S Erstes Blatt ISS.Jahrgang Dienstag 29. Juni 1909 erscheint täglich, außer Ä Bezugspreis: Sonntags. - Beilagen: jg™^” V LV A^X V monatlich 75Ps., viertel- bss» V) IviiIl H El ZlillrlliPT wirtschaftliche seitfragen M ■ W & I W&mL W & Zeilenpreis: lokal 15Pf., Fernsprech - Anschlüsse: ft IS M V M V w v V auswärts 20 Psenniq. Hir die Redaktion 112, f\Jp OM A&y Verantwortlich Verlag u. Expedition 51 jmt vf G * •• Ztt< < für den politischen Teil: :™£ General-Anzeiger für Oberheffen WZM für die Tagesnummer «tu v » kw 1 • ' ' u. Land" und „Gerichts- bis dov :tags 9 Uhr. «otattottsorua und Verlag der Vruhl'schen Univ.-Vuch- und Ltemdruckerei R. Lange. Redaktion, Expedition und Druckerei: ZchulftraKe 7. ®- H,EbWür den ________ ____________ _____________ ” ' u Anzeigenteil: H. Beck. Die heutige Nummer umfaßt 10 Seiten. Der besiegte Lanzler. Von Professor Dr. M. Biermer. Wir hoben (6tei 1ms iln Deutschland fein parlamentarisches System, und hätten wir es, so wäre es um unsere Minoritäten schlecht bestellt. Der gesunde und gemäßigte Liberalismus, dem, wenn er das politische Augenmaß behält, das er in der Aera der Blockpolitik in hocherfreulicher Weise gezeigt hat, die Zukunft gehört, wäre noch Jahrzehnte mundtot gemacht, werm die parlamentarischen Mehrheiten die Reichspolitik allein bestimmten. Die mobem gesinnten Kreise unseres Volkes müssen vorläufig damit zufrieden sein, daß die wirtschaftlichen Entwicklungsgesetze und der sich immer mehr vertiefende Sinn für einen gesunden politischen Fortschritt auf ihrer Seite stehen und das gesamte hohe Beamtentum, die verbündeten Regierungen an der Spitze, Schulter an Schulter mit ihnen tapfer für eine gute und gerechte Sache gekämpft haben. Das war nicht immer so. Heute aber i»st der moralische Sieg auf der Seite desjenigen Teils der Naiton, wo der staatsbürgerliche Sinn und die Opferwilligkeit für das große Ganze heimatberechtigt geworden sind. Wer die Kulturgeschichte kennt, weiß, daß solchen moralischen Siegen später auch politische Errungenschaften folgen werden. Warum, so fragt man erstaunt, muß nun der Kanzler, nachdem er dem agrarisch-klerikal-polnischen Block unterlegen ist, gehen, wenn wir wirklich kein parlamentarisches System haben? Die Frage ist sehr leicht zu beantworten. Ein parlamentarisches System im Reich und in Preußen und feine persönlichen Konsequenzen für die leitenden Staatsmänner haben wir eben nur dann, wenn die Agrarier Ostelbiens erfolgreiche -Opposition machen. Diese selbstbewußte, rücksichtslose Gesellschaftsgruppe ist immer noch übermächtig, und man sieht es ihr oben sogar nach, wenn sie sich die numerische Mehrheit skrupellos im Bunde mit klerikal- reaktionären, ja antinatjonaleu Elementen zu schaffen sucht. Ein Bündnis der protestantischen Konservativen mit den Zentrumsdemo traten des Westens und Süddeutschlands mag vielen als ganz unnatürlich erscheinen. Vom nationalen Standpunkt aus betrachtet, ist auch in der Tat eine solche Waffeugemeiuschaft unnatürlich, eilt Schlag ins Gesicbt der preußisch-deutschen Traditionen. Aber wirtschaftspolitisch, also vom Jnteressentenstandpunkt aus gemessen, sind solche Koalitionen mehr als begreiflich. Eine,, wenigstens in der Negation einheitliche, Weltanschauung, die den Fortschritt in ^Industrie und Handel, das mobile Kapital, den Ausbau der sozialpolitischen Gesetzgebung verdammt, das Aufblühen der Städte, das Aufkommen einer industriellen Aristokratie lunt) den Einfluß der gebildeten Nichtinteressenten auf die Geschicke des Volkes zu unterminieren sucht, bringt die Kartellbrüder, die gleichzeitig Partikularisten sind, einander näher. Wehe dem Staatsmann, der rückschrittlichen Gedankenbildungen mit modernem Geiste entgegentritt! Selbst einem Bismarck ist das nicht gelungen. Man lese seine „Gedanken und Erinnerungen", wo er von den „Giftmischereien der Kreuzzeitung" spricht und sogar das Wort „Kreuz- zeitungslügen" prägt. An anderer Stelle hat Bismarck über die Kreuzzeitungsmänner, die jetzt auch Bülow waidgerecht „zur Strecke gebracht" haben, wie folgt geurteilt: „Mir haben die Herren von der Kreuzzeitungsfarbe das ministerielle Leben recht sauer gemacht; ich war nie ihr Mann, und die schlimmsten Verdächtigungen sind immer von dieser Seite gekommen. Sie ließen mich im Stich, als es darauf ankam, zunächst einmal das Deutsche Reich vor der Welt auf die Beine zu stellen; manches wäre anders geworden, wenn ich damals konservative Hilfe gefunden hätte, aber ick) hätte viel eher noch mit Herrn Richter paktiert, als mit den Freunden der Nathusius-Ludom und Konsorten." Bismarcks Nachfolger, der .General von Cw- privi, wurde ebenfalls das Opfer von .geheimen Jn- triguen, als er es wagte, mit dem wirtschaftspolitischen Liberalismus zu paktieren. Und was hat Caprivis Nachfolger, Fürst Hohenlohe, über die Naturgeschichte der preußischen Junker, dieser selbstsüchtigen, geschwollenen Parteigruppe, in seinem Memoirenwert ins Stammbuch geschrieben! Dieser Staatsmann, der sicherlich ein scharfer ^ob- achter und Menschenkenner war und sich unvergeßliche Verdienste um die Einigkeit des Reiches erworben hat, schreibt: „Der süddeutsche Liberalismus kommt gegen die Junker nicht auf. Sie sind zu zahlreich, zu mächtig und haben das Königtum auf ihrer Seite. Auch das Zentrum geht mit ihnen. Alles, was ich in den vier Jahren erlebt habe, erklärt sich aus diesem Gegensätze. Die Deutschen haben recht, wenn sie meine Anwesenheit in Berlin als eine Garantie der Einheit ansahen. Wenn ich von 1866 bis 1870 für die Vereinigung von Nord und Süd gewirkt habe, so muß ich hier danach streben, Preußen beim Reich zu erhalten. 'Denn alle diese Herren pfeifen auf das Reich und würden es lieber heute als morgen aufgeben." Die letzte Kraftprobe der konservativen Agrarier richtete sich, wie allgemein bekannt ist, und von Bülow jetzt in klaren Worten eingestanden wurde, nicht gegen den leitenden Staatsmann, sondern gegen den Kaiser selbst. Der Kaiser war ja der eigentliche Träger einer neuzeitlichen umfassenden Kanalpolitik, und er war dabei entschlossen genug, den Ntin^'ter Miquel, der ein eigenartiges Doppelspiel spielte, um es mir den Agrariern nicht zu verderben, zu Fall zu bringen. Aber als man. die aufsässigen Landräte zu Paaren treiüen wollte, so waren es wiederum die Ostelbier, die stärker waren, gls ihr eigener König. Der damalige 9Jtinifter des Innern wurde als Oberpräsident unschädlich gemacht, lediglich eine schwachmütige Konzession an die verkehrsfeindlichen Gegner der Regierung. — Kein führender Staatsmann seit Gründung des Deutschen Reichs hatEliberalen Ideen so weitgehende Zugeständnisse gemacht, wie der 4. Kanzler, Fürst v. Bülow. Er hat, wie er jüngst erklärte, die Kanalfrage „eingerenkt", eine verhängnisvolle Börsengesetzgebung beseitigt, ein freies Vereins- recht für .das Reich durchgesetzt und schließlich die Zentrumsherrschaft, an deren Uebe'rwucherung er freilich selbst nicht unschuldig ist, gebrochen, und dabei ihre hauptsächlichsten ministeriellen Träger, Studt und Althoff, aus dem Wege geräumt. Was man darüber weiß, mit wem der Kanzler intim verkehrte — ich brauche nur die Namen Schmoller und Harnack zu nennen —, zeigte deutlich, daß Bülow, der sich zwar einen „agrarischen Kanzler" nannte, ein Modernist des altpreußischen Beamtentums war, durchtränkt und gehoben durch eine universale Bildung. 