Erstes Blatt 15S. Jahrgang Siebener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhefsen erstes Blatt ISS.Jahrgang Mittwoch SS. Dezember 1809 jiwidct® zweimal monall. Land- " W M . V M W E2 M _ 83 «Lr Sh H ZeUenpceiS: lokal 15P|^ wirtschaftliche Seiifragen W' E W B W Q (gk £1 VW 3V °^wärw 20 Wenntq. Fernsprech - Anschlüsse: £1 &jr M V V ~ A ~ Ehettedakteur: A. Dortz. sür die Redaktion 112, IWM 4W Verantwortlich hn ben MS General-Anzeiger für Oberhefsen ZM bte vo°r7wuaK^üh? Rotationrdruck und Verlag der vriihl'schen Vniv.-Vuch- und Zlemdruckerei K Lange. «edaMon, LfpedMon und vrirckerei: rchulstratze 7. 8nzeigenteN was iann dar hessische Volk von seiner Regierung sordern? ■■ Darmstadt, 29. Dez. ^cit der Mitteilung des Finanzministers zum Staats- voranschlaq 1910 mit der Aussicht auf ganz außerordentliche Steuererhöhung richtet sich die gesamte öffentliche Aufmerksamkeit auf die Betrachtung der Ursachen unserer Finanz not. Tie seit Jahren in der Presse und in der Ständekammer vereinzelt geäußerten Bedenken, daß ein so kleines Land wie.Hessen sich nicht das Gebaren und die Einrichtungen eines Großstaates leisten könne, sind meist un- gchört verfallt: jetzt allmählich gewinnt die Einsicht die Oberhand, daß diese Bedenken vollauf berechtigt waren und die Anträge in der Kammer auf Vereinfachung der Staatsverwaltung und der Organisation der Staatsbehörden, sowie auf Einführung zweijähriger Budgets u. a. m. haben in der Presse eine ganze Literatur von ähnlichen Vorschlägen gc- ßcitiat. Unter der Devise „Hessen voran" ist in dem letzten Jahrzehnt ein großer Wettlauf bei den obersten Regierungsbehörden nach allen Richtungen eingetreten, auf dem Gebiete der Wohlfahrtseinrichtungen, des Schulwesens, der Kunstpflege, des luxuriösen Bauens. Behörden wurden erweitert und vermehrt unter dem Stichwort der intensiveren Bewirtschaftung und zentralisierter Verwaltung, und die Landstände haben lustig baraufloS bewilligt in dem Glauben, wenn der Finanzminister nichts dagegen einzuwenden habe, werde wohl nichts schief gehen. Und doch ist cs gründlich schief gegangen! Tie stetig rvachscnden Einkommensteuern, die Staatsloiierie, der Atillionenüberschuß aus den Eisen- bahnerträgnisscn, auf den sogar ein Teil des ordentlichen Staatsvoranschlags aufgebaut wurde, ließen die Zeiten im yoldensten Lichte erscheinen; es sah aus, als könne sich Hessen alles leisten, Paläste für Justizpflege und Schulen, Bäder, Krankenhäuser, Museen, Brücken, Dienstwohnungen für Beamte, für jedes Bedürfnis Behörden und Beamte, und plötzlich tagt es mit Schrecken, daß das Land tote in 1 einem Rausch über feine Verhältnisse hinaus gelebt hat. Wer trug die Verantwortung hierfür, und wer wird sie künftig tragen'? Verantwortlich sind sämtliche gesetzgebende Faktoren für den jetzigen Zustand, zum größten Teil liegt aber die Schuld auf fetten der für die Verwaltung verantwortlichen Staats- stellen, und dort scheint in der Organisation überhaupt der wunde Punkt ?zu liegen. Wer ist in Hessen verantwortlich für die Regierung dem Lande gegenüber? Ist es der Staatsminister oder jeder Einzclnttnister für fern Ministerium'? Fehlt nicht in dem kleinen Lande bei drei selbständigen Ministern der W i l l e e i n e s M a n n e s, der an der S p i tz e einer einheitlichen Staatsregierung steht, fehlt nicht der eigentliche Präsident deS Gesamtministeriums'? Dieser Mangel wird dann um so schärfer empfunden, wenn der Staatsminister nicht, wie es früher war, zugleich Minister des Innern ist, wo ihm ein großer Einfluß auf die innere Verwaltung zufteht. Trifft dies wie zur Zeit nid)t zu, so ist der Staatsminister unter seinen Minister- kollegen nur primus interparcs, die einzelnen Ministerien gewinnen mehr Freiheit uub Unabhängigkeit untereinander und das gibt auch die Grundlage für wachsende Unstimmig- ■wimjt ■ wi Txauiiff!g»r-,xgc.;£Z^'Jedc m das Waldheim zu begleiten, rco_ bie Liebenden Zuflucht suchen. Was folgt, ist bereits am Schlüsse des ersten Aktes uu- zweiselhast.: nach allerhand komischen Auftritten zieht em jeder mit der eigenen Frau wieder heimwärts. Mcm sieht^keme Seelenprobleme, doch ein frisch unb lustig hingesttzter Schwank, der fröhlich unb dankbar ausgenommen wurde — Die berühmt e Ambrvsiansche Bibliothek in Mailand feierte kürzlich den Tag, an dem sie vor dreihunbett Jahren burd: ben Karbmal-Erzbifchof von Atailand, Federigo Bvrromeo, gegründet worden ist. Nach bet „Umschau" besitzt diese Bibliothek unickätzbarc Seltenheiten, barunter die älteste bekannte Tantehandschrift, eine Vergilhandschrift aus dem Besitze Petrarcas mit efgenl'ändigen Randbemerkungen des Dichters und einem Bilde von Simone Memmi, sowie eine reich geschmückte Illas aus dem vierten bis fünften Jahrhundctt. — Ein bedeutsamer Grünewald-Fund in München. Fast unglaublich erschemt es, baß ein Werk des größten alldeutschen Koloristen, des Meisters des berühmten Jsen- heimrr Altars in Colmar, dessen Werke jedr Galerie, die eins seiner seltenen Bilder besitzt, als eine ihrer größten Kostbarkeiten behütet, in München, ja, in der Universität noch versteckt geblieben sein könnte. Und das ist doch der Fall gewesen. Eben kommt die Nachricht, daß in einem der Allgemeinheit unzugängliche Zimmer der Münchener Unröerfität Tr. Hem; Braune ein Werl des großen Aschaffenburger Meister» ausg-sunden hat. Es stellt eine Verspottung Christi bar, ist als einziges Werk des Meisters datiett, und luxtr vom Jahre 1503, unb zeigt sowohl mit dem Bille der Münck-enec Pinatothek, das die Tisvutatron --irnschm den Heiligen Maurüius uno Erasmus darstelll, unb der üreuzichleppung in Karlsruhe, bie aus Tau^.rbisd)ofsheim stammt, Vernnmdtschaft. Prof. Tr. Heinrich Alfreo Schmidt, der große Vcröftenllichungen über den Meister von Aschasfendurg bearbeitel, hat die Richttgken der Zuweisung an Grünewald bestätigt. — Schwere Er kran kuna Tolstois. Tolstoi ist ganz pkötzlich g e s a h r