Erstes Blatt ISS. Jahrgang Die heutige Nummer umfaht 12 Seiten. über die Nr. 2S4 / Ter Siebener Unstet «rscheint täglich, Wßer <6onnlag6. - ©ejpgen: viermal roömentlicf) KithenerZamMrnblätter; nveimai roöcoentl.Kitisi ttatt für den «reis Siehen DienStag und Freitag)-, iwetmal monntl. Land- virtichaftlicheSeitsragen Ein Zentrumsentlein. In einem Artikel der Dortmunder „Tremonia", der „die betrübten Lohgerber" überschrieben ist, und von den angeblichen Verlegenheiten innerhalb der national!.beralen Partei handelt, wird unter allerlei anderem giftigen Klatsch erzählt: der Abgeordnete Bassermann hätte im Dezember 1907 vom Fürsten Bülow die Zusage erhalten, daß die Minister v. Rheinbaben und v. Einem gehen würden. Dann heißt es wörtlich: „Der liberale Führer notierte sich diese Errungenschaft und verlor die Karte, die ihm aber sofort wieder zugestellt worden ist." z An diesem Satz ist, so schreibt dazu bie „Natl. Korr. , eines — nebenbei das Einzige in dem langen Artikel — richtig: Herr Bassermann hat in der Tat einmal einen Zettel mit Notizen, die den Niederschtaa einer Unterredung mit dem damaligen Reichskanzler enthielten, im Sitzungssaal des Reichstages verloren. Und e-- t|t ferner richtig, daß dieser Zettel dann hinterher von Herrn Grober ihm wieder zugestellt worden ist. Aber ganz und gar nicht richtig ist, was man nach der Darstellung der „Tremonia" annehmen müßte, daß Herr Gröber den Zettel auch gelesen hat. Herr Gröber ist besser als der Ruf, den fein westfälisches Parteiorgan ihm anzudichten bemüht ist. Er weiß, daß anständige Leute weder in fremde Briefe noch in fr em iE Notizbücher gucken. Er kann den von Herrn Bas ermann verlorenen Zettel schon um deswillen nicht gelesen haben, weil da> von dieser verrückten „Zusage" auch fein Wort stand. Das Fazit: die „Tremonia" i)t von ihrem Gewährsmann, dessen Schrifttum manche Züge mit Herrn Erzberaer gemein zu haben scheint, in aller Form angelogen worden Und nun mag sie, so sie Lust hat, den betrübten Lohgerber spielen. Grundstücke entl)ält also nichts absolut neues, nur muß man sich über die Eile wundern, mit der das Reichsschatzamt hier vorgeht, und nach der zu urteilen es gar nicht ausgeschlossen erscheint, daß der Reichstag sich angesichts der durch die neueste Reichsfinanzreform keineswegs behobenen Finanzmisere schon in seiner jetzigen Tagung mit einer, wenn auch nur kleinen Reichsfinanzreform zu be- chäftigen haben wird. Einen gerechten Ausgleich zwischen Kommunalwertzuwachssteuer und .Reichswerlzuwachssteuer zu schaffen, wird Sache des Bundesrats sein müssen, sei es nun, daß man einen ganz minimalen Zuschlag zur Kommunalwertzuwachssteuer erhebt, nachdein man diese auf dem Wege über die Bundesstaaten überall obligatorisch emge- führt hat, sei es, daß man — und das wäre vielleicht das richtigste — die Reichswertzuwachssteuer nur in bestimmten größeren Zwischenräumen, also nicht bei jedem Besitzwechsel eines Grundstückes, erhebt. Ja beiden Fällen aber müßte man durch eine einwandfreie Abschätzung des wirklich unverdienten Wertzuwachses, durch Steuernachlaß und Steuerbefreiung in gewissen besonders namhaft zu machenden Fällen, dafür Sorge tragen, daß diese neue Reichssleuer wirklich nur die tragkräftigen Schultern träfe. Frankfurt, 28. Okt. In der heutigen Stadtver- ordnetensitzung teilte der Magistrat mit, daß er, einem Wunsche der Versammlung entsprechend, beim Städtetage gemeinsame Schritte behufs Aufhebung der Talonsteuer beantragen werde. Rumänien, Land uns Leute. Man schreibt uns: Inder „Gesellschaft für Erb-und Völkerkund^ eröffnete Pfarrer Lic. Dr. Schwarzlose ans Frankrurt a. M. gestern den Reigen der diesjährigen Vuttage nnt einem Bericht Oben ferne Reise nach Rumänien und. entledigte sich seiner Aufgabe in zweistündigem freien Bortrage mit der an ihm gewohnten Redekunst. Rumänien bat unter jeinem Hohenzollernfürsten Karl und dessen feinfühliger Gattin Elisabeth, bekannt unter dem Tiästernamen Carmen Svlva, einen gewaltigen Aufschwung ge- irommen, der deutsche Arbeitskraft und deutsches Kapital in hohem Däiße anlodt. 25 deutsche Kolonien beftefcn im Londe, unb ter größte Teil der runiänrsclwn Staatsanleihen tenntet na) in deutschen Händen. . .. Bei der- Uebcrnahme der Regrerung iM Jahre 1866 galt die erste Sorge des nun 70 jährigen Königs der Schaffung einer Militärmacht, die sich im russisch-türkischen Kriege ausgezeichnet bewährte. Vor Plewna gab das tüchtig geschulte rumänische Heer den dlusschlag, und infolge seiner gesteigerten äußeren Machtmittel gelang es dem Lande, beim Friedenssclstuise auch gegen ten sieg- reichen Nachbar seine Unabhängigkeit zu wahren. Wenn sich audi Rußland die fruchtbaren rumänischen ^Gebietsteile tu Bess- arabieu aneignetc, so konnte sich der junge Lrtaat in der dagegen -n .tausclsten Dobrudscha mit ihrer 250 Kilometer langen Kulte den Zugang zum Schwarzen Meere sichern. Welche Bedeutung dieser Tausch hat, wird erst in Zukunft ganz offenbar werden, ater beule schon bietet das Aufblühen des Hasenortes Constanza dafür eine sichere Gewähr. Außer Holz bildet der^Weizen den Hauptausfuhrartikel und zwar in solchem Maße,, daß Rumänien heute schon nächst Argentinien an erster Stelle steht., Datei ist zu beachten, daß das Land noch recht schwach tevölkert ist: wahrend feine Größe ter von Süddeutsch! and, einschließlich ter Reichs lande, entspricht, beträgt seine Einwohnerzahl etwas mein als die Halste dieser Länder. Die Bodenschätze sind zum -letl reust bedeutend. Salz kommt in solcher Menge vor, daß der Bedarf von ganz Europa auf unabsehbare .Zeft damit gedeckt werden kann. Die neu belebte Petroleumindustrie wirft hohe Ertrage ab. Daneben wird noch Silber, Blei und Quecksilber gewonnen. Der Handel bedient sich zum weitaus größten Teil des Wasserwegs, so daß die Tonauhäsen steigende Bedeutung gereimten. Em Eisenbahnnetz von 3600 Kilometer Länge bringt weite Strecken reissen ist weit geworden, die vornehme Art seiner Technik, die meisterhafte Instrumentation, die interessante Harmonik und Melodiebtldung ist verschwunden und an deren Stelle ist eine Musik tm Stile Edmund Elsslers getreten. Allerdings mit Sttauß- scher Mache, doch ihrem inneren Werte nach auf dem Niveau! ter Bariötömnst stehend. Das Textbuch bot allerdings dem Komponisten nicht viele Möglichkeften, doch wäre es verkehrt, dem Librettisten alle Schuld teizumessen. Immerhin scheint auch Victor Laon am Ende feiner Kunst angelangt zu sein. Der Stoff ist eine freie Bearbeitung von Sardou's „Marquise", doch fehlt hier der dünnen Handlung der Witz, die Heiterkeit, um einen! ganzen Abend interessieren zu können. Das erste Bild spielt im Kabarett. Didi, ter Star, verabschiedet sich vom Publikum, um mit dem vielen erworbenen Golde „ins Solide zu wandern". Sie kauft ein altes Ahnen schloß, wird aber von allen ihren neuen Stantesgenossen über die Achsel angesehen. Sie will sich daher einen hohen Atelstitel erkaufen und heiratet einen ehemaligen! Herzog, fetzigen Agenten, dem sie eine große Rente versprtcht, wenn er gleich nach der Hochzeit abreist. Wie das in der Operette natürlich ist, verlieben sich die beiden Gatten ineinander und unter allgemeiner Rührung und Begeisterung fällt der Vorhang. Tics alles wird witzlos intb monoton abgereickelt. Daß dennoch die Stimmung des Publikums erhalten blieb, verdankt Victor Leon einzig und allein feiner Kunst als Regisseur. Die flott inszenierte Operette wurde lebendig gespielt und erweckte gute Laune, so daß meine re Nummern zur Wiederholung verlangt wurden. Vor allem ein hübsches, zwar nicht sehr originelles, aber wirksames Walzev- lied. Am testen gelungen ist ein parodistisches Quintett einer atelsswlzen, hochnäsigen Familie, wieder einmal ein echter Strauß. Von den übrigen Nummern treten noch ein Tanz-Couplet {,Sir sind bie törichten sieben Jungftäulein" imb ein immer Wiederkehr en der Walzer „Das ist Tibi" besonders hervor. Die übrige Musik ist ziemlich trivial, wird aber in ihrer leicht merkbaren Trivialität vermutlich bald populär werten. — Kleine Chronik aus Kunst und Wissenschaft, AuS Anlaß der ersten Jahrhundertfeier der UnobhangigkeitSerklärung der argentinischen Republik finbet vom 25. Mai bis zum 25. November 1910 die erste Weltausstellung in Buenos Aires statt. Tie Firma Christians u. Cie, Hamburg I, Alsterbam 7, erteilt nähere Auskunft. politische Tagesschatt. Eine Wiederkehr der NeichswerlzvwachSstener? Im Reichsschatzamt scheint man der Sortierung der steichsfinanzen, wie sie die konservativ-klerikale Mehrheit ieinacht hat in ihren klingenden Erfolgen wicht recht zu SKT Nacktem der ofbenburgW fttnl 5nde August die Wiederkehr der Erbschaftssteuer oder Erte infallsteuer prophezeit hat, wird jetzt gemeltet, daß der eickvssckiatzsekretär Wermuth die Bundesstaaten um chleunigste Erhebungen zwecks Einführung einer ^ch^- uerUuwid^fteuec ersucht habe, die einen steigerungsfaht- ien Mindester trag von 20 Millionen Mark lahrlich für die ' ^Mil 'der^Einsührung einer Reichswertzuwachssteuer hat man sich bekMintlich im Reichstage bis in den Sommer neses Jahres hinein, ja, fast bis zur Zertrümmerung des Blockes, recht ernstlich beschäftigt. Die konservativen Abgeordneten R o e s ick e und Graf Westarp toaren mit einem Btane, der sich aber auch auf den WerMwachs der Wert- papierc erstreckte, hervorgetreten, um dadurch die von der mrben. Das Zentrum stellte dabei den Konservativen irine Unterstützung in vollem Maße zur Verfügung, bie xdtung der Reichspartei und wirtschaftlichen Vereinigung var zweideutig, die Nationalliberalen hielten zwar noch an einer abgeschwächten Erbanfallsteuer fest, wollten wer alles, was hinter einem Erttage von 100 Millionen öei dieser Steuer zurückblieb, durch eine Reichswertzuwachsteuer aufgebracht wissen, währenL die Sozialdemo- r a t i e zwar dem konservativen Anttage zustimmte, außerdem aber die Einführung einer Reichsvermögens- und eichseinkommensteuer, sowie das Festhalten an den Erb- chaftssteuern der Regierung forderte, unter gleichzeitiger Beseitigung aller vorgeschlagenen indirekten Steuern aus Gebens- und Geimßmittel. 5)ie f reif innige Frakttons- femeinschaft dagegen konnte sich mit dem konservativen Vorschläge nicht befreunden. Zwar hatte sie an sich nichts egen die Wertzuwachssteuer auf Grundstücke, wenn habet -ie Steuerrechte der Kommunen genügend' geschont wurden, jie widerstrebte aber her Wertzuwachssteuer auf Wertpapiere und aus allgemein politischen Gründen hem konser- 'mHben Vorschläge überhaupt, weil hurch bieses Vorgehen -er Konservativen mit Zentrumsunterstützung her Block- iriehen gebrochen mürbe. Wohl äußerte sich Reichsbankpräsident Haven st ein sehr entschieden gegen bie Wertzuwachssteuer auf Wert- vapiere, aber der damalige Reichsschatzsekretär Sydow, sowie her preußische Finanzminister v. Rheinbaben akzep- lierten schon damals, wenn sie auch äußerlich noch an her irrbanfallsteuer festhielten, nicht nur bie Wertzuwachssteuer auf Grundstücke, sondern auch bie auf Wertpapiere. Bekanntlich ist dann in her Reichsfinanzreform bie Wertzuwachs- iteuer auf Wertpapiere in Form des erhöhten Effektenstem- pels und des 'Talonstempels zu einer verschleierten Einführung gelangt, während bie Wertzuwachssteuer auf Grund- Stücke nur durch einen Stempel auf Grundstücksübertragun- ien zum Ausdruck kam. Schon damals aber dachte man sehr ernsthaft an bie Einführung einer birekten Reich sw ert- ,uwachssteuer auf Grundstücke, falls die bei her Reichs- sinanzreform berechneten Mehreinnahmen in ihren Erträgen zurückblieben. Ja, man setzte für ihr Inkrafttreten schon den 1. April 1912 als äußersten Termin fest und derlangte von ihr schon damals einen jährlichen Mindester trag von 20 Millionen. Kulturprojefte im Kongo. Brüssel, 28. Okt. Kolonialminister Renkin unten» breitete her Kammer das Budgetder Kolonien für das Jähr 1910, sowie ein Exposs über die im Kongo einzufichrenten Reformen, in dem er bie Kolonialverwaltung gegen den Vorwurf ter 05r (uti am feit verwahrt, und feststellt, daß die Prosperität der Kolonie seit deren Angliederung gewachsen: sei. Die Regierung geht bei ten Reformen^ von den Grundsatz aus, daß unbebautes Land Eigenlum des Staates [ei, bewilligt aber den Eingeborenen Handelsfreiheit, intern sie in drei Etappen Land zur Ernte freigibt. Die erste Etappe beginnt am 1. Juli 1910, die zweite am 1. Juli 1911 und die dritte am 1. Juli 1912. Alles Land bis auf 600 000 Hektaren, die sich der <5-taat für die Bepflanzung Vorbehalt, wird alsdann yur freien Ausbeute ten Eingeborenen zur Verfügung stehen. Auch das Steuer- s «item erfährt eine durchgreifende Reform, durch bie tef Lander» erwerb erleichtert wird. Für die Ernte wird der Staat eine [(eine Gewi chts st euer erheben, anderseits aber die drückende Verpflichtung der Eingeborenen, für Europäer Träger zu sein, ausheben. Auch für die Einführung von Schulen wird Sorge getragen werden. Der Kolonialminisker stellte schließlich fest, daß die Reformen kaum größere finanzielle Anforderungen an den Stach: stellen werden, wenn sie auch zu Anfang eine Depression herbeiführen dürften. Freitag 29. Oktober 1909 Bezugspreis: monallich75Pj^ vierteljährlich Mk. 2.20; durch Abhole- u. Zweigstell« monatlich 65 Pf.; durch hiePost Alk. 2.