Freilag 30. Juli 1909 Erstes Blatt 159. Jahrgang a jährlich Mk. 2.90: durch Abhole- il Zweigstellen v monatlich 65 Pf.; durch Die heutige NummerjnnfoßMO Seiten. tu» Vit, Vbii uuvivvj stcrdium zu sein und diePost Alk. 2.— viertel- jährt auSjcht Bestellg. Zeilenpreis: lokal löPs., auswärts 20 Pfennig. Verantwortlich für den politischen Teil; E. Anderson; f. Feuilleton und .Vermischtes" K. Neurath; für .Stadl u. Land" und„Gerichts- Stadt und Land. Gießen, 30. Juli 1909. Aus der Sitzung der Stadtverordneten. Die gestrige Sitzung unserer Stadlvertretung brachte zunächst eine etwa einstündige Debatte über zwei Eingaben. Die eine betraf die Erwerbung des Keßler'schen Anwesens im Neuenweg, dessen aus Fettsiederei und Schweinemästerei entspringenden lieblichen Gerüche schon lange ein Stein des Anstoßes für die Nachbarschaft sind. Die Versammlung er- lannte die bestehenden Mißstände unumwunden an und erklärte auch ihre Bereitwilligkeit, an der Besserung des dortigen Zustandes mitzuarbeiten. Da aber der bestehende Mißstand nur einen kleinen Teil der Bürgerschaft direkt betrifft und deshalb die Aufwendung sehrj großer Mittel für die Beseitigung nicht möglich ist —auch der zu befürchtenden Konsequenzen halber — will man versuchen, zunächst einmal bei der Polizei und dem Kreisgesundheitsamt Schritte zur Beseitigung der üblen Gerüche zu tun. — Die zweite Eingabe, die von hiesigen Schlossermeistern herrührte, stellte die Behauptung auf, daß in der letzten Zeit fast alle Schlosierarbeiten nach auswärts vergeben worden seien. Der Vorsitzende konnte an Hand der Akten feststellen, daß diese Behauptung unrichtig ist und man ging deshalb zur Tagesordnung über. Stadtv. Dr. Biermer hob dabei mit Recht hervor, daß man bei Eingaben an die Versammlung es vermeiden müsse, unrichtige Angaben zu machen, wie dies gerade von Geschäftsleuten in letzter Zeit »nehrfach geschehen sei. — Der in der letzten Sitzung bereits angekündigte Antrag, für den bei der schönen Aussicht zu errichtenden Wasserturm — der übrigens auch als Aussichtsturm dienen soll — einen öffentlichen Wettbewerb unter den hier ansässigen Architekten zu veranstalten, lag nunnrehr vor und wurde einstimmig angenommen. Hoffentlich geht aus dem Wettbewerb ein Werk hervor, da§ Gießen zur Zierde gereicht und unserem aufstrebenden Gemeinwesen auf Jahrhunderte hinaus ein würdiges Wahrzeichen ist. ** Tageskalender für Freitag, 30. Juli: Konzert der Regimentsmusik zum Besten des Jnvalrdendank. Abends 8 Uhr in Steins Garten. e ♦* Landw. Unterricht. Ende dieser Woche schließt an der Landesuniversität der landwirtschaftliche Unterrichtskursus für Lehrer an ländlichen Fortbildungsschulen. Es nahmen diesmal auch fünf Lehrer aus Sachsen-Meiningen daran teil. Anschließend an die .Vorlesungen von Professor irr. 17«/ tr Siebener Anzeiger ► scheint täglich, außer I- mntag«. - Beilagen: erma I wöchentlich iSebenerZamilttndlistter; .meimalwöchentl.Ureir- bliNfürdenUrcisSiehen ^icuslag und Freitag); eimal nioncil Land- .ttschastlicheZeitfragea -rnsprech - Anschlüsse: c die Redaktion 112, ttirlag u. Expedition 51 .'Röreffe für Depeschen: Anzeiger Gießen. .uiahme Von Anzeigen 1 a bie Tagesnummer .! i'S vormittags 9 Uhr. Kämpfe und Unruhen. Große Verluste der Spanier in Marokko. Die neuesten Meldungen bestätigen die verzweifelt ernste Lage 'r Spanier in Melilla, unter besten Mauern der Kampf fort- )uuert. Die s P a n i s ch e n V c r l u st e a m 2 7. d. M. werden nf 1000 Tote und über 1500 Verwundete angegeben. Zwei Irnerate sollen schwer verwundet sein. Von Offizieren sind außer tat General Pintos ein Oberst, zwei Oberstleutnants, ein Maior ■I«) fünf Hauptleute sowie zahlreiche Subalternoffiziere gefallen. DL- Stadt Melilla ist von Verwurrdeten überfüllt. Infolge !<1 mgels an Lebensmitteln und Munition werden die spanischen llorposten ihre Stellungen wahrscheinlich aufgeben müssen. Be-- ii-ders fcfatrierig wird die Lage für die Spanier dadurch, daß ücht nur in Barcelona, sondern auch auf dem Kriegsschauplätze •meine Truppenabteilungen den Gehorsam verweigern. Ein Ba Milon weigerte sich, in den blutigen Kampf vom 23. zu ziehen HD flohen an Land. Mehrere andere Kompagnien forderten ?oit den Offizieren, als sie in die Feuerlmie gezogen wurden, ! liefe sollten voraus gehen. Die Offiziere gingen auch mit hravour voran und wurden dutzendweise niedergeschossen. Spanien am Vorabend der Revolution. Die Erregung der Bevölkerung Spaniens gegen den Krieg I -.int aber doch nur erst im AnfaNAsstadium zu sein und Kimme, sehr schlimme Dinge bereiten sich vor. „Daily Tele- r ivb" „Daily Expreß" und „Standard" bringen wichtige, durch '-.»ezialkuriere an die Grenze beförderte Madrider Depeschen, •tuen zufolge ganz Spanien am Vorabend der Revo- i,tion steht. Die Erbitterung der Bevölkerung wächst täglich i^slge der von der Regierung befolgten Politik der Verschleierung. . Li streng katholisch bekannte Adelssamilien erhalten Drohbriefe, mckc siedeln ins Ausland über. Barcelona ist vollständig in -er Länden der Revolutionäre. Leute soll das ganze 3. und I Armeekorps, ferner jjroei Kavallerie-Brigaden dorthin abgehen. • eine Brigade wird vom Prinzen Ludwig von Bayern körn- benen Stellen unrichtig ist. So besagt dieser Bericht, daß die Re- folmion, bie tatsächlich mit 18 gegen 8 Stimmen bei 8 Stimmenthaltungen angenommen wurde, mit 18 gegen 12 Stimmen angenommen worben sei. Er hat ferner den Gang der Verhandlungen so dargestellt, als ob die Mehrzahl der anwesenden Herren mU der Haltung der konservativen Fraktion zusrieden gewesen sei. Vor allem wird in dem Bericht von Dr. Kaufhold verschwiegen, daß mehrere Vorsitzende von konservaliven Vereinen zugeben mußten, daß ihre Vereine infolge der politischen Ereignisse der letzten Monate und der Stellungnahme der Konservativen bis zu 25 Proz. ihrer Mitglieder verloren hätten. Diese Art der Berichterstattung bat eine ganze Anzahl der