DillcheFMbiuBhlldongth r wie Schlosser,Montecrt* ir n. t. m. io Vierteljibw . inn t. Januar, 1. Apr nsaiK 207 Samstag 4» September 1909 Zweites Blatt krlchetnl täglich mit Ausnahme des Sonntag-. bmg a irutrr 1909, an dem wiederum IZit fast vollkommen neuer Aus- ISO. Jahrgang ir ^nn 1. Januar, Rotation-druck und Verlag der Brühl'ichen Unwerstläts - Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. Die „Gießener Kamilienblätter" werden dem .Anzeiger* viermal wöchentlich beigelegt, daS ^reirblatt für den Kreis Stehen" zweunal wöchentlich. Die „Landwirtichaftlichen Seit» fragen" erscheinen monatlich zweimal. Redaktion, Expedition und Druckerei: Kchul- straße 7. Expedition und Verlag: 51. Redaktion:«^ 112. Tel.-2ldr.:AnzeigerTreßen. * LandeSuniversität. Unferm 26. August ist, tote schon berichtet wurde, der a. o. Professor Dr. jur. HanS Albrecht Fischer in Rostock vom 1. Oktober 1909 ab zum außerordentlichen Professor für römisches und deutsches bürgerliches Recht an der Universität Gießen als Rach« folger von Prof. Paul Kretschmar ernannt worden. Tr. Fischer (geb. 1874 zu Schönberg in Mecklenburg-Strelitz) ist Schüler von Max Rumelin (Tübingen) und Franz Bernhöft (Rostock). Er bestand 1896 die erste juristische Staatsprüfung und promovierte 1897 in Rostock. Dann war er bis Dezember 1898 als Referendar im Justizdienst tätig und suchte darauf dre Tübinger Universität zwecks weiterer juristischer Studien auf. 1901 wurde Fischer Assessor. Im Mai 1903 erwirkte er seine Zulassung als Privatdozent in der Rostocker Juristenfakultät und wurde im Dezember desselben Jahres zum außerordentlichen Profesior ernannt. Seit einigen Jahren bearbeitet Profesior Fischer kritische Literaturberichte für die Zeitschrift für Handelsrecht. •• Zur Pflege des Kunstsinnes auf dem Lande veranstaltet der .Künstlerbund' in Karlsruhe Wander-AuS- ftedungen für künstlerischen Wandschmuck, die mit Beginn des nächsten Monats ihren Anfang nehmen. Die Auswahl der Bilder ist dem Zweck der Ausstellung entsprechend getroffen. 'Dian will mit diesen Bildern namentlich den Landbewohnern zeigen, wie sie ihre Wohnungen schön und freundlich schmücken können durch eine Kunst, die, allem unechten Schein feind, wahr fein will, die als Heimatkunst ihnen ihr Heim und ihre Heimat lieb macht und nebenbei als religiöse Kunst, aller Sentimentalität abhold, em wahres, tiefes und ernstes Christentum zum Ausdruck bringt, daran sich ein frommes Gemüt wirklich erbauen kann. Es soll damit den Leuten Gelegenheit gegeben werden, anstelle deS jetzt vielfach auf dem Lande herrschenden schlechten und dabei teueren Wand- schmuckes gute, originelle Bilder tüchtiger Meister zu sehen und auch zu kaufen. Die Bilder sind zumeist auf Pappe aufgezogen und mit einer Schnur zum Aufhängen versehen. Wer näheres erfahren will, wende sich noch im Laufe dieses Monats an Pfarrer Meisinger in Fränkisch-Crumbach. " Siebener Bolksbad. Im August wurden 9866 Bäder verabreicht gegen 12 522 im Juli 1909 und 8820 im August 1908 oder im Durchschnitt täglich 318 Bäder gegen 410 iin Juli 1909 und 285 im August 1908. Der Besuch hat sich im einzelnen wie folgt verteilt: Schwimmbad; 3157 Männer, darunter 774 zu 10 Psg., „ 1199 Frauen, , 274 , 10 „ Wannenbäder 1. Klasse 261 Männer, 186 Frauen, „ 2. „ 827 , 590 Brausebäder 1. Klasse 1015 Männer, 305 Frauen, „ 2. 1577 „ 431 , Dampi- u. Heißluftbäder, sowieMassage zus. l98Männer, 119grauen. Die Perfonemvage wurde von 280 Persönen benutzt und das Bad von 5 Personen besichtigt. " Preußische K l a s s e n - L o t t e r i e. Die Erneuerung der Lose zur 3. Klasse der 221. Lotterie muß mit Vorlegung der o schule in itenl Kölne4h.,L0tHcm i uüsr-V .Hassd amilien-« nach Heuchel^ «o«rad ShuM * »ier waren . ~ . die letzten Spuren fester Erde, Q . ten da ab alles unter uns wankend, keine Spiw ^n ^tewe,en, selbst unter dem Mikroskop nicksts Lebendes wahr^unehmen, .Im April bewunderten wir die RritternachtSionne über . beren weißen Einöde. Am 8. April befanden wir uns t Breite, 94 Grad 2. Länge. Wir hatten m 1en der Kviserparade und tert I fcntiidien Kaisermanövem an den österreichischen Kaisermanövem Ijr Mähren als Gast Kaiser Franz Josess teilnehmen wird. Die Flottenmanöver sind bereits feit dem 18. August Ihn Gange und dauern bis zum 12. September. Ihr Schauplatz j>t diesmal, was in England ganz besonders freundlich ausgenommen werden muß, ausschließlich die Ostsee, und zwar dienen i) -id, Saßnitz und Apenrate der Flotte als Operationsbasis. Der 's riser hat bereits am 30. August an ter Flottenparate in Binz Rügen) teilgenommen, seine weitere Anwesenheit steht, wenn auch l Riweife unterbrochen, bis zum 5. September in Aussicht, an ,! «schein Tage er sich zu ter in Stuttgart ftattfintenten Kaiser- j'arabe begibt. Jedenfalls aber hat er dann ein vom Mar ine - siandpunkt aus äußerst glänzendes Schauspiel im westlichen Becken |b-r Oftfcc genossen. Nahm doch an den diesjährigen Seemanöoern . unter dem Kommando des Prinzen Heinrich neben der eigent- ghd)tm Hochseeflotte das Überdies noch durch Küstenpanzer verstärkic 'i tservegeschwader der Ostsee, sowie das Schulschiffgesclpvader teil Während die taktischen Hebungen der Flotte sich der ganzen Aochlage nach in das Dunkel des Geheimnisses hüllen, so daß auch | diesmal, abgesehen von dem anscheinend in Apenrate geplanten k l>roßen Landungsmanöver, fast nichts darüber in der Oesfent- Ilichleit bekannt wurde, so kann man bei den Kaisermanövem des R ßeeres dem Leser schon genauere Einzellieiten bieten. Wie durch ■Nid Armeeverordmoigsblatt vom 20. Februar d I. bekannt ist, liinb an diesen Manövern unter dem Armeeinspekteur und Generaloberst Ptinzen Leopold von Bayern beteiligt: das 1. bayerische rmeekorps unter dem Prinzen Ruprecht, die 4. bayerische Division ■unter dem Grafen Eckbrecht v. Türklieim-'Monmartin, das 13. ■ riürttemtergisckie) Armeekorps unter dem Herzog Albrecht von I Württemberg und ein Kavalleriekorps unter dem Generalinspekteur ■b.-r Kavallerie v. Kleist. Die Gegner setzen sich unter dem Kom- Irr cnte des Armeeinspekteurs und Generaloberst v. Bock und Polach luiiainnien aus: dem 3. bäuerischen Armeekorps (General Frhr. In d. Tann), dem 14. (badischen) Armeekorps (General Frhr. v. »Höingen gen. öuene) und einer Kavalleriedivision. Somit werden Micsinal ten Führern ungefähr 80000 Mann unb 15 000 Pferde, ; Io säst ein Viertel ter Friedensstärke ter deutschen Armee zur I V erfügung stehen. Ms MaNövergelänte kommt die Gegend zwischen M-tuttgart - Heilbronn und Crailsheim in Betracht. Der Kaiser ich als Oberschiedsrichter in Mergentheim a. T. Quartier nehmen, ■ nachdem er vorher über die an den Manövers beteiligten Truppen Dr. Look über teilte Nordpolsahrl. „New York Herald" veröffentlicht einen ausführlichen, hoch- rintereffanten Bericht des Forsckiers Dr. Cook über seine Nordpol- Jalnt, den wir hier wiedergeben. Der Bericht i|t aus Lerwick Datiert und lautet: „ _ „An Bord des „Hans Egede" nach emem langen Kample gegen ■hunger und Kälte, ist eS uns geglückt, den Nordpol zu erreichen. Milne neue, naturwissenschaftlich interessante Route