Nr. 302 Zweites Blatt 159. Jahrgang Freitag 24. Dezember 1909 Erscheint tS-llch mti Uusnahme de» Sonntag*. Die „Siebener LaivilienblLNer" werden dem „Anzeiger' viermal wöchentlich beigelegt, da* „Mrtliblatt für de« Kreis Eieren" zweimal wöchentlich. D,e „kandwirtichaftliche, -eit- frage*" erfchemen monatlich zweimal. Eichener Anzeiger General-Anzeiger für ©berljcfien Rolanonsdruck and Vertag der Brühllcheo UnwersitätS - Buch- unb Steindruckerei. R. Lange, Greben. Redaktion. Lxoedition und Druckerei: Schul- strotze 7. ExvediNon und Verlag: 5L Redoktionr^K 112. l.-Adr^ AnzeigerG lesen» niemand, er jeioit uuui rv mu/u uui, j~~- Ausweichungen dafür nicht Erläßt. ^^Der^iick'mit^dem wlgEÄ teueren bält auch wieder eine arge Uefcertreibung. Es 'st doch norgijel/en, tn* neue Versicherung an die bestehende JnvalidenversicherungS- Lt^ankugUZeni, so daß es. Mjmrunr eme mäßige Anzah^ von neuen Beamten handeln wird, die sich SteUunacu befinden. Und was verschlagt das uberyaum angesichts der ungeheueren sozialpolitischen und valkslmrtfchoftlichen Wichtigkeit der Reform! , . Ebenso ist unzutreffend der Hinweis auf btc ^A^^rigkstt der nutzbaren Anlage dec gesammel^r stapitalren deutsches Finanzwesen ist derartig hochew- mckelt dast ohne Schwierigkeiten zum Rusten der gaw^ L^ks- und Wirtschaft verwendet werden können. W lehU rmn^r viel gerade für sehr nützliche Drnge. &» ist hier angiürnW- ixI.ra” c^ erinnern, daß fünf große deutsche BchUew heutt^>chon mit^ summen arbeiten, die die zukünftige Kapitalsumme der neuen Versicherung weit überschreiten. . 'c.H.*rnx ww Tie ideellen Bedenken, daß ,^^sen ^Zre^nS stntens der Privatangestellten unvermeidlich, sei, stnd durchaus mcht ^u- taffatb. ■Stilb bie ütageMten tm mehr gesichert ? Sie sind es fvgar in der Gegenwart, /Bet'WM angeftetite dagegen bleibt während leu^Arlxntsbeoensauch MnMg auf sich selbst gelt eilt Man kann ebemogut arme hmen, dast der Privatanaestellte in seinem Streben des »alb uachlabt. we^ ihm ia das Streben zu nichts weiter frtfit, als Lebensbedürfnisse _ yi _ befriedigen; .sur 'em Atter, 1 b 8«* politische Tagesschau. Die reichSgesedliche Regelung der Privatbeamtenverstchentng. Der Hauptausschuß für staatliche Pensionsversicherung der Privat-angestellten schreibt uns; Zu dieser Frage ist in den letzten Tagen durch die deutschen Slätter em Artikel gegangen, der die Tinge in einseitiger und unzutreffender Weise besprochen bat. Es ftnrb m btefem Artikel darauf hingewiesen, daß nicht aNe Kreise der Privatbeamten hinter der Forderung „Staatliche Pensionsverucherung stehen- Das ist ohne weiteres zu glauben, denn die Zahl der Privatbeamten, die sich Besserung ihrer Lebenslage.von anderen erkämpfen lassen, ist leider ziemlich groß, noch größer die Zahl der m standes- politischen und bürgerlichen Angelegenheiten völlig Gleichgültigen. Manche halten es auch für vorteilhaft, ferne ihrem Prinzipale vielleicht unangenehme Stellung ein^unehmen m eurer die ja auch so kommen wird. Damit ist ledoch mcht gesagt, dast diese Privatbeamten mit der Versicherung felbst nicht cinoer- stanlxn^ wanrn^ Gehaltskürzung ist schon eher verständlich, aber doch durchaus nicht entfcheidend, da eme lösche Wirbmg — wenn sie überhaupt ein tritt — nur eme vorübergehende ^Meinung fein kann. Auch hat die bisherige ^Entwicklung der deutichen Sozialpolitik erwiesen, daß diese Furcht auch tn unbegründet war. Man erinnere lüft hier nur an btt Gewerbe. Unfallversicherung, deren Dcittäge dte Unternehmer allem zu tragen haben, und niemand wird behaupten tonnen, daß dadurch die -ohne Also das Gegenteil von dem, lvas die Warner anbeuten, wird eintreten. Die Angestellten werden auch ferner Ursache haben, alles einzusetzen, um höheren Gehalt und damit hörere Rentenansprüche zu erreichen. Tie Privataugestellten, die trotz der oben beschriebenen Umstände bisher ihre Schuldigkeit getan haben, werden sie Änstig erst recht tun, auch aus dem Grunde der Tankbarfeit, unb der deutsche Handel, die deutsche Industrie werden Vorteil davon haben. Taruni hält die Mehrzahl der vorwärts strebenden Privat- beamten fest an der Forderung: „Staatliche Pensionsversicherung für Privatangestellte". Der Abschluß be8 Friedjung Prozesse». Heber den durch einen Vergleich geendeten Friedjungprozeß, dessen ermüdenden Verhandlungen wir mitzuteilen für übcrflüftig hielten, gibt die „Voss. Ztg." folgenden Rückblick: . Ein politischer Prozeß ist im Staatsinteresse durch einen Vergleich der Parteien beendet worden. Der österreichische Histo- rifer Tr. Friedjung hatte, gestützt auf amtliche Dokumente, einige Mitglieder der zu einer Koalition zusammengescküossenen serbischen und kroatischen Mehrheitsparteien des kroatischen Landtags beschuldigt, von der Regierung des Königreichs Serbien teils direkt, teils durch Vermittlung des Belgrader Vereins „Slovenski Jug" Geldzuwendungen zu Zwecken politischer Agitation gegen Oesterreich sowie zur verausgabe österreich-feindlicher Blatter angenommen zu haben. Die serbisch-kroatische Koalition war anfangs — auf Grund der sogenannten Fiunianer Resolution — Hand in Hand mit der ungarischen Unabhängigkeitspartei gegangen, die damals im ungarischen Parlamente noch in der Opposition war. Dieser Zusammenschluß hatte ganz offenfunbig seine Spitze gegen Oesterreich. Einen vollgültigen Beweis dafür lieferte der Besuch von hervorragenden Mitgliedern der ungarischen Unab- hängigfeitSpartei bei den Serben des Königreichs und ihre beiderseitige Verbrüderung, roabei es Szenen von geradezu hochverräterischem Eharakter gab. Allein die Freundschaft zwischen der Hnabhängigfeitsvartei und der serbisch-kroatischen Koalition währte nicht lange. Sie hatte, wie so manches andere politische Korn- paguiegeschäft namentlich