Zweites Blatt Nr. 100 ISO. Jahrgang Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntag-. Gemeinden beit Wert- Regierung erwarten? konservativen Antrags. Dr. Rvesicke: Uns 'kommt es darauf an, einen Vorschlag $u machen, der einen Ersatz bringt für die von uns abgdel)iite Erbschaftssteuer. Wir mußten annelmren, daß wir von alten Leiten Zustimmung finden. Auch die „Voss. Ztg." hat die Meinung ver- weten, daß es nicht berechtigt sei, bloß den Geivinn bei Jmmo- Älien treffen zu wollen. Deshalb haben wir auch die Wertpapiere in unseren Antrag hineingezogen. Nicht die Gemeinden allein schaffen die Werte, ohne Staat und Reich toärc der Wertzuwachs immöglich. Ob die Kurse fallen oder steigen,, das Reich würde geschehen. Jedenfalls bin ich bereit, den Versuch zu machen, zuwachs auf Immobilien heranzuziehen. Aber die erhöht werden. Als Ersatz für die Erbanfallsteuer ist also die Steuer auf Immobilien nicht deutbar. Nach dem Sckmtzsekretär nahm der preußische Finanz Minister Freitag 30. April 1909 ▲ Rotationsdruck und Verlag der vrühlfche« v Unwersuäts - Buch- und Steindruckeret. R. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul« straße 7. Expedition und Verlag: e=^5L Redaktton:^-ZV1I2. Tel.-Ad r.:Anzeiger(Sießen. Die „Stetzener Samilienblätter“ werden dem »Anzeiger' viermal wöchentlich deigelegt, das „Kreisblati für den Kreis Eiehen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschastttchtn Seit» fragen" erscheinen monatlich zweimal. den Grundstücken angerechnet werden? Und wie weit sollen sie angerechnet werden? Wie groß soll der Anteil der Gemeinden sein? Die Veranlagung muß ja zweifellos durch die C—L..L— hat erhebliche Bedenken. Welchen Ertrag darf man Tie Begründung des Antrags ist nicht stichhaltig und jedenfalls sehr anfechtbar. Die Herabminderung der Sätze pro Jabr des Besitzes verändert den Ertrag. Da den Gemeinden mindestens die Hälfte des Ertrages zukommen muß, so würde die Steuer aus 12 Proz. gesetzt werden müssen, um den gewünschten Ertrag zu Liefern. Die Erträge sind, wie die Beispiele von Frankfurt und Hamburg zeigen, sehr schwankend. Selbst in den großen Städten kanii man nicht mit einer Mark pro Kopf der Bevölkerung rechnen. Wenn man im ganzen Reiche 50 Pfennig pro Kopf rechnet, so kommt man der Wirklichkeit am nächsten. Sollen davon noch die Gemeinden einen Teil abbekommen, jo müssen die Sätze nationale Kapital aus Deutschland heraustreiben; denn die im Auslande befindlichen Papiere entgehen jeder Steuer. Die Folge des Hinausdrängens des Kapitals wäre eine Schädigung unseres Staatskredits. Die Ausführung des Antrags, wenn er überhaupt durchführbar wäre, würde Maßnahmen nötig machen, die den Verkehr völlig lahmlegen. Sie wäre nur möglich mit äußerst scharfen Kontrollen, wenn nicht fortwährend Hinterziehungen stattfinden sollen. Der vorgefchlagene Weg für die Kontrolle ist ungangbar. Eine Ver- stempelung setzt voraus, daß alle verkauften Papiere zur Vcr- stenipelung auf die Börse gebracht werden. Man braucht den Gedanken nur auszusprechen, um die Undurchführbarkeit zu erkennen. Was wird mit den Papieren, die an Orten ohne Börse gehandelt werden? Die vorgeschlagene Allonge ist gleichfalls un- durchführbar. Heber Millionen von Werten einen Schlußschein auszustellen, genügt nicht; jedes Stück muß kontrolliert werden. Bei den neuen 800 Millionen-Anleiheu ist berechnet worden, daß zehn Angestellte fünf Wochen zu arbeiten haben würden, bevor die Stücke dem Verkehr übergeben werden könnten. Außerdem würden die Stücke so umfangreich sein, daß Schdtviertel an- gekaust werden müßten, um sie aufzubewahren. Tie Kontrolle ist undurchführbar, fo lange noch jeder Kaufmann seinen Schlußschein ausstellen kann. Jedes Zehntel pro Mille macht jicher viele Geschäfte einfach unmöglich Eine Verdoppelung des Stempels bedingt noch lange keine Verdoppelung des Steuerertrages. Der Verkehr ist außerordentlich empfindsam. Wv die Grenze liegt, bis zu der man gehen kann, läßt sich nicht sagen. Alle Börsen- Novellen haben die Möglichkeiten der Belastung geprüft. Die Grenze dürfte erreicht sein; ich warne vor einer Erhöhung des Stempels. Ein Rückgang der Geschäfte wäre wahrscheinlich, und die Folge würde nicht nur ein Minderertrag der Börsensteuer sein, sondern auch der Einkommensteuer usw. Betreten Sie nicht diesen Weg. Schatzsekretär Sydow nahm hierauf nochmals das Wort zu folgendem R e s u m s; Er sei bereit, in die Bearbeitung der Wertzuwachssteuer einzutreten. Für Wertpapiere habe die Wertzuwachssteuer die schwersten sachlichen Bedenken. 'Ter Ertrag der Wertzmvachssteuer auf Immobilien würde so gering' sein, daß sie als Ersatz nicht anzusehen sei. Was ergeben sich daraus siir Konsequenzen. Einig ist die Regierung mit der Kvm- mission, daß 100 Millionen Steuern auf den Besitz zu legen sind. Die Erbschaftssteuer ergibt nicht den vollen Betrag. Ane Lücke ist vielleicht durch eine Steuer auf den Wertzuwachs für Immobilien auszusüllen. Die Meinung der Verbündeten Regierungen ist folgende: die Ausdehnung der Erbschaftssteuer auf Kinder und Ehegatten ist ein wesentlicher Bcstaud- Lerl der Fiuauzreform, ohne den diese weder zustande tommeu wird noch kann. Dann nahm der Vertreter der Reichspartei Fürst Hatzfeldt das Wort zu folgender Erklärung: Wir können die Wertzuwachssteuer nicht als einen Ersatz für die Erbanfallsteuer betrachten, da dieselbe keine wirkliche Evsatzsteuer ist und zudem außerordentlichen Schwankungen unterliegt, die Finanzen aber nicht auf schwankenden Einnahmen begründet werden können. Eine Wertzuwachssteuec für Mobilien und Jmnwbilien lehnen wir gleichwohl nicht prinzipiell ab. Erstere können wir aber nur bann akzeptieren, wenn dadurch dem Verkehr keine unerträglichen Lasten auserlegt werden, die Kontrolle Leicht durchführbar