Nr. 298 Zweites Blatt 159. Jahrgang Montag 20. Dezember 1909 Erich eint tt-Uch mtt Ausnahme b<8 Sonnt «0. Die ^Steße»er Samtltenblättcr“ kverdev dem „Anzeiger^ oterma! wöchentlich bergetegt, baß „Krtlibltfl f&t bee Kreis -Hetzen" jroeimal Wächenkllch. Tte „Landwinichasiliche» Kett- fragte" ecldjemen nunailid) iroeimaL Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Gberhchen Rotartcnebrud en* Verl SG bex Br i tzllch« UnwerluLtS - Üud>- unb ßtembrudecek Ä. Beuge. Eietzen. RedaMon. ErvediNsn *nb Truderet! 6dn* (trabe T. fcpebinon unb Vertag «-«V bL Redaktion:lIL. Tet>-AbraAnzetgerGietzen> Ins dem HationaHiberakn Verein Eietzen. .aus dem hinzuweisen, kurzem mit die er Frage beschäftigt habe/als iraNonalliberalen Vorstand yeraus" stammend bezeichnet worden sei Dies sei nicht richtig. Ter Vorstand habe mit bcm Artikel nichts zu tun. (Er stammte von einem Vorstandsmitglied. D. Red.). Sodann teilte er mit, daß die in der letzten Sitzung beschlossenen Maßnahmen aegen die Zuteilung von Wieseck und Heucl)clheim zu dem Landtags» ivahtbczirk Gießen Stadt zur Ausführung gelangt seien, daß außerdem eine Deputation zweier Vorstandsmitglieder in Tarmsdadt bei dem Herrn Staatsminister und der national- liberalen Landtagsfraktion in gleicher Weise und wie die Äbscmrinnng gezeigt habe, erfolgreich vorstellig geworden fei Nach längerer, angeregter Aussprache kam man Lu folgender Entschließung, die einstimmig Annahme fano: „Tie Vorstände des nationalliberalen Vereins und des Vereins der nationalliberalen Fugend zu Gießen danken zunächst der nach Tarmssladt entsandten Deputation, deren aufkläienden Vorstellungen es gelungen ist, die in erster Lesung beschlossene Zuteilung von Heuchelheim und Wieseck zum L-andtagswaylkreis Gießen-Stadt zu verhindern und trotzdem der Stadt den in oer Regierungsvorlage vorgesehenen zweiten Abgeordneten zu erhalten. Tie Vorstände sind zu gleicher Zeit überzeugt, daß die narionalliberale Landtagsfraktion unter Führung ihres hochverdienten Vorsitzenden, Abg. Tr. Osann, alles aufgeboten hat, um die so lang ersehnte Umgestaltung des hessiscl-en Land tags Wahlrechts rnliberalernSinn unter ven zur Zeit erreichbar günstigsten Bedingungen dem hessischen Volk zu geben. Sie sind mit der Landtagsfraktion einig, daß nicht eine Scheinpolitik, die um die Gunst der breiten Masse ringt, zu diesem Ziel führen konnte, sondern nureine praktisch arbeitsame Politik, die sich ihrer Verantwortung und des Ernstes der Lage wohl bewußt war. Der Gewinn von fünf städtischen Mandaten, sowie ine Herabsetzung der Dauer der Staatsangehörigkeit von drei auf ein Jahr, ganz besonders aber die Erlangung des vom Volk schon allzu lang erstrebten direkten Wahlrechts an Stelle des unseren Zeitverhältnissen übcrhairpt nicyt mehr entsprechenden indirelten sind nach Ansicht der Vorstände so wichtige Faktoren, daß man das in letzter Stunde aufgetauchte Pluralwahlrecht in den Kauf nehmen durfte. Die Vorstände würden es für unverantwortlich ge- Ijaften haben, hätte man das ganze Gesetz an dieser Bestimmung, ohne die eine Verständigung unter den Mehr- heitsparteien leider nicht möglich war, scheitern lassen und damit auf Jahrzehnte hinaus das neue Wahlgesetz vereitelt, das dem jetzigen gegenüber unleugbar außerordentlich große Vorteile aufweist." Die Vorstände der beiden nationalliberalen Vereine zu Kießen hielten am gestrigen Sonntag eine gut besuchte Sitzung ab, die sich mit der hessischen jPahlrechtsvor- läge und ihrer Gestaltung durch die 2. Kammer beschäftigte. Der Vorsitzende nahm zunächst Gelegenheit, daraus hinzuweisen, da'; ein Artikel im Greß. Anz., der sich vor Das Sinigungsprogtamm der Linien. "Ta an dem in seinen Grundzügen bereits mitgeteilten Programm der geeinigten Linken wohl kaum viel geändert werden wird, mag hier der volle Wortlaut des Programms folgen: Tie drei Parteien: Freisinnige Volkspartei, Freisinnige Vereinigung und Deutsche Bolkspartei haben sich zu einer einheit- lichen Partei unter dem Namen „Deutsche freisinnige Dvlkspartei" zusammengeschlossen. Die Partei tritt ein für Schutz und Stärkung des