L'L ÄS -chotteo. h, Llock- unb q{m e Fahr- gs-?"""' fre'tn Kiebe» nasser Auslande lebenden Deutschen mit dem Vaterlande einzutreten, insbesondere für eine angemessene Aendernng des Konsulatsgesttzes vom 8. 9iooember 1867 und des Gesetzes vom 1. Juni 1870 über den Erwerb und Verlust der Staatsangehörigkeit. * Das Direktorium des Hansabundes dotttzog, nrie aus Berlin gemeldet wird, einstimmig folgende Wahlen: Präsidenten des Hansabundes: Geheimer Justiz rat Professor Dr. Rieß er, Landrat a. D. Dr. Rptge« und Ehrenoberbürgermeister Richt; Wz-eprasidenten: Rw- dolf Crasemann (Hamburg), Dr. Stecke (LeiPKig) inti> Ingenieur Hirth (Cannstatt). Wien, 4. Oft Die „Wiener Abendpost" schreibt zunr ersten Iahr estage .der Annexion von Bosnien und der Herzegowina: „Am ersten Jahrestage des Staatsaktes vom 5. Oktober 1908 wenden sich den beiden Säubern und deren Bewohnern die herzlichen Gefühle der Völker des Reiches zu. Allgemein herrscht der aufrichtiges Wunsch vor, daß Bosnien und die Herzegowina auf der glücklich betretenen Bahn kulturellen Fortschritts erfolgreich weiterschreiten mögen und daß das bevorstehende Jnsleben- treten verfassungsmäßiger Einrichtungen eine neue Blüte der beiden Länder ein lecke." Nachklänge zur Alberti-Affäre. Einem Teil des dänischen Boltes scheint die Unter* suchung über die bekannten Verfehlungen des Ministers Alberti nickt zu genügen, und man scheint das jetzige Mini- sterium nicht für ganz rein zu halten." Alberti hatte oe- kanntlich Gelder unterschlagen. Erne Abordnung beim König wurde von diesem, wie es jcheint, ziemlich ungnälng ab- gewiesen: Kopenhagen, 4. Olt Der König empfing heute; nachmittag zwei Deputationen, welche zusammen 140 000 Männer und Frauen repräsentierten und Adressen überreichten, in welchen der Wunsch ausgesprochen werd, daß durch das Reichsgericht eine Untersuchung in der Albertiangelegenheit eckigeleitet werden möge undf gleichzeitig dem Bedauern Ausdruck gegeben wird, über die. Aufnahme des Verteidigungsministers Christensen in die Die Krise in Ungarn. O f e n p e st, 4. Okt. JnderKonferenzderUuab- hängigkeitspar t e i berichtete Parteiführer Kossuth über die Audienz beim König. Es sei chm wohl nicht gelungen, Se. Majestät von der Richtigkeit des Stondpuuktes der Unabhängigkeitspartei zu überzeugen, doch seien dick Verhandlungen nicht abgebrochen worden. Die; Konferenz beschloß hierauf, keine weitere Vertagung des Abgeordnetenhauses eintreten zu lassen, doch sollen Fragen, die mit der Krisis in Verbindung stehen, nicht erörtert werden. Infolge des Zerfalles der zwälitttm dankten die beiden Vizepräsidenten ab, von welchen der eine der Versassungspartei, der andere der Volkspartei angehortck. Omen frieren ieren i. Rudolph ieu Hoflieferant SS'fii?eparatnr* belterswet' 9L Mtaura^ b® i b sein,i3 reben wcb e ßütd Telephon luia* zgog'UM ivatschule ’priSereVorberei- t,eirh?Pri®aner TiC“' ciasson •tisiS* kleines FeuslLeton. — Ludwig Knaus, der vor ttiapp einem Menschenalter Cfö der größte deutsche Dialer angesehen, mürbe, begeht heule seinen 80. Ccourtslag. 1829 als der Sohn emcs Mechanikers zu Wres- baden geboren, hatte er als Sehr Ling in der SBevf|tatt fernes Vaters lange mit beit schwersten Entbehrungen, zu kämchen, bis er dittch die Unterstützung eines besreunoeten Malers sich ganz seiner Kunst widmen tonnte. Er studierte eine zecklang in Düsseldorf, wo er unter Schatrows Willkür viel zu leiben hatte und gutg nach längerem arbeitsreichen Aufenthalt in Billingshausen ut Hessen un Jahre 1832 nach Parts, wo er bis 1860 weilte. Hier euttvickelle er sein schönstes Talent und galt den Franzosen als der beste deutsche Dialer. Seine Bedeutung liegt vor allem darin, baß er die Farbe zu Ehren brachte, während er in den Vorwürfen zu seinen Silbern fast nie über das genrehastc hinaus- tam was bei dem großen Publikum allerdings starken Beifall fand Im Jahre 1861 siedelte er nach 'Berlin über, wo er später an der Akademie der Künste als Lehrer tätig war. Daß er heute nicht mehr so hoch geschätzt wird wie ernst, das liegt zum großen Teck auch an seinen unzähligen Nachahmern, Die lahrzehntLtang die Anekdote ut der Maleret eitrig kultivierten. Trotzdem wird Knaus immer einen Ehrenplatz ut der Deutschen Kunstgeschichte einnehmen, meinen ersten Erfolg errang er mit seinem Bilde „Hessische Kirmesseier" und am wuchtigsten zeigte sich seine Kunst ut dem Bilde: Hessisches Begräbnis. Professor Ludwig Knaus ist Ehrensenator der Akademie der Künste u_ Ritter des Ordens Pour le Mercke; in seiner stillen Villa m der Hildebrandtsttaße zu Berlin verbringt der gemütvolle^ Künstler seinen Lebensabend: ab und zu plaudert er mit guten §reunben, alten und jungen Künstlern, wie Di eher heim oder Gantz, von der Kunst, wie sie war, wie sie ist, und wie sie sein sollte. — 3um 2 5. Todestage Hans Makarts, oer auf den letzten Sonntag fiel, durften einige bemerkenswerte Inge aus seinem Leben von Interesse sein. Trotz seiner berühmten Schwiigsamleit, die ihm den Ehrentitel des ,,-Uto.rtc unter den Mchern" eintrug, machte er aus seiner Bewurcherung für gemale Sängerinnen Durchaus kein Hehl. Natürlich auf seine Weise, gan; besonders schivärnite er für eine junge Dcmlandecm, Emilia -tag- liana, die später an der Wiener Hofoper und ut Berlin nicht Nur mit vollendeter Eesangskunst, sondern auch mit dem ganzen einschmeichelnden Zauber ihres italienischen Naturells wircke. Han^ Makart besuchte sie häufig und schaute sie unablässig icchveigend am So sehr sie sich'durch die Bewunderung dev berühmten Maler-, geschmeichelt fühlte, sein gespenstiges SHvaigen brachte jie ut Verzweiflung. Auch anderc.i ging es nicht bener, und als die Tagliana einmal zur Feier ihres Geburtstages Gaste zu sich lud, bemühte sich der Tifchnachbar Makarts vergebens, diesen zum Reden zu bringen. Er hatte den Versuch schon aufgegeben, als ihm beim Abtragen des Desserts eine Weuurauoe die ^dee gab, DAckart uni seine Ansicht über die bekannte Anekdote von dem griechischen Dialer Zeuxis zu fragen. Makart teilte vollkommen den Unglauben seines Tischnachbars in dieser brache, „^cijjeiüit, fügte er hinzu, „habe die Probe gemacht, ein paar der sdwMten blauen Trauben auf Leinwand gemalt, und in meinem Garten aufgehängt. i Kein einziger Vogel hat im Laufe des sanMt-Lvm- mers baran gechckt- Bei Tieren ist das Äeruchsorgan esttsBeidend. 