Nr. 124 Redaktion. Expedition und Drucker«: Schul- (trage 7. Expedition und Verlag: e^oL Reüaktion:s^KH2. Tel.-Adru Anzeig erGießen, Die Zinanzkommlfsion der Reichstage; setzte am Freitag zunächst die Beratung des Branntwein- steuergesetzes fort. Eine längere Erörterung entspann sich über den Likör- und Parfümerieparagraphen 103, dem die Korn- Mission in erster Lesung einen weiteren Teil hinzugefügt hat, der einen Parfümeriezoll von 600 Mk. für den Dvvpelzentner einführt. Dazu liegt icfct ein Zentrumsantrag berg er vor, der in einem § 103 a aud) eine ^Jnlaiidsteuer aus Riechmittel un d Sch önheitsmittel einführt. Die Steuer, die in Form einer Banderole erhoben werden soll, beträgt für das einzelne Stück oder den einzelnen Behälter im Kleinverkaufspreis bis zu 25 Pfg. 5 Pfg. und geht in 11 Wertstufen hinauf bis zu 8Mk. bei einem Kleinverkaufspreis von mehr als 20 Mk. Nach der Begründung durch Herrn Erzberger bemerkt Schatzsekretär Sydow: Eine Luxussteuer, die wirklich gute Erträgnisse verspricht, soll man nehmen. Aber die Regierungen sind sich über den Antrag noch nicht klar geworden. Erst müßten Sachverständige gehört iverden. Im allgemeinen ist der Antrag der Regierung ganz sympathisch, nur muß die Abwälzung gesichert werden. Schließlich werden die Anträge Erzberger gegen die Linke angenommen. Der Rest des Gesetzes wird in rascher Folge erledigt unter Annahme einer Reihe in der Hauptsache konservativer Anträge. Hierauf erfolgte die Vertagung. In der Nachmittagssitzung soll der Rest der heutigen Tagesordnung verhandelt werden, das sind die konservativen Anträge auf Kaffee- intö Teezoll. Es findet eine Geschäftsordnungsdebatte statt. Abg. Dr. Paasche gab folgende Erklärung ab: Nachdem die im Seniorenkonvent getroffenen Abmachungen der Parteien, auf Grund derer der Reichstag seine geschäftlichen Dis- posrtionen für die nächsten Wochen getroffen hat, von der Mehrheit dieser Kommission unbeachtet gelassen sind, und nach den geschäftsordnungswidrigen Beschlüssen dieser Mehrheit, die über die Regeln des parlamentarischen Lebens und die Rechte der Minorität hinweg- gegangen ist, erbeben meine politischen Freunde noch einmal Widerspruch gegen die von der Mehrheit beschlossene Kommissions- beratung von Gesetzesvorlagen, deren notwendige erste Beratung im Plenum noch ouSsteht. Wir werden diese Verhandlungen mit unserer Mitverantwortung nicht decken und werden durch unser b* nbleiben von diesen Verhandlungen der Kommission unsere Auffassung zum Ausdruck bringen. Wir sind zu unserem Entschluß gekommen, auch im Hinblick auf die erstaunliche Haltung der Regierung, die im Widerspruche mit ihrer Zusage die Ersatzsteuern in der nächsten Zeit dem Plenum des Reichstages zu unterbreiten, den konservativen Antragstellern durch die Lieferung des Materials das tzeschäftsordnungswidrige Einbringen dieser Anträge in der Kommission erst ermöglicht. Abg., Dr. W i emer (Fr. Vp.) protestierte gleichfalls gegen dies Versahren der Mehrheit und lehnte die wettere Beteiligung an den Verhandlungen ab. Abg. Graf M i e l z y n s k i (Pole) erklärte jedoch die von Konservativen und Zentrum projektierte Finanzreform für das kleinere UcbeMinb versprach auch diesmal fernere Mitarbeit. Für die Sozialdemokratie versicherte der Abg. Geyer, daß sie sich an der Beratung dieser Anträge jetzt nicht beteiligen würde. Dann gab Abg. Dr. Weber (Natl.) folgende Erklärung ab: Es rst von feiten der Konservativen bei Beratung ihres Besitz- steueraTttrages ausdrücklich gewünscht worden, daß ein Mitglied, der diesem Anträge zustimmenden Mehrheit zum Berichterstatter gewählt würde. Nachdem die Finanzreform beim Abschluß der Konrrnissionsverhandlungett in ihren Hauptteilen eine Gestalt beEontmen hat, die meine politischen Freunde nötigen wird, gegen diese Finanzreform im ganzen zu stimmen, bin ich mit meinem Freunde Fuhrmann nicht weiter in der Lage, als Berichterstatter tätig zu sein: wobei ich bemerke, daß das Reichsschatzamt gegen allen Gebrauch und trotz ausdrücklicher gegenteiliger Verabredung wegen der von ihm gewünschten redaktionellen Aen- derungen der Beschlüsse erster Lesung beim Branntweinsteuergesetz, .sich nicht mit mir als den Berichterstatter, sondern mit einem ailbcren Mitgliede der Kommission in Verbindung gesetzt hat. Mein Freund Fuhrmann und ich legen darum hiermit unser Amt als Berichterstatter nieder. Abg. Raab (Wirych. Vgg.): Auch zu dieser Teilvorlage kann ich mid) kurz, aber ablehnend äußern. Einer Besteuerung des 1 Luxuslichtes würden wir nicht widersprechen. Die besseren Be- leuchtungsmitlel sind aber in der Industrie und im Gewerbe ein notwendiges Arbeitsmittel geworden. Die Steuer würde schädlich wirken, vielleicht auch zum Schaden der Augen der Arbeiter. Auch manches Torf hat schon seine elektrische Beleuchtung, in manchem Lkuhstall findet sich die Glühlampe. Diese Entwicklung sollte man nicht hindern. Mit unserer Fraktion haben wir neuerdings diese Frage nicht wieder besprochen, doch dürften taum welche unserer Mitglieder ihre früher bekundete Ansicht geändert haben. Abg. Schulz (Rp.): Die Besteuerung des starken Luxus, den sich die wohlhabenden Klassen der Bevölkerung inbezug auf die Beleuchtung durch Gas und Elektrizität gestatten, ist ausgleichende Gerechtigkeit, umsomehr, als das Petroleum, das Licht des armen Mannes, etwa mit 75 Millionen Zoll belastet ist. Wünschenswert aber wäre es, den kleinen Städten Erleichterung zu schaffen inbezug auf ihre Straßenbeleuchtung, und den kleinen Gewerbetreibenden. Interessant ist es, sestzustellen, daß so gewichtige Korporationen, wie der Verein für die bergbaulichen Interessen, der Vorstand des westfälischen und des rheinischen Städtetags und die Handelskammer zu Oppeln erklärt haben, daß sie gegen die Besteuerung der Beleuchtungskörper Einwendungen nicht erheben wollten. Vor einiger Zeit ist in Berlin der Achtuhrladenschluß eingeführt, wodurch der Lichtverbrauch der Läden sehr erheblich gesunken ist. Tas hat zu Protesten nicht geführt. Man darf also wohl im Prinzip für den Vorschlag der Antragsteller eintreten, vorbehaltlich der Einwendungen im einzelnen. Schatzsekretär Sydow: Tie Technik hat beim Konsum eine so außerordentliche Ersparnis eingeführt, daß die kleine Belastung sehr leicht übernommen werden kann. Eine weitere erhebliche Herabsetzung der Preise ist zu erwarten. Ausnahmen zu machen ist zu widerraten. Abg. G r o e b e r (Ztr.): Wenn man vor der Frage steht, das Petroleum starker zu belasten, dann kann es feine Frage sein, daß wir die Heranziehung der Glühkörper vorziehen. Abg. Müller-Fulda (Ztr.) legt dar, wie gering die Belastung im Vergleich zum Petroleumzoll sein werde. Ein Industrieller, der mit Petroleum beleuchten müsse, zahle das vierfache wie derjenige, der Gas oder Elektrizität habe. Abg. Graf Mielzynski (Pole» spricht sich für die Steuer aus, um nicht eine Erhöhung des Petroleumzolles vornehmen zu müssen. § 1 des Entwurfes wird angenommen, desgleichen § 2, der den Steuertarif enthält, mit zwei Abänderungen Nach dem Entwurf mar die letzte Staffel für elektrische Glühlampen und Brenner bei über hundert Watt mit 50 Pfg. für das Stück. Es wurde eine weitere Staffel hinzugefügt: für jede weiterest angefangenen hundert Watt 25 Pfg. mehr. Für Brennstiste zur elektrischere Bogenlampe sollte nach dem Entwurf die Steuer betragen eine Mark für das Kilogramm. Beschlossen wurde 70 Pfg. für das Kilogramm, soweit der Verkaufspreis bis zu 2 Mark beträgt, und 1,20 RTark für alle anderen. § 3 über die Stundung der Steuer wurde mit der Maßgabe angenommen, daß die Steuer ohne Sicherheit auf drei Monate, mit Sicherheit auf sechs Monate gestundet werden soll und das Lagern unter Zollverschluß als Sicherheit gilt. Auch der Rest des Gesetzes wurde mit unwesentlichen Milderungen angenommen. Darauf wurde in die Beratung pes Kaffee- und Teezolles eingetreten. Nach dem Entwurf des Antrages der Konservativen wird der Zollsatz für Kaffee roh auf,60, gebrannt, geröstet oder gemahlen auf 80 Mk. festgesetzt. Der Zollsatz für -Lee wird von 25 auf 50 Mk. für den Doppelzentner erhöht. Es liegt hierzu vor ein Antrag der Konseroatmen Dietrich-Rehbel, den Teezoll auf 100 M k. zu erhöhen. Außerdem hatte Dr. Paasche mit den anderen Nationalliberalen Mitgliedern der .Kommission beantragt, als Anmerkung dem Entwurf anzufügen: „in deutschen Kolonien her gestellte und dort importierte