Erstes Blatt Freitag 31. Dezember 1909 159. Jahrgang für Oberhessen dir nonnuto%ns"ui" Rotatloisönifl vnd Derlog 6tr vrllyl'Ichtn Unw.-Vnch- und Steltiörurfsrei R. lange. Reöattion, Grpeöitlon und Druderet: Schutftta»« 7 monnthd)75iM.,otertel- jährhd) Att. 2.20; durch Abhole- u. ^roeigfteQen monatlich 65 ■Ul.; durch die Poft Dtk.2.— viertel- jdbrl au6|d)L Beuellg. Zeilcnprel-: lokal ILM.» ausiväriS 20 Pienniq. Chefredakteur: A Dortz. Ueranlworillch hin ben poltnlchen Teil: August Dort,; für ,R*niUee ton* iUd .Derinisctues" 51. Neurath; iür.Stadt u. Land' und.GeiicYlS- laal'. . Beck. Nr. 307 Tex Sletzener Anzeiger erlcheini täglich, außer Eoiintag*. - Beilagen: viermal wöchentlich SiehenerZamillendlätlerj «veunal roöct)enil.Kiti$i dlattlürdenllreirSietzen (Dienstag und Freiing); zweimal nxonotl. Land- wirtschaftliche Seitsragen Ferulprech • Anschlüsse: fii: bie Redaktion 112, Verlag u. Expedition 51 Adresse füt Depeschen: Anzetger Stehen. Annahme oon Anzeigen Die heutige Nummer umfaßt 16 Seiten. 1910. Gießen, 31. Dezember. Die mitternächtlich läutenden Glocken haben ein bedeutsames Erinnern zu verkünden. Wer tagaus tagein kecken Schrittes die Stunden seines Lebens hinler sich wirst, wer nicht rückwärts blickt, sondern nur vorwärts, der hält doch beim Glockenton der Jahreswende in seinem eiligen Lauf inne. Was wird das neue Jahr mir bringen, denkt er, und hört die Zurufe seiner Freunde, betrachtet das vor chm liegende Häuflein der Glückwünsche mit Träumerei und Nachdenken. Wenn die Silvester stunde das Glas und die schaumende Lebenslust erklingen läßt, so folgt die stille Betrachtung am ersten Tag des neuen Jalxres dennoch Der erste Gruß beim Jahreswechsel soll einer frohen Munter» leit, dem Hinausjubcln der unversieglichen Menschenfreude, gewidmet sein, und die Götterfunlen der Freude — sie brauchen nicht aus künstlichen und kindischen Feuerwerkskörpern hcrvorzuspringen — sollen neuen Lebensmut und neue Lebenslust zünden. Mehr Lebensfreude — das könnte auch eines der eindringlichen Mahnworte unserer raschen Zeit sein. Wir habens im verflossenen Jahre oft sogar in den füllenden Zentrumsblättern gelesen, die sonst doch an gar mancher Blüte sorglosen Frohsinns rasch vorübergehen müssen. Nein, wir brauchen wirklich keine unerquicklichen Stubenhocker, und die Heiligkeit liegt heute noch viel weniger als vor Zeiten in Kasteiungen und Secksstpein. Aber die frohe Lebenstunst von heute ist in keinen stolzen Mantel gehüllt, trotz des allgemeinen Fortschritts, das zeigen uns schon die neueren Werke der Literatur, die nur wenig gute Lustspiele, aber desto mehr Possen und rührseligen Plunder hervorbringt, und die Erfindung unseres Jahrhunderts, der Kinematograph, der jetzt aus allen Gassen die freudebedürftige Menge anlockt, ist viel weniger ein gesundes Heilmittel für die Volkslaune als das ehrliche, uc- wückAge Kasperthcater unserer Urgroßväter. „Die Ko- mödie wurzelt immer in der Gegenwart und blüht nur in Völkern, die unbefangen an sich selber glauben, sich herzhaft wohlfühlen in der eigenen Haut; sie bedarf fester nationaler Sitten und Anstandsbegriffe, wenn sie nicht willkürlich, ^gemeinverständlicher sozialer Kämpfe und Interessen, wenn sie nicht platt werden fort'' — so schrieb Treitschke, als er die „goldenen Tage von Weimar" schilderte. Ausch heute fehlt uns der Humor, dessen Mangel in der Weimarer Blütezeit Treitschle beklagte, aber nicht nur er fehlt uns, sondern auch der entfernteste Anklang an das geistige Leben jenes reichen Geschlechtes, das in achten Staatsmann ihm sichere und feste Richtungen im Innern- und nach außen zeigen wollte! Dann müßte wieder, wie einst, jedes unedle und selbstsüchtige Dort verstummen, und wir würden im neuen Jahre aus dem lähmenden Partei- hader in eine kraftvolle und selbstbewußte Periode eintreten, iw auch der zum deutschen Volkscharalter gehörende Humor das öffentliche Leben wieder beleben und durchrvärnrerr könnte. In der Weltlage außerhalb Deutschlands Grenzen treffen wir am Jahresschlüsse ein gegen früher erheblich verändertes Bild. Frankreich hat ein gutes Jahr gehabt, trotz der im Anüng des Jahres ausgelauchten inneren Sck)wierigkeiten (Streik der Postbeamten); es hat in Marokko, besonders auf Kosten der Deutschen, Erfolge eingcheimst, und es darf mit Befriedigung auch aus die mit Italien und Rußland gesponnenen Faden Hinblicken Deutschland unb Oesterreich sind durch die im Interesse der Wiener Politik gelöste bosnische Frage enger zu einander geführt worden, und es war für uns Deutsche das einzig erfreuliche Zeichen der auswärtigen Politik dieses Jahres, daß daS deutsche . Wort im Rat der Völker entscheidend gewirkt bat Die „deutsch-englische Frage" ist noch nicht gelöst und wird wvhl> nur im Rahmen einer festen Richtschnur für die gesamte deutsche auswärtige Politik gelöst werden können. Ruß- land ordnete seine Angelegenheiten im Innern; sein leitender Staatsmann, Herr Stolypin, scheint mit Erfolg die letzten revolutionären Wellenschläge geglättet zu haben. Rur hat er es nicht verhindern können, daß in der letzten Zeit aus der russischen Presse sowohl, als auch aus der Duma schroffe nationalistische Feindseligkeiten nach Deutschland Herübergeilungen sind: unsere Haltung in der bosnischen Frage und der Mißerfolg des Ministers Jswolskh liegen eben noch nicht weit genug zurück. Die konstitutio'nelle Re- gierungSform hat auch in der Türkei zur allgemeinen Uebrrraschung verhältnismäßig ruhige Dahnen cingeschla- gen. DaS liegt daran, daß die Jungtürken das Feld völlig