Drittes Blatt Donnerstag, 2. Dezember 1909 Nr. 28* 159. Jahrgang irldiditi tvglfch mV VuSnahmt btf BenntagB, Seneral-Anzeiger für Gderhesftn fall Dr. ich Frage, ob er die ihre Stimme Aba. v. Normann (Kons.)r Ich beantrage auf die Erklärung des Abg. Dr. Paasche hin, in diesem Moment nicht et» (fionf.): |k zu er fallklatschen der Rechten.) ba' zu- 851 .221 Meine daS höchste geben hat. Präsident Graf Stolberg: Herrn, Sie haben mir durch Ihre Wahl wiederum Amt übertragen, welches das deutsche Pott zu ver- Ich sage Ihnen dafür den aufrichtigsten Tank. Ich Dr. Spahn (Zentr.) nimmt die Wahl an. (Beirechts und im Zentrum.) Während der Wahl des zweiten Vizepräsidenten übernimmt Spahn in Vertretung des Präsidenten zeitweilig den Vorsitz. Die Parteien stimmen wie bei den ersten Wahlen. Es werden deuten abgelebnt, folglich muß di? kann die Wahl d-r Schriftführer folgen. (Zustimmung links.) vertagen und die Schriftführer zu wählen. Für morgen hat nichts beantragt. f?jf(Tfftmjrbnjt!, fterfap bet Nr8bk^che> Unu>cr)uä!$ • thud> «nd Sieinörudcicu 8L tauge, v.etzen» Abg. v. Brentano als Ausschußberichterstatter erklärt, er glaube nie und nimmer, daß die Erste Lämmer wegen der Annahme des 2üitri ' *" ■" t- auf der Tribüne, Bewegung auf Redaktion. SrvedMon enb Druckerei; €'fnd* fh ne« 1. ftxpebmon und Verlag. fcsa» nL 9tebattU>n;fc"a stagpd"r-^ Na-nen-a gestellt ist, b:r Reichstag die Wahl der Präsidenten und Schriftführer su vollzi-Keo hat, bas heißt, baß als erster Gegenstand der Verhanol inaen die Wahl her Präsidenten und Schriftführer erfolgen muß und kein anderer Gegenstand vorangohen kann. Tann kommt der stoeifc Absatz bc5 § 10. Und da muß ich allerdings der Voraussetzung des Herrn Müller-Meiningen folgen, daß die Wahl der Schriftführer erst erfolgen bo;f, wenn die drei Präsi- die Wahl des zweiten Vizepräsidenten bis übermorgen auszu- setzen (Rufe links: Warum denn?) und die Wahl der Schriftführer non) heute dorzunehmen. (Widerspruch links.) Abg. Singer (Soz.): Tip ketzteBemerkung erledigt sich dadurch, daß damals aus dem Hause kein Widersvruch erhoben worden ist. Außerdem liegen die Fälle aber doch noch anders. Damals wurde im Moment der Wahl keine Erklärung abgegeben. Das Haus konnte annehmen, daß das Wahlgcjchäft erledigt sei. Präsident Graf Stolbergs. Wir kommen zur Abstimmung. Der Antrag Normann ist in zwei Teile geteilt worden. (Lebhafter Widerspruch links.) Abg. Singer (Soz.): Ich habe Herrn Dietrich so verstanden, daß der zweite Teil zurückgezogen worden ist. Sollte da» nicht der Fall sein, so muß ich Widerspruch erheben. Abg. Dietrich (Kons.): \ I ch halte beide Teile aufrecht. \ ' Abg Dr Wi mer (Fr Vp.)k Mit Rücksicht darauf, daß ei t solcher Antrag der Geschäftsordnung widerspricht, würbe ich nament* liche Abstimmung beantragen. Präsident Graf Stolberg: Ich schlage vor, über beide Teile des Antrages Normenm getrennt abzustimmen Sind Sie einverstanden? (Widerspruch.) Dann werde ich über die Vorfrage abstimmen lasien. (Widerspruch link«.) Sind Sie dafür, getrennt abzustimmen? (Die Rechte und das Zentrum erheben sich.) Das ist die Mehrheit. Deutscher Reichstag. 