Nr. 279 s l f) Di- heutige Nummer umfafet 18 Seiten. £«»0, „SBcnn 'JJii* tt »' ^=5-^ 5® nb ge]d)i£Ei zu werben p; legren, jeien jajon veciujivunuiu. cb Rosebery sprach bamil eine FMtelkung aus, bie auch i n-Xp-n andern ©nalänbem festen ae aß! hat. Lord £ k23 ........ —--- ■ ■ —--- und .Wer W « XÄÜX re S 7 3 s o -5 o 5 0 n rs s 5 S Op 2 s 5* 1 Ä e» 8 7 S n & 88 W iß! 62<_2 5 LT"» iX1? 2 2 3o£ " 5 r- . r» Ssw _ Der Blasel-Karl im braunen Frack. Aus Wien schreibt man uns: Ter Komiker Blasel, der dieser Tage das seltene Jubiläum sechsigjähriger Bühnemmrisamkeü und zu- gleich seine goldene Hochzeit feiern konnte, mußte aus seinen Erinnerungen allerlei Anekdoten hervorholen. Darunter ist die älteste zugleich die lustigste. Als kleiner Junge sang Karl Blasel im Chor der Michaelerkirche Lei der Hofburg. Tie Sängerknaben nnrkten damals auch bei den großen Konzerten m der Burg nut Dafür erhielten sie einen Gulden und fünfzig Kreuzer. S Z5 2 01 tto SS K 2. »■ <1 »r. politische Wochenschau. Gi eßen, 27. November. IUUHU CI |U#CUICII. —-7----------- • - eines solchen Kleidungsstückes befand sich der arme Junge nicht. Aber der Zufall nrolltc, daß er auf dem Loden des väterlichen Hauses einen alten braunen Frack mit goldenen Knöpfen, wie er im Vormärz Dtvde war, fand. Um an dem gerade bevorstehenden Konzert teilnehmen zu können, setzte sich Karlchen rasch entschlossen hin und schneiderte sich das Kleidungsstück zurecht, indem er die Knopfe so weit als möglich versetzte. Dann schlüpfte er hinein und machte sich beseligt auf den Weg in die nahe Burg Aber kaum war er auf die Gaffe getreten, so verursachte der iriTige Frack einen Auflauf. Im Nu waren ein paar Schulkameraden hinter ihm her und jauchzten: „Der BlasebKark im Frack von sein' Großvätern!" Sie sprangen johlend um ihn herum und zerrten ihn an den viel zu langen ^rrackschößen. Ein energisck>er Ruck, um sich von den Kobolden zu befreien. . . und der kostbare Frack platzte hinten, so lang er war. Narürltch begann der Dlasel-Karl zu heulen und die Missetäter versckpvanden. Da trat ein alter Herr, der den Auftritt mil- angeschen hatte, auf den Weinenden zu und sagte: „Hast Angst, so nach Hous zu geh'n, wirst Verdruß haben?" — „Das nicht aber einen Gulden fufzig hätt' ich beim Konzert verdient, bie sind jetzt futsch!" erhielt er zur Antwort. Darauf sagte der alte Herr: „Na so komm, vielleicht läßt sichs g'schwind gutmachen." Und er führte chn zu einem Sckmeider, der vor dem alten Herrn tiefe Bücklinge machte, und ließ ihm ein „Bonjourl", einen smokingartigen Rock, anziehen. Er drückte dem Jungen noch ein Geldstück in die Hand, und dieser rannte strahlend davon, ohne sich darum zu kümmern, wer sein „Netter" war. Erst später, als Blasel einmal vor dem Kärntnertortheater stand, sah er einen Wagen vorfahren und ihm jenen Herrn entsteigen. Ta der Pförtner fick vor ihm bis zur Erde verneigte, wurde Blasel nun doch endlich neugierig und fragte einen Nebenstehenden: „28er ist denn das?" — „Was den kennen S' nicht? Tas ist ja der Fürst Metternich!" . . So ost Blasel diese Geschichte erzählt, schließt er mit den Worten: „Tas war meine erste Begegnung mit dem Staatskanzler l" Wf Oll pjo 51*- -es» IW* rs-rh ifi 2 5 cf'“® Deutsche» Reich. Der Reichskanzler will, wie die „Tägl. Rundschau" zu wissen glaubt, im Laufe der nächsten Wock>e Gelegenheit nehmen. <.2.ö >2 53 3 2 -ZOZ; ;■= 2» ■ *" «w 7 et Sletzener Hnjetget scheint täglich, außer MonniagS. - Beilagen: viermal wöchentlich iPctzeaerFamilirnblätter; ;ioeunal roödieniLKuiS: lpaNsüldenUrettLictzen i lenslag und Freitag); eunol rnonatl. Land' 0 * £ ^-V I W- ft ■ wx ßlZ M ■ n 0 ■ 5" ZZ-L ■V «rt re BL o'd i w 4h ' hi! 1 UV6 I Iif §1 ? p sv- y-j Der Sieg der $o$ialöemofraten in Halle. Wieder ist eine Reichs tags ersatzwahl, deren Ausgang zweifeltnrft war, zugunsten eines Sozialdem-okraten entschieden worden. Wir erhalten folgende Meldung des Wolff- 'schen Bureaus: c Halle, 26. Nov. (Reichstagsstichwahl.) Ms abends 10i/2 Uhr waren abgegeben für Kunert (Soz.) 25553 Stimmen, für Reimann (freis. Dp.) 21298 Stimmen. Es fehlen nur noch einige kleine ländliche Bezirke, sodaß die Wahl Kunerts gesichert ist. So hat denn der Genosse Kunert seinen früheren Sitz, den er vor dem bisherigen Vertreter des Wahlkreises, ______________________- _ - hervorgerufen. t ~ . r . Hermann Norden spielte den ©ctfenfabn^antcn und Marmefeind mit so liebenswürdigem sonnigem H^'mor und ausgelassener Laune, daß mit seinem Auftreten der Erfolg des Stückes gcfid)ert war. Seine vollwertige DarsteUmig tief lebhaften Beifall hervor. Nächst ihm ist Paul Urban zu nennen, der als Seekadett sogar bei offener Bühne^bejubelt wurde. Er gab den munteren, flan^ tn ferner Kadettru- ehre ausgehenden Jüngling im >o.ile des trümplizssimus mit hock>errreulickem Gelingen und trug viel zur allgemeinen Heiterkeit bei Voll svrühenben Lebens und goldiger Freude war Fränzi Kock' als verliebe Frieda, und in dem Aof rr.t am Strand erzielte sie gemeinsam mit Kurl M a r x. der den Leutnant zur See äußerst liebenswürdig und schneidig verkörperte, einen beachtenswerten Erfolg. Gusti Ney ^ti) der flüchtigen Johanna alle Vorzüge chrer sprudelnden Lebendigkeit und Rodolf Goll stattete den ^ournalqten nrit der überlegenen Ruhe seiner schönen Darstillangskunst aus. Sehr nett waren Rolf G. nolt als Ämerikaner, Karl Volck als Kapitän und Eogar Pauly als Schulze. Ferry T-aubal überraschte durch das glatte Geschick, mit dem er sich in die ihm wohl kaum zugedachle Rolle als Matrose sand und führte sie ausgezeichnet durch Lore Scholz spielte das Dienstmädchen mit der ihr eigenen Lebendigkeit, und Elly Gähne gab die „fliegende" Agathe mit Forsch und Schneid. Auch Die übrigen Mttwlrkenden trugen das ihre zum guten Gelingen der Vorstellung bei rrister Pichon der Redlichkeit der deutschen R g erung feinen Dank ausspreche, so könne von deutscher Seite gleichfalls festgesvellt werden, daß auch die fran^Ss sche Regierung den aufrichtigen Willen gezeigt habe, sich durchaus in den Grenzen des Februarabkommens zu halten." Gleuhzeitig tritt