Nr. 49 Redaktton, Expedition und Druckerei: Schul- straße 7. Expedltton und Verlag: e=gs^ 5L Rebaflion:fc«112. Tel.-Adr.: AnzeigerSreßea. Mett« Pfette Zweites Blatt 159. Jahrgang Samstag 27. Februar 1909 etfc6eiK «flf* m# euenofrme »eS Sonntags, X .A /A AM AAA A ? A aa Rotationsdruck und Vertag dn «r« blich« GleWer Anzeiger ™~ "««" -r.ch-.nrn monatlich »wrimai. G0N0kÜl-ANZ0lg0I' fÜt (DbCrfyCffdl ‘Ms. ■It der u*itoe ‘Pktter etliche Ostlern iteKtur enlos Telephon 275 rieb lasse 3 a. 5 ment I klassischem sten bis zur . Referenzen die ■ ^-<1 it zur fleft. Kennte Satten betriebene Ittft ^macherei i Bedienung zuM unterstützen zu njoQf- Stimmungsbilö aus vem Reichstage. Berlin, 26. Fcbr. Das äußere Bild des Reichstags hat sich geändert. Die Namentliche Abstimmung über den polnischen Enteignung s a n t r a g, die an den Anfang der heutigen Tagesordnung gestellt war und für ihn. die erwartete Zweidrittelmehrheit er- brachte, hatte die Fraktion in großer e-tärfc präsent gemacht, und rurch stärker war die Besetzung der Tribünen. In dichter Fülle drängten sich dort die Buschleute: aber heute waren es nicht nur die dlgrarier vvm Zirkus Busch, sondern auch Farme« aus dem afrikanischen Busch Denn zur Verhandlung steht der Ko- lonialetat. Das bleiche Antlitz Dernburgs hat sich nicht Verändert, seit er vor 2y» Jahren zuM erstenmal auf der Bundesratsestrade erschien. Bei der vorjährigen Etatberatnng war die Kritik noch abwartend und unschlüssig! jetzt nahm man auf allen Seilen feste Stellung. Ter kaufmännische Geist, den der jetzige Staatssekretär in die Kolonialverwaltung gebracht hat und seine Erfolge haben auch, abgesehen von seinem „Schwein", wie der Akg. LattMann die Tiomantenfuirde nannte, einen völligen Um- iä^rmng in der Kolonialkritik herbeigeführt. Dazu Tvnimt, daß das Zentrum feilten Frieden mit seinem Erzfeind aus den De- zembertagen des Jahres 1906 gemacht, die frühere freisinnige Opposition, zumteil beeinflußt durch die eigene Anschauung, die einige ihrer Mitglieder bei den afrikanischen Parlamentsreisen garonnen haben, ,yu den Kolonialfragen sich positiv und freundlich stellt, und daß sogar die Sozialdemokratie den Weg nach DLMaskuS gefunden hat. Mit Recht wurde heute von einem Riedner hervvrgchoben, daß der Streit um Wert und Unwert der deutschen Kolonien verschwunden ist und daß nftm nicht daran denkt, an sensationellen! Einzelfällen tzic Erfolge unserer Kolonialpvlittk zu messen. Darum konnte der Berichterstatter der Budgetkonnnission Dir. Semler sich auf wenige fachliche Mitteilungen beschränken, und die Parteien, die heute zvm Wort kamen, Reichspartei, Zentrum, wirtschaftliche Bereinig- ung und Freisinnige, brachten dem Staatssekretär durch den Mund der Äbgg. von Liebert, Schwarze-Lippstadt, Lattmann und Goller sogar ein rundes und nettes Vertrauensvotum entgegen. Soweit sie mit einzelnen BerwaltungSmaßregeln nicht ernver- standcn! tvaren, auf den Gebieten des Wegebaus, der Genreindever- waltung, der Steuern usw., sand hierüber eine ruhige und in hei: 'Form wohl wollende und entgegenkommende Aussprackre mit Derrn Terichurg statt. Aber alle diese Fragen wurden nur kurz behandelt. Den^Hauptteil der Sitzung füllte die Auseinandersetzung über das System Rechenberg, das in der Presse und in der Budgetkommission ja eingehende Erörterung gefunden lyat. Schon der erste Diskussionsredner, .Herr von Liebert, hatte diese Frage gestreift und die Notwendigkeit betont, das Prestige der sLeutschen in der Kolonie zu wahren. Schon nreldeten sich wie er meinte, in der Stimmung der eingeborenen Bevölkerung die Anzeichen eines kommenden Aufstandes, da der »Respekt vor der tuet feen Bevölkerung durch die Inder- und neger- freundliche Politik des Gouverneurs bedrohlich abnehme. Der Staatssekretär erwies sich auch in der Erwiderung hierauf gls xin echter Dernburg. Unbekümmert darum, die Freundschaft gerade der Kolonial Parteien und Politiker sans Phrase zu verscherzen, Erklärte er in seiner ljalb lässigen, halb polternden Heftigkeit, der Standpunkt Rechenbergs sei der seine, und er loerde niemandem M- und abreden, in die Kolonie zu gehen. Was die staatliche Micht erheische, geschehe, und im übrigen Hütten die Ansiedler selber für