l i ch ertranft. Vorgestern unternahm er noch einen Spaz-ierritt noch dem ücochbarput LTvfjanitowo und tehrte m bester 2nmmung nach Jaßnaja Poftcma zurück. Als er bort ater im Lehnstuhl ausrühte, packte ihn ein Schüttelfrost. Trotzdem weigerte sich Tolstoi, ;u Bette zu gehen. TaS Fieber ftieg bald auf 40 Grad, so daß er berat nicht mehr allein ins Bett gehen konnte. Shiffer dem Hausarzt wurde nach ein Arzt aus Tula geholt. Gräfin Tolstoi, bie in Moskau weilte, würbe telegraphiich benachrichtfgt, sie traf gestern abend mit irret Moskauer Aerzten bei dem Kranken, bei dem heftige Influenza ststgestelll wurde, ein. Das Fieber wurde auf 37,5 heamrergebrütft. Noch immer aber ist bet Zustand bes Kranken, der in Ärrrprejjeu verpackt un Dell liegt, ernst. ordnurig en eut schiebe it über das Maß der Zuständigkeit der Negierung hinausgehen und ohne Anhörung der Stirnde nicht erlassen werben sollten. Mit Recht kann aber das Land, können die Stände fordern, das; bei einer Vorlage, wie sie daS neue BubgcL und der Gesetzentwurf über Tilgung der Staatsschuld bar» stellen, die dem Land neue Lasten aufbürden, gleiclMlltg ernste Anstalten von der Regierung getroffen werden, zur Entlastung der Steuerzahler an unnötigem Verwaltung^- ballast. Ein gewisses Entgegenkommen tjai die Regierung zu CTt'ennen gegeben in ihrer zustimmenden Stellungnahme zu dem Antrag auf zweijährige Budgetperioden, ablehnenb verhält sie sich aber gegenüber der notwendigen Ausbesserung der Bernntenbesoldung. Wir halten es für unmöglich, dast die Landstände die Vermitwortung übernehmen werden, die vorgeschlagcne hohe Staatssteuer Vermehrung der mit Naturnotwendigkeit auch eine Erhöhung der Gemeindeumlagen folgen wird, gut zu heißen, ohne auf der anderen Seite der Beamtenbesoldung; zu gedenken uno fidjere Garantien zu erhalten, daß alsbald mit einer btmtdlichen Umgestaltung der Verwalttmg- im Sinne zukünftiger Ersparnisse vorgegangen wird. Andernfalls muß das eintreten, was auch von den übrigen mittleren unb kleinen Staaten beklagt wird, daß die politisck>e Selbständigkeit infolge der nach Großsdaats- mnster eingerichteten Staatsverwaltung zur finanziellen Krisis führt und zur Plage für bad ganze Landwird._______ zranireich und IHaroHo. Paris, 28. Tez. Zur Verhandlung im Senat stand der von der Kammer angenommene G^fetzcntwurs, der für das Jahr 1909 Ergänzungskredite für die militärischen Operationen in Marokko bereitltcfit. De Lamarzelle führte ans, F-ranlreich befände sich in Ntarokko in einer unentwirrbaren Lage und tadelte Irtc Regierung, weil sie Mulai) Hafid begünstigt habe, indem sie ihn durch das Schaujagebiet gehen ließ und das Ancrbicum d'Ämades zurückwies, ihn gefangen zu nehmen. Minister Pichon erwiderte, niemals habe d Amadc entweder ähnliches gesagt oder geschrieben. De Lamarzelle fragte alsdann, welche Garantien der Machsen aus Anlaß der Anleihe gegeben habe, der, wie er meinte, für die Ausländer und insbesondere für bie Deutschen von großem Vorteil sein werde. Der Redner kritisierte dann bin Polltik, welche Franrreich zur ErniLvrigung in Algeciras geführt habe. Minister Pichon erwiderte, Frankreich sei niemals nach Marokko gegangen, um dort Erwerbungen zu machen, es sei bafjnt gegangen, um die Ordnung, die gestört worden sei, wiederherzu- srellen. Er, Pichon, habe die von feinen Vorgängern befolgte Volltik beobachtet und die Neuttalität zwischen Abdul Asis uwb, Mulav Haiu) gewahrt, da er dec Ansicht gelvcsen sei, daß er fa seinem Lande einen Dienst erweise. Mwi sagt, so führte Minister Pichon aus, Frankreich werde die verlangte Genugtuung v 0 n M u l a h H a f i d nicht erhalten, es b:fitzo aber ein wertoolles Unterpfanb in Marokko; eS habe weder das Sckmjagebiet noch Udschda geräumt und es werde biese Gebiete nicht früher verlassen, ehe cs nicht,die verlangte Genugtuung erhalten habe. «Beifall.) Picken legte sodann die Bedingungen der gtär.numg dar, bte er bec Kammer bereits bekannt gegeben habe unb fügte hfti-u: Betreffs der Beschaffung der 80 Mi llivnon, die be- ÜLmn’: seien, die Gläubiger Marokkos zu besriedigen, fyiben wir dem Machsen unsere Mirwirkung zu dem Zwecke angeboten, daß — Eine Frau als Kapellmeisterin. In den nächsten Tagen wird man in London zum ersten Male daS Schauspiel erleben, in einem großen Theater eine Dams als Kapellmeister zu sehen. Miß Marjorie Slaughter^ die Tochter des kürzlich verstorbenen englischen Tondichters Walter Slaughter, wird im Londoner Court-Theater die Erstaufführung der Oper „Alice im Wunderland", des letzten Werkes ihres Vaters, leiten, zu dem sie selbst ein melodisclzes Zwischenspiel beigesteuert hat. Sie leitet bereits die Proben; wenn man sicht, mit welcher Sicherheit unb 3tuhe sie dasl Orchester in der Hand hat, überwindet der Zeuge bald sein Befrenrden über das ungewohnte Bild. — Die neue englische Südpolarexpedrtion. Aus London wird berichtet: Die Schwierigkeiten, die sich; ansnngs der Bildung der neuen Südpolarexpedition des Kapitan Scott entgegenftenten, sind überwunden; bie nötigen Geldmittel sind flüssig, ein Fahrzeug bereits crnge- kauft, die Vorbereitungen in vollem Gange. Wie Kapitän Scott einem Besucher mitteilte, wird die Expedition bereits im kommenden Juni die Ausreise an treten. Die Dauer der Fahrt ist auf vier Jahre bemessen. Scotts Ziel ist die Erforschung der großen Eissperren, die sich zwischen denv Eduard Vll.