4. daß er somit selb st keine politische Partei ist, da die ihm innerlich zugehörigen Mckglieder aller po litt scheu Parteien in ihm Platz finden, woH aber eine wirtschaftliche Vereinigung mit den durch ihr wirtschaftliches Programm bedingten, unter I. fest- gestellten politischen Zielen. Er wird daher, ohne Rücksicht auf politische Gegensätze, Fühlung mit allen Mrrteien unterhalten, welche sich zu feinen Grundgedauren und Zielen bekennen und wird auch bei den Wahlen die politischen Parteien bei Ausstellung und Durchsetzung solcher Kandidaten unterstützen, welche die Gewähr dafür bieten, daß sie in ihrer parlamentarischen Tätig keck von den Grundgebastton des Bundes nicht abweichen werden. III. Im einzelnen wird der Hansa-Bund eintreten: 1. Im Staatsleben: a) gegen die Gewährung von Sonder - vorteilen oder Vorrechten an einzelne Erwerbsstände, soweit sie nickst etwa mit Rücksicht auf das Gesamtwohl geboten und gereckst- fertigt erscheinen: b) für freie Bewegung und Tätigkeit von Gewerbe, Handel und Industrie, insbesondere dafür, daß diese für das Gesamtwvhl grundsätzlich unerläßliche und nur mit Rücksicht auf das Gesamtwohl einzuschränkende freie Bewegung nicht durch unnötige Verordnungen und Eingriffe von Staats- und Ver- walttingsbehörden gestört und gelähntt wird; c) für die praktische Durchführung und allgemeine Verwckklickstuig des auch für die Stellung des erwerbstätigen Bürgertums im Staate entscheidenden Grundsatzes, daß alle Ataatsstälen ausschließlich mit Rücksicht auf die persönliche Tüchtigkeit und Qualifikation der Bewerber aller Richtungen vergeben werden dürfen: d) für Vereinfachung des Verwaltungs-Apparats und Schreibwerks in der Reichs-Staats- und Kommunalverwaltung, für eine praktischere Ausbildung unserer Gerichts- und Ver- waltungsbeamten und eine zweckmäßigere Ausgestaltung des Unterrichts an unseren Volksschulen, höheren Lehranstalten und Universitäten," Von den weiteren ausführlichen Leitsätzen sind die folgenden noch von allgemeinem Interesse: In der Sozialpolitik wird der Bund eintreten für eine, auf die gemeinsamen berechtigten Interessen der Arbeitgeber und Arbeitnehmer unter Vermeidung bureaukratischer Ausgestaltung Rücksicht nehmende soziale Gesetzgebung, deren Fortschrecken, Inhalt Und Kostenlast sowohl der Äonkurrenzmögiichkeck der deutschen gewerblickfen Tätigkeit auf dem Weltmartt, wie der inneren wirtschaftlichen Lage Rechnung trägt und mck dieser Maßgabe nament- lick) auf Sicherstellung der Zukunft aller Arbeittiehmer und auf Erhaltung ihrer Arbeitsfreudigkeit Bedacht nimmt. Der Hansa-Bund wird sich jedoch in Gemäßheit seiner allgemeinen Grundsätze (s. oben II 2) auch in sozialpolitischen Fragen, unter Wahrung strikter Neutralität, jeder Tätigkeit da enthalten, wo sich entgegengesetzte Interessen und Forderungen der in ihm vertretenen Erwerbsgruppen und deren Angehörigen gegenüberstehen. Dies gilt insbesondere von ent- gvger'gesetzten sozial, wl'tisckei. um» Jrüer-fterk des Großhandels und der Großindustrie einerseits und des Acittel- und Kleingewerbes oder Handwerks andererseits, und von denen der Arbeitgeber auf der einen und der Arbeitnehmer auf der anderen Seite. Der Hansa-Bund vertritt nur die gemeinsamen Interessen von Gewerbe, Handel und Industrie, die Vertretung von sozialpolitischen Sonderforderungen einzelner Erwerbsgruppen, insbesondere der Unternehmer und Angestellten, muß er ihren Sonderoerbänden überlassen. Der Hansa-Bund hält es endlich für seine Pflicht: über die Bedeutung von Gewerbe, Handel und Jndusttie und der son- sttgen Erwerbsstände in allen Schichten der Bevölkerung volle Aufklärung zu verbreiten, und u a. für die Erhaltung und Belebung der staatlichen und persönlichen Verbindung der im Richtlinien der hansabMder. Tre Leitung des Hansabundes hat am gestrigen Montag in Berlin allgemeine Richtlinien für die Tätigkeit des Bundes festgestellt. Wir erhalten vom Präsidium heute den Wortlaut der Beschlüsse mit einem Begleitschreiben, in dem es ausdrücklich heißt, daß es sich nur um Richtlinien für die nächste Tätigkeit des Bundes handelt, denn ohne Zweifel könne jeder Tag und jeder neue gegnerische Angriff dem Honsabutche neue Aufgaben bringen. Aus den vorläufigen Beschlüssen geht hervor, daß der Hansabund keine programmatische Parteiziele verfolgt und auf schroffe Aus- eirlandersetzungen für die nächste Zukunft verzichten will. Besonders erfreulich ist die Kundgebung, daß bei einem etwaigen Gegensätze die nationalen Interessen allen ein fettigen gewerblichen Interessen ohste weiteres und be- dttigungslos voranKustellen seien. Die Leiiung des Lundes scheint also in gemäßigter, wohlüberlegter Weise geführt sm werden, und bei den verschiedenartigen Elementen, aus denen der Hausabuud besteht, ist es von Wert und Bedeutung, daß nach einigenden Richtlinien im nationalen Sinn gestrebt werden muß. Der Hcmsabund wird eine praktische Tätigkeit nur bei Wahlen ausüben, und hier wird dtt Entscheidung auch nicht immer leicht sein. Es muß anerkannt werden, daß die Leitsätze, die gestern beschlossen wurden, einer ruhigen Auffassung entspringen, die jeder Aufrührung des Partechaders abhold ist. Wir geben nachstehend den Wortlaut der Beschlüsse wieder: Präsidium und Direktorium des Hansa-Bundes haben in ihrer ammmamen Sitzung vvm 4. Dftober 1909 nachfolgende Richt- linien für die nächste Tättgkeck des Bundes einstimmig beschlossen: L Der Hansa-Bund ist davon durchdrungen, daß der moderne Staat nur gedeilM