ändert crnhält. In dieser Woche fand die übliche Flotten» haben, debatte im englischen Oberhause statt, ohne daß dazu ein Sachas! stichhaltiger Grund gewesen wäre. Außerdem hielt Lord J™ in dem der Verwundete in das Halberstadter Krankenhaus Die heutige Nummer umfaßt 14 Seiten. Beresford in der City eine Flottenrede, in der er u. a. die 9';. , Psandbr. 1211.151 58 fl.fl.10 145,# gr.400 Fr.400 ] U.100 3i7- Liu 30 34 Fr- . Ultimo il c. 4 lunbb, ignc d.53u.54 lünbb 19,1c ‘««.6.152 ™ '■ Str. 12_13 e , 14-16 ffnmCrl7V '"'11309 «°m. Obi s. Kommerzienrat Paulv. Schmid, der Vorsitzende der Augs- üurger Handelskammer und zugleich Leiter der Versammlung, be- nonte, man müsse nunmehr über die trennenden die einigenberi Momente stellen. Der Handclskammersyndikus Dr. Büttner bezeichnete als die über die Anforderungen des Augenblicks hinaus- neichende höhere Aufgabe des Hansa-Bundes unter dem Beifall her Versammlung die dauernde Bekämphmg der reaktionären ttzirtsclmftsauffassung des im Bund der Landwirte politisch organisierten Agrariertums und seiner unverhüllten Feindseligkeit legen die modernen Wirtschaftszweige des Gewerbes, des Handels mb der Industrie Tie Versammlung beschloß einmütig die Bildung einer Gruppe Schwaben und Neuburg des Hansa-Bundes. Gleichzeitig nntrbc die Bildung einer Ortsgruppe Augsburg be- ichlossen. Weitere Kundgebungen sanden in Stuttgart, Mannheim, Pforzheim und Baden-Baden statt. Von mittel- und norddeutschen Handelskammern, die sich für den Hansa-Bund Lusaesprochen haben, nennen wir b; einigen in Hildesheim, Düsseldorf, Nordl>ausen, Essen, Thorn und Li gn.tz. Auch in Hessen und H e s s e n - N a s s a u rühren sich .flie Anhänger von Industrie, Gewerbe und Handel mächtig, ?ixn möglichst alle Angehörigen dieser Berufe, die für sich •allein die Mehrheit der Bevölkerung umfassen, dem Bunde zuzuführen, und geradezu komisch berührt es, wenn das ^Mainzer Journal", das in seinem Textteil heftig gegen üie neue Hansa zu Felde zieht, im Inseratenteil durch einen großen Aufruf zu ihrer weiteren Ausbreitung beiträgt. Zu verwundern ist dies allerdings weiter nicht» denn der Grundsatz „non ölet" ist ja einem zur neuen Sleuermehr- teit schwörenden Blatt ohne weiteres verständlich. jb'S«.G.H.K.«.L. . ... H.N.P. , mbitanft, uitf. . , ' e Obligationen. • 100 '• 102 ml r r. 102' mburg r. 103. . raf...... wm. v. (jranlfnrl , . 05 . , , 02 , , 01 etliche Lose. .....Tlr. l00> ! . . . . fl. st. 1001 inbbr. I . , Ar. W \ Apolitische Wochenschau. Gießen, 3. Juli. Die große Frage der Reichsfinanzreform steht immer noch im Mittelpunkt des politischen Interesses, vor der alles andere, was sonst in der Welt vorgeht, zurücksteht. Die yielfach erwartete Reichstagsauflösung ist nicht gekommen und es iourden blos einige der von dem neuen klerikal- konscrvativ-polnischen Block beschlossenen Steuern von der Regierung als unannehmbar bezeichnet. Daraus ist zu schließen, daß die Regierung gewillt ist, die Finanzreform ruck) mit der neuen Mehrheit und ohne den früher als unbedingt notwendig bezeichneten Bestandteil der Erbanfall- steuer zu machen. Es war die Furcht vor einer allzugroßen .Vermehrung der sozialdemotratischen Mandate, die den Mndesrat diese schwächliche Lösung der Reichstagsauflösung oorziehen ließ. L>o kommt es, daß nur der Reichskanzler hie Konsequenz aus dem egoistischen Treiben seiner konseroa- litten Freunde zieht. Da er nicht gut mit