Die heutige Nummer umfaßt 12 Seiten. Rechte, welche rn das öffattliche Leben Deutsch-1 Zentralcniftalt Butzbach zähle durchschnittlich 530 $e=- KdÄte* unendttch ern,ter ist, als Eugene das c« 270 rZrrslasÄd. Aus Petersburg. Die Hofkreise halten es für wahrscheinlich, daß die Kaiserin ihren Gemahl auf der Reise nach Frankreich und England nicht begleiten werde. Dagegen gilt als sicher, daß Iswolsky sich im Gefolge des Kaisers Nikolaus befinden wird. Die Gegner des Schahs von Persien erhalten angeblich für ihren gegen Teheran von vier Seiten unternommenen Anmarsch von allen Enden Persiens Verstärkungen. Nach einer Meldung au§ Kaswin habe die Belagerung Teherans bereits begonnen. Ein aus Persien zlirückqerufener Teil der russischen Truppen in StyrkS von vier Bataillonen erhielt den Befehl, dorthin zurückzukehren. Nr. 150 Der Siebener Anzeiger erscheint täglich, außer Sonntags. — Beilagen: viermal wöchentlich Siehener§amillrnblätter; zweimalwöchentl.ttreis- blattsürüenttreisSiehen (Dienstag und Freitag); zweimal monatl. Land- wirtschaftliche Zeitsragen Fernsprech - Anschlüffe: für die Redaktion 112, . Verlag u. Expedition 51 Adresse für Depeschen: Anzeiger Gießen. Annahme von Anzeigen für die Lagesnummer bis vormittags 9 Uhr. Der hessische Schutzverein für erMassene Gefangene hielt am 29. Juni im Amtsgerichtsgebäude zu Offenbach seine diesjährige Generalversammlung ab, die sehr zahlreich von Vertretern aus allen drei Provinzen des Landes, auch von Damen besucht war. Als Vertreter des Ministeriums war Regierungsrat Dr. Wörner erschienen: ferner be- inerkten wir: Prälat Dr. Flö rin g-Darmstadt. Kreisrat Lochmann, Bürgermeister Dr. Dullo und Oberamts- rüchter Landmann aus Offenbach, Oberstaatsanwalt Dr. Buff- Mainz, Oberlandesgerichlsrat Theobald Darmstadt, Oberstaatsanwalt v. Hesse rt. Oberstaatsanwalt Lang-Gießen, Oberbürgermeister Köhler-Worms, die Direktoren Clement und Bornemann u. a. m. Herr General- staatsanwalt Dr. Praetorius begrü-1? als Vorsitzender die stattliche Versammlung und betonte, daß die Versamm- zum erstenmal in Offenbach tage, das bisher noch als Neu- Land für die Bestrebungen des Vereins gelten konnte; er hoffe, auch hier einen guten Boden zu finden, denn die Vereinstätigkeit werde von Kreis und Stadt Offenbach in ganz besonderem Maße in An'pruch genommen. Es wurden im Jahre 1907 für Offenbach 2226 Mk. Unterstützungsgelder, für Darmstadt 1075 Mk., für Mainz 1281 Mk., für Worms 515 Mk. und für Gießen 491 M k. ausgegeben; im ganzen betrugen die Unterstützungen für 1907 8331 Mk. In einem interessanten geschichtlichen Rückblick betonte der Redner, daß der Verein im Jahre 1837 von der Großh. Regierung angeregt und 1839 gegründet wurde. Also schon vor 70 Jahren sei sich die Regierung über die Bedeutung eines solchen Vereins klar gewesen. Die Satzungen des Vereins wurden 1862 und dann 1901 einer Erneuerung unterzogen und seine Bestrebungen mit den Forderungen des praktischen Lebens in Einklang gebracht, wobei als Hauptzweck be- 'timmt wurde, daß der Verein sowohl während, wie nach der Haft dem Gefangenen und seiner Familie helfend und fördernd ßur Seite stehen wolle. Der Verein hatte nach einer Gründung 895 Akitglieder, deren Zahl 1863 auf 1452, 1891 auf 1817 und 1904 auf 3004 Mitglieder stieg. Tie Summe der Jahresbeiträge ist 1908 zum erstenmal auf mehr als 6000 Aäk. gestiegen. Der Verein ist der einzige in Deutschland, der üi einem innigen Zusammenhang mit der Regierung steht, die mehr als andere Staaten von der Wichtigkeit der Vereinsbestrebungen durchdrungen sei. Tie Die Auflösung des Reichstages tmll die Reichsregierung jetzt angeblich ernster als bisher in Er- wagung ziehen. So erzählte man siä>s gestern an der Berliner £°5c' und Einige wollten sogar wissen, daß die Auflösung des Reichstages heute erfolgen werde. Wahrscheinlich gründen sich solcherlei Gerüchte darauf, daß der Kaiser Mitglieder des neu» gegründeten Hansabuudes empfangen hat. Eine Bestätigung der Bgrsengeruchte fehlt natürlich. Die meisten Berliner 'Morgenblätter wissen mir von Kvmpromißabsichten zu melden. Ein Komprornitz bezüglich der Reichssinanzreform werde dahin angestrebt, daß als Ersatzstenern für die von der Regierung ab- gelehnte .Kotierungssteuer, Mühlenumsatzsteuer und Kohlenausfuhrzoll solche gelten lassen würden, welche die Börse belasten, darunter eme Dividenden-, Effekten- und Jmniobilienumsatzsteuer. Aehnliches erfährt auch die „Kölnische Zeitung", und sie meint — wohl mäst ganz mit Anrecht — daß die jetzige Krise einzig und allein dem Umfalle der verbündeten Re- gierirngen entspringe. Sie haben das „positive Ergebnis" der Reick)stagsverhandlungen gar nickt erst abgewartet, sondern schon voraus