kenommkn Ja »ton iHcio, uberner Le; «7 henplatz ti, e interess Reau , -Amerika-Linie i - ] fittemachtssow i ; pitzbergen. 1.3-10 Mr ati J en, irtanti. h( iwj Qn die [f -l5nntti tfe. vcgtz ytraktli limt |ß4 1 Baue U *ä?1s| igliebet M ®fi.~ ; . 8^- . HbTK- „ .'yttehn-C" Bitttii 16 Nw '“/«Mit asSJ Giessen. Heraaao SW liang 7 lLhr. j j ■Abonnem.-Vorn® | eteMensciü iiel in 3 Akten e iktnrL^ hr. »“f : -t Ä ] Z Ltz» t Xovität- teW 1 in 5 W®’ 1 bilblleyi* I «SS sK er-Vorsteü®! rfössM, „8 Adern ienmangf in 3 «5&$ HeinrEß, /,w den oii. W Mittal Jjjijj Pff ;>s tooetbtiir. m" ] bend iji im ht# I itiWte I otiicke erb. srkrar Weiduachlöici! Mini* laue. siugslukdesäll Lj Ter ÄoM I Nr. 300 Zweites Blatt 150. Jahrgang Mittwoch 22. Dezember 1000 Eichener Anzeiger •rlcbetm tägvch mtt Ausnahme bei Sonntogt. General-Anzeiger für Oderhesftn Rjfoftonibrucf on> Verlag bei 8t0 bHctjai Unroerlitäti»Buch» und GtemörudereL 91 Lang«, Dieben. Redaktion. ErvcdlNon unb T ruderet-. Scbut» strave 7. Eroedinon unb Verlag fc®*) bL fRebaf hon: 112, XeL-’ilbu'21naetger®ieBen« Die „Vietzener Zami'.iendlStter- werden dem ,91n8Ctgere viermal wachen ilich beigelegt, bafl „KreUblati für bea Kreli Eietzen" troetmal wöchentlich. Die „Landwlrtichasrii-Hea Seit» fragen4* «Schemen monatlich zweimal. Die haustzaltL'oeratung im Ijefi. Zinanzausschuh. R.B. Darmstadt, 21. Dez. In Gegenwart der Regierung, die durch die Herren Staats- minister Dr. Ewald, Finanzminister Dr. G n a u t h und Minister des Innern Dr. Braun, sowie die Geheimeräte Becker, Best und Ministerialrat Süffert vertreten war, wurde heute im Finanzausschuß der Brodten Kammer zunächst über die Frage der weiteren Behandlung der Gemeinde steuervorlage ge- fpuxf)CTL Der Vorsitzende des Finanzausschusses, Abg. Reinhart, teilte den Regierungsvertrelern mit, daß der Ausschutz angesichts der aufsallenden Ergebnisse der Probeveranlagung für Gießen verlangen müsse, eine Probeveranlogung von Worms oder Offenbach zu erhalten, um insbesondere die Wirkungen der Gewerbesteuer prüfen zu können. Gcheimerat Dr. Becker wies daraus hin, daß dem Ausschuß noch eine Veranlagung von etwa hundert der gewerblichen Betriebe vorgclegt werden würde, welche voraussichtlich rinc weitere Veranlagung entbehrlich machen werde. Es ergebe sich schon aus der Vorlage, daß die kleineren und mittleren Gewerbebetriebe entlastet werden würden; wie sich das Gcoßgewerbe stelle, werde sich aus der neuen Veranlagung beurteilen lassen. Mit Rücksicht aus diese Mitteilung äußerte Abg. Dr. Osann, daß man wohl von der Veranlagung einer weiteren Stadt werde absclien können. Der Ausschuß habe das Bestreben, dos Gesetz über die Gemcindeumlagen möglichst bald zur Verabschiedung zu bringen; selbstverständlich müsse man die Wirkungen des Gesetzes übersehen können. Die Probeveranlagung einzelner Orte habe aber eine große Gefahr darin ergeben, daß die Stcuerverhältnisse der verschiedenen Pflichtigen bis ins Gin» zelste der Oefsentlichkeit preisgegeben würden und auch zum Teil schon meidgegeben worden seien. Dies könne insbesondere für Geioerbetreibende von größerem Schaden sein. Abg. Ulrich memiy er würde nichts dagegen haben, wenn die Steuervechält- nisse überhaupt öffentlich und jedermann zugänglich gemacht würden. Dem widersprach jedoch auf Grund der heutigen Gesetzgebung Abg. Molt Han, der die Gchcimhallung der Steuerverhältnisse verlangte. Ueber den neuen Staatsvoranschlag für 1910 sprach zuerst im allgemdnen Abg. Molthan. Er erachtet die Erhöhung der Einkommensteuer um 30 Proz. für sehr bedenklich, namentlich im Hinblick auf die gleichfalls bevorstehende Erhöhung der Kommunalsteuer in einzelnen Gemeinden. Es müsse ein Weg gefunden werden, wie man mit einer mäßigen Steuererhöhung auskommen könne. Abg. Dr. Osann wies auf die noch lange nicht aufgehobene wirtschaftliche Krise hin, die Handel und Industrie, Gewerbe unb Arbeiterschaft auf das schwerste belaste. Die neue Steuererhöhung werde gerade auf diesen Kreisen der Bevölkerung unb weiter auf dem auch sckum notleidenden Beamtentum wieder lasten. Der jetzige Zeitpunkt der Steuererhöhung i ei ein ungeeigneter. DaS Reich belaste in der Finonz- reform Mittelstand und Arbeiterstand, und jetzt komme nun auch Hessen dazu mü 30 Proz. Steuererhöhung unb mit der Auslicht, in der allernächsten Zeit zu weiteren Steuererhöhungen HX schreiten, da die Beamtenbesoldungen doch in kürzester Frist geregelt werden müßten. Die Bundesstaaten Bayern, Preußen unb Baden hätten auch eine isteuererhöhung vorgenommen, aber zugleich auch die Beamtengehälter geordnet. Das Reich wolle seine Schulden erst vom 1. April 1911 ab tilgen, warum solle das in Hessen gerade jetzt in der schwersten Zeit geschehen? Es sei kein Zwang vorhanden, gerade jetzt eine solche Schuldentilgung vorzunehmen. Der hessische Kredit habe nicht gelitten unb sei auch nicht durch den Voranschlag schlechter getoorben, da ja unsere Schulden hauptsächlich Eisenbahn-, also werbende Schulden seien. Man müsse verlangen, daß die Regierung angebe, welche Ausgaben die Beamtenbesoldungsänderung erheischen würde. Auch der Abg. Reinhart häll es für bedenllich, gerade jetzt eine solche Schuldentilgung vorzunehmen; wenn man jetzt die Zinsen bezahle, so sei das wenigstens zurzeit genügend. Finanzminister Gnauth hält dagegen die Schulden- tügung in der von ihm vorgcschlagenen Höhe für unbedingt notwendig. Es werde nur dne Schuldentilgung in dem Maße, wie es die Eisenbahnüberschüsse erlauben; der Rest solle den letzten Fonds des AusgldchsfondS entnommen, werden. Die Gleichstellung der hessischen Beamten mit denen des Rdches und Preußens würde alljährlich über zwei Millionen Mark erfordern unb eine solche Anforderung sei doch zurzeit bedenllich; die Schuldentllgung fri aber jetzt nicht zu vermeiden. Ter Minister legte dies in längeren