beherrschen und dir Stimmung der Kammer nach ihren eigenen Absichten zu beeinflussen wissen. Der englische Gut- ~ fluß steht in Konstantinopel obenan, und wir fürchten, daß trotz der Anwesenheit des Frhrn. von der Goltz die deutscken Zäden allmählich abgeschnitten werden, wenn in dem Schneckenhaus des Berliner Auswärtigen Amtes nicht bald gründlich aufgeräumt wird. AN unsere Hoffnungen für das neue Jahr müssen wir auf den neuen Kanzler setzen! Da er in der auswärtigen Politik ein Neuling ist, werden uns die vorsichtigen Fühl* Hörner in der Wilhelmstraße voraussichtlich noch eine gute Weile durch das gewohnte Schauspiel unterhalten. . . . IT» dMIMI eine dieser geschichtlichen Funde durch die Herzensgute eincS da bei dieser Veränderung die alten Lampen frei wurden, ging eine dieser geschichtlichen Funde durch die Herzensgute eines Wirtes wahrscheinlich in den Besitz des Klosters über. Uebrigenä tst in dem Kloster sonst ganz angenehm. Im Sommer, wenn's zu- heiß wird zieht man einfach den Rock aus, und im Winter läßt man den Mantel eben an, da wird er auch nicht gestohlen. Aber um aufs vorherige zurückzukommen, dem Hauptbau (dem eigentlichen Realgymnasium) ist das idyllische Leben un Kloster sicher vorzuziehen, denn vergangenen Jahres kam dteser Staue« so ins Schwanken, daß die Bilder an der Wand beruntertanfrten und ein Lehrer gar, wie es in einem Mainzer Blatte tuen, tun die Wand geschleudert worden fein soll. Also Wirkungen rote in Italien. Und trotz all dieser Kißstänbe, bie dock» gewiß einen Neubau dringend erforderlich machen, kann man sich über di- Platzfrage für die neue Schule nicht einige« Verschiedene Leute, wahrscheinlich Anhänger des edlen AlgpensvortS, möchte« sie gern vor das Gautor stellen. Auch ganz schön. Doch wäre in der Besteigung der Gaugasse bei Glatteis eine solch schwere Ausgabe an die Schüler gestellt, daß wohl mancher Mann manch- mal vom Schulbesuche Abstand nähme. Herunterzu ging tue Sache freilich gemütlicher, die Kleinen setzen sich auf die Ranzen Lid die Großen ... nun die könnten herunter rodeln. Eur anderer riet, den Neubau neben das Theater zu stellen, Eben^ falls praktisch, denn da wäre den Schülern der Theaterbesuch sehr erleichtert und außerdem die Ludwigstratze, die Ihrem Seltersweg entspricht, in greifbarer Nähe. Nun und so imd noch mehrere Vorschläge gemacht worben. Vielleicht roarc_ es nicht unratsam, bie Schule auf Räder zu bauen, da wäre nämlich den einzelnen Vorschlägen am leichtesten nack>zukommen — Uebrigens: Räder! Hier sind gegenwärtig tausende von Rader« tos Tas „Cbrisckindchen" hat sie schockeweise gebracht als Roll- .schuhe nämlich, und so sieht man denn hier hunderte von Menichen vergnügt durch die Straßen rollen. Was tuts, dal- man manchmal, auf die Nase fällt. Hier ist man schon an5 Fallen gewöhnt. Der Wert der „Stadthalle", unserer „gut Stub", nt auch gefallen — 20 000 Mk. Dacht ist auch ein bißchen viel, und io machte er es denn wie seine Vorgänger. Nun sind die „Hussers" so nennt der echte Mainzer die Gerichtsvollzieher, tüchtig an der Arbeit. Gleichzeitig arbeiten die „Dekorateure" in der „M", denn am 1. Januar geht der Karneval los — mit Umzug durch die Stadt unb mit „närrischem Konzert". Zum eritenmal leit Jahren gibt es diesmal wieder ,Kapv und Stern", die sich leber 1 für lln/n Mk. erwerben kann. Und diesmal soll es beiondecs ! besonders großartig werden. Man spricht sogar von einem grotz- artigen Rosenmonlagszug, wie man das in jedem Jahre macht — i das zieht! Nur den Oberbürgermeister ziehts nicht — der tft fein Karnevalsfreund — denn eigentlich ist hier das gan^e Jahr ; .Karneval, und früher wurde keiner (5 tob trat, der nicht zum „großen Karneval-Verein" gehörte. Lustig wirb bei uns regiert, : wenns auch manchmal schief geht. Aber bas tut nichts. „Rol.e । Stab", der Wahlspruch des vorigen Oberbürgermersters, soll auch > im neuen Jahre gelten. Wohl rollt bas Rad manchmal vev« » lehn, aber es rollt doch — im Zeitalter dss Rollschuhs., 3t, Zur Jahreswende. Laßt im .Neuen", wie im .Alten*, Nimmer den Humor erkalten. D Neunzehnhundeitncune, Grab' nicht im Rosenfcheine Stetgst du von deinem Thron herab, D», stirbst — wie zu vermuten — In deinen eig'nen Fluten, Ein feuchtes, aber ssch'res Grab. Zwar stehst in den Kalendern — Daran ist nichts zu ändern — Auch du gebucht als .Jahr deS Heils«; Doch daß dein Heil sehr mächtig, Dies zu behaupten dacht' ich War' irrig ein- mir andernteilS. Du warst ja zweifelsohne DaS Jahr der Luftballone, Das große Jahr Klein-ZeppelinS. Du warst daS Jahr der Flteger, Der stolzen Luftbesieger. DaS Jahr der Wolken voll BenzinS. Du hast gestärkt hienieden Ten sogenannten Frieden Durch Vetter ,Ede> ganz enorm, Du hast vor ErbschasiSsteuern Bewahrt die lieben Teuern, Dein Clou hieß: Reichsfinanzreform. Du lehrtest klug unS sparen, Wie in den fetten Jahren Freund Joses tat - wo- lehr 9W>‘ — «Ja selbst die Sonne scheinen L.eß'lt du — wer will's verneinen? — Mit ausgesuchter Sparsamkeit. Du hast durch Kohl und Kräuter, Kartoffeln und so weiter . Den Leib versorgt gewltz mcht ichlecht, Selbst Wein hat man gelesen Und doch - ob du geiveien Ein Jahr des Heils? tch weiß nicht recht. Doch soll dich keiner schimpfen. Stoch weniger Derimglimpfen, schönen Künsten sich ein klassisches Zeitalter schuf. 