Erstes Blatt ISS. Jahrgang Die heutige Nummer umfaßt 12 Seiten. Die Aussichten der hessischen Vahlrechtsvorlage. ist besorgt. Die deutsche Zache in Oesterreich. jualltäten. t3 empfehle rze und lederbravoe trumpfe billigsten Preisen :wolle -x u 2.50 cm. ben von Strümpfen würden. . Nach dem Vorbesagten erscheinen die Aussichten aus ras Zustandekommen der Wahlreckftsvorlage trotz der getrübten Stimmung in den Aammerverhandlungcn doch nicht resonders ungünstig. Selbst ivenn die fünf Sozialdemokraten und einige andere Mißvergnügte -um Schluß aus nichtigen Gründen gegen den Gesetzentwurf votieren sollten, so würde nod) den bisherigen Erklärungen der Wortführer doch immer noch die zuversichtliche Annahme bestehen bleiben, daß sich die nach der Verfassung erforderliche Zwec- driltel-Majorität für die Versa,sungsänoerungen zusammen finden wird. Die Verantwortung für den toirf-idjen Voltsvertreter ist zu groß, als daß er sich aus kleinlick)en, doktri- näreii Gründen dem allgemeinen Bolkswillen auf Einführung des direkten Wahlrechtes widersetzen sollte! plane it Llchßch (i ij engefdiäften Rich, elteröweg, Lindau LA Marktplatz, Hust, gou; em bei A. Salomon Li . z>>m Paise von K Wu- Palme ^endd)übenii ter kracht gewönne it und Oüt^ et sich gleich X Beaten und Bafa 878/ rer'«1e&e” drücken. Er hoffe aber, daß sie trotzdem- die ^matioe zur Unter- iudnmg ergreifen werde. , . T« belgische Kammer nahm die verabsetzung der Dienstzeit der Infanterie von zwei Jahren nach dem 5a» Erafttreten des Gesetzes über die Leeresrewrm auf l5 Monate mü 98 gegen 27 Stimmen an. Die Dienstzeit der Kat^llerie wurde auf zwei Jahre herabgesetzt. Damit ijt die erste Lejung der Vorlage beendet. ___ Die f ranzösische Kammer- nahm am Donw-rs-tag bei der Beratung des Etats des Innern ben Attikel, betretend die aebehnnt Fonds, für deren Veibel-altung Mimsterprajident Lriand dieVertrauenssrage gestellt batte, mit 364 gegen 125 Stimmen an. Hieraus wurden alle Artikel des Etats bewilligt Aus London wird gemeldet: Donnerstag abend wurde von der Liga gegen das O ber Haus eine lärmende Kundgebung reranjtaltet. an der ungefähr 6000 Personm. darunter mci Gesindel, teilnahmen. Tie Leute zogen wich dem Varlamrnts- gebäude, roo 'fie einige Mitglieder des Oberhauses, die sumllig vorbei tarnen, anspfifsen. Tie Ruhestörer wurden von der Wnizei auseinander getrieben und auch der darauf von ihnen unternommene Versuch, die Kickte der das Parlam-entsgebäude dewachcnoLN Lchutz- leute pi durchbrechen, mißlang. . Das s panis chc Kr iegsministerium erklärt, ui Melilla sei alles bereit, die Operationen wieder auf* zunehmen. Diese ständen unmittelbar bevor. Die chiuesische Resieruns hat an die haaMWdtisctzL Lin Uebersall auf russische Konfulu. Bon persischen Nomaden abgegriffen wurden, nach einer Meldung des „Reuterschen Bureaus^ aus ^chiras die russischen Konsuln Pajsek und K-adlulowsky auf ber Reste nack; Buschir am Mittwoch abend zwiickxn Khanizimvan und Taschtarjin. Die Nomaden fü irr teil ben grössten Teil der Karawane mit sich fort. Ein russischer Kosak wurde bei dem Angrist getötet, ein russischer und zwei persische Äoiaten rourbat verwundet. Tie Konsuln sind nach KhanlKenvon zurückgekehrt. Wir erhalten dazu weitere Meldungen: Teheran, 25. Nvv. Ter lieber fall auf die Karawane der russisckstm ölonsuln Passe? und Kadlulowsko wurde von50 Reitern und 2 00 Mann zu Fuß des Kaschka istammes aus geführt. Die Begleitung der Konsuln, denen sich sechs persische HMidelskarawanen mit einigen persischen Soldaten angeschlossen hatten, waren zu schwach um dem heftigen Feuer der ans dem Hinterhalt schießenden Räuber W widerstclsen. Tie Karawane mußte preis gegeben und der Rückzug angetreten werden. Außer den bereits gemeldeten Verlusten bei ber russischen Karawane, wurden bei den Handelskarawanen mehr als zehn Perser getötet. Die Karawanen wurden gänzlich aus geraubt. Mit Mühe gelang es den Konsuln, die beide unverletzt geblieben sind, das Archiv und die Kasse des Konsulats in Sicherheft zu bringen. Ter russische Gesandte machte der persischen ^Regierung die ernstesten Vorstellungen und forderte sie auf, unverzüglich Maßnahmen zur Bestrafung der Räuber zu treffen; auch machte er die Regierung für alle Verluste verantwortlich und verlangte volle Entschädigung. „. A. Teheran, 25. dlov. Ter englische Konsul in Schiras hat sich gleich nack dem Empfang der Nachricht von dem Ueberfan auf die Karawane der russischen Konsuln m Begleitung eines Arztes und unter Bedeckung englisch-indischer Soldaten nach dem Ort des Hebers alles begeben.__ zu bereichern, nahmen auch die Abgg. Reinhart, Molthan und Dr. Winkler Stellung, und zeigten unter Hinweis auf das Treiben der englischen Suffragettes. wohin wir in Deutschland mit dieser Lösung der Frauenfrage kommen Freitag 26. November 1909 vezugopre»»: rnonalluN7vPstvieriei- ▼ » m. *. jährlich Akt. 2.20; durch /Hk 431^ vlbhole- u. Zweigstellen ei nl ▼ monatlich 6b PI., durch W fij fl W M W B diePost ivrk.S.—vlenel- B W» B B jährt, ausscht. Besieitg. L K'j wj; r? ZeilenvreiS: total lbP'^ PL WflR auswärts 20 Pfcnnlq. Chetredakteiir: A Doetz. sprech - Anschlüsse: N ® «erantrvortlid) für öen ZW General-Anzeiger für Oberhefsen DM uuif Tage: Nummer Noiattonrdruck und Verlag der vrühl'fchen Unlv.