Ausführungen dar, worauf Abg. Dr. Osann kurz erwiderte. Die Fortsetzung der Aussprache über den Etat soll am Dienstag dem 11. Januar erfolgen. • Die Abgeordneten Böhr und Köhler haben zu Kapitel 75, Titel 1 des Hauptvoransästags für 1910, betreffend: bie Förderung des Weinbaues folgenden Antrag in der Zwellen Kammer eingebracht: Zufolge einstimmigen Beschlusses des Landwirtschastskammer- Ausschusses für Rheinhessen wurde dem Vorstand der Landwirt- fcbafte-lammer ein Betrag von 9000 Mark für Förderung des Weinbaues (dnschl. Schädlingsbekämpfung) angefordert. Die Landroirtschaftskammer war, infolge weitgehender Abstriche an ihrem Budget, nicht in der Lage, diesem Ansinnen zu genügen. Da es aber fest steht, daß der Rheinhessische Weinbau in einer schweren Notlage sich befinbet, ist es unerläßlich, diesem Notstände unter allen Umständen entgegenzuwirken. Die schlechte Finanzlage des Staates kann eine Weigerung der Regierung zur materiellen Mithilfe hierbei nicht entschuldigen. Es muß geholfen werden. Darum beantragen wir: Tie Zwelle Kammer wolle beschließen, dem Hauptvoranschlag für 1910 unter Kapitel 75, Tll. 1: Weinbau, weiter hinzuzu- fügen: IV. Notslandskredite, als übertragbar unter den Ziffern I. H. III., 9000 Mark. Warum muh die deutsche Kulturarbeit In China verstärkt werden? Von Tr. Paul Rohrbach, Berlin. China ist im Laufe der letzten Jahre in ein Zell alter so grundlegender unb entfcheibenber Reformen eingetreten, wie jenes uralte Reich sie noch nie erlebt hat. Der Beginn bieses Reformzeitalters datiert vom Ausgange des russisch-japanischen Krieges 1904/05. Der Sieg Japans über Rußland hat die chinesische Regierung und das chinesische Volk davon überzeugt, daß es nun auch für China nicht mehr möglich ist, sich der Modernisierung zu verschließen. Im Geheimen waren schon früher Keime der Reformbewegung vorhanbett; jetzt aber sind biete itdnie mächtig in die Höhe geschossen. Was jetzt in China vor sich geht, ist dne Reform des Staates an Haupt unb Gliedern, insbesondere dne Verfassungsreform unb eine Bildungsreform, eine Reform der Verwaltung unb bes Unterrichtswesens. Bisher war in China bie Staatsschule unbekannt; iebem blieb es selbst überlassen, wie er sich bie Kenntnisse arteignen wollte, die zum Bestehen der öffentlichen Prüfungen notwendig waren. Gegenstand jener Prüfungen, die den Zutritt zur Beamtenlaufbahn öffneten, waren ausschließlich bie alten chinesilä-en Klassiker. Jetzt, sell dem russisch-japanischen Kriege, wird im ganzen Reiche ein öffentliches Schulwesen nach europäischem Muster dngeführt. Wenn früher vollkommene Feindschaft gegen alle fremde Bildung und Kultur herrschte, ist jetzt ein starker Umschwung eingetreten. Zwar liebt der Chinese auch heute troch den Fremden durchaus nicht, im Gegenteil, er fürchtet die vermeintlichen Anschläge der Fremden auf die politische Unabhängigkell und auf bie wirtschaftliche Selbständigkeit Chinas, aber gerade darum ist er jetzt mit Eifer dabei, bie europäischen Wissenschaften und alle Elemente der westlichen Kultur sich anzudgnen. Sie sollen für China nach bau Muster Japans dazu bienen, die nach der Meinung der Chinesen bedrohte Selbständigkell ihres Vaterlandes gegenüber den Fremden zu behaupten. Gartz Unrecht haben bie Chinesen mit ihren Besorgnissen in der Tat nicht. Nametlllich die Eng- lättber, die Franzosen unb die Japaner sind bis vor kurzem in ihrer Politik gegenüber China bestrebt gewesen, große G)e» biete des Reichs für ihre besonderen Interessen zu reservieren ober direkt unter ihr Protektorat zu bringen. Mögen aber auch bie Chinesen bie große allgemeine Kulturreformation, an ber sie arbeiten, nicht so sehr aus Liebe und Zuneigung zu uns Europäern ins Werk setzen, a!5 vielmehr um ihre Selbständig- kell uns gegenüber zu behaupten — für die Tatsache der Ausschließung Chinas gegenüber ber westlichen Kultur gilt das gleich, unb die Folgen ber Reform werden auf jeden Fall für China wie für Europa unermeßliche fein. Fast ein Drittel bar gesamten Menschheit lebt innerhalb ber Grenzen des chinesischen Reichs. Dazu kommt, baß China an den wichtigsten Naturschätzen, Kohle unb Eisen einen geradezu unermeßlichen unb noch kaum angerührten Reichtum besitzt. Dazu kommt weiter, daß es kein zweites Volk auf der Welt gibt, das so fleißig unb arbeitsgewohnt ist unb bei bem bie menschliche Arbeitskraft so billig ist wie bie Chinesen. Wenn wir uns dot ft eilen, daß bieses Land und dieses Volk in den Besitz all unseres curopäisciten Wissens kommen, daß sie unserer Technik sich bemeistern, Eisen-, bahnen, Bergwerke, Fabriken nntf) europäischem Muster anlegen, eine Großindustrie bd sich schaffen, ihr Heerwesen und ihre Flotte so, roie es Japan getan hat, nach europäischem Muster reformieren, so liegt es auf der Hand, welche Umwälzungen der allgemdnen Weltverhältnisse in Zukunft von der jetzt eben beginnenden großen chinesischen Staatsreform ausgehen werden. Für die westlichen Kulturvölker, zu denen ja auch die Amerikaner und in gewissem Sinne jetzt selbst die Japaner gehören, kommt nun alles darauf an, wem es gelingen wird, bie geistige Führung Chinas bd dem Reformwerk an sich zu bringen, denn für den Anfang ist es den Chinesen bd all ihrem Reformeifer unb bd all ihrer Vorsicht gegenüber ben Bestrebungen ber Fremden doch unmöglich, aus dgener Kraft alles zu Iriften. Abgesehen von den Japanern, die schon lange das Ziel verfolgen, China von sich polllisch und kulturell abhängig zu machen, haben sich nun die beiden angelsächsischen Nationen, die Engländer unb die Amerikaner, mit der bd ihnen gewohnten raschen Energie dazu entschlossen, die neue Lage in China dadurch auszunutzen, daß sie der angelsächsischen Kultur einen entscheidenden Einfluß auf die Modernisierung des chinesischen Wesens verschaffen wollen. Die offizielle