6r war nicht nur ein feinsinniger Redner und! untadeliger Diplomat, sondern ein Aristokrat von weltmännischem Schliff und aufgeklärter Unbefangenheit. Ein solcher Mann mußte den Reaktionären trotz aller höflichen Verbeugungen, die er ihnen gelegentlich machte und trotz seiner Verdienste um den Schutz der Landwirtschaft, verdächtig erscheinen. Der unversöhnliche Haß des deposse- dierten Zentrums schürte das glimmende Feuer. Ein tragisches Geschick aber war es, daß Bülow konstitutionell genug dachte, um die 9covemberereignisse auf sich zu nehmen. Sein kaiserlicher Herr hat ihm das nicht nachgetragen, wofür eine spätere Geschichte beiden Männern reichen Dank spenden wird. Aber der Kanzler hat leider gleichzeitig den Einfluß des Kaisers, den unsere monarchisch gesinnte Nation nicht entbehren kann, bedenklich gemindert und damit seine eigene Autorität untergraben. Schon in früheren Aufsätzen an dieser Stelle habe ich darauf hingewiesen, daß Kaiser und Kanzler trotz der empfindlichen Schlappe der letzten Tage an eine Reichstagstagsauflösung ernstlich nicht denken konnten. Tas wußten ihre Gegner sehr genau. Sie brauchten Neuwahlen, selbst wenn sie gewisse Verschiebungen zur Folge gehabt hätten, nicht zu fürchten; denn es fehlte an einer zugkräftigen Parole, wie wir sie bei den letzten Wahlen gefunden hatten. Mit Steuerparolen kann man dem Volke nicht kommen, denn schließlich will niemand gern zahlen, und auch in der Linken gibt es zahlreiche „Floriansbrüder", die einen zweckmäßigen Steuerkompromiß im Wahlkampfe zerpflückten. Bei den Wahlen wäre eine unglaubliche Verhetzung Aller gegen Alle unvermeidlich gewesen. Man hätte den Süden und Westen gegen den Osten und Nordosten, die Industrie gegen die Landwirtschaft, die Städte gegen das platte Land aufgehetzt, und die tertia gaudens wäre die Sozialdemokratie, die dem bürgerlichen Liberalismus zahlreiche Mandate ab- genommen hätte, geblieben. Die Abneigung gegen das agrarische Junkertum, die jetzt die weitesten Kreise des Volkes ergriffen hat, hätte sich umgesetzt in einen gefährlichen Haß gegen die preußische Präsidialmacht überhaupt, deren Bedeutung so wie so außerhalb Preußens viel zu einseitig beurteilt wird. Einen solchen Kampf durfte der Kanzler dem Kaiser in Kiel nicht empfehlen, denn dazu kannte er die deutsche Geschichte zu genau. Er wird also — wie man hört — noch einige Zeit die Staatsgeschäfte im kaiserlichen Auftrage weiterführen und so zu retten suchen, was zu retten ist, um das Reich aus den elenden Finanznöten zu befreien, und dann wird er einem anderen, der aber sicherlich auch fein Reaktionär fein wird, Platz machen. Die große dentwür- djge Programmrede vom 18. Juni d. I., ein Dokument von staatspolitischer Weisheit ohnegleichen, bleibt bestehen und gibt auch einem neuen Kurs die allein brauchbaren politischen Richtlinien. Für die Fortführung der Bülowschen Politik garantiert uns aber in erster Linie die energische Persönlichkeit unseres Kaisers. Auch er ist Modernist. Die namentlichen Abstimmungen in der zweiten Lesung der Reichrfinanzresorm. Nachdem wir die Lifte der Freunde und Gegner der Erbanfall- ftcuer bereits veröffentlicht haben, geben wir iin MchstehendeN die Einzelresultate der übrigen namentlichen Abstimmungen bekannt. Bei der Abstimmung über den Immobilarumsatz- stempel haben am 25. Juni 1909 für die Steuer gestimmt, also mit Ja: Konservative: Arendt (Labiau-, Arnstadt, Rogalla v. Bieberstein, v. Bolko, v. Bonin, v. Brockhausen, ü. Byern, Graf von Carmer-Osten, Graf v. Carmer-Zieserwitz, Dietrich, Fürst zu Tohna-Schlobitten, Dr. Tröscher, v. (Stern, Euen, Feldmann, Graf Finckenstein, Dr. Giese, Glüer, Dr. .Hahn, Dr. v. Heyde- brand, Hufnagel, Graf Kanitz, Kreth, v. Kröcher, Frhr. v. Maltzan, Mentz, v. Michaelis, Nehbel, Niederlöhner, v. Oldenburg Pauli (Potsdam', Perniock, Edler zu Putlitz, v. Rautter, Frhr. v. Richt- Hofen, Ritter, Dr. Roesicke, Rupp, Schickert, Graf Schwerin- Löwitz, Siebenbürger, Siebermann, Frhr. v. Steinaecker, v. Treuew- fels, Graf Westarp, Will (Stolv, Winkler — Reichspartei: Baucr- Aleiner Lenttletorr. — Wer ist der Verfasser 'des LiedeS: „Ate in Vogelsberg"? Der schöne, nene Roth'sche Führer durch den Vogelsberg hat dein Einsender keine ungetrübte Freude bereitet. Gleich nach der Widmung kommt ein Gedicht: „Mein Vogelsberg" von Theodor Bindeivald, komponiert von Karl Kern. „Dir, meinem Vooelsberg, gelte mein Lied", beginnt es, und die wohlbekannten Strophen des nun 91jährig in Darmstadt lebenden Lemors der hessischen Geistlichkeit, Ferdinand Br reg leb, einstigen Pfarrers zu Wingershausen bei Schotten, folgen mit der mächtigen Weise, die ihnen Amtsrichter F r t h - Nidda gegeben Kat. — Tas Lied ist vor 28 Jahren, am 20. April 1881, m Wingershausen entstanden. Es erschien dann im Schottener Kreis- blatt, ohne daß sich der bescheidene Verfasser genannt hatte. Amtsrichter Fritz erriet ihn aber und schickte wenige Tage spater die Komposition, die großen Beifall sand und sich im Freundeskreis mie bei den Mitgliedern des V. H. E. rasch verbreitete. - Von Karl Kern soll freilich auch eine Acelodie herruhreii; doch ist die im Führer abgedruckle d:e Fritz'sche. — Mochte recht bald eine Neuauflage des Büchleins nölig und der Irrtum darin berichtigt „erbe, i y Dr. Kraft, Greven. , - Das französische Volksvermögen. Auch Frank- reich hat seine Steuersorgen. Eine beabsichtigte Erhöhung der Lrbschaftssteuer wird dort gegenwärtig diskutiert. D,es gab bem । irreren Finanzminister Paul Dou.ner Veranlahung genauere Be- , ledmunqen über das franaöfiWe> «naiiftcneii unb m veröffentlichen' Danach stellt |id) der Gesamtbesitz beS fxaiuö- ' fischen Volkes annähernd iolgendermatzen dar Grrmdbe itz *UVI, Milliarden Franks, Gebaudebentz 62 /„ Besitz an Staats .anleihen 17, sonstige einheimische tfonö* 40, auslandpche Anleihen stund Effekten 30, Bankguthaben 31/», Spar- und GenoyenichaNs- Aasten 4 Beweglicher Besitz 5, bares Geld 37t. Insgesamt em ,öen »Ä «üarben W Durch .>ttner zweiten Berechnung, der er den Durchschnitt de h ) Erbschaften zugrunde legt, gelangt Doumer zu ^!"^n annahe, «hnlirfien Ergebnis Tiefem Prlvatvermogen der Iranzonscheu W «tlkn SwaM-m.r 38* ^Milliarden gegenüber auf dem rund 34 Milliarden Schulden ruhen. &im föeigleirfje ei iemeiTt, daß das englische Nalio'ialver.uogen ans rund 300 Mil. »arden, das der Vereinigten Staaten am ebensovie ge Das des Deutschen Reiches entspricht ^ungefähr der Hohe ics französischen. In großem ^lbsland erst folgt Desterretch Ungarn mit 120, Rußland mit 80, Italien mit bO Milliarden ü.b»«b Kipling üb-r bi« «eritt Mg Kipling, der berühmte englische Romandlchter, hlelt nach bei „Daily Mail" vor kurzem eine bemerkenswerte Ansprache an Ite Studierenden des Mddlefexer-Hospckals: Es mag sagte er. Ihrer beruflichen Beobachtung nicht entgangen fein, daß es nur zwei Klassen von Menschen gibt auf der Welt: Aerzte und Patienten. Ich trage Bedenken, mich zur Klasse der letzteren zu bekennen, seitdem ein Arzt mir erzählte, daß alle Patienten, was die Schilderung ihrer Krankheitssymptome beträfe, phänomenale Lügner seien. Aber wenn ich jetzt als Patient spreche, so möchte ich sagen, daß der Durchschnittskranke seinen Arzt ungefähr so ansieht, wie ein Nichtkombattant die Truppen, die für ihn im Kampfe stehen, betrachtet; er denkt, je mehr trainierte Leute zwischen ihm und dem Feind auf dem Posten sind, um so besser. Wir Patienten müssen ims mit dem Gedanken trösten, daß es Ihre Aufgabe ist, möglichst günstige Bedingungen für uns mit dem Tod auszumachen, zu trachten, daß seine Angriffe möglichst lange bintangehalten und verzögert werden und zu sehen, daß, wenn er darauf besteht, diesen Angriff zu Ende zu führen, er dieses tue unter BeaclMng der Regeln einer zivilisierten Kriegsführung. Die Welt hat längst entschieden, daß Aerzte keine Feierftunden haben. Im Schlaf, im Bade ober an Feiertagen werden sie ge- rufen, zu jeder Zeit, bei Wassernot, Feuer, Dünger und Pest, auf dem Schlachtfeld und bei Mord und plötzlichem Tod wird von Ihnen verlangt, daß Sie sich unverzüglich zur Ausübung! .ihres Dienstes melden, sofort auf den Poften gehen und aus- harren, so lange Ihre Kräfte ausreichen oder bis Ihr Gewissen Sie freispricht. Niemand hat von einem Gesetz gehört, das einen Achtstundentag für Aerzte in Vorschlag bringt. Es scheint von Ihnen verlangt zu werden, daß Sie andere schützen, wahrend niemand festgelegt hat, daß Sie sich ebenfalls selbst schützen müssen. Sie