-Vuch- «nd Lteiudruckerei B. Lange. Bedattion, Lrpedition und Druckerei: Zchulstratze 7. nzeigenteil: f>. Beck. H vormiltags 9 Uhr. «—0—n. .. Mllchung. 1 Mvember'M listerei Stockh-usen. Die Schliche auf dem Vulkan. Auf die bekannte Rede des bulgarischen Ministerpräsidenten bei der Erörterung über die bulgarische Thronrede haben die Türken in Sofia offenbar diplomatische Beschwerden erhoben. Heute bat der bulgarische Gesandte wieder einmal eine beruhigende Erklärung abgegeben. Bekanntlich lvar in der erwähnten Mikiisterrede etwas freimütig von der r^u erworbenen Unabhängigkeit Bulgariens gesprochen worden, und Rußland hatte eine offizielle Dankes- erklärung für seine Mitwirkung erl,alten. Inzw scheut wurde die freundsck)aftliche Annäherung Dul^aiiens unb -seib ens durch einen Besuch des Königs Ferdinand in Belgrad fortgesetzt : Belgrad, 25. Rov. Der König der Bulgaren traf nachmickaas hier ein und wurde vom König, dem Kronprinzen, dem Minister des Auswärtigen und dem Personal der bulgariichen Gesandtschaft am Bah' Hof b gr.ißt Nach der Vorstellung der bcixrfcüigen G folge begaben sich die Könige auf Wunsch be? K nigs Fer inano nicht aui d reit'm Vene, wo die Gendarm rie anfgestellt war, sondern auf einem größeren Umwege nach dem Palais. Em zahlreiches Publikum begrüßte den Wnig Ferdinand leb^a’t Belgrad, 25. Nov. Der König der Bulgaren ist heule abend wieder abgereist. Zur Verabschiedung waren am Bahnhofe der König, der Kronprinz, der Mimsterprasi- deni und der Minister des Aeußern anwesend, ^m Jauic des Nachmittags empfing König Ferdinand den M i n i st e r - Präsidenten in Audienz. S0fia, 25. Nov. Die Regierung übergab dem türkischen Gesandten eine genaue Uidersetzung des Stenogramms ber die Türkei betreffenden Stelle aus der von dem Mnister des Aeußern Pavri^ow am 17. November tn der Sobranje gehaltenen Rede. .. , Konstan iinopel,25. Nov. Der bulgaris.a) e G e- sandte suchte heute den Minister des Aeußern auf und erklärte, die bulgarische Regieruna lege Wert auf freundschaftliche Beziehungen zwischen Bulgarien und der Türkei und bedauere, daß die Reden der Minister Malinow und Papri- kow in der Sobranje, welche bezweckten, die Beziehungen aufrichtiger zu gestalten, die gegenteilige Wirkung hervorgerufen hätten. Zn den Kreisen der Pfotte wird der Zwischenfall als erledigt angesehen.__________________ redjtsöebaite mit alten möglich.« fernabttegenöenJungenIDeut)chlanb !-i d-n oesterre^ern tnsbeso^re ben - ■ - - 1 Deutschen und sicherlich auch Dem großien ~ei'c uet slawischen Bevölkerung ein Herzensbedürfnis und eine Notwendigkeit zum Schutze der gegenseitigen Interessen. Das mächtige Deiftsche Reick) habe im letzten Winter Oesterreich die notwendige Stückendeckung geboten, für die dieses iwch Ifcute dankbar sei. Abg. Dr. Weidenhoffer lDrutsch-national) erklärte, die Wiener Vorgänge feien fpon- lane Kundgebungen der Bevölkerung der deutschen XKinmt gegen den von der allflawischen Propaganda ausgehenden Versuch, den deutschen Kern Der Monarchie zu durchsetzen. Mit der Verteidigung des Deutschtums in Niederosterreich würden die Grundlagen des Bestandes der Monarchie verteidigt. Ehoc empfahl, vor der Blenderung des gegenwärtigen Regierungssystems die Waffen der Obstruktion nicht aus der Hand zu geben, 'jlbg. von K 0 tlar (böljmi» scher Agrarier, erklärte, daß das Streben, insbesondere der Deutschen Böhmens, immer deutlich dahin gehe, sich mit dem Deutschen Reiche zu einem Staatsganzen zu vereinigen. Der Alldeutsche Verband tn Deutsch» land stehe in enger Fühlung mit ihnen. Danach wurde Die Verhandlung abgebrochen. Sm österreichischen Abgeordnetenhaus gab es auch am gestrigen Donnerstag intereffante Streiflichter auf die Anlehnung Oesterreichs an Deutschland: Wien, 25. Nov. Im Ab gev r d n ete n Haus erklärte m der weiteren Beratung der Dringlichkeftsanträge be- I treffend die nationalen Fragen der Abg. Niklas (christlich- aBUen "^'tWreTirbk gegenüber dem Lg. ffirama^W Sünbnig mit Nack) dem allen Sprichwort „Was lange währt, wird , errt" müßte die Wahlrechtsvorlage, die in ihren verschie- bimen Wandlungen nun schon ein Jahrzehnt hindurch das stililisck)e Reperloir der hes ischen Volksvertretung beherricht, ß eLie ganz auserlesene ?7kusterarbeit sein. Daß sie dies aber iVtzdem nickst ist, wird jeder zugeben müssen, der die lang- „ihrigen Verhandlungen über das direkte Wahlrecht und die Lellung und Haltung der einzelnen Parteien dazu mit Rainer Aufmerksamkeit verfolgt hat. Der Regieming, Die iiÄ schwierige Werk in diesem Jahre den Ständekammern vierten und hoffentlich letzten .Male vorgelegt hat, mrd man aber für die keineswegs vollendete Geltaltung m Vorlage kaum einen Borwurf macken können, denn sie sich bei Dem leider zwischen beiden Ständekammern I »»rhandenen Antagonismus soweit als irgend möglich beicht, ben Wünschen der Volksvertretung gerecht zu werden; lickleickst wäre sogar ein wenig mehr Festigkeit von dieser >nte in grundsätzlichen Dingen dem Zustandclommcn der 5 orlage dienlicher gewesen. Auch der Gesetzgebungsaus- ckuß, der die Vorlage in wesentlichen Punkten umgestaltete, r.iq sick) frei fühlen von Gewissensbissen: es i)t nicht seine schuld, wenn Der Entwurf nicht in einem G.wand erschienen