Die heutige Nummer umfahr 10 Seiten. Pfaff- 11 ad Stoffe" n-Grössen ile 'Jiad)bem barm noch bie Besteuerung der Warenhäuser nach dem Umsatz besprochen worben war, wie sie vom Abg. Tr. Osann in Anregung gebracht wurde, und Geh- Rat Best verschiedene Gründe gegen diese Besteuerungsart vorge- tragen statte, wurde die Weiterberatung auf Donnerstag vormittag vertagt. haben seit langem die notigen Maßnahmen getroffen, um _bie Ordnung aufrecht zu erhalten. Die Botschaft Meneliks zugunsten der Nachfolge Lichs wurde im Lande mit Ruhe aulgenommem Ausland. Die nach den neuen türkischen Gesetzen vorgenommene Rekrutierung, an der in diesem Jahre zum ersten Male Ruhe im Msgebrete. Muleh vafid hat durch seine Sendboten im Rifgebict tatsächlich die vorläufige Einstellung der Kämpfe bewirkt, und dre Spanier zogen einen Teil ihrer Truppen nach Melilla zurück: M a d r i d, 3. Nov. Ein amtliches Telegramm des Generals Marina berichtet über die N ü ck k c h r m c h r e r c r T r u P P en- ko n t i n g e n t e, die Seluan und Nador besetzt hatten, nach Melilla. Uebermorgen soll die Räumung dieser Stellungen ihren Fongang nehmen. Es werden insbesondere dazu insigmertc Truppen doN verbleiben. Melilla, 3. Nov. Infolge der Zusammenkunft der Gesandten Muley Hafids mit den Führern der marokkanischen Truppen sind mehrere inarokkaniscl-e Führer übereingckommen, die Feindseligkeiten bis zur Rückkehr des Oberhauptes Chalsw aus Tanger e i n z u st e l l e n. Die Gesandtschaft Muley Hafibs bedeutete den Kabylcnstämmen, daß jeder Angriff ungerechtfertigt sei und mit einer Geldbuße von 50 DuroS unter Mitnahme der Gewehre und Getränke bestraft würde. Hieraus erklärt sich die gegenwärtige Ruhe im Rifgebict. fcte tartt MWe Zur Kunst-Sticke* vorzüglich geeig'£ bild Schillers nicht verloren habe, und daß Lauchstedt selbst mit einem Kriegerdenkmal geschmückt wurde, ohne daß die Vertreter klassischer Unberührheit dagegen protestierten. — Naturschutzpark. Wie schon kurz gemeldet, sand in München unter zahlreicher Beteiligung angesehener Veremc und Privatpersonen aus Deutschland und Oesterreich die Gründung eines „Vereins Naturschutzpark" statt, mit dem Sitze in Stuttgart, der Deutschland und Oesterreich umfaßt und die Schaffung von Naturschutzparks sich zum Ziel*. setzt. In diesen Naturparks soll die Natur im urwüchsigen Zustande erhalten und unterer von der fon'chreitenden Shiltur mit dem Untergänge bedrohten Tier- und Pflanzenwelt eine sichere Zufluchtsstätte geboten werden. Damit ist ein bedeutungsvoller Schritt in der Enttvicklung der Heimatschutzbewegung getan, und die verbrüderten Völker lind vor große, gemeinsame Ausgaben gestellt. Es wurde ern engerer Arbeitsausschuß von 15 und ein wefterer Arbeitsausschutz von oO Mitgliedern gewählt. Tie „Geschäftsstelle des Vereins Naturschutzpark, Stuttgart", erteilt gern jede gewünschte Auskunft. — Die gefährlichen „Fliegenden". Dem Berner „Bund" wird geschrieben: Ich wollte am BahnlM St. Maurice die „Fliegenden Blätter" von München kaufen. Jedermann Weitz, daß dieses ganz harmlose, humoristtsche und künstlerisch sehr geschätzte Blatt weder katholisch noch protestantisch ist und auch kerne Polink treibt. Von Zeichnungen und Text darf auch jedes Kind ohne Gefallt Einsicht nehmen. „Dieses Blatt ist auf der Liste der verbotenen Schriften," sagte man mir. Der gleiche Bericht ward mir in Sitten und Brig an den Bahnhofkwsks zuteil. Das Verbot gehe von der Regierung aus. — Kleine Chronik aus Kunst und Wissenschaft. Tie 150 Wiederkehr von Schillers Geburtstag wird am 10 -)tocember auch in Paris festlich begangen werden durch eine 'eier in dem TMtte femrna in den Champs Elysees. Das Programm umfaßt die meisten Balladen, eure Chors zene Lus der „Brau: vvn Messina" und „Das Sieb von der Glocks mit (Goethes Epilog. — Am 12. Dezember d. I. findet zu Fr an furt a 'M in ber Kinderklinik des städtischen KranlenhameS die 13 Versammlung ber Vereinigung südwest- deutscher Kinderärzte statt — Tr. Gmtav Kraatz, ein bekannter Jnsettcnsottcher rst un 79. Lebensiahre m Sertin g e sto r ben. 'cMn*»*" Georg Walks — i -***?! IC1C ICleitics Feuilleton. — Das Geschenk der Zarin. Eine besonders fein aus- ! gedachte Aufmerksamkeit hat die Zarin der Königin Helena erwiesen, 1 ab em sic dem Zaren auf seine Reise nach Racconigi em eigenartiges I ^schenk für die italienische Herrscherin mitgab. Wie aus Mai- icnb berichtet wird, überreichte der russische Herrscher der Königin einen kleinen flachen Karton, den er vorsichttg aus feiner inneren : Lrufttasche zog. „Die Zaritza," sagte er, „schickt diese Kleinigkeit und küßt durch mich fragen, ob Eure Majestät sie wieder erkennt und ob sie gut aufbewahrt worden ist." Der Karton enthielt em I elegant gebundenes Album, das die Königin sofort roicbcrertannt^ g sie dankte gerührt und antwortete voll.innerer Bewegung . „Ich I lasse Ihrer Majestät für Ihre rührende Aufmerkiamkeit danken: sie . konnte mir kein willkommeneres G.'schenk senden, ^as niedliche Abum gehörte Helena von Montenegro, als sie als Hoftwrne der Zarin am russischen Hofe lebte. Die junge Prinzen ui pflegte m dieses Tagebuch denkwürdige Aussprüche und Moralprinzipien, die fick ihr eingeprägt hatten, aufruschreiben und auch ihre Ein- drücke von dem rauschenden Petersburger Leben darm testzuhalten, dessen Glanz so verschieden war von ihrer stillen Existenz an dem kleinen patriarchalischen Montenegriner Hof. Als Prinzenrn Helena St. Petersburg verließ und nach (Scttmic zuruckkehrte, verttaute sie ihr kleines Buch der Zarin an und bat sie, ihr einige Worte hineinzuschreibcn. Das Album aber blteb m den Händen ber Herrscherin, bis sie nun erst bie günstige ©elegen- heit wahrrrahm, eS der Königin von Italien durch ihren Gemahl einhändigen zu lassen. Folgcirdes hatte die Zarrn in das Tagebuch geschrieben: „Die leuchtenden Augen und das edle Herz Helenas von Italien sind das beste Geschenk, das Viktor Emanuel III. dem italienischen