dem klerikal- agrarischen Block arbeiten kann und nicht mit den Liberalen -ziegen die konservative Rechte arbeiten will, geht er, allerdings auf Wunsch des Kaisers erst, wenn die Finanzreform — bezw. hie davon übrig bleibenden Trümmer — im Hafen «,'borgen ist. So werden wir denn in den nächsten Wochen neuartige Bild eines Reichskanzlers in Liquidation Jiatien, daS dadurch nicht an Anmut gewinnt, daß man im Daraus weiß, daß der Liquidator bei der Liquidation seines Finanzprogramms am wenigsten zu sagen haben wird. Im Reichstag arbeitet inzwischen der neue Rütlibund der Agrar- Ion fervativeu, Klerikalen und Polen rüstig und im allgemeinen ziemlich einträchtig daran, seine Finanzreform in die Scheuern zu bringen. Ab und zu springen zwar iic Polen oder die bayrischen Zentrumsleute ab, aber das geschieht nur der °Form halber und wird anscheinend stets itur insoweit erlaubt, als dadurch das „große" Werk nicht gefährdet wird. Die Herren stellen sich dabei so, als ob sie guter Dinge seien, aber mancher mag doch in feinem Gewissen sich sagen, daß er mit der Zustimmung zu den cinzeluen Bestandteilen des aus Egoismus und Oberfläch- lichleit rusammengewurstelten Wechselbalges von Reichsfinanzreform sich fein parlamentarisches Grab gräbt. Denn tnt Laude mehren sich die Stimmen konservativer Männer, die von der parlameittarischeu Rechten und dem Burd der Landwirte abrücken. Ter Gründung des Hausabundes folgte, nie wir gestern mitteilten, die Gründung eines Bauern- buudes, der als Vertreter der klein- und mittelbäuerlichen Interessen von vornherein in einen ausgesprochenen Gegensatz zum Bund der Landwirte tritt. Er verfolgt folgende Jicic: 1. Auf Grundlage unseres Schutzzollsystems energische Vertretung der Bauerniuteresseu in wirtschaftlicher Hin- |ia)t. 2. Beeinflussung der öffentlichen Meinung nach der Äichtuug hin, damit dieselbe nicht, wie es augenblicklich Den Anschein hat, sich der ferneren Notwendigkeit der Durch- ßährung einer gesunden Agrarpolitik widersetzt. 3. Be- »ämpfung der rücksichtslosen Politik der Großgrundbesitzer- Znleressen, die, konsequent durchaeführt, in politischer Hinsicht ihre Mitglieder in einseitiger Weise zu der reaktionären touservativen Partei treibt. Man darf gespannt fein, ob der meue deutsche Bauernbund sich so rasch Beachtung verschy.ffen wirb wie der Hans ab und. Der Spott der Gegner, der am ßangs so reichlich über die Gründung her neuen Hansa sf'oß, ist bald verstummt und man ist auf jener Seite eifrig lremüht, die seither konservativen und antisemitischen Zahnen folgenden Gewerbetreibenden dadurch vom Zutritt gam .'dansaöund abzuhalten, daß man die neue Gründung äilS großkapitalistisch ausgibt. Großen Erfolg werden allerdings die journalistischen Wortführer der ostdeutschen Groß- - Grundbesitzer nicht haben. Eins hat die neue Hansa jetzt ßchon vor der alten voraus: sie erstreckt sich nicht blos; auf ?rorddeutschland, sondern gewinnt auch in Süddeutschland immer mehr Anhänger. Besonders bemerkenswert war eine Versammlung, die kürzlich in Augsburg stattfand und am der eine große Anzahl von Vertretern der Augsburger ^attdelskammer, sowie der wichtigsten kauftnännischen und Lewerblichen Korporationen und der Korporationen der kauf- männisck)en und technischen Angestellten teilnahtnen. Deutsches rreich. Der wationalliberale Reichstagsabgeordnete Geh. Jnstiz-, rat Dr. Quarck, Vertreter des Wahlkreises Sacbfen-> Koburg-Gotha 