Kafsee- produkte bleiben zollfrei". Abg. Erzberger (Zenttch nimmt den Antrag Paasche auf, damit dieser auch in Anwesenheit des Antragstellers seine sachgemäße Erledigung findet. Abg. Dr. Rösicke (Kons.) begründet den Kaffeezollantrag. Kein Land habe so niedrige Kaffeezölle. Die Zollerhöhung habe keinen irgend wie nennenswerten Einfluß auf die Kaffeepreise. Ein Rückgang fei darum kaum zu erwarten. Der Ertrag fei auf 35 Millionen zu bemessen. Abg. Schulz (Rp.): Bei Besteuerung des Konsums kann der Kaffee nicht außer Betracht bleiben. Eine Verminderung des Konsums ist nicht zu befürchten. In Oesterreich hat eine Erhöhung von 48 aus 80 Mk. keine erwähnenswerte Kvnsumver- minderung hervorgernsen. Schwere Bedenken erweckt die Er- «Sesckäftsordnung ermöglichten Beratung von Kaffeezoll und Zünoholzsteuer teilzunehmen, und die Adgg. Dr. Weber Dinb Fuhrmann haben noch darüber hinaus ihre Aemter «ls Berichterstatter rriedergeleat. Als Spielball zu dienen ffür eine Sozietät, die sich über die einzelnen Schachzüge Lis ins Detail verständigt zu l>aben scheint, und der weder init sachlichen Argumenten noch mit einem Appell an An- V'and und gute Sitten beiznkommen ist, dünken sie sich denn für zu gut. Das widerstreitet einfach ihrer Würde. Ob Sie Position, in die sich Herr Sydow und der Herr Reichs- Lanzler durch Duldsamkeit und Entgegenkommen hinein- Lianöveriert haben, so überaus würdig ist, haben wir nicht zu entscheiden. Schließlich Hat jeder Staatsmann seine Deputation selbst zu verteioiaen. s)hir muß immer wieder Letont werden, daß auf der Basis der Regierungsvorlagen eine Finanzreform zu erlangen war. Daß auch mit dem Freisinn, der noch am Donnerstag sein Einverständnis mit Lem Antrag Sieg zur Branntweinsteuer ausgesprochen hatte, eine Einigung selbst über die indirekten Steuern sich er» Sielen ließ. Aber die Konservativen und das Zentrum, Sie jede für sich um die Macht ringen, haben es anders gewollt. Und die Regierung ist in ihrer unendlichen Liebe anscheinend bereit, ihnen dabei zu helfen. Für das Zerrbild einer Finanzreform, das so nur erwachsen kann, wird sie Sie Verantwortung mitzutragen haben. Es spiegelt wohl einigermaßen die Stimmung weiter — auch konservativer — Kreise im Lande wieder, wenn ein Konservativer, der Gärtner F. Suck, in der Frank- ftrrter ,F)der-Zeitung" folgende Frage an die übrigen Kon- srvativen seines Wahlkreises richtet: „Der endesunter- s iyriebene Konservative fragt hierdurch an, ob es nicht an- z-bracht wäre, wenn die Konservativen des Wahlkreises Frankfurt-Lebus zu einer Versammlung hier einberufen würden, um Stellung zu nehmen gegen die Ansichten der kronservativen Abgeordneten im Reichstage; ob die Einberufung von liberaler Seite oder konservativer geschähe, iväre gleich. Es würde vielen angenehm sein, zu zeigen, d ch sie durchaus nicht mit den Reichstagskouserva:iven über» ennftintmen. Wenn es nicht anders an ginge, müßte dahin g -wirkt werden, daß der Reichstag aufgelöst würde; es würde sich bann zeigen, daß Tausende und abermals Tausende, wie Enbesunterschriebener, statt konservativ lrberal wählen würben, da es doch einfach unrecht ist, baß die Konservativen bie Nachlaßsteuer nacht bewilligen wollen. Sollen benn bie Hausbesitzer, beiten schon so viele Lasten aafgebürbet sinb, noch mehr tragen ? Soll benn ber Mittelstand, die 9Irmcn und alle nicht reichen Leute noch mehr üierch indirekte Steuern belastet werben ? Ebenso würben Tausende und abermals Tausende bisherige Konservative liberal wählen, wenn die konservativen Abgeordneten sich mit dem Zentrum zusammenschließen würden. Man sollte ojerm Reichskanzler zurnsen: ,Mllvw, werde hart!" Höhung des Kaffcezolles für die Entwickelung des Kaffeebaues in Ostafrika. Der dort gezüchtete edle Javakaffee, der bis 64 Mk. in Hamburg kostet, konkurriere nur mit Mühe mit dem minderwertigen Brasilkaffec. Von 1903 bis 1907 sei der Kaffeeexport aus Tanger erheblich zuruckgegangen. Die Pflanzer wünschten daher, daß der Zoll auf Kolonialkaffee nicht erhöht werde. Sollte dieser Wunsch an landespolitischen Bedenken scheitern, dann müsse auf Verbilligung der Fracht hingewirkt werden. Er einpfehlc die Annahme seiner darauf gerichteten Resolution. Abg. Erzberger (Zentr.) legt Wert auf die Feststellung, daß er nicht der Vater dieses Antrages betreffend den Kolonial- Eaffec sei, sondern ihn auf das schärfste bekämpfen muffe. Aber die Angelegenheit müsse auch dann besprochen werden, wenn die Antragsteller streiken. Der Kaffeepreis fei ganz enorm herabgegangen, so daß er einen Zoll sehr wohl tragen könne. Vielleicht könne man den Käffeepflauzern unserer Kolonien gemäß der Resolution Schulz entgegenkommen. Abg. Raab (Wirtsch. Vgg.): Biele Stimmen von liberaler Seite haben sich für den Kaffeezoll ausgesprochen. Mau kann daher der Vorlage ruhig zustinnnen. Ministerialdirektor Kühn: Trotz der statistisch nachgewiesenen kolossalen Schwankungen der Kaffeepreise ist der Konsum stetig gestiegen. Daraus ist zu folgern, daß eine starke Einschränkung des Konsums nicht zu erwarten ist. Sv steht es auch mit dem Teezoll. Abg. Graf Mielzynski '(Pole) spricht sich namens seiner Freunde gegen Kaffee- und gegen Teezoll aus. Abg. Freiherr v. Gamp (Rp.): Der Kaffeekonsum ist keine Preisfrage, sondern eine Gewohnheitsfrage. Als der Kaffee 1890 um 100 Mk. hoher stand, als heute, da wvr der Konsum nicht geringer. Der Kaffeezoll wird nach dem Anträge angenommen, der Teezoll auf 7 5 Mk. erhöht; Wirtschaftliche Vereinigung und Polen stimmten dagegen. Der Antrag aus Zollfreiheit des Ko'lonialkaffees wird abgelehnt, die Resolution Schulz angenommen. Der Antrag der Konservativen auf Selten er ung der Zündwaren wird mit einem Abänderungsantrage Rösicke angenommen. Darauf vertagte sich die Kommission auf morgen zur Erledigung der zweiten Lesung der F i n a n j r e f o r m. Auf Der Tagesordnung Iteht bic Mühlennmsatzstener, der Kohlenaus- fuhr zoll, ine Besitziteuern und das Finanzgesetz. Gegen die Beratung der Mühlenumsatzsteuern hatte Freiherr v. Gamp zunächst Einspruch erhoben, weil man aus "bem Handgelenk die Richtigkeit der Ltapelsatze nicht nachprüfen könne. Er zog aber diesen Widerspruch zurück. j Schluß der heutigen Sitzung 7% Uhr. Abg. Mvrnmien (Fr. Va.) ichlietzt sich 'ben Protesten an vnd legt sein Amt als Berichterstatter über bie Nachlaßsteuer usw. nieder. Abg. Dietrich (Kons.): Ich beantrage, die Glühkörpersteuer als Teil der Gas- und Elektrizitätssteuer als ersten Punkt auf die Tagesordnung zu stellen. Abg. Dr. Wiemer (Fr. Vp.): Wir haben eilt Recht, zu verlangen, daß jetzt einen Tag vor Pfingsten nicht noch neue Fragen auf die Tagesordnung gebracht werden. Wir erklären uns deshalb gegen die Fortsetzung der Verhandlung. Die Abgg. Sieg (Natl.) und Dr. Weber (Natl.) begründen twchmals die Erklärung Dr. Webers. Die Abg. Dr. Rösicke (Kons.) und Dietrich (Kons.) wenden sich mit großer Schärfe aegen die Sprecher der Linken. Abg. Freiherr v. Gamp (Reichsp): Wir werden, um die dringend wünschenswerte Erledigung der Finanzreform Möglichst zu beschleunigen, an den Beratungen teilnehmen. Abg. Fuhrmann (Natl.): Die Debatte hat sich völlig in Nebensächlichkeiten verloren, indem man einen an sich vollberechtigten aber an Bedeutung nebenfächlickoen Teil der Erklärung meines Freundes Weber zum Angelpunkt der ganzen Debatte ge- macht hat. Im übrigen befinde ich mich aud) bezüglich der Frage der Zulässigkeit des Gesetzeiitwurfs über die Besteuerung der Beleuchtungskörper in voller liebereinftimmung mit den Ausführungen meines Freundes Weber. Nack zweistündiger Mittagspause traten um 31/2 Uhr die den beiden konservativen Parteien, der wirtschaftliche «Bereinigung, dem Zentrum und den Polen angehörigen Mitglieder der Finanzkommission wieder zusammen Die L i n k e i st n i ch t v e r t r e t e n. Da die Abgg. Weber (Natl.), Fuhrmann chlatl.) und Momm,en (Frs. Vgg.) ihre Aemter als Berichterstatter niedergelegt haben, wurden neue Referenten bestellt. Dr. Weber hat mitgctcilt, daß er gern bereit sei, seinem Nachfolger sein Material vorbereitet zu übergeben. Ms Referenten werden bestellt anstelle von Tr. Weber für den Branntwein Abg. Nchbel (Kons.), anstelle von Fuhrmann für den Schaumwein Abg. Erzberger (Ztr.- anstelle von Mommsen für die Erbschaftssachen gleichfalls Erzberger. Berichterstatter für das Bier ist Abg. Zehnter (Ztr.,: für den Tobak Abg. Kreth (fron)".); für Kaffee und Tee, Glühkörper und Zündhölzer Tr. Rösicke (fron).); für das Allgemeine im Finanzgesetz Abg. Raab (Wirtsch. Vgg.