Polllik, roie das Verständnis der privaten Kreise haben in England wie in Amerika gleichermaßen die Unvergleich-- licha Wichtigkeit dieser Aufgabe ersaßt. Engländer und Amerikaner entfalten feit einigen Jahren eine geradezu brennende nationale wirtschaftspolitische unb kommerzielle Propaganda im Sinne des englisch-amerikanischen Kultureinflusses in China. Tazu aber tritt bei ben Angelsachsen noch als ein ganz besonders 1 wirksames Mittel der Einfluß der Viission. Die englisch-amerikanischen Missionsgesellschaften sind gegenwärtig bd weitem bie wichtigsten Träger ber vereinigten englisch-amerikanischen Kulturpropaganda in China. Gewaltige Mittel fließen ihnen von allen Sellen zu. Der bekannte Petroleumlönig Rockeseller z. B. und andere Magnaten des amerikanischen Wirtschaftslebens machen Mlllionenstiftungen zu Händen der Mission, um damit großartig organisierte, von angelsächsischem Geiste erfüllte Schulsysteme für die Chinesen zu errichten. Gerade in unserem Interessengebiete, im Hinterlande von Kioutschou und Tsingtau, entsteht jetzt die englisch-amerikanisch-chinesische Rockefeller-Universität mit einem Stiftungskapital von 6 Millionen Mark. Diese Anstalten sollen jedem jungen Chinesen offenftefien, ber sich ihrer zu bedienen wünscht, um die westlichen Wissenschaften zu erlernen, ohne Nötigung sich auch der missionarischen Beinflussung zu unterwerfen. Englisch-chinesische Hochschulen, Medizinschulen, Handelsschulen, Mllrelichulen entstehen in den wichtigsten Provinzen Chinas. Zu den reichlichen Mitteln, die von privater Selle den Missivns- gesellschaften zufließen, treten Aufwendungen staatlicher Art. So bat z. B. die amerikanische Regierung ben Chinesen die Kricgs- entfdjäbigung aus dem Boxeraufstanbe zurückgezahlt gegen bie Verpflichtung, zehn Jahre lang, jährlich achtzig chinesische Studenten zur Ausbildung auf amerikanische Universitäten zu schicken. Was kann also anders ertoartd werben, als daß die von jener Selle von ben Engländern und Amerikanern geldftete Arbeit bald bedeutende Erfolge aufzuweisen haben wird — Erfolge, Aiedderger Seschichttbiatter. Dem im Januar 1U09 erfd)ienenen Heft I der „Friedberger Geschichtsblätter" folgt jetzt das reim ausgestattete Heft n, das 26 Arbeiten, 17 Tafeln, 1 Abbildung und 2 Pläne enthält. Es würde zu weit führen, auf den sehr umfangreichen schönen Inhalt des Buches näher einzugeben und müssen uns deshalb mit einer kurzen Auszählung der 'Abhandlungen begnügen: L Römische specula über einer germanischen Anlage auf dem Johannisberg bei Bad Nauheim. (Mit 17 Tafeln.) 2. Römische Münzfunde in den Schwcllheimer Sauerbrunnen bei Bad Nauheim. 3. Tie rllterlichen Familien von Garben. Mit 1 Abbild.) 4. Tas mittelalterliche Friedberg. Ein Beitrag zur Ortsbeschreibung, nebst einem ausführlichen ßlane. o. Flur- und Gewann-Namen der alten Gemar- rung Friedberg. Ein Beitrag zur Ortsbeschreibung, nebst rin em ausführlichen Plane. 6. Verzeichnis der Friedberger Archivalien im Germanischen Nationalmuseum zu jcwcxv- bera. 7. Die ältesten Urlunden des Friedberger Stadtarchivs 8. König Siegmund in Friedberg. 1414 Dezember 7.-9. Ein öilb aus Friedbergs vergangenen Tagen. 9. Das Binder aagelsche Schwert im Frieoderger Museum. Eine Erinnerung -m Luther und den Reichsherold Kaspar eturm 10. El, Generationen einer Friedberger Familie. (Reug.) 11. Der niederhejsische Oberst St. Arwrs vor Friedberg. Lin Beitrag zum sogenannten „Hessenlrieg". 12. Aus einem Friedberger Gefängnis-Journal. 13. Aus dem Tagebuche des Friedberger Rektors L. E. Langsdorfs (, 1703, ^ebr 21.). 14. Lriegselend in der Wetterau. 174o—Icckr. (Nach gletchzci- tigen Aufzeichnungen.) 15- Zur Geschichte der Kirchenmusik in Friedberg (Welleran). 16. Tas ^ortelweller Rugegertcht in den Jahren 1771-1826. 17. Der ^ck)watheuner Sauer- aninnen und das Friedberger Judenbad tn der Dichtung. 18. Das Zunftwesen in Ober-RoSbach. 19. Ern yriebberger Hunftbrief Dopt Jahre 1811. '^0. Erinnerungen eines alten griedbergers. 1870/71. 21. Tas Friedberger lyronleiu)nainö> Spiel und das Schicksal der Spielgewllnder. —- Etn Hexen- orozeß aus der guten alten Zell. 23. Neuere ^üeratur ^ul ä-eschichte von Friedberg. Diese Inhaltsangabe mögt tut !>as verdienstvolle Werk sprechen. Herausgegeben toerpen Sie „Friedberger Geschichtsblätter" im Auftrage des vor- ngen Geschick) tsvereins durch Oberlehrer F. - rener. Ten Lillgliedern des Friedberger Geschia)tsveretns gehen samt- Üche Veröffenllichungen Eo|tenfrei zu. Look; Nordpoisahrt vor dem prüsungLaurschug. Der Ausschuß zur Untersuchung der Dokumente Dr. Cooks stellte folgendes fest: In den uns zur Untersuchung übergebenen Papieren ist kein Belveis vorhanden, daß Dr. Cook den Nordpol erreichte. Kopenhagen, 21. Dez. Ter Bericht über die Beweisstücke Dr. Cooks wurde, entgegen ber ursprünglichen Absicht, schon heute veröffentlicht. Er teill zunächst mit, daß der Ausschuß sich durch die Zuwahl des Gron- landforschers K-n u d R a ß m u s s e n ergänzt hat. Dem Ausschuß finb folgende Papiere zur Untersuchung übergeben worden. Erstens ein von Dr. Cooks Sekretär Lonsdale mit der Maschine geichriebener Bericht von 61 Foliosellen über die Nordpolreise, zweitens eine 16 Foliosellen umfassende und ebeniads von Lonsdale her rührende Maschinenschrift, die Notizbücher Dr. Cools, die angeblich vom 18. März bis 13. Juni 1908 auf der Steife von Sv artevaa g zum Pol und zuruck bis an einer Stelle auf dem Pcuareise westlich von Reibergsland nieder* geschrieben wurden. Tie Pariere enthielten kein Begleit- -chreiben Dr. coots, Lonsdale teilte mit, daß d.e Urschriften der Säotizbücher voriichtshcllber auf emem anderen Wege nach Europa gesandt, und der Universität in wenigen Tagen ausgeliefert werden. Die vorliegende Abschrift gebe den Inhalt der Notizbücher indes vollständig und genau