erklärt, daß sie die Reform mit der neuen Mehrheit machen und nur zusehen würden, das mißgestaltete Gebilde des schwarzen Blocks soweit zu veredeln, daß ihm wenigstens die schädlichsten Auswüchse — Kotierungssteuer, Mühlenumsatzsteuer und Kohlenausfuhrzoll — ausgeschnitten würden. Bei dieser Nei gung des Bundesrats, vor dem konservativ-klerikal-polnischen Bunde zu kapitulieren, angesichts eines Umfalls, der nach den großen Worten, mit denen die Vertreter der Einzelstaaten sich gegen die Steuerverschlechterung durch diese Mehrheit gewehrt haben, schier für uimiöglich gehalten wurde, konnte freilich Fürst Bülow die Geschäfte nicht weiter führen, wenn er nicht mit deni Bundesrat . seme ganze Reputation aufs Spiel setzen wollte... Mit Spannung wird man vernehmen, wie der Bundesrat seinen Umfall be= gründen, wie er es motivieren wird, daß er nun dem deutschen Sbolfe zunrutet, nicht nur die schlechte Steuergesetzgebung des ichwarzen Blocks zu schlucken, sondern auch die natürlichen Folgen .der Politischen Reaktion auf sich zu nehmen, die jetzt cinsetzt. Ueber das, was uns hun bevorsteht, äußern sich die „Berl. Reuelt. Nachr." zutreffend folgendermaßen: Ist Fürst Bülow entschlossen, mit seinem Abgang sich selbst im angeblichen In reresse der Sache und des Zustandekommens der Reform zu opfern, und ist der Kaiser bereit, dieses Opfer anzunehmen'? Tas Ware der schwerste und folgenreichste Fehler, der überhaupt gc umckst werden könnte, denn er würde die Wiederaufrichtung der Zentrumsherrschaft in allerschlimmster Form bedeuten. Wie lange die Konservativen den Bolen und dem Zentrum den Steigbügel halten werden und müssen, läßt sich nicht voraussehen, aber daß auch nur eme kürzere Herrschaft der jetzigen Reichstagsmehrheit ■ für die Gestaltung unserer politischen Verhältnisse von verhängnisvoller Wirrung sein muß, Haven die letzten Wockien mehr als zur Genüge ^bewiesen. .Ebensowenig aber »nie Fürst Bülow sich unter das Joch des Zentrums beugen will, ebensowenig kann dies einer seiner Nachfolger tun. Denn darüber muß man sich klar sein: wenn auch die Rache des Zentrums zunächst den Fürsten Bülow persönlich getroffen har, so soll sie doch in Wirklichkeit noch weit über dieses Ziel hinausgehen. Ist doch die Ursaclre des Zen- 'trumshasses darin zu suchest, daß eine Regierung es überhaupt gewagt hat, den antinationalen und arroganten Machtaelüften dieser Partei, die entschlossen danach strebt, bayerische Verhältnisse im ganzen Reiclie einzuführen, entschieden entgegenzutreten. Zustände aber, wie sie in Bayern leider noch möglich sind und die von allen national empftndenden Männern in Bayern und im Ans Stadt und Land. Gießen, 30. Juni 1909. ** Tageskalender. Stadttheater: Operetten-Gastspiel' „F a t i n i tz a". Anfang 8 Uhr. •• S. K. H. der Groß Herzog hat den oon den Frei- Herren v. Nordeck zur Rabenau auf die evangelische Pfarr- stelle zu Londorf präsentierten Pfarrvikar Wilhelm Hofmann zu Wingershausen für diese Stelle bestätigt. ** Erledigte Lehrerstellen. Erledigt sind an der Volksschule zu Offenbach 10 Lehrerslellen, von denen 5 mit evangelischen und 5 mit katholischen Lehrern besetzt werden sollen, und eine mit einer evangelischen Lehrerin zu besetzende Lehrerinstelle; eine mit einem evangelischen Lehrer 4" besetzende Lehrerstelle zu Auerbach; die mit einem evangelischen Lehrer zu besetzende Lehrerstelle zu Hartmanns- Hain, Kreis Schotten; die mit katholischen Lehrern zu besetzenden Lehrerstellen zu Gundheim, Monzernheim und zu Ilbenstadt. Mit den Stellen ist Organistendienst verbunden. " Bei dem morgigen JahreSfest der LandeS- nniversität ist der Zugang zur neuen Aula für die Festteilnehmer ausschließlich von dem Haupteingang des Kollegiengebäudes in der Ludmigstraße aus vorgesehen, der Eingang von der Goethestraße aus bleibt für die studentischen Fahnenträger und die Mitglieder des akademischen Gesangvereins reserviert; da die neue Aula für einen größeren Kreis Platz gewährt, sind bei der Feier, die um 11 Uhr beginnt, außer den geladenen Gästen auch andere Freunde der Universität willkommen; einer besonderen Eintrittskarte bedarf es dabei nicht. ’’ Denkmalpflege in Hessen. Für die Denkmalpflege im Großherzogtum sind für daS Jahr 1909 36 500 Mk. vorgesehen; u. a. für das Rathaus in Büdingen als zweite Rate 3000 Mk.; für das Rathaus in Alsfeld als erste Rate von 20 000 Mk. ein Betrag von 6000 Mk. Der Entwurf ür das Rathaus ist fertiggestellt und zu 76 000 Mk. veranschlagt, wovon auf bauliche, im Sinne der Denkmalpflege notwendige Herstellungsarbeiten etwa 60 000 Mk. kommen. Davon i|i als Staatszuschuß etwa ein Drittel, also 20000Mk., angenommen. Außer diesen Beträgen steheli noch 9000 Mk pic die Erhaltung