Erstes Blatt L 59. Jahrgang Montag 27. Dezember 1909 GiesMer Anzeiger General-Anzeiger für Oberhessen Beöoftion, trpeöition und Dnitfertf: Sfiulftrafie 7. Annahme von Anzeige» „ __, Hä normtoa?«n9mufl" Botationsöru< und Virlag der vrSbl'Ichen Unln.-Vuch- und SliiudruSere« B. lange. monatlich vierteljährlich Mk. 3J0; durch Abhole- u. Zweigstellen monatlich 66 Ps.; durch diePost Ack.L— viertel- jährt. arrSschl. Bestell-. Zeilerwrers: lokal 16‘Vf., auswärts 20 Plena iq. Thelredatteur: A Goetz. Berantwortilch für den politischen teil: August Goetz; für , Feuilleton* und ,93ermhrbie3* K. Neurath; für .Stadt M. Land- und.Gericht»- Nr. 303 Der Siebener Anzeiger erscheint täglich, außer tzOnntagS. - Beilagen: viermal wöchentlich GlebenerZamilienblätter; zweimal wöchentl.UreiL, vlaNsür den llreiL Sietzes (Dienstag und Freitag); zweimal monatl. Land, »irtschnstliche Zeitsragen Fernjprech - Anschlüsse: für die Redaktion 112, Verlag u. Expedition 61 Adresse für Depeschen: «ozeiger Gießen. Beratungen über poftjragen. Endlich Hal sich der Staatssekretär des Reichspostamtes entschlossen, den vielen Wünschen und Silagen aus dem Publikum nachzugehen. Es ist die höchste Zeit, das; darin etwas geschieht. An erster Stelle steht noch immer der allgemeine Wunsch nach Wiedereinführung des Ankunsts^ stempels. Staatssekretär Stätte will nach der folgenden Meldung seine Gründe gegen die Wiedereinführung darlegen; wir vermuten, daß er damit in dem von ihm ein» berufenen Ausschuß kein Glück haben wird. Interessant ist, daß der Staatssekretär bei Posteinlieferungcn das Publikum mehr zu den entstehenden Schreibereien heranziehen will. Das ist ein Gedanke, der auf keinen ernsten Widerspruch stoßen wird. Den Postbeamten obliegt bann aber immer noch die genaue Nachprüfung und die Ber- antwortung: Der ,Lkeichsanzeiger" meldet: Der Staatssekretär des Reichspostamts beabsichtigt, am 7. Januar n. I. verschiedene Fragen aus dem Gebiete des Postwesens mit den Vertretern des Handels, der Industrie, der Landwirtschastund des Handwerks zu besprechen. Er hat zu diesem Zwecke den deutschen Handelstag, den deutsck-en Landwirtschaftsrat und den deutschen Handwerkerund Gewerbekammertag ersucht, chm zur Teilnahme an der Besprechung Vertreter ihres Interessentenkreises namhaft zu machen. Gegenstand der Besprechung wird fein: 1. Darlegung der Gründe, die gegen die Wiederein, führung des Ankunftsstempels bei gewöhnlichen Briefen sprechen; 2. Mitwirkung des Publikums bei der Ausfüllung von Posteinlieferungsbeschei- nigungen zur Beschleunigung der Abfertigung an den Postschaltern; 3. Ausstellung von Ein lieferungsbescheinig ungen für gewöhnliche Pakete auf besonderen Wunsch; 4. Behandlung der mit Chiffte adressierten Briefe, Einführung von Postlagerkarten zwecks Sicherung und Aushändigung solcher Briefe an bestimmte Personen und 5. Erörterung der im Postnachnahmeverkehr hervorgetretenen Mißstände. Im „Amtsblatt des Reichs Postamts" werden 0er* ein fachun g en des Geschäftsverkehrs und Dienftbetriebes in der Reichspostverwaltung bekannt gegeben. „Eisenbahn-Telegraphengestänge können zur Anbringung von Telegraphen- und Fernsprechleitungen von den Omwpostdirektionen selbständig ang e kauft werden, wenn der Zeitwert des Gestänges Den Betrug von 1000 Mark nicht übersteigt und der Obecpostdirettion genügend Mittel zur Verfügung stehen. Bei kleineren Arbeiten zur Instandsetzung und Umlegung von großen unterirdischen Telegraphenlinien können oie Oberpostdirekttonen die stabel auch außerhalb der vorhandenen Lötstellen schneiden und nötigenfalls Aenderungen ihrer Länge bis zu zehn Metern vornehmen, wenn die Säbel dabei feine ungünstigere Lage erhalten. Ueber die erfolgte Instandsetzung ist nur in Fällen von besonderer Wichttgkeir an das Reichs Postamt zu berichten." Vom deutschen Aerstewesen. e. Daß in Deutschland bald In der soeben audgegebenen Nummer der Deutschen Medizinischen Wochenschrift veröffentlicht der bekannteMedizinalstatistiker Sanitätsrat Dr. Friedrich Prinzing in Ulm eine interessante Ueier sicht über die stattstischen Verhältnisse der Aerztc Deutsch» '•I ber Aerzte betrug 31 969, somit Ausland. In einem von Lord Avebury veröffentlichten Bttefe wird nach einer Londoner Meldung erklärt, das englisch-deutsche Freundschaftskomitee habe mit großem Bedauern einige kürzlich in einem Teil der englischen Presse verbreitete Ar- titel gelesen, welche das Mißtraüen zwischen Deuffchland und England vergrößern und jener seiner lNcinung nach geringen Minderheit von Deutschen das Rückgrat stärken müßten, die lands im sichre 1909. Die Zc aus 10 000 Einwohner rund 5 eine beträchtliche Steigerung der Aerzte zahl zu erwarten ist, wurde in den letzten Jahren ost genug erwähnt. Auch in diesem Jahre hat die Zahl der M edizinstudierenden wieder zugenvmmen. Sie stieg von 6032 im Sommerhallbjahr 1905 auf 9239 im Sommerhalbjahr 1909. Aus einer Tabelle über die Zahl der Aerzte in den einzelnen Landesteilen geht hervor, daß der Osten und Westen Preußens und Süddeuffchland sich verschieden verhalten. Im! östlichen Preußen sieht man itberalT eine kleine Abnahme der Aerztezahl, auvgcnrmrmen Brandenburg, welcher Provinz die großen Berliner Vororte eine Ausnahmestellung verschaffen. Im östlick-en Preußen mit Grvß-^Bettin Dämmen aus 10 000 Einwohner 4,93 Aerzte, im östlichen Preußen ohne Groß-Berlin 3,47 Aerzte, im westlichen Preußen 4,80 Aerzte und in Süddeutschland 5,26 Aerzte. Ter Zug nach dem Westen, eine bekannte Erscheinung in Nvrddeuffch- lcmd, zeigt sich demnach auch bei den Aerzten. Dre Zahl der Aerztinnen in Deuffchland ist von 55 rm Vorjahr aus 69 gestiegen. Sie kommen fast alle aus die Großstädte, in Berlin waren es 21 (im Vorjahr 17), m München 6, in Frankfurt a. M. 5, in Dresden und