- und für die konservativen Besitzsteueranträge Graf Westarp (fronf.). Außerdem wirrde mitgeteilt, daß eine Mühlenumsatz- und eine Jnseratensteucr eingebracht werden würde und zum Berichterstatter für erstere Abg. Speck (Ztr.), für die Inserate Abg. Dr. Rösicke (fronf.) bestellt. Tarouf wurde in die Verhandlung über die Glühkörper- teuer ein getreten. Abg. Graf Westarp (Kons.) begründete den Antrag der Konservativen. Tiefer entspreche dem § 26 der Regierungsvorlage über die Lichtsteuer. Die Ertragsberechnung ergebe 20 Millionen Mark netto. Schatzsekretär Sydow hält eine Begründung seinerseits nicht ür nötig, trotzdem es sich um einen Teil der Regierungsvorlage handle. Ein Regierungsvertreter erörtert die Rentabilität der Steuer und kommt zu demselben Ergebnis wie Graf Westarp. haben wir noch eine Regierung? ■ allenthalben im Lande angesichts des -i ■ n Treibens der konservativ-klerikal-polnischen Mehrheit in bet’ Finanzckommission des Reichstages. Tie ^/tnge in ber oiuanzkommission haben allgemach eine Ge- |kalt gewonnen, daß auch der wohlwollendste Beurteiler die Regierung kaum noch von schwerer Mitschuld freisprcchen kann. Zumat Herr Sydow, der Staatssekretär des Schatzes, ber auf eine eigene Art operiert. Er verheißt zwar bie ad), wie oft |chon versprochene Erbanfallsteuer binnen acht Tagen einzubringen, und er P-erhandett mit den Vertretern des Bankgewerbes über eine Form der Sonderbesteuerung bes mobilen Kapitals, die für Banken und Börsen wenigstens nicht schlechthin ruinös sein soll. Unter der Hand aber etabliert er eine ganz vergnügte Arbeitsgemeinschaft mit der „neuen Mehrheit", mit Zentrum, Konservativen und eTIL/ie . ch ,c^n dabei sind, auf den Trümmern der von ihnen in Stücke geschlageneil Regierungsvorlagen eine Finanzreform nad) ihrem Herzen zusammen,zustoppeln. Ms Ersatz für die abgelehnten inoirekten Steuern hat die Regierung bekanntlich an eine Erhöhung des Kaffeezolles und eine Zündholzsteuer gedacht. Beide Vorlagen sollten dem Reichstage nach Psingsten zugehen, und dann — so war im Senrorenkonvent verabredet worden — beim Wiederzu- sammentritt des Plenums ihre erste Lesung erleben. Diese Abmachungen sind von der konservativ-klerikalen Mehrheit unter freundwilliger Assistenz des Herrn Reichsschatzsekretärs jetzt durchbrochen worden. Herr Sydow hat einfach seine Entwürfe der sieghaften Majorität zur Verfügung gestellt, auf daß die sie als ihre eigenen Anträge anmelde. Das will heißen: Herr Sydow hält das Werk der neuen Mehrheit für so gut, baß er's nach Kräften zu unterstützen trachtet. Und Herr Sydow nimmt keinen Anstand, sich mit Konservativen und Zentrum zu verbünden, um der Linken des weiland Blocks ein Schnippchen zu schlagen. Tenn darauf läuft es schließlich doch hinaus, wenn die Linke, wenn Rationalliberale und Fveisiimige durch die meuchlings improvisierte Beratung von Kafseezoll und Zünd- hvlzsteuer überrumpelt werden sollen, noch ehe sie Ge- lsgenheit fanden, sich mit ihren Freunden in Verbindung zu setzen. Herr Sydow wird es uns nicht verübeln können, wenn wir anderen, die wir bas Werk dieser Mehrheit nicht bloß für nicht gut, sondern für schlechthin indiskutabel ballen, aus der so taghell beleuchteten Situation unsere Schlüsse ziehen. Daß wir allmählich uns mit dem Gedanken zu befreunden beginnen, den, als die ersten Gerüchte zu uns drangen, wir kurzweg abweisen zu müssen glaubten: daß selbst der famosen Kotierungssteuer möglicherweise das Reichsschatzamt nicht ganz fern stehen könnte. Aber sei's, wie's sei — was mit Händen zu greifen ist, ist dieses: bie Neuerung hat dem berühmten Putt- kamerschen „Sofort" eine neue Variante hinzufügend, ihr feierliches Gelöbnis, die Ersatzsteuern „in den nächsten Tagen" einzubringen, milde ausgedrückt, nicht gehalten. Dafür hat sie der Koterie von Konservativen, Zentrum und Polen die Hand geboten, die Geschäftsordnung zu brechen -und die Linke zu vergewaltiben. Denn ohne diese Unterstützung, ohne die bereitwillige Darreichung der fertigen Entwürfe hätte bie angenehme neue Mehrheit ihre Pfingst- ttberraschung schwerlich ausführen können. So haben die ;')latü)nantberalen (und mit ihnen die Freisinnigen) getan, Das in solcher Lage zu tun ihnen nur noch übrig blieb. <5te haben es abgelehnt, an der nur durch einen Bruch der Zweites Blatt 159. Jahrgang Samstag ÄS. Mai e*6eb" *9"6 gU8n°6TO 655 ZT’’ 2 Sk A M Kotattonüru«. un» b» »rühNch« ässäs! GUftMbt wsä*.s*’~ „Kreisblati für Den Kreis Kietzen" .weima! B h ™ jV V • - W W wöchentlich. Die „cendvirlfchafttichen Seit. « fragen" erscheinen monatlich zweimal, Anzeiger für Cberhessen Bl Konzert. Programm rotrb feine Anziehungskraft nickt per fehlen 3»- tcrcffont und belehrend ift „Tie Jagd mit dem kalken- (• Sei r Ab : chyi 3 « X) Benutzer rou? das fegciunntc „ole' Land oder wir es m fahchcr ftsll f!An fetal ontfü, des bei bei i«e auf ONfTU Söhn Wenn denken wir 'Pfingsten, imb bleibt ee bie Sdmnbti teretu t. Die Lwupwenarnm nwerniv» der D'utscben Buchhändler »u Seuntg barbringen. Die Pringstfreude soN daS Seid des vergangenen Jahres vergessen macken. Die Hoffnung auf bessere Zeilen läfct die Seele freier aufatmen: der gläubige flfriit fcbnnr.gt fick freudig himmelan: die lübtbarr üiebe O^ottes wandelt au» allen Segen und treibt zu dankbarer Bewunderung ihrer Größe und LU macht. Der Geilt der ^veube grüßt dich, o Welt. So empfange ihn frohen, reinen Herzens und du wirst seines Segens teilhaftig werden. -Vom Großh. Hofe. Der Großherzog und bic Großherzogin wohnten heute vormittag der Beuchtigung des •• TageSkalender: Kolosseum: Hb. 8. Feiertag Täglich Vornellung. r. Klnematoqraphen-Theater: Täglich Lortte^ung. LiebigShöbe: TienStag nachmittag ö Uhr: Konzert. 6 n f 6 2lmend: Montag nachmütag 4 und abends 8 Uhr: 21ms Stadt rind Land. Gießen, 29. Mai 1909. flttm Pfing ft feste. Ostern, das AuferslehungSfeft, vergangen ist, schon an das darauf folgende prreubenfeft, an Die Sonne erscheint jeht schon tägltcl, früher JjitiXi' \o aut den standen am Samstag dem Mat von acht N '»drdate» bie Herren: Hombach aus Rathenow, Pröfcker aus uHepcn, Birkboi-, auc Breslau, Holfeld aus Hadelsckwcdt. Schaf« aus D-armftadt, Scholz aus BreSlau und Tdomae aus Boppard, und ''ivar die beiden ersten mit der 'Note 1. • -inematograph. Tie Wiedereröffnung batte ,, (u,A=,u .gestern nachmittag sch eingerichtete neue ersten Bataillons Leibgarde-Infanterte-Regtments (1. Grotzb bem Schluß der Vorführungen vollständig gefüllt. Das Hess.) Nr. 116 auf dem Truppenübungsplatz Tarmitabt bei I ~ Buckhänblcis. sied buirn intensivste Scructung guter. buch, Be kämpnma schlechter Literatur mit allen ÄYäftrn an der AuSroMmg de».< unser Volk beOrvbnibrn lieb -l? zu beteiligen. Hauindlüt im „alten Land" Ran schre.bt uns aus BremertWven Cbit-u-ienbcn, die nrzeit der Baumblüte da Siel der näheren und ’itfentkern Umgegend sind, gibt es in Deutschland eine oaiuf ! •.. ’i die von Berlin an? vielbesuchten Haveluier bei W eder, d • ’t ' riß t Hans bei - man-' > ielbe, die Bergstraße usw r kerne wirkt durch die Ma" der Anpilanzimg. ' und durch die v: u n irt ____ ______ immer länger im Strahlengewanbc sichtbar. Unter ihrem belebenden Einflüsse erschließen sich tausend nnb abcrtmi|riib Blümelein, und bie ganze Natur erwacht zu einem neuen, frolren Dasein, lieber Nacht sprengen unzählige knospen bic schüßende Hülle. In schmetterndem steigen begrüßen die Bügel den König ^113, der wieder einmal nach langem, langem Harren die Welt durch feine Ankunft crimit. „Wach ans, mack aus, 0 Menschenherz, Becgiß seht deinen Groin und Schmerz!" so schallt cA unS von allen Zweigen und Zweiglein entgegen. Im Walde empfingt uns ein gewaltiges Rauschen: das Loblied der Natur löin wie liebrer Orgelklang: das Murmeln der Böcke und Quellen ist die sanfte Begleitung dazu. Alles ist zu Pfingsten am den Ton der Freude aeftimmt Und wie die Natuc frohe .'inbackt hält und auf ihre Weise den Schöpfer der Wetten preist, so soll auch der ".'ensch in dieser herrlichen Zeit des .Hanns vergessen und (Hott freudigen Tank für alles bisher erwiesene und noch zu erwartende Gull' Mit entbrechender Tdmmerunfl traten sämtliche Bereit Stein backe zu einem L a m p 10 n ; u g e an. Tic Gesang 3n- und Auslande ihre gemeinnützige Tätigkeit