Die heutige Nummer umfaßt 10 Seiten. ZtimmurMdild aus Sem Reichstage. daß der Etat noch rechtzeitig fertig wird. Die kleinen Etats will man ci£ bfoc verabschieden und für die dritte Lesung nur einen Sitzungstag gebrauchen. Beim Etat für das Schutzgebiet M iaut schau, den erst gestern die Budaetkommission vorberaten hatte, hielt man sich heute noch etwas länger auf. Wie in der Kommission, kam auch Mze, werden also zu beit Pflanzen gerechnet, letztere &nr Kerwelt. Es war mir aus Grund einer, von anderen Noch'ein anderes Dokument ans den lktcrarischen Streüi-ikeit-n System», völlig übwerAende Mbetcchmk, welche auch schon JjeM Sojtc, ö® KtzMS«>S«ÄW Mischen Maatz M n, Mleebärae, osen etc eie Zusendung des istriert mit photo- aantnabmen. ML , felaiüh? — Heine, Uhland, Rückert. Eine seltene Uhland- Ansgabe ist neben zahlreichen Neuerwerbungen,an Büchern, Handschriften, Briefen und Bildern in den Besitz des Morbacher Lchiller- mnseums übergegangen. Es ist aus der Literaturgeschichte bekannt, daß Heirre in seiner Malice gegen den schwäbischen Dichter belaubtet hat, gleich das erste Wort in dem Prolog zu seinen Gedichten sei bezeichnend, denn der erste Vers laute: Leder .statt Lieder) sind wir, unser Vater schickt uns in die offene Welt. Diese Verhöhnung wurde meist als eine echt Heinesche Bosheit bezeichnet. Nun aber hat der große Spötter doch ein Recht für sich, denn eine von dem Stuttgarter Verlagsbuchhändler Emil Müller gestiftete Ausgabe von Uhlands Gedichten, 1840 in Paris erschienen, weist üt der Tat diesen satalcu Druckfehler auf, und Heiirc, der damals in Paris lebte, hat sicher diese Ausgabe gekannt. im Plenum die Genugtuung aller bürgerlichen Parteien zum Ausdruck, das; dieses Schutzgebiet ein Zentrum deutscher Kultur im fernen Osten und ein Stützpunkt des deutschen Handels geworden ist. Nur Herrn Ledebour blieb es Vorbehalten, für seine Freunde einen total entgegengesetzten Standpunkt zu vertreten. Die Sozialdemokraten haben in Bezug auf die Beurteilung unserer afrikanischen Kolonien ihren völlig negativen Standpunkt nicht mehr aufrecht er» Berlin, 27. März. ®te kommende Woche bringt ilnmittelbar bevor es in die Osterferien geht, die großen Debatten über die auswärtige und innere Politik, und trotz der plötzlich ausge- brocheneu inneren Krise ist die Wahrscheinlichkeit vorhanden, neu sM umschnlen. ■gen. * , Bezirk Köln. SuiderTKmt gleichzeitig m deu^Lesitz dcs ^Mermuseüms"m von Koburg aus am 2£ September 1837 datierter Bries Rückerts an den Verleger des Musenalmanachs. Die schwäbischen Dichter- Hatten sich am Musenalmanach 1837 nicht beteiligt, weil dem Buche das Bild ihres Gegners Heine vorgesetzt war. Ter Heraus- wieder gut machen, indem er bein Musenalmanach »on 1838 bQy Bild Uhlands beigab. Das paßte aber dem zu Uhland m emem unerfreulichen Verhältnis ■stehenden Rückert nicht Sem Brief an den Verleger beginnt: „Im Musenalmanach, anstatt Mit einem neuen Gedichte, Erschein' ich auf dem ersten Blatt Mit einem neuen Gesichte. Dar Ende des valkan-ttonsltkts. Nachdem Rußland sich endlich offen für die Aufrechterhaltung des Friedens aus dem Balkan ausgesprochen hat, ist die Verständigung zwischen den übrigen Mächten überraschend schneN gekommen., Wie das Wiener Korr.-Vur. meldet, werden die Mächte E heutigen Montage durch ihre Vertreter in Belgrad der serbischen Regierung den Rat erteilen, eine zwischen Oesterreich- Ungarn und den übrigen Mächten vereinbarteErkläruna in W i en ab zitg e b en unb zwar in Verfolg ihrer, an die K. K. Regierung mn 14. März gerichteten Note. ^.ap Serbien sich lange sträuben wird, diese Erklärung, die den Frieden auf dem Balkan formell besiegeln soll, in Wien ab- «L ■ ^un.1 .uoch anzunehmen. Wie verlautet, wird der serbische Kriegsminister eine Verordnung erlassen, nach welcher strmtliche über den normalen Friedensstand in den Kast-rnen sich l'erinbenben Reservisten beurlaubt werden. Die Maßnahme kommt pmer beginnenden Abrüstung gleich.' . Mit der Beilegung des serbischen Konflikts wäre endlich die Durch die Annexion von Bosnien und der Herzegowina und die Unabhanaigkeitserklarung Bulgariens entstandene Balkankrisis glucklick) beendet. Was Oesterreich-Ungarn und die Pforte betrifft, )o patte Bawn Aehrenthal am Samstag eine Konferenz mit dem inWien emgetroffenen ottomaiüschen Minister des Auswärtigen Rlsaat Mcha. In der Besprechnng wurde festgestellt, daß die endgültige Erledigung aller Punkte der österreichisch-türkischen Verständigung über Bosnien in kurzer Zeit erfolgen tzeSe. Außerdem sicherte Baron Aehrenthal dem Minister zu, Oesterreich-Ungarn werde den Wimsch der Türkei unterstützen, daß die Streichung der Slrtikel 23 und 61 des Berliner Vertrages mls das Programm der einzuberufenden Balkanlonserenz gesetzt werde und werde auf der Konferenz selbst zu Gunsten dieses LVim- scheS eintreten. Gewebe nicht an. Woher das? Haben Sie Ihre Dichtergalerie schon erschöpft, und musten von vorn, und mit Uhland, anfangen'? Oder soll dies Bild den vorigiährigen Makel des Heineschcn anslöschen, ein (!) das andere machen? Denn wimn voriges Jahr Gustav Schwab sich vor jenem Unheiligen zurückzog, so würde ich cs dies ^ahr vor diesem aufgedrungenen Schutzheiligen getan haben, hatte rch Kunde davon gehabt." Kleine Chronik aus Kunst und Wissenschaft. Ä wurde vorgestern die jugendliche dramatische Sangerm Frieda B a r t h o l d erschossen. Bom nächsten Jahre ab ivar bte jugendliche Künstlerin für das Hoftheal e r i n Dar m st a d t vervslichtet. Die Mörderin, hie Sängerin Auguste die Frl, Barthold ersckjoß, hatte fnihee zum Bräutigam des Frl. B. Beziehungen. - M a r e e l l a S e m b r i ch beschloß am Donnerstag in der Dresdner Hofover, an der Stätte, wo sie ihre Lausbahn begonnen, als Rostne im „Barbier von Sevilla" ihre Buhnentallgkeit, um sich in§ Privatleben zurückzuziehen Der gefeierten Künstlerin, wurde, vom K öniq v o n Sachsen die g o ( d e n c 1 e d a l l l e für fiuv.lt und Wissenschast verlieben __ Der iruche Dramatiker I. M. Synge ist in 'Dubkin a- st o r b e n. — E i u K u n st - M u s e u m auf Island. Die alte sagenumwobene Jn,el mi nordischen Meere wird in kurzer Äst em eigenes Kunst-Museum besitzen: der isländische Bildtouer Emar Jentzon hat seinem Heimatlande seine gesamten Werke über- Dicfen, ni^ejamt 40 Gruppen Statuen und Reliefs. Die daran SÄ?6 ded'ngung, ein isländisches Museum zu errichteii, ist von )er Regierung angenommen worden und alsbald ivirb mit der begonnen werden. — Der amerikanische Forfchunas- LLK d" sich maKHMta besindet, entdeckte einen Volksstamm milder Zwerge von denen bisher nichts bekannt mar. Die Zwerge, deren Körper mit 1V Jin&' kllichtoten beim Herannahen des wkd^m Juni 6e5 S-idp°l°>.I°r,ch°rs Gtnctlaton bei bet Entbeckung des Syphiliserregers von Schanb'inn llnd Hoffmann zur Anwendung gelangte, unb nur unter .Zuhilfenahme ber allerfernsten Mikroskope möglich, den Tra- homaerreger, der als winzig kleines Pünktchen in der Farbenreaktion erscheint, zu finden. Einen Namen habe ch meiner Entdeckung noch nicht beigelegt, ich nenne die Erreger vorläufig T r a ch o m a k ö r p e r ch e n. Die Beweise dafür, daß es sich bei unserer Entdeckung unbedingt nm den Trachomaerreger handelt, erhielt >ich durch lieber- imvfung des gefundenen Körperchens auf anthraphvmorpbe Affen in der Berliner Charitä. Biel Anerkennung gebührt der Regierung, dem Kultusministerium, das große Geldsummen für die recht kostspieligen Forschungen zur Verfügung stellte. — Als praktisches Ergebnis meiner Arbeiten steht schon sicher fest, daß Trachoma nur bis zum ersten Grade der Behandlung des Kranken übertragbar, das heißt ansteckend ist, weil die Trachomakörperchen nach eingetretener Behandlung nicht mehr an der Oberfläche liegen, zwar dem Erkrankten selbst