Hamburg je 4. In vielen Großstädten hat der Prozentsatz der Spezi alärzte abgenommen, so in Königsberg, Danzig, Halle, Chemnitz, Braunschwttg, Bremen, Köln, Düsseldorf, Karlsruhe, «Straßburg, in anderen hat er zugenvmmen, so in Posen, Breslau, Altona, Esten, Elberfeld, Duisburg, Nürnberg. I wechsel im Präsidium öes Reichseijenbahnamts. Berlin, 24. Dez. Der „Rrick»sanzriger"" veröffentlicht bat Rücktritt des Präsidenten des Reichseisenbahnamts, Schulz, aus dem Rricksdienst vom 1 Januar ab unter Verleihung des erblichen Adels mit Namensfvrrn v. Schulz-Hausmann, sowie die Ernennung des Präsidenten der Genoraldireklion der Eisenbahnen in Elsaß- Lothringen, Waclerzapp, unter Verleihung des Charakters als Wirkliü^er Geheimer Rat mit dem Prädikat Exzellenz zum Präsv» denten des Rrick-scisenbahnamts. Sämlz, der am 10. September 1840 in Braunschweig geboren ist, hat dem Reichsttsenbahnamt seit dem Jahre 1890 vorgestaiiden. Vorher batte er den braunscktzveigischen und elsaß-4othrürgisä»a< Staatsbahnverwaltungen und zuletzt dem Reiä-seisenbahnamt als Vortragender Rat angehört. Deutscher Keicb. Der „Reichsanzeiger" verösfentliäst das Gesetz bett, die £>>L 124 Herren, von denen 55 dem Detailhandel angeboren. Diese, in Verbindung mit 76 Vertretern von Handwerk und Slicnigwerbe bilden die Gesamtvertretung des Mittelstandcs Die 41 Ange- fteTItertüertrcter endlich sind von den Angestelltenverbändcn und sonstigen maßgebenden Gremien in den Gesamt ausschuß entsandt worden. In Hamburg wurde unter zahlreicher Beteiligung von Delegierten aller Länder der treuv'te Ziv n i sten -K o n grest eröffnet. Der Präsident oes engeren Aktionskomitees, Daniel! Wvlffsohn-Köln, hielt die Eröffnungsrede: daraus sprach Tr. lltorvau-Paris, welcher die Stellung der Zionisten zu der bnv änderten Lage m der Türkei behandelte. ES erfolgte die Wahl des Präsidiums und der Bericht des Aktionskomitees durch Soko- low-Köln, worauf die Hauptaussprache schloß. politische LagerjcHau. Die Schnkllbahnfrage Dottmund-Düfieldorf. Der preußische Ei se n b a h n m i n i ste r hat der kommunalen Vereinigung für den Bau einer rheinisch-westfälischen Stadtbahn mitgeteilt, daß er nicht in du Lage sei, die Erlaubnis zur Vornahme allgemeiner Vorarbeiten für eine elekttisä'c Vollbahn Dortmund-Düsseldorf zu erteilen Zu diesem Bescheid nimmt die kommunale Vereinigung mit folgender Ausführung Stellung: Die Enffck)ridung richtet sich wohl im wesentlichen gegen die im ersten Anträge der kommunalen Vereinigung ausgesprochene Absicht, eine Vollbahn zu erbauen, mit ca. 120 Kilometern Stundengeschwindigkeit, welche zunächst die größeren Vcr- kelnsvlätze verbinden sollte. Inzwischen ist es dem eingefetzten Ausschuß gelungen, die Vorarbeiten ohne staatliches Privileg auszuführen und die Unterlagen für das Projekt, zu beschallen, dessen Ausarbeitung in kürzester Frist kn-endel sein wird. Bei Beratung der technischen und wirtschaftlichen Unterlagen erschien es raffam, die Zahl der Haltestellen wesentlich zu vermehren und eine wesentlich geringere Reisegeschwindigkeit ins Auge zu fassen. Es dürften hierdurch einerseits die wesentlichsten Bedenken behoben werden, die der Eisenbahnminister gegen das Unternehmen hegt, anderseits gerade der Eigenart des V.ii'ehrs im Bezirke Rechnung getragen werden. Bei dem Projekte in seiner neueren Gestalt wird die Konkurrenz gegen die Staatsbahnen zurücktreten gegen die Erwägung, daß die Schnellbahn ein wichtiger Zubttnger der Staatsbahn wird, und diese gerade von dem im Staatsbetriebe unrentablen Nahverkehr entlastet. Aus dem Bescheide des Miiristers ging auch hervor, daß der viergleisige Ausbau zwecks Trennung des Personen- und Güterverkehrs zwischen Dortmund und Bochum, sowie zwischen Msen und Oberhausen energisch gefördett wird. Weines Feuilleton* — Tie umgestaltete Pinakothek. Aus München Wird uns geschrieben: In kurzer Zeit und mit verhältnismäßig geringen Mitteln hat Herr von Tschudi bei uns Tinge vollbracht, auf die man hier schon Jahre lang vergeblich gewartet hatte. Freilich, die Hauptmittel hat er selber mitgebracht: sein Lrgani- satwnstcckent und seine Entschlossenheit. nichts Halbes gelten zu lassen, sondern Minderwertiges durch Gutes zu ersetzen. Wer letzt die alte Pinakothek betritt, wird eine Pkenge von Bildern ersten Ranges sehen, die er früher als solche zweiter Ordnung kaum im Gedäclstnis behalten hatte (durch richtiges Hängen hat Tschudi ihre Vorzüge erst gezeigt), ferner einige unserer größten Meisterwerke in neuem Glanz und buchstäblich in neuem Licht bewundern. Da ist vor allem Tizians berühmte „Dornenkrönung", da§ vorletzte Bild des Meisters, ein Werk, dessen unergründliche Kunst der Gestaltung in der neuen klaren Beleuchtung noch geheirnniS- voller erscheint als in der Dämmerung, die es früher umring. Ein zweites unserer großen Werke, Matthias Grünewalds „Unter- redung der Heiligen Erasmus und Mauritius" entfaltet edmfalls an einem neuen günstigeren Platz die Große der Auffassung und die Praclst der Zrrrben weit freier und ungehinderter als in dem Winkel, in dem es bisher hatte hängen müssen; daß es den Ver- gleich mit Dürers „Vier Temperamenten", denen es schon im Vorwurf sehr ähnlich ist, künstlerisch nicht zu scheuen braucht, muß auch dem Saien jetzt klar werden ^aß Tschudi die .zwei prächtigen Bischvfsbilder des großen. Wolfganger Meisters Michael Pack;er end ihrer dem Blicke beinahe unerrerchlichen Höhe berabgeiwnimen und als Meisterstücke an einen guten Platz gebracht bat, ist ein besonderes Verdienst und entspricht der Absicht unseres neuen Direktors, die im allgemeinen mxb ziemlick' verkannten bayerischen und österreichischen >schmen dn RenMswnce zu den Ehren zu bringen, die bin er eigenartigen, kräftigen und klaren Kunst bisher nur