2. Sitzung. Mittwoch. 1. Dezember.' Die Tische des Bundesrats sind leer. Das HauS ist stark besetz!. Der Präsident der gestrigen Tagung Graf Stolberg eröffnet die Sitzung um 1 Uhr 20 Min. Auf der Tagesordnung steht Die Präsidentenwahlen. Graf Stolberg übergibt den Vorsitz dem ersten Vize- Präsidenten her vorigen Tagung Dr Paasche. Die Wahlen der Präsidenten erfosgen durch Stimmzettel, und zwar jede für sich. Der Schriftführer Dr. Hermes ruft die Namen der Abgeordneten auf, diese tun die Zettel m die Urne. Bei der Wahl des Präsidenten geben die Freisinnigen und ' die Nationalliberalen unbeschriebene Zettel ab. Die Zettel der Konservativen, der Reickspartei, der Wirtschaftlichen Vereinigung, des Zentrums, der Elsäässer, der Polen sowie auch dec Sozialdemokraten lauten auf den Namen des Grafen Stolberg. 354 Stimmen sind abgegeben. Graf Stolberg i ft mit 256 b> i 96 Stimmenthaltungen zum Präsidenten gewählt. Zwei Zettel enthielten den Namen Bruhn. Graf Stolberg nimmt die Wahl an und übernimmt den Vorsitz. Abg. Bebel (Soz.): $ 9 handelt nicht von dem Präsidenten, sondern von den Präsidenten. Er schreibt vor, baß bic Wohl ber brei Präsidenten nadjeiranber zu erfolgen hat. Ich bin erstaunt, baß die. Herren nickt auch den zweiten Absatz beS § 9 bcadbtet haben: .Wahl des Präfibentcn, sodann des ersten und hierauf d-S zweiten Vizepräsidenten". Hier ist also klar vorgcschrieben, die Wahl der drei Präsidenten hat nacheinander zu erfolgen. Abg Olraf Pralckma (Zentr.): Am 17. F"bri>ar 1881 hat Präsident Graf Arnim am Abend nach der Wahl erklärt, daß er die Wahl nicht aniubme, und in- zwischen ist ruhig die Wahl des ersten und zweiten Vizevräsiben- fen und der Schriftführer erfolgt. Zwei andere Fälle sind noch eklatanter. 1879 hat am Tage nach der Wahl Fürst Hobenlohe- Saiigenburg erklärt, baß er die Wahl bes zweiten Vizepräsidenten nicht annehme. Daraur bat der Präsident festaestcllt, baß trotzdem infolgedessen bis flrnftituicrung bcS Hauses gewissermaßen nicht vollständig sei, ruhig mit der Tagesordnung fo. tgrfafiren und auch sachlich beraten werden könne. Das gleiche war 1880 geschehen. Präsident Graf Stolberg stellt die Anträge auf namentliche Abstimmung zur Unterstützung. Die Linke unterstützt sie. Ter Antrag, die Wahl des Zweiten Vizepräsidenten bis zum Freitag auszusetzen, wirb mit 220 Stimmen gegen 90 Stimmen bei 42 Enthaltungen angenommen. Freisinnige unb SozialbemÄraten stimmen dagegen, bic National- liberalen enthalten sich. Präsident Graf Stolberg: Der zweite Teil des Antrags d. Normann