ist von uns Mil.rchzogen worden. Wir haben von Wild dicht bevölkerte Gegenden )<* Ansch ÄÄ» ifienmityudjftaben.,! ^mmern-Zeichen, wc>1 ■J darauf auiwert, B unß bie fiu(ixCijUt \ Wt öiueifiea (U «bekanm sind. ISIS* Mi AdW j 'U wichtigeren Papinr tugnisienll-dglbeirufi- I Wir können zur Siebt» iangung etwaiger a gen, Mttu.s.w.mL n. iitjenet Anzch iuaebdi । ehend lmh ;i t Aerke? > St ober <>[.,•,. ®iit tjC ! maiich ES c9| ssrMD w* **• «MA »ieibei'o, lS0ilt"5.unbiL &Wer; steunblichst einiabt;» -----Urtd^ [ meilen vom Nordpol. Am 21. April ergab unsere erste genaue Sonnenhöhenmessung, daß wir uns in 89 Grad, 59 Minuten und 46 Sekunden nördlicher Breite, also nur 14 Sekunden vom Nordpol entfernt, befanden. Wir rückten noch 14 Sekunden höher, ergänzten noch einmal unfer^ Messungen und bereiteten uns vor, einen längeren Aufenthalt zu nehmen, um daselbst doppelte Vermessungen vornehmen zu tonnen. Schließlich, als fein Irrtum mehr möglich war, durch st ach en wir im Polarpunktedes Eis und befestigten an einer Stange eine Fahne, die in dem von so vielen Menschen so heiß ersehnten Nordvolwinde flatterte. Tas war am 21. April 1908. Die Sonne stand hier auf Mittag; der Zeittegrisf war ater an dieser Stelle ein negatives Problem, da hier alle Meridiane zusammentteffen. Aus der Mitternacht in den Mittag. Die nördliche Breite betrug genau 90 Grad. Tie Temperatur maß —38 Grad Celsius, das Barometer stand auf 29.83. Norden, Osten und Westen waren verschwunden. UcberaD, wohin man blickte, war Süden. Obgleich wir über unseren Erfolg vor Freude überflossen, sank imfer Mut am folgenden Tage wieder, nachdem wir alle unsere 9)leiiungen vorgenommen und die örtlichen Verhältnisse sorgfältig studiert hatten. Die Einsamkeit und Oete der Szenerie wirkte bedrückend, und ter Nordpol erschien uns als eine etwas zu freudlose Stelle, als daß sie so viele Menschenalter hindurch das Ziel des Ehrgeizes der Menschheit hätte sein tonnen. Soweit das Auge reichen konnte, erstreckten sich endlose, von der Mitternachtssonne in Pur purfarbe gehüllte Schneefelder, ohne Leben, ohne Land, ohne eine einzige Stelle, die die (rintöniafeit des Frostes unterbrochen hätte. Mitten in ber toten Welt des Eises waren wir die einzigen lebenden Wesen. Am 23. April wandten wir dem Nordpol ten Rücken und begannen dielangeHeimreise. Ta wir auf andauerndes östliches Treiben des Eises rechneten, richteten wir unsere Fahrt weiter noch Westen. Bei schönem Wetter und guten Eisverhältnissen, die Heimat vor Augen, legten wir in den ersten paar Tagen große Entfernungen zurück. Unterhalb des 87. Breitengrades aber änderte sich ter Charakter des Eises sehr ins schlimme, und es wurde uns flar, daß die Jahreszeit schnell vorrückte. Aengstlich wachten wir über die tägliche Beschränkung unseres Nahrungsmitteloorrats, und immer eindringlicher kam uns zum Bewußtsein, daß sich unser Sinnen kund Trachten dem nunmehr beginnenden Schlußkampfe um das Leben gegen Hungersnot und Frost zuwenten müßten. Ter klare blaue Himmel nahm immer mehr eine unangenehme graue Farbe an, unb bisweilen hatten wir Hett'.ge Stürme zu bestehen. Da die Gefahr des Verhungerns immer näher rückte, hatten wir keine andere Möglichkeit, als immer weiter nach Süden zu bringen: mir konnten es uns nicht gestatten, aus ten Eintritt besseren Wetters zu warten. Täglich machten wir kleine Fortschritte im Vormarsch, aber nur auf Kosten verzweifelter Anstrengungen. Unsere Lebensfähigkeit befand sich fast am Rande ihrer statt. Am 24. Mai endlich klärte sich der Himmel kurze Zeit aut, jedoch lange Zeit genug, damit wir wieder Messungen vornehmen konnten. Wir ermittelten, daß wir ten 84. Breitengrad in ter Nähe des 97. Längenmeridians erreicht hatten. Tas Eis war jetzt stark brüchig und trieb nach Osten, so daß es viele mit Wasser an gefüllte Zwischen räume aufwies. Aus unseren Schlitten war knapp noch genügend Nahrung verblieben, um die von uns im Vvrratshause am Nansen,'und aufgcstapelten Vorräte zu erreichen. Das wäre uns nur möglich gewesen, wenn wir täglich durchschnittlich 15 Meilen hätten zurück- iegen können. Mit unseren geschwächten Kräften waren wir ater kaum imstande, zehn Meilen täglich zu schaffen. Jnsolgetepcn suchten rori uns nach Möglichkeit in unter trübes c '.-nal zu fügen und gaben icten Gedanken an die Erreichung unseres Vorratshauses auf. Wir richteten unsere Fahrt dahec schnur- sttacks nach einem Gebiet, in dem es Moschustiere gab. Als wir >en 83. Breitengrad überschritten hatten, sanden wir, daß wir uns auf einem langen, nach Süden sich ausdelnienten schwimmenden Eisfeld befanden. Tas Eis war hier in lauter kleine Gebiete zerteilt, und die Temperatur war auf Null Grad gestiegen. Datei verdunkelte andauernder Nebel ten Himmel. Die Ereignisse ter olgenden Tage drängten uns zu einem verzweifelten Vorgehen. Tas Leben der Entbehrung, der Mangel an Nahrung, bie auf drei Viertel ter täglichen Ration hatte eingeschränkt werten müssen, und die Schwierigkeit der Fahrten über das Eis wirkten im höchsten Grate niederschlagend. Nachdem wir uns 20 Tage lang durch dichten Nebel hiiidurchgekämpft.hatten, klärte sich der Himmel aus, und wir sahen, daß wir uns weit unterhalb des Kronprinz-Nudols-Meeres vor offenem Wasser befanden, von dem uns nur eine unmöglich zu überschreitende kleine Eissttecke trennte, um nach der Heiberg- insel zu gelangen. In den nächsten Tagen kamen uns Bären entgegen, .bie wir jubelnd als unsere Lebensretter empfingen, da sie uns wieder mit Nahrung versahen. Eine Zeitlang klärte sich auch jetzt wieder der Horizont auf. Tie Rückkehr nach unserem Ausgangspunkte Annootok wurde immer schwieriger, da unglückseligerweise das Treibeis ilach Westen zu gehen begonnen hatte. Wir suchten jetzt südwärts nach dem Lancastersund ;u gelangen, wo wir im frühen Juli einen schottischen Walsisckstänger zu finden hofften. Ein Vorwärtskommen war jedoch einfach ein Ding der Unmöglichkeit. Nur um Nahrung zu bekommen, ftrebten wir dem Johnssunte zu. Hier gaben wir unseren Hunten bie Freiheit zurück !unb überließen sie ihren Wolfsneigungen. Mit Hilfe eines Faltbootes und von Schlitten versuchten wir bie Dafsinsbai zu er- reiefcn. Nur von einem zufällig vorbeigeflogenen Vogel, den wir erlegt hatten, lebend, stießen wir nach Osten zu vor, bis im Anfang des September ter Frost jedes weitere Vorwärtskornmen unmöglich machte. Jetzt hatten wir weder Nahrungsmittel noch 9)iunition, und wir sahen uns gezwungen, unsere Winternahrung aus einer jeglichen Lebens baren Wüste zu Nehmen. Vom Hunger gepeinigt, fertigten wir uns neue Gerate an, um für unsere in Ermangelung jeder Munition zwecklosen Feuerwaffen Ersatz zu finden. Bei Kap Sparte entdeckten wir einen Platz, von dem wir wußten, daß tert Wild lebt. Mit Pfeil und Bogen, Fischleinen, Lanzen und Messern gingen wir ten Moschusochsen, Wölfen und Bären zu Leite und erlegten sie. Sie versahen uns mit Fleisch, Häuten und Fett. Tann bereiteten wir uns eine unterirdische Höhle General-Anzeiger für Gberhchen Tas Ritzansche Bureau berichtigt seine Meldung aus ©tagen dahin, daß Dr. Ciwk erklärt habe, am Nordpol