2Bir haben catch anbieser Jahreswende viel Grunb zu mancherlei Betrachtungen! Mag der Einzelne mit übermütigen Klängen über bie Schwelle eines neuen Jahres schreiten — das ganze Doll darf es nicht! Wenn bas Wort bes Historikers recht hat, baß Frohsinn nur in Völkern blicht, bie unbefangen an sich selber glauben, so müssen wir Deutsche uns fragen, ob benn ber stolze Glaube an uns selbst im Schwinben begriffen ist. Wenn wir das abgelaufene Jahr überblicken, so sehen wir das Ergebnis, daß das deutsche Reich in ben mancherlei intei- nationalen Kämpfen ruhig aus seinem Platze geblieben ist. Weber bie llmwälzungen bes Türkenreicl-es, noch bie ®er- änbeningeu auf bem Balkan, noch ber ewig gllmmcnbc Braud in Marokko tynben bas deutsche Volk in seiner Ruhe erschüttern können. In Europa ist ber Friede erhallen worden; dieser Tage ist in irgend einer Zeitung gesrohlockl worben, nie habe früher eine so lange Zeisspanne lssndurch das Schreckgespenst des Krieges gebannt werden können, und wir näherten uns sichtbar dem Ziel der Haager Bestrebungen. Gewiß ziehen heute bie Kriegswollen nicht mehr so rasch wie ehedem, aber dafür wird nach allgemeiner Ueberzeugung ein wirklicher Ausbruch auch umso verheeren, der. „Müßige Ruh' ist das Grab des Muts"; die äußere Ruhe hat Deutschlands Not im Innern vielleicht nur gesteigert. Mr dürfen am Jahreswechsel den Bück auch noch etwas weiter in bie Vergangenheit richten, über bas letzte Jahr hinaus. Dor hundert Jahren erlebte Preußen seine allmähliche nationale Erstarkung, ber zerrütteten Monarchie gaben einsichtsvolle Staatsmänner wieder neue, hohe Z eie. Dem dreisten Dilettantismus der Staatsphilosophen aus der Revolutionszeit trat bie gewiegte Sachkenntnis deS Freiherrn von Stein entgegen: „jedes unedle Wort verstummte, keine Beschönigung ber Schwäche unb der Selbstsucht wagte sich mehr heraus, wenn er seine schwerwiegenden Gedanken in markigem, altväterischem Deutsch aus'sprach, ganz kunstlos, volkstümlich'derb, in jener wuchtig en Kürze, bie dem Gedankenreichtum, der verhaltenen Leidenschaft des echten Germanen natürlich ist". Einen solchen Mann könnten wir heute in Deutschland und in Preußen wieder brauchen. Stein mußte damals dem Diplomaten Harden- berg weichen, der klug zu lavieren wußte, bis ber Entscheidungsschlag nach außen losbrach. Unsere Zeit sollte die umgekehrte Entwicklung durchmachcn. Der gewandte Lavierer Fürst Bülow mußte endlich aus dem Amte. Ein Anderer, der nicht nur Wünsche vermitteln, sondern neue Ziele weisen soll, sollte an feine Stelle treten. Das Volk möchte und könnte an sich glauben, wenn ein leitender Du hattest and) manch' guten Zoll, Nmnt dir auch keine Zähre, ES war unS doch 'ne Ehre, Drum scheiden wir: .Hochachtungsvoll*. Und wenn zur Jahreswende Wir drucken uns die Hände (Vielleicht die roten Lippen gar), Daun darf bei heißen Pünschen Alan sich gewißlich wünschen So mancherlei füc'S neue Jahr. So wünscht' ich zlim Exempel Das Vaterland zum Tempel Des wahren FriedenSgenius. — Und mir — im neuen Jahre — Für Leib und Geist und — Haare 9iur so ein ganz klein wenig — plus. Ich wünscht' noch manches andere So lang ich' lebend wandere Atif dieser schönen Gotteswelt, Mehr Freunde, wen'ger Hasser, Mehr Wein und wen'ger Wasser, Mehr Liebe, die das Herz erhellt. O laß mit guter Besserung, Mit wen'ger Schmutz und Wässerung Du liebes neues Jahr dich an, Gib Neunzehnhundertzehne, Daß mhil niai bene Von bir dereinst man reden kann. , Roemheld. Mainzer Brief. Im Zeichen bes Karnevals. Es stand vor alten Zeilen ... ein Schulhaus. Das steht Übrigens auch heule noch. Ja, wirklich! Aber rote fragen |ie? Nun ganz fest nicht mehr, aber dafür wackelt s auch. Sist überhaupt lächerlich ein neues Schulhaus yu bauen, » hat doch so lang gehalten, unb wenn's hall mal einen ichonen Tages Zusammen, fällt, dann halten wir Unterricht im Freien. Das toll übrigens ehr zuträglich sein. Oder halt, bas alte Klarenklv'ter rst ia auch noch ba. Die Räume sind zwar etwas nieirng, aber was tut « wer zu groß ist braudg ia nicht Hinern zu geben, früher Sar allerdings auch keine Beleuchtung in hem .Gebäude außer einet alten Erdöllamve, wie man sie zuweilen in Wir.schofün bäraen sah. Wohlgemerkt ich sage „hängen lag ‘ denn die -wirt- Lasten haben jetzt Gas ober gar eleürüche Beleuchtung, unb Vie Wiener Verhandlungen wegen Bildung der Kabinetts. S i e n, 30. Dez. Heute wurden der designierte ungarische Ministerpräsident L u k a c s und der Führer der Unobhöngig- keitSpartei Iusth vom Kaiser in Audienz empfangen. Nach der Audienz crElärte Iusth, daß infolge der großen sachlichen Gegensätze die Verhandlungen wegen Bildung eines Kabinetts gescheitert seien. Ofenpest, 30. Trz. Ter designierte Ministerpräsident LukacS ist von 23icn hierher zurückge kehrt. Er ist vor seiner Abreise ein zweüeZ Mal vom König emvsanaen worden und teilte nach der Audienz den Vertretern der Dresse mit, seine Stellung als designierter Minisrcrpräsibent >fei nicht verändert. Da btc Kombination der LaütneUS- bildung mit Iusth gescheitert fei, werde er nunmehr mit anderen Parteien in Berandung treten, liebet die Audienz IusthS beim Lönig verlautet, Jusch habe alS Grundlage seiner Kabinettsbildung die grundsätzliche Zu- stimmung deS Königs zur Zoll- und Bankrrennung gefordert, was der König aülehnte. Die französischen Jntercfien in Aethiopien. der französischen Kammer fauo am gestrigen Donner Stag eine Auseinandersetzung statt, die zeigt, nne selbst d.c sranzöilfchcn Sozialdemokraten die BulonuLen 3nleteiicn und Rechte Franlreuhs gewahrt wissen wollen: Paris, 30. Dez. Im weiteren Verlause der Lammerberatungen verhandelte die Kammer über dre Frage der aethlvpischen Eisenbahnen. VilleboiS-Marcuil /Uvirfer» vatM) und IauröS erhoben gegen Minister Pichon den Vorwurf, er habe an