kann, wenn der Grundsatz der Gleichberechtigung aller Erwerbsstände den leckenden Gedanken und die unverrückbare Grundlage auch seiner Wirtschasls- polckck bildet. Ter Hansa-Bund wird daher dahm wirken: 1. datz Deutschlands Gelverve, Handel und Industrie die ihnen auf Grund liii-ei:1 wirlichaftlickstU Bedeutung zutommeude Gleichberechtigung sowohl cki der Gesetzgebung, wie m.der Verwaltung und Leittmg des Staates eingeraumt werde; 2. datz den berechtigten JMeressen dieser Stände nicht nur bei dem Erlaß von Gesetzen, Verordnungen und Verfügungen, sondern auch bei deren Ausführung Rechnung, getragen werde; 3. daß der jür eine geinnbc nirtfckmftliche Eittwickelung der Nation wie für Mer Verhältnis mck dem Ausland gleichermaßen unheilvolle Einflug jener -inseitigen agrar-demagogischen Richtung ge- röche n w-.r de, oerrn -h> -uMrig.s -'J eiert von eragv»t!L • gelegten Grundanschaumigeii getragen war. . 11. Bei der Durchführwig dieser Gruudiätze wird jich.der Hansa-Bund von fvlgenocn allgemeinen Gedanuu lecken la, fest: 1. daß er, bei einem etw aigest Gegensätze, die uatio- nalen Interessen allen einseitigen gewerblichen Jnteressenohneweiteresundbedingungslos vor- anzu stellen hat; 2. daß er ausschließlich die geMriwamen Sntercjien von Gewerbe, Handel und Industrie zu vertreten, zu fort cm und vor Schädigungen und Angriffen zu schützen hat; 3. Mb Seine Reihen jedem, ohne Unterschied der politischen oder religiösen Ueberzrugung, oftenstehen, welcher lerne Ziele zu den )einigen macht, und daß ihm daher jede, Austragung politischer oder Lonsejsioueller Gegensätze oder Zntereisen lernlugt; Sie riechen, ob etwas lebendig oder bloß gemalt sei.. Auch bellt ein Hund ebensowenig eckten gemalten Hund an, als sich selbst im Spiegel". Ter Tischiiachbar bekannte nachher, Makart weder früher noch 'später so viel zusammenhängend sprechen gehört zu l-aben und freute sich, daß es obendrein ettvas Belehrendes gewesen. Em lustiges Frage- und Antwortspiel enttoickelte sich bei einem der Festabende im Atelier des. Künstlers zwischen ihm und Pauline Lucca. Makart forderte die Diva auf, em Lied zu fingen, welche Insinuation sie mit der rnolitiösen Bemerkung zurückwies: „Wie wäre es, wenn wir heute einmal uusere Rollen tauschten — singen Sie etwas und ich werde I huen etw as ma len!" Es wurde natürlich weder gesungen noch gemalt, aber von dem Augenblicke an trat zwischen dem Künftlerpaare eine Entsremdung ein. Auch die Gallmeyer hatte einmal daü stille Vergnügen, seine Tilchnachbariii zu fein. Als aber stundenlang fein Wort zwischen ihnen gewechselt ward, riß ihr der Geduldsfaden, und sie sagte plötzlich: „Wissens was, Makart, reden wir von was anderem!" In das allgemeine Lachen der Gesellschaft mußte selbst der große Schweiger mit einstimmen. Karlsruhe, 4. Cft. Heute mittag um 1 Uhr fand im Schloß Familienfrühstück und gleichzeitig Marschalltaset statt. Im Lause des iikachmcktags besuchten diegroßherzoglichcnHerr-- schasten mit dem hessischen Groß Herzogs paar das Thoma-Museum unter Führung des Galeriedirektors Prof. Dr. Thoma. Um 6 Uhr abends war Galatafel im Residenzschloß und Mran anschließend Jestvorstellüng im Hvftheater. — Cook und Pearl). Dr. Cook hat sich entschlossen, der allgemein laut werdeiidin Aufforderung entsprechend, sein Beweismaterial nicht nur der Kopenhagener Universität, sondern auch der nc-.tional-geographisck-en Vereinigung zu New York zu unterbreiten. — Ter Arctic-Elub in Newyork begann am gestrigen Montag mit der Prüfung der Pear y sch en Beweise. Die Ent- schiidunq wird in wenigen Tagen erwartet. v — Otto Ernst gegen seine Kritiker. Zu dem unter vorstehender Spitzmarke in unserer Scnnstagsnummer mitgeteilten neuesten Fall Einstich er Eigenart schreibt uns ein Freund unseres Blattes: „Zn Jbrer QJUtieiUmg erlaube ich mir zu bemerken, daß Ernst nid)t' zum erstenmale die Hilfe des Gerichts gegen seine Kritiker aiuurufen beabsichtigt. Vor Jahr und Tag schrieb Eugen Kilian im „Lil Echo" einen Artikel „Tie größte Sunde", in dem er den künstlerischen Ernst dieses Werkes des damaligen Schullehrers gegenüber feinen späteren „Komödien" hervorhob. Ernst wurde fnchsteilsetswckd, behauptete, Kilian habe ihm GesinnnngS'. losigkeit 2c. vorgeworfen und — drohte mit dem Kadi. Was ans dem Streit gciuovDcn ist, weiß ich nicht. Ich habe den Eindruck, das; sich Ernst jetzt, nachdem er Erfolg gehabt hat, selbst nicht allzu wohl in seiner Hanl fühlt und sich ab und zu seine literarische An- släiidigkeck gerichtlich attestieren lassen muß." Th. - NeiieShakejveare - Dokumente. Ter Shakespeare- forscher Charles William Wallace beginnt in der „Times" eine Veröffentlichung von neu entdeckten Dokument en über Shakespeare. Tie Urkunden sind Akten eines Prozesses, der kurz vor Shakejpeares Tode begann und um das Eigentum au den Velden Theatern Glove und Llackiriars geführt wurde. An beiden war Shakespeare als Aktionär hervorragend beteiligt. Klägerin ist eine gewiße Thomasma Ostler, Beklagter Shakefpeares Beweis °°°» L lebe S to K°gnie Cl «etbel Freund John Hernyngs. Letzterer war der Vater der Klägerin! und wurde von ihr als Geschäftsführer der Theater-Gefellfchaft^ verklagt. Es wirb in biefcn Akten die Geschichte aller einzelnen Anteile der Theater gefchildert, so daß sich ein genauer Einblick in ShakeSpeares Vermögensverhältnisse ergibt. Es zeiat sich, daß dec Dichter gegen Ende Seines Lebens von seinen Theatern jährlich 500 bis 600 Pfund bezog, abgesehen von fernen Einkünsten als Dramatiker. — Eine Cov k-Pea r y-Kontroverse aus früherev Zeit. Ist etwas Aehnliches wie die Cook-Peary-Lwutrooeije schon früher einmal vorgelouim-en? Jawohl, es ist ein Präzedenzfall vorhanden, ein Fall, der nicht nur ähnlich, fonbern nahezu, gleich lag; hofken wir, daß die Aehnl ich Leit sich nicht auch auf die endgüttige Lösmig der Stteitfrage erstrecke, denn das wäre zu tragisch. Die Forscher Speke und Burton wollten, so