politische Tagesschau Die heutige Nummer umfaht 14 Seiten. der Eintritt 5tfr Weit unerwarteter als bei uns hat sich in Frank- atograp jcrramtct, ans ycrz, wenn man oteicn venriiiu;» vun mu(i ils 150 Millionen Menschen sich solcher Gestalt in ^rn^9e inLs goldenen Käfigs sieht. Von dem buntbewegten Leben | 0e-«gsprei>». inottatlicti7bPf.,vierteI- jahrlich All. 2.20; durch Abhole- u. Zweigstellen monatlich 65 Pf.; durch diePost SDlt.2.— viertel- jährl. ausschl. Destellg. Zeilenprers: lokal IbPf., auswärts 20 Pfennig. Verantwortlich für den politischen Teil: E. Anderson; f. Feuilleton und .Vermischtes" K. Neurath; für.Stadt , u.Sanb" und »Gerichts- !c i ch eine Krisis gezeigt: Der Rücktritt des Kabinetts iletn ernenn und die Etablierung eines Kabinetts r Wilhelm (2. Gr. Hess,) fr iikdirektor C. Krausse. Garten 30. JdII 1909 pa-^onzer iidank nnd hilfsbedürft icn Armee und Marine rt ron der . vianb. In der Kammer hat dieser sozialistische Minister Dissident eine sehr gute Aufnahme gefunden. Die Auspizien ::5 neuen KvvinettS sind jedenfalls nicht ungünstig. Briand liHt so ziemlich einstimntig als ein ganzer Mann, der weiß rrä er will und wohl auch weiß, was er kann. Das sehr Sö-sr MS-S». lorlstn^, __, Dirigieren den Gehorsam. Ob es dem Zaren, der gerade jetzt auf der Reise DMh Westeuropa ist, nicht etwas bänglich zu Mute sein |3üb? Auf alle Fälle hat der Besuch der Zaren- k» ami lie in Hemmelmark eine ganz besondere Note in das il'c itische Getriebe dieser Woche gebracht. Der Besuch in til^nmelmark beim Prinzen Heinrich von Preußen, war nun '»Mrdings kein polirischer, sondern eine rein familiäre, ra)r.Date Angelegenheit, und doch hat dieser Besuch sein -Lenf> IVErdiges für weitere Kreise. Die Absperrungsmaßregeln, lliie man in der Eckernförder Bucht für nötig gehalten hat, llim das Leben des Zaren zu sichern, sprachen ihre eigene, !ehr beredte Spracl>e. ES greift einem, rein meuschlnh , Jerramtct, ans Herz, wenn man diesen Beherrscher von mehr ' schichtig cwgcfaßte Programm der neuen Regierung will |ie Politik Frankreichs üt dem bisherigen bewährten Gene weiter fortführen und verdient mit dieser Versicherung iu.i) die Sympathie des Auslandes. Viel Wert kann man '.chlich im Grunde genommen solchen Versicherungen nicht 'ckmcssen; die Zeitereignisse kann niemand voraussehen, :ni) gerade Briand ist ein Mann, der, wie er selbst mit Stelz versichert hat, sich den Zeitströmungen anzupassen Irrt- arola-SäM Venen. ffv.y SsSä1* ^kannten ZiganengeschißkL wen ferne ©ültiafeit ALkLSS ÖfeS Restaurant üch-Lrchesters „Sansiouci" ....__(imtriir Direktion Albert Ran- «ames kennt, wird solchen Optimismus freilich nicht hegen. । an braucht nur einen Blick in die führenden Zentrums- ieitter zu werfen, um zu erkennen, daß zwar Mißstimmung -rhanden ist, aber daß sich doch noch alles rechtzeitig Wohlgefallen aufläsen wird. Viel wird jedenfalls hier b msowenig wie in den anderen Fällen bei allem Hin und ■ki: der Debatten herauskommen. Die entscheidenden dntpfe werden erst später zu erwarten sein, vielleicht erst : den nächsten Reichstagswahlcn. Immerhin sah man | :U)t ohne besondere Erwartungen auf die Gruppierung , r einzelnen Parteien und Wähler bei der Reichstag s- -satzwahlin Landau-Neustadt Dieser alte natio illiberale Wahlkreis erschien ernstlich gefährdet. Die Die ReichstagSersahwahl in Landau-Neustadt. Nachdem das Zentrum erklärt hatte, daß es sich bei Stichwahl zwischen dem Kandidaten der Liberalen Oehlert und dem Sozialdemokraten Huber der Ab- stimmung enthalten werde, formte man geneigt sein, an-* zunehmen, daß der Wahlkreis den Liberalen erhalten bleiben werde. Auch der Bund der Landwirte hatte sich ja bereit erklärt, für den Liberalen zu stimmen. 9hm ist es doch anders gekommen, und der Wahlkreis, der bisher, seit 1868, nationalliberal war, ist jetzt in die Hände der Sozialdemo- 1 taten gefallen. Nach der amtlichen Mitteilung entfielen! auf .Huber (Soz.) 12 719 Stimmen und auf Dr. Oehlert' 11765 Stimmen, ungültig sind 312 Stimmzettel. Huber ist somit gewählt. Bei der Hauptwahl hatten von 33 485 Wahlberechtigten nur 26 371 ihr Wahlrecht ausgeübt. Bei dieser Stichwahl wurden nur 24 484 Stimmen abgegeben. Bei der Hauptwahl erhielt der Liberale 8854 Stimmen, der Sozialdemokrat 8300, Lehmann vom Bund der Landwirte 2088, Sieben vom Zentrum 7129. halten. Allzuviel wird dabei nicht herauskommen, denn jedermann weiß, daß die Allianz zwischen Frankreich und Rußland unverändert fortbesteht. Mit großer Begeisterung ist seinerzeit in Frankreich das neue Bündnis mit Rußland aufgenommeu worden, weil man sich von dieser Verbrüderung allerlei Vorteile versprochen hat. Vermutlich hat man an der Seine die stille .Hoffnung gehegt, daß der Zar Frankreich unterstützen werde, fofeiti es eines Tages zu einem Krieg mit Deutschland kommen sollte. Aber nicht nur gegen Deutschland, 'überhaupt gegen den Dreibund war der Zweibund ursprünglich als Waffe gedacht. Heute denken die Franzosen weit kühler über ihre Freundschaft mit Rußland, nachdem cs sich im Laufe der Jahre herausgestellt hat, daß der Zweibund nicht so hoch eingeschätzt werden darf. Rußland hat ihn ja zur Genüge ausgenützt, indem cs unzählige Male die Franzosen angepumpt hat, aber letztere können wenig mit dem Bündnis ansangen. Jrn Ernstfälle ist auch das Zarenreich jetzt viel zu schwach, als daß es Frankreich in einem Krieg mit irgendeiner Macht von Vorteil sein könnte. Der Krieg mit Japan hat Rußland feiner Flotte beraubt, und die traurigen Zustände im Innern haben es in anderer Weise derart geschwächt, daß der Zar jede Gelegenheit mit Freuden begrüßt, um seine Friedenspolitik zu beteuern. Dazu kommt iwch, daß das Verhältnis iliußlandS zu Deutschland unverändert gut