Nr. 76 Ter Siebener Anzeiger erscheint täglich, ander Sonntags. - Beilagen: viermal wöchentlich •iefoenerfiamilienblötler; groeimal wöchentl.Ureir- blatt für den Ureis Liehe» (Dienstag und Freitag); zweimal monatl. kand- wirtschastliche Zeitfrazen Feritsprech»Anschlüsse: für die Redaktion 112, Verlag u. Expedition 51 Adresse für Depeschen: Anzeiger Gieße». Annahme von Anzeigen für die Tagesnummer bis vormittags 9 Uhr. Erstes Blatt 159. Jahrgang Mittwoch 31. März 1909 General-Anzeiger für Gberhessen Rotaiionzdnlck und Verlag der Vrühl'schen Univ.-vuch- und Zteindruikerei R. Lange. Redattion, Expedition und Druckerei: Zchulstratze 7. Bez ngS-reis: monatlich 75Ps., vierteljährlich Alk. 2.20; durch Abhole- m Zweigstellen monatlich 6ö Ps.; durch die Post Rtk.2.— viertel- jährl. ausschl. Bestellg. Zeilenpreis: lokal 15Ps^ auswärts 20 Pfennig. Verantwortlich für den politischen Teil: E. Anderson; f. Feuilleton und , Vermischtes E K. Neurath; für „(Stabt u.Land" und „Gerichtssaal": E. Heb; für den Auzeigenteu: H. Beck. Die heutige Nummer umfafct 16 Seiten. StimmungrbUd aus dem Reichstage. Eine Blackdebatte. Berlin, 30.März. In siebenstündiger Verhandlung hat heute der Reichstag die Aussprache geführt über die innere Politik, über die Frage von Sein und Nichtsein des B l o ck s. Eine Aussprache von bisher kamn erreichter Bedeutung, die sich dem letzten entscheidenden Kampi um den Zolltarif in jener Dezembernacht 1903 durchaus ebenbürtig zur Seite stellt, von gleicher Bedeutsamkeit wie die denkwürdige Auslösungssitzung im Dezember 1906 und die Kaisertage vom 11. und 12. November des vorigen Jahres. Auch heute galt es nicht nur die Frage, ob wir vor einem Wendepunkt der inneren Politik des Reiches stehen, sondern auch die Frage nach dem Verbleiben des Kanzlers im Amte. Der Bedeutung der heutigen Sitzung entsprach durchaus das Gepräge der Sitzung. Noch stärker als gestern war der Andrang zu den Tribünen, nocl) andauernder und gespannter das Interesse, mit dem man den Erklärungen nicht nur des Kanzlers, sondern auch aller Parteircdner folgte. Heute befanden sich unter bem Publikum zwei Prinzen des Kaiserlichen Dauses, Prinz Oskar und Prinz August Wilhelm, dieser mit seiner Gemahlin, und volle 5 Stunden folgten sie mit sichtlicher Spannung der Aussprache. Der Reichskanzler war zu Beginn der Sitzung iroch nicht anwesend, er erschien aber noch während der ersten Rede, der des 9tbg. Bassermann, und nun richtete sich die Erwartung aller darauf, ob er die Ausgabe des Sysiphus, den ihm von den Händen geglittenen Block von neuem berganzubringeu, auch dieses' mal wieder versuche,t werde. Heute wartete Fürst Bülow zunächst die Erklärung aller Parteien ab. Um 11 Uhr hatte die Sitzung begonnen, nach I Uhr nahm er das Wort, und als der Kanzler seine Rede beende,, da hatte man allgemein die Empfinbung, das', es iernem Geschick auch diesmal gelingen wird, die parlamentarischen Widerstände zu überwinden, wie er cs offenbar verstanden hat, der höfischen Schwierigkeit Herr zu werden. Es sprachen alle Parteien, herunter bis zur Dreimännerpartei der antisemitischen Reformer. Das Zentrum schickte zwei seiner Hospitanten in die Arena, einen Welsen und einen Elsässer, aber was sie vortrugen, waren lediglich separatistische Schmerzen. Der eine erleichterte fein welsentreues Herz, und der andere stieg hinein in die elsast lothringische Versassungssrage. Das Zentrum aber saß da und schwieg. Nicht als tertius gaudens: diesen ungeschickten UcBereifer üverliest es seinen Freunden auf den Bänken der Genossen. Aber mit gespannten Nerven verfolgten die Herren in der Mitte des Hauses die Vorgänge, lauschten jedem Worte, ohne Zwischenruf in der ganzen siebeustündigen Verhandlung, ohne die geringste Kundgebung, etwa durch Lachen oder Murren, womit ifirc Nachbarn zur Rechten während einzelner Reden bekundeten, wie unbehaglich die (Situation in Wirklichkeit ist. Nur als von der Rednertribüne der Name des Grafen Praschma ertönte, ging eine Bewegung durch ihre Reihen und Herr Trimborn eilte nach vorn und faßte auf der Treppe Posten, die Hand am Ohre. Die Nationalliberalen kommen zuerst zu,n Wort. Ihr Führer B a s s e r m a n n hielt eine programmatische Rede, knapp im Ausdruck, leben Satz genau überlegt und scktarf pointiert, und jeden Satz begleitet von lautem und einmütigen, Beifall der gesamten bürgc>'lii!’iit Linken. Es war eine meisterliche Rede, die beste, die er ie gehalten, und ihr entsprach der Eindruck auf das Haus'. Basserutaun stellte fest, d a st die R e i ch s f i u a n z r e f o r m z u - ftanbe f omni en m u st und daß sic fein Stückwerk sein darf, denn die Gewerbe könne man nicht noch weiter itn Zustande der Beuun'Innung belassen. Für die nationalliberale Partei ist aber eine allgemeine Besitzsteuer ein notwendiger Bestandteil einer Finanzrejorm, und da eine Reichsvermögenssteuer feine Aussicht auf Annahme hat, bleibt nichts übrig, als ein Ausbaü der Erb- schaftssteuer, eine Teszendentensteuer. Und da must jetzt die ftvagc entschieden werden, ob die Aufgabe der Finanzreform vom Hirn —r- Trr~MTrr~T in i» i iri«n«miW hi bi iimiii ii in Block gelöst ober — ein Drittes gibt es nicht — die Zentrums- Herrschaft wieder aufgerichtet wird. Und Bassermann stellt diese Frage klipp und klar an die Konservativen und an den Reichskanzler, der soeben seinen Platz an dem Bundesratstische eingenommen hat. Sei der Block gescheitert, wie es fast den Anschein h be nach der Abstimmung der Konservativen über die Liebesgabe, dann werden die Liberalen wieder auf eigenen Füßen stehen, denn der von Naumann erhoffte neue Block der Linken von Bebel zu Bassermann, das Tod bringende Bündnis mit den Sozialdemokraten fei eine Unmöglichkeit. Unter rauschenden Kundgebungen der Linken richtete Bassermann den Appell an den Kanzler, die Festigkeit und Entschiedeulteit zu bekunden, mit der er in der auswärtigen Politik einen so glänzenden Erfolg erzielt hak, und wenn nicht anders bann selbst bas Urteil ber Wähler zu fordern. Dann gibt es zunächst ein Zwischenspiel. Der Zentrumselsässer