gehören einer privilegierten Klasse an, auf Ihre Anordnung werden Hauser, Straßen und ganze Stadtteile niedergerissen ober eingeäschert. Freilich sind Sie der Verachtung des begabten Dilettanten ausgesetzt, jenes Gentleman, der mtuitiö alles weiß, was Sie in langen Studienjahren haben erlernen müssen. Sie sind ferner ben Angriffen jener Leute ausgesetzt, welche Ihre Gegner waren von Anbeginn an seit Die ersten Aegypter bie Bilbnisse von Katzen und Ochsen an den Ufern des Nils errichten. Aber Ihre Arbeit geht vorwärts und wird vorwärts gehen. — Sic vermeidet man den Schrcibkramps? Mit dieser Frage beschäftigt sich ein französischer Arzt in einem interessanten Aufsatz, ben er in der Namre veröffentlicht. Es scheint, daß der Schreibkrampf immer häufiger wird. Tie Untersuchungen über die Entstehung dieser Krankheit haben gezeigt, daß bei der pchysischen Uebermübung und Ueberanftrengung der Handmuskeln auch der psychische Zustand des Schreibenden eine wesentliche Atolle spielt. Die Hast, die rasch dahingleitenden Gedanken schriftlich zu fixieren, treibt ben Schreibenben bam, bi: Bewegungen der Hanb immer mehr zu beschleunigen itnb damit verändert er bie Bedingungen, unter beiten die Muskeln beim Schreiben ihren Dienst versehen. Jeder Mensch bringt je nach feiner Handschrift eine bestimmte Muskel gruppe der Hand in eine bestimmte Tätigkeitsform : die Art, die Feder zu halten, die Handschrift, die Form des Arbeitstisches, die Haltung des Unterarmes, all das ift von wesentlichem Einfluß daraus, welche Handknöchel und Armmuskel angestrengt werden. Um nun das Schreiben weniger anstrengend zu machen, kommt alles darauf an, die Arbeit unter den verschiedenen Muskeln so viel als möglich zu verteilen und zu wechseln, damit jeder Anstrengung auch eine Ruhepause folgt. Daß dies nicht geschieht, das ist die Llrfadte des Schreibkrampses. Und darum erklärt sich auch, daß alle. Mittel gegen den Schreibkrampf, Massage, Elekttizität ufro., nie dauernde Abhilfe schassen. „Wenig, langsam, rund, groß, steil", das sind die fünf Worte, bie jeder im Auge haben soll, ben fein Beruf dazu zwingt, täglich längere Zeit zu schreiben. Wer unter dem Schreibkrampf zu leiden hat, soll wenig schreiben, d. h. nach einer Weile eine kleine Pause machen, um den Muskeln Erhottmg zu gönnen. Das rasche Schreiben wird oft zum Anlaß des Krampfes, weil die hasttgeu Bewegungen gewaltsame Muskelkontraktionen herbeiführen. Mit dem Worte „rund" ist gemeint, daß man scharfe (Öfen in der Schrift so viel als möglich vermeiden soll. Irr allen eckigen! Schriften zeigen die Schriftzeichen eine viel genauere und größere Ähnlichkeit als in ben anderen: d. h. daß die Muskelbewcgung stets bie gleiche bleibt. Groß schreiben soll man deshalb, weil die Muskeln um so mehr ausruhen, je größer die Buchstaben sind. Ucber die Vorzüge der Steilschrist ist in letzter Zeit viel gesprochen worden. Bei ihr liegt die Hand etwas einwärts gebeugt, während sie sich bei der Schrägschrift nach außen abbiegt; zahlreiche Versuche habep: gezeigt, daß die Einwärtsstellung der Hand ungleich iveniger anstrengend ist als die andere Haltung. — Ein Freund unseres Blattes schreibt uns: Die Verordung am rechten Platz, von der Sie in Ncr. 148 2. Blatt des „Gieß. Anz." ein Beispiel bringen, hat in den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts auch bei uns Anwendung gefunden und zwar durch Oberförster v. W., der im Odenwald an gestellt wcrr. Er hatte eine Menge Tollheiten verübt, die ihm zuweilen übel auf- gestoßen sind. Sbersörster v. W. hat an die oberste Forstbe- tzörde, die damals den Titel „Sberforst- und Domänen-2i- rektivn" .führte, fast wörtlich so berichtet, wie Sie es von Oberförster Geist mttteilen. In dem Kopf seiner Berichte stand aber der Titel: An Großh. Obersorst- und „Dämonen"- Direktion., Ter Ulf — es war aber viel mehr als das — wurde erst bemerkt, als sich die Schreibiveise öfter wiederholt hatte. Ter Spaß tostete dem Witzbold 25 Gulden „Knas", was für die damalige geldarme Zeit und bis ständige Ebbe in v. W.'s Kasse recht empftndlich war. V-mt halten hat'hdt der Stimme der Hospitant der Konservativen Arnold. politische Tagesschau ^-rage über jeiiflt ist. daß d« Am Dcrflangrnei '^citcrvrtrtn. Nationalliberalen Verein in Sieben auch diesmal ntdn ctichicnni Dadurch iei r* ihm unmöglich. auf Die Verhältnisse leien. so ciniuo den, tme er es gern gavünubi hätte Habt kreis Anschauung in hic ivvUren nur arbeiten und wi hexet ft'a* .lüonoüibetaleit se . rm. 'i».u M*nl i Der . VationaUnluiuf' mache durch frei,innigen Sn in» ui in bu Hindc u geraten, offenbar den Versuch. Eifer- Ed haben gegen das (besetz gestimmt, also mit Nein: Pros. v. Halle t. Der imifiubc geheime '?lbnmalitül>iat Bros ist gestern morgen in einer Berliner Priva Minik Maley Hafid in diäten. Es scheint dein neuen Sultan von Marokko nicht besser ergeben tu wollen, als feinem von ihm gestürzten Bruder Abdul Asis Mulen >?as'ds Lage wird nach einer Meldung be-3 „Bert. Tgbl." täglich unbehaglicher. Bier der stärksten .stabylenchess der Umgegend von ^ez sind^mit über Mann zum Roghi udergegangen, und der Fall von Fe; er- scheint nach Meldungen aus Tanger unvermeidlich. Zwischen ^e; und MekneS wurden mehrere Karawanen, ausgcplün- ubert und über 100 Leute in Sklaverei getrieben In Meknes — ist Mulen stebir als Sultan ausgerufen worden Angesichts und “iebe für den so aeiunden Rc.tiport zu enreden. wollen und nicht vcrhedlen. dost das Interesse für den Res" spart tu dienen nach ziemlich darnieder liegt, bab inan - • 3 gleich großen Städten mehr und Messer geritten wird. Bor etwa Jahresfrist war sollte. nnt»uarbeiten 3um großen Teil, ist die'e ^xnkschent! jnn tin! Auch der Verkehr mit den Vertretern der hrflk qr hörte .11 c>en Aufgaben 'Bro1 v Hal.es im ftridrtfdMbamtr Iw Larne her Veibanolunqen über bie ReichSnnanzreformvorlaae bau. | t>aS E erhalten v. Halles in der ,'Vinonifommniion bei vendnehenen Mitgliedern be> 'ie-.chstaqes An st ob eyegt. uno Bros v Halle! nniro- darauf ans Seinem Verhältnis mm Reichs ichaicamte eni lassen Tie „Nordd Alla Ztg " begründete diese Emla» uni damit, das-, Pro' v Halle Die ihm gestellte An gabe crnillt habe, und erkannte fern Verdienst um Die TenNdni'k über die Reichs- finaiureform ri:altln3 an S?err o. Halle selber emmand seine eine Ehrei'Pension von 2-1'>0 Mk.. die ihm der Malier bewilligt l'ntte, Dan früh nb Auch hotte man Herrn v. Halle von konle: rnnr-r Seite »um Vor mir i gemadH. haft er die JkraniwltiUtfl de) Beamt, ntages in die tikgc geleitet habe ^ce Bonneve o»fl , der mir vorstehende Taten entnehmen, glaubt zu roinen, DaB.Dteie Behauptung nnzutrefsend ist im (Hegenteil habe Bros v «alle eine Einladung, die ihm zu dieser Veranstaltung zugegangen war, abgelehnt. v Halle in das dietd^niaitn.-anit Ein deutsch-italienischer Konflikt ist gestern in der italienischen Mommcr ;rir Besprechung gekommen b < handelt sich um die Dehandning der italienischen Arbeiter in Preußen. In Beantwortung der Anfrage bet Sozialisten Turati wegen der kürzlich von der preustischen Negierung erlassenen Verordnung betreffend die AilSweix> kaite für italienisciw Arbeiter erklärte der Minister de-.