iljx Wohlbefinden zu sorgen. Da machte sich Dr. Arendt »um Interpreten der ostafrikanisäien Farmer und richtete überaus heftige Angriffe gegen .Herrn von Rechenberg, wem: er auch meinte, Laß ihn nicht die Perfon, sondern das System bekümmere. Er »erzielte lediglich den Erfolg, daß der Staatssekretär mit »noch -größerer Bestimmtheit sich vor seinen angegriffenen Beamten stellte. «Zn später Stunde wurde diese Aussprache aus morgen vertagt. Verrtscher Reich. DerKronprinz war von den amerikanischen Sportvereinen llurch Vermittelung deutscher Sportleule zu einem Privatbesuche ’ «It Kit J Ä-Lstt-.L lW»n$Ä f«"* Jo- u Kleines Feuilleton. — Das neue 25-P fennig stück. Unabhängig von Len drei preisgekrönten Entwürfen für das neue 25-Pfennig- ßLück iwit das R ci ch s s ch atzam t der B. U. K zufolge dem Äundesrat einen selbständigen Entwurf eingereicht. Der Vimdesrat tvird sich erst nach dem Gutachten des zuständigen Ausschusses schlüssig machen, wodurch die Ausgabe Ler Münze erst im Sommer erfolgen kann. — Direktor Max Reinhardt vom Deutschen Theater zu Berlin wird mit seinem Ensemble int Sommer 3909 im Mnnchncr Künftlertheater zu München Nestvorstellungen veranstalten. Das ausführliche Pro- xramm wird demnächst veröffentlicht. — Der „Effettdirektor". Fn der neuesten ^cummer der Zeitschrift „Bühne und Welt" finden lvir eine Plauderei über Theaterorrginäle aus der besseren alten -feit. Es wird darin auch von einem Bühnenleiter erzählt, Len man scherzweise den Effektdirektor nannte, weil er Reine .Komödie ohne Schlußeffekt, das heißt ohne Tablean, Zab. Bei Calliano endete „Väaria Stuart" vor den Augen Les Publikums auf dem Schafott. Nach den letzten Worten Leicesters hob sich im Hintergrund der Vorhang, und da klag bei bengalischer Beleuchtung Maria Stuart ohne Kops auf dem Block (die Darstellerin nrußte ihren Kopf hinter Lenr Mock tief hinabneigen und ihren Nacken mit roter Wolle bedecken, die das Blut markierte), und vom schwarz behangenen Block rieselte das Blut (die rote Baumwolle) kerab. Daneben stand der Henker, in der rechten Hand das von Blut triefende Schwert, in der erhobenen linken Hand t— den kaschierten abgehauenen Kopf Maria Stuarts dem verehrungswürdigen Publikum zeigend. Rechts und links vom Mock standen Burleigh usw. Wenn das Publikum Nersall klatschte und die bengalische Flamme zu erlöschen drohte, rief der Direktor freudig seinem Beleuchter zu: „3-oteI (sv hieß der brave Mann), schütt iw Kalfoninm amf, i muß d' Stuarten no mal köpfen lassen!" Jokel tat, wie rhm befohlen, und Maria Stuart wurde da capo ge- Wft Konnte Ealliarw zum Schluß eines Stückes durchaus lein Schlußtableau anbringen, so ließ er — gleichviel wie Inhalt des Stückes war den Helden oder die Heldin aRsrufen: „Da.alles sich zum Guten gewendet, rufen wir Mts vollem .Herzen aus: Es lebe unser Kaiser!" Und das Orchester spielte die Volkshymne. I w i-iLZS Z^-SiS, ngSvoü llmar Wtt tsie 6. ---------- der Vereinigten Staaten eingeladen worden. Tie Einladung wurde begrüßt, doch mußte von dem Wunsche, ihr zu entsprechen, Abstand genommen werden, da e§ nicht angängig, daß der deutsche Thronerbe inkognito lediglich als Sportsmann sich in den Vereinigten Staaten aukhaltc. ReichtagSersatzwahl in Verden. Nach Mitteilungen des Verdener „Anzeigeblattes" sind bei der gestrigen Reichstags- Ersatzwahl bisher gezählt worden für Dr. H e i l g c n st a d t (nattib.) 5858 Stimmen, für Hofbesitzer Harries-Haengen (hei- kons.) 3419, für Justtzrat Dr. Levin (hl. Volksp.j 3155, für Gttls- besitzer u. Dannenberg (Welse) 6220, für Redakteur Henkel c Tagesschau. Regierung. Block und Reichsfiuan-reform. Ain gestrigen Vormittag sind die Bkockparbeien zw- sammengetretwt, uni darüber zu beraten, wie ein Block- kompromiß in den Hauptfragen der Rerchsfinmizreform zu erzielen fei. Aeußerem Vernehmen nach ist diese überraschende Wendung vorgestern nachmittag durch das persönliche Eingreifen des Fürsten von Bülow herbeigeführt rvor- den. Der Reichskanzler scheint besonders auf die Konservativen mit Erfolg eingewirkt zu haben, indem er chnen zu verstehen gab, daß er nicht gewillt sei, bei dem großen Werke der Reichsfinanzreform den Block beiseite schieben zu lassen, in welchem