Vonberscheer besteigt bie Tribüne unb fragt nach bem Stande b_e r Verfassungsreform für fein engeres Heimatland. Der Stellvertreter des Kanzlers, v. Bethmann-Hollweg, erteilt ihm sofort die Antwort, die ber Interpellant wohl vorausgefehen hatte. Die Arbeiten sinb im Gange, die staatsrechtlichen Schwierigkeiten finb groß, und sie werden nicht gerade gehoben über erleichtert durch die Meinungsverschiedenheiten und den Wechsel der Anschauungen in der Landesvertretung von Elsaß-Lothringen selbst. Die Worte Basfermanns bekräftigt unb unterstützt bann der Wortführer bet Freisinnigen, Tw. W ieme r. Sein Ton ist sckfärfer, er sieht bie Lage, die Aussichten firn eine Beseitigung ber Blockkrisis offenbar pessimistischer an als der uationaHiberalc Führer. Er appelliert nicht mehr, er greift an und richtet, in Erinnerung an bie Behandlung, die feine Parteifreunde in vor- 'olo etlichen Zeiten von beit konservativen Gegnern sich gefallen lassen ioufjten, den wuchtigen Vorwurf ber Demagogie gegen die vom Bund ber Landwirte beherrschte Fraktion ber Konservativen, bie sich mit lautem Murren und erregten Zurufen wehrt. Dr. Wierner, ber unter dem Hört! hört! ber Linken bie Großblock- 1;offnung seines Freundes Naumann desavouiert, spricht es ohne jeden Rückhalt aus, daß er den Block für erlebigt hält, getötet durch die Herren auf ber Rechten. Erregt verwahrt hiergegen seine Freunde Frhr. v. Niehthofen. Er beklagt sich darüber, daß der freisinnige Redner den rechten Flügel des Blocks reize. Er bestreitet, daß die Rechte den Block gekündigt, baß sie erklärt habe, bie Finanzreform mit dem Zentrum zu machen; aber in den Nachsätzen bestätigt er nur bas, was Dr. Wiemer feinen Freunben zum Vorwurf gemacht hat, nämlich baß bie Koirfer> vativen egoistische Berufs- unb Erwerbsinteressen bem allgemeinen Interesse voranstellen, unb sich, wenn biese gesährbet finb, um bie große nationale Aufgabe, um bie Blockpolitik nicht kümmern. Tenn Frhr. v. Richthofen erklärt ausdrücklich, daß feine Freunde die Interessen der Branntweinproduktion unter allen Umständen wahren müßten und daß sie bas bamit identifizierte Vaterland nicht nur über Parteien, sondern auch über Parteikonstellationen stellen. Eine lange, sehr lange Rede hält dann der Sozialdemokrat David. Er sucht in zum Teil nicht üblen Scherzen die verworrene Lage zu ironisieren. Fürst Hatzfeld gibt dem block treuen Standpunkt der R eichspartei Ausdruck, die sich um die Vermittelung zwischen rechts und links bemü'lyt. Fu ähnlicher Weife fpreckum L i c b e r m a nn v. Sonnenberg und Zimmermann für die kleineren Gruppen und als der Führer einer feit zwei Wochen auf ganze zwei Mann angewachsenen Partei, versucht der Wölfe Götz v. Olenhusen dem Kanzler ein Bein zu stellen, indem er seine Aionarchcntreue verdächtigt, ein Anwurf, oen Fürst Bülow hernach mit gebührender Schärfe abweist. Aber noch kommt der Kanzler nicht zu Wort. Herr Haußmann nimmt als zweiter- Redner der freisinnigen Linken bas Wort unb verschärft unnötig bie Situation burch Ton unb Inhalt seiner Rebe. Als auf der rechten Seite bei Schluß seiner Ausführungen gezischt wird, antwortet kein Beifall seiner Freunde auf der Linken. (Siebener StadLtheater. Hamlet. Bon Shakespeare. Nun hat die rührige Leitung unseres Theaters kurz *bor Torschluß and) noch Shakespeare zu Wort kommen 'lassen und gar mit seinem Hamlet. Das mar ein Wagnis. Wer es ist' ausgezeichnet gelungen. Es war eine schöne, ■ qlatte Aufführung, die starken und ehrlichen Beifall fand. Lor allem Curt G ü l; n c von dem Ibsen-Ensemble der .Karte Rehosf, der für die nächste Spielzeit unserer Bühne verpflichtet ist, und sich sowohl als Darsteller wie als Spielleiter gut ein führte Besonders als Darsteller. Sein spiel ist vornehm, abgeklärt in jeder Bewegung, frei von jeher uunatürlichen fieberfreibung. Man sieht, bie Rede Hamlets über bie Schauspielkunst wird hier nicht nur gesprochen, sie ist erfaßt und verarbeitet, und gibt dem ganzen spiel Gühnes jene angenehme, wohlige Färbung, bie so ncl vom Leben hat unb so wenig vom Theater. Auch d-as :Organ hat einen schönen runden Klang, manchmal wie • tin voller, klarer Celloton, voll ^Weichheit und Mark, unb :tic Stimme wird von einem starken Willen gebraucht unb ist ihm schmiegsam untertan, so daß feine zarte Saiten »rrllingen. Kurz, Gülme ist ein Künstler, ber einen Gewinn ‘für unsere Bühne bedeutet. Daß er auch Geistesgegenwart kiesitzl, bewies er bei bem Auftritt in dem Gemach seiner Mutter, als er den Degen nicht aus der Scheide brachte Kitb entschlossen uiü> fast unauffällig hinter den Tüübehang Wrang, um „die Ratte" aufzuspießen. Auch als Spielleiter tat sich der Gast gut eiugeführc, und eine feine Beobachtung unb ein scharfes Ange für bühnenwirksame Bilder gezeigt, lieber Einzelheiten ließe sich streiten. Das Zwischenspiel ter Schauspieler z. B. ist au sich nur die Falle, die tarntet feinem Stiefvater stellt, und deshalb muß aller Anteil tes Theaterbesuchers auf dem Königs paar unb seinem Gest Kge ruhen, denn wesentlich ist, wie der kleine Auftritt (ruf diese wirkt; die Mimik des Königs vor allem muß sichtbar sein, wenn auch der Zuschauer schon längst weiß, iwifj er der Täter ist. Bei dem ziemlich ähnlich negenbert Auftritt im Gemach des Königs, war diese innere Notwen br.gfcif betont, denn Per ging der Geist von Hamlets Vater s« über die Bühne, daß der Gesichtsausdruck des Dänen- prinzen genau zu beobachten war. Jur übrigen war bie 2d tun g sehr anerkennenswert, und auch der schwierige Aiveitampf wurde glatt und flott durch gespielt. Rudolf Ziegler, der schon manche treffliche Gestalt geschaffen hat, schien sich in der Rolle des Königs nicht wohl zu fühlen und verlieh ihr auch keinen irgendwie beachtenswerten Zug. Die Sterbeszene dagegen führte er ausgezeichnet durch. Eine prächtige Greisengestalt schuf Willibald Vö Icker als Polonius, der den geschwätzigen Alten auch in ber Maske vorzüglich wiebergab. Dhibotf Goll als Horatio war nicht ganz auf seiner sonstigen Höhe. Mit feinem Anstand und edlem Feuer spielte Clemens Roden den Laertes. Max