im europäischen Osten, die gegenseitige Hintergehung der beiden Partner zum Zwecke. Die serbisch- kroatische Koalition vermeinte, daß die Unabhängigkeitspartei ihr behilflich sein würde bei ihren Plänen auf Errichtung des „dreieinigen füdslavisckfen Königreichs", dem auch Bosnien anzugliedern wäre. Tie Unabhängigkeitspartei ihrerseits glaubte, in den neuen Freunden aus Kroatien einen guten Sturmbock gegen Oesterreich gefunden zu haben. Und beide Teile erblickten natürlich in dem alteingerourieiten Haß der Serben des Königsreichs gegen die Oesterreicher eine höchst willkommene Unterstützung. Zn Wirklichkeit aber dachten weder die Ungarn daran, den Kroaten die Kastanien aus dem Feuer zu holen, noch die Kroaten, den Ungarn Helrcrsdienste zu leisten. Beide Teile wollten lediglich für fick» selbst, ohne Rücksicht auf den Gesellschafter, etwas für sich herausschlagen. Als dann kurze Zeit darauf die Unabhängigkeitspartei in Ungarn regierungsfähig wurde und ihre Führer Ministerposten übernahmen, ging die junge Freundschaft sofort in die Brüche. LebensbedürfNisse _ zu befneö igern '^i^lassenen"und Waisen sorgt Die Unabhängigkeitspartei verstärkte nur noch den magyarischen seiner Arbeitsunfähigkeit, für die Hmterlai^i . mm€n größere Druck aus Kroatien, und die beiden Partner gerieten in die selbst kann eSmcht Mi' Jtin £ i erbittertste Fehde miteinander, Heute betrachtet die serbisch-kroa- tifdjc toalüion di- M°gya--n -Id Urte Wünmlten Seüihe, >Kltli«UGgtU W Der neue städtische Schlachthof. xf entsprechend aneinenber gebaut sauber gemusterten Verblendsteinen Die erste Anlage zu unserem heutigen Schlachthof wurde im Jahre 1887 in Betrieb genommen. Damals waren fast sämtliche Megger in Gießen entschiedene Gegner des Schlachthauszwanges, aber gar bald gewöhnte man sich an die zeitgemäße Einrichtung. Rasch erwiesen sich die Räume als viel zu klein. Man stickte von Zeit zu Zeit daran herum und suchte sich mit Anbauten zu helfen, die aber dem Bedürfnis jeweils nicht lange entsprachen. Aber noch heute ist anzuerkennen, daß der Platz richtig gewählt war; denn trotz der außerordentlichen Ausdehnung, die unsere Stadt in den letzten 25 Jahren genommen hat, ist die Lage deS Schlachthofes der Entwicklung der Stadt nicht hinderlich gewesen. Man kann ruhig sagen, daß auch jetzt noch, wenn die Anlage noch nicht bestände und erst geschaffen werden müßte, kein Platz sich besser eignen würde als der 1885 bestimmte. Man kann allerdings einwenden, daß ein moderner Schlachthof unbedingt mit Eisenbahnanschluß versehen sein müsse, aber auch dies ließe sich mit Leichtigkeit durchführen und wird auch erforderlichenfalls nickt ausbleibcn. Seit Anfang der neunziger Jahre machte sich das Bedürfnis fühlbar, im Anschluß an den Schlachthof eine Kühlhalle zu erbauen. Die statische Verwaltung war auch dazu bereit Die Metzger wollten aber damals von der Sache nichts wissen, sie erhärten, es gehe auch ohne eine solche Ein-, richtung. Die Metzger befürchteten, durch die Kühlanlage noch mehr in Abhängigkeit von den damaligen Beamten des Schlachthofs zu geraten. Der Gedanke, daß für die Fleischversorgung der Stadt eine Kühlanlage ein unabweisbares Bedürfnis sei, brach sich aber im Laufe der Zeit immer mehr Bayn und wurde allmählich auch in Metzgerkreisen als richtig anerkannt. Nachdem mit dem Amtsantritt des jetzigen Oberbürgermeisters sich die Verhältnisse zwischen den Beamten des Schlachthofes und den Metzgern freundlicher gestaltet hatten, fingen die Metzger an, wegen Erbauung einer Kühlanlage tu dränaen, und ließen damit nicht nach, bis die Frage Auch aus Reinlichkeitsgründen kann der jetzige Zustand nicht bleiben. Die einzelnen Schlachthallen miiften so groß sein, daß die zur Tötung gebrachten Tiere mit dem dahängenden, eben erst ausgeschlachteten Fleisch nicht in Berührung kommen. Das läßt sich aber in der jetzigen Halle nicht immer vermeiden. Die dadurch frei werdende jetzige Großviebschlachthalle Würde nicht unbenutzt bleiben, sie wird dringend für die sich ebenfalls mehrenden Kleintierschlachtungen gebraucht. Für etwa 20 Jahre wäre mit diesen Bauten dem Bedürfnis Rechnung getragen. Schweineschlachtholle und dem Mhlhause. In dem Bau links bestnden sich die Kühlräume, daran anschließend ein wuchtiger, die ganze Anlage überragender Wafterturm mit der daneben stehenden Eisfabrik. Hinter dieser befindet sich das Kessel- und Maschinenbaus. Die Gruppe der Gebäude, die ihrem Zweck entsprechend aneinander wurden, macht — m fr:*“ hergestellt — einen stattlichen, monumentalen Eindruck. Notwendig wird sein, schon bald im Anschluß an die Schweineschlachthatle die vorgesehene große Rinderschlacht- Halle zur Ausführung zu bringen. Dte Zahl der Schlach- tungen von Großvieh ist hier von Jahr zu Jahr gestiegen und steigt noch weiter. Dazu kommt, daß die jetzige Rinderschlachthalle sehr unbequem zu der neuen Mylanlage gelegen ist und der Transport der Fleischteile nach den Kühlzellen über den Hof geschehen muß, was hygienische De- oenken hat. Aber auch abgesehen davon ist die jetzig« Rinderschlachthalle viel zu klein. Wer den Betrieb in der Großviehschlachthalle an gewissen Tagen, wo starker Bedarf an Fleisch vorliegt, beobachtet, der muß sich wundern, daß es bisher ohne ein Unglück abgegangen ist. Für die zahlreichen Menschen, die mit schweren und scharfen JnstriU menten arbeiten, mangelt es an Platz, einer wartet auf den andern, und es bedarf der größten Aufmerksamkeit der Hallenmeister, daß Leben und Gesundheit von Mensche« nicht gefährdet werden. ins Rollen kam. Jtn Jahre 1906 beschloß die Stadtver- ordneten-Dersammlung einstimmig die sehr notwendig gewordene Schlachthoferweiterung gleichzeitig mit der Errichtung von Kühlhaus und Eisfabrik