von Fachleuten zuertannt wurden. Was die Neuerwerbungen betrifft, so hat Tichudi mit einem Teil von ihnen eine sehr selbstverständliche Tat unternommen, die nur eben so selbstverständlich war, daß bei uns vorher niemand daran gedacht hatte. Er entnahm den BeNchrben der bäuerlichen Pro- vinzialgctterien ©über, die in den beiuckrttn ^vülen der Puurw- thek zu größerer Bewunderung gelangen muften als tn^n meist schwer oder nur mit größeren oder geringeren Unaeauemftajraten zugänglichen Heinen Zweiganstatten, so Sani auslÄug^burg ichönc Tintoretto «Gasunuhl bei Simon-, em Darbari, ein interessanter Pseudo-LHnordo. (wmbftches Bildnis,. Den Augsburgern, die über den Verlust: bteger Bilder wtzt naiuv kick laute Klage erheben, darf neben vench^denem anderem gewitz auch die Frage entgegengehalten werden, ^arunt 1 le benn bieie Bilder (vor allem den großartigen Tmtorettv) all bic Zeit her so schlecht aufgehängt hatten, wenn sie icl-on miber io ieyr vvn ihrem Wette üderzeugt waren? Die übrigen Neu^wettungen, die Tschudi durch Ankäuse gemach.t hat, haben den Beiiall auer Hislvriter und, was auch bei uns in Frage brmmt, bes regenten gesunden. Ein schöner Guardi, ein rntetosstmtes toat von Gpyä, ein Monet und ein Garnsdorough füllen länglr. empftrndene Lücken aus, den größten Dank aber verdient Tschudi für die Neuerwerbung der „Enllleidima Chttsti" von Greco, eines Bildes, um das uns die größten Galetten der Welt beneiden können. — Zwei hübsche Geschichtchen von Leopold II. Der verstorbene König der Belgier war frhxn von seinem Königtum, soweit seine eigene Person in Frage kam, sehr überzeugt — er redete von sich selbst nur in der dritten Person; verhaßt aber war ihm das Hoszeremoniell, und er spielte diesem und seinen Vertretern gern einen Streich. Tas mußte einst der eitle Präsident Felix Faure erfahren, der gern die Allüren eines aekrönten Hauptes zur Sck). Ter italienische Gencrallonsul m £>obeiba telegrav teerte dem Ministerium des »tmynn, bau nn Teutscher namenS Burck- Hardt und nn Italiener namens Benzoni aut einet 3tnw von Sena nach Tat’.: non Aufrührern erm ordec worden sind. Die beiden Reitenden batten ernt Eipedüion unternommen ohne vorher da- italienische Konsulat zu b-fragen, sie batten aber vom Sali militän idx Bedeckung geben las-cn. kx Sait bat, da bte Deutschen in Hobnda unter dem Sd»uö« oeS ilaliattjdyn Konsulates sreden, dem italienischen (Generalßoniul sein lebhaftes Bedauern über den Vorfall ausgesprochen. . , Der russische Minister de- Atu feern bat den italienischen Bvsch«fuer in Konstantinopel beauftragt, auf btt Ermittelung de- Mörder- Burckbardt'S und Ben-ont s und deren exemvlansche Bestrafung hinzuwirken. Au- Brüssel roirb gemeldet' .trciiag nachmittag wurde in ber 6t Gudula k rche zu Ehren ftömg Albert- eut^ lebcum leiebriert. Der König und btt Äöntgtn wohnten ber htut mit der ganten königlichen jjamilie bet — Da- M i nist ertum stellte am Freitag b.-m König die Porteteuille- |ur Verfügung: König Albert bat die Minister, im Amte ju bletbett . DiefranzösischeDeputiertenkammerhatam gtei- tag nachmittag mit 437 gegen 50 Stimmen den Erganzimgskribit für da- Etittsiafrr 1909 im ganzen angenommen: von diesem entfallen 30 Millionen auf da- Heer und 16 Millionen auf die Wie da- Reuter'sche Bureau an mastgebender Stelle tn London erfährt, hat die japanische Regierung die in der rusfischen Presse verbreiteten Gerüchte über agressrve Absichten Japans gegen Rußland als albern be - ei chn et In der japanischen Presse werden diese Gerüchte als MachLMchattcn angefefrm, um den Geldmarkt zu beeinilusscn. Zwilchen Run and und Japan beständen keine Fragen, die Anlaß zu irgenbro- Imer Besorgnis geben tonnten. Tie Beziehungen -wischen den be.den Ländern seien die denkbar freimbschafteichstrn; beide Länder feien bemüht, ste so zu erhalten t K .. „ Minister P i cho n empfing am »yreiiag abend die rnaronanncve Sondergesandtschaft und hatte mit ihr eine P/< Stunden währende Unterredung. Die bis auf einen Punkt -um Amchlutz gelangten Verhandlungen werden von den Mitgliedern ber Sonder- gesandtschast in einem amtlichen Schreiben bestätigt werben. Ter noch zu erledigende Punkt betrifft die für die Am ei he von Marokko geforderten finanziellen Garantien imb bietet erhebliche Schwierigkeiten, die noch nicht vollständig beigelegt sind. Heer und Flotte. — Ta- „Armeeveroronung-blatt" veröffentliclst sol. genden Allerhöchsten Erlast: Tie hohenzsllernschen Lande scheiden in militärischer Beziehung am 1. April 1910, in Ersatz- angelegen beiten bereits am l Januar 1910. aus dem Bezirk des 8 Armeekorps aus und treten zu diesen Zeiten zum 14. Armee- forp-5 über. 3um 1. April 1910 werden verlegt: Tas Infanterieregiment von Lützow ll. rheinisches Nr. 25 von Rastatt nach Aachen, unter Einreihung in den Verband der 29. Insan teri, Brigade: das Füsilier-Regiment Fürst Karl Anton von Hohcnzollern hohenzotlernsches) Nr. 40 von Aachen n ach Rastatt, unter Einreihung in den Verland der 56. Infanterie- Brigade'. Tie nt dohenzollernsckren Landen ausachodenen R» fruten sind vrnnehmlich in oa» Füsilier-Regiment Nr. 40 und in sonstige preußische Truppenteile des 14. Aimoctorps emzustellcn. 2tus Stadt und Land. Gießen, 27. Dezember 1909. •• TageSkalender für Montag, 27. Dez.: Stadt- kl, eat er: Nachmittag- 8'/, Uhr: .Aschenbrödel.' Abends 7'/, Uhr: ,Pitzlo|a.' 5k o n z e r t der RegimentSmusik um 4*/, Uhr aus ber LiebigShöhe. • • Ordcnsan gelegen st eiten Der Großher- szog hat dem Preußischen Landrat Büchting M Limburg das iHütirirem 1. Stlaffe des Verdienstordens Philipps des Großmütigen unb bem Bürgermeister Haer te n fru Limburg txb> Ritterkreuz 2. Klosse bessetben Lrdcns verlieh'n. Lberkvnsistor'al.Präsident i. P Wirkt. Geheimcrat D. Buchner, Vorsitzender des .Hessischen LandeSvereins vom Roten Ären:,, erhielt vom König non Preußen die Rote Kreuz Medaille 1. Klaffe verliehen. • • Titelverl eihung. Der Kaiser hat bem Postrat Dlngelde »f in Darmstabt ben Eharakter als Geheimer Postrat verliehen. "Aus bem Militacwochenblatt. Zum Lt. ber Res. rourbc beförbert ber Vizewachtmeister Frhr. v. Heyl zu Herrnsheim (Worin«) des 1. Garbe-Drag.