aus diesem Berliner Telegramm dieselbe Ausleyung zutage, die wir vor einigen Tagen aus einem amtlickeu Ei der „Grengboten" sckKupfen sahen, daß nämlich in der maroktanisck)en Anleihesrage Deu schlanb und Frankreich eine „durchaus übereinstimmeiide Haltung" an den Tag l gten Was aber die ,LÄln. Zlg." gestern durch das Berliner Sprachrohr pries, bohrt sie heute in den Sand. In ipalten- langen Artikeln schlägt sie der eben angedeuteten Berliner Auffassung direkt ins Gesicht, indem sie nämlich eine Fülle von Beispielen dafür angibt, wie die fcanzösisck)cn B.Horden in Marokko, entgegen den getroffenen AbmackMigen, die wirtschaftlick-en Juieressen der Deutschen mis'ack)len und sckstidigen. Mit der Erteilung der Schutzscheine für maro konische Eingeborene scheinen die Franzosen einen regelrechten Schack>er zu treiben. In manchen Gegenden gibt es, so heißt es iuid) der „Köln. Ztg", so viele franzr1i,ck)e Schützlinge, daß kaum noch andere Leute anzutreffen sind. Wenn die übrigen Fremden nicht ebenfalls in dieser Weise unbeschränkten Schutz gewähren dürfen, so wird natürlich das Vertrauensverhältnis zwischen ihnen und ihren eingeborenen G'sckMftsfreunden schwinden. Eine englische Bettung hat es ans Tageslicht gebracht, daß junge fran os sche Angestell e an chren Konsulaten Schutzschciue für E ng borcnc erhielten und sie bann für möglichst hohe Summen der- lausten? Die Lieferungen für das marolkamsche Heer sollen auf Grund der Dlgeeirasakie vergeben werden, aber wie wird das gemack.f Der freie Wettbewerb wird ganz offen verletzt, so mußte z. B. das Muster des Tuchs in der Farbe genau dem entsprechen, das durch ein in Frankreich patentiertes chemisches Geheimverfahren gewonnen wird. Der französisck)e Berdingungsausschuß in Tanger pf(egt ferner die Lieferungsfristen zu kurz anzusetzen. und es wird dagegen die Beschwerde erhoben, die £i:fcrung5fri|ten hotten nur für solche (französische) Firmen genügt, bie entweder im voraus benachrich igt waren oder die nach den Bedin- aungen der Ausschreibung entsprechende Refte auf Luger hatten. Der Generalinspektor der marokk.m scheu Polizei, Oberst Müller, habe dann wiederholt Die Lieferungen als mangelhaft und mit den Vorschriften der Ansichreibung nicht übereinstimmend bezeichnet. Noch viele andere deutsche Klagen führt die ^,Koln. Ztg." an. Wie kommt sie aber dazu, gleichzeitig von Berlin aus in der oben erwähnten unver,tänolichen Weise sich bedienen zu lassen? Wir hoffen, daß bei der heute in Berlin ftattfindenden Ausschußsitzung des Bundesrats für Aus- wär'iae Angelegenheiten eine an"ere St mmung zum Uus- druck kommen wird, als sie bisher in den halbamtlichen Presseno'tien hervorgetreten ist! _,y - d-ö -4 ■* ^*2 ft. 0 -M- r>5 *1 f* ■d xs rt 5 g »«re i.ebeutet . Auch Frankreich hatte seine Budgetberatung, und hier w es die ?J?arofTofrage, die zu den toühtigften Darlegungen und Kundgebungen führte. Wir haben bereits bie lrsführungen Vichons, des Ministers des Auswärtigen, »L.'ennztickinet, aber nur wenige deutsche Zeitungen, darunter LM)erweise die ,/2oss. Z g.", sind der Tragwci.e des Pariser timmcrercignih'ed gefolgt. Ob bie „Eventualitäten" des taern Pick>on, trotz der Vogelscheuche von Algectras, wirk- nch demnächst auf'das marokkanische Feld flaitern und ob iun in Berlin ein wachsames Auge dafür hat? Vorläufig lertraut man uns in Franrreich, und das ist schlimm. Denn iS ist ein Vertrauen in die deutsche Ratlosigkeit und Schwache, bierkwürdige Anfälle von Lach- und Weinkrämpfeu hat bie halbamtliche „Köln. Ztg.". In der Wilhelmstraße lebt man nixf) in der tampfesmuden Periode des Entgegenkommens, unb bemgemäß heißt es in einem (sick)erlich amtlich beein- GLctzener Siadttheater. Flottenmanöver. schwank in 3 Auszügen von Kurt Kraatz unb Heinrich Stobitzer. Vor Helgoland sind FlottenmanSver. Der Kapitän des Kaggichisses hat ernst feinem Setter, ober roaS er fonft tü, bie Braut weggescbnappt und nun treffen sich die JLnber bet beiden auf Helgoland wieder. Daß sie sich lieben, das ist selbltverständlich - aber Frieda hat den Hag ihres Vaters UW alles, was mit der Marine Mmmenhangt, geerbt. *3er Sohn des KapiiänS, ein aiigcnbLtcrlufi beurlaubter Leut- thu zur See natürlich, hat sich ihr in Zivil genabert, um >V.e beiden alten Widersacher 311 verlohnen. Der ehemalige Aräuligam und jetzige Marinefeind ist nach Helgoland ge- ".'mmen, um feine Nichte, die ihm entflohen ist, von der Hochzeit mit einem Journalisten auf dem ®lIanb ^halten. Die Nichte findet in der .vKinbta)che ihres Ver> ,bbten eine garize Anzahl von Lichtbildern schöner Damen "«d ist selöstDevsiünbuch auf3 tiefst- bektbigt frbett ist außerdem noch in Frieda verliebt, der Me.rine- rinb ist iLxifferfdym, abergläubisch, seekrank und aus Lachsen, l-dne ehemalige Brant unb jetzige Kapitanssrau fahrt im Allsten Sturme allein im Segelboot, etn Matroje liebelt tait einem Dienstmädchen usw. usw. Auf diesen Voraussetzungen haben Kraatz und öt^ Bitzer vor Jahren einen tollen Schwank aufgebaut und Aftern haben sich bie hiesigen Theaterfreunde weidlich darüber gefreut. Die Ausstattung war sehr forgiattig und nirkungsooll vorbereitet worden: nament-ur dao Xca £>•. ganzerichiffes. Theatermaler Schwedl er und Theater, ^meister Jenny hacken sich außerordenckich chngestreng^ u. d Bühnenbild zuwege gebracht, das lebhafteste JjterLn» sung verdient. | Mit dieser äußeren Herrichtung ging die Darstellung Land in Hand. Unter Hermann N 0 r d e n 5 urn^chtiger i Zeitung wurde in flottem, sicherem Spiel aus dem «LMvaul [ i vielen andern Engländern festen Fuß ge aß! hat. ---- lisdowne hat in feiner letzten Rede erklärt, nur die E-n- 1 hrung des Schutzzolles könne der Reichsf.nanznot ültsam abhelfen, und auf der andern Seite ist Balfour in timingham kürzlich gleichfalls öffentlich für die Abkehr »in Freihandel eingetreten. Bei dem Wahlkampf, der »caussichtlich bald beginnen wird, können solche St>mmun- n natürlich sehr empfindlich auch w tilchaftl cb zum Aus- rud kommen, indem ein reger Import den G ldmarkt noch i«hr belasten wird als bisher. Daß ein Regierungswechsel