ist, Kaiser Nl- tolaus also gar keine Veranlassung hat, Frankreich seine Unterstützung zu gewähren, wenn es irgend etwas gegen Deutschland im Schilde haben sollte. Als Mitte Juni Kaiser Wilhelm und der Zar auf Anregung des letzteren in den finnischen Schären eine Begegnung hatten, haben die beiden eng befreundeten Monarchen für sich und ihre Völker den, wie Kaiser Nikolaus sagte, aufrichtigen und unveränderlichen Wunsch bekundet, die traditionellen Beziehungen herzlicher Freundschaft und gegenseitigen Vertrauens zwischen beiden Ländern dauernd zu erhalten. Der Zar hat damals ausdrücklichst betont, daß er bei diesem Wunsch vor allen Dingen die Erhaltung des allgemeinen Friedens im Auge habe. Präsident Fallieres und seine Minister werden daher keinen Augenblick daran denken, daß es ihnen gelingen werde, den Kaiser von Rußland und seinen Auslandminister Jswolsiy zu Abmachungen zu bestimmen, deren Spitze sich direkt gegen uns Deutsche richten wird. Rußland kann auch schon deshalb keine deuisch- feindliche Politik treiben, weil es nicht kriegsbereit ist, und infolgedessen den Frieden braucht. Wir Deutsche können also ganz beruhigt die Cherbourger Zusammenkunft mit- ansehen und ihre Folgeri abwarten, die darin bestehen dürften, daß der Zweivund in der bisherigen Weise fortbestehen wird. Und zwar ohne Spitze gegen Deutschland, und darauf kommt es für uns an. Monarchenbesuche. Die Konstantinopeler „Jeni Gazetta" erfährt auS authentischer Quelle, daß der Z a r den beabsichtigten Besuch in Konstantinopel auf gegeben habe, unb der Londoner Korrespondent der „Neuen Freien Presst telegraphiert, daß ihm der Privatsekretär des Königs Edu ar d, Lord Knollys,. erklärt habe, ihm sei von einem angeblich in Aussicht genommenen Besuch des Königs in Konstantinopel und Berlin nichts bekannt. Auf der Konsulta in Rom wird dagegen! bestätigt, daß die En trevue zwischen König Viktor Emanuel und dem Zaren in Spezia stattfin den werde. Dagegen fei es unrichtig, daß während der Entrevuo ein französisches Geschwader Spezia anlaufen werde. t * Kreta. ) Die türkischen Blätter führen eine äußerst kriegerische! Sprache; sie fordern die Regierung auf, von Griechenland zu verlangen, es möge binnen 24 Stunden eine Positivs Erklärung ab geben, daß es keine Absichten auf Kreta habe, widrigenfalls die Türken die Grenze überschreiten müßten. Die Pforte Hal nun ihre Botschafter beauftragt, den Ka- binctlen der Schutzmächte mitzuteilen, daß, wenn auf Kreta die griechische Flagge gehißt werden sollte, die Türken energisch vorgehen unb die Fahne selbst herunlerholen würden. Die Schutzmächte sind durch diese Entschlossenheit der Pforte, ihre Rechte nötigenfalls mit Gewalt zu verteidigen, in eine schwierige Lage geraten. In England sieht man die Si- lNation ziemlich ernst an. Man kann nie wissen, was die Zeitströmung mit sich ! ringt. Auch das spanische Kabinett Maura hat es Ij schwerlich vorausgesehen, daß es schon so bald ernsthafte U ütrwickelung en in Marokko und im eigenen Lande rieben würde. Die spanische Zensur über die Berichte von ‘i/.'tnt Kämpfen der Spanier mit den Marokkanern recht es unmöglich, sich ein klares Bild von rn Vorgängen zu machen, die zu solchen blutigen Kämpfen IpWt haben. Auch der ganze Ernst der Situation ist tut aus wenigen Andeutungen zu erraten. Man weiß w so viel, daß diese Sümpfe für die Spanier bisher sehr ihtig und verlustreich gewesen sind. Besonders schwierig viird die Lage für die Regierung erst dadurch, daß es jetzt < mch im Innern Spaniens an allen Ecken und Enden gärt. ist zu einem sehr bedrohlichen Aufruhr tu Cata- I o»nien gekommen, dessen Ende noch gar nicht abzusehen M. Die 'Schreckensgestalt der Revolution pocht an die vCüen des Königspalastes; der Krieg in Marokko ist bei der Isoölkerung nicht nur unpopulär, er hat direkte Gegner- dwaft hervorgerufen. Höchst bedenklicher Weise zeigt sich zu Mur. übrigen der Geist der Auflehnung in der Armee selbst, öcckdaten und Reservisten desertieren und versagen ihren draußen sieht er nichts; der feste Wall von Soldaten und Polizei umgrenzt seine Welt, die selbst dem Aermsten seiner Untertanen armselig erscheinen must. Wie mag ihm selbst das kurze Beisammensein mit seinen Verwandten in Hemmelmark immerhin noch wie eine Befreiung er» cheinen gegenüber dem Einerlei seines Schlosses in Peter- hof. Aber die nächsten Tage werden der Zarenfamilie nun allerdings auch recht buntbewegte Bilder Dort Paraden und onftigen Schaustücken bringen. Ohne dieses Beiwerk gehen nun einmal offizielle Besuche von Staatsoberhäuptern heutzutage nicht vor sich. Nicht ohne pikanten Beigeschmack wird der jetzige Besuch des Zaren in Frankreich sein. Der Händedruck, den der Selbstherrscher aller Reußen und der Sozialist Briand bei dieser Gelegenheit austauschen werden, verdiente es wirklich, im Bilde verewigt zu werden. Auch den neuen Türkensultan wird der ^ar. in Kürze sehen, vorausgesetzt natürlich, daß die leidige Kretafrage diesen freundnachbarlichen Besuch nicht vereitelt. Nachdem die Garantiemächte, die jahrelang in Kreta nach dem Rechten sahen, die Insel verlassen haben, ist dort die griechische Flagge gehißt worden. Die Kreter machen auch kein Hehl daraus, daß sie die ernstliche Absiclft hegen, sich dem stamrnes- verwandten Griechenland mizugliedern. In Konstantinopel ist mau darob natürlich mächtig empört und man rasselt bereits recht nachdrücklich mit dem Sabel.' Die neue Türkei denkt nicht daran, die Insel so leichten Kaufs an Griechenland gelangen zu lassen. In Athen ist man durch diese Geschichte ein wenig in Verlegenheit geraten: man will die verlangende Hand der kretischen Brüder nicht gern zurück- stoßen,' aber man erinnert sich doch auch noch der bösen Prügel, die