Falle dann das Zentrum wieder in den Vordergrund treten lvürde. Auch gestern vormittag hatte Fürst Bülow mit den Führern der Blockparteien Besprechungen. SHäter konferierte der Reichskanzler mit mehreren einzelstaatlichen Finanzministern. Es soll bereits Aussicht für eine Einigung auf der Grundlage erzielt sein, daß die Regierung die Nachlaßstener fallen läßt, die Reichserb-' schafts steuer dagegen weiter ausbaut und eine Reihe neuer kleinerer Steuern in den Reformplwt hineinzieht. Man spricht unter anderem von einer Erhöhung des K a f f e e z o l l s. Eine vollständige Einigung ist noch nicht erreicht, bietet aber gute Aussichten. Die Wahlprüsungskommiffiou des Reichstags hat die Wahl des Abg. Kleye (2. Braunschweig), Sei an Stelle des verstorbenen Abg. v. Kaufmann in den Reichstag gewählt worden war, für ungültig erklärt. Kleye hat in der Stichwahl 15 408, der Sozialdemokrat 8906 Stimmen! erhalten. Die Kommission stimmte der Ungültigkeitserllä- rung zu, da erwiesen wurde, daß die Lkandidatnr Kleye eine amtliche Kandidatur sei; der Kreisdirektor, mehrere- höhere Staatsbeamte und 38 Gemeindevertreter hatten in: amtlicher Eigenschaft Wahlaufrufe unterzeichnet und wären für Kleye öffentlich eingetteten. Nach der ständigen Praxis- des Reichstags bedurfte es deshalb weiterer Beweismittel nicht, die Frage der amtlichen Kandidatur sei zu bejahen, und deshalb sei die Wahl ungültig. Der Kreis wird sich also in nächster Zeit einer dritten Wahl unterziehen müssen. Die Einreihung der Städte Hungen und Nidda in die Servirllasfe E. Die dringliche Anfrage des Abg. Köhfer über diesen Gegenstand enthält so allgemein rntereffierenbe Angaben, insbesondere auch über den Lebensunterhalt in beiden Städten, daß wir ihren wesentlichen Jnhabt unseren Lesern Mitteilen wollen: Nack) dem EntlvUrf eines Reichs - Besoldungsgesetzes sollen die hessischen Städte Hungen und Nidda in die Orts^ Haffe E eingereiyt werden. — Der Entwurf des Gesetzes bestimmt in § 5: „die. etatsmäßigen Reichsbeamten rc. tc........ erhalten einen Wohnungsgeldzuschuß nach Maßgabe des als' Beilage V beigesügten Tarifs." Die Berlage V bestimmt: Jahressätze an Wohnungs- geldzuschuß. Ortsklasse Jahresbetrag für Tarsiklasse I. M II. JU, III. JC IV. JL V. JL VI. A 2250 1800 1350 570 810 480 B 1800 1350 990 480 650 360 U 1350 1080 810 400 540 290 D 1080 900 720 320 450 220 E 900 810 630 250 330 150 Pensions- *ähig 1476 1188 900 404 556 300 Die Feststellungen dieser Tabelle werden aud) eine Rückwirkung äußern auf die Servisverhällnisse der Beamten des Preußisch-Hessischen Eisenbahn Gemeinschafts-Dienstes. Da es sich im Reichs- dienst beretts schon um 12 718 Orte hierbei handelt, ist es nicht zu. bertcuuen, daß es alle Verhältnisse aufs rechteste auszugleichen, uirmöglich ist. Dennoch soll man versuchen, diese Ausgleichung durchzuführrn> wo sie möglich erscheint. Wie sben schon ausgeführt, so ist vvrgeschlagen, die Orte Hungen und Nidda in die unterste Klasse (E) einzureihen. — Das Problem des künstlichen Lebens. Der bekannte französische Biologe Delage, dem es als erstem gelungen ist, lebende Seeigel durch künstliche Beftuchtung mittels des elektrischen Sttomes zu erzielen, machte der Pariser Akademie der Wissenschaften eine hierauf bezügliche Mitteilung. Dcutach haben die drei künstlich erzeugten Seeigel ein Jahr und sieben Momtte gelebt; zwei starben alsdann infolge ihrer UeberMrung in Seewasser, das keinen Zusatz von Ammoniak und Zucker wie das Versuchs bas sin enthielt. Die von Delage ausgeftihrte Sektion der Leichen ergab, daß die beiden Seeigel vollständig ausgebildete männliche Geschlechtsanlagen mit lebenden Spermatozoen besaßen, wodurck) die bisher als richttg angenommene Theorie eine neue Stütze gewinnt, daß zum Zustandekommen von weiblichen Individuen immer der Hiinzuttitt eines Männchens erforderlich ist, während das Fehlen der Befrnchtttng Männchen ergibt. — Bucheinbände. Die Frage, wie nmu die Bücher, die man lange aufbewahren und den Erben utiversehrt hinterlassen möchte, binden lassen sott, ist, wie der „Gaulois" berichtet, vor kurzem in eiuwlutdfrejer Weise beantwortet und entschieden worden. Die „Society of 2krts" in London hat nämlich die Frage zum