Nr. 123 / Der Siehener Anzeiger erscheint täglich, nutzer Sonntags. — Beilagen: viermal wöchentlich SiehenerLamilienblätter; zweimal wöchentl.Ureir- blatt für den «reis Gießen (T icnstag und Freitag); zweimal monatl. tand- wirtschastliche Sektfragen Fernsprech - Anschlüsse: für die Redaktion 112, Verlag u. Expedition 51 Adresse für Depeschen: Anzeiger Gießen. Annahme von Anzeigen 'ür tue Tagesnummer bis vormittags 9 Uhr. rftes Blatt 159. Jahrgang Freitag 28. Mai 1909 Lietzener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhessen Rotationsdruck und Verlag der Bnrhl'schen Univ.-Such- und Steindruckerei R. Lange. Redaktion, Expedition und Druckerei: Zchulstrahe 7. Bezugsprei): monatlich 75 Ps., mertel- jährlich 9)1?. 2.20; durch Abhole- u. Zweigstellen monatlich 65 Pf.; durch die Post Mt.2.—viettel- jährl. ausjchl. Bestellg. Zeilenpreis: lokal 15Pf., auswärts 20 Pfennig. Verantwortlich für den politischen Teil: E. Anderson; f. Feuilleton und „Dernnjchtes" K. Neurath; für „Stadt u. Land" und „Gerichtssaal": E. Heß; für den Anzeigenteil: H. Beck. Die heutige Nummer umfaßt 12 Seiten. Vie Lmanzkommission des Reichstages verhandelte am Donnerstag zunächst über den nichtigen § 2 des Branntweinjteuergesctzes, der die Höhe der Verbrauchs- Abgabe und die Spannung zwischen Kontingent und Supcrkon- ttngent, die sogenannte Liebesgabe, feststellt. In der ersten Lesung wurde durch Mehrheitsbeschluß der Konservativen und des Zentrums die Verbrauchsabgabe innerhalb des Kontingents auf 1,15 M?., außerhalb des Kontingents auf 1,35 Mk. für das Liter Alkohol bemessen. Das bedeutet die dauernde Aufrechterhaltung der bisherigen Spannung von 20 Mk. beim Hektoliter. ES liegt hierzu eine Reihe von Anträgen vor. Die 9lbgg. Sieg und Fuhrmann, hange des Schifsenberges fiattfinben, loinmen wir demnächst ausführlich zurück. So ist überall Wagemut genug vorhanden, und das Gelingen bleibt hof- fimtlich nicht aus. — Eine Reform des Sängerwettstreits. Aus Sföln meldet das „B. T.": Ermuntert durch die Mitteilung des Kaisers, daß er in besonderem Erlaß une Reform des Wander- vceissingens ankündigen werde, mackst sich unter zahlreichen, an dem Wettstreit beteiligt gewesenen rheinisch-westfälischen Gelang- nach die von Dr. Roesicke vorgeschlagenen Berbrauchsabgabensätze kaum 42 Millionen bringen würden. Es sei bedauerlich, daß das Wort Liebesgabe nicht aus der Debatte verschwinde, obgleich cs doch jetzt klar erwiesen sei, daß es keine Liebesgabe sei. Der Antrag Sieg-Fuhrmann sei besonders aus Rücksicht auf die Süd- derrtschen gestellt, denn den meisten Brennereien im Norden liege an der ganzen Liebesgabe nichts. Wenn man beim Bier 100 Millionen herausgeholt habe, könne man es auch beim Branntwein tun. Der Redner richtet an die Freisinnigen die dringende Bitte, sich dem nationalliberalen Antrag anzuschließen, um so eine kompakte Minorität darzustellen. dlbg. Schulz (Rp.) erklärt, daß er entsprechend dem Beschluß seiner Freunde bezüglich der Spannung zunächst für den Antrag der Nationalliberalen stimmen werde; seine persönliche Stellung für das Plenum bchalte er sich vor. Nach seiner Auffassung sei der Moment schwerster Belastung für das Gewerbe der ungeeignetste zur Minderung der sogenannten Liebesgabe. Auch könne keine Rede davon sein, dqlß der drohende Konsumrückgang in zwei Jahren überwunden sein werde. Ter Konsumrückgang infolge des Steuergesetzes von 1887 sei noch heute nicht überwunden. Daher halte er persönlich die Ausrechterhaltung der bestehenden Spannung noch für lange Zeit geboten. Ab;). Mommsen (Fr. Vg.) erklärt, daß seine Freunde für den Fall der Mlehnung ihres Antrages für den Antrag Sieg stimmen würden. Die Abstimmung ergibt unter Ablehnung sämtlicher anderen Anträge gegen die Stimmen der Linken die Annahme des Antrags Dietrich. Damit ist bei einem Satze von 1,05 und 1,25 Mk. die Spannung von 20 Mk. dauernd aufrecht erhalten. Bei t? 3 wird auf Antrag Weber-Fuhrmann (Natl.) beschlossen, die Befreiung von der Verbrauchsabgabe cintreten zu lassen für den Schtvund bei der Reinigung, Lagerung und Verfendung sowie auch bann, wenn durch elementare Ereignisse oder unverschuldete Vorgänge Branntwein vernichtet oder unbrauchbar geworden ist, ferner dann, wenn überwiegende Gründe der Billigkeit dafür sprechen. Trotz des lebhaften Widerspruches der Regierungsvertreter erfolgte die Annahme des Antrages. Bei tz 7 lag ein Antrag Weber-Fuhrmann (Natt.) vor, der im Interesse von minder kapitalkräftigen Interessenten auch die .Verpfändung eines Branntwcinlagers als Sicherheit anzunehmen 'vorschreibt. Bei einigen der folgenden Paragraphen werden konservattve Anträge angenommen. • Zu § 15, über die Abfindung der Mcinbrenncreien, begründete Dr. Weber Natl.- einen Antrag Weber-Fuhrmann, der im Interesse der Kleinbreunereien des Westens und Südens die Abfindung für Brennereien bis zu einem Jahresbrand von 50 Hektoliter statt 20 Hektoliter zulassen will. Tie Kleinbrenner, zu denen ost die Einwohner ganzer dörflicher Gemeinden gehörten, tarnen in eine schlimme Lage, wenn jetzt von ihnen verlangt würde, daß sie teure Apparate kauften, für die sie oft kaum das Geld, noch die nötigen Räume hätten. Tic Beschlüsse erster Lesung hätten iu den beteiligten Kreisen große Erregung hervorgerufen. Er bitte dringend, es beim bisherigen Zustande zu belassen, und diesen Kleinbrennern diese Erleichterung nicht zu entziehen. Der Antrag wurde abgefeimt: angenommen wurde ein Antrag Dietrich Kons.), wonach die "Abfindung nicht stattfindet bei Brennereien, die vor dem Inkrafttreten des Gesetzes noch nicht betriebsfähig hergerichtet sind. In der Vormitlagssitzung wurde die Verhandlung bis zu § 32 sortgeführt. Bei tz 24, mit dem der Abschnitt über das Kontingent beginnt, wurde die Kontingents Periode statt aus fünf Jahre wie in der ersten Lesung auszehnJahre