mer eine Verschärfung des Gegensatzes zu Deutschland ,u.r Folge haben würde, haben wir früher bereits an- Der Kulturtampf in Frankreich. Paris, 26. Nov. Die Ä'ammer begann die Beratung des Haushalts des Kultusministeriums Ministerpräsident B r i a n d erinnerte in Erwiderung aut die Einwürfe der Kalholilen gegen das Trennungsgesetz daran, daß die von der Kirche ausgehenden Verfolgungen sie dazu gezwungen hätten, Gesetze gegen die Kirche zu erlchsen ^er Ministerpräsident rechtfertigte sodann den Bruch des Kow- kordats und sagte, die Regierung wende das Gesetz mit mög- Ikbfter ©dwmuig »u Er sei überzeugt, schließlich werde das französische Gewissen über das Ltholische Gewissen triumphieren. Abbs Gay raud antwortete hierauf, wenn bie Katho- lifen einmal zwisck>en diesen beiden Gewissen zu wählen hätten, würden sie für ihren Glauben zu sterben wissen. Der heilige Vater möge versichert sein, daß er in den Katholiken Frankreichs ergebene Kinder finden werde. Jrn Verlaufe der Sitzung kam es zu einem Zwischenfall. Der Deputierte Lorey Beaulieu nannte den Depu^rten Korguezec einen Renegaten, worauf Äorgueyc ihm seine Zeugen sandte. v s)2ad) einer späteren Meldung wurde der Zwischenfall zwischen den Deputierten Loroy Beaulieu und Korguezec von oen Zeugen gütlich beigelegt. W9 2 2^? re » 5 5> CD P ZZ°M « c ^2 §ßMz d 2 2- s 2 ng - ^.2.2(5 - ^•e'2'ps'7 2,^33 ? - 3 -• ° re'crS'Äo 2 5’0' .■aXw. 2 "r?, o = " dem verstorbenen freisinnigen Abg. Schmidt, inne gehabt hat, wieder erobert! Trotzdem die bürgerha>en E«ruppcn auf einen Kandidaten, einen Freisinnigen, stch geeinigt hatten. Bei Der Wahl im Januar l907 hatte der freisinnige Dolksparteiler Karl Adolf . Sck)midt 25 l49 Stimmen auf sich vereinigt, während der so-iacdemokratische Kandidat Kunert mit 21941 Stimmen in der Minderheit blieb.__________________ Der Üationülirätcnftreit im österretchijchen Abgeordnetenhaus. Wien, 26. Nov. Jrn Abgeordnetenhause stellte bei der fortgesetzten Beratuna der D r i n g l i ch k e i t s anträge zur Regelung der Nationalitätenfrage Abg. Stölzel als Ergebnis der Verhandlungen zwischen den Parteien folgenden Antrag: „Es ivirb ein Ausschuß von 52 Mitgliedern gewählt, mit dem Auftrage, zur Regelung der nationalen Angelegenheiten und der hiermit zuianimenh^ingeuden Gesetzenmnufe und Anträge, die in Zukunft dem Aus?ckwb überwiesen roet- den, zu beraten unb dem Hause hierüber zu berichten. (Beifall.) Rus bei ben Tschechisck)-Radikalen: Das ist ja ent Bruch der Gesck-aftsordnung und kein Bcfchlußantrag, sondern ein neuer Antrag. Großer Lärm)." . Der Sck)luß der Debatte nmrde beschlofien. (Lärm Bei den Tschechisck^Radilalen.) Die Generalredner >Leitz und Fuchs erklären, daß sie int Interesse normaler parlamentarischer Verhältnisse und des nationalen Friedens für den Antrag stimmen werden. Nach einer Reihe tatsächlicher Berichtigungen erklärte der Obgeorbnete Äramarca, dem Anträge Swlzels beizutreten und betonte, bie Tschechen wollten einen ehrlichen Ftieben. Auch die übrigen Antragsteller traten dem Anträge Stölzel bet worauf der Antrag Stölzel angenommen wurde. (Lärm bei den Tscheckstsch-Radikalen.) . Nack) zivölfstündiger Sitzung wurde um 11 Uhr abends die heutige Beratung gefchlossen. Nächste Sitzung Dienstag. Tagesordnung ist die erste Lesung des Budgelprovuoiiums. 2 2 " & X- — 2 e 2P r- re, CC-C52 f^r. —1* rt - Erst nächsten Dienstag, wenn der Reichs'ag w eder bc» nhmt, wird das innerpolitische Leben in Deutschland wieder i Bewegung kommen; über die müßigen Streitigkeiten 11 der Presse und innerhalb der Parteien, die ja noch nicht tut (en, wie und wo sie zu Tische sitzen werden, hält sich ui- er Interesse an die Ereignisse, die das Ausland be- gen. Da zeigte die verflossene Woche viel. England ' Frankreich bieten gegenwärtig eine Fülle wichtiger iiischer Beobachtungen. Dabei braucht man den Fest- noen in London, die sich mit den deutsck>-engl,schen Bezieh- iiVgen beschäftigten unb die alten, zum llederdruß herge- [netten Phrasen nur mühsam in ein anderes Gewand zu fiben wußten, nur geringen Wert beizumessen. Viel be- bzutungsöotter ist bie gegenwärtige Tagung des Oberlaufes, die am Mittwocl) wieder zu einer Ueberraschung ,-führt hat. Das Haus ist nämlich übet den Lansdowne- (2en Vorschlag sich noch nicht einig geworden, und em ] derer Führer, Lord Rosebery, der zwar auch das Budget Her außerordentlich schädlich erklärte, hat der Opposition tod) ungeraten, Lansdownes Antrag nicht anzunehmen jtb das 'Budget nicht zu verwerfen, weil das Oberhaus bannt zu viel aufs Spiel setze. Tie Wirkung dieses Budgets r »ge dem Urteil des Volkes übergeben werden und dieses 'Mrbe später der gegenwärtigen Opposition Recht geben, i-ie Entscheidung des Hauses wird erst im Anfang der nädrften Woche fallen. Rosebery befürchtet offenbar, bei bet Ablehnung der Regierungsvorlage würde eine Vol.s- ewgung für die Abschaffung des Oberhauses einsetzen. seine Rede war auch deshalb vom größten Interesse, weil r erklärte, Englands Ruhm und Größe als Finanzmacht, 14 „eiserner Gelbschranl Europas", sei im Abnehmen bc- riffen, bie Millionen, die sonst vom Auslände nach Eng- 1 nb geschickt zu werben pflegten, seien schon verschwunden. Erstes Blatt * ISS.Jahrgang Samstag S7. November 1909 LH monatlich761M^oiertel- V $3 . ▼ . a jährlich Mk. 2.20; durch tOKOItOt 71 ■ ILflvIILI 11 ivLUVL sä'ä DW General-Anzeiger für Gberheffen MW Tat>‘ien<^esnmiimer Rotatiott$ön:(f Mtd Verlag der BrflbHthcn Univ.'Vllch. und Zteiudruckerei H. Lange. RedaMon. Lfpeditlon und vruckerel: Zchulstratze 7. veL IöS vormittaqs 9 Uhr. ___— eit bnt Führern bet ein -,einen Parteien über eirt- ~ eine politische Fragen »u sprechen. 3n5 Liel bmmt bic seusatiouelle ®i.tibtutg: Bei den 2d>3t^ miltdlTefenmiat für Die ftriegsschiste der Ton*boht;en?