lesen wir im B. C., im Jahre 1857 von Sansibar aus die großen äquatorialen Binnenseen Afrikas ans suchen. Am 16. Ium 1857. traten sie ihre Reise an und gelangten durch 'Usagara, Ugvgo, Unjamweji am 14. Februar 1858 als die erstem Europäer an den Tanganjilasee. Auf der Rückreise wurde Burton in Unjanjembe krank; Speke benutzte die Zeck zu einem Zuge nach Norden und entdeckte am 3. August 1858 den Victor iaMjansa. Hier wurde Burton schwer krank. Speke ließ ihn allein zurück und zog in; Begleitung von Grant aus, den Zusammenhang des Victoria- Njansa mck dem Weißen Nil aufzusuchen. Er verfolgte den Fluß nach Süden bis zu feinem Ausfluß aus dem See, begleitete feinen Lauf bis zu den Karamafällen und erreichte ihn wieder ui Gondokoro. Damit war die 9211 quellen frage in großen Zügen gelöst. Speke kehrte nun nach England zurück und erzählte dort natürlich aller Welt, daß er die berühmten Quellen entdeckt hätte. Es erging ihm jedoch, wie es jetzt Cook ergeht, und wie es bald vielleicht auch Peari) ergeben wird: seine Erzählung wurde nur von wenigen geglaubt, und zu diesen wenigen gehörte sein einstiger Freund und Reisebeglccker Burton nicht; dieser verbreitete vielmehr überall, ohne ein Blatt vor den Acuud zu nehmen, daß er Speke für cinm Betrüger halte. Speke kehrte daraus mit Grant noch einrnn. nach Afrika zurück, um die NilforsäMigeu zu wiederholen, und brachte, als er 1863 wieder nach England kam, Grmit als Zeugen mit, um sich feine Entdeckungen bestätigen zu lassen. Burton ließ sich aber auch diesmal nicht überzeugen und behaupteter fest und bestimmt, daß jetzt statt eines Schwindlers zwei ixr-, seien. In gelehrten Kreisen herrschte natürlich die größte Aufregung, und man beschloß, die beiden Forscher einander gegenübe rauftet len: sie sollten während eurer Sitzung der „British Association" in Bath ihre Gründe und Gegcngrüudej roTbringeri, und die Gelehrten wollten bann entscheiden. Am Morgen des Tages, der für die entscheidende Sitzung festgesetzt war, wurde Spele jedoch an einer Hecke als Leiche aufgesunden; neben ihm lag sein ab geschossenes Jagdgewehr. Einige behaupteten, daß er durch die zufällige Entladung des Gewehres den Tod gesunden habe; andere aber sagten, daß er sich ersclZvssen habe, weil ec wußte, daß Burton ihn entlarven und niederscymettcrn würde. Tie Wahrheck über den ttagischm Fall erfuhr man nie. Später stellte sich heraus, daß Burton Unrecht hatte, und daß Spercs Berichte über die afrikanischen For,'chungsreisen vollständis der Wahrheck entsprachest. Nr. 233/ j Erstes Blatt 159. Jahrgang Dienstag 5. Oktober 1909 Der Gietzener Anzeiger Ä Dezngsprer): erscheint täglich, außer W monatlich 7bPj.,rnertel- ^c’rTnal" "w^ch!n?Uch /fAk AA M /X Übho^-u. Zweigstelle =Ä=(n1 (>KPit Pr zl ii IM tt Pr wfes (DieMtag und Freitag); M W M W M H BW W W M W M W M M Zeilenpreis: lokallöPj, ^roeimcS monatL Land- 1 «Ä HS ML km flADutt 20 Pfennig wirtschafüicheZeitfrageu W U Hfl ® W V Ä W M W Chefredakteur: A Goetz. Fernsprech - Anschlüsse: kjfl M '3y ZZ?' '/ Verantwortlich für den für bie Redaktion 112, —- iVflr y*«* < polckischeu Teil: August MM General-Anzeiger für Gberhefsen WM iür d>° Sage^mrnimcr gotütion-dniS und Verlag der Vrühl'schen Univ.-Vuch- und Stemdruckerei K. ränge. RedaNion. LxpedMon und Druckerei: Schuistratze 7. Ved. bis vormittags 9 Uhr. G von der Selter. > Heyne a Aauariuni' alltorsirahe 5. M tStfatiü : ab [5169 lbclm Dürbeck leuenweg 18. Regierung. Ter König sprach hierauf sein Bedauern über die m den Adressen gemachten Angaben aus, die er aus kon fritutionellen Gründen nicht berücksichtigen könne und die unberechtigterweise Männer verdächtigten, die er sür gc eignet ansehe, an der Regierung tci.;unct-men. Kopenhagen, 4. Cft. Die ordentliche Session des Parlaments ist Henle eröffnet worden Tas svvlkething wählte das bisherige Präsidium nrcöcr, das ^an dsth in g wählte den freikonservativen Abgeordneten Sonne -um Präsidenten. Der Kampf um den Guruguberg. AuS einer neuesten Meldung geht hervor, daß die Kabylen den Guruguberg durch einen Angriff zurückerobern wollten: Melilla, 4. DEL In der spanischen Stellung ist alles ruhig. Der Feind versuchte zwar einen Angriff auf den Guruguberg, zog sich aber infolge der kräftigen Abwehr der Spanier zurück. Auf spanischer Seite sind keine Verluste zu verzeichnen. ^ecr und Flotte. Englische Kritik der deutschen und österreichischen Manöver, lieber die bcutfdjen imD österreichischen Manöver veröffentlicht die ,,'^all Mall Gazette" einen nicht gerade sehr günstigen RüiLlick. Die deutsche« Manöver, heißt es in dem Artikel, seien besonders wichtig gewesen durch eine Anzahl neu angeführter Einrichtungen, wie drahtu>se Telegraphie, Feld- telephonie, Motorradordonnanzen, Luftschiffe und durch eine Nachahmung der englischen Einrichtung der freiwilligen Automobil ko rps, das der deutschen Armee in Stärke von 300 Wagen zur Verfügung gestanden habe. Auch in einer anderen, wichtigeren Hinsicht habe man versucht, der englischen Methode zu folgen. Niemand wisse besser wie der deutsche Offizier, daß die geschlossene Formation, m der d.e „automatisch gedrillten deutschen Soldaten" zum Angriff auf den Feind vvrgingen, unter dem Geschoßhagel des modernen Schlachtfeldes die sck)wersten Verluste erleiden müßte. Man beginne einzusehen, daß die alte Strategie fernerhin nidjt mehr zum Siege, sondern nur zur nutzlosen Opferung der Truppen führen werde. Deshalb habe man angefangen, den Soldaten an die zerstreute Schlachtordnung zu gewöhnen, wie sie die englische Armee erprobt habe. Man habe aber gefunden, daß die Tienstzeit zu kurz fei, um den unselbständigen deutschen Soldaten für die neue Taktik zu erziehen. Die lange Dienstzeit des englischen Soldaten erziehe diesen viel mehr zur Initiative. Das würde von den deutschen Offizieren selbst anerkannt. Weiter seien bei den deutschen Manöver« auch die großen Marjchanforderungen auf- gefallen. Diese