ist zurückgezogen. (Lebhafte Heiterkeit und Rufe: Ahal links.) T>e nächste Sitzung findet Donnerstag statt. (Heftiger Widerspruch links.) । — v Abg. Singer (Soz.): Ich «.rhebe Widerspruch. (Lärm.) Präsident Graf Stolbergs - _ J f Es wird mir ge'agt, daß mir ein lapsus linguäe unkerlaufen ist. (Heiterkeit ) Tic nächste Sitzung soll erst am Freitag itatffiiiben (Beifall links), unb zwar um 1 Uhr nachmittags mit folgender Tagesordnung: Wahl des zweiten Vizepräsidenten und ber Schriftführer, englisches Handelsprovisorium, Hinterbliebe- nenversicherung. ' ' - - Schluß 4 Uhr 10 Min. hessische Zweite Kammer. R.B. Darmstadt, 1. Dez. Am Ministertisch': Staatsminister Tr. Ewald, Geh. StaatS- Ä Krug v. Nidda, Ministerialrat Lorbacher, Lberregie- rngsrat Weber. _ _ , Vizepräsident Korelf eröffnet die oibimg um uys Uhr. lrs.HauS setzt die B'eiterberatung der Wahlrechtsvorlage bei In ber Spezialdebatte über den Gesetzentwurf, brtr. die bcntermig des Art. 67 ber Lersassungsurkunde,et Staats- tuiftei Ewald, den Ausschußanträgen auf Streichung des Ho nicht zuzustimmen. Abg. v. Brentano (Zentr.) bedont, kß durch den Strich des Ws. 5,3 die Zweite Kammer ausschlietzlicy (s Reoit ber Budgetverweigerung bekomme. Abg. Schmitt pi£L) führt aus, durch den Ausschußvorschlag werde nichts an m Rechten der anderen Kammer geändert, i^urch den Ausschug- ctirag mürben Zweifel auS ber Welt gefchaN.t, er bttte daher um lytahnic. Auch Abg. v. Brentano spricht als Berich.- tHattet nochmals für den Antrag. Es wird nun uoer die ttus- tij-antl-äge zu Art. 67 abgestimmt. ^16). 1: „Ohne Zustimmung Stände lann leine direkte oder indirekte Auflage ausgescht^u^^ 1 et erhoben werden" wird einstimmig angenommen. Ter Uus- Ltz beantragt weiter mit Majorität: Annahn« des Abs. des ‘■167. (Abg. Reh, ber der Minorität angehort, behielt sich kive 'endgültige Abstimmung für das Plenum vor.) ^er Ws atz T/äs Finanzgesetz, das immer auf ein Jahr gegeben wird, Mit dem HcruDtvorcrnschlage der Staateelwnahmen inw Ws- jchea zuerst der Zweiten Kanmier vorgelegt werden. Zwlsch.n ^rtusschüssen der beiden Kammern findet zunächst eure vertrau- fttlBe'rrechung statt. Hede Kammer beichlreBt seMandm über ^/Lauptvoranschlag und das Finanzgeietz. Tw ^rste Kammer ihrer Beschlußfassung die thr m.tgeteilten Beichlune der fJ®ten Kammer zugrunde; sie ist berechtigt, über die erns>uum bte HauptvoranschlageS und des Finanz-gesetzes auch ge- ArtiLl 75 der Verfassung soll nach, dem Antrag des Ausschusses lauten: Wenn auch nur eine Kammer gegen einen Gesetzesvvrschkag stimmt, so bleibt daS Gesetz ausgesetzt. „Wird aber ein solcher Gesetzesvorschlag auf dem nächsten Landtag von der Regierrmg ben Ständen wieder vorgelegt, und von der Zweiten Kammer mit wenigstens 2/s der Stimmen aller Mitglieder dieser Kammer angenommen oder abgelehnt, so kann die