Reiches und die Aufrechterhaltung seiner bundesstaatlichen Grundlagen. Forderungen: l. rechts. n. fähigkeit. III. Sicherung der vollen Wehrkraft des Reichs, aber Vermeidung aller nicht unbedingt gebotenen Aufwendungen und Beseitigung aller Luxusausgaben. Ausgestaltung der Armee ju einem wirklichen Volksheere unter Beseitigung jeder Begünstigung einzelner Klassen, Stände oder Konfessionen. Volle Durchführung der allgemeinen Wehrpflicht bei möglichster Abkürzung der Dienstzeit. Reform des Offiziervensionswesens, keine Verabschiedung wegen Nichtbeförderung. Rücksichtslose Verfolgung aller Soldatenmch- handlungen. Beschränkung der Militärgerichtsbarkeit auf militärische Vergehen. Reform des militärischen Straf- unb Beschwerderechts : Sicherung der Oefsenttichkeit und Mündlichkeit des militärischen Strafgerichtsverfahrens. Die Partei fordert die gleichberechtigte Mitwirkung aller Staatsbürger in Gesetzgebung, Verwaltung und Rechtsprechung zur Förderung des pvlttischen unb sozialen Fortschritts, sie bekämpft alle Sonderbestrebungen, die dein Gemeiitwohl zuwiderlaufen, und erstrebt den friedlichen Ausgleich der sozialen Gegensätze in einer die Freiheit deS Einzelnen verbürgenden Gesellschaftsordnung. Tie Partei verpflichtet ihre Mitglieder zu politischer Mitarbeit auf allen Gebieten des ösfenllichen Lebens unb erwartet von diesem gemeinsamen und planmäßigen Wirken die für bü Gesamtheit unentbehrliche Steigerung des berechtigten Einslusies des deutschen Bürgertums. Aus dieser Grundlage erhebt die Partei vor allem folgende Volle Gewissens- und Rekiaionsfreiheit. Freiheit bet Wissenschaft, ihrer Forschung und Lehre. Förderung der Kunst, Schutz des künstlerischen Schaffens gegen polizeiliche und kirchliche Bevormundung. . Gleichberechtigung aller religiösen Bekenntnisse und Religions- geseNschaften. Beseitigung der vom Staat den Kirchen gewahrten Vorrechte. Anerkennung der staatlichen Oberhoheit. Keine Einmischung der Kirchen in staatliche Angelegenheit. Unabhängigkeit des Unterrichts von der Kirche. Beseitigung der geistlichen Schulaufsicht. Mlgemeine Volksschule ohne konfessionelle Trennung. Gesetzliche Regelung des Volksschulwesens. Unentgeltlichkeit des Volkssckmlunterrichts. Zeitgemäße Entwicklung aller Lehranstalten unter Be,eitt- gung veralteter Formen und Einrichtungen. Förderung des staatsbürgerlichen Unterrichts. Verbesserung der körperlichen Ausbildung der Jugend zum Besten der Volksgesundheit und der Wehr- Volle Gleichberechtigung aller Staatsbürger vor dem Gesetz, in der Reck>tsprechung und in der Verwaltung. Besetzung aller Stellen in Zivil- unb Militärdienst nur auf Grund persönlicher Tüchtigkeit. Erhaltung des Reichstagswahlrechts. Berücksichtigung der Minderheiten bei den Wahlen. Sicherung der Wahlfreiheit durch Gesetz unb Verwalttingsmaßnahmen. Allgemeines, gleiches, birektes unb geheimes Wahlrecht für bie Volksvertretungen der Einzel floaten. Reform des Kommunalwahlrechts unter Beseitigung der Klassenwahlen und der öffentlichen Stimmabgabe. Gerechte Einteilung der Wahlkreise in Reich unb Staat. Freiheitlick-er Ausbau der Reichsverfassung in konstitutionellem Sinne: Verantwortliches kollegiales Reichs Ministerium. Festigung unb Ausnutzung bcr Rechte der Volksvertretung, Stärkung ihrer Initiativrechte. Freiheitliche Ausgestaltung und Handhabung des Vererns-, Bersammlungs- unb Preßrechts. Schutz unb Ausdehnung der Selbstverwaltung, Vereinsachung des Verwaltungsapparates in Reich. Staat unb Gmeinbe. Reichsgesetzliche Reform des Fremden- und AuSlicferungs- fähigkeit der Steuerzahler. Sparsamkeit im Staats- unb Ge- meinbehaushalt. Schrittweise Herabsetzung der Lebensmittel- wie der Jndustrie- zöllc, Entlastung unentbehrlicher Verbrauchsgegenstätide unb Zioh- slvffe von Steuern und Abgaben. Progressive Besteuerung von Einkommen, Vermögen und Erbschaften. Beseitigung aller Steuerprivilegien, insbesondere der toten Hand. Kerne Zoll-, Steuer- unb Verkehrspvlitil im Dienste von Sonderinteressen. Einheitlichkeit in der Verwaltung der deutschen Eisenbahn«. VI. Zusammenwirken von Gesetzgebung, Verwaltung