Nigiing, Meter "killet« er l-85,2.25, ■«U Meter 1 Meter eter *“ uo bi, 6,50 ” futter'^ 'Keler 35,40,50 Pfj, w, weiss, äMtr. 65, 70 Jzu. weisSjäMtr. 85, 95 3.25 Seltersweg 20. KOMM ««gif*«»™ chsu.Leiigfilch lohne «oi> siaerung. rden aus den berimU.^gl^iefeviri je, 24 Eiche-. 2?me, । MÄdSkÄS «en- Tas/M wird,uM Ä#««$t*'* u unteritritö«1. jjt qenebM 24-Februar ab to j CIIQn)eM Ueberweli'ung ur rderung!! zme an der hiesigen RingkM len. so fordere ich iämtlii , sich mit mir zu Men, k ch nicht im Ltaode sein kok ich, dast der ausgesetzte Prci- nb WS iitzler derEuropMeistersMIW. dasM Korsetts Reformleibchen „JederP-^ Geschw. Aron ÜKorsetten-SganSG<( Selter3*69 ZWxsr sÄ*«s j Swtf rel E^ Nr. 52 , , Drittes Blatt 159. Jahrgang Mittwoch, 3. März 1909 Erscheint tä-Nch mV VuSnahme be5 Sonntag«. Die „Stetzener Lamtltendlätter- werden dem .Anzeiger^ viermal wöchentlich betgelegt, bat „Kretsblfltt (fit den Kreis Liehen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Seit- ftagen4* ertdjctnen monatlich zweimal. Gietzener Anzeiger General-Anzeiger für Gberhefien VkotaVonSb^tS «n> Vertag der Ctöbncfje» UnwersltätS • Buch- und breindruckerei. fft Lange, Dreßen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul» strotze ?. Expedition und Verlag: e^oL Redaktion: L-0112. Te!.-AdruAnzeigerDreben. Deutscher Reichstag. 217. Sitzung, Dienstag, 2. März. Am Tische des Bundesrats: Dernburg, v. Schuck« mann. Präsident Graf Stolberg eröffnet die Sitzung um 2 Uhr. Der Kolonialetat. (Vierter Tag.) Die Beratung wird fortgesetzt beim Etat für Kamerun. Abg. Goller (Fr. Vp.): Ich bitte die Regierung dringend, gegenüber den Ex Pan- sionsbestrebungen der Missionen strengste Neutralität zu bewahren. Man soll jeden nach seiner Fasson selig werden lassen. Den Missionen darf gegenüber dem Mohani- rnedaniSmuS keine einseitige Uniersti'mung gewährt werden. Die Kolonie Kamerun muß nach dem Norden hin genau abge« grenzt werden. Die im Hinterlande mächtigen mohammedanischen Häuptlinge müssen vorsichtig angefaßt werden. Die christlichen Elemente aus dem Kreise der Schwarzen sind nicht immer die besten. (Widerspruch im Zentr.) Die Leute drängen sich meist nicht aus Glaubensfreudigkeit, sondern aus Berech« nvng zur Taufe. Darum dürfen diese Neu-Christen nicht bevorzugt werden, sonst werden Lüge und Heuchelei noch weiter gefordert. (Beifall links.) Erfreulich ist, daß daS Eisenbahnnetz tn Kamerun nun auf feste wirt- schaftliche Grundlagen gestellt ist. Auch der Wegebau macht gute Fortschritte. Bei der Versetzung der Beamten sollte eine mildere Praxis Platz greifen. Schließlich möchte ich mich noch eine- Verwandten deS Menschengeschlechts an. nehmen, de§ Gorilla, der in Kamerun noch hier und dort vorkommt. Der Herzog von Mecklenburg bat auf seiner letzten Expedition einen Gorilla erlegt, ein katholischer Pater ain selben Tage gleich zwei. Wenn der Pater auch keine verwandtschaftlichen Gefühle für den Gorilla haben mag, so hätte er doch aber am Aussterben dieser Art im Interesse der Wissenschaft nicht mit. wirken sollen. Abg. Erzbergcr (Zentr.): Auf die verwandtschaftlichen Verhältnisse zwischen Herrn Goller und dem Gorilla gehe ich nicht ein. Ich stehe beiden gleich fern und überlasse Herrn Goller die Freude an dieser Verwandtschaft gern allein. Seine Angriffe auf die Missionen weise ich zurück. Es ist recht sonderbar, daß immer ä so und so viele freisinnige Redner auftreten, wenn von der reitung des Christentums in den Kolonien gesprochen wird. (Sehr richtig! im Zentr.) Wir treiben unsere Kolonialpolitik nicht lediglich auS nationalen, sondern auch aus religiösen Gründen. Staatssekretär Dornburg: In der Frage der Missionen sind wir durch internationale Vereinbarungen gebunden. Nach der Kongoakte ist die Freiheit aller Kulte gewährleistet. Diese freie Ausübung der Religion ist durch das deutsche Schutzgebietgesetz bestätigt worden. Tie Missionen unterliegen also keinen gesetzlichen Beschränkungen. Nichtsdestoweniger haben wir und immer mit den Missionen dahin verständigt, daß sie ihre Tätigkeit nach