-Üand unb dem 1903 von ihm entdeckten Viktoria- Land ausdehnen; die Insel, von der aus Shackleton seinen Vorinarsch nach Süden antrert, sott erforscht werden, und die Arbeiten gipfeln dann in dem Versuch, zum Pole selbst vorzudringen. An Bord werden 25 sibirische Ponys mutz cf uhrt, bie der Kälte und den Ansttengungen eine erprobte Widerstandskraft entgegenzuseyen haben. „Einen Augenblick dachte ich an tibetanische Dtaulesel", so äußerte Scott, „aber ihre Beschaffung ist mit tzu großen Schwierigkeiten verknüpft. Außer den Ponys führen wir zwei Kraftzüge mit die bestimmt sind, gewisse Lasten über das Eis zu ziehen." Scott erwartet besonders viel von diesen Straft* ylgen, bie erst nach mehrfachen Versuchen eigens zu diesem Zwecke gebaut worden sind. „Wir führen mich .Hunde mit; fie werden es vermutlich sein, die uns auf den entscheidenden letzten Tagen begleiten werden. Wir muffen damit rechnen, von unierm Winterlager bis zum Pole in rund 150 Tagen 2500—3000 km zurückzulegen: das bedeutet £05 er elfen von durchschnittlich 20 km. Abgehärtete Männer müssen und werden bas leisten können, vorausgesetzt, baß die Ausrüstung gut unb praktisch ist" Besondere Sorgfalt wirb den magne- tiidjen Beobachtungen zugewcmdt werben, bie es ermöglichen sotten, die von der „Discovery" während ihrer berühmten Reise vor einem Jahrhundert gemarkten Beobachtungen zu ergänzen. n Darm- ju Ende ncfiihrt nrirb. banfixire 3uhonrr. ßum größten Teil (20) sind sie bereits zum Fähnrich auf Ausland. dem Hauptsteueramt Mainz. beide. mit Lust und Lebendigkeit dargestellt, ludelnden Auch da» übrige Progcamin ist sehr Schloß Seefeiten, da-? gräfliche Schloß bei Tutzing oa* baneriid)e Schloß Possenhofen usw. Der Besuch der mir- reimten Serie ist sehr zu empfehlen. — Ein Gedenktag. Der 29. Dezember ist für die Entwickelung der Stadt Gießen ein so bedeutungsvoller Tag. saft er verdient, ivieder tn die Erinnerung zurückgerusen zu iverden. Vierzig Jahre sind eS heute nämlich, daß die oderhessischen Eisenbahnen, zunächst dre Teilstrecken Deutsches Hei*. Du- Stadtver ordneten-Dersammlung in 7y r a n I f u r l a. M. beschloß einstimmig, den Magistrat zu ersucheii, er möge den Borstand des deutschen -stöbt tages aussordern, aus ine Tagesordnung des nächsten deutschen Städtetages die Frage der Arbeitslosen-Verbunden ist. •• Der O ssizierersatz der 2 5. Division. In der Hessischen Division dienen, n. d. .Darmst 8tg.', gegenwärtig 31 auf Beförderung zum Offizier freiwillig Emgelretene. Aus Ofen pest wird gemetbet: 'Nachdem nn Absseord- netendau s die Vaht des AuSsäiusses horgrn*.nxmm worden war, löddrr tnr Adresse an den Monarchen aMaifni soll, erklärte ter Gießen —Grünberg nnb Gießen — Hungen dem Betrieb übergeben wurden. Die Hoffnungen, die damals an die Erschließung der Provinz Lberhesien für die wirtschaft» b*Qt ,yinanHovaLt-ou sich u»*r *6r *t ^3?* irngtir E,«che 'ru> mvan «ratt «jODCr^ P i ands icher heil vrtern, oerAoweu wrr fr* .jxnrefteamxnmr urrfer« Gutbaoene noch brn ’rewtidm ^-ted'kbebnrmawra 1» Ab^ontwn Mulay tzosios haben uns soeben eine bdndxgertbe Cfertlarunq atqr-yrben. daß Du ünleür aus oen riums I die Lagc iuh wesentlich geändert habe, txi die Dtt-aterunfl nteber^ I geüunmi worden sei und da ferner ein dessi« rrer Ministerprä tb.-m tu Tätigkeit getreten sei. Mit Rücksulu am diese Unrnande ersuchte irr Mnristrrvmsident, dre Sitzungen Ins *ur Losung der fi*nk zu vertagen. Der Antrag wurde angenommen Vonftantinopel bat am Dien-tag nachmittag ein mehrstündiger Ministcrrat stattgcsunden. der sich mit der inneren Lage und insbesondere nut der durch die Lvnchirage herLorgeruicnen Erregung der Bevölkerung Meiovotamien-; de- schäsvat hak ’^Zad) Schluß des Miniskerrats begab sich der Großwesir - um Sultan nnb überreichte ihm seine Demission, die. wie verlautet, angenommen worden ist Der rumänische Ministerpräsident Bratianu erhielt einen rnerze-nragigen Urlaub Der Präsident der Ad lUvrdnel en kämme r 'Vberftibe» ist zmn Münster des Innern er mumt worden. Er übernimmt uttm.mihid) den Voriitz im Mr nrfterrate. Die Sammer wählte zu ihrem Präses den bisherigen Vizepräsidenten Missir. Der Senat nahm den Handelsorrnag mit Cciterretdt Ungarn an Du belgische Kammer setzte gemäß dem Antrag der Regierung die Zivilliste des Sömgs aur 3 300000 Jraitte fest. Der Antrag wurde mit allen gegen die Summen der eojial' bene freiten angenommen Danach vertagte sich die Kammer dis nun 1. Februar Aus London wird gemeldet: In einer an feine 'Säblet gerichteten Flugschrift nimmt der Hanbelsminister Bezug auf die Untersuchungen, die er im Oktober 1909 über die Arbeiterverhältnine Deutichlands angeiteilt bat. Er spricht sich außerv"dentlich lobend über das deutsche Sonern der Kranken- Invaliduuis- und Altersversicherung aus und erklärt, er fei erfüllt von Bewunderung für bat bcbanlidKn Geist, der den hier im Üeoica aeift CdnMap. aflcrbtnot mehl von langer lauer It: Schnee oU ging in nebl-.es. dunst.a. > ivetrer übet, ba» qan» n.rgefirn ließ, daß die Tage im L.unehmen begeifsiM ,*Vur bie llebertrmtenmfl der Bienen war Dieser uxibiia«^ Reinamncr^Nug gflnF von Vorteil iu oennogen nun lOa*‘ hic Ttom drohenden Unbilden detz 'Sutten ;u überß.hen . T Ma n > Tri Legen l.7rkransimg k>> :ao 2- :■ - >x>HiopbQte einen vx> hemrvertca ! geses lassen hätten, -urückgennesen hatte, ivuroc oit (Ifenrrafbrbattc schlossen Die Ergan.,urrgSkcknte wurden ’^iüoui eirtftmrm’ö angenommen. Abgegeben wurden 271 otunrnzm Pari«. 28 Dez. Die Deputiertenkammer nahm mü 368 gegen 33 Summen rmnt Gesetze<«>rschlag an, wodurch dik Stadt Paris uic Aufnahme em et Anleihe t»n 9Uv y
