Donnerstag 29. Juli 1909 Zweites Blatt Nr. 175 •251 verkauft. ises. n WMWt! WO '■ 0,75 '• 1,50 ■ '■ 2,00 159. Jahrgang Verehrter Herr Doktor: . Die „Münchener Neuesten Nachrichten" hatten eine ZeittmgW Meldung abgednickt, die mit erstaunlicher Geschwindigkeit durch Rotationsdruck und Verlag der Bruhl'schea Universitäts - Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. In vorzüglicher Hochachtung und mit verehrungsvvllem Gruß Ihr ergebener Lstdwrg Ganghofer. Erscheint tLgNch mit Ausnahme deö Sonntag«. Die „Siebener KamMenblStter" werde« dem .AnzeigerE viermal wöchentlich beigelegt, daS „Kreisblatt fär den Kreis Sieben" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen 8eit- sragev" erscheinen monatlich zweimal. LLniversitäts-Nachrichten. hc. Darmstadt, 28. Juli. Dem Denkmalpfleger für die Provinz Rheinhessen, Assistenten für Baukunst an der Technischen Hochschule, Architekten Projessor Paul Meißner wurde die venm legendi in der Abteilung für Architektur erteilt. Vermischter. * Fröhlich' Pfalz! Bei der Reichstagseriatzwvhl int Kreise Neustadt-Landau standen dem liberalen Kandidaten Dr. Oehlcrt der Zentrumsmann .Sibcn, der bündlerisä>e Arzt Dr. Lehmann und der Sozialdemokrat Huber gegenüber. Wie bäuerische Blätter berichten, ist auf diese Herren ein Rest des pfälzischen Redaktion, Expedition und Druckerei: Schulstraße 7. Expedition und Verlag: eeg^bL Redaktion:e^I12. Tel.-Adr.-AnzeigerGießeu. Em Garten i der Abe des alten Teleob»^, u. morgen Freitag, 30. L l der 'ola-Sättgr> ... , Prolongie uelseitigste Herren-GMlä lginaj-Burlesken. Komiker Lachjcns. 1Q1 inten Zigarreiigeslbästeii eme Gültigkeit. -—— Ibr. Keine erböbtenPre iiachzutommen, gastiem: 130. Juli 1909. • licstauranl Konzert bte rs „Sanssouci". M (xinttn? to’ 'iretlioti Albert Kd) werde auch König Eduard nach Konstantinopel kommen und der Sultan den Besuch in London erwidern. In Venezuela ist eine Verschwörung zugunsten Castros entdeckt worden. Zwei Personen, darunter ein Deutscher, wurden verhaftet. , . Der Senat von Columbien nahm einstimmig die Verzickftleistung des bisherigen Präsidenten Reyes an. Tie Wahl des neuen Präsidenten ist auf den 5. August d. I. angesetzt. _____________ ________ Die Zarensamilie in hemmeimatt. Don der Landung der Zarensamilie vor Hemmelmark wird noch bekannt, daß wegen des niedrigen Wasserstandes alle Mitglieder der Zarensamilie von Matrosen durch das Wasser cn Land getragen werden mußten. Aus diesem Grunde wurde gestei-n abend bei der Abfahrt und heute morgen bei der neuerlichen Landung auch die Brücke von Borby benutzt. ^xe Zaren^ cmilie bringt auch den heutigen ^ag m Hemmelmark zu. xa>-> d"/- rdnungen von Akademien, ge- Technrschen Hochschulen. Zu nz Johann Georg von durch erst recht der Geist der Insubordination gezeugt wurde, ordnet man sich jetzt den selbstgewählten Rrachlhabcrn willig und ehrgeizig unter. Die von den Klassen gewählten Auslchune lassen sich auch die Sorge für das würdige Benehmen der Lchnler außerhalb der Schule angelegen fern, treten vermittelnd bei Streitigkeiten auf und sind weiterhin die Ser trete? den Lehrern gegenüber, wenn es sich um das Vorbringen von gemeinsamen Wünsckien oder aud) Besckstverden handelt. Nachteile haben sich bis jetzt bei dieser neuartigen Selbstregierung nicht ge.eigt. Mau sträube sich also nicht, dem guten Beispiele der rhemiichen Lehr anstalten zu folgen. Dem Staate würde viel Vorteil daroms erwachsen: Ter Charakter der Jünglinge wird durch diese Erziehung gesestigt, denn das Verantwortlichkeitsgefühl, das Pflichtgefühl, der Gemeinsinn wird stark in ihnen. Ein ritterlicher Korp^ geist wird geweckt; die ernste Erkenntnis, datz Ordnung und Disziplin für eine Organisation geboten und notwendig NNd, setzt sich bei den Jünglingen durch, wenn sie tm Geiste der Freiheit und Selbstverantwortimg erzogen werden. Solche Erziehung ließe kernige Männer heranreifen, wie sie Deutschland und besonders das deutsäie Parlament jetzt