unb Selbsthilfe zur Hebung bcr Lcbensl-altung der Lohnarbeiter unb An- ,estellten. Sicherstellung unb Ausdehnung des Kvalittonsrechts, cciMgcfeblidx Regelung der Rechtsverhältnisse der in Haus- und Landwirtschaft beschäftigten Personen. Anerketiirung der rechtlichen Stellung der Bumstwererne durch Rcichsgesetz. m Ausbau des Arbeiterschutzes, vor allem zu gunsten der ö-rauen und Kinder, sowie für die Hausindustrie. Unterftii&ima der Gf werbeaufsicht durch Hilfskräfte auß den Reihen der Arbeiter und Arbeiterinnen. Förderung der Tarifverträge. Einsetzung paritätischer Einigungsämter und Arbeitsnachweise. Nechtsgleichpeit lür Arbeitgeber unb Arbeitnehmer, Unparteilichkeit der önaiHüben Gewalt bei wirtschaftlichen Streitigkeiten. Unabhängigkeit der Arbeitnehmer au^rhalb des Arveitsvertrags. Vereinfachung und Verbesserung der ReichSverfichrrung-gefetz- gebung unter Wahrung der Selbstverwaltung^ Ausdchmmg der jvzialen Fürsorge aus die Privatangestellten. Sieheruivg der Freizügigkeit der Arbeiter und Angestellten. Maßnahmen zur Sicherung gegen unverschuldete Arbeitslosigkeit. Förderung der Ge- iundheitspslege, vor allem durch Beseitigung der Mißständr im Wohnungswesen. Gestaltung der öffentlichen Betriebe zu sozial« Mnsbao- anstaltcn. Förderung internationaler Vereinbarungen zum Schutze oer Arbeitnehmer und zur Hebung dcS heimischen Wirtschaftslebens. VII. Gleichberechtigung aller Erwerbsstände in Gesetzgebung und Verwaltung. Hebung der Fachausbildung für Handwerk und Landwrrt- schast durch Fvrtbildungs- und Fachschulen. Plmimäßlge Nutz- barmachuna der technischen Fortschritte und Hilfsmittel für Handwerk mrd Landwirtschaft. Förderung des geiverblichen und landwirtschaftlichen Genossenschaftswesens, auch zur Erleichterung des gewerblichen und bäuerlichen Kredits. Aufrechterhaltung der Gewerbefreiheit. _ .Pflege des Kunst- aewerbes. Beseitigung der durch die Gefängnisarbeit und die Militärwerkstätten dem freien Gewerbe entstehenden Schäden. Hebung des wirtschaftlichen Verkehrs durch Tarif- unb* Handelsverträge mit dem Ausland und durch Ausbau des Bahn- Verkehrs unb der Wasserstraßen. Tarifreformen zur Erleichterung des Verkehrs. Bekämpfung der schädlichen Auswüchse des Kai teil - wesens, des unlauteren Wettbewerbs, der Borgwirtsck)aft und des Submissionswesens. _ Stärkung der Produktionskraft der Landwirtsckmlt, vor allem durch Vermehrung des kleineren und mittleren Besitzes, durch sSe- seitigung der Familienfideikommisse und durch Ernschcänkung des Besitzes der toten Hand, sowie durch innere Kolonisation und, Melioration. Schaffung leistungsfähiger Gemeinde- und Kommunalverbände unter Beseitigung der komm,malen und staatlichen Privilegien des Großgrundbesitzes. vm. Erweiterung der Rechte der Frauen und ihres Erwerbs- gebietes, Erleichterung der Frauenbildung und Reformen im staatlichen Berechtigungswesen zugunsten der Frauen. Verstärkte Mitwirkung bcr Frauen auf dem Gebiet der sozialen Fürsorge unö des Bildungswesens. Heranziehung der Frauen zur Kvmmunal- IV. Unparteiische, gleichmäßige Rechtsprechung, Strafverfolgung und Strafvollstreckung. Verstärkte Mitwirkung des Volkes bei der Rechtsprechung; Schwurgerichte für politische und Preßvergehen. Zeitgemäße Reform des Strafrechts, humanes Strafsystem. Bekämpfung der Straffälligkeit der Jugend durch Matz- nahmen der Gesetzgebung unb Verwaltung. Völlige Trennung von Justiz unb Verwaltung; volle Durchführung der Verwaltungsgerichtsbarkeit. v Gerechte Verteilung der Staatslastrn nach der Leiibungs- verwaltung. Förderung der Bestrebungen auf Annäherung der Völker zu! genieinsamer Kulturarbeit und zur gleichmäßigen Erleichterung der Rüstungslast. Ausbau des Völkerrechts und der internationalen Schiedsgerichtseinrichtungen zum friedlichen Ausgleich entstehender Streitigkeiten. * Der Parteitag, so heißt es in den Beschlüssen weiter, ist das oberste Organ der Partei. Er stellt Programm und Organisationsstatut der Partei fest; Abänderungen bedürfen )einer Lin hessischer Heldenbuch. — Hessisches Heldenbnch. Hessische Fürsten- Föfme als Helden und