    chmelLung der drei linkslibrralni Bartevn und hofft, daß diese inogl'chit rasch Dcrtani von Nordsachalin? In russischen Regierungskreisen geht fetzt nach rrner, Blätter- melduwt bad sich ziemlich hartnäckig erhaltend- Aerucht, daß RuÄand daran denke, die im Portsmouther Frieden gebll^ene nördliche Hälfte der Insel Sachalin zu verkaufen, -liefe Kombination wird in Petersburger volitsichen Äteunt begrüßt, da der ganze Besitz recht fragwürdig erscheint und seine Berwoltung nur Unkosten verursacht Man glaubt, daß der 23 er laut lür Lußland ein umso günMgeres Resultat ergeben durfte, alS lorojhl Amerika wie Japan als Käufer auftreten, xer Plan findet sehr eifrige "Verfechter, die von feiner Verwirklichung die »er* ■ftetiimg eines festeren Gleichgewichtes im fernen Olten er ho New Wer sich des erbitterten Widerstandes munert, so wird dasu dem B. T geschrieben, den Oka' Witte bei den Dorls^ mouther FnedenSverhandluugen dem lapanischen Verlangen der Abtretung von ganz Sachalin entqeacngciey hat, ben mul’en ote letzt austauchenden (Gerüchte botblunii befrejn j:n Ent Vertäut an die Amerikaner würde natürlich in . avan, daä auf die Insel als alten nattonalen 23efitz blickt, ung^heuve Verbitterung er,zeugen Die Gerüchte haben wahrfchetchich IN ber^ chnglt be* fannt gewordenen Absicht der rusiist' Urspruwi. die Strafoerschickung nach ------------------------- X Klein-Linden, 28. Dez. Mehrere Welbnachte- Veranstaltungen fanden am 2. und 3 Feiertage üaN Dr 0'ainlsi n «ner au] .xr „Burg" ab Sämtlid.- Permismltungen waren "d eich '«rauM Okl'txm abend fand iui'r der „Burg" rai Bortroa Halt xKt Lenz aus Betzdorf, eui geb-rener Hfrat t'mbrarr, idr.lbert*- ht* Erlebnisse un deutsch französischen Hrteg und ganz c>.^mt=u - heil das verannahen de» Zuges mcht wahrzeTwmmen. »rahnen imker Behr und tm Tram-Bataillon Nr. 18. Fähnrich . Müller. r. BellerShetm. 28. Dez. Durch emrn ®,rt •• Brigade* und Regimen tS-Jubiläum ?‘,töc kntdeckt. daß der <5 u h r knechtde« h.e ign, Durch Befehl dc-5 i^roßher>ogs Ludnnq III. vom 1. Dezember B.eroerlagS der Bruucre-. Melchior aus dem Keller de-, . ... 1859 wurde am ReuialrrStage 18^0 das jetzige Leib* Wirtes ein volle« Bicrfatz anstatt eines leeren a t Dragoner-ReLiment (2. .^ess.) Nr. 24 als 2. Reiter- Wagen roarf. Der Witt brachte die Sache zur Anzeige un Regiment sLcib-Chevauleger-Regiment- aus drei Schwadro- f,gt hat sich heranögesiellt, daß der Knecht auch an anbetM nen und einer kombinierten Schwadron des 1. Reiter Regi- Piäyen auf gleiche Weise Betrug verübt, die gestohlenen ment« ^o'arde-Chcvaulcgcr.Rcgimcmt neu aufgestcllt- Beide ->äfier anderweitig zu feinem Dotteil oettauft hat. Besondett $eflimenter bifbeten fortan eine Srigabe. bie SteUer-anflabe, nbtc (oinm, ^ld), eln öftere« OTanfo on Woqgfn. fett 1. I-dungen. auf welche Äni. dem Ihrleger 14 F-b *«t "•* benannt, lac Brigade kann alfp mit ^ircm 2 m^jimcnt am J ,nin ^brr drn 1 3of«.Bucht,Lndler Jut. ®«bl«b feinerjett etioo« ermitteln tonnte. Daternahm in Franksutt a. M. wurde zum Hof* Aus dem Vogelsberg. 28 Dez ?im t. ef et et nun» e« G ro Bh ° ° . n . "™'- » » •• efl jg Verr Aaternabm tft auch Inhaber der Bahnbott-Buchdand* (ainn wrt)nnnl Bei neun Grad ft-uumur zogen dk 1-^ hinten in Gießen (wo er fernen Geschäflsdetrieb begonnen ,m Freien tbrr Jacken au» In den .simmern, in butrn der Cta bat). Bad Nauheim und Friedberg. ’ruim aen^bnten rmn’rrlubm Brennvorrat verzedne. ”4.., •• Genannt wurde der Mütläranwärter 2udwig pd). r'mnn un-.^u-rn iwrn- E .^rnne. iaitrU, r ,, , . . 7 1 ahnlick.e unaorobnlirbi teaintr t>-inxtr am otir* ’t . aivnv Leyerzopf auS Buqbach zum vaupt'ieueromtsdlener bei Xamci? waren re sogar zehn Grad stiemmrur ^a ------- an 1 ^rarais in > -rgraben danalana Trotz d' - ' - \ B?>ibna.rn wärme darren wir aber dvcki am weilen Tas ästerreich, 1 che Herrenhaus erlebigte eine Rnhe vom Adfieordmienho-uo ui der letzten Zeit verabschiedeter Bor- lam °°r 40 I.d.» ettstM. bald m England ocs Seite« «Nättüda zu haben, oottzandenen Beamten bennden sich . eute nach 'M Dien': das aHe -n T uttchtand gewachten Ersi,b«t«en unb außerbe» Rechnungtzrot Witter, Rcchnunc;4rat Rullmann, ^berbahnhoftz. Z Mr sic^XZ^Z-afie ** »öbrl und ¥abnhoi.nor,„b„ TW. Tie „Agenz»a Sttiami" verötfenrfichr «Ifltnbe — Tau bstu m m e n »G o t t e s di e nfte finden bter im Der r*nrrarkmhri m Vvdeiba bwtrrdviaie r Uhr am - März f>;cü. Abendmahl 12. Juni. 5ÄÄ £££ St-ort.m 25. Srtnrmbrt, 13 -Kooember BurckhardtS und BenDanis MSUittkn. Nmd er«r MN. •• Prozeß Ruhland-Brermer Zn der b> trrnmq der türkischen Behörden bäte 'ich bet Jtorb kannten Klsgesache des Professors Dr. Rudland in Betten- ttxifcrraD tne haben jenfatben abfetto -wem , Uiuversuärsvrofessor Dr. Biermer iu ä M*« b^' ^en f?nbtt toe(1en be« kbtrren Srrtititönft , rtrrbr trrn^m' ^Irr&utß^rf » 60" «nau ^Nnng m Orr (Jntfrnnrnn »rginnffl mtlxrTr T*r. et* er °«°<^cht d.br nthtnggtnttoni am 10. trab 11_Januar vor bem -tm». Den Berichten des Konsuks rrqibt >>ch nui aller Deullichtzni. I gerrcsik I, iiüremung Brvfesior der direkt oder indirekt von den deutschen Behörden auSgeMingen 1 Hiermers vor dein Sedöffengettcht aus-ftng, schwebt | wäre; er reifte m eigener Angttegenhat- fni Murjz 190f Rach den von un» cuutefrOflHten stickundi- K gungen ist e? noch ungenüge ob der angeje^te ^zrotm wirklich Au» Stadt und Land. ftartfmbct. Red d Ssieß Anz.! Gießen. 29. Dezember 1909. •• Stadttheater. Fär den 7 Januar ist Ludwig - Pfarrdienstnachrichten. Ernannt wurden: Thoma s „Moral" angeseyt. Das neue Derk Des t-r- PfarramtSsandidat Vogt zu Lich znm Pfarrverwalter in tonnten Künstlers wird außer Abonnement gegeben, doch DolgeShemi; Pfarrverwalter Weber zu Neckar-Stemach zum haben Gutscheine zu dicier ^^eltong krro.tor (jmette «BfarrfteOe); Vf.mit.tr mann 'ßabft zu Raunheun zum Pmrro.kar Zotzenbeun. s^i^ lmrg 1>icT ebenfalls an Laufe de- Januar ar4ebcn Üfarrafsiftent Buch hold zu Rimbach zum Plorrvcrwalterl Die Jlieaterlcinuig l«r bereite un Oktobc. ta4 daselbst (mit Wirkung vom 1. Januar 1910). Zur Wieder- Aufführungsrecht erworben, da fie der Ansicht ist, ein neues besetzung werden ausgeschrieben: die evanq. Psarrftelle zu Lr^crf von Sudei ,nann verdiene ar iehern Falle baldigst Steinfurth, den Freiherren Löw von und zu SteinfurthI ^^1 Gießener Publikum vorgeführt zu iverden Tvr Verlag fleht das Präfentat,onSrecht zu: die evang. Pfartt'telle zu der Sudermann schen Stucke bat sich aber Vorbehalten, erst Sprendlingen, die evanq. Psarrstelle zu Rothenberg, nach der Berliner Uraufführung Bücher auszuqeben^ -- bem FürNrn tu Crmmorn hebt 6oS 'Bräfentoltonarr^t zu. 3ir freuen un# lebbart. bafi bie Strehton bri c«aN. *• fi r Atfrfi en D i 4 r I v l i n a r h o f für die theaters Nicht lange laumen