vt Das eine glatte Annahme erleichtert hätte. Den Haupt- tdl dieser Schaild trägt vielmehr in erster Lime Die Zer- ri ifenfjeit und Zerfahrenheit uuferer ganzen Parteiverhalt- ti je, Die einer Verständigung über das direkte Wahlrecht hi.;her entgegengearbeitet hat. Die Generaldebatte über die Wahlrechtsvorlage hat iim schon drei volle Sitzungstage hindurch Volksvertretung j unb Regierung in Atem gehalten, aber der Erfolg ist ein I isLrzlich minimaler und der bisherige Verlauf der Eror- herungen erscheint auch nicht besonders dazu angetan, das Illitsehen Der nun doch voraussichtlich letzten indirekt ge- I wählten Kammer zu erhöhen. Der erste Tag der Beratung I batte noch den kurzen, einleitenden Sätzen des staats- IMinisters und seiner Hoffnung auf endliches G'lmgen des Ikieformwerkes eine fachliche Berichterstattung des Ausschuß- M-richterstatters v. Brentano gebracht, der sehr richtig liacauf hinwies, daß zum Gesetzemachen und Derfassungs- Icbinbem in Hessen Drei Faktoren gehören und es deshalb Iinklug fei, gegen den einen dieser drei mit scharfen Worten Itmutampfcn, refp. sich selbst als den allem berechtigten Woktor hinzustellen, wie dies nodi bei jeder Wahlrechtser- ■eclerung von radikaler Seite geschah. Auch sein Wider- flpTud) gegen die Presse, die die Tinge aus einfeiriaem Partei- ff iiikeresie in einem schiefen Licht darftellte, und die offen 4 unb ehrlich für das direkte Wahlrecht gesonnenen Parteien r burd1 niedrige Verdrehung ber Tatsachen im zu ver- bnchtigen sich bestrebte, war sehr am Platze, ^ym An,chlutz : ar an gab der Vater des bekannten Kompromißantrages, jet neue Oberbürgermeister Dr. Glässing, etn Referat ! ißer die verfassungsrechtlichen Schwierigkeiten der Sache, in.? durch die gegenseitige Verständigung der Auchchusse beheben wurden und dann sprach sowohl ein sozial- )«nokvatischer Redner, wie ein Bauernbündler neben man- 4 rrlei kritischen Ausstellungen doch die bestimmte Hoffnung tj5, daß diesmal unter allen Umständen eine brauchbare Mage verabschiedet werden möge Der zweite Tag hat leider nicht gehalten, was der Erlauf des ersten erhoffen ließ. Es war Herr Ulrich, Dm nach Dr. Davids Verabschiedung von Hessen unumschränkte Herrscher aller „Zielbewußten", der dte bis tat)in sachlich'verlaufene Debatte auf em Yeferes Niveau h-rabdrückte. Der in eine ganz ungewöhnliche Ekstase geratene Redner sprach von einem „Wechselbalg", der „m Den Lcrkus fliegen" müsse und brachte nach grofien UebertrcP bringen und Invektiven gegen den Staatsminister ein ganzem Ainoel von Fragen in Die Debatte hinein, Die mit der Wahl- r«chtsfrage auch nicht im Entferntesten zusammenhangen. Taß er dabei auch eine Flut von Schmähungen und Berdach- tchungen über Die bürgerlichen Parteien ergehen ließ, war hm anders zu erwarten. Mit Recht roiefcn die beiden sagenden Redner, die Abgg. Reinhart^und Dr- Osann in Eitrüstung die Beschuldigungen^ zuruck, ^er lGtere: Ue^, !L) auch die Mühe nicht verdrießen, die „ollen Kamellen , b-:e Herr Ulrich alljährlich wieder m der Kannner anpu- tärmen pflegt, mit wirkungsvoller scharfe in die richtige Beleuchtung zu setzen, eelyr wohltuend mutzte dann jitbem Kihörer in der Dritten ©ifjung Die gi- üteffenc sachliche Ermahnung berühren, die Abg. Gr. Gut fleisch zugunsten Der Vorlage an die Parteien achtete, nachdem schon am Tage Dorf)er fein Partei,reun^ Lg. Reh Die Bereitwilligkeit zur Mitarbeit bekundet hatte Ter alte freisinnige Parlamentarier bemerkte, datzer doch aid) noch gern die Einführung des direkten Wahlrechll, h Hessen erleben möchte und betonte, daß es l^den lla- ' rioten mit ernster Trauer erfüllen mußte, wenn d«rs direkte I Dahlrech! auch diesmal wieder zum Scheitern gebracht w.r- ' den würde. Er loies dann näher darauf hin, datz die letzige Vorlage in der den Art. 67 und 75 vom Ausschutz gegebene Fassung die geeignete Grundlage für eine allseitige .-8er* j (tinbigung bilde und sprach seine Freude darüber auy, daß frtr inzwischen belanntgegebene na iona.liberale Ju rag^u j Herabsetzung der Staatsangehörig leit von ck aut i ^ayr flad) hinsichtlich der Kautelen die Aussicht 7>^^^digung eröffnet habe; eine solche werde voraussichtlich auch die Zustimmung der Ersten Kammer finden da schon bei Der früheren Wahlrechtsberatung ein einflußreiches Mitglied, W v. Heyl- sich im Interesse der Arbeuerschaft gegen die lunge Karenzzeit ausgesprochen habe. Trifst dresc^ letztere Eermurung zu, so wird voraussichtlich auch bie yren bisherigen scharfen Widerspruch gegen die Herao- sttzuna Der Wartezeit im Interesse Der möglichst einmütigen Kerabschiedung der Vorlage fallen lassen. 6^gen das Be- »mhen de? , allr Maßregeln. bu cur btt Einführung der BetiMUN j inner * 5 bei 'enge' -^r Jeu dutdet, genau zu erfüllen. Taä Edi kl irr dazu be-iitmnt. Dem Solle die Versicherung zu oebrn, bas oer Regent gewillt tif, allen vom Kaiser Aroangti gegebenen Beriorechen nadnufonnnm. Ans Staöt und CaiuX Gießen, 26. November 1909. * • Tageskalender tiir Freitag. 26. Nov.: Stabt- theater: ,(jLotientnanöoer.