- Aeustern, Tittein, der italienische Botschafter in Berlin habe im Auftrage bei italienischen Regierung eine Erklärung überreicht, in der ausdrücklich Verwahrung gegen die Recht niässtgleil dieser ^rordnnng zum Ausdruck gebracht worden fei Üttoni bemerkte ba^u, die Lerordnung sei nur in Pieulü'u. Sachsen und einigen Heineren Staaten in »rast. । Forderung einer einfadnn ?hi weiskarte halte er für < in' teuer von 1 Mk für dieser »arte zu verlangen, sei nicht gesehmästig: ebensalls nickst gesetzmäßig sei die Vollziehung einer Ausweisung, welche denjenigen Arbeitern angedroht ist. die il)ren Ar beit wertrag brechen. Er wolle damit nicht sagen, das; die buiidexst'taatiichen Regiernngen in Teutschland nicht das^ Recht hätten, diese Mastuahme zu ergreifen, sondern nur, dast sie mit Rücksicht auf die allen Arbeitern vertragsmäßig zngesicherle gleiche Behandlung, nicht bm* Recht haben, gegen ausländische Arbeiter diese Maßregeln ohne weiteres in Anwendung zu bringen. Ium Schlüsse erklärte der Mi nister, die Regierung'fördere die At'schasfung dieser Steuer und die Abschaffung dieser Bedingungen des ArbeitSver trage»: sie werde die Antwort der deutschen Regierung abwarten und ihre Verhandlungen mit der erforderlichen Manichlng und Bestimmtheit fuhren. Sollte die deulsdn? Regierung sich durch die Einwände der italienischen Regierung nicht überzeugen lassen, so werde diese die Entschei düng hex* Schiedsgerichts an rufen. Er müsse dabei aller- dinge- daraus aufmerksam machen, bafo außer l>ei Ioltstreitig keilen das Schiedsgericht nicht obligatorisch fei. nidik'bcfte- weniger sei das Ochiebsgcricht als bestes Mittel in Aussicht genommen, um diese McinungSverfdnedenheiten zwischen befrvundeteu Regierungen aus der Welt zu sstmffeu. Ties, so schloß Tittoni, kann her stammer beweisen, daß die Regierung von der ganzen Wichtigkeit der £ _ für bCJ Bohl be* rriacr.-n und nxitrren Vater' nbeS Tie rahme nbeiitefra sie i ni D-n allen Fraiinuiarn Mu Dtcint inen sie bann einig, daß b i eine n erneuten .iusammen eben bic >rn* iinnig, n nicht tr or blo» Die Hilretriwoen her Aauonalliberaten » in Durften, ijnhem Dar i ic diesmal die tWbtniuuani ur'.len mußte». 3n hinein 'dNunrnort legte Der Redner in Erwidern»G ,-ui bi mai»vollen A fubr.ingeii des veuen T .kni «.r :edn-r-, Redakteur ^nrr -. Sie Stellung der ^wimmgen ,nr Kolonial« vvlstik eir und - ____________' klären, daß rrnbe Rolle dxcufnt iwrben mit bent besonderen Auntage, an bei Tenkschn' Über die Reid>eunanuewriii, Die han Reichstag: uiik. rbr.net loerDen Staaten, über das Interesse TeutsedlandS au der amerikanischen Präsidenkewvadt >' lviuaUu4itit über englische Handelspolitik n. a in Seine litrranidK Produktivität war überaus groß Im 3o6rt 1897 hiTluliticrte er sich mi der Berliner Universität iilr vuitioiialütononuc und erhielt is*w die neu enidst te Ctatsmäsuge auf>crorbcntl'.d) Prosesiur für dieses 3ad» CMeirtuatia war n . ls I »;cnt an brr Technischen Hochschule tätig 3m Auftrage eid» :namu wnkx> imrftv er einig bei der Brichanimg von Materiatten für die große Marmevorlage von ’üi die er in seiner 5(brüt übe „Tic Seeimereisen Deutschlands mit Ei'er und Warme eintrat Staates a.-gen die vereinigten Reaktionäre nicht ohne Die Sozial I n 5citf au3 v;{un\äx unterstützt wird, einen Z - "Ä’sÄiXnÄ- Urftabttw '^rt. um tben lidjufi zur InN°ndh-Uung von 6attrf- und l-um^u, l " fall- sein Bedauern baruh« r auszusprechen, daß die Herren vom \ jur Verbesserung der Reitbahn und der Warberobeütr aitr- zu gciväbren. Außerdem beaduchtiat Der Verein die Reuen dadurch zu särdern, daß für 'eine Mitglieder m* sachgemäßer Leitung regelmäßige Reitkursc emgenchtet u»L geineiniamc Ausritte veranstaltet werden. Wenn die die sich der Reiterverein gesteckt hat, auch noch nicht iont lich hoch sind, so ist doch mit ftrctibe zu begrüßen, oaß • unierer Stadt wenigsten- Der Anfang gemacht wird, t» erlaubte Beiebdun i ivcifHi Tk den 2ap: die Leist» der früheren Ration aen Verein zu erregen Ton Dir .'iatipnalk'tiaicii nicht auS zu spielen, in den freu'mm gen wolle tVthnlb nur den V 'Nvurf, daß Die iyreihuni un den tk'iiaUibeialen in Urunbcr i in den Rüden gefallen seien, und istründung imiuinigrr Vereine eine — tneifter, Tr Brimiterwanu, v Tirfint,^2afTfien, • ^amv Ti 1 lAltenburg. Schülp. Slubbendori'. v o Wcnic. (IRarien Werber , Erbprinz zu Hohenlohe Vangnibuig. ^angerfeldt, Aaud Ajirtslhastl.ch- Ver uiignui Holle 7- 3enmun und Selten Herzog von Ärenbera, Baunumu. Beck lidbad». lecker Arensberg . Tr stkhcr, BirkcnniaDei. Tr Hitt-ir, Tr Tahlein. uviur Engi len. l. i zbcrger, Euen, ISukr. «Fahrenbach. Tr ,‘Vrr»ar3, xr ^Inidx-r, ar an! Rakibor , v ^rent-- rq, C'staf Galen. O'-'rum bern'-r, Giecberts, Gtestimann, Wloroapli, körnig, 1 Gröber, -ja .1 > Irr, Hamaäier, Hauser, Hebel. Tr Heim, Herold, Tr v >?ertling. HintenmnNer, Hirschberg, Hnliapfcl. Horn Reih vubrich Hug. »rl, Tt. Jaeger, stalkhoi, Nirsch, Mloie itobl, *rebe, Lehnmeier. Tr Ifenher, AZefer, Zrurit LSwenstrin. xr Marcour. Tr Mavcr 'tauibeuren , Mayer liarrfitd) n . Müller Crulna . Racken. Lvp»rsdoris, Tr Psestser, v Sielten, Tr. Lichler.Tr. Pieper Pup, Ronner, .ttoeren. Aurfl 3alm, Tr v Zavygni. a.r schar dl er, 3d," fbed, Schisser, Schirmer, Schmid jmmcnftnht, Schneider, Sdmler, Schioarze «Lippstadt-, Sir, Sittard. Ti ^pabn, ripeck, Stamm, Steindl, Strzoda, Tr Iholet, v Tliümield. Trimborn, liebel, Wallenborn, Wellüem. Gied'-berg. Tr Will sliaüburg, Te Wstt Höln , v Wolst Metternich, Tt. Am Achnhost. xr. b-hnter, Pauln -Cochem , Gop v Olenhusen — Polen: Brandns, n. Ezarlin-ki, Aankom.sti, stnlerski, <*raf MielzynSli, Rapieralski. v Polczynski, v 'Srch-.iaworski, S-eyda, Tt. v. skarzynsli, stychel Waios — fraktionslos: ikbntann (3ena). sodann an einem ^.'ageplan dir Anordmutg und Eutricluung der verfchiehenen Pat illotis, sowie her Vetwaltuiigsqebäithe. Eine größere Anzahl her Besucher beflab sich ntut ans schattigem Waldwege nach hem Schiffenberg, um von ha abends den Weg nneder nach Frankfurt 311 nehmen, wo s e hie Arbeit noch 8 Tage zusammcnlmlien wird. ■i. Tbeatcr lebender Bilder Am Freitag nv.i dem Programmivedsel wird im u uieinatjgr-wh an her ^.wnhe'straye wieder einmal eine gam beiond.r.- VorfüHnmg erfolgen Auf einem 10(> Meter langen .stummIm von Pattm «^Täres Pari ! 16 au.' Emil Sela - stioman „Tct IobidilöncrJ' nertörpert von br« ersten Bühnenkünstlern bn Pariicr Ibcat t für einige Tage ur Anschauung kommen. Tie Vorführung dauert etwa , :iunbe. Außerdem bringt der Mincmatogiapt) das Ton bild Vwletla aus ........ । brr Nordischen Over Traviata, gesungen v»i iHeralbuit Dir 2lu» nnd Land. Gießen, 28. Juni 1909. " P sar r k0n f e re n; Tie 27. allgemeine Pforr- konserein der evangelifklwu (Geistlichen der Provin; Ober« Hessen findet morgen Mittwoch, den ;#). Juni, in Steins i'kutcn statt. Ter Hauptgegenstand der Verhandlungen bildet das Referat von Pfarrer L'if. ch 0 mdcl»Reiskirchen über: „Monisnms und christlicher Owttesglaube, ihre Stellung zur Welt- und Menschsteiksidee". •• Stadttheatcr. Tie gestrige Ausführung der ..tratinifrfl" halte in Bad Nauheim einen auß« rordcntli Erfolg, der fvnwhl den anSgezeichnelen EinKelleistrtu-en a s auch her tadellos eingespielten Olefamtbarstellung zu Mn'nt ist Tie hiesige Auf|ührung her beliebten Operette rindet, wie schon niitgeteilt, wegen Absage dec Musik erst morgen abend statt. •• Theaterverein. Wegen der auf Mittwoch den 30. Juni verlegten CpercttenauRübrimg findet die «Venera!