gefährlichen Gebieten erst dann verlegten, wenn die notigen Schutzmatzregeln getroffen waren. Diese Regelung entspricht wobl allen berechtigten Wünschen. Ich möchte noch den Wunsch äußern, daß die Missionen möglichst darauf binarbeiten, sich gegenseitig keine Konkurrenz zu machen, daß sie territoriale Vereinbarungen über ihren Wirkungskreis treffen. Es sind schon solche Bestrebungen im Gange. Irgendwelche Abmachungen sind aber noch nicht getroffen worden. Auch wir halten die Christianisierung der Kolonien für ein erstrebenswertes Ziel. Am besten wird es aber gefördert werden, wenn die Missionen gegenseitig im Frieden leben. Dann ist hier ein*’ gewisse Tierart in Schutz genommen worden. Ich verweise darauf, daß nach einer Verordnung des Gouverneurs die Jagd auf Gorillas bis auf weiteres verboten ist. Nur zu wissenschaftlichen Zwecken können diese Tiere nach vorher eingeholter Erlaubnis beim Gouverneur erlegt werden. Damit schließt die Diskussion, der Etat für Kamerun wird erledigt. Es folgt der Etat für Togo. Abg. Lededour (Soz.)r Wir wünschen, daß die in Ostafrika geltenden Bestimmungen über den Plantagenbau auch für Togo Geltung erlangen. Es muß ein Anbauzwang eingeführt werden, damit der ungesunden Landspekulation der großen Gesellschaften entgegengewirkt wird. Jetzt läßt die Togogesellschast das meiste Land brach liegen und spekuliert auf die Erhöhung der Landpreise infolge von Eisenbahnbauten usw. Staatssekretär Dernburg: Diese Frage hat den Reichstag schon seit einer Reibe von Jahren beschäftigt. ES ist eine Kommission von der Regierung eingesetzt worden, die die Verhältnisse in Togo regeln soll. Besonders wurde festgestellt, welche Gebiete als Eingeborenenland und welche als Kronland anzusehen sind. Die Kommission hat ihre Tätigkeit beendet und den Besitzstand der Togogesellschaft fest- gestellt. Gegen das Ergebnis sind aber viele Klagen beim Bezirksgericht in Lome eingereicht worden. Diese Klagen unterliegen setzt der richterlichen Beurteilung. In einer Landschaft sind noch feine Entscheidungen getroffen worden, weil dort die Schlafkrankheit herrscht, und weil man es daher vermeiden wollte, größere Versammlungen von Eingeborenen zusammenzuberufen. Nun ist noch weiter die Frage aufgeworfen worden, ob das Land der Togogesellschaft wirklich früher den Eingeborenen gehört hat, oder ob es als Kronland anzusehen ist. Vom Gouverneur ist auch eine Verfügung erlassen worden, wonach der Verkauf von ehemaligem Kron land nur mit seiner Genehmigung erfolgen darf. Dadurch wird jede Spekulation unterbunden. Es wird noch darüber -mtsckieden werden, wieviel Land die Togogesellschaft von dem ihr verbleibenden Besitze noch abzutreten hat infolge der jetzigen Mehrbewertung, die auf die Bahnbauten des Fiskus zurückzuführen ist. Die Einführung dieses Betriebszwan- g e s für das Land kann ich nicht in Aussicht stellen. Eine Art Be- triebszwang besteht bereits, weiter können wir aber nicht gehen, weil wir sonst die Leute entschädigen müßten. Abg. Lededour (Soz.): Hoffentlich wird man nicht etwa den Eingeborenen noch weiter Land wegnehmen, unter der Behauptung, es sei Kronland. Der Detriebszwang sollte eingeführt werden. Staatssekretär Dernburg: Das Land, tvelches im Besitz von Eingeborenen war, kann niemals Kronland sein. Um Kronland handelt es sich nur, wenn feine anderen Besihrechte geltend gemacht werden. Dem Wunsch des Abg. Ledebour kann nicht entsprochen werden, es muß bei dieser Sache mich auf die Wirkungen in der Heimat Rücksicht genommen werden. Der Etat für Togo wird genehmigt. Eine Petition des früheren Kolonialbeamten Wistuba über die bet der Kolonialverwaltung angeblich herrschenden Mißstände wird als Material überwiesen. ES folgt der Etat für Südwestafrika. Abg. Seniler (Natl.): Südwestafrika ist bisher unser Schmerzenskind gewesen. Es hat seit einiger Zeit einen neuen Gouverneur erhalten. ES wäre aber verfrüht, dessen Politik zu loben oder 5U tadeln, es empfiehlt sich vielmehr eine weise Zurückhaltung, beim es fehlen uns noch alle Grundlagen für eine vernünftige