vergangenen 'März erklärt, baß der Vertrag jroiidxn der französischen uns aethwplichcn Regierung über Die Uucnhaijiu Lon-cssdmr für die neue französisch-italienische Gejclljchast abgc# schlossen tourbai sei. Dennoch fei es nicht zu eurem Abschlüsse gekommen, da die att-iopnche Regierung schlievlich daS Verlangen gestellt habe, diese Gesellschaft solle einen neuen Vertrag unun:- zeichnen. der den au, dem aethiovischen Gebiet bclegcnat Teil Per Bahn der Kontrolle deS französischen Staate- entziehen sollte. IauröS wari Prchon in Zeitigen Lorten vor, er haoe dre ZinS- (Garantie des Staate- bestehen lassen und jede Lvnicolle unmöglich gemacht. Zudem sei die- der Kammer verheimlicht wvroen, eine Tatsache, die iür da- parlamentarische Leben von schwerwiegender Bedeutung sei. P i v o n legte gegen die Vorwürfe JauröS Verwahrung ein und sagte, daß er bic Kammer von dem Tatbestand unLerrichtcn werd... IauröS beklagte sich incilcr darüber, baß Pichon der Kammer nicht geiagt haoe, hon er von seinen Beauftragten getauscht worden sei. Ec werde den Minister darüber tragen und em Dadelsvotum gegen Pichon cinbruigcn. Aus die Au-iühcungeii ocs Abg^idneten ^aurud erwiderte der MiNiiter für die Kolonien Drouillet. Er erinnerte daran, unter weichen Umstanden die neue aethwpische En envcchn geilst schait der alten >oigte und crklüne Dann, Daß Der an '.Jiarj von der Kammer gebilligte Vertrag vollkommen Oie französischen Inter essen wahre. Niemals habe bie französisclie Reg.erung an eine Ernmijchung in die unteren Angelegenheiten Aethiopiens gedacht Ter Übertrag lzeivohrc feine volle Guitigteit und fei nicht allein angenommen, sondern werde auch angewandt. Tie Rechte Dc5 französischen Staates wurden durch die Eillärung, auS Der Iaures der Regierung einen Vorwurf madx, nicht bceuUrä^iigt, fonoeni seien durch sie bekräftigt worden. Ter Minister des Auswärtigen, Pichon, versicherte bann, die von ihm seinerzeit dem Parlament abgegebenen Erklärungen feien begründet gewesen, hätten aber nicht in das Spiel derer ge- paßt, die geglaubt hätten, der Vertrag werde nicht genehmtgi werden. Tie Kontrolle des französischen Staates über die äthiopische Eisenbahn fei so vollständig wie möglich. Tie Regierung sei bereit. Die Crganitation der Kontrolle in die Hände des AuS- schusjeS iuv auswärtige Angelegenheiten ju legen. Tie Kammer werde ihr Kontrollrecht fortgesetzt ausüben lönnen, da fre die fberrin bet ZinSgarantien fei und den Finanzministcr veranlassen könne, die Ausgabe von Obligationen nicht zu gestatten. Wir haben Rechte, schloß der Miiuiter, man hat mit uns Verträge abgeschlossen, und wir werden ihnen Achtung zu verschaffen wissen. ^Lebhafter Beifall.) Nach weiteren Bemerkungen von JaurseS lehnte bic Kammer dessen TadelSoot um mit 435 gegen 61 Stimmen ab und nahm mit 435 gegen 54 Stimmen eine TageSodrnung an, ui der die Erklärungen der Regieinng gebilligt werden. Taraus erklärte der Ministerpräfident, bic Tagung deS ParlamctUs für gefd)U>fien. Im Senat brachte der Arbeitsminister Barthoud einen Gesetzentwurf ein betreffend die äthiopische Eisenbahn und verlas da« Dekret über den Schluß deS Senats. Paris, 30. Dcz. Der Senat stimmte bem von der Tc- vutiertenkammer bereits angenommenen Qkicßenltoutf bei, wonach bie Stadt Paris zur Aufnahme einer Anleihe von 900 Millionen "Franks ermächtigt wird, und bewilligte sodann einstimmig zwei provisorische Büdgetzwölstel. Paris, 30. Dez. xun Ministcrrat vcrlaS Pichon daS ihm am 2ö. Dezember zugegMigene Schreiben der mawkkanischcn Son- bergcsell,cha>t, m der diese bie Bebinsningen annimmt, weiche zur R.gelung dec znnsch.n Iianlr.ich unj Marokko sch.icocn. en Fragen von der franzosifchen Regierung gestellt nnuoen. Tic Amiahmc- crklärung enthalt auch bie Zustimmung her Sonder gesandtfchast ui den Bedingungen, von Denen da- Zultandekomm:n der Anleihe abhängig gemacht worben ist. Der Regierungswechsel in der Türkei. Konstantinopel, 30. Tez. Nach der Beratung der Mehrheii^partei über bie von Hakki Bey gestellten 8c* bingungen sand auf der Pforte ein Ministerrat statt, nach bem Hakki Bey zum Abschluß der Verhandlungen tele- grapblsch hierher berufen wurde. Konstantinopel, 30. Tez. Wie in den Kreisen deS iunfltürhfdicn KömüceS mit aller Bestimmtheit verlautet, nahm der Botschafter in Rom, Hakki Bey, die Berufung zum Großwesir an. Er wird am Sonnabend hier erwartet. Die tiktifdK Prc.se und die b.ptomatischen Kreise begrüßen die Ernennung des neuen GroßwesirS als eine Burgicyaft für bie ruhige Fortentwickelung ber Türkei. Die in parlamentarischen K.eisen verlautet, bestehen die von Hakki Ley gestellten Hauptbebingungen in den Forderungen, baß bei einem tfoctbeite^en brt Be- lagerungSzustandeS bie Äerichtsbarkcil nicht von den Mitt- tärgerübten, sondern von den Zibi.beüc'rocn ausgesucht werden fülle, ferner, daß er die Portefeuilles unab.^.ngig vcr- teilen könne. Die jungtürkilche Partei verlangt hingegen, daß bic Muglieocr bes KübmettS ihrer Partei en> nommen werden. Nach der von icn Iungturukn be cf).offenen Mini,terliste sotten oic itiifl.icvtr oes Innern, des .neu ber n, bei Finanzen und ber Ju.riz jtzre Portefeulltes deha.tcn. Zum Kriegsminister wurde der Dali von Smyrna, May- mud Nuyta-Bey, zum Marincminister der .1rtcll-kri> general Riza und zun» 8aiucnmiui rcc Der Deputierte für Saloniki, Rahmt, auSerschen. Ter Leiter der ftetroa- fcltion, Essad, wurde zum Scheich Uel ISlam ernannt. 21 ns StaOt miO faitb. öicucn, 31. Dezember 1909. **Taa e Skalen der. Siabubeatcr: uieiiag. 