*r Zta." f/rmgt, wir mir einigen Zkrliner Blän.rn entnehmen. die '9t • bimg: Ter Lbg. Bassermann eben ft au» c>. und" ‘..I4z ’i ifitm oen ßotfift der n a 11 j n c l1 i b er a 1 e n e t 04 • rag-fr aktiou nieder'>vleg-7n. 2ln der Nocknicht ist natürlich fcm wahres Sort 5£tr wundern uns. wie eine Meldung. Die unter den obwaltenden Umständen von vornherein abenteuerlich anmuten muhte, überhaupt ut enisthaste kritisch redigierte Blätter Eingang finden foraur. AuS Berlin wird berietet: Ter Biererau-schuß der freisinnigen FraktivnSgemein schäft, bet die linkS^ liberale Bereinitfimj oorbercitm soll, ngmnt seine Beratungen am 30. November wieder aiv und hoi't rar DechnaclLen den •ßartcien ein fefnncru'iaied Einig ungLvwgr amm aorieten -u Irinnen. 3n der badischen Kammer nnrrde Rohrhurst nall.. mit 41 'Stimmen zum Präs idem en gewählt. Feri ruib ach erhielt 28 und Rebmann und Zehmcr k eine Stimme. Zum ersten LiLLvrasidenlen der Zweiten Kammer mutt der Abgeordnete i'öeiB '3oj.j mit 40 stimmen und zum zweiten Bizevraiidenten Der ÄLg«cdncte Hcumrucgcr mit 42 Stimmen gewählt. Tori .zcnttum und die Konservativen 6 ab en weiße Zettel ab. Tie von der Stadt Straßburg etn^eüiDenen Mitglieder doS Vereins für die Wahrung der Rhein schisfahrtS-In- terejsen befuhren am Freitag vvrmülOA in großen Ruder- Bahnen btc im Bau bereits ausgefühnc Strecke der RhetN- kvrrektivn von Kehl rheinabwärkL bis Söllingen. Es waren im ganzen ent» 70 Personen, darunter u a. ber Unterilaal-^ tclretär a. T. Exzelleni Bart. Mitglieder des Straßburaer C£t* meinr.etatre, jowu. der fcanöctefantnum von Xolmai, Mühtoaufen und Straßburg, der Bauuispetwr Schneider und der Siablbau- 'nioekwr Eiienlohr. Fwner hatten sich auch der Fahrt enge» ’d/loiicn Mitglieder des -Vereins für Rheinich.'iahtl zu Fiank^ surt a. M. Tic Besichtigung recht'en igtc die Erwartung eines «Gelingens der Rhcinkorcettwn. Bei Wanzeriau und greift »bl wurde den Teilnehmern die Lnsenigung und das Leaen von Senkwurslen vorgcsühn und bei dem Fon Louis eine Bühne in Men Anwendung gezeigt. In Stillingen sand ein gemc wames Eiten statt, tu dem btc Stadt Straßburg eingeladen hatte. Zum ')rachfolger des am 1. Januar 1910 in den Ruhestand tretmben C berpräf ibenten bet Pwvin- Schlesien, Stuarsm.ni'ter Tr Grasen v. Ze blitz Trüb schier, wurde der herzoglich anl>alti|d>c Staoi-lNinistcr. Idir filtrier (geheimer Rcll von Tallwitz in Dessau ernannt. Ausland. In der Sitzung bet nicberlän bifeben zweiten Kammer am Freitag führte Lehmann (historistlr-chriftlichc Partei/ aus, bi? Darlamcntariithc Untersuchung in Sachen ber Z rden-angelegenheu werde zu nichts führen, da die ihr zugrunde liegenden Tatsachen kein Bergel-en "nmincller Natur darstellten. Besser wäre es, wenn Tr. Aul)Der selbst die dunklen Punkte auf- fläre, entweder in ber Kammer oder vor einem Ausschuß von Personen, bic sich des Bertrauens ber Nation erfreuten. Wie aus London gemeldet wird, ist zwischen den beiden Däusern bed Parlaments bezüglich der irilchen Landbill vom ö. November ein Kompromiß zustande gekommen. Tic Regierung hat gewisse Zugesländnilse gemacht und oas Oberhaus gab in Punkten, über Die bisher keine Einigung erziell wurde, icdlieglich nach. Au- Petersburg wird gemeldet: Der am Freitag zum Mschluß gekommene vierte Kongreß von Berlretern der Industrie und des vandels faßte folgende Entschließung: Trotz ber gebrüdten Lage ber Landwirtschaft, ber Industrie anb be» handels sind die R c i ch s s I n a n j c n befriedigend. Daher ist ber Kongreß zu ber Sä>lubfolgerung gekommen, daß letzt ber Moment eingetreten ist, zu allererst die Entwickelung ber wirtschaftlichen Kräne des Landes der Reichspolitik zugrunde su legen. ES ist notwendig, alle Maßregeln zur schnelleren vebung btt shiltur. des Ackerbaues und der Enlfaltung inbuilrieller Tätigkeit zu ergreifen. Tic russische ReichSduma begann am Freitag bic Beratung übet den vom Minister des Innern eingebrachten Gesetzentwurf, betreffend die Unantastbarkeit ber Persönlichkeit. Hierzu haben sich 87 Redner gemeldet. Bon Mitgliedern der Linken ist ein Gesetzentwurf eingebracht morden, durch den den Frauen daS Recht cingeräumt werden soll, vor Gericht als Rechtsanwalt aufiutrcieu. Nach einer amtlichen Depesche aus Melilla besetzten die Spanier den Berg Ällater un Bezirk Bentfrur, ohne auf Widerstand zu stoßen. Aus Stadt und Land. (Sieben, 27. 9tovernber 1909. WcihnachtScinkaufe. ES ist evtic alte Mahnung — und dennoch fei es gestattet, sie zu wiederholen — kaufe redn zeitig! Nur noch vier Wochen nennen un- vom Weihnachtsfeste, und wer in bet glückichen Lage ist, seinen Ängel/örigen, Verwandten und Freunden eine Weihnachtsfreudc zu machen, befolge xn seinem eigenen Interesse den wol.lgcmrinten Rat, jetzt schon mit der T-cckung feines Bedarfes zu beginnen. Jetzt schon mache man einen kleinen Voran,Mag und verteile die Ausgaben auf die kommenden Wocknm Jetzt ist noch Zeit genug, um die Geschenke in aller ?Jhibe auSzusuck)en, der Andrang in den Geschäften ist noch nicht so stark und die Ausioabl ist vollständig. Ter Hausmann bat hinreichend Zeit, sich dem Kunden zu widmen und auswärtige Bc- üellungen zu machen oder Abänderungen treffen zu lassen, falls sie sich als notwendig ertvcisen. Auch ein Umtausch ber gekauften Sachen läßt ,ich letzt noch viel einfad^r be- werkueUigen. als in den n^tcn Tagen vor dem Feste. Endlich spricht auch noch ein soziales Moment dafür: man tue e» mit Rücksicht auf die armen Leute, die dann nicht in die bemitleidenswerte Lage versetzt werden. mitaniehen zu müssen, wie in den letzten Lagen vor Weihnachten ihre wohlhabenderen Mitmenschen wie Packträgei durch die Straßen ziehen, sie selbst nicht wissen, ob fic an De.h- nad)tcn auch nur einen anständigen Bussen zu eilen haben. Tic Erwach.ienen, die im i,arten 'tttmofe ums tägliche Brot gefühllos geworden sind, machen fidi viuleicht ivenigec daraus, arme minder müssen einem luirHid) lech tun, wenn ihnen der soziale Q-cgcn atz ,i> schrot f vcr Augen geiubrt wird. Auch m ber Straßenbahn gehört eS durchaus nicht zu den Annehmlichkeiten. m.t , 'lch über.adenen FahrgLLen zusammen tai ren zu müssen, da sie überall anstosten, den Platz unnötig versperren und die Abfahrt verzögern llito ein übermäßig schöner Anblick :it eß gerade auu) nicht, trenn eine von ^üitur umfangreich bedachte, in SWaiuel ulD Pclze gehüllte Fran, mu ftiftcn und Schachteln bedingt, mit vieler Mül e aui das Trittbrett kietlerr. um dann bahn ersten Ruck bev ^ageuv nm dem VoUgeiiNliu au; anc.rcr Leute Hühneraugen nurvit.ami/eln. ci.c’u, liegt cm n.i!) dringet eirfaui auch im 3nureife un.erer Wa.