und Wiederherstellung staatlicher Bau- und Kunstdenkmäler zur Verfügung. Der Betrag dient für besondere Herstellungen, für maßvolle Ergänzung und Schutz der bemerkenswerten staatlicheri Schloß- und Burgruinen und für deren Aufnahme. "nd Die Frauenftrasanftalt zu Mainz 60, während im Arrest- ju Darmstadt 25 jugendliche Gefangene vorhanden seien. Der Verein richte seine Mrsorge namenllich auf die Gefangenen mit längerer Strafdauer und lasse sie allen zuteil werden, die es wünschen. Im Fahre 1908 wurden bom Verein 236 Pfleglinge neu ausgenommen, darunter 50 weiblick)e. Dem Familienstand nach waren 95 Pfleglinge avch ledig, 130 verheiratet, 63 waren erstmalig bestraft, 17o rückfällig. Dem Wohnsitz nach waren 112 Pfleglinge aus Starkenburg, 28 aus O b e r h e s s e n und 67 aus Rhein- Ijeffen, also insgesamt 207 Hessen, von den übrigen stammten 12 aus Preußen, 11 aus Bayern. 152 Pfleglinge waren evangelisch, 84 katholisch. An Unterstützungen'wurden vom Verem 1908 für Starkenburg 3633 Mk., für O b e r h e s s e n 1488 Mk. und für Rheinhessen 1632 Mk. verausgabt, zusammen mit 583 Mk. außerordentlicher Unterstützungen H38 Mk. Eine der wichtigsten Fragen fei die Unterbringung ber Pfleglinge nach der Haftentlassung. Der Verein habe sich dieserhalb an alle großen Betriebe des Landes gewandt und erfreulicherweise auch zumeist volles Entgegenkommen gesunden, auch in Offenbach. Sehr wertvoll sei die Bestellung eines Beistandes für den Gefangenen, sowie die Familienfürsorge während der Haftzeit; der Verband der Mainzer Mauenvereine habe im vorigen Jahre eine sehr gute Tätigkeit als Beistand entfaltet. Aus dem vom Vorsitzenden gegebenen Rechenschaftsbericht für 1908 ist zu erwähnen, daß die Einnahme 14 224 Mk. betrug, darunter Mitgliederbeiträae 6018 Mk., besondere Geschenke 2717 Mk., Zuschuß aus anderen Kassen 2048 Mk., Kapitalzinsen 1835 Mark. Die Ausgaben betrugen 12 279 Mk. Von den Pfleglingen wurden in 150 Fällen Geldunterstützungen nach gesucht und in 126 Fällen gewährt, während sich in 24 Fällen die Unterstützung als unnötig erwies. In 82 Fällen wurde um Beschaffung von Arbeitsgelegenheit nachgesucht, die auch in 62 Fällen gelang. Im Jahre 1907 waren von 218 ausgenommenen Pfleglingen 36 rückfällig geworden, bei 13 wurde che Führung^ als schlecht bezeichnet, während sich 169 Pfleglinge, also 77i/o Proz., gut geführt haben — gewiß ein schöner Erfolg der humanen Bestrebungen des Vereins. Die Rechnung für 1908 und der Voranschlag für das neue Jahr wurden darauf genehmigt; das Vereinsvermögen beträgt 60333 Mk. Bei der daraus stattgehabten Ausschußwahl — der Vorstand besteht aus den vom Großherzog ernannten: Generalstaatsanwalt Dr. Praetorius, Vorsitzender, Oberlandesgerichtsrat i. P. H e ß , Stellvertreter, und Kanz- leidirektor B e ck er als Schriftführer — wurde an Stelle des ausgeschiedenen, weil zum Gesandten in Berlin crnannlen Geh. Rat Mhrn. v. Gagern Provinzialdirektor v. 5?om- b er g k-Mainz gewählt; im übrigen erfolgte die Wiederwahl der Herren Prov.-Dir. Geheimerat Dr. Breidert- Gießen, Prov.-Dir. Geh. Rat Frhr. v. Gr a neN-Darmstadt, Geh. Reg.-Rat Kreisrat Dr. Kayser-Worms, Oberbürgermeister Köhler-Worms, Sup. Obertonsistorialrat D. Petersen, Oberlandesgerichtsräte Theobald nnd Rohde-Darmstadt und Domdetan Dr. Selbst-Mainz. Reiche aufs tiefste beklagt werden, würden für das Reick erst recht von den unerträglichsten und verhängnisvollsten Folgen sein. Eine Reichsregierung, die so unabhängig vorn Zentrum wäre wie die bayrische, würde den stärksten Sturm nationalen Unwillens ent-" fachen, der feit den Freiheitskriegen deutsche Lande durchbraust hat. Und wem gilt die nädtftc Demütigung, wenn die Schwarzen am Fürsten Bülow ihr Mütchen gekühlt haben? Nun, die Antwort kann nicht schtver fallen: dem Träger der Krone, der aus reinem nationalen Empfinden heraus das Ergebnis der letzten Wahlen als Befreiung empfunden und diesem Gefühle den deutlichsten Ausdruck gegeben hat. Aber noch weiter ivird die Rache des Zentrums gehen: eine Hetze gegen alles, was national ist, wird einsetzen und die schlimmsten Tage politischer BrunnLnvergiftung, wie sie Deutschland noch nie erlebt Hal, werden kommen. Interessant ist es, zu sagen, daß man selbst in Frankreich die Lage ähnlich beurteilt. Die französischen Blätter beschäftigen sich nämlich fortgesetzt sehr eifrig mit der Kanzlerkrisis und der durch "das Schicksal der Reichsfinanzreform geschaffenen Lage. Der „Temps" schreibt: Die gestrige Note der „Norddeutschen Allgemeinen Zeitung" scheint in betreff des Entschlusses des Fürsten von Bülow keinerlei Zweifel mehr ^obwalten zu lassen, aber sie wirft kein sehr deutliches Licht auf die Absichten des Kaisers. Der Kaiser