—viert el- jährl. ausjchl. Besleüg. Zeilenpreit: lofallft'Bt, aus'värts 20 PlenniP Chesredakteur:A Doetz. Verantwortlich für den des Landes mit den Haupwerkehrsadern in Verbindung trür die Dewittsck>aftung des Bodens sind auf Anregung des Königs in den Krondomänen moderne Musteranftalten aeschafsen worden. Um das seit Aufl>ebmig der Leibeigenschaft (1866) mit Landbcfitz ausgestattete Volk vor Ausbeutung zu schützen, ist Nichttumanen der Erwerb von Grund und Boden verboten worden. Eine Menge neugeschaffener Schulen, sowohl höhere als Volksschulen, gewähren ben| Kindern freie Lehr- und Lernmittel auf Staatskosten, während zwei Universitäten für die Heranbildung geeigneter Beamten sorge tragen. So gewahren wir überall em erfreuliches Bild steigender Kultur und Vvlkswvhlfahtt, das uns Deutsche mit Holser Be- friedigung erfüllen muß. Sehen wir doch daraus, was auch unter äirßerst schwierigen Verhältnissen deutscher Ernft und deutsche Tüchtigkeit in dem Hohenzollernsproß auf rumänischem Thron zu leisten vermocht hat. — VvlksbildungS Versammlung in Braunfels. Der Rhein - Mainische Verband für Volksbildung verfammelt nächsten Sonntag seine Mitglieder des nördlichen Gebietes in Braunfels, um über ten Betrieb her Bildungsarbeit in kleineren Stäbtcn und S art horten während bev Sommcnben Winters zu sprechen Nach der Versammlung findet ein Beispiel: Dolks- unterhaltungsabend mit dem Thema „Unsere Kinder" statt. — Wiener Theaterbrief. Aus Wien, 24. Oktober, wird uns geschrieben: „Didi", Operette in einem Bild und zwei Akten von Victor Leon, Musik von Oscar Strauß, erlebte gestern im Carl-Theater ihre Uraufführung. Mit jetem neuen Wett zeigt uns Oscar Strauß ein aiiteres Gesicht. Tw beiden ersten Operetten waren parodistisch, Offenbach'ichcr Witz lag darin, es waren die wertvollsten Schöpfungen des Komponiften. Das große Publikum ater wollte darauf nicht recht eingehen. Ta versuchte es Strauß mit dem „Wienerischen". Mit einer falt unglaublichen Geschicklichkeit wußte er sich in den chm wesensfremden Stil zu finden, und ter Erfolg des „Walzerträum" übertraf selbst seine kühnsten Erwartungen. Der „Tapfre Soldat" folgte. Ein neues Wer? und wieder eine ganz verschiedene Art. Ferne kunstvoll stilisierte Musik mit einer echt künstlerisch bereiten Technik in Harmonie und Instrumentation. Und wieder ließ ihn das Publikum im Stiche. Nun hat Sttauß abermals ehre Schwenkung gemacht, diesmal die radikalste und für den Künstter beschämendste. Er kokettiert mit der Galerie. In „Didi" ist 5rrauB kaum mehr zu erkennen, fein künitlerisches Ge- tiemüpred) - Anschlüsse: iür bie Redaktion 112, Verlag u. Expedition 51 • aa politischen Teil: August für ©bcrljcffcn sss ”"nab"‘zZ«numm« RotottonsöHi« und Verlag 6er vrühl'schrn UniD.-Bud). und Steinöruderef K fange. Reöattion. LrpkdMon und 0 rüder ei: Schnlstratz« r. bis vormittag- 9 Uhr. _______ fein, nehme man aber morgen das Proporttonalreahlsystem an, so könnten infolge des unvollständigen Mechanismus einer ter- frühten Resorrn verschiedene Schattierungen der Maiorilätvpar- teien, namentlich die unabhängigen Sozialisten, aus der Kammer verschwinden- —. . n weiteren Verlauf ferner Ausführungen wies Ministerpräsident Briand auf eine Reihe bereits angenommener oder in Vorbereitung bestndlicher Gesetze hin, um zu zeigen, daß die Wahl nach Bezirken es fei, die das heutige Ergebnis ter republikanischen Staatsform Ijemrgebradjt habe, indessen anerkenne er, daß dieses Wahlsystem die Verwaltungsreform nicht begünstige. Der Minister bar die Republikaner und die äußerste Linke, sich nicht zu gefährlichen Koalittonen verleiten zu lassen. Das Haus nahm die Rede des Ministerpräsidenten mit Beifall auf und beschloß, sic anscl>lagen zu lassen. Paris, 28. Okt. Da von den Bischöfen der Gebrauch bestimmter Bücher in den Schulen verboten wurde, schrieb der Unterrichtsminister den Lehrern an den öffentlichen Schulen vor, sich jeder fremden Einmischung in den Unterricht zu widev- setzen. Kinder, die die Benutzung her in den Schulen eingeführten Bücher verweigern, sollen teftraft werten. P aris, 28. Okt. Der Berichterstatter Deschanel zum Etat des Ministeriums des Auswättigen stellt mit Bezug auf das deutsch-französische Abkommen vom 9. Februar fest, daß internationale Gesellschaften in ter Bildung begriffen seien, die sich zum großen Teil aus französischen und deutschen Elementen zusammensetzen und, dem Geiste des Abkommens entsprechend, besonders ten Zweck verfolgen, bie Bodenschätze: Marvk kos zu heben. Der deutsch-schweizerische MehlzoMonflikt. Bern, 28. Okt. Im Nationalrat brachte heute Frey- Zürich, einer der schweizerischen Hantelsverttaasunterhändler, bie Verhandlungen mit Deutschland über die Beilegung des M e h l z o l l k o n f l i k t e s zur Sprache und führte aus: Gr halte ten Zeitpunkt für gekommen, die Verhandlungen als fruchtlos auf ,ug eben. Der gegenwärtige Zustand könne nicht länger anbauern, wenn die schweizerische Müllerei nicht untergehen solle. Die vereinigten Zollkommissionen des Nattoncckrats und des Ständerats erwarteten den baldigen Bericht des Bundesrats über das, was weiter zu tun sei. Der Buntesrat Schobmger, Chef des Handelsdepartements, entgegnete, der Bundesrat prüfe die weiteren Maßnahmen zum Schutze der Müllerei. Die Verarbeiten über die Einführung des (tetreibe- und Mehlmonopols feien abgeschlossen Man könne aber mit den Schutzmaßnahmen nicht warten, bis die Entscheidung über bie Einführung dieses Monopols gefallen sei. Der Bundesrat werde die Angelegenheit weiter aufmerksam verfolgen und die Räte auf dem Laufenden erhalten, jedenfalls aber nicht zugeben, daß die inländische Müllerei .zu gründe gehe. Mit dieser Erklärung war die Angelegenhett erledigt Die Reform des sranzösischen Wahlrechtes. Paris 28 Okt. Bei den Verhandlungen der Kammer über die Reform des Wahlrechtes wies Cterles Denoist auf die Votteile der Propottionalwahl hin, die von dem ganzen Lande verlangt werde. Briand erklärte, die Regierung glaube aus praktischen Grüiiden aegenwättig bie Art der Befra i des Landes nicht ändern zu sollen und mcmtev bie Mahler könnten Uy vvll ............. bas neu vorgeschlagene System nicht verstehen, das allerdings Tie jetzt vom Reichsschatzamt angeorbneten Erhebungen gerechter