* Anfang » Uhr. • • • OrdenSanqelegenhcit. Tcr Großherzog hat bem ?lftnor bet der Staatsanwaltschaft :n Gießen Karl Lubw. Theodor Mann die Erlaubnis zur Annahme und zum Tragen der chm vom König von Preußen verliehenen preußischen Roten Kreuz-Medaille 3. Klasse erteilt * * Psarrdien ft nachrichten. Ernannt wurden Pfarr- verwolter Naumann zu TolgeSheun zum Pfarroerwalter tn Nieder-MooS; Pfarrvikar Sattler zu Mainz sIohanneS- gemembe) zum Pfarroerwalter daselbst — Zur Wieder- besehung werden ausgeschrieben: eine Piarrslelle an der JohonneSgememde zu Mainz; die 2. Piarrslelle zu Schlitz; dem Grafen von Schlitz, gen. von Görtz, fleht das Präsen- tationSrecht zu. — Lehrerpersonalten. Ucbertragen wurde dem SchulamtSajpiranten Hch. Müller aus Alt-WiedermuS die Lehreri'telle an der Gemeindejchule zu Ermenrod. — AuS dem Schuldienst entlassen wurve die Lehrerin an dec höh. Bürger(Mädchcn)schule zu Bingen Elisabeth Waldecker auf ihr Nachsuchen. " Abgelehnter Titet Wie wir Horen, hat der praktische Arzt Dr. Klein den ihm vom Großherzog verliehenen Titel SanitätSrat abgelehnt. * * ReichSeisenbahnamt. Ter hessische Oberlandes- gerichtSrat Jung in Darmstadt wurde zum richterlichen Mitglied dev ReichSeisenbahnamlS ernannt. * * Der Verein der Detaillisten hielt am 24.1.9)1. fane Dtbcnllidx General vc rsammlung ab. 9tach dem non dem Vorsitzenden, Herrn C. Röhr, erstatte:en Jahresbericht war die Tätigkeit des Vereins im verflossenen Jahr äußerlt reg und umfangreich. hervorgerufen besonders durch die am 1. April l. I in Wirksamkeit getretene Rabattspar-Ber- etnigung. Die Iaht ber Mitglieder hat sich um annähernd das Doppelte vermehrt; sie beträgt über 100. Die Arbeiten des Vereins wurden in zwölf Botstandssitzungcn, 14 Sitzungen ber RabattSpar-Bereinigung und in drei Generalversammlungen erledigt. Auch hat der Bereut drei Sitzungen des Hess. Tctaillisten- Berbendes, sowie eure Sitzung des Sud-22estdeutschcn-TetaiUtuen- Verbandes besucht. Aus dem im Juni zu Bensheim abgehaltenen 1. Verbands tag der Hess. Tclaillistcn-Vercine war der Verein durch mehrere Vorstandsmllgliedcr vertreten, otrner sand ein Ccfientlidxr Vortrag, gehalten von Znftizrat Dr. Full» in Mainz, über die Novelle zu dem unlauteren Wettbewerbsgesetz statt. Der Bereut hat sich mit verschiedenen wichtigen Standesfragen beschältigt. Hcrvorgehoben soll hier nur werden die Einführung des Achtuhrladenschlusses für die »tDlouial , Farbwarcn- und Drogenbranchen, ber vor kurzem von der Behörde genehmigt und verfügt worden ifl Auch an ber Handelskammerwahl bat sich der Verein rege beteiligt mit bem Erfolge, baß zwei seiner Mitglieder zur Handelskammer geioäblt wurden; damit ist ber von einem großen Teil der hiesigen Tetailltsten gehegte Wunsch erfüllt, in ber Kammer, gleich wie früher, wieder durch zwei Mitglieder vertreten zu sein. Das Verkaufen von Apfelsinen usw. durch Hausierer und Händler nach allgemeinem Ladenschluß ist auf Antrag des Vereins polizeilich verboten worden. Tas Mib- nehmen von Hunden in die Geschäftslokale wurde gerügt und eS ist zu erwarten, daß auch in dieser Hinsicht demnächst Wandlung geschaffen wird, was gewiß im Interesse der Reinlichkeit allgemein begrüßt werden durste. Mit dem Entwurf des neuen Gewerbesteuergesetzes bat sich ber Verein ebenfalls eingeheub de- .saßt und er ist dabei u. a. für die Besteuerung der Konsum- vereine, Warenl)änser und Frlialgeschäste cingctreteit Mit bet Einrichtung ber :)tabattspar-Vereiuigung sind bie beteiligten ßinnm sehr sufrieoai; bic Wirkung auf Barzahlung und Umsatz ist günstig. Gegen die wertere Emfchränkung ber Verkaufszeit hat sich der Verein ausgesprochen. Als sogen. Äusnahmetage wurden dieselben Tage wie früher zugelassen. Bei der vor- genommenen Vorstundswahl wurden Die ausscheidenden Mitglieder Hoflieferant Franz Brück, Staurmann H Erle unb Laufmann Ci. W. Schneider wiebergewähll, während Laus- mann Maternus neugewähit wurde. * • Die Sammlung für die godädigten Krieger- vereinSmitglieder, bic oer O b er-M ock ftädter Lasse angeboren, hat im Haistabezirk Gießen lebhaften Anklang gefunden. Mehrere Vereine haben bereits eine Sammlung ein- geleitet. " Hess. M is s ronsver ein. Im Auftrage des Hess. Mtssionsvereins sprach am MiUuwch Vastor Simon in dem großen Hürsaale bc-:> UntvevsitatsgebäitLes über die ^ragc: „Wobin steuert der Isram?' In sehr anschaulicher, verstandltcher Weise vcrbrci.de sich bex Redner über b.c im Islam nnnenben Kräfte und die Erfolge, die er aujzuioeiscn Hat- Die iwch vielfach herrschende An.ichr von dem fuhrer- losen, lecken Kahn des Islam, der ins Ungewisse steuere, fei unhallbor. Holländer und Engländer, tCn Lenen wir tm Lolonialwesen noch recht viel lernen müssen, denken andcrL darüber. Jedenfalls habe uns der Staatsstreich der Jung- türicn im vorigen Jahre gezeigt, daß der Islam keineswegs eine abgetane Sache fei Vielmehr berge er große G. al)r.n in sich. Ais bic größte Gefahr für die Bestrebungen der christlich-europäischen jtultur nennt der V^rt-xagetide bic jbce des PaniLtarn, womit bie And nger des Propheten bie durch bic ihnen überlegene europäische Kultur geängstigten Völker geschickt für den Is.'iin 511 geiuinncn nhffcn. Cbixoljl ber Islam in Lun st und AI wisclra t. Li ärdnteluir unb Mathcmatil Schönes gelcinet bade, m-sse bei genauerem Studium Der Geschuhte der unamJ fdicn Volker d.c lieber- zeugung sich Bahn brechen daß die durch den Islam de- oingte intlhir doch fetr zweifeinafter Axt |ei, w.c