entfallen, verletzen bai hieftge Bureau. V^bcrftr 6, in die Lage. Uder Luftkurorte, Bader. Städte und Landschaften irvrtPoUc Belehrungen kostenlos zu erteilen. Auch ist zurzeit ein neuer Führer von Dreßen und Umgegend in 3rbeit. der in beit ersten Tagen uni Verland kommt Lus rage» über die Lebensweise. ge>ellscka'tlickes und künstlerische- Leden sowie Steuerverhaitnrsse > reßens liefen stets zahlreich ein und wirkten bei Entschließungen in Wohnungswechseln zu Gunsten unserer Stadt erfolgreich •• Die pharmazeutische Staatsprüfung dv» gehaltenes (Hluchounickschreiben des £i'crfonfiftoriuni4: er gedachte der langiabngen, eifrigen Tätigkeit r rnrrow mitaliebeS und händigte ihm ein vom LherfmiiiHorri« gewidmetes Neues Testament ein Gemelnder'itsmilglied uorn brockte hir Giuckwunick>e der (Hemembr tum U’P druck und forderte den Gefeierten aus, in dem ihn, gcickenkte» Sessel weiter für das Wohl der «"smeinbe sorgen zu wetlev. ilberretchten ferner unser neuer L.arrer, ?vrr t nhl er. un Namen des üircheiivorstandes die Bitterbidel von -NL'ltr u Eacolsfeld, Lehrer Nanz von den Lehrern em '>and- sckcankcken imb Sparkassen rechnet Gerhard von her Svm- lasse eine warme Decke Sichtlich gerührt dankte der juM* lar. bebauerte. daß durch den neuesten Brand hier em Schatten auf die heutige Jreter fallen müsse imb gelobte, durch bie vielen Beweise der Anerkennung und Liebe ne» geüarkt icm Amt mit neuem Mute ronlerfuhren Mi 'volle», io lange es (Hott gefalle - hierauf begab man sich in den Saal des Wirtes „3um (hnborn", wo gedeckte Tafeln freund' lick winkten und bie Zahl der Mste fick sUmdig mehrte .ur* verwandte und Kollegen des Gefeierten. Negierung rat « ! Merck gedachte unsere- allgelicbtcn Lande rsürsteu' und auf den Jubilar ersckwllen wiederholt kräftige öocks "egen vererne brachten ihm Lieder oar. und der Präsident -rriegervereins. Le hier, brachte das vod) aus ans Z, ','.ar. betonend, daß ven üiamcr sich auck um Berernswesen in Steinbach verdient gemacht habe Tankcsworre des Jubilars (langen aus in einem vod) unseren "i .'FbetAog und ui einem uneuen vock aus die Pcrhochdeutschung genannt wird, das „alte Land". Tie Gegend, I bic wir meinen, liegt vor den Toren vamburg» und erstreckt sim I am linken II,er oer Elbe non unterhalb Winkenwerders bis ;ur Mündung der Sfhiütngr in der Nähe non Stabe, etwa nier beut,ehe I I Plantage, vorwiegend aus .Mirfchhaumen behebenr> lleberwältig.i'b l ist bei Anblick, wenn man non erhöhter Stelle, sei es nont Elb beut) ober non bet PlaMonn, bie dieses oder lene: Gasthaus bcHfci, da.« weiße Blütenme.r überblickt, ans oem da» Summen non tarnend und uberrauicnb Bienen em vortön 1 3m Osten der k5lh trom, auf dem es von Dampfern nnd Seglern wimmelt, ,rn Westen bnnk!.- Wölber den ywrüont abschlleßenb Und so überwältigend ein solcher Ucberbhd ,st. 10 idyllisch ist ein Svaiiergong am bem Teich der Lühe: über, neben und unter uns nichts als blühend- Zweige. Nm schönsten ist's in den Morgenniinden, wenn die von vamburg kommenden 'Bafiogierbampier noch nicht ihre Äus iUiglermaiien aus das stille Land auSgegos'en hoben. Ta hat man Muß. unb Nnhc. bic EigenoN dieses Landstrichs kennen ,u lernen Was sofort ui bic Äugen fällt, ist die dichte Befiedelimg und der ?lnstr,ch wohldabenbci Behäbigkeit. Tic Orvckxriten dehnen sich I weil ans. da nicht .S?o, an Vor stößt, sondern ,eder Bauer sein 1 hortigiebelme« Hans mitten in fein Grundstück gefe&t hat, wo es stolz unb stattlich die blühenden Baume überragt TaS aan^c Land jcrialli durch ein Neb von Gräben in schmale bothair anigewi'Nene Streifen von ca. 10 Meter Breite. unter Bäumen wachst reiches ('(ras. das den Zahlreichen 3.11 en dient: übrigen- .eigen auch biete einfach 1 3d)ifte in ihrer Bemalung eine charakteristi'che Ornamentik Tie vauvterte des alten Landes find Voller». Grünendeich, wo ubna» nd . ine Napi.iations'chule ihren hat. Steinkirchen. Mittelnkirchen. \utmburger Äusflugler. Estebrügg- u. a. Tic Llllander imb cui gropei stattuchei Memchemchlag. der geistig und körverltch an feine holländische'.Ibstammunq erinnert. Ir 0. 3 — Kleine Chronik aus Xunst und Wissenfchaf:. - Gegen die Schundliteratur. Die vauptm-rumm ünrg des Börseiwer in* der Deutschen Buchhändler fli Leipzig iPrath am 9 Mai ihr treseS Bedouerii auS über Nr-S unheimliche .'Irnvachjen röter trmirigen Schundliteratur, die. burtb keine >t|jd lichten auf das Bvlkswodl. durch kein B«-rantwoNungSaeiübl rür die geistige und körperliche i*eiunbbeit der Zügenb gezügelt, die medrigsten Triebe der inenfchlicheri Natur entfesselt und die fitt Irchen Grundlagen unserer shütur ernstlich gefährdet Tic in Leipzig whammclttn Vertreter des Buchhandels Teutschl. nd^ OefierrerchS unb bei Schweiz lehnten iede iv>emrtnfd)nn mit den -- Paradeldichter ,rricbruh 9fbolf firummachei unb bie Witwe des 'Inhalt Tcmburgifchcn stammerherrn und Öot malerS Wilhelm v Muegclgnt. Ter (Hatte der Dame, fomie dessen Tanischeu GefeUschaft der Wiliciuschanen ernannt. «eben JnstiNit ,glich der politische Lagesscha». Die heatschen Gäste in Lonhon. Die Mitglieder der ! • höroen nen Berlin begaben ich gestern vormittag in lutomc - >n von b* uanferS fcotcl au« :tadi ‘zSinb nr ;um Bein h des boriia n LchlcnieS. Derrliches Wettei legünfhgte die 5a^rt oer Berliner Gäu» nach Windior, 700 von cer Stadt London em Frühstück geboten wurde Tie Ge fellschaft heficht ite da Schloß Windsor und legte am Grabe ort Königin flihoric einen tkronz nieder Die Gäste kehrten mit einem Ezttazug nach London uruck 1 bends veramtaltete die Stadt London »u Ehren der Berliner Gäste ein '/lbichteds- Bankett in be Napiers Hotel, an dein der Lordmayor TrnScott unb der frühere Lordmayor Treloar teilnahmen. e Gegen btt Beschränkung bei Tetailreifcal in Wäsche, bie zurzeit auf Srranlaffunfl dcr bayerischen Regierung erwogen wird und die dahin gehen soll, die Wäschereisenden den Hausierern gleickzustellen, wendet sich der Zentralverein für die Interessen des Detailreisens in Bielefeld in einer Eingabe an den -THinbetrat Ter Verein ersucht darum, vaß die Anregung der bayerischen Regierung nicht berück- sichtigt werde, daß das Detailreisen überhaupt allgemein wieder auf Legitimationskartc zugelassen werde und daß oas Detailreiscn nur noch solchen Gewerbebetrieben gestattet werde, die handel-gerichtlich eingetragen smd. * Eine merkwürdige ffnthaHnng. ygst zu qlcidxn Zeit sind der französische Botschafter Constans und bet rufülthc Bollchafter Sinowsew von ihren Konstantinoveler Losten zuruckgetreten Tic Gründe hierfür waren bisher nicht bekannt, .letzt kommt jedoch eine merkwürdige Enthüllung, die einiges Licht auf diese Angelegenheit wirft, xer Berl. Lokalanz meldet aus ftanftantinopcl: Aus im Bildiz beschlagnahmten Papieren soll nd) ergeben, daß die bisherigen Botschafter Frankreichs und Nußlanos in Monftantinopd von Abdul vamid monatlich große Geldsummen bezogen Constans erhielt, roic cd heißt, eine monatliche Zulage von 2000, der russische Botschafter Smowiew eine solche von 1000 Pfund •• Erledigt ist die Ctelte deS Oberförster« der Oder- teressant unb belehrend ift „Tie Jagd mit dem ranen" fSrfterei (3rünbera I(Naturaufnahme. Für die Freunde ausgelassenen vumort örlteret ötunbecq. -chcrer & <0. besuchen und s'ck dann in einem 3 jährigen Aufbau das Rette in Langen bot im Schaufenster von Adolf Äetfe einen ihrer zeuanis für das Studium erwerben, ^te Gegner dkr Zyabelungl ausgestellt. mieten darauf hm. daß die h M .n der Werttchatzuna nnke. n>enn Cognac.^eiMlMeropparaie au99en ui. nach dem 7. 5dmhahre Mtaffen abumngten, bie als Ziel du- (h Urlaub unb Ferien Di1'ngßur audir un (angung des Reife^ugnisfes steckt.m. und deren Betuch totort seres Regiments wurden gestern in ttarker .In^ahl cntlajini. Modesache würden Si machten ferner darau' aufmerksam, das I sie müssen am Mittwoch mittag wieder in der >- erne diese Gabelung bic Ausbildungsmöglichkcit beschränke infolge bei eintrefsen — Tic Schulen machen heute Schluß unb zwar hoben Kosten, die durch sie den Gemeiiiben entstünden. Tic I erhalten bic Besucher der Volksschulen 11 Tage, die bc Gabelung lege außerdem die Entscheidung über den frufumtiger ()ö()Cren Schulen 8 Tage Serien Bildungsgang des Mädchens m ein so srickes ?llier, datz wcdei I .. - oieflcnmarft auf her Lämmerweibe bei Mit Recht würbe die (Gabelung der schw.-rße ÄtbL*r bei preußischen un «reiic )^enen utw darriber f11 ‘ Neuordnung g.