Nr. 284 Zweites Blatt Freitag 3. Dezember 1909 159. Jahrgang Erichen« tL-Nch mtt Uu-nahme deS Sonntag». 'innere letterou- -rsammlinl- ber zweiten Spalte eriuä. Anfragen und Wunsche im Reichstag. Kleines FeuiUeton. — Leipziger Theaterbrief: Ein Künstterdrama. ; Leipzig, 28. November, wirb uns geschrieben: Tas oes Körpers, die Land ctroa Die „Wietzener LamtliendlSNer" werden dem ,Snietflcr* otermol wöcdemlich beigelegt, da» „Kretsblott für bei Kreil Eiehen- zweimal wöchentlich. Die .Landwirtschaftliche» Lett* frage»- erscheinen monatlich zweimal. W1 nplati 9.1 Illi* .-Verein M Iniskei Redaktion, Exveditron und Druckerei: 6*1* ' strahe 7. Lxvedinon und Lerlag. Lqtzs 5L Redaktion: ^^112. Tel.-Mru AnzergerGieven. "all Wtm iC|Nort p. RatattonSdrucl and Verla, der vr üblich« UnwerlnälS • Buch- und 6 ?° e unter taj -Meiner erbt I 'i fcM^I ,b? e unter [elleb- Öie^J ' in ein^ 1 Sorten * । Angeb. ni'fito um. 9305 uh r erbet. iÄiüS 'bilfe an. Weintet ■ 3on. o. in. ’mb.Jheu^Lt' politische Lagerscharr. Die Nationalliberalen und die Präfideoienwahl. Nach langem Zögern und wiederholten vertraulichen Zitzungen hat die nationalliberale Fraktion es abgelehnt, Len zweiten Vizepräsidenten im Reichstag zu stellen. Man braucht darin keineswegs, wie es in linksliberalen Kreisen geschieht, die unerschütterliche 2lbsicht zu erblicken, den Riß yirifaten reck)ts und links schärfer hervortreten zu lassen. Schon die Tatsache, daß ein großer Teil der Fraktion nicht für diesen Schritt war, ist bezeichnend. Die „Natz-Ztg." mell äußerlich die Gekränkte unb Unversöhnliche, läßt aber Durchblicken, daß die Partei keineswegs gesonnen sei, nach _mks einzuschwenken: „Der Verzicht bedeutet nicht Opposition quand ieme, nicht Anschluß an die Freisinnigen, nicht Verzicht aui vosilwe Mitarbeit an den Arbeiten des Reichstags im Plenum und in den Kommissionen. Er soll aber bedeuten Fortsetzung des schärfsten Samples gegen Reaktion und den schwarz-blauen Block mit seinen •Inhänfliehi; wie in den letzten Monaten soll dieser Kamps kon- equeut durchgelührt werden, und in diesem Zusammenhang bringt i.tc Haltung der Nationalliberalen bei der Präsidentenwahl auch ,tun deutlichsten Ausdruck, fortan noch planvoller als bisher in ihrem politischen Verhalten konsequent zu bleiben, konsequent, ohne Rücksicht auf rechts oder links die eigene, als richtig und >v eck mäßig erkannte Politik zu treiben. Kampf noch rechts, kein Abschwenken nach links — wird als Parole aus- uneben. Weder der Freisinn Hai irgendwelche Ursache, über den ^Zuwachs* der unentwegten Linken zu frohlocken, noch die Rechte iraendwelchen berechtigten Grund, die nationalliberale Fraktion und Partei zur Opposition zu rechnen". In ber „Nationallib. Korrsp." klingt es beinahe wie eine Entschuldigung: ,Es handelt sich im Grunde nur um eine Frage schlichter Konsequenz. Nachdem Monate hindurch von den llaltonalliberalcn der denkbar schärfste Kampf gegen die neue Mehr- beit geführt worden war, hätte sman ein anderes Vorgehen im Oolfe kaum verstanden. Der Kampf soll ja auch fünftigbin weiter- ceoeiL Nach wie vor wollen wir gegen die großagrarische Interessen- lolitik protestieren, gegen das dreiste Lervorkehren deü Egoismus ud die Rücksichtslosigkeit, mit der das Z e n t r u m alle Grundsätze 11 den Rauchfang zu hängen weiß. Wenn nur das Partei'euerche» arutn luftiger brodelt. Ta hätte es wie ein Verwischen der inuation angemutet, wie ein Verlassen der geraden Linie, durch dir und um derentwillen die Nationalliberalen in den letzien Ilona ten so viel alte Freundschaft sich gefestigt, io viel neue hinzu- ciDorben haben, wenn sie mm wieder mit von der Partie gewesen wären und wieder (wie man im Osten sagt> „Pane Brat" mit allen denen, die sie bis hierzu eifervoll bekämpft hatten. Darum war es logisch und war es auch politisch klug, daß dte Nationalliberalen /tzt abseits ziehen. Nicht, aIS ob sie nun in die Oppo- iition abschwenken wollten und grundsätzlich oder ans I ßerbitterung Nein sagen. Im Gegeiiteil: mit verdoppeltem Fleiß r, eben feit sie in Zukunft an allen Aufgaben positiv und schöpferisch liiiitzuarbelteii/ Für ble Nationalliberalen märe es am besten, menn iiir sie jetzt eine Zeit vorsichtiger Ueberlegnng anbrechen itrte. Die „Erfolge" der letzten Zeit haben ihnen die beut» lifte Lehre gegeben, daß es für sie