will, die interessante Rrubeu ’sRrS iere. Ä.f^ter« mü bdonberem Janfe lohnen tmrb zu Echzell, stellvertretendes Mitglied: Kirchenrat <5.tamm zu - Kolosseum herrichte gestern abend wieder un. -Lwckstadt, Mitglied: Kirchenrat D. Schlosser zu öiefeen,Ceiterfeit über d,e urwüchsigen Burlesken von Petr ---- . stellv Mitglied: Pfarrer D. Gupot W Verwenheim a d B., Uöln.fchem Theater. Zur Aufführung kam da« tol.e äüfhioernxtftime >bren Müglicd: Teian Qmibt 4u «Btontg, uel^ 'Uit glich; 2anb- ’ - note Bersammlung ab, in der Lrganiwtrons- Landessynode gewählt: Justtzrat Dr. Luems zu Mainz, Ausenthaltsort des Königs Ludwig II. , das einer '-"gcyen- fragen b. lmndelt wurden. Die Persammlung gab ihrer Mitglied: Äarrer F-ritsch zu :Kuppertsburg, stellv Mitglied : den Besichliguna unterzogen nnrb^ ferner wird uns vor Stellung -n der bevorstehenden Einigung der Linken, sowie Dekan Wehstira zu Egelsbachs Mitglied; Pfarrer yartmann '?hLqcn zu der hessischen Wahlrechtsvorlage in folgenden (Snt* .^rinchen, stttlv. Ptt.tglied: Äeh Schulrat Dr Gerhard' schliessngen Ausdruck: zu Michelstadt, Mitglied: Rentner Weinmann zu DoNstein, 1. Ter Waylkreiwerem der freisinnigen Partei deS Dahl. I ftellv. Mitglied. ^XX WuÄkÄ “ •• Bejretperfonnli.it mettt.««« »te 6?3alKf in bi? OdfiidKu ^liid^uorüigc. bem Schulamtsasp.ranten Ernst Wr l k e aus Lebenstedt Sie itlrafLlet die Dertcil>unn »nmres w CTerÄi abgdialtene SL^nfl der vier «erg^ °. Lichlenfel«. o. d. Wense, Lrai Vitzchum o. Lck.iaedl unb »arbeite i-Organisatio nen erklärte bie Enischran- o. Wachter, sowie der Fahneniunker ,yrhr. o. 9er4cm; ,m — am^)lanuar in ber ^urn balle Tung, die der Zechenverband hinsichtlich der Satzuiigen des Jnfontene.Regiment Kaiser Wilhelm Nr. : t ag^ großem M m a ,]( <ßun(d) ht)1 ^?rd) Arbeitsnachivaisev vorgenommen hat, als nicht geeignet, ^ue Fähnriche Müller-Hempsing, de Harde, Rose und Dmgeldein, V ' ?ldcr 1 Draaouei au-' Tarmstodt. abend» die von der Bcrgarbeitersck>ast befürchteten Gefahren zu be^ Fahneniunker dc Harde: im Jmanteric-Leib-Reglment feütfleiL Sie rannte aber vor einem loforitgen Gttctf unb Sro6b„ ogin Nr. 117: bie Fähnrich- Sonne. Scholl«. Bock- ou“n n"c" „ $°t,d>,rbUnfl fÜt 9Un,U,1Crrn 3C',,’UnfL >-°nn unsteter, sowtrdic Fahnen,nnlerHolltdi und Mülles M »n Infanterie • Regiment Prinz Karl Nr. 118 . r^hnrich m(um ^utz aus Sellnrod von dem Ertrin sengt'rettet Schweiger und d,e ^ahnenumker Volkmar, Muller und Zent- bem ,v>nntwege von Freienseen tn her Dunsilkuit graf; tm Infanterie - Regiment Nr. 168: dre Fähnriche ^et Seenbrücke ,n die scark angeschwollene 2ß Berg (ber ley.fi 15 einer eiligere ter wird un* x e bei AmnerlL bei Tutzing, i* 1 Besuch der Ä cm cm herzlichsten Dank. Sergeant Kam. St. = 129,32 St. = 175,34 in Alsfeld wurde zum forberungen sind 6i5 zum anzumelden. Auch wir, die Verlobten, schliessen uns den vorhergehenden Zeilen an und sagen ebenfalls unseren Festm. Festm. Fesrm. 3. Kl- 25-29 -6. Kl. 20—24 Aus dem missionswege (6925 Gretchen Schäfer. re Beihnaa,!-1 Feiertage ftfltt L ÜernhaMmivs mgvemn „yrii'j lten W und n □Hilienieier ach, M en Mmch beiri rtrag ftott. i)| teuer, idrAbi’ttt kl M bchnders^ Führungen w ©cono ümulfion rotro von uns ou6|6liet$lt6 mi müßen verfaul!, unv jroer ntt lofe nach ÄcwiLl oder Maß, ländern nur in oeriiegtUen Ortglnalstaschen in fiatton mit unserer Lchugmorke 'tzstcher mtt dem Dorsch) Scott u. Barone, ü>. m. b L, lZrauksurc a. $i. • Befttmbteile; fernster Medtzmal-Uedertriu ido.u onmo »lujetrn bO/), unterpbolp6ono(aurer Kalk 4,5, unterpho5pl,onq'aute« Patron z,0. pulo. Draga n 5,0, teinftet nrob Qiummt pulv. 2X>. erfüll Holser ix*JA>. ttltoiiol il.o Hterju nromatifdir ftmulflen mit Mimt«. Mand'!- und ' uultbertüi'l '' 2 Tropfen, mittl. Durchm nrittl. Durchm. 2. Fichten: Für die uns zu unserer silbernen Hochzeit, sowie zur Verlobung unserer Tochter mit Herrn Sergeant Karn zugegangenen überaus reichlichen Spenden, Blumenschmuck usw. sagen wir allen Verwandten, Bekannten, Freunden und Gönnern, sowie den Beamten des Grossb. Polizeiamts, der Schntzmannschaft, dem Verein städtischer Beamten, dem Stenographenverein Stolze-Sehrey, sowie dem Unterofnzierkorps der 9. Kompagnie unseren innigsten Dank. Schutzmann Schäfer und Frau. 15. Jan. bei dem Amtsgericht Alsfelb Märkte. Lchweineinarktbericht vom 29. Dez. Vereins der Harrsbefitzer Gießen SelterZweg 26. v* w Für Mieter unentgeltlich. 3. Kl. 30—39 4. Kl. 25—29 Allgemeine Wetterlage feit Dienstag früh: DaS westliche Tiefdruckgebiet ist rafch ostwärts zur Ostiee gewandert und bat in Mitteldeutschland stärkere RegenfäUe gebracht; die Flüsse sind etwas gestiegen. Da die Sübwestwinde, die in unserem Gebiet berrschen, abgelenkte Nordwestwindc sind, beginnt langsam die Temperatur zu sinken. Dem nach Rußland abziebenden "ustwirbel folgen hoher Druck und kältere Luftmassen, die eine Periode kälterer Witterung einleiten. Wctterausstchten in Hessen am Donnerstag dem 30. Dezember 1909: Kälter und später bereits Frost Niederschläge, meist -Schnee, besonders im Gebirge. Unischlag zu kälterer Witterungsperiode. Briefkasten der Redaktion. F. R. Für 6 Krankheitswochen müssen Sie den Lohn bezahlen, so daß Sie höchstens eine Woche abziehen können. Darmstädter Ausstellung im Zahre 1910. Die Ausstellung des De u tsche n Kü n st l e rb un des im Jahre 1910 zu Darmstadt ist gestern nachmittag in cim'r Sitzung ter beteiligten Kreise, die im alten Palais, unter Vorsitz des Pra'i Lenten des Deutschen Kimstlerbundes, des Grasen Leopold üali- rcut, der Jüngere, stattsand, endgültig beschlossen worden. Tie «rnfangs dem Projekt sich entgegenstellenden Schwierigkeiten wurden liabued) gcl)oben, daß die von der Stadt Darmstadt vom Künstler^ [hntb verlangte Kauigarantie von 2 5 000 Mark, die wohl in rstücksicht auf die schwierige finanzielle Lage abgelehnt mürbe, rn dankenswerter Weise von dem Großherzog gezeichnet wurde. '2)er gestrigen