-nannt Tie Versammlung leimte mit überwül I am « Juli d. Z. ftattnnben. f. Jolf. iHin den Znt, uai tigenber Mehrlnit bie Gabelmig ab unb sprach fick für ben Aus |btc Bettutzung der irrufauge nach cn äu cunü| .Ixn, bau aus. Nach den Wimschen der Versammlung soll die neu uni 9 Uhr feinen Anfang nehmen Ter Au.schutz bai geordnete hestitche h. M naturwissenschanlichen unb mathema beschlossen, mit dem Markt eine Prämiicrimg der sckwnsten tisckten Unterricht auf allen Stufen verstärken ohne Herab, etzung ^re vorzunehmen unb außerdem den Zück lern, bic von des Lehrzieles in den Sprachen In einem 3 jährigen ^»TMu Qllc.er()a(b iI)r auf den Markt bringen Dcggeld a brr nch. dem Lehrgange anpaneti tol 1, wird . .rqütfU ^vc bei der Preisverteilung ausfallen Im n0rwenbigfC1 'mtrötische Kenntnisse werben in wahlfreiem Unter osst btunit einen Anrci; zu,^o'^''^^ß dieser erste gr* i-iditc vermittelt jn Stabten, die einen solchen Aufbau einrichten. Ziegcnmarkt im Kreise GiCtzitt zahlreich des In ck. w . soll den Nladchen der Besuch der hob .Knabenschulen verboten >iretsziegenzuchtvereui hofft, denselben dauernd er!. 1 n u werben. Tic Notwendigkeit der Tfrauenidiute, die der Erlangung I können. der Kenntnisse und fertig feiten bienen soll, bic von einer Jrau I jer Schlamm aui den Klärbecken rp < der gebilderen Stände verlangt werden, wurde anerkannt, de» vorzügliches Düngemittel, da- vorerst weiter gleichen bic Notwenbigkett, daß ber neuen H.M gewtne nir C)cn ,Fährlohn, auch in der weiteren Nmgedung -trauen geeignete Berechtigungen -uerkannt würdei' Zu «)ner ^efoilherA viirb neuerdings von d l*encarn|m amtn an icnoii H Männer amtlich durst, behorblichen Befröl unter bas Aufftckusreckt l l'ttd im leßti n 3ihr -*OOO Mubmiictcr btf|t - .1 ' worden. 'lobt entschieb.n .wgen bie westliche Leitung auf Der Mern seiner Steinbach. 27. Mai- Unter allgemeiner Beteiliguntz Ausführungen war, baß es für einen Mann oa inuvt>e flr)-leni ^4 2., jäHriae Dienstsubilaum iak er sich von einer z’Vrau vertretet', icfiüfm und beaussichttg n Kult BüraermeisterS il'räm c r gefeiert Der offizielle Tri ersetzt Tii'kwr 4r er n-c.er ßtttb im Ratlmusfaalc statt, wo f.rt) am u1nnitt«e sehr unaitymebm >ür e«n Verein werben könnte Er fchlage br. I und l^rchrcr des Zudilarw ocnaniinelt Hatten^ . "itllch Halb vor, um Zwistigkeiten nn Verein zu vermeiden, ■ ti/z NHr erschienen Regicrun sich diesem Vorschläge an unb ber un Heil volle Leitsatz, der nack I >^rch seine reichen praktischen ErsaHrungen sich weil ÜM orb t weibliche Lettun • öifi ntl N. wollte, wurb. gestrichen. Nachd«ml iwrt, bichlos'en worben w.ir, . ib)n 'inertcnnunfl seiner Horde au unb 1 er- Lfodb. Mmlftermm zu imterbrrtn. .(hlo btr '' "i H?' / s 1lin'1 - n, Kp I Crocn r ' ** Der Ber kchrsvereiii Gießen, E V. ist zur-' zeit in regster Tätigkeit. Der Austausch non fiteifcplänen unb Führern, mit den anderen Dcrkchrsoereinen, bic int iiidc Stcinvack Tiefe allgemeine Vlnltilitabtnr an der ,1fr machte öar» bic rreigcoigleit b« :• »0 ehrten keine Grenzen mehr kannte, und wann die letzte» oo» 00 x Ubr mußte dieser gemütliche Teil unterbrodx-n werd» Hör dem ixnifc deS Bürgermeisters batten sich beide SckM> klassen, von ihren Lehrern geführt, die Kinder mit Blunttl unb Schärpen seitlich geschmücki, aurgcftcllt, um auch jW c^i!ckimln,cke barzudringen Lad- und TanNieder erklänge« aus iugcnblidim StMtn, und Lehrer Meißinger dB nochmals die Berdienste des ^ulnlarS hervor, dem Wunsche Ausdruck gedenb. es möge den beiden von NegierunatzM Tr Merck ermahnten, großen Äulhirwrfm, welche wähttB der .Imtstäkiglcit des Bürgermeisters Krämer ur *•* fuhrung lamcit, der ^flbt*rcnri-iunfl unb der WasscrlcrM»« mit Kvitalttierung, sich recht bald ein brüte», schon la»-« seiner Losung barrenM, zu gefeiten, namlick die t^rbn* ubnnig gcietzl'arer Sckulverbur,zcj, «’ d«. bet Ä «gen üb ? >»i !chcs ^c, die Geeicht ' “»Ata* MLL S"Mt, D ^«•4 “S\n® * ^ veriehlen. Ä s iseneii,-SMor- fc"' «wj &fW ber^ ; ?en BorM, !ei? iebenswahrg. Ipannende SSinÄ 1 n)t bes ÄesWe-'' Mo und ScoL °?Mb leben!» S Theater ist teile '"che sind so & einen guten M ma Lcherer 4 K I Teise einen ite teilt. tfingsturlMr m, r Anzahl entlass !r in der Kam • Schluß und jüc 14 Tage, die te Ammertveide tliche Ziegen^!- ingeriditct ist 7* l den Jnteresseitz en zu ermöglife Der AussMs ic erring der schch Züchtern, die Ingen, Weggek/ ng aussallen t ! ch dieser ech/? beschickt tmrfto xmemh llärbecknM rerst toeit W Vetteren N*c i von bet BenL M tiejes Mge^ ® m'mr ^^ULuniR ^erossiziellev. sich aniTiddinntte nnd sonstiges^ [t batten. PuA r Merck und A- ste des Mars,! mgen sich tveit r -rdient gemacht» Hörde aus oM roßherzog mM >rlas ein sehr W >berkonsistormn>^ itigfeit des E SberkonE MeinderatsmB Gemeinde M - 1 dem ilM irrer, Serr w, i Ährern ein -hardvonderA M dankte der M s,en Brand V ' 'n»»?»"“ ,u n»r ZM fräftiÄC K,,b C nm au» SÄ' SK :»F.1 »“ Ä f« n dru " bie SJJ rantM ich ’ aus L m> 'angeb rtd) übe^ “ Mnach t l^ner .'Wr ,Mvchfeier ffae Schritte heimwärts leirkten, verschweigt der Bericht er sbatter. Während des Tages waren eine große Anzahl Karten, Briefe und Telegramme eingetroffen, die Wagnis ablcgten von der allseitigen Beliebtheit des Jubi- llars. Möchte es ihm vergönnt sein, noch lange zum Segen der Gemeinde Steinbach seines Amtes zu walten! r. Dau bring en, 28. Mai. Am letzten Sonntag ist es unserm Pfarrer (Äißmann in Kirchberg durch Beistand des Krrchenvorstandes gelungen, zuni erstenmal einen Gottesdienst in der K l e in kin d c r- Bc w ah r - An - stakt abzuhalten. Durch besondere Bemichung des Pfarrers ist hierzu ein Harmonium beschafft worden. Bon der Gemeinde wird die Einrichtung dankend anerkannt, da Greisen, Kranken, (schwachen und Bahnbediensteten nunmehr Gelegenheit geboten ist den Gottesdienst, wenn auch nur einmal im Monat, bequem zu besuchen, während seither nach der Mutterkirche in Kirchberg ca. eine halbe Stunde zurückzulegen war. Daubringen hat ca. 850 Einwohner und dürfte es wohl gelingen, ein eigenes Gotteshaus zu bauen. Gegenwärtig ist die Gemeinde noch nickt in der Lage die .Kosten aufzubringen, da durch Straßen- und Bnhnbau, Feld- berernigung, Lumdaregulrerung, Wasserleitung und Errichtung eines neuen Schulhauses, sowie Einrichtung einer Kleinlinder-Bewahr-Anstalt große Ausgaben 'zu begleichen sind. 4- Homberg, 28. Mai. DaS vermögende hiesige Frl. Kuhl, 36 Jahre alt, da? erst vor kurzer Zeit nach lOjähriger Abwesenheit von hier aus Amerika zurückkehrte und sich vor zirka 4 Wochen mit einem achtbaren hiesigen Mann von gleichem Alter verlobte, hat sich vorgestern nacht in der Wohnung eines Verwandten erhängt. h. Frankfurt a. M., 28. Mai. Die Polizei verhaftete als Komplizen des schon längere Zeit wegen Falschmünzerei festgenommenen Schreiners Kattenbach den Chauffeur Gels he im er und dessen Frau als loisserrn. Es handelt sich um falsche Zweimarkstücke. Gerrchtssaal. Colmar, 29. Mai. Tie Strafkammer verurteilte den Arzt Dr. Hartmann, der ein falsches Attest ausgestellt Halle, zu der zulässigen Mindeststrafe von einem Monat Gefängnis. wandern und Helfet?, Bäder und Zommerfrischen. # Bad-Nauheim, 28. Mai. Auf Anregung des Gießener „Wandervogels" ist auch hier eine Ortsgruppe ins Leben gerufen worden. Die Leitimg liegt in .Händen von Oberlehrer Dr. Strecker: die Führung übernehmen Lehrer, Studenten und Schüler. Einige Ausflüge in die nähere Umgebung sind schon ausgeführt worden. Auf chnen hat man mit dem gemeinsamen Wandern von Ätnaben und Mädchen recht günstige Erfahrungen gemacht: Tas Wittshaus wird tunlichst gemieden, unter freiem Himmel wird abgekocht und gelagert; der Genuß von Alkohol ist untersagt: zur Beförderung arif der Eisenbahn dient in den meisten Fällen die 4. Wagenklasse. Die Gründung der hiesigen Ortsgruppe ist gerade für einen Ort luic Bad-Nauheim zu begrüßen. Tenn die meisten Eltern sind während des Badebetriebes nicht in der Lage, an Sonntagen und schulfreien Tagen mit ihren Kindern zu wandern. Tie Jugend bleibt sich so zumeist selbst überlassen. Tie Mügliederzahl ist auch verhältnismäßig stattlich. — Bad-Nauheim, 28. Mai. heute besuchten mehrere Nassen der Gießener Knabenschule das Bad, die Stadt, die Anlagen und die nähere Umgebung. Durch das freundliche Entgegenkommen der staatlichen Verwaltung war es möglich geworden, daß die Kinder unter sachkundiger Führung die Einrichtungen der S a l