auch weiterhin Schaden tun, aber nicht mehr, wie bisher angenommen, übertragen werden rönnen." Professor Greef sollte fetzt eigentlich im Auftrage der Regierung zu weiteren Forschungen nach Aegypten reisen, wird sich jedoch -erst im Herbst dorthin begeben. Er hat nach dem Berliner Tageblatt dem Kultusministerium die schriftliche Darlegung seiner Entbeckung eingereicht, bte später im „Klinischen Jahrbuch" an die Öffentlichkeit gelangt. Bis bahin wirb er gemeinsam mit seinem ersten Assistenten Dr. Klausen an der Behandlungsmethode des Trachoma arbeiten. Gietzener Stadttheater. Das Husaren fieber. Von G. Kadclburg uitb R. Skowrönnek. Die gestrige Vorstellung des im vorigen Jahre so häufig gegebenen „Hnfarenfiebers" übte auch diesmal seine An- ftehungskraft aus unb fand einen sehr vergnügten lach freu digen Zuhörerkreis. Die Aufführung war glätt und wohl gerundet und auch die einzelnen Leistungen waren durchaus hmerkennenswert. Hermann B a k o f gab den Obersten in ausgezeichneter Maske und mit ber liebenswürdigen lieber- 'legenheir des sicheren Künstlers. Erich Wein gär tu er 'hatte als Oberleutnant etwas beweglicher sein dürfen. Clemens Roden verlieh dem Leutnant Kehrberg di« anmutigen Züge des sympathischen Schwerenöters und Rudolf Goll ivar als Brentendorf wieder von der weltmännischen Gewandtheit und angenehmen Art, die ihn zu einem Liebling iber hiesigen Theaterbesucher gemacht hat. Ein netter, itafo rweifer Fähnrich war Dorle M a i f a r t h , doch hätte sie -sich eine kleidsamere Perrücke auswählen sollen. Ein famoser Äursche war Paul Kohlmann. Auch die „Zivilisten" waren gut, besonders Willibald Völcker als Lamprecht und Max Kronert als Nippes, der durch seine ausgezeichnete Mimik beständig laute Heiterkeit erregte. Erwähnt feien roch Grete Höcker, Anni Räber, Ada Pauly, Clemens Wrede, Rolf Ziegler, Marie Lautermann und Lore Lcholz. -h. ob er auf dieser feiner Abdikation beharre, bejahend geantwortet. Es wurde beschlossen, diesen Staatsakt der Skupschtina zur Kenntnis zu bringen. Sobald dies geschehen sei, würde Pnnz Alexander als Kronprinz von Serbien pro Hantiert werden. Bereits gestern Nachmittag erschien in Belgrad eine Sonderausgabedes Amtsblattes mit folgender Proklamation des Königs Peter. An das serbische Volk. Mein Sohu, Prinz Georg, der bisherige Kronprinz, fand sich veranlaßt, aus die Rechte und Prärogative eines Kronprinzen, welche er nach der Landesverfassung als mein ältester Sohn hatte, zu verzichten und er hat dies als feinen unerschütterlichen Willen bezeichnet. Deshalb habe ich nach Anhörung unseres Ministerrates in Gegenwart des Präsfdemen der Skupschtina, sowie des Präsidenten des Staatsrates und des Kassationshofes beschlossen, die Verzichtleistung des Kronprinzen Georg anzunehmen und die Rechte und Prärogative eines Krvn- Vrtuzen gemeinsam mit dem Rechte der Erstgeburt in Uebereinftim- mung mit der Landesverfassung auf meinen jüngeren Sohn, den Prinzen Alexander, übertragen, indem ich ihn zu meinem Th'vn- iolaer proklamiere. Indem ich dies dem serbischen Volke kundgebe, flehe rch den Segen Gottes auf mein königliches Haus unb auf alle meme geliebten Untertanen «herab. Peter. — Die Proklamation ist von sämtlichen Ministern gegengezeichnet . Das Amtsblatt veröffentlicht weiter das Protokoll des vor- geftngen Mmisterrates, das Abdikationsichreiben dcs Kronprinzen Georg unb das Handschreiben des Königs an den Minister- prä|identen Novakowitsch, sowie die Erklärung der Skupfchlina, womit dieselbe die Aeuderung der Thronfolge-Ordnung zur ^Keunt- ms nimmt. Die Belgrader Bevölkerung nahm, wie das Wiener Tel. Korr.- Bur. meldet, die Proklamation über die Abdikation des Kronprinzen Georg und über die Proklamierung pes Prinzen Alexander zum Kronprinzen mit apatiiifchem Gleich,nute aus. Die Stadl Bot das gewöhnliche Sonntagsbild. Es herrschte überall Ruhe und Ordnung und es fanden weder Manifestationen noch Ansammlungen statt. Das Ereignis wurde nicht einmal sonderlich-besprochen. Tie Meldungen auswärtiger Blätter über außerordentliche militärische Vorkehrungen entbehren jeder Grundlage, da infolge des indifferenten Verhaltens der Bevölkerung auch keine Veranlassung zu irgendwelchen besonderen Maßnahmen vorliegt. Die S kn psch lina hat inzwischen mit allen Stimmen gegen die des Juugradlkalen Markowitsch von dem Protokoll des Kronrats twer die Berzichlleistutig des Kronprinzen Georg zu Gunsten des Prinzen Alex-ander Kenntnis genommen. Markowitsch erhob Emipruch gegen das Vorgehen der Skupschtina, das verfassungs- ^wrig jci. Da die Skupschtina trotz des Protestes bei ihrem Beschlüsse beharrte, ist die Verzichtleistung des Kronprinzen nun- mehr eine vollzogene Tatsache. — Eine medizinische Entdeckung. Dem Di- llcktor der Berliner llniversrtätsaugenklinik, Prof. Dr. Greef ii't es gelungen, den Erreger der sogen, ägyptischen ^ugenkraiikheit (Trachoma) hu entdecken. Er hat s'ich in einer llnterrednilg über bte Entdeckung näher gemäßer t. „Schon seit zwei Jahren," sagte Professor Greef, ^befasse ich mich gemein)am mit meinen Assistenten mit d°er Erforschung des T r a ch o in a e r r e g e r s, und jetzt end- l ch ist es mir gelungen, ihn mit Sicherheit festzustellen. Schon früher glaubte mau oft, dem Trachomaerreger auf der Spur zu fein, man hat sich aber immer wieder vom Gegen- | MI überzeugen müssen. Er steht seiner Gattung nach .^zwischen den Baltericik und Seit Protocevn, Erstere sind titee. werden also zu beit Pflanzen gerechnet letztere Rur Ucber die bulgarisch-türkische Abmachung verlautet kjus guter Quelle: Die Türket muß bis zum 1. Juni finanzielle Vorimlage inachen, nm 34 refticienbc Airnnitäten zu kapitalisieren. Im ganzen handelt eS sich bekanntlich um 75 Annuitäten, wovon 40 an, die bulgarische Schuld an die Türkei gehen. Falls bis 8“ genannten Termin Vorschläge nicht gemacht sind, verfällt bte Möglichkeit diese Annuitäten zu kapitalisieren. , St Petersburger politisckw Kreise schreiben AehrenthalS Sieg ^u.s.das Konto von ^eutschlaiids Hilfe. Die pansla- wtsti)chen Kreise sprecheil ironisch vom Sieg ber Hurrapolitik, wvmtl iiaturlrch Tenlschlaud gemeint ist. Im übrigen ist die Stimmung an der Newa keineswegs behaglich. Im Hinblick auf bie neueste Wendung in der Balkautrise zirkuliert das Gerücht, dav Minister Iswolsky bei seiner vorgestrigen Audienz in Zarskoie ^ilo,fein Abschiedsgesuch eingereicht habe. Von inronmefter Seile wird dazu iiiitgetcilt, daß es richtig sei, daß der Rucltrill in höheren Kreisen beschlossene Sache ist. Nur besteht die Schwierigkeit, daß im Augenblick noch kein geeigneter Nach- folgcr vorhanden ist. Gleichzeitig verlautet, daß Ministerpräsident Srvlyvin seinen Urlaub stark abkürzen ober ganz aufgeben nmb. Uls Grund werden die Jntriguen am Hose angeseheil, die von den Mitgliedern der Duma-Rechteit ausgehen und bereits in boncr Schärfe gegen Stolypin int Gange sein sollen. Sloltzpins Sage luirb auch durch den Umstand Lrichwett, daß man ihn für den Rücktritt des Generalgouverneurs Volt Moskau, den General Hörschelmann verantwortlich macht. .In Belgrad ist inzwischeli der Verzicht des Kronprinz e it G e o r g auf die T h r o n s o l g e zur Tatsache geworden. Alm Samstag naarmittag fand unter dem Vorsitze des Körrigs ent Kronrat statt, an dem sämtliche Minister, die Präsidenten des Slaatsrales, des Kassatioushofes und des Appelationshofeü sowie der Hauptrechnlingstontrolle teilnahmen. Kronprinz Georg gab tor dem Kronrat eine Erklärung über die Verzichtleistung auf die ^hronsolgerechte ab unb unterzeichnete das sich hierauf beziehende Protokoll. Nachdem dieses auch von sämtlichen Anwesenden untere fertigt worden war, Hal der Kronprinz auf die mündliche Frage, fieren '416^*19* St&iL snbr, t- 80. April 1909’heD. Beck. halten