man vor kaum mehr als einem Jahrzehnt erst von den Türken bekommen hat. Und mit der heutigen Türkei wegen Kreta anzubinden, das erscheint denn doch noch gewagter als der Waffengang von damals. E. A. Oolittsche wochenscha«. Gießen, 31. Juli. Die Erregung über die jüngsten Vorgänge auf «nerpolitischem Gebiete zittert noch nach. Von rner richtigen Ferienstinnnung ist noch nicht viel zu ver- lären. Die potttifdje Situation ist, wie es scheint, noch angc nicht geklärt, aber Überall zeigt sich das Bedürfnis ,1$r Aussprache. Da ist zunächst der Bund der Land- o tr te, der über die Gründung des Hansabundes man muß wohl richtiger Hansebundes sagen — nicht so '-ne weiteres hinwegkommt. Zwischen diesen beiden Jn- .ssentengruppen herrscht eine sehr lebhafte Debatte. Nicht nder groß ist das Bedürfnis zur Aussprache und — zur jlurechnung innerhalb der konservativen irrtet, und der Führer der Konservativen, Herr von Heyde- ,-mb und der Lase, nicht Lasa, wie er oft fälschlich genannt »ich, der ungekrönte König von Preußen, wie man diesen iservativen Führer nicht eben geschmackvoll nennt, hat j ü i bei diesen Aussprachen eine ziemlich beträchtliche Niederer ic zugezogen, und die Kreuzzeitung und die deutsche -rqeszeitung wettern in allen Tonarten gegen die unbot- n'ßigen Mitglieder der konservativen Partei, die den t Zsen Egoismus ihrer Führer durchschaut haben. Auch im Imtrumsturm gehen merkwürdige Dinge vor, und der befangene Zuschauer möchte geneigt sein, anzunehmen, <*B es nun wirklich zu einem Auszuge aus denk Zentrums- । utme kommen werde. Wer indessen das feste Gefüge dieses Die Zusammenkunft in Cherbourg. chZar Nikolaus ist in Cl)erbourg eingetroffen und hat mit dem Präsidenten Fallieres die angekündigte Begegnung gehabt. Da sich alle Empfänge und damit verbundenen Veranstaltungen auf den beiderseitigen Schiffen abspielen, ist man auf die offiziellen Gerichte angewiesen, die selbswer ständlich verkünden, daß die Begrüßung sehr herIich war. Man kann das auch ohne weiteres glauben, weil es doch nur natürlich ist, daß die Oberhätrpter zweier großen unb verbündeten Nationen, wenn sie zu einem solchen Zweck zusammenkommen, sich nur Angenehmes sagen. Allzu große Bedeutung braucht indessen dieser Begegnung nicht beigemessen zu werden, weil es sich eben hier in allererster Linie mm einen Höflichkeitsatt handelt. Allerdings befindet sich im Gefolge' des Präsidenten Fallieres neben dem Kriegsund dem Marineminister auch Pichon, der Minister des Auswürttgen. Artf russischer Seite hat gleichfalls der Außenminister jswolsiy die iveite Reise nicht gescheut, um sich mit seinem französischen Kollegen über Politik zu unter- . s-Schneiderei- lamen-Kostüw • Krevert ' ,, pW-r Jul. ?*• Aus Stafct und Lcrud. Gießen, 31. Juli 1909. " Erledigte Stellen: Die Stelle des Kreisgeometers des KreisDermessungsamts Offenbach (Land). Die mit einem errang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Heisters. Mit der Stelle ist Organisten- und Vorleserdienst verbunden. ** Der Allgemeine Verein für Armen- und Krankenpflege hielt gestern nachmittag im Sitzungssaal des evangelischen Schwesternhauses feine Jahresversammlung ab. Aus dem von dem Vorsitzenden, Kirchen rat D. Schlosser, erstatteten Jahresbericht, der demnächst im Druck erscheint und dem Gießener Anzeiger beigelegt wird, seien hier nur einige besonders wichttge Punkte herausgehoben. Das Jahr 1908 brachte die Vollendung des mit einem KosteTtaufwand von etwa 87 000 Mk. aufgeführten stattlichen Erweiterungsbaues des Schwesternhauses und die Eröffnung des „Theresienheims" für Säuglinge, dem Frau- Kommerzienrat Therese Heyligenstaedt ihre besondere Fürsorge zu teil werden läßt. Unsere Diakonissen pflegten in der Gemeinde in 605 Familien mit 20 564 Pflegebesuchen, 48 ganzen Tagpflegen und 644 Nachtwachen. Im Schwesternhaus wurden 438 Kranke mit 5230 Verpflegungstagen und 115 Nachtwachen gepflegt. Die Krippe nahm 65 .Kinder auf mit insgesamt 3896 Verpflegungstagen. Die Helferabteilung hiell 19 Sitzungen ab und unterstützte 127 Personen mit rund 4000 SOZarf. 32 Kindern wurde Badekur im Elisabethhaus in Nauheim ermöglicht, und fünf Erwachsene erhielten Beihilfen zu .Kuren im Könitzkystift in Nauheim. Aus der schr umfangreichen, von Rechnungsrat Wilker mit gewohnter Sorgfalt unb Genauigkeit geführten Rechnung ergab sich, daß auch im vergangenen Jahr dem Verein einige größere Stiftungen zugewendet wurden, während die Beiträge nicht weniger Mitglieder reduziert tvorden sind und z. T. in keinem rechten Verhältnis stehen zu den Ausgaben dieses, das gesamte Gebiet der privaten Wohltättgkeit umfassenden Vereins, der für seine immer neuen Wohlfahrtseinrichtungen, besonders das Säuglingsheim unb die Krippe, jährlich auf viele Tausende an freiwilligen Beiträgen angewiesen ist. — Die ausscheidenden Vorstandsmitglieder wurden wieder gewählt. In den Vorstand traten neu ein Frau August Schwan und Oberstaatsanwalt Lang. Aus der Besprechung über Kinder schütz und Säuglingsfürsorge, an der sich außer dem Vorsitzenden besonders Oberstaatsanwalt Lang, Kreisassistenzarzt Dr. Sangermann unb Prof. Dr. Köppe beteiligten, ergab sich, baß eine einheitliche Organisation ber Ueberwachung ber Ziehkinder und Waiseniinder sehr wünschenswert ist. Die Verhandlungen mit den verschiedenen hierbei in Frage kommenden Behörden sind indes noch nicht abgeschlossen. Der Jahresbericht ergab ein anschauliches Bild von ber großen Midi segensreichen Tätigkeit, die der Allgemeine Verein unter der treuen unb aufopfernden Mitarbeit sehr Vieler aus unserer Stadt auch im abgelaufenen Jahre zum Besten unserer Mitbürger entfaltet hat. Nr. 177 Erstes Blatt 159.Jahrgang Samstag 31. Juli 1909 et et «I er Anzeh« scheint täglich, außer V Z V. ■/ ' V MGlcheim Anzeiger IiTjc die Redaktion 112, jssv * Xu»' « -r ZM General-Anzeiger für Gberheffen c^Ä^Tagesmirnmer 8offtffonsöru(! und Verlag der VrÜhl'schen Univ.