1, ist nachts an Herzlähmung gestorben. önbtru« ' 4o«o,bl“ och BrabantMarsch von t>. Metz. . •• Geheim erat Pfannenftiel t. Aus Kiel erhalten wir kurz vor Redaktionsschluß die Trauernachricht, daß Geheimerat Professor Tr. P f a n n c n ft i e l heute nacht an den folgen einer durch Infektion bei einer Lperation 'erlittenen Blutvergiftung gestorben ist. Ter Verstorbene, der ein Alter von nur 47 Jahren erreichte, war von 1902 bis 1907 ordentlicher Professor der Gynäkologie und Direktor der Frauenklinik unserer Landes- Universität. Tie Leiche des als ein Opfer seines Berufes gestorbenen hervorragenden Gelehrten wird am Dienstag vormittag von Stic! nach Hamburg gebracht werden, um dort verbrannt zu werden. •• Die mittleren Finanzbeamten der Großh. Finanzämter halten nächsten Sonntag ihre Hauptversammlung in Frankfurt a. M. ab. Außer der sehr reichhaltigen TageS. ordnung liegen Anträge vor über die Gleichstellung im Oc- halt mit ollen mittleren Beamten gleicher Vorbildung; das Verlangen der Primareise bei Annahme von Anwärtern und Vermehrung der definitiven Stellen, die nach den heutigen Verhältnissen nicht mehr ausreichend sind. •• Stadttheater. Auf vielseitigen Wunsch hat die Direktion für nächsten Dienstag den 6. Juli eine Wiederholung der .Dollarprinzessin* angesetzt, deren Premiere seinerzeit mit so außerordentlichem Beifall ausgenommen worden ist. Diese Vorstellung findet außer Abonnement statt und die Herren Studierenden genießen an der Abendkasse Preis ermäßigung. — Die nächsten Abonnements - Vorstellungen finden Dienstag den 13. und Dienstag den 20. Juli stall und es find dafür Vorstellungen von „Bettelstudent* und .Prima Ballerina" vorgesehen. •• Stadttheater - Abonnement. Wie aus dem Anzeigenteil ersichtlich ist, wird heute das Abonnement air die kommende Spielzeit eröffnet. Tie AbonnementSpreise find unverändert geblieben, nur mußte nach den bisherigen Er. fohrnngen eine Aenderung insofern eintreten, als die bisher zum 2. Parkett gehörigen Reihen 9—11 dem 1. Parkett zu- geteilt wurden, um den zutage getretenen Mangel an Plätzen im 1. Parkett zu beheben. Wichtig ist die Bestimmung, daß die seitherigen Abonnenten ihre in der letzten Spielzeit inne- gehabten Plätze nach Möglichkeit wieder zugeteilt erhalten, sofern sie dies rechtzeitig bei der Bürgermeisterei beantragen. Man darf wohl jedem Abonnenten, der seinen Wünschen elnigerinaßen entsprechende Plätze besitzt, den Rat erteilen, diese Plätze nicht allzu eilig auszugeben, in der Hoffnung, noch bessere zu. erhalten, denn alle Wünsche und Anforderungen befriedigende Plätze werden doch wahrscheinlich kaum frei werden. Wer also wechseln möchte, sei es nun mit dem Platz oder etwa mit dem AbonnemcntStag, der verzichte aus seine seitherigen Plätze nur unter der ausdrücklichen Beding, ung. daß er die anderen, von ihm bevorzugten Platze und zwar an dem gewünschten Tage auch wirklich erhalten kann. "19. IahrhundertfeierderHermannSschlacht. Die erste Aufiührung der Klcifi'schen Hermannsschlacht am LudwigSbrunnen findet Montag, den 5. Juli abends 7 llhr, die zweite Aufführung am Donnerstag zur selben Zett statt. Näheres aus der Anzeige ersichtlich. *' Das 3. Gießener Lawn Tennis-Turnier bat gestern nachmittag 3 Uhr aus den Plätzen der Liebigshohc bei guter Beteiligung seinen Anfang genommen und wird tteute nachmittag Uhr fortgesetzt werden. Tic Wettkämpfe werden sich bis Montag