ausführen zu lassen. Weiter machte man sich schlüssig, einen Spezialisten auf dem Gebiet des Schlachthvfbaues mit der weiteren Aus-, arbeitung der damals vorliegenden Projekte zu betrauen. Die Stadt nahm darauf den Architekten Wettläufer, einen geborenen Hessen, in ihren Dienst. Der Zufall wollte es, daß um die gleiche Zeit die Stelle des Schlachthofi direktors frei wurde, melden Posten man dem jetzigen Direktor Modde üb ertrug, der auf dem Gebiete des Schlacht- hauSwesens reiche Erfahrungen besaß. So konnte die neue Anlage nicht nur für den Augenblicksbedarf, sondern als ein entwicklungsfähiges modernes Werk für längere Zeiten ausreichend hergestellt werden. Auch die Metzger ließen es bei der Projektierung der neuen Anlage an ihrem Rat nicht fehlen, und trugen so zu ihrem Teil dazu bei, daß man ihren Wünschen entsprechen konnte. Auf Veranlassung der städtischen Verwaltung ließ Architekt Wettläufer alle bisherigen Projekte, die mit dem Fortbestände der alten unzulänglichen Anlage rechneten, unbeachtet und entwarf den Plan zu einem großzügigen, allen modernen Anforderungen entsprechenden Projekt. Der Plan sollte so angelegt werden, daß die vorerst auszuführende Anlage, die für 50 000 Bewohner ausreichen soll, später für den Bedarf von 100 000 bis 120 000 Seelen erweitert werden kann. Diese Entwürfe sanden die Billigung der Stadtverordneten, die 600 000 Mk. für die Anlage bewilligten. Die beigefügte Abbildung der im Bau begriffenen neuen Anlage ist nach einem Modell des Architekten Wettläufer an gefertigt, das zur Orientierung der Stadtverordneten hergestellt wurde. Man sieht rechts auf dem Bilde die Vorderansicht der großen Schweineschlachthalle mit den davor gelagerten Wartebuchten für die zur Schlachtung bestimmten Tiere, ferner das weite Portal der Halle zwischen der Nun waren die Magyaren trotz jener sehr bedenklichen serbi- chen Verbrüderung nicht nur mit heiler Haut davongekommen, andern, wie gesagt, vom politischen Glück sogar zur Regierungs- ähigkeit emporgetragen worden. Der serbisch-kroatischen Koalition aber blieb, auch nach der Wandlung der Freundschaft in Feindschaft, das Odium unlauterer Umtriebe anhaften. Sehr heftige Reden, die ihre Mitglieder im Landtage gegen Oesterreich gehalten hatten, trugen mit die Schuld daran. Auf diese Weise hatte sich die serbisch-kroatische Koalition zwischen zwei Stühle gesetzt: mit den Magyaren war es nichts und in Oesterreich lotvic bei der Krone hatte sie sich in höchsten Grade verdächtig gemacht. Dann kam die Annexionskrise, und das Wiener Auswärtige Amt wurde von Belgrad aus mit vertraulichen Berichten bombardiert, wonach einige Mitglieder der serbisch kroitischen Koalition in unerlaubten Beziehungen zu amtlichen serbischen Kreisen ständen. Nach den vvrangeaangenen Umtrieben durften die Dokumente volle Glaubn/ürdigkeit beanspruchen. Auch Dr. Friedjung sah die Berichte unb erließ danach in der „N. Fr. Pr." einen patriotischen Sturm- und Warnruf gegen die durch diese Schriftstücke bezichtigten Persönlichkeiten. Daraus entstand der Prozeß, der nun seinen Abschluß gefunden hat. Der serbisch-kroatischen Koalition kam es hierbei darauf an, sich vor Oesterreich und dem Wiener Hofe reinzuwasck>en. Dr. Friedjung war loyal genug, am Schlüße des Beweisversahrens die Unechtheit einiger der vertraulichen Berichte zuzugeben. Der Mann, der dem Wiener Auswärtigen Amte irreführende Berichte geliefert hat, wollte eine schlimme Saat säen; der Prozeß Friedjung hat diese Absichten in das Gegenteil verwandelt. Der Vergleich der Parteien bat dazu wesentlich beigetragen; ein Gerichtsspruch hätte manchen Stachel zurückgelassen. Aus Stadt und Land. Gießen, 24. Dezember 1909. Bom Fahrkartenverkauf. Wer am Fahrkartenschalter unserer Bahnhöfe eine Fahrkarte verlangt, wundert sich nicht im geringsten, wenn er von dem Beamten außerordentlich rasch bedient wird. Der Reisende denkt gar nicht daran, wie große Hebung der Schalterbeamte haben muß, wenn er seinen Dienst so rasch versieht. HauptsLtzlich setzen die Vollschalter bei den Be- amten ein größeres Ueberblicksvermögen voraus. Auf dem Bahnhof Gießen sind drei solche Schalter vorhanden. Ein Dollsd)alter hat, mit F-ahrkarten gefüllt, 2280 Zellen. ®r enthält also 2280 Fahrausweise aller Klassen, Militär-^ Hunde- und Arbeiterwochenkarten nach den verschiedenste« Stationen, und es genügt meist ein Griff des daran tätigen Beamten, um die verlangte Karte ausgeben zu können. Die Gießener Fahrkartenausgabe verfügt weiter nod) über zwei Schalter mit je 1140 Zellcm, in denen ebensoviele Fahrkarten 1. bis 3. Klasse nach den verschiedensten Reiseziele« zum Verkauf bereit liegen. Schließlich kommt noch ein Spezialsd-alter für 4. Masse und Militär dazu. Es gibt in Deutschland Feine Station, die Fahrkartenschalter mit mehr als 2280 Zellen hat. Auf größeren Bahnhöfen lind die RofyrtartCTijorten alpl^rbettlch (ungeteilt unb »erben an verschiedenen Schaltern trcr tauft, oder man hat, z. B in Frank furt a. M., für die verschiedenen Richtungen getrennte Lu-Z gabestellen eingerichtet. Am Bahnhof in Ä>bt werden bi. verlangten Fahrkarten sogar erst durch Druck heryestellt. Die teuerste Fahrkarte, die man in Gießen vorrätig hat, ist die nach London 1. Ltasse mit Rückfahrt über Blissmgen Sie kostet 127.40 Mk Tie weitesten Stationen, für die man an unserem Bahnhof direkte Fahrkarten haben kann, sind Eydkuhnen, 1248 Kilometer, TUsit, 1241 Kilometer, Insterburg, 1187 Kilometer, und Königsberg, 1096 Kilometer. Alle direkten sZahrlarten, z. B- nach dem Aus- land, die in Frankfurt a. M ausgegeben werden, können auch in Gießen gelost ivcrden, wenn sie 24 Stunden vor Antritt der Reise bestellt werden. Die Beamten unserer Fahrkartenausgabe erklären, daß die Reisenden ihnen den Dienst sehr erleichtern könnten, wenn sie am Schalter recht deutlich nur die Stoffe und die Bezeichnung der Station, wohin sie reisen wollen, verlangen würden. Alle sonstigen Sorte, so höflich sie auch sind, sind überflüssig und hallen den Beamten und die anderen Personen, die bedient sein wollen, unnötig auf. n. Rhein - Nr He s. Train-Bo — In Audienz empfangen wurden vom Groß- Herzog am Mittwoch u a. Stadtv. Falk und Armen- Pfleger Korb von Friedberg. **AuSde m Militärwochenblatt Versetzt wurden^ Lang, Oberstleutnant und AbteilungS Kommandeur im 2. Hess. Feldarllttcric-Regiment Nr. 61, zum 1 D'sipr. Feldartilleric Regiment Nr. 35, und mit der Führung dies.S Regiments beair tragt- - v P1 önnies, Hauptmann und Batteriecl)ef im 2. Hess. Feldart -Regt. Nr. 61, zum Stabe des 5. Bad. Feldart.