Regierung, im Falle die Erste Kammer nicht dem Beschluß der Zweiren Kammer beitritt, verlangen, daß in einer Versammlung! ber beiden Kammern unter dem Vorsitze des Präsidenten ber Ersten Kammer über den Gesetzesvorschlag abgestimmt wird. Hierbei entscheidet bic absolute Mehrluit ber Stimmen, bei Stimmengleichheit cntscheibet die Stimme bes Präsidenten der Zweiten Kammer. Erfolgte jedoch die Annahme ober Wlehiiung des ltzesetzesvvv- schlages in ber Zweitm Kammer mit weniger als % Stimmen unb tritt in diesem Falle die Erste Kammer den Brichlüssen ber Zweiten Kammer nicht bei, so entscheiben für bie Ablehnung ober Annahme bes Gefetzesvvram'ck,lagcs 2/s dcc Stimmen, welche von den zur Abstimmung vereinigten beiden Kammern abgegeben werden. Auch hier findet bie Abstimmung unter bent Vorsitz des Präsidenten der Ersten Kammer statt." Staatsminister Tr. Ewald weist darauf hin, daß er gc- legcntlich der AilSschußberatung erklärt habe, der Vorschlag des Abg. Wolf, den der Ausschuß im Absatz 2 zum Beschluß erhoben, hat, fcebeute allerdings gegenüber der Regierungsvorlage eine größere Annäherung an bas bestehende Recht; insoweit könnte die Regierung mit dem Vorschlag nur einverstanden sein. Gleichwohl hat sie aber Bedenken dagegen, die in der Befürchtung beruhen, es könnte die Vorzugsstellung, welche für die Zweite Kammer in dem Vorschlag beaniprucht wird, die auf dem vorigen Landtag schwer errungene Einigung ber beiben Gesetzgebungs- ausschüise wieder vollständig hinfällig machen. Ter Staatsminister warnt dringend davor, ben Boden der früheren Verständigung zu verlassen. | ist. Ich habe nicht Widerspruch dagegen erhoben, daß vertagt I wird, sondern Wideripruck erhebe ick gegen die Form dcö An- träges Normann, daß er zwar vertagen will, aber die Schrift- fuhrerwakst heute vornehmen und vor allem bann sachlich ver- handeln will. Präsident Graf Stolberg: Ick habe den Antrag Normann nickt so aufgefaßt. Er geht nur dahin, die Wahl dcS zweiten Vizepräsidenten auf übermorgen Abg Singer (Soz.): Wenn Hcrr Gröber die Gründe, die ich angeführt habe, nicht terffanbeii hat, jo liegt das an ihm. Ich bitte Herrn Gröber, zu begründen, aus welchen Ursachen in den Fällen, die er anfuhrt „ ---------- - unb die ich augenblicklich nicht im Gedächtnis habe, so verfahren, den bekämpft werden würde. (Gelachter links.) 4 ' *» M - flddmt tru rptrb Daran« nut auo» gr :cn tuMifi dagtr.am. dmetcn Ver 21 rt. mir cfiai ocg^n 3 D Die (EiniDof)nerfcf)aft (Biegens molk sich von EhiH-Seide r Mk. 1.10 *b SweümStzige Ernährung. Old eii* thrtham vrühl'sche Hnto.