Gegenstände einer eingehenden Untersuchung genmcht und die Ansichten und Urteile der Bibliothekare und Archivare der hervorragendsten Bibliotheken Englands und des Auslandes eingeholt. Aus -en eingegangenen Antworten ergibt sich, daß K a l b t e d e r und Jluchtenleder die schlechtesten Einbände sind, da sie sich nicht lange halten. Dagegen sind, wie imfeic Altvordern schon wußten, Saffian und Schweinsleder sozusagen ewig. In manchen Fällen kantt mun auch Pergament als Bucheinbcntd verwenden: es muß jedock von besonderer Güte sein. Die Leiter der 39 Bibliotheken, die von der „Society of Arts" befragt worden sind, haben ferner einstimmig erklärt, daß die Gasbeleuchtung die besten Bucheinbände sehr rasch zerstört, und daß in dieser Hinsicht die Elektrizität vorzuziehen sei. — Eine Tolstoi-Ausstellung in Petersburg. Gegen Ende F-ebruar wird tu der Petersburger Akademie der Wissenschaften eine Tolstoi-Ausstellung eröffnet werden. Es sind Vorbereitungen getroffen worden, um recht Umfassendes bieten zu können. Alles wertvolle Material, das in Iaßnaja Poljana, dem AüfenthaltsortV des Dichters, und int sogenannten Tolstoi-Zimmer -es Moskauer Rumjanzew-Museums vorhandeit ist, wird nach Petersburg zusammengettagen. Iaßnaja Poljana schickt beispw. alle vorhandenen Porträts der Vorfahren -es Dichters. Die Manuskripte, Tagebücher werden von der Gattür des Dichters dem Bildhauer Günsburg unter -essen persönlicher Verantwortung anvertraut. Bedauerlicherweise wird all das wertvolle in Eitgland befindliche Material, das in London in einem Safe aufbewahrt wird, von Tschertkow, unter -essen Obhut jene Manuskripte gestellt sind, nicht aus- geliefert; es wird also der Ausstellung sernbleiben müssen. Man wagt es nicht, den Transport im Februar vorzunehmen, und hat auch Bedenken — das dürste wohl das hauptsächlichste Hindernis fein —, die Dokumente durch die Hände der russischen Zensur gehen zu lassen. Die bekcurnte Verlagsfirma „Poßrednik" in Petersburg, das Museum Alexanders III. und die Kaiserliche Bibliothek haben Der» sprachen, der Ausstellung ihr Tolstoi-Material zur Ber-- fügung zu stellen. — Der Barsußtanz ist in Amerika augenblicklich in Mode. Lady Constance Sttrart Robinsotr, eine Dame der Gesellschaft, feierte kürzlich ihr Debüt als Barfußtänzerin. Zugunsten eurer Wohltätigkeitsveranstaltung trat sie in dem großen Ballsaal des bekannten Sherryscherr Restmrrants auf. Die Billette kosteten fabelhafte Summen, trotzdem der Normalpreis auf nur 5 Dollar Lautete. Lady Constance tanzte griechische Tänze nach der Musik von „Mendelssohn und Goethe" — so meldete wenigstens das Programnr. Der Tanz fand bei den dreihundert Personen aus ben ersten Gesellschaftskreisen Newyvrks, die der Vorstellung Erwähnten, kolossalen Beifall. Welche Musrt allerdings als Goethefche Komposition verzapft wurde, dürste auch den meisten Zuschauern nicht recht klar nc- worden sein. ,, _ Klei ne Chronik aus K u n ff und Wissens ch ast. Angesichts der Openikrise in Paris zog Richard Strauß ferne „Salome", die im Frühling ausgesührt werden sollte, von der Groben Oper zurück. -- In F l e n s b n r g ist der älteste deutsche Rechtsanwalt, der 88jährige Justtzrat Jprseir g oft erb en. ?JLae erscheint nicht Den tallachtuven t^rhoirmhcn 9U ent- fprachen, die burd) bie hier folgenden Bescheinigungen der Bürgermeistereien Hungen und ?;*) M. Magerkäse O/Bö M. das Pfund; Schweinefleisch <>,75 bis OFO M. das Pfund; Rauch und Törrsleisch 0,A> M. bis 1,— M das Pfund. Rtndslcisch 0,80 M das Pfund; Hammelfleisch 0,70 M das Pfund; Burst Leber und Slutwurit, frisch 0,70 M das Pfund Burst -chwartemnagen und Preßkovf 0,90 M das Pfund; Burst «Cervelatwurst 1/20 M. das Pfund: Schinken ^aussebeint- 1,20 M das Ptund; Schrnlen foul Bern I,— M.; Sohlen 1,40 M. ver Zentner. Nidda Behufs Msetzung des Lohnungsgeldzu- fchufses rür die hrer beschäftigten Rercllsbeamten sind roU gend? Angaben amtlich fefigejtellt worden: An Wohnungsmreten werden rn der Stadt Ntdda durchschnittlich jähöckich gezahlt für eine 2-Zimmerwohnuna 150 bis ILO M, jur eine L-Zimmerwohnung 250 bü 350 M., für eine -1-Zunmerwohnuna und mehr 380 bis 600 M, je nach Ofrofef Tas ist durchschnittlich für 1 Zimmer 95 M Zu diesen? Metspreise kommen noch jährlich ungefähr 20 M Abgaben für Gasser, Schornstein fegen, Strafen- und Abortteinigung usw Tie LrbenSmrktelpreise bewegen sich rote folgt: Brot, 1 Sorte 0,54 M. . 