-Regt) Nr. 7» — v. Chris mar, Major und Adjutant der Militärtechnischen Akademie, als AbteilungS-Kommandeur in das 2. Hess. Feldart.-Regiment Nr. 61. — Uebelacker, Lenin, im Hess. Train-Bataillon Nr. 18, in das SchleSwig-.Holstein. Train-Bataitlon Nr 9. — KappeS, Lber-Lcutnant im Inf.-Rcgt. von Lützow (1. Rbein.) Nr. 25, kommandiert zur Dienstleistung beim He s. Train Bataillon Nr. 18, in dieses Bataillon — Der Äs istenzarzt Dr. Kanter beim Inf.-Regt. Prin'i Karl (4. He s.) Nr. 118, zum 1. Ostpreußischen Feldart.-Regt Nr. 16, und sZestungsbauleutn. Schoeneich bei der For.ifikation in Dredenhv'en, zur Fortifikation in Mainz. — Ernannt wurde Degner, Hauptm. im 2. Hess. Felvart.-Regt. Nr 61 Mim Batteriechef. - Angestellt tpurbr Tr. Emden, Assistenzarzt der Res (.Höchst,. als AssistenraeLt mit Patent vom 19. Inni 1909 C 1 beim Hess Train-Bat Nr. 18. — Frbr. Gans Edler Herr zu Putlitz, Leutn der Landw- ynf. 1. Aufgebots (I Darmstadt, früher im Inf -Regt. Markgraf Karl : 7. Brandenburg. > Nr. 60, wuroe vom 1. Jan. 1910 ab auf ein Jahr zur Dienstleistung beim Hess. Tr.iin- Dat. Nr. 18 kommandiert; während dieser Dienstleistung ist sein Patent als vom 15. Dezember 1901 datiert anzusehen — v. Grund Herr» Altenthann, Major und Stabsoffizier deS BeklcidungSamteS des VL Armeekorps, wurde in Genehmigung seine- Abschiedsgesuches mit der gesetzlichen Pension zur Disposition gestellt und zum De- ?irksoffizier beim Landw.-Bezirk Erbach ernannt. — Auf ein Gesuch wurde Leutn. Schneider im Hess. Train-Bat. Nr. 18 unter Wiederverleihung seines früheren Offizierpatentes vom 27. Januar 1904 zu den Reserveoffizieren dieses Regiments überführt. — Zum BszirkSoff zier. unter Stellung zur Disposition mit der gesetzlichen Pension, wurde der Hauptmann und Kvmpagniecdcs v. b Osten im Leib- ^arde-Inf.-Regt. (1. Hess.) Nr. 115, beim Land».-Bezirk Schwerin, ernannt. — Im Bcurlaubtensiande wurde zum Stabsarzt befördert der Oberarzt der Res. Dr. Gleim, Gießen. *’ Fifcherciverein für Hessen Am 19. d. M. fand in Neckar-Steinach die Hauptversammlung des FischereiverelnS für das Grotzherzogtum Hessen statt. Oberförster Gilm er aut Hirschhorn erstattete al» Schriftführer den Jahresbericht Die Zahl der Mitglieder hat eine Zunahme erfahren. Es sind im Lause des Jahres 10 Mitglieder beigetrtten, barimtcr der Necka.fisck>ercioereui in Etnrback) als korporatives Mitglied. Ausgesch-.eden ist em Mitglied wegen Wcasugs auS Hessen. Die Mitgtiedcrzahl beträgt jetzt 147 Aussetzungen von Fischen wurden im nbgclaufcnen Jahre nur in kleinem Ümianpc vorgenommni Die Karpfen und Schleien, die für Rhein, Main und Neckar befhmmt waren, gingen dem Lieferanten kurz vor der Absendung ein. ES konnten daher nur anSgefept werden: 500 Schleien itreckimge und 200 Spieyelkarpfensetzlinge in bett Rbein bei Stockstabt, sowie 300 zweisömmerige Karvfen und 700 deSgl. Schleie^ in die Lahn bei Gießen Bezüglich de- FreiangetnS in Mt Strömen konnte die Mitteilung gemacht werden, daß in der Zweiten Kammer der Stande eine Vorlage der Regie- rung ihre Genehmigung gefunden bat, durch die die Mißstände abgeichwächt werden. ES ist anzunedmen, daß die Vorlage bem- nädylt Gesetz werden wird Bet dem Punkt 3, ..AuSsetzen von Fischen' kam es zu lebhaften Erörterungen. Ohne ioeitcre Debatte wurde zunächst der Vorschlag angenommen, mit der Aussetzung deS Spiegel- und LederkarpsenS im Rhein, Main, Neckar und in der Lahn weiterzufadren, ebenso mit der Aussetzung der Schleie in Rbein und Lahn Bezüglich der Einsetzung des Zanders im Rbein war man geteilter Ansicht. Da nach Angabe ber Rbeinfiscder genügend .^anderdrut im Rhein vorbanbcn ist, rouebe beschlossen, in diesem Fabre von ZanderauSfetzungen im Rhein abzusehen. In einigen Gewässern deS OdeitwaldS unb des Vogelsbergs sollen weitere Versuche mit dem Bach- saibltna vorgetwmmen w^-rden, um die Frage zu klären, ob dieser Fisch in diesen Geivässern ein gedeihliches Fortkoinmen bat Für die Stebercinbürgening deS Krebses waren nvei Anträge gestellt worden und zwar für da- Mümlinggebiet unb im unteren Ulfenbach. Geh. Lderiorstrat Dr. Grünewald unb Herr Oberförster Gilmer wiesen daraus htn, baß cs bcbenklich sei, Krebse einzuführen. Die Wiederbevolkerung der burdj bi< Best verseucht qewe'enen Bäche vollziehe sich, wenn auch langsam, so doch sicher von selbst. Wenn man ben Strebd im großen von Hänblern beziehe, liege die Gefahr nahe, baß Krebse aus verseuchten Gegenden angeführt unb bie Best wiebcr etngeschlevvt würbe. ES wurde trotzdem ein Geldbetrag zum Ankauf reserviert, jedoch unter ber Voraussetzung, daß nur Krebse au4 heimatlichen peftfreien Gewässern zu belieben find Zur Ausführung ob engend unter Aussetzung lieben voraus,ickttlich 3000 Mk. sonne 44 Mk Zuschuß deS NeckarfrschereivereinS für die hessische Neckarstrecke zur Verfügung, die auf bie einzelnen Stromgebiete entsprechend ihrer Größe und Bedeutung verteilt werben sollen. Ebenso