durch Schürung ber i'üzufriedenheit und Mißstimmung nichts zu holen gibt, f'terabe eine Mittelpartei sollte in nüchterner, praktischer Aus Stadt und Land. Gießen, 3. Dezember 1909. •* Tageskalender für Freitag, 3. Dez. Stadt- t h e a t e r: „Gebildete Menschen". Anfang 8 Uhr. die Menschen ihre Gebärden machen und nichts als Unnatur vortäuschen, wie jeder für sich Theater spielt, wie die Handlung ohne inneren Zusammenhang ihren Gang geht. — Zu Mitgliedern des Maximilian- Ordens hat, wie aus München gemeldet wird, der Prinzregent ernannt: in der Abteilung für Wissenschaft: den Wirklichen Geheimen Ober-Regierungsrat Professor D. Dr. Adolf Harnack, Generaldirektor der Königlichen Bibliothek in Berlin, unb den Kaiserlichen Wirklichen Geheimen Rat Professor Dr. Robert Koch in Berlin; in der Abteilung für Kunst: den Stadtbaurat Dr. ing. Ludwig Hoffmann in Berlin und den ordentlichen Professor an der Akademie der bildenden Künste in München Hugo Freiherr von Habermann. — Von der deutschen Südpolarexpedition. Wie gemeldet wird, schrecket die Bearbeitung der Ergebnisse aus der letzten deutschen Südpolarerpedition, dem festgesetzten Plan entsprechend, riilhg fort. Im Laufe der Arbeiten hat das gewonnene Material sich jetodi als erheblich reichhaltiger heraus- gestellt, als bei Aufstellung des Arbeitsplanes angenommen werden durfte. Namentlich die zoologischen Sammlungen haben durch viele wichtige Tiergruppen, die erst bei der mikroskopischen Sichtung gefunden wurden, eine bedeutende Erweiterung der Arbeiten notwendig gemacht, so daß statt der vorgesehenen zwei Bände Zoologie deren acht hevausgegeben werben müssen, hierbei sei bemccit, daß bürd' die Untersuchungen der Forschungsreise zum ersten Riale im tierischen Organismus Strontium nachgewiescn worden ist. Auch die erdmagnetischen Ergebnisse sind reicher als vorausgesetzt wurde, namentlid) hat sich die Bearbeitung der sogenannten magnetischen Stürme als besoirders schwierig und langdoucrnd erwiesen. Es ist den Wissenschaftlern gelungen, bei diesen Arbeiten die Idee eines Do pp e l ko mpa N e s auszubilden, ber gestattet, ohne Zuhilfenahme von Limmelskörpem, also auch bei unsichtigem Wetter, die leroeilige Abweichung der Magnetnadel von der wahren Nord- und Südrübtung zu finben. Endlich bar auch das meteorologische Material einen erheblich größeren Umfang ergeben, als cs feiner^eü geschätzt werben konnte. Die Kosten der wisseirsckaftlichen Bearbeitung unb der Veröffentlichung würben seinerzeit auf 242 000 Mark veranschlagt. Im Hinblick auf die obigen Darlegungen werden aber weitere 70 000 Mark bis zur Beendigung des Unternehmens vom Reichstag bewilligt werben müssen. Für 1909 wurden 9000 Mark als spärliche Beihilfe gefordert: für bas kommende Jahr wirb gleichfalls ein Rerchszuschuß in ähnlicher Höhe gewährt werden. lichkciten für den Waisenratsposten auszuwählev. In erster Linie wirb auf die Geistlichen zurückzugreiien fein, die vermöge ihrer Bildung, ihres Ansehens und ihrer Berufstätigkeit die Bedeuiung der dem Äaisenrat obliegenden Pflichten polt zu würdigen unb die Beaufsichtigung der Mündel sorgfältig zu führen, auch ein Einschreiten des Vormundschastsgerichts rechtzeitig zu veranlassen in der Lage sind. Daneben wird das Augenmerk auf Lehrer, Gutsbesitzer und ähnliche Personen zu richten fein. Als sehr nutzbringend haben sich die Waisenvatsversamm- fungen unter dem Vorsitz des Bormundschaftsrichters erwiesen Taher soll aus ihre regelmäßige Abhaltung unb auf eine ausnahmslose Teilnahme der Waisenräte in ihnen hingewirkt werben Zahlreich« Gemeinden haben die Gencraloormundschaft unb die Berufs- unb Sammelvormundschast eingesührt. Ter (Sfcneral • unb Berufsvormund erscheint besonders befähigt, die Interessen ber Mündel nodibrüdlid) zu wahren, z. B. bei der Alimentierung uw cheliicher Kinder, bei Lohnpfändungen und bergt. Manche Ge- meindwerwalturtgen haben hier den Weg zum Ausbau ihrer Kinderpflege gefunden unb wirken mit bestem Erfolg ber großen Säuglingssterblichieit unter den unehelichen Kindern entgegen. Tie Le r a n z i e h u n g von Frauen auf bem Gebiete ber Waisenpflege hat sich überall, wo sie bisher erfolgt ist, als segensreich erwiesen. Die Waisenräte sollten daher bei ihren Vorschlägen als Einzelvornmndcr auch geeignete Frauen berücke fidjtigen und darauf achten, daß