sei als das bisherige. Gegenwärtig hatten alle po^ - bie Möglichkeit einer Reichswertzuwachssteuer auf litischen dttiancen bie Möglichkeit, in her Kammer vertreten zu von der bulgarischen Sobronie. n . ~- 3eiibn der SoSranie hnrrb^ trutr vom Mönig mit einer Thronrede erö*mn, in bet es heißt Tic Regierung hotc alle B mühunarn Ixtt-j- ;md)te:. bir T*ritf~ .tomoliTTruni der mtrcnatünuilni Sinutu.i *£1‘.:.ganat5 berbrj j rühren, ,kad>b;m dieses Ziel erreicht fei, gebe die Re- gtminn rxiran. t>ie ir i n a n t e n do l'dT>rS *u Hi rr -i ntyn, red' rrimrcrt Daran, daß Rußland als erstes Land t:c llna> tar.qtgtut Bulgariens anerkannt habe, gibt bet ixnrnmg Ausdruck, Dab ’Zblf imD Parlament die 3onuxitlr.cn für Rui..and würdiaen werde uno beteuert iüDann den Tank Bulgariens gegen die Mächte, die wr ll nab häng rgfnt beitrugen Tie Thronrede stellt feit, daß BiHflanen iidi allgemeiner sompatbicn erfreue und^bebt ut4beunoete o.e rreunbuhaitlidien Begebungen ituudyrn ber 4, ü r* lei und Bulgarien hennr, deren weit-tc ^efnTun^ die Äegieruns aufrujf.g roünidx, Damit starke politische und wrrt,cha>tliche Bande genügst würden, die für das Gedeihen der beiden ’Juidjtxmiatunai i:3/ ityg i--’".i_________________________________________________ Pie Ermordung der Jürjten 3to. Berlin, 28. Eft Tcad) Millcilunz der hiesigen japaniicfien Botichast meldet ein Telegramm des japanischen GeneralkouiulS ftatoifami in EHarbin folgende Einzelheiten zur Ermordung des Fürsten I to: ...... Zur Reiic des Fürstcn Ito hatte ihm die E'tdnnciische Eilen- bahn OJcieüitbait einen Ertra-3alonwagen, in dem iid) General- major Asanasref, der Chef der Zivstverwaltung, tvintsueihi, der Bettiebschcs, Oberst Feodorof, der Chef dcS 8. Militärbezirks, und jüni oder sechs andere Herren belanden, die der 'Benon des Fürsten als Gefolge attachiert sein sollten, am 24. Dltober ent- gegengesandt. wahrend der Fahrt unterhielt sich der Fürst mit Diesen russischen Beamten. Bei der Ankunft um 9 Uhr srüh stattete der russische Finanzminister dem Fucu.n tn dessen Sagen einen Besuch ab Nach verlassen des Sagend schritt der Funt, von ftokowzow begleitet, die Front der rususchcn Ehrenkomvagnic ab. Die Durch besondere Aufmerksamkeit des Finanzministers aur dem Bahnsteig aufgestellt war, uno begrüßte die auf dem Bahn Hose zu seinem Empfang versammelten Vertreter der fremden Macht.-, der rufjisck^chinesii'chen Behörden und der storporationen. Als der Fürst darauf an der russischen ftompagnie do rüber! dir tU, steckte ein europäisch gekleideter Koreaner die Pistole durch den Zwischenraum in der Frontaufstellung der Russen hindurch und feuerte mehrere L ch u s s e am uni ab. Ter Fürst erhielt einige schwere Wunden und sank au; ber 3telle nieder Mit vilse des umstehenden Gciolges wurde er in em Wagenabteil bincinnetragen, wo japaniidie Aerzte und russische Beamte ihm den eritcn Beistand leisteten. Ein Schuß war tätlich; der Fürst verschied ungefähr 1b Minuten nad) o c r Verwundung. Unter Begleitung eines russischen ÄrzteS, sowie mehrerer Offiziere wurde die Lcickze unter Er- meifuiig der fürstlichen Ehren mit einem Extrazuge, der Char- bin beute vormittag 11 Uhr verließ, nach Ehan Chun tranS- portiirt. Von dem Gefolge wurde Generalkonsul Maroalami schwer, Vrivatiekretär Mori und Direktor Terna la von der südrnand- idmnidKn Eisenbahntzescllfchaft leicht verwundet. Der run.icye »unanzminister, die EstchinenicheEiienbahnlKcellschaft, das Amur- Murpj und der Magistrat von Chardin und Calun Haden je einen Mran.i an dem sarge niedergelegt. Die Gebäude der fremden Vertreter und andere Mauser Haden Halbmast geilaggt._________ Heer unö Flotte. M i'i ndjtn, 28 Eft. DaS PerordnungSblatt des KriegS- ministeriuniS verösje>itlicht eln Handschreiben des Prinz- r c g c n t c n aufi Anlaß des Tages, an dein er vor 70 Fahren voin ttö.iig Ludwig I. zuin Inhaber des ^cldartillerie-'Jiegimeiitö ernannt wurde. Der Prinzregent hat den Prinzen Ruppiechl A la »uite des genannten Regiments geteilt und den Prinzen Adalbert zum Oberleutnant tn dein Regiment befördert; ferner stiftete der Regent eine Hronc zur Jubiläumsmedaille und verlieh diese Medaille mit der Krone u. a. dem Prinzen Ludwig, sowie allen Offizieren, Reserveoffizieren und Unterochzieren, die Dein Regiment zur Zett angeboren. Außerdem überwies der Pruizregent dem Regiment 3U00U Mk. zu verschiedenen Stiftungen. Alle Unteroffiziere und 'Mannschaften erhielten cm Bild des Prmzregenten aus den Fahren 1839 und 1009. Deutsches Ueich. Der Kaiser hat am Donnerstag im Neuen Palais bet Potsdam die Vorträge de6 KriegSminiilerS und des Chefs des NtilitärkabinettS entgegcngenominen. Der BundeSrat hat in seiner Ziynnq vom Donnerstag dein Entwurf des GesegeS für Elsaß-Lothringen zur Ausführung des Gesetzes über den Unterstützungswohnsitz zu- gesttmmt. AuS Leipzig wird berichtet: Bei der Landtagsstich- tr-abl tun Donnerstag im Wahlkreise Leipzig 1 zwischen den na ncmalhbcralcn uno sozialdemokratischen Manoidaten siegten die,Rationalliberalen, ebenso im Wahlkreise Döbeln- Leisnig In den Landtagsstid)wahlen Leipzig 3, b und 6 siegten bic Nationalliberalen über die Sozialdemokraten, in Leipzig 3 wurde der Sozialdemokrat gegen den national- liberalen Kandidaten gewählt. Eine Novelle zur Abänderung der deutschen U r - heberrcchtsgesetze vom Jahre 1901 und 1907 für Werte der Literatur, Tonkunst, der bildenden ü-ünste und der Photographie wird flcgenmirtig im Reichsjustizamt vorbereitet, um die Vorlage mit den neuen Bestimmungen der Benter Uebercinkunft vom vorigen J.ihre in Einklang zu bringen. Ter Verband der Aerz 1 e Deutschlands schreibt und; In einer Pressenotiz über eine Denkschrift des Retchsverbande.' deutscher Aerzte zur ReichSversicherungs- Ordnutig findet sich der Hinweis auf eine Teiufdjrift des Leipziger Aerzteverbaiidcs an die gesetzgebenden Uvrper- icnnitcn Dieser Hinweis entspricht nicht den Tatsachen, denn der Leipziger Verband tyat überhaupt keine Denkschrift ergeben lassen. DieS ist vielmehr geschehen seitens des Deutschen AerztcvereinSbtUides — der grostten, 24 uOO Aerzte um- fassenden Erganisation — dessen wirtschaftliche Abteilung der Leipziger verlrnnd bildet. Wenn man im übrigen von einem „Reichsverband" deutscher Aerzte spricht, so darf daraus hingewiesen tverden, daß dieser seit seinem Bestehen eine Mitgliederversammlung überhaupt noch nidji abac- tmlicn hat; seine Denlfchrist dürste also wohl nur als eine private Meinungsäußerung des Vorsitzenden gelten können Der „ReickzSverband deutscher Aepzie' zählt aitßerdk.i im ßaiGcn nur 175 Mitglieder. Ans Prag meldet man: Die Angelegenheit das Professors des EirchenrechtS Wahr m und ist noch immer nicht erledigt Ain Donnerstag .genehmigte da.