Kritik. Es widerspricht aber auch allen kolonialen Erfahrungen, wenn man annehmen wollte, daß ein persönlich, r Einfluß, und sei er auch der stärkste, in ein ober zwei Jahren die Verhältnisse völlig umgestalten kann. Tie unprfreulichen Erscheinungen der vergangenen Zeit werden auch in den nächsten Jahren noch wiederkehren. Natürlich kann dieser oder jener Fehler beseitigt werden. Ich habe den Eindruck, daß man sowohl mit der Kritik wie mit dem Lobe gegenüber dem neuen Regime etwas s ch n e I l bei der Hand war. Wir haben in jungen Kolonialjahren bereits schwere Erfahrungen gemacht, mit Kriegen, Aufständ n und Mängeln in der Verwaltung. Darum müssen wir unierc ganze Aufmerksamkeit darauf richten, diese Mängel zu beseitigen. Wir haben alle Ursache, auf die früheren Fehler hinzuwenen, damit wir Kriege vermeiden. Wir hatten tüchtige Gouvenieure in Südwest, wie den Herrn von Leutwein; wir haben das Land mit deutschen Kolonisten besetzt, Händler hereingeruien, große Landkonzessionen verschleudert und uns nur die Pflichten zurück» behalten. Wir stehen nun nicht mehr vor der Aufgabe, schnell große Erfolge zu erzielen, sondern vor der, alte F e h l e r wieder gutzu machen. (Sehr wahr!) Ich habe die Verhältnisse in Südwestafrika aus eigener Anschauung kennen gelernt und bin nach meiner Rückkehr lebhaft für eine Dahn nach KeetmanShoop eingetreten. Hätten wir die Bahn früher schon gehabt, so hatten wir den Menschen und Pferde zerstörenden Krieg nicht gehabt. Ich meine aber, daß der Krieg unter den damaligem Verhältnissen gar nicht anders hätte geführt werden können, und was die Meinungsverschiedenheit zwischen dem Staatssekretär und dem General v. Trotha au» langt, so meine ich, den Staatssekretär so verstanden zu haben, daß er nur die Tatsache beklagt hat, daß so viel Blut fließen mußte. Ter Krieg hat uns viele Millionen gekostet, ohne baß ein wirtschaftlicher Gewinn dabei herausgekommen ist. Es wäre sicherlich ganz anders gekommen, wenn wir die Dahn gehabt hätten. Mit Freude habe ich daher im Vorjahre d i e arosic Kolonial bahn Vorlage von 150 - Millionen begrüßt. Südwestafrika, unser Schmerzenskind, bekam dabei leider nur die kleine Militärbahn, die geboren war aus der Not unserer Krieger im Süden. Auch in diesem Etat werden für Südw^st- afrika keine neuen Bahnen verlangt. Freilich werden noch immer an Schutztruppen 2431 Mann gefordert. Ich habe als Referent der Kommission den Versuch gemacht, wenigstens die 431 Mann zu streichen. Hierdurch würden ungefähr zwei Millionen erspart werden. Aber kaum hatte icb diesen Antraa gestellt, da habe ich mich schon entschließen müssen, ihn zurückzuziehen. Warums Weil keine geringere Autorität als die des anwesenden Oberst Ic-utnant v. Estorfs für die volle Bewilligung der geforderten Zahl eintrat. Oberstleutnant v. Estorfs, dem wir nur alle dankbar fein können (Lebhafte Zustimmung), erklärte, daß er die Verantwortung für die Kürzung nicht übernehmen könnte. Angesichts dieser Autorität ließ ich den Antrag fallen. (Sehr gut! rechts.) In dankenswerter Objektivität hat der Staatssekretär diesem Offizier in der Kommission gestattet, uns seine eigene Meinung zu sagen und was war ihr Ergebnis: Ja, wäre die Bahn heute fertig, bann würde ick ohne Bedenken auf die 431 Mann verzichten können. Jeder Mann der Schutztruppe kostet daS Reich 5100 Mk. Wir hatten also schon diesen Etat um 2,1 Millionen entlasten können. Oberstleutnant v. Estorfs ist aber noch einen erheblichen Schritt weitergegangen. Er hat uns erklärt und bargelegt, baß er trotz und mit der gegenwärtig unverkürzten Truppe auch noch nicht die Verantwortung für bie bauernbe Aufrechterhaltung der Ruhe tragen könne, wenn die Bahn nickt gebaut wird. Und da will ich mit Genugtuung wenigstens konstatieren, daß am Schluß der Beratung in der Budgetkommission der Staatssekretär uns die Bahn wenigstens in einige, baldige Aussicht gestellt hat. Der Staatssekretär schüttelt den Kopf. Nun, dann will ich umso stärker hier die Forderung aufstellen und die Verantwortung betonen. Ick hoffe, es