mehr denn je braucht. _Oscar Wildes Ueberführung zum Pöre Lachaise ist jetzt in Paris in aller Stille vollzogen worden. Eine lleme Anzahl einstiger Freunde des dahingeschiedenen Achters versammelte sich aus dem Friedhof von Bagneux, wo die Ausgrabung der irdischen Reste Wildes, vorgeiwmmen wurde. R. Rotz, der literarische Testamentsvollstrecker Wildes, überwachte den Vorgang Dann wurden die Gebeine des Dichters m einem neuen Sara auf dem Pöre Lachaise-Friedbof in die neue Ruheitatte aebcttet lieber dem Grabe wird sich eilt Denkmal erheben, sur Ls^te anonYineBewunderin des Dichters 40000 Mk. .ausgesetzt hat und das von dem jungen Bildhauer Eppstein geschallen tmrd. Im Auftrage der „englischen, amerikanischen und deutschen Verehrer" legte Roß einen Kranz am Sarge Nieder. _ Ludwig Gang Hofer und sein Kritiker. ^Ueber eine Beleidigungsklage Ludwig Ganghofers gegen einen Innsbrucker Kritiker sind in derleUar Zeit irrtümliche Mitteilung^ durch die Presse gegangen. Dr. Ganghofer sendet nun den M. N. N. W 3uf<6rift:sei£ta[|j. 1909, Jubiläumsfeier der UnioersM Leipzig. Das 500jährige Uni v ersitä ts-Jub il a u m zu Leipzig begann gestern abend mit dem Empfang der Ehrengäste. Es waren Vertreter von 82 Universitäten er- chienen, außerdem auch Mordnungen von Akademien, lehrten Körperschaften und T ", " " den Anwesenden zählt Prinz Johann Georg von Sad)sen, der Kronprinz von Rumänien und der Herzog von Sachsen-Altenburg. Es fällt allgemein auf, daß die Mitglieder der Zweiten Kammer zu einzelnen Festlichkeiten zugclassen sind. Ausgeschlossen sind sie vom Empfang des sächsischen Königs sowie der Gäste, ferner vvm Festmahl der sächsischen Staatsregierung und vom Festakt in der Wandelhalle der Universität. Die Grmrde hrer- nr sind unbekannt. Die inoffiziellen Feierlichkeiten begannen gestern vormittag mit einem Ständchen vor dem Hause desRektors. Daran schloß fick) eine der wichtigsten Handlungen, die erst für die Hauptfestlichkeit vorgesehen war, nämlich die Ueb er- gabe des Festgeschenkes derMutteruniversi- tat Prag an die Tochteruniversttät Leipzig. Das Angebinde ist ein in kostbarer Hülle geborgener Abdruck des berühmten Prager Universitätssiegels, das ihn Jahre 1348 dem deutschen Rektor der Univerfttät Prag auf Befehl des Kaisers Wenzel gcwalffam abgenommen und das durch eine besondere Fügung im Besitz der deutschen Universität Prag verblieb. In der Aula der Leipziger Universität fand die feierliche Uebergabe des Geschenks statt. Dort überreichte es die Prager Deputation, an der Spitze der Rektor der Prager Universität Hoftat Ritter v. Jaksch mit zwei Dekanen. Der Oberpedell trug das Geschenk auf dem roten Kissen der Leipziger Universität. Profeffor Bm- ding hatte sich mit seinen vier Dekanen zur Entgegennahme eingefunden. Hofrat Jaksch überreichte ihm im Namen der Prager alma mater das Geschenk, indem er seinen Dank Dafür aussprach, Saß trotz der gedrängten Zeit die Würdenträger der Leipziger Universität dieses Ehrengeschenk ur einem besonderen Akt entgegennähmen. Rettor Binding dankte der Prager Deputation mit bewegten Worten. Der ganze Vorgang zeichnete sich durch besondere Feierlichkeit aus. — Die sächsische Regierung hat eine Medaille» prägen lassen, die den Ehrengästen bei dem großen Festbankett zur Erinnerung an die Festlichketten überreicht werden soll. Die Medaille, von Max Lange-Dresden stammend, yat eine rechteckige Form und zeigt aus der Vordersette das Universitätswappen, auf der Rückseite Jdealgestatten, die bas Schaffen der Universität darstellen sollen und an Rodin erinnern. Die Medaille ist in 800 Exemplaren angeferttgt worden. Der Originalität halber sei erwähnt, daß diese Medaillen in zwei großen Kisten zu je vier Zentnern hier ein- getroffen sind, so daß jede der Bronzeplaketten ein Pfund 'schwer ist. Ein bißchen viel Gewicht für eine Medaille, die man von einem Festmahl mit nach Hause nehmen soll. gruber vvrgeworsen. Diese wunderliche Nachricht, die von