Teilnehmer an der Be- prechung aufs tiefste "erbittert. Sic traten gestern abend zu einer nochmaligen Besprechung zusammen und beschlossen die Gründung einer neuen konservativen Partei auf volkstümlicher Grundlage. Tas Programm und der Aufruf zum Beitritt werden bereits in den nächsten Tagen veröffentlicht ^werden. Die Verteuerung der Eisenbahnfahrt in Württemberg. Ministerpräsident Dr. v. Weizsäcker teilte in der Finanz, kommission der Württembergischen Zweiten Kammer mit, daß bie Regierung beschlossen hat, vom 1. Januar 1910 ab den Tarif der vierten Eisen bahn klasse von 2 Pfennigen a u s 2,3 Pfennige pro Kilometer zu erhöhen und weiter eine kleine Erhöhung der Preise der Monatskarten sämtlicher Klassen und des Ervreßgütertarises durchzuführeu. Der jährliche Mehrertrag dieser Maßnahmen wird auf etwa 1'/, Million Mark geschätzt. Ter Ministerpräsident wies darauf hin, baß der entscheidende Grund für diese Aenderungen in der gesamten finanziellen Lage des Staates liege und iii der Tatsache, baß unter Hmznberechnung ber Verzinsung und Amortisation bie Eisenbahnverwaltung ein jährliches Tesizit von 5 bis 6 Millionen Mark habe. Ein konservativer Antrag, biefcn Absichten der Regierung zuzustimmen, wurde mit elf gegen drei sozialdemokratische Stimmen angenommen. Kreta. „Daily News" erfahren aus sicherster Quelle, daß die Türkei sich bereit erklärte, ber Umwandlung Kretas in ein autonomes F ü rstentum , ähnlich wie Samos, zuzustimmen und alle von den Schutzmächlen gegebenen Garantien zu respektieren. Tie Kreter selbst sollen einen Fürsten unter ber Suzeränitäl des Sultans wählen und alle anderen Vorrechte wie bie Samiolen genießen. Wie im übrigen die Stimmung der Türken in der Kreta- Frage ist, geht aus einem Bericht über bie gestrige Kammersitzung herüor: In ber türkischen Kammer kam es da zu einer patriotischen Kundgebung wegen Kreta. Tie Sitzung wurde mit ber Verlesung von Telegrammen eröffnet, welche in sehr großer Zahl aus allen Teilen der Türkei eingelailseu waren. In den Depeschen wird die Veranslaltuiig von Versammlungen angelündigt und erklärt, daß alle Ottomanen bereit seien, ihr Blut für bie Verteidigung der Rechte der Ottomane,i auf Kreta zu vergießen. Mehrere türkische, albanische und arabische Deputierten hielten unter lebhaftem Aeuall fegeislerte Reden, in welchen sie ber Regierung Untätigkeit vor- warfen und sie anfforbern, energisch vorzngehen. Sie erklärten, bau alle zum Kampfe bereit seien, um bie griechische Flagge nuUtrem zu zerreißen und die Regierung zu vernichten, welche diese Flagge auf Kreta gehisst habe. An der Debatte beteiligten sich auch em armenischer und em bulgarischer Deputierter, sowie der Grieche Artu, ber die Regierung äufforderte, diese Frage in einer den In- leresieu der Ottomanen entsprechenden Weise zu lösen. Der Präsident crilärte: Er werde bem Kabinett von den Gesinnungen ber Kammer Mitteilung machen. Wie er wisse, sei bie Regierung bemüht, bie Intel essen des Vaterlandes zu wahren; man muffe ihr darin freie Hand lassen. Gisevius besuchten die Kursusteilnehmer unter Führung von Schulrat Kleinschmidt die Schulen in Saasen, Wettershain, Heuchelheim und Grüningen und wohnten Sehr- proben an den dortigen Fortbildungsschulen bet Am Mittwoch abend fand zu Ehren der Herren aus Meunngen. die nun wieder in ihre Heimat ziehen, ein geselliges Zusammensein im Hotel Schütz statt. •• Hessische SchlachtungSstatistik. Nach der amtlichen Statistik über die Schlachtvieh- und Fleischbeschau wurden im Großherzogtum in den Monaten April, Mai und Juni 1909 (bezw. 1908) geschlachtet: 254 (225) Pferde, 4340 (4218) Ochsen, 418 (488) Bullen, 9069 (8579) Kühe, 10 266 (9174) Jungrinder über 3 Monate alt, 24 076 (22 792) Kälber bis 3 Monate alt, 78 435 (79 541) Schweine, 2113 (1991) Schafe und 11 591 (10 969) Ziegen. " Nachzoll für Kaffee und Tee. Wie uns mitgeteilt wird, sind die Anmeldungen zur Nachoerzollung, so- ' weit sie nicht durch Beamte oder durch die Post den beteiligten Kreisen bereits zugestellt worden sind, innerhalb OberheffenS bei den folgenden Stellen zu erhalten: Großh. Hauptsteueramt Gießen, Steuecamt Friedberg, Salzsteueramt Bad Nauheim (nur für die Stadt Bad Nauheim), Orts- einnehmereien: Alsfeld, Büdingen, Butzbach, Lauterbach, Lich, Nidda und Vilbel (nur für die Stadt Vilbel). Die Anmeld, ungen der am 1. August vorhandenen Vorräte sind bis spätestens den 5. August außgefüllt und unterschrieben an die genannten Hebestellen zurückzugeben. Besonders hervorzuheben ist, daß Gastwirtschaften u. s. w., die ausnahmsweise Kaffee an ihre Gäste verabreichen, zur Anmeldung ihrer Vorräte auch unter 10 Kg. unter allen Umständen verpflichtet sind. Befreit von dem Nachzoll sind nur solche HauShaltungs- vorstände, die am 1. August weniger wie 10 Kg. Kaffee oder Tee besitzen. Sendungen, die sich am 1. August unterwegs befinden, sind vom Empfänger nachträglich besonders anzu- melben, sobald sie in deffen Besitz gelangt sind. ** Kolosseum. Mit bett Leipziger Carola-Sängern hat die Direktion einen glücklichen Griff getan! Wahre Lachsalven durchbrausten gestern das Haus. Das Programm ist sehr gut. Jede einzelne Nummer ist ein Schlager. Besonders die beiden Burlesken gefielen ungemein. Bon den Solisten wollen wir den brillanten Bassisten Hemm Schnabel, den Tmnendarsteller Herrn Ruflech, den Tanzkomiker Herrn Wolf und den drastischen Komiker Herrn Drifft hervorheben. Da es der Direktion gelungen ist, die Gesellschaft noch für zwei Tage zu gewinnen, sei darauf hingewiesen, daß zu . diesen Aufführungen ein selbständig neues Programm ausgestellt worden ist. •• Mendelssohnfeier. Eintrittskarten sind jetzt schon bei Musikalienhändler Challier erhältlich, Programme werden aber nur an der Kasse ausgegeben. Der Beginn der Feier ist auf 4 Uhr festgesetzt, die Oeffnung de8 Saales erfolgt um 3V2 Uhr. ** Ehe-Jub iläen. Lohnkutscher Konrad Junker aus Beuern und Frau