Heerführer in ihrem Leben und Dirken bargeftelTt von Alfred Börckel. Mit 20 Abbildungen. Verlag vvn Emil Roth in Gießen. Als wir noch Kruder waren, die der Mutter cm der Schürze hingen, erzählte man uns liebe Märchen, dann hörten wir von Kriegen und Scl-lach'ten, von Königen und Helden ... .aus allen Ländern, nur nicht aus dem Vaterland. Mr wußten genau, wie der Schilt) des Achill aussah, von deutichen Selben tonnten wir kaum bie Namen. Das Altertum wurde bis in die Müllgruben untersucht, von unseren Helden körten wir Namen — lernten wir Zahlen. Erst als wir gereifter und deshalb weniger begeisterungsfahig waren, wurden wir mit der deutschen Geschichte genauer bekannt. Da sahen wir, daß nicht nur die Per, er und die Meder, fcte Griechen unb die Römer unb Die Bumer Helden geboren hatten, sondern auch wir Deutsche, die wir imfere eigenen Volksgenossen durch bie Vermittlung ihres Bedrückers, bes gepriesenen Casars, betrachten tn^^en. Als rb wir gar nichts wären, als ob wir nur beachtenswert wären, weil die Römer nach unserem Boden lüstern waren. Srme deutsche Jugend! Run sind fett -^^ren eifrige Sände am Werk, liachdrücklich auf unsere Ruhmes- taten hinzuweisen, und dazu hat yvi) nuu autj ttlfr» Börckel ndt seinem hessischen yeldenbuche gesellt, das rachdrncklicher Beachtung wert ist. Allerdings Börckel nur auf die hessischen Fürstensohne beschrankt, Dielleicht weil das Buch sonst g« zu umfangreich geworden wäre. Es ist so schon über 200 edierJtarf 0«mben imb behaiidett die Ruhmestaten von nahezu bO üe in fast allen Staaten Europas wacker gestritten^Haden, Dis echte Kattensöhne. Ein solches• ton selbst. Es gibt Bück und Gefühl ^r vaterlandyches Lesen und jur deutsche Art. ,^urrah^triottsmus ist etwas Läck>erliches, aber der gerechte Stolz auf die ^aten mserer Vorfahren, bie Liebe zu unserem BoA dA sind — um mtt Schiller zu reben — die s^en^^lu - Irrer Kraft, und wenn wir ihrer gedenken, bann hebt sich tnrfere Brust in freudigem Stotze. tlnier neuie3 Hess , Iast nur ein Fleckchen auf der Weltkarte, hat doch Großes geleistet. Schade, daß Nicht auch die Helden aus dem Volke berücksichtigt sind, es gibt viele (ich selbst habe schon eine ganze Masse von Material gesammelt), aber auch so ist es ein erfreuliches Buch, dem ich einen recht «roßen Leserkreis wünsche, vor allem bei unserer Jugend, obwohl es keine eigentliche Jugendschrist ish. K. N. • Zugendschriften. Seit einigen Jahren bat sich der altbekannte Mainzer Verlag von I. Scholz, dessen Kindertheater und Papiersoldaten längst berühmt sind, zu einem unserer bedeutendsten Verleger von Kinderbüchern entwickelt. Im vorigen Jahre haben wir in einem längeren Aufsatz unserer gnmilienbläller die vielfachen Erscheinungen ausführlich besprochen und teilen im folgenden bie neueiten Werke mit, die in der bekannten guten Ausstattung kürzlich erschienen sind. Eino allerliebste Geschichte ist So n ne n s chein che ns erste Reise, von Clara Heppner. Mit Bildern von Hans Sck-rödter. Die Reiseerlebnisse eines als Englern uir Erde gehenden Sonnenstrahles. Ter Abschied von Mutter Sonne, seine erste Rast aus hohem vereisten Berggipfel, Sonnenschernchens Derweilen aus grüner Matte bei werdenden Kühen und der Sennerin, sein Spaziergang dem plätschernden, glitzernden Gebirgsbächlein nach, b* T. 18L40 Frankfurter 3 '/,*/, Reich «anleibe . ICircbc unfc Schule. — S u 11 u r m ä db t e. Man schreibt uns: Ter zweite r e I i - Jioii-ivissenschaftlicheBortrag in der katholischen irchc am letzten Donnerstag, den Proieisor Schwär; hielt, behandelte das rdrrna: .