2. Sorte OHO M. (Stuck ; Mehl 0/21 M. da > Pfund; Butter 1,20 bis 1,30 M. Landbutter . 1,40 M. Molkereibuttcr das Pfund; (her 0,09 bis 0,10 Ml. das Stück ; iSchweincfleisch 0,76 biy 0,90 M. das Pfund; Rauch und Törrfleifd) 0,90 bis 1,10 M das Pfund; Rindfleisch 0,80 M. das Pfund; Wurst gcwöhnlid>c- 0,70 Ins 0,80 M das Pfund; Wurst (beffrte 1,20 M. bis 1,30 M das Pfund; Sohlen im Einzelpreis der Zentner 1,55 M. Man könnte mir einwenden, daß alle diese llntei> fudpmgcit und ,Feststellungen in den Reichstag gehörten. Es ist dies nicht ganz zutreffend, denn nad) Mitteilungen im Reichstage besteht feilens der Preußischen Behörden u.nd Abgeordneten der ausgesprochene Wille, an der Einreihung, wie sie der Entwurf bringt, nirgends mehr rütteln zu lassen. Ex. würde also den einzelnen Reichstags^ abfleorbtreten wohl wenig nützen, hier anzusetzen. Ein An deres aber ist's, wenn unsere hessische Regierung mit ihren "brei Mitgliedern des Bundesrats sich dieser Sache aunehmen wollte ;'t d> frage hiernach: Ist die Großherzogliche Re - gierung geneigt, die Ansprüche der Städte Hungen imb ")ttdda auf Einreihung derselben in die Klaffe D des Reichs- Besoldungsgesetzes im Bundesrate zur Sprache zu bringen und fie zu unterstützen? Hu* Stadt nn- Land. Qh e ye n, 27. Februar 1909. Gedenket der hungernden Vögel! • • Kun st verein. Die gegenwärtige AnSNellung ver- bleibt nur noch morgen, Sonntag, und Montag. Aon Diene tag ab wird wieder ein vollständiger Wechsel der Gemälde vorgenommen. Aon der jetzigen Ausstellung wurden verfault und gingen in hiesigen Pnoatbesitz über: „Lchwed. stufte am Hdtlfgat* von (5. Plock-starlöruhc, „Dachauer Bancr^ und ^Dachauer Bäuerin" von G. Roeßler^München, .Alte Weiden" voa Prof. Müller-Ahrenhoop und ,Tlotiü a. d. Gamme" vo>: E. Proch-WorpSwede. * * Zur M 0 rdsad) e Mi cif. Ter Schuhmacher Reif, der in der U'ichsten in die zweite Märzwoche fallenden Schwünge rtclrsZperiodc ftur '.Tburtciluiifl kommen wird, hat von» Gericht Rechtsanwalt E n gisch als Verteidiger bestellt befnmmeii. Scni Bernehmen nach lautet die Anklage auf Beseitigung eine Zeugen durch vorsätzliche Tötung 211 bed Strafgesetzbudies . woraus Zuchttzan von 10 Jahren bt» zn lebenslänglicher Dauer steht. * * Junge Leute, die daS mllltärvflichtige Alter erreicht haben und freiwilllg cintretcn wollen, haben sich nm Beginn der Frülljalirs Musterung beim Truppenteil zu melden, da nach der Aushebung em Meldeschein zum freiwilligen 'Dienst nicht mehr ausgestellt wird Tie Bahn Wetzlar-Grävenwiesbach. Am 19. und 20. h. Mts hat Die landespolizeiliche 'Prüfung der neuen Eisenbahnlinie Wetzlar Grävenwiesbach stattgefunden The erhobenen Einwendungen haben durcllwi^q ihre (firlebi gung gefunden, so daß nun die Feststellung des Projekts durch den Minister stattfinden fatm. Sobald das Projekt feststeht, wird mit dem Erwerb der thrunbftüdc begonnen werden Ta die neue Bahnlinie lange Strecken durck) den i^meindewald führt, fo werden dte Ankäufe voraussichtlich keine großen Sdiwierigkeiten veranlassen. Neue Bahnhöfe sollen inner halb des Kreises Wetzlar an nachfolgenden Stellen er ridtlef werde»: In Burgsolms eine Haltestelle znnschen der Scknnelz und dem Orte Burgsolms. In Braunfels ein Bahn- Hof in der c^adelung der Kreisstraßen Bonbardeu Braun fels und Bonbaden—Burgsolms. Ta bereits ein Bahnhof Braunfels und ein Bahnhof Burgsolms vorhanden ist, wurde beantragt, die neuen Bahnhöfe BraunselsOberudorf und Burgsolms-Oberndorf zu benennen. Ter Bahnhof für Bonbaden soll südlich der Dorflage dicht ans Dors gelegt werden. Tie ihcntembcn R^rukirchen und Riederguembach bekommen ihren Bahnhof neben die Thomasmühlc, wäll rend für graftsolms und Kröffelbach ein Bahnhof nördlich vom Krastsolmser Sckmlhause angelegt twrben soll Es Oeht n. d „Wetzl An;.' zu erwarten, daß die Bauzeit der neuen Bahnlinie 2 3 Jahre nicht überschreiten wird und demnach also spätestens 1911 dem Betrieb übergeben wird. •• Tie Ring käuipsc im Kolosseum, die am 1 März ihren Anfang nehmen, versprechen, wie