bemessen. In der Nachmittagssitzung gaben die Bestimmungen über die N e u v e r a n l a g u n g zum Kontingent in Paragraph 34 des Branntweinsteuergesetzentwurfs Anlaß zu überaus lebhaften Auseinanderietzungen. Tie gewerblichen Brennereien sind durchweg von der Neukontingentierung ausgeschlossen, die land- wirticka-ttichen soweit, als sie nicht bis zum Beginn des letzten Jahres des jeweiligen Konringentsabschnitts neu entstanden sind, obj?r soweit ihre landwirtschaftliche Lage durch Fläcbenveränderung nicht eine wesentliche Veränderung erfahren hat, soweit sie nicht im Laufe der letzten 5 Jahre dauernd zur Verarbeitung von Kartoffeln übergegaugen sind oder endlich, soweit nicht bei ihrer früheren Neuveranlagung wesentliche Veränderungen der landwirtschaftlichen genutzten Fläche unberücksichtigt geblieben sind. Hierbei wurde zunächst ein Anrrag Dietrich (Kons.) angenommen, der den zu berücksichtigenden Zeitpunkt der Veränderung auf zehn Betriebsjahre, statt auf fünf bemißt. Tie Abgg. Graf Mielzynski (Pole) und Müller-Fulda lZentr.) beantragten nun weiter, daß eine Neukontingcntierung ftattzufinden habe auch für diejenigen bereuten eine eifrige Bewegung geltend. In einer Immediateingabe an den Kaiser soll die Bitte gerichtet werden, daß beim nächsten Kaiserweltsingen eine Klassifizierung der teilnehmenden Vereine ein trete, bannt nicht jeder mittlere Verein mit anerkannt leistungsfähigen, erstklassigen Gesangvereinen in eine Klasse zusarnmen- gebracht iverbe. Weiterhin soll dahin gewirkt werden, baß mehr Preise als bisher zur Verteilung kommen, und daß außer dem Scchswocheuchor und dem Stundenchor nur Volkslieder zum Vortrage kommen dürfen. Vian glaubt, daß man hierin auch den Absichten des- Kaisers begegnen wird, der den Präsidenten jener Vereine, die schöne Volkslieder zum Vortrag gebracht haben, feine besondere Anerkennung aussprach. — lieber bie Wiesbadener Festspiele schreibt Dr. Leopold Schmidt, der bekannte Musikkritiker des „Berliner Tagebl.", am Schluß seiner Kritik über das Frankfurter Welt- sinqen: Mein Weg llihrle mich auch nach Wiesbaden, wo zur gleichen Zeit die Kaiser-Festspiele des Hostheaters ftattfaiiben. Möglich, daß ich einen ungünstigen Abend erwischte; aber was ich erlebte, war eigentlich recht betrübend. Man führte als „Wiesbadener Einrichtung" eilt paar aus dem Zusammenhang gerissene Szenen aus dem „Don Juan" auf mit einer durch nichts bedeut* samen Straßendeloration und ditto Kostüinen, szenisch und textlich in der althergebrachten, sehr erbormung6bedürfiigen Weise. d'Andrade riß Don Inan in italienischer Sprache herunter, daß mir ein iemiühliger Mnstker wie Professor Manstaedr am Tiru gcuteiipult leib tat. Und das nennt sich Festvorstellung! Was m»iß das bei solchen Gelegenheiten zahlreich vertretene Ausland von uns denken, wenn es unsere Meisterwerke an hervorragender Stelle so pietätlos behandelt sieht! — Kleine Chronik aus Kunst und Wissenschaft. Die Fcier seiner 25jährigen Tätigkeit als ordentlicher Universiiäts- professor begebt dicjerTage der bekannteKunstgelehrteTr. DeHio in Straßburg. — Aus Weimar wird gemeldet: Eine bisher unbefaimte Schiller-Büste wurde hier aufgeiunden. Sie stammt von dem zeitgenössischen Bildhaiier Weißer. Die sprechenden, etwas naturalistisch aufgesaßten Züge heben sie von anderen Werten ab. — Eine neue Vortragsreije Sven Hedins durch Deutschland soll im November dieses Jahres ftcttfuiben. landwirtschaftlichen Brennereien, deren Koiiiingent in einem besonders starken Mißverhältnis zu ihrer landwirtschaftlich benutzten Fläche, zu dem wirtschaftlichen Bedürfnis und zu dem Kontingent wirtschaftlich gleichgestellter Brennereien im selben Verwaltungs- bezirk steht. Gemeint sind mit diesem Anträge die sogenannten Rübengüter d. h. diejenigen Güter, die, nachdem sie ein Kontingent erhalten hatten, im Lause der Zeit vorn Kartoffelbau zum Rübenbau übergegangen sind. Es kam von seilen der gesamten Kommission der Wunsch zum Ausdruck, daß diese Güter ein Kontingent nur für den mit Kartoffeln bebauten Boden erhalten sollen. Die Abgeordneten Frhr. v. Garnp (Rp.) und.Nebel (Kons.) stellten zu dein Anträge Mielzynski den Unterantrag, daß die Nenkonttngen- tierung nur aus Antrag erfolgen solle, und erläuterten das dahin, daß damit nur der Antrag des Besitzers selbst gemeint sein könne. Hiergegen wurde von sreisiuniger und sozialdemokratischer Seite lebhafter Widerspruch erhoben. Wenn man erst aus einen Antrag warte, dann geschehe nichts gegen diejenigen, die ein zu hohes Kontingent erhalten hätten; nur der Antrag Mielzynski ermögliche eine gerechte Verteilung. Abg. Dietrich (Kons.) betonte demgegenüber, er wolle es gerade vermeiden, daß so etwas wie eine netto popularis durch das Gesetz gegeben loetbe, womit jedermann gegen jeden Inhaber eines Kontingents Vorgehen könnte. Es sei unmöglich, die Kontingente alle durcheinander zu wirbeln und die Leidenschaften der Brenner gegen einander zu wecken. Schließlich wurde der Antrag Mielzynski in einer Fassung angenommen, die den Sinn des Abändcmngsantrags Gamp-Nebel entsprechend der von diesen gegebenen Erläuterung genauer wiedergibt. Im Lausender Debatte erinnerte 2ll>g. Dr. Südekum 13oj..i an die in der ersten Lesung beschlossene Resolution, in der die Negierung zur Vorlegung einer Nachweisung über die gewährten Kontingente aufgesorderl wurde. Man habe damals behauptet, daß die preußische Negierung nicht nach dem Sinn und Wortlaut des Gesetzes bei der Zuteilung von Kontingenten berfahren sei. Von feiten bet Regierung wurde darauf mitgeteilt, das Material sei cingesordert, aber noch nicht vollständig vorhanden. Von Hamburg und Württemberg seien die Nachweisungen bereits eingetrosseu. Tort habe sich keine Unregelmäßigkeit herausgestellt. Tr. Südekuin erwiderte hierauf, auf die Nachweisungen aus .Hamburg und