Helene, geb. Stiehl, aus Alten-Buseck, erleben am 1. August den Tag, an dem sie vor 40 Jahren in der Kirche zu Alten-Buseck getraut worden find. — Lehrer Michael Wörner und Frau feiern am 3. August das Fest der silbernen Hochzeit. ** Die elektrische Straßenbahn ist in der letzten Zeit gefördert worden, daß bestimmt mit ihrer In-- betriebnahmeimNoveinber gerechnet werden kann. Auch wegen der Rosettenanbringung sind alle Schwierigkeiten jetzt beseitigt. ** Kollegial. Als gestern ein hier beschäftigter Bäckerbursche seine Stelle verließ, entwendete er vorher seinem Arbeitskollegen auä der Hosentasche einen Geldbetrag. Ter ungetreue Kollege wurde noch hier verhaftet. **Jmmergemütlich. Eine Anzahl Kellner hatten gestern einen Waldausflug gemacht und kehrten am Abend nochmals in einer Wirtschaft in der Kaplansgasse ein. Hier entstand ein Streit, einer der Kellner schoß int Lokal einen Revolver ab, und so kam es zu einer Menschenansammlung. Ter Revolverschütze wird wohl einen gehörigen Denkzettel bekommen. ** Vom Neuenweg. Wie uns mitgeteilt wird, ist gestern abend nach Schluß der Sitzung der Stadtverordneten bei der Bürgermeisterei ent Schreiben eingegangen, daß die Interessenten es ablehnen, zur Erwerbung ber Wiegand'schen Hofreite durch die Stadt einen Beitrag zu leisten. Somit ist die Stadt nicht in der Lage, das Anwesen zu erwerben. •• In welche Droschke steige ich ein? Darüber schreibt ein Tierfreund: Wenn eine Droschke eine Fahrt beendet hat, so ist cS wohl in allen Städten üblich, daß sie sich auf dem Droschkenhalteplatz hinten anschließt. DaS hat den Vorteil, daß sich auf diese Weise die Einnahme der einzelnen Kutscher am gerechtesten regelt, als auch den, daß die Pferde dadurch zu ihren nötigen Ruh- und Futterpausen kommen. In diese wohlbegründete Ordnung greift das Publikum häufig dadurch störend ein, daß es zur Benutzung nicht die vorn, sondern die hinten haltenden Droschken wählt. Auf diese Weise kann es kommen, daß ein und dieselbe Droschke eine Fahrt nach der anderen, säst ohne Zwischenpause machen muß, während andere Droschken derselben Haltestelle stundenlang beschäftigungslos sind. Also man steige stets in die vorn haltenden Droschken, vor allem aber nicht in solche, deren Pferde noch warm von der letzten Fahrt sind oder gerade fressen. ! Steinbach, 29. Juli. Die Straße von hier nach Annerod ist wegen Vornahme von Wiedersier- nanbicrt. Aus Madrid wirb gemeldet: Eine Volksmenge, der sich 1 cölbaten angeschlossen hatten, veranstaltete lärmende Kund- e-b un g en vor dem königlichen Schloß. Man rief: „Nieder ii ü dem Krieg!" Tie Gendarmen bringen immer beim- nilngenbere Nachrichten. Auch bie in Hendaye eingetragenen ! ickrichtcn lauten äußerst aufregend. In Llansa wächst die rregung stündlich und man befürchtet ernste. Ereignisse. In ,ri suetraS war die Ruhe wiederhergestellt, als jedoch bie Reserven bett Mobilmachungsbefehl erhielten, wurden seitens der ’oöffcrung Vorkehrungen getroffen, um die Abreise der Neier- fficn zu verhindern. Der Eilzug von Portbou nach Barcelona, kc heute morgen 4 Uhr abging, mußte bei Llansa stehen bleiben, : dort die Bahnlinie zerstört mar. Die Aufruhrer haben noch eitere Brücken mit Dynamit in bie Luft gesprengt. Die Staats-- Ilsen werden überall militärisch bewacht. Zahlreiche Privatleute ■tttben ihr Geld an französische Banken. In Iunguera wurden hie Telegravhenmasten umgefägt. Die Aufregung unter der Be- Hennig ist groß. Die Lage in Barcelona. Aus Barcelona fehlen immer noch genaue Einzelheiten iber die bärtigen Ereignisse. In einem Briefe aus dieser Stabt Dirb nütgeieilt, daß fünf Klöster und mehrere Privathäuser in körend gesteckt worden sind. Das Geschützfeuer dauere ununter» -irichen fori. In den Hauptstraßen der Stadt seien Barrikaden iirichtet. Artillerie beschießt anbauernb bie Barrikaden. Tie ttnaue Zahl ber Toten ist noch nicht bekannt, aber sehr hoch, je Barcelona verhinderte ein Jnfantcrieoffizier einen Polizisten, !tb seinem Revolver gegen die Aufrührer Gebrauch zu niachen. litt 3pbl der Gefallenen ist bedeutend; 30 zählte man allein an Barrikade auf der Calle del Pino. Der Frühschnellzug von iwtbou nach Barcelona mußte bei Llansa halten, da die neuen redeten mit Dynamit in bie Lust gesprengt waren. Angesichts aller dieser Meldungen erscheint letzt dis Lage in Spanien unentwirrbar. Die Regierung hat bie Zustände in Barcelona als sehr trpfi anerkannt. Gerüchte außerordentlich schwerwiegenden Inuits rufm. da zuverlässige Nachrichten nicht zu erhalten sind, ;»ße Befürchtungen hervor. Es würbe davon gesprochen, daß in Barcelona eine provisorische Regierung prokla- rärt worden sei. Der Ursprung der Bewegung liegt m einem Neusatz bet öffentlichen Meinung zu der gegenwärtigen Re ;ierung. Die Revolutionäre haben sich die schwierige äußere .ige zu Nutze gemacht und plötzlich eine allgemeine Revolte unter )ti Arbeiterbevölkerung hervorgerufen. Die Bewegung in Barce» jiux erscheint demnach weder antipsitriotischen noch separatlstilchen :h-lrakters zu sein Nachrichten - aus Melitta zeigen Marma '.ü einer außerordentlich kritischen Lage. L,er General sott 7o 000 Ptrnn Verstärkungen erbeten babtn. Die Soldaten sind demo- i-lisiert und vollständig von Kristen. Die Eingeborenen sind ihren Erfolgen wie berauscht. Sie greifen die Hosten der Z»rhut an und 'drohen, bis an bie Tore der Stadt vorzurucken. d)ie Einwohner ber außerhalb ijer Mauern belegenen Vorstädte lichen nach Melilla. Der Feldzug zeigt, daß bie Organisation « Armee mangelhaft ist. / Kolitssche^Dagesschan. Eine neue kostservative Partei. lieber bie Vorgeschichte der Gründung einer neuen fonferoev reen Partei ersährt die „Teuifche Journalpost von aistheniiicher 5chie» monatlich 75Pf., viertel- Mner Anzeigei General-Anzeiger für Oberheffen Rofatiotisbriid und Verlag der vrühl'fchen Univ.-Vuch- und Zletndruckerel H. Lange. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schulstrahe 7. ^zeigente?i^H." B^ck Pt V'tf ift nach tlxi'ufcl brr t^ubeputatuB crmmrn wird y 5 !l «fr iN tifilit iH Äirttai b ö r f c r aus Weinheim festacnommen In seiner 4BuI)- Auch sein Helfershelfer, der Bürstenmacher ll ie ift t" dicieiW '’orn:? * »er | •"»<«, i brr ^heii s* Si litil für brn AbichtZch rmex LS' iri fh ftür •tlüe um Ine lutril Ire Ferri Wien Hermann Oswald, wurde in Bifchofshaufen festge- iwmmen. 'v «och ■ U itvi "ttt! li teratur wurden 2(XX) 'Dir bewilliat, die dazu dienen sollen. Bücher für die Lchülerbibliother, 'en der Schulen zu besrfzaffcn und Ausbesserung der vorhandenen Bestände vor- dc nxeaen Anlaut der ctzt- acschehen fei. Man gerlirtwr s, Feststellung zelt, wie die gegnerische Leite betone, nicht beabsichtigt gewesen sei. Zur Bekämpfung der sich auch in Offenbach zum Teil unter der Schuljugend breilmachenden Schund DNvarten. was du- ^e>,,crung tun wolle 2t Standpunkt bouptfnd’hd) durch Dir Cmuhruncirn gekommen be bir Stadt mn dem Angebot von lODiWMi -iVf. für den uun.t-dM semaät bat Tic Versammlung stimmt diesem Antrag zu. Kür die bauliche »Yestoltung de» t K Ä EninebelungSanlage für die Edtweine. »Qlc Al balle, ort bei es sich um ei* vilorbetlen bandelt ttnrb m bddminfhrt ^udmn wn für ÄtS» Ak an 'bbn ,, ,'lverSaedoßen vergeben rt. auch dafür tu baden, daß die Stadt nur den 'Hanni, -m* Das,cc imd Elektrizität stellt Btf irinaryfonmiiiiijn brantrejl tu der Sache eine abwartende Stellan miitfl wurden Gießformen, schmelzticgel und MetaNreste »orgefunden Ter .-Falschmünzer fertigte Zweimarkstücke mit dem Bildnis Jtuifer Wilhelms II. an und brachte sie in den Verkehr. Auch sein Helfershelfer, der Bürstenmacher n itin- un en entgeltlich zu liefern, da» Material iu liefern und Den "vball f rmeS Assistenten au tragen *!ur.t bei 'Haura llung unirbi aig die .Ltadt aunoenden 1200 1.» 0 i'if. für das Matenal und i-OU 13» Ml für den '*lnu'irnu*l Tum würde ba» Institut die ,rndli n? T” Lchultindei nbc. nehmen. Tri Verein bdfiidwr .Uibnurilr il der Ho frone werde bet anderen tnekgenbntm tu unübersehbare« Koni Tuen hu ffibm. TaS preufmdx stommunalabgabengZeg ent- balP btc auf den besprochenen T.imtanb anwendbare BeNimnnmg, da», Aumfud. n: n. oie etnr-i b< stimmten Ärei* von Intern,ent en ganz ober v rioicgenb lugute Ijrrtrtn. ganz ober teilweise auf sie umadcat werden könnten Es sei wünschemvert. wenn m dem demnächst zur Beratung gelangenden beffhdxn st omnnmal abgaben gesev diese Bestimmung rbcnr.d’; Aufnahme finde. Bet einer Bertfaima de» Ärfelrrfcben tGeschäft5 halte er et übrigens für anc i tschlofsen, daß dieser antw-rr'-ärt» eine M jnifhum für feine Ken rederft bekomme Man jjlk nststeUen, woher die Gerüche ctaenllidi kommen, dann kSnn- mert c.iiscdreiten Tie Eingabe sei übrigen'- von Veuten unteridmeben worben. die später als Hefter boribtn ^zogen seien oder Eigentum erworben hätten ch hält anwalt Tr Spvbr für angängig, nnc Po l^ei Verordnung au er lassen, daß brrettute Bctncbc amurbalb der Ltadt angelegt werden mußten Tod) könne eine solche Verordnung nicht rürfwirfrnb gemacht werden. ct-ibt». Petri ist der Ansicht, daß man der Vergrößerung der Mästerei Einhalt gebieten könne Jedenfalls gehe die volüci nicht genügend vor. Man habe doch B'strmmungcn, daß Be läsngunqii der Nachbarschaft durch gewerbliche Betriebe zu vermeiden seien. Stadtv. Tr Haber körn möchte feststellen, daß die Nasen ES.nn meu«. man» solle btc Sache Nicht bis Babtfronnung »endnebeu 1 Brio «eorgi regt nwe Utni.age an. wie sich dir Seift- «brmna »ür rUbtr n gtcuher tz» fP,v crftaUf Auch Stadtv Haubach iftf rutmma **t(juiuj der StaStverordtteten. , , . l Gießen, 2V. Juli. dnrvefcnb sind: Cbctburaeimclfter Tlecmn, die Beigeordneten Georgi und Heuügenstaedl; bie Siavtverorbneien Tr. Bierme , Tr. Edel. Eichenauer, EinmeluiS, stader, Tr. Äuisteisch. Hadrindn, Tr. vaberfüin, Hau dach, Vellnd), Helm, Huhn, Zaun, x3uahatbi, £, Petri, Plank, Tr. SchS«er, Schassstaedt, Simon, Troß, Wallenfels, Tr. ‘^immenauer und Dum. Mißstände am Neuenweg Von Anliegern des unteren Neuenweg» war unter Hinweis auf dir llnAutriiglichketlen, d,e aus dein Betrieb d,-s Pferde fdriddih-ix' Mrtlei stettfiederci und Sdrivein, mästere, — für bte llmivovner rmst,den, eine Eingabe an tue Versammlung ne- dditri worden, daß jic das > > i.lerfcbc Anwesen erwerben möge, wozu gv i'l't noch Zeit ki tienn Herr Mefrkr erst einmal das zwischen innen beiden iSrundstüden liegend. Äieoanbidr An wesen erworben bube, fei er ivohl kaum noch zu einem Verkauf zu bewegen zog sich mehrere Rippenbrüche, sowie innere Verletzungen zu. - Bad Nauheim, 29. Huli (Meftcrn siel einer Dame das Handtäschcden mit einer iifeldsumnte von mehreren tausend Mart in den großen Teich Tie Nachforschungen eines Taucher«, den man von strank furt a M. kommen ließ, hatten bis jetzt noch kein Ergebnis. X. Offenbach, 29. Juli. In der heutigen Sitzung der Stadtverordneten entspann sich zu Anfang eine sozialpolitische Tcdatte Beig Satter gab Ätnnmi# von der finanziellen Wirkung der neunstündigen Arbeitszeit für die ftäbtifdwn Arbeiter gegenüber der zehnstündigen Tie Mehrausgabe stellte sich demnach hn Jahr 1908 auf etwas über l l 000 Mk Von den i'odaldemokratischen Stadtverord- Der Bors i »en de weilt zunächst die m der Eingabe rnt- ImiIMi • xWbauptuna airüd, daß auf eine frühere ton Herrn Tn bei an die Bürgerineistriei «criditric Eingabe Wtt^and>ä» ii Besinung bmd> die Tladt nichts a< habe bei Herrn Deibel angeirag». mwieweit d r Interessent« bereit fnm. sich hnantieil an der Beseitigung der brhauinetcn Miß- lianbr durch (hruw-rbunn der Hofreite »u beteiligen Aus diese Anfraw- Inibc man aber keine Antwort bekommen D,e stinanz- »wd die Baudevi.'t'kwn kten einst.mmia der Meinung, daß et sich bei dein -.imidlo» verliegend-n Mißstand nicht um einen Wichen bandle, der b,e Allgemeinbeik betreffe Ttr Belästigung trrlK vielmehr nur einen kleineren Interessentenkreis Irvpöem kx die .