Innsbruck aus an zahlreiche Zeittmgen verschickt wurde, stimmt nicht ganz. Aber sie gab ausreichenden Anlaß dazu, daß mir int deutschen Blätterwalde allerlei nette Eigenschaften nachgesagt wurden, z. B. der „empsindliche" Ganghoser, der „gekränkte" Gong- Hofer, der „beleidigte" Ganghofer, der „erzürnte" Dichter, dep „verletzte Schaffende" ustv. Ich konstatiere mit schwerem Herzen, daß ich so viele gute Eigenschaften gar nicht besitze. Mit dem gleichen Bedauern stelle ich richtig, daß das wirksame, lustige Vollsstück „Der Protzenbauer" gar nicht von mir ist, sondern von Frau Hartl-Mllrus. Es handelt sich um ein anderes Stück, dessen Zweidrittelsvater ich bin, und das Herrn Kranewitter ganz ungemein mißfiel! Er warf mir aber nicht Anlehnung an Anzengruber vor, sondern „Entlehnung von Anzengruber und anderen! Dichtern". Und da war ich — ohne ,empfindlich" zu sein — dock, wohl gezwungen, mich zu wehren. Um die Grundlosigkett dieser Beschuldigung erweisen zu können, rief ich die gerichtliche Entscheidung an. Obwohl ich unter dem grauenvollen Schicksal leide, ein „Schaffender" zu heißen, glaube ich doch immer noch ein paar kleine, bürgerliche Rechte ^u besitzen. Herr Kranewitter besckstckdigt mich übrigens nicht mir des literarischen Diebstahls — er warf mir auch noch ein anderes, gräßliches Verbrechen vor: „Beifall und Tantiemen in Hülle und Fülle". Den Beifall hab' ich nicht einkassiett; ich war an jenem denkwürdigen Abende zu weit von Innsbruck entfernt. Doch die „Fülle der Tantiemen" ist mir zuge- floffen, und ich will in Zerknirscljung bekennen, daß mein! Anteil an diesem unverdienten Goldregen ungefähr 6 Krönest und 66 Heller beträgt. Um diese schnöde ^Bereicherung zu sühnen, gedenke ich die von mir zu Innsbruck ergatterten Unsuntmest einem wohltätigen Zwecke zu widmen, indem ich drei brave Tiroler mit rotem Spezial bewirte. Sie werden keinen Rausch davon bekommen, mir ein bischen in fidele Stimmung geraten. So wird diese schrecklicl-e Sache ein helleres Ende nehmen — und ich habe dann wieder eine gewisse Berechtigung, Optimist zu bleiben und auch fernerhin gut von den Menschen zu denken — auch von Herrn Kranewllter, der zu Innsbruck mit verzeihlichen Rechnungsfehlern die Tantiemen kontrolliert! Wk pWWg K-ZS dinDeuisch,.R«M yröfa deö iriiiatltk ieÄW'Ä«.»' Wetter ist schlecht, es regnet, und in der offnen Eckern förder Bucht stürmt es aus nordöstlicher Richtung. Die Herren und Damen der Umgebung des Kaisers von Rußland besuchten gestern in Begleitung des Oberhofmarschalls v. Seckendorfs Schleswig. Oberpräsident v. Bülow, Regienmgspräsi- dent liefert und der Garnrsonsälteste, Oberst Jsbert, waren zur Begrüßung auf Schloß Gottorp, dem Stammschloß des Kaisers, erschienen. Hieraus erfolgte die Besichtigung der Schloßkirche unter Führung des MissionsPfarrers Buefsel. Im Dom fand sich Dom- Pastor Sieveking zur Begrüßung und Führung ein. Der Großherzog und die Großherzogin von Hessen, Prinzessin Heinrich von Preußen und Prinz Waldemar von Preußen, sowie die Prinzessin von Battenberg begaben sich gestern morgen in Automobilen nach Borby und von dort zum Besuche der russischen Kaiserfamilie an Bord der „Standart". Bald nach 11 Uhr landeten Der Kaiser und die Kaiserin von Rußland mit dem Thronfolger und den Großfürstinnen in Borby und ftlhren, begleitet von den aus Hemmelmark anwesenden Herrschaften, nach dem dortigen Herrenhause, wo um 1 Uhr Frühstückstafel stattfand. Für gestern abend war Tafel angesagt an Bord der Jacht „Standart", wozu die russischen Majestäten Einladungen ergehen ließen an die in HernmeLmark anwesenden höchsten Herrschaften und deren Umgebungen. Das russische Kaisergrschwader verläßt heute die Eckernförder Bucht, um alsdann durch den Kaiser Wil Helm-Kanal die Reise nach Frankreich und England fortzusetzen. Bis Brunsbüttel werden die russischen Majestätek begleitet sein von der Groß Herzogin von Hessen, der Prinzessin Heinrich von Preußen, dem Prinzen Waldemar