in e und die neuen Badehäuser besichtigen konnten. Die gestrige erste größere Veranstaltung in dieser Saison hat neben einer Lampionbeleuchtung der Terrasse auch eine Illumination des Kurhauses gebracht. Wett über 10 000 Beleuchtungskörper sind zur Verwendung gekommen. Vom Park aus bot 'ich den zahlreichen Beschauern ein geradezu bezauberndes Bild dar. vermischter. P fi ng st s ch n e e. Starke Niederschläge in den liefern Lagen machen sich seit Eintritt eines heftigen Wetter- sttirzes erst setzt in den höheren Berggebieten bemerklich. Das ebere Gottbardmassiv wird seit vorgestern abend von gewaltigen S ch n e e m e n g e n überschüttet. Auf dem Gottharbhospiz erreichte der innerhalb 18 Stunden gefallene Neuschnee gestern morgen die höhe von 90 Zentimetern. — Die Bahn auf die S ch y n i g e Platte bei Interlaken ist durch einen F e t s - sturz, der durch die fortwährenden Niederschläge verursacht itnrrbc, verschüttet worden. Der Betrieb auf der Bahn Lauter- brunnen-Mürren, sowie auf der Pilatusbahn mußte wegen Schneefalls eingestellt werden. ' Wie d u r ch S ck> w i ni m e lt e i n e S ch, l a ch t g e w 0 n n e n wurde. In dec in Stt'ttgatt erscheinenden Wochenschrift „Der deutsche Schwimmer" gibt der bekannte Erkämpfet: für die Ber- 'meitung der Schwimmtunst, Albert Netz lBielefsld), eine interessante Erzählung wieder, die ihm kürzlich von einem japanischen Major liber die Schlacht am Jalu im letzten russisch-iapanischeu Kriege mitgeteilt wurde. Nach der Darstellung des Javaners sei die große Schlacht von seinen Landsleuten nur deshalb gewonnen worden, weil es einem Detachement Infanterie gelang, eine siegbringende Flankenbewegung quer durch den reißenden Jalustrom auszuführen. Die.Schwimmtüchtigkeit der Solbaten, von denen kaum ein Rttmn mrückblieb, betoirfte zugleich eine so energische Unterstützung des linken lapanischen Flügels, daß die Schlacht damit entschieden war. Man darf dieses Ereignis immerhin ansühren, wenn man agen wurde festgestellt, daß die Bcsäftistigung im allgemeinen gut war. _ Lrotzdcin erhielten sich, bceinflitßt durch die Gesamtlage des Eisenmarttes, unbefriedigende Preise, weil in der Preis- ftellung die Einigkeit mangelt. Daher wurde der Entschluß zur Gründung einer Preisvereinigting gesoßt. — Hamburg und der K a f f e e z 0 l l. Der Verein der am Koffeehondel beteiligten Firmen hat in einer an die Finonzkommission gerichteten Petition Protest eingelegt gegen die geplante Erhöhung des Kaffee-Zolls und gleichzeitig einen Zoll auf Kaffee-Surrogate vorgeschlagen. —.Der Deutsche Verband Kaufmännischer Vereine hielt am 23. unb 24. Mai zu Eisenach seine 5)aupt- versammliing ab, bic von 92 Delegierten aus 47 Vereinen beschickt war. Von ber Regierung wohnten ihr bei: Geh. Oberregierungsrat Koch als Vertreter bes Reichsamts bcs Innern unb bes Reichsjustizamts, unb Herr Geh. Oberregierungsrat Neumann als Vertreter bes Preuß. Ministeriums für Hanbel unb Gewerbe Der Verbanb sprach sich erneut aus für reichsgesetzliche Festsetzung völliger Sonntagsruhe, Achtuhrlabcnschliiß, neunstündige Höchst-Arbeitszeit in den Kontoren, Handelsinspektoren, staatliche Pensionsversicherung der Privatangestellten, gründliche Ausbildung der Lehrlinge, Förderung des Fortbildungsschulwesens usw. und befürwortet Erhöhung des nichtpfändbaren Gehalts von 1500 auf 1800 Mk. als den heutigen Verhältnissen entsprechendes Existenz-Minimum. In den Vorstand wurden gewählt als Vorsitzender Karl Lndw. Schäfer-Frankfurt, als Beisitzer Osw. Backasch-Zwickav, Hch. Ehlers-Frapkfurt, Karl Fischer-Offenbach, Gust. Habermehl-Pforzheim, Friedr. Hertel-Nürnberg, Jos. Kinkel- Mannheim, F. Oloff-Bremen, Karl Gottlieb Schmidt-Remscheid, Otto Voigt-Berlin. Zu Rechnungsprüfern Gabr. Mittnacht-Mainz und Alfr. Schmidt-Höchst a. M. Die nächstjährige Haupt-Versammlung findet in Karlsruhe statt. — Kolonial-Werte. Durch die von uns mitgeteilte Erklärung der Verwaltung der Dentfchen Kolonialgesellschaft für Südwest-Afrika, die eigentlich etwas früher hätte kommen dürfen, daß ein Kursstand von mehr als 1000% dem inneren Wert der Anteile der Gesellschaft nicht entsprechen dürfte, ist ein Rückgang bes Kurses der Anteile cingetreten. Auch waren die Umsätze ziemlich geringfügig. Es dürfte wohl anzunehmen sein, daß die Kursbewertung allmählich wieder in einigermaßen normalere! Bahnen hinüber gleitet. — Die Shares der Sonth West Africa, Company, welche im Gegensatz zn den übrigen Werten des Kv- lonialmarktes vernachlässigt sind, sind an der Donnerstags-Börsc auf 34 sh. 3 d. zurückgegangcn. An der gestrigen Börse waren die Veränderung auf diesem Gebiete ziemlich unbedeutend, während sich in den Anteilen und Genußscheinen der Otaviminen und Eisenbahngesellschaft ein angeregtes Geschäft entwickette auch die Kurse einigermaßen anziehen konnten. — Petroleum-Industrie. Von beteiligter Sette toirb' einem Hamburger Korrespondenten der Frankfurter Zeitung mtt- geteilt, daß zwischen den Bettretern des Landesverbandes ber Galizischen Rohöl-Produzenten unb ber Standarb Oil Company über die prinzipiellen Grundlagen des zu treffenden Abkommens eine liebereinftimmung bereits erzielt sei. Ueber die Ausführungs- beftimmungen werde noch weiter verhandelt. Markte. " fe. Wi esbaben, 28. Mai. Viehmarkt. Zum Verkauf standen: 18 Ochsen, 64 Kühe, 286 Schweine, 183 Kälber 1 darunter 00 Mastkälber, 183 Landkälber), 75 öämmel und Schafe. Bezahlt wurde für 50 Kilogramm Schlachtgewicht: Ochsen 1. Qual. 74,00-76,00 Mk., 2. Qual. 70,00—72,00 Mk., Kühe 1. Qualität 63,00—65,00 Mk., 2. Qual. 00,00—00,00 Ml. Bezahlt wurde für 1 Kilogr. Schlachtgewicht: Schweine, vvllfleifchige, 1,34—1,36 Mk., Sauen 0,00-0,00 Mk., Eber 0,00-0,00 Mk.; Kälber: Mastkälber 0,00—0,00 M„ Landkälber 1.56—1.66 Mk.: Hämmel und Schafe 1,46 bis 1,52 Mk. — Rinder notierten: 00— 00 Mk., Ferkel das Stück: 00—00 Mk. Geschäft bei Hornvieh schleppend, Ueberstand unbedeutend ; bei Kleinvieh schleppend, Ueberstand unbedeutend. Die Zuuhren stammten aus den Kreisen Limburg und Wiesbaden Land. Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen. Mai Wetter 1909 E jg w Höchste Temperatur am 27. bis 28. Mai — 4- 16,60 C. Niedrigste , „ 27. „ 28. „ = + 9,30 C. 28. 2” 745,5 14,6 8,7 71 ENE < Sonnenschein ■28. 9“ 746,7 12,9 9,4 86 W 2 Bew. Himmel 29. 748,8 9,0 7,6 89 s 2 Sonnenschein und Nebel Gießener Wetterdienst. Voraussichtliche Witterung für Hessen am Sonntag dem 30. Mai: Veränderliche Bewölkung. Vielfach Regen. Temperatur wie heute. Westliche Winde. Müller'sche Badeanstalt. W a f f e r ro ä r m e der Lahn 1 4° R. Origiiral.Drahttnel-ungen. Berlin, 29. Mai. Dem Aufruf der beiden großen Handels - unb Industrie-Vereinigungen des Zeu- tralverbandes der deutschcir Banken und Bankiers und des Zeu- tralverbandes deutscher Industrieller zur Abwehr der auf die Lebens-Jnttressen von Handel und Industrie durch Einführung von Erdrosselungssteuern gerichteter Angriffe schließt sich jetzt auch der Verein Berliner Kaufleute und Industriellen an. Paris, 29. Mai. Heute wird Clemenceau längere Konferenzen mit dem Marine- und Handelsminister haben, worin der der Kamnier zu unterbreitende Gesetzentwurf bezüglich des A u s - standcs der Seeleute endgültig festgestellt werden soll. Wie to er lautet, sollen den Reedern von Marseille 160 Matrosen vom Staate zur Verfügung gestellt werden. Paris, 28. Mai. Der bekannte Maler D u b u f c ist gestern an Bord eines Schiffes aus der Rückreise von Buenos Ayres, wo er eine Ausstellung seiner Gemälde veranstaltet hatte, gestorben. London, 29. Mai. Bei dem Abschiedsbankett zu Ehren der Berliner Stadtverorducttn sagte der Obmann des Empfangs- komitces Neal in einer Ansprache: „Von heute an ist es gewiß, daß Deutschland und England Freunde sein müssen." Sowohl die Deutschen als die Engländer nahmen diese Worte mit lautem Beifall aus. Alle Anwesenden sangen die „Wacht am Rhein". Oberbürgermeister Kirschner rühmte in bewegten Worten die außerordentliche Herzlichkeit des Empfanges, für die er innigen Dank jage. Die Erinnerung daran werde nie schwinden. Auch der Lordmayor hielt eine Rede und versicherte, die Verbindung Berlin- London werde viele Jahre nicht vergessen werden. Schließlich dankte er dem Oberbürgermeister für die den Armen Londons gewidmete Spende. London, 29. Mai. In parlamentarischen Kreisen ist viel bemerkt worden, daß den Erklärungen Asguiths im Unterhause bezüglich des Z w e i nr ä ch 1 e - S l a n d a r 1 s zahl • reiche Sitzungen des Kabinetts vorausgegangen sind. Wie es heißt, ist ein äußerst heftiger Kampf zwischen Sir Eduard Grey und Haldane einerseits und Lloyd George und Churchill anderseits entbrannt. Letztere Partei betrachtet sich als Sieger. London, 29. Mai. Der Durhamer Abgeordnete Henderson, Führer der nach Deutschland reisenden Arbeiter-Abgeordneten, erklärte, die Reise nach Deutschland verfolge keinerlei politische Zwecke, sondern habe nur das Ziel, die internationale Freundschaft zu befestigen und den deutschen Kamerade zu beweisen, daß die englischen Kameraden sich über die Marine-Rivalität stellten und ihre Vertreter im Parlament dieselben freundschaftlichen Gefühle für die deutschen Kameraden empfinden. VISITKARTEN in- jeder beliebigen Schriftart und Kartonsorte, —■. . — sowie mit Zirkeln aller studentischen Vereinigungen liefert zu mäßigen Preisen die Brührsche Univ.