- Profesforen- kollegium ber jurifliidieit Fatultat einstimmig einen von dem in dieser Ange lege n l-ei i eingesetzten Ausschuß erstatteten Bericht, in dem der gegen Wahrmund erhobene Vorwurf, das; er bei feiner Berufung nad) Prag itdi vom Unterrichts- nun 11101111111 die Llescdr.uicung der Lehefrecheit insgeheim .habe aiuerlegen lassen, ausrecht erhalten mild W.ihrmund er Hane, er werde Berufung an den atademisd-eu Senat einlcgcn und beantragen, die Tis;iplinaruiuersuchung gegen sich und den Tctan der furistifch .i Fakultät. l-toi 1 rfme, den er gebäfhger SteUungnatme veschttldtge, etn.yiieden Im englischen U n i e i n a u agi Re.itvia 'toi > den ersten Lord bei Abiurralitat, Jke Sienna, uv gctuqic vertraulicheZeichnungen. die den Unternehmern für den Bau eines neuesten Kriegsschiffes geliefert worden seien, und die fetzt wieder im Besitz der Admiralität sein müßten, verschwunden seien und ob die Adm.ralität die Zeichnungen wieder zu erlangen hoffe Mc. äenna beantwortete die erste Frage briabenb, die zweite verne.nend und fügte hin,u, daß das schiss bereits einige Zeit in Tienfi gestellt sei, so daß die Zeichnungen viel von dem Berte verloren hätten. Tas in Frage kommende 5d)tff ist vermutlich die „^nbemitable". Aus Konstantinopel wird gemeldet. Der out- t a n ist am Tonnerstag nachmittag von Jsmid zurüd- gckehrt; auf der Rückfahrt nahm er die Parade über die türkische Flotte ab. — Ein neues Komitee, das den Namen „Magdurin", d. h „die politischBedruckt en", führt, ist hier letzthin gegründet worden. 3p dem Lvmilee, dem il a. Prinz 2abah Cb bin angehört, sind die Ueber- bleibsel der Partei der liberalen Union Der treten. Auch einige Abgeordnete sollen sich dem Komitee angeschlossen haben. Aus Odessa wird gemeldet: Kaiser Nikolaus ist am Donnerstag abend hier angekommen. Auf dem Bahnhof wurde er von dem Truppen ko mmandcur Baron Ä'auLbard, den städtischen Behörden un? einer Universitätsdeputation empfangen. Ter Kaiser bestieg sodann die 1-acht „Ltancard", welche sogleich die Anker lichtete. Aus L o r i e n t wird gemeldet: Der Panzer „M i r a - b c a u" ist am Donnerstag hier von Stapel gelaufen. Das Schiff hat eine Wasserverdrängung von lb(XA) Tonnen. 21H3 Stadt Nttd Land. Gießen, 29. Oktober 1909. "TageSkalender für Freuag, 29. Ch.: Stadttheater: ,Tie ciugen der Eesellschast." Awang 8 Uhr. B o r 11 a g von Zuiuzrai Tr. F u l d-Mamz: DaS neue Gesetz über den unlauteren Wettbewerb. Abend» 9 Uhr im Emhornjaal. . •• Lehrerpersonalien. Uebertragen wurde dem Schulamtsaspiranten Rud. Eichberger auS Seligenstadt eine Lehrerflelle an der (Leniemdeschule zu Flonheim. — Erledigt ist eine nut einem kath. Lehrer zu besetzende Lehrersielle zu Viernheim. •• Die Hessische Landes«Hypothekenbank gibt bekannt, daß sie in Blenderung der bisher gültig gewesenen DarlehenSbedingungen den Satz der (SeldbefchaffungSkosten- Vergütung mit Wirkung für die vom 1. Nov. ab bei ihr eingehenden Anträge auf Gewährung von Hypothek- und j>ommunal-Tarlehen bis auf weiteres auf 1 Proz. festgesetzt hat. "DaS Ehrenzeichen für Mitglieder freiwilliger Feuerwehren wurde verliehen durch Entschließung oeS ÄroßherzogS Friedr. Glaß und Hch. Rupp zu Friedberg. ** Die Fortbildungsschulen haben jetzt in den Landorten den U n t e r r i d) t begonnen. In sämtlichen Fortbildungsschulen unseres rtreifes ist jetzt der Unterricht in landwirtscyaftlid)er Raturlunde, Boden-, Pflanzen- und Tierkunde eingeftihrt. Hierdurch wurden mand>mal die übrigen Unterridstsfächer beschnitten. ** Lon-ert-Be rein. Mit einem viel versprechenden, wuchtigen Programm beginnt der üonzert-Derein seine diesjährige Tuligieit. Ganz lesondercs J.ttercsfe wird das selten zu Geyör tommcnde Tripel -Lo nzert von Beethoven erregen, bei lvelchem mit dem Orchester drei gleich- lucrtige Lolinstrumente sich betätigen. Bectl)oven schrieb dieses mit Konzertante bezeichnete op. 56 um 1805, nad) Schindlers Angaben für den Erzherzog Rudolph, den Dioli- nisten Seidler und den Eellislen Straft. Tas Orchester macht uns in der, Anfangs g(cid)fam dramatisch sich entwickelnden Einleitung mit den Hauplvestandleilcn des Stuckes bekannt, tritt dann aber, bis auf die Tuttis, gegen die drei Solinstru- mentc befd)eü)cn zurück. Tie Uonzertlapelle des Palmen- gartens aus Frankfurt a. M, die zum ersten Mal in den Bereinslonzcrlen milwirkt, dürfte wohl aud) einen Anziehungspunkt bilden. ** Eine Vorfechter stunde für die Fechtriegen des Turngaues Hessen findet nächsten sonnlag nachmittag li/s Uhr im Uebungssaal des Gauturnwarts Will, Löber- ftrafje, statt, an die sich eine gesellige Zusammenkunft der Fed)ter und ihrer Angehörigen jdnicücn JolL Bis jetzt bestehen innerhalb des Gaues Fechtriegen im Turnverein und Aiännerturnverein Gießen und im Turnverein Bad Nauheim; man hofft, dag durch die Veranstaltung auch andere Turnvereine zur Ausnahme deS Fed)tens angeregt werden. Aus diesem Grnno wäre der Besuch der Borsechter- sd-ule aus anderen Turnkreisen sehr erwünsd)t. — Lollar, 29 Dtt Der Briefträger L. Rohr- b ttd> hier begeht morgen, 30. Oktober, fein 2öjähr tges Di e n st j u d i läu m. k. Alsfeld, 28. Lkt Mit der Renovierung unseres Rathauses soll nächstes Jahr beaonnen werden. Der Enttvurf ist ferngaeftellt und zu 76 000 Mk. veranschlag l. Etwa 60000 Mk. entfallen auf Arbeiten im Sinne der Denkmalpflege. Davon wird ein Drittel durch Staatszuschuß gedeckt. — liniere 1898 erbaute Wasserleitung wird jetzt durch eine neue Leitung beträchtlich erweitert. DaS Quellgebiet liegt bei Ober-Breidenbach, die feit vier Wochen in Arbeit befindliche Leitung fuhrt über Liederbach und ist 11,5 Kilometer lang. Sie Liefert täglich 300 Kubikmeter Wasser. Tic irr Weiterung erfordert einen Ho ft en- auftvand von 100000 Mark. r. Hungen , 28. Lkt Bei den Arbeiten im 3 n beide r. c r Quellengebiet sind, wie berühret wurde, m einer Tieft von Moa 2 Metern bei chlagen« Buchen- und Eichenstümme gefunden worden; die zu cnoaicenb.