Volke bargebracht hat. — Marburger Kon-ertv er ein. 1. Konzert. Es wird uns geschrieben: Ein klastisches Programm: Haydns Londoner Symphonie, Mozart's Violinkonzert m G-dur, Bach -> Chaconne und Beeihoven'S Erste eröffnete auch tu Marvurg diese Saison. Im Mittelpunkte des Jnteresfes stand die -Solistin. Frl. Stefi Geyer aus Budapest, eine ausgezeichnete Violln- soielerin, die auch demnächst in Gießen spielen wird (am J. <5an. 1910). Es geht von dieser jugendlichen Geigerin em beitridenber Stets aus: ihre Wiedergabe des Niozart'schen Konzerts war geradezu ideal, leicht, graziös und, wo es die Kornpoiitwu erLauöte, glänzend im köstlichsten Sinne. Ein solch edles, klangichvE, immer glockenrein ansprechendes und tönendes Ptantiftmo, wie Deutsches Ik’idh Der Llbg. Dr. Osann schreibt uns aus Darmstadt im Anschluß an seine Aeußerungen in der nationalliberalen Wählerversammlung im 6. Kreise Gießen-Grünberg-Mdda, daß er nicht erklärt habe, Pfarrer Korell habe seinerzeit die Parole gegen die Nationalliberalen für den Sozial- demo traten ausgegeben, softdern er habe erklärt, daß bi£ freisinnige Parteileitung im Jahre 1906 ihre Anhänger aufgesordert habe, für den Sozialdemokraten und gegen den Nalioualliberalen zu stimmen, lieber bie Entscheidung des Landesausschusses in ber Frage Hehl und Oriola sei in Eisena-ck nicht weiter verhandelt worden. Aus Berlin wird gemeldet: Bei den Stadtver- ordnetenwahlen ber dritten Abteilung wurden ein Sozial-Fortschrtttler, 14 Sozialdemokraten nnb kein Liberaler gewühlt. Eine Stichwahl zwischen Liberalen und demokr. Bereinigung ist erforderlich Die Liberalen verloren an die Sozialdemokraten drei Mandate. In Ehrenfriedersdorf (Sachsen) wurde bei der Stichwahl zur zweiten Ständekammer im 17. städtischen Wahlkreise Temmler (Sozst' mit 5722 Stimmen gewählt: Vorwerk (natl.) erhielt 5351 Stimmen. Die übrigen Stich, wählen finden Mittwoch statt. m ( Die liberalen Parteien im Großherzogtum Sachsen haben stch bei der Aufstellung gemeinsamer Kandidaten für die am 4. Dezember stattfindenden Neuwahlen -um Landtag auf folgendes Programm verpflichtet: 1. Einführung der langersehnten Verwcsttuncssgerichlsbaikeit unter Schaffung eine» Verivaltungsgerichlshoies beim Oberlandes- aericht zu Jena. 2. Einschränkung des Mehrstumniechles bei den Geineuidewahlen, nameiulich in kleinen Gemeinden. 3 Zulassung von gedruckten Süinnizetleln bet Gemeindewahlen. 4. pernbjetiung ber hiebühren bei Erwerbung des Bürgerrechtes. 5. Verkürzung der jetzt dreijährigen Finanz- oder Etatsperioden für den ^taats- yaushalt. 6. Au'yebung der staatlichen Grundsteuer und Deckung des eventuellen Ausfalles durch eine gestaffelte Bermogensstener unter möglichster Schonung des Mittelstandes und kleinen Belitzes. nona Mst'Matgati» " ?n;v°nreine, mark; vorzüglich t ^»vollkommener tererlatz. k&Cie.a.ü roduzentenvon ■yrd -Palmona» Eine Proklamation der ttaiserr Menelik. Menelik, ber sein Ende herannahen fühlt, hat vor einigen Tagen noch einen nichtigen politischen Schritt getan, indem er das Volk zur Treue des von ihm, Menelik, ernannten Nachfolgers aufforbertc. $ ^oü „Agmzia Stesani" metbet aus Adis Abeba- Am 30. Oktober wurde in Gegenwart aller Haupt - Ihtqe eine Proklamation des Kaisers Menelik verlesen, in der dieser unter Hinweis auf bie Eintracht -wischen ihm und seinem Volke, die stets geherrscht und bie die Starke Äthiopiens ausgemacht habe, die Untertanen aunorbert, einmütig imb treu zu dem von ihm ernannten Nachfolger 2iDI Jeassu zu stehen und jeden andern Thronpratendenten zuruckzuweisen. Er flehe den Fluch des Himmels herab aus leben, der sich feinem Willen widersetz^ Ras Tesamamma wurde aU Vormund des Nachfolgers des Meneliks bestätigt Die Proklamation ist ein untrüglicher Beweis für den ernsten, besorgniserregenden Gesundheitszustand des Negus. Adis Abeba, 3. Nov. Im Befinden des Kaisers Menelik ist gestern eme leichte Besserung eingetreten, obwohl die unmittelbare Todesgefahr nicht ausgeichlossen ist. Die Behörden Neuenweg 46 5T70 _ ____ Eigene Reparatur^ Zubehörteile stets aal es diese Geigerin ihrem Instrument zu entlocken weiß, glaube ich nie gehört zu haben. Auch Bach s Chaconne wurde mit einer feinsinnigen persönlichen Auffassung wiedergegeben, die sthltetzlich jedes Bedenken nieberschlng: immerhin fehlte hier ooch bie straft unb Größe, bie gerade dieses Werk verlangt. „Für uns Gictzener war aber das Konzert von besonderem Interesse; wir horten hier ein Orchester. das sich mit unsckreni Orchester vom Ergangenen Sonntag nicht entfernt messen kann, dem auch oftenbar die nötige Zahl der Proben fehlt, um offensichtliche technische Mängel herauszubringen, und boch — zum Leil mag es auf dem suggestiven Reiz der Persönlichkeit des Dirigenten Professor G Jenner beruhen — im ganzen war hier eine Klangwirkung, eine Gesamtwirkung, bie ich vergangenen Sonntag hier schmerzlich vermißt habe. Vergleicht man z. B. die Wiedergabe der dritten Sätze in Beethovens erster unb brütet Sinfonie, bie in Marburg technisch bas mindestgelungene, bei uns am Sonntag technisch einwandftei war, so gibt es hier nur eme Sornng des Rat els bie Akustik unseres Theaters ist.für Konzerte unbrauchbar, nichts klingt hier, nichts tragt, alles bleibt trocken, kurz abgeristen, und an vielen Plätzen hott man nur bad Kratzen unb fernen Son. es ist geradezu ein Jammer, datz solche vortreffliche Lrcbefter- leistungen wie es die Wiedergabe ber Eroika vergangenen oomuag war, unter dieser schlechten Akustik derart leiden münen. dagegen ist die Alustil des Marburger Konzertsaals geradezu ideal; hier klingt, trägt, tönt alles, und das bringt lenen Zusammenklang. der sonst angesichts der geringwertigen technischen Leistung im einzelnen unerttärlich wäre. Hier muß geholfen werden! _ 2 e r Kampf u in das Lauch st ebter Goethe- S ch i l l e"r - T c n t m a l. In einer kurzen Notiz war bereits die Rede davon, daß ber Landeshauptmann Baron v. Wilmowski m