparate „Tischlein deck dich“ vorzügl System, verzinnt Mk. 13.—, verzinkt. Mk. 10.50. IKonserven-Gläser „Unerreicht“ 10—20n/o billiger als die Konkurrenzgläser bei mindestens gleicher Qualität. a31/? Obsthorden, Obstschränke. August Kröll, Giessen Telephon 284 Selterswcg 12. ■I" ..................III ■■ III1RI Bekanntmachung. Die AmtSräumc deS städtischen vochbanamtS und des ArbeitS" und WobnungSuachweiieS befinden sich vom 11. dS. MtS. ab im Erdgeschoß des Haufes Slsterweg 9. Wegen des Umzugs ist das Hochbauamt am 9. und 10. d. Mts. geschlossen. Gießen, den 5. August 1909. B6/8 Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. M eciim. Gebr. 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