wird nicht beim Kopfschütteln des Staatssekretärs bleiben. Auch in der Obambofrage wird er hoffentlich seine jetzige Meinung revidieren. In der Budgetkommifsion hat er eine Aenderung seiner bisherigen Ovambo- politik proklamiert. Zwischen den verbündeten Regierungen und der Budgetkommission hat auf gründ der Kommissionsbeschlüsse bisher eine Verständigung darüber bestanden, daß wir daS Ovambagebiet geschlossen halten wollen Der Staatssekretär hat uns gesagt, es sei das jetzt auch nock res integra. Er wolle sich aber des Einverständnisses der Budgetkommission versichern, daß ein Resident in bas Land gesetzt werde. Ich habe als Referent sofort eine absolut gegenteilige Resolution eingebracht, um der Kommission die Augen zu schärfen. Der Resident bedeutet die otsizielle Macht des Deutschen Reiches, die deutsche Flagge. Es gibt ein schönes altes lübisches Wort: Die Flagge hissen ist leichter, als sie in Ehren wieder herunterzuziehen. Man hat uns gesagt: die Grenze muß geschützt werden; die Ovambo, die von ihren Häuptlingen als Sklaven nach dem Süden geschickt werden, um Arbeit zu suchen, müssen geschützt werden; das sei Ausgabe deS Residenten. Aber auf ausdrückliche Frage hat der Staatssekretär erklärt. Ja, Krieg will ich nicht haben! Ja, aber wenn der Resident erfdilagcn wirb? Ja, Krieg wird nicht gemacht! Mir ist dieser Gcdankengang deS Staatssekretärs nickt ganz klar. Ich bin der Meinung, wo ein Resident von Deutschland hingeschickt wird, muß er geschlitzt werden. Wenn er dort nickts zu sagen hat, bann ist er überflüssig. Unmittelbar dort in der Nahe ist bie portugiesische Grenze, mit den Gefahren von den räuberischen Banden, die dort Jagdzüge veranstalten. Der Gedanke, die Ovambo gegen bie Kapitäne zu schützen, ist gewiß sympathisch. Aber wir haben noch mehr Veranlassung, dafür zu sorgen, daß wir nickt unsere eigenen Leute in Gefahr bringen, indem wir dort den Residenten als eine Art Gewerbeinspektor belassen. Das mag man vielleicht später tun aber nicht ohne die Macht, unsere Wünsche auch durchzusetzen, bann gehe man vor, aber nicht mit Residenten, nickt mit Stationen, nicht mit Expeditionen, sondern mit Eisenbahnen. Denn gibt es dort Krieg, ober eine Expedition, dann haben wir noch einen anderen unsichtbaren Feind, daS Fieber, ohne Etappen, ohne Relais, ohne alles, was die moderne Kriegsführung mit sich bringt. Die Eisenbahn ist daS alleinige und ausschließliche Mittel, dieses Gebiet friedlich zu erschließen. Und nun die Mängel der Verwaltung. In erftcr Linie kein dauernder Wechsel in den Bezirksämtern. Der Gouverneur hat bett richtigen Grundsatz proklamiert, er wolle die Beamten in den Kolonien nicht mit alleiniger Rücksicht auf die Mimische Vorbildung auswählen. Ich gehe weiter, hat man uen richtigen Mann, bann möge man ihn zu halten suchen und nicht nach Schablone F verfahren. Und nicht,von der Zentralstelle, sondern vor allem draußen Gehaltsaufbesserungen, Titel, Auszeichnungen, Orden. Auch auf diesem Gebiete haben toir alte Fehler gut zu machen, wo ber Bureaukrcrtismus zu sehr gehaust hat. , ,, ., . Nun zu der großen Verwaltungskran khett tnr Lande, zur Ju sti z. ES ist ja kaum zu glauben, was unS da amtlich mitgeteitt wird, daß an den paar Gerichtsstellen der Kolonie über 20 000 Prozesse schweben, 4 Prozesse aus jeden Farmer. (Hört! Hört!) Die Polizisten werden im wesentlichen beschäftigt mit den Zustellungen für die Herren Farmer. Und da hat man unS gesagt, als man von uns die Bewilligung einer Polizeitruppe verlangte: wir brauchen sie gegen landflücktiges Volk. ES ist nicht Aufgabe der Polizisten, Gerichtsvollzieher zu spielen. Der Fehler liegt in der völlig unverständlichen Anwendung der Konsulargerichtsbarkeit in btcicr Kolonie. Es muß ein neues Prozeßrecht geschaffen werden. Tas formale Gerichtsverfahren sollte so einfach und io scknell wie möglich sein und zwar unter stärkster Heranziehung der Laien, und die Kosten der Prozesse mühte man den Prozeß- Hanseln selbst auferfcgen. Und nun die heute Südwest beherrschende Frage der Dia- mantenfunbe. Wie