^ulturmächkr" in fesselnder Wei-e Zunächst legte der Vorrragcnde den Begriff Kultur den Zuhörern klar. Tenn obwohl das Äon Kultur sehr oft gebraucht ir-ird, fehlt doch vielen ein Barer Begriff, was berat eigentlich Kultur tit. Bon >wet Seiten kann man »ich diesen Beynn fiar machen 11 ul tut ist Gegensatz zur Barbarei und Ä ul tut ilt eine eigenartige all'citigc Vervollkommnung des Menschen nach allen innen *i<- jiehungcn. so kam bann der Redner zu bnn Sa»: Suitur ist rncnichcnwürdigc Bildung al» dauernder gesellschaftlicher Zuitand. )etzt Zeigte der Redner an etner Reihe von treffltdxni Beispielen die wirtschaftliche Barbarbe,, d. , Mangel an Setzhastig k.n. an geordneter Bearbeitung des Bebens, an sorge für die Zukunft und als deren Gegeniatz kne fculhit als wirtschaftliche (hurvnflnna Bcderrichung und Berwertuna non jffräir.n uun »Vesten der Menschen: binn die rechtuche Barbarei und »hl Gegenteile :Hedx < id?ub für Leben. Ehre. Eigentum und Familie, also in- aarie Entwicklung des RcchtSlebens. schlietzlich die gairige Barbarei Un- wissen beit' und idc Gegenteil geistige, wi'ien'chaituche Entwicklung. Wai ist al'o Kultur? (hu menichenwücdiges Led.n und »war 4*,', Oeflterr. Gold reute . . 4'/*e. Gleiten. Silberrentc - 4 , Ungar. Goldreote . — . 4e, Italien. Rente . . .. 3", Portugiesen Serie I . 3*/e Portugiesen , IH . 4'V 4 nna. StaatsanI. 1905 4' . japan. Staatsanleihe 4*/, i nur Türken von 1903 Tdrkenloae...... 4* e Grieeh. Monopol-Anl. . 4‘ , Aancre Argentinier .. i*, Mexikaner ...... 4 ,*, Chinesen . . . < Aktien: aU icseUscha'ttrcher Zustand, io daß itber an der wtrticha'tlichen rrLtllchen geistigen Entwicklung sich nach TTlrr, Bkgadung un£ Starb oerhöltni-mastiz leicht beteiligen und tue BorreiU b-.rin Entwicklnn- im ssenütche' und vr.aren Jtbtn alt ge,.ch. ; genicßrn kann. Zu braue! ben Begriff kommen wir, roer.n itnt ,3itfnnununfl. Ter orvenUiche xtartniag ist alle zwei Jahre zu berufen. . Rur Teilnahme am Parteitag »uw berechtigt 1. Die Milglieder der RerchStagSfraktwn; 2. Dte Partazenossen tn den ge -sgeoenden Äötwrtbcrtm bei Lnzel'raaten: pbod) nicht mehr als brn fstr irden Reichstag-- Wahlkreis: 3 Tie Parteigenossen, die m der vorhergehenden Aahlverrode dem Reichstag angehört haben . 4. Die Mitglieder des ZentralauSschunes, bte nicht eurer getetz- gebenden Köroerschait angehören:, b Delegierte, deren Zahl brei rtir jtben RetchSragSwahlkretS Nicht übersteigen barf. Dem Zentralausschuß liegt die Verbreitung der Parler- grundsätze, die Bo-bereikuna der Wahlen und die Lrganilation der Partei ob. Gx beichtießt über die Berufung bet Parteitages Der Zentralausschuß besteht' 1 auS den zur Bartei gehörigen Mit- gliedern des Reichstage 2 aus denienigen Mitgliedern bei ge- schäftssührenden Bu-scku'"e-, die nickt schon als RwchSta^Sabgeord- netz dem ZentralauSschuß angehören: 3. auS den 60 gewählten ParteigenEn. Dor icbem ordentlichen Parteitag bettrmmt der geschastSsührende Ausschuß, wie viele der zu wählenden Personen bei verhältnismäßiger B-.rlicksichtigiwa der stärke der ‘Barta- orgamfatwnen imb der bet der lebten Reichstagswahl abgegebenen Stimmen auf teden Landes- ober Promniialvcrband entfallen. Die Verbände teilen vor dem Parteitag dem geichasiS führend en Ausschuß die Warnen ber Personen mit, bic iie gewählt haben Die Lifte wird dem Parteitaa vorgelegt. Fstr tedes der q/mahtten Mitglieder de- zentral AuSickusies ilt ju gleicher Zett ein itell- vertrcter wählen Zft bad gewählte Mitglied und sein Stellvertreter nicht tn der Lage, das Mandat auszuüben, so hat der geschäft-führende Ausschuß daS Recht, bi- zum nächsten Partei- tage einen Stellvertreter zu bestellen. Der Zentral-Ausick.itz hat dos Recht, im Wege der Zuwahl bis zu seckfs wertere Mitglieder nebst Stellvertretern zu beruhen. Ter Zentral Au-schun konstituiert sich nack tedem ordentlichen Parteitag und wählt einen Vorsitzenden und zwei Stellvertreter. Diese sollen nickt Mitglieder des geschäft-führenden AuSWiusies sein. Er wählt ferner drei Revisoren zur Prüfung der ftanen- venvaltunn Der 3cntral Ausschuß wählt die Mitglieder des gefchatts« führenden Ausschüsse- unter möglichster Berücksichtigung der cin- zeinen Landesteile. Der Zentral Ausschuß muß von dem Dorfttzenden innerhalb ber ersten vier Monat, des >talenb<' fahres behufts Prüfung der Recknungsablagc und (Entlastung de- geschäft-führenden Ausschüsse- zur ordentlichen sittuiig c uibcrufcn werden Aulzerbenr muß er aus Wunsch des geschäftsführenden Au-'chusses oder aus schrisNichen Antrag non 20 Mitgliedern von dem Dorsitzenden zu einer Sitzung euiberuscn werden Die Entlastung