d.e durch bic Araber tn gro cm Stll bctu^ucne Sklaverei uns der CpiiungeiiuB beweise Die erziehliche üia.t müsse detn 3»lqin ganz abgesvrochen werden, dcn.i er entbehrt infolge her Pouryamic seoes lütudrcit Einslusses. .11? Borstuke für Pas Christentum könne der Monotheismus des Islam nicht betiLäitet ivctbcu, i>.nn Mud^med uno Ies^s fd>l.eueii sich gegen c.1x3 i.oll .aiidig au., ^er verecks «il, de: ganzen Linie ui die Ersöwmung getretene ?amps zwischen Is»am und Lhrnic.ruun ward, immer heftiger wexoen. m der Islam mit aller Kraft bahin steuert. bic ruüurarmai Völler tu: sich zu g rvinncn. Der lt.stündige V.'rtcag tour de sehr beruhig ausgenommen. * Preutzifche Genauigkeit Aus Limburg wird beiiJiei Ein Ardeüer m.i ?.a ..n Schmidt, „an- fcbeuiuib 2U Jahre alt" — ..gebjun am 6 Septenidet 1089" zu Obcrxotzl'ach — wird von der h.es^ea Staats- anwalli'cr.aft gesucht. In rem Steckbrief heißt es. daß gegen ibn noch eine Refvrefängnisstrafc von *319 Tagen Minuten und eine Haftstrase von 6 Tagen zu vollstrecken sind. Man ficht, wie genau im preußischen Staate orrerf'nei wirb! Besonders die Mmutc macht sich sehr schön! — Daö Horel GroßherLvg von Hessen, über dessen Zwangsversteigerung burm das Lrtsgerübt wir berichteten, ifl dem Zweit bie: enden. nämlich der Union- brauerei Gießen, zugeschlagen worden. M Mansardendiebe. Astern kamen hier drei Man- saxben-Einbruchsdiebstähle vor. In einem Hause der Molkte- straße wurde einem Dienstmädchen die Uhr und Bargeld geftoblen. Iu einer Mansarde ber BrSmarckitraße wurden die Mädchen - kammern erbrochen und alles nach 23ert'cd’cn durchwühlt, die Beule waren aber nur 6 Pfennige. Mehr Gluck hatten bic Diebe in einer Mansarde bet Landgraf-Philipvstraße. Hier fiel ihnen eine Tamenubr und 36 Mark Bargeld in bie Hände. M it i täten bi eb ft a bL In tne Johanneskirche hat sich gestern ein Dieb emgefchlichen und ut ber Sakristei und bem itonfinnanbenfaal bie Opferbüchsen geplündert. = Ederftadt (Stt. Gießen), 25. Nov. Em gester nabend in der Kirche abgehobener Iamilienabenb fand überaus i^iche Beleillgung. Missionar Gsell aus Frankfurt a. M. berichtete an der Hand von Lichtbildern über bofl Leben der Reger an der Goldküfie und die Tätigkeit der dortigen Mnsionare. Seine mteressanten, fesselnden, mitunter ergreifenden Ausführungen fanden den ungeteilten Beifall der ViS zum Schlusie mit gespannter Aunnerljamkeit lauschenden Menge. Tie Vorführung der Lichtbilder leitete Lehrer Jakob von Gonterskirchen mit seinem zur Verfügung gestellten Apparate. Daß die wohlgelungene Veranstaltung ihren Eindruck nicht versehlle, beweist unter anberm die beim AuSgang erhobene, für unsere kleine Gemeinde recht stattliche Kollekte von 27 Mark. tz Burkhards, 24. Roo. Bei der heutigen Stichwahl wurde der Kaufmann Ludwig Schäfer III. mit 59 Stimmen zum B ürg e r me ist er gewählt. Büdingen, 25. Rov Am 1. Dezember begebt ber Schloßwächter unb Hausmeister Harth sein 50 jähriges Dienste lubiläum. Ter Fürst hat zu Ehren des Jubilars eine Festlichkeit im Schloß in Aussicht genommen. Darmstadt, 2^. Vtov. Stadw. Karl Phiturp Müller ist gestern vormittag einem schweren Unfall zam Opfer gefallen. Herr Müller hatte cm Pferd gekauft und wollte das junge Tier einfahren. Das Piecd fajeute, Herr Müller wurde von dem Bocke des Wagens geschleudert und von dem Wagen überfahren, sowie von dem Pserde auf die Brust getreten. Pasianxen vrachten den Scknvervcrlc^ten in seine nahegelegene Wohnung, während von der Rettungswache die erste Hilfe geleistet wurde. Beim Eintreffen des Arztes war Herr Müller schon verschieden. Der- mutlick) an Inneren Berletzungeii. Stadtv. Müller, der 54 Iayrc alt wurde, ist acs Dorsitzeuder des hiesigen Gast- wirlcvereins und Vorstandsmitglied des TLUlfcycn Gast- wirtebundes in weiteren Kreisen sehr bekannt und yat sich große Verdienste in der Ga,trvirisdewegung errvorben. Er gehörte der nationalliberaten Partei an. 4- Mainz, 24. Rov. Hier sprach heute Oberlehrer Dr. Strecker- Bad Rauhcim m einer 00m jungliberalcn Verein veranstalteten Versammlung über staatsbürgerliche Erziehung. Tie lebhafte Diskussion zeigte, wie groß schon in weiten Kreisen das Interesse für diese Frage ist. Auch ging bie Ueberzeugung der meisten Redner, be- sonders der an ber Fortbildungsschule schon in Bürgerkunbe unterrichtenden Lehrer dahin, daß sich em solcher Unterricht sehr wohl unparteiisch sachlich geben laste. Eigentlich setzte doch auch das allgemeine Wahlrecht einen solchen Unterricht direkt voraus. Auszeichnungen zu Grobhcrzogz Geburtstag. 11. Crbcnäau»icid>nungen erhielten imiei: Tas Ehren kreuz des Philivvordens. Forstmeister Dr. von Eschwege zuLcbisselbe, ber Vorsitzende der lanb« und wrstw. Beruisgenosicnichait. Geh. Regieruugscat üarl Bicdmann zu Darvistadt, Geh. Mommcrucnrat Gauell au Mamz, Oberbürgermeister Ao biet zu 2ßorms unb das Mitglied des Pr^- omrialausickusscs Justiz rat Iuckmai,cr zu Mamz, der Land- gcndiLibircttor bn dem Landgericht oci Vrvvmz Starkenburg Hinimcrmann, der Lbetlauoesgcria.tsrat Fabricius, ber Landgetiausdirellvr bei bem Landgericht der Brovlilz Starümburg X0rnfeiff unb oer Lbcrlaiidesgcrichtsrat Sanbmann; her Reich-sl-evollmächtigte für Zölle unb Steuern in Hannover, i^h. Cbcriinanjrat Born scheuer, der Dvrtt. Rat ui der Abteilung für Forst- und Äametowerwallang des Ministeriums der Fmanren, Geh. Cberfuum^rat Dr. Fuchs, oas Mitglied der Äonigl. 