-RegtS. Königin Viktoria von Großbritannien unb Irland, zum Dbertt. der 2t. der Ref. Ftebelkorn (Stettin) des 5. Hess. Inf.-RegtS. Nr. 168, zum Lt. der Nes. der Vizewachtmeister Riemann 1 Stralsund) befl Darde-Drag.-RegtS. < 1. Hess.) Nr. 28, zu Dberlt«. die Lt«. der Res. LaubiS (II Berlin) des Leibgarbe-Inf.-Reqt«. (1. Hess.) Nr. 15, Koeper (II Esten) de- Inf.-RegtS. Kaiser Wilhelm (2. Hest.) Nr. 116, zum Lt. der Res. der Vizefelbwebel Krämer (I Dortmund) des Inf.-Leib-RegtS. Großherzogin (3. Hest.) Nr. 117, zum Dberlt. der Lt. ber Nes. Langen (II Köln) be6 2eib- Trag.-Regt«. (2. Hest.) Nr. 24, zum Lt. ber Res. ber Vize- felbroebel Klamm (I Trier) be« Inf.-ReqtS. Pnnz Karl (4. Hest.) Nr. 118, zum Dberlt. ber Res. bte LtS. ber Res. RiekeS (II Hamburg) beS Inf.-ReqtS. Kaiser Wilhelni (2. Hest.) Nr. 116, Hasenkamp fllbolf) (Kiel) beS Leib- Drag.-RegtS. (2. Hest.) Nr. 24, Becker (Lüneburg) bec Leibgarbe-Inf.-Reqts. (1. Hess.) Nr. 115, TI üll er (Lingen) beS Inf.-ReqtS. Kaiser Wilhelm (2. Hest.) Nr. 116, zum 2t. 'ber Reserve ber Vizefelbwebel Gehrig (GSttinqen) deS Inf. - RegtS. Kaiser Wilhelm (2. Hest.) Nr. 116, ber Vizewachtmeister v. Massow (I Kastel) beS Leid-Drag.-NegtS. (2. Hest.) Nr. 24, zu Dberlt«. bie Lt«. der Res. Baumgarten (Metz) be« Ins.-Neqt«. Prinz Karl (4. Hest.) Nr. 118, Neuie, Riese (Heinrichs (Frankfurt a. M ), Lt«. der Nes. be« Hest. Tram-Bat«. Nr. 18, zu LtS. ber Res. bie Vizefelbwebel Manqolb (I Darmstabt) beS Leibgarbe-Inf.-Regt«. (1. Hest.) Nr. 115, Müller (I Darmstabt) be« Ins.-Neqt«. Prinz Karl (4. Großh. Hest) Nr. 118. Der zum Bezirksoffizier beun Lanbwehibezirk Srdach ernannte Major v. Grün dherr - Altenthann erhält Heppeii- heim a. b. B. al« Etanbort. • • Von der Lanbwirtschaft-kamrner Die 47. Borstmidssitziing findet am TonncrStag. 30. ds, statt. Be- raten werden u a: Tie Erhöhung der Schlack)-gebühren an den ftäbt. Scdlail lhöfen. ein Antrag wegen ?U> niderung be. Feldstrafgesetzes bie tz'-escväflsbediiigungen für den Handel mit fWrtt und Speisetanoffeln. Anträge des Provinz Ausschusses für Cberhqfcn, detr. Abänderung des Grundplanes nir Pferdezucht und wogen Führung eines Elite- ftamuibihhcx' nur Simmentaler und Vogelsberger Bich • • Hausein stur-. Am 24. L Mrs., mittags, kurz wach 12 llbr, friirue ui der Erednerstrotze em dem Schlossern, ei fier Sebou gehöriger, bis zmu Torhstvck ge- Liscnvahnunsälle. Der VZng Köln—Hamburg verunglückt. Ter Kölner V-Zug, ber nachts 11 Uhr 27 Mm. von Köln absährt unb über Bremen Hamburg erreicht, ist am Freitag früh bei Scheessel aui einen Güterzug aufgefabren Tie amtlichen Mckbungen geben von bem Unfall folgende Schilderung: Heute früh um 6 Uhr 25 Minuten fuhr infolge Ungangbarfcü ber Eingangsweiche bei ber Station Scheessel ber Hamburger V-Zug 91 auf ben Schluß beö Güterzuge- 9319. Tic Lokomotive unb zwei Sagen des V-Zuges 91, sowie mehrere Wogen beS Güterzuges 9319 wurden beschädigt. Sämtliche Telegravhenlinien sind abgeschnitten. De, bem Unglück sind getötet worden Rittmeister Ernst v. M altzahn Dom 9. T raaoner-Regiment in Metz und C ber- stabsarzt Tr. C tto Kölping von ber Provnnialhcilanüalt in Bonn. Leicht verletzt würben die Gattin des getöteten Dr. Äölping, ber Cberarit Dr. Braunborf au- Rostock unb einPackmeifter. Der Betrieb war um 1 Uhr wieber hergesiellt Ein großer Oiseabahnonkall in Böhmen Prag, 25. De». Der um 7.30 Uhr früh nach Sien ab- §ehende Schnellz ug ber Staats-Eisenbadugefell chaft fuhr um .30 Uhr vormittags bei bem Bahnhof Ucher - ko auf einen Güterzug 10 Per oneu würben getötet, 28 schwer unb viele leichter verletzt. Die Ursache bes Zusammenstoßes ist in bem frühzeitigen iVretjgebe n einer Weiche für bat Schnellzug ju luchen. Tic strecke ist gesperrt, ber Verkehr wirb durch Umsteigen aufrecht erhalten. Ter verunglückte Zua war infolge des Feiertag-Verkehrs stark besetzt und halte Verspätung. Tie Sagen de- Schnellzuges türmten sich aufeinander. Dcr Cber» bau de- Bahnkörpers wurde zerstört, die Schienen wurden wie Strohhalme geknickt. Ein Sagen geriet durch bie Esvlofion de- Gasbehälters in Brand. Bom Guterzuge sind fünf Sagen zertrümmert. Ter Bohnhossbeamte Zeid baite nach dem Unglück aUe Fassung verloren unb war bavongelausen: er fanb sich später im Tienstzinnner wieder ein unb rourtte verhaftet. drehen er Neubau ptöfrlid) in sich zusommen Dte Arbeiter hatten zum Glück alle kurz vorher den Bau verlassen, sonst würden sie nx>b( verschüttet worden fein. Eine im Nachbarhause m der Mansarde wohnende Frau erlitt dabei einen Bernbruch dadurch» daß ein Balken von bem zusammen stürz enden Bau in ihre Küche gegen ben Küchen- schrank schlug, dü^en umwarf unb bie gerabe in ber Küche arbeitende Frau traf. Am gleichen Nachmittage fanb noch gerichtlicher Augenschein und eine photographische 'Aufnahme der Unfallstelle statt. Sie wir Horen, soll der Maurermeister Stein cmS Steinbach, der den Bau ausführte, nicht nach den Plänen gearbeitet haben, so daß sogar der Architekt, der die Plane gefertigt, deshalb die Aufsicht niebetgetegt unb ein anderer Architekt mit der wetteren Bauleitung betraut gewesen sei. Jedenfalls ist sehr fahrlch'fig bet ber Ausführung des Baues gehandelt worden.