tonnen, in Bezug auf Kiautfckian wollen sie sich noch nicht bekehren lassen. Sperr Gothein erwiderte dem Abg. Ledebour zutreffend, daß, wenn man einen Besitz verkaufen wolle, es bann zum minbeften sehr unkaufmännisch fei, ihn nach allen Regeln ber Kunst schlecht zu machen. Staatssekretär Tirpitz burftc' für seine Verwaltung des Schutzgebietes manches Lob eutgegeirnehmen und er gab erneut die Zusage, noch in höherem Maße als bisher die militärischen Rücksichten zurücktreten und den Kaufmann vor die Front zu lassen. Aus kulturellen Gründen und zur weiteren Anbahnung eines freundschaftlichen Verhältnisses mit dem chinesischen Volke sollen unter Beteiligung der chinesischen Regierung, aber in der .Hauptfache mit deutschen Mitteln, Ehineseiischulen errichtet werden, und die Mgg. Eickhofs und Dr. Görcke waren in der Lage, als Schulmänner ihr Einrerstäudnis mit ber geplanten Organisation zu erklären. Herr Gothein befürchtete freilich zugleich mit einem Teile feiner Freunde für die Folge eine zu starke finanziellet . Inanspruchnahme des Reiches, aber sein Fraktionsfreund Dr. Heckscher widersprach dem als Hamburger. Dann wurde der Etat für Kiautschau bewilligt, ebenso das Etatsgesetz für die Schutzgebiete und der Etat für die Expedition nach Ostafien. Mit der einstimmigen Annahme des Automobil- gesetzcs in dritter Lesung schloß die Sitzung.___________ Aus Stadt und Land. Gl eßen, 29. März 1909. Schulvillen. In dem Voranschlag der Stadt Gießen sind 200000 Marl als erste Rate für den Neubau einer Volksschule vorgesehen. Für den Steuerrnhler ist daS ja gerade keine angenehme Mitteilung, allein der Volkswirt muß seine Helle Freude haben, wenn er dies Wachseit ber Bevölkerung sieht. Das neue Haus soll Räume für 16 Klassen, die Hilfs-, Forlbildungs- und .Kochschule enthalten. Es sind also einige 20 Klassensäle ersorderlich. Angesichts dieser Tatsache tritt an den Baukünstler die Frage heran: soll ein mächtiger Ban für alle diese erforderlichen Mume geschaffett werden, oder wäre es nicht angebracht, zum Pavillonsystem überzugehen? Wenn inan sich diese Frage genauer überlegt, so nutß man gilt der lleberzeugnng kommen, daß ans schulischen, hygienischen, künstlerischen^ fmanziellen und volkswirtschaftlichen Gründen der Pavillonbau dem Kastenbau entschieden vorzuzichen ist. In einer Schulvilla fühlen sich bte Kinder mehr an ihr Wohniums erinnert, die ein« »ehien .Hahresklassen sind mehr unter ksich, Störungen werden leichter vermieden und in Fällen ausbrechender Epidemien sind die einzelnen Schnlvillen leicht zu isolieren. Betrachten wir die Sache vom künstlerischen Standpunkt, so müssen wir uns freuen über die herrliche Aufgabe, die unseren Baulünsllern winkte, wenn, viel- leiust im -Lüden ber Stadt, eine Häusergruppe von 10—12 Gebäuden zu errichten wäre, die einem neuen Stadtteile das Gepräge mv Sinne der Gartenstadt geben könnte. Es ist ja sicher, daß eine derartige Baugruppe größeren Geländeerwerb notwendig macht, allein bte höheren Kosten dafür lvürden bei dem Bau leicht wieder emzuholen sein, da ja Fundamente, Mauern, Treppenbau etc Ales viel leichter gehalten ,verden könnte. Würde man dreistöckige Pavillons bauen, bie zwei Säle und eine Lehrerwohnung ent- J^lten, so könnte auch da iwch ein Gewinn erzielt werden Da die Pavillons auch sofort nach Bedarf gebaut werden könnten, o fielen die itoften für Unterbringung der neuen Klassen in Baracken fort. Nun ist es auch dem kleinen und Mittleren Bau- Handwerker nicht nüiglich, an einem Riesenbau mitzuwirken, alle Arbeit fallt bann Großunternehmern zu, bei dem Schnlvillensystcm kann aber auch der kleinere Handwerker sich beteiligen. — c.— ".Tageskalender für Montag, 29. März. Frei- inniger Verein. Vortrag von Privaldozenl Dr. Voat. Liberalismus und Frauenbewegung. Abends 8*/, Uhr im CalS Ebel. 4.4 innig und den »n Ml |f«lCl .in,jing Fest berichten. •* T ir Zirkus 21 b o l f 3 t r o 6 b u r g c r bat in bcn vier Borstcllurigcn am Sari5tag und am 3onntag den flunfli* gen Irmtrud. den der (fräffnung-?abenO l)in crliCK, befestigt unb sogar noch gesteigert iSämilidK Sorfr.! langen hatten itd) denn auch eines «ehr guten Besuches zu erfreuen, tiubenim waren es bat- ganz vorzuglicbc Pierdematertal und seine forafäUige, bis in Die kleinsten Einzelheiten wohl- Dar bereitete Ircffui. die die besondere SUfmerliaintcu ber Zuschauer erregten. 9Xan bat bas WcfühL als ob diese edlen Tiere die erstaunlichen groben ihres gönnens freiwillig ablegtcn, al ob Die Yeitfd>e bcbci gar teilte :Hollc ivieltr V'ud) die übrigen Tarbichnigcn find näher zu IwroerUn als oas, «aas man bei reisenden airhiäuntcrnehmungen gemein- naiB nn faibtvdvn Vernnedauc unu-rgibre. d)i wi etnn des neuen Hcbuliahcec werden 70 Äiiwrr auiqenowmen Sudeimanntz .Johan nisfeucr^ angesetzt, zu der Gutscheine stände: Befördert zu Lte. der Res.: Bizeseldwebel Lchaffnit (II Berlin- beb Leibgarde-Inf.-Regtü. (1. ©roßb ktio Bezieh (Ailligkcit haben. '?lQc Interessenten seien daher ausdrücklich Bcjirfs (5cfiügclau$ftclluny in taudach vom 27. bi« Ä. Martz. - Das 7 5 rührige Jubiläum b>r Bezirks'par- kaffe verlief in bester Weife. Wir werden morgen über bas Cppir/jofcn aus Anlad ic n.-8 .'lut che.L:n4 au« bau das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Jnichrist ,{jür treue V. Bad- X a u b -1 ni. 2-- '>är; .'iacvd- u > non vor - migm Jadren von der rrcustuüen 'JNüitarvcnoalUinj ein i*' - Laus iür crfraiitL Saldai.n gegründet worden ist, behnbet i.w .men M« für '.Ungehörige der 'Ha dH -l'oir und Ickgranbeninwaltung tu. gcrubteic Boügenesungsdeim foivat Ixrgcüelli, bas cim, das lwstraften ober verwahr losten Mädchen Unterkunft unb eine ('k*i egen heil ,ur Rückkehr bieten soll, war tm Berichtsjahre Von 2» Pfleglingi n v: sucht. Turchschnittlich luaren 9—1” Mädchen zu gleicher Zeit in dein Heim, das also, da 11 Betten uorhaitbcu find, saft stets befehl war In dem für bic Beeinflussung bce« Charakters noch günstigen Lebensalter von I'» 24 Fa'ircn befanden sich ‘21 Personen Bon den vier älteren In,assen, im Alter von 28—41 Jahren, wurden nur bei einer Insassin gute Resultate erzielt, bic nach 2*.. hihngei Zuckst auch jetzt in ihrer Dicnststellc »usrirbcustellend beträgt, Tic drei anderen liefen bald wieder weg ober waren ton schlechtem iHnfluö auf die jüimcicn Insasse,! Ten Reckst, chaftsbcricht erstattete 3chlosttwuptmann Bauer, baroacb jingcn an Beil lägen 3952.32 '.Vit. ein (1268 Mk. wenige als im Borjavr) «US dem Waschereibetrieb, der sich redn rentabel gestaltet hat, gingen 2194 Mk. ein Fut ganzen betrugen bic Vminalmint 11 340 Mk, denen 92*1 • Mk. nu' gaben gegenüber stehen .x, Tarmstadl, 28 Mur, Ter bclaiwtc lenoiu: bet Hofoper, vcinrich 3 p c m a n n, . .nvirtclte sich in bei Viacht auf Sonntag in angeheitertem Juftanbc in eine Schlägerei mit dem 5^ausburi streu des 5 ;tannui votels Lpeinami würbe übel zngeiichtet ui» > niug r oic >nlse bee Ärzte» in Anspruch nehmen c« |ü,nut iiagiid), oi> Sp. in der nächsten ;{cit seinen Psttstnen am Theater mist' •• OrdcnSvcrlcihung. L <1.H. der Broker z og haben dein Markgcgen'chrc.b.c JlndreaS Hcist dt zu " "■6 ~ " * Dienst Bürqervereiu. < orreag von R" : c 'wKl Svohr. Ter */.anw um. Recht tm -rojeß. Ubc.wJ b Uhr im Hotel Einhorn. die Ursachen und Verbreitung der Tuberkulose, die kaum zu! bei vollbesetztem Saa.c die 3ckr!uvoorstellung statt. .Zur glauben ist. Mächten sich deshalb alle, die ein Interesse am Tarftellung gelangt Schillers ?eutc nack'in i ag fand btc SubnluloK -1. Wi«. ^.»wattig befett U rbe b«ful6lc.l'iu|eiMB m ®untet«blinn, oon wa e, nachmr ^gc l aUc„ UmcrrlQ)l4|äd,(.Cn Der SüMlc aueaeftellt Tw m den KieiS Alzey wandert. Da ,ich auch Luremburg umL?oric olu.?lul,rjnfl, sowie auch bic schonen MooeUarbeircn dessen Ausstellung beworben hat, so soll ansang Mat auch ^id Holzschni^er-ien fanden allaemrincn Beifall. Der Bor- diesem Wunsche Rechnung getragen und diesem da« Museum sitzende bes Au,, ichts rat», Möbel lObruant Rings hausen, auf etwa 14 Tage überlassen werden. I iagte in feiner Bcgrusjungsreoe, da» bic Zeichnungen dieses •• Stadttheater. Von zahlreichen Abonnenten ist! Mal etwas derbe, »ich barftcUlcn. als ut anderen Fahren, der Wunsch ausgesprochen worden, efl möge noch eine weitere! geschehe, weil bic Teiail^ritDnungen alsbald bei der •tlegenbeU gtgebtn rocrDcn jurVcirotnbung oon <Äul,ch«m«n. «u^üNrung Der »aj.cn uiro. benugt roctDcn loUtra; -n, sa» i ai„,.i „a* bann aber auch, toeu Der alle heimatliche BaustU nach ünu ^Lbx r^ fjr tonmag Den 4. . pril nach. .