willigt ein, sich vom Reichskanzler zu trennen, aber er bittet ihn, so lange zu bleiben, bis die Finanzreform erledigt wäre, da er der Geeignetste sei, um dieses Ziel zu verwirklichen. Wer hatte das geglaubt? Ist der Kampf der Opposition nichr hauptsächlich gegen die Person des Reichskanzlers gerichtet gewesen? Das ist übrigens nicht die einzige Ungewißheit der Lage. Selbst ipeiut man von der Perion des Reichskanzlers absieht, wo ist der Beweis, daß die Verbündeten Regierungen die Vorschläge des Zentrums und der Konservativen annehmbar finden werden? Es ist sogar sehr zweifelhaft, ob der Bundesrat eine Kombinatton annehmen ivird, in welel^r man eine Gefahr für die Wrrrzeln des nationalen Wohlstandes erblickt. Man gelangt so zu der Idee einer Vertagung oder selbst einer Auflösung des Reichstages. Wenn man aber dahin gelangen wolle, warum tritt dann Fürst von Bülow zurück? Die Situation bleibt also, von welcher Seite man sie auch ansehen mag, dunkel. — Das „Journal des Debots" schreibt: Die Verteidiger des Fürsten von Bülow erklären, daß, falls 'die Konservativen der Mühlenumsatzsteuer und dem Kohlenausfuhrzoll zustimmen sollten, die Auflösung des Reichstages erfolgen könnte. Verstehen die Konservativen diese Warnung? Werden sie die notigen Zugeständnisse machen oder dem Zentrum in die Hand arbeiten, das daraus brennt, feine Rachegelüste an dem Fürsten Bülow zu befriedigen? Die Wahl könnte sehr leicht zum Schaden d e r K 0 n s e r v a t i v e n a u s - fallen; sie haben Has Schicksal des Reichstages in ihren Händen. Die Nichtauflösung wäre unserer ^Ansicht irack, in ihrem wohlverstandenen Interesse gelegen. Der „Sidols" itretni: Die unangenehmen Erinnerungen an die Marokkopolitik des Fürsten Bülow dürfen uns nicht gegen ihn ungerecht machen. Was immer die Zentrumsblätter sagen mögen, der Gedanke, sich gleichzeitig auf die Konservativen, die Nationalliberalen und die Freisinnigen zu stützen, ist eines Staatsmannes tpürdig. Diesen il^edanLen aufgeben, bedeutet, eine Kapitulation_u0r dem Zentrum, eine Rechtfertigung der Angriffe der L-ozialdemo- kraten, gleichzeitig aber auch einen Triumpf des parlamentarischen Die „^mies", das Londoner einzige NLorgenblatt, das die .unnzlerkrrsis bespricht, meint: Die NLajorilät des Reichstages habe eme Welterentwickelung des bisherigen Zustandes lynbei- geführt, nach tvelchem die Minister verfassungs- und gesetzmäßig nur dein Souvemn, nicht aber den gesetzgebenden Körperschaften verantwortlich sind. Das Blatt glaubt indessen, daß die Konservativen und das Zentrum eine derartige Entwickelung vielleicht noch im Keime ersttcken würden. Auch „Westminster Gazette" schreibt, daß der Rücktrittsentschluß des Fürsten Bülow wahr- Ichemlich in der Richtung wirken werde, dem Reichstag größere Machwollkommenheilen zu verschaffen, alß er bisher besessen hat. „Pall Mall Gazette'" ist der Meinung, daß die Niederlage des Reichskanzlers ihm Feinen anderen Ausweg gelassen habe, als den Rücktritt; man müsse jedoch das Scheiden ein.es Mannes bedauern, der aus die Wahrung guter Beziehungen zwischen England und Derckschland von so großem Einfluß gewesen. Die Newyorker Blätter widmen der Persönlichkeit des Fürsten Bülow aussührlickte Arttkel. Im allgemeinen lammt er dabei nicht gut weg. So ziemlich alle bemängeln seine Unbeständigkeit, die Deutschland viel geschadet habe. Tie Cvening Post schreibt: Fürst Bülow hat sich zwar bisher immer als Mann von großem politischem Geschick erwiesen, seine Reden waren musterhaft, witzig und nicht selten geistreich. Groß waren ebenso seine Erfolge als 5)oftnann, aber, so bemerkt das Blatt, chm ermangelt lene wirkliche Kraft und das Draufgängertum, die den wahren Staatsmann ausmacht. Vor allem habe es ihm an einem bedeutenden beständigen Programm gefehlt. Sollten derartige Aeußerungen nicht der Regierung und auch den Konservativen zu denken geben? Allem Anscheine nack ist denn auch die Mißstimmung in konservativen Kreisen im Wachsen. 00 bat sich jetzt der Vorstand des konservativen Vereins Groß- Licksterfelde von der konservativen Parteileitung wegen deren 5)al- lung in der Frage der Erbanfallsteuer losgesagt. Wie man uns ferner ans Stettin meldet, hat eine dort sehr bekannte und geschätzte Persönlichkeit, der Kapitän zur See a. D. Foß, Reichskommissar beim Seeamt und Vorsitzender der Ortsgruppe des Deutschen Flottenvereiits, mit folgendem bemerkenswertem Schreiben an den Vorsitzenden des Stettiner konservativen Vereins seinen Austritt aus der konservativen Partei erklärt: „Infolge der Stellunglmhme der konservativen Reichstagssraktion zu den Vorlagen, welche die Regierung S. M. meines allergnädigsten Herrn dem deutschen Parlament zur Behebung der