Dalle sich gegen den Plan der Lauchstedter Gemeinde, ein Goethc- Schiller-Denkmal zu errichten, ausgesprochen hat. Ausführlicher^ über diese Opposition ist in der „Saale-Ztg." zu ftnden. Baron v ^ilmowski, der Vorsitzender des Lauchstedter Theaterverein- ist protestiert gegen das geplante Denimal vom historisch-ästhetischen Standpunkte aus. Er bezieht sich ausdrücklich auf einen mi amtlichen Blatte von Halle erschienenen Aufsatz, in dem der Gedanke ausgesühtt ist, daß ber historische Charakter von Lauchstebt, bie Unberührtheit darunter leiden würde, wenn man da ein Goethe- Schiller-Denkmal errichtete. Für die Vertreter der Denkmals-Idee führt dagegen Wilhelm Georg in der „Saale-Ztg." das Wort. Er erinnert daran, baß noch niemand in Weimar durch das Goethe- SÄiller-Denlmai in seiner Andacht gestört wurde, daß das schwäbische Städtchen Marbach feine Unberührtheit durch em Stand- Uus dem hessischen Zinanzansschuh. R. B. Darmstadt, 3. Nov. In der heutigen gemeinsamen Sitzung des Finanz- ! Ausschusses mit den Regierungsvertrettrn, als welche i io »erreu Finanzminister Gnaut h-«Minister des Innern ' 5 x au n, Gebeimeräte Dr. Becker, Best und Geh. Finanz- i rat Knell zugegeii waren, beschäftigte man sich zuerst ingehend mit den Ergebnissen des jüngsten Mainzei >audelskammertages, inbetreff der Geineindeum- ' .aaciireform, über dessen Verlauf der AusfchuLreserent, Abg. V oltl» aN, referierte. Der H^ndelskammerlag sprach fUi inmüug für die .Heranziehung der landwirtschaftlichen Oelv- i lomieqebäude zur Grundsteuer aus, wie sie in der Regierungsvorlage vorgesehen ist. Abg. Brauer brachte da- ,'egen die Beschlüsse der hessischen Landwirtsck>aftstamnicr in Erinnerung, die sich gegen die Steuerveranlagung der s landwirtschaftlichen Oekonomiegebäude crUart hat und für die Belassung der seitherigen Steuerfreiheit dieser Gebäude cintrat. Der Redner wies darauf hin, daß die Nichtheran- -iehung durcksaus der Gereckstigkett und Billigkeit entsprach; | mich Preußen lasse diese Gebäude steuerfrei, und in )8at)ern I sei jetzt ebenfalls eine Vergünstigung für die Landwirtschaft rorgeschlageii. In Baden wurden bei'Veranlagung des cfe wer blich en Vermägens Zuschläge gemacht, beim landwirt- ■ s'ämftlick-en Betriebsvermögen wären aber Dbjerte unter I 25 000 Mk. vollständig von der staatlichen Vermögenssteuer ■ i irt> der Gemeindesteuer befreit, während Vermögen von 2o- i bis 50 000 Mk. mit 40 Proz. und von 50—100 000 Mk. mit I 20 Proz. heran gezogen würden. Die Freilassung empfehle ? sich cmch schon deshalb, weil der gemeine Wert (Verkehrs- I wert) bei diesen Gebäuden sehr schwer festHustellen sei. ■ Finanzminister Gnauth und Geh. Rat Dr. Becker I sprachen fiel} gegen die Ausführungen des Vorredners aus; i Lbg. Weber hielt ihnen entgegen, daß den Grosz- | ^rundbesiftem schpn nach den jetzigen Beschlüssen die Mög- t i ich teil gegeben sei, durch Heranziehung des Ertragswertes | bie landwirtschastl. Oekonomiegebäude steuerfrei zu halten, [ nährend der kleine Landwirt den geringeren Ertrag nicht I Nachweisen könne, somit auch im Nachteil fei; eine Befreiung | t in: Oetonomiegebäude von der Grundsteuer fei deshalb für j bie kleineren Betriebe sehr geboten. lieber die Beschlüsse des Handelskammertages inbetreff Der Steuersätze bei der Gewerbesteuer soll näher beraten werden, sobald das dafür erforderliche Material beiaebracht ’Y„ — Die Handelstammern haben sich, wie der Referent | weiter ausführte, für die im Gesetzentwurf festgesetzten B Warenhaus- und F-itialsteuem ausgesprochen. Es sei aber ■ oabei and) die Forderung auf Heranziehung der H Filialgeschäfte zur Einkommensteuer erhoben 8 worden. Geh. Rat Dr. Becker machte dagegen auf die k Schwierigketten aufmerksam, die durch die Durchführung | Äeser Forderung entstehen würden. Man solle einfach alle | Einkünfte der Filialgeschäfte zusammengefaßt heranziehen. * — Bei Art. 48 der Vorlage, in welchem die näheren Bestim- 1 wungen über den Ort der Steuerveranlagung getroffen ■ IDerben, brad)ten die Abgg. Brauer und Dr. Weber zu - Msatz 2 einen Antrag em, daß auch das Einkommen aus | Grundbesitz der selbständigen Parzellen in der Gemeinde steuerpflichtig werden soll, in der er sich befindet und Nicht ;it ber Gemeinde, in welcher der Besitzer wohnt. Geh. Rat ■ Dr. Becker sprach sich im allgemeinen gegen die 5)eran- sckehung ber fiskalischen Parzellen zur Steuer aus und legte i-n Uebereinstimmung mit den Ministern Braun unb Gnauth eingehende Bedenken gegen den Antrag dar. Nr.ÄSS Erstes Blatt 159. Jahrgang Donnerstag 4. November 1909 £er ^ebener Anzeiger X'S, mEüMdPtwiettel- G etzenerAnmaer WS General-Anzeiger für Oberhessen WM ^m"^agednununer Rotationsbrut! und Verlag ber vrühl'schen Univ.-Vuch- unb Steinbruckeret R. Lange. Rebattton, Lrpebition und Druckerei: Zchulstratze 7. A°zementefl?'v'" B^ck. bis vormittags 9 Uhr. .,,—-imih । ■ Tschechische Verbissenheit. Durch bie gestern gemeldete Sanktion der Sprachengesetze für die deutschen Kronländer aufs höchste erbittert, machen bie Tscheclien in Böhmen ihrem Haß gegen das Deutschtum burch neue Kunb- gebungen unb Beschlüsse Luft: Prag, 3. Nov. Der Landesausschuß verweigerte troß bes Protestes ber beutschen Minorität bie Auszahlung ber bewilligten Subvention an bie beutsches Gebiet burch- schneibende Lokalbahn Werkelsdorf-Trautenau, weil biese sich weigerte, die nachträglich geforberten tschechischen Aufschriften anzubttngen. Prag, .3. Nov. Eine Versammlung sämtlicher tschechisch e^r Reichsrats- unb Lanbtagsabgeord- neter und Herrenhausmitglieder beschloß eine Kundgebung, in ber über bie Sanktionierung ber Sprachengesetze für bie rem deutschen Kronlänber die tiefste Verbitterung ausgesprochen wird, da durch diese die Gleichberechtigung der nicht deutschen Nationalitäten verletzt werde. Die Kundgebung fpriem der Regierung Mißtrauen aus unb kündigt ben schärfsten Kamps an.