^nich uVr jcntraiücne bei bewerbe mehr berücksichtigt mittag« statt .Jüdin von Toledo^ eine Vorstellung vonl^en solle. Fn einem Rundgang^durch die Ausstellung erläuterte HauvUehrer Hühn oie cuiHlncn Ärlcucu von Dienste' verliehen. . •• In Audienz empfangen wurden von e. St. H. dem Groß Herzog Forstmeister Tr. chüz von Uliichnem rungyaiiilalt Giobherzogtum Hessen, daS gelegentlich seiner! kreis Mittelrhem aus, worauf bic ,'dwnen t'icbei ertlangeu „O, ersten Wanderung duich Hessen nur die Provinzlalhaupt- und DcuisMlon" i»cb m Ehre" ' und „TcutsMiano uber alleS' lLme Kreisstädte berahrtc, hat m Rückstcht aus den unleugbaren Ltwmumg in der Bürgcrschusi. Erfolg, den eS zu verzeichnen hatte, zu Begmn des Jahres . -> Hungen, -8. Murz "teuern ab.mb ocranftaLictc eine neue Wanderung angetreteu. Diesmal sollen alle größeren auch der hiesige T u r n o e c e i n anlässtich des 30 lanrlgen Crte Be I chtizung finben und cv haben sich 1 des " t Ii ( n Gedenk rcitß an »0 Orte zur Ausstellung bereit erklärt. Der RreiS Hc'c v llnt 8 u«r bewegle sich unter Vorantritt einiger Worms, der sich zuerst gemeldet hatte, machte den Anfang. Tambours ein stattlicher LaiiipionSzug bürd' Die ^tabt nach Dortfelbst war da« Alusenm in 9 Orlen ausgestellt und eG Pf™ ^cksten Punkte, dem Oialgcnbcrg >?'er loderte bald ™urb1" 1 630 -.W'*)« unb 3b youuig« gebalun. ^ ,i|.Icnlnq « ftj ,,,, iml„^c4 Tunil.rlic6 Die l’orliagc waren beionberi }al)l«id) be|ud)l, unb cä ivere |d)Qlltc Jic Jiad l bUlau . „? cm lachscirr zu wünschen, da» "ch auch m den weiter in Betracht kommen, (yafy Zchn.idt statt, bic recht animiert vcr! cs. den Orten die Aerzte zu Vorträgen bereit finden möchten. Büdingen, 28. März. Die Ävhltätigkcits- Denn gerade diesen ist der Erfolg hauptsächlich zu banfen I B o r st e 1 l u n q e n zu "Gunsten des Ma.Nildeuho,pjtals wer- Obwohl besonders m Hessen viel zur Bekämpfung der Tuber, den sehr start besuch! Am mtag u id Samstag waren je lulosc geschieht, besteht doch noch Unwissenheit über da« Wesen, 500 Schüler von ab wärts erschienen Heute nadimittag fand lonimcn lann. v. Wetzlar, 2^ ‘J.'ian Heute nachmittag tagte im »eiigm 2d)uuengurtcn ch: Pertretervcrsliminlimg dooKrciS H rtcflci verbände:- WcPla v. Ter Berbando^in« -tu & n Tjlmciot U a ft c ii b y d c.cdachll iwrerit unicr« t* an bei i rrr Mir* verband zählt zurzeit in bü Bcrcmcn 3221 '.'Aunlieber und iia letzten Fohr um 111 Mrtgllevcr zugcnonmien. '.11» tfinpwr Verein ist her zn i^iotz Alienstäbten b t nrrrtni. T:t rcst-iiung -rgab ist 1,72 Mk in Einnohmen unb 16B2,61 Ms ui Ausaabcn Zer Verein verfügt über cm Navstaloermsaen tw 2072,4- Mk MDrihäufet Ttplon • uwrden brr?mal au 7 Verband»» Mitglieder übe tracht Bei der Vvntand^wadl nnirocn ot ai* ckribenden Mitglieder i^aicrolmaiot Cnüaibncf ale Vi'f.^udcr und die zerren Brast. (iloc» und SdnHrrtt'in al« Vorn.inx^ niiigitcber wiedergcwählt. Au- brr llnicr'tuvung-kanc de) ’l'reui r-riegrrdundr? würben dem Verdaub 11^) Mk ftberwieien, pabtw on Beitragen borlbnt nur 7K’> Mk ab«n,t1ru - |ih »intgcriucnenbauier soll fcruerdui au« bcr Verbandskaise rrrüb fttfli ii'erben ,1 einer wurde bciiblnicn, bif S?artu*(uhtDtimK für 5 Fakire auf einmal zu zahlen, was eine Crfporni' w»n I •*) ausmacht Mit einem i?od) auf da« Vaterland wurde bic V« fammlung geschlossen. ss Marburg, 28. 2)lärz. In einer gemcnischaftliche» Lttzung der Vorstände und Dirigenten sämtlicher hiesigen Ülesangoeremc wurde beschlossen, daS vom 3. biS 5. Fu.: hier 'tattfindende hessische Gau turnfest diwch den Vonrag von Massenchörcn verherrlichen zu helfen. ES handelt sich um bic Gänger von fünf Vereinen, bic gemeinsam auf* treten. — Der heute hier abgehaltene Dclegiertentag des KreiS-tiriegerverbandes beschloß, in diesem Fahre mit Rücksicht auf den in Kirchham s'.allfindciiben Verbandstag de« kur« hessischen rinegerbundeS von einem Rrci8verbanblfcti abzusehen. w. Wiesbaden, 28. März. Fn der 2lacht auf Sonn* tag gab ein 23|(U)rigcr Fnstallaleur auf seine 19 Fahre alte Ge liebte auö Eifersucht auf offener 3tiafec |W- Schüsse ab, bic da« Mädchen leben-gefährlich verletzten. Der Täter, der sich in selbstmörderischer Abstcht vier Lchüfle det- . rächte, die feboch sämtlich nicht lebensgefährlich sind, rouric ivätrr in seiner Wohnung verhaftet. taufen Fm Fadresd richt crrjäbntc »aup.lebrcr ö y n, dast in birfcm Fa? die 3d a enabl '.m grjpi x r,cn»fifH fei: Untcrflafi: J». Alüteirioffe 9, Cb.ifl i e 11: dazu drei Hospitanten. Wegen 8iaummang<.l wir ein Neubau an die alte 3(Pule alsbald begonnen: cc Modell bnv.i ipar au-'* gestellt Kleist und Betragen h*r 3ck illec war d >rch.v<'g gut .111 n. bic n.uflewirfi zu dem trrri i'cii bcr .wie wurde d.-r gebünrenbe Tanl gespendet Tic 3orntm»:cid'enidmle wurde von bi* Zchülern. die »oend»orU»i.dungsici»ule von 20 Schulern beiud f Tas Lchrerper onal an sämtlichen Schulen betrug 7. . 3 Butzbach, 28. März xtabt . Airdx:: und -duiiwrttanb hielten ine gcmriiiainc 3itz:mg ab unb bncMoifni br eir.anuag einer neue >i 3 ai u l ft e l l r an der sloblidniL'. Tic neue jL Ji»c und Professor Scholl von Bad Nauheim. - lc rf)n. Hochschule. S. 5. H. ber Großherzog haben den Prwatdozentcn für pharmazeiit sche Chemte und Lehrer der Vharmalognosie und pharmazeutischen Chemie, DU», limr iiiuii ui i injiiiuiii -----------r>— o-------- i Cbemicbijuiatrat Professor Tr. G. Henl zu Tarrn nabt h,n ui leben bekommt. Drahtseil , Akrobaten- unb anoerf aum a'^crorbentlichen Professor an der Technischen Hochschule Uiinsmucke weroen in hoher Vollendung inrb i.i wirllich J I vornehmer Aufmachung gezeigt. i5inzelne Clowns bunten •• «nlturinacnicur S K H der «robherzog an Ursprünglichkeit ihrer irinfalle Nidst leicht zu übertreffen Rullurmgcntcu r. r,. r bw <^*hlicin Alles in allem tatin der Besuch bcr weiteren Vor. baten den des Zweigvercin« im ersten Deutsch und m neusvrachlich.historischen Fachern, die andereI Fahre seines Bestehens sehr günstig gewesen, ei^tritt mit in Naturwissenschaft, Chemie und Mathematik. Orttzzulagc rpn l- für verheiratete Lehrer 500 Mk., für unverheiratete 300 Mk. Bewerbung alsbald. Eine mit einem coang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Äemeindeschule zu Weinsheim. - AuS dein Militärwochenblatt. Im Beurlaubten» Die unter Lcillmg des iraiiwiann _ . i^'.üa.l^uvi-.ctliln- würbe gestrrn miiisg durch Oicfai im Hof eröffnet >rr 4huer brückte batM »cm Bebovcru dH, b«B die 2anZiv-irnchch Mitlu'nrn ijkilütrel ; h'.r Tur* bt. .luedtver 'n fei cinu Unobhangigkeii oom hiAanN in tüizcNer den ^u er« r. arten. 3cm. markigen tfrorte nefrn einen ledliancn Beuall . . e - .tulx.rmi bet??: T Bühne balle mar. .