und der Prinzessin Luise von Battenberg. In Kiel sand gestern abend eine sozialdemokratische Protest- veriammlung gegen den Besuch des Zaren statt. In der Versammlung, die von mehreren tausend Personen besucht war und unter freiem Himmel abgehalten werden mußte, sprach Land- tagsabgeordneter Dr. Liebknecht-Berlin. Inzwischen entwickeln die englischen Behörden eine fieberhafte Tätigkeit, um den Zaren in England vor einem Attentat zu schützen. Patrouillenboote werden unablässig die Zarenjacht in Cowes umkreisen. Jeder halbwegs „verdächtig" aussehepde Mensch, der in der nächsten Wock-e die Insel Wight betritt, toirb schärfstens überwacht. Der Verkehr auf der Insel ist stark eingeengt. Die Kontrvllmaßregein rufen den lebhaften Unwillen der demokratischen Engläiider hervor. KcheMr Anzeiger General-Anzeiger für Gderhesstn ? SaoE. gönnet benl>- Die deutsche Landwirtschaft und dar „Gesetz vom abnehmenden Bodenertrag". Man hat ztt mrterscheLen zwischen Allfweichustg-m, die zu «rachen es dem Landwitt vollständig fteflteht, wie z. B. Anwen- inmTber künstlichen Mlngemittel, besseren Saatgutes, tieferen 'Zflügens, Drainage und ähilliches, und die an sich, m rechter -Decke und am rechten Ort gemacht, die Produktion verbilligen, :md andrerseits Austvendungen, die ihm «ungezwungen werden, R tolntiuiacnnm, Lasten aus der 'Sozialgesetzgebung, Steige- ÄÄOr feir? Bedarfsa^kel usw. Nur die erst- ^nannten Aufwendungen kommen für die Beurteilung des Boden- fleseyes als NaMigesetzes in Betracht, und sie wird icder vernuns- tig« Sartbrtnrt nur so weit machen als sie rentabel fiub; aus di« ^tiyena-raiten Anstvendimgen aber hat der Landwirt wenig oder Jrternen Einfluß, und ihre Eichung wirkt unter allen Um- tfc&cn nrrnbemb auf die Rentabilität. Nun war die Entwicklung ■rr letzten Jahrzehnte derart, daß diese letztgenannten Aufwendigen zusammen mit den faUenbenl <Äetteidepreisen starker die Rentabilität beeinträchtigen, als sie anderersells durch die Aufwendungen für die technischen Verbesserungen gehoben wurde. Daraus ergab sich der Notstand der Landwirtschaft und ihr Ruf lach Zöllen, um die Preise auf eine den Gesamt kosten und Lasten .mgemesftne Höhe zu bringen. Also nicht wegen, sondern trotz i*r Intensivierung ist 'die deutsche Landwittschast m Not ge- uten. Zuguterletzt Wirrt Rybork zu folgenden Schlüssen: , Bor Land und Leute kennt und weiß, wie viel Bauernhöfe, ja lefbft größere Güter es gibt, wo noch kein Wrnchen künstlichen 'Düngers hin gekommen ist, wo seit Großvaters Zeiten dieselbe Ge- ireide- und Kartofselsvrte gebaut wird, wo die Ackergeräte dürftig, ivte Bodenbearbeitung mangefljaft ist, wo Stallmistvflege Fruchtige und sonstige technische und wirtschaftliche Maßnahmen^ an 'süttionalltät noch viel zu wünschen übrig lassen, der ist sich bar* tber klar, daß die deutsche Landwirtschaft als Ganzes trotz aller Fortschritte noch lange nicht auf dem Punkte angelangt ist, wo gchßere Erträge nur mll unverhältnismäßig höheren Kosten erzielt verben können. Die deutsche Landwirtschaft steht also noch lange Nicht am Me ihrer technischen und kulturellen .Fortschritte. Und das ft tröstlich. , , . „ . , .. Das Turgotsche Gesetz vom abnehmenden Bodenerttag, die Nicardosch Grundrententheorie und das Malthussche Bevöllerungs- gesktz bilden in ihrer Dreieinheit Wohl das wichtigste Kapitel r. der theoretischen Nationalökonomie. Sie gehören zu den .»roßen" Fragen dieser Lüissenschaft und die Stellung, die man zu Tin m entnimmt, ist vor. -pisschlaggebender Bedeutung nicht nur ■ir eine Reibe weiterer theoretischer Probleme, sondern auch für i wichtigste Fragen der praktischen Wittschafts- und Loziai- i (itit Daraus erklärt es sich auch, daß die Anschauungen der w - einen Nationalökonomen und Wirtschaftspollliter in diesen .'ragen • urn Teil weit auseinander gelten und zum mindesten bei eher Erneuerung der Handelsverträge in mehr ober minder I)ep igen Unionen zürn Ausdruck Fommeu. So weit Deutschland