___________ _____—- Das Programm der dänischen Regierung. Kopenhagen, 3. Nov. Ministerpräsident Zahle hielt heute im Fo l ke t h i n g seine P r o g r a m m r ebe Er erklärte, bie Regienmg betrachte als ihre erste Aufgabe, nach ber Alberti- Affäre eine gründliche Reinigung vorzunehmen. Sie wolle jebod) nicht selbst die Initiative zu einer Anklage beim Reichsgericht gegen Alberti und andere frühere Minister ergreifen, tonbern bie Entscheidung hierüber dem Folkething überlassen. Die Re- gierimg wolle ferner auf administrativem Wege jeber Korruption innerhalb bes Beamtenstanden entgegenarbeiten und Gesetze aus- arbeiten, durch die festgesetzt wird, in welchen Fällen und unter welchen Bedingungen Staatsbeamte zugleich private, besoldete Aemter bekleiden unb Parlamentsmitglieder in beiolbete Staatsstellen eimreten können. Die Regierung beabsichtige, eine neue Wahlkreiseinteilung Vorschlägen, durch bie dtze Zahl der Wahlkreise nicht mehr als notwendig erhöht, aber die Wahlkreise gerecht über das ganze Land verteilt würden. Tie ange- nommenen L a n des v ert e ib i g u n gs g e s e tz e würden burch- qeführl werden, doch werde die Regierung Die größte Spariamkett üben und zu feiner Steuererhöhung schreiten, um bie Militar- gesetze schnell bnrchzuführen. Falls sicy im Folkethine eine Majorität gegen die Regierung bilden sollte, werbe diese an bie Wähler appellieren. _______ _______ auch alle Nlchttnohannnedoner und Chatten beteiligt sind, bc:, so wird aus Konstantinopel gemeldet, em für diele Be- völkerungSklassen recht wenig schmeichelhafte» Ergebnis gezeitigt Da jeder Nichttnohammedanet oder Christ, der seiner xienfhnlidH im türkischen Heere nitht genügen will, 50 türkische Pfund zahlen muh, sind in den letzten Tagen Christen und andere Nichttnoham- medaner zu Hunderten a u S .? e w a n de r t oder aus gut Deutsch auSgerückt. Die Haferrdehorden sind mfolgebef'cn rail strengen Anweisungen versehen worden, um dieser Mai emlucht Militärv'liclniger Einhalt zu tun. Der griechische und b-r arm^ nische Zatriarch haben gegen das Deriähren der türfischen Behörden Protest eingelegt urrd verlangt, daß die ihnen unterstehenden Christen in besonderen Kasernen unter gebracht würden und in eigene für Christen Vorbehalten n Regimentrm dienen können. Davon will aber die türkische Regierung mchrS wissen AuS Konstantinopel wird gemeldet: Die Legung eines zweiten GeleiseS für den Lokaldienst der Orient, bahnen, wozu die Pforte vertragmähig vier Fünftel der Baukosten beizukragen hat, wurde mu Rücksicht auf die finanzielle Lage vorläufig aufgegeben Die Orientbahngesellfchas^ gedenkt die Verhandlungen sväter wieder aufzunehmen. Tie Verhandlungen zwischen der türkischen und b u l g a» rischen Regierung über den Abschluß des Konsu l a t S - Vertrages sind beendigt. Der Vertrag wird in den nächsten Tagen unterzeichnet. AuS Athen kommen folgende Meldungen: Die Kammer, deren Arbeiten ohne Zwischenfälle vor sich gehen, bat ben Gesetzentwurf über die Ei n kommensteuer in dritter Lesung angenommen. Sie wird sich voraussichtlich in der nächsten Woche nach Annahme des Budgets vertagen. — In der Nacht zum Mittwoch verhafteten Gendarmen in Kakolesi bei ChalkiS tner mit TypaldoS geflüchtet Marine-Offiziere, alS diese unter einem Baum schliefen. Jetzt sind alle Teilnehmer der Revolte bis auf Ty- valdoS und dem nächst ihm am meisten tätig gewesenen Marine- ossizier Domesulica fest genommen. Der serbische Minister deS Auswärtigen Mile - wano witsch i-st ulcn von Gießen und Umgegend tvird eine besondere Aufführung von „Wilhelm Tell" sttrttsiiiden. — Wegen deS EtadtkirchlurmeS und der alten FriedbofSkapelle am NahnmgSberg, die beide seit iibet 100 Jahren im Besitz der Stadt sind, hat die evangelische Kirchengemeinde EigentumSansprüche erhoben und auf Grund deS Gesetzes vom 6. August 1902, betr. daS Eigentum an Kirchen, Pfarrhäusern :c., deren Uebcrfdjreibimg auf ihren Namen in daS m der Anlegung begriffene ©ninb- Und) verlangt. Die Stadtverordneten hatten seinerzeit Stadto. Iultizrat Grünewald damit betraut, auf Grund der Akten sich gutachtlich über die derzeitige Rechtslage zu äußern, de- sonders darüber, ob der Besitz der beiden altehrwürdigen Baudenkmäler gegenüber den Ansprüchen der Kirchengemeinde und gegenüber dem Gesetz vom 6. August 1902 von der Stodtgememde aufrecht erhalten werden kann. Stadto. olrüneiunlb hat fern Gutachten der lurrstiichen STomnufhon unterbreitet und auf Grund eme5 Antrages hat die Stadt- verorSneten-Versammlung vor Monaten beschlossen, den EigentumSanspnich der Kirchengemeinde auf Staöttunn und Totenkapelle nicht anzuerkennen und gegen die Eintragung der Kircheugemeindc als Eigentümerin der Bauwerke tnS Grundbuch Widerspruch zu erheben. bAach dem Gesetz mußte das KreiSamt für den Fall, daß du Kirchengemeinde ihren Rechtsanspruch weiter verfolgen will, die Paneien laden, um eine Emiaung zu verbuchen. Tieiei Vorschrift ist nunmehr genügt worben. Am Montag haben Oie Vertreter der Stadt und der Kirche auf dem KreiSamk verhandelt. ES kam zu einer Einigung auf der Grundlage, daß der Stadtturm unter gewißen Beomgungen an die Kirchen- lemembe übergehen und die alte Totenkapelle auf den 9lamcr der Stadt in das neue Grundbuch eingetragen werden soll. Selbstverständlich ist die Einigung zustande gekommen unter dem Vorbehalt, daß Stabtoerordnete und Kirchenoarstand ihre Zustimmung dazu erteilen. * • Stadttheater. Es sei darauf hingewiesen, daß die morgige Aufführung des Lum viele- „C diese Leutnant-" die unbdnngt letzte de- heiteren Lerkes ist " Gießener Voiksvad. 3m Cf tobet wurden 8968 Bäder verabreicht gegen H/ZO int ceptcmber 1909 und 9*66 int Cftober 1908 oder im Durchschnitt täglich 289Bäder gegen 274 im ceptember 19-9 und dl8 tin Ctuber 1908. Ter Besuch hat sich wie folgt »erteilt: Schwimmbad: 4039 Männer, darunter 1036 zu 10 Pfg^ , 919 Frauen, , 172 ,10 , Wannenbäder I. RI.: 197 Männer, 101 Frauen, , IL , 697 , 475 , Brausebäder I. , H60 , 207 , , II. , 1047 , 256 Tampf- und £>ei6hifibäber loioie Massage rusammen 142 Männer. 