'Brcuü. und Gvoßh. Hessisckien Eisenvahndirdtwn Mainz, Bertreter des Präsidenten, Lber- und Geh. Baurat 3 (bo b er t ö. TaS Rittcrkreuh 1. Llassc des Lerbieuswrbcns Pbi- lipvs des Gvopmüllgen mit bet ürone: der Oderauu.'rechter bei bau AuuSgermt Höchst. Geh. Iuui-rat Seibert. Die Äronc zum Ritrctkreuz 1 ?ilaiie des Verdienstordens VbilipvS des Gros.wütigen; Fabrikant Gastc11 zu Mainz, der Impizient ber FürAich Ijcnburg-Birsteui'cbcn Fvrü- Dcmtolrnng unb Obersörsta: ber Cbcrfönurti Isenburg, Geh. Forsttat Reiß zu Offenbach. Tas Ritterkreuz 1. Klasse des Philwosoroens; der StabSaru Dr. Ramvoldt, im Leibgarüe-InsanteriL-Reginum ll. Ärvtzb^ Nr. 115, als Arzt der Samiatswlonne Dom ;Hotm jttai» m Tarmstadt, die Sclegravhenbirektoren Meller in i'inms und seitz ui Tarrmtabt, der Lverlebter an bem Neuen itznmna- sium zu Darmstadt. Bwf. Tr. Luthes, der Vorsitzende da Handelskammer, Lornmerziauat Batuä) zu Löotv.S, ect Obct- lehrer an dem ätcalgnmnafium zu Darmstadt. Dwi. Süttcn- benber, ber Cbencbrer an bei Real- und Landwirtschafis'chule zu Gwß-Um stabt. Pro* TtehwaLd, ba Beigoorbnere ba Hauvt- und RaiLenzskadt Txrm.tadt Eke11, da vauvtlchrer a.n dcn 2cük an ber Tcu,n:idKn i>od dnile Tr. Graefe zu Tatmstadi. der C bei! ehr er an ba Coarcaiiamlc zu Of'en.ach, *örv'. Hamann. Der euaug. Bsarrcr Havvc; u ^cubach. bet katb V ana Heike ui der la^r. Iraner Hel» r l cb zu Cdcnbeim, ber C^lcbrct an bem Hcrlstg.mnnafuun zu Mainz. Pro' Tr Jung, Da coang. p'arrct Mo ch u 4. ungftaDt, der Va1a,'.s- ma.; handlet Hoirot Koch m Tarrn nabt, ca Locricyta an Der Tr. Lebtvi 1, ra Oderle?rcr an ixm X‘u2an-vainu'iicn Taimstatt, Pr.» ir I'uciu-:, ba Cbaicbrrr an der Luerrcal'diu.' zu zaimt, fror Jiaocl, tD3! Michel, ter taih 1‘ arrcr und Tetun Mischtet zu Hevpcwn. a. d B.. der ^bti.. )rcr cn dem L stetgomna Pro» beth. d • - ,u: Mainz, ber 5cfrrur bi oe- .> ar: al Ui le jur b'.< «ikukux, .cuiet zu 2a; Alzey Freiherr Schenck z u Schweinsber g, ba xcnunr> vater und plötzlich i Darmsta kutc mor<7 Schme ^kannten Mutter, To Messet t6 sÜberSi llntcrfdilagungen in ®!ai>btd. -.u! c- lu*iagc aurr Frau, daß ciu -Cann große kxlbau4gaben mache, sand cuu Hausjuchoug ba ^Beerdig von ’.-txra: Scherer su^'anqrn. da S derlebter cn dem $e «-5» iu Lorurs, Vvo' Tr D ch e uetmaNu. da Lbrrlchr-r - 1 der Oberrealschule zu Tarmiubl. Ptm. Schmid, ta I 'ehra an k-rm R--a!g: muanum ,u Tarmed:. *ßrv; 2t. Sch, b e r . ba sind Pfarrer und Tekmi Pw st 3 d? r c 1 b c r I da eoana L?irra Schröder tu da Lxc. , I ba tberrralfchule zu Mamz, Pros. llebek. I evangrtiicheu Pfarrer Weicker u: «"rrß-Rohrheß^ I katv Pfarra. »xistl Äai Wiedern anu zu Worms, Hgx» I manu d Mes -Z üIler-S) idlet .ui Tarmstobt, brr rochier bä bem Am»zericht Worms. Amtsga.chr-rar 3ch t I Lanbga chtsrar bei bem Lendgetnlu da Prvvmz Rt.nchc-' I Tapper, da Landgerickxorat bä bem Landgericht t*r Pw». I rtarfaiturg Zenner, ba Cberamt>rüfüer bei tein I Da Ka>'er da 3taaioiilleardeuerS bet Der Mmistatolaoict^ I für Steuerwe'cn des Ministeriums da Fmartzcn. Fxnanji' I K lvv s, da Vorstand des F.nawtzaims Temnftabi 1. ScvmLii-.l rar Stroh, da Vorstand des Fmanzamts Tarrn stabe UTirl jienmg4tat Frei dar tvn Tiemar . da Cber'oriTr ba Csn I torftaei Bensdetm, Forst meist« Eidetneoer. da Caaör-r| Da Ctaförfiari und Grvtzh. Hänschen Etiei'chabndurst^'-1 Mänz, Regierungsrat Tr. iur. odineiber, der 2 rrüor I Lanbesl Apotheken van k. Regicrungsrar Bastian zu Latmuo I Rentna Z. Fal k zu Mamz, Mo Muglied da üonrgl. | und Grvßh. XXfiÜtben Evcnbabnbireklron Mainz. :hcLcrdju*j und Baurat Hartmann, da« Mtt»ütcd da Ucr.i^i, Pra Enenbabndirekiwn Frankmri. a M , Rcgi.tun^srai Rüttle, k-l öottbautcdniiat Tegernau bn bet Jtanijl. streuß. ir.iciibnN I Direktion Frankfurt a. M., Regierung»- und Baurat 43 e j 1 - I zu Frankfurt a. M. Die Krone zum Ritterkreuz 2. Klasse des H« I dicnslordens PhUtpvS des Großmütigen: Siade.-uart-tourte I Lanbze tlel unb Gas- und Wa'setwcrkSdixtttor 1. P r« 1 m Giegen (Herr Bergen erhielt bas gestern »hm zuge>chrtchM I Ritterkreuz 2. Klasse »chon vor einet Reibe von Jahren). Tao Ritterkreuz 2. Klasse: Ter 1. VorfitzLnbe he I Frankfurter Automobilklub» Kaufmann Engler zu .jraiQirl 0.34., bie Kamm.rmufiker 4 ö bl er Der n und B u chut» I Obertechnungsreviior Rechnungsrar fDiotei m Tarntfiabt, >t I Lbetrechnungsrevl'or Rechnungsrot W c s v in ianmtabt, |r| Cbapofiidreiär Gombelm Worms, ber Leiner Wüh. Bollea | bad) zu Badenheim, Fabrikant Bubet ien. zu Mainz, fei Stadtverordnete Faldzu Ftieddert, Fabrikant Fürst zu I Prokurist Girmes zu Mainz, bet MinisterialbuöibalterßMl den Ministerien des Innern und der Fusttz, sticchnuu x. tat i>s 1 zu Darmstadt, Lberichtet Graf zu Lor>ch, Lehrer Giud tPl Birkenau. Hauptlehter Grün zu Gonsenheim, Polizäsekä^W Kaiser zu Tarmstadt, Oberlehrer .stastell zu Worme. Ptodu, I M 0 csct -u Tarmsiadt, der Reallehtcr an bet ZaubnumäHj anfialt zu Beus heim Nagel, Hauvtlehrct Paulin zu ist»h>l Steinheim, HauoNchrer Rccg zu Mär selben. Lehret Rod: it'i| zu Alzey, bet Otisvorstehcr dcs Stadtteils Muin.