31. Te>, übenbfi 7 llhr: »Ter selige Touprnel'. oomeiag, 1. Aaiu, QbtnD» 7‘7, Uln: ,2 er ft öde dauer'. Loiunaa. 2. Jan, nachmilkags 87, Uyr: ,0 diese iteui nanis*. Abende 7‘,t llhr; ,^3 rcciof a'. Kololieum. Tyrtitaq: Ad'chiebSoorstellung unb 61oefta- ball. Samstag: Programmwech'el. Kinematograod: Täglich Tu.stellun^ Biograph: Täcilich Borsrelluna. kaiferpanorama. Säflhcb Vorstellung (Im 2. Januar Programm wechsel: Tie Eroberrmg der L'ulfX Mltitarkonierle unserer Recilneinemusik em 1. Januar in Stein» warten. An'ang nachmittagl 4 Ubr. Anlagemufik am Sonntag oorminaa N'.', Ubr in der Anlaae. Lorelolan: 1- Ouvertüre uir Oper .Ascanio in Alda', von Ä.'ozart: 2. Wrone Damaste onS .CeraUerU raiticana*, von -ka-cagni - 3. .Anima', ägyptiswee Släiidchen, von P. Lulle; 4. .Zweierlei Tuch", Marsch von Unrath, e •* Der Danbkalenber beL Gießener Anzeigers für bad Jahr 1010 gelangt augenblicklich Aur Ausgabe. Die es ^chon feit langen Jahren unsere Gepflogenheit ist, haben wir auch biesmal wieder Sarge getragen, einen künstlerisch werwollen Kalenber berattSzu- äeben, ber jeder Dohnunä Kur Zierde gereichen wirb. Ter alenoer, ber odn dem Düsseldorfer :•Jia'.ct F H. Ehmke gezeic1)ner ist, benutzt mit gtu^l.chem Erfolge die uralten ^terkretszeichen zu dekorativ jeljr wirksamen Bildern und gibt damit gleichdtig bie a tronomische EinteilunL unseres Wahres wieder. Schon die Griechen benoten diese Z.ieoen, üic sie jeden,'alls von den E.)aloaern udernommen haoen, zur Bezeichnung der Sternblloer, bie von be: Sonire im Dause be-j Illl-res burchwandert werden. Tie Zeichen bedeuten folgende für den betref enden Monat sin.tüildliche Sternbilder: Wassermann — Januar, sZifche = Februar, Widder — März, Suer — Aprll, Krebs =» Mai, Zwlll.nge = Juni, Jungfrau — Juli, Löwe — August, Wage — September, Skorpion — Otuibec, Schütze = Roveuib^r, Steinbock — Dezember. •• Titeloerleihungtn. Ter Droßherzog hat den Vorständen der Fmanzämtcr: Groß-Gerau, Adolf Schmitt jii Aroß-Gerau, Ü-iainz II, Hch. 911 d l q 5 zu Mainz, Langen, üarl Greiner, Langen, Tarmsladt I, Otto Stroh zu Taruiüadt, Dieblirg, Adam Hübner zu Dieburg, Gießen, Jak. Steinhäuser zu Gießen, 8iiljbad), Wüh. Flath zu Butzbach, Bmgen, Karl Damm zu 9)iamz, Neinhcim, Hch. Kriegt zu Rclnhclm, Offenbach II, Jerd. Welcter zu Offenbach, Wörrstadt, Karl Fe ick 311 Wörrstadt, Offenbach I, pch. Linbenstrulh zu Offenbach, Alsfeld, Ludw. Korf- mann zu Alsfeld, Giünberg, Beruh. Wenzel zu Grunberg, 'Alzey, tvg. Tag zu Alzey, Oppenheim, Fritz Dölp zu Oppenheim, Frieoberg, 05g H 00s zn Friedberg, den Ober- ileuerin peklorcn Lltdw. 9tüu»ycld z>> Mainz, Rcglerungsrat Dr. Adolf Heil zu Offenbach, Chrlflian v. Grolman zu Gießen, Hch. Schäfer 311 Worms (Die seither den Titel RegiccungSrat führten) den Eharalter als .Fmanziat^ per- liehen. ** Pfarrpersonalien. Der Grobherzog hat dem Pfarrer Karl Schnei Der zu Reichelsheim l. O. die erste evang. Piaristelle zu Babenhausen übertragen. ** Lehramtsperfonalien. Ter Großherzog hat den evang. Piarrcr Hch. Engel zu Bingen zum Oberlehrer an der Lberrealschule zu Mainz und den evang. Pfarrer zu Kiiegsheim Karl Michel zum Lbertehrer an der £ber- reolschulc zu Worms mit bem Charakter ais Professor ernannt. •• Gerichtsvollzieher. Ernannt wurde der Gerichtsvollzieher-Aspirant Peter Drodt in Grünbcrg zum Gerichtsvollzieher nut dem Amtssitze in Grunberg. ** Baupersonalicn. Ter Großherzog hat dem Ministerialfetrellir bei dem Ministerium der Foianzcn, Hch. Best, bic Befugnis erteilt, ben Titel „Bauinfpeltor" zu führen; dem tea-nischen Asfiftenten bei der Baoclllrektion und dem Tiefbauamt Bad Nauheim, Bauaffessor Albert S p r e n g e l zu Bad Nauheim, sowie dem WaAcrbauasfe.sor Ludw. JckeS zu Worms ben Titel unb Rang eines Bauinspektors verliehen, sowie den gieglerungsbaumeistcr Ludw. Holzmann aus Darmstadt zum KceiSbauinspettor deS Kreises Alzey unb ben Kccisgeome^er bes Kreisverme,s'ungs^ amtes Beerfelden, Hch. Weber, zum Kreisgeometer des KceisvermcsiUngSamts Reinheim ernannt. ** D i e Finanzkalarnität in Hessen und die dadurch hervorgerufene Absicht, an Beamten zu sparen, macht sich, wie man unä auS Tarmffadt schreibt, dadurch geltend, daß etwa 40 hessische, dem Finanzministerium unterstehende Baubeamte zum 1. April ihre Kündigung erhielten. ES sind akademisch gebildete mittlere Beamte, die nicht etatsmäßig angestellt sind. Da viele davon verheiratet unb bie meisten schon nahezu 10 Jahre im Staatsdienste beschäftigt sind, ist diese Kündigung von weittragenden Folgen. Auch bei anderen Deamtenkategorien sollen Kündigungen zu erwarten sein. ** DteHastpfcicytpersicherunasanstalt ber land- unb foC|üvmfc*ALi.id):n Berufsgeno.senschoft verein nahmte üfl Red)nungo.ayr 1jU8 an Beiträgen uno Eintrittsgeldern 21352.90 Ml. und an Zinsen 54. ^2 M»., zusammen also 21900.82 Mk. Nad) Abzug Den 6115..>4 Mk. Ausgaben verbleibt ein Ueberschuß von 15 485.48 Mk. An Entjch:- bißungen wurden 843.79 Mk. bezahlt. ** Tie 4 7. Vorstandssitzung ber Landwirt- schaitSkammer, bic gestern unter dem Vorsitz des 2. Praii- Dcntcn Bähr ftattfanb, be.aßte sich in der Hauon'ache mii t-em Voransä lag jür 1910, der in Einnahme ^n»d Aufgabe mü ca. erner Million Mark abschließt. Tie einzelnen Punkte wurden mit geringen Abänderungen augau)mmeii. Sodann wurde die Tages- orbnung lür die Hauptvcriammlung im Januar festgesetzt. •• Dem M usikdirektor Krauße. der heute in den Ruhestand trut, widmet der ReßimentStommandeur iolgenbe ehrenbe Adschiebsworte, bie bem Regiment bei der heutigen Parole bekannt gegeben wuroen: Mit Dem heutigen Tage tritt *r E/wßbcrzagiiche Musikdirektor Krauße inbcn iwlüietitenten Ruhestano Mu'iwirektor Krauße blickt au' eine ehren volle T.enstzcü von über Jadc-n zurück, von Denon er 37 Jahre Dem Rcgimcm «mgcdoN bot Beim AuS. «ch.'iren Dieses im Krieg und Fcieoen bciväblten Mufito Der sich Die Allerhöcaüe Anerkennung Seiner Majestät Dee- jlatinl unD ieuter sämlliä)en Vorgcietzten in hohem Ma^c enourten hot, iprcdje ich ihm die volle Jitencnnung uno den Tank des R.