Württemberg könne man gern verzichten, da niemals jemand behauptet habe, daß dort in unrichtiger Weise verfahren sei. Ein Vertreter der preußischen Regierung wies den Vorwurf, der gegen diese etwa erhoben werde, mit aller Entschiedenheit zurück. Tie preußische Regierung habe nichts zu verschleiern. Abg. Frhr. v. Garnp (Rp.) bemerkte, die Beibehaltung des Kontingents für Rübengüter stimme zweifellos nicht mit ber Absicht des Gesetzes überein. Tie Regierung möge wohl bona fibe gehaubelt haben, aber bas änbere an bei Sache selbst nichts. Boden, ber mit Rüben bepflanzt fei, müsse selbstverständlich bei ber Kontingentierung ausscheiden. Tie Regierung werbe zu einer Revision ihrer Ausführungsbestimmungen genötigt fein, nach- bem bie ganze Kommission übereinftimntenb Den Wunsch bahin ausgesprochen habe. Tie Beratung ber Branntweinsteuer geb ich heute nachmittag bis zu § 102 bes 148 Paragraphen zählenben Entwurfs. Sehr erhebliche Aenberungen würben nicht mehr vorgenommen. Tas Zentrum stimmte gegen alle Anträge, bie im Interesse ber kleinen Obstbrenner gestellt würben, unb stimmte für sämtliche Anträge ber Konservativen. Tie Linke enthielt sich jeher sachlichen Diskussion, nachbem seststanb, baß eine kompakte konservativ-klerikale Mehrheit alle Gegenanträge nieberstimmtcn. Ter Vorsitzende Frhr. v. Richthosen beraumte, als man sich um 68'4 Uhr vertagte, btc nächste Sitzung auf morgen Freitag vormittag an und setzte auf bic Tagesordnung neben den Rest ber Branntweinsteuer ben Antrag ber Konservativen über Kaffee- urtb Teezoll. Hiergegen legte Tr. Wiemer (Frs. Bpt.) Ver- wal;rung ein. Dieser Antrag behanbcle eine ganz neue Materie unb müsse erst ins Plenum. Abg. Dr. Paasche (Natl.) schloß sich dem an. Er behielt sich vor, cvtl. andere Positionen des Zolltarifs zur Erhöhung in Vorschlag zu bringen. , Ter Vorsitzende Freiherr v. Richthosen stellte fest, daß ber Kasfeezoll schon gestern burch Beschluß der Kommission auf die Tagesordnung gestellt worden sei, und daß Dr. Paasche selbst bereits einen Abänderungsantrag gestellt habe. Abg. Tr. Rosicke (Kons.) kündigte Anträge über Besteuerung von Glühkörpern und Zündhölzern an, die in etwa 10 Minuten gedruckt vorliegen würben. Abg. Mommsen isrs. Vgg. protestierte gegen bie Hanb- habung der Geschäftsordnung. Vorsitzender Frhr. v. Richt Hofen: Herr Kollege, halwn Sic auch schon gegen die Vorlage über bic Vorschüsse .für jbic VerufSgenossenschaften protestiert? Abg. Mommsen: Ich habe allerdings meine intb meiner Freunde Bedenken ausgesprochen. Abg. Geher (Svzt schließt sich dem Protest cm. Abg. Dr. Südekum (Soz.) gleichfalls. Er behält sich vor, den Verhandlungen fern zu bleibcn, da ihm jedwede Möglichkeit fehle, mit seinen Freimdcii sich zu besprechen. Es sei ein ossenes Geheimnis, daß der Staatssekretär bic Erbanfallsteueroorlage nicht mehr einbringen werbe, ba man auf anderem Wege bie nötigen Steuern aufzubringen gebcnke. Vorsitzender Frhr. v. Richthofen: Mir ist nichts bekannt, daß ^diesbezügliche Verhandlungen stattgeftinden Habern. Staatssekretär Shdow: Mir auch nicht! Abg. Dr. Paa sch c O)Latl.): Es geht nicht an, baß "Anträge ber Regierung auf biefem Wege in bic Kommission gebracht werben. Wtt müssen uns gleichfalls Vorbehalten, ben Verhanblungen fern zu bleiben. Wg. Gröber (Zentr.) weist auf Präzedenzfälle hin. Der Abg. Gras Oriola habe in der Budgetkommission einen Antrag zum Vetcranensonds eingebracht. Schatzsekretär Shdow: Tr. Paasche tut den Regierungs- üertietcrn Unrecht. Es ist den Antragstellern nur das Material zur Verfügung gestellt. Abg. Dr. Paasche (Natl.): Die verbündeten Regier-ungen haben ähnliche Geselzeniwürfe in Aussicht gestellt, und der Seuioren- konvent hat beschlossen, dieselben eist im Plenum zu beraten. Das mutz geschehen. Es heißt, die Verhandlungen ab absurbum führen, wnui so wie hier verfahren werben soll. Das Zentirrm hat semer- zeit dem Vorschläge widersprochen, bei Ablehnung der Gas- und Elektrizitätsllcuern, die Glühkörpersteuer besonders zu besprechen „ AbL- Dr. Wiemer (frs. Vpt.) schließt sich dem Protest ht voller echarfe an. Jetzt zwingen uns die Herren, ohne Fühlung mrt int) er en H-reunden, Dinge zu beraten, bic erst im Plenum besprochen werben follten. Das ist eine einfache Uebcrrumpelung. ..ccine r)'ieimbc werben an ben Verhandlungen nicht teilnehmen. .__Abgg. G r ober intb Erzberger verteidigen nochmals den Ltandpunkt der Mehrheit. Ter Abg. Büsing habe seinerzeit den Antrag auf Tanticmesteuer gestellt und dieser i:i angenommen worden. 2lbg. Gehe x -05 Was : die Abmachungen int Seniorenkonvent für einen • ic Mehrheit jo ohne empfangen wurden von S. R. \x • In 9(u b i en$ von Staben und (pcricbitfaaL Entzündung idithnnr rin r Beisein d ftand. Mr Tie Konferenz im ReichSfchahamt, hie um R Uhr abends begann, dauerte bis nach Mittel- nacht. Die Beratungen zwischen den Vertretern der Re g-ienmg und den Vertretern der Bank- und B-rfenkreise sind damit abgeschlossen. Als Endergebnis besteht der Gin druck, das; Börse und Banken mit 20 bis 30 Millionen Mk. belastet werden sollen. Die Form, in der die Belattung erfolgen wird, lieben noch nicht fest, bodi dürfen ftupomtcuer und Twidendeusteuer für ausgeschaltet gelten. Man oars also wohl annelmien. bay> die Absicht besteht, einen grotzeu Teil bet neuen Abgaben durch einen Bankumsatz aufzudringen. Aegypten und die Türkei. Die eS fcheint, erwartet auch Aegnpten von dem Um fchwung der Dinge in Monitanfiuopel Vorteile für sich. Im Konstantinopeler arabischen Ä1ub eingelaufene Delegraiumc berichten von einer erbältten Taiigkeit der aus der xmup.