wurde ein vom Offenbacher ^i'chereivercin eingereichter Antrag, sonne ein Antrag, ..Tie Anlegung von Cuerbaulcn an die Parallel- bauten des MainS unb Neckar betr", bem qeschäftSi'übrenben Au-fchuß zur Prüfung und AnSsübrung Überwielen Auf Antrag deS Borsipenden. frrbrn. v veol zu Herrnsheim, würbe der Borsivcnöe beS Neckarfisldereivere,nS. Tr. Maos, m den Vorstand beS beffüthen FlschereivereinS gewählt. Ferner wurde einstimmig der Beschluß gefaßt, bie Hauptversammlung ein für allemal in Darmstadt und zwar un November abzuhalten •• ft'unflöcrein Die Gcrnäldeou5scellung am Brand bleibt atu 1. DcütnaüstSfciertag geschlossen, ant J Feiertag ist die Ausstellung von 11 bis 3 Uhr mittags geöffnet, Werktag- nur von 11 bis 1 Uhr. Einige -.lder sind der .Ausstellung wieder neu ctnacrcibt worden. Bei kaun wurde „Abend" von Prof. Keller-Rcurlingen-Mündien tluf An- rechtschcinen noch von der Verlosung 1908 wurden von Gewinnern noch folacnde Bilder gewählt: „Iisetal oon C. Leu-München. „Papiermühle im Odenwald" von Lrof. C. Hartrnann-T-arrnstadt: auch diese Bilder gehen in hiesigen Prioatbesitz über. — Die Verlosung der Anrechtscheine und Kun st gegen stände fmdet Mit> woch, 29. Dezember uachmutaaS 4 Uhr in der Kunsthalre zu Darmstadt stau. Die Mitglieder werden hieryt ein- geladen. " Gießener sreiw. Feuerwehr. Bei ber am Sonntag im Hotel Einhorn abgehaltenen Weihnachtsfeier wurde vom stabt. Branddirektor Traber das von ber Stad! gestiftete Diplom über 15jährige Dienstzeit an folgende M r- glieder der städt. Feuerwehr überreicht: an Obmann-Stellvertreter 23. Balser, Heinrich Barth, Karl Schmidt, Christian Baubel und Heinrich W'ber Wie man uns writer m tte lt wurde die We'ir von einem Ehrenmiiglied mit einem namhaften Geldgefchent bebaut, das dem Sterbeunter stützungS-Fonds überwiesen werden soll. D-er Fonds ist vor zwei Jahren durch eine Geldspende, die von einem Ehrenmiiglied herrührt, gegründet worden. Es sollen nur Hinterbliebene mit einem Betrog bedacht werden, wenn der Verstorbene 5 Fahre ununterbrochen b i ber_5tuerttr.br regelmäßig bie Hebungen besuchte und bei Bränden stets zur Stelle war. To dieser Zonds noch keine sehr große Summe auszuweisen Hot, konnte seither bei Sterbefällen nur ein geringer Betrag gespendet Verven. ** Di eStammlerscheGesangS schule sFrL Ida Stammler) veranstaltete gestern mit ihren Schülern eine Weihnachtsaufführung. Die SoliS und mehrstimmigen Gesänge, sowie die wohleinstudierten Chöre fanden den größten Beifall. Es ist zu bedauern, daß Frl. Stammler dieses Mal die Feier nur in engerem Kreise gehalten hat, unb vielfach ist ber Wunsch laut geworden, Derartige Veranstaltungen auch einem größeren Publikum zuaängig zu machen. Die Begleitungen wurden in der bekannten feinsinnigen Weise von dem Pianisten I. Hahn ausgeführt. •• A. R. K. D. Am 27. Dezember hat die Sektion Gießen deS Verbandes reifender Kaufleute Deutschlands anläßlich deS 25jährigen Bestehens deS Verbandes eine Zusammenkunft mit Familie im Hotel Schutz. Der Verband hat in diesen 26 fahren ein Vermögen oon 4'/, Millionen angesammelt zu Gunsten seiner Invaliden, Witwen und Waisen. ** Wallensteins Lager Die Warteräume und die große Halle unserer Bahnhöfe glichen in den letzten Nächten „Wallensteins Lager", alle Truppengattungen waren anzutreffen, natürlich in zeitgemäßen Uniformen. Der Norden, der Süden und der Westen Deutschlands 1 atte Vertreter dazugeschickt. Seit dem 21. ds. Mts. passierten jede Nacht 1—3 Militür-Sonderzüge unsere Station, die die Weihnachtsurlauber in ihre Heimat beförderten. Die Zuge kamen und gingen wie folgt: Trier—Cassel, Berlin- Saarbrücken (3 Zuge), Straßburg—Cassel, Metz—Hannover (2 Züge), Berlin—Trier. Gardemannschaften aus Berlin, sowie Mannsck«ften aus den Reichslanden, Bodener und Württemberger usw., Infanteristen, Artilleristen, Kavalleristen, reitende Zager, Pioniere, Eisenbahner, Luftichiffer und Leute von der Telegraphen-Abteilung mußten gier in Gießen stundenlang liegen, um gegen Morgen nach Ober- Hessen, uad) dem Westerwald und in das Industriegebiet über Betzdorf—Hagcn weiter zu können. Ein buntes Ge- uiifch von vaterländischen Dialekten hörte man von den jungen Laterlant'sverteidigern. Vom 27. ds. Mts ab werden die Urlaub-transporte in 7 Zügen wieder umgelehrt mit der Eisenbahn in die Garnisonen zurück gehen, dann aber gegen Mittag Gießen berühren. ZedensallS ist diese Art, die Leute in Sonderzügen möglichst schnell noch HMis zu bringen, zu loben, da dadurch die fahrplanmäßigen Züge entlastet werden. = Butzbach, 23. Dez. Vom O-Zug 79 wurde heute morgen vor dem Bahnbof bei der Streckenreoifion der Kgl. Bahnmeister erster Klasse Rufs er überfahren unb sofort getötet. DaS jähe Hinscheiden beS sehr tüchtigen unb beliebten Beamten wird allgemein bedauert. X Offenbach a. M., 23. Dez. In der heutigen Sitzung der Stadtverordneten teilte Bürgermeister Dr. Dullo mit, daß der Stabt Offenbach von der verstorbenen Witwe Sctiumacher eine 10 000 Mk. betragende Stiftung zugefallen fei, die Zwecken der Krankenpilege dienen soll. — Einem Anträge beS Thea:erbirektors Steffter m Hanau, die ihm bisher gewährte Subvention für bie Theatervorstellungen m Cficn- bad) (50 Mk. für jede Vorstellung) auch in dieser Saison zu bewilligen, sand Annahme, nachdem sich vorher eine Debatte über die auf der Versammlung der Buhnengenosfen- schäft in Berlin gegen Direktor Steffter erhobenen ifcr- würfe entwickelt batte. Die Bühnengenossensdast hat jetzt anerkannt, daß die oon ihr gemachten Anstande in den von Direktor Steffter neu abgeschlossenen Vertrügen mit Bühnen/Nitgliedcrn beseitigt worben seien. — Der Kredil für die unentgeltliche ycbammenhilfe wird um 1500 Mk erhöht, zur Besd)äftigung Arbeitsloser für den