schienen das Alpha und Omega des gesamten FeldDienstes zu sein. Das Resultat sei oft gewesen, daß die Truppen auf dem Kampfplatz in einer Verfassung anlangten, die fast der völligen Erschöpfung geglichen habe. Noch deutlicher sei dies bei den österreichischen Manöver« in Mähren in Die Erscheinung getreten, wo das Bestreben, den Soldaten bis auf die äußerste Grenze der Mtaft auszunutzcri, in außerordentlichem Maße übertrieben worden sei. Allzu großes Sachverständnis scheint hier nickst rnit- zuspreck)en, Den« es mußte Dem Verfasser dieser Kritik bekannt fein, dnß das deutsche Heer die zerstreute Schlacht- 'ordnung nickst erst von heute kennt. Deutsches Reich. lieber den geplante« Iagdbesuch Kaiser Wilhelms in Oesterreich soll nach der Wiener „Altg. Morr." i« deutsche« Hofkreisen jetzt verlauten, daß er m Godöllo ftatlsinden soll, wo Kaiser Franz Joseph in der erfte« Hälfte des November 2lufenthalt nehmen wird. Kaiser Wilhelm wurde vom Erzherzog Friedrich zur Jagd auf dessen Besitzung in Südungar« eingeladen, und werde sich von dort nach Godollö begeben. Es sei wahrscheinlich, daß Kaiser Wilhelm bei dieser Gelegenheit auch Budapest besuchen werde. Vom kronprinzlichen Hofmarschallamt in Potsdam ist am Montag abend nachfolgender Bericht ausgegeben worden : Der Kronprinzessin und dem Prinzen geht es unverändert gut Weitere Berichte werden nicht ausgegeben. Tie Reich skassenscheinezulOMk. sollen künftig auf einem haltbareren Papier hergestellt werden, das ungefähr dieselbe Stärke wie die Hundertmarkscheine besitzt. Die „Nordd. Allg. Ztg." meldet: In der Presse ist die Frage erörtert worden, wann die Vorschrif ten des Fi- nanzgesetzes vom 15. Juli 1009 wegen der Vorschüsse, die künftig von de« B e r u, s g e n o s s e n s ch a f t e n an die Reick)spostverwaltuiig abzuliefern sind, in Wirksamkeit treten. Wir legen Wert Darauf, festzustellen, daß die Verpflichtung, Vorschüsse vom Januar 1910 ab zu leiste«, im Gesetz unzweideutig onsgedrückt ist. Es sind Verhandlungen cm- geleitet, um den Berufsgenossenschaften die Ausführung des Gesetzes, insbesondere hinsichtlich der Aufbringung Der Geld- mittel, während des erste« Jahres «ach Tunlichkeit zu erleichtern. Aus Kassel wird gemeldet: Die Finanzdezernenten fast sämtlicher deutscher Großstädte, ausgenommen Berlin, berieten am Montag «regen der llebernahme der Talonsteuerbei städtische «Anleihen. Die Mehrheit hielt die Uebernahme durch Die Städte für unvermeidlich. Die „4Lordd. Mlg. Ztg." schreibt: Der Oberpräsident der Provinz Brandenburg, Wirtlicher Geheimer Rat von SocbeH, ist seit Anfang Angust erkrankt und befindet fid) nach einer erfolgreichen längeren Kur bei Professor Dr. Dapper-Kissingen noch in der Rekonvaleszenz Da er auf ärztliche Anordnung längere Zeil von jeder dieiiftlichen Tätigkeit sich fernhalte« soll, stoyi Der Termin Der Ueber- naljmc des Amtes noch nicht fest. Die Bezirkstagswahlen im Elsaß hatten folgendes Resultat: Von Den 21 Litzen erhält das Jen t rum acht (es gewinnt em en und verliert einen), die vereinigten Liberalen und Demokraten fünf (sie gewinnen #vci und verlieren einen Sitz», Die Sozialdemokraten gewinne« einen Sitz und Die Unabhängigen erhalten vier Sitze (sie gewinnen einen und verlieren Drei Sitze. Stichwahlen finden sechs ftatt: an diesen nehmen teil das Zentrum und die Liberale« in vier Fällen, das Zeu- trum unter sich in einem Fall und das Zentrum gegen Die Unabhängige« ai einem Fall. — Ans Lothringen wird bekannt, daß von Den zwölf Sitzen (bisher alle int Bosi'ic des lothringischen Blocks vier dem Block erhalten bleiben, «»ährend nur einer an das Jem rinn übergehl I« zwei toeüeren Kantonen finden Stichwahlen flau? an denen "das Zentrum beteiligt ist. Die Resultate aus den übrigen Kantonen stehen noch aus. Der Vorstand der Deutschen Anti-Duell-Liga macht befannr, daß die diesjährige Generalversammlung nicht, wie früher mitgeteilt, am 31. Oktober, sondern am Sonntag den 7. November, und zwar in Würzburg, statt findet. 2lu$lan0. Eine deutsche Aboronun^ ans (^era-Reuß weihte am Moniag aur dem Friedhöfe zu B e a n ,n v n - e n - A r g e « n e ein Denkmal zu Ehren Der 1870 Dort gefallene« Deutschen ein. An Den übrigen auf dem Friedhof befindlichen Kriegerdenkmälern wurden Kranze meoergelegt. Die serbische Skupfchlina ist zum 14. Oktober zur ordentlichen Session einberufen nrorDcn. Nach einer Depcfche des Wali von fernen verlautet, daß Said Jdna aus Sadia entflohen ist und daß die Belagerung der Stadt Zehre aufgehoben wurde. Am Sonntag find von ilonfiantinopel wieder zwei Bataillone nach dem fernen abgegangen Nach Meldungen mehrerer in Vera erscheinender Blätter ist ein in Konstantinopel ciugetrcf.encr V.rireter einer englischen Gruppe um den lofonigcn Rückkau, der französischen Konzession >ür die türkischen Leuchttürme bemüht. Tie Grupve beabsichtigt, die Leuchtturmgebühren um 40 Proz. zu eimäbigen. Saatenftanö und Lrnteschätzung vorn f. ©fiober <909. Deutsches Reich. Die von der Preisberichtstelle des Tückschen Landwirtschafts rat» »irm 1. Oktober vorgenommcne Sckxüuug des Ernteertrages hat zu folgenden Ergebnissen ausgedrückt ui Prozenten einer Mittelernte/ geführt: Winter- Sommer- Wniter- u Oft. 1909 1. Sept. 1909 1. Oft. 1908 Weizen 92.6 98.9 94.8 97.4 94.9 89.9 Spelz Gerste Haier Kartoffeln 102.3 102.4 106.1 95.