fein Land gefunden zu haben. Tie Vereinigten Staaten wollen anscheinend beizeiten Besitz vom Nordpol ergreifen, woran sic schwerlich jemand hindern wird: Washington, 3. Sept. Oteneralstaatsanwalt Wacker- sham erklärte: Die Verfassung folge ter Flagge, das heißt: Tie Vereinigten Staaten würden auf das von Tr. Cook entdeckte Land Llnspruch erheben, wenn es sich als werivoll erweise. Ein findiger amerikanischer Geschäftsmann sucht aus allen Dingen napital zu schlagen. Tas beweist eine Nachricht aus Newyork, wonach Tr. Cool von dem Tirektor eines großen Da- riete-Unternehmens ein Vertrag auf zehn Wochen mit einem Honorar von 16 000 Mark für jede Woche angeboten wurde. Wahrscheinlich soll er dort Eisbären und Eskimos vorsühreiy, Mk r t d c ck t, die bas Jagdgebiet der Eingeborenen und ter Europäer Bitte erweitern werten. Wir haben ein Land entdeckt, auf dem die Wnj-dlichsten Felsen ter Erde ruhen. Ein ^Dreieck von dreißig BCnabratmcilcn ist von uns topographisch ausgenommen worden. DUnsere Jacht, ter „Bradley", langte Ende ?lugust 1907 rm Lmith- [IhTbc am Ende ter fahrbaren Wassersttaße an. Tort ichienen uns »die Bedingungeii für eine Expedition günstig. Herr John Bradley Bl'cierte uns aus den Vorräten seiner xvid)t reichliche X,eberi5mutcl. Zahlreiche Eskimos befanden sich in Annootok an ter Küste von ’iC'rrönlanb versammelt. Sie Planten eine Bäreniagd für ten Lnnim-nten Winter unb hatten schon große Mengen von Flestch |liihjammcngebradjt. Zahlreiche Hunde bevölkerten ihr Lager. Alle libitfe Umstände waren uns günstig, und wir Tanten alles Nötige, ||unt eine Expedition auszurüsten, Führer, Hunte, Nahrungsmittel lltnb so weiter. Und dies an einem nur 700 englische Meilen vom ■ Me entfernten Punkte. Tank der spontan angebotenen Hilfe BbÄ kleinen 250 Mann zählenden Esklmostarnmes konnten wir ein Haus aus alten Kisten . I ä tauen. Unser reiflich erwogener Plan ging baten, uns einen ||SBeg an ber westlichen Küste von Growanb bürte Grinell Lanb llbis zum Pole zu bahnen. Bald darauf reisten wir ab. Es war 11 im Januar. Am 19. Februar 1908 tevjte sich das Gros ber Hlhpcbition nach dem Pole ein. '^e 'ich ans ell Mann unb ■ 103 Hunten zusammen, die dreizehn ^KEn zogen^ Wir ter- || liessen die Küste Grönlands, um m westlicher Richtung au tem urigleichmäßigen Eise des Smithiuntes vorzubringenDieDunkel- IIbett der arktischen Nacht wich nur für ern tear^Mi^ wahrem. ♦ ibes Tages. Tie Kälte war bitter unb machte lich uamentlich inhll lar als mir bie Höben passierten, bie ten Ellesmtresunb de- grmzen. Die Temperatur fiel auf —83 Grad ft obren te 11, m e teere ; äimte erfroren, und auch die Menschen litten lehr. Bald ____ . „ f ’aniten wir breite Wild spuren, die es uns gestattet Qi, uns ver -^?SCher Mtnismäßig leicht einen Weg durch den Maustrsmrd bis nach L-mdsend zu bahneii. Auf diesem Marsche nrf»fen röteten mir bunbertunbeincrt M oscyusochlen, ntflfl dk» 5. sieben Bären und 335 Schneehasen. Ani l8. Marz traten wir ins A nate51 £ Kvlarmeer em, indem wir von der ^ubspitze der Jniel Helberg 'llsfiUg bc^ alfutecn. Von diesem Punkte aus kehrten lechsKskuno-^^mit Uvf , < «er der Unsrigen unb 46 Hunden loime Sebeiuanittcln rur ateriig | tage zurück. Mitte Mrz 1908. hatten uns die letz en Eskimos ' Xrlassen, doch hatten wir noch 4o0 ^^eilen bis z . * | ujrücfjulegen. Am 30. Diärz wandte sich der^tes dahm^ungimittge Lind znm besseren. Wir verliefen uniere afer, weil wir von ter Gunst ter Witterung rasch te mteen, keine untere Beobachtung matecij, tefanten Ws in 84 Grad 47. Breite und 86 Grad 36. Lange befanden. von Sachsen, ten Fürsten von Hohenzollern, sonne als Berttcler des Kaisers von Oesterreich, ten Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand und Erzherzog ftriedrich als Vianövergäste begrüßen können. Tas hervorragendste Interesse aber muß bie Teilnahme des engltfteen Hantelsministers Winston Churchill unb bes türkischen Generalissimus Mahmud Schewket an ten deutschen Kaiser- maiwvcrn madjrufen, sowohl in Mcksichl auf diese politisch überaus int-erefianteften Persönlichkeiten, als auch deshalb, weil ihre Anwesenheit für das zur Zeit freundliche Verhältnis Deutschlanbs zur Türkei unb zu Englanb spricht Nach Abhaltung ter Paraten wird sich ter Kaiser am 8. Sep tember zu den österreichischen Manövern in Mähren nach Großmcserttsch begeben, um am 13. September zum Beginn der eigentlichen Manöver wieder auf dem deutschen Manöver- terra in einzutresfen. Von ten Heereslörpern, die sich bann gegen- einander in Bewegung setzen werden, ist schon die Rede gewesen. Ihre großen Blassen stellen an bie Führer sowohl hinsichtlich der Leitung, als auch ber Unterbringung unb Verpflegung bie höchsten Ansprüche. Es werten daher Feldtelegraphen, Felbtelephone und Automobile für die Uebcrmütclung von Beschien noch weit mehr in Aktion treten müssen, als früher. Die Armeelastzüge müssen, wenn es den Truppeii nicht an Verpflegung fehlen soll, ungemein stark in Anspruch genommen werten, und die Herstellung von Biwaks wird wohl trotz ber bichtbevölkerten Gegenb nicht zu umgehen fein. Mit ber größten Spannung aber sieht man ter Mitwirkung bes Lnitkrenzers „Groß II" bei ten diesjährigen Kaiser- manövern entgegen, der, ter Armee des Prinzen Leopold zugeteill. zum erstenmal hier erweisen soll, was das lenkbare Luftschiff für eine an Kavallerie schwächere Partei in ter Aufklärung leistet. Ter Ballon und seine transportable Halle ist nach Schwäbisch Hall (auf ter Linie Heilbronn—Crailsheim) gebracht worden, um von dort aus Verwendung zu finden. Ob er wirklich eine Kavallerie- bivision ersetzt, mag ba hin gestellt bleiben. lieber ten Besuch des Kaisers in Stuttgart ist noch folgenbe Melbung eingetrossen: Stuttgart, 3. Sept An dem Besuch des Kaisers auf dem Rathaus beteiligt sich auch bie Kaiserin. Die Feier wirb entspreckienb bem Wunsch bes Kaiserpaares in ganz einfacher Form gehalten. Tas Käiserpaar wirb nm Portal bes Rathauses vom Oberbürgermeister unb Bürgerausschußobmann begrüßt. Im Festsaale hält ter Oberbürgermeister eine Ansprache, nach ber tem Kaiser aus einem Trinkgefäß des alten Silberichatzes ber Stabt Stuttgart ein Ehrentrunk verabreicht wirb. Tie Stadt hat zu den Beran Haltungen den Montag nachmittag in Aussicht genom men, doch hat sich bas Kaiserpaar bezüglich ber Zeit freie Hand Vorbehalten. > Aus Stadt und Land. Gießen, 4. September 1909. ~ Vom Großherzoglichen Hofe. An der vor- gestrigen Frühstückstafel in Jagdschloß Wolfsgarten nahmen teil: bie Kronprinzessin von Griechenland mit den Prinzen Alexander unb Christoph, Prinzessin Friedrich Karl von Hessen, Herzog Paul von Wlecklenburg-Schwerin, sowie Prinz unb Prinzessin Albert zu Schleswig-Holstein. — Die Grobherzoglichen Herrscha ften begaben sich, n. d. „Darmst. Ztg.", am Donnerstag nachmittag u Auto in Begleitung des Rittmeisters Frhrn. v. Massen ach zum Besuch der Ausstellung nach Frankfurt und kehrten abends wieder nach Wolfsgarten zurück. 