=Bud)druderci. ASrehduch-verlag. Tcrau« irnrh frc tscturbrrahmg um l>t UM twrwgt. Dung £ innersten irüh V UM. X Sttemrr .nuirrecaircti Ter ‘Irrfrci Ü7i 'tyir' ba trx **• beigen cur einidbngc^S hält teer nnr *Xcirbnt. abcc et* on dem vorhandenen MrincDorrat und ixm bet 'Vliiqlid 6ru ab. den Körper bei Xröileii zu erhallen, ^udi bei dem menschlichen Körper gilt der pbnhralurfx- Grindfatz. bak bei jeher Xrastrniwicklung 3ron nerbrcudjl wird: dao bezieht sich aut icbc menschliche Ledens.ist, runn. Du- non dm ferner und Ausked« angeführt inrb Irr Mur per gleicht bieien Bei brauch durch zweckmäßige Ernährung au» und der gejunbe Körper ift uns!and. sich du-e Eriahswst- » per«:#! Dir» paral ju sich, da» ihnen neue Leistungokrau verzechen wu. 2analogen ermoglickU es. dem Körper schnell und «eicht 1 ngung und Ztärhmg auf d m Segr der Einährung miuhib Ut deshalb an gezeigt als 3td:hnifl»m Uef bei cUai 5*t^J Uindnbcn der Minder und der lcrtoadjenen, bei Blatattz A: immig und toeucr flkas 2 .nach dem Antrag Sc: mit allen gegen dre: Stimmen angenommen, ebenso üinleiumg orrd Ueberfüh:. Jur (Sirwefbtratung komm: nunmehr der »w.nte Grsetzenvvurf. betreffend Adrehbnch,9(0. Ein flbjug vom Satze der vuchltaden t bis einfchlj^ lich 3 der alphabetischen NanicnL. Verzeichnisses liegt doh Jt'-vier bedarf einet- leichter auonuybarru )«ch: und Atcftigung? mittel-?, um die gewollten Zwecks zu ertetd .n. Bon allen Nahr^ und Mrüfnijung-smttldn hat unftrethg da-, Ctroe^e den höchsten Wert, uno das alle Wort Liedi.z haft es Die Quelle der Muskelkraft fei, wird auch heut? noch als voll ?a recht tenehmb anertanm Hat doch nodi ganz vor tirr.iem der nübnitc Mimiker Proi. Tr. von 'J?Dorben davor gorarnt, Citrcifeemährung mt Bolk» Dauernd per inner werden j lallen, mtem er schrieb: ,.^aft alle BolkSstänime, h,.* in Der Seit geid td te durch Äusdauer und Energie labrtutf-mtil tna (tlrDL*5 geleistet hoben, sind von «eher groge Eiwein.'loniun'-nten - " .Envei^eichc Äoft ist also in erster iltnic Geeignet, Sie menidlidw Letllungssähigkeit ;u erhöhen und da-, ift ia aud) W oic Äusbesierung der Lräste bei schwach und MrankheitS juflänbcn das .^aupiziil während ober hie andern Hauptgrupv-n her cinäbrun:.- demente, aene und MohlenhöbTot**. m a-orm von Butter. Bilanz^ii ölen oder 3tdrfr und 3ndrr «kn» genügend rem eiholllich sind. M es «chwer. ein ganz reine» Liweist nlr Ernährung.zivccke zu apalten, da die wichtigslen Eiweißau llcn. Ilciich. (fier- und i1 !lan;cncuoeif' für den in fein.r Berdruimg ges^wächi n £r- goniomu jchudliche ) qrörercri 5tiü>te ic einen Aogcord«iet:n mehr erhallen, n jforenb die Mandate der 3 pripil.-gienen Städte wibr D:c ländlich n Mandate verteilt werden. Tcigegen stimmrn die .irrcriirtnifl, n nnb Dir To^ini em j Fr atm. Taj Zentrum i'fimditc für Dirt n "Inlrag, damit kein Baknum m der Vorlage gesämiim werden fall. Tie 'Serainng wendet itdi Darauf dem Art. 2, die Zusammen. sehung der Ersten Kammer bnrellend, zu. Tu- ^luSschunanträge nu ‘.‘Ibidniiu 1, Art. 1, sowie zu An. Pos. 1, werden cin- ftiounio angenommen Lo> 1 bestimmt, Dcr oic Erste M immer besteht 1 auo den Bnnzen des Wri'Hher.ijfllidhn .Dauses. (jvd.