ist, eine schwere Schädigung der Volkswirtschaft und des Staatskredits sowie eine Minderung der Finanzkraft des Reiches vermieden werden, wenn ferner durch deren Gestaltung das ausländische Kapital nicht aus Deutschland hinaus und das deutsche Kapital ins Ausland getrieben wird. Nach den Erklärungen des Reichsschatzsekretärs müssen wir diese Steuer aber als gefallen ansehen. Die Wertzuwachssteuer auf Immobilien läßt sich leichter gestalten. Bei Ein- fuhrung nur diesen würden wir aber bann zwei Steuern aus den 'Grundbesitz und nur eine Steuer aus das mobile Kapital haben. Aber den Grundbesitz betrachten wir überhaupt nicht würdig, als Spekulationsobjekt zu dienen. Ta müßten wir bei Einführung dieser Steuer um so mehr daran feschalten,„daß bei der Erbanfallsteuer auf die eigentümlichen Verhältnisse des Grundbesitzes Rücksicht genommen wird. . Ten Eventualantrag Dietrich, eventuell einen Umsatzstempel beim Verkauf von Immobilien zu erheben, durch den zugleich der Umsatzstenchel für Wertpapiere eine entsprechende Erhöhung erfährt, lehnen wir nicht prinzipiell ab ; freilich können wir auch hierin nicht einen Ersatz für die Erbanfallsteuer sehen. Der Wortführer der Nationalliberalen Dr. Weber führt sodann folgendes aus: Nach den Erkläruirgen des Schatz^ sekretärs sei eine lange Erörterung nicht mehr angebracht. Es sei auch notwendig, diese Erörterung mehr auf das politische als auf das sachliche Gebiet hinüberzuspielen. Er erinnerte daran, baß die Konservativen nicht immer auf dem Standpunkt gestanden hätten, daß die Schaffung einer Besitzsteuer von 100 Millionen notiuenbig sei. Er warnte dringend vor dem Wiederaustaiichrn des Gedankens einer Erhöhung der Matrikülarbeiträge. Nachdem er sich gegen den Antrag der Sozialdemokraten auf Schaffung einer Neichseinkommensteuer erklärt hatte, glaubte er, in diesem Stadium auch nicht mehr auf eine Reichsvermögenssteuer eingehen zu sollen. Den Antrag Dietrich halte er deshalb für sehr bedenklich, weil er die Arbeit in der Kommission aufzuhalten geeignet sei. Im übrigen hätten die Konservativen bisher durchaus nicht auf dem Boden einer staatlichen Wertzuwachssteuer gestanden. Noch int Jahre 1908 sei im Abgeordnetenhause der Gedanke einer staatlichen Wertzuwachssteuer auch gegen die Stimmen der Konservativen abgelehnt worden, mtb noch am 13. April dieses Jahres erklärte die „Deutsche Tageszeitung", baß die Wertzuwachssteuer für diese Reichsfinanzreform wohl nicht in Betracht kommen könne, da ihre Vorbereitung lange Zeit beanspruchen müsse. Auch erinnerte er daran, daß sie früher von Organen des Bundes der Landwirte als sozialistisch gebraut) mar ft worden sei. Gleichwohl erklärte et für seine Partei die Zustimmung zum Gedanken einer Neichstvertzuwachssteuer auf Immobilien, aber nicht als Ersatz der Erbanfallsteuer. Er erinnerte an das Beispiel von Breslau, dah eine ZuwackMeuer geschickt mit einer Umsatzsteuer verbunden habe. Tas zeige vielleicht einen gangbaren Weg auch für die Reichssteuer, die vielleicht wohl die Kommunen scknidigen könne, die er aber trotzdem bereit sei, zu einem Teil auch auf das Reich zu übertragen. Et betonte dabei gegenüber der Begründung des konservativen Antrages, daß von einem Wertzuwack)s in kleinen und mittleren Städten wohl kaum die Rede sein könne. Auch die Schätzung einer 25 jährigen Besitzdauer auf dem! Lande sei doch sehr ungewiß und nicht geeignet zur Errechnung eines bestimmten Antrages. Dr. Weber wandte sich sodann gegen eine Wertzuwachssteuer auf Mobilien. Die Steigerung des Wertes beruhe hier zumeist doch auf der Intelligenz der Leiter unserer Industriebetriebe, und das Hineinbeziehen der Renten sei von größtem Nachteil Tür den Staatskredit. An sich sei gegen den Gedanken einer Besteuerung eines mühelosen Gewinnes nichts zu sagen, aber sie sei, zumal in der vorgeschlagenen Form. undurchführbar. An der Börse liefen nicht bloß, wie es nach den Ausführungen Dr. Rösickes scheine, Spekulanten herum. Es sei fein bloßer unverdienter Spekulationsgewinn, er beruhe auf notwendigen volkswirtschastlichen Aiomenten. Die Steuer würde dazu eine sehr verschlechterte Zahlungsbilanz für das Reich bringen. Die Auffassung eines einzelnen Parteimitgliedes, des Herrn Kallinann, sei für die Partei nicht maßgebend. Ihm scheine auch, als habe Herr Rösicke wohl nicht die notwendige K.'nntnis aller technischen 'Fragen im Börsenverkehr. Tie Steuer ivolle das Reich am Spekulationsgewinn beteiligen, aber Nicht am Speku-> Die Wertzuwachrsteuer in der ManzkommGon. Die Mitglieder der Finanzkommission fanden Donnerstag folgende Antragsdrucksache DL. Webers, Dr. Paasche, Sieg, Fuhrmann vor: Anstelle des Antrags Dietrich und Genossen (Wertzuwachssteuer auf Immobilien und Wertpapiere) folgenden Antrag anzunehmen: Die verbündeten Regierungen zu ersuchen, eine Vorlage auszuarbeiten, in der das bestehende ErbschastSsteuergesetz erweitert und gleichzeitig die Deszendenten und Ehegatten in unbeerbter Ehe zur Erbschaftssteuer, mit möglichster Vermeidung lästigen Eindringens in Die Familienverhältnisse, herangezvgen werden, und soweit durch diese Vorlage nicht ein Betrag von Mindestens hundert Millionen Mark aufgebracht wird, einen weiteren Entwurf eines Gesetzes zur Besteuerung des Wertzuwachses von Im- mvbilieir im Deutschen Reiche vvrzulegen. Der Sitzung wohnen mit dem Staatssekretär Da?. Svdow der Vertreter des Reichs- kanzlers Unterstaatssekretär von Loebell und Finanzminister Freiherr v. Rheinbaben bei. Zu Beginn der Verhandlung gibt Mbg. Fuhr. v. Gamp (Rp.) folgende Erklärung ab: Die kurzen Bemerkungen, welche ich Mir in der Sitzung von vorgestern abend zu dem üns dort beschäftigenden Anträge der konservativen Partei auf Einführung etner Wertzuwachssteuer für Grundstücke unbi Wertpapiere zu machen