-Vnch- unö Stetubrwkrei R. Lange. Redaktion, Expedition und vruSerel: Schulstratze 7. Ame.qen'te^? H.^Beck. vormittags 9 Uhr. ____________ 8 H idealer Giessel "”‘,»1909, ’b,nW )B, «• Lk# ts lk» jtalbemofalbe war in diesem Wahlkreis mächtig ange« jon nachmittags 3 M vhsen, unb ob auf den Bund der Landwirte und das Zen- bem Lchützenhaus .->n Verlaß fein würde, konnte zunächst zweifelhaft er- deinen. Einigermaßen geklärt erschien die Lage erst, als * V Zentrum Stimmenthaltung proklamierte und der Bund 3 Öl LV 11 । V* r Landwirte „schweren Herzens" für den Kandidaten ber ; reinigten Liberalen eiirzutreten versprach. Nun ist dieser inben mit iJafiTtrete trotzdem in die Hände ber Sozialdemokraten auf dem Festplatz lonsmitSaöfW B-llms: «■«'” 4265 *• Evanfl . rbtiiernfrrtn. Ta» für Sonntag p^plante «irtcnieft wird iuar nicht auf feinem L'iu tele. rcne sich bas boch gehört batte, orbmingtgemäfe abgeliefert worben, sondern man nahm ihn mit bis zur vorläufigen (htoftotton Cuedborn Ta ba# von bem mit Recht Iztboften verlangte Beschwerdebuch noch nicht aus Berlin einaetroffen war. wurde man dahin handelseinig, bar, die Maschine einen Personenwagen anhangte und den unfreüntlltgen Reisenben nad) der Station varbad) mit Ertrazug zurüabrachte. Der Yetrcffenbc ist also so zu einem Lu^ns gefommen, den sich gewöhnlich nur die Höchsten Herren leisten können. ch PoHl-Günß, 30. 3uh. Ein entsetzliches Unglück trug sich Hier zu. Tlehrcrc flinber fpielten bei einem Handwerksmeister, m dessen Werkstatt auch die scharfen Handbeile lagen. Plötzlich schrie ein 3',',iäbrlgcS ftmb laut aus, beim Spielen halte ihm einer der Knaben die rechte Hand vollständig abgehauen. Nach anderer Aussage soll daS Kind dem HandwcrkSmann ins Beil gelaufen fein. Nach der abgehauenen Hand suchte man längere Zeit vergebens. L. Friedberg. 31. Juli. Tie Sommer ferien gehen heute zu (fnbe; Montag nehmen sämtliche Lehranstalten den Unterricht wieder auf. (:) 1?au bad), 29. Juli Tie heute von hier scheidende Frankfurter Ferienkolonie, bestehend anS ■ , wozu fic selbst bei einem ihrer Umzüge • iugelaoen hatte. Eine grohe Zahl von Freunden LaTc sich ungesunden, und was oic Kleinen durch ihre gesanglichen und betlamatorijchen Vortrage, sowie in i tun i *n, Reigen usw boten, w ir ausgezeichnet. Ter Leiter sprach in längerer Rede den An iveseilden seinen Tank aus. auf die Kaufmann Llotz erwiderte. V9 . h I a r, .'M). Zuli g*n des (M e b ä u b e Sin« sturzes bei der Wollspinnerei ist vom Stablbanamt eine ttntersnchnng eing leite i wt ist. Unsere Vlngabcn wegen der UrfadKn des Zusammen- ■i verwenbete Mischung von Zement, nies nsiv. nicht richtig uorgenomincn wurde, wird uns Übrigens bestätigt. Hoffentlich wird das Entart)ton des Stadtbaliamts veröffentlicht werden, da die Allgemein- ar an hat mc Ursachen der unta • ,t Menschen hätten verunglücken tönnen, kennen zu lernen. Mißhandlungen in einer Sflrforgeanftolt Eine d> r i ft l i d) e Folterkammer in M mH um m 'bin en i|t d, । n 'i laubl i d) ft e n 1 d) cuftlicfjfeit e n unter b< m •ii ui’l'iiibri wurden und wollt en bi< Lri billig abwarten, ba UNS thdici Er ucbi' unglaublich fdjieiu n L< ith r hm die amtliche Ihm rin bi i rtroifen 11 ■ Uiiteriuchung» . l x.' I I III a it ;t Bromberg der Untcriuchiing bei Ter 35 Zadre alte evanaeliich Pastor Breithaupt, der inuiion duiflfiflflt, da« die Stimm menen Vergehens gegen die .Instaltsordnung. wegrn TiedstahlS oder Fluchtversuche über die Kmdrr verhängt worden sind Tic Liebe, die die Minoer bekamen, habe er p o n den Kindern beim Schlauen zahlen lassen: M’b das 3d ölen auf Hären sol ihm das zu roh voiiiekoinnicn sei Zu An'ang seiner Tätigt,it die 'Anstalt befiehl seit dem April vieles Favres - bebe er i e I b fi Mitgeschlagen, dann habe er einen Ekel bekommen und den ’ioi Engel« damit betraut: er habe Hin und da nur ; n und die Zungen über ein scheinet gelegt worden L’uu.u Zöglinge |ind deshalb gefesselt worden, weil man F l n ch t o e r d a ch t vermuteie Pastor Breit Haupt habe persönlich nur bi« fünfzig Schlage aus- geteilt. Pastor Breitbanpt gab zu, dast Viderivenitige in eine Zelle kommen und dort auf einem - trohiad übernachten müssen Auch ist eS vorgekvmmen. da« Kinder in dem Keller unter- gebracht wurden. Ein Kind hat einmal zwei Mächte im Keller ohne Strvb'drf zu,gebracht, es wu«»e auf Steinen schlafen habet bot M« Kind 3 u «f e f f e t n ang habt Tie eil Aufsicht« beamten wurden aus dem Verein christlicher tunger Manner in Berlin und der inneren Mission verschrieben Ta sich unter den Aufsehern angeblich ein Delirant befinden soll, wurde Pastor Breitbaupt aufgegeben, sich auch Hierüber tu erklären Ter Pastor erwiderte, da« bei Manu lebt Temperenzler geworden fei. Tie Kinder bekommen lein Frühstück und keine Vesper, und Mn und wieder wird ihnen auch da« Fleisch entzogen Zn 'chweren Fällen gibt e» nur Was s e r und Brot, ferner wird auch ab und zu da« Sprechverbot erlassen. Einmal -mb ech« Kinder hintereinander mit i e fünfzig vieben guuchtigt wordrn: waren dir Zungen n'iderspenitig. so wurden die bereit« erteilten yicbt nickt gezählt, itnb cl ivurde mit Vteb Nummer ein« nieder begonnen beschlagen wurde mit einer derben Nritpelsche ober einem dicken Krückstock Ern umger Bursche, der einmal dufcenc „Wenn die feilen Berliner Zungen einmal hierher kommen, dann können wir wa« erleben“, erhielt wegen dieser AeuHerung fünfzig Peitschenhiebe. Inspektor Engel, der neun Jahre lang ebenfalls in der Anstalt de« Pastors v Bodeljchwmgb tätig war. »ab an da« nur einmal ein Kind an x?