- > Versammlung de« TheaterveieinS bereits heute Dienstag abend statt. Gäste in (Vießen Einen Tag in unserer Stadt verbrachten gestern hic Teilnehmer des uurses für das Schwachfinnigenivesen zu Frankfurt a. M. Rach ihrer Ankunft um 10 uhr begaben sic sich zur Klinik iilr pindufdx und nervöse Krankheiten, wo die Professoren Somme und T an 11 em an n die Hörer durch iljre sehr interessanten Ausführungen zu fesseln wußten. Wahrend ersterer über bic verschiedenen Methoden einer einheitlichen Ilntersnchung an Idioten, Hilssschütern und ^ürsorgezöglingen jprach, verbreitete sich letzterer über die Hygiene in den Hilfssclmlen und den Anstalten für Schwachsinnige. Tas sehr umf.ing- 1 eiche Gebiet wurde von allen Seiten mit hervorragender Sachtenntnis beleuchtet und viele H-ordcrungen, von heuen sich zurzeit nur fiiappe Ansätze Zeigen, als bald crreidi- mtb hem Arzt sowohl, als auch her ü.'mmune und der privaten Mildtätigkeit ein weites aelh zu ersprießlicher und dankbarer Tätigkeit. Möchte sich diese Erk n ikw hoch ree t halb zum Segen für unsere armen Schwachsinnigen Bahn I brechen und ihnen ha i l schwache Mtall nur uni iurio 1 < iner Porfilhrung bei schied, Ischen Apparate bega Besichtigung der neuen Irrenanstalt an hic Vidier »träne. Tort gab Professor Sommer einen kurzen Ucberblick über I 1 I Hanni erster « chön , her Iüdrer burdi hie Anstalt erläuterte . IINi Hilf ft eiugetrcttrt herum gehoben: w v , ..... Bcdaucrlidi sei das "Verhalten der Meluzalil her bmilchen Abgcordilctcu. von denen außer den beiden Sozialdemokraten nur Osann für bic Erbansallsteuer gestimmt habe, während ha gegen stimmten lBindewalb, Köhler, Ucbvl und fid) du ich '^rn j von dem Juftintmen I , wenn er im Reichstag btiih’ crschcuien können, hätte er aber kh^r |uhrulb1 t»Cl Tarniitählct Hofopcr im Gießen.: 'tnbllhrntrr so Ucberzenauu., nach mit nein abstimmen müssen. Herr t». .venl I flropcn Beifall sand Humiristlsche Anmmeni lurrden b.isPrM dagegen hätte ggnz mit die Reise von Karlsbad nad^ Berlin I ^^oumi in den erüen Tcmen der kommendcu W'die uerr'oitst.i!ioigo^ niadieu rönnen, sei dod) bei iduiN-r kranke Frankmrter Leier er | •• Der striegerveretn 1 eßcn hatte mit leinet fdjicneii, um seine nationale PjUcht bei ^r Abstimmung zu e^- . AuSstua nach dem Biebertal einen vollen gdomniat'hiu’V’iXr [ei’ e^nedi ker.m!suiio mweien tlel '! Waren e« doch we.t über 4V0 Persone'i. die daran teil- hnuvt se, das Verhalten dieses Herrn seh» mcrhvürbt.i. bei u.h Igenommen hatten. Gegen ~ , Uhr letzte nch der gcichmuall keiner Wähler immer nur erinnere, wenn neu gewählt unrbe Sonbci;ua in Bewegnng, und das BieberlieSchen hatte grefet Redner führte dann ans, wie die Konservaliveil '"i AblVnung fiafl vorivaris zu bringen, machte auch zeüwrük der Eibaniatiucner n,d)t nur burd> ihren iPtrndidiilidKit EgoiS 14,1 ' . . , ,1S J ; ,,nn fwilairlhfiii mus. sondern and) burdi die Sorge um ihre polm'iche Madit unfreirüiflig Halt, besonder« auf der Höhe von Heuche.oeu- Üclhmg in Preußen und im Reich uermilaßt ivvrdcn seien Erl ging c4 hart her. Auf dem Abend'tern kam eine zwei» bezeichnete es als erfreulid), daß bic Sozialdemokraten unter! mhnchine zu Hilfe, und nun ging« in flotter Jährt 110 Tavids Rührung mm erstenmal praktische Politik 'sttneben und . unb bQ untcr Borautiitt derM.istk nach bei A"» bax‘ (ugeständnis gemacht holten, auch tur hie oennniberte Ei ' I ro fX .. .r...... Iinj. ...Ah* anfallitcner su stimmen Tic Haltung bei liberalen Linken bei hohe tm nahen 4Ba(be, n>i |ilb|t nuitl ^dihcxbad) - ä 3 bet »nnan-resorm bezeichnete Redner al« tabt'llo:, während > r I vorgesorgt hatte. Nach einer kleinen vaufv begtuBte Des scharfe Worte fand gegen die Großagrarier, ihrc» n>irnd)aitlidxlcr|tc Borsttzendc Gabriel bic zahlreich er'chienenen kV-;:* und volitisdic Bevorzugung, gegen bic BrannMTinlielxs.wbc mihi , ,, . s\0* geifer und Gros,hei 10a au6. ?tach Gnabücnern Imehreren aemeinichagl chen biedern vegannen 0 ''-ih .1 Ju ben b •ffndirit Bcrbättniiscn übergebend, machte sich Rebner I spiele nut Brezel veile ilung »mb sonstigen Vergnügungen, 'n» h .-’c tilgend iicb'1 manchen a : n an ' ■' ■ mir; nach 8 Uhr wurde in -arfch ••I 9. Iahrhundertfeik 1 tümlich blieb in einem Teil unicrer a ■« 6® Tr v Halle I gier mit allen reaktionären Schattierungen verbünd l Sie hatte , stehen. Wi» weuen deshalb nochmals dara , an Rippenfell I mn uod' tui.« eine Bestreben gekannt, gegen bic So,ialdemotrat.-n! Ausführungen erst m bei nächsten Woche itattnnhen und vae Cm ünbuna gestorben Am 17 Januar IKKS in »ambnrg ge Lu k.impfrn ..Ten V impf genm die Sozialdevwkrat- n' . 10 ri una betannt gegeben werben, boten. Ixi 1 bei Tahingcidncbem niu ein Alter von II 3abreu I Härte p 1 Redner. ,. führen auch mir irren innige, aber mu nnb I . *. . n ., meubl Literarisch tmt v zuerst t«ül hcrnoi E> oerönem der Auiicht. daß e> and» noch 'andere Ausgaben gibt tue . -n'o n . „„ * . rtlirni., aiMrcoc:* | Ovlcischmarktes. über die Berliner Fleischpreise: lerner Über Handels I tonnen wir Die üampn >weue des Rc,d»Si»erlmnd> billigen r l die konstituiereiide Versammlung znr Grnnduno kes.r e c- ' achl)id«lubc Themata, ülwi bic Hamburger Girobank, Die Gc I imh nicht Gegner her Ratwnalliberalen ä taut pru. wir wiü>n l RcitervereinS* statt. Ter Verein, dem bereits 30 hielte I 1'ctcn "Nd hfiivecft d e HSrderung bcS P'"' - Okmeinfam mit och in Hamburg üdcinabm er im Awtroge Der! ti4mu» alles, na? liberal ist. unannnenittbnt mur, Aber baui y •» . x,a h.,i -n "ieü nst-tn's Te n irrn I ’portö '",d b.c • Lholetaepidemic aui die ivtriidM’tlidnn Verhältnisse bet »tabi. I Gtcmeitim n ■ nmdicn, mib baß ite emstden. daß ter aroi.. |ährhd)C SDhtqhcberbcitra.i ’ou zunächst oau« Svakei unternahm er au#m'bebnte St»i6ienr> ne« nach ben Ver l zlanips für hiiturcllcn ^ortfdirut und iretl>*itltd>-n Au -bau ? s ,y^den, beni hiesigen UnwersitätSrcitlebrer, der ja bekannt!'? einigten Staaten von Worbameiifa, Westnibien, Vcneruela uin*.1 -----vl* ---j........ —x" “;A* ■*** *“* ’ 1 ----- ' Gut Ergebnis 1 einer boitigcn Studien unb Bcobachnmgen waren Arbeit.11 über bic Wiitichastskrisis von 1893 in ben Veicinigten ReidiSpartei: Linz. — Wirtsdvftliche Berenucvmg: Bcbrenc-, Dindewald, Tr Böhme, Tt Burdhardt, v Tamm, Gaebel, Grae, , Tr Go.de anbenbürg . Hagemann, Hagen, Hausmann populär geworben, daß die Tage seiner Regierung gezahlt Hannover', Tr Heinze, Tr Hieber, Hom (Jniü , xr 3und fcien sobald sein Bruder Muleh .st e b 1 r in Meines ein- Lmk, Merkel, Müller lRudolstadt, Rem,er, Ortcl.^Lr --lann, werbe er als Sultan proklamiert werden. Nach Mel 'Tr Paasdic, Rimpau, rrtnoabadi, Tr örmlcr, ^u'vers anberc« Luetlen soll der frühere Sultan eine Strescmamr, Waihborfll bc.Wente^,Dc. ^ebtt, ^bl, Wedel, Partei im fid) haben ES ist bezeichnend, daß auch °7miiiiiiii ^ra'kli'onöacüi/insdiast: Tr Ablaß,' Buddeberg, die französischen Zeitungen bereits j^der deginnen. dic Enno Tt. Delbrück, Dooe, Tr. Torrmann, Eickhofs, sziichbed, »errjdwrtalentc des iruher so viel geschmähten Abdul .l),-.- Dr Goller, Gothein, Günther, Ghßling, .Haltümmm, Tt. Hermes, aufs neue zu entdecken. Es ersdiecnen Ber,d)te über jcinc Hosi'meister, Hormann, .stämpf, stopsdi, Manz, Mommsen, Müller weise Resignation und seinen poli.ischcn ^diarsblid >.avei .^s. rlohii', Dr Muller ^Meiningen , Tr. Mugdan. Dr ".'iaumami verhandeln Muley vasibs Gesandte uod) immer in Paris. Psundlner, ; । Potthosf —----------------------------------------------------------- rdiw. ickhardt, SommiT, Traeger, Wagne, Württemberg', Wtelanb,I Sräifinninh DcrinmmlllllQ IN £ollür, Meiner, Ahlhorn. H KkeistllNIge UCrfUniinillliy t" ^vnui. Hecksdiei Gubcr-i Sozialdemokraten: Albredit, Binder, Bohle, Ter junge freisinnige Berent 111 Lollar entlaust nm ruh nie Boinmelburg, Brey, Brühne, Ti David. Dich Eichhorn, dminel, Tätigkeit. Trotz oer für Vermmnilungeii am dem Lände nicht Tiichei Tr Iranl, Zvrohnic, Geck, Gcuer, Heiigsbadi. Vilbcu günstigen Jahreszeit batte er nu ^amstag, _w.. zu einem speitt ■ iSachsen«, Huc, staden, Ledeboiir, Lehmann\ (idien Vortrag von Herrn Elössei Astzger, Molkenbiiht, A'osk . Zadn' . 5»hle. neb|t den dazu gehörenden, foro.e sonstigen Grundstufen findet Montag, 5. Ä'»i 1909, nachmittags - , Uhr auf dem Siathause zu Muuzenberg ttatt. Die LersteigerungSbedmguugen können au, dem gerichtsbureau in Münzenberg während den gewöhnlichen Geschäftssiunden eingesehen lucrbcn. k Butzbach, 26. Juni 1909. Gioßh- Amtsgericht. über stacht trocken — hochglänzend X>er +>’'0 'X'ij • Oelfarben, Pinsel, Parkettwachs, Stahlspane Tel. 386 än Gustav Walter WusiWg 13 oläbtcn, die keine Reitbahn haben und nicht in einer so ^bnen, zum frischen, fröhlichen Reiten einladenden Um» ßtbung liegen. Nähere Auskunft über den „Gießener Reiter- verem i,t beim Unwersitätsreitlehrer Creulzburg, Brandplatz, zu erhalten. J -i-i c r nb ii ts Der Vorstand ixirn Tien'chutz verein besuchte S!