'lernte abgehallen hat. Natürlich konnte angesichts ter Kostspieligkeit, sowie ter Transport , Quartier- und Verpflegungsschwierigkeiten von einer ge- qemeinfamen Kaiserparade aller am Manöver beteiligten . ruppenkörper nicht die Rede sein. So werden mit Rücksicht auf bes hohe Alter des Prinzrcgenten die bayerischen Truppenteile ! 'ine Kaiserparate haben, wohl aber das 14. (badisches und das 13. tzvürttembergische) Armeekorps. Ter Kcriser trifft am i September in Stuttgart ein unb wird bei den Paraden :itb Manövern neben ten Prinzen seines Hauses, dem König von ^tlürttemberg unb tem Großherzog von Baden auch den Kö ki rf***1 6il ie MM lit A. I tlOTl eu ; • Ibü (i 5. • Um Pta lltitikx fak hin f B enoc: Ech' ■ vtichl ?ast leider tndcn Sommeri d* Kranklartcr Borer, t. SepUeb*. LI5 Ul UW R«kh*al«ihe.. . MN Koeeob Oberbtwe IXU6 l.tarahltte . 1IXM . 1*1 Friace-Hren-Lletnbeka1. 1B.» Berliner Hörer, 4 SepUtr.b«r. Aafujüir» 50.60 Spiclplan des tturhaus-Thcaters Bad Nauheim. 6 la« öri »Vrael •Sinina Weidmann, beide in Bietzen. Herren-Stiefel bisher 7.50 jetrt 8.90 Mk. 1 Posten Damen-Lasting-Morgenschnhe jetzt 1,90 Mk Lilienfeld’s Schuhwarenhaus Seltersweg 52 4 < 6.50 7.50 10.50 5.90 7.50 8.50 8.50 9 5° 14-50 September. Schwalb m fion auch m Vielem Halte wieder bewährt. 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Teen ■gekfct.-u’ten di«e 34-10 V34A) WlJO 93^x5 liteJX) *34») MJto 9». <5 »7 00 94J» 48.00 W.00 6A.U0 «.75 Lose L Wirte ti4 späte':-n, mm 6. H. Nis. geschehen tem. 2U± müfim tie Freilos« zur 3 Äiafie jteiien Vückgab« dec ^«wrnnte e 2. Minne b : zum cetUrdd Lloyd .». . . . **N • »benehlr« Euen-lwdelht lOCtl Rer'ieer Haidri«* . . . Ulk liarretldfer Baak . . 1. 137* i« Bank .... Deutsch-AnaL Hank . . 1*»* IHskoete • Kommnadil .,. 184* -ir Bank . . - kreditahU«.....»*M bei er tirrte! 'rrltch exnci Bnrni tkrrai ac^id e Nach »btawf der vrnr dem ’Änxf!c -tnr tn-ptfr "ttt-I -cn-de der r ch **rr m einem ^anrmciTT ans Smraäir.-qnt. der ciae» Srxbtet von dem Änaefiotiirr erkalte» batte, perf.ait eo e< ikrtltr sich deranO. :<» der Änerri mn> irairr ?? st: : auf dem Ledrfel erscht'chcn kalte, sourr der Ärtibe. dos 7chrntdück ewtodte bw 8crnnb:rnrj der idbrh*» .^lilaet do» fiirf In lae Aaklaqe verurlute d" Straikammer in 10 Monaten (Bo'onqn 4. ite 3t4t frier Umm6ee- md. waz > Reri'.on aab, du ovn dem An.; klart m «deesalls erhoben «mtfe Tc» R«4 btt Stert des anyttsatee wr^a «*b gab benmi^en der Stamsamoalr chan Äntl. was bt' 3»ria* lerwei'irnq zur nochmol aen VerdandlMra «nd Ennckteidani tur »yolge bette 8m kur rineeten Berhsndl-ns er farmte dir Stras- tomm-t wegen Urhinbrnulfd)»n t :.n mb< l'.u!>m JaiamnvMllificn mit Berrng auf der mimlidbr Strafe wie früher. ff’.ne gr'inbe Girefe bekam der ^nüaNatenr Ä 3 c-* irranfhat e. D . der weacn Bernrq-oersuch. Belrnq. Urkunden t-chuna und Txrbttofcl unirr Anklage nand Er tnrt sich m Münzender« bmim und als er kern und der Lehrer werde das Paket abholen Ter Sohn des Situ gab dem Angeklagten abschläglich 2 Mark, die er mit dem «amrn .^lehr" luittimf. Shin ging der LngeNaqu nach Treis-Mio" nder, in eine Wirtschaft, wo er eine Zeche wn S5 Pfennig madvc Wmfr» dem er >'ch de ml ich davongemacht bart--, bemerftr d'.e Wirtin, daß die dem kntqrrtiettui iiebörtge 3 immeldüchse au\Kt>nxtxn war. Es erging nunmehr Vlnfij ,e und C' -ab die Straftaten im wesentlichen zu. Er will der der Frau, die er zuerst besucht hatte, nicht J30 sondern 2 bis 3 Mark für das Paket verlangt haben, an übrigen wisse er nicht, wie er zu den Straftaten gekommen fei Er wurde zu einer i^tefamtnrase pon 4 Monaten Oteidngni«, abzüglich 6 Wochen Untersuchungshaft, verurteilt Tal ^reiSitrtnnfen hatte für den Landwirt W y von Eschenrod schwere «folgen Er kam mit filtern Bechgenosfen in Streit, dem der Wirt ein Ende iu machen gedachte, indem er das Lokal fchlop. Bot der Wirtschaft fchimvfte nun v. auf den Wirt und dieser stellte idn dann mr Rede, (t-j enlivann sich eine Aaujerei. wobei der Wirt ten J). einen Messcisticl) erhielt S>. kam dieserdalb vor daS Schöffengericht wegen rlörperrertedung Bor der PerHandlung mutet, er einem nnicht zu, er mrge seine Aussagen am Lchöffen« gericht ändern und salzen, er sei ohne ein 'Wort zu sprechen, ander Wirtschaft nach L»aufe gegangen. Dabei drohte er, falls er unter Eid am Schaff'nae: icht nicht so auSiagr, so werde er ibn meineidig machen Als er iab, da» sich der unecht auf nichts cirUteF, versprach er ibm lö0 Mark, falls er icmcm Wunsch nad>- kommc. Tu '.Ingelegcnhcit wurde zum LrtSgesprüch. iwrauf der 'Bürge rmcisler Anzeige erstattete Der Angeklagte, der oom Schöf'engericht ivejen rtörpetveiledung zu 2 Monaten i*k'ingni» tcrurtnll wurde. Ixrtie sich nun auch wegen Berleitirng »um Meineid zu veranuvorten. Er rotU nichts davon wissen^ dem Unecht irgendnxlchi .lumutungrn gemacht zu haben, doch bestreitet er eS auch nicht ES wurden ihm, unter E nbeziehung der voin Schöffengericht erkannten Vtesängnisstrafe, bi c in eine Zucht Haus- ■ Strafe in vlnfdb gcoracht wurde, cuu । tesamtzucvthau 1 strafe von 1 3abr 3 Monaten und 3 Übet n zudiktiert und ihm die bürger- lichcii Ehrenrechte aus > Jahre abßriprodxiL brtfl mit feinen benlifiieit Waldein immer besser g-!t*-r:et : trb Tu- Mitgliederzahl des Vereins ist feit dem 1 Cft l'KJfi um 85 gediegen, so daß die lehre Mit^lted- flirte auf die Kummer 1^2" ausgesrettl iverden konnte 'Av.it r der regelrechten Amortisation der Hypothek nschuld bet der fceffifd’en Landes ypotlrekenbanf fcimtc auch d e Schuld auf .'a> Mk -Anteilscheinen teil« durch Schenkungen, teils zahlreich besuch! «ne in keinem Vorjahr, so _________: 2_______Tsrischleen in der Hauptsaison keine •lufnabn« mehr gewüstet werden konnte — crn Beweis, daß c rs Lehrerheim d-n Schotten alS Luftkurort von erstolun^v- bedürsli^en Lehrern immer w br geschapt und der Bogel»- i .-rg mit feinen herrlichen Waldern immer besser aeweriet ** "* leit dem SchoulpielbaufH; .Sittliche äordsruna', . .'tdichie^ oiioer", .Kur- mäiter und Picarde.' .sieitag den 10. Scptbr. ,ne. rimoiuiv«.- Ule nach- A n r 7 t P "iud 801 *onn,MK* » nur von »lebenden *1V 1 ZilVL' i lir millage bi» Is Lür naebl» lur jein 1.25 Mk. || || I Posten Herren Plfischpantotleln Ub'H(» •MMaeÄ Osr»"» • Mr 0*1 UerUwirt F)«allc hat die ^sil'.schait zu vier Dcrirbidtenni Jenen "laggiwürze verlangen Wen es stellte sich ober heraus, oast die ,yUfdxl>ii nut eurem ininderioertigen und billigen oaunfai, mit log ,.