28 Frauen. Tie Personenwage rouvöe von 240 Personen benutzt, da- Bad von 10 Personen beitcbttgt. • • Da- Ende der Bach. Da- Tiesbauamt ist jetzt mit dem Anschluß der Gerbereien am Tiefenweg an die Kanalisation beschäftigt. Sind biefe Arbeiten beendet, bann wird der Reu der bet Den ältesten Chronisten unserer Stadt wegen ihrer gerade nicht angenehmen Gerüche berüchtigten Bach verschwinden^ Es handelt »ich pur noch um das Sluck, das hinter Den Häuiern der Bahnhofsttaße, die Schonzcnstraß- burrfwucrenb, nrf) hinzu:ht • • Von den Wandernden. In der Herberge zur Heimat lehrten im Oktober 1326 Gäste gegen 1786 im gleichen Monat bc? Vorjahr- em, davon nahmen 616 gegen Arbeitsleistung (970 im Lotiahr) und 710 gegen Zahlung (816 im Vorjahre- die Herberge in Anspruch. — Im Arbeitsnachweis waren 117 offene Stellen zu besetzen. (dl gemeldete Stellen waren teils zurückgezogen, tells durch Fristablaus erledigt.') Unter kamen 115 Personen, darunter 45 .vanbioerfer und 70 Arbeiter Von den untrrgebrachlcn Arbettskrasien blieben ui Gießen 72 und nach außerhalb gingen 43. ♦* Der Gesangverein Harmonie beging am SamStag und Sonntag die Feier seines 63. Stiftung-- feste -. Samstag abend vereinigte ein Kommers die Sänger im Verein-lokal bei Bänlke, Brandgasse: mit ihm war ein Essen verbunden. Aach einem Frühschoppen am Sonntag vormittag folgte die auf nachmittag- festgesetzte und bestens verlaufene Unterhaltttng im Fclsenkeller. Neben Konzert, lnunoristischen und Gesangsvorträgen wurden Theaterstücke zur Aufführung gebrackit, woran sich ein Tgnz schloß. Sämtliche Darbietungen wurden dankbar entgegen genommen. (Verspätet eingegangen.) = Lollar, 3. Nov. Recht rege setzt das De re ins- leben mit Beginn des Wititerlsalbjahr- in unserem Gc sangverem Liedertafel ein. '2üu 19. Oktober galt es, das silberne El/c-Zubiläurn des Mitgliedes und Mitoegrün- ders der Liebertaiel, Fabrikant Schic man g k, yu feiern. Dem Ständchen am Ehrentage folgte am Samstag danach eine Nachfeier im Berein-lokal „zur Linde", bei welcher Gelegenheit bas Lieblingslied de- Jubilars als „Stunden- dM>r" vorgetragen wurde, da das Lies von Herrn Schiemangk gewünfcht, aber feit Iahr^hnten nicht im Verein mehr gelungen worden war. Am :1O. Oktober beging Mitglied Rohrbach fein 25jährigeS Iubilänm im Pvstdienst Ein Ständchen der „Liedertafel" mit iiaa-folgeubem gemütlichem Beisammensein „zur schönen Aussicht" krönte den Tag, der auch diesem Jubilar zahlreiche Etzriingen und Ausmerk samkeiten, besonders von feiten ferner Borgesetzten, Kollegen, Freunde und Bekannten, brachte. Nunmehr sind die Borbereituilgen ^um Stiftungsfeste im Gang, das cnn Sonntag den 14. November in Lollar „zur Linde" stattfindet. X Ulrichstein, 7. Nov. Von der geplanten Ohmtal- Bahn, von der eß ganz still geworben war, fommt endlich wieder einmal ein Lebenszeichen. Zn jüngster Zeit war rin Vertreter der Eisenbahnbausinua Lenz u. Co. zu Berlin in der Gemarkung Ruppertenrod. Er besichtigte dort bie geplante UeberführungSlinic, die mittelst Zahnradbahn aufi dem Ohm- in daS ZlSbachtal führen fall, unb nahm eine Bobcn- pcobe auS ben bort gegrabenen Probeschächten mit. Die Ohmtal-Bahn soll nach ben neuesten Absichten nicht auf Station Mücke auslaufen, sondern hieran vorbei nach Grün, berg führen unb bort sich mit der neuen Licher Stinte ver- binden. Dieser Plan ist keinesfalls zu verwerfen unb würde der neuen Lmie entfchicben größere 'Jlcntabilität sichern. In diesem Falle soll auch auf bie noch ausstehenden 80000 Mk. der Bausumme Verzicht geleistet und bie Bahn in zwei Zähren dem Verkehr übergeben werben. w. Mainz, 3. Nov. DaS GroßherzvgSpaar traf in Begleitung bcr Prinzessin Heinrich von Preußen, im Automobil von Schloß Wolfsgarten fommenb, um 3l/4 Uhr hier ein unb nahm im Schlosse Wohnung. Um 51/> Uhr traf auch Prinz Heinrich von Preußen ein. Der Aufenthalt bet Fürstlichkeiten ist auf einige Tage berechnet. W. Frankfurt a M., 3. Nov. Zn einer heute abge- iwltenni AussichtSrcUsfitzuiig der Mitteldeutschen Kredit» bank benduett Die Tircltwn über die trorgclommenc Verun treuung, berat Gesamtbetrag auf 700000 Mark festgestellt ist. ES wurde baba Der Auffassung Ausdruck gegeben, daß die gegebenen strengen Instruktionen und die Kontrollmaßregeln au 11ch alS ausreichend angefeben werden tonnun, wenn auch bai letzige Vorkommnis zu roeiteren scharfen Maßnahmen bezüglich der Kvntrvllc und zu Äcnderungen der inneren Organisation Anlaß gibt — Der Schaden, welcher die Bonk trifft, wirb noch Abzug der Versicherungssumme unb derjenigen Werte, die bei dem I’ciraubantru beicblawuihmt sind, 01 ' O Mark geschätzt Tie Dividende sür daS lausende GefchäftSjahr, die unter dem üblichen Vorbehalt auf 6>: Prozent taxiert war, bürite durch das tetzige Vorkommnis einen Rückgang von einem halben Prozent erfahren, ohne daß ine Reserven m Anvruch genommen roerbat L Frankfurt a. M, 3. Nvv Zn der Kapelle des Israelitischen FnebbofeS fand heute vormittag unter Überaus icUstreicher Setrilmung die Leichenfeier für Leopold Sonnemann statt. Der Sarg stand auf fturm Katafalk, um q?ben von einem Lvrbeerhain und brbctft mit lablrritben vrockn vollen fträiticn. Ein Okbct des 0^ ,glichen und eine „iQrtrtie" vorgetragai von Solisten der Frankfurter Cptt. leitete dw ,feier ein. Sodann hielt Der Geistliche die Gedächtnis re de, in der cr die segensreiche Lebensarbat des Venkvrbenen fdrübrrte Nock abermaligem Gbcrgeianq wurde der Sarg unter den weibcoollen <; längen ancs PoiaunenchorS jur Grabstätte netrogen. wo zahl reiche v iibrcben jcbaltra wurden. Ter Pri'ttxnt der Zweiten Türttanbergifcben Kammer, v Payer, idxlbate die volitische Bedeutung Leoovld Sonnemanns. Namen- des Verlag- unb Redaktion der „Frankfurter Zeitung" wrach Direkwr Eurti. der stell vertret ende Borützende der Stadkverc'rdneten-Drr'ammlung Tr. Haa- gedcchtc der edolgretdxn Tätigkeit Sonnemann- im D'.