B-tiach: loinml, dreht sich der Streit hauptsächlich darum: 3ft die duntfche Landwittschast imstande, die rasch wachsende em- ):imi|d)c Bevölkerung zu ernähren oder nicht? Vermag sie über- Inmvt ihre Produktion noch nennenswett zu steigern, ohne die Kosten ganz unverhältnismäßig zu erhöhen? Vtll anderen Worten:' Nackt sich bei- Druck des sogenannten Gesetzes vom abnehmenden Bodenertrag bei der deutschen Landwirtschaft sä>on so bemertbar, 'aß eine weitere Intel'siviemng nicht möglich oder wenigstens . icht rötlich und dainm auch der Einfuhrzoll auf landwirtschaftliche Produkte vom Ueoel erscheint? m m Im neuefren Heft der von Professor Julius Wols m,Breslau berauegegebenen „Zeitschrift für Sozialwissenschaft" untersucht Dr. Fvses Rybork diese Fragen mt der Hand zweier neuerer Publikationen. Den freihändlerischen Pessimisten, die Zölle für übermässig und, rveil sie das loichtigste Nahrungsmittel verteuern, rür verwerflich erklären und die Notlage der Landwirtschaft auf tie unter der Wirksamkeit des Bodengesetzes erfolgte Jntenswie- rung zurückführen, demertt (wie uns scheinen möchte, sehr §u» | tieffenb) Rybork: AttSlattd. Die englische Reichsverteidigungs-Kon- ferenz wurde gestern im auswärtigen Amte eröffnet. Premiernnnlster Asquith begrüßte die Vertreter der Kolonien. Die Beratungen sind streng geheim. Es verlautet, Premierminister Asquith habe die Vorschläge der Reichsregierung kurz dargelegt. Zum Besuch des Zaren ist das ftanzo,ische Nord- und Mittelmeergeschwader in Cherbourg eingetroffen. Die Konstantinopeler Blätter bestätigen, daß der Zar Anfang September nach Konstantinopel kommt, und daß der Sultan btm Besuch in Livadia erwidern werde. Wahrschein- tfH Wta 1 in J-mg- HanWi it BefchäiiiWng als 3tim nlfc. Aui Vobn wird w. N reflektiert. Ääderes etotr Eintiauier, lftckfrt. 26. m W Hausmädchen, Miede iudcrmädchen suchen >vau Lchmid!. Deutsches Aesch. Ernennung. Der Unterstaatssekretär im preußischen Handelsministerium, Richter, ist zum Unterstaatssekretar im Reichsamt des Innern ernannt worden. Die Ersatzwahlen in den vier Berliner Landtags- Wahlkreisen, bic infolge der Ungültigkeitserklärung der Wahlen der Abgeordneten Hoffmann, Heimann, Borgmann und Hirsch notwendig werden, werden im Monat Oktober stattsinden. Aus Dresden. Die Verhandlungen zwischen dem nationalliberalen Landesverein, der freisinnigen Vollspartei und dem liberalen Landesverband ergaben eine grundsätzliche Verständigung über die Aufstellung der Kan büxtten. Ein ganz merkwürdiges Versammlungsverbot hat, wie der „Frkf. Ztg." aus Rudolstadt berichtet wird, sich im nahen Orte Teichel der Schulze erlaubt. Dort wollte der Landtagsabgeordnete Hofmann über die neuen Steuern sprechen. Der Schulze aber verbot die Versammlung, indem er meinte, eine Versammlung sei nicht nötig, die Leute seien über die neuen Steuern schon genug aufgeregt. Es wurde sofort Beschwerde beim Landrat eingelegt. Tttsines ZeMiUeton. _ Qur Erinnerung anGoethe. Die Großherzoglicke .Kreisbauinspektion Mainz hat brr Firma Gebrüder Stieb in Ober-Olm die Lieferung einer Platte das Ober-Olmer Forst- Hans übertragen, wo sich Goethe un ^ahve 179o aufhielt. Die Platte erhält folgende Inschrift: „tzohann Wollgmig v.Gotth weilte hier am 29. Mai mib am 3 Kuni 17.93 wahrend kwr Belagerung von Mainz als Gast des preußischen Gesandten„ am kurmainzischen Hofe Johann Friedrich «vreiherrn v^.Stern — Selbstverwaltung der Schuler. Wir haben tn unseren Familienblättetti vom 3. Dezember 1908 aut die aus- ge je •ebneten Erfolge hingewiesen, die man M Amerika mvt der LelbnVerwaltung der Schüler gemacht hat. $änt iit_mtd) m Dulfckland mit dieser ausgezeichneten 5^^herifcken Gierung der erste Versuch gemacht worden, der sw) zweitellos bemijren wird. Die Schule, die diese einschneidende Veränderung als erch gemacht hat, ist das R e a l g i)mnay um u Lüden, cherd, dem hierfür ganz entschieden Hochachtung gebuhtt. Wie ichon ^Name sagt bedeutet das neue