ihnen Frauen als Waisen- Pflegerinnen zur Verfügung stehen. -- Von ber Wetterau zum Rhein. In einer am Donnerstag auf der „Tenne" im Taunus abgehalteneu poli- tifd.en Versammlung wurde auf Anregung von Bewohnern dc> „Goldemm Grundes^ die Sprache auf die geplante Bahn Bad Nauheim — Usingens-Tenne — Idstein— Langen- S chwalbach >R Hein gelenkt. Ter Referent, Landtagsabq Bartling- Wiesbaden, betonte, daß ein Bedürfnis für bieü Linie vorliege, doch werde sich infolge der schwierigen finanziellen Lage des Staates, wo überall auf größte Sparsamkeit hingewlesen würde, das Projekt im nächsten Jahre noch n tcfel »er- wirklichen lassen. Er werde alles daransetzen, damit diese Bahnltnie, die von Bad slkouheim bis Usingen genehmigt fei, nach dem Rhein fortgesetzt werde, vor allem aber den Dezernenten im Ministerium der öffentlichen Arbeiten für den Plan zu gero " suchen, außerdem die Militärbehörde, berat die Linie Wett_.__ Rhein fei in strategischer Hinsicht sehr wichtig. Schon um bir Strecken Frankfurt a. M.—Rhein unb GießemRhein int Falle einer Ätobckmachung zu entlasten und bei einer feindlichen Invasion, die sicherlich die Strecke Gießen-Rhein ntit ihren zahl" rcidjen Tunnels und Unterführungen unbenutzbar machen werde, als wichtiges Verbindungsglied, an das man von feindlicher Seite in dem unübersichtlichen Gelände schwer hercmkönne, weiter zu bienen und so nnsd ötzbra e Dienste zu leisten. Eine Rheinbrückie bei Lorch fei bereits feit 20 Jahren geplant, um die Verbindung mit per linken Rheinseite herzustellen. Aucv diese werde, sobald die Wütterau-Rüein«Liuie zur Ausführung gelangt, gebaut werben. ** Die Hessische Bereinigung für Volkskunde hält am Mvntag, 6. Dez., im unteren Saale des Cafe Ebel ihren zweiten Mitgliederabend ab, bei bem Prof. Dr» Helm, Greßen einen Vortrag über War - den und Vergehen im Volksleben halten wird. Gäste (auch Damen, sind willtommen. ** Zu der Berichterstattung über den Fall Kreutz vor dem Kriegsgericht sei mitgeteilt, daß der in ber zweiten Spalte erwähnte Seipp, mit bem Kreutz das Fäßchen Bier geleert haben soll, nicht ein Vizefelbwebel, sondern ein Musketier gewesen ist. ** Der deutsche und österr. Alpenverein, Sektion Gießen hielt gestern abend im (Safe Metropol seine ordentliche Jahresversammlung ab. Der 2Ni> jiBenbe, Prof. Hebderich, erstattete beit Jahresbericht. Die Sektion zählte am Anfang des Jahres ein Ehrenmitglied unb 130 Mitglieder. Im Laufe des Jahres traten 7 Mit? g lieb er zu, während für bas nächste Jahr 10 rechtzeitig ihren Austritt erklärten. Durch bie Aenberung der Satz- nteriefunbnr.lt I chhilsk L a. k. ichote unter US r Atueiqer erzl Mittwoch iit t WagcnNk.'it iin Lchim >cr wolle ben\. nfl bet Seiki pfteben. , den 3.M fei Giehener Anzeiger General-Anzeiger für Gberheßen im Bergbau des Ruhrreviers durch einseitige Organisation des Arbeitsnachweises die Rechte der Arbeiter, namentlid) bie Vertragsfreiheit unb die Freizügigkeit gefährden. Ferner stellte das Zentrum, wie auch die National!ibe» raten, die Anfrage, wie es mit den Vorarbeiten zur Pensionsversicherung ber Privatbeamten stehe (für die übrigens auch unser Blatt eintritt). Das Zentrum steht somit wohlgerüstet da. Noch besser kann es die Sozialdemokratie. Sie hat cS sogar zu vier Anfragen und 23 Initiativanträgen gebracht. Die erste Anfrage bezieht sich gleichfalls auf die Boraänge im Industriegebiete, die zweite auf die unzulänglichen Unterstützungen an arbeitslose Tabalarbeiter, die dritte auf den Mansfelder Bergarbeiterstreir, wobei Offiziere und Beamte gegen das Reichsgesetz verstoßeir haben sollen, und bie vierte Anfrage richtet sich gegen bie Vorkommnisse auf der Kieler Werft. Ferner hat die sozialbemorratische Fraktion Anträge unb Resolutionen eingebracht betreffeub: 1. Bauarbeiterschutzgesctz. 2. Entwurf eines Gesetzes' über bie Laus- und Heimarbeiter und die Laus- und GewerbetreibendLN. 3. Abänderung des Krankenversicherungsnefetzes. 4. Einsetzung von parlamentarischen Nntersuchmigstomniissionen. 5. Abänderung der Reichsverfassung iBerantwortuilg deS Reichskanzlers). 6. Er- wLiierung der Abgeordnetenimmunckät. 7. Erweiterung der Rechte des Reichstages. 8. Einführung des Reichstagswahlrechts für die Wahlen der Landtage in den deutschen Bundesstaaten. 