ist das Interesse des Reiches und ber Kolonie zu wghren? Tie Details der Ausführungen des Staatssekretärs in der Kommission entziehen sich zum Teil noch der öffentlichen Erörterung. Ein Urteil wäre noch verfrüht, wie Die Ziele zu erreichen sind. Ter Eigentumsbegriff hat in 1 einer Starrheit immer mehr verloren; gegenüber dem Interesse des Einzelnen setzt sich das Interesse der Gesamtheit immer mehr durch. Diese Rechtsentwicklung muß auch gegenüber den Dia- mantenfunben nachdrücklich festgehalten und weiter ausgebildet werden. Ich befürworte nicht etwa beliebige Ausfuhrzölle, wie sie jetzt auch auf bie Diamanten gelegt werden; es wäre vielleicht nicht klug, andern Nationen das Beispiel zu geben, Ausfuhrzolls auf bie Produkte beS Landes zu legen. Aber bei den Diamanten liegt es anders als beim Kupfer und dem sonstigen Minenbau in Südwest. Denn sie werden nicht durch mühevolle Arbeit und durch kostspieliges Risiko ber Unternehmer gewonnen. Sie liegen offen zutage für den Zugriff eines jeden, ber sich zuerst den Schürf;chein geholt hat; fast ohne Risiko, fast ohne Arbeit, ein Ergebnis des Zufalls. Da muß die Nechtsbildung sich den Tatsachen auschließen und ergänzt werden. ES muß versucht werden, die schweren Kosten, die das Reich in der Kolonie hat, allmählich wieder einzuholen, zum mindesten die Kosten ber Pazi* fizierung deS Landes. Und es wird auch nicht unsinnig fein, diese Schätze der wirtschaftlichen Entwicklung der Kolonie im allgemeinen nutzbar zu machen. Dann muß freilich das entspreckend gestaltete Recht den Privaten auch unbedingt gewährleistet werden, und die Verwaltung muß auch den Schein vermeiden, als ob sie irgend ein Konzern in der Heimat besonders begünstigt. Gleiches Recht für jede heimische Industrie und jedes heimische Kapital, bas sich'dort betätigt. Und nun eines zum Schluß, worin die öffentliche Meinung dringend ihr Recht verlangt. Ter Etat enthält einen Posten von 10 000 Mark zu den Vorarbeiten Zur Errichtung eines Denkmals zu Ehren der in Südwestafrika gefallenen Krieger und Offiziere. Ter Reichstag hat dieses Denkmal als vornehme Pflicht dem Reick Vorbehalten. Schon längst ist das Komitee in Tätigkeit getreten. Nunc est agendum. Möge die deutsche Künstlerschast zeigen, was sie leisten kann: an Innigkeit der Auffassung für die, die dort gelitten haben und gestorben sind; nicht zum wenigsten auch ohne Ruhmredigkeit, für die kein Raum ist. Zwei Vorbilder gibt es bereits in dieser Richtung: das deutsche Generalstabswerk und daS Buch von Gustav Frenssen: Peter MoorS Fahrt nach Südwest. Mögen sich Künstler finden, die ans der gleichen tiefen Beherrschung des dort vorhandenen Stoffes, sei es irgendwo an der Unterelbe, ober, wenn cs sein muß, irgend wo hier in Berlin, hier in ber Nähe dieses Hauses, unserem Volke viel mehr als es bisher ber Fall gewesen ist, die Augen öffnen über das, was seinerzeit die deutsche Schuhtruppe in Südwestafrika geleistet hat. (Lebhafter Beifall.) Staatssekretär Dernburg: Ich frage Herrn Dr. Seniler: mit tvelchen Empfindungen wäre es hier ausgenommen worden, wenn ich in einer Zeit, wo ber ganze deutsche Reichstag und die ganze Nation kämpft um eine Sanierung der Neichsfinanzen, mit nicht vollständig gut begründeten Unterlagen einen Bahnbau vorgelegt hätte, der jedenfalls mehrere Millionen zunächst beanspruchte. Ich glaube, m e i n e P o l i- tik, es mir lieber abringen zu lassen, ist richtiger, als mit den Dingen selbst zu kommen. Gewiß müssen die Kolonien erschlossen werden, auch bie militärische Okkupation darf nicht verringert werden. Es muß aber nicht alles auf einmal gemacht werden. Eine Kolonie kann man nicht in ein paar Jahren aufschließen. Auch mit den Kolonialbahnen haben wir noch nicht viel Erfahrungen. Tr. Sem-, lcr hat geraten, mit dem Lob und mit dem Tadel vorsichtig zu sein. Dieselbe Vorsicht müssen wir auch beim Bahnbau zeigen. Darum habe ich ein Programm in dieser Hinsicht ausgestellt. Ich werde dem Reichstage zur rechten Zeit neue Bahnen Vorschlägen, wenn Die Gesamtinteressen es verlangen, selbst