—Bon anderer Seite wird uns über die Ursache deS Einstürze- geschrieben Als vor drei Wochen am Bau beteiligte Handwerker dem bauleitenden Archttckten mitteilten, daß die Hintere westliche Gebäudeecke in verdächtiger Weise ausgebuchtet sei, erbnete der Architekt im Beisein des Maurermeisters und befjen AfterunternehmerS die Entfernung deS unkvnstruk- tioen Waschküchentürbogens und dessen Ersetzung durch Eisen- träger an. "Durch bie Anordnung der Waschküchenlüre so dicht an der ©ebäubeeefe entstand ein für die Abtragung der Ecke zu schwacher Pfeiler, zumal der Afterunternehmer jedenfalls in sehr ungeschickter Weise bie Ersetzung deS Türbogens burch die Ehentröger vornaknn. Die geeigneten Vorsichtsmaßregeln wurden — jebenfalls aus mangelndem Verständnis — von den Maurern unterlassen und dadurch hauptsächlich der Einsturz herbeigeführt. X. Bübingen, 26. Dez. Am 29. unb 30. b. Mts findet in bem Konkurse des Vorschuß- unb Kredttverems zu Lber-Mock stabt, e. G. m. u. H., eine Auszahlung von 10 Prozent ber angemelbeten Forderungen, soweit fic festgestellt sind, statt. Die Summe ber angemelbeten Kvn- kursforderungen belauft sich nach einer Mitteilung des Konkursverwalters auf mehr als 2y8 MiN. Mark. N. Mainz, 24. Dez. Eine schöne Weihnachtsfreube bereitete Hvfrat Bohrend 500 KinderN, darunter ben Waisenkindern der Stabt, indem er ihnen zum Besuche bes Weihnachtsmärchens kostenlos die besten Plätze überließ. In einer glanzen beit Ausstattung wurde das „Aschenbrobel" gegeben, bei dessen zahlreichen prächtigen Tanzeinlagen jedesmal über 50 Kinder mitwirkten. X Krofdorf, 26. Dez. Am heiligen Abend sah man frier, wie im Fil>alort Gleiberg, eine dichtbcseyte Kirche. Es galt, das Weifrnact tssest in würdiger Weise einzuleiteti durch einen Kinder- Gottesdienst unter dem Ehristbaurn. Tic Kinder tonnten. Tont gütiger Zuwendungen, reidtfid) mit passenden öqaxntai bedacht werden. ? Aus bem Biebertal, 27. Dez. Ter heutige dritte Weihnachtstag gehört schon feit alter Heit bem 0c- sinbewechsel. Ter Vorgang l)at aber letzt sehr viel von feinem alten Reiz verloren. Er vollzieht sich mehr in der Stille, während früher „Peitschenknall" und „Kastenrücken" auf der Tagesordnung standen. Auch in unserer Gegend halt es schwer, Knechte und Mägde zu bekommen. Die jungen Leute ziehen es vor, in Fabriken unb sonstigen geiverblichen Betrieben ihren Unterhalt zu erwerben. M a r fc u r g , 26. Dez Für die Familie des Schreiners S chw i ck in Capvel, ber bei dem Bcrsuclic, einem in eine Schlägerei Dcrnnddten Stubenten zu freiten, erschlagen würbe, smb bis jetzt über 4 000 Mark, liauptsächlich in akademischen ÄYcücn, gesammelt worben. X. Gelnhausen, 26. Dez. In dem Konkursverfahren über den Nachlaß des Prinzen Mari- milian zu Isenburg-Büdingen in Wächtersbach soll jetzt bie Schlußverteilung stattfinden. Der zur Verteilung verfügbare Mässebestand beträgt 28075.72 Mk., wozu noch die aufgclaufencn Zinsen treten. Zu berücksichtigen sind neben den Mafsekostcn für die Verwaltung 146.66 Mk. bevorrechtigte und 227 620.77 Mk. sonstige Konturssorderungen. Stürme unb Uebeilchwemmungen. In Spanien sind «Äreiche Gewässer aus ben Ufern getreten. Viele (Betäube imb »erfrört worden. In der Unterstabe ton Cindab Rodrigo snrb etwa 50 HLner erngefrünt Viele Crti'dxiften in der Gegend txm Vrleneui, Salamanca, Bilbav. Leon, Zamora. Burgv-.'- unb BaUabolid imb übevcfrtoemmt Seit bem 23 Teiernder imb alle Snbmbungm mit C o r l o untertrolKn. Tas Unwetter soll autzerorpemlichm Schaben zur Folge gehabt haben. Tie im Voten liepenben Schiffe i'inb durch bic deftige Strömung von ihrer Verankerung Mgrmfen worden. Von der B.'?:eki perle«im, ber erste Cf’iufr uno imet M ä b tt worden smb. Der Sdaabat wirb aui über 100 Millionen Franks veranschlagt Ter König unb txe Minister haben »ich nach Cporto begeben Ttr enmn bat nammdid) in ber Meerenge von Gibraltar m;: großer Heiligten aemnet Mehrere Segler gerunfa, eben io zwei Sdxrr.cr unb zwei Briggs Xie Flut wnst zahlreiche Leichen unb Sä 'istrwniner an Lsnb Ter Regen bat enblidi au-geböcL Ain mriitew »mb bte Sa» te.njen Salamanca unb Bal! abvl» d fretmgentdX nvrbex Dcrmifcbte». • Gin Bilderdieb In Ineben verhaftete bie Krnninaz, Polizei ben russischen Kunst male r Mobrow in beKen it.'cnung verschieden:. G.-mälbe unb Aixnügegenstündr. b:e u: btt'igen und auswärtigen Museen aestvhken smd. ivr-Tt’u*a wurden, u. a. ein au» der hrrftiid) Marrachichen Semrntung m Wien gestohlenes, einen Kmdertops barielienb« Cngmj ^emdlbr Dan Tvcks, :m Werte von etwa 100 000 Kronen, und t*. mx der iürfrfid) Lichtemtemschen Bildergalerie m Wan berr. dr-nves El senbeinrelies, ben Raub bet Prv'ervma barfteitenb stellend. • Xie Silbschützenromantik stirbt au* unb bie Str. lasser van Xodgddiiditen, in denen et ohne einen eddioÄmr.i .3ager* ober Wilderer nicht abgtnq, werben sich nach an6«tm c(offen umleben muffen. Seim man bie Zahlen der Slatin.» über blutige Zusammenstöße von Forstden» ten unb Sitbnr:- in den letzten zehn Jahren in Preußen ansteht. so ergib« üd) Vöetertd, einmal, daß überhaupt nicht mehr viel Blut im Baibe stießt, zweiten-, baß in den weitaus meisten Fällen die Wilbr.efe unb sonstigen .Fonilrevler* ben Kürzeren ziehen, öon 18S5-1907 — Io west liegt die Statistik vor, — wurden durch Wilderer q<- loiet 10 iion'lbramie. ichivei verwundet 8, leicht verwund« leicht verwundet edenlall* 8 slorstschiitzverfonen. Dagegen wurden burch Forsldeamle bet gerechtleriiqtem Saffengebramtie getötet 13, ichiveroerwunbet 22, leicht oenuunbet 24 Wilddiebe und ,wnt* frcoler. Außerdem wurde 1 Forstrevier ungerechilertigier ton« leicht oenounbet Bagern büdte ia noch eine Anzahl Fälle au1- zuweilen haben, aber an ber Tatiache, baß im deuischen Salbe nur noch wenig Blut vergossen roirb, roirb nicht- dadurch geändert werben. • Eine Reliquie ber Revolutionszeit. Einer tragischen Reliquie, die in Frankreichs Geschichte eine düstere Rolle gespickt hat, ist ein Wüarbeiter der Illusttatwn auf bec Sour itefonrmen der Guillotine, unter bei am 21. Januar 1791 ber Kovf Lubwigs XVI. unb am 16 Ctobet Nr Mar i e Antoinetten- fick. Tas furchtbare Instrmnent befindet sich heute im Besitz eines Brüsseler Sammler-., A. be P . uno frefanb sich vorher in bai Händen des Direktors der VrÄsfcker Marktballcn Tubois, der es 1793 von ber Witwe des Henkers Roch erwarb. Tie Qhrillohne hatte sich unter den Henkern .nunl reich- inunrr wettet oer.