- ftabt gefluchteten Reaktionäre allen Regimes in Aegupten tic Flüchtlinge sollen nut dem 'ibchive enge Beziehungen pflegen Im Mittelpunkt der Bewegung, in deren Vordergrund die früheren Bcrttauten Abdul Hamids, Izzet P-ifcha, Iaik 'Ben, Schn Rellmrs stehen, ist Alexandria. Das dem ühcdiven nahestehende Blatt „Wadi il" verteidigt neuerdings die Idee, bau das Lalifat dem Herrscher Aegyptens zukomme. Was sagt England hierzu? ______ dein Dro ßherzog Pfarrer lubc B^e-inuny des Freiy. rrn von Acdrcmdat mir Turoni in i Lrc» n statt Att» Stadt und Land. ließen, 28. Mai 1909. bcbanblung am 22. April infol am rechten Fug erfolgte. Deutsche» Neich. Zur ReichstagSer,atz wähl im 2 pfälzischen Da bl kreise Ter Roll 3toartc, in Käli' lxibcn in der Stadiveroroneten'lftMig den Slntrni gestellt, angesichts der Möglichkeit, daß die ReickiSumfa^- und AZertiurvacb-s Neuer im Reiche em geführt werden könnten, Schritte >u tun, um die Interessen her Nädkischer, Finanzen und o städtischen Olrundbesitze» zu wahren. Der T i i u ö 11 n u r p r o a e R Wistuba , der vorgestern vor dem kaiserlichen Disuplinargerichlsbo» für dir Deutsche Schutz, truppe in de- Berunin'7s>nstan.z zur Verhandlung gelaugte, wurde vertagk und die Vabiniq eines neuen Sachverständigen b-iCblonen. der aus Wruitb der Akten bat Gesutidheitszusiand des Angeklagten prüfen soll. Jur Erkrankung der Kardinal- ."Topp Auf d,c BenachriäNigMig vvi, der 'chweren Erkrankung be.> ttardinal- Kovv ltetz der Ktiisei. wir die „Schlesische 3eihing" meldet, dem Erkrankten ein Blumen Arrangement mit den heften Dunschat für seine OS-nvnntq überbringen V* othais che ,ni' i n i ft e r i u m hat die Berufung de» zum Bürgermeister gewählten Sruioliftcn Ehrhardt gegen dir ver weigerte Bestätigung dieser Dahl zurückgewiesen. rcrinftcllc an der Volksschule zu Offenbach. Erledigt ift eine mit einem tath Lehrer zu besetzende Lech:crstclle an der E.emeindeschnle zu Heppenheim a. d B •• Finanzperson alicn. 3e. flgl. Hoh. der (Sroft* betrog haben den "ReotstonSkontrollenr bet dem Haupt- iieneiaml Darmstadt 911 b. Dexheimer zu Darmstadt zum HauptsteueramtSkontrollenr, den Reol'ionskontrollelir bei dem Hauptsteueramt Mainz Pet. Jak. Slarn zu Main; zum vauptneucramtMontroUeur bei dem Haupttteueramt Bmgen ernannt und den Finanzasptranten W»lb. Jockel auS Darm- Hobt zum Ministerialrevlfor bei der Buchhaltung deS Mimslc- nuinS der Finanzen ernannt. •• Erledigt ist die Stelle je eme-Revii'ionSkontrolleurS bei den Hauvttteueramtern D a r m it a b t und Ma »n z. — Auf den Militärschi eh ständen ist m der letzten Zeit wiederholt Holz gestohlen worden. Da- Publikum wird gut tun, die Militärbehörde in der Abwehr derattiger Frevel zu unterstützen, schon weil sonst leicht die für die Besucher unseres Waldes so angenehme Erlaubnis, die Schien stände tn gewissen Grenzen betreten zu können, wieder zurückgezogen werden kann. 3 u der geftrigen n-. Stück, für (Vübkörper zu chasgluhlicht unt> äbTtb^cu VanWJ VI Piq da-. Sluck, für »raunUNV zu eleftr. Bogenlampen 1 Mk. für daS «tlogr , mr dampf und ähnliche :c elektr Lampen bis l0c» Watt IMl für das Stuck, für jedes weitere angefangene hundert Watt 1 Mk mehr F-erner brachten die konservativen einen An^ trag auf Besteuerung der Zünd waren ein. Die Steuer soll betragen für Zündhölzer, für Zündspchichen und für Zündsläbchen ans Strohhalmen ober Pappe ch Schachteln oder anderen Behältnissen mit Inhalt von weniger als Stück 1 Pfg. mit Inhalt von bis 60 Stück 1' Pfg. hir jebe Schachtel ober jebes Behältnis. In scktachteln ober anderen Belwltnissen mit Inlbilt von mehr als 60 Stück 1' ■ Pfg. für ic 60 Stück ober einem Bruch, teil davon Für Zündkerzchen and Stearin, Wachs oder obnl'chen Stoffen in Sdiaditeln ober anberen Behältnissen mit 20 oder weniger Zündkerzchen beträgt Ne. Steuer -> 'Big., für lebe Schachtel oder Behältnis in gröberen Packungen lur je 20 Zündkerzen oder einen Bruchteil davon 5 Pfg. nritrr =. darüber knnweqqeht? Da- bient nur 3intn praktischen *,mfvibo Dr Süoffunt ct>s Semerjeit mag reqen die $imd)iaar fern Widerspruch nrhoben morden »em. letzt M er erhob und dem mutz Folge gegeben ivetoen " hohe fein Jedenfalls leien Zahlen von 120 Mtt Üoiicn. wie sie genannt worden seien, ganz phälttnitud) Tie Versammlung nahm aber nach längeren Verhandlungen den Antrag an, her zwar einige kleine Verbesserungen gegen den Heutigen instand m dem Entwürfe erblickt, ihn aber im wesentlichen ablehnt 1 Augun erivlgen . . 211 dach, 2R. Mai. Heute nacht zwttchen 1 b;-» 2 Uhr brannte eS in den Hofreiten der Landwitte Zimmei, Balser und Wehrum. Sämtliche drei Scheunen wurden ein Raub der Flammen. Durch daS talkartige Eingreifen der hiesigen und her Steinbacher Feuerwehr gelang es. bas Feuer auf seinen Herb zu beschränken und namentlid) d-.c g.rche vor den Flammen zu retten. Die Brandwache ft bis letzt unbekannt. Schon lange Jahre hat man hier keinen Brand gehabt. X O ber-Moo«. 27. Mat. Die vier größten X'o • reiten unseres Ottes, die bei dem großen Brande ringe* äschert wurden, umfaßten mit Scheuern, Stallungen rc. und der Zlirche 24 (Sebäube. Bab Rauheim, 2^ Mai DaS so sehr benagte und Perms-usdtte trockene unb warme Welter der letzten Tage brad,tc unserer Babestabl nur Vorteile irr Frembcnström ift fdion so sehr angclimdiicu. baft bte .'nir Verwaltung jetzt sdion mit grötzereu Veranftaltiingen un* Untcrbaltuugcn beginnen konnte, gestern mar mittag un^ abenbv aur her Terrasse ba - ei ste D oppe l kon ze rk Vluftcr dem Winberfteinschen Crdielter spielte bte MapeU- des Aschanenburgcr Iägerbatatllons Am ?Tbcnh mat z - gleicher Zeit grafte L a w p i o n b e l e n ch t n n g. IterrfTt cm sehr bewegtes unb reges Leben. R.-B. Ta rmHabt, 27. Mai. Heute vormittag mi d unter dein Vorsitz des NegierungSrats Tr. R r a n j b ü b l< r bie Prüsung der Teilnehmer bcS Unterrichtskursus bet Schu:,- mann | chnle für Hessen stall. Beteiligt waren 7 6: chlmien. an d,e Pßorte eine Aor. :u ndiinr u der argen kne wertem Verzögerung c*T Ingd^amlKit b^r Entschädiiunq der EnentW’nen Luuptud) rrbeb n und onm*qefügi ro::D. die bulgarndv K^uming wu; e ;;rf m Tvxillc einer n>m»er her T i i bu n 0 fraateu Auch enter Meldung, dv Oer t^tencr 'L.