-leChtvoll bi ^, ncy, ijo''>r;iui Buchholz eia Sepiom crtziell. miU0 der unteren Jl»ai(e beginnend bis zur vbtren. Bei der nun folgenden Oesjnung der MuiKrte ;u bcn Preisausgaben er hici.cn in der obcivn stlasfc ('Aufgabe. ein Somm^ rHänschen für Bad SalHlfan.cn, den 1 Preis Limpert ans federn, den zweiten Eii;i.'l aiiv Bcerikaot, bcn Dritten Okmimer aus Bobenhauien 1; in bcr mittleren stiaisc Den 1 Preis Lim nert ans v'ebrru. den 2. Vanglutt au Steinberg, Den 3. ^ox aus Ober Bessingen. Fn Der llnterklaifc ivurdc fein erster Preis verteilt: dagegen erlnrltcn Änxi 2. Preise Scvlls und xiaub aus .'mciquiot; ßen X lyruauD 0U4 üben** 124 Mitgliedern in das reue lyeschaftsjahr ein. Tic regelmäßigen BereinswanderiMLen bauen eine Beteiligung von durchichniulicki 27 Personen auf^utocifen. Tic Vornanbs- wähl ergab Diederwahl des feirherigen Vorstandes,: Re- oalteur veß 1. und Prokurist Wenzel 2. Vor itzcnder, Soeng- lermeiftcr Faber und Lehrer «rüg Schriftführer. Kaufmann Frohnnauier Rechner, Kaufmann Woidig und .'lrch.tett 'Jüoll .Beisitzer Nach . bs hielt Herr "eib-Draa -NeatS (2 Großh. Hess.) Nr. 24, Hoyer Wilh. Wscr im .stanimännischen Vereiusl)au,e einen Vortrag ?ll Olbcnbura), 6e5 2. Dr°bh. Hksi. 9lt. 61; über den neueren Betriebszwe.g der deutschen 1-oitciuitalteii. öl ''i11CU3fn°tc ‘'l9h'' äS^^'feen’er ittl^SSccIiiUtni’/iuVeni '|'on9W|enUi^tjll^%^taruJrre^oi: Garde-Drag.-ReglS. (1. Großh.Hess.) Jr. -3, Heyer l^.^ besucht war. Nach einigen Vrvrten über den (Gießen), Lt. der Landiv.-^)ns. l.Ausg.; zu Hauptleiitcn: be-3 Sck-eckverlehrs, der dazu diene, bic Fnanspruch- die OberltS. der Nes.: Derichsweiler (Hanau), des 3nf.- nat)11IC bcr Barmittel iür den Zahlungsvcrlehr auf das not Leib-Negts. Großherzogin (3. Großh. Hess.) Nr. 117, lt)cnbiflftc Maß zu beschränken, und dem Hinweise, welchen Schwörcr (Gießen) beS llurhess. Iäger-Bats. Nr. 11; zum Umfang der Scheckverkehr in unserem I,einigen C.iverbs- Nitt meister: Reinhart (WonnS), Cberlt. ber Nes. des leben bereits ein nimmt, unb wie man allseitig bestrebt sei, o Bal) Drag.-RegtS. Nr. 21. — Ab schied «bewillig, ihn weiter anszubaueu, Wies der Vortragende darauf hüt, ungen. 3m »cuttaubtcnflanbc. 2er Slbfdjrcb bc. iure and) Die Ütcid'fipojiDdTOalhmg ben ükbantEn »erfolgt wiMgt: Dochncl (Oiefee,.) Houplm. der.°ndw,^d..Ari. h°dc^rn * ^machen,^durch 2. UufgebolS, mit Erlaubnis zum Tragen seiner bisherigen ^hg^tzbltc alsdann in eingehender, durchdachter Weise die Uniform, Meyer (Höchst), Oberlt. der Lanbw.^Bns' *" ,^eI£rgani1aiion bcr Neueinrichtung, sowie das Verfahren mit 2. yiuig., t,cn jnt'abcrn von Postscheckkonten unb feem Publikum. — 2lusg. (Tn, mürbe zu weit , ähren, hier auf bic Einzelheiten fees gericht. I umfangreichen Borlrags näher einzugehen, bies muß Ennzel- unS mit- artitein Vorbehalten bleioen. Tic iuicrc)fantcn unb sehr ljchen Psychologie und Psychiatrie. Wie geteilt wirb, ist das Interesse, baß auch diesmal dem vom lehrreichen Ausführungen des Vortragenden fanden bet ben 18.—18. April hier statlfindenben Kurs entgegengcbracht wird, Zuhörern große Anerkennung und erntete er reichen Beifall. fct)t erfeebüd). Die Amn.id.mg-n sind bcicitG auf 70 ge-l . - ^ri-ndung °°u P«k°t°n wahrend d-r liegen Anscheinend übt auf die Teilnahme aus den ösier. O' crz-.t. Die Versendung mehrerer Pale - m t einer reichliche» Landen, denen beinah- 80 Teilnehmer des elften Mtpote|abtefle ist für bie Jett »on. 4. b.8 emf^L 11 Hpt. 1W7 abgehaltenen Rutfue entflammten, bic l.iegcrifchc Lage weder nu umeten dcut.chen li-erlchr, nach Ul. Verkehr mit einen hindernde» Einflufe aus. Dach durste die fa anfchemend dem Ausland - -uSgcn.nm.en Argen,.men - geltdleL m Aussicht stehende friedliche LSfung des ferbsich.asiereetchsichen '^a-h -lrgentmten können auch ... dtefer^je t ...chrere, I-dach LonflUieS die Holge Haden, bah auch bie-nml zahlreiche HSchsteud drei, -siaketc nnt -.»er Poflpaketadreffe versandt deutsche Freunde von jenseits der fchmarzgelben Erenzpfähle werden. Äetegenhcil nehmen, linserer Stadt -inen Besuch zu machen , „ tlug ~^e i't%( rinen "Vebtioin und in ihren Mauern eine arbeitsreiche Woche zu verleben. .Kursus. Es haben fiel) bereits 31 grauen unb Mädchen dazu Die Negierung hat zum l'iurse eine größere Anzahl Kreisärzte .^nieldel, so bah bannt schon ein zweiter Slurfud erforderlich or- abacorbncl. Auch bas Ministerium des Innern m Berlin worben m »inm.t »elegenhech einige im ErziehungSwefen tätige Herren * ««J-««Mel,ÜV De."L'LL'-M nach Wichen zu entsenden, beSgleichen baü NeichSmarineamt. fc.j iiuigcitelit mW mü fiuiu iux-ni 2uui ginn cs burch die Die rege Beteiligung läßt erkennen, wie sehr in genchtSarzt« Lir.ü.mm Cv aal’, ba? 50iübrige Jubiläum des 9. Lnrn lieben und juristischen Kreisen gewünscht wird, sich einmal in! krcncs Mittclrbein funb zu nctin An bau .Höbcpunlt an ber knapp« «a-z- «der alle die zahlreichen P.i.ilte zn mfarnuereu,! do^ll^nwrstrane, ^-^^r^,,t°^er«^.^b um in denen bic gemeinschaftlichen Intereyen zuwnimenlaiifen. eir tounti Ter 2 Vorsit>noc T c r n hielt eine begeisterte • Das Tubcrkiilosc-Wtusciim der LandcSversiche- '.'msvraä>e uno brachte .in dreifache „Gut »eil ' ans den 9 Turn btc 3chi'iler za dl ioi ,.c »tzt ;unimim. io itnb nir oi< non nen Jaber Drei weitere Le. rer trsten ersvrberlnl' Audi die Vnchz^ung neuer 3d>ultdunu unb Oie eoent ürrubrung cm es neuen Votk."chul« Kleine Tageschronik. ül im Lcnz'schen Felsenkeller. (1916 Witzler. ■ Pädagogium Neuenheim - Heidelberg. 1907/08 : 37 Einjährige, 20 für Prima u. 0 II. etc. Kl. Pensionat. [B»/3 Städtisches Tiesbauamt Braubach. Vereins der Hausbesitzer Giesten Seltersweg 26. v„/ 5^* Für Mieter unentgeltlich. Ter Rhein und seine Nebenflüsse steigen. Die Ruhr berflutct weite Strecken, desgleichen die Sieg und die Aare. Das Hochwasser der Weichsel richtet große Ver- .. Der wichtigen Tagesordnung roegqn ist zahlreiches Erscheinen erwünscht. ___Ter Vorstand. LaodVirtschllftlicher Lskalverein Kietzen. Versammlung Mittwoch den 31. März 1909, nachmittags 3 Uhr, Arbeitsvergelmng. Zur Erbauung eines einklassigen Schulhauscs mit Lehrerwohnung in Feldlrücken sollen die nachstehenden Rohbauarbeiten und Lieferungen auf dem Wege öffentlichen Angebots vergeben werden: Erd-, Maurer-, Steinhauer-, Zimmer-, Dachdecker-, Spengler- und Grobfchlosserarbeitcn, Eisen- und Baumaterialienlieferungen. Zeichnungen, Arbeitsbeschreibungen und Bedingungen liegen auf dem Bnrean des Unterzeichneten vormittags während der Tienüstunden zur Einsicht offen und sind dortselhst An- gcbotsformulare gegen Erstattung der Unkosten erhältlich. Die Angebote sind verschlossen, portofrei und mit entsprechender Auffchrift versehen bis Donnerstag, den 8. April d. Jrs. vormittags 11 Uhr bei den Unterzeichneten ein- zureichen, auf dessen Bureau dann die Eröffnung der Angebote in Gegenwart etwa erschienener Bewerber stattstndet. Zuschlagsfrist 3 Wochen. Schotten, den 22. März 1909. Der Großh. Kreisbauinspektor , . Boshaft. Schaffner (zu einem bekannten Herrn, der ferne Schwiegermutter zur Bahn begleitet hat,: „Der Zug fährt gleich ab. Wenn Sic die Dame noch küssen wollen, müssen Sic sich dazuhalten." Literarisches. — „Allerlei Brettspiele" von Cäsar Mitis (Verlag von Otto Maier in Ravensburg). Das Büchlein enthält die Spielregeln und genaue Beschreibung der beliebtesten Brettspiele, sowohl die altbewährten Spiele wie Dame, Puff re. mit ihren Spielarten, als neuere Spiele, von diesen aber nur solche, die sich bewährt haben. Hier ist eine gute Auswahl entstanden, da das Beste, was wir haben, und zwar nicht bloß die allgemeinen Regeln beschrieben wurden; der Leser bekommt auch allerlei Winke und Ratschläge für jedes Spiel, die ihn in die Vorteile und Geheimnisse cinweihcn und ihn zum Beherrscher des Spielbretts machen. Vcrmefcbtcs, 6 in Engländer bei Krupp. Mit lebhafter Erregung verfolgen die Engländer die Tätigkeit auf den deutschen Kriegslverften und Arsenalen; in einem großen englischen Blatte schildert seht ein britischer Besucher die Ausdehnung und die gc- üaltige Leistungskraft der großen Kruppschen Fabriken. Er spricht von den gewaltigen Werken mit vorbehaltloser Bewunderung, in