^ uastcl Rosen 1 dorn, ber zweite Lehrer an ber Anstalt für Schwach tr I Blöbiinnige „Äliccstist" Rcallehtet Roth zu Tatmstabi. H 1 batteur Joseph Steiger h> a l b zu Mainz, Haup: berget zu Tatmstaot, bei Hausverwalter unb Rechnet hr I LanbeSittenanstalt ..Philiposhofvital" bei Goddelau -chnuiz». 1 rat Stroh, Oberlehrer Will zu Erbach Kreis Erbach. n I Aktuar bei dem Amtsgerichl Hirschlwrn Gt 0 hr 0 ck unb b.12 *1 lY2i;rcn’ ..ä diesen cenngcren Vcrmifcbtet» • M i t Radium ermordet Äafdi wäß dos Berbeeds btr letzten Eriungew'cha'ten der ToridKiiber. DisiensAuft fid> » zueigneu und bie Früchte rastloser Arbeit, tne dcillmrut der Menschheit Segen unb Bereicherung zu drmgeu. ins üKgss- teil zu iranbdn Iu Belgien, tn LÜMch ist vor kurzem B erste Mord durch fRabium d-gangen worden Bor einige» »uM so berichtet bic L Times, «anb man nnen allen Manu Pailm tot in seinem Belle. Man glautte zunäd)st an car Schtogfluß, aber d» g-maue ll'Ueriiiuoinfl ergab em ^UuaB Phänomen es zeigte iid>. daß bie Hau: des Toten all«' verloren battr Tic Aerzte erklärten sißließlich. baß der I* lauge Zeit der Einwirkung von Radium ausgesetzt gaeeK» W mutz. Tk Nad-wrickungen der Kriminalvolll>ci ergäbe» da» bap, am Tobestagc de- alten Pa lm nn Ringer Smbcw der Übcen ber un gläden Haufe wohnte, fvurws ncddVDunbtn ser 1 Wohnung be» Studenten wurde buxdfudit uub man ivU» m trugliche Anzeüfen d<ür. baß bet Fküd-tige in do» .Kun» cutt langt uie.be non ir;i rim kcn mit ^aktiven rorgtivmmrn hoben nu(< Alle Inmziev deuten daraus brr daß ber Student Den allen Pailin arö eutttmetUn imanlgdiiii? Gründen durch starke larioandancmbe Radiumöestrahlung mlllsch crnTDitxi bat Tic redcimnisvollen S tahle» laste» v in der Tat ganz kurze Seil ohne Schaden ertragen. wüh«»d * längere Bciua.''.ung. mt-bdvnteif b^i älteren Per onen. du gtw Gefahr ma fich rimgL Änidinntnb bloÜ,n ctndahn gut amStag den 27. November Wellerausstchlen m Hessen am Orrginai-Vrahtniel-ungen. i3taat5minifter Freiherr Nov. "düchion Statt besonderer Anzeige vater und Grossvater Apfelweinkeltereibesitzer und Stadtverordneten Um stille Teilnahme bitten November 1909 Schuhe Muster aparte äusserst ZernshE, preiswert [5831 Meinen rmrlos FLh BUJ2 üfife Marktplatz Xenenwcg (5U6 (09168 emvnehlt 40 cm. — — 3 Krad. igelt MM Darmstadt, Giessen, Neu-Isenbur ZUM MM Leithigerr"^ s LudmgS W ligeu^^ledesLud^ 1909 • Jieqen und lebhafter Süüwest, viel milder und überall, auch nn lAebtrge, ^aurocuer. Es hat Gott dem Allmächtigen gefallen, meinen innigstgeliebten Gatten, unseren treubesorgten Vater, Bruder, Schwieger- 5 Sf5* Mlhten 1U. NmdswürstÄNl i P.id. 80 Psg., om'üeblt (07892 Uuuus 'Jioicubunni, Metzgerei, Kirchenptatz 4- Telephon 319. e Rentmeister,Bohn j . l'sche Rentmeister Do°. (srb ans dem WA. -sasse-, Gemeinde-, .ßc( zu Laubach, r^sttaßenmeistnJalob^ städtischen ArmMM r^^nnÄt Lantech»,» Ci« neuer Grubenunglück. Noch sind Rettungsmannschaften auf den Gruben von l^herrr) tätig, um die Leichen zu bergen, und schon kommt , ne Nachricht über ein ähnliches Unheil aus Japan. Ein 'Telegramm besagt: Tokio, 25. Nov. In der Kohlengrube Onura in der Provinz Fukuoka fand eine Explosion fiatt Soweit bisher 1 c/fnnnt geworden tfl, sind 15 Personen umgefommen und L28 noch eingeschlosien. •Qtkt/tnuS8^ -at Kvler in Darmü.v j lat Besp in ^rmitaVj ms, der Lehrer Ailh.Zj^1 „^uder (en. zu M erg.üabnkam Fürst zuÄ , der^MimiterialbuchbaltLl öft xjultis, Rechnungecai ij 3u Lorsch, Lehrer Grubiä zu Gonsenheim, PolumÄ ^Kastell zu Norme, eallehrer an der tauffl Saupllehrer Paulin juS u Rtörselden, Lehrer Rob:a Stadtteils Mainz-Kastel M der Anstalt für Schwach, rer Roth zu SaimiiaM,! zu Mainz, ßouptlehrer Su MMrtvalter und Rcchim! )ital" bei GoddelM Sefa; zu Erbach (Kreis Erbach! )irschhorn Grohroä uüi : in Mainz Lang, bei 2 . dem ForslvermcssuiO-1 ms der Finanzen Rechim^ bei der Buchhaltung i« L ;srat 2örr, der Äatach'i nes, der Bezirkslassier bei it Äerner, der Eisecklk nstadt, Lberbahnmäsler Äit Osscnbach. desselben Srdens: Zoham t» d der Aciegerkameradschall« d- Bauschi, zu Ricki'L , Ober-Rosbach, Lehrer &c zu Rimbach, der Sachorr^ Kuhflemch a Pwud 55'W onwnehlr 09163» M. Nagci, Rodheim. Str., Ecke -chutzemrr. Kleine Tageschronik. Das große Los der preußischen Klassen- I s t t e r i e, das ge.tcrn gezogen wurde, fiel mit der Nummer ■ 17 926 nadi Güstrow i M., wo es in Zehntellose gespielt iiirö. An diesen Anteilen haben wiederum eine Reche von ' :rsonen geringeren Anteil. __________________________ 1 Grab. Scknbahn gut. Taunus: Jeldbcrg 60 ein. Rmtücher Wetterbericht. Qesf entlich e Wetterdienststelle Gießen. Llllgenieme Wenerlaae heule morgen 8 Uhr. Unter dem Einfluß des westlichen pocbdruckgebieles trat gestern an den meisten Crien des Großberzogimuv trockenes Wetter enu dabei nahm die Beivölkuug lanafam ab, sodaß in der Nacht die Temperatur etwas unter den Geiriervunkt sank. In den Mittelgebirgen dauert der »iroit an. — Bei Island ist jetzt eine tiefe Zyklone un Anrucken, die in weitem Umkreise keucht milde Winde mit sich führt. Das westliche podibutdgebiet wandert unter ihrem Einfluß südwänS, sodaß jetzt ein WitterungSumschlag bevorsteht. ödjneebericbt heute k rii h. Vogelsberg: Hoherodskovs Die Beerdigung findet Samstag nachmittag 3 Uhr vom Trauerhause, Landgraf Georgstrasse 8, aus statt. — SaaS ——— mit neuer Theaterbühne bringe zur Abhaltung von Festlichkeiten, Kommersen, Vorträgen, Hochzeiten, Versammlungen etc. in empfehlende Erinnerung:. Hax Jaskowsky. Die trauernden Hinterbliebenen: Marie Müller, geb. Jordan DipL Ing« Paul Müller Carl Ph. Müller Heinrich Füller ßflarie Müller Johanna WlülBer, geb. Stumpf Hedwig Müller, geb. Schmitz Erna Eilert und Enkelkinder Giessen (Wagengasse 9), den 25. November 1909. 