ertaubte, sind in einigen Zeitungen völlig unrichtig wiedergegeben, und sind aus ihr durchaus falsche Schlüsse gezogen, io daß ich Mich 'genötigt sehe, zur Richtigstellung folgendes zu bemerken: Meine Partei hat bereits am 26. d. M. zu diesem Antrag Stellung genommen und folgenden Beschluß gefaßt: „Die Reichspartei steht einer Wertzuwachssteuer nicht prin- Lchiell ablehnend gegenüber. Nachdem sie sich aber in ihrer großen Majorität mit der Erbschaftssteuer für Deszendenten und kinderlose Ehegatten abgefunden hat, vermag sie hiervon nicht wieder abzugehen, da sie in der Wertzuwachssteuer einen vollwertigen Ersatz nicht erblicken kann." AIS der Herr Staatssekretär pes Reick^schatzamts aus dem Schweigen der Mitglieder aller anderen Fraktionen glaubte den Schluß ziehen zu sollen, daß der Antrag der Konservativen von allen anderen Parteien abgelehnt werde, und aus diesem Grunde die von ihm zuerst zugesagten weiteren Ermittelungen bis auf weiteres aussehen wollte, habe ich mich dahin geäußert, daß meine politischen Freunde dem Anträge vrin- zipiell nicht ablehnend gegenüber ständen und die Beschaffung dos notwendigen Materials für erwünscht halten müßten. Auf einen Zwischenruf fügte ich iwch hinzu, daß als Ersatz der Erb- schastssteuer der Antrag schon deshalb nicht in Frage kommen könne, weil die von ihm zu erwartenden Einnahmen viel zu gering seien. Wie hiernach die unrichtigen Angaben haben in die Presse kommen können, ist mir unverständlich. Es wird ?nir schwer, an die bona fides desjenigen, der die Preßäußerungen veranlaßt hat, zu glauben. Dann nahm für die Konservativen Fuhr. v. Richt Hofen das Wort. Er wies im Eingang darauf hm, daß die Finanzkom- mission nicht nur mit großer Mehrheit die Nachlatzsteuer abgelehnt, sondern auch die 2tn gängig Feit der Deszendenten-Erbanfall- Iteuer bereits eingehend erörtert habe. Es scheine nicht mehr geboten, die Gründe für und wider ausführlich darzulegen. Jeder habe seine feste Ansicht, die Frage sei daher zur Abstimmung reif. Ihre Erörterung könne nur beliebt werden, um nach außcm zu wirken. Die konservative Partei habe sich seit langen Jahren, im Reick>stage und auf Parteitagen, dagegen erklärt, und zwar, bevor sich der Bund der Landwirte in seinen Versammlungen damit befdjaftigt habe. Sic halte an dieser Ansicht fest und mühe dieses aus flaatöerljaltenben Gründen tun. Aber ebenso halte sie daran fest, daß jetzt hundert Millionen durch Besitzsteuern aufgebracht werden müssen. An sich müsse sie in dieser Hinsicht Vorschläge von der Reichsregierung erwarten und habe sich von diesem Standpunkte nur entfernt, um auf eine Steuer hinzuweifen, welche von Angehörigen aller Parteien empföhlen sei. Ihr Vorschlag der Wertzuwachssteuer bei Immobilien und fDlobilien werde später von anderer Seite begründet werden; er habe gewiß Mängel, loenn auch zu hoffen sei, daß die zu erwartenden Einwendungen großenteils widerlegt werden könnten. Es sei aber daran festzuhalten, daß die zu bewilligenden Besitzsteuenr ein Ersatz für die neuen Erbschaftssteuern sein sollten. Sollte die Majorität sich gegen den jetzt gemachten Vorschlag ablehnend verhalten, so müßten neue Erwägungen angestellt werden. Für jetzt befürwortete er büß Annahme des gestellten Antrags. Für die Freisinnigen nahm Dr. Wiemer das Wort. Er erklärte den konservativen Vorschlag für völlig unannehmbar. Eine Verbesserung sei kaum möglich. Er ^üüsse glatt abgclehnt verdeu von jebem, der die Finanzreform fördern wolle, lieber die Zwoachssteuer auf Immobilien lasse sich reden. Zu berücksichtigen sei aber, daß diese in erster Linie Sache der OJcmeütben lei. Der Antrag störe die Verhandlungen Völlig undiskutierbar sei der zweite Teil des Antrages, der die Wertpapiere betrifft. Tie Freisinnigen stellen die Erbmrfallsteuev erneut in den Vordergrund. Ohne Erbanfallsteuer feine Finanzreform. Sie kommen weiter auf den Gedanken zurück, eine Reichsvermögenssteuer in Verbindung mit der Evbansallsteuer in Aussicht zu nehmen. So könne der notwendige Betrag aufgebracht werden. Dr. Wiemer, Tr. Müller- Aueiningen und M o m m se n haben folgenden An trag eingebracht: „Unter Ablehnung des konservativen Antrags die verbündeten Regierungen zu ersuchen: 1. dem Reichstage einen Gesetzentwurf vorzulegen, der eine Besteuerung der ErbanfäUe an Deszendenten und Ehegatten vorsieht: 2. einen Gesetzentwurf auszuarbeiten, durch den eine progressive Besteuerung des Vermögens in zweckentsprechender Verbindung mit der zur Kontrolle der Veranlagung heranzuziehenden Erbschaftsbefteuerung durch- geführt wird." Dr. Wiemer beantragt über die beiden Teile dieses Antrags getrennte Abstimmung. Die Sozialdemokraten haben einen Antrag eingebracht, der, und zwar als Ersatz für die vor geschlagenen indirekten Steuern auf Lebens- und Genu ßmittel, die Ausarbeitung von Gefetzesoorlagen fordert über die Besteuerung des Wertzuwachses bei Grundstücken und Wertpapieren und über die Einführung einer quotmietbaren, progressiven Reichseinkommen- und Reichsvermögenssteuer. Weiter beantragen sie. die Gesetzesvorlagen über die Nachlaßsteuer und das Erbrecht des Staates zunächst zur Beratung zu stellen. Von der Wirtschaftlichen Vereinigung (Raab—Gräf) geht der Anwag ein, für den Fall der Ablehnung des Antrags der Konser- öatrtKii die verbündeten Regierungen zu ersuchen, ohne Verzug eine Gesetzesvorlage auszuarbeiten, die eine Besteuerung des Wertzuwachses von Jmmobllien und Wertpapieren vorsieht. 