änben und Fugen gefesselt nnd so. ab ndg um 11 Uhr. in den äknebraum gelegt nvroen sei morgens um 5 Uhr wurden die Fesseln gelöst, und hierauf In der Knad oom Pastor Breitdaupk wegen Lügen« geprügelt worden Nachd m birie Prozedur beendet war. bekam der Zunge Heftige« Ficher. so da« bei Kreisarzt geholt werden mu«t, angel« Ha-, auch einmal einen Revolver gezogen und den Kindern gezeigt mit den Worten ..Seht euch vor. nnr sind gegen alle« gew-.z'. „et'' Stabiverordnrtei Ti SemtflR. der Ar»t ist o.'i m Hrrrr Knaben untersucht und »ieHad u ’«e | r 11 ttoc Narbe« am Körper gefunden En Knude erzä.-lf. fr.tr. ci w e l«gc und zwei Rächte gefesselt in eu Karioffelt Iler g, it und von leinen Kame»a? in der öeinlubeii Eage. nicht iu nn«>n. wohin sie ihre in Kieicion unter r brachten bb finge bringen soll. Tie Beantwortung^diesn Frage, ist umio 'chwieriger. al* bereit» in Mielczon zur speadx gebracht worden ,st. hast 'ich auch in anderen .1 n ü a 11 e n . und U^ar in -olchen. d,e sich de« besten Auf* erfreut en, hie g 1 etck> en V or- kommnifse ereignet Hoben Tie nächste Folge wird eine 3u- ____________________________________________._________________________i___________________ Vcrmifditc». • Air Heirat des Prinzen AlfonS, w. tovt wir mdbetfit, wegen ferner Heirat mit der Prinzeiun BeaNrice von Mctruta gemaßregelte Prinz Alfons machte über dre wr* an'kluchte seiner Heirat einem Freunde folgende intereliante a- t-ilrnigen Wahrend nach den Depefchen au« Madrid ÄMfl rttwn« feme Zustimmung zur Heirat verweigerte, war er m cirnidneu dum lange vorher dem Vorhaben bet Prmzen sehr flunihg ge- imnt und hat selbst telegraphisch beim Erzbischof von Bamberg um den Ti«ven« nachgeiucht. la* •uitfle Paar hatte sich auf der Hochzeit brt fpani'ckxn Konigspaare« f-Tinen gelernt, und Alfons hatte die Erlaubnis erhalten, mit ihr in brieflichen Verkehr zu treten. Später war er auf bie Militärakademie nach Toledo gekommen und hatte die Prinzezsui erst im Zahre 1907 in San Sebastian wiedergesehen T,e Höniflin» mutter und die Königin, die die Leidenschaitlichkeit de« Prinzen kannten, wandten sich an die Prinzessm. um sie zu vcranlaisen. auf den tungen Prinzen cinzuwirken.. Tatsächlich erklärte m- 'olgedeiien die Prinzesfin Beatrice, hast sie einer Eb<-,chlietzung nie beistimmen würde, rnrnn sie zu diesem Zwecke ihre Religion wechseln müf.te Schließlich erfiarte sie sich aber einverstanden, dap ti eventuell zu envart^nden Kinder katholisch erzogen würden. Tie Königinmutter hatte vorher schon erklärt, datz ne dieser Ehe »uftimme. Von La Grania batte kurze Zeit daraus König Alfon« selbst für seinen Vetter um die Hand der Prinzessin angehalten und auf die Eimoände von der Ucligionsversk' lebrnbfit nur geantwortet, da« die« keineswegs dre gr.'fue Schwierigkeit sein wurde. Spater nad) Madrid zurück- gekehrt, infonmeite der Ministerpräsident Manra den König, da« dl' spanische Negierung dieie He,rat nie zugcben könne, da dir Neligionsnerschied.nheit ein iinübrnvinbluhc« Hindern s bilde. Zm Hinblick darauf bot die Prinzessin die Lösung der Verlobung an. Tcm widersedte sich aber Prinz Altons, der dem König erklärte, sein Wort unter allen Umstanden halten zu wollen. Diese Festigkcit gefiel dem König so sehr, dah er selbst, allerdings nur privat, den Bisdot von Bamberg telegraphisch uni den notigen DispenS bat. Am 1.5. ds Mts früh f-im Prinz Alfons in Koburg an. Am selben Morgen sand die Ziviltranun^ statt. Um 3 Uhr nachmittags nnirdc, nachdem inzwischen der Lispeiiz von Bain berg emgetroffen war, hu- Trauung nach katholifdum tNitud vollzogen Es war beabsichtigt worden, die Vermählung vorerst iwrli geheim zu halten. Durch die Zndiokretion ivanisdzer Blätter kam sie aber zur Kenntnis der Negierung, und d,e klerikale Partei im spanischen Parlament, Sie eine starke Ma- lorität befiel, erzwang das bekannte Dekret, durch das 3»fant Alfons nemaf;regelt wurde Der Prinz hat sich nun an den König qeiihinol uno ihn gebeten, ihn nad» dem Kriegs- id'aupla« in Afnka zu entsenden. Die Antivort auf diese Bitte steht noch aue . ♦ Der kürzeste Weg zur See. Rur bei sehr nBiig von einander cnttmitni Liren kamt ihre Verb'nduni^Slinie auf der Erde nod) als gerade Linie angeicbeii werden. Sobald die Mrünnnung der Erdoberfläche merk!ick) wird, ist der kürzeste Weg nid’t mehr eine Linie, deren Richtung gegen die Meridiane überall bcibtn Lrtcn. Da« ist ton besonderer Wichtigkeit für die schift- fahrt auf dem Meere, und es ergeben sich dabei einzelne höchst interessante Momente. So ist z. B. der kürzeste Weg zionchen Süd Australien und der Südspiho van Amerika, dem Hab Horn, nicht, wie ein flüditigcr Blick auf die Marte vielleicht zunächst vermuten liehe, ein unveränderlicher, ekn»a oftsüdlirher Kurs, sondern geht erst sehr mcit nach Süden hinunter, und wendet sich dann ivieder der uorbdftlid ch Richtung zu. Natürlich wird dieser Weg ,u WiiNlchkr.t von den Schiften nicht eingeschlagen, ba er in die Eismassen ter Antarktis hmeimuhren wurde, wohl aber suchen erfahrene Kapitäne, um rasche Ressen zu machen, io weit nadi Süden zu gehen, ivie das Treibeis nur irgend gestattet. Es ist nichts ungenohnlich.s, dast von Melbourne an» der Kurs fast direkt nach Sühnt gerickrtet wird, um sich erst in der Nähe des 60 Breitcngradrs nach Lsten zu li^nd n.^ Nicht all- gemein bekannt dürste ferner sein, das, d.r nächste Seew.