\ i m.in.n -aale flusyHcill Tt t>or»ygha>r AuStildrung der Tirnegien Nino ungnetliHt Beifall faulem Aat\d*n. Me bewodne -eikeriu err «tun-, prüfte in in einer harter ^cne über Aahrftoste, stvch hin«, xxuiobaliunq und "^indarbe t Dr ttipper-^.emn udei tvoitenrile.’-. . < Hit le bei Unglück «utlen int» Lehr geiwiat . igttn sich c\t Mädchen tm Anlegen van V-rdanden hegt*-rmiav i.u Seide i »anatz die Brüning m,: den'. i?inwe'S au* Mc uhrnni t*. ungen der Sünde und ipeiull de» Jlur,< > tn Älein-Lmhei» Vi nach i?ur? der « :”er eingenommen. :: aa.. die von den Mui ni imen ielln rubere teten Iorten und backe aut chre lnu.e und vrt-.tbm geprod: wurden. V'arrer itzö11e 1 m a n n donNe namens de, (*emnntk- dem ^reisamt riir die Abbaltunqde . tu.-: nd dem t» oünnrt Lrüger »ut Otf Abgabe öeo »dume« Saales »iirqermenier 3 iammen Die Errichtung einer V o It aaniui an Stelle der bisherigen 'Softbrti.»teile M g-ftern ppm i^kmeinderat cmftimmig beidjloiien worden ^<0^14 ~ Qflfn weckt n u Lberpoft-Inivekior ausDarmftadl und.'tn BvNdeamtrr qua t । .-n hier, d" die Errichtnug einer Agentur wm Vrt* nrrftont' beantragten Die Umänderung wird ooran*«UDlluf) em setzt, die bisher LV> Proz betrug . h. Frankfurt a. M.. 27 Mai. '.lur brnt Balmhotzt Franksuii Sadisenlnmseii wurde beule oorunltag 9 Uhr o r 39 Jahre alte verheiratete Bahnsck) asf n c r S’K alle: beim Neberfchrrilen der Geleise von einem imiierzuge «• iaftt unb überfahren Es wurde ihm ein Arm und ein B.'ui abgesahren An bei» Folgen der Berletzungei starb Muller aus dem Transport narti dem üranlenbaus. — 0 .siern früh fiel in der 5?od)sler -strafte ein fechszabr Aiinge namens Milner in einen Wasch kej' el mit kochendem Wasser: die erlittene,, Brandwnnoen und fo fcknvere gewesen, baft der Knabe heute nacht gestorben m. Aus dem TaunuS, 27 Mat. Di»' ui den letzte» Fahren erbaute Eisenbahnstrecke Us i n ge n W e tp Ni u n st e r wird am 29 Mai unter den ublidKH I rltche leiten eröffnet unb dem Betrieb übergeben Tie l’ime, bte in der Hauptsache bureb bie an landschasllick)' i» Aetzeu Kit rcichen Taler de> Wiesbachs und der E^eil inkirl. tit ' - bett hinteren Taunu* von großer wirtschaftlicher Be* beutung Denn dir direkte Verbindung FrankfuN a M J9.*ilburg über Homvurg v b v , Usingen «rävenwiesbal» und 'ir'nlmüniiri ist nun hergeilflli Bei anders in - ai. rtfttnlreiicu wird die Eröffnung der neuen ^eiiitreck» :t- ubti begrüßt Tie herrlichen Wälder des östlichen unb nojbri'* 1 ichen Tauniisgebirges find letzt tmA :>iel zahlreicher fpaztergänge Saaiburg, 2odimnhlc, Forftlxir izint»:nern. ran.berg. Ziegen berg. Eier erg unb ^ausberg w rt>ei ■ dieser jrodu* von höheren Schulen unb den Bolksschulen Dflt 2hlbel. Friedberg Bab Nauheim u a. geradezu über* sc. rentmt Sogar viele Schulen der entlegenrtrn DeileW Kette rau unb selbst des Vogelsbergs lutheu unser 'chones OVbirge eben iaii täghdi . nf, besonders die am Miet desselben gelegenen landschaftlichen Perlen vorn bürg v b v unb Bad Nauheim __ Vorresponbcnz aus Berlin zug m ioll and» im Lau Sonun-ro eine Begennma bei leuenben Staatsmäiiuer i' himhmächty zur Beim -tt. ng t»n al mellen politifdvn itniwn Fni diese Zuiamm ukunit iei c erste 'Mi’’. tiTuhrr in AuSsickN «nnominrn ' Bulmo Begegnuug mit Titton* wädrcnd feu:* Ct nijul ter .volleren Mäbchensckmle, Prof Tr Lanbmann. m am Pienvaldstatter See, wo er sich tvegen Nervenlfiöei- anfhiclt, gestorben. Die vor einigen Tagen als nenn’’ gemeldete Fräulein Else Mencr von hier wurde M mannshansen als Leidie geläiibet. W. £iien bad), 27. Mai Bei der beute xr\ l’ciolbet fein muffen viernad) wird bcinnad)ft noch eiU weiterer bejolbeter Beigeordneter zu ivaltleit fein, bei bang ein Iurht sein wird. Ebenso kann nod) em ivcihrcr uW beioldetei Beigeordnetir gewählt iverben. iie »*»(• m e i n b e ft e n c r für 1901) würbe auf 17/ Prozent icitflK i Di- Dvu den 24 Mädchen bagej:eilten $>»mbarbcueu waren IM I Bettm verhandelte heute m der BcrurunKdinstanz Uder du PTiv»" Zur hessischen «emcindesteuerrefoim. In ber gestrigen gemeinsamen Sitzung bes Finanz aussdiusse: mit der Kcgicruiia, als deren Vertreter Finanv Minister Dr <^n a u t h , Minister des Innern Dr B r »i_n n die (ticheimerätc Dr Becker unb Dr Best, sowie '-her sinanzrat öläffing teilnahmen, Iain es zu einer mich ttgen finanzvolitischen Erörterung über bir i*?nieinbe Umlagenreform. Besonbcrs eingchenb würbe bte prinzipielle Frage debattiert, ob bei ber Besteuerung in ber Gemeinde ber gemeine Äert ober ber Ertragswert zu Grunde gelegt werben müsse. Finanzminister Änanth enhridettc m längerem Vortrag befonber.' die allgemeine Theorie ber Besteuerung nach dem gemeinen '-ISerl, wahrend QVhrimerat Tr. Becker unter Vorlegung eines größeren ftatiliifdicn Materials interessante Details darüber gab, wie iidi bie beiden Steuerarten in ihrer Wirkung zueinander verhalten. Ter Redner führte als Beispiel das ReidzSerbschaftSfteuer- gesetz vom Jahre 1906 an In diesem Ük-icR sei der Ertrags wert für die Besteuerung maßgebend, insbesondere bei landwirtschaftlichen Wütern Man habe nun diesen angenommen unb anbererjeits bcu Wert deS Vermögens bei selben Person nach unserer Einkommens- und Vermögens steuerberechnnng, und dabei Habe fick' ergeben, baft in vielen Fällen der Ertragswert sogar nock) Hoher war, als der gemeine Wert bei i^rundstücken usw. Bei diesem k*rbjd)ail steuergesetz sei der 25 fache Reinertrag zu vfaunbe gelegt. Der Redner setzte weiter auseinander, baft der gemeine Wert ledenfalls viel leichter festzustellen fei, als der Er- tragswert. Der gemeine Wert berechne fick, nach den Ver laufen, den (Gutachten der Ortsgerichte usw., während bu* Ermittelung des Ertragswertes viel schwieriger sei, ba bicicr