wenn nur eine ganz mäßige Verzinsung in Aussicht steht. Ein Privatmann würde dagegen nur Bahnen bauen, die sich sicher rentieren, namentlich wenn sie teures Geld verschlungen haben. Tie von Dr. Seniler gewünschte Bahn, die von Keetmanshoop weiter führen soll, hätte vor 1908 gar nicht gebaut werden können, denn erst im Juli 1908 ist der erste Zug nach Keetmanshoop gekommen. Ich will nicht etwa sagen, daß ick mich prinzipiell in irgend welcher Differenz mit Dr. Semler bezüglich ber Nützlichkeit des Bahn- b a u e § befinde, ick befinde mich nur insofern in Differenzen mit ihm, wenn er glaubt, daß wir mehr Tiligentiam prästicren müssen. Unsere Pflicht ist es, vorsichtig und abtoägenb zu fein, nicht allein im Interesse des Schutzgebietes, sondern auch im Interesse der Heimat. Damit wir den erfreulichen frischen Zug in unserer Kolonialbewegung in der Heimat auch weiter aufrecht erhalten. Wir werden die Bahnen fordern, sobald es notig ist. Dieser Zeitpunkt ist vielleicht näher herangerückt, als angenommen wird. 'Run ist mich ans die Kriegführung in Sü dwe st bin- gewiesen worden und darauf, hdfc ich ani die böten 3FJgm und die befonLerrn VachäHnisse de» Lande» hntfleatefen bade. Um tue nrtßtorifdif Geile des Aeld-uae- har^-lr ,S sitz dabei nicht, ior- zent um bte tolcniflürirtidiG/tlilji. .sich habe nur kern Urteil über die militari fd>e Seite erlaubt, so unbescheiden bin ich nicht. habe überhaupt keine Jtritif über die militari scken Maßnahmen gemocht. Zch ! *'c r. r rtn< D-rftell:ng der Vorgefundenen Lage gegeben 7'ck dabe die perfönlrchen Leisturigen de» C*neroU von Trotha und Ue Zapferfeit ter Zvagpcii m feiner Seife in Zweifel gezogen. Ich erinnere voran, daß bereit» tm Dezember 190« der Reichskanzler ,^ürt B.ilow Ite Tapferkeit der Znippen und ihrer »führer anerkannt bat Ich kann nur olle» 'mterschreioen oa» er damale gesagt bar. 7ick kibe aber bei mei net wirtschaftlichen und vrogramnia/i, hcn ZcrücBimg der Tinge nicht daraus verzichten fomrri. auf die Schaden brnzoweisen. btc der An eg dem Lande gebracht har Der Krieg ist kein Selbstzweck. Sv verfolgt politische Zwecke Ta» Ziel befrimmt aber nicht die Ariegflcih’na. sondern die t^esamtpolitil. Sie würde Europa .heute auSseben. wenn nicht innrer die Politiker den Sira- tegen in die 1Ä r m c gefallen waren? Kolonialkriege haben mm da» Eigentümliche, daß bet Weihe nicht nur seine eigenen Opfer zu tragen hat. sondern auch den Schoden, den er an Menschen und Äut.Tn seinem (Segnet zufügt. Daher ist jeder ftolo- nialkneg, da in ihm keine ethischen Werte Au gewinnen sind, ein Wirt sieh aftlichc» U n n I ü ton es bei den Ctngc. borenen mit bcrnwgeirJüfcn Leuten ZU tun haben. In Togo i|'i jetzt ein 'JtcdM oft reit gegen einen Eingeborenen wegen einer Summe non 80 000 Mark im Gange. Nach unserer Verichtsver- fassung muß diese Sache bei dem Bezirksamt auögetragen werden. Sic Irinnen sich also bntfen. in h)dd)cm Widerstreit diese Oe* zirksamtslcute. die vielfach sich aus den Reihen bet jungen Offiziere rekrutieren, kommen können. Dir planen deüi)alb, um auch den Eingeborenen möglichsten Schuß zu scl)affcn, für Baga- teil fall'en das summarische Verfahren einzufnh- um. für Samen aber, die darüber lsinauSgchcn, ein ordnungsmäßiges Äerichteverfahven zu schaffen. Die gegenwärtige toc» richispi>ixid. ivmmch Eingelwrene nicht i-ercibißt werden dürfen, halte ich nickst für zweckinäßig. E<- geschieht die-?, um die Eingeborenen vor eilten Meineid zu schützen. Allein wir könnten ganz gut eine Jotmel ausftellen, wonach der Eingeborene sich üct- pflichtet, die reine Wahrheit zu sagen unj> nichts zu vcrsckIvcigen. Yludi eine Anzahl anderer Dinge wollen wir in die Novelle hinein wravixilen, inLbesondcre die stärkere Oeraitziehung des yaieiwlcment» naa, englischer Sri zur Durchführung bringen. Sud) muß eine dritte Anstmiz geschaffen i»erben, und zwar in Deutschland, etwa rin besonderer GerickstShof, dcr aus «otrHidj laÄberüdiibigcn Leuten zusammen: fc'^. tjr. Das alles steht auf 'unserem Programm, aber natürlich läßt sich das