-g von Bremen und Hambur, Ii< irohen Tampjer laufen nur des Kanal, sondern nördlich um *dx>ttianti lyerainfuhrt, obwohl '.heiu- vork auf der Breite von Neapel liegt, also viel südlicher al» Bremen und Hambuig Tie grosten Damvert laufen nur des- bali» durch den Kanal, um in den hier besonders verkehroreichen enghjd-rn und iranjoittdcn Hafen noch Passagiere und Güter an Bord zu nehmen • Telegrammstil. Sdrmie^enohn telegraphiert em Zahr nad, seiner Verheiratung seinen ^cbiDiegereltem: „Heute früh ad,t Mädchen geboren, morgen mehr Karl." iViitcuruiufltidjc »Üeov id)tn«gen der Station vliesten. Juli 1909 Barometer Nist U* reduziert । t eemreiaim de, L'idi n»)bn pn»n »i'UOlAla iujö,i(piuo »anoirzs? •ß o o Wetter 30. 2" 744.3 17.0 11,2 78 WSW 4 Bed. Himmel M 9" 743,9 130 10.6 w W 4 Heien 81. 7" 748,0 13.4 10,7 91 WSW 2 Bed. Himmel 1 | | Höchste Teniperattir ' 1 I am 29.—30. Juli = + 17,2’C. Nlednqste . 29.-30 • 12.4 ’C. üiärhe. ke. Wltsdahen, 30, Znii. Vieh markt. Zmn Bertaul ftantxn: 39 Cdj’en, 43 Rübe, 2 ednrxutt, 151 Halber • hurumer 00 TlaiKalbet, 151 L'anbfälber), 48 Dämmet unb Schale. Bezahlt wiirde hie 50 Kilogramm Schlachtgewicht: Lchfen 1. Cual. 76,10-7H,0) Mk, 2. Qual. 71,00-74,0- Ttf, Kuh« 1. Qualität 63,0)-65.« ML. 2. Qual. 4>t.üO—60,30 Mk. Be,at,U 'vuive für 1 Ädogr. vchlachtgeioicl)t: Schweine, vollflestckstge. 1^0—1^2 ML, Souen -Q,w IM., irbet U.UO-O.OO ML; Halber: Mankalder u.UO—0.00 *1)L, LanlKalber IchO— l/u Mk.. Hammel nnh Lcha e 1,46 bi» 1^8 ML — Rinder iwtienen: 00 - 00 2. Qual. 00 bil UO Mk, .itrfcl 63* etiid; »0—00 Mk. zsteschält bei vonwieh mittel niäfct^ llebcrftaiib uude.euteud - hei Rteuwieb mittel mäh: g, Hcbecftano keiner. Tie Zustidren stammten au« den Kreisen Wiesbaden-Land. ll»'u,a,n und Luudurg. Auszug a. ö. Stan^samisregifttni ter Statt Hieben. Beliebete. 3uh 23. Bernhard Wistet, d.Dn’neyr in L"endach a. flt, mit Karol«,e Lrltz »trhen. - 24. lanl Schroter. Baumeister in Henen. niu Maria Seipel in 'Ziehen. — Hetnrikv Muller, lufftuiibiener, mit »ddhetmuu Tir^, t’etöe in otieitn. — tl. ,-Bnleck. mit Margarete Vr. Ttrjcrhoir. Sal-ALla^c 7. l»r. Heller. Lieb ste <7 Griginal-vrahtmel-ungen. (Nach Schlich her Redaktion emgetroffen.) Weinheim, 21.Juli, 1.23 Uhr. Zeppelin II fchmett über der Stadt. Sr schlägt hie Richtung nach der Verz- straße zu ein. Darmstadt, 3l.Iuli, 1.45 Uhr. Zeppelin II h* soeben in eleganter Fahrt über die Stadt mii dem Nur» nat Frankfurt a. M. Frankfurt a.M„ 31. Juli, 2 Uhr. Soeben wurde ba» V: V schiff Zeppelin II gesichtet. Graf Zeppelm teilt in ein.. au»geworfenen Telegramm mit, datz er nach Wiesbaden ♦äbr und von da wieder zuritckket)tt. Frankfurt a. TL, 31. Zuli, 2.15 Uhr. Wie cj Cffenbüd) gemeldet wird, schwebt da» Lustschisf über Cfftnba^. 8* ,•/, Reichsinleiha 37. da. 8*/,•/. Koneol» yf< do. 1M> 150 IM 100-10 99.50 9X45 Elektri*. Lahmeyer . F.lektns. Scbackert . «6.-10 99.45 174JI IX’.* X47.H b4.IO 145.40 62.00 6 3.Mii 90.45 nxr 1MJB 14HJ") 48.60 9.'^K> 66/>i 1’5.70 86.50 V4-MU 31. JulL Anfangakuria. Ilarpcner Bergwerk . « l^arahOlU . , « Lombarden E. B. • . , Xurdd. Lloyd • • • < Tlrkealoee . . • • < Biirae. . 1H4.7U Berliner Handeiegw. . Darmetidter ßank . . Deateche Bani . . . Darnach-Arial Bank . Diakonto-Kommaadit . Drendnor Bank . . . Kreditalctien .... Baltimore- and Ohio- Eiaeubabn ...» Gotthard bahn . . , . Lombard. Ei«enhahn. . Oceterr. Slaatabaho . . Frince - Henri-Euanbahn Türkcnloeo . 4‘, Gnoch. Monopol-AnL 47, Inwere Argentinier 3•/, Mexikaner . . Aktien, Bochum Goes .... Bnderui E. W. . . . Tendeox; feit. Herliner Cannda E B. . . Dannstldter Bank . . Deutsche Bank . . Dortmnoder-Union C . Dresdner Bank . . • Tendern: lest. and Industrie, Gieasea. l'rnnktarier Hörwe, 31. Juli. 1.1 > I ar. Telefonische Kursberichte GleMener inirlferi, mitgetoill ton der Baak für tiaaM 236JÜ 114.95 E*- hweiler Berrwerk . . } * Gelsenkirchen Bergwerk . ***■ Hamburg - Amank. Paketi "t Harpener Bergwerk. . . LaorahQUe......tthM Nordd Lloyd.....*2-® Oberscblca Eisen-Industrie 3* ,•/, Hessen . . . • • 3*/,eL Überhewen . • . 4e e Oeatcrr. Goldrente. . 4*/,•'• Oesterr. bilbenente. 47, Ungar. Goldrente . . 4*. Italien. Rente . . . 87, Portugiesen Serie I . 87, Portugiesen , 1IT . 4*.,7, rusa. Staatsaul. l'-*S 47,7. jepan. Staatsanleihe 47, Conv.Türkea von 19u3 „(lein übcrraschendei Erfolg!' edten » • «R. MwWm« Ikntn tWnu« iMj». mm 9.HC * ’ Tage Ihrer stieburt an schwächlich und hatv befonbrn auBCTit zarte R.iodteru Rachdein ich ein ha-be Zahr lang verschiedene Rrälligung4m,ttet ohne «i* folg angeweudri Iwne, griff ich nach Scott« 6m; lf,s die „i verheiltnisinabig kurzer Zeil den ge,oü,stchM EBotg emtieirii lic«- Tat Kind Hai 'ich tnfchmW crt)olt und ist heule so kräftig und blühend, da» * seinen 21 Uerlgenoffen ,n nicht« nachsteht/ igej. 'Wilhelm Marahren» ■ Tie bemerkenßwerle Nöhrkraft von 6/ U- | 15 W V II 111 iii Wilh. Kohlermann K ü f erei — Neustadt 12. •4 *5 lind zwar: (Srbarbeitcn Lhauffier- und Pfla,»erarbeiten Maurerarbeiten ^teinhauerarbeiten Arundbausteinelieferung ^ecksteinelieferung ^ieSlieferung L?i>enlieferung Steinsetzen 4301 den 1. August, nach- Weinfässer frisch entleerte «weingrün) in allen ie, Giessen. 6, 31. Juli, 1.15 Uhr. Elektriz. Lahmeyer. Elektriz. Scbuckert. Eschweiler Bergwerk Die Beerdigung findet statt: Sonntag mittags 3^2 Uhr. Erbauung einer Feldwegbrücke veranschlagt Verschleifung eines Hohlweges veranschlagt Berliner Handelsges. , Darmstädter gank . . Deutsche Bank , . , Deutsch-Asiat. Bank . Diskonto-Kommandit , Dresdner Bank . . . Kreditaktien . . . , Baltimore- and Ohl«• Eisenbahn . . , • Gotthaidbahn .... Lombard. Eisenbahn. . Oesterr. Staatsbahn . . [Prince-Henri-Eisenbahn Ifci 16 I P. Gibb und Kinder. 4281 Braunfels, den 27. Juli 1909. Fürstliche Rentkammer. Gießen, den 30. Juli 1909. Scnßfeldcr, Kreisstraßenmeister. P«\ÜLLE>s „ Palmitin- Seffen-Pulver Ktltanntmachung. Zugelaufen ein Jagdhund (Hündin), braungetigert. Näheres auf der Polizeiwache. Gießen, den 30. Juli 1909. Großherzoglickies Polizeiamt Gießen. J.B.i Bilo. Weigerling. Montag den 2. August, nackm. 