Kronerk als Totengräber spielte geschmackvollerweise recht unaufdringlich. Clemens W r e b e war in der Rolle des Güldenstern sehr hübsch, und auch Karl Vo'lck als 1. Schauspieler war durchaus lobenswert. Grete Höcker bemühte sich redlich und mit Erfolg, der Königin eine persönliche Note zu geben, obschon der Dichter dazu nur wenig Gelegenheit gibt. Eine rührende Ophelia war Jo Hoven und besonders als Geisteskranke war sie von holder Anmut. Den Geist von Hamlets Vater sprach Hermann Bakof mit ber gewohnten Umsicht und Würde, die er im Laufe ber Spielzeit nicht eben selten gezeigt hat. Auch die übrigen Mitwirkenden reihten sich gut in das Gesamtspiel ein, so baß, wie schon erwähnt, eine durchweg gute unb wirkungsvolle Aufführung zu verzeichnen ist. Karl Neurath. * — „S f«n in freigegeben". Ms vor fast 5 Monaten die einzig autorisierte, bei Georg Müller Verlag in München erschienene Uebersetzung von Ar tzi b a sche w s Roman „2 s a n i n", tzer in Rußland eine sexuelle Revolution ausgelöst unb in Teutsch- lanb als Kulturdokume.it bedeutendes Aufsehen erregt hatte, von benr Amtsgericht München I als unzüchtige Schrift beschlagnahmt wurde, standen alle Verständigen dieser Maßnahme mit Kopf- schüttcln, wenn nicht mit Entrüstung, gegenüber. Obwohl etwa 100 zum Teil sehr bekannte Kritiker in den Zeitungen und Zcit- schriften aller Richtungen den kulturhistorischen Wert des Romans rühmend hervorgehoberr hatten, wieS das Gericht die Beschwerde gegen die Konfiskation mir der Begründung ab, daß „der Roman Ssauin in der deutschen Uebersetzung nach seinem Gcsamtcharakteü und nach einzelnen Stellen geeignet sei, das normale im deutsckien Volk herrschende Scham- und Sittlichkeitsgefühl in geschlechtlickwr Beziehung gröblich zu verletzen, der Inhalt des Romans also unzüchtig fei." Uni> mm kam nach fast 5 monatiger Ueberlegungs- frist dasselbe Landgericht München I zu dem Schlüsse, daß „nicht davon gesprock>cn werben könne, daß der Roman „Ssanin" eine unzüchtige Schrift im Sinne des § 184 R.Str.G.B. sei." Hätte die maßgebende Behörde nicht von vornherein diese Weisheit finden Eömten ? — Schöneberg gegen die Schundliteratu r. Einer Anregung der SchörrÄerger Rekdorenkonferenz und des Lrtzrer- Später sendet diese den Abg. Mommsen auf die Tribüne, um in aller Form zum Ausdruck zu bringen, daß Haußmann nicht bat Partcistandpunkt vertreten hat. Nach Haußmann erhebt sich der Kanzler, und nach feinen ersten Sätzen schon spürt man, daß er sich seinen Humor nicht hat rauben lassen. Noch ist es ungewiß, ob cs Galgenhumor ist oöer ein Ausdruck ber Zuversicht auf Uebetwinbung der Schwierigkeiten. Sehr bald ind.s löst sich die Spannung: Fürst Bülow erklärt, parlamentarischen Schwicrigkeitennicht zu weichen unb so lange im Amt zu bleiben, als er das Ver- rrauen des Kaisers besitze unb es vor seinem Gewissen verantworten könne, unb mit erfreulicher Entschiedenheit bekundet er das Fesh- (jaltcn der Regierung an bem Programm ber Heranziehung des Besitzes auf dem Wege der Erbanfallsteuer. Den Vorwurf oer mangelnden Fühlung ber Regierung mit den Parteien und des Fehlens einer Fühlung gibt er den Parteien zurück, und scharf klagt er den Reickfstag unb bie Fiuanzkbmmission ber Verschleppung an. In prägnanten Sätzen, jebes 2Lort vointierenb, erklärt er bie Reiclfssinanzreform für di? wichtigste soziale Aufgabe, die gelöst werden müsse unb schnell gelöst werben müsse, wenn ber Reick-stag nicht selber abdanken wolle. Unter großer Bewegung endet die Aussprache und werden 'die Resolutionen Zum Reichskanzlerctat erledigt. Morgen wirb man in einer Dauersitzung noch unmittelbar vor Toresschluß ben Etat in britter Lesung verabschieben und in bie Osterferien gehtzn. Deutsches Reich. Der „R e i ch s a n z e i g e r" veröffentlicht eine Bekanntmachung betr. die Fassung des Doppelsteuergesetzes, das am 1. April 1909 in Kraft tritt. Der früh ere langjährige Zentrurnsabg. Major a. D. Szmula ist gestern früh auf seinem Rittergut Friedewalde bei Grottkau gestorben. Die Kommission des Abgeordnetenhauses für das Stempel st euergesetz nahm die Stempel- sätze für Standeserhöhungen an. Die Sätze betragen: für die Herzogswürde 10 000 Mr., für die Fürftenwürde 6000 M, für die (■ rajentoürbe 3600 Mk., für die Freiherrnwürbe 2400 Mark, für die Abelserhebung 1200 Mk., für den Geheimen Kommerzienratstitel 5000 Mk., für den Kommerzienratstitel 3000 Mk., für den Geheimen Kommissionsratstitel 1000 Mk. und für den Kommissionsratstitel 500 Mk. Der Betrag für die Naturalisationsurkunbe wurde von 50 Mk. auf 150 Mk. erhöht. Die W a h l p r ü f u n g s k o m m i s s. o n des Reichstags hat die Wahl des Abg. v. Schubert (Hosp. d'. Natt. G Trier) beanstandet und Beweiserhebungen be- sch lösten. Zum Fall Tremel. Dem „Tageblatt" Altfolge hat der Erzbischof die über Pfarrer Trcmel verhängte suspensio a divinis aufgehoben und den für ihn eingesetzten Verweser zurückberufen. Bei der gestrigen Reichstagserfatzwahl im Wahlkreise Cochem-Ade nau-Zell erhielt von 13 493 abgegebenen Stimmen Pauli; (Ztr.) 12407, David (SozZ 483 und Mässer (Richtung unbcstiminl) 153 Stimmen. Die übrigen Stimmen waren zersplittert. Ausland. Der Zar geht aus Reisen. Wie zuverlässig verlautet, tritt der Zar Mitte Mai eine große Auslandsreise an, auf der er zahlreiche europäisaw Höfe besuchen wird, und. zwar Stockholm, Kopenhagen, Christiania und London, ferner wird während kurzen Aufenthalts in einem sranKöfifchen Vereins folgegebend, hat bie bortige Schuldepntation sich entschlossen, der Verbreittrng ber Schunbliteratur unter, ber schulpflichtigen Jugend energisch cntgeg^mzutreten. Es ist an bie Eltern ein Rundschreiben gerichtet w"rben, in dem sie darauf aufmerksam gemacht werden, eilten wie wichtigen Einfluß bie richtige Auswahl der Lektüre auf die Kinder acisübt, unb wie es vor allem bavauf an» kommt, ihnen alles bas fern zu halten, was ber Phantasie eine Richtung auf bas Wenteucrliche. bcs Verbrechertums geben kann. Gleichzeitig finb bie Buchhänbler durch eine Zuschrift gewarnt worben, solche Literatur in ihren Schaufenstern