- i.;ieuic, auf die tuir ebenfalls einige Äiictfidu nehmen mUficn, denn fic find fchließuch auch Hemmen und möchten auch ihre Veihnachksvorbereitungen treffen. Tas wird timen aber kaum in dem wünschenswerten Maße möglich «ein. wenn sie noch biu Ssrm.ajc und halbe Aäckke kimer dem 2ab:nt.f j, im Lager ober «ontor ubringen müssen Daß wir bei unseren Einläufen vor a«!em die e liniere ringefrfi'cnen Jfauf* lerne beradficbtigen mr i ien, ici zum Schluß ar.cn Mitbürgern dringend ans j?erz gelegt. Man darf nicht Der- gci.cn, daß unsere ließen:r ftjufl-’Utc die Freuden und Leiden unseres Daseins mit uns teilen und un ere Steuern tragen helfen. Sache unserer Geschöfts.eute dagegen wird es i:m. durch Reichbaltiglrit, Sute unb ar.fieme icnen Pre,S t’ rer Laren dafür xarge zu tragen, daß die Kundschaft sich nicht darauf berufen kann, bic hiesigen Geschäfte bewegten nicht auf der Höl-e ber Zeit Harten wir so zusammen. ba:;:i wir) daS Lseihnachtöfest aub in dieser Hinsicht ein Fest der Liebe und der Freude sein. •• Tagelfalenber. Stabttbeater: Sonntag nachmittag S'.', Uhr: „Wilhelm TeK*; abends 7*/, Uhr: „Flotten- m a ii ri d c r-. Er st crKammermufikabend de» KonzertoereinS Sonntag nadimuiaq ö'/4 Uhr in der neuen Aula. fioloifeum: Täglich Aor ieUung. StneuiQiofltnDb: Täglich - orfleHung. Biograph: Täglich Bor'teriuna. Äaiservanorama. Iroaronur.roedifel: Japan. TH l i t a 11 o n 4 e 11 auf ber Uiedigshöhe Sonntag nachmittag 4*4 Uhr. An lagemusik am Sonntag vormittag ll1 ,Ubr in ber Anlage. Soiclolon: 1. Borsviel zrrm buhneniveihieiispiel ,t'or- filal*, von R. Aiagner. 2. tvedurlsiag-siandchen, von laut Linke Gum einen Mal). 3. Monbuon-Walzer au» ber Cpereue: „Ter Hockey-Klub" von Pcklor Hollander (zum ersten mal). 4» Deutsche Lundestreue, Tiarsch von Friebeniaini. e - DeS Großh erzooS Dank. Aus baS bei der Festvorstellung im Theater von Oberbürgermeister Mecum an Seine Königliche Hoheit ben Großherzog abgegangene Glückwunsch-Telegramm ging folgende Antwort em: Cberbürgermeiftet Tieclim-Gießen. -abe mich über die treuen Glückwünsche der Bürgerschaft ber Stabt Gießen sehr geircut und baute herzlich bafüc. Ern it Lubwig. ** OrbenSverleihungen. Ter Großherzog hat bas uomturkreuz 2. Slasse des Lerdienstordenc Ph.livps des Großmütigen dem Obersten Hahn, beauftragt mit Wahrnehmung der Geschäfte des lüencraladjurnntcn) und das Riltcrkreuz 1. H.aifc desselben Ordens: d.'m R.t.m.istcr und FtugeladjulLiuen Freiherrn v. M a s s e n b a ch verliehen, sowie dem Hausverwal.er und Bademeister ft i f i e I in Bad Rauheim bei Erlaubnis zur 'Annahme und zum Tragen dvs ihm vom Sultan von Zanzibar verliehenen Ordens der 4. Stufe der 2. ftlaffc vom „strahlenden Stern" erteilt ** Gencraladjutanlur. Der Gr o ß h erzog hat ben Major a. D. Ernst Beck auf sein Rachsuchen von der Stelle des Sclretärs der Gcneral-Ad.ulaniur enthoben und ihm m Anerkennung seiner ausgezeichneten Dienste das Ehrenlreuz nut der ftrone des Bcroienstordens Philipps des Großmütigen verliehen; dem Major a. D. Ernst M o r n c * weg hat der Großhcrzog bic Stelle des Sekretärs der Gencral-Adjutantur übertragen. ** Nationalliberaler Verein. Man schreibt uns: Wie aus dem Inseratenteil ersichtlich ist, hält der hiesige naiionalliberale Verein nächsten Montag, 29. Nov. e ne öffentliche Versammlung im Saale des Hotel Einhorn ab. Als Redner ist Amlsgerichtsrat Dr. Lohmann (Weilburg), Mitglied des preußischen Abgeordnetenhauses, gewonnen worden. Abg. Dr. Lohmann ist hier als lenntmS» reicher, fesselnder Redner und schlagfertiger Tcbattcr bekannt, teils durch feine Teilnahme an ben zahlreichen Besprechungen ber iiathb. Vertreter von acht WahUrriseu aus der Rhcinurovinz, Westfalen, Hess en-Nassau uno Ober Hessen, teils durch eine Rede auf der Mannheimer Tagung des Evangelisten Bundes, auf der er kürzlich mit großem Erfolg über „Religion und Politik" gesprochen hat Durch feine ftandidatur zuni Rrichsiag füt den Dilllreis, wo er 1007 bei der Hauplwahl die weitaus größte Stimmcnyi^l unter den Bewerbern erlangte, bann aber einer Koalition von Ehristlich-So^ialen, Zentrum und Vund der Landwirte erlag, ist er gründlich mit den Rci^Sangrl g.-nheicen vertraut, d.e er, wie fein öfteres öffentliches Äuitreten beweist, auch jetzt wieder mit lebhaftem Interesse verfolgt. — Auö dem Militär-Wochenblatt. Zu Lcutn. der Res. befördert die Pizcfeldwebcl 21 le Her (Hagen) beS 5. Großh. Inf.-RegtS. Nr. 168, ber Vizewachtmeliler Kugel (Hagen) des Leib-Lcag.-RegtS. (2. Gcoßh.) Nr. 24; zum Hauptmaun ber Lberlt. ber Lanbw.-Inf. 1. Aufg. Neßl mg (Tarmilobt I); zu Oberleutnants bie Leutnants ber Res.: LüSlein (H Dannslabl) beSLeibgarbc-Ins.-RegtS. (1. Großh.) 'Jtr. 115, Hoin (WorrnS). Diehl (ö rieb berg) beS Inf.- RegtS. Prinz Karl (4. Großh.) Nr. 11b, Anbreae sAlfrebj (Frankfurt a. M.) beS Garbe.Drag.-Rezttz. (1. Großh.) Nr. 23, Krug (I Tarmilobt), Wolf (Frankfurt a. M.) des 1. Nass. Felb-Art.-RegtS. Nr. 27 Oranten, Brill (Gießen) des 2. Großh. Felb-Arr.-RegtS. Nr. 61; bie Leutnant»: Rot- Hamel, Frhr. GanS Ebler Herr zu Putlitz (II Tarrn- Habt) ber Lanbw.-Inf. 1. Aufg., Gebhorbt (Mainz) ber Lanbw.-Felb-Nrt. 1. 