nicht aus dem Handgelenk heraus machen. Ter Stckaisfekretar erörtert im An. ichluß daran den geüerr von Dr. Ablaß besprochenen ^oE tzrhlandt. ^cnnaliftifia als der Abg. Ablaß kann man nicht fein. Die Ber- waltung stebt auf dem Eimdvunkr. daß die Richter zu recht bestellt sind, unb dabei muß ich bleiben. Denn wir in Sntwestalrika keine eiatsmähigen CRubter haben, so liegt da» daran, daß wir eben die geeigneten Leute nicht bekommen. Bezüglich der Dramantenfunde gebe ich Herrn Sentier zu, taV> ein staatlicher Interesse versiegt, aber em erworbene- Bergwerksrecht zu beschneiten, weil biraii S großer Nutzen für die ^«lamtbrit gezogen werden kann, ba» ist nicht mehr sozial, ta» ist schon mehr sozialisttfa». Dch Halle den Stieg für richtig, den wir geganaen sind, indem wir nach Maßgabe der LeiftungL»i!'.:k auch im sckut;geb,e: ziemlich schützte». Dir trifinr c.t: nxf: welchen Lohn sie .-rhalt.: T :um soll bei Beamte etmaige Beschwerbe« über di- Arbeitgeber entgegen- nehmen damit wir Nissen, .rie bi? teure he bar teil irecbtr.. ?ch bleibe bei cnv. mc» ich tac;t tm Qteuyem«mrnterate gesagt bebe: I ck führe keinen tfrieg gegen bie Ctsnbol^wnl st« werden im# inckt an/rrrtfen. 'uck einen- beschickten .He mann ar werd -' sie nützt» Tun. ar uirrradx ' f Verhältnisse sehr genau i:ub gebe nur mit größter Äorsich: Heran. ituck beim 3ab:; ba sollte man w.ekr auf die ci’.aatn au» den Ko! on . en Hören. Ick Lu: r ßerorSentlnb erteeuf wenn Sie «ti: reck: v el Bahnen Sioen r .'lle-i. aber die ci"iscn kann bie Kolonie nickt tragen. Am behm wäre el. nxnu sie übet den Ba nbait erst immer den Gouvernementdrat Lyren trÜTbem. E: wäre: Ihnen gern sagen, loo die Baan am noiwerSigücn ist. -ann würde:', fick auck die 2'ute tr den Kolonien ihrer anaehwen. wenn eS einmal sckleckt um fie siebt, nrüber wat el ein alte» Gtcden- pierd, : ib tie Beamte i daufitz ihre Stellung oeckselten. Ta» "i fetz: nickt mehr der ,1 »ll. Se t m< ;ur Täligkett vcm -J-re Iw*» an haben nur drei Beamte ihre Stellung gewcckic'.i 3xfc »Ite die Ltejirteamtmäunec io lange, tni* mögl-ck. :n ihrer SicLur.g. E» ist oaer austerorbentlick schwer, tüchtig' Leute in ter Kolon.te feftzuhaUen. Dabei kann :ck der Vr.-sie und dem R.m itoge eine gewissen Vorwurf nicht ersparen. Biele tücknge Beamte haben btc einfach erklärt: Sic gehen nicht noch Südwest, weil ttu: bei der geringürrr Kleinigkeit gleich immer im «rickltagr and : n ber Presse an den 'Stanger gestellt werden. Erc erschtreren un» die Verwaltung ungeheuer, wenn sie jeden .lnlaß zu einer Beschwerde gleich au»g:cbig benutzen. Vir wollen drch nur das Be-tc der Kolonie. S. ut jemand da» U.^läck hcL al» VermaltungdLcamtcc oder als IÄübtet einem nervösen. Menschen gegen übersteht, der 66 Seiten Beschwerdesit rnr cinrt;±L dann wird er bei dem geringsten Bersehen hier gleich gebrand- morki. Einige Beamte lehnten di« Berusuaa ..ock Südwest mir der Degiür.Litng ab, i h r guter Ruf fei ihnen zu schade. (Horil hört!) Wir sind doch alle sterbliche Mensck::'. auch einem Richter kann einmal ein Versehen unterlaufen.-Kein Beamter ist fo großen 'dugriffen aulgefeyt, al» kt tm Schutz- gebiete. Da» muß ich ehrlich erflären. Nun ist un» mangel. 0 a f t e Rechtspflege voraeworfen worden. Sowß sie in erster Linie dem Qberourgermeisici. Ksilz zuschiebe". lBetioll.^ Da.' dao kommunale Wasil recht anlangt, darüber haben ganz einfach die Kommunen ftlbst zu Ivttnnnic:: die einen werden sagen, wir lvübken geheim, die anberen nicht: lv»c kümmern ur» nicht darum. Ebenso haben sie vollkommen freie Hand u bfxug auf die Steuern. 'Jfber ich will Ihnen gern bie ^orschl.Tge bt.' Herrn Erzberger unterbreiten Eine Kreditverordnung für bic Cuambo» ist gar nicht nötig: cd ist setzt im ganzen Sckntz. gebier nickt mehr möglich, daß auf Gttmd von Darlrhen. von Kreditgeschäften ein Eingeborener verklaat wird; biefe Verordnung habe ich erlassen Wir können natürlich früher entstandene Verpflichtungen nicht ganz bei Seite schieben; aber ich Lin doch picht nach Südivestafrika gegangen al» Exekutor für di.