auszulegcn und an Schulkinder zu vertreiben. Auch positive Maßregeln sind ht bie Wege geleitet worben. So hat sich ber Lehrerverein bereit erklärt, bie Eltern bei der Auswahl von Gescheukltteratur zu unterstützen unb eine Liste empfehlenswerter Jugenbsckmften bereit» zuhalten. Um bie Weilmachtszeit Ijeriim soll alljährlich eine Ausstellung von Büchern veranstaltet werben, die geeignet erscheinen, bic geistige unb sittliche Entwickelung der Kinder zu förbevn. (Sollte cs feinen Erfolg haben, wenn das kaufende Publikum! alle Geschäfte miede, in denen literarischer Schund verkauft wird? D. kR.) -- Die Romane der Saison. Das „Literarische Echo" hat durch Umfrage bei den Leihbibliotheken festgcstellt, welche Romane im Jahre 1908 am meisten begehrt würben. ES wurden am häufigsten verlangt: in 71 Bibliotheken Subermann „Das hohe Sieb", in 5 V Georg Hermann „Henriette Jacoby", in 47 Klara Viebig „Kreuz im SBenn", in 46 Georg Hermann „Fett- chen Gebert", in 41 Heer „Laubgcwind", in 38 Otto Ernst „Send- per der Jüngling", in 35 Ru.bolf Herzog „Der 9Lbcnteurer", in 35 Stilgebaucr „Das Liebesnest", in 33 Rudolf Stratz „Herzblut", m 32 Sckmitzler „Weg ins Freie", iw 27 Ompteda „Minni", in 22 Zahn „Die da kommen uni> gehen". Die meist gelefeneni Autoren waren demnach; Sudermann (71), Hermann 61), Viebig (58 , Herzog 52), Heer i47), Zahn 40), Ernst (39), Sttl- gebauer (38), Stratz <33), Schnitzler (32), Ompkeba (31). Das neue Messina. Tic Freunde des alten Messinas werben bic neue Stadt wohl kaum wiebcrcrkennen, wenn die Rekons.ruktionspl-änc bcS italienischen Ingenieurs Cannizzari, die jenseits der M;>en lebhaftes Auffehcn erregen, angenommen werden. Nach einer genauen llntcrfuchung der Ruinen und ber Einsturz- urfachen 1jat Emuuizzari den Plan entworfen, in ber neuen Stadt nur niedrige, höchstens zweistöckige Häuser zu crrichlcu. Die neuen Häuser sollen vitlenartig gebaut werben, d. h. alle üoneinanberf getrennt bleiben unb zwar soll ber Zwischenraum von .Haus zu Haus wenigstens so groß Wie die doppelte Höhe des Bauwerkcsl sein. Nach diesem Vorschlag foürde jedes Haus seinen großen umfangreichen eigenen Garten haben, in dem unter der südlichen Sonne Siziliens in turzer Zeit schattenspendendc Zitronen- und Apfelsinendämue erblühen loürden. Mcsfina aber würde vielleicht das vierfache der bisherigen Stadtflädw einnehmen und stundenweit würden aus dem Grün ber Gärten längs ber Meeresküste bie Dächer aufleuchten. eine barte wohnten mii achen vom Aindhof geholt hätte. flinn imbj fdin mdrt luicbir. [ rauchen, unb ric eene vorläufige Umschau in ben einverstanden fei von ffwm Attkauf gei'ulüai S?t mt von ui du vo 'allungen V ** Unaufgeklärter Todesfall. Geldern morgen ffl Lier eilt Arbeiter gestorben, ohne öajj diS lebt die Todesursache festgestellt werden lonnte. i*on den Angehörigen des verstorbenen ivirb die Todesursache auf Mnilwndlungen zurückgeführt. die dem Manne am 2U. i>. M. von zwei Zechbrüdern beim Nachhause- bringen beigedracht worden ieün. Reform der höheren Mädchenschule. Ter Vortrag von Frau Bucksath-Mainz findet im Hotel verzog von Hessen" statt, weil der grobe Hörsaal der UH oersitat baulichen Beränderunaen unterzogen ivird. das mit feiner,'Kuuim' s c i-ic i. i.'.ije sei oder di ociMr.5 nach R'' inland und Westfalen eine wesentliche Beichte» üiiiung erfahren hat. — Vom 1. April ab beginnt der Tages, bien it in der Fttnspred'vcrniitteluugs tellc um 7 U hr tvnn — Die goldene Judtläumsfeter des Mittelrheln- kreifes der Deutschen Turnerschaft wurde ooe siebener Männer-Turnverein am SamStag abend ■ SteinB Saolbau in einfacher, aber würdiger Weise seitlich begangen. Dem Festakt wohnten Vertreter der Provinzialbehörde, der Universität, der Stadt Dieben und der Gar» nlson bei. Nach einer packenden Begrüßungsansprache bei l. Sprechers des Vereins, Rechtsanwalt Kaufmann, worin r auf die Bedeutung deS TageS und auf die Wichtigkeit bei fallen ^hr. von Heyl muß den imeder^lten Vorwurf der Un flugh ‘it auf das Entschieden!:e juriuto'i'?ii. Er sei zu börheb. ipaferi ein Zusammentreffen mtt Präsiden t 'illr res ftatt- finden. ",uni Schluß '.viro der Zar aueb Jtol en auftuchen. In? dem H aag. Nach der „Neuen uolit At>rr/ wird im Haag einem freudig 1 Ereigni in vierzehn Tagen entgegengesehen E a st r o. Tie „Poss. Zig." bezeichnet es als unwahrscheinlich, daß Eastro n ntwerven Dampf r . echartert habe, um in Leu -r< tuen Lutsch zu v ran alten. Ta- gegen wird dem Blatte Die achrichi bi> ät'gt. Die veu i la nische Regierung erlaubte Castro, auf venezolanischem Boden zu landen. , .. 2er frühere Präsident Roosevelt nt g-itern auf dem Hamburger 'l nddampfer „H .m'^irg" ui ..'iaD< r cingetrofjcn und an Vano gegangen. Tic Gerüchte von einem Angriffe eine*' MamteA auf den Präsidenten enl Kehren jeder Begründung. an schauen wollte, würde bn • il n kann, denke c;. Rctme , au di und» > ui,- n li ? D Frhrn non Heyl n.du anders und er '' vn I.inc" Aii-.-'i I Uiigen nichts ;iTud'. i- nehmen Di - '• hihul d er. • ncr. m fr- Frage De:- vinn- dakuvtikrages rinaeiwmnnn, eidirre.: - d fr - Staatsministerimns, yZadnlu.fvii auf dein Äindbof ergaben, oaß ibir SIh über die Peytulichkit gaben irlogen waren. Tie Polizei hat rträßi -*76 Pferde und 8 EL ier. vereinzelt auch dänische Brad):tierr Vis U Uhr rM <♦ wüten '.-Jiarürlab »u, bei leren uinfirlh ist Zahlreich I3® erklärliches Vorurteil gar manchen von einem Besuche dieser Vorstellung im Kolosse um abgehalten Run, zur Beruhigung ängstlicher Gemüter sei es gleich hier gesagt, daß fte q.'trc'i in dic'e and) von d.'t bebördliäwu Zensur unbeau- ua dete Von: iung gehen können. Wahrlich, diese an- muügeu, zarten und 'euschkii Tanzpoesien gefährden btt Sittlichkeit nicht, und wer sie sich mit unreinen binnen Siehener Zühjahrz pserSemartt. lh. (niesten, 30. Märt Ter heutige Pferdemarkt nab schon von gestern untlai an dem «traßen. ben unserer Stadl in eigenartiges (sevrigr Zn den Haupirerk-b'-sstraßeit begegnete man Vielen, denen man < • auf den ersten Blick ansehen konnte. daß ste in irgend einer ts: * mit dem Gießener Pferoemarkl was zu tun ha^cn, sei ev, bau sie als Häufet oder als Verkäufer ober als stoopelknedue zum .Warft tarn men. Zn den Stallungen und auf den Zornibrunstz- planen unserer (Gießener Pferden indler Mich-'l und .nensdorf, cu denen als dritte im Bunde b.c Firma Tav -> Jimburg Äivf als Pferdehändlerin dazngekoimuen ist, henid't'1 den ^.nbin.ttts ul. i ein buntes Sebcn. Hier sand eine i’ieneratmnna. -ia bn >- jule statt, mit der rin gewisser Bormarki Hand in Hand flinfl T v Händel wurden gewist'ermasttn dedingungswer-e schon imrora» für >-u eigentlichen '.Werft abgeschlossen Zn den Eaivtz, an denen mir ja in unserer stabt feinen JJianael haben, fasten unfar 8a** uirte, die ,.