9. Reichs- gesetzliche Regelung der Vertragsverhältnissc ber in land- oder wrftwirtschastlichen Betrieben tätigen Arbeiter. 10. Einführung des achtstündigen Nvrmalarbeitstages unter Freilassung der Samstag Nachmittage. 11. Regelung des Wohnungswesens. 12. einheitliche Regelung ber privaten Pensionslassen. 13. Schaffung einer Reichsbehörde zur llnlerstützung von Ihtfätten. 14. Vorlage eines Reichsberggesetze-?. 15. Verbot ber Beschäftigung jugendlicher Arbeiter unter Tage. 16. Schutzbestimmungen für die Arbeiter in Wald-, öütteiv, Lommerwerken und Metallschleifereien. 17. Abnahme des Lohnbeschlagnabmegefetzes (Linaufsetzung des Existenzininimums von 1500 aus 2000 Mk?>. 18. Reichsgesetzliche Regelung des Knappschaftskassenwe'ens. 19. Sondergerichte zur Entscheidung von Streitig reiten zwischen land- und forstwirtschaftlichen Unternehmern unb ihren Arbeitern und Dienstboten. 20. Schutz der Arbeiter in der Glasindustrie. 21. Reichsgesetzliche Regelung der ArbeitSv-erhältnisse der Privatbeamten. 22. Abänderung des Handelsgesetzbuches zum Vorteile der Angestelllen. 23. Ausdehnung ber Wirksamkeit der Kaufmannsgerichte. Einige weitere Anträge sind, so heißt es, in Vorbereitung. Die „Kreuzztg." spottet: „Tie rote Fraktion steht nun „groß" da unb kann mit unterschlagenen Armen abwarten, in welchem Maße die bürgerlichen Parteien sich an bem Wettrennen beteiligen werden." Die Freisinnigen stehen mit ihren Wünschen auch nicht zurück. Sie haben eine Anfrage über bie bestimmungswibrige Anwenbung bes Reichsvereinsgesetzes eingebracht: ferner Initiativanträge bezüglich völkerrechtlicher Sicherstellung bes Privateigentums zur See, Autonomie für Elsaß-Lothringen in Landes- angelegenheiten, Verbesserung bes Wahlrechts, Regelung der Tarifverträge unb ber Rechtsverhältniise ber lanbwirtschafv- llchen Arbeiter, Erlaß eines modernen Beamtenrechtes. -ssen- lg 8 . up; IO®-»1* ! >8eos* .«SL ' W ■ — Eine bedeutsame Erwerbung ist dem Berliner -Kunstgewerbemuseum gelungen. Es kaufte ein Gruben- IsÄmelzbild, das von bem bahnbrechenden Goldschmied der I 'omanischen Zeit, Nicolaus v. Verdun, aeschan'en wurde. '3er Altarflügel reiht sich würdig den anderen Werken des Füb- k >ers der Maaskunst an. Tas berühmte Hauptwerk seiner -schmelz- j urd Bei dien hinft ist der 1181 vollendete Altaraufsab des Chor- .. llerrnstifts von Klosterneuburg bei Wien mit seinen öl großen lZrubensdMelzplattcn. Er hat dann in Köln unter der Mitarbeit 'Anischer Künstler den Albinusschrein von 1186 und das um> angreidj-fte, kostbarste Denkmal der romanischen Gold ich miede- ;unft, den Schrein der heiligen drei Könige im Kölner Dom geschaffen. Von diesem größten Goldschmied der romanischcii Zeck stuf nun auch das Berliner Museum ein Werk fein eigen nennen, rine besondere Bederckung erhält ber Ankauf durch den vcrhältnis- mßig geringen Preis, für beit der Altarflügel erworben wurde, WO Lire. Dir Waisenpflege. In einem Runderlaß des preußischen Ministers des Innern wird darauf hingewiesen, daß Verständnis und Interesse für bie Waifenpflege in erfreulicher Weise sich entwickeln. Die Erkenntnis sei im Vorbringen, baß eine ge- orbnete unb zweckmäßig ausgebaute Waifenpflege nicht nur bem Wohle der schutzbedürftigen Juaend bient, sonbern auch den Gemeinben selbst durch Verminderung der Armenlasten zugute kommt. Im Erlaß wird weiter ausaeführt: Bei ber Auswahl der Persönlichkeiten für das Amt bes Waifen- rats ist mit Sorgfalt zu verfahren, damit nicht, wie es im Osten der Monarchie noch bisweilen gesd'ieht, Personen mit biefem Ancko üctraut werden, die ihrem Ehrenamte kein Interesse zuwenden können ober wollen. Die Gemeinden müssen veranlaßt werden, erfahrene, angesehene und möglichst unabhängige Persön- — Das Zimmer der Zarin. Selten bringt etwas über das Befinden und Leben der russischen Kaiserin in die Oefsentlich- teit, man weiß nur, daß sie schwer leidend ist, und daß besonders ihr Nervensnstem erfd ütten ist. Ungern verläßt sie ihre prächtigen Räume, von den n besonders das Zimmer in Sarskoie Selo überaus wohnlick; und behaglich ist Es ist außerordentlick) hell, ba die Kaiserin keine Vorhänge an den hoben Fenstern duldet unb abends eine Menge elektrischer Beleuchtungskörper eine Fülle ooir Licht spenden. Sehr viele hohe Topfgewächse herrlichster Art teilen den Raum in mehrere lauschige Abteilungen. Tie Wände sind bis zu etwa einzweidrittel