du» sich ein gewisser Unterton von Sorge einzuschleichen scheint, und gibt dann eine lebendige Schilderung der ruhelosen.Arbeit der großen Essener Werke. „Man nähert sich der Stahlstadt, und ein Wald von Schornsteinen, ein Heer von riesigen Werkstätten taucht auf. Tas dumpfe Dröhnen riesiger Geschähe erschüttert die Lust; denn fast immer werden Schießversuche vor- Grsginal-DvtrhtmeLSuttgen. Paris, 29. März. Der französische Militär- At fache in Berlin de la Guiche wird den Posten verlassen, um ein Front-Kommando zu übernehmen. Es heißt, auch der deutsche Militär-?lttachß in Paris, von Mutius, werde durch den Oberst von Winterfeld ersetzt werden. London, 29. März. Daily Telegraph meldet aus Belgrad: Gestern vormittag hatten die Vertreter von Frankreich und England mit Milowanovitsch eine Bc sprechung, um ihm mitzuteilen, das; sich die Mächte über d i e N o t e g e e i n i g t hätten, die von dem Belgrader Kabinett abgesandt werden soll. Der vereinbarte Wortlaut wurde jedoch Milowanovitsch noch nicht mitgeicilt. Dieser erklärte, er glaube, der Friede sei nunmehr sicher, denn er glaube nicht, da,; die Mächte eine Erniedrigung oder Erwürgung Serbiens wünschten. London, 29. März. Der Belgrader Korrespondent des Daily Telegraph berichtet, die Mächte hätten vor ihrer n ^cr serbischen Frage den Frieden um feden Preis sichern wollen. Serbien werde aber durch den ihtn aufgezwungenen Frieden Oesterreich in die Arme ae trieben und Oesterreich werde in Zukunft die Oberlwheits rechte über Serbien ausüben. genommen und man bekommt^den Eindruck, als sei eine große Schlacht int Gange. In der Stadt oder runb um die Stadt er- heben sich gegen 60 Fabriken oder besondere Abteilungen, die mit unzähligen Schienenwegen miteinander verbunden sind. Die Türen zu den Fabriken stehen weit offen. Aber wer glaubt, sie passieren zu dürfen, muß bald erfahren, daß der Eintritt hier nur schwer erlangt wird. Tie Werke und ihr' kostbaren Geheimnisse werden eifersüchtig beivahrt. An jedem Tor steht ein Doppelposten, der unbarmherzig jeden zurückwcist, der nicht den Kruppschen Passier- ichein vorweist. Und der wird nur selten an Ingenieure ausge- gebcn, denn die Krupps haben keinen Grund, ihre Rivalen zu unterstützen. Die Geschützfabriken stellen durch ihre Größe und ihre Ausdehnung Woolwich in den Schatten. Hier werden jahraus jahrein wohl taufend Geschütze fertiggestelll, von den gewaltigen großen Kanonen für die neuen Dreadnoughts bis zu den kleinen Feldgeschützen und den Schnellfeuerkaitonen für die Marine. In den letzten fünfzig Jahren "hat Krupp nicht weniger als 50 000 Kanonen hergestellt." Ter Engländer schildert dann, wie Peter Friedrich Krupp vor einem Jahrhundert seine ersten Experimente mit der Herstellung von Stahl begann, wie sein Sohn Alfred schließ? lich das langgestichte Rätsel löste: dann erzählt er, wie der berühmte Kruppstahl für die Geschütze gegossen wird. „Rund um die Gießerei liegen große Schmelztiegel aus Lehm, die durch gewaltige Oefen erhitzt, den Stahl schmelzen. In der Mitte der Gießerei steht die Eingußform im Boden. Wenn das Metall die richtige Glut erreicht hat, wird vin Signal gegeben. Einige ünfzig Mann schreiten, unter der Leitung eines erfahrenen grau- bärtigen Mannes herbei und versammeln sich um die Form. Es sind alles ausgewählte erfahrene Männer, die das Geheimnis der besonderen Stahlbehandlung kennen. Ein zweites Signal: die Türen der Schmelzöfen öffnen sich, paarweise gehen die Männer Zu den Oeffnungen, jeder mit zwei riesigen Stahlzangen ausgerüstet. Mit ihnen heben sie die Schmetztiegel mit der flüssigen -Ltahlniasse und in langsamem Zuge schreiten sic zur Form, mit den rotglühenden Gefäßen beladen. Einer nach dem andern entleeren sie die glühende Last, schreiten davon, kehren mit neuem Hiimgen Stahl wieder, während der graubärtige Tirektor mit kurzen Bewegungen schweigsam seine Weisungen gibt. Es ist eine ^ozenc wie aus dem Inferno: das Metall glüht mit einem brenn en - den Lichte, dem das gewöhnliche Auge kaum gewachsen ist. Flammen zucken auf, Funken sprühen und mit dumpfem klirrenden Getöse sinken die glühcudeit Massen in die Gußformen." Welche Fort- chrttte man in dem Gusse des Kruppstahles gemacht hat, läßt sich daraus ersehen, daß 1851 die Welt den -1000 Pfund schweren Ätahlblock bewunderte, den Krupp zur Londoner Wellansstellung andte. Heute werden Stücke von hundert Tons Geivicht mit größter Sicherheit heraestelli. „Aus diesen großen Blöcken werden die großen deutschen Marinegeschütze geschmiedet. Krupp hat sich nie dem englischen System der drahtumwundenen Rohre, dem laiiglausigen System angeschlosse». Er steht unbeirrt aus dem Standpunkt, daß die modernen britischen Marinegeschütze kost- spielige Miperfolgc bedeuten." Für die gewaltige' Ausdehnung des Kruppschen Betriebes in Essen sind folgende Zahlen bezeichnend: in Arbeit stehen 6000 verschiedene große Maschinen 70 hydraulische Pressen, 400 große Tampfkefscl, 500 Elektromotoren 6;>0 Krahne, 50 Lokomotiven und 2500 eigene Eisenbahnwagen' 8nr Verständigung zwischen den einzelnen Abteilungen der Werke dienen 40 Tetegraphenstationen, 50 englische Meilen Traht tind 400 ^elephonanschlüsse mit 250 englischen Meilen Drahtlänge Perßtbvllß m khausfiklMbeiteu. Die Ehaussierarbciten für den Ausbau der verlängerten Großen Wühlgasse an der West-Anlage sollen DienStag, den 6. April ds. Irs. vormittags 10'/2 Ubr öisentlich vergeben werden. Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen ivährend der Ncnststllnden bei uns zur Einsicht auf. Angebote auf Vordruck, der d iselüsl erbaltlich, find spätestens bis zum vorgenannten Zeitpunkt verschloßen und mit entsprechender Aufschrift versehen an uns ehr- reichen. — Zufchlagsfrist 3 Wochen. Gießen, 27. März 1909. Gießener Wetterdienst. Voraussichtliche Witterung für Hessen am Dienstag dem 80. März: Teilweise heiter. Keine erheblichen Niederschläge. Mild. Südliche Winde. Hiervon hängt die Güte eines Bebauungsplanes in erster l'inic ab.uud nicht von den einseitigen Bestimmungen über Straßen- 'uhrungen usw. Ter Bebauungsplan soll vorwiegend Baurecht jein. Diesem Erfordernis genügt aber die hessische Bauordnung, speziell der zweite Teil, der von der Mlage der Orte und der Lrlsstraßen handelt, nicht. Hier ist nut geregelt: 1. Tie Festsetzung der Fluchtlinien selbst und das dabei zu eachtende Verfahren, 2. Tie Wirkung, welche die Festsetzung :ron Fluchtlmien hat, 3. Die Entschädigung, welche für Bau- tteschräiiknngen und Grundeigentumsbeschränkungen, foiuie Ent- 'igmntg zu zahlen sind, 4. Die vrtsstatutarischen Bauverbote, lä. Tie ortsstatutarischen Anliegerbeiträge. Dies sind alles Punkte, welche sich nur auf Durchführung der 5t> atzenzüge beziehen, nicht aber auf den Baugedanken, der jedem 'Sebaimngsplan mnewohitt. Im Bebauungsplan soll daher auch die llaurechtliche Seite zum Ausdruck kommen und nicht nur Flncht- l'nien geordnet, sondern auch die Bauiveise, Gebäudeabstände und chriäudehöhe, Beschränkung der Bebauung geregelt werden. ferner Hülfen Berichtigungen von Wasserläufen, Entwässerilngeu, Unter- Eiit> Ueberführnng von Straßen u. s. f. festgelegt werden. Tiefe Grundlagen des Bebauungsplanes dürfen nicht von dem Willen des Einzelnen abhängig sein. Zu ihrer Durchführung gehört die Schaffung von Zwangsinaßregeln durch Ausbau der Ent- chgnungsgesetze im Sinne der Zwangsumlegung und Zonenent- adgnung, wobei auf die Mitwirkung der Baupolizei besonders Wert gelegt werden muß. Denn diese hat das Verfahren als eine Maßregel von polizeilichem Zwang zum Ausdruck zu bringen. Dieses Verfahren ist berufen, die Verhältnisse innerhalb der Fläche ll:s Bebauniigsplanes zn ordnen, ergänzt diesen also dahin, daß auch die Absichten der Planung zur Ausführung gelangen können. _ r . ...