de- geschätt-fuhreuden Ausschußes erfolgt auf Grund des Berichts der Revisoren, die von Büchern und ftaficn- bcstand Einilckst nehmen Die F st H r li n g d e r l a u f e n d e n D a r t e r g e s ch a , t e, die Pertreinng hnr Partei nack außen, sowie die Leitung ber 2(0'. tat ton un Lande liegt dein geichäftsführenden AuSschuß ob, der aus Ui Milgliederu besteht. Der Zentral-Ausickni» bestellt au- der Mitte derselben den Poriitzenben, dessen Stellvertreter und ben scl»atzmeister Zum Erlasse polili.'ck wichtiger STunb- gcbungen find ber Dorsitzende des Zentral-Ausschuises und dessen Den Lrtsvereinen oder BeziiIsvcrbändcn steht es frei, sich zu Landesvereiiien zusammenzuschließen. 107 jOÖ 189D IW jO 31*10 1M7-) 897 40 1X1» 1087J 181N IM. 71 84880 15100 1*60 1615m 81UM> 1A56 88JO 1591 18LA0 Au» 5iadt und Lund. Gießen, 20. Dezeinber 1909. •* Gäualin gS- und Mutterfürsorge und Kirche. Das vischöfl. Crbinaiiat in Mainz hat in seinem letzten Amtsblatt hem katholischen Lletus empfohlen, die Bestrebungen bei Großh. Zentrale für säuglingS' und MutlerschnN nach Möglichkeit zu unterstützen. Ebenso hat schon früher das Lberkonftstormm die evangelischen Pfarrämter au« die Ziele der Zentrale hingetviesen. Tie Mitarbeit der Geistlichkeit ist damit gesichert, was für das Wirken der Zentrale von großer ^Bedeutung ist. Die Drucksachen der Zentrale sind sämtlichen Geistliclien ^gegangen •* Das hessische Tuberkulosemuseum. Im Kreis Groß-Gerliu hat das Tuberlulose-Wanber'Museum Tank des Entclegenkommens der Behörden, Aerzlc und Lehrer einen nicht geahnten Erfolg zu verzeichnen wie fol« gende Zahlen benx'iien: Aelsterbach 1000 Besucher und zwei amtliche Vorträge, Raunheim 700 Besucher und drei Vor> träge, Rüsselsheim 2550 Besucher und 7 Vorträge, Bischo's- heim 1250 Besucher und 6 Vorträge, Trebur 1100 Besucher und 10 Vorträge und Gernsheim 2300 Besucher und 7 Vor träge, zusammen also in sechs Crtcn 9500 Besucher und •10 Vorträge, ein Ergebnis, das die Erwartungen bedeutend übertroffen hat. Runmebr besindet sich das Tuberkulose- Museum im streiS Lppenyeim. '• Die -schweinepreise. Tie Hochkonjunktur für schlachtreife Schweine ist vorüber. Der Preis ist dafür auf 70— 72 Mk. für den Zentner zurückgegangen und wirb allen Anzeichen zufolge nach dem Feste weiter zurückgehen. Nicht nur in unserer Gegend, sondern saft überall hat man infolge der hohen Preise Schiveinemast mit Hochdruck betrieben, was man umsomehr konnte, als die Karlost'eln, daS HauptfütteningS- mittel der Tiere, billig waren. Heute ist ein Ueberangebot vorhanden, und manche Züchter sind in den ufjon öfter gerügten Fehler verfallen, die Tiere zu überfüttern, weil sie glauben, die Preise gingen nach dem Feste wieder in die Höhe. Daran üt aber nicht zu denken, denn die Erfahrung lehrt, daß nach Weihnachten der Bedarf an schweinesteisch erheblich nachläßt. Die Reduzierung des Schweinesteiich- bedarfS in Stadt und Land erklärt sich durch die zahlreichen HauSichlachtungen auf dem Lande und in den kleinen Städten, die ihren Einfluß auch in den größeren Städten geltend machen. In ihnen werden zahlreiche Familien vom Lande her durch HauSichlachtungen für länaere Zeit mit Fleisch und Wurst :c. versorgt. Mit dem Zurückhalten schlachtreifer Schweine erreicht man, daß die Qualität der Schweine minderwertig wird, da für allzu fette Ware niemand Verwendung hat. Wenn solche Schweine an den Markt gebracht werden, tritt erst recht em Preissturz ein. Angebot und Nachfrage regeln die Preise und gegen den Strom kann aus die Länge der Zeit niemand nut Erfolg ankämpfen. * Stadttheater. Aschenbrödel. WoihnachtS- Tomöbic von 6. JL Körner Mit der gestrigen '.'lu'fuh- rnng der >bomödik vom Aschenbrödel hatte sich die Leibung unserer Buhne zweifellos einer großen Mrihe untet- zogen. um heu Hindern eine 2Se»l'nacktsfreude zu macken, ober man legte habci zu sehr den Nachdruck auf die o in ob i e und mandmtal hapere c» auch bedenklich, namentlich beim Auftreten Bon dein lliii.' ii ist ja allerdings wenig übrig geblieben, aber die st.ndcr batten jedenfalls ihre Freude an dein tollen Durcheinander und damit ist ja der Zweck erreickü. Nur sollte man etwas mehr auf die Auffassungsgabe der Hinter achten Aus.