Verfahren eine Erwnternng der S'lbständigkeit der Schüler besonders in den hvh^en Klaßen. Tie Schüler sollen angeljalten werden, allen ihren Pflichten Nickst mS llwmia sondern aus eigenem Wollen hermis nad^uEommen Ed dachich schon in der Schule die toahre Freiheit, die dem strengen Pflichtbewusstsein ^springt, kermenzu ierxML Suhefan ^mecic haben die iLchüler aus der Mitte ihrer Äollegen eme un ton Aufsichtskollegium zu bilden, das Schüler überwacht und von den Sch^lern ftlbst mll Befug^ ausgcstattet wird, die es zu einer Art sewstgUvahlttn Vehorde in allen Fragen der Subordination, der Schulordnung undMw iittlidien Lebensführung außerhalb der S^^ u^^rdnew M^ don'l daß dieser Versuch sich bewahren wird. Beionver^ bei den Schülern der höheren Maßen .bei den^ erfahruiigsgeEß das Persönlichkeits- und Selbstandigkeitisgefuhl sotme der begriff der Ehre besonders stark ausgebildet nnd, m dieser Selbstverwaltung die besten .^sebniss^ ^ ^ dadurch der von den erwachsenen Sckulern druckend empftrndenSi.Zucht der Schule enthoben sind, und ihre Pflicht ^.^bter Untervrdr^ig unter aitgeiebeuc Kameraden zu ettullen sich 6kwohn«i. Das System hat in Amerika, wo es seinen UnIrrung Berichten der amerikanischen Schulbehördenbesten ^Wlg zeitigt. Die „M. N. N." bemerken hierzu: Von Amerika stammt liefe neue Institution. Man macht jede Waste zu eman lleinen Parlament, das seine Vertrauensmänner wählt. Di^ft Haven all die Aemter inne, die sonst bisweilen von d-m SVIirem einzelnen Sckülem übertragen wurden. Während aber sich meist gegen I viele Blätter läuft: ich hätte einen Jnnsbnicker -Lheaterreferentest biei’e durch höheren Machtspruch zu Außichtsorganen Erhobenen mit Namen Iranernitter wegen Belerdicyrng verllagt, weil ec bte Iflrm ter 59*tff b*r .«orten mbe fair eme eu’anente Etex^mxr.* edccrm, utcr deren Urad>e -rcbl »erdstrbciu ^rnnuftmqtn laut rvurtew, üterr-fefce:ten aber bis ;eM nute trfaimt geworden ^ad. (H tft bci:ct134)lid) ron einer IcritmeU ng der kerben Äro»- f '•i;#rre i - rrr . •KHrrrfr. l•■selb i*etnerieit», der *Hber- i#;crr ."♦citn'frf» — Löbliche Ani'.ur-Trevlow cn>etied4, b:c Rede flfradfn. «der dies ist. wre d:e .?ronft 3*4-* benerfl, mit io o»t «tcn, ücherUch mehr die Sidima. als die Unadx der Äirrt- fteigeruna. .^ebealall« scheinen irgend welche neueren Tatsachen m der W:d>tang einer wr:eren ?llmäterunq der ttroefon^mir, der •i die oü erörterten schweren Hurtern iße und Bedenken entgegen- lieben, n:cht vorzulieqm. Un auch andere Transaktionen, etwa ernt andere Crqamiuion de* lrlterfckder Konzerns, sind schon nach ?rr Jahreszeit letzt schwerlich zu erwarten. Bleibt also nur die id)dh»'.afle der chemischen Indunrie gegenüber den: Ponahre eine Benern- g eingetteiew »ft. Hauptsächlich infolge der wieder erwachten Rau'luü und Kaufkraft Ser Percimaten Staaten von 5lmmfa. Auch andere Abnemner de» i3eltmarfi<4 »Ühina ausgenommen) Meisen einige Rtä’tiflung au«, so Sag die chemische Jnduünt jetzt den schaden Rückschlag des letzten Jahre« wieder auszugleichen und »ich in ihrem Beschäftigungsgrade dem Rweau von 19U7 wieder zu nähern beginnt. Ter inländische Absatz aber zeigt noch nicht» von einer Besserung. — Tie Bereinigten deutschen Petroleumwerke. Äkt -Kei, erzielt« im eqten Halbjahr 1900 einen Reingewinn von 36 666 5JiL gegen einen Berlust von 526 Mk. in der gleichen Zeit de« Bariahre». Märkte. § Krün berg, 28. Julu '.lu< dem heutigen .Jakob,- marft* hier war der Sluftneb mit Schweinen gut, mu Rindvieh schwach, las dem Schweinemarkt herrschte reger Betrieb trotz un- qeroöbnlid) hoher Preise. Ta« Paar Aerfel erster Qualität kostete 75—Hö ML, zwctter 60—70 SIL. dritter 50—40 SIL du* dem Rmdoiehmarkl ging der Handel schleppender. Die niedere Preis- stuse tes Rindviehes trat auch aus dem heutigen Markttage heroor. i 1! I r i d) ft e , n, 28. Juli. Unser dreüägiqer Zakobimarkt wurde heute, gestern imö vorgestern hier adgehalten. Ta« traditionelle Regenwetter verschonte zwar oen