bod) eigentlich für jedes einzelne Eknndstück bestimmt werden müsse. Tas sei um so schwieriger, als die Landwirte viel- fadi eine Buchführung iiberbaupt nicht hätten unb noch viel weniger eine Buchführung in den Einzelheiten. Abg. Dr Osann gab Anregung, die vom Vorredner vorgebrachten Zahlen unb Vergleiche noch weiter auSznsühren und bann burd) Druck zu vervielfältigen unb der Cefjent- lidileit zu übergeben. Die Äbgg. Brauer unb Dr. W eher als Vertreter ländlicher Bezirie erklärten sich für die Be ftcucrung nach dem gemeinen Wert. Ter letztere stellte das Verlangen, daft die «teuerfxeiheit von einzelnen Parzellen, wie sie gegenwärtig besteht, au ige hoben ober dock) ab gelöst werden solle. I.t letzterem Falle würden die OVmieiubrii den Eigentümern stenerfreier Parzellen eine Entschädigung zu zahlen haben, wogegen diese bann fteuerpslickitig würden Ter Ausschuß beabsichtigt leine Beratung über diese wichtige Steuermaterie alsbald nach Psingsten fortzusetzeii. Mai. Wcftmt nadim tiaa fand »haue baltunqi'a»» aus Bae Raud-im nom 23 Trag Regi und .mem vom 115 F« Regt w rmem Streu. >ve,| lkptere, b-ui angediiw aus bi< Sporen getreten hatte Der i-^irdiü erhielt w® fcem Tru.-.oncr eme £ hrftw unb .oa iem Sert ugeweht, WgJ . r von dem Dragoner auf Der -iratze mit a» wgenem xätwl et iirfrtr r?nt v- r'olqi iourfv Einer Patrouille. Die Sckmaatzl- M lachen aufiorterir, laftrir -r nuht Folge Er war oor dem ütiieaSgerickn »oegen M'rhandlunq und lln Khoriam*^®* geflajt intb wurde «u 1 • Tage,^ strengem Arrest t*fnirieiitj<1 Milangcllarttt Draaon^r Morl Sdwrlr non $X8berr hei be? Iki dem Strru beteihiii war. wurde fniniprodier in, '' ' lamm» 7 o VmoqenAte^J AL- ’S«! 1» *' * ’lbüh *"* «hUfj Mtt %ft§l J blttMehmer ' '5 einer Lu" XtF! beinMbttSS lthlt beim £rt2 drm,5iid)tli(f) am s'v'ichen 1 bj§ 'dwirteZiinnm, !c.uncn wurden Q,h9c Eingreifen ^lang es. das namentlich bic ^ondnriüche m mön hier keinen ier größten Ho>- Brande eingc. taUungen rc. unb ft fcbr beflögt? etter her lebten Vorteile. Lt en, daß die M. inftaltungeit uttb Mr mittag-) unl ippcHciijerL ictte die Sopellt i Abend war a u n g. Es heiksA itc vormittag w) Kranzbütli! ursus berSdjj: waren 7 6r ; i Bensheim, 1 wärter Donfcr ist günstig. :l.) Der As Landman^ leit NerveW Lagen als D ier wurde r heute M cnornmcntn «i üifigeiaint tingc eii/ielt der i’omctcr Portn ^ordeMe« :x MMtz1,011 L Limmn echt» , Los mußte w l. Port» ist dm- cnoinnicii, die M rhvben, wovon tr demnächst noch 0 Uten sein, der r>L rh ein weiterer r ■Jen. - Tie.Ä 177 Prozent ich? w »Ä* “’S ® LL'S 7her Berletzuns- "S® tzLZ c »«<-!' i. D- i» «A .5® eben- ja' ■ Leit M ' z, -tsl-Ettch ne"T'L> nt'^mrecher^ ÄS •igti -,ica$9cL iJitÖ* fS» *'Ä in “öii «6 Hilflos -KM ITugc her SarritätSräte Mols unb Tyrrebmann gegen Dr 2enin wegen des Borwuifies ber SaMintq ärztlicher Sch mier gUbcr. Der Prozeß cnbetc mit einem Vergleiche. Der 'ln> geklagte nimmt den erhobenen Vorwurf nrit dem Ausdruck des Bedauerns zurück und trägt die .gerichtliche und persönlichen Stoffen. Leipzig, 27. 9Nai. Urteil im Spionage vrozeß Schweng: Allons Schiveng wird wegen versuchten Verbrechens gegen § 1 des Sviouagegesetzes zu 4 Jahren Zuchthaus, 10 Jahren Ehrverlust und Stellung unter PolizeiauisickU verurteilt: drei Monate Untersuchungshaft werden angerechnet. Bohn wird wegen derselben Straftat zu 2 Jahren 6 Monaten Zuchthaus, 6 Jahren Ehrverlust und Stellung unter Polizeiaufsicht bestraft. Wegen Beihilfe erhält die Mutter des Schweug 6 Monate Gefängnis': 3 Monate der Untersuchung werden angerechnet. Tie Ehefrau Schweug erhielt 3 Mouafe Gefängnis. Belsor^t, "27- Mai. Das Schwurgericht verurteilte gestern Albend den Spion Schreier, welcher in dem Augenblicke überrascht wurde, als er Pläne in der Nähe des Forts Roppe und des tin Bau begriffenen Forts von Meroux aufnahm, zu fünf Monate n Gefängnis und 500 Francs Geldstrafe. tüstschiffahrt. Wie der Mannheimer Generalanzeiger erfährt, wird in .Kürze mit dem Bau eines Luftschiffes rüuch dem Plane des Professors Schütte auf Kosten der Familie Lanz begonnen werden. Das Luftschiff gehört zu der starren Art. Die Ballonhalle, die eine Länge von 135 Metern und eine Breite von 60 Metern hat, wird auf dem neuen Fabrüge län de der Firma Heinrich Lanz in Rheinau errichtet. Das Luftschiff soll nach in diesem Herbste seine Probefahrten beginnen. Zwei Einwohner von Zichh-Falva in Ungarn behaupten, eine Flugmaschine erfunden zu haben, die in der Stunde 100 Kilometer zurücklegen könne und nach jeder Richtung lenkbar sei. vermischtes. * Fürst Philipp zu Eulenburg hat sich nach Bad Gastein begeben, wo er sich vier bis fünf Wochen aufhalten will. Die Staatsanwaltschaft wurde erst nach der Abreise durch den Verteidiger des Fürsten benachrichtigt. Tie Staatsanwaltschaft hat der zuständigen Strafkammer des Landgerichts Berlin I, die seiner $eit die Haftentlassung beschlossen hatte, die Anzeige des Verteidigers mitgeteilt. Welche Maßnahmen das Gericht oder die Staatsanwaltschaft ergreifen werden, ist noch unentschieden. — Kürz vor Schluß der Redaktion erhalten wir die Trahtmeldung, daß die österreichische Regierung erwäge, den Fürsten Eulenburg als lästigen Ausländer ausz uweisen. * D i e Kronprinzenspendc für die Hinterbliebenen der Radbod-Opier ist jetzt zur Verteilung gekommen. Es standen 200 000 Mk. für die Witwen und Waisen zur Verfügung, die unter 1165 Personen zu verteilen waren: jede Witwe hot 171,60 Mark erhalten, unb zwar in Form eines Sparkassenbuches. Die Witwen können über den Betrag frei verfügen, während die Beträge für die Kinder bis zu deren Großjährigkeit nicht abgehoben werden dürfen. * Unfälle durch Blitz. Unwert des Pomologischen Instituts zu Pros kau schlug der Blitz in einen allein stehenden Daum, unter dem mehrere Feldarbeiterinnen Schutz gesucht hatten. Ein M ä d ch e n wurde erschlagen und zwei Frauen erlitten Brandwunden. — In Mochau iKr. Neustadt) traf der Witz drei auf dem Felde arbeitende Frauen, von denen eine getötet, die beiden anderen nur tetäubt wurden. — In Wilkau wurde ein Arbeiter, in W Y in y s l o w p ein 16jähriger Bursche und in Over- schie ber Rotterdam ein lOjähriger .