* roifien- säiaitliche llMtriud^mg soll erklären, zu welchem Zwecke oder zu iivldKr Zeit diese Holzer uw bl an dieser Stelle versenkt morden smd. Durch bk Liviesfvrschuiig und auch durch gemachte Funde wurde nachgewiesen, daß uniucu dem Qucllengelnel römische ‘Jheber- lahungcn bestanden haben uno es laßt sich ,a auch erklären, daß dieser Ort mit feinem guten und rcidlitbcu Wasser, umgeben von großen Waldern und Feldern, leicht wohnlich eurzurichten war. 4-tx)b dieser Tatsachen tunn aber eine cinfadxTc Erklärung der Funde angciwirunni iverden, wenn man an Ert und Stelle Betrachtungen ansteüt: man wird M dem Schluffe kommen, daß die versentren fck-ndm.chlk lagen, dieser zugeführt wurden. iu#2mcd) tvrtiilbu der VJiülÄenbetiir.' mit eigen m Quellwasser mo^riich war l- u; dircü de. oa -. iiblc beiltoircher Staun, ihiu mag ab und zu *uz cr^n«uaa benutzt u,>rxm kkl erklärt sich der rähefbafre Fund in einer wenrner romantischen Deist. Und beute Hausen an dem Platz viele ileicidc Hände, um — noch mir größerer Tragweite, bei der damaligen Har ~ ferlegung — tür einen gras-.'n TM der Provinz Etertenm und iur große städtische 6!emeuur ien Frculkrun a. M. ufro. die den sich findenden ungeheueren Wanerschä'.r nutzbar zu man.n. — Schotten, 28. Ch. Fn den nächste vom KreiS Schotten eine NreiSwanderbücherei e;n. gerichtet. Es werden in diesem Winter noch 11 A.isqabe» stellen Bücher hinauSgeben: Bobenham'en II (Bücherei, verwaltet: Lehrer Baum), Gebern (Lehrer Schwarz), Die cher (Schuloerwalter Reck), Lder-LaiS (Lehrer Mohr), Obre- Schmitten (Lehrer Rnab), Oder - Seemen (Lehrer Sieder), Ruppertsburg (Lehrer TeduS), Sellnrod (Lehrer 9hcola», I Ulfa (Lehrer Wißner), Ulrichstein (Lehrer Schön), Schollen |- (Lehrer Schaf). In jedem kommenden Jahre erhalten bit I einzelnen Ausgabestellen andere Bücher. Die Zahl der Aus» I gabefteUen soll den vorhandenen 2)htte(n entsprechend noch und nach vermehrt werden. Bei Benützung der Bücher i?i für den Band und jede Woche 1 Pfg. zu zahlen. Entliebem Bücher sind längstens innerhalb 4 Wochen in sauberem Zustande zurückzugeben. Wer cm Buch länger behält, hat batui 20 Pfg. Strafe und die Kosten der Mahnung zu zahlen. ‘ Mehr als em Buch wird auf einmal nicht ausgegeben. E n Weiterverleihen ber Bücher ist nicht gefiaUct. Berlar en I gegangene ober beschädigte Bücher sind nut dem LabcnprnS zu ersetzen. Wer den Bestimmungen der LreiSwanderb.icherei wiederholt zuwiderhandelt, kann von der Benutzung ausgeschlossen werden. — Bon der Poppe struth nach Feld- k.rücken wird demnächst eine neue streiSstraße gebaut — Darmstadt, 28. Okt. Am 10. Dezember sind es fünf- zig Fahre her, seit bas erste Z u b i t h s e st bet Alzei- lilten, b. h. ber noch nicht fest angestellten afabemua) gebildeten Staatsbeamten gefeiert wurde. Zur Erinnerung an bicia Tag findet am Samstag den 11. Dez. b. Fs. un hiesigen < Saalbau cm neues Zudithsest statt Tas im Sammer gcyilceie Komitee ist eifrig mit den Borbereitungen zu dem Feste de ct aittgi, das sich würdig an die früheren Feite anrciben und ihnen an Humor nichts nackig eben soll. Auf ben historischen Zufamnienhaug wirb ein Borspiel Hinweisen und auch für den übrigen Teil v.i Programms wirb die bewahrte alle Tradaion vorbildlich fmn. Eper und Schauspiel werben nicht fehlen, beide wie früher, oftudlr Erscheinungen bet Bühne mit Beziehung auf daS Beamtenttbcn parodierend. Daneben enthält bas Programm Soloszenen, unter ihnen bic althergebrachte Ztanzleiszene, Couplet- und dcrgl. ÄaiW hofft auch durch die Ükroinnung geeigneter Kräfte die 51runde der bei ben Fudithsesten stets mit großem Erfolg uno Beifall audgeübten Ballett-Tanzkunst bcfriebigcii zu können Aus muii- kaliichem Gebiet wird vorzügliches geboten werden: hat doch einer unserer namhaftesten Stomponiftcn einige seiner Jlompo« utionen zur Verfügung gestellt. Ebenso werden btt Programme, Einladungskarten und sonstige Drucksachen tn ber altgewohnten künstlerischen Weise hergestellt werden, dafür bürgen schon Die ' Namen ber Shinftler, die deren Ausführung übernommen hab.n. n. £ ff en bad), 28. Okt. Stadtverordnetenversammlung. Die Stadtverordneten bestehen darauf, baß von Militäranwärtern bei ihrer Bewerbung um städtische Stellen auch ein Führungszeugnis von bet Zeit vor ihrer Militär^eit bcigebracht wird. — Tem Arbeiterturnverern in Bürgel wird ein dort leerstehender Schulsaal überlassen. — Bet der Genehmigung von Rechnung und Voranschlag des städtischen Leihhauses wird durch eine Statistik des Beigeordneten Rech bekannt, daß die Benützung dieses Instituts in den letzte« Jahren in sehr erheblichem Maste angenommen Hut. Stabtv. Ulrich rügt scharf das Beihilten des an ai bcu» b e a m l c n ft olle g c , ber in feiner i- > u :n ,.ui am ter durchaus (ein Recht habe, einen Burger zum Duell zu fordern, fühle er sich beleidigt, bann möge er den JLagc* weg beschreiten. — ötabto. Steinert wendet sich gegen bi? Neben vefchästiaung der Lehrer, da diese nach seiner Ansicht m Offenbach jetzt so bezahlt würden, daß sic von ihrer Besoldung leben konnten. ) ( Schönstädt b. Marburg, 28. Lkt. In der Rahe unseres Ortes rannte ein Automobil gegen erneu Baum und wurde total zertrümmert. Verletzt wurde niemand. -g. Groß-Rechtenbach, 27. Okt. Unter den hiesigen Mindern ist Scharlach ausgebrochen, weshalb dura, behördliche Anordnung die Schule geschlossen wurde. — Tas neue Schulhaus steht nunmehr in seinem Rohbau unter Dach und Fach. Es enthält außer den beiden geräumigen Lehrern? ohnungen drei große Klassen räume, von denen der eine vorläufig als (4enieindcraUftubc benutzt wird Dian gedenti, am 1. Juli n. I. das neue Haus zu beziehen. ---Werborf, 26. Okt. Destern starb an einer schwercn Lungenentzündung unfer Gemeindevorsteher Hrch. Will). Schneider, ein Veteran aus den drei deutschen Einigungß- kriegen. Der Verstorbene, der 68 Jahre alt wurde, oeriad über 30 Jahre mit großer Pflichttreue das Amt eines Gemeindevorstehers. Auch als LrtSgerichtSvorsteher, ftnchen- ältester und Vorsitzender bcS Spar- und Vorschußvereins ioar er mit Erfolg m der Leffentttchkeit tätig. Wiesbaden, 28. CU. Ein Ä t i gr ober Sobftitig- feit ist von dem btrr verstorbenen Ehepaar Friedrick> Alben Boigt und Emma, geb. von Eolln, zu berichten. Es hat tri Stobt Wiesbaden als Beitrag zu b*n Ferienkolonien jir • arme Sinder die hohe Summe von 10 000 0 Mark t c st a m : «- k ! i a t tj d) uermadit mu der Bedingung, daß dieselbe alS „Bo.