___ Der Bebauungsplan soll seinem ganzen Umfang nach eine öffeut- müstungeii an. 16 Dörfer stehen vollständig unter Wasser IM) rechtlich bindende Norm sein, seine Wirkung ist sonst wertlos. Viele Menschenleben sind zu beklagen. Der Verkehr auf den Weichselbahnen ist vollständig unterbrochen. Ter Fluß wächst stündlich. Aus Schlesien wirb steigendes Wasser gemeldet. Bei O st r a w e zerriß der Deich. Bei B e u t h e n stehen Tausende von Morgen unter Wasser. Am dem Wilhelmschacht I bei Zwickau verunglückten heute früh bei der Einsahrl 22 Bergleute. 5 M a n n sind tot, 2 s ch w e r. die übrigen leichter verletz t. Zn aufregenden S t r a ß e n k r a >v a l l e n kam es, als vorgestern in M a i l a n d inehrere Häuser, aus deren Gelände der neue Bahnhoi gebaut werben soll, geräumt wurden. 400 Familien setzten üch^zur Wehre und griffen die Maurer an. Im Kampf blieb eine Frau tot, zwei Männer wurden schwer vcrroinibct. Tic Behörden stellten vorlättsig die 2(rbeilen em. Versteigerung. Mittwoch, den 31. März d. Irs. nachmittags 2 Uhr werden Ln Saale Neustadt 55 versteigert: I. Sofas, .Kommoden, Kletderschränke, Konsole, 1 Bcrtikow, 1 nullst. Bett, 1 Büfett, 1 Regulator, 1 Spiegel, 1 ovaler Tisch, 1 Gar- r :tur: Sofa. 2 Sessel, (5 Stühle,' 1 Nähmaschine, 1 Küchenschrank, st Klavier, 16 Wirtstische, 70 Stühle, 1 ovale Wirtstafel, 1 Büfett mit Bierpression, 1 Eisschrank, 4 Gartentische, 24 Gartenstüble, 3 Kastenwagen, 5 Pferde, 1 Partie Schuhwaren, 57 Peitschen, 1 Partie ?'liegeunctze, Fliegentappen, Hosenträger, Rucksäcke, Schulranzen, Handkoffer, Markttaschen, Segel- und Lederhnndtaschen, Vorhang- fciüer, 18 Dtzd. Portemonnaies, 1 Ladeneinrichtung u. a. m. II. 1 Kassen,chrank, 6 Stäbe—260 ks guten Stahl, 3 Mille Zigarren, 1 Tafelwage mit Gewichten, 1 Gasherd, 1 Ncinontoirnlir, 38) Paar Winterhalbschuhe, lu Paar Herren Zugsticfcl, 6 Paar Eiummischuhe, Knabenschnürstiesel, Herren und Damenhalbschuhc. Die Versteigerung unter II findet bestimmt statt. In Vertretung des Gerichtsvollziehers Geißler: Drodt, Gerichtsvollzieher-Aspirant.[1919 Er kann seine Aufgaben erst erfüllen, wemt er nicht nur Sttaßen- stuchtenrccht, sondern auch Baurecht ist, wenn über das gesamte Gebiet des Planes durch behördliche Gewalt Ordnung geschaffen werden kann. Sowohl Umlegung, als auch Zonenenteignung find ihrem Wesen nach Ausfiihrungsbestiminung über Enteignung. Tie Umlegung entzieht den Eigentümern das Bangeläirde behufs Ein tetlung der Panblöcke in angemessene Bauplätze und verteilt es wieder unter die ehemaligen Besitzer im Verhältnis der ihnen zustehi'nden ^lnspruckw. Tie Umlegung hat zur Voraussetzung, daß die Grundbesitzer thr Gelände auch tatsächlich der Bebauung zufirhren, ist dies ledoch nicht der Fall, so ist dieses Verfahren gegenstandslos, da ein Bauztvaug nicht ausgeübt werden kann. Treten jedoch Vcrl-ällnisse ein, die nicht nur eine Ordnung Der Bauplätze, sondern auch den Anbau gebieten, so genügt das Umlegungsverfahren zur Erreichung des Zweckes nicht mehr. Tiefes muß alsdann erweitert werden durch das Recht, den Widerstand der, Grundbesitzer gegen die Bebauung zu brechen. Hierdurch entsteht die Zonenenteignmtg, die vorwiegend bei Regulierung älterer Bauguartiere in Anwendung kommt und sich auch in vielen rzällen bereits durchaus bewährt hat. Es sei nur die Zonen- entciguuitg öu der Porte de Flandre in Brüssel, an der Schwur- platzbrücke in Pest, nm Holbomviadiikt in London, im Zähringer- viertel in Zürich, sowie die in Hamburg zur Sanierung 'der südlichen Reustadt erwähnt. Turner- 8 Schraub., 38x16 Durchmesser Mk 14 — Mtlttar-Trommeln, 8 Schraub., 38 - in Durchmesser Mk. 17.50 Nur erftklaff. Fabrikat la Trommelscllc, 35 bis 48 cm Mx. i >0—> 60 Katalog frei. Fachmänn. Bediennna id-r Albert Vogt, Rhein. Munk-Innr.-Vnn r, Brachbachs, b. 2. eilt ^eiihJa’u d'-i , Mell hZ &Qu ölt bie ÖU5, «s« « Wie. 1X^1 -9 eines 2 vorben. 1 VlwÄgnc'iJ°’j •“ cill,S;" SW Beamte uiib rL^; FssSS f iw B beute nadjt mil „1K »Betä Itebenben Jianji,,, e unb c'-nf5i"denuageit, bn n aeipenten Elctsen fonnt: u»ngefe^rt gegen 4 Ul- ieiL 2er Lokomotivsühn: rkehr^vurde nicht ge[lört. W 2cr Pcrcin „Sroiin^ im «trafkammersliL der auch die Gros iricht des Vorstandes M maltetc Stobipianer A Lasten oder verivch >e Gelegenheit zur Riilkle': :e von 25 Pfleglingen V. -10 Mädchen zu glcii. 11 Betten vorhanden jiti, für die Beeinflussung k ivaltcr von 15—24 Jahni i den vier älteren Jnjassa vurden nur bei einer Zu > e nach 2h', jähriger D ! iqi, sich gut führte unk' zusriedenstellend bech jeder iveg oder w™ ren Insassen. Den M auptEiüiui Pauer, ifiMth i(t ein (1268 Mk.Mger schererbetrieb, der fih Mi 194 M. ein. > gwp ■ Mf, tenen 9'295 M. Aus ' Ter beianntc Tcnonii j n, vemickelte sich'v der tettm Müde m eine ' «n des MaMia-yoM ; ch rek Md mutze dec M n. bxö scheint sragM,« Mchten am Theatam- ite nachnmM tü9.teln'K nung \ J «s Landesherrn. L 3'224 er zugcnamM't. 31 n . ■ ten beigetreten. . über ein o». « mtbVöit e\ 8orihir> iüSWs: ssysas Dirigenten I bi= 5, , das vom 0. handel. — M i 11 e l d e u t f ch e Cr ed i t b a n k. In der am Samstag abgehaltenen ordentlichen Generalversaunnlnng der Mitteldeutschen Creditbank wurden die Anträge der Verwaltung genehmigt.und die Verteilung einer Dividende von 61/2 Proz. beschlossen. Tie Tividendenscheine gelangen von heute ab zur Einlösung. — Kleine Fina n z ch roni t. In der Generalversammlung des A. Schaasfliausenschen Bankvereins teilte bie Verwaltung auf eiste Anfrage mit, daß der Verlust «beim Koirkurse der Solinger- Bank mit 250 000 Mk. abgeschrieben sei. Bei der wegen 126 000 Mark Solinger Bankaktien schwebenden Regreßklage sei ein Verlust für die Bank kaum zu befürchten. — Die Basaltgeseltschaft in Linz a. Rh. hat einen Reingewinn von 447 000 Rck., und ivirb wieder 5 Proz. Dividende in Vorschlag bringen. Märkte. tc. Frankfurt a. M., 29. Aiärz. lOrig.-Telegr. des „Gieß' Auz.") 2luUliche Notierungen der heutigen Fruchtniarktpreise. Weizen Nkk. 23 75—24.00, Kurhessischer Mk. 24.00—24.25, La Plata Akt. 95.25—25.75, Kansas Mk. 25.25—25.75, Roggen (hiesiger) Mk. 17.75—18.50 Gerste (Wetterauer) Mk. 18.00—18.50, Franken- selber Mk. 00.00-0o.00, Hafer 17.25—18.25, Mais Mk. 17.00—00.00. Weizenmehl Mk. 32.50—32.75, 00—00, 2. Qualität Mk. 31.00 bis Mk. 31.25, 3. Qualität Mk. 29.00—29.25, Roggeumehl 0 Mk. 25.50—25.75, 1. Qualität Mk. 24.50—24.75, Weizenkleie Mk.9.75 bis Mk. 10.00, Roggenkleie Mk. 10.25—10.50, Maiskeime Mk. 17.00 dis Mk. 17.25, Franken, Pfälzer, Nied Mk. 19.75—20.25. Alles per 100 Kg. ab hier. fc. Franks u r t a. 9)L, 29. März. (Telegr. Orig. - Bericht des „Gieß. Anz.".) Amtliche Notiertmgen der heutigen Viehmark t- preise. Zruu Verkaufe stauben: 520 Ochsen, 00- aus Oesterreich, 67 Bullen, 0aus Oesterreich, 970 Kühe, Fersen, Stiere unb Rinder, 360 Kälber, 316 Schafe und Hammel, 1614 Schweine, 2 Ziege, 5 Ziegenlämmer, 17 Schailämmer. Bezahlt wurden für 100 Pfund Schlachtgewicht: Ochsen: 1. Qualität 75—78 Alk., 2. Qualität 68—70 Mk., 3. Qualität 58-60 Mk.; Bullen 1. Qual. 63—66, 2. Qual. 58—60; Kühe 1. Qualität 69—71 Alk., 2. Qual. 57—59 Alk., 3. Qual. 47—49 Mk., 4. Qual. 00—00 Mk., 5. Qual. 00—00 Mk. Bezahlt wurden für bas Pfund Schlachtgewicht: Kälber 1. Qualität 90 bis 95 Pfg., Lebendgewicht 53—57 Pfg., 2. Qualität 80—88 Pfg., Lebendgewicht 48—52 Pfg., Schlachtgew. 68—70 Pfg.; Schafe: 1. Qual. Schlachtgew. 