-n '3pi. 2, die Jolle b» Ausstcrbens eiiu-r stand sherrlichen Iamilic Herr cf send, iimd». Ttaakvnunitei Ewald. Tie Uioiitu>n wird jedoch in ber Rastung des Ausschusses angenommen. Tie lautet: Tic lLrste Stammet besteht 2, auo Den Häuptern der stand.öl>errlid»on nun-Ulen. Die sich im Besip einer oder mehrerer 3iühdcdterr» schallen befinden, nad» AN 15 Des Grsctzep vom 18 Juli I808, Die tRrdndVcrbäihiiik 'Der Standcaherrn bet reffe nb. Ebenso werden Du Dos. 3 6 cinstimmig angenommen. Sie lauten: lic Erste Äanuncr brneht 3 ans Dem Senior Der Ianiilie Der Ir.nHerren bon acicbciel; 4 aus Dein laiholiidKii Landesbischof ober, im rhU»* inner -Verhinderung, auo einem katholi,ch?n ll>-,stlichen, Den untiT Zustimmung bet- ErostherzogS der Bischof üV: feinen Stellvertreter lür Die Tauer Des Landtags bezeichnet: luäbrenb Der Erledigung Des bischöflichen Stuhle erteilt Der Owostb-.-rzog einem latholifdicn 6'eifllidien Den Auftrag, an Der Stelle des Bndws.' nur Dem Laiidiage zu erscheinen: a aus einem l^.-glichen Der cvangcl. Vanbcfhrdw, den Der Grostherzog dazu auf Gebens- seit mit Der Würde eines Prälaten ernennt: bei Erledigung Dor Stelle eines 'Bralah-n, sowie auf Anzeige D'h? Prälaten bei dellen ScrbütDrrnna nteilt her ll rostlwrjog einem anderen Geistlichen Der mang. LartdeSkirche auf Die Tauer des Landtages d n 'J[ui- i" l,6 einem Mrigliede oee grufeen Senats xx ifnldo. Tr Osann. 0 Brentano, Brauer, Staats Minister Ewald. Tr. Schmitt, LnnlaN. Bähr und Tr. #tnHer Ter Ausfchu start trag, der auf Strctdmng der Po». 7 lairtrt. wird t-j-'t'nvrv.'. abqdebni. Der Äntre t Tr Ciarat auf ^leDciber« ftellung Der 9t<.umiiic,rort2fle emihmmig angenommen. Dae gleiche geschieh', mit Po' 8. wonach Die Erste Sammer b.stabt aus zwei Mitgliedern, die der in Dem Grvstberzogwm genügend mit Grundeigentum angesessene Adel aus 'nner Mine mahlt, und mit Po> 9. noch welcher Die vom Gro^kersog auf Lebern - zett ernr:urten Mitglieder Der Enten stammer anachören: dicke Iftn/rnh-nger. sollen nicht über Die Zahl von 12 Mitgliedern ausgedehnt werden. Ter Aus chustmttrag wird eininmmig angenommen. Zu Pof 10 endlich. Die Erste Kammer Dcfleb: aus zwei Vertretern des Handel- und Der Induftne, zwei BertrLern Der Landwirtschaft und einem Vertret er des Handwerks. Die der Grostherrog auf Vvllchlag der gesetzlich cmgerichtetrn Bcru'S- körperichailen (Art. 18 au» die Tauer der Landtags beruft, bat Abg. Tr. Schmitt Den Arttrag gestellt .Die Erpc Kammer besteht aus ie einem Vertreter des üand.IS unh Der Iuduftru.', D.-r ll'anbwirtfchatt, des Handw.-rks. sawir Der Arbcitcr''chall. Tie - •’-er.-rzter beruft Der GroLherzog auf Die Tauer Des Landtags -Sowett gesetzlich anerkannte BerufSgenofsen^chaften bestehen. l>ab.*n ü.eic bad Vvrfc! lagSrechr." Zn g'unsten Di.