-Druckerei. e Ntahründ 17—-ü? Unentgeltliche Arbeitsvermittelung. Wtischer Arbeitsmihiveis kiehe». Garteustraßc 2, Zimmer 2. Es können eingestellt werden: a. bei hiesigen Arbeitgebern: 1 jüngerer Tagelöhner, 1 Weißbinder und Anstreicher, 2 Hausburschen, 1 Fahrbursche, 3 Dienstmädchen, 1 Maschinenschreiberin, 1 Lauffrau. Lehrlinge: 2 Schreiner, 4 Schlosser, 1 Glaser, 1 Schmied, 1 Tavezierer u. Polsterer, 1 Kellner, 1 Schneider, 1 Kaufmann, 1 Lackierer, 2 Metzger, 1 Friseur. h. bei auswärtigen Arbeitgebern: 2 Zimmerleute, 2 Weißbinder und Anstreicher, 1 Schmied, 2 Bauschreiucr, I Modellfcbreiuer, 1 landw. Arbeiter, 1 landw. Dienstmädchen, 3 Kaneekörhinnen, 3 Haus und Küchemiiädcheu. Lehrlinge: 1 Bäcker, 1 Schlosser, 1 Schreiner, 1 Sattler und Tapezierer. Es inchcn Arbeit: Z»/, 1 Bäcker, 2 Schuhmacher, 1 HaudlungSgeh., 1 Schmied, 1 Kupferschmied, 2 Glaser, 1 Rahmcnglaier, 1 Schlosser und Installateur, 1 Polsterer u. Tapezierer, 1 Sattler 11. Tapezierer, 2 Schreiner, 1 landw. Knecht, 2 Hausburschen, 4 Tagelöhner, 3 Lauflrauen, 1 Laufmadcheu, 8 Erdarbeiter. 2 Waschfrauen, 2 Kindermädchen, 2 Hausmädchett, 1 landw. Arbeiterin, 2 Buchbinder, 3 Bau'chlosser, 2 Spengler und Installateure. Lehrlinge: 2 Schlosser, 1 Gärtner, 1 Tapezierer. Alleinverkäufer für Giessen: EDLER DEUTSCHER LIKÖR k I August Wallenfels Marktplatz 17. [b2,/s NtknNWIMWW empfiehlt Evnrad Hcß Witwe, 03880] „Zum Lindenhos". GIESSEN Bedarfsartikel. Kollliinis, |2762, Pack- u. Flachtilms. SOOWT Neue Lta«chmaschine f 4 Zimmer J)« Ä'qJS1' ■-------| DIS n ^ITTTtncTI MIX ttUCai . ,aDf 0-, Möbl. Zimmer | (8182 sowie Privat Oftub 53efi. arbeit. t mObL .Sim. baden. Nab. Neuen Baue 1511. re. Lchivkre LaKfuhrrolle Professor 3 Zimmer ’ Dr. Walther Frauenarzt reis Laden etc. 6 Zimmer iDerber biQiglt eingezoaen n Anzeign abnehmbarem Bock :tlX) 1 Sictott-SeM* Zimm t'JobmuirtciL III Stört. moderne S und 2 Zimincr-Dod- ncuACiil.ctmier.. 'dort, der I. Stock ab 1. Chobcr au vermieten 1 obn. mit Ballon. V» - £ntnf-(ßiTiid)e Äei sch Cedenos 31t vermieten Miet Gesuche (Offene Stellen ^jdkii^fliitlir 1 1 1 Stühle Tische Schreibsessel Spiegel Blumenständer Klappsessel Blumentische Rohrsessel Kleiderständer Plüschsessel Peddlgsessel werden zu jedem annebmb. Preis abfleaeben in Henkel* Rtuhl- ■r hrrinerel, 2onncn(traf)C 14 Kalte m warm Mer werden jederzeit oerabfolat flWi Gainvirt Etork, Nodbctm a *Vnor fa't neue itlbevDläuterte flummctrtcicbirre Liunr iicbraucbie ttummetge iditrre mit fcbroarAcm Beichiag Vaar neue fllbcrolattiertc W fiitider Liege rivwaaen und amerikanische Harlenzttber billig abzugeben. IO.ÖJ84 gbclftraftc 101. H (iüig, dratur-TicvenbvlA eie mutter Shttfcbicrroanctt. mit neu lebt gut eibalteticv Laubauer sehr gut erhalten Lanbaulctte neue» leichtes («olbbcrberf mit 1907; Ä-Ztm.-Wohn. mit Zubehör a-1- Pult zu oerm. Eberftrafte 18. ««bild. Tame lucht Etertrauenz- poften in rrjuenlofem vornehm», ^ouSbalt mn Ätnbem. SdrnftL Angebote unter (V® an den ^teftenr. anu-ticr erbet evtl, auf Schreibmaschine Sdjriftl. Angebote unter 317? an den Wiefaenet Auaeiger erbet fiiM! trahiiti! _ kfün? ® in beff. Haufe v. 1- ,1uli zu oerm. Naberes (Voetbeitr. 54. Laden. £>tanlarden Logis. 4 Zimmer u. Küche, zu vermieten. 30(tt Näheres Altceftrafte 28 Port 26871 Mans., 4 Ztm. u. Zubeh., an ruh. Leute zu verrn. Gocibestr.27 billig abzugeben H. Schön, Stummctgcitbirtc. AiMMchkr ---------- Sebr gut erhaltener «inder hege wagen au oevtaunm ".<170 Badnbofstrafte in 111. Händler u. Beaelerer. d. a. b. Lande teilen- erd dod Neben Dcrbicnft. Cff- u. « Trommler 10 Strehla a. (P.u*i AiqrArckdskni^k^ Lehrling gesicht. Tchäfer A Grötzer 3009) Weiftbindergefchäft. Franvnhe maltresse brerettr donne >cbnfil. Angebote unter 06900 an den Gieften 2lnzeigcr erbeten. Held verdienen! Weil ich feine teueren Lokalitäten mne habe, nur gegen Bar und billigst einkaule rc., kann ich gute n»d moberne Fahrräder E-ualitätftroare mit iyreilauf, Ruck- trittSbremse a. Pneumatik. tomol, UK 69.—, SO.— und 98.- > vlaifen. 13018 modern dergerichtet, prei-würdtg an ruhige Leute zu vermieten. Ho im ö b ellabrik Vrstck, Brandvl. 04006 schöne 4• Zimmer-V ver 5 bis m Meter (^icheuicheit 1 Zult zu oerm. Gradenltrafte N. b"te«Umnb?;,U»eid>äft»(lea, 'E «r des Wieftenet Anzeigers. IWA) oerm. .o men gaffe 20 ---------------------------- 3158 4 .ilmm. Wohn, mit Zubehör zu o. H. Kredel. 2tbüuen>tr.s. 09913_6mc mod. 4 Z. 2S. mit «ad 6 Zimmer, tm I. Stock, mit allem I f 3ubcb. p. sofort ob. spät, zu oerm. I 21311 J. P. Sann, Bismarckitr lO iskit-1. «liistigtli 4 Wochen gründlich aiki>) Kaiser Allee M M Gründliche Ausbildung rum Chauffeur«. Rheinische Aetomobil - Fachschule Düsseldorf. Haroldstrosse 6. Uebunjr»w.. 4-zyL B*nz. 4-ryl Opel. 4-xyl. Decauville, 4-xyL Merced#'». 4-xyL Renault. (O*/» neuzettiich emgerichtei. o. L auli zu ücruiicten. tRoDuftrufte 16. »M- Erstes Gieftener Rrobrtab- er* Bersandgeschätt. Kaiser Allee 7 [8158 ist II. Etaae. besteh. auS 6 Zimm, Badc u. Mädchenz. tn der Etage. KslonuBw. . Xroear u fdetu H«»dl. f. brauchek. Äoamti als Lagenn u Neilenpca. 9fut cmsi. Steüekt. dte >chaa nut (rrwlg gereift. woll. Al-get- nni Anipruch- bet fr. 2t. u. Zeuau Abfchr. um. 3115 an d. cpteft. An-,, einreichen. Nuff. Hm zn «Derureten 3172 G. Nanbeimer. «leiebnrafee 15. 04077 Ä le ine freund l. Kohmmg zu oernneten. Afterweg 9. 04 Ein srdl. ^armlien-LogtS zu vermieten. Maiaaffe 11. (ÜV77 Etn unmittü. Zimmer, neu berger., v. los zu oerm. Ecke «adnhoffrrafte—Sollengaffe 23. Slenographeoverßin SSolze-Sdnj Privatunterricht für Damen u Herren NniemchrS- und TVonbilbungMurfe befttaSK im (Mnng. — Auskunft erteil! K Set*, «euftabi t „ V** Der Hörftsib $trlortnÄ'«‘b”*4S 2 tbi ”’v uberg, obciv a;Ao dtM ßlichcn. Abzuged gegen Beloda (WMMI Ludwig'tr. 11 iNealfchuls^ Wiener Cale Skalizh mit Wohnung von ö Zur u. s. ro^ neu hergericht^ in Nahe beb neuen Zheaier^ 2® tlnlaat. Ecke der Plack- u .^vhatmeS traffe zum 1. März 1910 zu vermieten Nähere Auskunft erteilt (3113 5ul. Vach. Plock'crahe 13 L Tanz-Unterricht erteilt zu jeder TageSze« Karl Schmidt, Tanzlehrer 344 31 ®e*fteing.iffe 31 Privat- Tanz-Unterricht erteilt ungeniert zu jeder Tageszeit Theodor Bäulke, Tanikhrer beMnrtHxMMGe 1. ;0MB77 beratugen Brieke flft» ut .AMhriftn von wlchtiHeren Vanieren. Zeuor.l'fenn.dql bei zu fügen tBtr Unnrn zur Suber* erlongung etwaiger Eto- logen, Buder u. I w nicht» ------«»äfiisrn------1 gilntoerhiai qlrtr, . 2. Etage bcuebenb aus 6 bis 7 ZLme?m lonL ^,'n^i 2 Kammern und Zub. 1. Oktober au vermieten. mruE_^verm.-------WM Wild. Leivv III . Ludwia'tr I Die erlte Etage 3007 »'innen zu vermieten 3116 ------ aiiWmfnnf,; M L «jtw, g (ffrofte 5 Zimmer Woduunn mit rf^crL »l.?iqq.?*r“'C1 allen, Zudelmr iMortnmntetl unb R* Bleiche. Balkon und Beranda ver«''' peT 1 duU 6 M «mbenoeing 1. Auli zu vermieten 2419 Nadere» Noonitrafte 22. vart Parterre Etork. -oroic das 3. pflegen genüa. Nachzucht verkaufe ich einige Häsinnen nut Zungen u. mehr Jungtiere iBelg.Niei'enf, schwerste Nasse. Nah. bei [03968 Irin Tcichler, Wirtschaft. Hinirr den Bahnbdfen 26. 8MW-8ruiiM Mit altem Koll-Gclchön. auch für Mev'terei mit eiNAurichteu. in groftetn Crt des Dillkreiies bei. Unvi'.mbe halber zu verkauicn. 2chrtnl. Äugeboie unter 3141 an den Gteftener Slnzeigsr erbet. üQ*, einem Privotbeamng Zvil bri qrdftter ^rhe^ flttftWoöf bi» Mai 1910 sofort H>OO W 1200 Mark unter DiSkrettonf rchnftl. flngeboir unier W au den (^tffjcncr ?