wieder. Tatsäckftich wurden die Urschriften bisher nicht übergeben; auch war es unmöglich, mit Tr. Cooi in Verbindung zu kommen, dessen Adresse selbst Lonsdale unbekannt j'cui soll. Tie Mitglieder des Ausschusses prüften einzeln die eingereichten Papiere und überzeugten sich davon, daß sie für die Entscheidung der Frage, ob Tr. Cool den 'JiorDpol erreicht habe, vollständig wertlos sind. Der Ausschuß lud daraus Lonsdale vor unb richtete mehrere Fragen an ihn. Lonsdale brachte einen Brief Dr. Cwoks mü, auf dem der Aufgabeort und das Datum fehlten und dessen Ilm ja, lag Mar'eitle 14 Dezember 1909 abge- stempell war. Ter Briefumsm.ag enthielt serner^ein aus Newyort vom 27. Sepümber ; „Ü9 gegebenes Schreiben an den früheren Univ erfüllt sprofejfor Toro, in dem Cook m ui eilt, daß nicyt nur seine Instrumente, sondern auch die meisten feiner astronomi-ichen Beobachtungen in Jtah zurückgeblieven seien und daß es ohne diese unllng und unmöglich („unwise and impossibl^) erscheine, ein endgültiges Urteil zu fällen. Als Ergebnis der Untersuchungen hebt der Ausschuß hervor, daß der erwähnte Reisebericht int wesentlichen mit dem im „Newyork Herald" veröffentlichten Bericht übereinstimme und daß die Abschrift der Notizbücher keineswegs astronomisches Beobachtungsmaterial, sondern nur Ergebnis) e von Beobachtungen enthalte. Ueberhaupt werden alle erläuternoen Erklärungen o ermißt, die es wahrscheinlich machen könnten, daß astronomische Beobachtungen wirklich vorgenommen wurden. Auch die praktische Selle des Unternehmens, namentlich die Schlittenreise, ist durch Einzelhellen so unzureichend beleuchtet, daß sie nicht nachgeprüft werden kann. Daher mdnt ber Ausschuß, daß aus dem ein- gereichten Material kein Beweis hergeleitet werden kann, daß Dr. Cook den Nordpol erreicht habe. Tas Universllätskonsistorinm ist daraufhin zu dem Spruche gekommen, daß die der Unioersllllt eingereichten Beweisstücke keine Beobachtungen oder Erklärungen enthalten, diebeweisen,daß Dr. Cook auf f einer letzten Polarreise den Nordpol erreicht habe. — Ein Jahr mit 13 Monaten. Auf dem in Santiago deChi 1 e tagenden panamerikanischen wissenschaftlichen Kongreß hat der peruanische Astronom Hesse eine kalendarische Aendcrung beantragt, wonach das Jal-r ans 13 Monaten bestehen soll, von denen jeder, den Monh- vhasen entsprechend, vier Wochen umfassen würde. Der Erfinder dieses neuen Kalenders hat in einer Denkschrift die Vorteile des Mondjahres eingehend oargelegt, und mit besonderem Nachdruck betont, daß die Menschheit durch diese Aenderung dem Monde, dessen aetoaltigen Einfluß auf unseren Planeten die Wissenschaft durch immer neue Entdeckungen nachweist, eine wohlverdiente Huldigung barbringen wurde. Der Kongreß hat zwar die Idee des 13 DLonat- Jahres sehr sympathijch begrüßt, jedoch gleichzeitig auch erklärt, daß deren Verwirklichung sich woyl kaum durchführen laifen werde. Tas eine ist aber jedenfalls bewiesen worden, daß sich die Astronomie durch den 13. nicht bangt machen läßt. bte den 'Absichten Otter entsprechen roerbcn, btt all oteic 2 Pier bringen? Temgegenüber erscheint es als P-'.icht aller derer unter un4, denen am Herzen liegt, saft auch btt deutschen Inlcr. i'en. -,*e deutsche ShHiur, das Ideal deutscher BUdung zusammen mit htfnen wirtschaftSpolttiichen Bedürmüicn inner bald der chinr- 'scheu Belt zur Geltung kommen, ähnlich sich auszuraiien wie die Angelsachse»- ES in unsere Ptzicht, haft auch wir uns oller vorhandenen Mittel bedienen, um auch das beut'07c iZullur- iterefi'e in seiner aufgeklärten, zugleich nationalen freiheitlich -vangellschen und humanen Gestalt innerhalb der neu gebenden chinesischen Belt zur Geltung iu bangen. Tazu bedarf eS cher nicht geringer Mittel, und dazu bedar' cs r.ner ucuancnbcn Organisation. Eine der Grundlagen für diele zu schaffende Ct- qaniiolim*. ist aber bereits in der Arbert des Allgemeinen tDong.- protestantischen Missümvereins in China, der dort tm AuSlandc nach dem Orte, u» er vor 25 Jahren gegründet wurde, gc- wAhulich kurz die „Weimarer Mii'ion" genannt wird, gegeben. ■Seine Arbeit ift eines viel unrapenberen Ausbaues »obig, als bei bat beschränkten bisher vorhandenen Mitteln bis heute hat gdeiftet werden können: ja, sie fordert unbedingt einen solchen Ausbau. Ter Allgemeine evangelisch-oroteftantische MiisumS- n er ein bekennt sich zu dem Dcrnziv, da» die nichtchristllchrn Völker, namentlich die alten ftukurnatümen deS OftenS, nicht . so sehr auf dem Wege einer rein kirchlichen pietistisch-ortbodoreri Propaganda für Christentum und christliche LulLur gewonnen .meiden können, fonbem viel eher durch Lchanung von chriü- l-chem Geiste getragener deutscher ftukur- und MenschlichkeitSwer ke in ihrer Mitte. Nun bandest eS sich also darum, dem Weimarer MiüionS- herein neue größere Wittel für die Erweiterung seine- Arbeitsfeldes zuzuführen. Lor allem muß die 2 ch u l tä t ig ke i t deS Verein- erweitert und die ärztliche Arbeit nach einer neuen Richtung ausgedehnt werden. Außerdem muß dafür gesorgt werden, daß die nach westlicher Bildung und nach ÜenntniS der westlichen Kultur strebenden <5binnen gute, kurz und faßlich gehaltene Leitiädcn und Handbücher für tie wichtigsten Gebiete her abcnDlüiiDiidvn Wissenschaften in die |öanb bekommen: In beutfeber Tarstellung unter Hervorhebung ‘ rer besonderen Rolle, die der deutsche (Weift überall spielt, und bi- ihm zu allen Zeiten gebührt hat. Ter MissionSvcrei'l har sich daher entschlossen, seine bisherige Tätigkeit in der Richtung zu erweitern, daß er ärztlichen Unterricht für Chinesen cinuhren und daS chinesische Mädchenschulwesen besonders pflegen will. Ter Verein unterhält bereits in Tsingtau, der Hauptstadt de? deutschen Schutzgebiets von tliaiitidiou, das Faberkrankenhaus iüt chinesische Patienten. Tiefes Institut soll 