2lufgebotS. Ter Adschieb mit ber Erlaubnis zum 'Tragen feiner bisherigen Uniform bewilligt: dem Stabsarzt ber Restrve Tr. Kratz (Erbach). ** Ein früherer LanbtagSabgeorbneter gestorben. In Nierstein starb im 73. Lebcn-iahr ber dortige Bürgermeister Ccfonomitrat Ernst Wernher, ber den Wahlkreis Niersiein-Nieber-Olm längen Zeü (bi« etwa 1895) im Lanbtag vertrat. Er nahm im Landtag eine lehr ongeicbene Stellung em, di« er mfolge feiner Werniteuer- freunbltchen Haltung ausjchieb. Herr Wernher gehörte ber nalionaUiberakn Partei als treues unb opferbereite! NUt- glieb an. — Der erste Gießener Berke htr stag am Sonntag, 5. Dezember, wird eine größere Anzahl Veranstaltungen bringen, die ihre Anziehungc traft auf die Bewohner unserer Umgegelid nicht Der fehlen wird. Drei Promenade^ konzerte, die von unserer Negiments.nufik an verschiedenen Punkten der Stadt um« zu verschiedenen Zeiten au?gciahrt werden, tragen zunächst zur Unterhaltung ves Publilums bei. wenn es sich an den weihnachtlichen Sdiauieniter- Dckoraiürnen mute gesehen hat. Tic *unfl- und roti.en- fcLa tlidjen Sammlungen unfenr Stadt, d.c länger als an anderen Tagen unenigeltrid) oder zu ermdtrlgicn ihniritix>- vreisen zugänglich fein werden, sowie das Ltadttdeaier, cas zwei ^orhcLungen gibt, toecden weitere Anz.ehungs. pilnltc bilden. Auü viele G.cßener werden sich die Gelegen- i eit zunutze machen, die reichen, tuer tr Sammlungen vor i/anbenen ea4fc zu befi.'htigen. da o:eo feilen ja um lafienö, leicht und ij billig rn.g.ich ist wie an oujem Tage. Luch sonst wird viel Unterixkicnocri geboten fern. Tic ri 4, die en p werden tank des Schaufenster-Letlbewerbes sich br--j.f oortrilhan präsentieren, und da die Jerkau'szeit blk 7 u abends verlängert ist, kann jedermann mit Ruhe s,L > Geschäfte deti Sehens und des ftauiens hingebrn. eine umfassende Reklame in ganz Oberhessen unb ber nacfbaricn preußischen Gebieten ist anzunedmen. baß v erste <• icfener Vcrk ? lüften g., lehr hierher bringen wird. Es wirb Sache ber leute fein, diesen äußeren Erfolg dadurch zu erwe und zu vertiefen, daß sie durch die Güte und Preve ) Waren den fremden Besuchern den Aufenthalt in un • Stab? möglichst angenehm machen, damit die Fremde» »; heimisch werden und bald wieder hierher kommen. ** Besprechung über die spinale tinbe- läßmung. Im Hygienischen Institut zu fanb am 25. dS Mts. auf Anregung des Direktor- r jeffor Ti. H. ffoffel eine Besprechung der Medtzmi beamten ber Provinz Oberhes en über die epidemri> Hlimf verbrachte Lihnvnt Feuerbach wh Ockstadt, oem , :.'..-'unten irat, unb txi Mi WM1 tüidu««, baß bas lugt orrIrren ici, beiuibct uch aut «xtn t> bet x.v .;uni einer erheblichen Zahl von Fallen in wenigen taacr Tobe führt, in anderen £aInnungen zurucka^t, die ' nur se«r langsam und oft unvollkommen zur.:ckbllde». daß viele ftirwer ihr ganzes Leben eine mehr ober nxoi ins hie ige ftiankendaus transportier, und das Bem uuU am OdccfchcnleL ampuiirrt werden. — Buvdach, 26. Rov Ter .rungeaufskher ft i • ZU Butzbach hat ,'eme Prüfung als Cberln:u:’^*2uif€bcr bestaM» L. Friedberg, 26. Rov. Luch in oiri-nn iBjmn * wieder an arme Schulkinder em ivarmcs Früh- ' ocrabivlgt nt.bcn. Scuher halte die hiesige Frciw. auiS' Loge b:c ftoiucn bafur gcriagcu. tnr auy in biriroi tim:rrfr: einer Summe ba.Dringen wirb Iu c nuclbcn Iiocckt »ub ■utt* ittx, e eine ö"entlüde luiiübcmu der Braut oon Reff ' itairHnbai, vrcaiiualtet rom biengai 2tdtcrieminar nid < Hf1 in Lvnlntbcn Tam»n imb Herren. - Der nad> Gießr» u Lanbm. BuchfuhrungSkursus wurde gestern vor. v Beamten der Kammer Tr. Burk erö-snet. An dem ft*-’-' beicüigen sich 18 Herren. — Am Ste » n br uch am^i berge ereignete jidt heute ein Unglüdifalt U- bem Lrbei.cr tkneußel aus Maar losten sich die 6® massen und zerquetschten ihm das rechte Bein. L vp. Sogenannte spinale» Kinderlähmung fiat: in ben lenien Monaten in Westfalen Hunderte von fc.nlr ergriffen l,einer darüber einig, daß eine wirksame Bekämpfung rrrankheit nur dann zu erwarten ist. wenn bu (LrD rechtzeitig einen Arzt zuziehen und bicfer c.l ücrbaditigen Erkrankungen mögliajst bald dem zus:anä.-:> ftreisgesundheü-amt anzrigt, damit den AngehörigkL nötigen Verhaltungsmaßregeln gegeben werden tötm I Sache des Publikums ist es, die behördlichen Vlnotbnui;. 1 da, wo das x2Lui treten der rrrankheit Anlaß zu ihnen g.. 1 zu befolgen und die Berührung mit P.rfonen au..* der L I gebung eines an epidemifcher Kinderlähmung erfror! I Kindes streng zu vermeiden, da es den Anschein hat. I ob der leider noch nicht genauer bekannte Ansteckungjs » auch durch Gesunde leicht verschleppt wird. * • LmmbuS-Gcfcllfchaft. Gestern abend M schloß bic (ycr.cralöerfammlung ber Lmnibus-ie^sellDM Die Auflösung und Liquidation. Auf die Anteile j etwa, tmc man hört, 4U Proz. fallen. Ter Borfitzend« Aussichtsrats, Justiz rat Grünewald, dankte dem k 4 stand und den Beamten für treue Dienste unb nahm fut W Venvaltung die Befriedigung und Anerkennung m Än(pr.J ein gemeinnütziges Unicrneumen feiner Z it gesu.a s.n damit dem Dei.ehrSfoufchriu gebient zu haben. Der £i-,l bue habe der schönen eleganten und bequemen elrftrJc :■ Straßenbahn den Weg geebnet, die letztere werde sich I bic GesanitcntwickUuig unjereS Gemeinwesens von gro| :■ Vorteil erweisen, fte werde nicht nur den Verkehr Heden. Belebung von Handel und Wandel bei.ragen, sondern ui :| Stade bat durch die Straßenbahn em ganz anderes >■ sehen bekommen. Am 2. T» zcmbcr findet die Scr^ieigen des lebenden und toten Inventars unicrer Omnibus E.« D schäft statt. • • Hohe Schweinepreise. AuS dem VogeKberM Obcnroalb unb Westerwald kommen Nachrichten über t 1 Schwemepreife. Die Landwirte Haden durch bie üdeniD günstige Kartoffelernte unb billigen Öcrftenpreu'e ihr Ai^ >■ merk auf die Schweinezucht gerichtet, zumal die Schn.- preise beftanbig m bie Höhe gehen. Händler und MctzßD können nur für vieles Geld schlachtreife, üoUflcifdjigt I I l. Qualität erhalten. Eü wird gezahlt für das Pfund 1 gewicht 54—56 Pfg. Vorläufig sind bie Ausstchlen sei Züchter äußerst günstig, ba nut einer weiteren PreissleigevIzD gerechnet wird und gerechnet iverden muß, für Metzger jÄ Konsumenten Dagegen trifte. Es heißt vor allem txi letztemW sich emschränken. • • Unbekannte Leiche. Arn 6. v. Mt». rourk k.o Frankfurt a. M. aus dem Floßhafen die Leiche tZW unbekannten Mannes gelandet. Die Personalie» B Toten konnten bitt jetzt nicht feslgestellt werden. BekWU war er mit schwarzem Kammgarnanzug, weißem etärfetti und schwarzen Glanzlederzugstieseln. Auskunft über l H Person beS Verlebten nimmt Die ftrimmalabledung deß PoL^ |f| amtS entgegen. — Diebstahl. Ein weiterer Mansardendiebstahl gestern in hiesiger Stadt, onschemand von demselben wre vorgestern, verübt. Es kommt ein Bursche tm Aller 20—23 Jahren nut