- t idl brrnt, bet der Sache mitzuwirk n Senn dir >-badr bot Jtrblcnrtr Befibkum kaufe, inenv bietet sich wo anders ul,.bfT -ladt ffltfetq« unb man iwrbr bann ,weder emgreifeu ■tttfien Auch lonll Inrn Monicquenwn au befürchten, wenn in bm nnrn mifi bk- -labt n-egen bei au» gewerblichen Betrieben brrrubmiben M.s-stäube das - nmbitueuv der ».stund ddtzeden ANerdmgS se, es in erster 1‘tnw Tuche bet Intel.i rnwu jMrrti iHdbni.fer ihr Inbered- |u betätigen, aber auch die Stab» *** den Ausbau he» NeuenweaS zu einer modernen Bei- kehrvsti -.i-r uni» da» in brr Nabe liegende Theater em gnotiief 3ütmr)ir an der Beieikigung des AißMundes €lubtv Tr Ede! schließt sich bem a:r daß nicht nur du Anlieger, 'andern auch die Stabt >,ch an bei Dache beteiligen »One «rtui bis icM »ich ni.manb über den üblen qesundbea-^ fch^täichrn Geruch beiduvm habe, io lte»c bi.» b^iran. Vif, n emanb bet Xatr die cdxllr an^ingtn wolle Auch Nt.> Pvlii iami selbst 5"” de'^denden Jufiurh ju lechen « um ivende Ml me etabl nidx an bte st^undbeitS^ liie, ' Ta. B,. ebtuna Bekimnnm^ daß die tne k richt'! r:- dettich belästigenden Beinede Borbrhrun^i mir die Schweine mäste re, Ter Ergriff einer Mästere, sei sdwer fesizustelün Vielleicht lasse üd- auf polizeilichem Dege Abhilfe schaff.m, indem man für die Tunggruben-Entleerung b ftimmt-’ '.Kad’tiunbai fcfh>br Stadkn Plank würde eS für dienlich halten, loenn man Mcrud) bei Mästerei sei wohl dcshalo so niiangenehm, weil die Schivcine viel mit Fleisch geiütteN mürben Tn Sd-weineställe ’ .urteil, um eine Bessen«ng au erzielen, an bic .stanalifation an- geschlossen unb t'.glich gespült werden Stadtv. Dr Ebel beantragt, dem Polizeiamt amtlich Mit- t-.ilung pon dem Mißstand zu mad;cn. Tie Versammlung üimmt be:n zu unb erflirt sich ausdrücklich damit einverstanden, was bezgl. dcS co. Ankan-s dec Wiegandjdien Hofreite biv jer.l gefdxbeit ist. Sie der Vorsikende bei brr Eclegenheil m neili. iihit seinerzeit von der Erwerbung br? Röi.- idien Anwesens abgesehen worben, weil die Fordenmg viel zu hoch gewesen sei. Vergebung städtischer Arbeiten. Von den Schlnsenneistern liegt eine Eingabe vor. wonach bei der Berget uug von S ck Io s s e r a r b e i t e n b int Trd!a sende weist an Hand der Akten nach, das; eS fid, zumeist um Svenalarbeiten gehandelt habe, fiir die o.e b'.esigen Handwerker nicht ui Betracht kommen kannten. In einem Fall, wo das Bauamt auf V»runö einer beschränkten Snb Mission Arbeiten vergeben habe, sei dies von der Bandeputatio,i nicf.t genehmigt und öffentliche Aussd reibung angeordnet werden Bei einer Reihe anderer Vkoeilcn ist die Au Schreibung ud.i Haupts noch mcht eiwlgl nno sie wird oiientlici- sein Stadtv. Loder tr-.lt daiür ein, daß die hiesigen Handwerker nach Möglichkeit berücksichtigt werden nachten. irdensallS aber müsse malt ihnen Gelegenheit geben, mit zu konkurrieren iLtadtv. Ha ubach bringt in Erinnerung, daß man früher aur sem? Anregung Inn, U’idjloiien habe, Heinere Ar heilen in entern Itstimmlen Tiirnu» und xii vorher festgestellten Preisen zu vergeben, damit ifber einmal Daran komme Es sei ihm mir Geteilt worden, das dies nicht immer so gehandhabt werde Oberbürg erntet stet Mecum b.-merk' ha in, es werde stets o vtrsahre-.i Bi» itpt sei in 2 Fällen dieserdald bei iom Be cl,werde eingegangen, aber in beiden -rulku sei die van dem Besdüuß abweicbende Vergebung begtündel gewesen stadtv. D t n n macht darauf ausmerksam, d<7N derart,.ge Älanrn immer rotebeilammen. Man solle niögltchst die cinhi'innsdren Handwerker l'erücksichtiqen und er sei ubetirugt, daß drese sich Muhe geben würden, bi- Arbeiten gut aus in ..drei, Ter Borsitzende bemrrh, nad) Möglichkeit würden die h,e- igen Handwerker berüdsichtigt. aber immer ged ,nicht gewesen und cv könne nur sagen, daß fist' die V unten doch tret« in ihren Eingaben der Richtigkeit befleißigen mußten. xtabto Inghardt teilt an einem B"gen Architekten em S ttbe«chH aiiefleid'ritten iverden E» Jollen Preise wn »00. .U» »i> ■ ■ vub 1»> Meter Lurchschniti erhalten, alio das 21ohlbilD l>-herrschr»W Auch »all er tu InSsichl noetten bi nen unb im tfrbi 'dy»; c w Täohnung erhalt.-» ctabto Troß in der Ansicht, daß man angesichts der ni* bifligen Anlage sich Die Frage vorlegen solle, ob man rndn tu Zukunft für die Straßensprengung ber Lahn Seifet emurbefl rnlle^ ,^er Vorsitzenbe meint, so lange man noch Safferui QneNgebi.t habe, solle man birfrt' nehmen Au bube sich sst»vn mit der Frage einer Flußnmsferleltung für s .leiten tefcfcäfhqt. aber für letzt muffe man davon abtebni man ihnwaurr überbauht i- ,>rk gstrllung bet l^roß» INuMgoiir und teilt mit. daß kürzlich auf den hör' : i rrnöfll xttineu ein «ind mnnigludt fei Es cmpicdlr s,ch. das h* ctaDi in nne VaUPftKfciheri ' cruna gebe. Damit fr fdtl-ddd nitfrt_^nnuj! qel örlg »U - rt\)heik komme Der Vorfipenbe teilt müj ba» p. Arbeiten bi der MOtzß- gajK im oianq inen Die Stab* uv früber in der Ha»tpfluh» ventchermig gewesen, «an bade- ab*r ktm Ablauf der SottP v.'r •1-- ci .\abrrn dr Beni' t;»i nuh* ein .en da — l-TOM'' -o-d UN.1 in- ne dr 1\> t r Gefellscha'ien *6 300 auf .