(?*' frfcrt au vermieten il*O Julius Habn Nach». (.'beritraftc 14 eine Man «arden-Wodn ver 1 Mat zu oerm. Noberes bei E H Muller. «WiO Ein kleines Vom» zu ver mieten Neuen Baue 7 » und 3 - Zimmer - Wohnungem iSaip. Jung VU1.. Mechanische ^ev G.eftener AnAcigcrb. 3174 “tienbau NavlanSgasse Geräumiger Laden, eo. getrennt, zu vermieten, ebenso eine 3 Zim.- Wohnungen daselbst 11075 Näheres Dabnhof'trahe V. Achäne 5-Zimmer' Dohnung zu I Vans Neustadt LS vermieten. Afterweg 44.1 Trevpe. I Laden. Werkuatt od. Lagerräume. 31611 nabe der Anlage zwei Logt», welche neu Hergericht. Ächstne gcr. 5 A. I.'¥u mü "^0. ab 15. dum ober spater Badez. u. Balk . vit> a-vis d. neuen p j. »n[flae -in, Bibi..verseirungsh.sof.v. 1.0ki v. Näheres eit-Anlage 20 ,.------ Nah. BiSmarckllr. 4Q pari «}S:*s s junges Mädchen aus guter Familie als Lernende oder An'ängenn für feines Ladengeschäft gesucht. Lchriitl Angebote unter 3178 an den Gienener Aiizeiger erbet Luche per sofort 3188 ein oröcntlidits ÜRihdirn von 16-17 fahren ,)rau Zulins Ltem, Dieseck. GieHeuer 2rrahe. iietS Mädchen für hier und aufterhalb sofort und später. , '4402° Titan Herr, Sonnenftrane ff. tt l fritt arw. in Schreib lyrullillll ma'chine oö mit ralcher L»andschrift für einige Sid am Lag für Diktat gesucht. Schriftl. Äugeboic unter 04022 an den Gienener Anzeiger erbet. jünitteS Jitnftmäiiicii per sofort gesucht 18171 Nähere» Bleichftrafte 1\ " Suche i ’of. uTTudi. Sächinnen. HauSmadchen, Tia^djcn allein bei gutem Lohn »ür hier u. auswans $>ür Stellesuchende kof'enlos Vermietfrau Ißeiftenbad) 04016 Mreuaplag 6. Äifditi E -rti»' 039071 ,>rank'uner strafte »I Zuvcrliff.. tüchtig. Mädchen zum 1 Zuli geiuchi , rtran ff. Breun, Oft-Anlage 81 xtn ium Stiftrnti (fi. 3111i tBilb. Läber. Backermfir «illttcr Sttdunfl fucht verlange die ..Deutsche ‘Ilafaiuenbofr Gstlingeu 14t Bestkanfschilling ÄlÄ« unter MBB oi>rr an den «ieftencr Lnzeiget erbet. Mbere» AU«nr. »oder 31 or Cberacitboii. 5 3immer u. Bad. mit allen ^c.ntemlt*feiten in den ricgatu lehr reich auSac iatteten 2icubauten ^riebridiiltafte 1L zu vermieten in>T Eisschrank wenig gebraucht, billig zu ver laufen, <04012 6. Mltwgelmeber. Ludivigftr. 57. ^leiugemachieS ivrennbolz au verkaufen. (Mu14 Rltngelmeuer, Lndwigstr. 57. 2723 S chviie 7»-Z W. mit all. ^u* ■ ——-----—------—i—n------- bebör ift sofort oder spater au ver- Arenndl. ar. 3—4 3,mmcrro. mieten Näbere^ Ebelftrane 3l.|*n berat. Neustadt 41 3»t<8 Neubau Lichee Strafte 89 ___.04081, 2 Zimmer. Sabinen und Lilhelmstrafte 10 ist Parterre- Stiche, für 1 oder 2 Personen zu Wohnung mit 6 Zimmer. 2 iLntree vermieten. Hamimtrage 8. solzimmer. Bad und allem Zube Landgrai Pbil.-Pl. 6 im oberfi. bör per fpfort zu vermieten. > Geschofj2-Z.-W. v. l.Iuli zu oerm. 2252' Birkensiock L Schneider. Näh, frankfurter Sir. 2». 3011 08984) Wobnung. U Zimmer, patt« 2-Ziinmer-Wobnung per 1. lUat sehr preiswert sofort au vermiet, an ruhige Familie ober allein- Walltorftrafie 71 > stehende Orau zu vermieten. vorn 26. Mal bb t. Juot verreist. ! Die I. (ktageH Haufec- i2Si>_' Schöne 3 Zimmer Dohnung ■ -* I(pari.t mit Äüme u. ©artenanteil ibner I an solide Leute zu vermiet (2090 Schöne Aussicht P.Hebenb.1 Mdl. Zi,»trA«S. 08884i■2d), mäbl.Zim.inrub Haufe p. 1. x>uni. eo. trüber, sowie eleg. möbl. Wohn- u. Schlafzimmer sofort zu vermiet, ^udwigstr. 52II. 08886; Zwei mäbl. Z.. foro Schlaf- itelle zu oerm. Grabenfir. 4 111. 08947) freundl. möbliert. Zimmer zu vermieten. SelterSweg 1211. ctfiKlö. Schön möbl. Z. an Dame zu Derrn., evtl mit voller Pension. Schanzenitr. 22, Ecke Dest-Änläge. 083281 Möbliertes Zimmer mit besonderem Etnaana zu vermieten Ebeiitratze 11a vart- 08976i 8 schön möstl. Zimm., etnS davon mit besond. Eingang, billig zu vermieten. LudwigSolav 14 II. Lehrling gegen Vergütung ge'ucht '3084 Detter L Sommer, schreiner meister. Marburger Strafte V. Gin Selluerlebrling gesucht. 2969_______________Aelsevkeller. Jnxger Mann mit beller. Schulbildung a!6 Lehrling für faufm. Bureau gesucht. Bew^enhaite Ausbildung wird 4U&djriftL Angebote unter 3179 an den Gies,euer Anzeiger erbet. Stadtkund t g c ungc einige Stunden de» lag» für leichte Arbeit gesucht 040281 B'?n'arckstraf,e 14. II Die erne” 2024)5-3. D. m. all. Zub. u. Bleich-1 mtt Balkon Breun u. Leuchtgas. plag zu vermiet. 8 eichstrahe 13. per 1. Chobcr zu vermiet Srdillerftr. 18 II, Ecke Nord-Anl. Siaberes Marhftrahe^.______ <>reuudliche 5-Zimm.-Wohnung I ÄreuiDlan 6 12-68 mit allem Zubehör. Gas und 11. »lock zu vermiet. Nähere» bei Bleichvlay ver 1 Juni oder I Weisteabach, daselbst. frankfurter Strafte 6 o , mittlere Etage, aroftc 8-Zimmer I31M 3-Zimmer-Wohn, zu Derrn. Wohnung mit Zubehör, alöbalb 2la6cr. Marburger strafte 06. zu vermieten.(2437 tlcnttetn l Eine ^önc heue, neu berge richtete ,4-3immcr-fBobnnuami! braun — vboSpbor u. mangan I allein Zubehör ift sofort oder fret-mit wenigsten» 48 csifett später zu vermieten. .<2fö) - fortlaufend, in flröfteren 71. O. Zuhr, sonnenftrane 25. Serini. Angebote^ unter 3089 "Ät 4-Miiikr-Kshl!Lni an den Gieftener Anzeiger erbet. oermieten. 2®0 Neuenweg 50. hofierten Möbeln, sowie lack. Sommoden, Bettstellen, komHl. etten, Spiral, Seegras und Woll Matratien mrdtn billig ncflfn ss- fortiflf Itsse strfanrt. ‘Verner ein elegantes Schlaf zimmer, hell (P,chc. zwei Bett stellen, Nachlfchrcinke, Wasch- toilcitc m. Spiegelauflatz, groft. Sviegeljchrank. U Äödki - Rmisk U 11 Bismarckstratze 14. 11 Dchlutz des Berkaus»: 4. Zuni. Ein noch gut erhaltenes Aihrreh für 35 $lf. (ii otrl 04034 Licher Strafte 5 I. Bin brritüriflrr Satenidiranl umzugshalber billig abzugeben. 3170 Afierweg 9 parterre. iMOlÖt OJut crbaltcne cm» uannige Mäbuiaichine ivegen Auichaisung einer boppclfpännlgen billig zu Balkon ii. Beranda. »leichplav, 5738, S-Zimm.-W.. Mans, mit GaS, Trockenb.. Kodenk., o. 1. Ckt. z. v. I vermieten. Asterweg 5711. Bahiidoffrr. 60 Barr -W.. 6 Z m. a. I ^^öne 3-Zimmer-Wohnima mit Zub..neuherg.,p l.Ckt.eo.trllh z.v- Zubehör p. 1. <1uli zu verrn ,AS2 M0l7)d!ah. vtni.d Weit Anlage 15.1 ytaberee Bismarck,,r. 201. nur 301*81 iöilbclmltraftc herrfchaftl I oormtitagS u. mittags bis 3 Ubv. wabD«n1i' «w 8 fl.mmer mtt »ab.net. zu oerm. - »guter. a.««ta|ab 2L * ——--""■'lift per sofort 2 Zimmer-Wohnung frankfurter Strafte 75 uut grober Küche und Mansarde Wohnung wegzugvbalb. 4ll vermieten. 3**29 per sofort ober später zu uermict., I Nabere» Neuen Baue 12. 5 Zimmer. Badr und Dlübdien-1 , B.rohe »T I Verschiedene | — £üh a.iö---1 WÄiMUM II. Stock, 7 Zimmer, Beranda,! ^khrere schöne 3-Zimme^r-Woh- (Llektr. u.GaS. Dleichvlay.Ojarten- nunqen mit grober ^c.^arten- antcil, per 1 Juli, ev Mi her. zu I anteil und allem Zubehör billig vermieten, (^arl Bieler. 1825 su vermieten 9iah. be, 13156 ? 'imm?r^WoÄ^un^ mit 1 Ho^'Handlung und ^augeschäft. bdrlu vermieten. SlabcrcÄw) Die art.^p6nunQ, rmn 1C-r, 3. Oäuier, Ludw.gftrafte 8 Balkon,''Brenn-u. Leuchtgas, 1 an ruhige oramilic per 1. Zull 11 ober spater zu oermieten. [3008 Näheres Marktstrafte 28. — Feinste Referenten. — _____— Pruf.-BerechL — Brhirftittrt^ Bes.r'äntgting. Anzumeld Ne'imiianon,«st0 Mk. mon. H. Jürgensen L do- Hamburg 22 17M 3137) Schön möbl.Wohn- u. Schlafzimmer zu oerm. Bleichltr. 101. Schön möbl. Äshii- u. Schlaf- Aimmer (auch einzeln) au vermiet. ZOG Walltoritrafte 15 03020' Möbliert. Zimmer zu vermieten. Ebelftrafte 2 pari. 03954 Möbliert. Zimmer zu ver mieten. Wagengasse 11 vart. Ml.Ziii»krLLM"iii. 06Ü07! Gut möblierte-geräumiges Zimmer mit besonderem (Eingang zu vermieten. Roonftrafte 321. beim. Wernberg«trafte 15. OWB j>iir rn Mädchen au» beffertr Familie wird m »ein. Haufe ohne geoen*. Berg 0 Zull an Anfch! t z. priemen de» Uochcno gelacht. 2rauz Klenker. Selteroweg 16. ftl. Friseurladen worin feit 8 Zähren flott gehend. Gesch. betrieben wird, ift mit ob. ohne Wohn, an tücht. iZrifeur. auch Anfänger, per 1. Zull ob. später billig zu vermieten. Schrifil. Angebole unter 2888 an den Gteftener Anzeiger erbet. gesucht auf 15. fluni ob später gemanbteo ^Jiäbrftcn, tn iegl. vauearb. erf 3167 rbrom, Hoimannstrane 1 schon gedient dar, IimUuliU, nach Wieobadeii gef. Sr. Schmidt, Neuen Baue 5. .——-------ii Heuchelheim. [ Zimmer I schöne S Zimmer Wob- 3097. B.omarckitrafte herrichaitl. »u«sen mll Küesse und ®anem 7.Zimmerwohnuna mit Bad unb nn xv reicht. Zub-, Garten uiw. zu oerm. I Näheres bet Jakov Rinn X}. Näheres Liebigitr. 83 vart.