2ivicr Antrag unterscheidet sich von dem der Konservativen darin, daß er die Wertzuwachssteuer dicht als Ersatz und an Stelle der Erbanfallsteuer fordert. Nach Dr. Wiemer nahm dann Dr. Roe- sicke (Kons.) das Wort zu einer sehr eingehenden Begründung des unbebauten Fläche 600 Millionen. Der Redner führt die gedruckte Begründung des Antrags der Konservativen näher aus. Man wende ein, der Ertrag sei schwankend; das sei aber mehr oder weniger der Fall bei allen Steuern. Stetig sei die Wertzuwachssteuer in Papieren, denn gewonnen werde, ob Hausse oder Baisse. Der Handel mit Wertpapieren sei kein Handel; das Geschäft repräsentiere jedensalls nur einen ganz geringen Teil des Handelsgeschäfts. Man könne also nicht sagen, daß der Handel geschädigt werde. Keine Börsensteuer habe einen Rückgang des Geschäfts herbeigeführt; eine weitere Erhöhung fei also ganz unbedenklich. Inzwischen ist die Luft in dem überfüllten Kommissionszimmer derart schlecht geworden, daß, als Dr. Roesicke seine Ausführungen beendet, eine Paufe eintreten mußte zur Lüftung des Saales. 1 Inzwischen hat die Reichspartei (Fürst von Hatzfeldt, Freiherr v. Gamp, den Antrag eingebracht, iin Antrag der Konservativen die Worte zu streichen, in denen die Wertzuwack-sstcuer als Ersatz für die Erbanfallsteuer bezeichnet wird; dieser Antrag ist nicht, wie der Antrag der Wirtschaftlichen Vereinigung, für den Fall der Ablehnung des Antrags der Konservativen gestellt. Nach der Pause nimmt Schatzsekretär Dr. Sydow das Wort: Bei den Erklärungen, die ich abzugebeu habe, werde ich nicht erneut auf die Erbanfallsteuer eingehen; diese ist zur Genüge erörtert. Auch nicht auf die weiteren Anträge, weil diese noch nicht begründet sind, sondern nur auf den Antrag der konservativen Partei. Die Wertzuwachssteuer ist in letzter Zeit viel erörtert worden. Auch die Reichsregierung hat sich damit beschäftigt, die etwaige Lücke zwischen der Erbanfallsteuer und den aus der Besitzsteuer verlangten 100 Millionen zu füllen. Aber die Prüfung hat sie immer wieder zu der Ueberzeugung gebracht, daß in erster Linie die Gemeinden bei der Wertsteigerung in Frage kommen. Natürlich in zweiter Linie auch das Reich. Eine einheitlick)e Regelung bietet außerordentliche Schwierigkeiten. Es bestehen wenig Erfahrungen auf diesem Gebiete. Es erhebt sich z. B. die Frage: Soll man nur die freiwilligen oder auch die Zwangsverkäufe besteuern? usw. Die Atbeiten der Gemeinde bieten ja schätzenswerte Grundlagen. Ein Teil, etwa 10 Proz., des Zuwachses müßte wegen der Geldentwertung, die im Laufe der Zeit eingetreten ist, freigelasscn werden. Soll man dem Gesetz rückwirkende Kraft geben? und wenn ja, wie weit? (Sollen Aufwendungen bei Freiherr v. Rheinbaben das Wort: Wir betreten nicht eine terra iucognita, aber doch ein Gebiet, auf dem noch wenig Erfahrungen gesammelt worden sind. Die Kommunen sind vorangegangen, mit ganz verschiedenen Steuersätzen. Die Entwicklung der Städte mit ihren- Vororten ist ja gewiß der Entwicklung des Reiches mit zu danken, es ist ober nicht jn bezweifeln, daß die einzelne Gemeiirde am meisten dazu beiträgt. Tie Schätzungen Dr. Rvesickes sind viel zu hoch. Tie Gemeinden sind gerade, auf diese Steuer von uns hingewiesen worden. Tic Gememdeu sind ja schon sehr stark belastet; durch die Aufhebung des Oktrois wird die Belastung noch größer. In Preußen |int> bereits die Kreise zu dieser Steuerart übergegangen. Es ist also keine unangezapfte Stcuerquelle. Man kann ferner doch eigentlich nur den ungewöhnlichen Konjunkturgewinn erfasfen. Eine gewisse Wertsteigerung muß freigelassen werden, meistens sind es 10 Proz. Namentlich bezüglich der kleinen Städte ist die Begründung des Antrages viel zu optimistisch gewesen. Der dritte Grund gegen diese Steuer ist die Unsicherheit des Ertrages. In Frankfurt folgte aus einen Ertrag von 1,1 Millionen Mark im Jahre 1906 nur ein solcher von 400 000 Mk. im Jahre 1907. Der Jrnmobiliarsternpel in Preußen ist in einem Jahre um 10 Millionen gefallen. Die Ausgaben wachsen; barum sind schwankende Einnahmen zu vermeiden. Die Rechnung von 50 Pfennig auf den Kopf der Be völkerung für das ganze Reich ist schon sehr hoch. Die praktische Durchführbarkeit des Antrages ist natürlich sehr schwierig: darüber braucht man sich nicht erst ausführlich zu verbreiten. Sie Sache ist bei rum nicht so leicht. Eine eingehende Prüfung wird zugesagt, aber man soll sich feinen Illusionen über den Ertrag hingeben. Bezüglich der Wertpapiere wird sich Herr Havenstein äußern. Unrichtig ist es, daß Verluste des einen Jahres nicht auf die Gewinne des anderen Jahres verrechnet werden dürfen. 'Nach dem Finanzminister nahm Reichsbankpräfident Haven- ftein das Wort: Mein Urteil geht dahin, daß die Reichszuwachssteuer aus Effekten eine für den Verkehr unerträgliche Last, eine undurchführbare Maßnahme, eine Schädigung allen Kredits bedeuten würde. Nach allen theoretischen und praktiMn Erfahrungen sucht jede Steuerpolitik die gesamte Steuerkraft zu erfassen. Wo man eines herausgreift, wird ein Sondergrund hervorgeholt. Ter Grund für die vorgeschlagene Steuer i)t der „mühelose Gewinn durch die Tätigkeit der Gemeinde und des Staates". Dieser Grund fehlt bei den Effekten durchaus. Hier ist es die geschickte kaufmännische Leitung und Ausnutzung der Konjunktur, die den Wertzuwachs schasst. Wenn man jeden Effektengeivinn als mühelosen Gewinn bezeichnen will, so ist jeder kaufniänniscbe Spekulationsgewinn darunter zu fassen. All dieser Gewinn beruht auf geistiger Arbeit einzelner. Hat nicht auch der Landwirt mühelosen Gewinn, wenn er beim Absatz seines Getreides die günstige Konjunktur abwartet? Der Unterschied ist kein qualitativer, sondern l öchstens ein quantitativer. Es handelt sich auch am dem Effektenmarkt um volkswirtschaftlich notwendige Dinge. Einen Wertzuwachsstempel nach den verschiedensten Richtungen bedeuten die Börsensteuern. Nicht der Nennwert, sondern der effektive Wert wird versteuert. Der Kursgewinn wird also getroffen. Die Jmmobiliargewinne werden nicht als Einkommen getroffen, wohl aber die Spekulationsgewinne. Die Rechnung der