ßi-' j von EöUn-Stifttmg" zu verwalten fei Gerichtssaal. Berlin, 28 Ch. Der verantwortliche Redakteur bd' Bor wartS HanS 'Scba und der Redatttur der Arbeiter- Turnzeitung Fritz Wckdung aus 2cip)tg, Hanen sich bo.:. vor der 10. Strafkammer des Landgerichts Berlin L ivegen Ju1- wrderruig jum Ungehorsam gegen die iSesetze zu r.t ' ontnvrtcn. Es handelt sich um den Weber mu JUuner* | Unterschrift im Bvrrvarts Dctviienilid um Artikel über Die Ordnung des ftiiUusmunsters bezüglich des Unterrichts durch bu Äiucitrrturnvercine Rach sehr langer Verhandlung becniro.it: ber Staatsanwalt gegen Weber 14 Tage Eeiangnis, gegen Wttduus 30 Mark vxlbiticfe. Ta Eaichtvoof >piaa> rndest beide , geflogtr frei und letzte die ftosten der Staaiskassc auf. Berlin, 38. Llt Ta Rcchtsawvatt uugen Mel» dock! hxntx- l-otte twm Schaf'eng er icht wegen Diebstahls zu c : n c ■ Tage Eefangnis wrurtrtlx Mclzdach batte aus dm 2" im l^errck^Oget: nide Akten-xuverts und B 1 an sich genommen und m icmem Bureau tür sich DerioerbcL 8'" eurem fliegen, da dies beobachtet hatte, war Anzeige crfüii:at El Gilebbas, den Vertreter Niuley vafids in Tanger amtlich benachrichtigt, da st die deutsche Regierung ihn beauftrage, den Sultan auf» zufordern, unverzüglich die deutschen Guthaben auS zu zahlen. Er entsandte softrr einen SpezialMiricr nach Fez, um den Sultan von der deutschen Forderung in Kenntnis! zu setzen. Athen, 29. Okt. Der Marineminister erklärt es für unrichtig, daß jüngere Marineoffiziere gedroht hätten, das Arsenal zu besehen, wenn ihre Forderung, die alteren Offiziere zu entlassen, die die Kriegsschule nicht besucht hatten, nicht erfüllt werde. Sie hätten nur cm eit dahingehenden Wunsch geäußert. Der Minister bereitet gegenwärtig einen Gesetzentwurf vor, durch den die Altersgrenze herabgesetzt wird. Wenn dieser Gesetzentwurf durchgeht, werden 20 ältere Marineoffiziere davon betroffen. , TT" ..„ter der Rührung des Majors Gr ost auf und Wst° in r“aÄ"r°6ü6c den Tom. ,M II“ femfcfe um 1 Uhr 30 Mm. »or dn d°ttc^na^wurd< zebrachl. ^um ht/uebunostahrten behält. Dn Aujsttcg Mnn?d°°sEuMmknn °°n K-Ä^aus,^Mg Korund jMcr in der Sekunde. Alle Mrte hält zwischen hetot unb K ferne Landungen erfolgten sehr glatt, tfur i»m Wahrten in Aussicht. --» Vermischtes. ♦ «'er cz „ nd als Fischer. Bon entern selb am uitgen s'unde nzäM der Morniiig Leader. In Maldor, m bet idiuit Elser nabe bei einem jener typischen ländlichen ©afthoTe, Riftert, ist eine kleine filltzetche. Lagime, deren Wasser stets bei Hochflut vvm Meer ergänzt wird, x^t Wirt bciii'.t seit einiger Zeit einen zweijährigen ^rofer^ber einen merkivürdigen Instinkt für die Kunst des Fischfangs zeigt. Zur Flutieft pflegt der Lund regelmästig zu dem *Sce 8U geben und legt sich am Strande nieder, dicht neben lener Awvellen vorn Meere in den öee vollen. Jn dem durchftchtigen Wasser beobaäftet er bann oie Fiiche. Kleine lE^ssieDen den vierbeinigen Fisäxn nickst, aber toeiui ein gro^r ^uit 'o schietzt Ty^vier blitzschnell vorwärts. Packt den ^i>ch und schleppt ihn zum liier Das Merkwürdigste dabei ilt, daß Towser iriblt Fstche iftcht fristt, er begnügt sich cüso mit dem ^t. Seme Beute überläßt er grostmütig der Hauskatze, die )ich angewohnt hat. Kinderkonfektion S.™? SV» ' äs - Äs fcÄ 1t m.= ä 6 iQW 1 Qu§^9ebeii. <: ^cisronnberbüit- ‘‘®em*9« 1 ‘6 "°-h 8«n , StaBe gebQUL t Der As.. Kn fwpng an db •01 Lb. im bieii» Sommer 2 Feste bhchäjlt ■ca en 4^ ^ntn t Aen Zui'amineft - übrigen teil t 6orbiiblim i» k "le Trüber, ahnt iui das Veamtench um soloszenen, u-; olets und bergt K c Tratte die FrM 1 Erfolg und Ach u können. Aus mr m werden; hat b. einige seiner Sen» -rdm die Prograv: ■_ m her altgeroite ifür bürgen schon f 9 übernommen heft )tüerorbneit: len bestehen bam i ihrer ÄeweüL ngszeugnis von k chl wird. - '? l wird ein hort kn er Genehmigwigb .dtischen Lest Beigeordneten $a ituU in ben lezr senommen Hal. des Kanalb. Eigenschaft ab; Lnrger zum k möge er den U mdet sich gegen k er, da diese rc. hlt wurden, fiat s. Okt. In der L. l gegen einen Sm letzt wurde niemit ft. Unter den hi >chen, weshalb finr- schlossen wurde- in seinem N»hts :r den beiden gem Klafsenräume, r nderatsstube ben; , das neue Haus ji irb an einer sch^ steher Hrch- deutschen Einigt ce alt wurde, das Amt eines 6 stsvorsteher, W LorschutzvermS^ > Ät« rß dieselbe al» 2 gebrauchte 12eien u. 1 Koch' Herd billig zu verkaufen. 108333 Heinr. Gabriel, Heuchelheim. tiSuupäatz in schöner Lage zu verkaufen. eignet zum Ban einer Billa oder besseres Wohnhaus. .(5950 Zu erfragen in der Geschäftsst. d. Giestener Anzeiger.___________ (Sin wenig gebrauchter kleiner Kochherd billig abzugeben. 5946) Wilbelmstraste 19. ----- Sten fit f di- @ey SeüS^K ieblt^iy b,p, id) SM. ülverts ; Pragraöiffl von 23. ökiobsr bis 4. Usrtbf 1839: Touwarcninduftrie in London, hochinteressante Natur- aufnahme. Hundestreichc, humoristisch. 08397 Paul Wangs Schicksal, sehr spannende Handlung. 2lus Befehl des Königs, humoristisch, prachtvoll koloriert. Jacken fertigen wir nach Maass unter Garantie für tadellosen Sitz für Mk. 15,00 an. ist die Möbel-Remise 14 Bismarckstraße 14 geöffnet. 8»r ttlli von neuen Möbeln. A. Fangmann Nacht, Inh.: Geismar-Caesar 29 Bahnhofstrasse 29 Towser regelmästig zum Fisch sang zu begleiten und die, im trockenen liegend, mit lebhaftem Unteres,e die Jagd verfolgt, bis -loroier ihr seine Beute überlästt. Kleine DagcSchronik. Eine Vertreterversammlung der Donner Stu dentenschast beschlost einstimmig, am 2. sldovember den Bierboykott über alle Lokale zu verhängen, die die Preise unverhältnismäßig erhöht haben. JnDüsseldorfvergiftetesichderFabrikantLeh- nct mit seinem erwachsenen Sohne durch Cyankali. Der Sohn war unheilbar lungenleidend, weshalb sich beide, wie aus einem hinterlassenen Briefe hervvrgeht, das Leben nahmen. Ein lurchtbares Unreeller Hal gestern tn Genna großen Schaden angerichlet. Atitlags folgte eine Wasserhose und ein Wirbel st n r m. Besonders in den niedriger gelegenen Stadtteilen wurde großer Schaden angerichlet. Eine Aiöbel- sabrik wurde vollständig zerstört. Ein großer Teil des Telephon- netzeS wurde unbrauchbar gemacht. 7 Personen erlitten Verletzungen. . Wie aus Yarmouth (Neu-Schottland) gemeldet wird, ging die „H e st i a", deren Unfall wir gestern mitteilten, kurz nach ihrer Strandung unter. Boote vom Wrack mit vier Personen trieben nach Yarmouth. Der größte Teil der Besatzung soll ertrunken sein. ~ Spielplan öes Neuen Eichener Stadttheaters. Tirektion: Hermann Stemgoeiler. Sonntag den 31. Oktober, abends 8 Uhr: ,Tie fremde izrau. Ende 10'/, Uhr. Dienstag den 2. November, abends 8 Uhr: 5. Tiensiag-Abonnemenl-Vorslellung: »Die Liebe wachr " illeubeil. Bei ^usieEi | Heiserkeit sind Menthol-Eukn ihptuo-Vondous, Aiarke,Farrt^, die beiten. P.30Pfg. Berkaufsst.: Peliknu'2lvothcke, Kreuzplatz 2. Medizinal-Lebertran Lebertran - Emulsion (öattciiljiiitc mit Mein ein hölzern. Gartcutor zu verkauf. Zu erfragen in der Geschättö- stelle des Giestener Anzeig. (08395 08419J Schöner schwarzer Pudel zu verkauien. Riegelpfad 28 vt. 8inc silsl neue Halle u^-in- »mi. -Herkules- billig zu verkaufen bet Ia967 Ludwig Drescher, Krofdorf. Sofa, Küchentisch, gr. Waichbütte, Gasherd, s/<‘Violine, Blumen- treppebill.abzug.Stephansir.29ll. ________________108415;________________ 2—3Ztr.Aevfel, z.Kelterngeeign., bill. zu verk. Bletchstr.311. !08402 2,1 rauhaarige, 1,1 glatthaarige junge Pürscher edelster Abstammung abzugeben. 