-rbt, ohne bar. die Regierung einen Anspruch auf )ie erhob Als ber Hen^t Charles Sonrm drei Moviüt nach ber Hmrichkuna bes König-, angeblich mi-> rdimeri über fcirv Tat, starb, hinterließ er bie .Hinrichtungsniaschme feinem Soda unb Nachfolger Henii, ber sich ihrer iuxb einige Zeit bediente und sie bann burch eine verdenerte Guillotine eigener ErsinduMD ersetzte. Al- ber End l des Henkers von Lutemq XVI, zualk'ch xr letzte ber grausigen H nlerdpnafti-- Sanion, infolge em es Sl nMli 1847 seinen Posten aufgeben muf-ic, ivurbc sein .'tochfvlqer Herden, reich zugleich ber Besitzer ber (Guillotine imb hinterließ sie 1873 toicber Roch, brr an ferne Stelle als Henker trat Nach icuvn Tobe weigerte sich aber seine Frau, bie t*rühmte Guillotine be» Nachfolger ihres Manne- Teidlet auszulieiern. sondern bot in mit einigen anderen Guillotinen, burch b:e berüchtigte Mordet zu» Tode beiörbert laorben waren, zum Verkauf mu Ta bet Stint bie „Üönigöcinttotinc" nicht kaufen wollte, ging sie in den Besitz eines fremden Liebhabers über, eben lenes Brüsseler TubviS, tvx dem sie der fetzige Besitzer erwarb. ' f"oIbminen in Der Luft Der Nugmafch■ seinen kühnen Wegbahnern wahre o'oltenuum eröffnet Im IechM 1910 werden sie allein in Frankreich, )tne brr Figaro ’xndM. niehr als eine Million Franks in Preisen imietrmanorr zu m teilen haben: davon entfallen 240 000 Franks au» Nizza, 200ÄS auf Biarritz, 240 000 auf Bordeaux. L>O000 auf Vi->n, -'00ßW auf Havre. Twnville. Ausut bleien Flugwoch^n werden aber ä* anbcrc nidit weniger reich nut Preisen au ’i.-stattete qrolaiu, W den Betrag wenigstens aut das T.'ppelte htnaunreibeii nrrtm, Aber auch htc übrigen Lander stellen buhe Preise in AusWM ui Kairo find 250 000 Franks ausgesckri.' en. in Verona 20000» in B' uK) 000 Franks, bieidbe Summe für bie oche m den Vereinigten Staaten: c'ngia!- ober 4 »Flugwachen an, bic i 100 150000 Franks rur l'rrifr schickt, wo die jungen Fischchen lchon nach wenigen Li-mren rrr pcibe'l ber Iniemationalen Sodtenidirifl - / bemerken-werter Tat sacken mitgeteilt werde: einigten Staaten gibt cs kein nationale« Unternckt-fnste«, das Don ber Regie.ung unterhaltte. sonder» R«' ! chnlen werben alle von den T *** meinden verwaltet Sic nxtt dabei bic Unterschied i” -y Schulverwaltung ber verschiedenen Staaten gehen, zeig» d«e Tatsache das- in mehreren Subftaaten noch kein Sdnill®cRi besteht unb einige andere Staaten feinen Sidulzen us d Im Juni 1907 betrug bic Bevölkerunaszapi der einigten Staaten K5 526 761 Seelent darunter 24 3b2 3Ö6 Äutbcz in schulpslichllgem Alter, d. fr- iPW* h l«kt. w lM t^SA S'*Jm 1 unb bj. z. I 5Cn ttld)»^' I Xxg? M * jwsrj *K'8i5 'S ^tmunbtij I ,. »inv I llbb>ebt unb 11’ “Quinte g Mj äl, ’m bemjdjen $,_> «dadurch gedüe Katrin M düstrik jg jmn auf bie jument befiA tz t **$•■.. J tzrs der Wh Witwe dH- LE dm Pentan ijti Wmma einen L LmifondrriNnc i Lckmerz übet idjinc feinem Lr nnige Zeit beb® t eigener Erj ig XVI., zugleiS olge eines Sb i Nachfolger $ hinterlieg sie ' trat. Nack se jmte Guillotine tu, sondern fci i üchtigte Mörder aus. Ta der t ing sie in bett K Meier T-uboi-, ugmaschinensM eröihtet. 3m? der Figaro ntereinander u i i auf Nizza, 200 i auf LlM, 200 en werden aber chattete gevlani iMuftoibctt Preise in , in Verona 200 wie für die England für.:: 0 Frants für' nd Oesterreich neu Letlbmck und so tarn ® 'rllionen w!» verteilt werden. Ä rchnenkann. . Zeder Stinte * weiten LtMric is enthalten, auf den W- iie lanzemslN^- t lassen, « L t aber \ Aus ihr I Seintrauwn, I s gab atzr^I Knoblauch,^ bhiric unb^ [nStbem »* :n und v' ■ cn, bie | die Nfrsr 1 n mit -<:j »eianer m® I t, 1 ; jUtb tf h® > »$äÖ; LK nkunlt ^-yf| f) den l :®#s Mde, I I M Freihändiger Holzverkauf in der Fürstlichen Oberförsterei Lich. Bis zum 2. Januar abends werden Gebote auf folgende Bauholz-Tortimente entgegen genommen. Frist zur Entscheidung über die Gebote behält nch die Oberförfterei bis zum 6. Januar abends vor, gibt jedocb, wenn möglich, den Bescheid schon früher. 1. 76,55 Fstm. Bauholz aus Vangeberg 2c 189 Slicfern, 31 Ficht., 7. Weißtannem: 2. 4249 Fftm. Fichtenbauholz aus Längeberg 2a und 2b lTteinbruchsgebiett; 3. 28,75 Fstm. Bauholz aus Langeberg 8 «25 Kiefern, 33 Fichten,: 4 . 22,66 Fftm. Tramm- u. Ttangen- holz aus dem Distrikt Kellersberg (nahe dem Mengeshäuferteich: 1 Kiefer, 50 Fichtenstämme, l28 Fichtcnderbfiangeni: 5. NZ1 Fstm. Fichten Ttamm u. -Ttangenholz aus Riedward 13a ufro. (77 Stämme, 1!6 Derbftangen»; 6. 13,62 Fstm. Bauholz aus Riedwald 12 (17 Fichten und 43 Kieferni. [B°!n ^lluminerverzeichnisse auf Wunsch umsonst und vortosrei. Angabe der Nummer, auf welche refleknert wird, wird erbeten. Slottern wird Mitte Januar ein Kursus gegeben. Anmeldungen erb. soj. nach Darmstadt. [6512. Liiveln, schwere Zunge beüt Dir. F. Baum, Darmstadt, Biömarckstraße 18 Kursus um eine gute klangvolle Tvrache zu erhalten. Emvsohlen durch die oberste Tchulbebördc, da ich den Kurins der Tchulen in | Darmstadt leitete. 