70 bi- 00 Pfg., 2. Qual. 60—64 Pfg. Schweine: 1. Qual. 69-00 Pf., Lebendgewicht 55,0—00,0 Pf., 2. Qual. 67—68 Pf., Lebendgewicht 54,0—00,0 Pfg., 3. Qual. 62—66 Pfg., Lebendgewicht 00—00 Pfg. Geschäft bei Hornvieh mittelmäßig, llebcrftanb unbedeutend, bei Kleinvieh gut, kein Nederstand. war ein wundervoller Vogelbauer mit lebenden erotischen Sängern ausgestellt, ringsum nrnrep Gruppen von onsgestopsten Vögeln uitd Sängern angebracht. Ebenso waren 19 Ehrenpreise, die teils von hohenr Werte waren, zur Sckmu gestellt. Zu den bereits früher angeführten zählen wir noch auf, den von Rentner Albers gestifteten, ein Eß- und Kaffeeservice in Porzellan, von dein hiesigen Geflügelzuchtverein eine geschnitzte Kuckucksuhr, beut m Ulrichstein ein Tafelaufsatz, in Schotten eine Weinkänne, von Geh Regierungsrat Schönfeld einen Blumentisch, von Hofapotheker Roß dach ein Messer- und Gabelbesteck, von Uhrmacher Enders eine Weckeruhr, von Forstmeister Andre eine Fieischhackmaschine, von Fabrikant Römheld einen gußeisernen Korb, von Frl. Klipstein ein Tablett und von Kausinann Justus ein Weinservice. Tie zahl reichen Geschenke bezeugen das Interesse, das man in weiten Kreis 11 der Ausstellung entgegenbringt. Als Preisrichter >var Gastwirt PH. Södler aus i)tieder-Geinlinden bestellt. Run begab inan sich zur Besichtigung der Ausstellung. 2 Ehrenprise für Dekoration der Bühne wurden an Kaufmann R. Ritter und Schreiner Karl Hensing vergeben. 8 Ehrenpreise ü 15 Ml. des landw. Kammer ansschnsfes für Oberhesseit fielen an K. Pitz und Leibjäger Becker für Enten, an Konrad Högg III. in Ruppertsotirg, Heinrich Högg, Gustav Schmidt, Johann Törnis, Jean Böhm und ?ldam Dehus in Laubach. Tie übrigen Ehrenpreise kamen für Enten an Hch. Högg in Laubach, für Hühner an denselben, desgleichen an Adam sTehus, Karl Pitz, Georg Fran,, Johann Törnes in Laubach lunb Wtlhelni Högg in Klein-Eichen, Friedrich Sauerwein und Joh. Böcher in Villingen, für deutsche Kröpfer an Leibjäger Becker, und Karl Pitz, für blaue Schwalben an Friedrich Spuck in Lanbach, für deutsche Kröpfer an Konrad Högg III. in Ruppertsburg und Heinrich Schäfer in Villingen. Mit ersten Preisen a 8 Mark wurden ausgezeichnet für Ronen-Enten Karl Pitz aus Lanbach, Mr Hühner Adant Dehus in Laubach, Wilhelm Högg in Klein- Eichcn und für Farbentauben Kari Pitz in Lanbach. Tie meist fckwnen Tiere mußten den Beifall der Zuschauer in reichlichem Maße Hervorrufen. Heute konzertierte die Marburger Iägerkapelle und steht reger Besuch von auswärts zu erwarten. Morgen findet die Verlosung und der Schluß der Ausstellung statt. Die hessische Sauordnung und ihre Aenderung. Von Baupolizei-Inspektor H. Steinberger in Darmstadt V. Ein Bebauungsplan entsteht bekanntlich durch die Festsetzung don ,Fluchtlinien gemäß den Bestimmungen der Bauordnung zu L-ttaßen unb Plätzen eines Bauguartiers. Ein solcher Plan stellt daher ein Ergebnis dar, welches sich als weiteste Folge der den Gemeinden verliehenen Befugnis zur Fluchtlinienfetzung ergibt. Die Bedeutung des Resultates aus Dieser behördlichen Tätigkeit liegt daher in dem Worte Flucht- l l n i c. Es soll lediglich eine Abgrenzung der Straßen und Plätze gegen das übrige Bauland und ein? angemessene, den Forderungen des V e r k e h r s, H D g i e n e und Schönheit entsprechende Straßen- fuhrung bewirkt werden. Auf das von der Fluchtlinie begrenzte Gelände übt diese in der Regel feine Wirkung aus. Fluchtlinien können für einzelne Straßenteile, ganze Straßenzüge, sowie für größere Landgebiete, festgesetzt werden. Erst wenn Fluchtlinien für gröbere Grundflächen bestimmt werden, entsteht der sogenannte Bebauungsplan, der aber seinem rechtlichen Inhalt nach in feiner Weise von der Rechtsnorm abweicht, die durch Festsetzung von fluchtlmien für einzelne Straßen und Straßenteile geschaffen wird, trotzdem man aus der besonderen Bezeichnung, „Bebauungsplan" ans innere Verschiedenheiten schließen könnte. Der Belauungsplan ist lediglich die weiteste Konsequenz der Flucht- llniensetzuug, die ihrem Wesen nach rein liitieare Bedeutung besitzt ES ist daher ohne weiteres klar, daß das eigentliche Bau- gcbiet des Bebauungsplans als Fläche, von dem liniearen Wesen der Fluchtlinien nicht abhängig sein kann. Ter Bebauungsplan ist int wesentlichen nur ein Plan über die Bau- und Straßenfluchten. ~ Er besitzt rechtlich demnach gegenwärtig nur Bedeutung als sttasenfluchtenrecht! Ein Bebauungsplan soll aber nicht nur Straßeiifluchtenrecht sein, er soll auch Gim>ähr bieten dafür, daß die in seinem Gebiet errichtenden Gebäude und Anlagen den neuzeitlichen Anfor- beruugen entsprechen, so daß auch der jedem Bebauungsplan ninennohnende Bangedanke in erschöpfender Weise zur Geltung gelangt. »»**$» el>« ® w 29. M"- sichei'd- I Ä iciit »2t habe. Lottlc'A J > ””‘31. “"jA in*», Ätir: Gießener Volksbad Aktten-Äesellschaft in Giefeen. Aktiv* Bilanz am 31. Dezember 1908 pa»«iva An BetriebS-Konto Vorräte..... 1569.50 An Kassa-Konto Bestand..... 13332 An Immobilien Konto Grundstücke,Gebäude innere u. maschinelle Einrichtung .... 185 320.10 An Mobiliar Konto Inventar..... 676536 An Gewinn« u.Scrlufb Konto 3qü)o per 1. Mannar 1908 .. . 13913.05 Berlust in 1906 .. . 3681.01 175M36 2IO38ÄZ4 Per Aktien - Kapital- Konto 100 Aktien LU. A k 1000 M.-l(FlOOOM. 2») Aktien LiL B h 200 Mk.--52000 M. 152000.- Vcr Hnootheken-Konto Hypothek ..... 47500.— Per TarlehnS-Konto Darlehen..... 10000.— Per Konto Korrent- Äonto .Ärcbitor', Mitteld. Kreditbank, Filiale Gietzen...... 838.70 Per Reierveido. Konto Reserve in 1Ä8 . . 24L1 2103*124 Gewinn- u. Berlust-Äonto am 31. Dezbr. 1908 Moll Huben Verluste An Betriebs Konto Betrieb.'kosten. . . 35978.13 An Handlgs -Unkosten- Konto Handlunas Unkosten 1194X14 An JrnmovilieN'Konto Aoschretbimgen . . 3545.19 An Mobilien-Konto Abschreibungen . . 640.60 An Zinsen-Konto Htzvothek-Zinsen . . 1680 — Gewinne Per Betriebs Konto (Einnahme in 1908 . 39117.41 Per Zinsen-Konto Zinlen auo Guthaben 2347)4 Per Bilanz-Konto Berlust in 1908 . . 3681.01 13 032.96 42 MM Dieben, den 31. Dezember 1908. Der Vorstand u. Aussichtörat: H. E i ch e n a u e r. Fr. H a b e «i ch 1. D*/., Rhythmische Gymnastik (Jacques'Dalcrozc) für Kinder und Erwachsene, zur Entwicklung des Sinnes für musikal. Metrik, mustkal. Rhythmus, für die plastische Harmonie der Bewegungen u. die Ausbildung des musikal. Gehörs. —— Der neue Kursus beginnt am 20. April. — Anmeldungen dazu erbittet Mittwochs und Sonntags zwischen 11 und 1 Uhr 1912 Elisabeth Decker, Nord-Anlage 31. Donnerstag, 1. April, abends 8l/4 Uhr int Saale bc£> Hotels „Grotzherzog von Hessen- Oeffentiicher Vortrag über: Die Reform der höheren Mädchenschule von Frau L. Bttckfath, Mainz. d?6a, Eintritt 30 Psg. Eintritt 80 Psg. Ortsgruppe des Allgcm. Deutschen FraucnvcrciuS und Ortsnrnvve des Vereins für Frauenstimmrecht. Die Christliche Buciihandlui)!) Giessen Kreuzplatz 6 empfiehlt ihr grones Laaer in (01907 Oster- u. Konfirmationsgeschenken: Gesangbücher, spannende Erzählungen, Spruchkarten, (Gedichtsammlungen, Prachtwerke von ben einsari'sten bis zu den seinslen Woldschnitt Ausgaben. 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Die gegen Herrn Gainvtn Wilhelm Bierauzu Äieteck öffentlich auSgesprocheneKcletdtg ung und Berleumdimg nehme ich als unioabr unter dem Ausdrucks tiefen Beoauerns zurück. 111*15 Louie» Stern zn Wieieck. tint erhaltear ÜMItimer •2,40 x 200 m) eventuell mit R4 Mt». billigst abzugeben. Nähere« unter 1909 durch die Geschäftsstelle de» öiefeener Anzeiger«. Verein Conteotia Samstag den 3. Avril abends 9 Uhr taral-taalug im Restaurant Kobel. Tages Ordnung: Berichternattung: Borftandsmahl; Berlchiedeneo. Um zahlreiche« Erscheinen 0 gebeten.Ter Vorfian». ♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦ News Stadttheater Giessen. Direktion: Herwann Steinfoottir. Dienstag den 30. Mär, l«V Anfang H Uhr. 21. and letite DleniUf- Abonnement! • Torstelleef- G-aatepiel von Herrn Carl Gühne voe RoH«- Jbiea-Eneemblo „Hamlet" Prine ren Dänemark. Trauerspiel in 5 Aufzüge« ,William Shakespeare. Anfang 8 Uhr. Ende gegen U Uhr. Mittwoch den 31. 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