Antragsteller ist auch an sich betrachtet nicht richtig. Die Unterlagen Dr. Rvesickes sind falsch. Von einer Turüschmttssteigerung von fünf Prozent Tann man nicht reden. Der Niedergang ist in schweren Zeiten sehr bedeutend. Der finanzielle Effekt fällt dadurch erheblich. Die Schwankungen der Rentcnpapiere bewegen sich in Zahlen von höchstens 15 Prvz., die Jndustnepapicre schwanken weit mehr. Rentenpapiere sind wesentlich Anlagen des Privatkapitals, das Sie damit treffen. Die Einführung der imnuzyiiu,. vuu .nu^ |uUCh umi «u? Wertzuwachssteuer würde unerträgliche Belästigungen zur Folge dabei immer gewinnen, einmal im Ultimogeschäft, das anb1 oben unb folgemchwere Konsequenzen, etc würbe einmal not- -Mal für die Kasse. Der jährliche Umsatz in Groß-Berlin t I nbige Geschäfte verhmbern: baS wäre em großer volkswirftchaft- ^ntnwbilicn beträgt 1,2 Milliarden, die Hälfte ist dev Wert b. • eher Fehler. Sic würbe ben Börsenverkehr und das mter- den Äusftrhrun i der artKlnacrlütae ende Sidxrbm bafir rbeitrr mich alle beüeitr. schließlich Bilderbogen werden rourbm Auch bie Ausland. A^s C efterrcirf) Zur Erbauung von sieben Drcad- nougluö sollen von den Delegationen 400 Millionen Kronen ge- ctmäfllidn * . , . , ., *• Eine verbiente Lektion Wie fatboludx Binr lenseits des Ozeans von Zentrumskorrefpondenren über (aub informiert werden, zeigt eine deutsche MonejooitOtN « dk-ni fatbolneben ,.Obio Daifensreund ' Columbus Ohio»er ------ i । Ticirr „Teutschc" l Großh. Hess.)I bei seinem Eintreffen in Newyort verhas w > ergebt einem Äletnc TaacOArontL chi aer II :i t e tf d) l a g u n fl von Tte^eaelbei* ct € ag u p p i u 6 tn Riel in Unt®* Wicklung dieses Gewerbes wertvoll ist. Ta» Museum Vogelsberger au» Niedcr-Olm. — Erledigt sind: eine mit einem coang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der (Semeindeschule zu Neu-Isenburg: eine mit einem tatb. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Geinemdeschule zu Mühlheim (fir. Offenbach). Dem Inhaber können die Funktionen eine« HaupllehrerS an dieser Schule gegen be-| sondere Vergütung übertragen iverden; die mit einem evang.' Lehrer zu besetzende Lehrerslellc an der lSemeindeschule zu Nirfeld (Kr. Lauterbach). Mit der Stelle ist Organisten-, Äantoi« und Lektordienst verbunden. - DaSMuseum dev Oberhessischen GeschichtS- verein» und der Wilh. Gail-Stiftung hat den Plan gefaßt, eine Sonder s a in m lunq alle» deffen anzulegen, was auf Tabak, Tabakoerbrauch und Tadakoerarbeitung Bezug hat. Da die Tabakindustrie von Dienen sehr bedeutend ist, wird dieie Sammlung ganz den Interessen Gießen» dienen. E» sindet sich gewiß noch manches an Maschinen, Werkzeugen. Formen. Packungen und alten Tabaken, wa» für die PrariS nicht mehr verivenddar, aber als Meristeme für die Ent- Frühwein au» Münster (fir. Dieburg), Friedr. Hasen- zahl auö BiebeSheim, Jak. Karst auS Fürfeld, Phil. Schaaf aus ArmShrim, Adam öch Schiff auS Mainflingen, Wilh. Seibert au» Frei-Lauberöheim, Pet. Siell- wagen au» Framersheim, und Benno Vogel au» Zella (Sachsen-Weimar): |c eine Lehrerinstelle an derselben Schule: den Schulamtsasvirantmnen Alma Best auS Frankfurt a. M , Josephine Ha tn lein au» Mainz, Wilhelmine Har rach auö Rieder-Olm, Marie Rupp au» Mainz und Christina werden . 3um Schluffe betonte Tr Weber, baß bie tetzige Bewegung im Lande ferne Mache der «Regierung fei Er wie- aur die wachsende Zustimmung mciter Bevöllerunasichichieii zur Erbenfall steuer btn, sowie auf bi-* Kundgebungen konservativer ftreuc, wie >. B. in Sachfcu Die Erbaniallsteuer wolle ia^ nicht den Mittel- ftano treffen, sondern den wirNichen Besitz. Sie stellt nach der Ansicht seiner Freunde den einzig möglichen Weg zur xkiethflung der Finanznot de» Reiche» dar , , Hieraus wuroe die Verhandlung am »rteitag vertagt, am heutigen Freitage wird es zur Abstimmung kommen Borausnmt lich w'rd ber Antrag der gonservakiven mit Stimmengleichheit abgclehnt werden, indem für ihn die acht Kommu'ionsiNmmen des Zentrums, die vier Stimmen der Deutschkonservativen und bie zwei polnifchen Stimmen zu rechnen sind, out der anderen Seite dre vierzehn Stimmen der Linken, der Neichspartei und der Wirffchoftl'chen Vereinigung. Auf den Antrag der Wirt- schaftlichcn Vereinigung, der bi<* ZuwachSiteuer aut Immobil,.*» und out Wertvaviere, aber nicht als Ersatz für die Erbanfalst fteuer, fordert, würden nach dem bisherigen Verlauf der Beratung zu den vierzeIm stimmen des konservativen Antrages die zwn Stimmen hrr -Wirtschaftlichen Vereinigung fallen, also eine Mehrheit von 16 gegen 12 den Ausschnitt bitte aus.iehen. gnädige Frau?" mehr „Konsultation geschunden". ‘ «.'■MV' •• .....* flL V AU. iene4 -riet*-», dis sic eines Tage» m einer u* (QUII ,ivvr, den alten Ä. geriet. Al» sie auch benjM* konsultieren begann, legte der Messer. (Wabel und nervet» über bie golbene Brille weg nci in be» wog«^ der Dame und sagte laut. „Wollen H® Seitdem bat Frau A v» etwaige Zuweisungen auf diesem Gebiete an Ratüdiener Och». Sonncnftrafcc 2, gelangen zu lassen. •• Die Fleisch , - Innuug zu Dießen gestern abenb im Restaurant xaiscrhos ihre ordentliche (Seite r al Der |«i inntIung ab. 21 tu dem vom Obermeister bvS zum 15 Teiember des Jahre-, m dem fie ingetotcn W0> ben, dos lulcrki'ch? Staatsgebiet v-rla'fen: nöngenfall- wirb mit Au ei'ung gegen ne t*?: angen .. __ .. T.e T.'r.uS'etzunarn des Bu:: .rot-'fcritiimei vom 21. Februar 1901 swd insofern al- erfüllt anzusebcn. als die Prü- fürder Verb ltmsie bjxd* bx juitanbtge Landes beerbe ergebe;: at. daß bie «r *. Hufen Perwnen polrmche Ar- beitcr önen id r-r r Siaat-ongelx'iigfeit find, und <*v ihnen ber 2lu»entbci m .ubelnitdw Arbeiter iu fiidxr und cncrrnthndier Staatsangclx'rigkeit nur nv.t inthdxn Beschränkung zugelanen Tic Prüfung, ob s sich um Arbeiter