7 Hier in Gießen UM —w-r- 00 00 73-76 62-64 00 32-34 33-39 68-76 00 00 23—30 45-59 00 32-00 70—74 60-63 00 21-23 00 00 77-86 70—75 00 00 00 00 GO 36—38 64-67 33-00 60-62 schmttsvreiS Dio 100 Pfd. L'cbtn&» Lch lacht« grwichr 40—42 34-40 46-51 40-44 pro 100 x13 fb. Scbenb 5di(ad)t- grwichr von-blS von-biS 20—22 16—20 Aeltere ausgeinäflele Rübe und ^venig gut eniwickelie jüngere KuheundFärten Mäßig genährte Hübe und aöiicu . . Gering geiiährle Rübe und Färsen. . Kälber. Mittlere Mast- und gute Saugkälber . Geringere Saugkälber Schafe. Mastlämmer und jüngere Masthammel Aellere 'Maslhannnel und gut genährte Schafe Schweine. Vollfleischige Schweine über 2'/, Zentner Lebendgeivicht 58.50-60.00 72—75 00 Fettschivcme über 3Ztnr. Lebendgeiv. 59.00-6-i.00 74—76 00 FletschigeHSchweine 57.00-58.50 78—75 00 Mäßig genährte junge und gut genährte ältere......... Bullen. Vollfleischige, ausgewachsene, höchsten Schlachtiverles oollfleischlge, jüngere ..... «3 ä i i e ii, Rü b e. Vollfleischiqe ausgemästete Färsen höchst. Schlachtwertes sc. Frankfurt a.M. B i e h b oi-M a rk t b e r i ch l vom 27. L,ez. Auftrieb: Ochsen 316, Dullen 30, Rübe 899, Rinder 1238, Kalber 231, Schafe 362, Schweine 1407, Ziegen 0. Tendenz: Rinder langsam, nicht geräumt, Kälber und Schaie mittelmäßtg, geräumt, Schweine langsam, nicht geräumt. Preis Durch- Vollsleischige ausgemästete Ruhe höchst. Schlachtiverles bis zu 7 Fahren . . 31—36 62—66 Ochsen. Dollfleischige, auSgemäflele, höchsten SchlachtwerteS, höchsten 6 Fahre all 42—43 75—77 Junge fleischige, nicht ausgcmäslete und ältere ausgemästete......37—41 Kuverts mit Firma billigst vrühl'sche Universitäts-Druckerei. R. Lange, Gießen Amtlicher Wetterbericht. Oeffentliche Wetterdienststelle Gießen. Allgenieine Wetterlage seit Sonntag früh: Tie nördliche Zyklone ist nordostwärts gezogen und hat sich südwärts über ganz Mitteleuropa ausgedehnt und dort bei auffrischendem Südwett sehr mildes, regnerisches Wetter gebracht. Vorderhand sind die Niederschläge noch sehr gering; da aber jetzt wieder mcftlid) Irland ein neues Tiefdruckgebiet heranzieht, wird morgen bei noch milderen Seewinden der Regen sich verstärken. Wetteraussichten in Hessen am Dienstag dem 28. Dezember 1909: Regen, ungewöhnlich mild, starker Südwest. Originar-Drahtinel-ungen. Paris, 27. Dez. Minister Pichon wird morgen int Ministerrat und daran anschließend im Senat bei der Beratung der Nacl)tragstredite Mitteilungen über das mit Marokko wegen der Liquidationsanleihe getroffene .Ab- kommen machen. Bombay, 27. Dez. Die Polizei verhaftete: 15 Personen, die mit der Ermordung des Beainten Ja ll s o n in Nasik in Verbindung stehen. Es wurden Waffen, Munition und zahlreiche Schriftstücke beschlagnahmt, durch die das Bestehen einer regelrechten Verschwörung erwiesen ist. Todes-Anzeige. Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, meinen lieben Sohn, unseren Bruder, Neffen, Schwager und Onkel Herr re Emil Beil, Buchbinder am 24. Dezember im 28. Lebensjahre nach langem, schwerem Leiden abzuruten. Die trauernden Hinterbliebenen: Frau Emil Beil Wwe. und Söhne. Giessen (Hammstrasse 8), 24. Dezember 1909. Die Beerdigung findet am Dienstag nachm. 3 Uhr vom Portale des neuen Friedhofs aus statt. 6897 Garbenteich, 26. Dezember 1909. 09768 Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden unseres lieben Gatten, Vaters, Schwiegervaters, Großvaters, Bruders und Onkels Herrn Heinrich Schöck besonders für die trostreichen Worte der Herren Pfarrer Hepding und Sommerlad, sowie allen Vereinen und dem löblichen Ortsvorstand sagen wir innigsten Dank. Die tieftrauernden Hinterbliebenen. Bekanntmachung. In das Handelsregister Abt. A wurde eingetragen: 1. Tie Firma Heinrich Christ zu Heuchelheim i't erloschen. 2. Bezüglich der Firma Louis Rothenberger, Gießen: Tie Kaufleute Semmy Rothenberger und Curt Oppenheimer in Gießen sind in das Geschäft als persönlich haftende Gesellschafter eingetreten. Die Gesellschaft hat am 1. August 1909 begonnen. Die Prokura des Kaufmanns Semmy Rothenberger, Gießen, ist erloschen. Gießen, 22. D-ezember 1909. Großherzogliches Amtsgericht. Heute nachmittag uni 2 Uhr entschlief sanft nach kurzem, schwerem Leiden mein mnigstqeliebter Gatte, unser treusorgender Vater, Gr ogvater, Schwiegervater, Bruder, Schwager und Onkel Herr Philipp Schmidt I Hilfs-Bureaudieuer im Alter von 59 Jahren. cogliches Amtsgericht. dem 5. und 18. Jahre, tzrervon besuchten jedoch nur 16 890 818, 69 Proz., die von den Einzelstaaten unterhaltenen Elementar- und höheren Volksschulen. Von der Gesamtbc- völkerung des Landes besuchten 19.75 Proz. die Volksschulen, gegen 19.9 Proz. im Vorjahre. Ter Durchschnittsbesuch für jeden einzelnen Schüler belief sich 1906/07 auf 107.3 Tage, gegen 106 im Vorjahre und 78.4 tm Jahre 1870. In den verschiedenen von den Einzelstaaten unterhaltenen Schulen wurden im ganzen 481316 Lehrkräfte an gestellt. Von ihnen waren nur 104 414 oder 21.7 Proz. Lehrer. Schon seit 1880 ist der Prozentsatz der Lehrerinnen stetig gewachsen. 1880 machten die Lehrer ttoch 42.8 Proz. aus, 1890 nur noch 34.5 und 1900 nur noch 29.9 Proz. Anderseits ist dos durchschnittliche Monatsgehalt dieser Lehrlräfte noch immer im Steigen begriffen und betrug für das Berichtsjahr 50.30 Dollar. Die Zahl der yi Schulzwellen verwendeten öffentlichen Gebäude beträgt 259,355; 1870 waren es nur 116312. Ter Gesamtwert des Voltsschuleigentums beläuft sich auf 858655 209 Dollar, die Gesam'tschulausgaben betrugen 336 898 333 Dollar; bei allen diesen Zahlen zeigen sich beträchtliche Steigerungen gegenüber dem Vorjahr. Von den 573 Colleges upb Universitäten, die Bericht erstatteten, waren 143 nur Männern, 321 OMnnern und Frauen und 109 nur Frauen zugäng.ich. Die Za l der Lehrer an ihnen betrug 24 489, darunter 4571 Frauen, die der Studenten 106 945 Männer und 43 242 Frauen. Vor 10 Jahren gab es 67 018 Studenten und 23 470 Studentinnen. Während des Jahres erhielten die Anstalten Schenkungen und Vermächtnisse im Werte von fast 15 Millionen Dollar, darunter Chikago über 2 Millionen und Princeton über 1 