-rucke w.e Melancholie, aiwirt, impettinem, sind den Ha einen doch wohl unverständlich und ließen fick' rvohl and) leicht durch deutsche Wörter ersetzen. Dir Äusstauuna war sehr an'prcd>eub, namentlich bie Felsengrotte, der vof und die Landschaft im fünften un4: In dem fton^ert der Elementar klasse vom 16. b. M kamen wiederum die Vorzüge einer außerordentlich sorgsamen und soliden Lehrwetse zum schönsten Ausdruck. Mit liebevoll gebildeter Technik gaben die Schüler ihre zu einem schönen Programm vereinigten Dorrragsscücke ivieder. Mit Freude konnte man wahrnehmen, daß selbst die süngsten Zöglinge die an sie gestellte Aufgabe auswendig und mit sckwnem Anschlag vortrugen. Zum Schluß wurde von der Theorieklasse die Engelweise von Reinecke vorgetragen. Ehöre und Rezitation wurden frisch und mit jugendlicher Be- geisterung dargeboten, was einen tiefen Eindruck auf bie Zuhörer machte. m. Friedberg, 19. Dez Als das Tien itmädchen einer hiesigen Familie heme morgen nicht erschien, forschte man nach ihm und sand es besinnungslos in feinem Bette liegend. Bei Feststellung der Ursache stellte es sich heraus, daß Leuchtgas-Beraistung vorlag, obwohl das .vaud keinen Anschluß an das hiesige Gaswerk bat Bei näherer Untersuchung stellte es sich heraus, daß an dem vor dem Haus vorbeiführenden Hauptrohr ein Defekt war. woraus dann das Gas seinen Weg in das HauS suchte. Tas Mädchen, das in das hiesige .Hospital gebracht wurde, befindet sich auf dem Dege der Besserung. Bon der Familie wurde weiter niemand in Mitleidenschaft gezogen. ? Lang-Göns, 18. Te^ Bei der gestrigen Bür- aermeisterwahl wurde unser seitheriger Bürgermeister Romhf, einstimmig wiedergewahlt. DaN die Bürger mit der Leitung unserer Bürgermcisterci zufrieden waren, bewies die zahlreiche Stimmenabgabe. Am 2Lbend brachte man Bürgermeister Rompf einen Fackelzug.an dem sich sämtliche Vereine beteiligten. Gemeinderat Carl K. Wern brachte im Namen ber Vereine und Gemeinde die besten Glückwünsche dar und wies auf die Tätigkeit de.- Bürgermeisters hin. Bürgermeister Rompf dankte für das ihm dargebrachte Ständchen und schloß seine Rede mit einem Hoch auf die Gemeinde. — Die Freiw. Feuerwehr feierte ihr 28. Stiftungsfest. Zahlreiche neue Mitglieder wurden ausgenommen. Durch Aktlamation wurden die seitherigen 5tvm- Mandanten, Ebleute und Vorstände wiedergewählt , als erster Kommandant Marl stb. Nern, zweiter Hommanbant Zohs. Henrich, als Cbleute Karl Becker, Albert Schmidt, Hch. Kühl, Anton Euler, Karl Spies, Ana. Faber, Johs. Spies, als Zeugwart W. Boller, als Beivorstand '21 nt. ft*. Müller II. und Friedrich Müller. O Breidenbach, 18. Dez. Zn letzter Zeit Hausen sich beim Bahnbau die Unfälle. So wurde vor cm paar Tagen ein Arbeiter au6 Kleingladenbach durch aufeinanderstoßende Rollwagen schwer verletzt, und gestern kam der Arbeiter Meißner bei Gönnern unter die Feldbahn und brach beide Beine. sc. Aus dem Kreise Biedenkopf, 19. T«z. Die ^Herdbuchgesellschaft des Kreises Sieben- köpf für das Vogelsberger R i n d" hat im abgo laufencn Jahre insofern besondere Fortschritte gemacht, als die Neuanlage des Herdbuches ihrer Vollendung entgegen- geht und als die gesamte Herdbuch-Einrichtung durch die Annahme der neuen Körordnung, nach der nur Herdbuch- Bullen angekört werden dürfen, zu einem größeren Ansehen gelangt ist. Die Zahl der Mitglieder betrug am 1. April 1908 517, am 31. März 1909 532; die Zahl der eingetragenen Tiere hatte am 1 April 1908 592 Bullen, 1472 Kühe und Färsen, sowie 162 Kalber betragen. Am 31. März 1909 waren eingetragen: 819 Bullen, 684 Kühe und Färsen, sowie 420 Kälber Die .herdbuchgesellsckaft hat im abgelaufenen Jahre drei Bullenstationen errichtet und beabsichtigt, weitere Bullensbakionen in größerem Umfange zu etablieren. Weidegang ist noch nicht eingeführt Tic Fortentwickelung der Vogelsberger Zucht wurde durch das Festhalten an einem weitgehenden Formalismus stark beeinträchtigt. Zur weiteren Förderung einer besseren Aufzucht