^nab* und eine B-änerin vom Blitze getötet. * Bon einem Polizeihund entdeckter Räuber. Eine alte Frau, die auf der Heimkehr za ihrem Hose bei Lüden scheid überfallen, schwer verletzt unb beraubt worben war, wurde von ihrem Manne, in ihrem Blute liegenb, ausgefunden. Sie war mit einem Peitschenstock Übel zugerichtet worden. Alan brachte nun einen Polizeihund auf die Spur, ber aus mehreren Personen heraus einen 17jährigen Burschen als Töter heraus- sanb, inbem er ihm birekt an bie Kehle sprang. Nach längerem Leugnen hat ber Bursche bie Tat eitzgestanben. * Das aufgewühlte Grab. Die Arbeiterfrau Krüger in Kröpelin zeigte seit bent_ vor einem halben Jahre erfolgten Tobe ihres Mannes ein verstörtes Wesen. An einem ber letzten Abende begab sie. sich auf ben Friebhof unb öffnete bas Grab ihres Mannes mit ben Hänben. Morgens war sie bis zum Sarge burebgebrungen unb wollte bann zu besten Oeffnung ein Beil herbeiholen, woran sie aber gehindert wurde. Sie wurde sofort der Irrenanstalt zugeführt. * N o ch immer die Kwilecka-Affäre. Der von der Bahnwärtersfrau Cäcilie Meyer in Freihermersdorf (Oefterr. - Schlesien) auf Herausgabe des kleinen Grafen Josef Kwilecka angestrengte Prozeß wird immer verwickelter. Nachdem Gräfin Isabella Kwilecka geftorben war, hatte die Meyer ihre Klage auf bic Kinber ber verstorbenen Gräfin als bereu ©rbeu aus- gebehnt. Nun haben ietzt bie Kinber bie Erbschaft ausgeschlagen. Tas Amtsgericht in Wronke hat baher auf Antrag bes Vertreters ber Meyer, Justizrat Lanbsberg in Posen, auf Grunb bes § 1961 bes B. G. B. ben unbekannten Erben einen Nachlaßpfleger bestellt, unb zwar ben Rittergutsbesitzer v. Kurnatowski in Poscharowa. Kleine Tageschronik. Eine Lnmpenordnerin einer Papierfabrik in Heilbronn, die mit Hadern aus Rußland beschäftigt war, ist an den schwarzen Pocken erkrankt. Auch bei ihrer Tochter zeigten sich Anzeichen der Krankheit. In den Weinbergen von Weißenheim am Sand ist nach dem „Pfälzischen Kurier" der gefürchtete amerikanische Stach el- beermehltan aufgetreten, eine neu eingeschleppte Krankheit. Gegen 1 Uhr mittags wurde ein Herr auf dem Wege zum Brocken im Schueeloch durch drei Schüsse von Wegelagerern schwer verletzt und seiner Barschaft, etwa 1300 Mark, beraubt Zur Teilnahme an dem deutschen Bundes schießen in H a m b u r g sind heute gegen 200 Mit^ieder der deutschen Schützcn-Gescllschastcn Amerikas mit dem Lloyd-Dampfer „Main" nach Deutschland abgereift. Bei Kaltenleutgeben in Nieder-Oesterreich rannte der betamite Millionär Dr. Rappaport-Porada, der Besitzer der Villa Al'lattni, in der sich Exsultan Abdick Hamid befindet, mit seinem Kraftwagen, in dem sich noch der Sportsmann Dr. Wissinger und Miß Gibson befanden, gegen einen Baum. Tie beiden Herren blieben unverletzt, Miß Gibson war sofort tot. Ein Kraftwagen, in dem si ch cif Personen befanden, stürzte zwifchcn S e l >v a unb Pola infolge falscher Steuerung in einen Straßengraben unb würbe vollständig zertrümmert. Von ben Insassen blieb nur einer unverletzt. Wäbrenb eines Feuerwerks in Safari auf Sardinien platzte eine F e u e r w er ks b o m b e. Ein Mann und ein Knabe wurden zerrissen, einer Frau ein Bein abgeschlagen. Biele Personen wurden schwer verletzt. In Clermont-Ferrand erschoß sich ein 15 jähriger höherer Schüler während des Unterrichts. Die Ursache wird auf zerrüttete Familienverhöltnisse zurückgesührt. Für 200000 Franken Juwelen der Königin von Siam sind auf dem Wege nach Bangkok gestohlen worden. Spielplan öes Kurliausüfjeaters bad Nauheim. Direktion: Hermann Steingoeller. Dienstag ben 1. Juni: „Mabame Bonivarb." Schwank in 3 Akten von Alex. Bisson unb 91. Miurs. Mittwoch ben 2. Juni: „Husarenfieber." Lustspiel in 4 Akten von Kabelburg u. Skowronneck. Freitag beu 4. Juni: „2x2 = 5." Sakyrspiel in 4 Akte« do« Gustav W»eb.__ Märkte. fc. Franks u r t a. 9)L, 28. 'Illai. (Telegr. Orig. - Bericht bes „Gieß. Anz.".) Amtliche "Notierungen ber heutigen '23 i e h m a r f t- preise. Zum Verlause stauben: 55 Ochsen, 00 aus Oesterreich, 3 Bullen, 0 aus Oesterreich, 95 Kühe, Fersen, Stiere unb Rinder, 1293 Kälber, 138 Schafe und Hammel, 377 Schweine, 5 Ziegen, 14 Ziegenlämmer, 2 ecbaUämmer. — Bezahlt wurden für 100 Pfund Schlachtgewicht: Ochsen: 1. Qualität 74—77 9)lf., 2. Qualität 69-72 'Ulf., 3. Qualität 58-62 Mk.: Bullen: 1. Qual. 61—63, 2. Qual. 57—59 ; Kühe 1. Qualität 70—72 Mk., 2. Qual. 58—60 Alk., 3. Qual. 46—48 Mk., 4. Qual. 00—00 Alk., 5. Qual. 00—00 Mk. Bezahlt wurden für bas Psunb Schlachtgewicht: Kälber 1. Qualität 95 bis 98 Pfg., Lebendgewicht 57—58 Pfg., 2. Qualität 89—94 Pfg., Lebendgewicht 51—55 Pfg., Schlachtgew. 70—75 Pfg.; Schafe: 1. Qual. Schlachtgew. 77 bis 78 Pfg., 2. Qual. 70—74 Pfg. Schweine: 1. Qual.' 67—68 Pf., Lebendgewicht 53,5—00,0 Pf., 2. Qual. 66—00 Pf., Lebendgewicht 53,0-00,0 Pfg., 3. Qual. 62—65 Pfg., Lebendgewicht 00—00 Pfg. Geschäft bei Hornvieh gut, fein Ueberflanb, bei Kleinvieh gut, kein Ueberftanb. fc. Frankfurt a. 9)1., 28. Mai. £)eu- unb Strohmarkt. Angefahren waren 7 Wagen Hen unb 3 Wagen Stroh. Bezahlt würbe für Heil Mk. 4.40.—4.70, Stroh Mk. 3.30—3.40. Die Zufuhr kam aus den Kreisen Bübingen unb Dieburg, Tenbenz fest.______ Briefkasten der Redaktion. Nach Kirch-GönS. Anonyme Einsenbungen werben nicht abgebruckt. Müller'sche Badeanstalt. Wasser wär,ne ber Lahn 1 4 V/ R. Voraussichtliche Witterung für Hessen am Samstag bem 29. Mai: Veränderliche Bewölkung Vielfach Regen. Vereinzelt Gewitter. Temperatur wenig veräuden. Westlicbe Winbe.