-gi, mciiti für seine verdicnstrvlle Tätigkeit aus mit Dem Wun-a-c, daß er sich noch viele ^>ahre hinoura- Der wohtoerSienten Rude ci 1 reuen möge. -3d) ext.uc bem Musikdirektor Krauße tn Anorkenmmg seiner Berlicnste die Genehmigung zum Tragen feiner bisherigen llni- ,vrm mll den für Jinamene vorge-Mricoenen Abzeichen. Seine Maiestäi der Kaiser hauen bic Gnooc. Dem .In** scbeidenoen Den JiontgL Änmcik'rDcn 4. -lasse zu verleihen. TaS »>,>zier-Korvs verle»hc itm ui Dankbarer Ennnerunz unb c.s tku-mbcä Andenken oe- xnlD -einer Mare-Üt des Kagers in der uni,Di.m Des Regiments. • gez.. v Müller. — Roheit. In veritoffener .Tadx wurde am Liebig- Denkmal >n Der t.st*An»age bat bendn einer Der Marmor- I igui.cn durch Buocnhande am Lack oc, chatier v Lu ordern »irrDe« auf D-r Eisbahn die 'Mn'tLo!« und N>e)hgen Ci.-rri^ rungtn brnrsüert M Tie frankfurter Da»- unb Schließgesdk- f Statisrll: Es wurden vorgriunden: oirtne vanStüren ne;- 12 Ndr riachtS 1215, offene £xsersch.:D.n vereftelt u.-d trüdz cntbafi 16, Feuer eutedl und gelöscht einmal, rpcl:- Pierde in den Ställen angebunden 'üuicm entfernt unb der Polizei üLcrgvXit 10, E.nör. x-.-r, citdi 6, unb .nornmen unb ber • * Tag Hotel Großherzog von Hessen 1'1 nut - .'m heutigen Tage tn den Besitz der Union b rouetei jbergrgangrn. Tas Hotel wird einer voll tändigen Renovation interzogen unb von Herrn Albert Moßner, dem settheci^,. Pächter, weltergesührt. • * Tic Maul- unb Klauenseuche ist autcr.. btodjen in Hanselager, Regierungsbezirk Düs up»rf, am 29. Tczembor. — Tauvringen,30. Tez. 'Verspätet eingegan en Am letzten Sonntag feier.e bc: Gesangveret n cm* t r a d) t sein Winterfest, ta^ in schöner Weise verlies. I.c Pcäjidi.nt gedachte zu r t llic^ durch den Tod adge,^ll?crrcn -- Jahre angelwrtcn. Zu Ehren^.ritgliedern wuroen ^..^us ^uimunb, Edcrl/ardt Kimmel, Wich. Heberer unb Uhr. Grölz ernannt. Lucli der Tici^cttt i t ju)an 25 Ja.-re Verein tätig. Mit Tt eaterstütkeu und Ta..z endete das La- gnügen. — Hausen, 30. Tez. (Verspätet cingcgttn;cn) Ter Gesangverein Eantracht fdcrie am 2. 5tku, 1104^i;icrtag sein StiftungSsest, das gut besucht war Lnfpracheu d.. Prusidcitten Schlund II. und oes fingen..n .ta holz ivechsclteu mit Tl-eater und 6 c.ang, m 115er un> Tanz. 4. £ i d), 30. Tc;. Frankfurter Blätter sckrriben uillerm 29. Tez. von Lich, daß in Dergangener Nacht ein w 0 lken b r u ch* artiger Regen übet Die huuge Gegend nioergcviangcn in, ocr bie Wiesentäler Überschwemmt hatte. Tiefe Mitteuuiig 1.1 nicht ganz zutreffend. Tas Äettertal zwischen Brfiingen und Lich zeigt kaum eine Spur von Ueberschwcmmung. oor? . h:f: UeberHutungen sehr gern und bei bem gciiiiaiicn Anian m- treten. Im Gegenteil, der tiaifcrfianb der . normal. Auch von einem wollenbruchartigen Regen 111 i-cr Nacht von Dienstag auf Mulwoch kann nicht Oie Rede fein Tog< ist am 2. Weihnachtsseiertag nachts eine iür bic ictzige Jahres, zeit wohl seltene 'JcalureriQ/einung, ein mehrmalige» plintn, beobachtet worden. fc. Buvtngen, 30. T?z. Im Schlosse zu Gettenbach im Budinger Waide ,mcb gestern abend iio verwitwete 61D* grafm Marie zu ^jenbueg und Bübingeu-^^co... .m Atter von 54 Jahren. T.e Verstorbene, die t'cmaylrn Dram 29. März 18d9 0..' geafen Friedrich zu ^icnuurg uno BuL-lligen-Meerholz, uar eine geborene Prinzcs,in Reuß ä. 2. c verschiedenen Fürsten Heinrich XXII. Jyre Mutter, Dir Fürstin Kvroline, eine Tochter des Landgrafen Gustav t n Hessen-Homburg, bic 18.2 bas ZeiUiche segnete, war das letzte G.ieb be? ruhmreichen H.s,en-H.>mt>ur.,i,chen Jutiien- Hauses. In dem ivaioitmraU|d)tcn, ioyu.fch gelte neu Gettenbach er Schlosse psiegie die Ecogräitn ..ie Gci<..ia,te ihres Hauses und Die be.- Heiscn^omburostschen veibak gefchlechtes. Auch ben Armen war jtc eine treu, ve.fcn«.* während der Wintecmonate hier ga \i.rcnbc . h.alec ton Hermann Kappen macher (das fogenann:r ^riebb - rgtr Stabtchcaier) wird im An.ang Januac fänc Borst.l.ungey beginnen. T«r Besuch bes Tyca^ers war in ben bocyctigen Jayren gut, und auch die Aufführungen waren recht zu* iriedenstellend. ■c. Friedberg, 31 Dcz (Tel.) Nach einer von Berlin heute vormll^ag hier emgeuo,icnen 11 rr dort der Direktor ber i/iefijen Angustinerschulc, Tr. phil. Herrn. Balser, gestern aacnb in.olge ct.i.'J Ungi-a^* salles gestorben. Näheres über den unglürk.ichen ung Der Elektrizität in den 14nDiid.cn Wicischafisbeti.llea. wie fic sowohl für bic Beleuchtung, wie auch für Du Kra!ldt i.gi-:'.g höchst zweckmätzig und vor allen 2 in gen billig ui, unD gao aul bei ber TiSkunum AuSlunft über alle an ibn kdeinen cag'v Von dem Erfolg einer llmirage in den 32 m Betracht L);nir.cn.<« £nichaften hangt es nun ao, 00 Die Ucoerlandjeiurale flcou* wird oder ob man beron Ab Hand nimmt.________ 4 (f>cridH>jaaL — Laubach, 30. Tez. Wegen ®e(eibtgung be# Lehrer- K Dun Ltimgsbam'en wurde Der 8Jei6bmb.-.nunkr cd neiDer vvm tieiigcn äecue: eracht: er Kupier, oder Bron^pericn. u*tvy anbeic tv.g.mifmde mu. ute -.n u Wäschern im isarorlufc gc imden ivauxn war.n. Er twll peute bei dem iODliTmien Äustccie» von ijutb Die Ucgeub sehr iMhmitflma? iür den k'tolDbcrgimfbau. • Miniatur. Was heißt eigentlich „3 Six begegnen dem Worte jetzt so oft in Verbind Die tieftrauernden Hinterbliebenen. Gießen, den 31. Dezember 1909. 