man und schreibt, ein sportliches Ereign, ersten Ranges zu werden Sänger, deren Warnen in neuner kreisen einen guten Klang haben, findet inan unter ihnen Emer der inttr- essantesten Ringer ist wohl der junge Däne Fred-Mar» küssen, der m seiner kurzen Zeit alt Bcrussringec (er rxnflt erst 2(; ^abtej Idjon zahlreiche erste Prene davontrug und im Herbst 1906 zu Paris die Weltmeisterschaft im Mittelgewicht erhielt. Ein gefährlicher ist der Reger Jak-Lewis, der durch seine katzenartige o< wandt Heck doch schon Sieger über die bedeutendsten Ringer des Kontinents ist Ter Nralkosak Su l 0 m a n 0 f f, von ungeheurer Raturkraft, ist cm nicht zu unterschätzender Gegner seines Landsmannes, des Weltmeisters Padudun Apollon de Eoloß, Belgien, verfügt über ein Körper gewicht von 300 Pfund. Würdig zur Leite stehen die Tcut scheu Milchthaler, Matadore Schwarz. Sieger der Meisterschaft von Teutschland 1907, sowie l^eorg Strenge. Meisterschaftsringer von Teutschland 1906, dellen Ra men schon feil Jahren Weltruf hat (yür die Sieger imb Wb preise in der Höhe von 1200 Mark ausgesetzt. Außerdem erhält ein jeder Ringer eine tägliche Gage. x Daubringcn, 26. $ebr. cb dem ahnungslofen Bürgermeister mit solcher Wucht über den stopf, daß eine tiefe, klaffende Wunde entstand. Einem zur Hilfe herbei- eilenden Mann, dec den Rowdn an der Mehle vackte, biß er mit irrtet straft in den Finger und hielt diesen fest geklemmt zwischen den Zähnen Erst ein kräftiger Hieb auf deS Burschen Schade! öffnete ihm die Zähne, daß er den Finger freigab. Inzwischen war handfeste Hilfe hinzu gelommen, bie bem Strolch ein gehöriges Bad von uu gebrannter '3fd)C bereitete. Man hätte ihn gelyncht, wenn nicht der Poli^ibiener Einhalt bewirkt hätte. S Mücke, 26. Febr. Bor die Treppe des ickistwirls Bräuning legte sich ein Ritter der Landstraße, wie sie täglich hier in auffallend starker Anzahl vorüber marschieren. Tic Aufforderung des Wirtes, auszusteheii, beantwortete er mit dem Ziehen feines Taschenmefsers. Ter Wirt schlug ihm wider die Hand, daß das Messer hock) im Bogen emporflog. Tann verabreichte er ihm nodi einen ungeschriebenen Denkzettel Ein anderer dieser Burschen fragte unterwegs mehrere Frauen, die von Grünberg kamen, wieweit es nod) nad) Stordorf fei. Eine der Frauen sagte ihm bereitwillig die Entfernung. Da hob der sterl in den rohesten Ausdrücken, ohne jede Veranlassung, zu schimpfen an, ja drohte sogar mit Ersteck)en. Lber-Ohmen, 25. Febr. .Heute verstarb hier der Bürgermeister .stafpar .stratz. Geboren im Jahre 1843, befand sich der Verstorbene int 66. Lebensjahre. Seit 17 Jahren führte er das Bürgermeisteramt, das er kurz vor feinem Tode, durch stranklleit veranlaßt, niederlegte. Bürgermeister.stratz war ein einfadter, bescheidener, biederer Charakter; feinem Amt stand er mit Gewissenhaftigkeit und Treue vor (ßcricbtsfciaL Frankfurt a M., 35. aebr. Die Berufung des Ser. geanten Lci ne weder vonr 118. Regt, der wegen gtoncr Pa- troncnhidntahlr in Wonn> vom .>lriegsgencht zu 5V? Jahren flucht- haus vcrurtcllt worden war, luurbe heute vom Lberkricgsgeiicht 18. Arnicekorps verworfen, obwohl der Anklagevertreter eine Herabsetzung der Strafe beantragt halle; ebenso wurde die Berufung de>^ ArresthMi-saursehund Bizefelbwebcls Wassermann, der iDcgen nicht genügender Beaufsichtigung des Leine roebt*r .m ied- Monaten Gesangnü> und zur Degradation fcvr- urteilt worben war, verworfen. " .st 0 st e n eine- anwaltlichen 6 d) t e t b c n £•. Sehr oft pflegt man säumige Schuldner bind) einen RechtSanwast brieflich ,u mahnen, d. h. zur Zahlung aufforbern zu lassen unter der Androhung, daß sonfk .9läge eingereicht mvrben würbe. Ta. Schreiben kostet natürlich Gebühren und Vorw und qemeinhm iviro versucht, diese kosten bem Schuldner auhulalten. Ta- Landgericht in Berlin I bat geurteilt, daß der Schuldner, bei bereite in Bering ist, diese Stoffen nicht zu ersetzen braucht; denn die briefliche Mahnung ist nur der Ambruck eine- Versuche- d«- Dläulligcri», nut güilnhc Weise zu fernem Geld zu kommen. Er konnte den Bries selbst schreiben. :;ieß er ihn, vielleicht um einen wirksameren Eindruck zu erzielen, durch einen Anwalt schreiben, so muß er auch bie Kosten hierfür selbst