-Cp11 ^^brend seiner Aim»csenheit rourbeii ui ^55ine,chlLk.)thalIe wwohl als in bet Großvichschlachtlfalle Ä! ^orgenonnuen wobei .sich die Herren, überzeugten, ^al> Metzger oone iede Tierquälerei vorgingcn. ' r 0 "l UTl, en seuchc ist nach Mitteilung £.ct ,^rlmer tu iarztlicl>cn A^chcuscbritt am 31. Mai b. I in Deutschland vo Ilstand iq erlöschen. Lieser Fall lag bei uns nur einmal, tm November 190o, vor. — Lollar, 28. Juni. Heute wurde hier von dem Gießener Verein ein S t en ogra p h e n - Ver e i n „Stolze- schrei) gegründet. Die Vorstandswahl und die SahungS- beratnng wird in den näch|ten Tagen stattfinden. Der Verein ivird den Namen „Stenographen-Verein Stolze-Schrey für Lollar und Umgegend' erhalten. Mit der Gründung ist einem lang empfundenen BebürfniS Abhilfe getan. ;.A ^Kloster Arnsburg bei Lich, 28. Juni. Gegen 60 „Wandervogel" hatten sich gestern hier ein Stelldichein gegeben nnd veranstalteten einen großen Wandervogel-Konvent. Die Ortsgruppen von Gießen und Friedberg (A. W. V.), sowie die neuen Ortsgruppen Laubach und Bad Nauheim waren schon gegen 9 Uhr morgens in Lich zusammengetroffen. Nach Besichtigung der Hauptsehens- würdigkeiten des Städtchens ging's mit fröhlichem Gesang über die Haardt und dann durchs liebliche Gottesackertal, der unstreitig schönsten und romantischsten Partie am ganzen Wetterlauf, nach dem Kloster. Inzwischen hatte ein starker Regen eingesetzt, der ein Lagern unter freiem Himmel nicht ermöglichte. Damit brauchten aber die W. V. ihrem Grundsatz, das Wirtshaus und den Alkohol tunlichst z-u meiden, noch nicht untreu zu werden. Sie suchten sich in der Klosterruine ein trockenes Plätzchen sm Kapitelsaal, schlugen ein fröhliches Lager auf, an einer Stätte, wo sich früher die Cisterzienzer zu ernstem Gebet versammelten. Und diese feierliche und ernste Stimmung übertrug sich in Erinnerung an frühere Tage auch auf die W. V. Ter gräfliche Gärtner war so liebenswürdig und stellte seine Küche und seinen .Herd zur Verfügung. Nach der Mahlzeit brachten die Gießener, die die Zupfgeige mitgebracht hatten, „Leben in die Bude". Noch manches Wandervogellied erklang aus frohen Jugcnd- lehlen, bis die vier Ortsgruppen am späten Nachmittag nach den verschiedensten Richtungen zu Fuß den Weg in die .Heimat antraten. ? Alsfeld, 28. Juni. Am 3., 4. und 5. Juli d. I. feiert der hiesige Gesangverein „Liederkranz" sein 70jähriges Stiftungsfest. — Der OberamtsriclHr am Amtsgericht Alsfeld, Geh. Justizrat Dr. Seriba, beabsichtigt, am 1. Oktober d. I. in den Ruhestand zu treten. : Vadenrod (Kr. Alsfeld), 27. Juni. Bei der gestrigen B ü rgerm ei ste r wa h l wurde der seitherige Bürgermeister Karl Kreuder II. mit 75 Stimmen cinftimmig wieder- gewählt. § AuS d e m Kr e i s e Alsfeld, 28. Juni. Der Kreistag bat die Mittel zur Gründung einer .Haushaltung s - schule bewilligt, so daß sie int Herbste d. I. in Wirksamkeit treten wird. Man bringt dieser neuen volkswirtschaftlichen Bestrebung allseits das größte Jnteresje entgegen, weil man weiß, daß sie berufen ist, eine Lücke auszufüllen, die sich um so fühlbarer macht, je mehr unsere Zeit fortschreitet. Gerade unseren jungen Mädchen aus dem Lande fehlt die Brücke zwischen Schule und .Haushaltungsgründung, die die Sck)ule nicht schlagen und das Elternhaus nicht bauen kann. Hier fetzt die Haushaltungsschule segensreich ein. /x Zeilbach, 28. Juni. In dem kleinen Bach zwischen Zcilbach und Klein-Felda fand man den 68 Jahre alten Johannes Holz ertrunken vor. Wie der gerichtliche Befund ergab, ist der alte Mann beim Waschen ausgeglitten, mit der Stirne auf einen Stein gestürzt, wobei er eine tiefe Wunde erhielt, bewußtlos geworben und so in dem untiefen Wasser ertrunken. Der Verunglückte war in der Umgegend bekannt als Lieferant von wilden Rosenstämmchen, die er im Felde an den. zahlreichen Hecken ausgrub. r Schotten, 28. Juni. Eine Versammlung hielt neftern abend der freisinnige Verein für den Wahlkreis Alsfcld- Lanterbach-Schotten dahier ab. Redakteur K u h lman n- Darmstadt wußte die zahlreichen Zuhörer von der Ungerechtigkeit der Ablehnung der Erbansallsteuer zu belehren. Nanieutlich hatte erwartet werden sollen von den zwei oberhepnchen Abgeordneten B i n d e w a l d und K ö h l e r , daß sie für die Steuer gestimmt hätten zumal die fast rein ländlichen Wühler die,er zwei Herren von der Steuer wenig oder gar nicht getrosten worden waren. Etwa 7 Proz. der Einwohner .Hegens kamen bet der ErbansaU- ftcuer in Betracht, davon am wenigsten ländliche. Wie ,ich die Herren Köhler und Bmdewald in ihren Wahlkreueii genutzt haben das wird sich bei einer allenialstigeu Reichstagsausioumg und Neuwahl zeigen. Eine Resolution sand.einstimmige Annahme: Die Versammlung dankt den liberalen Parteien des Reichstags für ihr bisheriges Verhalten zur Neichchinanzresorm nnö bedauert die ablehnende Stellungnahme der Mehrheit der Heimchen Reiche- tagsverlweter, insbeionoe-. U- Abo Vmocwaw rnoenuoer der Theater-¥erem. Dienstag den 29. Juni, 8*/, Uhr, im GeseNichastsverc.n Getterul-Versattuntrittg. Tages-Ordnung: «echmmasablaae, 'teil j'iif.,;.-' ^'betUhft II 2^cn I I kN. 9q c> . ML ?k*4t I ■J* «Wnj h„ I itbonMi ’^]i9en als I °us Mtlwoch ben I ^9 Met die General. I crt,i§ heute ^ien§tag I .T°gunserer Stadt I • Kurses für das I £■■■'■.?ach ihrer An- I «,ur psychische M I .*orcn. Sommer und I ’Jje« sehr intcrefjanten I Rührend ersterer über I iljeitlidjen Untersuchung I storgezöglingen fvrach, I liene'»den Hilfsschulen I '9C- Tas sehr umfang- I ten mit hervorragender I st'rderungcn, von denen I ngen, als bald erreidp I ibt dem .hcilvadagogen I der Kommune und der I elb ;u ersprießlicher und I 'sc Erkenntnis doch recht I i Schwachsinnigen Bahn I Plätzchen an der Lonne I r mit fiistorgendcr Hilfe ■ rung verschiedener klini- I 'eilnehmcr jum gemein- 1 tz und gegen 3 Uhr zur I lt an die Acher Strnst. ■ »n kurzen Ueberblick über 1 ift und die Anfänge der I iibcrbanp.. Regierung?- I ech die Anstalt, erläuterte ■ irdnnng und Einrichtung der Verwaltungsgebäude begab sich noch aus sch-U- [berg, um von da abends ;n Hinten, wo sie bie m wird. CT. Am Freitag mü dcai |Vll0h an der WW. Borfühnmg erfolgen. w ,n tidthe Freres-Paas W Mer" verkörvttt^n W : beater für einige W > ng bauert tttvak” ixrä ronbiid Violetta cn v.wGeraldimMM,» D die bei der lungstenA Rnnimern werden da-r .,dcn Koche venwlliwndisa talal einen vofa NN Mnnen, di: W» * r ick'c sich der * & !.nd«l>»!’E B-ß kom-n M ilten Aückm-M r mürbe •A^t ‘^1 S-HI \uv lind 5“ et ar|| r^rb(C ndbtl fßtttin/I K '-in- dl -,cjbe r" Hl ,üK' 'I Nl> < Wie die Blätter mc(ben, Irantfnrt a. M., 28. Juni. waren 223 Abgevrbnete von •J. ZLKKW Jr KresszpSatz 10 Kreuzplatz 10 B29/, Der Vorslanb der israelitischen ReligionSgerneinde Gießen. ins Lebeii gerufene Kommission zur R a u ch bc l ä st i g nn g, her zahlreiche Vertreter der Babebirektion, bes Aerzte- nnb Bäckergewerbes angehören, hat biefer nehmen zu wollen. im t>ergangenen Jahre Bekämpfung b c r Stadtverorbnete, sowie Vereins und bes^Hotel- Tage in einer Sitzung Gießen, den 28. Juni 1909. Eintritt 20 Pfg. Der Festausschuß. im Namen des .Hassia-Verbanbes sprach Lehrer W i l l - Rend-el, während Rendant D v n g e s, Friedberg die Glückwünsche des Bezirkes Friedberg überbrachte. Daran schloß sich ein fröhliches Volksfest. 3uni. Die 65. Generalver- fiiu Nassau tagt heute und errang bei dem 30. nordamerikanischen Turner-Bunbesfest, das vom 23. bis 27. Juni in Cincinnati abgehalten wurde, Josef Lindner, Mitglied der Frankfurter Tum- gemeinde, den ersten Preis. — In einem hiesigen Krankenhaus erschoß sich heute morgen eine 23 Jahre alte Krankenschwester:. — Die 6 5. Generalversammlung des Ge- iv erbe Vereins für Nassau hat heute vormittag in Wiesbaden begonnen. Anwesend 117 Lokal-Gewerbevereinen. F C. Wiesbaden, 28. sammlung des Geiverbovereins Guftav-JiVols-Feft. Hierdurch laden mir auch zur Teilnahme an dem Mitt- ivoch den 7. Juli, nachmittags 1 Uhr, in SteinS Garten stattfindenden qemetltfrttUCH EfstN (trockenes Gedeck 2.