ru' i dkv ober österreichischer Staatsangehörigkeit tanttit, nnrb hvurbe Lberleumaut zur tutd, ine Polizeibehörden vorgeiiommen. Xie Arbeiter nameii suchungShaft genonunen. E L «Sack erstatteten Geschäftsbericht entnehmen wir. daß auch bie Tätigkeit in dem abgelaufenen Geschäftsjahr äußeri'k rege war Es fanden insbesonbere mehrere Bor itaubsfiyungen und verschiedene (fZciieralversamnilungen statt. Tic Innung war auf dem Berbandstage in Dillenburg und ebenso aus vcrschiebencn Bezirksausschußfitzttngcn ver treten, lieber alle diese Sitzungen wurd. eingehend referiert. Zu verschiedenen gewerblichen Fragen l ar die Innung Stellung genommen und sich hierzu gutachtlich geäußert An der im letzten Jahre ftattflcfunbcnen Hochkunstausstellung haben sich 2 Mitglieder der Innung mit Erfolg beteiligt Am 1 April l. I ist auf Antrag der Innung der 1 Uhr- Ladenschluß an Sonntagen cingeführt worden. Die Mit^f jiuu_iiiii glteder Aug i-ilgardt und (Hg. Möhl wurden aus Anlaß I ^crei'hettuna auferlegt. das InbedüiL -------- . .. ihrer langiahngcn Tätigkeit im und für das Interesse beriete s, »en aber in bei Lage, na cd Vl. lauf brr -rr*t anstatt m das Innung zu Ehrenmitgltedern ernannt Eme Aenderung Ausland tn einen Buud> ftaai lief» ju begeben, ber lUijnv.brit*- im Vorstand ist für das laufende Jahr nicht eingetreten Leidjranhingen für auSlanducdc Arbeiter m.mmungen über öa wurden wieder gewählt I f cfrerum tonibngebrnber £Tien«leinimgen von brr VrrsichrrungS* = Trais»Horloff, den 29. April. Ter hiesige 28 pfltd-t auf sie Anwendung ’inbcn, Xren iniaiu't drr ffu enchaU Mltaliedcr zählende Radfahrerverein hat für den 20. aber durch behördliche '.Inordnunt Zeitlich begrenzt nt. I 3um b.. «bUun« eines queren «.bfabteefeM be'ch,offen. zu dem alle Radfahr-Veremigungen Oberheffen» ttmlabungen jt-t na,^ txrm Staatsn-chte des Deutschen -Deichs die Au», erhalten sollen. .nvall der einzelnen Bündel» — Schotten, 29. April. Don den M Gemeinden de» Streife» I staal. n verblieben, und es findet eine Ausweisung au . bau nei'sis- Sckotteu werden m?aciamt 322 460 Tlt. (Reme,nbeum(aqenl biet • nur durch Verfüg ung »inzelstaat'.ich r - v.?rn .irr nur fordert werden im Fahre 19OO zur Erhebung gelangen, durchschnittlich 128,888 Vroz. ui einigen un Rciä-sftiatgeie^'uche rvo. u^l^ncn, dier nicht m Die ungarische M i n i st c r kr i s i s wird diesmal einen Anschlag ans die doppelten Grundzahlen und die ganzen Einkommen- Betracht kämmenden .vällcn statt. .wgeielxTi hiervon tonn em sehr schleppenden Verlauf nehmen, da eine große Anzahl Politiker fkeuerbetrage. Ten höchsten Zuschlag erhebt Schmitten mit Reicl sfrcmder von einem Eiinelstaale nur au» bqien -’-aati- n werden tu diesem .'.werf rcir'o der 228,527 Proz. i2W Mk.); e5 folgen Sock 1 ] Suda pest eintreffen und bis «um L3500 ijn.), Glashütten ISS SIS Proz. (6100 Tlf.\ Breunae und der mi' ihr beruhende , tbcn, er am II "'gel die L-irlung b^hrtt TOCttK. oaB « Twtb nicht besonder stark, auch verfügen die Agitatoren noch über Uohnfdb 148,616 Proz. (4090 Mk), Götzen 148,865 Proz ,2800Mk.), I Ausländer Ni.- Reicks gebiet t-.ri.v ;t must. .Vietnam Unny roemn Geldmittel Trotzdem erregt diese Erscheinung große Be Pctirnrod 144,494 (4400 Mk », llnter-Seibertenrod 144,043 Proz. I nur darauf ankommen, ob Nt inI.r*M ' .Lifenilwli r c* (421k, Mk.), lllia 142,752 Pro Der Krönung des Zaren Ferdinand in Tirnowo, 140737 Proz. (920 Mk.), Eichel,achien 136,'>89 Proz. (10000 Mk.), gegen ift eine Prüfung baruNT, 0'' b:e r n N’t nn^ntaatlimeil bic Ende Ma, ober Anfang 3um stat(finden wird, soll als Ber Pnieuborn 135,390 Pro ,hnl treter Serbien^ fironvrinz Alezandei bei) | .'i-eder-Seemen 132,483 Proz. (»200 ®IL), Sellnrod bieten, daß icbcr ctn-lm* an-5l.-.'d:'ff? Arbeiter auch wirklich -1 Wie di„Birschewija Wjedonosti" au-Il 7,668 vroz. 4 7« » Mk.), Etornfel» 127,469 Pro । ' ' SaridMiu melbet kündigen dort öffentliche Bekanntmachnngen die Audnigtzhaui 126,713 Proz. (5400 Mk?, Eschenrod 123,229 Proz. Tast ,m vorliegenden ,xulle em- n"<.,ctniam urr JW demnächst verschied.-neii Städten beoor'trli nde Probenwbilmachnng 6000 Mk.), Gid)doborf ) 19,969 Proz. (11300 Mk), Cbcr-Tdnmtten tebr b.'! Ist, ergibt n 4- banni:, da st Nn geMd;: n mi-MdnbiW an 'Tic auswärtige Meldung, dost der Ehef der Petersburger 119,347 Proz. (d.«00')Jlf.), Ober Seemen 119,016 Proz. (10000 Mk.),I Arbeitern der Ansenthalt un liibecki'chen <5taai. lebtcte nur Mr uolihfdicn Polizei Wcneralmaior (Gerassimow, unter Ai,-ctzronE'chen 118,012 Proz. (8700 Mk.), Babenhausen 117,569 Proz. eine bestimmte 3eit gestattet tu. unb dast die , u >: indigen» Noae aestellt werden soll, ist unrichtig. Nach amtlicher F^ft- (55'w Mk.). st'icichcS 115,969 Proz. (4700 Mk.), Burkhards Hörden darüber wackln, daß du Arbeiter nach .Ablaut oer gelchw: stellung wird gegen Geraisimow keinerlei Anklage erhoben werden. 113,529 Proz. (6000 Mk.), L>erchenhain 107,672 Proz. (2000 Mk.),f Ar ■«.-■><'■■■ ' ' aten Gründen verabschiedet worden . I(Bebeni 101,788 Proz. i.<3ouo Mk.), Euiartshausen uh/; 13 Proz. *nu5 Marokko Der „Teint»" meldet aus Tanger, daß El 1(2500 fDifj, Feldkriukeu 97,22 Proz. (2000 Blk.), HartmannSham I llltll>Lr|ltrtrS*4l(lCbtiCVlCn. Gewas vorn Sultan Mulast vasid den Auftrag erhalten habe, den 94,184 Proz. (1600 Mk.), Volkartshain 93.273 Proz. (1700 Pik.) a, Marburg, 29. Apr i -lls Privatdozent der p^lo- dcutschen Unternehmern der Tangerer Hafenbauten eine Schotten 92,974 Proz. (35000 Mk.), Mittel-Seemen 89718 Proz sophisclen Fakultät habilitiert sich am nächsten ramStaa xr um'. Bewstluna in Monatsrate iwrzuichlagen, welches Anerbieten an (3000 Plk.), Plichelbach 83,192 Proz. 2200 Mk.), Wettersi'ld Kellinger miß ■einer Änti li.'vorl i>mg i > r ..'ccrxatex* aenommen werden dürste 78,267 Proz. (5000 Mk.), Laubach 77,436 Proz. (28 000Mk ). filein- prmziix- der Mechanik und makl^marischen Pdm'i ■ """*■ ,771 Proz. (1200 ' ' 2111$ ttllö Catlö. 