tragen. vermischte». • Eine verbrannte Schauspielerin Tic bekannte '^arifer SckzMtspicleritt Muza wurde vorgestern das Opfer eines schrecklichen Unglücksfalles. Sie ließ fid> in der stüchc ihrer Wohnung frisieren. Per Friseur wusch ihr gerade die S.xnuv mit einer Haarwasfermischnitg, die sehr alkohollmlkig war, als einige Tropfen auf den neben liegenden perd spritzten und sofort Feuer fingen. Zm Augenblick stand das Haar Zrene Mn^zas und ihr Frisiermantel in Flammen Ter Friseur wollte das Feuer ersticken, erlitt icbodi dabei selbst schwere Brandwunden. Auf die Schmer- zcnSrufc der Unglücklichen eilten Rachbarn l-crbei, denen cs schließlich gelang, die Flammen zu löschen. Tße Schau^ jpielerin war icbod) so schwer verbrannt, daß sie in hoffnungslosem .Zustande nach dem S?ofpital gebracht werden mußte, wo sie nach wenigen Stunden einem qualvollen Tod erlegen ist. Auch die Brandtvunden des Friseurs sind so idirocr, daß an feinem Aufkommen geztvciselt wird. Fräulein Muza ftanb im 25. Lebensjahre und war zuletzt Mitglied des Antoitietlleaters. * Eine unglaubliche Frechheit legte em Em brecher an den Tag, der in dte Wobming des Beamten «albe m her volin'iitiidien Straße in Schoneberg embrang. Ter Dieb stahl alles, was er an Otelb unb Wertsachen finden konnte. Während der Arbeit wurde er dann gestört, konnte ei febod) nicht unterlassen, vorher schnell uockt ein oaar Zeilen an den bestohlenen Wohmntgstnhader zu schreiben. Er legte einen Zettel folgenden Inhalts auf den Tisch nieder: Ich komme tvieder, weil ich gestört wurde Habe leider keine Zeit medr'" • Bon der Schmiere Schompieler: ,4Xrr Tirektor, -ch bäte um fünsziu P'cnniac Vorschuß — T.iekror: „fiu, lünijuj Pienmgc? Mensch, Sre uxollcn wohl nach Mrrmc Carlos' Bandel r Gebern, 38 ^ellr Bei der brüte in bat rumltd) 3inhiTg-DirnrmddK 11 Wulkungen ,roi*d'ai hier unb »iiirnboui abnrbahnten '?ol loerÄr iqe rn n q »vurben hebe Preise :n erfte:gfrungai :micbm öbnliche Preise erzielt Dir nryr Bal n cnrch ben Vogel-oerg dürste nicht ohne Einfluß hieraus fa« Türkische Finanzen. ES tprrb qemelbei, baß englische Lavita.'sten die i-iewährung einer Anleihe im Betrag von 13 Mill, iürt. P'v. zu mäßigem ZrnSstiß badeihen. Markte. •ieiea, ?7. Februar. * au 1 bericht. Auf heutigen: Soeben« mdifte (oftete: Cuttet or. tib. 0.90—1.00 üubnereier 1 61. V-10 t-fg. Julie UV. Et. 6—8 YL, Adieniaite 2 et. 5—6 Plg., ijrbieii p. Pfd. 18—34 Pia. Linien v. 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Tendenz lest 11730 118.26 188 50 1 '■5.00 11176 189.0» 19550 90.10 95.00 171.25 12800 -43 50 13h 50 175.90 14920 197.10 Eeicha&nleihe de. Honsels . . de. Hessen . . 96.35 86.60 9*30 86.50 96.06 ,jtbruar y.o^ IS 3 3! 1909 -cf: russ.Staatsani- 1906 4 • j °/, japsn. titaatsauleibe 1 «i Conv. Türken reo 1903 Turkeniose...... 4?» Griech. Menopel-Anl.. 4% aunere Argentinier . d°/, Mexikaner IM 7. Chinesen . . . . Aktie»: Bochum Goss..... Buderus E. W. . . . Telefonische Kursberichte Giessener Anzeigers, mitteteLh von der Bank fUr und Industrie, Glessen. Frankierter Börse, 26. Februar, 1.15 Uhr. Elektro. Lahmeyer . . . Elcktrie. Sehnekert . . . Esebweiler Bergwerk . . Gelsenkirchen Bergwerk Hamburg- Kecrik PakeU. Hsrpcncr Bergwerk. . . Lanrahuttti...... Nordd. Lloyd . . 0beischle3. Eisen-Industrie Berliner Haudelagea. . . Darmsudter Bank . . . Deutsche Baak . . . Deutsch-Adst Bank 1 hskonU-Kemxaandit . . Dresdner Bank . . . . KreuiUküea . . . Bal Umure- and Ohie- Eisenlabn..... 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Lebrttuge: 1 Buchbinder. 1 Schreiner, 1 Svenglet und x)n. itaüateur, 1 Bäcker b. bei auswärtigen Arbeitgebern: 1 Sattler, 4 Steinmetzen für .Hartgestein, 1 Ortfeur. zwei Schneiber, 1 landw Knecht, 1 Dienstmädchen, 1 Haushälterin. Vcbrliuae: 1 Bäcker, 1 Schlosser Eck tuchen Arbeit: Bn/t 5 vanblnnnencbilfen, 1 Backer. 2 Eifenbreher, 1 Konditor, 2 Maurer, 1 (Härtner. 1 Buchbinder. 4 Steinmetzen. 2 Ma schüiisten u. Heizer, 3 Bau'chlo'ser, 3 Znstallateure, 1 Maschinenschlosser. 4 Schuhmacher. 1 Schneider, t Lackierer und Weife bmber. 5 Polsterer u. ravezierer, Schreiner, 3 ,>uhrknechte, 2 Hausdiener. 7 Hausburschen, 4 landwtrtsch. Knechte, lv Arbeiter, 1 Haushälterin. 