Versammlung wohnten nach vorausgegangener Be- jprechung des Grafen Kalkreut mit dem Groß Herzog noch liri der Sekretär des Bundes, Kunstmaler Brodersen-Weimar, als Tßertretcr des Großberzogs Geh. Kabinettsrat Römheld, Oben- negierungsrat Dr. Wagner, als Vertreter der Stadt Darmstadt kyeigeordneter Müller, Kunstmaler Adolf Beper und Kabinetts- fs-kretär Dr. Wehner. In der Bcsvrechung wurde in allen Punkten enne Einigung erzielt. Voraussichtlich dürften sich an der Ausstellung alle führenden Künstler der lebenden Generation be- veiligen. Die Ausstellung soll Mitte Mai eröffnet werden und tiä Ende Oktober dauern. Da in diesem Jahre in Hamburg «ine Ausstellung von Graphiken stattfindet, sollen hier nur Gemälde und Plastiken ausgestellt werden. Die Vorbereitungen werden alsbald von dem Setretariat des Künstlerbundes in Angriff genommen. Ern Lokalbomitee, das in der .Hauptsache aus ten oben erwähnten Herren besteht, ist in Bildung begriffen -stack der Sitzung fand eine Besichtigung der Ausstellungsräume euf der Mathildenhöhe statt. Professor Albin Müller soll mit »er inneren Herstellung der Räume beauftragt werden. Während ter Dauer dec Ausstellung sollen kleine, intim-vornehm-künst- irische, gesellschaftlich-mufikali'clie Unterhaltungen stattfinden. Der 5urt) gehören u. a. folgende Künstler an: Graf Kalkreut, .Habermann, Uhde, Stuck, Slevogt, Liebermann, Max Klinger usw. Der Oiroßherzog von .Hessen wird den Ehrenfchutz übernehmen. kc. Frankfurt a. M. ---- .......... Aufgetrieben waren 856 Schweine. Vollsteiichige Schweine bis zu 2 Zentner Lebendgewicht 00 —OJ 1*1 L, Schlachtgewicht 00 — 00Mk. Vollsteifchige Schweine über 2 Zentner Vcbcnbgeiuid)t 00 - 00 Akk., Schlachtgewicht 00 - 00 Mk. Volpleiichtge Schweine über 2',» Zentner Lebendgewicht 58.50—60.00 Mk., Schlachtgewicht 72—75 Alk. Fett- fchweme über 3 Ztr. Lebendgewicht 59—60.00 Ml., Schlachtgewicht 74-76 Mk. Fleifchige Schweine Lebendgeivicht 57.00—5ö.5O Mk., Schlachtgewicht 73—75 Mk. Sauen Lebendgewicht 00— 00 Mk., Schlachtgewicht 00—00 Mk. Tendenz langsam, Ucberflanö bedeutend. Reh in Alsfeld wurde zum Konkursverwalter ernannt. Äontuns- forderungen find bis zum 10. Jan. bet dem Amtsgericht Alsfeld anznmeldcn. — lieber das Vermögen des am 2. Augitst 1909 in Alsfeld verstorbenen Johannes Ludwig V a n 11 f tuiirbc am 23. Dez. das Konkursverfahren eröffnet. Rechtsanwalt S ch u ch a v ö Konkursverwalter ernannt. Konkurs- ^anuar 1910 ftattfinbenbm goldenen Jubelfeier des Main-er L'arncvalvereins in ')t e ro> n o 11 hat der hiesige Karneval- »ercin nunmehr seine Geschenke (eine in modernen Farben ge- laltmc Ehrenadresse, einen mit dem -Narvemvappen versehenen, «okal. der di>- ring Tarierte Widmung trägt und 11 Mrrcnorbm fpr das Komitee- abgetan bt. s. Marb u r g, 28. De-. Das im landwirtschaftlichen Kreis 6er t-n angeregte Projekt zur Errichrung einer elektrischem I e be r l a.n d z e n t r a l c bei der sog. Nehenuchle südlich ber )6tabt scheint verwirklicht zu werden. Für nächsten Donnerstag rit im Restaurant Waldiä'lößchen bei der Nehemühle zu diesem Zwecke eine Jnteresscmcnven'ammlung cinberufen worden. Bei fier Verwirklichung des Projekts gebeult man 32 Lrlschafteir im »Osdorfer Grund und im> Amt Fron Hausen mit elektrischem Strom ! versorgen zu können. Mmrm Scntcnanilait zu etuttflort, Lebens- u. Renlenvcrsicherungsverciu auf Gegenseitigkeit. Die mit Ablauf des 31. Dezember I. I. fällig werdenden Reuten können von da an gegen Ucbcraabe der mit Lebens beftätigung des Mitglieds und mit Quittung uerfehenen Rentenichcine «Kupons» ohne jeglichen Abzug bei der unterzeichneten Vertreterin der Anstalt erhoben werden. Soweit ein Dioidendenanfvruch besteht, entfallen auf je eine volle Mart Rente 4 Pfennige Dividende. Iss“/» Beitrittsertlärungen werden jederzeit entgegengenommen. Bank für Handel und Industrie, Nicdcrlanung Gießen, Jobannesstraße L als Jnkasto und Auszahiungsstelle. ""9 in ’N Hl* ^^mdirkliL Bekanntmachung. 2er Voranschlag der Gemeinde Lumda >ür 1910 Rj. liegt vom 30. d. Mts. acht Inge lang zur Etnftchr auf dem SesckMs.-.,immer der unterz.ichnelcn Dürgermcr lerer offen. Lumda, den 28. Dezember 1909. Großh. Bürgermeisterei Lumda. S ch u 1 t h e i ß. ut, aimd j«hend- S®*. XÄ rrS Berlin, Ratiborslr. 19/V. links, 21. Oktober 1908. „Es ist mir em Herzensbedürfnis, Ihnen für Ihre vorzügliche Scotts Emulsion meine ganze Anerkennung auszusprechen, denn nur durch Scotts Emulsion sind meine Kinder das geivorden, was sie jetzt sind. Franz und Frieda waren sehr zart, zumal das Mädchen, das lange nicht flehen, geschweige denn gehen konnte. Der Zustand der beiden Kinder hat nur große Sotgen gemacht, und Sie können gewiß meine Freude begreifen, als ich schon nach der ersten Flasche bemerken konnte, wie der Appetit der Kinder zunahm, sie anfingen, rote Backen zu bekommen, und wie das ganze Aussehen ein besseres mürbe. Jetzt läuft bas Mabel von Tag zu Tag mehr, und sie weiß ganz genau, wann sie Scotts Emulsion einnehmen muß, denn sie kommt jedesmal nach dem Essen mit bent Lössel in ber Hand unb sagt: „Frieda will was haben." Sie und ihr Brüberchen haben Scolks Emulsion von Anfang an sehr gerne (gez.) Frau Piotrowrtz. in den .Hintergrund geschoben. An Stelle des Srioenpapiors, triftn Rascheln einst an öen Tischen ber Eltern eine diskrete rinschmeiclTrinde Trisertnrnsik abgab, sind die neuen Knollbonkms getreten, kunstvolle Gebilde aus zartestem lichtem Ehisfon ober au5 gedämpfter leichter Seide, um deren Formen sich kleine Buketts mit echten Blumen schmiegen, ober reizend gearbeitete zarte Kunstblumen, denen die Kunst des Parfümeurs den frischen Duft ber Aatur einbaudn Aber mit der ÖüUe Hal auch ber Inhalt gewechselt. Zwar sind die alten proöbetifdxm. Sinnsprüche geblieben, aber die lustige Kappe aus buntem Seiden pap ter, die bn- xxrrcn bann über den Kops stülpten, ober die Mützeit und Nachabmungm weiblicher Lrutmoden, die die