Meter Löhe mit Hellem Lolz verkleidet, auf denen Lichtbilder in verschiedenfarbigen Rahmen stehen. In einer Wandvertiefung steht ein breites Ruhebett. Pflanzen aller Art lassen die Vertiefling wie eine Laube erscheinen. Die Möbel, meist niedrig und sehr bequem, sind nach eigenen Entwürfen der hohen Frau aus Hellem Lolz geschnitzt und in alt- russischem Stile gehalten. Die Kaiserin hat auch die Farbe ber Attasbezügc — mattlila — bestimmt. Erne Staffelei an einem der Fenster wird nur roch selten benutzt, während früher manches Aquarell auf ihr entstand. Ebenso ist es schon lange her, daß die Kaiserin auf dem kostbaren Flüael sich zur Freude des Kaisers felbst begleitete, wenn sie ihm russische Volkslieder, den /»roten Sarafan" und das Lermontoffsche Wiegenlied vorfang. Tre Lust am Singen ist nun längst vergangen. — T ie Auffindung des ältesten Menschengerippes. Ter erste ausführliche Bericht über die bedeutsame Entdeckung in der Umgebung des an vorgeschichtlichen Altertümern so reichen Evzies in der Dordogne, die im September ds. Js. zur Auffindung des ältesten Merrsdjengcrippes der Welt führte, wird jetzt auf Grund von Mitteilungen der erfolgreichen Alter.- turnsforfcher m der Illustration" veröffentlicht. Tie Stätte, wo Peyronv und Dr. Eapckan den Fund nach jahrelangem For- fdjen unb Ausgraben machen konnten, ist ein steil abfallendes Gelände bei La Ferrassie, das in den Urzeiten zahlreiche Grotten enthielt, die allem Anschein nach von den damaligen Menschen als Wahn- und Grabstätten benutzt wurden. Im Tallauf trat spater eine Veränderung ein, die die Wasser ableitete, ein Erdrutsch bedeckte die Bodenschicht aus der Zeck der Mousterien, unb in bieser Ab-schließung hat sich die Schuht, von geologischen Veränderungen unberührt, bis heute erhalten. Das 0-eriope stammt aus der gleichen Zeck wie der im Februar entdeckte Schöbel des Menschen von Chapelle-aux-Saints, unb fein Aller wird Ter Reichstag ist mit Anfragen unb Anträgen bereits enborn Mrschüttet worben. Die Zentrurnswünsche haben wir be- sedag, p tecks rnckgeteilt. Wenn jüngst bie Vermutung geäußert itftntft v tisirbe, bas Zentrum werbe, hauptsächlich wegen b£r Be- " unruhigung seiner inbuftriellen Anhänger, fortan in Sozial- Demagogie machen, so wirb bas heute schon bestätigt. Eine aentnimvanfragc gebt bahin, bett Kanzler zu fragen, ob cs ihm bekannt sei, daß Arbeitgeberverbände insbesondere »hier atuudtef Älitik wirksmn fein. Namentlich sollte die nationalltberale W eiMtlikgi vfirtei sich hüten, auch nur den Schein einer Parole gegen Uhr nachi». M tie Landwirtschaft auszugeben, denn diese ist unb bleibt „Ufäljer dn starker Hort für die Gesundung und Festigung des i. B. U. ft ? 1 Staates. Provinjial-AuSschutz bUO 16X00 r* von mifl.-n n. £ic -1740 1M20 I. • *b*rbf*Mn •. . .rf Ueetcrr. GaldreHe •« *'otrer. Goldrente .„ Frankfurter Edeh«anleihe .z, _ 1 do. .— Konto!« . 94 L 56.10 94JO «MO 92-70 9*10 r.f.en Daiar nb^utialtOL Tic Tomen metten geeignete ßertou*5gegen»'tänDt bi* zum 15. Januar ein senden. Die bann an or.n B> rkaufstage feügeboten werden. ■tura eine Gel tetfT QSeKid: der Tranmutatton Der (Hemmte gca: !•<'*'* anD » er hlgreat, daß <6 fik'lüb Dem EnglrnDer 'Namfan ta lid gelungen tu, die tri mente Sdiuwc. Zuai, Xborüm. tn Ijhlnttivff unD angeblich auch jiunter tn lUrl.aon umv-inxu ad 5n:d i kcbenS- Vie Kieler IDerftaffäre (eorticBung.) ' 'Auteitem itt Dir lintitebung n.n ydiuni au.' 3iaDür- al» LLigt |* itgeUdLif TaHacte zu b.trachten. tteah» rech, zeitig ninna nun I e *r nrfiucfct Gticbnc 'Btofcffot N m "" ' ' — r-oebon Uu»< . . — Deden» E. W -. Tendern fceL Berliner C«Mdn E. B. . . S'.', y. s- krxtia: Elrktrir. Tjihtne Elektrtj. f*4mek Z. Sonntag, 13. März Bieber — 'KIlmberg — Bermoll — Bellersdorf — Bicken — Herborn. 6 Stunden. Abfahrt 8 v nach Lieber. Idealer in Eisenach bet'ätlig nufgpnemmeii. ist eilte Sonic oip Die Su ui unfeii r Tag DcthaltniiicH Den iJaitj.-incnfdnvicn ctr Börse« D-.enba, lafxiptv«1- . . 1**M» • U-rpcLer ’ .t -,t* . . . . 187Ä»! L , u ’ . . . . S4Mu I Unb»-.., 4 K.B . . . *.• 162.7J11 V... . • Auf Dem Pfetbemarll. ,L glöw, bc betnig." — „Wat? Steifbeinig der ? 45aI meinen Sc wohl. Der te GraMott io>gc.iaiigen i-< *." idfcrlufc. Ter Serttttrr Der <$kir rfidxift erhob hiergegen B- fttirrtDe an Den PrvmirziaL-Lu^schitK. indem er Den B-ntraa cl-j *u doch bnrututu. J?ad) .mc; Verkxrndlungen brnchlotz Der Boovinnab-Lusschich hatte, daß Dir ^.