00m nächsten ähre ab zu einer AuSbildungSaustalt für chinesische Heilgehilfen rrtpeilert werden. Bei der furchtbaren Vernachlässigung und Unwissenheit die in China auf dem Gebiete des Gesundheitswesen-.' Lrztlichen Hilfeleistung noch herrscht, kommt c<- ruro erste nicht so sehr darauf an, wissenschaftlich voll ausgebildete Aerztc unter das Volk zu bringen, deren Studium mehrere Jahre dauert und große Mittel erfordern würde, sondern es must zunächst der schlimmsten Not abgeholfen werden. Tazu genügt es, Grundlagen der Gesundheitslehre, z. B. in der Bekämpfung der verwüstenden Augenkranlbeiten, in der Mundbehandlung, und trenn die Helfer vorläufig, außer in den wichtigsten allgemeinen vor allen Dingen in dem Verständnis für die Bedeutung gei'und- l.iitticher Reinlichkeit ausgebildet werden Auf diese Weise kann für die Leute ein unetiblidier Segen geschaffen werden, und zugleich gibt es, wie das Beispiel verschiedener ähnlicher Unternehmungen zeigt, gar kein besseres Mittel um die Snmpathic und das fr au1 it eines fremden Volkes zu erwerben und in dauernde freund- •dxifthdtc Beziehungen mit ihm zu treten, als diese Art ärztlicher Hilfeleistung Ter zweite Plan, der verfolgt wird ift die Schonung eines deutsch chinesischen Mädchenschulwesens. Gerade aus chinesischen Streifen in Tsingtau und seinem Hinterlandc ift di,' Anregung an die Vertreter des Weimarer Missionsvereins in China gekommen, zu der blühenden Knabenschule des Vereins auch noch eine ober womöglich mehrere Mäbchenschulen hinzuzufügen. Tie nette Zeit in China hat auch ein Erwachen her chinesischen trauen gebracht — existiert doch) bereits unter den chinesischen grauen selbst eine 'Bereinigung, um die bekannte Unsitte bet FuKoerkrüppclung zu bekämpfen: bet „Bund der natürlichen ftüftc''. Tic chinesischen Mädchen, die in der bereits bestehenden Schule de- Missionsverein und in den weiteren Anstalten, deren Gründung letzt geplant ist, unterrichtet werden, — ite sind die zukünftigen grauen und Mütter des Bolls. Wir wissen alle, da st in brr Regel die *rau eS ist, die den Geist und die Art deS Hauses und die Erziehung der Skinder am entscheidensten beeinfhifct. stann eS da ein besseres Mittel geben um christliche ftuiluc in daS neu erwachende und neu Heranwachsende China zu tragen, als btc Erziehung der zukünftigen Msttrer unter dem Einflüsse deutschen Geistes? Wer mit unS dieser Meinung ist, datz hier tn christlicher wie in beut 11 nationalem Sinne em gutes Derk getan wird, der unterstütze die Arbeit des Weimarer Mis'ionSvere,nS. Gicstcncr Strafkammer. X Gieften, 21. Dez. Eine schlechte Erfahrung hat der Milchhändler D. St. von Griedel bei der Etsenbahn- Mteftmn gemacht, bie er wegen Entichtibigung verklagen nullte. Zm letzten Sommer ist ei nachts mit dem Schnellzug tun ^rant njrt nachbau>c gefahren. Als der Zug in den Bahnhof Butzbach ein- ruhr, wollt»- cutt Jt-ame, btc wie er bet Mernimg war, brr ^ig halte bereits, bie Türe offnen. Er kam ihr zuvor, ärmere bi- iür 'td molldc zuerst aussteigen, um bet Tarne ihr Geoack abnebnen 'n können. In bemielben Augenblick gab e-3 einen :Hud, >0 bast rt hinaus fiel und jid) an einer »and uni) im OVefidit verletzte. Ei meldete den Unfall bei der Eirenvahndirrklion an und »erlangte spater als Entschädigung und Schmerzensgeld 400 Mark. Te Unlcriuchung der EisendahnbcHorde ergab, bast St. bie Türe «wüschet und auszusteigen verrucht hat, ehe der Zug zum Halt.-n gebracht worben war. Ste stellt.- deshalb Antrag auf Bestrarnng wegen Ucbertrctung bet Enendahnbetrieo.wrdnung, nach der da» Ceimen der Türen und das AuSn.igen vor rem Sxittn des Zug 3 verboten ift und das Atmsg-ridst ließ ihm einen Straioe.ehl über 5 Maick oklhnra^e zugehen. Gegen btcien erhob er Wider- iprud) und brachf: b« im ^etöhaignid): vor, per Zug habe, als er 'auSzusteigen verrucht bat. gehalt-u. er iet aber bann twch enra M Meter noigeiabrcn. während er im Aus.sttgcn begrin.-ii war T e Stationslx-anuen ime auch bao Lokornotivpersonal gaeen au. her Zug sei vorschnitSmäs.lg laugiam eingcrabrat '.Huer l€l 'ntcfic auSiWidstosicn, bau burch das sattle Bremsen einen Ruck verden können, der Zug kt zum Steden gcbrnmcn Tc> sckro".-', c* auSiubrte, ... sei Plliü'1 der Fahrgäste, nch vor dem ÄuSsteigen bergeinvnru. ob bei Zug auch tatiLchlich ball. Ter Angt.iugu habe bieic Pflicht rahrlamg verletzt, doch wurde Die Stta c au eine ^Uart b rabgeictzt, ba Der .litceHagtc für ra;u lbnutiid)tijf 11 idvn eine -:. o > am eigenen Körper craftr.-n hat 2er «ng, . wcht bas Uucu an: et bebaut*:et., der Zug hiae gviK.lt.’it und >.i bann wieder vorgeiadrcn, büke sei ihm an jenem -A.. nd . 011 beu stillt). Bahnl.o'«v'iricber betätigt warten .anitiU.: Zeug .1 er- Lärtnt icOod) Dav vtgnuttl. Tctti • :16t war der '.1;; ..... ter Angekratzte sei vavia:s ber_ llarttugung gew-ren. der : i!te. » e et es heute v.'ch tft Tro ' • .er i.r . ,g ;< rfO’.li u:ic kar Irrrum, in dem er luh .in', -jiin ;hn vor • < n.-.u fchüven. Seine Berufung mut t b-?>rld zurirckgewicen :oetd-n Eine Unterschrift erschlichen hat sub der JLüchendci L. M. airZ St^Lrnrwr daß er seine Arbe : nick» verrichten konnte,^ auch geb er dem .stoch einmal eine Cbrrcioe DaS hatte zur ^lge, catz M. -ortgeschickr wurde. Ter ft xb weigerte sich, ihm die Grati'illrtwn. deren Höhe nie lxir-.mmt war. zu zahlen. *.A. ce. .agt. burauf den Loch auf 100 Mark und legte t*m Amts- gttid'.: den Briefbogen mi: der Uturrichrift der- Loch-> vor. nachdem er in franiöiikber -Schriit ein Anerkennmis des .hoet* über 100 Mark Vergütung für bei kn Ausbildung darüber griest hatte. T<' legte den Sachverhalt flat, nwrou' ?-’L wegen Urkund.