Tamenwrit lächelnd an der Eoijjüre befestigte, haben anderen Dingen weichen müssen. Graziöse winzige Fläschchen erlesenen franzbstscl)en Parfüme, kunswoll gearbeit.'ic Heine rcinblridnc Seidenfächer, geschmackvoll getönte bunte Seidew taschentücher oder reizende kleine Nippsachen verbergen sich jetzt in der bunten hülle. Die kleinen Scherzjuwelen, die Ohrringe aus Porzellan ober die kostbaren Brillant ringe aus echtem Guß glas, die früher im Lichterschimmer ironisch blinkten, sind verpönt: an ihrer Stelle überraschen den Tischgast hübsche kleine, künstlerisch gearbeitete moderne Schmuckstücke, reizende kl eilte Silberringe, geschmackvolle tzolsketteit aus getöntem Stein, hübsche Nadeln unb allerhand andere kleine Äusmerksamkeiten. Aber die Mode hat nicht mir Altes umgeftaltet, sie hat auch Neues ersonnen. So sieht man jetzt in vielen Jjäuiem an Stelle der Zinallbonbons auf blinkender Silberschale oder auf dem alten Meißener Teller reizende kleine braune Säckchen liegen, die bei der Ceifnung den Freunden leckerer Gaumenfreuden allerlei^lieber- taschungen bringen. Versclnedene Leckerbissen sind in den Säckchen verborgen, allerlei feltfam geformte Süßigkeiten, und das Schcck> sal enticheidet, ob der Gast Glück hat und ein Säckchen erwischt, das gerade das enthält, was ihm besonders teuer ish. «leine Tageöchronik. Ein Kreditbrief von 150000 Franksgestohlen Der aus Brasilien ftmnmenbe Johann Koppola traf dieser Tage in Berlin ein und stieg in einem Gasthaus ersten Ranges ab. Gestern wurde chm ein Kreditbrief von 150 000 Franks gestohlen. Ter Brief sxrr auf den Namen des Brasiliers ron der Bank in Montevidco ausgestellt und auf die stalienisckze Bank von Uruguay in Genua gezogen. **.**Äfln -euzciM -A rigW « 00 jjtDjninen- w * b W «ul‘ ,n ®--? •Ulanto 1>". t[ 14 816 I Ä -5Z-S-L? »rn,in £c A' W1 Konzert H llich schon aW isehnlichen Nei uta unferer gnj titen Fonds ck Seite ist s^-' Umbau geM i" hält sein M MdschenSa°>^ ..-ers Geburt i! in der ÄrB Wunsch htu Darmststdt, M’- Bekanntmachung. Ter Boran schlag der Gemeinde Ro d h e i m a. d. Horloff ‘für das Ri- 1910 liegt vom 31. Dezember 1909 acht Tage nail% o M) eint a. d. ö orloff, 28. Dezember 1909. Großhcrzogliche Bürgermeisterei Rodheim. Schaefer. 6922 Snbmissions-HoLzverkans. Walde der Gemernde Büßfeld soN im Sub- nachstehendes Stammholz verkauft werden: 1. Metern: 9hn echt mit dieser Warte—deärFilchcr — bem öaranlie» Zeichen der> Scott» scheu LersahrurLt öermiiehtes. * Eine köstliche Geschichte erzählt der in Ostende tzr- tcheimmde „Earillon". Eines Tages erschien auf dem,Jahrmarkt jät Gent ein armer Teufet von Xierbänbigcr, der für wenige Centime^ einen alten abgearbeiteten Löwen sehen ließ, dem jeder tzsel imgeftraft hätte eins mit dem Huf versetzen können. Ter klvd des 2öiunt bedeutete für seinen Sxrm den Anfang eines 5>ungerlebens, und so verfiel er aus folgenden Ausweg: Ein lialb verhungertes? Individuum wurde in die Haut des toten Loweir gesteckt und musste nun im Käsig unter der Peitsche des Bändigers Wunder der Dressur vollbringen, die ihm den reichen "Ipplaus seines Publikums eintrugen. Einen so vorzüglich i)>.essierteu Lotven hatte man noch nie gesehen. Indessen wurde frie Situation des bekleideten Beherrschers der Wüste unangenehm, «sts der Bändiger einen an bereu Käfig öffnete, in dem ein Tiger litilbe Sprünge machte. „Potverdikke," sagte der Löwe im Genter Raivis: „Jetzt bin icst vecratzt." Wie groß war aber das allgemeine Erstaunen, als man plötzlich bat Tiger antworten hörte: S.Sun de zede gi uuk van Genie(Auf Deutsch: „Zum Teufel, Sn- Kerl ist aucki aus Gent!") Ein I-omerisches (velächter be- «rächttgte jid des Publiiums, und es hätte nicht viel gefehlt. Las, infolge des heiteren Tumults die ganze Bude zusamm-m- sestt'irzt itärc. . * Tie n eu osten Knallbonbons. Die 'JJlobc ist eure L>ramiiscke herrsch er in unb nun, da die Feiertage unb der Jahres- Deck.sel den bunten .stnallbmtbons einen besonderen Ehrenplatz «ms den Festtafeln anweisen, hat sie auch hier ihrer Macht Geltung Lerschafft und dem Alten ein Neues gegenüber gestellt. Die guten ■eiten ünallboulons mit dem freundlich schillernden Gellattm> _lapier, ben lustig sich träufelnden Seibonfvairsen unb d.m cuo -fachen Sckpu-uä aus Golddruck oder farbigen BändÄ)en werden Der Grund eines allzu zarten Knochenbaues der Kinder und der damit verbundenen Schwie rigfeit im Erlernen des Gehens ist auf die Kalkarmut der Knochen zurückzuführen. Die fehlenden mineralischen Stoffe müssen bem Körper also in Forn, eines Kräftigungsmittels zugeführt werden, was am besten durch Scotts Emulsion geschieht. Dank ihrem Gehalt an solchen Substanzen festigen sich die Knochen rasch, iverben stark und widerstandsfähig, während ber dem Lebertran eigene hohe Nährwert den Ansatz kräftigen Fleisches begünstigt. nuar ist Lute, e Werk Sk I 11.9*1 k I « Mfife ! War oeqtb- .m OftoWt- ist, ein nt;>- J Ne haltet ' Der A,: Vorbehalten, . auszugeben - aon des §tä(, eressante H: man an Öop- sich- Dir Bemühungen» rke lohnen nni! abend wieder rlesken von % mg kam da? io. mor Tünnetz', t jestellt, jubelnte cogcamm ist Ä . Likvelu, ichwere Bunge heilt I II Dir. F. Baum, Darmstadt, ■ OT53 Bismarckstraßc 48 w ■ ■ E B IIIIBBI Kursus um eine gute klangvolle E II I 8 SX 8” 1 ■ Sprache zu erhalten. Emvfohlen 6 ti « 3 B 1 Bk 8 || durch die oberste Schulbehörde, da kä®B6I BIBB Bi- ich den Mur in:- der Schulen IN UlU IlUi 111 Darmstadt leitete. 