^ago". gefüllt rourin. Ter Angeklagte '.ab nach an- imitllidKm L.ugnen zu. die AläididhJi nut 4ago gefüllt zu haben, er will von einer Warnung der Maggigesellfchast. die diese lebem Kaufmann, der solche Präparate ulbrt, zufymmen lüfu. Nichts wissen. Ta es sich um die erste Itestrafung des Angeklagten Ltinbell, kam er mit der MiNiinalitrase von 150 Mark durch Ter Maggigesrllfckxift wurk« die Publikalionsdcfugn:- auf tt^fhn des iiiacfidit n ,u.tefprolhiii und diesem auch die Kosten der Jicben- klage »ui Last gelegt llrknndenfalschuag und Betrug waren dem Sdirvinrr E. ^z. A nun Lew Isenburg »irr -Coft gelegt. Er hatte früher nut einem Schreiner ron «irünberg zusammen' gearbeitet, was ibn dazu iwipog, ihm einen Besuch abzustatten. Er erklärte, et habe iept ein cinträglickrereS i^cichäft, er sei lfiechts- tonfulait und I»abc in .Itzenhain in einer Erbschastsangclegenheit zu tun Tie» gab dem Sdnetnrr, der von einem Bergmaiin in .Itzenhain etwa 100^M.nk zu widern hatte. Anlav. den AngcNaqtcn zu criudien, htm Schuldner einmal zu schreiben, da er ud> mehr i>on einer Mahnung durch ein n anderen al» durch sich selbst irrfprad) Statt dies ichriMich zu tun, ging der Angeklagte selbst iu dem Schuldner und iic eunglen sich, dah tahrlich ÖO Mk. bezahlt ivuben sollte Bei dieser Gelegenheit legte et dem Schuldner cm Schii'tsiück vor. da» dieser, nxe .rud> teinr Mutter, nach rniiflviu .lagern unter schrieben Bald daraus erhielt der ^laubiger ton Acn,nenburg au» eine Zes,ionsurkünde zur Unterschrift zu- nefdiidL die er aber nnbeachret lieh, da er die Uoiderung nicht übleren wollte. Gleichzeitig erhielt der Schuldner iu Vlivubun einen Bries, daß er in etwa 6 BZochen einen Wechsel iu üdbe von 21h.I. Maik cinzuloicn bal<. da er aber weder von einem den Briet beiseite Er einig'.e sich dann mit dem OHäubijer. negen Entkräftung bildet ein guter AppelU. Stell! sich aber Appetitniangel em, ivai oft gerade daun der Zoll ist, iwee der Körper ganz besonders einer zweckiuLvigen Ernähnwß | bedarf, so eignet sich Seotts Emul'ion in hervorragender Weise zur Anregung der Estluit. München. Aosendetinerstr. 119, IX Avril 1*J* .Unfer Töchterchen Maria war im Alter von 8*/, Hoheit» verbältnisinäsitg sehr gro'. aber innner mager. Tic ÜD.u't um öoüitdiibig darnieder, »nd der Instand de» Rmbe» verlang« dringend nach einem strckUigi'ngs'nuicl. Ter gewstmliche redet» trän hat oollttändig rersagi, da die Kleine trotz Hwang ihn r. hß ivohlschnieckenbe. leicht zu nehmende Scotts L'et'eriran'lhmUftea zu versuchen, was wir dann auch taten. Trotts Eniulsio» unsere Tochter andauernd ohne Widenirroen, za io gern geuvmete^ bah üe. wenn wir fort waren, allein en den -chranr ging, w» die ,«lasche stand. Ter fortgeiehte Gebrauch des Präparates O i ihr aiisqezeichnet befomnun, ort gesu le> c i.«t; I rte bald nieder, und heute bat stind «W! anderes Aussehen und die mente Zeit rof i< B f<* ff zeiade er. lebhott uU I £ frisch, worüber wir ganz glücklich und hob lias/M it v-tV* lgeg.- Ttidhiet und Ranne fli. per st । 71 Als Kräftigung».Nittel hat sich (Seoul EmatsW ii-f,toer Uagwak hanhlite . lAjmUMee K. B. . , Nurdd. Mord TiUkaelve* . , i.. "JM Wilhelm Zleckenstem, Bäckermeister, eut durch ?Hifdial#(ung ausgelofter Schuldscheine um äOO M' b,Knuno.’rt werden. Bon einer schlechten Jrinanjierung Lehr.-rheims kann also zur.zctt feint Rede mehr sein. Aumal nicht nur dte Mttgliedcrdeiträge in reicherem Maste fließen, fenoern auch die Pachteinnahmen sich erhöht haben "roydem tüirb das Unternehmen auch noch weiterhin der Ihrtcrftitynng von Lehrern und Lehrerfreunden zu feiner bauernden ^rl-altung bedürsen. Noch viel zu wenig dürste es bekannt sein, dast auch Nichtlehrer zeoerzeit Mrtglted des Berlins >verden und auf dem Lestrerhetm Pension zu sehr müstigen Preisen finden können. Bad - 9lauheim, 3. Sept. Bis gestern sind 28477 R ii r gälte angekomnien, rooooi' an genanntem Tage noch 4H12 anwesend waren. Bäder wurden bis zuin 2. September 361 132 abgegeben. — Erzbischof de CaloSn. Primas von Brasilien, traf zur Nur heute hier ein aufl Rio de Janeiro, sowie im Hotel Metropole Vicomte de Simonis, Präsident des belgischen Senats. Gisstencr ciiaitammcr. ( Gieren, .3. Sept. Degen Vergehens gegen die Ronlurtotbnnng standen die Bruoer ,d. und Th .k von hier unter Anklage. Sie betrieben fnibrr unter der Birina (6ebr J- ein Weistbmdrr- neiduiH uno die ,3irma weit m Sa» vandelsregister cinartrazen. «tue Unternehmen nxir io eingerichtet, das» .s einen kaufm umlfchen iescha sie bi. trieb erforderte. JnuhK eines Berlusus durch eine Bürgschaft von 11.000 Mark kam die ^irma in ^ahiung-schwierig- bueii; die Inhaber suchten tut) aber noch eine .leitlang über Wahrr zu halten und uon dieser Zeit an wurde ihre Buchführung unordentlich. los Mnnabiirf) wurde nicht mehr aodiert unD ein- genemchriies «**>10 mein mehr oeroudil; .s war keme EröfinungS- ..stanz und in bot letzten Zahrcn überhaupt keine Bilanz gemacht iwiben. Ire .Ingeklagten find nicht kuufmünnifch geoildel und ierftunhen »omit tK'n einer Bilanzziehung nirbio; ebenso war rin mnqer lhandlunüsqeh'lte, den fic cuigestellt hatten, der Sache nicht gewannen ^2enn sie i Ibft nicht dazu m der Lage waren, fo hätten iie sich eine geeignete Persönlichkeit halten müssen Ta itiun aber keine l'e-SIvilliae Absicht nachzuiveisen Ivar. Wurden he milde behandelt, so dost sic mit Geldstrafen von je 30 Mark turchkamen. S'/, lustigung. (Kerbel. B»/. D4 mit freundlichst eingeladen. Der geschäftsfnhrende Ausschnsz. Gr. Gewertete Giefen Ecke Klinik- u. Frankfurter Str. 4*88 D4;9 in grosser Auswahl zu enorm billigen Preisen. Ernst Bloedner Nacht. 47UO isen ISI 5,90 11 1,90 ,ho» <98' 5.90 7.50 8.50 i) 2) 3) 4) 6) soll lieb und lich. ft.';; Die Schulleitung: Traber. Anfangskarse. Bergwerk. . U. . . . ?n E.B.....; loyd.. ,! se‘ . 2001 . 19k j; leitung zu richten. Gießen, am 3. September 1909. Der Aufsichtsrat: 2. Henligenst a e dt._______________ Sonntag den 19. September: Leffnung sämtlicher Aus- ÜellungSabtesinngcn. Vorführung des prämiierten Viehes, geselliges Zusammensein und Tanzbe- Zuschlagsirist 14 Inne Gießen, den 31 l'lnguit 1909. Städtisches Dochbauamt. Gerb eL ^siat. Bank Kommaudit Bank , . ■ nnd Ohio- ahn. , abn . * Eisenbahn. taatsbahn. .1961 zur Einsicht offen. Die Angebote haben in Prozenten des Kostenanschlages zu erfolgen, sind verschlissen, postfrei und nut entsprechender Aufschrift versehen bis Mittwoch den 15. September d. Js., vormittags 10 Nhr, bei uns einzurcichen. woselbst deren Eröffnung um die angegebene Zeit in Gegenwart etwa erschienener Bieter slattsindet. ZuschlagS- 6) Pflasterarbeiten . ° — • Die Verdingungsunterlagen liegen bei der unterzeichn ncten Behörde während der Dienststunden (Zimmer Nr. 2) frist 3 Wochen. Gießen, den 1. September 1909. Großh. Kulturinspcktion Gieße«. I. V.: B a ch. = 'Winter-Semester = Jakob BaterOlSS Landwirtschastliche KreisschaUj» Friedberg vom 19^.—SO. September. Vergebung von Grabenarbeiten. Für die Feldbereinigung Gießen links der Lahn II. Teil sollen nachstehende Arbeiten und Lieferungen auf Montag den 20. September: Auszahlung der Anerkannten Preise, geselliges Zusammensein. Eintrittspreise: Tageskarte für Samstag: 50 Pfg.; Sonntag: 40 Pfg.; Montag: 20 Pfg. Abendkarte von 5 Uhr nachmittags: 20 Pfg. Dauerkarte: 1 Mark. Bcikarte für Familienmitglieder: 30 Pfg. Landwirte und Freunde der Landwirtschaft werden hier- Bflöhi’s Tanz-Kursus beginnt am 11. Oktober 1909, abends 8 Nhr G-fl. Anmeldungen nehme idi von heule an täglich in meiner Wohnung 8V Tonnenstr. 5 entgegen. 