Ö 100.6 102.4 105.8 - 91.9 89.4 Öl.8 94.4 Tie Beendigung der Getreideernte hat sich bei den häufige« Niederschlägen, uon Denen namentlich das westliche Teutswland betroffen wurde, bis Ende September hinausgezogen; vereinzelt waren sogar zurzeit der Berichterstattung noch nicht alle Felder geräumt. Der größere Teil des spät geernteten Weizens und Lasers hat unter übermäßiger Nässe gelitten: vielsach w'rd über Auswuchs und beim Has er über Verluste durch Ausfallen der Körner berichtet. Während aber die erwähnten Sa>aden bei letzterer Gelreideart das im allgemeinen günstige Ergebnis kaum jendcr lid) beeinflußt l^Lcn, ja sogar eine Erhöhung der letzten Sck-ätzung nickst zu verhindern vermochten, ist Die etwas ungünstigere Be- gutlickstinig Der Weizeneriilc in crslcr Linie den obigen Oucilitäts Verlusten zuzuschreibcu. Auch scheinen Die durch Rost her vor- gern ft neu schaden vielfach größer zu sein, als im Vormonat migcnonuncn wurde. Jedenfalls werden über Erdrnsd) uno Qualität des Weizens selbst in solch.n Gegcgenden Klagen laut, in Denen die Ernte in trockenem Zustande und bei günstiger Wit lermrg eingebradjt werden konnte. Was die noch im Gange befindliche Kartossclerntc anbelangt, so haben sich die aus diese Frucht gcsetzien Erwartungen meist nicht ersüllt. Die Kartossein sind überall klein geblieben, vielfach hat ein rasdstS Abstecben des Krauts die Entwicktlung vorzeitig zum Abschluß gebracht. Im Becid-tsmonate hat übermäßige Nässe Krankheiten und Fäulnis stärker um sich greifen lassen, so daß man vielfach mit Verlusten von 10—20 Prozent rcd-neu zu müssen glaubt. Es bezieht sich dies indes auf die sür den Kartoijelbau weniger wichtigen Gebiete. Dagegen dürften im Osten größere Ausfälle dncd) Er Frantung h.um zu befürchten fein. Das Wachstum der Rüben läßt ün allgemeinen viel zu , ivünfc^n übrig und Dürfte eine Mittelernie kaum erreicht ivcrden. Ten sZutlerpflanzen ist dte Feuchtigkeit vieljach noch zustatten gekommen und Klee und Wiesen haben tetüpeifc, Luzerne ziemlich befriedigenden Nachivud)s gc liefert. Leider mar das Einbringen der gut geratenen Grummct- ernte infolge andauernder Nässe vielfach mit Ld>wierigfciten ocr knupst; vereinzelt war ein Teil davon bei Abgabe der Berichte nodj nicht geborgen. Die Herbstbestellung lyat fid; durch Die späte Räumung der Felder, zum Teil durd) häufigen Regen verzögert, schreitet aber jetzt rasch vorwärts und war vereinzelt bereits beendet. Dtc ersten Saaten sind gut auigclaufcii, stctteii weise wäre im Osten dazu mehr Fcnchtigkht erwünscht. 2itts Stafct und Land. Gießen, 5. Oktober 1909. ** Tageskalender für Dienstag, 5. Oktober: Stadttheater: So m m c r n a ch l s t r a ii in". ** Vorn Großherzoglichen Hofe. Prinz Albert von Schleswig-Holstern ist am Sonntag nachmittag wieder von Wolfsgarten abgereist. Die Kronprinzessin von Griechenland und Prinzessin Friedrich Karl von Hessen nahmen am Sonntag nachmittag am Tee im Jagdschloß Wolfsgarten teil. Prinz und Prinzes'in Heinrich von Preußen begaben sich am Montag früh 5 Uhr mit Gefolge im Auto nach Friedrichshafen. ** Landung des Parfcval in Gießen. Ter Vorsitzende der hiesigen Ortsgruppe des Deutschen Luft skotlenvereins hat Den Führer Des Parfcval Ballons ein gelaDen, eine Landung in Gießen auf Dem Triebe zu veranstalten. Oberleutnant Stelling, Der Derzeitige Führer des Parfeval, hat sich hierzu unter der Bedingung bereit erklärt, daß für die erste Landung eines lenkbaren Lust schiffes in Gießen ein Preis von 1000 Mk. ausgesetzt wird. Nachdem es in sehr kurzer Zeit gelungen ist, einen Garantie fonds in ausreichender Höhe zu befdmffcn, ist Der Preis nunmehr ausgesetzt unD Die Leitung des Parfeval erfucht worden, Tag und Stunde des Fluges nach Gießen fo genau als möglich milzuteilen. Sobald die Antwort cintrifft, wird fie und alles was sonst noch über Die Veranstaltung zu sagen ist, bekannt gemacht werben. *• BermessungSwesen. S. K. H. der Groß- hcrzog haben den RrciSgcomcter des KreisoermessungSarnts Zwingenberg Gg. Haber mehl zun» Kreisgeometer deS KrelsvermcstungSamtS Offenbach (Land) ernannt. ** Lehrerpersonalien. In Den Ruhestand ver setzt wurde Der Lehrer an Der Vorschule Der Oberrealschule zu Worms, Hch. Schniahl, auf fein Nachsiichcn, unter Aiierkemiimg feiner langjährigen treuen Dienste, und Der Lehrer an der Genieindefchule zu Nieder Stoll, itvnr. E « rich, auf fein Nachsuchen. —Erledigt jinD: An der Volksschule zu W orm s Drei Lehrerstellen für evang. Lehrer und je eine Lehrerinstelle für eine evang. und eine lall). Lehrerin; eine mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrer stelle an Der Gemeindeschule zu Ermenrod. ’* Straßenbahn. In dem Bericht über die letzte Sitzung der Stadtverordneten-Versammlung ist mitgeicill, daß befchloffen worden sei. Den 7^,-Allinuten-Berkehr schon vor 8 Uhr zu beginnen. Wir werde« Darauf aufmerfjam gemacht, daß dies nicht zutrifft. Ter dahingehende Antrag wurde vielmehr abgelebnt. — Allerts ha use u, 4. Okt. Am Sonntag hielt in unserem Kriegerverein .Ernst Ludwig zur Treue* der Bezirksoorsteher des Hasna-Bezirks Gießen, Lehrer Taab von Lollar, einen mit vielem Beifall aufgenommenen Vortrag über Napoleon I. ? H u n g e n, 4. Okt. Gestern wurde in der evang. Kirche das Erntedankfest gefeiert. Das der M»T(hengcfang- verein durch einen Edor verherrlichte. Zahlreich waren besonders tajoii geratene Früchte aller Art am Altar nieder- gelegt und hübscv arrangiert. Sie fanden um grösUen Teil im fttantenhauie Verwendung — Bei Den Diesjährigen Ob ft Der Weigerungen wurde« in unserer Gemarkung im Durchschnitt recht hohe Preise erzielt. n. Schotten, 4. Okt. Am nächsten SarnStag. 