hin,ziehen und versprechen bei dem starken Besuch -es sind allein 22 Herren), einen interessanten Berkaus zu nehmen. Aach den Schlußrunden, die am Montag .zu erwarten sind, sindct die Preisverteilung statt. Heute und morgen konzertiert die Regimentsmusik aus der Liedigsböhe. Das 1 und 2. Gießener Lawn Tennis-Turnier sand 1904 und 1905 statt. Sie waren arrangiert ivorbcn vom damaligen „Tennistkub Liebigshohc , der sich später wegen Wegganges der Mitglieder ausgelöst hat In den folgenden Jahren hat sich niemand gefunden, der ein Turnier ansetzen wollte In diesem Jahre hat sich der „Offizier Tennis-Verein" im Interesse des Gießener Sportes ver anlaßt gefühlt, die Turniere wieder in das Leben zu rufen und Hal ein 3. Gießener Lawn Tennis-Türnicr ausgeschrieben. Tie Nennungen sind ans allen streifen Gießens, besonders zahlreich von Universität und £ffizi rkorps, ein gelaufen. Durch liebenswürdige Zeichnungen von Sports ircuiibcn aus dem Lehrkörper der Universität, dem Offizier- korps sowie freunden und Gönnern des letzteren ist der Ossizier Teirnis-Vcrein in der Lage, nette und anfehiüidK Suber- u. a Preise aus spiel en zu lassen. Tieselben sind bei Brück am zrreuzplatz ausgestellt. Der Ofsizier-Tennis-Verein usw. .zur Verfügung. Dberfl v Mu 1 ker. Provin^aldircktor Gelnfimerat Dr B r e i d e r t, der Rektor Pros. Tr. Strahl sowie Kommerzienrat Gail haben den Ehrenvorsitz übernommen. " Vom Bund der Landwirte. Die hiesigen Mitglieder des Bundes der Landivirte haben am Donnerstag eine Versammlung abgchalten und eine Ortsgruppe, begründet, der eine Reihe neuer Mitglieder bereits betqelreten ist. Demnächst soll eine weitere Versammlung ftattnnben und Einladung hierzu durch Einrückung im Gießener Anzeiger an alle Interessenten ergehen. •• Wer am Mittwoch abend der Einladung der Hellsarme. ui Steins Ulanen gefolgt ivar, Aach einem \ier Tuniion??nt>irr v 01 m m geborener Däne, k A infcmianier und manchmal hur bunrjrrooL r cv« eirhes Bild von c ! Tätigt, ii " c 11 t WiHTtrn: Wer die Heilsarmee näher kennt, dal über sic Sie ist feine Srkie, sondern tuit Vereiniqung innerhalb der best e he»bcn Kirchen Sie bat ,',ch die lutqabe gefiel li, «Hott unb Welt tu »rndbnai. * 2: v. -t. wie man rt oft von ihr ver langt, nicht betfeilr fegen, da ite die Voran sfotzung und Bebmguug der ozütten ,N ss-iale Arbeit, die iie feit 16 .',abr»*n treibt, ■ Sie «nlfaltei ihre tfflenereitfcc Tana kett >ey: in 54 Ländern und ttolonien (Ftn;cine Heilsarmee - Lniiiere iprechen 10 bis 12 Svral r A!)ie 5 rfoigc nnd ium Tett oarvm so axov. weil iie r* r rüeden, sich Land und Leuten anuUMmni. Sur 10 einigen Jahren würbe ihm ber Eharakter als „Bolizeiassekfor" und im verstossenen Jahre der Eharatter al» , Pollzeirai" verliehen. X Biedenkopf, 2. Juli. Ter Knegerverbanb bet Regierungsbezirks Wiesbaden hat an sämtlich Vereine seines Bezirks bie Aufforderung erlaßen, für das dem LaudeSmuseum in Wiesbaden anzugliedernde 9iafsauifche Militär- mu je u in Sammlungen von solchen Gegenständen zu veranlaßen, die sich auf die Geschichte der ehemals naßamschen Arniee beziehen. Erwünscht sind alle Arten von Waffen, Uniformen, sonstigen AuSrüstungsgegenstänbeu, bildlichen Tar- fteQungen, sowie Denkmünzen, Geben und Ehrenzeichen. — Wilhelms Hütte, 1. Juli. Als der Poilfchaßner Fischbach von hier heute von seiner Landbestellung beim» kehrte, wurde er von einem Herz sch läge getroffen und starb un