-- vc 'chong unter Lnklaae gestellt wurde. Er beharrte barau-. bar. ihm der L,ch IOC) Mark schril'Uich anerkannt habe und Nullte durch Zeugen bewei'-m. als do' er dem r tmal da- fragliche Schrütstück rvrgerzigt bet. Et ion.itc ater mckuS nachwenen. bi* gtgm stand >ef?. bat b^ ft^4» die Sache der Vollzei vorgenagen uno um Rat aerrag: hat, dabei aber btc Schuld wie auch vaS _4i> erfennr*.t4 betritt. ImSbem bei Ang^agte iid> feuher immer gu: mu der brutschen Spra^ verstandigrv tonn:', verlangte et tn dem Termin einen ToImetidieT. her ihm auch tr der lich?n cmc-5 LberlebrerS gestellt wurde: der An'pruch am einen SiachrS- tetfumb wurde jedoch zurückgewiesen Aus Grund der AuSiagen ditthd>,r Beziehuna f.cgcn seinen Willen nac*> s 17.'» St. G. B. vergangen I-atcn, und als der Hauslkrcr die .Handlung nitbcrboku wollte, ici c4 *u einer Rauferei gc.ommen, In-i her bei sc verletzt und ihre Mlcibcr zermicn würben Bei bu er Gelegenhett ift bem Hausierer eine Biicstaicbc entialHi, bic man spaccr auch bei W. fand: auch fehlte bem Ham lerer »ein Portemonnaie, in bem sich etwa 30 Mark befanden. W. will bei der Rauferei fein Portemonnaie mit 2,10 Mark verloren uno als Ersatz die Bricta'che des Hausierers mitgenommen haben, von denen Portemonnaie nnll rr aoer nichts n-iiicn. Am anderen Tage ift W. wieder mit dem {vriieur M. W iv. aus Potsdam zu'ammcngetrdsten und hat mit diesem aus Mirdx- treihcn grös-erc (’kli>bcträgc verausgaot, trotzdem vorher beide mittellos waren. '21knn nun auch aut bic Angaoen. des Hausierers der viele unwahre Angabi-n gtmacirt unb bic Lach.' sehr übertrieben hat, wegen sem.s üblen LeumunbcS — er ift aus S 175 idx*n voelestrait — wenig Gewicht pflegt werden tonnte, so ftanb beib fest, bap er an bem iragiiCien Lag MiNLritcns 30 Mark bei sich gehabt hat unt> somit lag ix-r Schlust nahe, bast W. ihm neben dec Brictasche auch bas Port.-momiate oogcnoiumen hot. W. will sich Durch Arbeiten bei einem Umzug und st-, burd» Rasteren unb Verkamen uniittiichet Postkarten Gell» verdient hal>en. Tick Angal.'i scküenen so unwahr genannten neben ^.-ergeben. gegen r-' Sittlicvteit, beijen .r sich turdi ben Verkauf ber .starten fdmlbia .lemat.-t bat, auch wegen Hehlerei Anklage erhobt, wurde, während W. wegen TicbltahlS unb Littlicükcitsverbrccf^nS nadi S 175 angeklagt wurde. In letzterer Beziehung erging Zrei'pviich. dagegen wurde W. wegen Tictftahle in Ruckiall zu 6 .vtouaten l'.'e angnis, abzüglid» 2 Monate Unt. rsuei ungshoit, ofruucUt. ?v bekam li egen Hehlerei und SittlichleitSvergchenS 1 Monate Okfängm», unter Anrechnung c neS Monats UntersuchrmgSbaft. Ter Hausierer, N-r r.ur:, .11 p-'i Verhandlung legte, würd' niN" beeid ’’ t / onnahm, er habe nicht btc errorberlute Vorstellung von bet Bedeutung bet EtdeS. *Tic Schiffbrüche imMvnat November Ter Monat November war äußerst unßüm.ig für die Sck,ijfahrt. 29 Schice von über 50j Tonnen mit einer (vesamlwasser- Verdrängung von 52578 Tnnnen lind in diesem Monat durch Schissbruch oder ^euer vernichtet worden. Im entsprechenden Monat deö VoriahrS gingen zwar mehr edji.fe, nämlich 35, verloren, ihr 0>,amitonueninhalt sedoch betrug nur 43 864 Tonnen, unb im Jahre 190. wurden sogar nur 23 Schi fe mit einem Tonneninhalt von 27133 Tonnen alS nermißt oder verloren angemcloet In diesen Zahlen sind bic keinen Fahrzeuge nictu inbfgri f.n, deren Tonnen» geaalt 500 Tonnen mail errcünt, tro^hem geraoc im lebten November eine ungeheure Anzahl Neinerec Aüitenbampfcr und Fischerboote |dwücrtc. Tic gewaltigen Lllirme, die im November in allen Meeren der nöro.ichen Halbkugel wüteten, haben mehr Ct> er unter ber seefahrenden Bevotk- ning in diesem Monat gefordert, al^ nKibrcnb des Restes des ganzen Jahres. • Tas kluge Flei scher söhnchen. Bote. „Fritz, gewöhne dich Daran, rca,t s 1 h aufiu..ciKii: ein 3unjc. De. »rüj cj>- ■ — Iritz: „Ter das Z^nmatlstuck verloren hat, mutz voch aber noch früher aus gestanden sein!" • Be der Arankenträgerübung. „Mevcr, was wollen Sie setzt machen .-" fragt der Ooerjürbsatzt. — „JlanfttiOK Atmung k" — „Gut." — Unb llcrzr sangt an, kniet sich übet fein Cv'tr unb reibt ihm ia 1 di- IDringt bieies auf unb schreit mit blaurotem riopf: „Mensch, Hot' uff» ich fricg ferne Luit mehr." ^>ücbcrtijcb. — Tcutoburg. Erzöd.ung aus bem Jahr der Pe'teiungS- id)Iad>t im Teutoburger tialo U. n. Ehr ). Von Crim klein- idimibL xarm .ut, >o. C. Sdikavo. Ttr luuü moriflf iya. beitliewr der Schlacht im Teutoburger ’cfalb hat zahlt.iw. Federn ln Bewegung gc.ctzt, bic bas lüt den xteaano i nictes 'oolicaumo bcb^ui ame irrcigiu» schilderten. Unurt b.n oielrii Schti'ien, bie bas Au ben len an jene Zelt b*m Valle uno ram itilicb v.r Zuge ns vor Augen führen w.stlten ift laum eine »0 geejn.; dazu, wie Las Doditgawc Lkr: co ich.o.rt n e. ,vjitn bi.- givse Zeit, in ocr zum ctH.mmal beuiiac ejlift nd) gern inia.n gcg n irembc Eroderer Dcrteioigten. Tas Buch ifstett durch iunc 1 un Ucberirtibung nch »embaLi nbc Doietiänb-.idye v.-mnung, in.- iUcBcr.be, itciiemveuc Durch glücklichen Humor durchwebt.' Darstellung und .eine anschautiche ^aniberunj d.« ront: <9-11 Lae und de» germanischen Tomedens. Aua Der Feister vieler Derartiger C.- ite. d»e cni.Q moderne '„..nuhen n aileriUiiiu-.^i.m v en- mb '.Hitder», ist von bem tkriaiicr oc» oudw» oerrnuoen, wie b nn aart) »eine Arbeit «ich dur.st genaue «j dnchtliche ec U- berungen oortetl" : t von man ixn » in ägiuitbc: un.e: *a.t.b : C-*-1 uh» H n t;i d S < doppett wertetüL oa • nu-ucni.tOj ü.m 9ntJ untrer dxunidxn 601 *ji. m Ärmer jot^ Tret Erzählungen für Jugend und Voll reit Albert Ältin- d> m i M. 3. AuCagc. Leipzig. F. Brandstetter Ein miertf an^i Zu'all will es. das, inst gleichreitia mit dem vorder Buch bic brii:.1 Au »läge eine. Werkes cridn'nni ist. da,- gleichen Ereign. k zum C'.gcr.ftcrD und dev Vater bc»jB.r: r:< von „Tcutoburg" .um Autor ln: Ter bet w-t haben beide fiede v el gemeinsame-. Gemeimam ist ihnen ro: allem ber vatcr. ntnrdx Sinn der ®«rafier und die tr Schilderuna der Ereignisse imer oroftrn Zeit. Ader dennoch die beiden Bucher dneber. Ladrend der Sohr- mehr ber Vor fahren unserer engerer. 