-n-e der Stadl Frankfurt. Unzählige ÄTär.je wurden auch am ünabe Rclfach mit kurzen Ansprachen nieder gelegt, darunter im Awtr^ de» hessischen freisinmichen Landesvereins von Sradtv. Sang. Darmstadt. Mit einem weihevollen Chorgesang schloß tat tx> greifenbe Feier. Hanau, 3 Nov. Im Balde bei Mittesbuchen hotte der landgräiltche Jagdaufseher Müller gemeinsam mit tarn Iagdauncher schreibet ben Weißbinder Fleischmann aui Hanau beim Wildern verhaftet unb beide wollten ihn nach Hanau in- Landgericht-gefängni» führen. Bei dem Gong durch den Wald hörten sie plötzlich Tritte hinter sich, moraef 1 Müllet den Nachkommenden anrifi. Al- Antwort he; .edoch eti Schuß. Zniolgedessen schoß Müller, der glaubte, daß der Schuß von einem Wilderet komme, ebenfalls unb streckte ben HeraM» kommenden ju Boden. Bei näherem Zusehen gewohnt er, daß et den Jagdaufseher Webet niedergeschossen batte. Man verbrachte den Schwerverletzten in da- Krankenhau- nach Hanau. Ter Schuß ist ihm in die Lunge gegangen. Der Bildetet war, den Vorgang benutzend, entflohen. X Fulda, 3. Nov. Der Ktei-au-schuß beschloß, dem Ämi* tage eine Vorlage zu unterbreiten über ben Bau einer neben- bohnäbnlichen normal l’puiigen Kleinbahn zur Erschließ img des westlichen Teiles de- Ärrije» Fülda. Es sollen nach dem Vorsdilage ausführliche Vorarbeiten über ernt Linie von Großenlüder ober Cbetbimbad) nach dem Logel-derg vorgenommen werden. - > - . - 1 - ■■ " — 2 nehmungen bet A »geklagten Die meisten An leNagtea bestreiten iebc Schuld In ousfiihrlicher Weise .inßen sich der AnqeNagtr Frankenthal uixe den <^efchästsv,rvorgerufen durch den Kolossalen SckKcndrian idid durch nnr >>rnbdabung der Geschäfte, umc man sie rannt für möglich halten lollle Um d»is Altmaterial kümmere sich fast nicminb. Es sei iedoch nicht richtig, daß icber JUiufa von Altmaterial mehr an biefe seien ganz im kaufmännische obwohl man die geätzten Fehler beseitigt habe. Er babr nie mehr bekommen, als er zu beanspruchen hatte ©tun nach ietnen Buchern festgestellt worden fei, daß er nn größeres Quantum be- bnmrrn habe, fo habe b:<*> daran gelegen daß n wec wolle Noteeiafrn gegen geringwertige unig^ tausch: habe. Die vet- t tbtger L nch hier um nn- .auirr'- .kuwendungen bar>"u* Ter Bor'tzen>- bespricht bami das Aboandenk. mmrn von Br^fat und 3d)rnüäidat irobtenb der Btfllg, kräfti, 4V0 ^UÜQNJMy. So wie die Palme das auf der Erde wandelnde Tierreich überragt, fo überragt das aus ihrer Frucht gewonnene Pflanzenfett Palmin alle tierische Fette durch feine Reinheit und Güte. Palmin eignet lieh gleich vorzüglich zum Kochen. Braten und Barken. N Jnf.-Rcgl. Kaiser Wilhelm. rit® JVöwacli Kaufhaus Neu aufgenommen: . Handschuhe. I Schr. 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Max Jaskowsky. Wenn Sie heute damit beginnen, täglich Kathreiners Malzkaffee zu trinken, dann haben Sie in 14 Tagen seinen wundervollen aromatischen Wohlgeschmack so lieb gewonnen und sich so daran gewöhnt, daß Sie gar nichts anderes mehr trinken mögen. Je länger Sie Kathreiners Malzkaffee trinken, desto besser schmeckt erJhnen. Sie werden aber auch schon deshalb Kathreiners Malzkaffes anderen Getränken vorziehen, weil er dauernd gut bekommt und erstaunlich billig ist. in unserem Amtszimmer die den Eheleuten Heinrich Schlemm zu- geschriedencn nachstehend verzeichneten Parzellen versteigert: £bcrnunthnct|ter S cd er Dom Kgl. Sachs. Futzartillerie-Rocft. Nr 12 in Metz wurde von dem Hoboiiten sergeam Winkler, der ihn in seiner Wohnung anffuchre, durch einen Schußschwcr verlebt. Ter Sergeant beging darauf Sclbstmord. Ter Qirrnib iü noch nicht aufgeklärt Nur mit Wasser grosser Sortenauswahl stets (O*/it tiieesea. iohanoeMtz i. Aeltere ausgemästete Rübe und wenig gut entwickelte jüngere Kühe undFärsen 'Mäßig genährte Kühe und Färsen . . (äermg gellährtes Jungvieh (Fresser) . Kälber. K 53/09. Donnerstag deu 18. Novbr 1909, nachmittags 3 Uhr, werden m unserem Amtszimmer die dem Georg Willig und Ehefrau geb. Höhnte in Jranksurt a. Ad zugeschriebenen nachstehend verzeichneten Parzellen versteigert: ÖL I Nr. 849l/io “ 199 qm Grabgarten in der Schevveneck Fl. I 9tr. ÖSOVio = 307 qm Hos- rettc daselbst Märkte. fc. Frankfurt a.M. V i e l) h os-M a rk t b e r i ch t vom 4. Nov. Austrieb: Rinder 00, Lchsen 210, Bullen 00, Kühe 147, Kälber 751, Schale 774, Schweine 1103, Ziegen 11. Tendenz: gut, Ueberstand unbedeutend, Kälber und Schale gut, ausverkaust, Schweine gut, Ueberstand unbedeutend. Preis Durch- pro 100 Pfd. schniltspreis Adler-Drogerie [5905 Otto Schaaf. Seltersweg 39. GrigittaL-DrahtirieLSuttgen. Eine Stichwahl in Sachten. Freiberg L S., 4. ^ov. Bei der Stichwahl im 14. ländl. Wahlkreis wurde Schmidt (Soz.) mit 5343 Stimmen gewählt. Starke (tons.) erhielt 5232 Stimmen. London, 4. Rcoo. Mister Pease, der Patronalse tär des Schcchsekretärs, erklärte in einer Rede, daß die all- gemeinen Wahlen zum Unterhaus Anfang Januar stattsind en würden. Paris, 4. 9toü. Rack) Blättermeldungen aus Tanger hat Mulay Haf id ange.ünoigt, einen unter französischem Schutz stehenden, bei Fez lagernden Stamm vertreiben zu wollen, der ihm die Steuern verweigert hat. Ter französische Konsul hat zunächst einen Awschub für den Stamm erbeten. Ter Streitfall wird hier sehr ernst genommen, da Mulay tzasid erklärt haben soll, die von seinem Vorgänger geschlossen neii Verträgc nicht halten zu wollen. 50-56 43—49 40—42 L 161/OS. ä IB*/h Donnerstag den 9. Dczcmb. 