0)oiuer4k,rcheu 64,083 Proz. 3000Mk.), RupperlÜburg 47,419 Proz. Dr. J°h. «g. 3J1 öjite r g m me..^ q c n o rb i-n. oknb wurdk «in ' vermischte». Gießen zum außerordentl. Profeffor bei der medizinftchen ^akullat 1^ 2' fahriges >rinb in ber Altstadt durch einen unbekannten bei LandeSuniversitgt ernannt. alten Pianit von der Straße in ein öaus g^ckt unb tert vor * Pom Gro ßh. Hofe. Fürst und Fürstin zu gewaltig t. Tos >hnb mußte sofort ins ^Yaittonbau-.' gcKbafit aaaldeck *ßnr m oti t trafen geftern vormittag mit dem werben. Ein sechsfährigeS Brudi-rchen des Mindest bezeichnete 'Fürsten und der Fürstin zu Ei Vach-Ää>önberg zum Besuch als Tatort eine Lertüalte in ber Langgaste imb jTfanntr aud> in 31,D 0Cfr 211 ein Um Uhr 50 Mist einem 74 Fahre ält st Schreiner den Tater Ter Beichii digte am drosch pofe zu Darmstadt ein. um - uyr du L te kfcod) entschieden bic Tat unb ift auf freiem bc reiften )ic wieder ab. st' lassen worden Tie Voruntersuchung in dem Fall schnell " Ordensverleihungen. Se. fiql. Yoh. der Groß- lcod) fifrig ^Ttqcw. verzog haben verliehen: DaS Ritterkreuz 1. Klaffe des x. Offenbach a. M., 29. April In der heutigen VerdicnftordcnS Philipp» de» Graßniütigeii dem Oberstleutnant 5tabtDcroTbnctciifipuiifl gab vor Eintritt in bic v. Wunsch beim Stabe de» 1. Badischen Leib-Grenadier- Tagesordnung Bürgermeister Dr. DuNo Kenntnis von der Regiments Nr. 109, seither Major und BataillonSkommandeur Untersll'llagung des städtischen Beamten Bouing. der gestern im Infanterie ^Regiment Kaiser Wilhelm (2. Eroßh. Heff.). der Eintreffen ::: '?.':r:;;'rr t*. lQIW mu jvmenum k-r sn, uh und dem Maior Mohr, aggregiert dem 10. Lothr. Stadtverordnete ergriffen dazu das Work: udtv ÄremerI£>,nb(icf auf das wfcw Deiistch .n b, n b - altenijw« et 174 icithev beim Stabe des In- Nkbrauchte besonders schärfe Worte, betonte, da» die istadt ,rging, wenn sic am bru zweiten rempel zu Feru'alcm buüatzr, Infanterik-Regiment . . 4. s 0 ' . tll der letzten Zeit durch die Unterschlagungen von Beamten und dabci an du Pracht und Mau "-r des snloOMinifben ImxU tanter.c-Negimentü Kaiser Wilhelm l-- Großh. peff.) Nr. 118 , bur(£ blc ^rluste bei den Kaiserhofaktien einen Schaden dacki ,1 im weinten nn Vcrgteicv zi.m tamcnbiabngai .Mü die Krone zum Silbernen Kreuz desselben Orden» dem Peter 0530OO Mk erlitten habe fragte, wie Bürgermeister römischen :HftdK deustchor Ration ist das b-ungc Deutsche »nch eumb.l, unb 6tationBffi(rec I»»«. NÄL «X ? Ilation entstandenen Verlust von l(>1000 Mk ;u ennch.rdigeu war ba4 M • * Lehrerpersonalien. Uebertragen wurde je emeIAebenle uiw tzriff auch bie Verwaltung an Bürgermeister r. nt - den Lehrerstelle an bet Volksschule zu Mainz: dem HauptlehreriDr DuNo nneS bie Angriffe auf bic Verwaltung energisch I . \ gn.ih Beickert zu FügeShenn, den Lehrern Adolf Kahn zurück und fugte hinzu, das; er gesetzlich verhindert fei, ,n nncm b c ut 1 di e n sentrinnsblatt öfter lesen modur e* ... m, .hmnil .,nd Wilh Rosenthal zu Oppenheim ' n seine Angelegenheit zu betreiben, bi ^b-au unb^K Kofentt 6*-Otto bearbeite Ium Set ! ^chulaintsaspiranten Ioh. Barth au» Darmstadt, vch ^lto Berwalänq zu ersuchen, in der UnlerschlagungSaffäre auf vrot.Raistn.str - unMagc. w at dow die pr.-m- iobra Sfctm. b°sen-i;^'^ verantwortlichen | Sor!°mincn der Unterschlagung mit crmo^lichten Lie -^tl m yoluu'd.cr mD gie ixun . t üaiucltrer m Untersuchung soll beschleunigt iverden. bannt oer nächsten l, a 1 ö er L»in''cht eine Macht uno cm n- bcn na* .mba. Stadtverorbneteiisitzung Mitteilung gemacht lo.-rden kann IMUll. nnf zkräingung nach traten gewonnen haben, die allem r* — Eine Vorlage, am Schloßplatze einen Neubau für bie|uliflcn EinigungSvolittk Preußens unb deren u Technischen Lehranstalten zu errichten, n).itbc aiigciiommeii, tphncidKit Boll zu r als eine gütige Sendung vtotv? tn btr neue» ber erforderlich- Betrag von Mi bew'lligt. Die n .,, r Tcubdüanb» en.Heinen zu la»'f! nr •' Oberleitung be*> Baues wurde Professor Eberhardt ubcrJ l»:i io - :.r und io sorgfältig üb r du- Ert»tiuni de« »ragen — Bezüglich ber Bahn Offenbar Langen imirbc gnvad’-. wie bas unter vreunuch-i ^egr.mmu ubn.- leunw Äffen, ein? an tiefem Pro. -« Äjufebnen, Heid, r»k J-"«'L-lnk'L «2> Ä tancflcn bie ^meinte Vangen darum »rfucheu. baft fte X^«ÄiS« u^reu^iin» M ‘"-ibcue. l-ir,-. sich dem Anträge aur Erbauung einer ctartJb ihn Offen - unter . rrtf-at» Fübrtmq ift cm Se i 'ne bie dcuockem bach-Isenburg-Sprenblingen-Langen-4.artustadt unter bt- ^xcx. trotz Mut tu tramp* und trotz bet Icsuitenverttcibunq 1 reitet Berührung ber Orte dnidrlieyt En Ehebramal - Liebe Fugend' i:mf Landplage für alle ’ «ftHUBff ereignete sich heute nachmittag gegen 3 Uhr in bei Wald „„b befonnihtb die „uoniultatum-ichmber": Leute, die. ob « ! strafte Tort erschoß in feiner Wohnung ber Schutzmann I nun gcbenb, ftcdenb, liegend, nvenb aut dem a ünmn n oor 1 *_ Fimmermann feine schwer franke Frau und dann sich selbst. Schw-mmdab. bei einer ^^üttentng ober inber Ptnakotbct ct twis-j I üDtnae »emme be mn .pr" unb hmbtrtnnbbr n Irr '. H m rrmttr'.n I : ^ifcnmo gwff. «uftegun_______________ | für irgcnb eine Migräne ober Xohf etwas vei'chrieb ober bCJV^ um lutteiber tu erzählen: Leyden bot mn biet empioblee W Tischslaschen nachgesüllt nur 20 und 36 Pfg. jede gesalzene Speise überraschend, ohne den Charakter zu verändern. Sie ist so billig und ausgiebig, daß sich jede Hausfrau ihrer bedienen kann. Zu haben in den Kolonialwaren- und Drogen-Geschästen. (as22/. M - w Jpärben tlvshopfimStern fidsdricHicti Htilniann^Farbe fp.rdEM Jedes ändere Fabfikai;zuruckvVereeo .kÄ>r.t,8S^WWiÄ> A A ■ A W G vV& ”■ Mails 5 »Nto „ M WM tC m e,««K IqJ keme W L--5M »Sä "Seit von bei &i2? atS?