5tcmm?4gmei;m in k aem Buche fc- wahrrung tut. hr: ÄXehrdynnbt d-e aewa tiae Gestatt H-7 mann- de» Befreier» in den Mutelnunk: ieine» Sette» «tiu»!» In brr- idbftcnbMfu urüblungen fehl’.ber: er ben B tränngs. tampf. ben Zlrieipalt bM BolfSl'ütsten eit: feinem ediwu : nxitt und ben tiagu'Cben Ausgang de» Helden, seine gcschitti Ar au« jener Zett un» lebensvolle Bild« rot Augen ja fittau c'i'cll ungern ein Tanrben ist auw anzuerkeitnen. ben er r.<*» bloß dir guten Ser'en der gerv'-v chm EigenaN ich-^eS. ior- dern auch ihre Fehler i'chonungSkvS darlegt Auch die'es Bus verdiestt eS, al- rvertoolle Gabe ben deutschen DerdnachLstilch zu zieren. — 3- Friz. Tr. Barnardo, Ter Säte» ber Jlt«. mandSkir. der (hr Bild »eine» Ledens int? xterl Le» A.«rk ift eine Bwora die d:S m i.-tner Art einzig dastehenke» Londoner Ü-Mdef rundes Tr Barnardo. Tas Rettungswerk dtce» Mannes, der im Louk ron 40 Jahren n T: Barnardo veroi'entlidxen Ber'Mte. em obieftu«-. packendes Büd des Serben». Bockten- unb Vollendens cteier selten« Verso». lichkeir und seiner Anstalten ftiau fileiuslnnidt tn Utd'el^bor’. — Fri. Hau.♦- Heitfct) mit Herrn find Büppel, beide m ?lt»'elb. — »kl. flraw Faciy in Friedberg nut Herrn 4luguli Schade in E»Siebe, . — Jranlcin Marie NiSpel in Tanustadl nut Vcmi Vemrid) RMf in Sprendlingen. Gestorbene: Frau Hedwig Kost, geb. filu»aelhoster, W8B Margarete Lchinibt, ged. Meihke'iel. beide in Bubuigen. - Zi«u Tr. 2ehr Sitwe, geb. Ttebe», in 'Jhbbn. — »'tau Icticben Gir|tt ui N iedn -M ocksta d t. — >?er r Gott'ried Nagel in Lot dach. - Torotliec Suneuverger, ged. Bauer, m ^l!s'.std. — »ira» Ihn» nirfch in Merlau. — Frau Frau trhinbeiba Erd Witwe, ged. tüee- heller, in Leh»,heim. — Herr weorg vaiia» in ,'mrbberg. — onr Innicl Ukil in Bunda-b — ,'iraii A'itouette t^eil, geb. ßprunte, in CcfftoDi. — Herr Anton 'Hud ui tiieicnlleinaiL — Herr Xtn Qalmber.i in Tannuabi. - Herr Tr. Julius Jäger in Mainz. - Frau Mathilde Neumann Witwe in Wetzlar — Herr Brtnl»id v. TteirtioivtB «von 1875-L'anbrat deS fitestes Keniat 1 n Uennar. — Herr •'•cavg Neuhaus in ElmngShaisten. — Herr Jakov Boch I. in EtnnW — Herr Friedrich Jakob Tegc in Marburg — Frau ühtistrn« Reibt, ged. Wenter, Herr Ludwig Meuchc, beide m Wlarburg. Meteorologische veodochtungen der Station Aiehen Höchste Temperatur am 20. dis 21. Tezember -- + °4 C. X3 — bj) u Slltoerschlag: — 0,2 mm Schnee Tez. 1909 1 pOlfllQM .0 |HU lempciahir \ der Luft j." « v = 2= äi LZ e5 £ z CD 4ff Windstärke Jä Wetter j 21. 2” 744,5 + 0,1 Hn s 2 0 Tcmnenltf'tr 21. y* -49 ! 1 9" s 0 AiarciHiiueni 22. 7* <41,0 — 1,5 8,5 M# ■ >tegeu,itzlONN4 Telefonische KurEbcrichie de» Körne, 22. Deieiober. l.ü t r W4Ü0 64.45 61^0 11TJ» KUrwr, 21. Dewrnbar. . tv".00 :. ert . ISOJt 161^0 13V-|." d8 4. IM* Elekrrii. Izhmeycr . Kicktrir- 5*-hnrlcrt . Enehirriier Derr werk . 137.00 . '248jfO läuo» l.AJß 161 > mn 1HA U Oberbr*s*n <'ceterr. GoHrent* -- , OcMerr. Mlherrcote I nrrar. Goldrente .,. Italien. Rente . V0 9> Hb.ß'-» *JD.dÜ 04.00 P54X) 9*zO Darm et.Id ter Bank . . Deutsche Bank . • . Dortmunder-Union C. <*. Dresdner Bank . ,e. Ten lens (eit. Rocbnm Goss . Bnderu» E. W.—... Tendern fe«t Berliner Gksjwner Anzeigers und Printe-Benn-Elwobaba ’. IIAUUI 3' 3* 3**., PortngiMen Serie T . 3°, Portn^ie'eo , HI . 41 japnn. Maataanl .Ihr 4“ . 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Erhalt, 2 Paar Damen- Handschuhe, 1 Zederboa, 1 Portemonnaie mit 40 Pfennig Inhalt, 1 goldener Zwicker, 1 weiße Unterhose und 1 lederne Pferdedecke. Verloren: 1 silberne Damonuhr, 1 goldener Ring mit Stein, 1 ledernes Portemonnaie mit co, 9 Mk. Inhalt, 150—200 Mk. in Scheinen M 100 mtb 20 Mk., 1 Dameirvortemonnaie mit 5—7 Mk. Inhalt, 1 wollener gestrickter Handschuh, 1 gelbledernes Portemonnaie mit 10,02 9)lt Inhalt, 2 Photographien, 1 Damenuhr aus Stahl, 1 silberne Damenuhr ohne Äettc, 1 goldenes Kettenarmband und 1 goldener Kneifer mit einem Glas. Die Empfangsberechtigten der gefundenen Gegenstände belieben ihre Ansprüche alsbald bei uns geltend zu machen. Die Abholung der gefundenen Gegenstände kann an iedem Wochentag von 11—12 Uhr vormittags und 4—5 Uhr nachmittags bei unterzeichneter Behörde Zimmer Nr. 1 erfolgen. G ieße n, den 18. Dezember 1909. Grobherzogliches Polizeramt Gießen. Reinhart. < Milch-Separatoren neuester, solidester Ausführung eiufotbfter Konstruktion leichtestem, rubigen Gange bcouemfter Reinigung schärfster Entrahmung XW* Probelieferung auf 14 Tage -W» emofieblt zu billigsten Preisen — Prospekte und glänzende Scunnifie über gelieferte Maschinen gratis und franko — C*/u M. Rosenthal Liebigttraste 13 Aermvrecher 318. permanente Ausstellung landwirtschaftlich. Maschinen und Geräte. — Eigene Wertstätte. 'firnst ^haUier (Rudolph'3 Nacht.) Bekanntmachung. Betr. r Feldbereinigung in der Gemarkuna Göbelnrod. In der Zeit vom 22. Dezember 1909 bis einschließlich 8. Januar 1910 liegen werktags auf dem Amtszimmer der Großh. Bürgermeisterei Göbelnrod zur Einsicht der Beteiligten offen: 1. Akten, in denen, soweit die abgetretenen Grundstücke der Gemarkung Göbelnrod verschiedenen Rechtsverhältnissen unterliegen, die Ersatzstücke gemäß Art. 22 ff. Feldbereini- gungsgesetzes gebildet wurden: a) ein Band Altteilungsverzeichnis, b) ein Heft Hypothekenbuchsauszüge des Großh. Ortsgerichts, c) ein Heft Verzeichnis der für die verpfändeten Grundstücke gebildeten Ersatzstücke, d) ein Register über die vom bisherigen Grundbuch abweichenden Einträge, e) ein Verzeichnis der Grundstücke, welche in bezug auf die Kennziffern einem Anstande unterliegen: g | Phonographen - Harmonikas HIRe Violinen, Zithern, Trommeln, Bleeh- und lloleblns - Inwtrnmente nebst allen