*000 Mk g- tnegm fei i|nb tnr ctaöt durch die schafm in angehalten in. gegjen ihre eigenen Ihiirrlaifll i7" ^uch ,a bis rW eine I 2d>abenfo-beruna kaum ■h ’mryj T* VersaMmlung h.7>- damals beschlossen, b< all^brl.ch zueü rtrgk nnbm, um einen für pflicht.11- britmnntm ,.e ips J bitbm K_ V'ktMec ;ft7b( M der Eröffnung bet cieftirfdm Xüibn unbeh mjt wtebet in K ^stvrtichtr e chrrung geben mük e. tzg das «u'tto zu grn» nmniimi t uhrt* Mbrrn werbe und dann könne Ne Etadt viefleich» eine P?dlw< zostrn | zunehmen Wie bei Bürqcrmeister mittettte, soll auch den .stinematoürapbenvorsteli,'u,ien AufinerkiamIiO flefmcnll werden - Eine weitere beachten 'werte Vorlage betraf bic widerrufliche Anstellung von ftäbn)d>cn Arbeitern (üc- nehmigt wurde, daß städtifchc Arbeiter, wenn sie tn einer ncbobcitcn Beschäftigung 10 Jahre tadellos tätig getoefen sind, widerruflirt» angcslellt werden - Laasphe, 2*.). Juli Ein Groftfeuer vernichtete gestern nartinullag bic Bureau unb Lagerräume sowie einen Teil bes Sohnl-ausea ber Mittelmann'srticn Eisenwaren- sabrik h. Frankfurl n M, 29. Juli Degen Falschmünzerei wurde ber Bürstenmacher Jakob Kochen- stelsnngSarbeiten für schwere Lastfuhrwerke augenblicklich» nicht besahrbir Da ber Umt^u ber i.lcherftraßc auch noch •nbauert, > ird ber Verkehr über irbentetd) geleitet /V J bungen, 29 Juli Im Cuelfengebiet bei Ainbeiben ist jetzt ber Brunnen 3 fertig erbohrr Et hnrrt 100 ©efunbenhter, das sind 8M0 Uubdmeter Wasser täglich Eine weitere Bohrung ist im töange, dos diesem Gebiete zu entnehmende Safier sollen vorläufig ffm dennnen liefern: höbet wird bie außerordentlich Meng. Satter, die id»on stets aus dem Gebiete floß, in feiner S«fe betroffen rejp vermindert Tnrniää -t sollen die Brunnen zu ammenqesuhrt werden. Narurfreundc. tne in die Gegend kommen, sollten nutzt versäumen, sich unter Führung, bic in Inhsiden vorhanden ist, da.- sch Aujammenflcfubrt werden Besuch des Gebietes ohne Führung ist verboten unb nicht ungefährlich) — Ti, Roggen- unb Oferften-ttrnte nimmt letzt ihren An fang unb liefert befriedigende Erträge. — Heute hielt hier der neuaegrundete Lehrergejangverein feine erst Gesangsüunde, Tirigmi ist Lehrer Metz I Dbet-ßail, 29. Juli. Beim Kirschenpflücken stürzte ein h'.estger, schon bejahrter Mann vom Baume uni brr XeiMab; m No* »rläu'^g - durch Umpklasterimg - ll Aussicht amomaeit, ba mar tue bte aifr- neten wurde ausgeführt, daß biefe Aufstellung keinen Der: beft^e, wenn nicht zugleich Gegenitberstellungen über bic ficleiftctc Arbeit gegeben würben Tie Einführuiig ber neun- tunbigen Arbeitszeit fei sozialpolitisch gerechtfertigt Es wurde auf die Vermehrung bes Bcamtcnper-'onals lnnge- wieseu, bie Schaffung einer besoldeten dritten Beigcorb- netenstelle gestreift und mitgeteilt, daß sieben Bewerber um diese Stelle in die engere Dahl gekommen seien Von bür- —rficber Seite wurde entgegnet, daß mit der gew inirtiten ststelluna ein Sturmlauf gegen die neunstündige Arbeits- r teilt! b-grt-jin ii L L-pcr^" ft rr Tfil uirmöqlich. von btn-m dankc . verlern Angedoi für teßl »u mad 7T Einmal hebt noch DI feri. mir twldxm Die N-unast ip irr befestigt mo und auch die Fraoe. ob ' ne lehrtd Bahn Durch n- Gelegt wub. muß ent'b ledern f ebe cn tu mng t r^nqegangen wird EtaOti Sinn tnn für die mvg'.ndst baldige Y’laiteruut der Straß- tm: Holzp'^ster ein Eudip Vcb r ist der Aniist't. daß man das Anerbiete, Herrn »xn! n cht kur; r band ablehncn falle und der 2:^9» das *Nr tt vorbeballen bleib», ipdtrr anker» zu »rlaftenu ' ■ für au: ha'.: .....:n auf 1 ' - | ntrr leiden. aldiW irbadn und BürgM steige m s do über da »ic in Zustenv befänden frtt: ü den Vorschlag der Ba»! ' eint nur Slrtru in flnanH n bm-n au koim--n. T:e Marburger 2tre|i ; B werde io ict»»n nitbi fexltfl, wodurch viele Mehrkosten em* fldnbm Stadtv Troß wünsch:. ? rermibm» auf ber einen Tnn der Neustadt hr: Büraersteig d^ra.stel'.: wird. ■ - die Bürger limge her gestellt und die Fahrbadn umgepflastert Werben soll ■ >, lurudiuioeiffli, weldx sprvcden wird 1 Ter Vorstand des ValkSbadeS eriucht. hie UnirrdalnoW unb Beleuchtung des Deges wm Volk», ad m ftäbliidx R ui nchmen Ta die Softrn nicht allzudach sind — 77U Mk für Ausstrklung von Laternen, 100 Mk läbrUdn »*u»:'*rbrau(b 30 ".f »ur die Scgunterbaltan cl>cb fol! diesem .ntiM ng des DegeS jM übrigens vald nötig. Nach ewigen befürwortenden ^Bemerkungen der S Eichenauer und Haben icht w.rd der Antrag gutged Tie Umgestaltung ber Nord-Anlage bat gegen ten anid-’Ufl 300 Mk McHrkcstrn cerui acht. bir bewilligt irerbei. Ter bereits früher anrlinagte Ankauf von Wiul flürfen von Vubroig »teil Erbe» unb (Mg. Simon, bet dem i-ch der Verirogs.i''irt'luß über den abg.machten Termin hinaus Brr zögert hat, wird nicht hvanitanbci Ü sarf II «ricr S t adM ba rfigelänbe zum Preise von 13 Mk für oen Quadrat-nrtezj verkau'i. Tie Ausfübning des Neidr^iefepr über bie Sichrrunq brr Binfocdrrnngen sieht neben zwinaenben Vorsrftri'ten otche vor, die im Seo* bet lande^herrlichen Prrordnuni eingc»üdrt I erpen könnrn 2tr be. tref»m Zu . indo, lne tn .: itädten herrsdnn. unb qS ferr-nt ein Beriadi , burch ba-; bc ;kiurn u. 11 aupenoi» »rtiM en dürr rt und vec zögert wird Tu sich ncnncn»lvortc "V.i.iiaMM auf bi Jem (fkbict hier noch nicht ergeben haben, die zu cnwitmbqie Nart k also den Nupen bebeutenb ub^-ftrnitn bürftni. tr: Mr Versammlung der Am ich», »xil diese Xkftinrxungen hier w läufig nicht Plad greifen satten knnnätswrrk anzufchii.ße», ic-nvhl der Unterricht ge. nen. wir «ich -ne Beleucheuna Anstalt «cller «äuge. Lreppen emu- LetiZ-le möglich fnu wird Tte st osten belaunu irch aur hbO , rbrnwet. * wie eine neue «alterte erfordern mürbe Tte Veriannnkung a<- nebmt4t do» Pronkt Ewdtv Stwn ist ber Anitcht. baß es n-cht möglich ist. iw I gültige Herstellung Die cn anber-i 3teNen -rit der Srob* ■dm Betriebe wew*bn*eex tamai »o« num -i • et n. UH*- t ke 'crtt Kni? JedeniaUs I abwaNru * . • • bald erbeefli habe man vcnDbabm. b«e 'droemernäftem (o m gest Uten. daß. ewen Tnl ber sto r-.i zu tragen, wenn vor s wem Vcufe e bte Nachbarichoit nicht betont ;t wirb Es fei Eadx der Stad» s der Umpftc rn.ni K<4 jdion em ■-allMmpinibess Mairn« und nicke ber Anlieger, m b-*r 3adr vorzngeheir Stader Tr Vierrnec führt an*, die F ianzkoUnntnion habe ' nrswegs der'annt, daß die ganze 3tobt Interesse an der VesettigUNg des Mißstmrdrv heb'- Doch fei es nicht w einfach, die 3cdx zu befein xu Er nehme an. daß Sh vier ieiner|ru anr KonKff'wn mr D,c Fetf cderri er halten habe. Drese sei dinglich, bleibe also tauben, aurt» wenn er feinen Betrieb verlege Das bürgerliche C*efeetmrf) enthalt' Bestimmungen, bie anwendbar feien. nxSdalb dir Irtceresienien in erster Linie em volizelttche- Ernschrriten anstreb n stillen Venn diefe und da» tfnieie'unh- Heu »amt nid«» mr. Habe der Dcg ber Beschwer be an das stretö- amt und das ISnuömum Ta» radikale Mittel des Ankauß- I 4274 Gieften, den 30. Juli 1909. WMm und Karl Pahlke. M ecu in. m Giessen. Verlag von Emil D54'. i42«l ij| V,$/. SelterSweg 26. Für Mieter nnentgeltlich. 