Finanznot des Reiches unterbreitet bat, sehe ich mich veranlaßt, hiermit meinen Austritt aus der konservativen Partei und dem hiesigen konservativen Verein zu erklären. — Solange ich eine politische Meinung gehabt habe, bin ich konservättv gesonnen gewesen, und in dieser meiner politischen Anschauung ist auch kein Wechsel eingetreten: aber die Richttmg, in der sich die Partei betätigt, welche diese Bezeichnung für sich in Anspruch nimmt, kann ich umsoweniger mitmachen, als sie sich mit einer Partei verbündet hat, deren Tendenz ich als imheckvoll für mein Vaterland erkannt habe und die sich der Religion feindselig gegenüberstellt, zu der ich nrich bekenne." Erstes Blatt ISS.Jahrgang Mittwoch 30. Juni 1909 d LH Bezugspreis: Kk. a. .. monatlich 75Vs., viertel- «etzener Anzeiger Geimal-Anzelger für Gberheffen WW Rotationsbrud und Verlag der vruhl'schen Unw.-Such- und SteindruSerei 8. Lange. Redattion, Expedition und Druckerei- Schulftratze 7. e । _____ v* u Anzeigenteil: H. Beck. sigung 1Q 3633 [3558 lark r2'/' locksti1- iißnnS- «Brniian schweren äußeren uno mntren Verletzungen starb berkroniaufcnbik:t I . inrtItiiir l Vein r. Schirmer. Amtlicher TeU. Bnllen-V -erkauf 3691 Rctn. 1 Uhr, 'Süllen oerftei- Dicnötag den 6. Juli l. J4., mittags um sollen aus dem Fafclhose dahier zwe» schwere fette erschienen und Qküüe der dortigen Vereinigung überbrachten. Vtan plant, am InbilänniStag sdeS Königin Augusta-Gardc- übergangen. to i e b c n, 30. Juni 1909. Waldboden grundlos wurde und der Regen immer noch nicht nachlicB. gingS manchmal iluditnrtig in die Stadt zurück, wo sich bann aus dem Marktplatz und an anderen Stellen noch allerhand Ovationen anschlossen. Abend, fanden in verschiedenen Loka i ä en noch Rachfercrn iia:t Menge des Heugrases ist gering, die Beschasienheit vorzng- y j. . lino ITCll .lich, die dafür gezahlten Preise ganz ÄÄ ber^.Krmouyln,d,, auwfltoft. w. Lingefatt-t iTrür Horm und Jndali aller unter oicicr flhibrif siebenden Artikel übernimmt bie iRcbaltwn dem VubUlum gegenüber keinerlei Bcrantivortung.) Dem Verfasser deß „(himeiaiibr in der gestrigen Nummer Jhr<^ gejchgtzien Blattes mochte ich folgende» erwidern: Ich habe in meiner Eiaenfcha't als Dorsrqender de« Vere-i'i der Tadakindnstr,eilen von Giebeu und Umgegend mich zweimal schri'Uicti an den Abgeordneten unteres NeichStagSwablkrei'e; Herrn Phil. Köbter-^angsdorü gewandt, — da» erfic Tial nm 4. Dezember 19(H, da4 vveue 'Dlot am 9. Juni 1909 — habe ihm die L'nqc der hiesigen Dabaknidnstrie auSemanderuisrtz " versucht und ihn gebeten, nur zur Beruhigung einer in ihren uitalften Interessen bedrohten Industrie, deren Bedeutung für bte ganze hietige legend ja bekannt t|i, schon int Voraus mtuuleilen, in loclcticm omne er bei der bevorstehenden Beratung deS neuen Tabaksteuer gesetzeS stimmen werde. . , „ Im Gegensatz ,;n den Abgeordneten benachbarter, cbenlalL stark interessierter Wahlkreise, die sofort in der bereitwilligsten Weife auf die gleiche '.'Infrage antworteten, hat der Herr Abgeordnete Köhler meine beide,» Briese vollständig mit Stillschweigen 'udent.-n Ihn Uhr üdltf sich der ge- greifenden Regen. •• oin§ Oberhessen, 28. Ium. Konkurs des Vorschuß- und KreditveretnS O be r-Mockstadt. 9(m Montag den 5. Juli, nachmittags 21/, Uhr, findet in Strafte Saalban zu Nidda eine vom Amtegericht Nidda ein- berufene Versammlung der Genossen refp. Mitglieder der Kasie statt, in der die Erledigung der vom Konkursverwalter Nechteanivalt Sandn,ann ausgestellten Zuschnßtabelle der einzelnen Mitglieder zur Verhandlung sicht. Wie mir bereite gestern mitteilten, beträgt der auszuwendende Zuschuß für jedes Mitglied 2500 Mk., doch sind hierbei allerdings von den 400 Mitgliedern der Genossenschaft die nicht zahlungS. In der letzten Ctadtverordneten-Versammlung hat bei Punkt Beleuchtung wieder einmol daS in unschuldiges Weiß gemalte Schild dcr Gießener Bestattimg4geno'fenlcha. o-i j;.-ir : ■: i.-vnencmd ? : ' v £ iuar, loniitc infolge der anhaltenden Trockenheit fein Bc siockungsvermögcn nicht ausgiebig entwickeln, immerhin verfpricht er eine gute Mittelcrnte. Hafer und Gerste stehcit gut weroen icdoch etwas lurz bleiben. Bei diesen beiden Zrrud)tarlcn ist die mit dcr Drillmaschine uiltergebrachte Saat der Handsaal gegenüber entschieden im Vorteil. Mat löffeln und Hackfrüchte warten auf einen kräftigen, durch-- Hosrcite ihre« Besitzers. 10 Mk. erhielt. Die Mitgliederzahl ist auf 200 angetvachsen. Freienstcinau, 28. Ium. Der Maurergeselle Bühl vom nahen Fleschenb ach glitt aus dem Gerüst «ms und fiel etwa 7 Meter tief auf einen Steinhaufen. wattige Jest.