-*c3 Antrags werden 3icif)j anderer Anträge zurück^ zogen und der Antrag Tr. Echmnt gegen eine Stimme angenommen. Art. 4 Der Vorlage lautet: .JTte ‘?,a):iic Sammer gebt au* unmutdbaren Sablcii mit gebetmer 9Ü>Stimmung hervor." Ti: Sommer erteilt hierzu einstimmig ihre Zustimmung. Art. 5 lautet: ..stimmberechtigt und n ihlbat bei Den Vadlcn des Vldels iinD Diejenigen aDcliaen i^runbbenyer, bei Deren Bei anlagung zur Vermögenssteuer seit Anfang des Rechnung-lahr.S. in Dem Die Wahl stattllndet. Grundstücke, die zufammcn mm- destens 10 Hektare im Werte von mindcstettzS 50<)«Y)0 Mark umiaifen. in Anschlag gebracht worden find und bei Denen Dr '4'oraussepungen Des Art. 6 vorliegen. Auch dieser Artikel wird debatteloS angenomm--n. Zu An. 6, welcher Die ftautelen zur Ausübung M Wabl rcchiS festsent -Alter von 23 Jahren, mönnlidwd Q eidbledhf. Drei icrhrige Staatsangehörigkeit und Dreijährigen Vobnütz im Oran liarzogtum, liegen midii'-Denc AnträZ vor. Adg Red und <• en. beantragen, nur Wohmitz und slaotsangchöngkeit, cvenk cin Jahr Slaatsangehörigkeit zu verlangen. Tic Abgg. Tr. Cfann unb Gen. beantragen, Di? Staatsangchörigkeit von Drei auf ein Zah? l-erabznfetzen. Tic Sozialdemokraten b?antwgcn, nur Staatsangehörigkeit und Wohnsitz in vesfen zu ücrlangm und Die Ausübung Des Wahlrechts allen männlidxn unb wcib- liehen 'Berfonen über 21 Jahren zuzufprechen. Abg. Raab verteidigt den Antrag feiner ÄJarUi unh warnt davor, für Die Berfchleckterung Der jetzigen Beuimmungen durch Die Regierungsvorlage zu stimmen. Slaatsminister Tr. Ewald vcnvahrt Die Regierung gegen Den Vorwurf. Daß sie eine Virfchlcchtcrunq D.-r B rhältm- ui Vorschlag gebracht habe. Er habe Die früheren Vorlagen über nomnten und wieder Dem Laufe ganz nach Dej’cn irühcmi Beschlüssen vorgelegl. Er vrotcflicrc tiufchieben dagegen, hast rt- ?Reatcrung eine reaktionäre Politik treib? Si. ivoll- mit Den *amelcn lediglich verhindern. Da st die beifijd) n paliliidx’n Per hältniifc ein Spielball Der nichts ansässigen Bevölkerung werde und im übrigen Die bisher im Staat bewährten Bestimmungen leit halien. Jlbg Reinhart nat.-lib.) begründet Den Antrag der 'Jioironalltberalcn, während Abg. Dr S) e i D c ti r c i t erklärt, da« er auf Dem Boden der Regierungsvorlage stehe und an Der Forderung Der Dr.iiährigen Slaatsangehörigkcr! test Hal le. Abg. Tr. £ i a n n nai.-lü- betont, dast seine Parte! mit ihrem An trag Den Weg zur Verständigung eröffnet habe und aus möglichst einmütige Annahme Devst-Hben hoffe. '?J an törau- gar kein An tercne Daran haben, ixe Em ckxidung über die b?,fischen Ber hälinissc Der fluktuierenden Bevölkerung zu Überla?; ?n: viele dieser i.eute. Die 3. B. zur Wahl von ffrantiurt nad) £fienbach »am manDtcrt werden würden, hätten gar kein Interesse am Wahl ergehen des Landes. Wir müßten un? doch in Di'fer Irag? aur Den Boden Der .Heimat stellen Beifall.' 