'Neue Kartoffeln ßtidclbCCTCll la. Qualität Wetterauer * Eglich frisch eintreffend u. schiner^los (4077 cmvnchlt Pelikan-Apotheke, Krcuzplatz 2. ein«1 MDVj chnckl. -2975 Hornhaut entfernt sicher Der Großh. Direktor: Dr. Haup t. Alle Werke sollen jedoa, an einer derartigen Preisschleuderei nicht iveiter tcilncbmeu und deshalb hat bereits eine \Hnsabt von ihnen beschlossen, loeitcre Verkäufe unter den gegenwärtigen Be- dingungen nicht mehr zu vollziehen. Natürlich haben die Abnehmer bei dem Preiskampf energisch zugegriffen und ihren Bedarf bis weit ins Jahr 1910 hinein gut eingcdcrkt, baut so billig wird Roheisen nicht lange mehr zu haben sein! I. Hankcl, Neuen Baue 7. Telephon 612. Vom 1. August ab halte ich meine Sprechstunden (auch für Mitglieder der Ortskrankenkasse) nur wochentags nachm. von 1 >3—4 Uhr. Die Vormittags-Sprechstunde fällt fort. Eg', v. HipgieB Spez5alarzt fflr €S»irnrgie. Gibt es für Kinder im Wachstum —- und auch für Erwachsene — wohl etwas Besseres als Mondamin-Milchpudding mit gedämpften Früchten? Frisches Obst gedämpft oder geschmort ist sehr zuträglich, der Mondamin- Pudding gibt Speisenährwert und macht daraus eine delikate Mahlzeit. Mondamin überall erhältlich in Paketen ä 60, 30 und 15 Pfg. Ausführliche Rezepte gratis und franko von Browa & Polson, Berlin C. 2. Verlangen Sie das .v'- Büchlein. -— .^s des Vereins der Hausbesitzer Gießen Gießener Wetterdienst. yorauSsicktlichc Witterung für Heilen am Samstag dem 31. Juli: Veränderliche Bewölkung. Leichte Regenfälle, kühl. Westliche Winde. |KT Zentner 3.50 Mk. empfiehlt Je V^esseS 14184 und den Funkentelegraphen auf dem Wasserturm in Pmuiden gefrört. Bei Utrecht wurde ein stnabe von einem fallenden Baum getötet. Die Schaluppe des Enkhuizer Post- schiffes wurde zerschmettert. Auf hoher See sank das Schleppboot „Ideal". Alle Passagiere, Schiffer, eine Frau, mehrere Kinder und der Heizer ertranken. Im Hafen von Pmuiden strandete das große Touristenboot „M a l v a". Bei N o r b c r n c D verlangte ein Dreimaster burch Naketensignale Hilfe. Ein Rettungsboot ist ausgesahrat. * D i e Hosenträger als Leben s r et ter. Aus Paris wirb berichtet: Nur seinen Hosenträgern verbankt M. Bobeving, ein Pariser Beamter ber Eisenbahn von Orleans, die Errettung seines Lebens. Er hatte vor kurzem einen betrunkenen Schaffner entlassen, der geschworen hatte, sich blutig zu rächen. Am Dienstag trat der Entlassene mit dem Revolver in der Hand plötzlich in die Amtsstube des Beamten und feuerte zwei Schüsse auf ihn ab. Sofort her beteilenden Leuten gelang es, bcn_ Revolverhelden zu entwaffnen und festzunehmen. „3tb verstehe nicht, wie ich mit dem Leben davon komme," sagte kopfschüttelnd Bode- Ving, „beim ich fühlte, baß beide Kugeln mich im Rücken trafen." Er entledigte sich seines Rockes und nun sand man beide Kugeln in den Metallschnallen des Hosaiträgcrs, in denen die Gesässe stecken geblieben waren. Kleine Tageschronik. Zu der Massenvergistung in Hagen, bei der mehrere Familien nach dem Genuß von Backwaren schwer erkrankten, wird gemeldet, daß von den Erkrankten jetzt zwei gestorben sind. Infolge unrichtiger Weichenstellung^ erfolgte in Starzing ein Z u s a m m c n st o ß zweier Züge. 25 Personen wurden leicht verletzt. Ter Verkehr ist nicht gefrört. Bei einem Ausbruchsversuche, den drei Zuchthäusler aus der Strafanstalt in Erahne an der Brahe nachts unternahmen, riß das Seil, an dem sie sich aus dem ersten Stockiverk heradließeu. Alle drei blieben mit zerschmetterten Gliedern lebensgefährlich verletzt liegen. Tie 'Arbeiten der neuen Bahnlinie Turin—Eon t — Nizza werden in allernächster Zeit begonnen werden. Beide Regierungen sind über alle Punkte des Vertrages einig. Täglich sollen 42 internationale Zuge auf dieser Lime verkehren. Ein mteruatioualer Bahnhoi wird in Eoni errichtet werden. Die Pariser Behörden fanden einen Diamanten auf, der von der g e st o h l e n e n K r o u e d e s h e i l i g e n Ai i ch e l aus der Kirche in Al o n t S t. Ai i ch e l herruhrt. Diese Krone int Werte von 100 000 Francs ist im August 1906 gestohlen worden. vvuuenftraße 6. Telephon 235.1 Vermischtes. ♦ «heftige Stürme haben an der Nordseeküfre zum Teil kcht erheblichen Schaden angerichtet, da sie zn plötzlich ein i men Aber and) an der Ostsee und ans hoher See hat der aus ° urdwefr kommende Sturm großen Schaden angeriditet. Man l’fürditet den Untergang vieler Schiffe und Boote. Auf ILogel jntb hei Cuxhaven ftranöctc der Hamburger schöner Hans" und' bei Neu werk ist ein holländischer Segler lerloren gegangen. Ter deutsche Schoner „Margarete" nirbc sinkend eingeschleppt. Bei D a m f c r o r t an der Pom- ' versehen Küste strandeten der Segelschoner „M a t h 11 bc" cuS Hamburg und die holländische Brigg „Hoffnung 4>tc Brigg ist verloren. Die Besatzungen beider Schistc W,,nuten gerettet werden. Im Haag hat ber Sturm überall1 fioßcii .Schaden verursacht, Bäume entwurzelt, Dächer abgedeckt GriginaL-Vrahtmeldungen. Lanbsberq a. b. W, 30. Juli Für die Reichs- t er Mitarbeiter der Leipziger K)ieue|ten Rachr. macht. Er schreibt, der gesamte Eisenmarkt steht int Zeichen weiter sich aus breitender Depression. Die Beschäftigung genügt bei weitem nicht aber was nod> schlimmer ist, die Preise weisen, vom Roheisen markt ausgehend, fortgesetzt einen Rückgang aus, dessen Been digung fiel) noch nicht avsehen läßt. Es scheint fast, als ob bis jum Herbst beim .Hereinholen von Aufträgen die Unterbietungen noch fortbau er n werden: die Zukunftsaussichten sind so ungewiß wie vorher. Dem Roheisengeschäft hat die Preisermäßigung für Hochofenfoks um 1,50 Mk. pro Tonne nichts genutzt, denn sofort gingen die Rohei'encn; ticrungskärtchen, 4 Städteplänen und einer Eneubahn Vcrkebrskartc. ----—— 22 Bogen Text mit über 100 Abbildungen.