______ Griginal.Drahtnreldnrrgen. Venedig, 28. Mai. Tie große Baumwollspinnerei Crose in Luloa ist vollständig niedergebrannt. Der Schaden beträgt mehr als eilte Million Lire. Mehr als 1000 Arbeiter sind brotlos. Paris, 28. Mai. Im Militärlager von Avord bei Bourges meuterten gestern Mannschaften des 29. und 95. Infanterie-Regiments, wobei eine Regimentsfahne zerrissen wurde. Paris, 28. Mai. Spaziergänger fanden gesternt abend im Bois de Boulogne die Leiche des deutschen, aus Ems gebürtigen, 41jährigen Arztes Tr. Geis-Clyne, der sich in Paris aufhielt, um feine Studien zu vervollständigen. London, 28. Mai. Im Manseon Honse fand gestern abend für die deutschen Gäste eine AbendMnterhal- tung statt. Heute erfolgt die Abreise. Oberbürgermeister Kirschner übergab 4000 Mk. zur Verteilung an die Armen Londons. Konstantinopel, 28. Mai. Tas Kriegsgericht verurteilte 70 Soldaten wegen versuchter Meuterei zu je 40 Stvckschlägen und znm Nachdienen in fernen. — Da die Lage in Albanien sich zusehends verschlechtert, beschloß gestern der Ministerrut, eine große militärische Aktion gegen die Aufständischen Albaniens cinznleiten. Washington, 28. Mai. Der Marine-Sekretär un-- terbreitete dem Präsidenten das Marine-Budget für 1910/11. Dieses beträgt 125 Millionen Dollar und sieht den Bau von zwei netten Dreadnoughts vor. Trotzdent bedeutet das Budget eine Ersparnis in Höhe von 10 Mill. Dollar. 1 Tischflasche kostet nachgefüllt nur 20 Pfennig. dient Knorr-Sos? ■ Zum Würzen von Suppen und Saucen, Zum Verbessern von Gemüsen und Salaten, Zum Verfeinern der Fleischspeisen. In den Kolonialwaren- und Drogen-Geschaften zu haben, M Barten- und Veranda-Möbel Ertränke, Rcnschutzwäode = ßartengeräle — ki grosser Auswahl empfehlen zur Saison Brüder Schaidt Inh«: Heinrich Guthardt. I WM MM te s 5”; Hierdurch die schmerzliche Nachricht, dass heute nachmittag 2 Uhr mein lieber Gatte, unser guter Schwager und Onkel Herr Johannes Carl Döll nach längerem Leiden sanft entschlafen ist. Für die trauernden Hinterbliebenen: Elisabethe Döll. Hungen, den 27. Mai 1909. Die Beerdigung findet Sonntag den 30. d. Mts., nachmittags 3Vs Uhr> statt. 3136 Geschmack Schönheit und Preiswürdi^keit vereinen sämtliche Ernst Ludwig-Stiefel Einheitspreis für Damen u. Herren Luxus-Ausführung 622® 152® Telephon 754 Seltersweg 53 Ecke Goethestrasse im Hause des Herrn Juwelier Noll ■Uhp. Kolosseum Gic^cn Ab UMMMM,ljra 1‘ 8 1. bffeöunfl. 4 (EbotflCfonfl. Pintntt 4+ f itu Lufauy 5 Ubr. 2. 3. U’iftne Skevaratuiweefilälte tit Wifhjiünntitt bennbet üch letzt iS® Wolkengasse 1 1. Verloren Hmid)la«rtud) l(*ui mmcnAtc florimonrn i 'Saite flg ®rl. obtu.1 (Maitfidn SVo WB Äuswaruaer .2 duftet lucht hu fofort möbliertes Simmcc mit voller Beufion. 2dmhl. Angebote unter icwl an den (Hicncncv Anzeiger erber. Inhaber und Direktor Albert Ravvmnnu. 1. Juni in dem herrlichen Kolosseums Garten Täglich groge Konzerte des d Daaren 14 Veronen 6 d errat «tu recht zahlreichem Besuche lodet ergeben'? ein <'7ä Alb<-r< Rnppmann. Direktor u Inhaber de i Ml1?* Ter ^fuhren Nummer hegt fine vro'chüre uctr „tcciierrin'* bei, auf ö.< bciuiiberft irerfjam gemacht |eu Historisch« Lrineemärfche für 6 i 5. -Krieg und Lieg der Deutschen^ «lanfarcn mit Kesseloauken- tLrlnnerunaan die rudmrelchai 1 ^abre KOvl re> .in dem io)> Konzert des öherreich.Damen Tnlicüer.'" ' 'ck> ■ rei Weiter 'vielt kre Rave i Ad 1. Juni, vollitondig neu fnr o«er ___ Beginn der Konzerte an Wochentagen 7 , Ubr. Lonntaad vormtuaaß 11—1 Ubr, nachmittags 4 Ubr. abends 8 Ubr. il*1 Stimmung! 2. Pfingstfeiertag Stimmunß! Tanzmusik. ES ladet ergeben ft ein r'8f*r Phil. Weber tt.,Hellinstshauscn i»?«Mtl Liebi^shöhe. Dienstag den 3. Bfiugseseiertag Gross. Militär-Konzert nuSaefübtt von der ganzen Kavelle de» flut. RegtS Kaiser Wilbelm unter perlön’idjer Leitung befr Grotzberzogl w. :' Mmik direkiors (£. ftraufte. Zum Beitragen von Büchern und »ui Ucdcrnabme onmaer fchriftlichen Vtrbein n cmpnnll nck gewiffeubaiter ftanlniana fiflhcte# in der (tz-'cha':»'rellr de» ««itebenei Ante«.r''rS 81V flnnaer. ledtaer Mann. Ä ) alt ntcht 2 teile alv l icker oder 'onfnnen Bertrauensvo-en. Bet» Beuani'h heben zur Bertil-um« Lsriitl. Lnaedoie unter W an den Giessener Ar-.e'gei erbet 6Hx Mädchen, welche»Jebtt m besserem Hau'e war. uch» LteUnnn am liebsten zu L* Veut» Lchr «tl Lngebot - unter '«1 an den Ai?fiener Auzc'z« . «rbet ! süchtiges Mädchc« da» fdbhftrbin arbeiten n kochen tnnn. wird i»et gutem V"b 'gefucht ,>rau 'Ret()tvonrenl: .Xe». 31LI robcr'txflfer - i________ Biirgerl. Mädchen welche» etwa" kochen Ian», i« Anichlun.s Lchriit! .IneebW 'tsv Zerteile aus bi» zu 8 Meter langen Engel-tromveten. Maichniengewebr- und ; lein- Loitö i. Dubus Camoanovhon. acioe. rleuer »otuie bengaintber Bclcnchiung Jhir burttjaii» fol u. fleihig. Im*» A könne nie n-^ammlrr fürs Land aeg ,>lrum u. Broo. sofort gefucht. Eiferten unter vatz Eulza. vahnbo'nratze SO. Postillion gesucht. Akvr Bewerber rmi nuten Zeug, ruhen mögen sich melden. 3128 _____________chmtz». Beschälter wuchtiger HauSburlchc (»fort gefucht '314-8 1 Q. Etetubaner, Ludwtgfnabe H usbutsche flfiud)i 3127______C»berb. Metzger Bii (Hnüonu» ; weih :8on Neuenweg Xnnerrt 'Föndirfifit’I vom Lande al» r>ausbursche ge« sTintriu nach Pnnanen l _(<. l- chminn. Oücrfiroh'.- l. ^ehrliis nd'nitiL Lchäser & (Gröger :Vfß\ fBeiRbinbcrneftbäh Kellnerin mr Lonntaqo nex 'O'urt aefullu Nähere» in der Oktebdhiwclh dc» "iiesrener An^eigertz- 13HV Luche oer 1A »um er ein in ‘hübe und vausardett crmbrc ic folihrv Dieni mätzchei'. nub: um 3» ähret Vobn ;3 Slt v Dton 31441 vraki- Ar« Banlt. Babcndaufe» bei Darmiiad? 3 Zimmer 2 Zimmer «bgeschvittcne Aj*A «uegefammtc 4/UUlv 12430 lauft abncbmbnrcnt 7lock 1 1 1 12384 ist mein Nähr- und Kräftigungs-Likör 6 Zimmer ,U M. 1.50. ' i Al. 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