hiesigen Postgebäude. b. Ira 1» kfurt, 2. Juli. Seit dein 13. Juni werden die 23 jährige Iran Anna Martha Schneider aus Mainz und ihr vierjähriges Töchterchen Elfriede vermißt. Frau Schneider war am Tage vorher nach Frankfurt gekommen, um ihr Mädchen, da. hier bei einer Familie in Pflege war, abzziholen. Iran Schneider halle ftdi darauf in einer Trofttike entfernt unb ist seitdem verschwunden Im Jrant- -■>>-i'U.:I llhr Mm liier eintrisft, beobachtete man drei D I u g d , e d e. 11s sic ausgesticgcn waren, eiitn>enhcien sie im Gedränge einem Fahrgau die Brieftasche, worauf jic fofon verhaftet wurden. Es sind drei elegant gekleidete Russen, die alle drei geluujig deutsch sprechen. Man fand bei ihnen icmlidi viel Geld und bei jedem ein großes schwarzes burdmehtige.- Tuch, das sic vermutlich zur Ausübung ihres okwerbe» benutzt haben. ♦* Kleine Mitteilungen au5 Hessen unb ben Nachbar ft ante 11. Wonrod 1» c b c . von '? aarha us e n ivuiie zum Belgeoibueien ouicr Gcineuide ivievergeioübtt unb bestätigt. — ler Öciuctbeorrcin B11 buch idho am Somit,ig den 4. Juli in €l6vfc von ca. 60 1'1 ann ber Wic»- babeuev 'Jlu6ftellimg einen Besuch nbflnu Graien l mid> genau vermerkt hatte, sah bet Stand >beomt von der Boilage t*>*v 'tflfliid,en lltfimbcn nb und begnügte firti mu cmn nbe*» nottluhen Berfidxrung des Totkiank n, bar. > >nr Ebe redi.o'rihifl geichicdcii Gestutzt au» ?! II Absatz 2 uno 8 des 'Bcrioni nitonM* gesrrcs lief brr Beamte ich bnwnni, die Edeichli. ßung rortd- nehrnen Ter Grai legitimierte darauf den Sohn ,ndnl.tn v Vordeck war burd den Maior 0 D 'Nai Menirl in Wiesbaden unb eine sZronkfnner Hc,rolsvermittl''rin auf ben im Ster- ben liegenden l'lrafm acht Tage vor feinem Tobe anfmerffant geworben Ter Graf erklärte ud> gegen Jablnng vvn 2000 Mk bereit, bas Fräulein iu ehelichen, ihr Hnib iu I gitimirren und erhielt nadi bei in seinem grankenrwimer 'tattg.-hodten Irauunq einen Schuldschein tn besagter Hölie. nachdem er außerdem d»c wabrbfü#rvibnflr »d'rihudr Erklärung abgegeben, daß er der Batrr de» Mutoe# fei. Wt. oben bewirkt. Narb bet Graf wenige Tage nach oer Trauung Gräfin Hebung iii Leiningen Westerburg geb v Aordeck siedelte nach Dresden über Ter Ehr' des Ohäfltd-m Hauses Leimngen Wcnerbutg Alt Lemmqen. das im (Vturbermfiium Heffen unb dem vormaligen verton tum Rasse» begütert ist. focht die Ehe an. nadidem er von ihrem .zustande- fommen erfahren, zumal der Graf Emrch post motrimonuun Ira,« tiimertc Sohn Mar, nun Graf zu Leinmgen'8efterburg-All- L'lNMgrn al- Agnat de HouieS in Frage kam Zn dein am Landgericht Dr. :en geführten Brozeß mib Gräfin Lein.n^en petz v Rorbed an^ibr -odn Mar ie, ein miebr(uh geborener Eohn des verstorbenen Grafen Den Grafen, ohne ferne» richtigen A'ainen zu kemien. habe fie nicht kurz vor ber Heirat frnnm arlmrt. sondern bereits ,m Jahre 1902 in Wie-baden unb sei mtt ihm in bv grast et e 1. ebnung g !hit b.'be ftr in bnr '•ka’fn rni '".ann wieder erkannt, m dem sie ItMhJ in Wu-baden ocrfrbrt habe. Zur Bekräftigung bitte* Denoittums gab fit als kugen be» Vormund des )linb*v, den Revauratevr 3 * bann Harfev ir. Kastel, brn ».'ndtt-r Blum, beffen Ehefrau und ben Rentner Fritz Blum in Bi rsdaden an, aur crdem den Mawr Menzel, beffen Hau-dome die : uaaie gen jen It< .leug n oena iten. ne wußten mit Ausnahme »ee MaiorS, nictl< Aber em halbe# Dutzend anderer .