1309, nachmittags 3 Uhr, werden in unserem Amtszimmer die dem tneorfl Willig und Ehefrau geb. lohnte in Frankfurt a. M. zuge- Ibvicbenen nachstehend verzetch- aicten Parzellen oeritcißert: ÖL I Sir. 849*/io - 199 qm Grab- garten in der Scheppenea FL I 9tr. 850*/lf - 307 qm Hof- rcite daselbst . FL I Nr.b w--266 qm Hof- xeitc daselbst Fl. I Nr. 849*7,0 -118 qm Grab- garten daselbst, idenmch init Hotel „Grobherzog von Hessen". Greben, den 3. November 1909. Grobberzogl. OnsgerichL I. A.: Keiner. Stbenb=ed)ta(bt* pro 100*13’0. gerottbt , gebend- Scklachc- gewichk in in kürzester Z-eit i frisch vorrätig bei 1/1111 l =40 qm Stall an der 1/1111 ' Färbach . v 1/1116 — 5/ qm Hofrerte in der Äuhgasse und von 1/1113 38 qm Hosraum daselbfi das ideelle Anteil =' <. Greben, den 2. November 1909. Grobb- Qrtsgericht Greben. Gros. Achtung! Achtung! Kammsrjägsr Schwarz cmvfiehU sich zur Vertilgung von Natten, Manien, Schwaben, Ganzen u. Ungeziefer jeder Art. FL I dtT. 8496 ln=266 qm Hos- rcite daselbst Fl. I Nr. 849°/,o = 118 qm Grab- garten daselbst, identisch mit Hotel „Grobherzog von Hessen". Gieherr, den 3. November 1909. Grobberzogliches Ortsgericht. I. 2L: Keitzer. Die für Freitag den 5. Novbr. festgesetzte Versteigerung von vrer ninvermerben findet erst Dienstag den 9. d. Mts., 10.30 Ubr norm., aus dem Hofe der neuen Kaserne stall. 'D4/u Georg Wallenfels Markt 21, vis-ä-vis d. Engelavoth. cuftschissahtt. Die Lnftschiffmanöver. Heber die letzte Nachtfahrt der drei Luftkrerrzer haben wir ,-"'01 bereits die eingegangenen Trahmachrichten mügeteilt. Leute .et uns folgende aussührlick)ere Meldung zu. 5 Köln, 3. 'Nov. „M. II." brauchte bei ber heutigen NachL- 1 n'itt bis Koblenz )wei Stunden, fuhr also mit einer Geschwindig- f. t von etwa 45 Kilometer und kam bis zu einer Höhe von 400 •'Zeter Nach neunstündiger Fahrt gelangte er wieder in dem »dien' an „P. I." hielt sich wesentlich niedriger und legte die '■tri-dc in zwei Stunden 20 Minuten zurück. Berde Schiffe er- rf-ienen fast gleichzeitig über dem Bickendorfer Hasen, verloren sch aber infolge des unsichtigen Wetters wieder. ,,P. L , Mhr Lon Bickendorf bis nach Grevenbroich, roo er gegen 7 Uhr erntrai nib von da wieder nach Bickendorf zurück, wo et, wie schon gemeldet, gegen 8V2 Uhr landete. „M. IL" war eine halbe stunde vorher gelandet. .. .... Z. ll.", über den gestern merkwurdigerweiie nichts zuver- 5issiges zu erfahren war, legte die Strecke bis Arblenz in drei ^luiiben zurück und fuhr in einer Höhe bis zu 800 Meter üAchftbid. 7uf der Rückfahrt fuhr er sehr langsam, well der vordere Motor -tweilig aus setzte; er langte um 9 Uhr 3o Minuten vor □er Bickendorfer Halle an. Ta es den Schiffen weigestellt war, Tcit.r zu fahren, fuhren sie zeitweilig nur mit einem Motor, um am anderen eventuell für eine Weitersahrt möglichst zu schonen, "nr tge des Wetters mutzten die Führer aber darauf verzichten, aenn von 5* 2 Ubr ab nahm der Nebel so stark zu, datz dreLuftz- idiifie bei ihrer Ankunft in Köln noch lange kreuzten, bevor ne Hie Halle sanden. Bei der Rückfahrt hatten alle -schisse Gegen-- ro i n d. , Ochsen. von-biS von-biS Vollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlachlwertes, höchsten 6 Jahre alt 4o—53 Junge fleischige, nicht ausgemästete und altere ausgemästete......38—44 Mätzig genährte junge und gut genährte ältere.........34—37 Bullen. Dollfleischige, ausgewachsene, höchsten Schlachlwertes........36—40 vollflelschige, jüngere ....... 34—37 Färsen, Kühe. Vollfleischige ausgemästete Färsen höchst. Schlachlwertes . . . . - - - 39—40 Bollfleischige ausgemästete Kühe höchst. Schlachlwertes bis zu 7 Jahren . . MitVoriiebe nehmen Ihre Kinder den bekannten Dampf = Medizinal - Lebertran, Probeslasche von 50 Psg. an, sowie lose ausgewogen, aus der Germanta-Drogerte. Ioöl4 Gleichzeitig empfehle: la. Deutsche Lebertran- Emulsion per FL Mk. 2.— Scotts Emulsion ti-L AcL 3.— Germania - Drogerie Carl Seibel Frankfurter Str. 39. Tel. 593. ÄS ti?i £ m n-JC Nteüi gewisfeimch W ur Erkampgmg gleicher M W Miet Mn emsigen ertriebenen und unq*. ; vu e*nem heim Skttfai H rtffl to:|d)lainmg ,ühn. «u ' hei dem Mangel an 1 auch dem gesteigerten Bildung »| nmtn tollt, so dürfe man cz tim Universitälsstndium zu ich die , seit Jalnen gemeinsai« | m sich bereits mit dem 6» | Ter Angeklagte Franlenthal memt, datz ja Aü- -1t bet Briese vorhanden seien, die er als richtig zugegeben ubc und datz die Beseitigung der Schriftstücke nur von emer seindlichni Verson erfolgt mn könne. Ter Angeklagte I a c ob* /ihn feit bobauvtet ebenfalls, uwchuldig zu 'em. Beim An- lichten Rieckni I>abe t*r gewohnt, weil seine Frau mit Frau Rreckm '■ ' nniit war teils auch aus rituellen Gründen und icklietzlich ... ,EN her Frau Riecken, wie er auf Befragen eines Bei- ^crs zugeben mutz. Jacobsohn gibt weitet an e5jei bekannt «roden, datz ^ankenthal aus der Werft Vorteile hatte, die ui i r Qualität der Ware lagen. 'F-ortsetzung folgt.) Feinste Mast- (Vollmllchmast) und beste Saugkälber......• ^0—54 Mutiere Mast- und gute Saugkälber . 46—49 Geringere Saugkälber......41—46 Schale. Mastlämmet und jüngere Masthammel 34—36 Aeltere Maslhammel und gut genährte Schale........ 24—28 Mätzig genährte Hammel und Lchase ('Merzschaie).........23—24 Schweine. Bollfleischige Schweine über 2% Zentner Lebendgeivicht........75—77 Fetlschweme über3Ztnr. Lebendgew. . 77—78 Fleischige Schweine.......77—78 erstaffäre. 4 Kies, 3. : der Kieler WerfiaffLl, ihn brachte die weiteren 11 ii. Tie mcistm Angch^: l s» rlicher Weise äußert ii(b K || den Geschäftsverkehr mit kl || : von Mmatmalien am k! W n ordnmgsmätzigen ßtidjoita ■ Urteile werden hemrgeni« ib burd) eine 5)andhahung de A täglich halten sollte | md. Es sei ledoch nicht nWW ehr an Gewicht bedinmn ha« -rall bei derartigen sr'SSl fein Lerimdnis Jin 4W c m »f/fHü von Äeiiingß^W . Erstens wärm'? SM--« ‘ M m-M nidlten, &<\U1;C& einen $!■ prgtcii M i«.'