^i der Smdentensckm't am Mainpsrafen aus und zog unter bei: i längen von sieben Musikkapellen durch die mit dichten Menschenmasjen besetzten Straßen nach bevi Malier ä-ühelmenirm auf epirgci tust. Trotzdem ein leichter Regen cinsctzte. begann eine Botterwanberung nach der walddedeckten -Berge?Höhe, wo sich bald ein urgemütliches, ieuchtfröbliches Treiben entwickelte J.uchtiröblich schon des halb, weil der Regen immer heiliger wurde und — toett die Sta» t das Bier ivenbete. A.ck, der eigentliche Fesdakt cm Turin ging während starken Regen? vor sich Ansprachen hielten Oberbürgermeister Irofc. dcr Rek o r der Unioerfitat - eh. Rat Bros. Tt. Bogr und Stad phil Hoors. Man jattdle auch ein Huldigtingslclegroinm an den Kaiser ab . Um sich vor dcr Rasse zu schützen, bullten sich die riefttctb nehmer in allerhand Decken mb Tücher, so daß man bald denken konnte, es sei Marncval. Gegen 7 Uhr, al- her <örminrtbPrabtmc(tiimjcn. % etfin, 30 Juni ' daß an hn-'i-nr iHttmifbtrter Stelle von einem völligen 21 u f geben her Rordlatidsr^ije de> Maner • nicht.' bekannt ist, wohl aber nt es möglich, daß die Reife hmausgeschobeit wird. Berlin. :>o Juni Wer Nachfolger de» rrüdim BÜlo w wird, in das große tRluinm'S. das alle Veit Mrtntnai In parlammtariidxit Mrenrit wird jent bet Name s s Graten Monts, des früheren 3otfdwiler« in Rom, genannt, der an gebt ich Mo meisten Aussichten hat M Breslau. 3n. Inm. Der UnnsihiilonkerProf. Dr. M u t h e r ist vorgestern abend in VöGelgrund im Alter von 50 Jahren a» verjidnüüdic a c il o i b c u. London, 30 Juni. Der Hetzer I5ohne, bet nn Bord bi J von .-men rinhirbm stnegs'chnte in den Schären beschossene« englischen Holniachtdampiers „Voodburne" verioundet wurde, 11 e b n t e bu- *.1nnähme der »hm vom Zaren geichrickten ,'QO Rm. ad. (1 Vogelsberger, 1 Sinnnentaler Rasiei meistbietend gert werden. — Die Gemeinde beabsichtigt 2 Bullen, einen Vogelsberger und einen Simmentaler Rasse, anzuschasien und fähigen ansier Betracht gelasien. Darm stabt, .30. Juni. iPrivattelegramm.) Indem Erbsolgeslreil des gräflichen Hauses C r b a ch cntjchico heute das Sberlandesgericht Darm,tadt: Die Berufung de-.' gräflichen Ägnaten gegen bas Urteil deS Landgerichts Tarmitadt, Gren.-RegtS. Nr. 4 nn Ma, 1910 teilzunehmen. i| Marburg, 29. Juni. Alt Marburg hatte heute J-eiertag Bon den Zinnen des ^andgrafenschlosscs sc wohl, wie in den Straßen und Gassen bei Siadt u-ehicn die I-ahnen und flaggen, meistens in den Iarbcn der ftntxnh scheu Mvrporativnen. Vie im Jahre 18st, als die alma niater Philippina zutn erstenmal mehr als tausend Stu bentvu zahlte, so galt die heutige Ieier dem Einzug de- Nnentgeltlilhe Arbeitsvermittelung. etiiitivtitr ArbkitslillltiiHkis tzietzcii. «.artemtrnhe 2, Simmer 2. tes können cinocftcUl werden: n vc, bicligen Arbeitgebern: . K. 2 Ba,i'll»lonei I Vollerer und Dekormeur. -» Tinntmabtticn, 1 Broikbemragerin 2 Vamfrauen. 1 Mocv»n 1 Vaunnabdjcn Lehrlinge: I Schiemer, 1 Schlößer, 1 OUaltr, 1 «irifeur. 1 Vücticn-i b bei auswärtigen Arheiigebern: » Zimmerleute. 1 Backer, 1 Sanier und Volftcrn. 2 .siegel ftrtidjcr. 1 padibcder. 1 längerer Schmied. 1 Soengler und ,w- itallmem 1 Mbbel'chremer. 2 lanbro. T*icnftmobttKn. 1 laiibro. Äncdn. I Haus und.Mmticmnaddjcn. Vebrlinoe: I Backer. 1 Schlaffer, 1 ^(brciner, 1 Sattler und I apcAtervr, 1 Soengler. SO iutben Arbeit: _ ... . . o ... 2 Schreiber. 1 Schnued. 1 Iormer. 2 Weipbinder. 1 Muichlager. 1 Lvengler und Initallateur. 1 Schremer. 2 Bau'chU >>e». 1 Ma fchinenlchlaffer. 1 Muvierfdunieb- I "'la'e,. 2 HauSlrnrichen. 1 lj elfter er u. J aoeu ercr. 3 ymiihouen. 1 l'animadchen, 3 Waich fronen. 2 Anstaufer. G Arbeiter. 1 Ilickirau. Ktkanilbnachliiig. Der Provinzialaus schuß halt während der Zeit pont 2 1. Juli dis 1. September Jerien. VaIrrend dieser J-erien kötineti in öffentlicher «ttzung nur schleunige Sachen zur Verhandlung gelangen Ans den Vduf der gesetzlicku'n Jristet» sind bte Jerten ohne Ginfluß. Gießen, ben 20. Juni 1909. Dcr Provitizialausschuß der Provinz ^berheiien. Dr. Breibert. Hengras-Verfteigerung. Montag den 5. Juli l. I»., vormittags 8 Uhr an fangend, wnd das bet Gcmcmbe Alleitdorf a. Lumda zu- stehende HeugraS oer'tcigcrt. Zniainntenkunst bei der ßiegelhütte. '.‘lllcnborf o. Lumda, am 2‘«. Juni 1909. Großhcrzogl. Bürgermeisterei Allendorf a. d. Lumda. ’li irftc. fc. Frankfurt n. Dl. ÄO. Juni. Lchweinemarkt. (Cra • Tel. des Gieß Anz.) Zum Verkaufe standen l-14« Schweine. Bezahlt würben: iüv oduueme 1. Cual. 72-73 Vfg., Vcbcnöaeiuidit ->a. > bis 00,0 Pjg.; 2. Qualität 71-73 Big., Lebendgewicht oti.o-00,0 l '-u 3. Cual. 65-69 V'g. f^elchält gut, llcbeiliai'd in,bedeutend. Po 1. Juli: Racblanen der Regemälle, sväter beginnende Anlhe,lernng. iLtivaS wärmer. Karl Zorn. fr. Albach, 28. Jitni. Unter Beteiligung der hiesigen und zahireick>er ousirxirttger Vereine feierte unser t^esang- . verein Längerkranz am 27. und 28. Ium bas , seiner Fahnenweihe. Wenn auch der Himmel vonZett L bcm Schiedsspruch, der den Erbgrafen o'rasmus von der zu Zeit seine Schleußeti öffnete, W litt die sroye ,^ftfnm- ^ , das beträchtliche Fideikommißgut des Hauses mitng doch nur wenig darunter Frauletn 2L ^uu r uvcr-i^-. au%3fflllog fiir nicht bindend erklärte, ivird kosten rcictite mit fehl' schön iwiptMbcneii L°r c„ d>c «csnstctc '^jj^,wicscn. 