®8 wÄ&g K-LZ M®?, hier K Jseiefe hiervon könne dessen 2 toök der § 4 M ; ’tö ber auf ihr beruht it sie die Bedingung iS beilmunter F^sff Sa?“ bie,auf wB Itthrg, das Met eiL !- .gehabt haben. Tabei ä e lösche einzelstaatliche fe "g werde, daß ■n .Mß. .hiernach bM mdilcke Aufenthalt der cs deichränkung imtcriiegf. L bie von der eiiMaE ii, genügende Sicherheit k. ^'che Arbeiter auch wük- cherlich. ine BervflichtMg zur $ .den gedachten auslände: ischen Staatsgebiete nur nd daß die zuständigen eiter nach Maus der gch achrichten. Als Privatdozent der IÄ.: n nädiilen Ännstag T te Vorlesung über „BariLV n arischen Physik". saal. uchtpolizeigeriö! to indidatm und Mglied bd imelotä bit 3bi", Huben, iivitw2enfnuil5 ju einer es. xa^urta'iR.y^ , Macht. Tir WÜ m 3 txv^xXW^-^'V gmM, M lm Gvck nq M Privatbesrh i, 1803 und sind Dr iverbung wurde berg- icrrn ion. Wie katholOv ^nespondenten über x- : deutsche „und" iLotuiubus-M; '^thrfie" beschmuyl sein Weich' . Jerusalem lampet »u >i, m Kealonum** v ’-l rum tausendEL eich 5jm i“< ?> ' ist das 'lte-cine S^K W , nirgend M Saiienircimb» -e LTiirt ne IM g^ ui; L affS Kj £blatL:Ä-id)U"tei^ : und rum E'ch" L ' hat 5 du' v°E iff«, ® Sen -°d *’/ rfultit innoe (Ulfs ■• g®»®101 lDti> *“2 ;$?%.*€ Hegemonie if0 - «”Vbr * rtb"f bie i®’* MM -WW nrau *.£i( bi? aus * Dün y.°‘ Millionen türkiichen Pfund an die türkische Regierung abliefern. Wien. 30. April. Die österreichisch-ungarische Kriegsvcrwaltung beabsichtigt den Ankauf eines Lmrkballons, System Parseval. Paris, 30. April. Nach einer Konstantinopeler Meldung des Matin hatte der neue Sultan den Wunsch geäußert, seine Regierung mit einer Amnestie zu beginnen, mußte aber hierauf verzichten. Die Kriegsgerichte sind in voller Tätigkeit. Zahlreiche Hinrichtungen haben stattgcfunden. Die Nachrichten aus den Provinzen lauten andauernd beruhigend, so daß sich der heute stattfindendc Ministerrat mit dieser Angelegenheit beschästigcn wird. Mehrere Bataillone gingen nach Adana ab. London, 30. April. Nach Meldungen aus Tanger haben die M u l a y H a f i d feindlichen Stämme F c z e i n g e s ch l o s s e n und der Stadt die Lebensmittelzufuhr abgeschnitten. Der englische und der spanische Gesandte, die gestern nach Fez zurückkehrten, sind gefährdet. Tanz-Kursus. Der diesjährige Tanzunterricht für die Herren Studierenden beginnt Dienstag den 4. Mai, abends 8 Uhr. Zur Beteiligung höfl. einladend, bemerke ich, daß gefl. Anmeldungen jederzeit entgegengenommen werden. Privat-Unterricht zu jeder Tageszeit. Hochachtungsvoll UM. Will, UllmrsMs-Tanzlehm 2590 Löberstraße 12. | markisenffoife in allen Breiten und Preislagen empfiehlt 2584 i Ernst Bloedner Nacht. Tei. 172 5eltersweg-Ecke Plockstr. Tei. 172 Frz. Blumenkohl holl. Kopfsalat fstSalatgurken Rheinisches Kaufhaus vahnhofstr. 26 a»/4 Bahnhofstr. 26 Danksagung. Für die vielen wohltuenden Beweise herzlicher Teilnahme, die wir während der langen schweren Krankheit und bei der Beerdigung unserer lieben, unvergeßlichen Frau Maria Schupp geb. Lang erfahren haben, insbesondere Herrn Pfarrer Schulte für die trostreiche Grabrede, sowie allen Freunden der Verstorbenen für die überaus große Kranz- und Blumen- spende sagen wir tiefgefühlten Dank. 26001 Im Namen der tieftrauernden Hinterbliebenen: Johannes Schupp VII. Großen-Linden, den 30. April 1909. Bekanntmachung. Wir haben int Städtischen Hospital, Teltcrsweg 11, eine Hausratfammelstelle für noch brauchbaren Hausrat, Möbel nller Art, L^üchengeräte, Bettzeug, Weißzeug, Kleidungsstücke usw. Mr unentgelrlichenAbgabe an die Stadlarmen eingerichtet und bitten mnsere Mitbürger, entbehrliche Gegenstände der beschriebenen Art, ioweit sic sich in noch brauchbarem Zustande befinden, an den Verwalter der ^katuralausgabestclle, Ratsdiener Dörr, im städtischen -Hospital abzugeben. B30/« Gießen, den 20. Avril 1909. Die Armen-Devutation der Stadt Gießen. Keller. B80/ in Cüln. Gießen, den 21. April 1909. Großherzogliches Amtsgericht. Bekanntmachung. In das Handelsregister Abt. B. wurde bezüglich der 0-eiverkschaft Kur-Cöln in Gießen eingetragen: Aus dem (Hrubeuvorstand ist ausgeschicden der Generalmandatar Dr Zosef Schulte in Herdringen. In den Vorstand gewählt ivurde der Bergingenieur Heinrich Roth in Frankfurt a. M. Der ebenfalls gewählte Bankdirektor Friedrich Geiger in Frankfurt a. M. ist wieder aus dem Vorstand ausgeschieden. Stellvertretender Vorsitzender ist jetzt Kaufmann Ferdinand Linneborn Arveitsvergedung. Die Maurer-. Pflaster- und Aspbaltarbeiten für die Neu- befestignng der KaplanSgasse zwischen Katharinengassc und Kreuz- Olatz sollen Dienstag den 11. Mai d. Js., vormittags 10 Ubr, öffentlich vergeben werden. Arbeiisbeschreibnngen und Bedingungen liegen wahrend der Dienflftnnden bet uns zur Einsicht offen. Angebote aus Vordruck, der daselbst erhältlich, sind spätestens bis zum vorgenannten Zeit- □unft verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen an mns einzureichen. — Zuschlagsfrtst 3 Wochen. Gießen, den 28. Avril 1909. B29/« Städtisches Ticsbauamt. Braubach. sowie die durch Plakate kenntlichen Verkaufsstellen. im Ganzen 45 0®0 Mark versenden das General-Debit 8rmsv Seiften Lotteriebank G. tu. b. H • '-------Eisenadi" Leinen - GelesenheitskSeU. Beste Qualitäten. Rasen-Bleiche. Oberhessisches Fabrikat. 166 — 165 cm Halbleinen 160 —165 cm Reinleinen für Bettücher u. Uebcrknöpfcr. 80—84 cm Halb- u. Rein- Leinen für Kopfkiffen. Wäsche: Handtücher Große Posten Servietten Rein. Leinen Tischtücher Enorm billig, ferner ein Pöstchen Gardinen 128—130 cm breit, Creme, gute Qualität — Meter 75 Pfg. Schulstraßc 10 II. 02894]______Stadtpost gegenüber. 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