9. Okt., wird auf Dem Lehrerheün die Haiiptversammlung des Vereins .Lehrerheim Vogelsberg* stattffnden. Die Tagung fällt in eine Jahreszeit, da die crholungfuchenden Sommerfrrfchler unser Gebirge nicht mehr bevölkern und auch der Besuch der Versammlung hat stets unter diesem späten Termin zu leiden, die .Saison* selbst aber gebt tm Vogelsberg überhaupt nicht niehr zu Ende. Auch im dicksten Winter finden Touristen, die den .Basaltköppel* kennen und schätzen gelernt haben, den Weg hinauf auf unsere prächttgen Höhen. Und daß dem so ist, verdankt unsere Gegend neben den steten Bemühungen deZ Vogelsberger HohenklubZ nicht in letzter Linie and) dem hessischen Lehrerheim, das ftcls wieder neue Besucher in unjere Berge führt. So war der Besuch in dem Luftkurort hessischer Lehrer auch im letzten Sommer besser Denn je, und Das .heim geht immer mehr einer erfreulichen Entwicklung entgegen. Doltsbilöungstag in Dortmund. Dortmund, 3. Oktober. Der diesjährigen Hauptversammlung der Gesell s ch a f l für Verbreitung von Bolksvildung ging eine Sitzung des Zcntralausfchasfes vorauf, in der befchloffen wurde, die kleineren Bibliotheken bei der Erwerbung von eigenen Buchern möglichst zu unterstützen. Tor Begrüßungs- und Unterhaltungsabend fand um 81/2 Uhr abends im Fcjtsaale des alten Rathauses statt, bei Dem Lehrer R orig (Dortmund) über „Westfälische Dialektdichtung" sprach. Die aus allen Teilen des Reiches zahlreich besuchte Hauptverjammlung sand vormittags lli/2 Uhr statt. Der Vorsitzende erstattete den Bericht über Die Tätigkeit Der GeseUschasl im letzte« Geschäftsjahr Der Samier- Punkt liegt heute i;i Der Gründung von Volksvwliothekeit und im Vortragswesen. Schwierigkeiten bereiten Dem gc meinnüyigen Wirken der Gesellschaft leider die Sortimenter des deutschen Buchhandels, die ganz vergessen, daß gerade eine sv geartete Tätigten die beste Agitation für den Buch handel ist, weil fie das Buch populär macht. Der Berick)t wird nach einigen Seiten vorn General- fetretär I. Tews ergänzt, wobei besonders Die ad- jo lute Te n D e n z l o s i g k e 11 m Der Tätigkeit Der Gesellschaft betont wird. Die allein Den Erfolg verbürge. Sodann sprach Schriftsteller Tr. Heinr. Spicro (Hamburg) über das Thema. „Das Volk und die Literatur." Der Redner begann mit einem Hinweis auf den nahe bevorstehenden 100. Geburtstag Schillers und des Dichters Briefe über Die ästhetische Erziehung t>e# Menschen. Heute erscheine das gefunbe Gefühl oft mißleitet, das Bedürfnis nach Spannung und Erholung werde häufig aus Den unfauberen Quellen einer Sck)Uiid- und Hiiitertreppenliteratur besttitten. Alle gebildeten Kreise sind zur Bekämpfung des Uebols berufen. Es ist gerade Die Pflicht Der höheren Staude, sich iclbft roinzuhalten. Tur«) Gewöhnung an gute Unterhaltungsliteratur, gute Vollstunst tonne eine Hevung Des Geschmacks ocr Massen erfolg en. Den zweiten Vortrag hielt Rektor Pretzel (Berlin) über Das Thema: „D i e 1 i t c r a r i j ch e Erziehung der Jugeiid in Schule und Haus." Als das Ziel Der literarischen Erziehung bezeichnet er. Daß jeder. Der für Schöpfungen Der Literatur Interesse, Zeit unD CtelD auf- ivcnDet, aus innerem Triebe ijeraue fie Der guten Literatur zuwenDe. VorbeDrngung Dafür ist aber lilorarische Ge> jchmacksbilDung. Als wick)tiges, eigcntüdi einziges Mittel Der literarifcheu Erziehung bezeichnet Der RoDner Die ständige und lonfcquent durchgejüi-ne Genöhnung an gute Lektüre. Statt Des jetzt üblichen Diclteiligc« Lojebuck)s, von Dem für jeDe Klasse ein bcjonDcrer Teil bestimmt ist, wünscht Der Vortragende zwei Bücher, Die Das Kind von Der JJtiUel- ftufe ab Durch Die ganze Schulzeit begleiten, eine Gedichtsammlung unD eine Sammlung Der doste« Prosastücko. Neben Dem £ejcn in Diese« Sammelwerke« soll aber von Anfang an auch das Lesen ganzer Bud)er geübt rocrDeu, beginnend auf Der Mittelstufe etwa mit einer Auswahl Grimmscher Märchen, eiiDigeno auf Der Oberstufe mit Erzählungen unserer besten Novellisten unD Dramen unserer große« Dichter. Nach einem lurzen Hinweis aus die Forlbildungsschulo gelft Der Vortragende auf Die häusliche Erziehung über, zeigt zunächst, tote sehr hier häufig durch gedankenloses Gehcniassen und durck) schlechtes Vorblld gesündigt wird. Wichiib sei, daß das Kind nicht nur auf s Bucyerleihen angewiesen fei, sondern nad) unD nach eine eigene kleine Bibliothek eriverbe. In einer lebhaften Debatte würbe besonders die Lesebuch m i s e r e betont. Folgende Entschließung Tews wurde einstimmig angenommen: Die Versammlung richtet an die staatlichen unD korn- munaien SchulbehöiDen Die Bttte, Dm Kampf gegen die «sd)unt)Literatur insboionoore auch oadurch auizunchmt^n. Daß sie für Die Schülerbi'vliokheko« und den Leseupierricht De« Schulen größere Mittel zur Verfügung stellen unD Die Bestrebungen Der Lehrerschaft, ocr ZugonD mehr und Besseres aus der deutschen Literatur zu bieten, nach jeder Richtung hin unterstützen. __LL1—- - - - ■----- 111 - Sport. ** Leichtathletik Ter Gießener Ballspielklub 1904 hielt am Sonntag aus der Rennbahn fein zweites inrerneS lcichtarhlctischeS Meeting ab. Wenn auch Die Laufbahn zu feucht und zu grasig war, so waren die Leistungen int allgemeinen recht ansehnlich. So wurde z. B. int Kugelstoßen der Rekord deS Bezirks von 9,06 Meter auf 9,50 Meter gedruckt. Tie Konkurrenzen des Fünfkampfes ivaten: Fußballwcitstoß, 100 Meter- Xiauf, 400 Meter-Lauf, TlSkuswcrsen und Kugelstoßen. Ten Wanderpreis und Die Meisterschaft für ein Zahr .rcang Emil Balser mit 45 Punkten, den zweiten errang Earl LoeS mil 14 Punkten, 3. Wilhelm, 1 F. Trohn, 5. Emil Oehler, 6. Reitz, 7. Pf eis er, 8. Klotz, Dtc mit Diplomen und Kränzen aus- gczeichnet wurden, weiterhin errangen Kranze Rühl, Erb, R. Lwos und L. Sier. Ten 100 Meter Juniorlaui errang R. Iwos, zweite waren Tchl unD Ttdharot. Ten Staiettcnlauf über 7-r'-ry- il W h L «'M AH M»'-. GH M W! Stricken und Anstricken von Strümpfen 5502 wird billigst und prompt besorgt Schott s Weinstube. (Willkommen bei allen sparsamen Hausfrauen sind und In allen besseren Geschäften erhältlich. besfe Dellbatess - Margarine <-m Butter • Ersatz ohne Gleichen. Heute und morgen B5/1( Rnbfleiidj, Pfund 40 Pfg. 