«r-erkschan für die in Betracht tommenhen 6* 3a5rt mit einem Ok« amt beitrag tvn 3000 Mk deran-u;«hen und Die Zahlung Diese- Beirrrg-^ m 6 Jahresraten zu geftotten iä Tie Verhandlung über Die itTagr der Ortskrankenkasse Gießen gegen^bie Ltt-krarckenkaisc Butzbach und der Betriebs- krankenlaiie her Domäne Marienburg gegen Die CkmeuiDefrjttkit, lasse Laubach^wurden vertagt. Sn Der Sache der Klage des Srrsarmenverbanbe- Frankfurt a. M. gegen die Crtsfranfcnfoffe Butzbach wegen Umersartzung Leb Seinr. Nicnüädt ui LaLfelde. beschloß her Provinz ral-L:>- >chuß nach Beweiserhebung, die Entscheidung demnächst zu äer> künden. „Tic Evolution Der Materie a u i bcn £> i m m e l *, ,Athtrn" .Beclar von Tbejtor Stcinlopfi. kov ien ület die Vern.aichljck.oft der vlan.-ntc. ilr iüort dar, die gaiuc kosmische Leit aui tvenigc Urnjne zurück und buxq eine (Brhinuig für Dir Eracknnsie, Die :H a w. i a ji ipcjen geiaade» bat Tie in dem Äerkchen niedcrarlcgtei! .tnnibter unh Ergebnis von unumrrbrochcncn 'J!tb Stunden, vlbtabn 6.55 v. nach Butzbach ab Weilmünster 1 Uhr 10. Sonntag, 16 £!tobcr: Ehrinpshausat — Taublzau'en — Greifenkal - Greifenstein — ^leiklmch — Merlenbach — Herborn. 5 Stunden. Äbfahrt 10.10 nach Ehringshausen. Sonn tagskarte. Ä H. Sonntag, 13. November: Rundgimg um Marburg. 1 vs.tunbciL_ Äbsahn 8.22 nach Marburg, Sonntagskarte. 12. Sonntag, 4. Tezember Butzbach — Cleeberg — Bolvcrts- hauscti - Wetzlar. 6 StunDen. Äbfahrt 10.08 p. nach Butzbach Tie Borftandswahl hatte folgende- Vrrflfbnk 1. Bor- lihenbrr^ Pro» «ehberirh. 2. Lorsitzendci Rechtsauwilt IBaab, SchriftfiO>rer Kaufmann Sauer, Rechner (vJbrifanl 'Dienet; Biiri»rmart Bros. Sthaumann, lonrcnroart üauf niatut ,> 'hihn, Beisitzer 'loinntcrpeniat Schaffftädt und Kaufmann WaldschmiDt Wenlar. '• 1 <* i n Linden, Tez. Nächsten Sonntag abenb in „Ari on" unta iliiit- ■ Gesanasko n; cri Hierbei kommen einig# Chöre -amtteri Eomüdie ^ran .'aife, ist g eo r b e n. labdt XXtXlM Telefonische Kursberichte des Gfesseeer leielgers, mitj beim männluten und 133 Jahre bam nxihlufzn i < chtatü See Da* Glück Hot. auf rtnrn ach^igiLbr-.ien L.chen)weg zurück, bluftn *u fcnnca. darf gacärtig »ein. bafc. ihm noch weitere 4J3 reih 4.48 ^abrr tc*(fliehen sind N u.'.itg^r,.- y wertet tr-trr^-i Mich 2^4 St* 2‘ • ?tabrc LU' trb-.itb- ^rrruben iä^en vrmen. roäbnnb Dem Hunderriahrieen noch nnr Gnadenfrist Don einem 3obre gegeben ift Natürlich tn »-.<>< Aufstellung »et- danach berechnet, mo* der Turchschnin ergeben hat Umwandlung her (Element' Xie Sehnsucht te afren 2Ud»nnrtct. Die Umwandlung der krianntte w cuä^te. bdonher? mindertreritge 'DCftaDe :n Gold urtyjn^n.via, wat lange Jahre d ndurch al* nnsfen'ckoft/icher llmum abgetan irS niemand te'chä'tigte sich mehr '■rnfthtfc nut d«'« v^ram»chW untviffenschaiti-chen zbeonnt Seit einiger Zett tum haben na» Öö’te Itedjcc wie Äutbr tioth. Ramiah. 6ur ic an* iinaai de- Syninintrrtite, wonach Tyrtrurn, SMittr. Tonne Söhne unter 20 Jahren bei Ler»tchk au' die Bercin-zetr- schrrften ;u einem ermäßigten Beitrag Mitglied werden fbe»en, erhofft auch die Sektion neuen Mitgliederzuwock*. «5 wird beschlossen, für jolche Mitglieder nur 2 2RL Beitrag für die SeTtionjlniic ,u erheben, so daß sieb Der i^eiamibeüraq für sie auf -'> Mk. stellt. Tie alltvächetu liehen Zusammenkünfte Der Mitglieder mären gut besuch:, die Monatswanderungen teils gut, teils — namentlich bet ichlechtem Setter — weniger gut Vorträge wurden drei gehalten (x>on Bro». Lltendorf. Tr Kenning und Bcofeifor »ebDeri(f)>: für diesen Ämter sind bereits yoei angemelhet Ter Jahresbericht soll roiebt gedruckt werden. Ter von Fabrikant Meyer erstattete shjifenberidn hatte eine Einnahme von 1632,53 Mk. darunter 1245 Mk. Beiträge) und eine ÄuSgabe von 1154,20 Mk. davon 908^0 Mk. an Den 'Sniptoercin), so daß ein Bestand von 478,33 Mk. verbleibt. Tic hütteudaulasse hat einen Bestand von lL57,10Mk. Tic Rechnung wurde von den öerren Rrng : uno dem Rechner unter Ausdruck ne--' Tankes Snfiajrung arteUt In der (Trage des Vereins lokals wurde beschlossen, un oberen Stock des Metropol ein besonderes Zimmer für diesen Zweck tn Aussicht zu nehmen. Die von der Lektion vorgenommenen Markierungen sollen, wo es erforderlich ist, aufgefrischt werden. Lodann wurde der B anher - Dian für 1910 feftgestellt. 