06546 Privat-Unterricht zu ,eder Tageszeit. Achtungsvoll Hugo Mäbl, Ton;' 1 i r echten laul,^n°5 verbüß: les W. n^5i lieferung. Los I bis X. Krankenhäuser mit Anschlägen von zusammen ca 570 Stück Türen und Glasubschlüssen. Los XI u. XII. Wirtschaftsgebäude mit Anschlaaen von zusammen ca. 117 Stück Türen und Glasabschlussen und 2 Toren. . .. . Tit. B. Lieferung von Türschlössern mit Druckern u. Schlnsselschildern re. Los I. Lieferung von ca. 570 Stück Türschlössern für die Krankenhäuser, mit Bronzeschlüsselschildern, teilweife mit Bronzedrückcrn und Zuziehhaken. Los II. Lieferung von ca. 117 Stück Türschlössern für die Wirtschaftsgebäude, mit Bronzedruckern und Schlussel- LtrHuM Mm BifdWSllnstalt icb Volkshochschule Bartholdi)» Rcgcnbonengasse 10 ßinj., Prims, Abitur., Aßist., Lclrct. Tag- und Abendkurse Mi, und ohne Pension Prospekt aratis. (ss'a/, 3m letzt. Schult, bestanden von 17 ttandid. 16. Eintritt jederleil Wintersemester 1 Okibr Dir. -Hurt. .1: . 2471 , 14; ,.19U -.1591 Neubau der Jmlmstalt bei kicßcii. Unter .Hinweis auf den Ministerialerlaß vom 16. Juni 893 werden die nachstehend verzeichneten Schlost'erarbcitcn des inneren Ausbaues ebst Beschlaglieferungen zur öffentlichen Vergebung ausschrieben. Es kommen zur Verdingung: tit. A. Schlofscrarbcitcn mit teilweiser Bcschlag- dem Wege schristlichen Angebots vergeben werden: Grabenarbeiten veranschl. zu 7382.— Mk. Liefern von Zementröhren , v 1235.— , Verlegen von Zementröhren , , 140.90 , Chaussiernngsarbelten , • 672.— , Liefern von Holzbohlen , ■ 32.— , Vergebung von Tchreinerarbeiten. Tie Victcrunn von Bureauaegenuanden für die Bürgermeisterei Mittwoch den s. Sevtcmbcr d. I.. vorn,. 10*, ttbr. dficm vergeben werden . Zeichnung. Arbensbeschreibung und Bedingungen liegen bei •„uv Einiich, offen Angeboie auf Vordruck der dawlbu erhall find bis zum genannten Termin an uns einzureichen. Frisch gebrannter Kaffee! Täglich frische Röstung auf meinem neuesten Schnellröster „Perfekt", ausgestellt im Laden Meine Kaffees erfreuen sich der grötzten Beliebtheit. Roh-Naffcc von 90 Pfg. an gebrannten Kaffee von 90 Pfg. an. ' Bei größerer Abnahme billiger. Bekanntmachung. Verschiedene Vorkommnisse haben uns veranlaßt. bezüglich der Trauungen nachiolgendes zu bestimmen; 1. Der für das innere der Mirdic zulästige Blumenfchmuck! wird auf zwei Strauße für den Aliar beschränkt. 2. Der Zuniu zur Kirche bei Trauungen nt nur gegen Karlen gestaltet Tiefe Karren werden dem Brauroaar auf Wunsch von uns in enrlvrechender Unzahl geliefert und können von dielen m Emvfang genommen werden Der Evang. Gciamtkirchcnvorstand: D. Schlosser. _______(Ziehen. den 2^ Auguil 1909_______________________________iB:i . beginnt am 3)iontng dm 25. Ät, mnnttags 8'/, Uhr Anmeldungen sind bis 20. Okloder d. IS. an die Schul. •erichte < a,., Arbeitsvergebung. | Programm: Die zur Unterhaltung der Gebäude der vorm Aluenbrauerei Samstag ben 18. September: Prämiierung, Festessen, erforderlichen Maurerarbeiten sollen 1XX Borsühruna dec prämiierten Tiere und Berichter- Mittwoch den s. September d. IS., vorm. 10 Ubr, ?uu / öffentlich vergeben werden staltung; Konzert. Arbeilsbefchreibung und Bedingungen liegen bei unS zur Einffchi offen Angebote am Vordruck, der daielbn erhältlich, fiat) | biß zum genannten Termin an uns einzureichen. Zuschlagöfrist 14 Tage Gießen, den 31 August 1909. Städtisches Lochbauamt. Bekanntmachung. ^ür die Matcrialverwaltung uiiiered Elektrizitätswerks l der elektrischen Stranendahn wird zum alsbaldigen Antritt entsprechend vorgebildeter S^rtufmann udit. Militärsreie Beiverber. die über die erforderlichen Mate Kenntnisse verfügen, wollen ihre Bewerbungen unter Leitugung , geugnlsabschri'len und Angabe der Gehaltsansvruche alöbald, testens bis 15. d Mis. bei uns einreichen Gießen, 2. September 1909 . ’ Grobherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Mecum. ______________ N 1.15 (V .ahleytr. , ***. ßw?werk , 2ü, h4e“ Bergwerk ' li? Amenk. Paketl l$h Bergwerk str. 129,12. Avril 1» i Aller von 8V, mager. Tie eglufl - t>c9 Kindes veriW Der gewöhnliche l'ebr. - trotz Zwang ihn n« n miß, doch tinmal .' Its Leberiran-Emuls ecotis Emulsion n, ia io gern aeno n den Schrank ging, auch des Präparales n, der gefunkene Av heule dal das üind^i ineisleZeil rosiges" l von früher, ledhan glücklich nnd froh M chael und Fanny m hat sich Scolls Enn e wieder bewährt, mulsion: Lcichlvei . Ljffung werden r ’ Kcfahren so oor;. jeinften M* ’SSB „ Ptimo W» " ,n, null!. Staatl. konzessionierte n. beanf*.ichtigte Handelsfachschule für Mädchen Frankfurt a. M-, Schwanenstr. 8.. Svrechst. tgl. 11-12Uhr. Beginn des Lchuliabr. f. D. verbuklane Dienstag den 14. Ott. Unterrichtsfächer: Deutsch, ,>ranzomch, Engst,ch, kammani. Rechnen, Buchhaltung, >rorreivondenz,^andelslehre iWechiel und Schecklehre». Stenogravhie, Schreibmaschine re. Näh- bei. der Prospekt. iss8/,) Die Schulleitung: Gans. -. ... lau enn-Eisenbahn 132" Unentgeltliche Arlieitslmmitlelung. Ttifdtislhtt ArbciAlllfiilikis Gietzeil. Asterweg 9 Telephon 95. ,« können eingestellt werden: a. bei hiesigen Arbeitgebern: 1 Schuhmacher, 2 Schneider. 1 >ung- Fubrknecht, 1 Maschine - schreiner, 1 landwinsch Arbeiter, 2 Dienstmädchen, 1 Putzfrau. b bei auswärtigen Arbeitgebern 1 Müller, 1 Schuhmacher, 1 älterer ^schnned für Rollwagew revaratur 1 jung Schlosser, 2 Schneider 1 Maich inen schlosser, I 1 8ehmkernmacher, 1 Anstreicher, 5 Bau und Mäbelschrelner, 1 jung. Svengler, 1 landw Unecht, 2 landw Arbeiter, 4 Erd nrbeiier, 2 Hans und Küchenmädchen Lehrlinge: 2 Schlosser. 1 Svengler. /Äagn?!^ l'C Arifcur, 1 Metalldreher, 1 Schlosser, 1 Mafchinen- arbeiter, 1 (Partner u. Heizer, 1 Kutscher, 2 Gartner, 1 Polsterer und Tapezierer, 3 Schmiede, 3 Wembmder, 2 Handlungogehi en. 1 Schreiber. 1 Brireauarbeiier. 2 -vausdiener, 1 Lngerarbeiier, i) Hausburschen. 1 ^-uhrknecht, 1 Ausläufer, j Arbeiter, 3 -aui frnucn. 2 Waschfrauen, 1 s^lickfrau Vcbrlinp.c: 1 Schlosser. ____________________ Ltödtiflher WchmMchmis Giesleil. Asterwcg 9. lGeschästsstunden von 8—1 und von 3—6 Uhr.) 3 3'Wohnungen"von 7 Zimmern, 2 Wohnungen von 6—7 Zimmern, 1 Wohnung von 6 Zimmern, 5 Wohnungen von.->—6 Zimmern, 8 Wohnungen von 5 Zimmern, 1 Wohnung von v Zimmern nnl ^aden, 1 Wohnung von 4 Zimmern, 3 Wohttungen von 3 bis 4 Zimmern, 2 Wohnungen von 3 Zimmern, 4 Wahnungen von 2 Zimmern, 1 Wohnung von 2. Zimmern und 2 -Kabinetten, 1 Wohnung von 1 Zimmer u. 1 Kabinett, 7 möblierte^Zuamer, 1 unmöbliertes Zimmer, 1 Wagenhalle, 1 Scheuer u. Stallung, t drei-tvck. Lagerhaus mit Pserdestall und Heuboden 11 mieten geincht: 20 Wohnungen von 2-6 Zimmern. iv /» Es^lann auf ein ober mehrere Lose angeboten werben. Zeichnungen, Muster und Vcrbingungsunterlagen können auf unserem Bcmbureau-(Licher Straße, vom 4. b^ Mts ab eiraesehen unb letztere borther, solange ber Vorrat reicht, peaen Ersdattuna ber Selbstkosten bezogen werben. Die Angebote sinb nach Losen unb Titeln getrenn in befonberen Umschlägen mit genauer Aufsck)rift versehen locto- unb bestellgelbfrei bis spätestens M 0 n t a g ben 20. Septemb er, vormittags 11 Uhr, bei uns einzureichen, woselbst die Eröffnung ber Angebote m Gegenwart etwa erschienener Bewerber ftattfmbet. Zuschlagsfrist 4 Wochen. Gießen, den 2. September 1909. Awßh. Hochbauamt Gießen. Neubaubüreau Frrenanitalt. ____________I. V.: Schö n._________________ f-> Vergebung von Vauarbeiten. Die für bic Erbanuna eines Schultzauses 0 u en - rs th erforderlichen Arbeiten unb Lieferungen wie. Erd- unb Maurer-, Steinmetz- Engfreinlieferung . Zimmer-, Dachdecker-, Schindel-, Spengler- S^los er . Glaser-, Schreiner-, Weißbinder- len, sowie die Eisen-, Rohren- und 3ementlieierung sollen im Wege öffentlichen Angebots ^rgeben werden. Die Angebotsunterlagen liegen aus dem d^s Unterzeichneten, Zimmer Nr. 18, wahrend der ~ien|t-( fhinben zur Einsicht der Interessenten ossen. Angebote, mit entsprechender Aufschrift versehen, si vtrschlofien und postfrei bis spätestens Mittwoch der b. September 1909, vormittags 10 Uhr, aus Großh. g ireisterei Nonnenroth einzureichen. . t^reie Wah Bewerbern bleibt vorbehiüten. Zuschlagr>srift 9 Gießen, den 3. September 1909. 