— Mk.) ein. Karten dazu bitten wir dis zum 5. Juli im Pfarrhause, Kirchstraße 1, in Empfang Mitglied der Rabatt-Svar-Bereinigung des Detaillisten-Vereins. Vermischtes. * Zeppelin I unterwegs. Das Reichsluftschiff Z. I hatte heute nacht 12,30 Uhr seine Fahrt nach Metz angetreteil. LZttgesarrdt. Die Statistik lehrt, daß in Gießen und Umgebung 40 Firmen Zigarren fabrizieren und 4600 'Arbeiter beschäftigen, daß an diese letzteren jährlich 2‘/4 Millionen Maik Löhne bezahlt werden. Angesichts dieser Tatsache wäre es doch wohl interessant, zu erfahren, wie sich Herr Köhler, der Vertreter unseres Wahlkreises, zur Tabak st en erfrage stellt. Vielleicht geben ihm diese Zeilen die Anregung, sich einmal darüber zu äußern.X. Y, Z. morgen hier. F.C. Bingen, 28. Juni. In den besten Weinbergslagen ist durch den Heuwurm ein großer Teil der blühenden Trauben vernichtet, besonders die Ricslingweinberge sind am stärksten mitgenommen. ctit I jet Paar 15 Pfg zum Aussuchen. und Einhaltung sicherlich die gerade in einer Vadestadt unangenehme Belästigung durch Ruß und Rauch wesentlich berminbert werden kann. fr. Bad-Nauheim, 28. Juni. Die Herrichtung des Platzes, auf dem am 3., 4. und 5. Juli d. I. die unter dem Ehrenschutz S. K. H. des Großherzogs stehende dritte A u s stl - l u n g hessischer Geflügelzüchter stattfindet, ist vollendet und jetzt schon trifft das Geflügel hier ein. Die Bestimmungen für die diesjährige Landesausstellung haben gegen früher insofern eine Emveiternng erfahren, als auch kleine M u st c r g c f I ü g e l Höfe, sowie das Ausstellen Yon vorbildlichen Stallanlagen urch Einrichtungen zugelasseu sind, so daß sich auf dem Ausstellungsplatz nicht allein für den Kenner und Liebhaber, sondern auch für den Laien ein interessantes und abwechselndes Bild zeigen wird. Mit der Ausstellung ist 'ein großes Bo US fest verbunden. L. Friedberg, 28. Juni. In Weckesheim sand daS Bezirk s - K r i e g e r f e st, verbunden mit Fahnenweihe statt, das aus der Wetterau stark besucht war. Den Veteranen von 1870/71 wurde eine in schwarzem Marmor ausgestchrte Gedenktafel gewidmet, die in der .Arche ihren Platz fand. Der Festzug war von ungefähr 40 Vereinen der Umgegend gebildet. Die Festrede hielt Pfarrer Klotz: Geh. Regierungsrat Feh, Friedberg, überbrachte die dem Vereine vom Kaiser verliehene Fahnenschieise: Major Sperling gegleitete das Luftschisf als Führer. Fenier befinbeii sich ein Obermaat der Marine, zwei Aron teure und ein Ehausseur in der Gondel. Gegen 4 Uhr ist das Luftschiff einen halben Kilometer westlich von Biberach auf einer abgemähten Wiese gelandet. Ursache ist völlige Durchnässung des Ballons. Er kain in einen woltenbruchartigen Regen und nnißte deshalb die Fahrt unterbrechen. Diese wird fortgesetzt, sobald der Ballon wieder etivas abgetrocknet ist. Wie von anderer Seite gemeldet wird, soll die Ueberhitzung der Kühlvorrichtung einen Motvrdesekt hervorgerufen haben, wodurch 'einzelne Teile abgeschmolzen seien. Ein Sonderzug sei von Friedrichshafen aus uuterlvegs. Kleine Tageschronik. Die vom Wölfischen Bureau verbreitete d^achricht, daß der Mörder Rackö in Mainz dauernd einer Irrenanstalt überwiesen und das Verfahren gegen ihn eingestellt sei, entspricht nicht den Tatsachen. Laut Mitteilung des Rechtsbeistandes Justizrats Dr. Schmidt ist das Obergutachten, von dem die Entscheidung abhängt, noch nicht eingetrosfen. In Essen wurden gestern der christlich-soziale Agitator R a f s t c n b c u l und seine Braut in Untersuchungshaft genommen, weil die Braut in einem Privatbeleidigungsprozesse auf Anstisten RasftenbeiilS einen M e i n e i d geschworen haben soll. Der bekannte Maler und Dichter Arthur Fitger ist im Alter von 68 Jahren an öcii Folgen eines Influenza-Anfalles in Bremen gestorben. Aus dem zoologisclten Museum in Dresden stahlen Einbrecher vier P o t t w a l z ä h n e. Aus einer Menagerie in Wcipert in Böhmen entsprang eine Löwi n und entkam in die Wälder. Das Betreten der Wälder ist behördlich verboten. In Südtirol herrscht großes Unwetter. In Ala wurden vom Sturm drei Eisenbahnwagen aus dem Gleise gehoben. In Monte Bal do wurden U Stück Vieh Pom 'Blitz erschlagen. Im Altental stürzte ein 73jähriger Alpenhirt eine hohe Felswand ab und war sofort tot. In Frcsnes zerstörte eine Feuersbrunst gestern abend ein großes Fabrikgebäude. Der Schaden beläuft sich auf 4 Mill. Franks. Man glaubt, daß 'das Feuer auf einen verbrecherischen Anschlag zurückznführen ist. T ic M annschaften des s r a n z ö s i s ch e n Nordgeschwaders beklagen sich sehr über ihre Verpflegung. Verdorbene iuid ungenießbare Speisen sind an der Tagesordrnmg. Tie Besatzung eines Schisses loeigcrtc sich 24 Stunden lang, Nahrung zu sich zu nehmen. Untersuchung ist ciiigclcitct. Der Luftschisfer Odier erlitt gestern während der Versuche mit feinem Flugapparat einen Unfall und stürzte aus einer Höhe von etwa 4 Metern aus die Erde nieder. Der Apparat wurde teilweise zerstört. Der Luftschisfer kam mit leichten Hautabschnrsungen davou. In M e s s i n a brach gestern nachmittag in der Nähe des alten Gefängnisses ein eiter aus, dein die Feuerwehr ober nicht nahen konnte, weil die Trümmer den Weg versperren. Man konnte sich deshalb mit der Beschränkung des Feuers begnügen. Gestern ist der im Bosporus Vororte von Konstantinopel gelegene Konak des Pr i n z en S a b b a Edd in abgebrannt, wobei auch das benachbarte Haus seiner Mutter in Flammen aufging. Zahlreiche Kostbarkeiten sind verbrannt. Leihgestern. Der „Gesangverein lAederkranz“ feiert am 3., 4. und 5. Juli sein 48 jähriges Stiftungsfest verbunden mit großem nationalen CiesangfHwettstreit. Eröffnungsfeier Samstag den 3., abends 9 Uhr. Sonntag den L. morgens 91 ... Uhr. besinnt das Wettsingen im <*ai. Tlaiper. Diezstrane 6 Aiioerläf daS alle gute Sei Tie Lochschule de» jlliceoerein» sucht zum 1. August ein kräftiges, solides Mädchen für ■^auMrDeti Bewerberinnen möchten ftch mel Wir erfüllen hiermit die traurige Pflicht, die Mitglieder von dem Ableben unsere« Ehrenmitgliedes, deS Kameraden Neubauten Friel zu vermieten. rtnann . F4 ge'ucht. 13676 eiserne» Bett mit Matrane. 2d)nftl. Angebote unter OPtiB an den Gießener Anzeiger erbet Balth. Fink, Weissbindermeister nach kurzem schweren Leiden im 67. Lebensjahre sanft entschlafen ist. 04612 Frdl. mobl Zim. per so», ob. Die Beerdigung sinder Mittwoch den 30. L MtS., nach- mittags 4Uhr, von derLavelle des neuenFriedhoi's auSstatt. 04634] Arbeiter können 2 Uj(ai* stelle erhalten. Hundsgaüe 4. 2 eleaant einger. Z,immer (Wohn- u. Schlafz.l ver fo'on zu liebt. Mädchen, d. bürgerlich en k., i. Stelle 1. dürgl. Oaulc. Fr. Schmidt. Neuen Baue 5. durch Frau Hütten in Würfdn tu 10 Pfg. für 3 Teller Suppe. Bester als alle anderen. Stet» frisch und in grosser Sortenauswahl angele gen diebst empfohlen von I.udnlg Stetnnluser, Neuen Blue 17 und Filiale Selter*weg. Freundlich möbliert. Zimm itiirt zu vermieten. •yiocffircRC 2, 3 Trevven. Füll od. svat.durchaus sigkS altere» Mädchen. Hausarbeit versteht und Watzenborn, den 29. Juni 1909. Die Beerdigung findet Mittwoch nachmittag 3 Uhr statt. Giessen:: Bismarckstr. Möbel- _ Remise . Kontentia. Sonntae den 4 Full: Wald 4lusflug Licker Straße 1. Schneise Abmarsch 1 Hbr liA Sicher Zrrage und Kaiser-Allee. Bei ungünstiger Wütetung. kicbigShöhe. Freunde u. Bclanmc willkommen, v» ______irr Borttand Die trauernden Hinterbliebenen Familie Fink. verschiedener Fabrikate, noch sehr jrut erhalten sind von Hk. 20.— bl« Hk. 50.- sofort (D* . eu verkaufen. Hessische Automobil-Anstalt Peter Kronenberg Teleph-tiHU büd-Anlage 7. eine Wohnung von V>nUn)T 0-8 Simmern mit Nebenraumen. 2cbriftL Angebote unter 3885 an den Giehener Anzeiger erdet. 