schwarzem paar als Täter in ? Hungen, 26. New Auf Einladung bei . fanb gestern abend im Saale ber „Traube" lur F e Geburtstages des Großherzog» an Kommers ber, verschön«.ll durch Lubcrvvrtwgc des UkianaDcreurf tracht", einen recht würdigen Verlauf nahm. Noch einer spräche des Bürgermeisters Fendt, bie in eures Hoch ari pehenlonb unb das Deutsche Reich auitlang, ergnsf xe?i Hainer bat Wort tue Fenred«, die mit einem Hoch auf •*< II Großherzog schloß. Hierauf iprach noch Rechtsanwalt 6 ’ mann, dessen Hoch der eiabt Hungen galt. -< Lauterbach, 26. Nov. GroßherHo^s | b u 11 d t a g wurde Durch ein Festessen im Hotel ^chä' feiert, an Dem die Betelliguug febr uark war. Die ä* j amtenDetemiguna feiene den G.burtSiag im „tvr dräu". — Der von der Landwirtschaftskammer arrangrffc Grollt euenBj *** Aas» u ’*h- und Tief ' Tid- u< schnitt, . Meas» etc Gtgens; fertig sc wlgr K . --.igai D r.iMMgvc >£' abiäHig« gut) .uic^inc :(Md) oerlan u kftjiKilni* i# fr'? roa a. ° - ^Mi-rung unb jrsni W bcltibige k ■ x-. onn Utat unb jntt V ; _m bin .jr- v^» W X- 5 iS' ... acr.^M- xC :; J, tridAD * 1 ud) blu. » .8b der Alfred Körte. Zeichnungen und Vorschläge kostenlos Export En detail En gros nreö'Teaai rew hi* a» dCbmiicke iiein Heim Palmciihlius dcs BotsMcn (Griens, elektrisch bcleichtet. w Grosser 5chaflfcaster-Wettbewerb mii) Bcwcrtüiig ihr iitiitii FcHcrileköratirniell imrch eine Preislichttt-Kmiinlsivii D: - Franko - Lieferung Dauernde Garantie Darmstadt 1901: Plakette Darmstadt 1904: Plakette Darmstadt 1903: Plakette Ausste’lungshäuser: Elisabethen-Str. 34 und Zimmer-Strasse 2 u. 4. FabriKgeb. Kirschenallee 12 2 grotze Frewdemorsiellllngell im Reuen Aadt-Ihcater Nachmittags N/, Uhr zu Gollsvreisen: Sommernachtenranm. Slbenbö 71/, Uhr zu tlcin. Preisen die Ovn: Der fidele Bauer. Nach der Abendvorstellung im Neuen Ltadt-Theater stehen eleftt. Ltranenbahnwagen zum Anschluß an die Avendzüge. Kunst-Ausstellung des hessischen Brunft-Vereins im Turmbaus am Braud, geöffnet von 11 bis 4 Uhr. beutfü en Bühne oerholjen Haden. 9JtU trorjügiiuCT i^^cha^stung crgevenft eise. Aus dem Vogel?: kommen Nachrichten fite oirte haben durch die Ä billigen Gerslenpreise ih: i. gerichtet, zumal die Li: : gehen. Händler unb'-j > schlachtreife, vollfleW- rd gezahlt für daSMLrt »rläufig sind die SluSw mit einer weiteren PE >t werden muß, füc ‘WJ Es heißt vor allem bei Iffl Lämttichc Ladcugcschäfte sind von 11 Uhr vorm. bis 7 Uhr abends geöffnet. In zahlreichen Etablissements Konzerte und Darbietungen verschiedener Art Alle AciMsialluiW hhü ^cnsiüiirihgfütfii fni mit Der neu tlHeten liettiiidjen Strßßcuöü^ü iechr zu crrci^iu Museum des Lberhessischeu Geschichtsvereins im Altcu Schloß, geöffnet von 11 bis 4 Uhr. Amtlicher wetterderichl. Oeffenlliche Wetterdienststelle Gießen. Weileiausuchlcn in feiten am -Sonntag den 28. November 1909: Müde, trüb, geringer Stegen, Südweiuvind. Wascht mit Schwan 3 große Promenaden-Konzerte ausaefüürt von der ganzen Kapelle des Großh. Heff. Jnf.-Reyt. lKaifer Wilhelm) Jir. 116 unter Leitung des Herrn ^bermum- meifters W. Löver. i/. 1*2 bis V, 1 Uhr in der Blockstraße. I bis 2 Uhr in der Wcstanlagc «zwischen Letterstor und Bahnhofstrayei. •_>>/. bcS 3V- Uhr am Liuvcnvlatz. Grigrual-DrahtmclSungen. Friedrichshafen, 27. Nov. Tie Ball o'n Halle bei Manzell, die an einen Privaten Der tauft wurde, ist heute oormutag durch einen Dampfer nach dem Unterfee abgefchleppt worden. Petersburg, 27. Noo. Die Petersburger Leie-- grophen-Ageniur dementiert die Nachricht, daß die Regierung eine Konversion der f ü n f p r o 5. 'Anleihe von lJOo beabsichtige. Grösste und leistungsfähigste Möbelfabrik Deutschlands. 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Es beißt dort u. a. „Die Aufführung unter Direktor Stein- götters „Regie bot sehr viel Gutes, alle Darsteller hatten sichihrcr Ausgabe nt ltgroßcrLiebeangenomme n". 2 Folgende liebenswürdige Zuschrift, die mir vom Uebcr- seyer de- „Schiedsgerichtes", Herrn Universitätsprosessor Alfred Körte, mit der ausdrücklichen Erlaubnis zu jedem geeignet erscheinenden Gebrauch gestern zugegangen ist: Gießen, den 26. 11. 09. Sehr geehrter Herr Direktor! Die Vorwürfe, rodd« der Kritiker des Gießener Anzeigers in seiner Bespredzung der Menander-Ausführung gegen und die rnttwir lenden Künstler erhebt, mad^rn es m.r zum Bedürfnis. Ihnen und Ihrem Küstlern zu oerfidyern, daß ich dem verrn Rezensenten ganz und gar nicht beipslichte. Bei zahlreichen Proben hatte ich ja die beste Gelegenheit, »u sehen, md welchem Eifer und mst roeldjcr Freudigkeit alle Beteiligten trotz der starken Belastung burd) die vielen Tell-Aufsül)rungcn ihre neuen Ausgaben ergriffen. Die Art, in der die Darsteller ihre Rollen auf- saßt.n, entsprach ducchnwg meiner eigenen Auslassung des Stüde5. Letten wirllich Ihre Künsller „mit den Leuten Zivilen ^nichts anfangen können" und sich „auf ein ganz unzulängliches Sv.el" bcfcijidnit, so wäre der auch nach Angaoe des Ferrit Rezensenten „ganz außerodentlicl-e Erfolg" sicherlich nicht erziell worden. Ich Lin im Gegenteil der Ansicht, daß der große und unbestrittene Erfolg des Stückes in erster Linie der sorg, amen Einstudierung und Doiti:efilia;eu Darstellung zu danken in. Jd> darf es nicht nur als meine persönliche Meinung, sondern als die vieler urteilsfähiger NLönner aussprcchen, daß die von oem KritiLr so sehr alter lannte Darstellung des Tartu sie, nicht m.t größerer, sondern mit geringerer Liede herausgearbeitet war, als die des Sclnedsgerichts. Gestasten Sie, dag ich Ihnen und Ihren Künstlern noch einmal von Herzen danke, datz Sie dem nun seit 2000 Jahren vermummten Diaster zu einer so glücllichen Wiederbelebung auf I HtMoW Chemische Fabrik * Düsseldorf-ZVjJ --* Sie* nnii Krams - 611 ficn BCT- Heiserkeit, ftatarth, Ber ittilcimuiig, beweisen zahlreiche Anerkennuiigen die Vorzüglich teit von Issleib’» berühmten ^»tim»a-Uonkon«12"'oAUlum. fatr, - Raffinade. Schachtel lM.,BeittPoPf. E-FlschbachDrog. 