09151 Frisch MchlleWll sowie Reh im Anschnitt plötzlich in noch nicht vollendetem 54. Lebensjahre zu sich zu rufen. Die Beerdigung findet Samstag den 27. Novbr., nachm. 3 Uhr. von der Kapelle des neuen Friedhofs aus statt. Karns Infolge der großen Schneefälle der letzten Tage haben, tote au- München goneftxt wird, mehrere jurtbuhnen den Betrieb ein ft eilen müssen. T ir SZimthenrr Straßen-Rei- nigungs-GeseNschait hcKbäftigi rocit mefrr als 2000 Sdxu-xraumei. Tav Luftscknfser baw.il lon in Tegel bat die snihrten mit dem Lvftsck.isi „Groß I", dm> nm acht steter verlängert worden ist und an dem mdc SSerbefferunqcn angebracht worden sind, wieder aufgenommen. Das Luitschrss übte beute nachmittag um 2 4ä Uhr über dem Schießplatz, wobei alle Bewegungen vorzüglich gelangen. Die ungarische Ortschaft Boenoeczk steht in Flammen. Bisher stnd 70 Wohnhäuser^ nicb er gebrannt. Ein Säugling ist in den Flammen umgekommen, mehrere Personen erlitten schwere Brandwunden. Im Amtszimmer des Untersuchungsrichters Bvurgueil in Paris geriet der Sträfling Reinhardt, der der Teilnahme am Morde einer Händlerin imgcflagt war, bei )einer Vernehmung in Wut über die ihn belastenden Aussagen seiner Helfer, zerriß seine Fesselung, befreite sich von den sechs Gardisten, die ihn fangen wollten, warf sie nieder und stürzte sich auf eine Zeugin Hirtz, die hinter den Richienisch flüdjtete. Schließlich gelang es, mit Hilfe non 4 weiteren Polizisten, den Wütenden zu überwältigen und ihn abzuführen. Ein starkes Gewitter richtete in Konstantinopel große Verheerungen an. Biele Gebäude wurden durch Blitzschlag beschädigt. 10 Menschen sind bei der gfeirf^eitig auftrete üben Uederschwemmung ertrunken. Mehrere Telegraphcnl inien wurden zerstört. Ein amtliches Telegramm ans Teneriffa meldet, daß der L a v a st r 0 m sich nach Norden a u s b r e i t e t und in zwei Arme teilte, wovon der eine drei Kilometer in neun Stunden vorwärts rückte. Die gegen Santiago und Tamaura fließenden Lavamassen H. Klotz Wwe. Telephon 486. Mäusburg 7. v. P 0 dewils ist nach Berlin abgcrcift. Wiesbaden, 26. Nov. Der frühere Präsident des Verwaltungsgerichts, Wirtl. Geheimerat Peters, ist ge- storben. Paris, 26. Nov. Aus Tanger wird gemeldet, daß der Sultan Mulay Hafid sämtliche Bedingungen der französisck)en Regierung für den Abschluß der Liquidation^ anleihe angenommen habe. Paris, 26. Nov In P a r i s a t bei Toulon veranstaltete ein Teil der Bevölkerung eine lärmende Kundgebung vor der Mädchenschule und veranlaßten mehrere Lehrerinnen, die Mädchen nach Hause zu schicken. übertreffen alle anderen an Wirkung- Nur: dyoe Central-Drogerie Schulnraße._________ Mpiieo! IKöbel, Porzellane, Fayencen, Schnitzereien, Münzen, Stiche, Welyemälde, ♦Sold- und Silbersachen. ILouis Rothenbarger Todes - Anzeige. Schmerzerfüllt teilen wir allen Verwandten, Freunden und Bekannten mit, dass meine liebe Frau, unsere treusorgende Mutter, Tochter, Schwester, Schwägerin und Tante Frau Margarete Reaik geb. Hüttenberger heute morgen im 33- Lebensjahre sanft entschlafen ist. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Franz Renk u. Kinder. ^dächfigrn statt, die 2 7 00 Mark in oO-Markscheinen Zage förderte. Der Mann, ein Steiger, wurde daraus hm "_.er hem Verdacht verhaftet, an dem großen Gelddieb ,ia f,( hei der Bergwerl- Direktion beteiligt zu sein, da bei wei'em hauptsächlich solche Scheine geswhlen wurden. Der Steiger itybauptet dagegen, er habe das bei ihui Vorgefundene Geld durch „Zerschlagungen und Urkunde nsälschungen bei f, n Löhnungen veruntreut. Hierdurch wurde die Aufmer^ , irtfeit der Polizei auf ein anderes Gebiet gelenkt. Die vor- , uiigen Untersuchungen haben ergeben, daß in Gladbeck erheb- ! che Unter schleife vorgekommen sind, bereu Umfang vor- i.-ufis noch nickt zu übersehen ist. Der L Staatsanwalt aus amni und der 1. Staatsanwalt aus Essen haben sich nach krcklinghausen begeben Verschiedene Verhaftungen von Gtad- leder Beamten stehen bevor.___________________________________ M I U Günstiges Angebot iiWinter-Schuhwaren r jttW £lt Mk. Bcrnard le Beerb« Mk. gegen Mk Mk. Mk. Mk. Tireftioo Älderi Nav-vm«»» g» labet ergebenfi ein Mk. Mk Wetterlasse Marktstr. 9 COBÜf WUk. ÄBM1 S Kunsthandlung J. Hirz («447) Eintritt 4» FM Wut erv Lvorrwagen au uert 09l.\3< ^cuftciriitQiic 19 11. : Telephon 460 : ; öWi VndivtgsPlfltz Kavallerie-Verein Di Wilh. Rudolph, Hoflieferant 6 Zimmer Giessen Seitenweg 91 c*i. ti Zimmer ontfl?) gonncnftralte 1H. 2icü. flfo: a in ob- »>r rtnk Phonola-Piano M. 2650 — tKtzerh. Metzger Nach,'. relLvho« afcü gamftdn de» 87. ds. Mts» « Udr abends: yerner rrngen: Rolfertz Grehen Unerreichte Auswahl in gerahmten und ungerahmten Bildern : ; : : Stilgerechte Einrahmungen , - , , -------— fUr Gemälde. 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