'Jiath kurzer weiterer Debatte w'to zur 'Abstimmung gefchritt?» Tad joaud lehnt Den sozialdemokratischen Antrag mu allen gegen Cie Älinwten der Abgg. Iuldm £rb und Raab ab, ebenso Den vitttrag 'neh nut allen gegen 7 Stimmen. Ter Ausschustontrag out Difiinhrigen Wobm'itz in öef’cn wird darauf mu allen gegen richtigen Lintraa der einzelnen Hamens- und Zirmen.rlDresi« durch Einsichtnahme überzeugen und eNvmge llichtigskellung, vornehmen. — Sohan verzollt! — \ erlauben Sic Muster! — Du/ie 4» Hennehrrg, Zu rieh. 2dg Tr Iba ,3t macht Darauf oufrr—ffam, dost Die .iahl h*r Mitglieder der Erstrn t^rxmrr rumi*: fett stehe, da Dem Mriegc starb Er war, auf mehr al» fünfzig 3,ckuachtsrt Dem erprobt, einer Der edelsten und tüchtigste,1 . । .-rgL der t^ute noch in Den Herzen Der Veteranen in Hessen utch Nassau. Die meist unter ihm gedient, fortlcbt sür Sein Der 100. Äiederkehr dieses Tages wird do - .niulh r- irg» ment von (Werfi Dorff JUirbefudjc») '.Vr. 80 in baden und Homburg v d. <>., das feit Dem 27 Januar 18S den tarnen Des (V^ncralo trägt, bn' viraö des Generals e üafsel id-,müden und durch eine .’lborDnung einen '.ro>tz am (’*rabe niederlegen lassen Am 8c*rmürage rinbfl Appells stall, bei denen Unteroffiziere mit Mann sch .ftm auf Die Bedeutung Des Tages hlngennesen werden. ~ ------ Ich bin Abgeber von: 4 % Rheinprovinz-Obligation, mündelsicher, 4 0,<) esttalische Prov.n/.-Ani« ihe, müi delsicher, 4 0 0 Oldenburger .^taatsan eihp, mündelsicher, 4 °/,j Schleswig-Mo stein R« nt norief’»-, mündelsicher, 4 °/0 Rhein. Hypotheken ank-Pfanduriele, mündelsicher, 4% Frankfurter Hypoiheken-K-edtvereins-Ptan.bnele, 4% Berliner 11ypott.ekenbauk-Pfandbr.eie, 4 % Rumänische Rente von 11,08, 4 % Tüikische Anleihe von 1908 cum jeweiligen Tegeskan — bnnk<> Prorijivu Koapou« per 1 Jannu 1910 nehme »chwu jvtxt in /Lehlnn*. Josef Herz, Bankgeschäft *i /le Bdl?b‘hert der •penanaa Itusfracea die beide* tigmoa ctm- gefHhrtcn .. •*. •*. .. .. van den Bergh'echcn und Clever-Stolz ge:ch**ck>, den k^lkbee Aroc* end nicht zna wem-Wte* Wegen der bei ihrer Verwendest erw&abchtea grxwen Enperaifc E/Wtlkh to ulke bessere* Kobeahunmi-GescMlts«« Ofenschirme ein-, zwei- und dreiteilig Grosse Auswahl aparter Muster Kohlenkasten Ofenvorsetzer Petroleum - Oefen erteile empfiehlt a Au£. Kröl! 'Witte, 12 Selterswe^ 12 Mitglied der 'Rabatt-Spar-Verelni^un^. Lund der Landwirte, Abt. Oberhessen provinzialverZammInng ns Rauchen der Oefeu und Herde wird am verhindert Äug. Kröll Landtagsabgeordnetcr ftürvll - 9lnacnrob. ,1) 8/u (Obno Gewähr.) (Nachdruck verboten.) I7O000 80 273 506 (500) 83 CG6 93 4035 134 [500] 97 37 (5001 48 438 570 9030 56 231 483 703 70 704 883 00» 37 10044 139 215 53 520 (5Q0) 57 73 [1000] 584 530 43 025 V. 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