2 , F6.L mein fahren, gut tu Gestern abend 8 Uhr verschied nach längerem Leiden, doch unerwartet, mein innigstgeliebter Gatte, unser treusorgender Vater, Schwiegervater und Grossvater Laiidarascnitraßc. Elegante 4 zimmer Wohnung, parterre, mit Bad und Mädchenzimmer, sowie sonsngem Zubehör ver 1. Cftober zu vermieten. Näheres Cß- Anlage 18, Ecke Unsere Bureaus befinden sich ob 1. Fultkiebig' stratzc 15, im Nebengebäude de« Herrn Iusttzrat Metz. Todes-Anzeige« Verwandten, Freunden und Bekannten die traurige Mitteilung, dass unser lieber Gatte, Vater, Schwiegervater, Grossvater, Schwager und Onkel nierend zu verkanten. Anzuiehcn Sioon'irabe 34. Anfang P', Uhr. Heute Ttenetag den 29. Fuu» 1909 ST* Gastaplel des Intimen Theater* au* Mannheim "WX Ani speziellen Wunsch de- PubltkumL kommen heute folgend? französischen schwanke zur Aufnibrung: BT Emc Branraacht, Nr. 69 und dir keuichr Toiuette ~W In Borbereitung Ter Keldbrierträser sowie dradtlo ie Telegrovhic Gewöhnliche dreUe. Anfang 8 Uhr Barverkauf m den bekannten Zigarrengeschäften. Borzugskorreu erteilt gründ!. Nachhilfe Unter richt in ollen Gninnasialsachern Lchrinl Angevoic unter '4*22 an den Giehener Anzeiger erbet. Hauspäne 2.75 Tiart s Kleinqcschn. Abfallhol; 3,25 Mark. I. Wrllböier. Bcsond. Hm Haube halber lehr billig zu verkaufen: tyait neues Bett mit Matrave u. Keile, Rachtichraukch., Bach Weiten. Spiegel, Bilder, Hand Nähmaschine, neuer Kleider schrank, ein» Bertiko, 1 ä?aiuvi Waschmaschine mit Cfen, 1 Gas liiüer, 3-armig. 1 fura, wein Ca. 20 gebrauchte und eingetauschte Filmte te Kaotanj besichtigen Sie meine Poleterwaren u. Möbel Verkaul nur geg. Barzahlung nachmittag* von 4—7 Uhr nur bis 4. Juli. Trilling 16 x 16 x OS, rauchlos, billig zu verkaufen. 2dmriL Angebote unter (4fi21 an den Giehener Anzeiger erbet. 8uin Eintritt vr. 1. evtl. 15. Lug. wird eine jllngere Pützarbeiterin gesucht. J. Heilbronner. Todes-Anzeige. Verwandten, Freunden und Bekannten hiermit die traurige Mitteilung, daß am Sonntag abend 12x/4 Uhr unsere liebe gute Tochter und Schwester Anna nach langem schweren, mit grober Geduld ertragenem Leiden im noch nicht vollendeten 17. Lebensjahre sanft entschlafen ist. [WMS Im Namen der tiestrauernden Hinterbliebenen: Frau Spediteur Caspar Schott Wn». nebst Kindern. Gießen (Wehlleingasie 8), den 29. Juni 1909. Die Beerdigung findet SJhitwod) den 30. d. Mts. nachmittag- 4V, Uhr, vom Pönale de» neuen Friedhofs aus statt. Fritz Flimm flcuemcnb in Kenntnis zu setzen. XIX. Jahrhundertfeier der Schlacht im Teutoburger Wald Wegen der ungünstigen Witterung ist die Erstaufführung her „Hermannsschlacht" w tttf Montag de» 3. Fuli verlegt. Tie bereits gelSsten Karten haben felbswerftändltch Gültigke:k Ter Vorverkauf findet weiterhin bei den Herren Behrendt (Freeg Nachfolger) und CHollier statt. Narncus der Aufsührende»: Dr. Bern deck. D** Zitgcliverkt erntn (Volt «terbiriu) empfeblen ihre naturroten, bart- gebrannten. froft und weiter beständigen 366S Zalj- und ziach-Ziegel in la Cualüaten bei dill Preisen. om.Aavltr-imlleil empfiehlt fick *3375 Hermann Bauer, Asterweq W. TluliiiS Hob» Nackt. Die von Herrn Znltizrot Veidig betvoime der Neuzeit entsprech. I. Etage itt per 1 Cftober ander weitig au vermieten 3045 H Schmidt. Bahnhofstraße 37. Bekanntmachung. Mittwoch den 30. ds. Mts., nachmittags 2 Hbr, sollen dahier Neustadt 5T> im Bieker schen Saale zwangsweise gegen Barzahlung verneigen werden: 13B77 2 Pferde, 1 Nähmaschine, eine Partie altes Bauholz iBalkcn. Suren), 8 Wmsusche. 34 Wtrtv trilblc, ein Glaskasten mit Mcssiiigeinsassunq, eine größere Anzahl 2dmb- u. Sattlerwarcn, sowie Möbel aller Art An Bertr. d (Mertcbmv. Geißler: Drodt. Gerichtsvollzieher Stellvertreter. auf der tfammcrtoeibc. Diejenigen Mitglieder, welche Ziegen oder Vätrmer zur Prann lenmn ooriubren wollen, müßen Meldungen längiteno biS zum I. 3«li beim Rechner Herrn Heinrich Müller, 2tctnftr. Vorbringen <8875 Der Vorstand des Gießener Ziegenzucht Vereins. $lurbc u. Stahle werden schnell u biU. geflockt Wlätflc, oorui. Part hier. SelterSweg Hl. OPV4 Herr Georg Frank König!. Güter Vorsteher, 'IRubcme 5»Zimmer-Wohnung 'Badezimmer u. Balkon» zu ver- mielen. Roonitrahe 18. 3234 Walltorstraße 73 modernste 5 • Zimmer ■ Wohnung, parterre, in noch neuem Hauke nächn der Qst Anlage (Loggia. Badez., cletrr. Licht, Borgarten, Bleicholatz) ver 1. Cftober, evtl, früher, zu vermieten. i3ö79 Näheres Walltorstraße 73111. WegzugShalb. 11. Etage, 5 Zim. mit Zubehör p. 1. Cki- zu verm. 3B47J Bruchbäuser. Wolsstr. 6. Tüchtige 04817 Modell-Mteer. K. BAnuinger. Oi——. Wegen Hauöoerkauf gebe qut erhaltene Kolonialwaren CHn nchtung, als Theken. Regalen, großcu OMa»fd?rnnr. Petroleum apvarat u. f. ro. billig ab '3340 Näheres Markrttraße 28. (*in komvl Ooitor von Holz, 2'i m breit, billig zu verkaufen. 01813________Lchanzennraßc 1 Mehrere große 5-Zimmer-Woh' nungen mit Badezimmer u. allem Zubehör, neuzeitlich eingerichtet, ver iofort u. 1. Cftober zu verm. 'Näheres Roonitr. 22 ot. s367O Wett Anlage 50 Parterre Wobnung, 5 Zimmer u. Zubehör, bcrritbaitL Ausstattung, (sfas, Bad, clehr. Licht, sofort beziehbar, zu vermieten. !36üu Näheres I. Ltock daselbst oder Hosmannstraße 14.______________ Parterre Ttock, sowie daS 3. Cbcrgeichoß, 5 Zimmer u. Bad, 6 SN ff getragene Seiber. Möbel uuuii u. i m. (4< Ähbanbluna ISN. H. Teckmann, RucbenoL 16. O4S27 2 Zimmer. Süche. an ruh. Leute zu v. Nah. LelterSweg 5. 34U6) Lchöne 2-Z W. m. all. Zub. iof. od. spät, zu verm. Edelstr. 14. 2 Zimmer mit Suche an 1 bis 2 Leute per 15. Juli zu vermiet :U0n|€*. Zimmer, 8reuzplatz 1. Wegzugshalb Tammftrahe 31. Ecke Nord - Anlage, Mansarde, 4 Zimmer mit Zubehör, ver 1. Cftober 1909, eventl. früher, zu vertnieten.________________(3680 Liebigttraße 68 Mansarde, 4 3immer und Suche, an ruhige Familie zu vermieten. Näh. Llieestr. 28 oder 31. 3649 Ä13 Neuzeit!. 4 Zimmerwohm iMansardei ab 1. Clt zu verm _____Näheres Wilbelmitr. I (M847J' ä anft. Ärb. können Vopt- erhalten. Neuen Bäue 2IV. i>4ö4O| Schön mobl. geraum. Ztu zu verm. Ludwigrnmße 52ll. schöne Schlatfrei. | Läden etc. | mit od. ohne Äohnun'i ^avCtt ,u vermieten. filenfer, Selterowea 16. -Töbnnng mit 5, höchstens 6 Zimmern, sonnig, womöglich Badezinuner u. Garten für Kinder, gesucht bis Cftober. Schnftl. Angebote unter <‘4M9 an den Gießener Anzeiger erbet. «Zräul. s. eins. mobl. Zimm, mit Pension im Zentrum der Stadt. Schrtitl. Angeb. mit Preisung, unter 04818 an den OMefc. Anzeig. frankfurter Straße 12 link» vt. Ofclucht für einen eml. . der Woche eine 53v74 Näherin die auch Hlickarbett übernimmt. TVrau Professor Siegers, Ofgrten'traße 30.______ Aelt. Müdch., w burgerl. koch, kann und Hausarbeit versteh:, zu 2 Personen get. Nuh. bet «trau Bauvcl. Bahndos'traße )•. iMSM Schöne 3-Zimmer Wohnung mit Bodenkammer und aUem Zubehör per 1. August zu vermieten. ________ Ludwig'trane 40. 3 Zimmer Wodnung irht allem Zubehör per 1 ,1nli oder später zu verm. Lchützenstt. 18. .Zffl Schifienderger Weg 67 3-Zimmer-2sodnung zu vermiet. Zu erfragen Lobetitr. 3. 15477 Sckone 3 - Zimmer - Wohnmtg mit Küche und Wartenanteil an solide Leute zu vermieten. (2H00 -Schöne Ausnchf «Nebenh.i 04772; 3 Zimmcr-'Wohnun.tzu vermieten. Schissenberger Weg SO. 04^171 Schön möbl.Z.uiitiep.lrtng. zu verm. Landgras Philipp PI.8 l. 048391 Schön möbl. Zimmer zu vermieten. Bleicksttaße IO l- 04841 Möbliert. Zimmer zu ver- mieten. Wagengasse 11 pari. Ein gut erhaltener Herd billig zu öertaufen. (04820 ______________Seltersweg 341. Ein fast noch neues Fahrrad u ein Pbonoaravb billig zu oerf. 048-431 Ludwigstraße 21, Erdgeschoß Qieaenmilifi äu verkausen '04852 OlCflCnnillll) Steinitrane 50. tzildntk Mtl X'Ä, SS Wege von Steins Warten bi* Uat<- Skalitzkn verloren. Gegen Belohn, abzugeb Plockitt. 4 pari bei Oleschw. Ältenoodl |04>ner-Wohnung ttrofdorser Straße 9 sofort zu vermieten. (3671 Näher. Noonitraße 22 parterre. 36K11 Weseri'traße 29 neuzeitliche 3-Ziinmermohiiung zu vermieten. _______"Näheres Steiniirane 31. H4M2 Schöne3-Zlin. Wohnungen in meinem Neubau v. 1. Cft. zu v. L. 5Uldliiiger. Wetzsteinitr. ^16. KDLDSSEÖM Ktrtleii-.Geliichi 11 ertchi ebene-'. Mietne suche (OffHir. Stfllni MAGGI puppen s **? ■ ii X* x. * ■ifl 3ii vermieten