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Amtsgericht. und erst, nachdem sie hierin */i waschen. der Geschmack, das Aroma und die goldbraune Farbe des Kaffee- getränte, das man erhalt, wenn man Bohnen- oder Dialzkaffee vermischt mit dem allerfeiusten Kaffeezusatz Am unentgeltlichen englischen Unterricht für Fortgeschrittene und Anfänger können noch einige begabte, strebsame Mädchen teilnehmen. Antomors, das geruchlose und giftfreie Desinfektionsmittel, welches eine fünffach starke Wirkung, wie z. B. Karbolsäure hat, erhalten Sie in den Apotheken und Drogerien. werden folgende Massregeln dringend empfohlen: 1. Die Zimmer sind täglich mit Antomorswasser aufzuwischen (1 Esslöffel auf 1 Eimer Wasser) und mehrmals täglich mit derselben Lösung zu be- Gröaste und bedeutendste Spezialfabrik für Gas-Badeöfen. Verkauf nur durch die Installationsgeschäfte. — Kataloge kostenlos. Infolge des hohen Baumwollvreifes beabsichtigen die amerikanischen Webereien den Betrieb gänzlich ein* ”U'3m Grand-Hobel in Wien erschoß sich vorgestern der Millionär Albert Pulitzer, ein Bruder des bekannten Herausgeber der Rcn*-York World, infolge eines unheilbaren Leidens. BVio Versteigerung. Freitag den 8. Oktober L Js. nachmittags 1 Uhr sollen im städtischen Psandlokale, Seltersweg 11 dahier, die wegen rückst. Schulgeld und Gemeindesteuer gepfändeten Gegenstände Möbel aller Art, ein Äassen- schrank und verschied. Andere versteigert werden. 15511 Ge m mecker, Pfandmeister. Um vor Eintreffen der Neuheiten mit meinem grossen Lager in eingerahmten Bildern noch möglichst zu räumen, verkaufe dieselben zu bedeutend herab- Märlte. fc. Frankfurt a. M., 5. Okt. Heu- und Strohmarkt. Angefahreu waren 5 Wagen Heu und 2 Wagen Stroh. Bezahlt wurde iür Helt Alk. 4.50—5.00, Stroh, Korn-Langstroh, Mk. 2.80 bis 0.00. Alles je 50 Kg. Die Zufuhr tam aus Oderhessen und dem Kreise Gelnhausen. Geschält gut. r(irehLiche Nachrichten. Israelitische Kelißionsgemeinöe. Gottesdienst in der Synagoge (Süd-Anlage). Donnerstag den 7. und Freitag den 8. Oktober 1909: Laubhüttenfcst-Endc. 8. T a g. Borabcud 5.3V Uhr. Morgens 8.30 Uhr. Predigt. Nachmittags 4.00 Uhr. 9. Tag. Borabend 6.30 Uhr. Morgens 8.30 Uhr. Abends 5.30 Uhr. NB. Während der Wiutermonate beginnt der Morgengottesdienst am Sabbath uut 9 Uhr. Israelitische UcUgionsgesellschaft. Gottesdienst. Mittwoch den 6. Oktober 1009: Morgens 6.15 Uhr. Donnerstag den 7. und Freitag den 8. Oktober: Laubhütte »fest-Ende. 1. Tag. Borabend: 5.45 Uhr. Morgens: 8.00 Uhr. Nachmittags 4.00 Uhr. 2. Tag. Borabend : 6.35 Uhr. JugeudgotteSdieust. Morgens: 8.00 Uhr. Mannheim, 5. Oktober. Gestern abend ist im Alter von 52 Iahten der Geh. Kommerzienrat Ladendurg, Ehrenbürger der Stadt Mannheim, gestorben. Es ist eine grosse Annehmlichkeit wenn man zu jedem Kleide, jeder Bluse, ganz genau passende Knöpfe haben kann. 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Die Versteigerung unter II. sprengen. 2. In die Aborte, Stechbecken, Nachtgeschirre, Spucknäpfe ist täglich neues Automorswasser zu giessen (lüO gr auf 10 Liter Wasser). 3. Die gebrauchte Krankenwäsche ist sofort in Automorswasser zu werfen ......Stunde gelegen hat, wie gewöhnlich zu sss76 Originai-Drahtmel-ungen. Eine Fahrt des Eroßherzogs von Hessen mit „Z. IIP' ? Friedrichshafen, 5. Okt. Das Prinzenpaar Heinrich von Preußen ist gestern abend hier cingetroffen und hat im König!. Schloß Wohnung genommen. Das Großherzogspaar von Hessen wird heute mittag hier eintrcffen und itn »Deutschen Haus" abstcigen. ,3. III* unternahm heute früh eine Uebungsfahrt, die bis heute abend dauern wird. Voraussichtlich findet morgen abermals ein Aufstieg statt, an dem die anwesenden fürstlichen Personen tcilnehmen werden. Der Generalrat des Departements Haukes Alpes genehmigte einstimmig die Hälfte der Bautesten für eine große Alpenfahrstraße von Genf nach Nizza bte den direkten Verkehr nach Savoyen und Südfrankreich leiten soll. Dre andere Hälfte der Baukosten trägt der Tourenklub de .France Der Staatskapitän des 20. sibirischen Regiments Bmary- now unterschlug 160 000 Rubel Staatsgelder. Er ist sett einigen Tagen verschwunden. . Roslin im Staate Washrngton sind infolge Explosion schlagender Wetter acht Grubenarbeiter g e- tötet und drei schwer verletzt worden. Die Grube steht in Brand. _____________________ Bügel - Kursus. Wiederbeginn des Unterrichts im Glanzbiigclu Donnerstag den 7. Oktober bei Frau Hofmann, vormals Lehrerm an der Aliceschule. Herbst-Räumungs-Verkauf der Kunsthandlung Otto Hochstätten Mädchen-Verein. Sonntags von 4 bis 7 Uhr im Saale der Herberge zur Heimat (Eingang an der Gartenseite des Hauses): ßeiang, ÄMter, Mtaation, Spiele, Soucfcit. Mädchen jeden Standes werden zur kostenlosen Beteiligung öni Söfi toaten Ku» »enö&il vierer stell. ^mattun8 ;f^9,9. Oft JQln»hluna h 1 "“ttfinben8 mter biri^. i Ä" "»MM 2 bz 5nbt"ikta tat? * 30 war der S ,cr W einet a> itnunö. ~— it. DftoJet. "^'Sd-rEe. ^olksbilduna .^voraus, in de? Mn bei der Er- I1 M unterstützen habend fand uni n Maujcs M über „Westfälische 1 zahlreich besuchte i'/2 Uhr statt, clu iiber die Tätig, fahr. Ter Schwer- ii Ä)lt-Mliotbeken ii bereiten dem ge- )er die Sortimenter lgcssm, daß gerade ition für den Buchmacht. m vom Generalbesonders die ad- c Tätigkeit der Ge- ftfolg verbürge, einr. Lpiero (Ham- ' und die Site, inem vimvcis aus stag Hillers und "die UT^hima, to* e GeM oft miß- ld Erholung lverde einer Äljund- und e gebildeten Mise sen. Es ist gerade )elb|t reinzuhalten, tungötiteratur, gute schmaets der Masse» i Pretzel (Berlin) cErziehungdet Lls das Ziel der daß jeder, der für jcit und Geld M- der guten Literatur ■er literarische Ge- tlich einziges Wte r Redner dre ständige mg ® * «cftbnchs, i®1 .mntl »»K nö 60it d°i .letten, eine ** ,11 ater non AM SSI* jchlteß»"^ > N. ftörber, tllodh. Str. 40. 7 Zimmer Ludwigfrrastc 42 schone Wohnung von 7 Zimmern, Bndezim., Gariertanteil u. sonn. Zubeh. v. iof. ob. 1. Jon. z. verm. Näheres Lndwigstr. 44 v. [i>457 6 Zimmer j. i_ b^3uimierwoou. Zub. per foiou icio. 1. November zu vermieten. Äiiceitraste 25 pari. 5 Zimmer 07ü24] Luöwigsptav 15 eine ich. ö-Zunmerwohiumg zu ueruueicn. Hochelegante, sehr reich ausge- ftattete 5- Zimmer-Wohnung ma Bad per sofort zu vermieten. 4150 _______»Zrtedrichnraste 121. 4823J 5-Zimmerwobnung zu ver- mieten. I-Weiuert, Neuenweg 9. 4 Zimmer Neuenweg 29 4 Zimmer, 1 Küche, 1 Keller und Bodenraum auf sofort zu verm. 5516! M. 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