7raDnr. bet Etkfleifthdje, Psatter «°l>ler-Stcindach ' 8,^ul“ba^ am DünSbctg. 28. Juni. Endlich Inclt d'e^i-^-beu,,d^tL°t,^,che .. Nec btKXnhc Harten in and), übet unsete Hintetliinbet «er«. ?Orihe S Hia lan^eM I landschusi an, Sn.n-ia« mittag bet rtst,schende Regen her. Bniidessesl. Äus diesem Anlaß sprach der Vorsitzende der nieder gegangen, dem gestern noch wettere Regenfchauer ^Bereinigung Lehrer Römer Hattenrod, kurz über beren I folgten. Die vor kurzem gepflanzten L.ickwnrz- und uohl- Geschichte und Zweck, und die 11 Bundesvereine trugen arten hatten den Regen nötig. Auch den Kartoffeln, die mehrere wohlgelungene Mosfenchöre vor. Außerdem halte durchweg einen guten Stand zeigen, kam er sehr gelegen, zu- der Bund vor der ösfeiltlichen Feier ein Wertungssingen auf magerem Boden nur eine schwache Ernte zu er- veranstaltet in der Weise, daß^dr-r Wchuigovortrng luorten stand. Die Futterverhältmsie dürften gleichfalls etwas sedcn Vereins durch einen ^chtnann besier werden, wurden doch Milchwirtschaft und Butter- %CÄtb.e,,r».8 bi^ nemmnun9 b18bet iebt b.cintt^tiat Bot allc.n abet wirb *Art ''veilfingen einen recht guten Einfluß aus das Oiesangs durch ben Regen dem Ungeziefer gesteuert. tebeil der Vereine hat, konnte man bcutlid) erkennen. = Wetzlar, 29. Ium. Die im vorigen Jahre ge. ? Stunden, 29. Juni. Heute nadjn.ittoq scheuten grünbete Beteinigung-.Reisespatkaffe ehemat.get Ausustanet bie Pse.de eines diesigen Fuhtmetk, not e.nem Autamobii (krüher Cablenz Darmsan) gewinnt ,»,»,et n,el)t M.tgliebet. und tasten im wilben Laus durch die Stabt. Det Lnechi Es waren ivoljl BO Petsanen am notigen eanntag biet im stützte nam Wage» und wurde r,a?n Hinterrad üb ersah ten. .Römischen Kaiser- jusannnengekauuuen bie bet Parsitzenbe v" kam jedoch ohne schlimme Vetletzungen baoon, da det »re.SaudichuMretat Wieset, begtusten kannte. Die Utende Wagen nicht schwer beladen wat. Die Pserde rannten bann f wurde nach gesteigert, a.« auch mehrere Herten auS Engen ohne weiteres Unheil anzurichten, mit dem Gefährt in die •• Rcchtsansprüche der A irchengem e inde —- . — . •iftcnbirr Seite ichmbt man uns. oaß in uv,>r^i Benckt über M^mn nach roemgen etunbrn. Pff . r b -> bt<’ |cw>’ * tablDfr o r n urte uimia m m i un i b.. ?un. Heut.- wurk- unscr Tiarrhiui'rin uirv betre feno. h r lltbrridneibun i br- -tadtkirw I Burqrrm ,u. r Slu^n, rcr vor ,ioei ..abren Um , Nirms mW der alten Tr-riedhosskavelle nicht aber eine» t«te Tienfnubilaum leierte. ,urn vierten mal au, neun ^ahre ein he4'attm Friedhots aui oen Warnen der Mtrdx beantragt, wo;u „rmm.g im'bcTqcrr.’nlt . , S? ducck itkiiüfluua ocs >Urckunregimcnts verpllichiet und er ? Vom Vogelsberg, 29. Ium. Zn den ^.alern^hot wnditigt sei. Ä-r Stadt ..«egen fleht ve ".oalichkeit oheit c „ c rn t f hier und ba begonnen. Während die Ln. 2Sw.rioruch »u ccheben, falls me Vauch m wiesen emignmaßen befncb.genbe Erträge abwerfen, Man *• Ihr 2hjähriges Jub iläum feiert heute l ,nigermaßen günstiger Witterung steht eine ausgezeichnete in weiten Ätcifen bekannte Hebamme G e r li PP ..I Ernte bevor. •• Evang. Arbeiterverein. Die Baugenossenschaft $ Butzback, 28. Juni. DaS seltene Alter von deS Verein- halt am Samstag im VeremSlokal ihre ^kmral« h^e n erreichte gestern der älteste Einwohner unseres Versammlung ab. Bei dieser Gelegenheit wird n. a. a,ich dieI-^dtchens. Heinrich Braun. Ta auch die 1Jod) Bebauung beS GrunbstückS am Erdkauterweg zur Besprechung sehr rüstig ist, so konnte bas Ehepaar nächnes ^ahr feine oelanaen. — Die GefongSabteilung deS Vereins wird am diamantene Hochzeit begehen AbendS beitragen. Vorgesehen sind Gemischte und grauen . günstig ist. Infolge der fast tagtäglich nieder- Ehöre. - gehenben (Gewitterregen muß der Lanbwirt sich in den ivc- " Der AuSftanb der Dflaste.r-^r law' als bernbet h fc,nncnt)clIfn 3tunben beS Tages fehr betten unb gelten, da die Wortf u h rer ^s ^trccktS die . rbeit nneber I .^in^hr artct faft immer m eine Hetzjagd m« «-M-« 'U h°^n. ,^i- dosür «wblieu greife ganz bebcutenb. Iro6öem 4- Die genossenschaftliche »aut« uno »s. Pretr, vicarlus Vilh. Lrbig » Nachfolger Seltersweg 31 Seitersweg 31 werben Offerten umgchcnb erbeten. Großen-Bufeck, den 29. Juni 1909. 