Gemüse- an bau werden 10000 Mk. bereitgestellt. — N ikder-Jngelheim, 23. Dez. Ein Gänger- fest, verbunden mit Gesang. Wettstreit, wird vom 18 bt6 20. Juni n. I. hier stallfinden. Zahlreiche Anmeldunaen oon ®eiangorrem-n liegen bereit« vor. Der feflnebenbe Gesangverein ,6inigfeit', ber mit diesem Fest fein 26jäbriqe4 Besteben feiert, bat bie Sympathie her ganzen Bürq,rschoft. Nahezu 3000 Mk. sind für (Belbpreife vorgeseben, außerdem kommen ein Wanderpreis unb wertvolle Kunstaegenstönbe zur Verteilung. Um den Wanderpreis findet säbrlich einmal em IVettfinflen statt (oorauSfichll'.ch 1911 in Starkenburg und 1812 in Cberh-Rrn) unb wird Eigentum des Vereins, dem er dreimal hintereinander vom Preisgericht zugeiprochen wird. Hauptsächlich soll daS Volkslied bei dem Wettstreit zur Geltung kommen. - 1 i in i i - . . (ficridilifaaL Offenbach, 33. Dez. Heure wurde in der bekannten DueNangeleaenHeit gegen den siädtiscben Ingenieur Ko l l o g e zu Offenbach und den praktischen Arzt Dr A n - selm aus Hcufnislarnm wegen Herausforderung zum Zweikampf bezw. KorleNtraaenS verhandett. Der ÄaatSamvalt kritisierte scbars daS Verhalten des Dr. Mogk. da» für den Gegner stark beleidigend und geradezu herausfordernd gewesen ist, weshalb er auf die geseplich niedrigst zulässige Strafe von 1 Tag Gefängnis gegen jeden der Angeklagten zu erkennen beantrage- DaS Gericht schloß sich dem Anrrag an und verurteilte sowohl den Ingenieur Kolloge, aL auch den Dr» Anselm zu je 1 Tag Gefäiigniö und zu den Losten des LarfahrenS. 5-L Mainz, 23. ±c} Legen des Suxmrw elektriichen Straßenbabnwaaen cm 8 I sei Qkmimbr.ir wobei der Wagen'üdrer Fifker idxwrc yerk .1 dickt und 13 Perwnen leidye, bexxn iub vor der bwii^tn c .ammer der Wagrniührer Helm unb der Schaffner H:. ar zn uivvorlen. Ersterer erhickt einen Monat Gesang« Husar wurde fTngrprxxbeiL Börsen Wochenbericht. — Frankfurt a. M, 23 T« TiS Vertrauen zu einer gedechlichen W.i^renno.ck'.ung Verhältnisse. daS in den letzten Lochen zum Äuibinf ß ha: durch die zunebmende Versteisung der Gelolei i ä 1 e, itne sie bie Nabe des MonatS- unb ZahreSichtu sich bringt keine Erschürterung erfahren Tac Grund: .nm, harakleruierte sich alS durchaus lest, und wenn bu- üms keine große AuSbehnuna erlangten, so machte sich für tnu Papiere doch wieder lebhafte* Znreresse bemerkbar unb b»e ft iam teil auf einzelnen G.diettn ocrlieb bem Verkehr janwii« < sreundliches Georäge. Nach wie vor ul man der Meinung, tz nach Ueberroinbunfl der Anspannung, bte bei ber Uitnrorepul berwrgeruien wirb, bie in vielen Branchen feil eimjer schon wahrnehmbare Konjnnkturbes fernes in brr bnvegung wieber mehr als in letiter Zeit »un Atrsdenck b werbe unb deshalb sucht man Engagements aus den Monat zu übertragen. Angesichts der Schwierigkeit der deichassuag — €chiebung4fltlb (teilte sich auf 6 , Pro» , vn. einzell sogar auf 63 . Pro; — sind manche Hanf er.-''i:-.-rni aelösi worden. ^IcidMarig wurden aber neue Geschäft tüt lün«, Januar geschloifen, io daß die relativ hohen Zuur ätze der aur- strebenden Tendetiz fein größeres Hindernis bereiictrn. 3®nf* loS spiegelt i>ch »n der Geldverttuerung der Lustneq ^-.ever zum Teil gefördert durch daS neue Bönengeleh. daS dem Zest^ geschLst wieder größeren Umicng verschaijle, Dann ist r ehe auch eine Folge der in Haiidel und baubel angrtrr:rn1-n in lebung. Die Börse findet keinen Anlaß, ihre sutt-rüMilx Be urtrilung der Dinge ,u revidieren, unb sie wirb barm imn-mii: durch die günstige Entfaltung des amerikanischsu Er- werbslebenS. T«e SituatronSberichte vom bort: ;ai Eisen« unb Stahlmarftc lauten etivaS ruhiger, ebenso unt tri uni üb Hüttengewerbe, aber mannigfache An^rä^m deuten harau? K". baß die Kvmunktuc im Ansteigen begniien ist, unb daß dv deutsche Prvbuknon aus bebrüte!!<>■ UTiociicruna ihres rechnen kann. Kali-, Edemifche-. Etektriiitäts- unb Texril gNb»- ftrik haben davon bereit» ansehnlichen Nutzen gelogen, unb bei» Umilanbe glaubt aud» die Börse Rechnung tragen zu müsstU. indem lic Industrie werten erhöhtes ZnlerZ c enigegenbringt 31 bieser Woche war bie Auimerkfamkeit bcionbct4 auch 4M i n tai« papieren zugewenbet Neben ber Essener Meldung über enu Belebung deS KohlengeichäftS wirkten vor allem Pr^iSitci.,. rangen für mehrere Eisemortcn ftimulierenb. genier kam in Bedacht, daß der englische Robers.-mnarkt bei lebhaftem OkuMfl feit* HaltyW bekundet Kaliwerke tagen schwächer, da bas gexHanie (&► greisen ber ReichSgcsetzgebung rnaucherseil» Chervinnteclt anni» veranlaßte. Anbauernb gefragt blieben dagegen die Aklien che»j. scher Fabriken, da iidi die chemische Zndustrie einer » gewöhnlich guten BefchäTtizung erfreut. Auch bei den HöchM Farbwerken sollen ungewölmlich starke Aufträge Dorltcgrn, io mß man auf gute Erträgnisse rechnen Lutn. Bon anbrten Znduslri» basieren waren ElektriiitätSwerte unb Maschineniabrikaktnn rortc begünstigt, während Z em entwerte unter Abgaben iu leiben hatten Banken lagen gebrückt Bahnen- unb Lchiisadtti werte wenig verändert, ebenso h-imische und fremde Fond» ohne Anregung. PrivatdiSkonto 4s/ie °/e. Telefonische Kursberichte des Gleseeeer Anzeigers, mit geteilt ron der Bank für Haa4*. ""'1 Frankfarter Börne, 23. Dezember, L15 Uhr. 3‘/,e/e Reichsanleihe ... .. y4 10 3'/. do. ________ ^00 3'/,•/. Konsole • • '4-10 3•/. do. L ... 3' Hessen . 93^)0 37,ek Oberbeisen . . « 93.— 4e ,, Oesterr. Goldrenta .L. 99-90 4'11*1«. Oesten. Silberrente. 98J5O ■iuo Ungar. Goldrenta 96*30 4®, Italien. Rente . . —-— 3',, Portagiesen Serie I 64^0 3®., Purtudiesen , III • 65^0 4 */,•/, tum. Staatsaal 1906 99-60 4',®e japan. Staataauleihe 96.05 4*/, Couv.Ttlrken von 1903 94.60 Tdrkeoloee......179.40 4" „ Griech. Monopol-Anl. 47.30 4" , äussere Argentinier .. 91.26 *, Mexikaner . ..... 