0 2 a u b a d), 1 Te> Im Anschluß an Die Äirchen- einmetliung hielt die dhräfin am Montan in her Z-riedrich-. a m m l u it g ab zweck > Au f b r i n p u n g her dm ittel uir Bestreitung einiger innerer Ätischaffun- gen in hei Shrrfx ES wurde her Beschluß gesagt, in Den «Lumlichtciien deS alten Schlosses Ende Des Monats Januar > Riet, 2. Tcyembcr. 21ni heutigen 25. B er Handlungstage fährt Zustizrat Schirren in seinem Vlödoher fort, indem er auSführl: Tie ('lerfr sei nicht imstande, durch genaue Angaben in bestätigen, e itz eine Unterschlagung imtigehutbcii habe. Tie StaatflanroaU- fchast habe Rircken als uichl tüchtigen Beamten be;cichnkt, er müsse bäte Darauf bringen. Daß ihm Ersatz geleistet werde. Äem die einzelnen Bosten auf der Werft gehörten, Darfiber fervn sich selbst Die iiiristischen -lava.,itäten der Werft nicht einig. Ter ^Staatsanwalt hat Den WiDcrruf des ÄngeNagten lihrunü a(d Schwindel bezeichnet. Es war ein Ichlcr, Berliner Beamt' hierher -u schicken, Mieter Beamte wären besser am Platz gewesen, iie hätten sich mit Dem Zeugen Streit nicht eingelassen. Ich bin 30 Iabrc lang vorher nicku auf Der Werft gewesen, bei meutie»enc Schuld in vaft zu holten Ter Schuldbew-i-- liege Der Änllagebetiörde m dem Matze ob, daß , der Zweifel -in her Schuldlo'igkeft Des 'Jing»flogten fallen müsse. 3m vorliegenden -falle bür'ken Dr «Aeickiwor-mm dem Anträge her Staatsanwalt- nicht stottieben. es handle sich bet Irankentbal um einen Schwer- verdächtigen, aber feinen Ucberführten Nach dein Ergebnis Der Vewei-arcknalnne müHc eine Kreiimecknana aller ■.Hngeffagten erfolgen. Rccku San walt Neese plädiert für ttebbrechung keines iUmten Neoenninn Ich wundere mich, datz Die Anklage gegen meinen Klienten nicht fallen gelassen wurDc Tic 9cr- uxh Leteas- 1. Sonntag, h. Januar: LoUnr — Ruttcrshauien — Laldhav' — Tmisderg — ^ellurgShcuien — ärofhon — leisen, aemcinichaftliche« Eisen im VeretnSlokal. 5>/r StunDen. Abiahr.' ff. 17 x>. nach Lollar ' , l’artajuj«! 6erie T . , Portede»ea . III . 4‘V» rwe 1905 4* ,*• jepan. StaatMoleihe e Cour Tlrkea von 1903 Turlr#olu-K?»i hervorragend, o Interesse erwecken. * Von den Ursachen her Fettsucht. Nach den t fahrungen de» berühmten Kliniker- Prof van Noor Den lunj es sich bei den meisten^ Aätlen von sfettsuck'i um sog. „Mt icrtsucht", die in zwei formen votlommt: al» Uebernuteruu settfucht unD als ..Uauldeit-settiucht" Oft vereinigt sich bei6 Warum iid) bei übrrmäüifler Ausnahme von Nähererteindei oeer bet zu geringer Miiekeliät,gleit o-ttfribigLnt entwickeln ot ist vollkommen klar, mel schwieriger liegen Dir ir? mt Die Nahrungsmenge Den iwrmalrn Tirrchfchnitt übersteigt, n Die inuokulö'e Arbeit unter Dem Turchschnin bleibt uno wo tr Dem Die Entwicklung der srrttiucht imauihalliani ift. Diele 1 von Fettsucht wird alS konstitutionelle bezeichnet, vier ist Perbrennungsenergie des Lrganismus geschwächt, ein Faktor, ! nach dem Ergebnis neuerer Untersuchungen m-t der ^AiLDDc in ursächlichem Zusammenhang steht. * MäDchen al» Geld Ein amerikanischer Eelehrtrr, I im Auftrage der Regierung her Bereinig den Staaten eine langi Reise durch hie wenig erforschten Inseln dct südlick-en PhUipom gemacht dal, bericht er, das; hie Einwohner von Sdrandani, eil ^nselgruprv südlich von Mindanao, die jiiniTdi Ma ec .-n t «stamme» yegni Lviurn von Edinesai rintauicbcn. Ern um;ar rcicker CrtumhanDrl wird von Den chmefl,cheik Tiunkrn m Mindanao getrieben. Tic jungen Machen, hie sie für do» (| cm tauschen, verkaufen sie zu hoben Preisen auf den Sllaocnmärkt Der füDrl lnesifchen Dafenttädle. Tie amentaiuictc Jicjiciung mack llvs aegi-n Diesen vauDel mit Mcnsch.-nsleifch, Da he ni genügeno Lachtschiiie zur Verfügung Hot, nur.h!e Die flctnen Ivst unD Infelck-cn Der Philippmemicupve grimtzl,^ bennzfctn zu tonnt der ftoD» nach link- gedreht war Tic Sieker hnh meti geöffnet. Ule Gebeine, wenn auch hier unb dort ourch bo-i gemiittg-» Eewichi rte Erdichick,len gebrochen. waren cn »hrtm Plo?