59341____________Marktstraste 11. Eme fast neue emaill. Vade- wanne, sowie ein gebrauchter Serviertisch, Paneelbretter u. sonst, billig zu verkaufen. Zu erfrag, i. d. Geschäftsst. l063” ©i©ss®äi Walltorslrastc 36-38. Telephon 9ir. «4. Lpczialitätcn-Thcater 1. Ranges. Heute Freitag deu 29. Oktober 1909 Slcn: SntetnütioMlcr Loubrettcn-Wcttslrnt " Xjcy* verbunden nut Schönheit* - Konkurrenz. (Stimmzettel sind bei den Lilletteuren zu haben). Preioverteilung ftadet Samstag statt. Spezialitäten - Programm Anfang 8 Uhr. ^njang 8 Uhr. Dorverkau'sblllellS in den bekannten Zigarrengeschnsten zu haben. Samstag den 30. Oktober 1909 für den Urkomnchen „®ulnö , iorete für das beliebte Damen-Orchester „Heger" Henetiz- und Ehreu - Abend. Ab 11 Uhr im Theater,aal Familien - Ball. ;\w ben vorderen Resranrations Zfiäumen täglich ab 7Vä Uhr Konzert des Lamett'OrchesterS „Heger'. . . EintrUt frei. 108423) . Eintritt tret. Giabet crgebenit ein_____Direktion Albert Nappmann. Ui Purgal-Tee wird anderen Abführmitteln durch seine milde, prompte Wirkung vorgezogen. Pack. 50 Pf. nur 15491 Zentral-3>rogeric, ischulstr. Bähnerangen - Hornhaul entfernt sicher „Radikal", ver Flasche 50 Psg. 15526 Germania - Drogerie Carl Seibel Frankfurter Str. 39. Teleph. 593. Vollmilch 130 bis 200 Viter, täglich zu kaufen gesucht. Schriftl. Angebote unter 08107 an den Giestener Anzeiger. Altes Blei zu kaufen gesucht. ’Jtäbere5 zu erfragen in der Geschäftsstelle des Gieß. Anzeiger^ getragener Kleider, Stiefeln,Umformen zu hoben Preisen. Bin Mittwoch am Platze. Schriftliche Angebote unter 0ü367 an den Giestener Au Zeiger erbeten. Von einem vorteilhaften Kauf offeriere: IQOVer lOJiltinger p. 1/i Fl.exkl.Glas Mk.1.50 ft p. »’/j Fl. exkl.Glas Mk. 1.40 “ p. “^Fl.exkLGlas Mk. 1.35 Carl Schwaab Telephon 27 Gustav Walter, Mäusburg 13. — Telephon 386. Wnrstversand. 50 Würstchen, sowie 10 Psd. J lcischwurst versende gegen ^Nachnahme franko Poit dort für 5 Mk. I X v . V 3. — 4. — 5. — 6. — 7.-8. — 9 11 13 10. 12. Verkauf grosser Gelegenheitsposten von Ein Posten I Posten Fiiz - Schnallenstiefei Posten ECaialseiT-ScE'BulstiefeS, Doppelsohle, zu bedeutend billigeren Preisen Bitte sich von der Preiswürdigkeit dieser Artikel überzeugen zu wollen. i* •"A Giessen Marktplatz 7 1 ■; einen des (Hic6. Anz. 5673 Putzfrau gesucht. 08413] Näb. Llebigstrahe 681. ®telnfrra6e 121. W fllaillltato 084101 auSbilden will, lucht "5£H4 083W» B. Schwalb. 3iiancrer C*au riolgreiche Siachdilic u. Unter- richt erteilt tüchtiger Student. Lchriftl. Angeboie unter "-258 anbenOHehener ?ln meiner erbet. tttllllllgung E(jj^btnö iem jji tnn ixiuBt ...jltbanijiJ Uiiiit uni* 6'1 ctrijdiaillidte ring Der Lare c v.t Serbreil -rauer v.reiae btiteue ;?.cttr Daren irbejteucr, ibg. M o 1 i niete 2i und | rxiriitf Borgt) ~. • fiat ; fit.«54 Oktober 30. — 31. November 1. — 2 fe'i» ***»? sMnidim R°iisİMkH und kleiner Kaution gefacht. Nur solche, denen es an dauernder An- ftclluna gelegen iit belieb. Meld. u. O88VO an d. Giefi Anz. zu richt. 6ui füllt, cdiubmadjcrflfielle bekommt sofort dauernde Arvett bei Heinrich Cluna I., .5968 Schuhmachermcifter. Villingen inet Hungen). für den dortigen Ravon. Lficrten unter R. A. 10857 an 'Jtubolf Moste, Bremen. _____ Einen iungenMann, der sich zum Geometer II. Kl. Jung. Mann mit gut Schulbild, wünscht alS Lehrling m ein kauf- männliches Kontor elnzutreten. Nähere» in der Geschäftsstelle de» Gienener Anzeiger». uttito Äthtm SiMn iufi Iran Bauoel, Badnbontr. I 'Rrrfiitiifrin 2«Lung iür vlllUU|luu sofort oder später Lchriftl. Angebote unter an den Äienener Anzeiger erbet. oon der $ ü hr öenutziehur J« rtendes kl tasiiK Aiuh, t und zi H'c und dem ( Aktien würde, w tötfile «eru seine Durch .. -•tj^nhen dürs ausg öod) nicht , me aubtrhaib l 2kl noch bei xu svrlsetzu SroürB^iniitn. ,?le^?0»„b6;n, ^ab . eSabfchlnn mtt anscht'ehcnd. großen Rcteichialat tz'ifell izatt. 0M14 Burschenschaft Alemannia. Abends H Ubr: Gewöhnl. Preise! Gewöhnl. Prebe W* Xovltlt! -TXX «k B««»” N Kino 5; m der . e r gLrtnbt tairn die Ä.' il oder - . . zger un , fl-jedtbtii ' V.‘-j beiark i V 6infll - ‘ h,-tdiit ’ iB i* । -.tenrung .oc ::,J, jun« Wt: tW . - - rerde. V,- ^aoisen deste t*o:ajT hm, daß Ein Posten Damen- Hausschuhe Lackspitze, sehr warm O Zß jetzt Paar M. u/XXfl Zwet Lchwe'tern wünschen ftch oer 1. Aonl zu veraud Zte dlt. war 6 I. tn c. befi. ESäfchegeich. al» Direktrice taug. d. h. daieldft all Sert Beide mochten, wenn mägU. za', tn HauSb. in besf.H«utr 52 H. Snt uieblicrtro Zmütt au nenn. Plockftrahe 14III. OtüS 43641 Gut möbl. Z. mit ober ohne Pension zu Perm. Viebtqftr.91 III. (KXkj] Zwei möblierte oder unmöblierte Zimmer, eo. mit Küche, zu oermleten. Weferstrafte 16 dl 0H377] Schön möblierte» Zimmer zu permleten. Okietbei'trahe 48II. 08388] tfiiöbL Zim. mit Schreibt, billig zu penn. Vidier Str. 9 n. 59211 Schönmöbl.Wohn-u. Schlai- zlmm. zu penn. Ebelftrahe 34. O8289I ^wei gut möbl. Zimmer au oernueten. ^udwigSvlav 4 II. Mödl. Zimmer ____________Nord-Anlaae 3511. Stuf. möbl. Z. an solide Arb. zu verm. <>animftraf,e lO vt. 08U03I Zwei gut wo öl. Zimmer zu permleten. Diezstrane 61. Reelle Heirat! ■£>öb. Beamter, Referveosnzier. a angenehmemAeuhercn, dem cö a» imflenber Damen - Bekanntschaft 'cblt. wünscht mit gebildeter Dame in näheren Berkevr zwecks ix-tT« |] zu treten. — Vermögen nicht direkt erforderlich. — Strengste D* tretion — Ehrensache. Anonv« zwecklos. Ausführliche Meldung. unt. 0H4Q5 an bett Gies;. AnzeigEr-W Entlaufen brauner Jagdhund, auf bew Nomen »Dell^ hörend. Geg« Belohnung abzugeben 08417 ?,euft6bt Ä »nxnfrnrtct Strafte 165 ist eine 3 - Zimmer - Wohnung so- fort zu oennieten.__________08268 Pahuhofslras;c 63, 1 Stock. 3 Ziutmctwvbnuna, Äilcbc, Kammer u. abfdilichbaver Korridor o. sofort z. Perm. 5iV8 5926] Zu permleten eine 2-Zirn - Wohnung mit Küche Keller, Bodenraum und Holzi'tall Im Haufe 'Neuenweg 81. _______M. Kehler, Gastwirt. Möbl. Zimmer |