67.10 4'/,*/, Chinesen . . . . 99.50 Aktien: noebnm Goss . . . - .-x. 96L70 Buderns E W. -. . , . . 112.76 Elektrix. Lahmeyer . . . l'Wft Elektra. S^iinckert . . { . Elchweiler Barr werk . . MN Gelsenkirchen Bergwerk 3ISA» llauburg - Atnenk Paket/. 1354 Harpcner Bergwerk . . SIMM Lsarahütte......198* Nordd. Lloyd .... 1M-V «Jbeneble* Eisen-Industrie 1!Lu- Berliner Haodelegea. . . 1*1 " Darmstldtcr Bank . . . 1MW Deotsehe Bank .... *LNKfr> Dentseb • Asiat. Bank . ,. Ibüfiv Diskonto-Kommendit . . 1 Mö l »resdner Bank . . ....Mit» Kreditaktien . . ... . HOitt Baltimore- and Ohio- » Eisenbahn.......11740 Gottbardbahn . .*. . — Lombard Eisenbahn -5.4. 3-K Oesterr. Staatsbann . .«.169 4 Prince • Henri - Eisenbahn I. Ul* Tendenz fest Berliner Börse, 23. Dezember. lafu . 161.50 Ten lens feet Harpener Bergwerk ... . 20’90 LaarabQlta . . 19930 (x>mbarden E. B. . *. R Nordd. Lloyd .. . • .* .1 . 10S70 Tttrkeuivac . 18ÜJX> Ackommt vorzüglich. Ich erlaube mir. Ihnen mttzuteilen, daß ich nur noch Ihren coffrinfrrifn .Kaffee Hag^ trinke. Ich konnte meiner Rervofität wegen Kaffee nicht vertraaen. Der coffrinfreie .Kaffee Hag^ bekommt mir jeboch vorzüglich unb freue ich mich, daß ich den Genuß deS mir angenehmen Getränkes nicht mehr entbehren muß. Köln, den 9. Januar 1909. H. H. Der coffelnfreie .Kaffee Hag^ wird auch von solchen Personen gut vertragen, die infolge Herzleidens wegen austretender Kongestionen sonst mit Kaffeeqenuß sehr vorsichtig fein muffen, dabei ist der Geschmack ein aromatischer und guter. BreSlau. Dr. Fritz 9L, kpezialarzt für innere Krankheiten. HommePi NUNG: Man Statt besonderer Anzeige Heute vormittag entschlief sanft nach kurzem schweren Leiden Herr Peter im Alter von 76 Jahren. Giessen (Süd-Anlage 7) und Leipzig, 23. Dezember 1909. Die Einäscherung findet am 26. Dezember, nachmittags 1 Uhr, im Krematorium in Mainz statt. 6878 La 6874 09724 Stottern Rodheimer Strane 42 empfiehlt billigst 07888 6128 Neustadt 56 Schachenmayr’s Cardinalschild B*/» HOBEL L' E und 'auiher-Apparate auen Husten strich Medizinal-Lebertran Lebertran - Emulsion Blauschild Rotschild Grauschild Violetschild Wollene ck Vübcln, schwere Zuugc bcilt Dir. F. Baum, Darmstadt, BiSmarckstraße 48 Kursus um eine gute klangvolle Sprache zu erhalten. Emosohlen durch die obcrsteSchulbehörde,da Wilh. Hahn II. Annerod, den 24. Dezember 1909. verschlossen und postfrei an den Unterzeichneten einzu- reichen, woselbst auch die Eröffnung in Gegenwart etwa erschienener Bieter stattfindet. Freie Auswahl bleibt Vorbehalten. Zuschlags frist 2 Wochen. Gießen, den 22. Dezember 1909. Gustav Walter, Mäusburg 13. — Telephon 386. Spezialität: Brillantweiss zumStricken & Häkeln. Der Großh. Kreisbauinspektor des Kreises Gießen. I. B: Knüll. Gießen, den 20. Dezember 1909. Grvßherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Mecum. Namens der Hinterbliebenen : Eva Breidenbach geb. Zimmer. Generalsekretär Georg Kuhns u. Frau Margarete geb. Zimmer. Dorf-Gill, den 23. Dezember 1909. Großh. Bürgermeisterei Dorf-Gill K u h l.- Montag den 3. Januar 1910, vormittags 9'/, Ubt de- itnnenb, werden in den Waldungen der Stadt Gießen im Distrikt 5500 noi. begl. Zeugnisse von Aerzlen u. Privaten beweisen, daß AaiirrS Brust-ArMHen mit den drei Tannen _______ simch- unb Krams-Mu nar Heiserkeit, Katarrh, Berichleimung, beweisen zahlreiche Anerkennungen die Vorzüglichkeit von Ismleib’s berühmten Asthma-Bonbon s ly-nSllIium' säst. 88°/o Raffinade. Schachtel 1 M.BcutSOPs. E.ivischbach.Drog. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem schweren Verluste unserer dahingeschiedenen lieben Gattin und guten Mutter Katharine Hahn geb. Hammel sowie für die trostreichen Worte deS Herrn Pfarrer Groth sagen wir herzlichen Dank. Die trauernden Hinterbliebenen: — aller Sorten und Systeme. — Reparaturen - Ersatzteile Oel und Nadeln. Job, Fr. Schaaf9 Wetzsteinf»tr. 44. NB. Gebrauchte Maschinen unter Preis.__(64ol Holzversteigerung im Gießener Stadtwald. Reste Neu eingetroffcn: Rette zu Kinderkleidcrn, Blusen Hauskleidern, Straßenklcidern, Paletots, Herren- und Knabcn- Anzügen, cinzclnenHoicu niw., sowie ganz kleine Rette für Puvvcnkleider rc. Gießener Rcste-Lagcr Rcueuweg 28. 6585 Bekanntmnchnng. Der Voranschlag der Gemeinde Dorf > Gill für das Rs. 1910 liegt vom 29. b. Mts. au acht Tuge laug Kur Einsicht auf. Beileno. WslfflfM kaufen Sie billig und gut bei (*• lug. O8Ü03BD. Scllersweg 89. Telephon Sir. 733. Holzversteigerung. Dionstag den 28. d. Mts., morgenS boÄ 9 Uhr an, soll rm hiesigen ÄemeindewaW, Distrikt Alteberg und Oele» berg, imchverzeichnetes Holz versteigert werden: 20Rm. Krefer-Rundschoit, 183 Rm. Kiefer-Knüppel, worunter 36 Rm. --- 4 Meter lang, 4240 Wellen Kiefer-Melser, 82 Rm. Kiefer-sStock. Der Anfang ist im Distrikt Meberg in der Nahe bcr Gansenburg. 6851 Gro ßen-Buseck, den 21. Dezember 1909. Großh. Bürgernreifterei Großen-Buseck. Schwalb. Wonichl-erhältlich,wende man sich wegen Adr.-Anoabe an die Fabrik Schachenmayr.Mann&c° SALACH. Kennen Sie Seibel's Nähr- und Krttfti- gunRs - Likör? — Falls nicht, so machen Sie bitte einen Versuch. — Derselbe wirkt appetitanregend, ist blutbildend und fördert die Verdauung. 