2'/, Ulir, sollen dahier, Walltor- straße 6 lDarmst. Haus): 05691 Mehrere Pferde u. Wagen, 1 Partie Schuh» u. Sattlerwaren, 1 Büfett, ISchreibtisch, iNähmasch., IBück." schrank, 1 Warenschrank, IDezimal- wage, 1 Ladeneinrichtung, Hausund Küchengeräte aller Art und versch. Andere zwangsweise gegen Barzahlung versteigert werden. Sei p e l, Gerichtsvollzieher. Vergebung von Bauarbeitern Die zu dem Ausbau einer Octsstraße in der Gemeinde Daubringen erforderlichen Arbeiten und Lieferungen sollen Samstag den 7. August l. I., nachmittags 3 Uhr, auf Großh. Bürgermeisterei daselbst öffentlich vergeben werden 1320.— 1615.— 58.50 140.— 280.— 420.— 49.— 225.— 42.— Danksagung Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem unersetzlichen Verlust meiner innigstgeliebten Frau, unserer treubesorgten Mutter Frau Katharina Gibb geb. Euler den Schwestern deS evangelischen Schwesternhauses für die aufopfernde Pflege während der Krankheit, dem Herrn Pfarrer Ausfeld für die wohltuenden Tröstungen sagen tiefgefühlten Dank Perdi'GMß dob MliMmsarbelteii. Für die Fctdbereittigung Göbelnrod sollen nachstehende Arbeiten und Lieferungen auf dem Wege schriftlichen 4. Die Herstellung von Krcisstraßenabfahrten und zwar: Los 1: Zementrohrlieferung, veranschl. LoS 2—5: Lieferung von Stücksteinen veranschl. LoS 7: Aussetzen von Stücksteinen veranschl. LoS 8—11: Verlegen von Zementrohren, Erd- und Chaussierungsarbeiten veranschl. Es hat dem Herrn gefallen, unsem lieben Ehrenphilister Herrn Ernst Vogt (6> M 02) Oberpfarrer in Giessen am 28. Juli heimzurufen. Der Giessener Wingolf. I. N. u. A. Walther Koch /• Gelsenkirchen Bergwerk . & Hamburg-Amerik. Paket! Harpener Bergwerk. . , H Laurahütte......IS Nordd. Lloyd...... Oberschles. Eisen-Industrie ■" veranschlagt zu 1 u Arbeitsvergebung. Zur Erbauung dec veterinar.-mediz. Klinik mit Hundestall hier werden auf Grund des ministeriellen Erlasses vom 16. Juni 1893 folgende Arbeiten und Lieferungen ö sfentlich ausgeschrieben: Los 1: Erd- und Maurerarbeiten: 820 cbm Erdaushub, 449 cbm Bruch- u. 710 cbm Back-1 sl'inmauerwerk, 102 qm Lungsteinverblendung, 133 qm; Beton- und 315 qm Hohlsteinzwischendecken rc. Los II und III: Steinhauerarbeiten: Jüngstem: 9,5 cbm Gewände, Treppenstufen rc., Roter Sandstein: 40 cbm Fenster- und Türumrahmungen, 20 qm Mauerverblendung rc. Los IV: Grobschlosterarbeiten: L72O kg Anker und Klammern, Schrauben rc., 100 kg luchtschachtroste rc. Los V: Trägerlieferuug: 21920 kg gewalzte | -Träger. Los VI: Zimmerarbeiten: 112 cbm Tannenholz zu liefern, 5450 lsdm. Holz abzubtnden, 1150 m Gesimse, 514 qm Einstrctfböden rc. Los VII: Dachdcckcrarbeiten. 1500 qm Dachflächen tn Schiefer zu decken, 213 m Schnee- -mggittec rc. Los VIII: Blitzableiteraulage: Alle Diejenigen, die noch; Forderungen an den Landwirtschaftlichen Konsumverein I. e. G. m. ». H. in Liquidation tu Reiskirchen haben, werden eracht, diese bis zum 1. September bei dem Vorstand ein» Mreichen. t05698 prima Backsteine empfiehlt 13889 Georg Schäfer, Licher Str. 9. LMM WchmMchmis Gietze«. (tzartcnstraßc 2, Zimmer 2. lGeschästssNmden von 8—1 und von 3—6 Uhr.) 2Wobniuiflcii1 on' 7 Zimmern, 2 Wohnungen von 6—7 Zimmern, 1 Wohnung von 6 Zimmern, 5 Wohnungen von 5-6 Zimmern, 6 Wohnungen von 5 Zimmern, 1 .Wohnung von 4—5 Zimmern, 4 Wohnungen von 4 Zimmern, 3 Wohnungen von 3—4 Zimmern, 3 Wohnungen von 3 Zimmern, 3 Wohnungen von 2 Zimmern, 1 Wohnung von 2 Zimmern und 2 Kabinetten, 2 Wohnungen von 1 Zimmer, 11 möblierte Zimmer, 1 Wagenhalle, 1 Scheuer und Stallung, 1 Werkstatt. Zu mieten gesucht: 39 Wohnungen von 2—7 Zimmern. /> .V ■■ ■ . Die Verdingungsunterlagen liegen auf Großh. Bür- .qermeifterei Göbelnrod zur Einsicht offen. Die Ange- B40 ^upfndra^ :c. . bote haben in Prozenten des Voranschlags zu erfolgen und säi-j; ä-ssssjs' 'S- ÄS ä'ääSTS: «»- Eet unS einzureichen. -- Zuschlagsfrist 4 Wochen. Gießen, den 30. Juli 1909. Großh. Baubehörde für die Universitäts-Neubauten. Becker. HÄn- ** Kind--» ieig, 6l0S! ^bervaidjen661' , Jhuen deu uve ' Gebraus?"" g>je erzielt,.^ ~b hatte 11 f¥a , Wem 'cd finod)Ml,ߣunq§n'illelro6^ 't bulle, 5'2 benfleilt'. iiSniä&i9 hai sich Ä heule so Ka .8 enon«’ Ä*'.’ gelang«0'” ” E# ZStz-E WsS KeKaiiiltiiilichmig. Netr.: Feldbereinigung in der Gemarkung Weitershaiu. Mit Entschließung vom 23. Juli 1909 bat Großh. Mi Zerium des Innern, Abteilung für Landwirtschaft, Handel : ib Getvcrbe, den Zuteilungsplan von Wettershatn aus t«rund von Artikel 36 des Feldbereinigungsgesetzes in der ^ssuna der Bekanntmachung vom 7. Juli 1906 für voll-^ -ehbar erklärt. Ich bestimme nunmehr als Zeitpunkt der ' 'usfülirung (Eigenttlntsübergang) den 10. August 1909 und ■iterroeifc hiermit mit Wirkung von diesem Tage den Be- tmligten die neuen Grundstücke. Die Ueberweisung erfolgt unter folgenden Bedingungen: 1 Meliorationsarbeiten können auf den neuen Gvund- ' ftüden auch fernerhin vorgenommen werden; 2 die beteiligten Grundeigentümer müssen sich eine Ber- ' ünderung der Zuteilung gefallen lassen, die infolge der Ausführung von Meliorationsarbeiten, der Anlage von Wegen, Gräben und bergt innerhalb der der Ausführung dieser Arbeiten notwendig Ein^hüwdurch bebingter Ab- und Zugang von Gelände tnirb dem neuen Eigentümer nach dem Bonitätswert ver- 3ult 1909. Ter Grobherzogliche Feldbereinigungskommissar: Kirnberger, Kreisamtmann.____________ Angebotes vergeben werden: Planierung der Gewannwege in 4 Losen veranschlagt Todes-Anzeige. Gestern mittag 1 Uhr verschied sanft nach langem schweren Leiden mein innigstgeliebter Gatte, unser lieber Bruder, Schwager und Onkel Balth. Schneidmüller II. im 57. Lebensjahre. ffen: Lllr nactuv htmeldunge»t Mion eingetrossen.) 