62131 11 ä Ä — für reisende HOSPIZ Damen evang Schwesternhaus, tileeee». lohdnnesetr i He rman n Steingötter, Direktor der Der einigten Stadllhea'er Gießen^Marburg, des Grvßherzoglid-en Äuit »rate s Bad-Nauheim und des llmrser Kurtheaters. Turin 1992: . . . Gold. Medaille St. Louis 1904: . Gold. Medaille Mannheim 1907: Gold. Medaille Unsere Elektrische läuft nun gerade acht Tage und fn nach und nach stellen sich die Nkangel heraus, bic bewußt ober unbewußt bei der Anlage gemacht worden sind. Was am meisten die Kritik des Publikums herausfordert, ist die Anlage resp. die Verteilung der Haltestellen. Meines Erachtens ist diese Verteilung nid)t inrrner int Interesse des Verkehrs ausgefallen. Nehmen wir als Beifviel einmal die grüne Linie, io fahren die Wagen vvm Mark gleichzeitig mit denen der roten Linie ab und tunnnen auch gleichzeitig auf dem Bahnhof an. Die rote Linie passiert hierbei fünf Lxlltestcllcn (Kreuz, Löwen aasse, Selterstor, Liebigstraßc und Anatomie, während die grüne Linie nur dreimal hält (bei Möhl, Ülohr und Auadomie. Die fpärlidic Verteilung der Haltestellen auf letzterer Strecke fällt ohne weiteres aui. Meines Erachtens hätte die grüne Linie nu halten bei Möhl, dann in der '.'labe der Sd^anzenstraße, etn-a bei dem Solmser £x>i, bann bei Lwtel Sckmtz (nickst bei Ztöhr Die Kreuzung, die jetzt bei Röhr liegt, mußte unbedingt bei Schütz liegen, event. auch auf der anderen Seite bei Grünewald. Es lllmme.: hierbei in Betracht die zwei Öotels Großherzog und Sclchtz und die WAnlage. Jedenfalls sollte die »alteftelic nwglidjfl nahe der Srcaßentreuzung liegen, damit Publikum und Wagenführer den her mtonnnenücn Wagen schon von iernc selten. DaS ist immer em Borted für den Straßenbahnbetrieb. Die Einfügung einer vielen Haltestelle auf der grünen Linie muß unbed.ngt erfolgen, denn die Strecke von Mohl bis zur West' Anlage ist viel zu lang. Die Anpassung dieser vallestelle m den Verkehr würde kein Hindernis bilden, denn der zur Bahn fahrende Wagen muß ohnehin bei 9Lh)c immer 1—2 iülmuten auf den von der Bahn Lmmenbcn warten. Weiter fällt m.: auf, oag unsere Straßenbahn nicht dw Trace der alten Omnibuslinje einhält. Ties ist doch der natürlichste und den Verkehr am gleichmäßigsten verteilende Weg. Es ist leickü einzusehen, daß mü der Zeu die wte Linie nberlaster wird. Man sollle einen solchen Elster einfehen und schnellstens umündern, ehe er fick einleist. Die Einrichtung der Babu laßt die Inhru.'.g der Linien wie jie früher bestanden ohne weiteres zu._____________________ 5? den SüifJ!? H at^en. bami 'HeVPÄ Ä «SS'i’d ssisM L-U »e alrfiame 1 ..SMie^en md-lqß M dem Ä ' d°M de» angifc:.] 9tin gegeben ^ b-Mluhe» ilmü-I z» ih,ä1 wig mit 'Jetjonen 4^1 Kiuderlühniung erb | d« es de» 8»,^ U lauer bekannte Änfteckir- verschleppt wird. ? Ilfd)aft. Gestern abeü der OmnibusWci •turn. Af die Anteile? oz- fallen. Der Vorsilws 'unewald, dankte treue Dienste und nahm >. g und Anerkennung in'Zr-I hmen süner Z.ü ges^s-1 tt gedient zu haben. Teil! nten und bequemen fleld irnel, die leptere werde jJ res Gemeimesens von rA nicht nur den Verkehr Hst Sandel betragen, fonbem jenbahn ein ganz anbm 'j-ember findet die Versieg >entars unserer Lmnib^ W Eingesandt. Wir erhalten folgende Zuschrift, der wir Raum geben, well -ir der Ansicht sind, daß eine Kritik unter Umständen auch eine kgenfritif Der tragen muß: twibrrung auf bie Menauder Kritik in dir. 277 des „Gieß. Anz." Die Darstellung von Menanders „Schiedsgericht" am hiesigen Stadttheattr hat in der Nummer 277 des „Gießener Anzeigers" »ne überaus abfällige Besprechung gefunden. Mit dieser im -mzelnen mich auseinanderzusetzen, habe id) keine Veranlassung. ,:in Punkt jedoch verlangt entschieden eine Berichtigung, beziehungs- xife Zurückweisung. . . z Es beißt dort u. a.: „Alles schien in Eile zufammengeleimt, ohne Begeisterung und ohne Liebe". Gegen die beleidigende Insinuation als hätten Regie und Dar- 'Lller bei einer Uraufführung und Festvorstollung cs i an Sorgfalt und Interesse fehlen lassen, verwahre ich mich hier- j rsit, zugleick; im Namen sämtlicher bei der Aufführung be- Erster Verkehrstag in Blessen am 5. 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KurZ nach 5 Uhr am Don- r^tag wurde von dem Zugpersonal der Süddeutschen EiienbLlm' tihngesellschäft ein S o l d a l des 115. Znf.--Regts. auf den Gleisen in Süddeutschen blutend aufgefunden. Ter Verletzte i,a auf derselben Stelle, wo kürzlich das Automobllunglück statt- itiunben bat Er wurde sofort nach Griesheim verbracht und «rl notdürftig verbunden. Später wurde er nach Darmstadt über» ilhrt Ter Soldat gibt an, gestochen worden zu sein. Es st der Musketier Ludwig Heil aus Nei"I''enburg, er. soll in rnem hiesigen Bergnügungslokal die vergangene Nacht zugebracht laben. Beim Nachhausegehen wlll er von zwei Zivllisten und -r.nem Soldaten in den Anlagen überfallen L’"j) mißhandelt worden 8 "rin. Tatsächlich wies der Verletzte eine Stichwunde auf der Infcn Seile des Gesichtes auf. Unterwegs will er auf den Schienen U ^sammengebroeben sein. Er wurde von dem Zuge erfaßt und « un der Maschine beiseite geschleudert. I 3 Darmstadt, 26. s)Zod. Der Eisenbahnatten- jiter von Biern heim, der 26 Jahre alte Fran; Träger, lefindet sich belannllich im Provinzial-Arresthaus. Ec wurde dort f ms seinen Geisteszustand beobachtet. Tie Untersuchung lurch den ststeisarzt Medizinalrat Dr. Lehr hat ergeben, datz Dräger völlig geistesgestört ist. Er wird demnächst in eine Irren Mstalt überführt werden. Kleine Tagcochronik. Aus dem S ch n> a r z w a l d werden heftige Schnee-- , Kür me gemeldet. Ter Schnee liegt an manchen Stellen mcta> hoch Auch im Baulande und im iaubcetal ist völliger Winter imgetriien. Audi hier liegt ber Schnee bis zu einem Meter hoch. / " ath Tirrffto« «Iben St E4 labe» fTQfbenü rin Kleinmöbel Kunstgegenstände Figuren und Vasen etc. Kunstgläser nach Egennann Zinn-Krüge Rauch-Service l Dielen- und Handleuchter Bitte um Beachtung meiner 11 Wir alle schwören Az. Aus des Letdcnwurm», hochmter Giessen Piockstr. 3416 It^oAu trruiibli4>H rinlabct Rolir- und Pfetai GTSGSTSTSWSSSTSSSSS «rönnet o. 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