16299 Vs Fl. Mk. ILO, Vt Fl. Mk. 250. Germania - Drogerie Carl Seibel. unser guter, lieber Vater, Schwiegervater und Grossvater Zimmer jeder Art, Elektrisieren aller Arbeiten m der Krankenpflege Bäder aller Art (Dampf ii. Heißluft) in und außer dem Hause, Kohlensäure- und Fichtennadelbäder sowieHübncraugcnoverationcn empfehlen sich L. Kratz n. Frau staatlich geprüfter Heilgehilfe und Masseur Landgraf Philipp Platz 8 I. Televbon 354. (08562 Kartoffeln pr. Svette- u. Salatkartoffclu, 3. Weisel. ' 7 Telephon 2W. Somtemtraße 6. DergkbMA voll Wajserleitliligsarbeilell. Die zur Erbauung eines Brunnens für die Gemeinde Allen dorf a. d. Lahn erforderlich lvcrdenden Arbeiten und Lieferungen sollen im Wege schriftlichen Angebots vergeben werden. Zeichnungen und Angebotsunterlagen liegen auf dem Amtszimmer des Unterzeichneten — Zimmer Nr. 24 — zur Einsicht offen und können letztere daselbst Lum Selbstkostenpreis abgegeben werden. Angebote si.no mit entsprechender Aufschrift versehen bis zum Dienstag den 4. Januar 1910, vormittags 10 Uhr, Heiserkeit, Verschleimung, Katarrh Krampf- u. Keuchhusten am besten beseitigen. Paket 25 Psg-, Dose 50 Psg. Dafür Angeborenes weise zurück. Zu haben in Gießen bet Georg Wallenfels, Marktplatz 21; Aug. Wallenfels, Marktplatz 17; E. Dorr, Walltorttr. 45; L- Stein Häuser, Bahnhosstr. 26, Neuen Baue 17, SelterSm.27; J.Bepplcr, in Langgöns; Aug. Seibert und Hch. Kümmel in Wrefeck; Apotheke in Krofdorf.________ Wer bei mir kauft, kaultgut u.billigl Kekannlmachung. In dem Verfahren zur Anlegung des Grundbuchs und Berggrundbuchs für die Gemarkung WatzenbormSteinberg beginnt die Anmeldungsfrist am 1. Januar 1910 und endigt ani 31. März 1910. Die Vorschriften darüber, was seitens der Beteiligten während der Anmeldungsfrist zu geschehen hat, können auf der Amtsstube des Großh. Ortsgerichtsvorstehers zu Watzenborn-Steinberg und aus den: Anschlag an der dortigen Ortstafel erseyen werden. Gießen, am 22. Dezember 1909. Großherzogl. Amtsgericht. Submission auf liefern-Stammholz. Das in dem hiesigen Gemcindewald, Distrikt Alteberg und Dclefcerg, lagernde Kiefern-S lamm Holz: 19 Stämme von 30 bis 39 cm Durchm. --- 10,50 Fm 57 Stämme von 25 bis 29 cm Durchm. = 23,40 Im. 457 Stämme von 12 bis 25 cm Durchm. = 96,77 ftm. soll im SubmissionSwegc vergeben werden. Angebote hierauf sind getrennt für jedes einzelne Sortiment, verschlossen und mit entsprechender Aufschrift bis zum 29. dieses Monats, mittags 1 Uhr, bei der unterzeichneten Bürgermeisterei einzureichen. Das Holz lagert in der Nahe der Staatsstraße Gießen- Grünberg bei der Gansenburg. 68o0 Große n-Buseck, den 21. Dezember 1909. Großh. Bürgermeisterei Großen-Buseck Schwalb. Sie husten nicht mehr bei Anwendung der echten Eucalhptus - Menthol Bonbons, v. Pak. 30 Psg^ aus der Germania-Drogerie ________Carl Seibel. 16300 Zur Ausführung von Eichen-Scheit Lrrken-Scheit Aspen-Scheit Buchen-Knüovcl Eichen-Knüppel Eichen-Srock Äiefern-Stock Die Lieferung 1) der Kleider und Wäsche für stadtarme Pflegekinder und ZwangSzäglinge, 2> der Schube nach Man und der Anfertigung der Schuh- revarakuren, 3) des fertigen Schuhwerks und 4) des Brotes für Stadtarme für die Zeit vom 1. Avril 1910 bis 31. März 1911 ist zu vergeben. Angebote find bis spätestens 31. Dezember 1909 beim Städtischen Armcnamt, Attcrweg 9, wo auch die Bedingungen eingesehen werden können und die Angebotsformulare erhältuch find, einzureichen. Gießen, den 7. Dezember 1909. B*/» Die Armendeputatwn der Stadt Gießen. Keller. ich den Kursus der Schulen in ■ Darmstadt leitete. 7 Hier in Gießen wird Mitte Januar ein Kursus gegeben. Anmeldungen erb. los. nach Darmstadt. '6512 Freihändiger Holzverkanf in der Fürstlichen Obersörsterei Lich. BiS zum 2. Januar abends werden Gebote auf folgende Banholz-Sortimente entgegen genommen. Frist zur Entscheidung über die Gebote behält fich die Cberfötiteret bis zum 6. Januar abends vor, gibt jedoch, wenn möglich, den Bescheid schon früher. 1. 76,55 Fstm. Bauholz aus Langeberg 2c <89 Kiefern, 31 Frcht, 7. Weißranneni; 2. 42^49 Fstm. Fichtenbauholz aus Langeberg 2a und 2b iSleinbruchsgebiekj; 3. 28,75 Finn. Bauholz aus Langeberg 8 (25 Kiefern, 33 Fichtew; 4. 22^56 Fstm. Sta>nm- u. Stangen- holz aus dem Distrikt Kellersberg (nabe dem Mengeshäuserteich: 1 Kiefer, 50 Fichtenstämme, 128 Fichtenderbstangeni; 5. 35,81 trüm. Fichten Stamm u. Stangenholz aus Riedwald 13a ufw. (77 Stämme. 195 Terbitangem; 6. 43,62 Fstm. Bauholz aus Riedwald 12 <17 t>itäten und 43 Kiefern'. (B=/., Rummerverzeichnme auf Wunsch umsonst und vonosrei. Slngabe der Nummer, auf welche reflektiert wird, wird erbeten. ernewald II versteigert: 564 Fichtenderbstangen mit 59,07 Fstm. 4 Rm. Eichennutzkloben 18 i 53 47 5 Grünschild ^kräftige Garne IWeissschild /Consumj für Strickmaschinen vo rte i I haft. 39,5 „ Fichten-Swck 3120 Wellen Eichenreisig 240 * Fichtenreing. Die Zusammenkunft ist aus der Kreuzung von der Hauvtschneise KarlSschneise. Gießen, den 23. Dezember 1909. R« n Großherzogltche Bürgermeisterei föicfeen. 3. V.: Keller. rund mit drehbarem Flelschgestell, beste und praktischste Räucherei (über 160 Stück bereits verkauft) empfiehlt J. B. 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Bei der unterzeichneten Behörde ist die Stelle eines Boten alsbald zu besetzen. Derselbe soll vorzugsweise mit deut AuStragen von Briesen, Mahnzetteln und mit sonstigen Zustellungen beschäftigt werden. Mit der Stelle ist ein AnfangSgebalt von 1125 M., steigend alle 3 Jahre um 95 M-, bis zum Höchstgehalt von 16tX) M., sowie Anspruch auf Ruhegebalt u. Hinterbliebenen-Versorgung verbunden. Bewerber, welche das 30. Lebensjahr nicht überschritten haben, wollen ihre Meldung unter Beifügung von Lebenslauf und Zeug nisten binnen 8 Tagen bet uns einreichen. Gießen, den 20. Dezember 1909. Grobherzogliche Bürgermeisterei Gießen. ______________________M o c u in.____________________________ Bon der Anleihe der Stadt Gießen von 1905 findet eine Auslosung der auf 1. Avril 1910 zurückzuzahlenden Schuldner schreibungen nicht statt, da entsprechender Ankauf stattgefunden bat Verlobte. Giessen. Weihnachten 1906, Raiier-24UccJ3. 00754, tu. 5Zauhrimcr. Wil 6 Zimmer Giessen. Weihnachten 1906. 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