6962 Konditorei und erstes Wiener Cafe Karl Hofmann 6976 07888 empfiehlt billigst mann 2410 °S s/nrf Freunden und Bekannten die traurige Nachricht, dah eS Goll dein Allmächtigen gefallen hat, unseren lieben guten Sohn und Bruder ^Mehr als 225 000 Stück geliefert; in allen Konstruktionen erhältlich. bet dem Amtsgericht Tarmsbadl I tnuumdben. — Hebet bei Vermöge» des 3nranermrifcer» und Säg.-m«!Sbeiiyers Wilhelm Mahr in Darmstadt wurde am 28. Dez. baA Kvtikursverfahrar eröffnet, da er feine Zahlungen cmgcftrUt hat und zahlungsunfähig ist. Kaufmann Man Dechert hier wurde zum KonkurSverivaltrr ernannt- Konkurssordcrungen find bis |«m 12. Fehr, bet dem Amtsgericht Darmstadt I ansiunctben. Amtliche Wetterbericht. Oeffentliche Wetterdienststelle Gießen. Allgemeine Wetterlage leit Donnerstag früh: Unter dem Einfluß des hoben Druckes ist im ganzen Gebiete völlig trockenes, teuroeifc heitere» Wetter eingetreten. Tie Temperaturen sind andi tn den ebenen unter den Gettierpunkl gehntfen; eS herrschen 1-2 Grad Kälte, im Gebirge in 700 m ö-6 Grad. — Tie gestern im Nordivesten ansgetanchte Znklone ist in Auflösung begriffen, hat aber südivarts über England einen Teilwirbel entwickelt, der nordostwärts zieht und Niederschläge bringt. Wetterautzsichten in Hessen am LamStag dem 1. Januar P10: Niederschläue, meist Schnee, besonders im Gebirge, nur geringe in Nhemhessen und Starkenburg, etwas milder. deS Vereins der Hausbesitzer Gießen CelterSweg 26. ▼« W Für Mieter unentgeltlich. In eurem Bergwerk ber Charleroi sind mehrere deutsche Arbeiter verunglückt. Zwei Arbeiter wurden lebensgefährlich, drei weitere schwer verletzt. Tie ganze östliche Hälfte der Bereinigten Staaten von Amerika beiinbet sich im Dann eisiger Kälte. In einzelnen Gegenden sank das Thermometer bis 36 Grad unter Null In Alabama sanden vier Personen durch Erfrieren den Tod. Ein glückliches neues Jahr wünschen allen Freunden und Bekannten Wilhelm Mayer u. Frau. „Zum Krokodil“ Original.Orahtinclöttttgen. Dresden, 31. Tez. Tie Stadwerordnelen-Derlammlung sprach sich für btc Herabsetzung der ReligtonS stunden in den evangelischen Volksschulen aus. Stuttgart, 31. Dez. Ter frühere Chefredakteur des CtaaisanzeigerS, Professor Wieland, ist im 72. Lebensjahr gestorben. § die herzlichsten Glückwünsche g zum neuen Fahre! 88 181 Familie Dorfeld «g Andreas Eule i —i Giessen e= Zigarrenkistchenlabrik :: Bolz- odö Hotataiiiog empfiehlt sein grosses Lager in amerikan. Eichen - Satin Nussbaum - Pitch - Pine- und Pappelbohlen, sowie deutsche Eichen- und Kiefern-Bohlen zu den billigsten Tagespreisen. Danksagung Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme während der schweren Krankheit und bei der Beerdigung unseres lieben, teuren Entschlafenen Emil Beil, Buchbinder sowie für die zahlreichen Blumenspenden sagen Allen herzlichen Dank Giessen = Seltersweg 80 = empfiehlt sein groeeea Laser sämtlicher oifata Hel. Empfehle heute an w- Silvester & ar *DCNeti ^ife'X hs -N.fi-! IC 4 3' brtteJ Bekanntmachung. Bereinen, die tm nächsten Jahre beabsichtigen, Fcstlichkeiie« abzuhalten, empfehle ich meine neu angeschafste Auto-Korso-Tunnelbahn Kleine Taaesckronik. Der Senat der Technischen Lochschule zu Stuttgart hat den Professor Gurlitt in Dresden ehrenhalber zum Doktor ing. ernannt. In einer Ortschaft in der Nähe von K ar l o w i tz in Kroatien wollten am Weihnachtstaae 35 junge Leute zur Christmette gehen, wobei sie über den Fluh mußten. Dabei geriet der Kahn ins Schwanken und 23 Personen sanden den Tod in den Wellen; die übrigen wurden gerettet. Delagrange leate mit seinem Eindecker 200 KiloiKeter in zwei Stunden 32 Minuten zurück. HaMrbMchii!e non Frl. Lacknm Gießen, Süd-Anlage 7. Beginn des Unterrichts in allen weiblichen Haudarbciten, sowie Unnstar beiten, Brandmalerei, Tiefbrand, SchnNrerc», Lcderplattik usw. Ittyd‘ Mittwoch den 5. Januar 1910. Für Auswärtige ganze oder teilweise Pension im .Hanfe.____ Zur Knthtbllnz von Ülcoia^^ßliiawiiiildicn Diirdj BtsMe unÄ Kurien, Dujnlir 1910, haben weiter nachverzeichnete Herren und Damen der Kleinkinder- Bewahranstalt Gaben gespendet: . 54. Direktor Albert Heichelheim und Frau. 5d. Direktor deS Städtischen Gas- und Wasserwerks August Steding. 56. Malermeister Eugen Groß und Frau. 57. Wi'we Jalvb Helseiibein und Linder, Eishandlung. 58. Rentner Julius Nattniann sen. und Krau. 59. Fabrikant Julius Nattuiann mit und Krau. 60. Enni Loü Wwe. 61. Kohlenhändler Gg. Loh. 62. Kaufmann Louis '-Benner. (3. Staut» mann Eduard Krumm. 64. Adolf Möbt und ^amihc. 65. Rentner Karl Brück und ft-rau. 66. Kommerzienrat Louio Emmettuv. 67. Elektrotechniker Friedrich Smimann. 68. ^rlagsbuchhandler Emil Rotb und Frau. b!i. Profestor Dr. Koeppe. /O. Drau Julie Bückine "1 vxitnwMermeiiier Rudolf Richter und Frau. /-Kaul» Ad. Heinig “ hezale» ,«, u-,.r ^4 RcstanrnlltTteinstauer, LlliHvigstr. 55 AuSichank des anerkannt vorzüglich. BiereS der Brauerei Gabt. Srtcnlar >'/,» Glas nach wie vor 10 Big, also kerne Pretserhähung^, empsiehlt feine . „ __ "Q63P* neurenovierten Lokalitäten. Vorzüglichen Mittagstisch zu 80 Psg. :: :. Reichhaltige Abendkarte. :: :: Aufmerksame Bedienung.