Bestandteilen, ChriRtbnumstiUider Musikalien • Theaterstücke Geschmackvoll arrangierte «ff* X _ > sind die schönsten Weihnachtsgeschenke. Grösste Auswahl bei: Eberh. Metzger Xachf. W. ..S Anerkannt beetes hängendes Gasglüfallcht Zu beziehe» durch die Installateure nnd Gaswerk» SparKcht - Gesellschaft m.b. H., Remscheid Gasersparnis 4411 ■ n । j 11 ouijeu Deiiujneii fiuae uie|er tizemaLrungen^ 3. der Ausschlag der Drainagetosten nebst zngehöriaeat Beschluß der Boltzugskommisiion vom 3. Dezember 1909. Einwendungen gegen die Lrdnung der Rcchtsverhält' nisse und den DrarnageLostenauSschlag sind bei Mcilmng des Ausschlusses innerhalb der Oifenlegungssrist bei Großh. Bürgermeisterei Göbelnrod schriftlich einzureichen und zu begründen. Friedberg, den 18. Dezember 1909. Ter Großherzogliche Feldbereinigungskommissar: Stirnberger, Areisamtmann. Bekanntmachung. In das Geiwssenschaftsregister wurde bezüglich der Gießener Omnibus-Gesellschaft E. G. m. b. fr. in Gießen eingetrrwen: Die Genosiensckaft ist durch Beschluß der Generalversammlung Vvm 26. 9!vvember 1909 aufgelöst. Liquidatoren sind die seitherigen Vorstandsmitglieder und außerdem der seitherige Betriebsleiter Adolf Braun und Buchhalter Hermann Frebig in Gießen. Gießen, den 1. Dezmrber 1909. B55/« _____________Größter og iches Amtsgericht.______________ Submission auf tiefern-Stammholz. Das in dem hiesigen Gemerndewald, Dtsrrrkt Altederg und Oeleberg, lagernde A.iefern^Siammholz: 19 Stämme von 30 bis 39 cm Durcknn. = 10,50 Fm. 57 Stämme von 25 bis 29 cm Durchm. =■ 23,40 467 Stämme von 12 bis 25 cm Durchm. = 96,77 Fm. soll im Submissionswegc vergeben werden. Angebote hierauf sind getrennt für jedes einzelne Sortunent, ver> schlossen und nnt entsprechender Aufschrift bis zum 29. dieses Monats, mittags 1 Uhr, bei der unterzeichneten Bür- gernreisterei einzureichen. Das Holz lagert in der Nähe der Staatsstraße Gießen- Grünberg bet der Gansenburg. 68o0 Großen^Buseck, den 21. Dezember 1909. Großh. Bürgermeisterei Großen-Buseck. ____________________Sä' walb.____________________ Holzversteigerung. Dienstag den 28. d. Mts., morgens von 9 Uhr an, soll im hiesigen Gemeindewald, Distrikt Altederg und Oelc berg, nachverzeichnetes Holz versteigert werden: 20 Rm. Kiefer-Rundscheit, 183 Rm. Kiefer-Knüppel, worunter 36 Rm. = 4 Meter lang, 4240 Wellen Kiefer-Reiser, 82 Rm. Kiefer-^Stock. Der Anfang ist im Distrikt Altederg in der Rahe der Gansenburg. 6851 Gro ß en-Buseck, den 21. Dezember 1909. Großh. Bürgermeisterei Großcn-Buseck. Schwalb. Amtliche BekmtinMiMn Ser Staht Gießes. Bei der unterzeichneten Behörde ist die Stelle eines Boten alsbald zu besetzen. Derselbe soll vorzugsweise nut dem Austragen von Briesen. Mahnzetteln und mit sonstigen.Zustellungen beichäftiflt werden. Mit der Stelle ift ein Amangsgehalt von 1125 M-, steigend alle 3 Zähre um 05 M, blü zum Hömstgehatt von 16v0 M., sowie Anspruch aus Ruhegehalt u. Hinterbliebenen Versorgung verbunden. Bewerber, welche das 30. Lebensjahr nicht überschritten haben, wollen ihre Meldung unter Beifügung voll Lebenslauf und Zeugnissen binnen 8 Tagen bei uns einreichen. Gießen, den 20. Dezember 1909. Grobherzogliche Bürgermeisterei Gießen. _______________________________M e c u ni._______________________________ Die städtische Lastwagc am Neustadter Tor ist wegen vorzunebmender Reparatur vom 21. dS. Mts. ab bis aus weiteres außer Betrieb. Gießen, den 18. Dezember 1909. Grvßherzogliche Bürgermeisterei Gießen. _______________________________________:0c e c u nt. Bon der Anleihe der Stadt Gießen von 1905 findet eine Auswsung der aus 1. Avril 1910 zurückzuzahlendeu Scbuldoer- schreibungen nicht stau, da entsvrechender Ankauf stattgefunden hat. Gießen, den 20. Dezember 1909. [Ba/U Großherzoglichc Bürgermeisterei Gießen. ______________________ Mecu m. Nachstehende Gegenstände sind ut den Straßenbahnwagen liegen geblieben und können bei der unterzeichneten Berwattung gegen genügenden Ausweis in Emviang peiwmmen werden. 1 ^vazierstock, 1 Hobel, 1 Karton Kinderwäsche und 1 Damen- schtrm. ElettrizitätSwerr und Straßenbahn der Stadt Gießen. _____________________Stolle. 8"/„ Holzversteigerung im Gießener Stadtwald. Donnerstag den 23. Dezember 1909, vormittags 9»/, Uhr beginnend, werden in den Waldungen der Stadt Gießen in dem Distrikt Großer Stadtwald III versteigert: 1494 Flchlenderbstangen mit 68,38 Fstm. 3635 ,, Reisstangen „ 40,18 „ 1075 „ Bohnenstangen mit L01 Fstm. 30 Rm. Eichenscheu 12 „ Kieiernicheit 4 „ Buchenknüppel 41 Eichen- „ 36,5 „ Kiefern- „ 26 „ Elchenstöcke 30 „ Kielernstäcke 32 „ Fichten- » 34 ,, Fichlen-Bengelreistg 170 Wellen Buchenrelsig 1190 „ Eichen- „ 630 „ Kielern- „ 460 „ Fichten- „ Die Zusammenkunst rst auf der Licher Straße am Wach' eingang. „ , Gießen, den 17. Dezember 1909. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. __________________Z. B.: Keller. Unentgeltliche Arbeitsvermittelung. AMischtr ArbcitMlhivkis ßitßen. Asterweg 9. Telephon 95. ES können eingestellt werden: a. bei hlesigen Arbeitgebern: 1 Schneider, 1 Schreiner, 1 landw. 2lrbeiter, 1 Hauöhätterin, 1 Dienstmädchen. Lehrlinge: 2 Schlosser, 1 Tapezierer. b. bei auswärtigen Arbeitgebern. 1 Schuhmacher, 1 Friseur, 1 Schmied, 1 Stütze, 1 Hausmädchen. Es incken Arbeit: 2 Schneider, 2 Tapezierer, 1 Maurer, 1 Sattlet 1 -Schreiber, 3 Schreiner, 1 Wagner, 2 Laui'chloffer, 1 Maschinenschlosser, 1 Annreicher u. Radierer, 1 Eisendreher. 11 Tagelöhner, drei Hausburichen, 4 Lauffrauen, 2 Laufmädchen, 1 Näherin, eine Haushälterin, 2 Dienstmädchen. Drille'i Illusion. D% KhaUttarr* Mr fO50 Dtxnec il Herr* M. * SALAMANDER 1 Dose ff Kakngrart) • \ t-rt rfiunff u. I.am er y, Schachenmäym Kli“ Giessen iK^Hjame /ConsumJ Pfaff Sltflled der Habatt-Spar-Verelnlyung. ~WJ KREDIT reell Grästi DaoertalW' löciule LeulGigl Zur Ku«il-SB