des Jungviehes ist vorgesehen, die Prämiierung der Kälber in Zukunft nach Gewicht vorzunehmen. Der Zuchl- triehbof der >?erdbuchgesellschaft i«i Wiesenbach war mit 1 Bullen, 6 fiüben und 5 Stück Jungvieh besetzt, er befindet sich in gutem Zustande. Weniger günstig waren die Verhältnisse auf dem Zucktviebhofe in Naunheim. Auch die von der Herdbuchgesellschaft angelegten Weiden sind nur schwach beschickt gewesen und haben keine günstigen Resultate erbracht. Die „Verdbuchgesellsck>aft des Dill- (reifet für das Vogelsberger Mnd" verfügt über 58 Mit- ?lieber. Die Zahl der angelörten Tiere ist von 58 auf 3 zurückgegangen. Um die im Dillkreife noch vorhandene Vogelsberger Zucht zu unterstützen, sind in zwei Gemeinden des Gebietes der xxrbbucbgefellfdyaft Bullenstationen errichtet worden Die Mitglieder führen die Milchkontrolle selbst durch Die Zucyt selbst wurde durch den infektiösen Sck>eidenkatarrh sehr geschädigt. $nlz>ttX5 ift ixraromuhe EranncklLLg afi-r amr^-.äa Intzn. Tu’f .iinnomid>c dumnÄBiM fann mckl frrctdx u,. tu oie -Qiuirbnf der qan^en Umgebung. Ttr M die Bildung ;ur Kultur Zu'immenklnng frgUchM anrri<6nt:« und aller Arbeit hi einem banncm<<6en t>2j ist da- e-.aenUicke Wesen der üultor. Die Folgeringer Dcxim sind: 1 Bescheidendeit. denn: Bor un» waren L*eu:t, jekiüet haben und nach uns kommen ir»|che. die crmaZ la^i werden. 2 Tte ihrdx ist n:djt kuUnrieindlich Denn ex: ’jrane mewckenLmrdige Bildung al- gefellidkifLidxn Zustand aoltönex? 3 Auck die flruirur bat ihre Eeieye T-e-dald UebeT- und Uiuer. ortnang! Also d-i- flcu'dj diene dem Geist, da- 3ü6db*e ba Pflicht, das ZeiUiche dem Ewigen' Da- Hebern)uOKrn der wir.'ckaitlicken und rechnischeu Umwicklung brinflt un- die Berrschast der Geidmächtr. der 3trjvx- lust. des Prolet ar ia»e» in der schlimmen Bedeutung de- Tone- Aber alle Teile und des leimen wegen da Tas Gon-e te Menkchenwürdiqe Büdunq. Gon es menschliches Üküd Fst alles ohne Religion odnc die wal.ee. vositive Religion Zunächst ist der Laube eine Forderung txt cchten A. o. ichaft. also der üultur. Tann kann eine men chedwürdi-e Umwicklung ebne bie iitthtbe Ära ft der Religion nicht erreicht werdea Die Zu'vivunr brr Gegensätze zwischen Arm und Reich, zw tyx Herr und Succkt. uoiftben CMdbet und Ungebildet, m a S Die sozial- Frage, irer soll und kann sie köien > Rur wer be Menschen genugsam, itborfam, sittlich stark macht Da- ist ran Gort nur die rcchr.* Religion, nur die Srrcke Also ist on Äaau* gegen Gvtr. ein stamof gegen Religion und Kirche, ein stamr? gegen bie ftultur, ein JtamoT für die Barbarei Eine Bol'.?.i!rur ii hier aus Erden nicht ;u erreichen Aber die Menickde k in* danach, sie streb: nach dem verlorenen Paradies, wo alles us* sammenklingl. jenseits der 3tcme, zu einer ewigen varnunu menschenwürdiger Bildung, der *ultur des Fimmels. — Tex Bonrag machte den tiefsten Eindruck auf alle Zuhörer. Ekktrix l.ahmejer . . . Elektru- Svhnrkert . . <. Ea^hweiier Bergwerk . . ildneakirrbea Bergwerk - Hamburg • Amerik. Paket! Horpeaer Bergwerk. . . 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Dezember, adenb- 8 Uhr, im IobannessaMr Bibel stunde. Plärrer A u -1 e I d. rimllicher wetterderichk. Oeffentliehe Wetterdienststelle Gießen. Allgemeine Wetterlage heute morgen 8 Uhr. Tat «efiern frü bei England au'gelanchte Tiefdruckgebiet ist rasch m norbd’tltoft Ricknmq nach Tänemart gerogen und hat bereu» geilem adeatz Erwärniung und Regen- und Sckneelälle bei südlichem Wind« gebracht. Deute morgen kommt Mitteldeutschland in den Bereich seiner Rückseite, io baß Westwinde wieder Abkühlung bringen: befrei fällt geringer Schnee. In ben Mittelgebirgen liegt bet Faß eine bünne Rrnlckneedecke; neue Schneebälle flehen bevor. Weiteraii-sichten in Hessen am Dienstag dem 21. 2eiembtt 1909: Schnee und Frost, frischer Nord. Es beginnt eine Frost- peri o '< Die besten TZodel zu sehr billigen Preisen D*/u) NATIONAL von K. Do» 138CKI12 Ein gern gesehenes Weihnachtspräsent FEINSTER LIQUEUR iltrafii Erhältlich jd Ohio- 5(ufmertfame Vedienuug. 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