---- Preis: flexibel gebunden Mk. 2.—. Nordbaveriiche Verkehrs und Touristenzeitung, Nürnberg. VI. Fahrgang, Nr. 14. 15. 3uli 1909. „Illustrierter Wegweiser durch den Vogelsberg mit Wetteic-u und die sich anschließenden Teile der Rhön , tut Verlag von Emil Roth in Gießen erschienen, ut em wirklich empfehlenswerter gediegener Führer durch die benannten oräcb' tigen Gaue unseresdeut'chenValerlandes,unterhaltend, belehrend, mit sehr deutlichen Karten und allen erwünschten Auskünflen reichlich versehen, auch werwvlle geschichtliche Notizen bietend, — kurz ein Buch, das unbestritteii dem Reisenden erst den vollen Genuß seiner Ausflüge vermittelt. Dabei kostet es hübsch und solid gebunden nur 2 Mk. Die beigesügten geschäftlichen Emo- teblungcn geben allerlei willkommene Andeutungen, Namen- und Sachregister erleichtern den Gebrauch des Buches. Man darf es wirklich als eine musterhafte Leistung auf dem vielartigen Gebiete dieser Literatur ansehen. ' BLtauttLmachuug Der Voranschlag der Plockischcn Stiftung für das Jahr 1909 liegt auf dem Armenamt in der ;Jeu vom 29. Juli ms 6. Jim tuft d. IS. zti iedermaniiü Einsicht osten. Gießen, den 2<. Juli 1909. B-/7 Die Arinendeputatton der Stadt Gießen. Luftschiffahrt. Graf Zeppelin hatte dieser Tage die Studenten Bast der technischen Hochschule von Dresden, die ihn als rOe der Hochschulen zum Ehrendoktor gemacht hat, eingelaben. ) Hern trafen 10 Studenten aus Dresden in st-riedridtzshaten cm, men sich 60 Reserveoffiziere aus Freiburg anschstissen, bie vor- naas da" neue Gelände besichtigten. Auf der Fahrt nach yrank ict a M wird Direktor Eolsmattn der einzige Pajsagicr nii Gras Zeppelin übernimmt, wie bereits gemeldet, selbst die ührung. Die Mannsd-ast ist die alte. Zeppelin wird morgen kurz nach Mittag von Heilbronn über fr.-Mbcrg eintreffen und ohne Aufenthalt die Bergstraße ent- rlq nad) Da rmstadt und Frankftlrt weiterfahren. Die Leitung k Ausstellung und der Oberbürgermeister erließen einen Austuf n die Bürgersduift, die Straßen zu schmücken und zu beflaggen. Mnds wird zu Elwcn des Grafen Zeppelin un Sßcinrefranrant er Ausstellung ein Festbankett veranstaltet. Der Graj wird -tfirenb seines Aufenthaltes bei dem Leiter der Ausstellung, ommeriienrat Gans wohnen. Der Kaiser wird, wie nun feststeht, am Tage nach der Truppenschau in Mainz, also am 20. August, zur Einweihung 'i Ofjiziersgenesiingsheims in Falken fr e in sein und an item dieser Tage oder am folgenden btc Ausstellung besticken. Der Deutsche L u f t s ck i f f e r v e r b a n d , e. 58., hält nc 18. September d. I. in Frankfurt seinen 7. L u f t s ch i f f cr - a ^Das Militärlnstschiff „Groß 2" wird an den dies- ihrigcn K a i s e r m a n ö v e r n in Württemberg t c 11 n c l) m e n. Jei dieser Gelegenheit soll aud) die zerlegbare Halle Ber- nidung finden, die sich augenblicklich bei den Berkechrstruppen ifüibet. Wahrend der Kaisermanöver wird das Lustschist ut )011 (Württemberg) stationiert werden. Pa. Nindswurstchen Hühneraugen ä Pfd. SO Psg., empfiehlt 105637 u. Julius Rosenbaum, Metzgerei, aO 'Vvv Allein cchi. Kirchenplatz 4. Telephon 319. SM SK ■9t eit h,-, >ur leb, an .°'uch ' »Ei . h, UQ,tcningk ,^gutbJu Wtem, 8 Usb-S —AUS-, Ä* 'm ä, MHF äSaaS w *etW| des Weges i 1 Bemerkungen der w-rdderAntraggutgeÄ' 4 h l q g e hat gegen den R- mtjt, die bemilügt werde? 0011 Grnn! un® M Liinon, bei dem ü Machten Termin hinaus tr Quadratmeter StJ 10 Mk. jur oen QuadraW setzes über die tufordernngen u solche vor, die int Wege [t uhrt werden können. Sie b rrosslädten herrschen, und r danen u. 11. auEcrarbentfi sich nennensiverte Mihsla« leben haben, die zu crtünrtcr? rd ureigen dürsten, i|i !i iese BestiuNLingen hier r. Oberbürgermeister Meeum ist. der Ansicht, daß man den iibnbetricb versichern solle, im übrigen 1" R'siko minimal. Rach kurzer weiterer Debatte, an der s'ck die Stadlo. . Biermer, Dr. Gutflcisck und Winn beteiligen, findet / Vorschlag des Beig. (Georgi Annahme. Berschiedenes Die erstmalige Wo hn „ ng S r e v ision ist beendigt und , erscheint nidn mehr notw.ndig, einen ^edynifer imt den (ve- i>Sften der Wohnungsmspcktwn zu betrauen. X?err Grode wird j 6er von diesem Amt enibunden damit er mehr freie 3eü für !iBaupo!izeigesd)äfte hat. Dm Wohnnngsreviswu wird in Zu- "^StaVw n^regt eine^Einladimg des Grasen Zeppelin i.*fcr anläßlich seines Frankfurter Aufenthaltes an. Gießen eine der allerersten Städte gcroeicn, die einen erheblichen »'5mg zur lltationalspeiide gegeben habe. inbobernbotf ton .Ercifeld gewvmen ’ir Kilometer lange 3ttti i> ich ei klärt, die speziellH Mk. auszuslihren. 2irte tig sein. betreibt die §unitf)huw. Instituts jität. Der Stabt wird cny (unb Mr bas ehemalig: dt ä, und elektrische Energie s al zu liefern ob den IW r ber Raumstellung müriX ih j Mk. für Wasser uiw., iw -1200 Mk. für den Achims zalMrztlicbe Behandlung k ßerein hessischer Zahnarz t f Stabt nur den Raum, « ie Finanzkomlii'ilM beantr^ Stellung einzunrhmen und v un wolle, -sie 4 ic Gnabrungcn gefomnnn. b LOO 000 M iur den Klimk-« ftinunt diesem Antrag -u. ^schönen Aussicht acn «riiteto m fteife ”n omt "tn* f» 8S e raan ?l’ ^fcitung für K üiste man oavvn mfln Ä« i in aber onm p- chcrui'S ?ifiic eigene" ksf DsM- nie oe» Scßuß-Jfaus Qiessen Telephon 754 Seltersweg 53 Für die Reise zuverlässiges Schuh werk Damen- u. Herren-Stiefel M 1050 Luxus- ML 1E50 mX. !m== Ausführung SiM. — Im Ausverkauf! Spezial-Offerte Besonders LünstiLe Paar Vorrat pro ff D» ff » ff ff TI la. ff TT Boxleder-Herren-Schnürstiefel Boxcalf- ff H Alle Artikel rein Leder-Ausführung ! Segeltuchschuhe zu Einkaufspreisen i Grosse Posten Sandalen billigst! 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