8 Vau'iranen, 4 Vausmädchen, 1 LZltcksrau, 3 Waich frauen, 1 .Qinberfiauleiii. Vebrliuee: 1 Sa, taffer. Holzvcrstcigerung Winnerod. Es sollen versteigen werden Donnerstag den 4. März in den Distrikicn Buchwald und Petcr-arund: Eichen^Stämme, 20—.'iOomDurchm., lOLtück— 4,44 Km., » bii 19 n „ 25 „ es 5,10 „ Lärchen-Ltangen, „ 12 M n 36 „ = 2,27 H Zichlen. „ 9-12 „ M 192 r =17,27 n „ n 4— 8 n , 2812 „ -39,33 „ Bohnenstangen 2575 n ol’/j Rm. Buchen Prügel, 4 Am. Nadel Stock 39 „ Eicken- „ 218 „ Buchen'Retser(Durchforst) 2 „ Birken- „ 178 „ Enden „ H 2 H Buchen-Stock, 34 „ Nadel „ w 1 „ Eicken „ Zusammenkunft vormittag- 91/, Uhr auf der Chaussee Winnerod—Reinhard-hain, am Jgelsteich. Areitag den 5. März in den Distriften Walpersderg und PeierSgrund: ca. 172 Rm. Buchen-Scheitholz, ca. 61 Am. Nade'-Stock. „ 299 „ „ Prügel, „ 266 „ Buchen Reiser, „ 10 „ Radel- „ „ 118 Radel. ,, „ 60 „ Buchen Stock. Zusammenkunft vormittag- 9 llhr aus der Lhautzee Reiskirchen—Winnerod, an bei Ziegelei C,r-, Same-, Förster. KytNauser-Technikum FaieilMNioiie 1rMWUHta»La’t/irU Um« ÄomtBül - KfsfllM Danv Gürtlei m 305 Grosse Inlern.Hera-Ringkanipl-Kgnkurrenz. Ruderklub Heeeia Stiftungsfestes zur Feier des des geschnitten bei (1190 Goetheftrafee 34 361 ohne jetzt •e. den 1. Mc Anfang H Utz Aquarium. Kegelbahn noch | einige Abende frei. Familienabend bet Herrn 6 dr. Oowbe* IhMtbsei Btttfet ■ ?ao(i unter Mitwirkung der Konzertsängerin Frl. Ida Stammler (Sopran), Herrn J. Haha (Klavier) und des Herrn W. Schöttler (Violine). Direktor und Onhab.r des Koloffeumv Äiefeen. Ab Montag, 1. Mär; 1909: Um tritt frei! Zu recht zahlreichem Besuche labet ergebentt an Stelle meine erftfL B Siieiex- Nammlero a. Decken gesunder Häsinnen für 1 Mf frei M>UTO vuncrmunb, Wolkengaste 18. Erfinder! Seit IstOV erwirken und verwerten mit 'Batenie x. im 3n- ii. Äu-land letzter grofeer Berwer« tuugSabtchlufe 3m vorderen Restaurant Homert des Damen Orchesters ar „Könne Fortune“. -WU Anfang Wochentags t Uhr Komponitlonen von L Kempter, Rossini, W. Gernbardt. K. Schau H. WieniAu^ki. B. Godxrd, F. Tb. f umb-B«ihren. F. SUcher. Beethoven-SeL?s. Me.ndelsohns-LUzt, Strau»3-Schütt. R. Schumann. E. Griex. E. BLildach, Th. Koschat, H. Jüngst, M. Hauptmann, C. Reinecke. F. Jakobs. vn', Eintrittskarten sind in der Mu.>ikallenhandlunff von K- < hallicr zu haben. — Die pa»»ivcn Mitglieder können ihre Karte im ZiKarrentreschäft von G. Todt, Plockstr. 11, in Empfang nehmen. Schnittstämme zu Bohlen und Brettern, bis zu «v cm Durchineffer, sowie alle Sorten Brennholz werd, sauber Sonntag- den M Oebruor 1806 Hamilien-Abend oerbnno. mtt Crbee#c«eU»ch. u. »WhliCbf 01»i. .'»ad «r Lteimveg 5. iHanner-Badeverein erdeetllche General-taminiiiBj hübet '.yioniefl, den l. März, atzend« f> Ubr, in her Brauerei /t o 11 ) di start und wird um iahlrerches Erscheinen der Mitglieder gebeten 11273 läge« Qeduuug: 1) Berichterstattung. 2) Rechnungsablage, 3i Boritand»wahl:, 4' BerschtedentzA. ______________Der Barst«utz. SÜRto» den 1. März I5W Zusammenkunft bei samerabB rn«lb (2d,tptavab) B”/, Da« Rommaudo. kalorrl. MrhllTobaBwrrlt. mieden Dag von 8—10 UbrJEVfe Neoes Stadttheater Giessen. Direktwn: Hermaae St ein« »etter. Lonutog, den 9t ,'yetrrunr nachmlnagü ••/, Uhr KMn Prelae: Kleine Preieel „Hofguost“ Lustspiel in 4 Akten von Thilo von 7 reibe «nsnng 3 , Uhr. Ende V . Uhr Abend« -»/, Ubr bfWMWI riwll brWOfini t I WWE. Unter Mitwirttuig der Qaoefk b«4 Onitnieric Reqimrnt. Kaiser Selhelm (Ar. 1Mb „Die Königskinder“ i-m deni'ches L'Iarchen in > Akte» van 1‘rnft «enter. Munk ». (•■«db. Oumverbiuck Ans 71,’, Ubr. (knde geg. IC , Ubr D Dany Gürtler Eine Million Mark kostenl AuSk. laRd I 9em. in all ftultur* I staaten Erste Berlin I B«icn:vrrw. iidell- schalt 3. « Miller I A ff o.. Berlin W. :v. I *8ot*öamcnnafee A I Xdeab- VI 7bl7 h*, ^■^^elear Batentmifler Bauer’scher Gesangverein Giessen Dirigent: Herr Otte GÄrlach. Sonntag, 7. März 1909, abends 5 Uhr in der neuen Aula der Universität Hehuberkrr A Brrhthold, Zimmergefchäft u. Sagewerk ________Schistenbergertal.________ Tchnler - Pension. (kin Schüler findet liebevolle Auf nabme mit guter 'Bcmton. lfl80 habere Auskunft erteilt die eschastssteIle des (Miefe. Anzeig.