*tzi nir v. strsbetzeNuiig 'r'idx-3 Pi rdeinatenel heute auf morgen entschieden werden, das müsse man^det Zeit überlassen, m enncheiden. ob an ber tMwltang der Tinge nnt Au5i'.cht auf Eriol'i etwas geändert werden könne Er. Redner, erblicke vorerst immer noch in der tonalen 2,u r d)f u br u n g öci Vertrages durch Hessen als der kleinere Ver trägst eil, das beste Mittel, dem Zntereffe des t'anö' u dienen Das du ir-'üer vom Varredv r -mg^ schn item Fraae be;üqL seiner, fr : 'i-dners, Stellungnahme zu der 'waluwiis frei heil der oreustüch-hei Zchen okmeu:1 aMTi»i>ramtcii, be trifft, so Hütt - er auch hierin ocr stets g. übten -a. ik der hequ .-ung gefolgt, sich nicht in Dinge rinzumiichen. die m das v träges alles getan l>at inbezug auf Beamte na uchei | erilng, Verkehrs I Verbesserungen, 'Jienbeidwffunn von Material um», und meint, er I habe i-s für politisch klug gehalten, aber auch aus ritterlicher W. finnung iidj verpilichtet gesuhlt, die durckwus mrangebrachten Jin griffe gegen einen so wichtigen Faktor, der uni er . (1 liierter vt, zurückzuweisen und Preusten zu verteidigen, wie. das auch andere ^Rridjötagriibgeorbncte getan haben, deren Reden er verliest. a,ct I Hess. 'Jlbg. Haas Hobe übrigens ebenfalls so geiorvd'en, Wie er, l Redner, dieser sei aber nidn angegriffen worben, nur ihn, Redner, habe der ?iinmizMinister herausgegrisstm, und ihm einen strick g<*brclU- Tx-r Herr -nnauzm.u.ner hätte mehr feine Pstickst getan, wenn er seinen 'llliierten ebenfalls verteidigt hätte, .^tatt besten I hat er dies auch nicht getan, als der sozialdem sträfliche vlntrrig betr. b" Crgautmtion her Bahnbeaniten und deren von Preuizeu beschniftem M .ialitioiwireiU.it zur Svrache iumö_ _ Tu habe bvd ^inanzminister nur gesagt, das fei Lache des vrcuBiidicn Vcrreyrs-1 Ministers bat es abgeleimt, feinem Alliierten beuuivtingcn. Die Ueb.ifchnfst nch:ne man von Preusten, aber wenn es gelte, den Mliierten ui verteidigen, bann sage man, das gclyt und) nichts an Preusten hat setzt bester reist» gegenüber schöner gebanb.lt. Angesichts dieser Haltung des 1> -ssischen ^iuanzmiuifterS Werden die Sozialdemokraten immer mutiger Ulcid» hat fetzt schon einen Antrag aus H. i'stmna her Trilnngs,issev aus 3 Prozent emgebrad-t. Preusten beul gar nidn an eine Keoifion des Vertmgcs und diel Haltung bri> i ' ।rihen ?rinaii.Ministers tonne eS sicher nicht anders ftimmen Tuest, die usst.l'rn.igen des Finanz Ministers habe er, fficbuei, sich auis schwerste verletzt gefühlt. Die.e '.Tngriiie ,des I Ministers verstoßen gegen alle parlamen'arischen elften, weil he in einer stamm, e erfolgten, der er, Redner, nicht angefrort. Er stelle fest, das; Oie Angriffe perfönlieber iRguerschait entsprungen feien. Er konstatiere, das; nut Vorlieb- die eozialdemokraten die Reden des ' inanurthüner» sich-zu eigen machen. ^inanzm a ner Wnautb führt aus, der Vonebuer habe ihm die Antw', leicb; a'M acht. Es könne sich mir darum handeln, feftiuitcllriL oe ■? richtig unb klug war, das; em h.'sischer 'Jlbged ordneter im Reichstage ;r!i. rte, eine Revision be? Vertrags könne nur zum Rächt eil >ür Hessen au »fallen TaS müsse Redner ncr Keinen unb er mist w eeerhol n. daß er er'chreckr war, als er diese Ariisteruni des ^rhru. von Heyl las. Er, Redner, sei, das wisse man in Uran; n und in Hessen, immer cm treuer Vertreter 'Bertie' v - nenn, den er unter gleichen Verhältnissen selbst abgeschlossen h-itu Etwas anderes sei aber die Frage, ob der! Vertrag nun so fdron und günstig sei, dast es besser gar nick: sein könnte. Tadilidt habe er diese lieberAcugnng nicht. Wenn er sic aber auch bitte, j iviirbe er. unb sollte kein Hesse sie alts ÜncdKii '-’lnerfiitncit nolle er mit bem Frhnu von Heyl, baß Preusten ste- > den Beitrag in loyaler Weise gehalten hat. Retmcr iwht bann auf die sack»!ist- n (ürunblagen bes Vi'rtrags und die finanziellen F'laeii für Hessen näher ein. Wenn man ganz ob jcktiv urteile, müsse man dich einsehen, bat; auf manchen (Gebieten eine euhüiiK'hitig bei Dinge erfolgt ist, die bic beiden Vertrags teile beim Abschlust nidu erwartet haben. Es ist darum bad» nidn riditig. au eine nochmalige A nfrotlung ber ,Frage nur nut Angst unb Schrecken zu beuten unb zu glauben, bas; diese Aufrvllung mir für Hessen von Nachteil sein kann. Redner wäre für eine »di stanzierte Mitteilung brr Punkt bau Thar, in benen Preusten sich etwa burd ben Vertrag benachteiligt fühlen könnte und die es bei einer Her «ton des Vertrages für Hessen ungünstig ändern ' Heuchelheim, 31. Mär», u'eä rn kam eine in*- lannlc UraiicnSp '.sou zn einer hiesigen Familie mit der Sicke, ui 3—4 Monate altes ftinb in £bbul zu nehmen, bis he ihre Au» Stadt und (and. Oie Bf n, 31. März 1909. •• Tage-lalender >ür Mittwoch, 31. März: Stadl- th e a I e r : .Tie Jüdin von Toledo.' Ainang 7 Uhr. jl Kolosseum: 2. Masifpieloorsiellung von Marr» Deba. »»Das EbrenKeicheu für Mitglieder freiw. Feuerwehr en umrbe verliehen durch Entschließung 3. >t. H. des t^roßhcrzogs vorn 27. Februar dem 'Pari I ö d e l VI zu Ctrunbeig " D i o S o d 11 ii n 3 c r i n Marv Deba i in rr v losseum zu H'ießcn. ES war leider mir ein reckst spärliches Publikum, das gestern die Kunst bn Deba be wunderte Schuld daran ivaren zu in Teil wohl die vielen anderen Beranitaltungni, die an diesem Abend in unserer Stadt angekundigt ivüreu, aber wahrscheinlich hat auch ein halten, unb stärkten sich an Kaffee und ftutbep — sie. baß die guten f'äulc von Jahr ,u Jahr im Preise steifen, sv dost man sie btilo gar nicht mehr bezahlen kann. Einer nniarr heimlichen .