6 Ter Großh. Kreisbauinspeltor des Kreises Gieße . I. V.: Knöll. '» Sö ^Ptembec. Goethefchule, Offenbach a.M. Milikärbereckstgle Privatreal' und Handclsickmlc, verbunden mii Vorfchulcu Pensionat. Penstonsoreislnll.SchulgeldVOV-lO00M äs«/ nerzüüi. tiaugewerKscnuie niurn -iie. ■ e'^j“ Hochbau U,,S?95' Tiefbau Sonimirunlcrrtüit 2. Rpril. Rdfeprüfung. IDlnurunterrldit 15. Okiou*. Unsere rr.arke „Kteiirmg“ allein Lanolin- Cream and B an*erei Lanolin- Seife. NKbamuniniti treiw man rertef Vereinigte Cheuiinrhe Werke Aktiengeaellschaft, ^bteJun^L^obr^Bri^arwUkeHeld^^hB^Mubun^^^^^ Bekanntmachung. Kreisstraße Großen-Bufeck—Rödgen—Gießen ist Lvn Vornahme von Walzarbeilen vom 3. bis 25. Septbr. gesperrt. Der Verkehr von Großen-Buseck ist über ^-Buseck—Wieseck zu leiten. Gießen, ben 2. September 1909. Großherzogliches ckreisamt Gießen. I i v I. V.: Weicker. | ijcluuiutnuirtjunß. Da? Grobherzogliche Ministerium bei Justiz hat als Tag, dem mit der Anlegung des O^rundbuchs und Berg- ^ndbuchS für die Gemarkung Watzenborn.Steinberg zu innen ist, den 20. September 1909 bestimmt. Gießen, den 2. September 1909. ___________Großherzogliches Amtsgericht. Kelianiilinaästing. Die unterm 14. Zuni 1909 auqeordueie Sperre des MarllvlatzeL !> der Aläusbura wird hierinil auiaehoben. Gießen, den 1. Sep«»mber 1909. Großherzogliu)> ; Polizeiamt Gießen. R e i n h 0 r t. chntz petit Stellt sich ar m der Fall ist, wo :tfmä6igen Grnäfjnr an in hervonagcn! oyd , - Eisen-Industrie l'.C «ndelsgei er Bank . Bank von (4>S61 ißSaria Sack, akad. geb. Lehrerin SchanzcnrntraHMc 2*4. Ecke West-Anlage. Der Unterricht in den Vor- nnd Xachin111aek-Knr«en I beniimi wieder Montag den 4. Qktobcr. 9tnbcrc Auskunft mrd Vergebung von Grabenarbeitcn. ««»L Für die Gemeinde Staufenberg sollen nach'leheude Anmeldimaeu täglich, Pcnuon tür Auswärtige IM faust',--- “ •tun9Cn n,,i 6c,n ,d,riitli4en Mn9eb0t5 Kostenlose Stellenvermittlung i) Grabcnarbeiten veranschl. zu 258. Mk. 1 tcchn- Betriebe. Behörden nnd »eine JlieRÜeder 2) Liefern voii Zementrölrren , „ 311.60 , durch den 3) Verlegen von Zeinentrühren „ ■ 156.20 , Deutschen Techniker -Verband. 4) Chaussierungsarbeiten - ' , „ Vesckäflsstellen: Frankfurt a. M.: Adalbertstrasrc 73. Die Verdingungsunterlagen liegen auf Großh. Burge 1-1 Wiesbaden: Blüchcritranc 24.__111» imeisterei Staufenberg zur Einsicht offen. Die Angebote unserer Saatbaustellc emvfehlen wir tn doppelt geremtgier haben in Prozenten des Voranschlages zu erfolgen rind sind I Cunlitiit: , . »n ntr oi.inn Qtr üb 1(X) Bir verschloßen, po'lfrei und mit entsprechender Aufschrift versehen gtVUbf 0 SQUafß dk^ Wtljeil M . LOM.v lOOllir. bei Großh. Bürgermeisterei Staufenberg einzureichen, »1 2» *mfl M°».ag »cn 13. S-Ptcmb-rU- *“ M . « • - " . b. Fs., vormittags »l/2 Uhr, m Gegenwart erschienenerhj. ^Wkv. LWtt-K0fffscil 25 „ 24 ,, 23 ,, „ „ , I m r, - . , .i.itrkTn isfriit R Blneben T>«/ I 9evtere Sorte ift befvuders für hohe Lagen geeignet Utiicr r Bieter statlsindet. Zuschlags rill 3 Woeyen. B /. .„ide ivurde mehrfach prämiiert und verkaufen wir nur vom Heff. Gießen, den 1. September 1909. Landivirtschailsrai angetörte Saatfrucht. Zmn Samenwccksel »,t Großh. Kulturinspcttion Gießen. btC'fotöeit'^Ärra?reichI,unter 2iachnahnie ob Z- B.: Back). I in neuen Säcken, die zum Selbstkostenpreis berechnet werden. Buttenverkans. I D»rC^CVt ^Zreis Laickerbach. — Teleptzon 1._________, Donnerstag den 9. d. M., mittags nm 1 Uhr, soll auf dem Faselhofe dahier ein fetter Simmentaler Bulle meistbietend versteigert werben. Großen-Buseck, ben 3. September 1909. Großherzogliche Bürgermeisterei Großen Buseck. 4880 Schwalb.__ ____ ü ft*1 Lrsssnung Samstag, 4-Scpt Giessen, Stein* Garten t« twi 04604 13 ixrt Eros! - Ludwig-Schuhe Luxus-Ausführung M. 15.50 für Dachshunde und Foxterriers Antwerpen tinnij Grduschild ) beste lOtrinL Violetschild Mittel ÄTTICk Cardinalschild) . Separat-Anprobier-Salon für Damen. 0-/. Sabnborlrb6era Keine Deröunfchtng de» Theater» während der Vorstellung. ———— wunderbare Bilder. » ————■ Programm: Mozart- Tob, hervorragender Lunstfilm Im Urwald von Yellowstone, wunderbare Naturaufnahme. < Kein Blenden und Schmerzen der Augen. Spezialität. Brillant weiss umStricken& Häkeln. V» : i $ V. weifd tri Ul V UpM' luits t Gninschild ) Weissschild /Coreum ^8« I <><> gcide >?andlaje 2 «k. M» Psg. frfo. srnrn -iachnobme veri endet Heinrich l »ate'adr k Ocirfum i. <*a. Rt R3» wieder vertäuter bitte Vrri»-. litte su verlangen (fr . K. Schmidts Tanzknrsus beginnt am 11. Cfl. h. Is., abend* 8 Uhr. Gest. Anmeldungen nehme ich von heute an läql'ch in meiner Wohnung Wcststcingafie 81 entgegen. Achtung-voll Karl Schmidt, Tanzlehrer. 'Wo nrt stelle drl Nord. i.-tcrRattonale Tirfr* den Schülern, sowie neuen Anmeldern zur »rnnmte. («OT Kruse. von nachnntloc,« 3 Uhr ad findet zur iZerer der »Itchchdß in unseren Lokalitäten Tanjbclustigung statt, wozu freundlichst emlabe» OBS (Gastwirte Lütke und fliinn. Wissmar <*elroenth* de? «7,rchwe,bleite» kn bet am Sonntaa den 3. nnb KOLOSSEUM GIESSER tBeHierin. M—3K Irir>b«. u» t>Ür nute 2pei«cn uns "ieiiH beitens y tt _ Kirchweihfest in Launshacl auf dem Nchllefplatx em Jllttelwrg. — la aieheter Mibe der LIBlgebihe end dee PbleeefheewalBa * Anlang der Schliefen vormiltagi 8‘/, Uhr. Eintritt für Mitglieder frei. Angehörige i gliedern 20 Pfg. Nichtmitgheder 60 Ptg. Restauration aul dem Schllefplatx. W,ÄarImk L19?otf)f AJ 6lem IJÜinü Bofldampiffr 11 Hausbesitzern hoher Rabatt Tapeten I Rolle von 8 Plg. an. Eleg. Goldtapete von 20 Plg an. 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Sesaember iwi 1 iriitSiritlniti, udiittiii i U|r nl hab 1 Von II bid I Ubr >nfblOeM»ca OetkeEiu. << ininn üSiaribf» flnkma 7*, Ubr r»m:na V ..in 2i. >'■!>! 