3690 Großhcrzogl. Bürgermeisteiei Großen-Buseck. Schwalb. i" jeder beliebigen Schriftart unb Kanon. 1 JtllTTfl l Tr ll forte, fowie mit Sirteln aücr flutenind)en IS prreinigungen, liefert zu mäßigen preisen vrühl'jchc Univerfiiäts-Vluäerci, Zchuljnatze 7 Gaslüster und Speisezimmer-Kronen Hochmoderne, aparte und eolide b abrrkate Gelegenheitskaul: früh. Mk 220.—. 200—, 150.—, 80.—, 60 — etc. jetzt „ 160.—, 130 —, 100.—, 55.—, 42.— Ausstellung ganz neuer (iasherdsysteme im Laufe der Woche. E I Frau Minna Hofmann geb. Haubach nebst Kindern. Giessen (Hinter d. West-Anlage Nr. 9), den 30. Juni 1909. Die Beerdigung findet Freitag nachm. 4 Uhr von der Kapelle des neuen Friedhofs aus statt. 3696 Gießen cingezahlt werden. Heichelheim, Vorsitzender der Großh. Handelskammer. Gießen Meter v”/6 Telephon 505. 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Der Bund, der seine Entstehung einer einseitigen gegen Handel und Gewerbe gerichteten Interessenpolitik verdankt, soll hinfort ein Schutz- und Trutzverband zur Wahrung der Stellung derjenigen Erwerbszweigc des deutschen Reiches werden, auf denen die kulturelle und wirtschaftliche Entwickelung des Vaterlandes beruht, die aber bis jetzt nicht die ihnen gebührende Berücksichtigung gefunden haben. Ec soll zu diesem Zwecke der verkehrSfemd- lichen Gesetzgebung und ferner in Politik und Verwaltung durch Beteiligung bei den Wahlen zum Reichstage und zu den Landtagen jeder Schädigung und jeder einseitigen Belastung von Handel, Industrie und Gewerbe entgegentreten. Es ist Pflicht jedes freien Bürgers, der mit diesen Zielen einverstanden ist, ohne Rücksicht auf Parteizugehörigkeit dem Bunde bcizutreten. Die Unterzeichneten richten daher hierdurch an alle Freunde der Bestrebungen des neuen Bundes, insbesondere aber an die Frihaber, Vorstände, Bctricbsbeamte, HandlungS- aehilsen und sonstigen Angestellten von Handels- und Gewerbebetrieben das dringende Ersuchen, dem Bunde bcizutreten und auch in ihrem Kreise für denselben zu werben. Beitrittserklärungen können an einen der Unterzeichneten gerichtet werden. Der ordentliche Jahresbeitrag ist für selbständige Handel- und Gewerbetreibende Dio glückliche Geburt eines Töchterchens beehren sich anzuzeigen Dr. Ernst Unger und Frau Paula geb. Birnbaum für Betricbsbeamte und Angestellte auf 1 Mark festgesetzt. Die Da steht eö groß und breit, daß Sie M Petrol-,Spiritus-u.Gaskocher Gassclläuche, Gaskochertische, Ä Spirilnstügeleisen und Daily ■ Bügeleisen 15. Röhr, Vorsitzender des Vereins der Detaillisten. (5. Horst, Vorsitzender des Kaufmännischen Vereins. G. Namspcck II, Vorsitzender des Kaufmännischen Vereins in Alsfeld. H. Dürbcck, Vorsitzender des Handelsvereins in Lauterbach. Ä. Leonhard, Vorsitzender des Ortsgewerbevereins Grünberg. E. Scherst, Vorsitzender des Ortsgewcrbevereins Lich.__________________ 2x2'/z 3X2 4x2V< 2X1,65 5,30x4,75 abzugeben und offeriere solche nur so lange Vorrat reicht. Ludwig Lazarus Wir erfüllen hiermit die traurige Pflicht, unsere Mitglieder von dem Ableben unseres Kameraden Georg Hofmann geziemend in Kenntnis zu setzen. ^ie Beerdigung findet Freitag den 2. Juli nachmittags 4Uhr statt. Zusammenkunst3'/4Nhr amTurluhaus nm Brand. Das Kommando. daß jede Flasche mit meiner öixnm versehen. 3392 fieniiania-Drogerie Carl Seibel Modeltzeichnen, Matznehmcn u. praktisches Zuschneiden von Damen-5iostümen, Mänteln, Jacketts, Mädchcn- und Äindcrgarderobcn sowie der gesamten Herren - und Damen-Wäsche. Eintritt kann jeder Zeit erfolgen. Unterricht auch in einzelnen Fächern. Elise Will akademisch ausgebildete Lehrerin. Franks. Str. 39. Telephon 593. und Umgegend. Kommerzienrat L. Hehligenstacdt, Vorsitzender deS Ortsgewerbevereins. L. Petri II, Vorsitzender des Bezirksverbandes Gießen des Hess. Landcsgcwerbeoereins. ?° Frachtbriefe00 Kommerzienrat <5. , , , Kommerzienrat H. Schirmer, Vorsitzender des Vereins der Tabakindustriellen von J. B. Häuser* Neustadt 56. Rodhcimer Str. 42. und Andere auf 3 Mark, . Beiträge können außer bei den Unterzeichneten auch bei der Bank für Handel und Industrie, Niederlassung Gießen, der Mitteldeutschen Kreditbank, Filiale Gießen und der Gewerbebank Serri! WttMslchr Georg Frank in Kenntnis zu setzen und bitten um zahlreiche Beteiligung bei der Donnerstag den 1. Fnli, nachnnttagL 4 Uhr, aut dem neuen Friedhose stattfindenden Beerdigung. Kartoffel« Prima Svene Kartoffeln empfiehlt billigst (3363 Weisel. Televhon 235. Soimenstvaße li. 3iä!)r= iniö ÄrnKigunaö=yirör5 Fl. Mk. 2.50, */2 Fl. Mk. 1.50. Bitte genau daraus zu achten, ttiif nn'inpr Täglich frische 13460 Erdbeeren F. Hantel, 9i'cucn Baue 7. Telephon 612. 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