Stärkt an den beiden ersten Tagen, heute aber eigoRen sich leichte Regenschauer über den Krämer- und BolkSmarkt. Ter erste Markttag zeigte eine gute Ausfahrt mit Ochsen. Tn die Rachsrage durch viele Handelsleute sich ifeigetle, floh der Handel bei allerdings niedereren Preisen al-J tm vorigen Jahre. TaS Paar zweitähriqer 3(,ere ivnrse tm Turch- ichnitt nut 4u0—450 Mk. abgejetzt. dreiiährige kosteten je noch Dualität .00— 600 Mk. libenjo galten gute Kühe und Rinder ihr IrtelD. Ter Schweinemarkt zeigte ebenfalls gute Besetzung. Hier herrschten abnorm hohe Preise. Zahlt man iür die fetten Schweine für das P*nnd Lebendgewicht 58 Pfg^ so sind die Preise für Jung- schweine au* keiner niedrigeren Preisstufe. Tas Paar iZerkel kostete 60, 70-80 SIL, Läufer »0-100-110 Mk. Ic. Wiesbaden, 28. Juli. Biehinarkt. Zum Berkaus standen. 36 Ochsen, 78 Kühe, 406 Schivcme, 450 Kälber 7 Ajöi Vanille and >»' im Gebraach. Für Pudding« kann nur r dae echte Kerne« l’uddin/pnhcr io Betracht kommen, weil t* keochenblldende Bestandteile mlhlil Reeae Geseltechatt. Wamel». TTX fUir Weiteremvleblung geben wirivsortlt HK Katalog ei« TLetierbaito, eine neidimute 71 JM Standuhr od eine echt silberne Tarnen ■ oder Herren Taschenuhr • • >ollNtändig uniHoiMt.ee beuufuflcn X»** JsSBWfi UnrichtigeLö'ungen erhalt d Betrag zurmk Heriot-Company, Verla^sanstalt, Friedenau S. 54. Bekanntmachung. T llbr. abends 7.SO l!hr. Kettet 1909 ■Regen Bed. Himmel M Sonnenschet« J 6 W HöcliOe Temperatur am 27.-2*. Juli ’Jl,edng'le ,, 27 —28. , — -r 19^'Q 91 77 81 17,7 14.4 12/i 13,7 O.i 8/t 741,0 7443 748,4 (O 28. 28. 29. Meteorologische 'veobitchtuugen der Station «iehem. lUrdilicbc 2Iadiriditcn. J$ratli:ii*€ Religionsgemcmbr. Sstlrrdltgjt in der Spnago^c Süd-Änlage), Lamsiaa den 31. Jul» 190V; Torabend 7 45 Uhr. Morgens 8.30 Ult. Predigt. R a ch m 111 a g s 4.00 ll t. Sabdatausgai, g 9.05 llbr. Jsraettrische keligionrgesellschaft. •♦HtsbieifL Eabbatleter am dl. Jul» 1909: Freitag abend 7.30 Uhr. San^iag vormittag h.00 llbr. Rachm.it: : 4.00 !!*•. cabbat-Su-; 9.95 llbr. Hörse, 2V. Joli, 1.11 Par. »*/< so. ittikti Harpen er Bergwerk U2J0 48.60 66/M) -u.g» IMJx) 238.20 112.40 96.81) 90.40 V3.40 FJektria. Lahaeyer . K’.ektnx. Sebnckert . Eachweüer Bercwerk Laorahntte . . . • . , l>>.73 .Xordd Lloyd.....'.'.46 Ooenehle». Eisen-Industrie Hörwr. . 184.20 . 132.70 . 241VA) Berliner Handelaen». . DinnetAdter Bank . . Deuteche Bank . . . Deaueh- AeiaL Bank . Diikonte-KooiaiaQdit . Dresdner Baak . . . Kreditaktiee . , Baltimore- and Ohiw» Eiicnbahn . . , Gotthard bahn . , , Lombard. Eieenbahn. . Oesterr. Siaafsbahn . . 1‘rince • Ucnn - lüsandah» HeUenkireboa Bergwerk . J'XIO Hamburg - Amenk F aket! 1 !9 , Bochum Goas . . . • Buden»« FL W. . . e Tendenx: test. Berliner Canada E. B. . . DaruistAdter Bank # . Deutarhe Bank . . Dortmunder-Union 0. . Dresdner Bank . • • Tendenz: Im. v3.;u 80^0 Telefonische Kursberichte 6le«aener Anselger«, mitgeteilt von dar Bank für Uaedei und Indaitria, tiieeeea. 62.10 r»4.nö 99.4" 1*5.65 92.9«) tWxaO 95.2U 11 «V34 1341 4'rnnk turtvr •*/,*/• Beich*anleihe. . • 3' . Konsole . . . . 3*/, do. . . . e V/,% Heaien..... 3* ,eL Oberhewn . . . 4', Gerten. Goldrente . . ♦*/»*/# Oesterr bübenente. 4* e Ungar. <• old reute . . 4*e Italien. Bente . . . rtugieoen Serio I . 8•/, Portu9 146 im terabgarien recht» der vanu^cc aus die berrtchn'iiiche lyirif 23>T‘ u - Je uni Oo'rriie dal. *" r- n den 21 Juli IW« '«rsi.bcrtägliches Crrsoerlchi ____________«Hte*. iTrtTr ii!*« Tounerstaft den 19. «ngntz I9ov, i achnnitano .1 llbr wird in unierem flmt< /ntmrt die der ittnna teebr .‘tun w^urberr nach-icdend oriKicbnctc oarteUe ■rmriern: -137 i 173 qm Holrerte linli der tibaufkr eirnv ’ den 11 ,iuh "rsUherzosUchro QcrsOrrichL »ros. Tonnrr-tOO den 3. ti|B i lixrt#. nddjmiiiane i llbr. :rxr»eo in nn'rrr;;i rtr.itMinunrr die der Äutuiit Helsrnvein 45betrau x* Rodde uar'chriedenen nö* itedend urtAr Kbnrim idttrÄfll ve,«trigen -t l.