'dicN'^ppelinIIsh b,e Richtung nach bet ^ • 3eppeIin Ur ■ d>e vtadt nut bem ßU[8r. 2Uk Soeben wurde bQ§- ^ppelw teilt in { ' daß er nach Wiesbaden \ • Juli, 2.15 Uhr. Wie • 'bt das Luftschiff übet Offen!; Kursberichte teilt von der Bank für Hai Unentgeltliche Arbeitsvermittelung LtMislher ArbeitsNthivkis Kietze». Garten,'trabe 2, Zimmer 2. I m KartaNoln hat billigst ab- (»8 können eingestellt werden: zugeben a bei hiesigen Arbeitgebern: B h Karl Pcusch, Milchgeschäft, 1 Wcinbinder, 1 Maschiucnschreiner, 1 Tavezrercr, 4 Stenh 05-254) Kinzenbach. mädchen. 2 Bauschreiner, 1 Laussrau, 1 Kindermädchen. — Zedes Quantmu frei Haus. — Lehrlinge: 1 Schreiner, 1 Lackierer, 1 Schnued, 1 schlosser. ------- b. bei auswärtigen Arbeitgebern: 2 Glaser, 4 Bau u. Möbel'chrcmcr, 1 Friseur, 1 Zimmernmnn, 2 Haus und Küchenmädchen. Lebrlingc: 1 Spengler und Installateur, 1 Backer. oU.£)d”crAb Maschinisten, 2 Spengler u. Installateure, 1 Schuhs wacher, 1 Schreiner, 3 Schreiber, ^Polsterer u. Tapezterer, zwe. Maurer, 2 Schmiede, 1 Bäcker, 1 Wagner, 2 Welßbmder u. An- sireicher, 2 Buchbinder, 6 Bamchloner, 2 Maschlnenschloher, drei Hausburschen, Fahrburiche, 1 Berkäuserm, 5 Lauurauen, Zwei Waschfranen, 2 Ausläufer, 10 Arbeiter, 1 Flickrrau._____________ Versteigerung. Dienstag den :r. August Ifb. Fs, nachni. 3 Ubr, sollen im städt. Psandlokale, Seltersweg 11 dahier: 1.1 Sofa, 2 Kommoden, 1 Kleider fckirank, 1 Bettstelle, 1 Nacht schränkchenund 1 Küchenschrank. II. Die wegen rückst. Gemeinde steuer gepsändeten Atobtliar gegenstände wie Schränke, Sofas, Tische, Schreibtische, BertikoS, 2 Kassenschränle, 2 Wagen u. v. A. versteigert werden. 4286 Die Versteigerung zu I. sinder bestimmt statt. Gemmecker. Pfandmeister. Versteigerung. : TicnStag dcn 3. Augustd.Fs., uacbm. 2 Uhr, ! versteigere ich Neustadt txi dahier gegen Barzahlung: I. Zirka 3 Zentner Schweine- futtermebl. II. 1 Pferd, 1 Rollwagen, 300 Paar Waschleder-Handschuhe, 40 Lorbeerbäume, 1 Badeeinrichtung und verschiedene Möbel. Versteigerung zu I. findet bestimmt statt. 4294 Born, Gerichtsvollzieher in Gienen. Für die zahlreichen Beweise herzlichster Anteilnahme bei dem Verluste unseres unvergeßlichen Töchterchens und Schwesterchens e Lma sowie für die zahlreichen Blumenspenden sagt üefge- fühltesten Dank Familie I. Dechert. Gießen, den 31. Juli 1909. f4300 , 31. Juli. Anlangskursa ) Harpener Bergwerk . . ) Laurahütte. - • • ) Lombarden E. B.. < « । Nordd. Lloyd • • • • j Türkenlose. < • • 1 °"nt renc. ' ^^obettua«. v :ein!8iWioiä*a"«iQ #»?**■ a!,l,e'««h3elll'S Techert' 12 let' Geweih-Verfteigernng. Motltag den 2. August ds. Js., vormittags 10 Uhr, werden im Gasthaus zum „Solmfcr Hof" zu Braunfels folgende Geweihe öffentlich gegen Barzahlung versteigert: 25 Rothirfch-Geweihe | darunter einige 65 Damschaufeln I Stücke Neu eröffnet! Marktstrasse Mr. 28 Neu eröffnet! en gros Telephon 395. Telephon 395. der Firma H. Kaess Meohfolger ausgeschieden bin und in dem käuflich er- gleiches Geschält errichtet habe, verbinde ich die Bitte um gütigen Zuspruch. worbenen Hause Marktetrasse Nr. 28 ein Car! Horn tzS Soner-telur W» 067101 10 verrrn. Eduard Gierke Frankfurter Stra.ee 75 4040 06668) LHntrttt Anfang 8 Uhr. 142961 Räumuncs-Ausverkauf tat ßisidiränftn StrttnmöMi litjtiiirinfti Sonntag Anfang 4 Uht En tret frei. Fusshallwettspiele anläßlich bei «16 Sonntag b0 - Feine Mass-Schneiderei - Englische Damen-Kostüme Bund Hier fefril »r gr (Eintritt frei. E» lobet ergebend ein El ^4» iirfa ** dritte Z«* 5»fl h b»i mu !- :zwr* ■ CHOtfäl Brauerei Verband Gietze« Mit der erg Mitteilung dass ich aus Verein der (Hastwirte von föieften und llmgegend eder Richtung zufneden zu stellen und bitte deshalb um gütige Unterstützung meines Unternehmens. ki tat » Cd frrx' rie dstim »bei »rjt r.i br 1 • kalte Während dem Umbau geben wir auf alle am Lager befindlichen Waren einen "Rabatt von 10% Diese Preisermässigung bewilligen wir auch auf die Waren, welche lür den Räumungsausverkauf im Preise schon bedeutend ermässigt wurden. Belte, vornehmste, schneidigste und vielseitigste Deu'lchland» Stur Original Burlesken, »w DT Die besten Sanger und Komiker Lächle»«. ~W "M OfH-c v • mbt.i neue# Programm. Borverkau'^vlllett- in den bekannten Ugarrengetchütw» ------------- ‘Ikiflepottout» Haden keme (MültifllfU. ------ ■— Keine erhöhten Breite. Aniaug H Itbr. fitinc erhöhte» Drei» Clm flofoRrami« Wartrn oder Restaurant Konzert des Tameu Streich Orchesters ..rau0l»»ei" Anlang 7'^ Uhr krmtnM M Morgea Louutag. 1. August 1909 vollständig neue«, erstklait, Spezialitäten-Programm. 2 grobe Vorstellungen, uachm. 4 Ubr ». abend» Uhr Nachmittag» ermanigte Brei le. Adenb» gew dreist Am Konzert (starten oder Sicuaurant Kouzert de» neuengagier» Tnrncn Crrffcitcrti Sfiirin. Bon 11—1 Ubr Arstbschooven Kon tert. Rachmitt. ab 4-lB, lld :Lg eF 15° <-5iLi «13^ anläßlich II stiitnnnsffiid 6(6 (iitgcMr n»8biINib61111908. Heinr. Kreiert (*• Ptodufr. 11 vorm. Jtd. Fischor. Plockotr. 11 Achtes Operetten-(Haftspiel dc« Nrohh. Kurtheater« Bad «anbei». Unter Mitwirkung 6 MapcUc d. Än< Negt» -Aetlrr WUHelne" (Wr-IM = Ein Walzertraum - Cperrttt In 3 Akten von j)tbr Tdrmann u keooald 3eceM«B Mustk von Oskar 6neu«. An»aag st Ubr Ende 10* > Üb' Drr Vortrrkeef demnnr Lonntag den L August vorMrr H—1 Uhr Am «Lyu6rune«iO8c ist dir Kaste auch nachmittag« »en S H 5 Uhr fleöihwt fit Heere» v ruderen den gemetzen en der Adendktzste ermatzigung <7 * Restauration Gambrinus Kirchftrafte 11. Empfehle einem verehrten Publikum von Miehen und Um- «ntnb meine nf|] Wmatin jUM ksmbriiuiS. Kalte und warme Lpeisen zu jeder Tageszeit. Vier aus der Unionbrauerei (stießen. Um recht zahlreichen Bulvruch bittet 4106 August Albold. kfmtntt hr TifTtioii Albert Nuvpmatztz Steins Garten, Giessen