‘kugeii fetzten einwandfrei ins, daß der Gres bas Krittlern v Sobn ab, Jini Mn ieimnaeiud :x Snetius anodni Ta» genügte. Tr erricht ckannte aur Unqüuiqkctt biefer auf dem Totenbett gcjchtoiienen Ehe. IV tu Kleine Tageschronit. e Vertreter an allen Plätzen oeeucht Bahnhofstrasse 12 Bahnhofstrasse 12 2 Schreiber, 1 Schmied, 2 Former, 1 Wagner, Hausfraue [BiwähPtesWaschmittell 3u etc. etc. 3801 L Triebplatz Tas Kommando. vm/4] Telephon 82. D. 2. 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Heute früh glichen die S??aßen obwohl der Negen aufgehört hatte, immer nock^ Bachen imb der Ankerplatz bildete einen regelrechten Moralt. L ie Soldaten sanden an den Tauen und sangen in den frühen Morgen hinein. Um 37, Uhr begann man wieder mit einer Nachiullung von ^rgssersloffgas, die unbedingt notwendig war, weil das -uitschiff bi.rd) denRegen unausgesetzt der stärksten Belastung arisgesetzt war imb aus den Boden niedergedrückt wurde, ^er „Z. I* ist m allen Teilen unversehrt. Ter Wmd Hal sich gelegt. Montan den 5. Juli d. IS-, nachmittags 3 Ubr werden im Bickcrichcn Saale, Neustadt ».» 1 rotieidene Salongarnitur, 1 Sofa, 2 Fautcuilles, 1 Bettstelle eichen, 1 fast neue/ gutes Bett, Bettrost und Matratze, 1 Nacklschrank, eichen, 1 Tnd) gegen Barzahlung versteigert. Die Lachen können schon letzt im Bersteigcrungslokal angesehen werden. l*'1’0 Drodt . Stellvertr. d. Gcr.Bollz. Getnler. .^■• benützen nur Fritz Müller's. 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(ueridn hielt jedoch in den Artikeln einen Hochverrat nn ^inne des ; 80 des Strafgesetzbuches für vorliegend 2,1c Ltranammer erklärte sich für unzuständig und verwies die -saebe an das Reichsgericht bei sofortiger Verhaftung des Angeklagten. Le ipzig 3. Juli. Tas Reichsgericht hat gestern nach zweitägiger Verhandlung den ehemaligen franzomchen Mavitan ft infernagel wegen Verrats militärischer (veheimmi'e zu anderthalb Jahren Zuchthaus verurteilt. Autzerddm wurde aut Zulässigkeit von Polizeiaufsicht erkannt. Es können eingestellt werden: 1 Bänsdil osscr'1 *" Polsteret und'"Dekorateur, 1 leerer Hausbursche, G Dienstmädchen, 1 Brötchentragerm, 1 ^.nutuan, eine Mödiin, 1 Laufmädchen. Lehrlinge: l Schremer, 1 ^rhlnner, l Glmer, 1 v.ackiercr. b. bei auswärtigen Arbeitgebern. 1 2 Zimmerleute, 1 Sauter u. Polsterer, 2 Zlegel tre cher, IDadu heder 1 jünger. Schmied, 1 Spengler u. Jmtallateur, - Ittuoiö. Dicnstmäddion, 1 landiv. Znccht, 1 Haus- und Äuchenmadchen. • Mengler. , Bekannt billigste Preise. Bekannt billigste Preise. gebracht. x .. ,, Chefredakteur Albert »erzog von der -dadud .n Presse in Karlsruhe wird nach Verbusung von cutcm /ui; 1 der ihm zuerkannlen Strafe wegen Beleidigung der Liga 1'Aolitvr am 13. Juli begnadigt werden > Witter. Warm. , «n8 im ®n* m,b m (tafin toi» (jniJinu»» nngte •Sfw»*** rrchi-I TmüHeri« «» b,0|,jinerf* r fernem r Dnd -u WB XtflUung nmer b*c natfibci*1 J sqö cr der M ab9C9?^t tirai icbivtg zu 6(,c Ittin -- midi f»? h Lem -MH l 15 ALt dantt w |i •i|r u vermieten fprfe ^rnnffurt. u. -riedrickistr. berriojaftlidje. jebt modern au»- geuauete8—16Zimmcr Wohnung mu Balkon u. itkranba, durchweg i'tnokumböben, elefmld). ötchr. eu.aerrchtetes Bad, Hetfrwasfer- Anlage uiro. ver 1. Cft. »u oerw. 37271 Gim, frttebtidjhiQBe 12. 7 Zimmer Äch-Asllizt 51 Löhnung oo.: 7 Zimmern mü allem Zubehör ver Qkwber zu vermieten 0 3M Tie Beletage meine» Hauses, 7—8 3immer, oer 1. 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