>larferiwber, der das o-eklaqe nicht mehr iiritanhtern konnte, gab einem ihm befrnntb?lrn V.mbroirt schließt ich den NU, zu warten. btd in Ziesten die (Eleftrifchc da fei. Dann lömre er billige itzänle von der Lmmbiid ('frieilichait halben, ine doch «r- wist auf '.’tbbrud) verkauN wurden t'lm Abend waren bic s- user unb Hot is von brr. rremben Besucheni bes Piechenlanfts besetzt. 3d»n in aller ^rnhe trabten^beute aus allen Ruhtunsen »tohe Rosse unb Röstlem durch die Torr unserer StaN, enyetn. in Paaren un: .n i ngcrcn 'ügen Wird bock» mit bem ew-itlimm Markt durch eine Prämiüruna gewi's. rmastcu ein fnrmlulr "EarcM über das Pferdematerial indem C*rg-n? .ibiebatien, an der de« sonders zadtreick.e VanUwirte als Pi rderechter interrssian imd Wa-ist man trocti oor den früheren Märkten her, dast diesen :jvchtor7 außer einem Pr.-is in ftingenber Münze, von den Preisrichtern eine Kritik uter ihre ücbur.'a'en Lustungcn mit auf den g.gcteji nirb. Die le nach Umfumoai recht flhmcicheldift. nb.r auch anv-rs aus'cklt Jrn tetzieren Halle bient du smn« tacu. veu 8i ur anzusvvrn.m. grmackue nvb’.er in der^ a« m 3uhmft »u r.rm tben und zu verbeiiern, fr'nn ohne a>"h tn* Preu Tie . . ;.*r aber wissen auch, bah unter be i Pr .snchtern sie Manner hcivio n. b : von oer Pscrbczuchi .-nvas awtiges i criklicn und lauen sich die Kritik darum gern nnäilen, Lach sie ta? lud ausiSllt, weil sie dadurch auf .ucknerischeM Eedio trägt sie ein langes, undurchsichtiges faltiges Okitovnb. ?htr NngDnt aut oas vmuaneam c jurwiw.i-n» >" 'T^L l die ine In-5 zu ben Knöcheln sind sichtbar In reizender um den gleichen Do.umri zuruckzugeoen, w'll aber bemerken, bah schwebt die biegsame Weflalt ber T'. zerin elfen- Die bniugc Rede ?n Em dern Vnan?> leid» da'in und bewegt den Körper in gemessenen tHbrnb- iÄM* ”™!..-r.prxn tom f«t b o.e k-tiie flicN | icn ön ber »rgenben «Mimet bei Progt-mm»: .,r,m Erste Kammer. hieid^ ient .i, sens gehemmt grünes, durcki'lck'itws i'iewand Man tunt vielleicht un R. B ' Tarmstadt, 30. Mär^ Noch D.r Üciue wird mit ber Spfualberatung fnrtgewbren. L rf:en Augenblick über die Racktheu, die sich hier zeigt, -taatsmmisterEwald, Finanzmivifter Eine ganze ?Hci:c von Kapiteln und Tu in wirb ohne -statte at>fr nur cincn Moment Dann fesselt einen- der Tanz ton 5 9?* bbn? he-.werai erlcbigt. Zum^ Teil II ' -r das Vermoxn T err i tor.•<*, ,v.bft bcr den R ein und ben LZotn so poes.evoN ptrift. L von Bi ege leben, M-.m-rialrat Süffert. rinn unb T a m mb au o 6 t A b a » a u r Ren au _ ^uen Traum,'., dem gleich ziehen die einzelnen Bewe- Präs »Deut i^raf beratiinades Etats beim. ^°mmbauten rur 3 5 tzx^rn hei^m Eine Pr- es Zuschauers vorüber. Man vergißt die Nacktheit Man Ministerium der SlNan^en wtt. rZL.nicr! una ^0 atefer ^orlaocn fei -cion ini Ausickmß der 2. Hammer -ieht nur Bilder einer fremden Seit von unsagbarem Rerzc 6öiibtu. ribb eier^ebaticn oon^enn Znmm : iu gefchlesfcu Tas Haus habe 'ron früher einmal gegen die xc alleS Ccmcinc und Niedrige weit von sich weist. The ^chist!?s?näut'b in ewer Weift ang^c s'en n roen. die r aui, Zcrauickung > > großer V rlagen mit dem Bud, ptotfihert. scheit des nackten men Erichen Körpers ist keine leere Ä ^ttschftd^ste^Mülle Ä handelte sich um seini dennoch fei sw wird r erfolgt. Wenn die 2. «ammei b» ib* 3I,ra c Man sehe und urteile selbst. Wbtbn'HridSlage fiehl au ^errn^heim führt nroited berung abgcielmt hatte, hatte bie 1 uhmm ' „ Fernsprechwesen. Am 31. März ist imS M' , u im Reichstag, der Äsen bahne tat iur Beratung können, ro aber wurde wieder dre ^nallungSwa^^auigerollt, 5. c r n f p r e rf> I r i tu ng jrri’d*n Gieße« und S1 n m 8b. ftanb benutzten ftziald^mokratische Äbgrordmtc diese Aelegenhclt, wieweit, das >jau5 berechtigt >ei, am Budget 8U1 änbern. vjm .j .h qeuommen irrorden, wodurch die -ckelung des ovmimt* «teuften hi iMfitoftt Weise anzugreisen unter Anschluß hieran beipndi: Dm r die „ragen ber -ch.iiahrt.- ' --- 1 - ----- 1 u'rieauna des vreiisnsch hessischen GeM iiiscliaiisvertr.iges abgab n. die mit der eaulie un.i der Strome in engem ^uiammcn ÄÄJ taäfSÄ. Die Angriffe unten bang flehe. Was bic V ne :?bu anb dangt, 10 habe der Aus vortiuaSweift ans einer ^'Eoschüre des früheren EisenbahndireNors «chuß sich mit den teckm n Vorschlägen derselben emonitan- n bi- Triluna iKr als ungerecht für Hesfeu bezeichnete, erklärt. Der AuSschuh beantragt, mit der 2 Mammer bic -, D§ Än«ifft aegÄ unseren Alliierten Preußen, dessen Eisenbahn forderte Summe von 346 773 ...ark zn bewilligen und die R e die aröiu? VerkehcSani.alt der Seit ut, glaubte Redner zurück »ierung zu ersuu> e 11, . den lirheln m ein ei mr die , zisch ^is?n lu muffen vmi unebc als dl. m der Zroschare gegebenen .ucht entsprechenden Ircite zu er ha t !l unter Mlu ichnahm. aus /r eine i^rÄierung Yr Teilungsiiller auf die, Abfuhr der 3 .. e b mr bw als notwendig erachte : rtair fnhu’.’H unhaltbaren Voraussetzungen basierten Als Heften. 2ffenhaltung ber '.litt- iund bei< r Breite einen Man ju ent bamoM vor bcr ,3r.ige be Vertragsabschlusses stand, galt es, werfen, welcher als ’efte Richtschnur Nir bic w it ren i.arjtabmcn S ^btiirien Sft bet Uebermadit b« Ludwigsbahn. Man dienen kann. - Redner bittet, diesen, Antrag ruzun.mmen, war bcmwM d 1 Mc-nuug, dast der Verli-ig zwisckv'n H 'ftn unD jcbc-d» m Erwägung zu ziehen, da»: evtl, hr.i V'ine her e* -d'ritt zur Reidroeiseudahngeineinschast ftl. I fahrtsabgaben f.ir derartige yauuv.de verwend t werden ______ "" -«•«m'minif.,» fri "ich. o«i0n,t. b^\ Ä ‘Se»‘. | im Jn.cM, unter,8 S.krf-n»« t,n. wenn auch bie vorliegenden Baut n daraus bezahlt werden können, wieS, wurde in wohlgelnngenen Lichtbildern eine Beschichte nach dem preußischen Entwurf Ersatz geleistet wird. Das ÄaM i per deutschen Turnerei vorgemhrt, ber sich Szenen vorn lebten wirb bann nach bem Ausschustantrage genehmigt . ! deutschen Tiirnfest in Frankfurt