Million. Ter Wert des angelegten Kapitals der reichsten Privat- anstalten beträgt für die Leland Stanford Junior-Universität 24 525 922 Dollar, Columbia 23 542 264 Dollar, Harvvdr 20 272 346 Dollar, Chitago 13 999 900 Dollar. Im Jahre 1907/08 wurde an 10132 höheren Schulen (high schools) Unterricht erteilt, wovon 8960 Volts- und 1172 Prwat- anstalten waren; dies bedeutet eine Zunahme von 929 öffentlichen Schulen und eine Abnahine von 357 Privatschulen »nährend der verflossenen zwei Jahre. Jene hatten 790 912, diese 163 808 Schüler. Der Prozentsatz der Einivohner des Landes, die an höheren Schulen eingeschrieben sind, ist 1.10 Proz. ♦ Chauffeur und Aviatiker. J»t der Zeitschrift des Allgemeinen Deutschen Sprachvereins lesen wir: Kein „Chauffeur" tritt in den Vorschriften für die Prüfung Der Führer von Kraftfahrzeugen auf, die die preußischen Minister der öffentlichen ArbeUen und des Innern vor kurzem erlassen haben. Es ist sehr erfreulich, daß der Gebrcntch des sinnlosen Wortes bei den Hoheit Behörden keine Stätte gefundett hat. Sie beweisen damit seine Entbehrlichkeit und geben ein gutes Beispiel tu der Vermeidung solcher Modewörter überhaupt. — Ein dein Chauffeur an Sinnlosigkeit Ebenbürtiges, jprachlich aber noch viel anfechtbareres Wort ist der „Aviatiker". Für seine Anwendung im Deutschen liegt zttdein nicht das geringste Bedürfnis vor. Wir haben ja das tadellose, nichts anderes bedeutende Wort „Flieger". Im Französischen heißt voler zugleich fliegett und stehlen; voleur Flieger und Dieb. Da mag es wohl erwünscht sein, eine andere, weniger zweideutige unb anstößige Bezeichnung für den Flieger zu haben. Für uns fällt dieser Grund »veg; es ist lediglich die Auslandssucht mancher Schriftsteller und besonders der Zei- tunasoerichterstatter, die uns diese Fremdlinge aufdrängt. Dabei hat man aus aviateur nicht etwa aviator, sondern Aviatiker gemacht. Das ist so, als ob man statt Observator sagen wollte Obscrvatiker, oder statt Reformator Reforma- Meleorologische Beobachtungen der Station Gießen. Literarisches. — Jurist en-Kal en der. Ter beliebte Kalender bedarf keiner besonderen Empfehlung mehr, denn schon vielen ist er ein unentbehrlicl-er Ratgeber geworden Den mannigfachen Anregungen ist auch diesmal wieder Rechnung getragen, so daß er in seinem 5. Jahrgang in wesentlich verbesserter unb erweiterter Form erscheint. tiker ufto.; ht einer Zeitung stand vor kurzem Lvurter: das könnte — nach dem Borbild von Psychiater — etwa einen Vogelarzt bedeuten. Daß es fkh bei diesen Eindringlingen durchaus nur um eine Rrodeströmung, nicht um ein sachliches Bedürfnis handelt, beweisen verschiedene Seitenstüde dazu. So nennen in den Mitteilungen über die Berliner Flugwoche die meisten Berichterstatter die von der Fluggesellschaft amtlich als Fliegerschuppen bezeichneten Gebäude „Hangars" und einer sprüht vom Umkreisen der „Piste". Ob wohl unter hundert Lesern auch nur einer diese Ausdrücke versteht? Kundige behaupten, daß cs den Herren auf Berstandenwerden gar nicht ankomme, sondern auf etwas, was der Berliner „Ticketun" nennt. „So'n bißken französisch »st doch gar äu scheen!" Ob wohl ein französischer Zeitungsmann in ähnlicher Lage einen solchen Mangel an Sprach- und Ehrgefühl zeigen würde? Oder soll man lieber sagen: eine solche Torheit? Denn jeder gebildete Leser lacht doch über derartige Mätzchen! Voritehm rst diese Französelei jedensalls nicht. Und deswegen sind wir überzeugt, daß in den zu erwartenden behördliclsen Vorschriften für Flieger der „Aviatiker" ebenso wenig eine Stelle finden wird wie der „Chauffeur" in denen für Kraftwagen führ er. Kleine TageSchronik. In Balatvn-Bersny in Ungarn gebar die B^'ierin Barbara Szekeres ein Kind mit einem Schafstopf. Das Kind lebt. Aus den Untersuchungsgefängnissen in Halle, Eisleben, Hettstedt wurden am 23. Tezcmber bis auf zwei sämtliche wegen Stteik- unruhen verhaftete Mansselder Bergle u t c entlassen. Höchste Temperatur am 26. bis 27. Dezember — 4- 5,4 °C. Niedrigste , , 26. „ 27. , = 4" 0,8 ’C. Märkte. ke. Frankfurt a. M., 27. Tez. (Orig.-Telegr. des „Gieß Anz/) Amtliche Notierungen der heutigen Frlichtmarktvreise: Weizen N!k. 22.75—22.85, Rurhessischer Mk. 00.00—00.00, La Plata Kansas Mk. 00.00—00.00, Roggen (hiesiger) Mk. 16.70 bis Mk. 16.75 Gerste (Wetterauerl Mk. 16.00—16.50, Gerste Franken Pfälzer Ried Mk. 16.50-17.50, Kleie Mk. 00.00 - 00.00, Hafer 15.75-16.00, Mais Mk. 15.50-16.00, Weizenmehl Mk. 32.25 bis 32.50, 2. Qualität Mk. 30.75-31.00, 3. Qualität Mk. 28.75 bis Mk. 29.no , 4. Qualität Mk. 00.00 - 00.00, Noggenmehl 0 Mk. 25.00—25.50,1.Qualität Mk. 22.00—22.50, Weizenkleie Mk. 10.25 bis Alk. 10.50, Weizenschale Mk. 00.00—00.00, Roggenkleie Mk. 10.50 bis Mk. 11.00, Malzkeime Mk. 00.00—00. jO, Biertreber 12.75—13.25. Alles per 100 Kg. ab biet. Dez. 1909 Barometer auf 0° reduziert Temperatur der Luft II 5» ej do o "en BttGee ; 4 Raroltic IX’»! Edingen, Vatz HL». Gebrüder Berdux Fernsprecher 231. Vahnhofftr. 27 Echter Malzkaffee 6 Zimmer 3 Zimmer Medizinal weine 6794 jitljHng Der 1. ülißk W. Hotitrit 11. n. 12.3««« Drucksachen u. a. m 19900 Johann. Gr. Pfandmeisier. Kttnlfl. Prcuvs. Lotterie-Einnehmer Aernivrecker 237 Walltorstr. 68 Mterfwen SO Belte re weg AS 6766 owo Carl Le,bei. Xriuaob - Gatziviel Pein Pings Silin Sirlrtln Heute Montag, 27. Dezbr. (3. Feiertag), abends 8' .Ubr fcroase Vorstellu»» : „linri m verra" vorder ütbtisoiitt. Äommi und rubelt! la. Svezialitaten. Neue ktnematograohüche Bilder Im vorderen Re^aurarn tiroaae-a Bockbier-Fest W Ausschank la. helle und -ve Täglich ab 7*/, Uhr Konzert des Damen Blas ^rchetzers .Erato-. ihmnu hrt tfreiiog, 31. Degbr. Grosser Silreeter-Ball. Möbl. Zimmer^' Geliersweg 2 111. 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