*»2 » im Hrebennce _ rechts des tiirkdrr tMI । 21 LV» .*C«l .|m ‘?o'mir Mill L**8 lifd qm «-radgaNW * balrlbh. «irfee-i. den H .luli 19» ttrohberzoglldte^ CnOamM - «re». ÄV tchianc' 4OB ichleaf! Kaninierjäger Schwarz cmohebli i< rar Beriilanna oso Rotten. Manien, ächioodea, ttfeotea u. ilwar .ifkr ir?n Schnitt. #liiq1v-.H uuirr iCw* an den QHcfem. «n^crget erbat*. fnnr.-r4 gesotten, omn es fanbrr. sich wlgmy beiter Be^'e it der Urne. Girwr. bea oir Politik durch bat Mögen geht, lche-ev 'tfurrfraal und Lewerknepv Lbl c «ui halb Bthcopri c*efx mrt über de Srmeaseop SHr! ferm o*rr t?uberfeppt(’" Un-» nnr- den- *9 ;u Her,<— jnu. üos er »ehr 5tfucrn e»hten oll. rach« sich in er.rem Bers An Tn»,cvd 3ibcn ZdUDQn irr* »er rote dre Schoootohc.nacht lln i-fxmL - ?-r «ne Cne Lobte Un itnrr Han er «u^emacht. Trf soll der Terwel hslc " Der (mbirrtt Bouernaoouri aber reute einen ääfekr »u kolgenoern Rat: „An be Dr ' ehmarm. Frernohean. Lehma an. Lehmann! Lat geh n denn dich bw Saure an? stillt kne HrrrheU aut? tu robbe Uff rut liberalem Bodbe Un dte Landwirt ru Drt.denbe, Lämmer dich um d'i *2cttalt. Denn du bucht e Medikus Ader frm Politikus " Damit aber nicht der .Irrtum ailftcbt. als fei btt ganx Dahl iwn der humorisuschen Ten gerwmmen morden, wollen tmr auch einr lleme Ermod- wieder geben, die zeigt, box es audi noch ernste und germii en haste Wähler gibt. 3n «n Han* dauer Wabllolai tarn tut •.*tebdxn, tnift irr dem Wahloorirand und Überreichte einen Wadteenel mit den Worten: „Cruien schönen Wmfe non der Mama, uno du ist der .kttel für den Herrn Tr Lehlen Der Bopa ift Dtrretn und kairn dämm ntdit selber kommen " Wemi die Stimmen gewogen nicht gezählt würden, io sagen bieriu die Si S.H. hätte man da nicht den Jettrl dieser „(dercdjtfrr" doppelt werten müssen? tileiue Tageschronik. In der Nähe von Tou 1 stürzte geitem Abend em Automobil mit vier Insaiien in die Mosel, wobei der Besitzer des Automobils und seine toathn ertranken. Im bayerischen Truppenlagec Le 6) se 1 d feilte ein Kanonier vom 8. Ieldarlillene-Regunent an einer bereit» jünderlosen foqcn. Platzqranate so lange herum, bis sich die Ladung entumbete. T er Mann wurde schreck 11ch zuger, chtet und in hoffnungslosem Zustande ms Krankenhaus gebracht. (hu angeichener Burger in Winterthur wurde von seinem ttjäbvigen Lohne, der kürzlich sein Lehrereramen bestanden hat, nn Schlafe durch zivei Kugeln getötet, well er sich wieder verheiraten wollte. Ter Eohn tötete sich dann selbst durch zwei Schüsse. Handel. — I pro irn t i «<• hessische Staatsanleihe von 190 9 'Zvird durch Schuldbucheüitragung d. geben Der ZeichnungspreiS beträgt 102 Trozent zuzüglich der 5tiid*inffii vorn 1 Juli ds Is bi5 zum .Ibnehmetag. Trilr Betrage. o,e zu. Eintragung in das Staats,cimldbnch bestimmt sind, rnnaiiiflt sich der .ieulmmigsprns um *< Prozent, al io aus 101 , Prozem. Dic Abnahme der ziigeteitten Beträge (porrrft Interimscheine bat vonr 11 biS 31. August dS. IS zu erfolgen. — 3 i n f 11) u b 11 a t. Unter den maßgebenden deutschen Zinkblech'valziverken fanden den Abichlusz nahe Perhandlnngen ivcgen ö-irichiung einer gemeinsamen BeriansSffelle al» 0>. m. b. H. in Berlin gatt, llian will die beliebende Organisation der schlesischen Hutten als Stützpunkt Iür die umfassen de BerbandSbildung benützen. — Zur Lage der chemischen Industrie. Bon den chemischen Industrie Aknen haben in der neuesten Zeit besonders Nur anerkannt gute Fabrikate s Höchster Bar- Rabatt Pianola, Phonola.^Phonola-Piano 950 und 1250 Mk. 2150-2650 Mk. Grafie IfyinhffiiWi Iür Flfed, kluimi. Boonioss Klivientimmcn Aafpoliervn von Pianos WILH. RUDOLPH SeHenwef 91 Gespielte Piininos, Flügel and Mamtoniams sind meistens in größerer Zahl vorritig (30 bs 1200 Mk.) Kleinste Raten Laogjihrige Garantie 3 Probe-Ueferuog überallhin QroBk. Hess. Nofiiefmuit Giessen Pianos zu vermieten anch Harmonien»; monatliche Mietpreise 2 bis 12 Mk. 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