1 1 ’ 4 D«e „Siebener Zamillenblätter" werden dem ^Anzeiger' viermal wöchentlich beigeleqt, daS „Kreisblati fit öen Kreis Eiehen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Zett» fragen" erscheinen monatlich zweimal. Aerotheater hrung durch die Ha‘ für Lenkballons und! '. [rfi Wenn Sie Ihr Kind gesund, munter und geistig frisch sich entwickeln sehen wollen, so geben Sie ihm Dr. Hommel's Hämatogen. Warnung'. Man verlange ausdrücklich den Namen Dr. Hammel. (D’/a »iß«"». Neue Faktoren, die auf die Börse in stärkerem Maße einwirkten, find nicht in die Erscheinung getreten, die alten Argumente, die bisher von günstigem Einfluß gewesen sind — Vertrauen zur Erhaltung des Friedens, wirtschaftlicher Aufstieg, gute Wellernte und Geldflüssigkeit — erweisen sich aber so zugkräftig, daß sie die Bewegung in Fluß erhallen. Selbst an solchen Tagen, an denen die Spekulation Realisationen vornahm, Hal der Markt seinen festen Unterton nicht eingebüßt, denn das 23er trauen des Publikums ist so festgewurzelt, das; alle Warnungen vor einer zu optimistischen Beurteilung fruchtlos bleiben und dem Markte immer neue Kaufaufträge aus dem Publikum zu- strömen. Dabei gehen die Warnungen vielfach von der Industrie aus. Viele Zweige stehen natürlich erst am Anfang einer Besserung, burd) die starke Depression und die Enttäuschungen, die bisher aus ihnen lasteten, ist ihr Vertrauen so erschüttert worden, daß sie allen Symptomen einer Besserung noch mit Mißtrauen begegnen. Aber von den Leitern unserer großen Hüttenwerke wird zugestanden, daß die Aufträge sich mehren, und nur über die niedrigen Preise werden noch Klagen laut. Erweist sich die Zunahme der Aufträge von Dauer, werden auch die Preise hinausgesetzt und tatsächlich hat man bereits damit den Anfang gemacht. Unserer Eisenindustrie kommt in ihrer Stellung im Weltmärkte ledensalls zu statten, daß man auch in England dazu übergeht, soziale Gesetzgebung zu treiben. Dadurch wird aud; die englische Industrie künftighin mit höheren Produktionskosten rechnen müssen und die deutsche Industrie nicht mehr allein mit der Bürde der Lasten, die ihnen die soziale Fürsorge auferlegte, bepackt sein. Diese Aussichten sür unsere Eisenindustrie geben dem Markt für Montanpapiere trotz der hohen Kurse, die sie schon einnehmen, sesten Halt. Interesse entwickelte sick) auch für die Werte der Süd bahn. Man glaubt, daß die Vcrhand- Milchflammeri und gekochte, frische Pflaumen. Jede Hausfrau beachte dies jetzt. Ttonbamta überall erhältlich ä 60, 30 unb 15 Psg. Rezepte aus jedem Paket. Wegen Aufgkbe des Restegeschästs vollständiger Ausverkauf Gebe sämtliche Sachen zu sehr billigen Preisen ab. Vorrätig find noch .. Reste zu Herren- und Knaben-Anzugen Reste zu Paletots und Capes Reste zu Straßenkleidern, Jacketts u. 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Dienstbotenmangel. Die Dienstbotennot ist wieder recht empfindlich: es kommen im Reichsdurchschnitt aus ic 100 offene Stellen noch nicht einmal 80 Arbeitsuchende. Es darf aber nicht übersehen werden, daß keineswegs alle deutschen Landesteile unter Dienstbotennot leiben. Ein Blick auf Angebot und Nachfrage in den verschiedenen Gegenden lehrt vielmehr, daß vereinzelt sogar ein Ueberangebot cn Dienstmädchen besteht. Männliche Dienstboten gibt es fast allerorts zuviel; einen Ueberfluß an weiblichen Dienstboten weist soeziell der Arbeitsmarkt in Posen, Westsalen, im Rheinland, im Königreich Sachsen und in Elsaß-Lothringen auf. Jn Westfalen ist das Ueberangebot nur unbedeutend, im Rheinland aber beträchtlich. Es kamen hier, soweit die öffentüdien Arbeitsnachweise darüber Auskunft geben, auf je 100 offene Stellen 110 Arbeitsuchende. Auch int Königreich Sachsen besteht ein IN» : bei^'fjein Mt I'1«9 g”6'««"* t zur deiet politische Lagesscbct«. Geheimkonferenzen beim Katholikentag? Während Herr Erzberger, der mit der „Köln. Volksztg." in tfefibe lebt, im „Tag" mit Behagen bartut, baß nach der Rede les Kardinals Kopp auf dem Breslauer Katholikentag Herr Bachem IHne Resormidcen wohl aufgeben müsse, weiß die „Schlef. Volks ?tg." noch einige interessante Neuigkeiten mitzuteilen. „Der Präident und Kardinal Kopp haben,so schreibt das Blatt, „die leitenden Persönlichkeiten des Katholikentages und hervorragende Parlamentarier zu gemeinsamen Konferenzen eingeladen." Im ihrigen erhielt Herr Roeren einen Lorbeerkranz. Freilich nur für seinen Kampf um die öffentliche Sittlichkeit. Reden ließ man ihn nicht. Giehener Anzeiger General-Anzeiger für Gberheffen Sten®@i*®§3äis® Wir eröffnen Montag den v. September, abends i/29 Uhr im Hotel Einhorn Lehrgänge für Stenographie sPttiö 8 Mk.) und Maschinenschreiben «Preis 4 Mk.j für Damen und Herren. Anmeldungen an Herrn iS. Lenz, Wolfstraße 4, ober zu Beginn des Unterrichts erbeten. Lteiloaravlicil-ktscllsAst.Habtlsberger Arbeitsvergebung. Die nachfolgenden Arbeiten zum 'Neubau einer Apotheke in Lollar sollen öffentlich vergeben werden: 1) Erd- und Maurerarbeiten 2) Zimmerarbeiten Kronen zu erwarten sein wird, darum soll sich jetzt aber auch die österreichische Regierung überhaupt mehr die baldige Ordnung her finanziellen Verhältnisse der Geiellschast angelegen fern lassen Deutsche Fonds konnten sich diese Woche leickst bc- seftigen, von fremden Fonds wurden Griechen und Portugiesen besser bezahlt, letztere, trotzdem wieder em recht ungünstiges Budget aufgcftellt worden ist. Bankaktien zogen gier» falls mäßig an, namentlid) die österreichischen Gattungen, auch Schiffahrtsaktien hoben sich etwas. M o n t a n pa pierc, wie fd)on oben erwähnt, meist höher. Von Jndustrie- vapieren stiegen Chemische Albert 30°o, Scheibeanstalt und Ultramarin je 15°,b, Berliner Akkumulatoren und Deutfch Ueber- seeische je 7o,>, auch Peter Gummi gewannen 7o,'o und Preßhefe Bast 11 Wo. Geld hat leicht angezogen, der Herbst fängt an, feine Schatten vorauszuwersen. Zur Erhöhung der PrivatdiSkontoS hat die Tatsache beigettagen, daß die Reichsbank durch daS Reich wieder stärker in Anspruch genommen wurde. Privatdiskonto 21/2°/o. Weniger Fleisch — statt dessen Mondamin Gegr. 1874. zu Giessen Qcerg 'Qtanint. «8a>„ »xK- Albert R iiBai Im Verlag der Ftrbtt'schkil Illiio.-BllGallSIillriK.Kch) Ältersuttg 87 ist soeben erschienen unb durch alle Buch- und Papierhandlungen zu beziehen: Pharus-Plan von Giessen mit wissenswerten Angaben für Einheimische und Fremde. Preis 60 Pfg. ziemlich starkes Ueberangebot: der Andrang bezifferte sich hier im Durchschnitt auf 111 pro je 100 offener Stellen. In Elsaß- Lot bring en erreichte der Andrang sogar eine Höhe von 112,5. Diesen Landesteilen steht nun allerdings eine Reihe anderer gegenüber, in denen die Dienstbotennot sehr empfindlich ist. So kamen z. B. in der Stadt Berlin auf 100 offene Stellen nicht mehr als 48 Arbeitsuchende, in der Provinz Brandenburg mit Ausschluß Berlins sogar nur 37. In der Provinz Sachsen ist .... — —....... ... ~ - der Mangel weit weniger empsindlich, ebenso in Schleswig-Hol- lungen über die Tariferhöhungen in Kurze abgefchlosten fem stein und Hannover. Die Provinz Hessen-Nassau leidet dagegen werden und daraus eine jährliche Mehreinnahme von 8 Mil^ i Foxterriers Iti ton i il im Mittelweg, id des Philosopheawilti mittags 8'/z Ühr. Angehörige von 1J ler 50 Pfg. x Schliefplatz. zu 60 Big. crfl. vMa» bet S Laichen Germania-Dampfturbinen ttnrltpl. Pumpmaschinen Luft-Kompressoren Grosswasserraum- und Zweizylinder Rohoimotor 120 rS. lerlreloog: logeoieurtareaii Gosl. Kienle. Franklurl-Maio. Kronprinzenslr. 17, Fernnl 7121 Carmol- PrakUack« «-Irreal, R.WOLF • 140» tFollirtdi • •• TX :W21 in nur primfl Cualitntcn itcte auf Vatter Emil Lotz .13 Einfache Möbel Verlag von Emil Smd: io Vlg. Vrri»: 40 VI*. 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