___ <5R3".i__Ansinerkkanie Bedienung. rrb Wt is, m, 5e‘|t eeriiti ■: ",tebtn »Ä i»n 25 « ,li *605 84 P'Äen.) % . ^nipra^n ngen^n 'outf zerr unb Tar.z. i er schreiben uvn ■ ■niDolten6f.i,' nieöergegangen j- ^ic ÜJiitttilung n chen Besjingkn ^ fmung, obniobi WM Slnlas» Heller ist Regen in der sich aeöe sein. : Oie jetzige maliges Äliz-?, osse zu Geltens ie Derroitoeu (h igen^jieeiljulj a die Gemaylm g verslordenen 6l- gen-Äeerhoiz, nc Schwester de- a* Jyre Mtler, de grafen Äuslav bi- segnete, war te zurghLen Füriic- idpiscy gelegen-: asm ue tieiujiz?, jurgischen yete- ine treue heifelji :it einigen IHal :enbe Theaier m tannie Friedbazr Line Aocstel.u^ in ben-horyeiip n waren recht j- 9JHmatur0. Julius Schulhof. 76. Adolf Lnacker fcn. und Frau. 77. Adolf Luncker jun. und Frau 78. Will« Lyncker und Frau. /9. Stadtverordneter QußbaiDt. 8ö‘ Kauimann Hermann Zülch und 3rrau. 8t P^oio ruvd ^udw'g Uhl. 82. Kaufmann Boller. 83. Karl rrerfer und F"u Archlutt u.Brandversicherungs-Asfistent-v. Rico aus n.Familie. 8b. Schremer meister Wilb- Weigel. 86. Weinbandler Karl Änchet 87. Lber- innrnipur Müller und Frau. 88. Kanzleirat 8- Jager und Frau. 8> Fabrikant Engen Kaufimann und Frau. ^HotelbesiUer Friedr Wilhelm Schmidt. 91. Karl Zulch und Frau. W. Lrergwerrs beamte? Ärft und Frau. 93-, Apothekenbenller H. Dornberger. 94 Justizrat Metz und Familie, ^.^url Walther und^ Frau. 9st Architekt Hans Mener. 97. Karl Sier und Frau, ^ -^'adirat k A. Faber. 99. Kaufmann I. Boeck und.Familie. 100. ^-chnh machermeister Bernhardt und Frau. 101. Emtl H-Müller, OchtUer ftrniip % 102. Adols Fischer. 1(6. I. I- Sauer u. Frau. 104. verni. Mettenheimer und Frau. 105. Bauunternehmer H- Becker u. Frau. 106 Weißbinderineister Cbr. Schmidt und Familie. 107. ^.^delm Sct°° III und S>°u. 108. (ScDeimer SRca.ctunaStat 3Seler, tifobntaiit Earl Löttaen unb Fraii dahier. Herzlichen Glückwunsch zum Jahreswechsel! meinen werten Kunden und Bekannten. <09001 Heinrich Schwarz u. Frau Crcdnerftrafic 34. Portwein-Pansch-Essenz (o. Carl Schroeler in Hanau a.M.) schmeckt und bekommt vorzüglich sowie Lchwcdiich. Punsch, Arrak nndsi«um-Pnnfch,Arrak deBat. und Rum dc Jam. empfiehlt F. Schott («“ Babnhofftrane, Ecke Wolkengasse Midizinal-Lcbcrlraii Sfbrrtrnn - Emulsion Für die zu unserer silbernen Hochzeit erwiesenen Aufmerksamkeiten sagen wir heimlichen Dank und wünschen allen Verwandten, Freunden und Bekannten ein 09888 glückliches neues Jahr! Zugführer Hellmann und Frau. und von da au täglich, stets frisch, Berliner Pfannkuchen und Kreppei in bekannt guter Qualität. HL Kettler Frankfurter Straße 1 an der Süd-2lnlagc. Sitten werten Gästen, Freunden und Bekannten Gustav Walter, Mäusburg 13. — Telephon 386- Schöne u. gute Lege- bübi'crkauf.Siestctsam besten bei M. Becker, Wcidcnau'Sicg.^'-/,, __________Gegr.lW5. Katat.gratio. 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Januar 1910, abends 81/, Uhr, ftndet im unteren Saale des Gflf4 &be1 eine StiiiijtniSitirr jir Heu hkssts-hcn DsttssüristftcLtc Oeser-Glaubrecht statt. Die Festrede wird Herr Professor Dr. A. Roescheu halten. Wir laden unsere Mitglieder sowie alle Freunde und Freundinnen Glaudrrchts zur Teilnahme freundlichst ein. Die HessischeVereinlgung I.Volksknnde DerOborbess'scbe GescbichUverein Wert 9—13 M. Serie 111 Damen-Paletots 15—18 BL Wert 25—30 M. 6H2 Inh*.: Otto Schmalzigaug Programm ® Pfg- Serie I Damen-Paletots 5—7 L. Serie II Damen-Paletots 9—12 ffl. Zith-nz Der 1. ÄUfit Ä?. SotttritlL illSaoMt. Lese M. «0 Dl. 20 VI. 10 tn. S Ti.'« klaffe üierrener Xiader-Xonzcrt des Krase'schen Maslk-Institnts In Steins Saalbau boanttf den L. Jannrr 1910, naehm. 4 l’hr. Programme heiteren und ernsten Stile kommen snm Vortrag and werden von den Schillern zu 40 Pfg. verbreitet und im Vorverkauf bei Herrn Sonntag, Scbulatraaee, sowie bei Herrn Km e e, WeeersU. 16 zu 50 Pf£. auagegeben. 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Frau Slarfaoina, lot Erste Etage links, humoristischer Schlager. les armen ttindcs Arbeit u. Elend, ergreifender Drama auS dem New-Aorker -lrbciterlrdea. Kammermädchen u. «Schauspielerin, ftürini> tc Lache rfolg Menschliches allzu Menschliche-.mod Liclcsiour Lchmetzloscs Zahnziehen, hmnorislisch. Alt nnd jung, l.bcnd, sprechend t H *d V V xx ft ktl Na ei Tie rochier des Patrioten, fpanntnb,TrcM Tonntag den 2. Januar 1910. Eine Überschwemmung am Dalälf in Dänemark, Naturausnohin: 2!uf znm Seemannöheim! 213 aQte ritte le ** (ÖC1 Vom I. Januar ab Ul ÜJadtoritrabe <6. Heute Abschieds-Konzert bet berühmten Tiroler Kapelle. . . Direktor: E. Kahde. tie Mr ten Direktor: P 6 d) I e ft n e e r ruoau freunbllttfi entladet_________________________GaA. RsSGen» Stein's Garten, Giessen. Souutag den 9. Januar 1010, abends 81/« Uhr Vokfll’Konzert des Künch’scben Solo - Quartetts. (fintritt^farten im Vorverkauf sind »u haben bet Cerra (Tritt Cbaliier au «0 lUq. Au der Abendkasse Mt 73 Pfg. Romeo als Räuber, humoristisch, koloriert Kive Partie schach mit Napoleon, Xt sranzöt'isch-östelreichijchen Fcldzutze. Lehlltanll iß zeretnoaiell, Der Sohn deS Mischers, spannendes Drama, verstecke Dich im Scheank, humonstisch. Kleine Gabe, grope z-renbe, Alt uitb jtinq, lebend, sprechend. Biograph Plockstrasze 12 Ploctstraße 12 Von heute ab: kihtllo, her Mohr voll Ptllthlg, ca 400 Meter to»4 Tonbild: »Vorrarole^ aus Hoffmanns Erzählungen. Frauenranb in Indien, hochinlrrrsiont. Vaura sucht einen Mann, hinnoniiisch. Sie vkrhäWimüe Lijie, m*». Irrungen der Liebe, Drama, kolortett. Tonbild £tUenieqeh aus .Der Waldmeister*. ine Liuude in Freiheit, Drama. i^in ailometerfreÜer, bumori'tifch. " trr VanbouflaiK der heutigen iluftiabe lugl e n ’t'C-i- 'der Ltitkstofsdüngung von der Deutschen verlanss-vereinignug, «. m. b. H., vochu», der.