- Eingeborener. (Heiterkeit.) Go vermessen l in im nicht, daß i. j die 9 h f n verboten habe wischen Schioai ; e n unb Weihen; sie werden nur nicht eingetragen. Tie Herren Tunionatc trauet: |a auch nickt mehr; auf diese Weise werden diese E>en immer inert eingeschränkt. Im übrigen wird ejtzt eine große lltetsse Ehe,, zwischen Deutschen geschlossen: ei» ganz vorzügliche», hübsche» und nette» Matena! von deut sitzen 'Müdcken te-mtrt zu und herüber. (Große Heiterkeit und Beifall.} Tie Ber! tni ic‘ietu sich auch in dieser Beziehung sehr lebhaft. <'SeifoU ; Tie Land- kommission wird, das bat dec Staatssekretär ja jd#ou er Hart, in ber nächsten Zeit zusammenlreren. Nun noch ein Wort an Herrn Robte Er scheint sehr große organisatorische Talente zu haben. (Große Heiterkeit.) Er hat wirklich sehr toicbtiflc unb iniereffantc Sackr-n angeregt; ich habe nur nicht den Mut, diese (Lachen in Snowest vorznlragen (Heiterkeit), oaher möchte ich S>crrn Noske bitten, daß er mit mit rauSfommt. ^Großc Heiterkeit.) Nein wirklich, das wate sehr gut; wenn er die Rede, die und) gestern hier sehr interessiert hat» in Swakopmuud und Wrndhuk i in Bürgerverrn hält, unb wenn » nut abgeb:, bann werde ich der Sache aähcr treten. (Große -Heiterkeit, kb^tftcr Beifall.) •Ibg. Dr. oft (Kreik. vp.) unb S»oat»sekrrlar Icmbnte erörtern nocku > bt.i Fall Fehlondt Ter Gbtotsfrfretät de. merkt, der Abe lblaß fordere ihn zur Rechieverletzung auf. Weiterbern >g Mittwoch 2 Uhr. Außerdem Postctat unb Fernsprec . u ü h t c tu Schluß 6".s L ■ (Eine Wohltat Ein 10 Psg.-Paket reicht für etwa 20 Tassen! Nur echt in geschlossenen Paketen mit Bild des Pfarrer Kneipp BY, Gegründet 1832 »uen-Riae IS Giessener Pieris-Lose i Mk. 1 für jeden, der angestrengt arbeitet, ist ein gesundes Hausgetränk. Kathreiners Malzkaffee ist bekömmlich, von würzig kräftigem Wohlgeschmack und kostet wenig. Gießen, den 2. März UKA Stadl. ZiefbauantL 2' rnubad) Vergebung von Sauarbeiten. Die für bie 6:txiuung cmeü Lckulstause» nebst Abork- qcväude, Vinsriedigung und Straßcuanlagc in Eber« ßkadt ersorderlichcn Ärbeitcn und Lieferungen wie: Erd- u. 'Dlaurer*. Steinmetz-. Zimmer-, Dachdecker-, Spengler-, Schlosser-, Glaser-, Schreiner-, LZeiß- binber-, Topozicrarbeiten, Eisen- u. Rohrenlieferung, Rohrleger- u. Ehaussierung-ardeiten, sowie Slalerial» liefcrung sollen im Wege öffentlichen Angebots vergeben werben. Tie AngebotSimterlagen liegen auf dem Büro de« Unterzeichneten, Zimmer Nr. 18, während den Diensislunden zur Einsicht der Znteressenten offen. Angebote mn entsprechender Aufschrift versehon sind verschlossen unb portofrei Ute spätestens Orchesterverein Giessen. Sarg-Lager Metall-, Holz- und Verbrennungs-Särge. Uebernahnie von BeMattangen Dich hier und au«*v irto. Karl Zimmermann Schreine rmeiater Vergebung non Maurer- ddü Äsphaltarbeilea Tw Maurcr und ÄODäaitorbeiten für die Ni ubo-eingunn der Bürgerlwige ui der ,>raneiuricr Straße zwecken Wcsi Anlage und ^berlre''ilcdrnEi'enliahn lullen Mittwoch den 17. Marz d. 3#., vormittag» 10 Uhr Üssenntlick vergeben werden. Arveusdelchrewunflen unb Bedingungen liegen während der Tienikiiundcn bei uns zur Einsiau offen. Lngetzosc aut Vordruck, bei ba'tlbii eibaklidi. und ivatcittne biO 3um oorgcnannren Seit« vunli verschlossen unb mu cnUorechender 2Uiifttmh verfe-en an uns einzureichen. — ZufchlagSfrin 3 LZochen. «itiwoch, den 10. Mär; I. 3., nachmittags 2 Uhr auf (Äroßh. Bürgermeisterei irberfiaDt emzureichen, ivosetblt die Erüssnnng in ^rgeumQrt etwa erschienener Bewerbern erfolgt. Freie Wahl unter den Bewerdcm blntt pordeholkesi. Gießen, am 23. Februar 19U9. Der Großh. Kreiedaninspcktor bco Kreises Gießen. BM/e 2- V.: Kalb fletsch. ssiid in allen durch Plakate kenntlichen Utefdhiiicn unb bei den de- konnten Voic tterlauftr au< dem Lande zu haben. ———— Ziehung : 1. April d. Je. -..... Hauvm?wiunc: 3 Vhnipauncr, |o Vierde unb Sohlen, 5tib uiaid.iuru, itzadrrädcr, llürcn :c. 8tlcriM>crtlicb Oiidjnrb Pttchaktcr in Gicucn Taiclbft Audi ll Loie kür Mk. 10.—. uflr Liste unb tV»ich ck Muntdaus Kirchenvintz. lN