-, Stc avawm'^ckc VerdiNDung noch imgeüört Nur die Äredjen M reckten rZußeS und der rechten Land waren lo*:Klö»t vermutlich durch itgtnh ein llagetici, em Teil von ihnui ift onschwund n Nachdem die Xag< uhvtogravtnich festgehaU'n war. mürben iu- näck h mit grobter Borfickt Die rinidii'-n Gli'der (rborgen Um Die Beckerilno - en wird Dann die eteinfefid-t. au» der mc Reste ruhten, ausgeschnitten, die Xnochen mu Sieni.'loavier verhüllt jmD das gan-e m Erv- gebettet, so daß -chtictzlich ivr ganze Block von Erps. Stein und Snocken gehrtet werden kannte Auf die gleirtv Weife wurde Dann ter Brurckorb und Der SchäDel mit iami her horunter liegtnDen Erttch,chl tn Giv.-umdüllung gebottMt. Tic eiiizelnen !eftc m.-rben ah'o völlig mirte tuianunnv gen ;i werden können. Tic Stätte, wv Das lyertcre gefunden tmirr-, mu>, m jener des Moust«'rien, m Der da» iSrnh van S tevv N und Wckldern bedeckt hxir, in denen sich Büffel, Pferde unb Kirsche tummelten, sowohl durch feine Fruchtbarkeit unD durch seinen Wtld'.etchNMi m:r hurdi feine gvlistigen natürlich en Siedelung^- bcbinnutccn von een te eiligen Men ick em berorjugt gern, n sein Tte Anwesenheit von 'IKcmdxm mag Die VüJnen. die damals in toter Ecgend .Frankreich» lebten, von Mil ichnam abgclwluu Daten. Tas Sfriett mich voraussichtlich bere-.t. m kurzer Zeil tui 'Museum der .wi'ck'.in i zugänglich fein unb gleich beet von EouUe unter, achten Schädel non iS bord lr-eui-Samt hvrQtollc neue »usfch'wse über Das Wesen dn prährivri'cheii Mem'ch-n schenken kleine Äunftcb r i»n 11. Fiir den Neubau eine» ’ftaihtiicben Theater» in L» agcn i. W. erfanntc ha» Vrc;*- ricklerloNegium von 107 eingegaiigenen Entwürfen hen ersten Preis von 7»> Mk. dem Professor Tulfcr. den Streiten Prets von i» Mk. dem Pro'dsor Vc t t er! c, u und den drl.kcn Preis von 200l» Mi. deu Architekten Bruckner und Löwenstein, sünchen, zu. — ,,T e r Ebes ach mann", rin vicraktiges Vufripid von Eduard (Xugcn Ritter, wurde bei seiner Uraufführung im Stahl- 5chlutz der Anzeigen-AnnaHme 7 . fir Geschäfts-Anzeige bis abends 7Uhr-m Tage' vor der Aufnahme, tiFD1 • • 1 I iworit für Kleine Anzeigen bis morgens 9 Uhr am Tage Sß r 2JI rw •»Ide.' » rxri^wdi ch< nur v Stuubi Henri E; t egUle'chLri t’rtlcm kann teile Vt'-r. 1, jetten» o. .'sch nxrhai, im» fd»f • •otlhardbe UeUrd F ine c n iHärlte. kö. Wiesbaden, 2. Te^. )eu- und Llrohmarki. 'JUigciahrcn waren 13 Wagen mit Heu unb Stroh, 2ton noutiie: tz-u 9.U0 bi» 10.40 Mk., Stroh iRicht'troh, 7ckK--7.4i frucht markt. Haler 16.00—16.60 Tlf. 11 Ile» ve. 100 Ä-a Spiclplan öc$ Neuen Siebener StaOtthcaters. Tiictiion: Hermann Sfeingoetier. iireilag Den 3. Tezember, abenD» B llur: ^reita^AdciM' ment-tiomedung: .(BebilDäe Mentchen.- Aolk-stück in drei ...te von Viktor Leon. Ende gegen 10*/, Uhr. Sonntag Den k Tejf • S«. nachmutag» 3*/, Uhr, bet Heinen Preifeu : „Em Lo.rrm-ri ^^:S- trauiiu* Ende 6' t Uhr. Abend- 7', Uhr, bet flemen . tt ’t« »T et liDele Bauer.' Tiendiag Den 7. 2 t, ent er. adruos 6 Uor H. Tienstag-Pbonnement-Bor rellung: ,ckten2 «ui* roch den aöenhs 1 1L 7. Plitlwoch-Pbonneiiient-isorftellrmg: ,Tte Stutzen der i ff • ld>ah.e Ende 9* Uhr. yreiraq Den 10. Lezemder, abenb» 8 Uet : 10. iireuag-lZbonnement-BorfteUung : ,*äenn Dcl tungc *2. e:r Junjpicl m 8 Änlzugen von Vtörnfttetne Viotn'on. «»nhe r.rj» 10*/, Uhr. Dtrmifdyto« n 6 b a u *■ t tn Tret sch T c n D. 'lug-.gen -irn von her altg-.mttRcu Sicrtlicbf *r?r (idNokir.4fo Iter< lUmbarf - Aaerik Rnrpcnrr Be/^erk Xordd Lloyd . 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Dezbr., abends 8 ühr im grossen Saale des Gasthauses zurDentschenElche ansgeführt von dem Gesangverein Arien unter Mitwirkung des Gesangvereins Liederkranz aas Leihgestern- Leitung . Herr August Bauer, Giessen. DaleltxN and) arptzcs 8«er UR vhm, d. Lllbtnvüttll Shin beachrr mernt ettesfenftcr. *W3 4. Das still- Tal (Volkslied) . . . . t Ein WSrtkln (Lied bn Volkaton) . II. Teil. Kennen Sie Selbel’e Xfthr- und KrBfil- &L Mk. *50. Germania-Drogerie Cerl *rlhel. SeWe ^Bereinigung für LolkskMe. Montag beit 6. Dezember 1009, abends 8Vs Uhr, im unteren Saale des Caf^ Ebel Zweiter Mitgliederabend Dortrag des Herrn Prof. vr. Helm, Gießen: werden und vergeben im Volksleben. - Gaste (auch Tanten) find willkommen - .jl.» gegenüber der Engel Apotheke.' Aut .ftonöitor=n.»rticn itetfl frische Sanbeter, 100 eL zu 8 Mark, emp-iehlt 6644 die Cbft und (tlcmäfebanbluna Emil Kalbfleisch Äd. Zeisig5 Giessen = Seitenweg 80 = empfiehlt sein Eintrittskarten ä 20 Pfg. Kasseötfnnng 7 V» Uhr 1. 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