1 Hier in Gietzen wird Mitte Januar ein Kursus gegeben. Anmeldungen erb. soi. nach Darmstadt.6512 Literarisches. — Die Detttsche Gefells chaft für Volksbäder hat ihren Mitgltebern ein neues Heil (bas 3. vom o. Banbe> zu- gehen lasten. Es enthält, außer einigen Abhandlungen allgemeinen Inhalts über Volks-, Fabrik- und Schtilbäder, mit Abbildungen versehene Beschreibungen verschiedener Badeanstalten, die in letzter Zeit ber Benutzung übergeben sind. Wir lernen ferner einfache, zweckmäßige Anordnungen kennen, mittels deren in den Sommerbädern zu Durlach unb Herrnhut das zu kühle Babewasser burch Sonnenbestrahlung eriuärmt wirb. Ter Gewerderal Hertel liefert einen Beitrag über die Verwendung ber großen Mengen warmen, ölfreien Konbenswasters ber Dampfturbinen, bas jetzt unbenutzt abfließt, zum Betriebe von Schwimmbäbern. Architekt Hans Meyer in Gießen schilbert das vom Kommerzienrat Oskar Aierkel seiner Vaterstadt gestiftete Schwimmbad in Eßlingen. Wie die Einirahmen von Badeanstalten sich heben lassen, zeigen die Abschnitte über Luft-, Lickst-, Sonnen- und Heißluftbäder. Den Schluß des Heftes bildet eine Aufzählung der m ber letzten Zeit ausgeführten oder vorgesehenen Badeanstalten; sie läßt erkennen, baß ben gemeinnützigen Zielen der Gesellschaft in erfreulicher Weise Rechnung getragen wird. Tie Deutsche G e s e l l s ch a f t f ü r Volksbaber hält ihre nächste Hauptversammlung am 4. Mai 1910 in Heibelberg ab. Handel. " Konkurse in Hessen. Lieber das Vermögen der Gastwirtin Jakob Thiele Witwe, Maria Cäcilie, geb. Renker in Mainz, und den Nachlaß des am 4. Mai 1909 verstorbenen Gastwirts Jakob Tl'iele von da wurde am 16. Dez. das Konkursverfahren eröffnet. Bücherrevisor Gustav Neidlinger in Mainz wurde zum Konkursverwalter ernannt. Konkurs- forberungen sind bis sinn 8. Jan. bei bem Amtsgericht Mainz anzumelben. — lieber das Vermögen des Zigarrenhändlers Siegfried Keller in Worms wurde am •>. Dez. bas Konkursverfahren eröffnet. Anwaltsgehilfe Bernhard Naas in Worms wurde zum Konkursverwalter ernannt. Konkursforderungeu sind di-, zum 10. Jan. bei dem Amtsgericht W.rms anzumelden. — Heber bas Vermögen des am 17. August 1909 in Ä l s f c l b ver fiorbeuen Metzgermeisters Lubwig Eloos von da, vertreten durch ben Nachlaßpfleger Friedrich oeippel, wurde am 21. Dez. das (patentamtl. gesell.) .unerreicht bestes, im Gebrauch billigsteS, bbar^'"In ,8etnd>loiei< Bodciiiil. @lctm naro 6l"rll;.,>6cnO nötig ’ Sei ler .minleitenS 2-3 Wnchett fein teudtteS d« iebem ..ledigen a^heW ^»Sr 'S™. , Roonstr. 31 H. ^2ess iel. oob Zur Knthcbtlng non Rktijiihrs-lALlkwiiiisiiikn iistch Scfuthe nnb Störten, Ntiijnhc 1910, haben bis jetzt nackverzeiÄnete Herren unb Damen der Kleinkinder^ Bcwabraustall Gaben zugewendet: . 1. Zaluiarzt Dr. meb. G- W. Koch. 2. Unio.-Rentamtmann Weimer und Fran. 3. Kommerzienrat Heichelheim. 4. Pfarrer Schwabe. 5. Prokurist Wilhelm Käfer und Frau. 6. Pfarrer Scnba. 7. Kommerzienrat Georgi und Familie. 8. Fabrikant Karl Georgi und Frau. 9. Rentner Rich. Scharff. 10. Wembändler Aug. Schwan und Familie. 11. Kirchenrat Dr. Naumann. 12. Stadtrat »Friedrich Helm und Frau. 13. Fabrikant Adolf Noll. 14. Kaufmann Louis Sundhetm und Frau. 15. Stadtrat Hermann Eichenauer. , 16. Fabrikant Heinrich Eichenauer und Frau. 17. Rentner August Michel. Gießen, 29. Dezember 1909. Tcr Vorstand der Klciukinder-Bewabrauttalt. Dr. Naumann. 'v59/« mittl. Dstvchm. 26 nrittl. Durchm. 103 v. wv _____nrittl. Durchm. 209 ,6. Kl. unter 20 cm nrittl. Durchm. 174 <&t. =. Das L>olz ist ohne Rinde gemessen, aber nicht entringt, es lagert etwa 3 Kilometer von ^tatwn Neuyaus (Cbet- Hessen) und wird Interessenten aui vorherige Anmeldung durch Großsi. Forsttmrrt Scüaaf daß ter VDige5eigt Kaufliebhaber wollen tbre Gebote pro ive toe er ab- geben mtt der ausdrücklich,en -^rtla^ng datz sw ich den Verkaufsbedingungen unlerwersen. .-'^Dnerten und mit der Aufschrift „Submissions-^oizverkauf zu versehen und längstens bis zu dem Eröfsnungstermrn Freitag den 14. Januar 1910, nachmittags 1 Uhr, .bei der unterzeichneten Stelle ^^äuretchem Bü ß f eld, den 28. Dezember 1900. Großherzogliche Bürgermetsteret Bußfeld. L>eß.___ Enthebung von Nenjahrs-Glück- wünfchen. Nenjahv 1910. Wie in früheren Jahren, so bitten wir auch bei dem bevor stehenden Jahreswechsel zur Enthebung von Sieuiabref (91üd wünschen durch Besuche und Karten der hiesigen Kleinkinder - Bewahranstalt eine Gabe spenden und einem der unterzeichneten Herren über Mitteln au wollen. v . Durch Veröffentlichung der Namen der Geber und Gebe timten im »Gießener Anzeiger" noch vor Jahresfchluh wird es allgemein anerkannt, daß alle Genannten von Abstattung der Ncujabrsbcfuche, sowie von 3inctibung von Neujahrskarten bei Jedermann für befreit gelten und ihrerseits beides nickt beanivrucken. , , , . , v m r. Die Unterstützung, bte hierdurch zugleich der genannten Wohl tätigkeits Anstalt mit ihren B0 Lindern gewährt wird, ist eine sehr schätzenswerte, um die wir herzlich bitten. Gießen, 24. Dezember 19u9. Bfcrrer Ausscld. Pfarrer Bccktolsdeimer. Stadtrat Helm. Stadtrai Jaun. Kirckenrat Dr. Naumann. Pfarrer Schwabe. __Weinbandler August Schwan. tt Elisabeth - Kleinkinderschule. Zur Enthebung von Reujahrs-Besucheu unb Zusendung von Neujahrskarten nehmen wir für die Elisabeth- Kleinkiudcrschule in Gießen Gaben entgegen unb werden die Namen der Geber noch vor Neujahr veröffentlichen. Gießen, am 28. Dezember 1909. D“/i» Der Borstand der Elisabcth-Kleinkinderschule in Gießen Möbel sowie komplette Einrichtungen kaufen Verlobte gut und billig Zahlungsireise JttlUHIlIl nach üebereinkunft Giessen, Plockstr. 14-16 Grosse Freude Irinnen Sie sich Qxv*lu zu Silvester machen, wenn 2«c stch Obren (flrog ober Punsch auS Dr. Bleilinghoif’s Essenzen bereiten. Erhältlich in Jlafchen ä 75 Via. Dr. M llmabonS (? iienAen sind zu Haden in Rieften bei Eml O.irlibflrt), 28Zl'lbiuger,E. Müller tzlerbarbt 31nrf. Cho Zd nal,Karl Leibcl u tO.i.-L'alleniel». rund mit drehbarem Fleischgestell, beste und praktischste Räucherei (über 150 Stuck bereits verkauft) empfiehlt MUMMe J. B. Häuser, Wrrkmdi'W Neustadt 56 6128 Rodheimer Strane 42 PortieiB-Punsch-taz tv. Earl Sdiroetcr in Hanau a.'DZJ schmeckt und bekommt vorzüglich sowie Schwedisch.Punii,Arrak undRum Punsch.Arrak deBat. und Rum de Jam. empfiehlt F. 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