a. M. anschlosien. Rechts- n» Z Ä Ä'« tiÄÄ -nw... flnufmonn sprach dn... ben «rbinben»,,. W to- kann, was zu tun ist gegenüber der Regierung, die trotz des Pro zwischen waren vaterländische Leisen geschickt ruigeflochten. tcstes des Hause ibcrmals eine große Vorlage mit dem Budget I die von ber Hestversaiumlung mit Begleitung eines Vorn» verguickt habe. Darüber himvegzusehen entspreche nicht der Würde gUartcttS gesungen wurden. Der Veranstaltung M Äcr jwriten Hauk teilt ber Präsident mit. da« er dae -ch"ich-n- Interesse »ich, nur die MUqlieber b" Männer. Resultat der AuSschußbesprcchung am Schluß der Sitzung bekannt Turnvereins, sondern auch die zahlreich erschienenen Mitglied« geben wird anderer Vereine bei, bie dazu eingeladen waren. Staatsininister Ewald erklärt, bei der vorliegenden Foi> I dernng handelt es sich keineswegs um eine GesetzesVorlage, die nicht in das Budget hineingebracht werden dürfte, sondern es handle sich um eine Forderung aus Grund bestehender Gesetze, die nach Artikel 3 des Etatsgesetzes in das Budget ausgenommen werden kann und muß. Wenn man bic Forderung vom Budget getrennt hätte, Hütte man illoyal der 2. Hammer gegenüber gc banbclt. „ _ _ . . t Frhr. v. Hehl zu H e r r n s h e i m stellt sest, daß der Staats Minister durch diese Stellungnahme bic Handhabung ber Ber I fassung seitens des früheren Ministeriums desavouierü'. Staatsniinister E wa 1 d tritt dem entgegen unb verweist aui I Seif viele bezug l. des Nebcubahngeseses. Darauf st immtdasHausde mA usschnßantragc Eine Rcil»e locitercr Titel Werben bebattclo-: erledig', dainu! das ganze Budget. Auch das Fiiiauzgcsetz wirb ohne I Debatte augenommen. Desgleichen das ' j: c ■ b.tr. die Bcr in I gcrung des Gemeindeumlagen g« s > c s. Bezugl. der Dammvorlage gibt der Präsident sodann eine | Erklärilng ab, in bcr er feststellt, daß s. Zt Di? 1 H'antmcr ein stimmig gegen bic Vcrguickung von großen Vorlagen mit d. n 1 Budget protestierte. Daß trotz dieses einstimmigen Protestes da. I heute ioieder geschehen sei. sei mindestens sehr eigentümlich von I der Regierung. Ter Präsident Graf Goertz fährt dann fort «Wenn man mich nicht davon überzeugen kann, daß I he u t e unseren damals gewahrten Rechten nicht g c s ck> a b e r würbe, sehe ick, m i ch zu meinem großen Bedauern genötigt, S. Kgl. Hob. ben Gro st he r j o g I z n bitten, mich von meinem Amte als P r ä s i b e N l bieses Hauses zu entheben. Staatsminister Ewald erklärt, er könne nur wiederholm. I was er bereits gesagt habe, daß cs sich ciniad» um eine Au - I iorberung aus l^runh ber bestehenben ('riebe handelt, für bic Artikel 3 bcs Etatsgesetzes maßgebend fei Geheimrat Tr Schmidt teilt diese Stellungnahme, bic auch dem Artikel 8 des Damnibaugesetzcs entspreche. Akhnlid' | I spricht sich (Geheimrat Tr Kleinschmidt aus. i Graf Goertz Schlitz bittet, daß dem Hause qcwii'c Garantien gegeben werden, daß in Zukun : iolcke bcdcntendei' Vorlagen nicht m r mit dem Budget v .'' wttden. .'Indern I falls inüise Ci inen Eitticklust au .echt r-.‘.icitcn. Staatsminister Ewald erklärt, er könne nicht daran denken, an dem b i . her g e ü bt e n R odus etwas zu andern. Ob ut irgend einem Einzelsalle ein anderer Modus gewählt werben könne, müsse in nOfm Falle besonders gevrini I werben. Bri der damaligen (rrfläruug des Hauses habe es sich um ganz andere Dinge gehandelt als heute. Graf Goertz- Schlitz: Da mir von der Regierung keine Garantien gegeben werden, muß i d» also aui meinem Entschlüsse beharren, von meinem Amte zur uck zu treten, ^ie beiden Bizemäfibcnten Fürst Sol ms. L ich unb Frh, ’on Heyl zu Herrnsheim I erkläre n hierauf, mit dem Augenblick, w o ber Präsident sein Ami n i e d e r l e g e , ebenfalls von (ihren Ämtern zurückzu treten. Im Interesse des Landes erklärt Grai Goertz- schlitz, noch , (die rücffiäntiigcn Punkte der Tagesordnung erledigen zu tvoUcii. | Nachdem Dice ohne Debatte geschehen, wirb die Sitzung um 2*fc ilbr geschlossen. viel lernen können Ter Aufiricb am Markt Es sind in Der fc»am darf*' Be cm Markt, darum wh.rrjd B u b a |i e ft -Kindermehl WiijchemMlWe MW» Unser lieber Sohn und Bruder Gustav Korell Fluß- mit) Seefische G-iessen (Gr. Steinweg 22), den 31. März 1909. Die Beerdigung findet Freitag den 2. April, vormittags 11 Uhr, auf dem 02189 neuen Friedhöfe statt. 02166! , Klinitstraffe 1. in größter Auswahl. 1884 L. fioiiicrmann, MWr. 12. Laufen. Steinhäuser. (1952 1960] 1951 Londorf, 30. März 1909. 1911 WM I. V.: Kalbfteisch. 33l/J Fahrrad 1965 (1955 empfiehlt Bermania>Drogerie Carl Seibel Hochachtungsvoll Heinrich Klees 1959 Frankfurter Str. 39. 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Gotthilf Röhrle, 02134]Marburger Straffe 7 Straßenbau-Arbeiten. Die zur Korrektur der Kreisstraste Annerod—Steinvach (Im Fernewald) erforderlich werdenden Arbeiten und Lieferungen und zwar: , Erdarbeiten, veranschlagt zu 678.— Mk. Chaussierungsarbeiten, veranschl. zu 1872.50 Mk., -sollen am 6. April, vorm. 10 Uhr, im 'Amtszimmer des Illnterzeichneten, Landgraf Philipp-Platz 3, vergeben werden. Aoranschlag und Bedingungen liegen daselbst, Zimmer ?Nr. 22, offen und sind Angebote verschlossen bis zu ge- nanntem Termin einzureichen. Gießen, den 30. März 1909. Der Großh. Kreisbauinspektor des Kreises Gießen. " etnem »ef -v l|ict iß V** "ut Unreii ? btn b» 'lden XxVtM T V» diese ba?? W ch auch bijT^i LOW ätK lnen-'kt 8: 5^3* yt****»iJ «Ile um 7 Uhl", ’nedd)ait wurde »r n ani Samstag abend würdiger Wch schlich i Beckeler der Pronin adt Bietzen nnd dec fo 1 BcgriitzimgSansprch In uwalt Kaufmann, r und aus die WichtiM ü il unseres Vaterlande? ß, Lichtbildern eine der sich Szenen vom !-> l. 