« xscbaltet unter M ns« fisioittn tag ^Siantc^tigll : schildere ö ., ? des Ül malerml nt'01» $ rniter^ll i. Lthten „ oiwfl® MM dem Geschäft die Vreise um 20 bis 25 Mk das Stück, ^unghere wurden nur zu billigen Preisen als Mafttiere gekauft. Auch der Handel in fetten Rindern und Kühen war flau. Besonders waren Wiirstkühe, die während des Marktes 10 Mk. Tür den Zentner abschlugen, nickn an den Mann zu bringen. Auf deut Salbe murrt t herrschte ein mehr wie lebhaftes Getriebe. Gute Ziere waren knavp: die Fraiikfurter Ginläuicr zahlten, um chreu Bedarf zu decken, sehr hohe Preise und trieben dadurch den Preis in die Höhe. Die Gietzener Ateyger und die (Sintäuier für die Provinzmetzger erflärten, es sei eine Schande, in der wildreichen Zeit solche Preste für Kälber bezahlen zu müll en. Auch am Schweinemarkt ging der Handel sehr flott. Ter vor handene Vorrat deckte nicht den Bedarf, so datz hohe PreM-stu die Tiere angelegt werden mußten. Gcl>andelt wurden das ^iüd Mllchkühe frischmelkend und tragend 1. Qualität 440 bis 500 M t. .vereinzelte schwere Tiere 30 Mk. höher), 2. Qualität 360 bis bis 410 Mk., 3. Qualität 275—330 Mk., junge Rinder und etiere iür Mastzwecke 140—180 Mk. Feltvieb umrde der Zentner Schlachtgewicht bezahlt: fette Rinder 1. Qual. >»8—70 Mk., 2. Qual. 65-67 Mk.; fette Kühe 1. Qual. 57—61 Mk., 2. Qual. 53 bis 56 Mk., 3. QuaL 47—52 Mk., Wurstkühe 40—44 Mk. ; Kalber 1 Qual. 77—82 Mk. (ueremjclie schwere Tiere bis 88 Mf.), 2. Qual. 68—73 Mk., 3. Qual. 58—66 Mk. Fette Ochsen sind in den letzten ,,vei Wochen der Zentner Schlachtgewicht um 2 Mk. abgeschlagen und in bester Ware nut 74—75 Alk. zu haben. ES wurden bezahlt für das Paar Ferkel bis 6 Wochen alt, 40-46 Alk., bis 8 Wochen alt 48-58 Mk., bis 12 Wochen alt 65-70 'Mk., Springer wurden bezahlt in leichter Ware 80—100 Alk., m jchiverer Ware bis zu 150 Rlk. Fette Schweine werden der Zentner Schlachtgewicht nut 76-78 Mk. m der Gegend bezahl!. yora116firtit(iit)e Wütern»!g rur Hcileu am Freitag dem 5. November: Teilweise heuer nnd trocken. Nachts rirost. VcnmidUe». »Peary oder Eoo k? Tie nationale geographische Gesellschaft «klärte ihre Zustimmung zu dem Bericht des Komitees, das Pearys Behauptung, er habe am 12. Aprll 1J09 den Nordpol erreicht, geprüft und als begründet anerkannt hüt Tie Gesellschaft verliei) Peary und dem Führer seines Zch'iffes oic goldene Medaille. Tas Komitee rcirb nuw- TT.cijr feine Üiitersnckpmg auch darauf ausdehnen, ob der Pol and) 'durch andere Forscher erreicht worden ist. Kleine Tageschronik. Die Bürgermeisterei von Benrath Leschlotz den Ankauf jt ö u i g l Schlosses unter der Voraussetzung, bau der Preis nicht zu hoch sei. Die KönigL Hausverwaltung oerä u fierte alles Porzellan, Glaser und HauShaltungs- gegenftänbe zu mäßigen Preisen. ‘y?*!1* J srNchl ■ tat! J ' glaubte ar alls und flr'* 18 en in bQ59 ld’ohen -n7sl?h°^ 2^^ NILL feiten über »S Plen r< na6 bim Sogtfg' 00 00 00 th Gießen , 3. Nov. Ter dicswöchigc Vieh markt hatte einen Austrieb von 1100 Stück Großvieh, 350 Stuck Jungtiere und Kälbern und 500 Stück Ferkeln und Läufern. Tcr Bormaitt, der )tbr lebhaft war und gute Preise für Milchware brachte, ließ einen guten Handel am eigentlichen Markt erwarten, doch! sah man sich darin getäuscht. Tas Geichaft m Milchvieh trug, . _ „ --- — mehr den Charakter eines Proviuzmarltes, es fehlte die Kund > Türk.Tabak-&Clgaretten-Fabrik „Kios" o E.Robert Böhme, Dresden, schäft vom Rhein, aus dem Moscltal und vom Mam, die sur 1 gute Kühe hohe Preise anlegt. Jnsolgedenen fielen bei schleppen-' 0030) Wllh. Amrnd. ran Telephon 7R1. auAaefübrt von dem Tamenorchefter .«rrüblianflfinbrir Damen - und Lnxus- Herren-Stiefel Ausführung 12^2 / 15- Selteraweg 53 Telephon 754 lucht Ter Horifb. Gute Gs>birnen ver Pfund 12 Ma. ,u verkaufen. 60flA' HeisenilraKe 8. GoMhMtra««e 34. K Irrhruplate 9. «KM Wichen, Bahnooinrane 58. 4 Zimmer l>en. Zimmer au ver» Nord'Aniaae 31III. mieten. Kleine Preise! Kleine Pr*f n 2 Zimmer hkfclar. Nähere» Neuliadt 41 vr 5 Zimmer all fl abend Ten am e. Mietgesuche. (OffciK SirII ui lU'rJiäufr. Verl'chi'edcnctz Slrllni-chrWik 1~; n nt~- (G v Ri dj e ?ch vermieten Geflügel- u. Vogelzucht- Verein Giessen u. Umgegend 1897 ♦ Eingetr. V. Sonntag den 7. November nachmittag» 4 Ubr im .Qoliü’eui: Bernard !e Bocher, bester Leichtgewichtsringer von firanrrcirti. Kaffee ittt» Irisch gebrannt 5 retember IW, Verschied! it-v'. WT Ilm Aabh eichet' lirfrtteiwi n UntetAetebneter empfiehlt sich in Massage Methode Pro'. 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November ’tattfinben soll, an, mit der Bitte, Itan eine gemischte Sonkurrenz, eine Ningkamvl Konkurrenz für Leicht- gewIchk-'Ringer mit einem Körpergewicht bis zu 90 Algr. zu arrangieren, wie es ui den größeren Übten, wie Berlin und Dari- schon geschehen ift Str find uberAeupt, bah ein Ningkampf, au»gefuhrt von technisch guten Ringern mit schönem Körperbau ebne Settgelchwulite, beimSublilum mehr Anklang findet beton der- wenn er rein sportlich und reell geMrt wird, als ein Ramof von Aroei Yett-Kolofsen oder wa- noch schlechter au-sieht und nicht foortltd) au nennen i t wenn ein Lchwergcwichtsringer von 120 bi- 150 Alge, mit einem Gegner ringt welcher bedeutend leichter jit, fodah der entere nur durch fein schwere- Gewicht unbesiegbar ift Bon der internationalen LoortSweit wird schon langst bedauert dah uns veichtgewichtsringern so wenig Gelegenheit geboten wird, unter unfl einen ^rei» ober Meifterlchait au-zukämpfen. Um die Reellitat der Rinakampse au sichern, nennen wir hier ein 2nitem, wodurch jeher Rutger unbedingt fein Beite- tut um in fiegen, damit er sich möglichst lange in der StonfurrcnA hält. Nehmen wir an, die öeraniialter Aablten für jeden Ring- fampf den Ringern einen kleinen Betrag und für jeden Lieg evtl, da- doppelte, so würde man sich doch bedeutend mehr ani'trengen. feinen Gegner zu bewältigen, da man doch funft nach vier Nieder lagen auoichetdet. Tie Lieaervrärnie refp. ‘Greife kannten ia dementsprechend kleiner fein. Das verehrte Publikum wurde gerois, auch meor Interesse an der Lache haben und die Direktion wurde sicher ein gutes Geschäft damit machen. (ts> u Hochachtungsvoll CAFfi AMEND, GIESSEN Heute und fahrende Taxe KÜNSTLER - KONZERTE der Original ■ Mailander Truppe. Dir.: Francesco JannettL Eintritt frei. Anfanx 8 Uhr. Zu reie Vaae Bedingung. I Lchnftl. Angebote unter 08610 £ an die Geschäftsstelle b. Gieh. 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