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Das Blatt „Eapitale" will erfahren hoben, daß Präsident Fallieres im Herbst einen Besuch in Rom abstatten werde. Besserung, wenn auch ein Preisausschlag bei Rindern und Kühen nicht zu erzielen war. Recht schwer loavcn wieder sogenannte Wurstkühe uuterzubringeu, da in den Industriegebieten der Konsum an Wurst- und Fleischwaren merkbar abgeuomnieu hat. Für Kälber war der Handel wegen der bevorstehenden Feiertage recht flott, auch zogen die Preise etwas an, doch suchten die Einkäufer für die Großstädte sich gegenseitig feine Konkurrenz zu machen, weil sie wahrnahuien, daß Ware, die sie brauchen konnten, genug am Markte war. Dazu kam, daß die Gießener Metzger und die aus den Städten in der Provinz sich auf dem Kälbermarkt nicht zu decken nölig hatten, iveil es in der Provinz Ware genug gibt. Die wenigen Paare Fahrochsen, die der 'Markt hatte, gingen fort, ohne daß es zu einem eigentlichen preisbildendeu Handel kam. Der Markt wurde fast ganz geräumt, nur wenige geringwertige Kühe blieben überständig. Gehandelt wurden das Stück Kühe frischmelkend und tragend 1. Dual. 500 bis 570 Mk., 2. Qual. 100—475 Mk., 3. Qual. 300 bis 375 Mk. Bezahlt wurde der Zentner Schlachtgewicht: Fette Rinder 1. Qual. 70—72 Mk., 2. Qual. 67-69 Mk., fette Kühe 1. Qual. 60-62 Pik., 2. Qual. 55—58 Mk., Kälber 1. Qual. 70-74 Mk., 2. Qual. 64-68 Pik., 3. Qual. 57 -a2 Pik. Gangochsen wurden das Paar zwischen 800—1000 Mk. abgegeben. fc. Frankfurt a. M., 31. Marz. Schweine markt. (Drg.* Tel. des Gieß Anz.) Zum Verkäme standen 1386 Schweine. Bezahlt wurden: für Schweine 1. Qual. 69—00 Pfg., Lebendgewicht 55,0 bis 00,0 Pfg.; 2. Qualität 67—68 Pfg., Lebendgewicht 54,0—00,0 Pfg., 3. Qual. 62—66 Pfg. Geschäft gut, Ueberftanb unbedeutend. OrrginaL-DeaytineLSuirgen. R. B. Darmstadt, 31. März.. Die für 9 Uhr angesetzte Sitzung der Zweiten Kammer war bis 11 Uhr noch nicht eröffnet. Die Zuhörergalerie ist überfüllt und ncuuenb lich sind viele Mitglieder der Herrenkammer anwesend. In einer Sitzung des Seniorenkonvents der Zweiten Kammer gab der Staatsminister eine Erklärung über die gestrigen Vorkommnisse in der Ersten Kammer ab. Von den Parteien der Zweiten Kammer wird em Vertrauensvotum für die Regierung vorgeschlagen werden, an dessen einstimmiger Annahme nicht zu -zweifeln ist. — Der Präsident der Ersten Kammer Graf Görtz hatte gestern nachmittag eine längere Audienz beim Großh erzog, in Ein 50 Jahre im Familien besitze befindliches [ss80^ Hem Ws-Cut 1 Stunde Bahnfahrt von München, ca. 600 Morgen, , Ackerland, vrnna Boden, 1 . Wiesen u. Wald, arrond., eigene Jagd, schöne Gebäude, 50 Stück Hornvieh, reich!, tot. Jnvei i., fehr rentabel, für Mk. 220000.-, Anzahl, nach Uebereinkunst, zu verlaufen. Näheres nut. 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Mit bent Markt ist wieder eine Ausstellung von Wagen, Geschirren, Fahr-, Reit- und Stallutensilien und lanbrorctidmft sichen Geraten verbunden, an der folgende Aussteller beteiligt imd: Äeorg Schieferstein, Lich (Maschinen, I. .tzäuscr, Gießen -Maschinen), Sattler Groß, Gießen (GcschiM, M. Msenthnl, Gießen Maschinen und Geräte), August Kilbinger, Gießen Wagen imd Geschirre), Louis Faber, Gießen (Lauterbacher Wagen), Emil Psan, Kinzenbach lGeräte», DH. .vitzler, Ockstadt ^Zentrifugen), L. Simon Rieder-Walgern (Geräte), Heinrich Christ, Atzbach -Geräte-, Heinr. Meher, Grvßen-Buseck iZentrifugen), Edgar Borrmann, Gietzen Geräte), .Hermann Block, Berstadt (Geräte), Konrad Stepl-an, Grvßen-Buseck (Wagen). . _ . Um V"9 Uhr begann die Pramrterun g. Dtc Prannle rungs- Kommission besteht aus _ Oelonomierat MAler Neulvf-Gießen, -Ookonvmierat ^fftnann - Hosgull, Gi-ts stackster Bene-Hof Altenberg bei Wetzlar, .^eisveterinärarzt Dr Knell^03ießen, Schlachthofdirektvr Modde-Gießen, Dbe$|tleut nant Schmidt>Gießen. Der Kommission wird durchgängig wundervolles Pferdentaterial, besonders von Landwirten, die Züchter find, vvrgeführt und häufig bedauert man, daß nicht nach mehr Mittel utr Verfügung stehen, uw weitere Preise vergeben in können. Twtz der iiberaus zahlreich Vvrgeführlen Pferde geht die Preis ocrteilima doch schnell und glatt vor sich, so datz (re um 1.2 Uhr beendet ist. Voll 10 Uhr an war auf dem Markt Mtlitarkonzert. lleber den weiteren Verlauf des Marktes und das Ergebnis der Vuamiierung berichten wir morgen. Märkte. th. G i e ff e n , 29. März. Ter heutige Rin d v i eh m a rk t hatte einen 2luftricb von ca. 1500 Stück Großvieh und etwa 350 . Kälber. Am Mllckwiehmarkt herrschte besonders rege Nachfrage, besonders nach guter und besserer Ware. 'Außer der Gießener . Umdschaft vorn Main, Rhein, Nahe und Mosel waren für Milchkühe auch Käufer aus Baden und Thüringen gekommen, so daß rotz des großen flln.iebois ein flotter Markt bei hohen Preisen sich mtwickelte. Viel trug hierzu bei, daß die Befürchtungen der Landwirte, der strenge und lang anhaltende Winter hätte die Saat vernichtet, im großen und ganzen nicht zutresfen. Der warme Regen :er letzten Tage hat gezeigt, daß der Schaden, den der Frost an -cricbtct, nicht' sehr groß ist. - Der Fettviehhandel zeigte eine kleine 8 Pädagogium Neuenheim - Heidelberg. 1907/08: 37 Einjährige, 29 für Prima u. 0 II. etc. Kl. Pensionat. ss20 3 "AUA ■■ Mtzß 1,!l J «en d° lC in ’ \ cintn- ... Ill 1 ..Vj--- W Brauns’««1 FARBEN für Hausgeör-uun. ^millionenfach beu>dhrt.= es Zu haben in Ein Gehrockanzua, schwarz, ein kurzer Sommeriiberziester, ein Nockanzug, wenig getragen, bill. zu verk. 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NeutralitätSerklärungSerbiens nach Muster ^cr für die Schweiz statuierten Bestimmungen. 2 H 11 1K37 -Krankenixost Ge^r. 1869 Eröffnung Bahnhofstrasse 29 der Modell- Ausstellung Neuen Baue 25 ift die 'Gart. Neubau KavlanSgafse (SeräuintfleT Vabcn, cu. getrennt, 'rogs von k—12 u. von aii vci nücien, ebenio »iuci 3-3im - Nab- Auskunft täglich Wohnungen daselbtz 11076 2-6 Ubr. Näheres Bghiihof'traße 65. von ' ,12-1 Ubr, nutzer Sonnt an Ter Vorstand 1962 3 Zimmer 1671 Walltorstraße.11. 17 Lüden etc. Uthikre Wilktlmacher sowie 1967 Lvobuung. Neustadt II. C AU 1(66 (Offene Stellen Sämtliche Neuheiten der Saison in Damen- u. Kinderhüten (garniert u. ungamiert), Federn, Blumen, Spitzen und Bändern in grosser Auswahl. Kinder - Konfektion für Knaben und Mädchen. Spezialit.: Kieler Kleidchen. Regenschirme für Damen u. Herren. muufl mit Znbe- au vermieten. VieümiirnhcliT. C “/. 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