Nr. 148 Zweites Blatt 159. Jahrgang Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntags. Die „Siebener Familienblatter" werden dem „Anzeiger" viermal wöchentlich beigelegt, das „Kreisblatt für den Kreis Gießen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Zeit- fragen" erscheinen monatlich zweimal. Montag 28. Juni 1909 Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäts - Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- straße 7. Expedition und Verlag: e^51. Redaktion:e^K112. Tel.-Adr.: AnzeigerGießen. Gießener Anzeiger Gmeral-Anzeiger für Oberhessen Die Freunde und die Gegner der Lrbanfallfteuer. Bei der namentlichen Abstimmung ain 24. Juni 1909 haben für den entscheidenden § 9a der Erbaniallsteuer gestimmt, also mit ja: _ ^nnLnJnftr^A/f'üAv ®iefeA W* 3U Hobcnlohe.Oehrinqen, — Äi»«n/Potsdam), Dr. Wagner (Sachsen), Arnold. Rerch^part^ct. ±r. Arendt «Mansfeld), Banermcister, Tr. s7nSnn,c üV,uf£n' ?^'h°rr v. Gamp-Massannen, Fürst von Äatzieldt, Hoeffel, Dr. Stolbe, v. Siebert, Löscher, Pauli (Cber- ^ohliiter, Schmidt (Altenburg), Schultz, Stnbben- dorff, W tt lAlarlenwer^er), Erbprinz zu Hohenlohe-Langenburg, Langecseld Lln^Nm-ck, v^ertzen.- W i r t s ch a s t l i ch e B e r e i n i g u n g: dohnre, Dr. Burchhardt, v. Tamm, Graes (Weinrar), Hanisch, Herzog, Lattmann, Raab, Rieseberg, Roth, Schack, Stauffer. — Deutsche Reformpartei: Gäbel, Grase (Sachsen), Werner, Bruyn. Nationalliberale: Tr. Arning Tr Bai» Basiernranir, Beck (Heidelberg), Dr. Blankenhorn, Boltz, Buchsteb, Prinz zu Schonaich-Carolath, Dr. Contze, Delta, r^ehlhauer, Windel, Fuhnnann, Dr. Görck (Holstein), Dr. Görcke (Brandenburg), Hagenrann, Hagen, Hausinann (Hannover), Dr. H-mre, Dr. Hieber Horn (Neuß), Tr. Junck, Sind, Merkel, Muller (Rudolstadt). Beuner, Ortet, Dr. Osann, Dr. Paasche, Quarck, Rimpau, Schwabach, Dr. Semler, Sieg, Sievers Dr Stresemann, Bogel, Wachhorst de Wente, Dr. Weber, Wehl' Wetzel, Wilde, Wommelsdorf, Everling, Kleye, v. Schubert, Traut- Molzl, Dr. Hoppe. — Freisinnige Bereinigung: Dr. Delbrück, Dr. Dohrn, Tove, Gothein, Hoffmeister, Mommsen, D. Naumann (Heilbronn), Dr. Neumann-Hofer, Tr. Pachnicke Dr. Potthoff, Schrader, Dr. Struve, Reichsgras v. Bothmer, Fegter, Dr. Heckscher. — Freisinnige B o l k s p a r t e i: Dr. Ablaß, Buddeberg, Carstens, Cuno, Dr. Doormann (Lüben), Eickhoff, Fischbeck, Dr. Goller. Günther, Gyßling, Tr. Hermes, Hor- mann (Bremen), Kaempf, Kopsch, Dr. Leonhart, Aianz, Miiller (Iserlohn), Dr. Müller (Meiningen), Dr. Mugdan, Dr. Pfundt- ner, Sommer, Spethnrann, Dr. Stengel, Traeger, Dr Wiemer Ahlhorn, Enders. — Deutsche Volkspartei: Haußmann (Württemberg), Oeser, v. Payer, Schweickhardt, ©torj, Wagner (Württemberg), Wieland. — Sozialdemokraten: Albrecht, Binder, Bohle, Bömelburg, Brey, Dr. David, Dietz, Eichhorn, Emmel, Fischer, Dr. Franck (Mannheim), Frohme, Geck, Geyer, Heine, Hengsbach, Hildenbrand, Hoch, Horn (Sachsen!, Äue, Kaden, Ledcbvur, Legien, Hehmann (Wiesbaden), Metzger, Molkenbuhr, Noske, Sachse, Scheidemcnrn, Schmidt (Berlin,, Schwartz (Lübeck), Severing, Singer, Stolle, Stücklen, Dr. Süde- kum, Ulrich, v. Vollmar, Zubeil, Brühne. — Fraktionslos- Haussen, Kabelt. Cs haben gegen die Erbanfallsteuer gestimmt, also mit nein: Konservative: Arendt (Labiau), Arnstadt, Rogalla von Bieberstein, v. Polka, v. Bonin, ö. Brockhausen, b. Byern, Graf v. Carrnei-Osten, Graf v. Carmer-Zieserwitz, Dietrich, Fürst zu Dohna-Schlobitten, Dr. Dröscher, v. Elern, ölten, Feldmann, Graf Finck v. Finckenstein, Glüer, Dr. Hahn, 5Bmning, 'Dr. von Heydebrand, Hufnagel, Graf v. Kanitz, Kreth, v. K^öcher, Malke- witz, Freiherr v. Maltzan, Mentz, v. Michaelis, Nehbel, Niederlöhner, v. Normanu, v. Oldenburg, Perniock, Gans Edler zu Put- litz, v. Rautter, Freiherr v. Richthofen-Tamsdorf, Ritter, Rother, Dr. v. Caldern, Schickert, Graf v. Schwerin-Löwitz, Siebenbürger, Sielermann, v. Staudy, Freiherr v. Steinaecker, v. Treuen- felS, Graf v. Westarp, Wilckens, Will (Stolp), Winckler, v. Wint«.- feld-Menkin, Dr. Roesicke, Rupp. — Reichspartei: Doerken, Dr. Barnhorst, v. d. Wense. — Wirtschaftliche Vereinigung: Kölle, Liebermann v. Sonnenberg, Vogt (Crailsheim), Vogt (Hall). — Deutsche Reformpartei: Bindewald, Köhler. - Zentrum und Welfen: Baumann (Kitzingeu!, Beck (Aichach), Becker (Arnsberg), Dr. Becker (Köln), Dr. Belzer, Birkenmayer, Dr. Bitter, Dr. Dahlem, Dusfner, Engelen, Eiz- Bergei, Euler, Dr. Faßbender, Fehrenbach, Dr. Fervers, Dr. Fleischer, Frank (Ratibor), Freiherr v. Freyberg, Fritzen ,Düssel- dorf), Fritzen (Rees), Graf v. Galen, Gerstenberger, Giesberts, Gleitsmann, Glowatzki, Göring, Gröber, Haeusler, Hamecher, Hauser, Hauß, Hebel, Dr. Heim, Herold, Dr. Freiherr v. Hertling, Hmterwinkler, Hirschberg, Dr. Hitze, Hoen, Holzapfel, Horn (Neiße), Hubrich, Hug, Irl, Dr. Jaeger, Kalrhof, Kirsch, Klose, Kohl, Krebs, Lehemeier, Dr. Lender, Lezer, Fürst zu Löwenstein, Dr. Marcour, Dr. Mayer (Kaufbeuren), Mayer (Pfarrkirchen ), Müller (Fulda , Nacken, Graf v. Oppersdorfs, Dr. Pfeiffer, Freiherr v. Pfetten, Dr. Pichler, Dr. Pieper, Graf Praschma, Pütz, Ranner, Roeren, Dr. v. Savigny, Tr. Schäedler, Schefbeck, Schiffer, Schirmer, Lchmidt (Jrnrnenstadt. Schmidt Warburg), Sckmeider, Schüler, Schwarze (Lippstadt >, Sir, Sittart, Dr. Spahn, Speck, Spindler, Stamm, Steindl, o. Strombeck, Sttzoda, ^>tupp, Dr. Thaler, Freiherr v. Thünefeld, Trimborn, Dr. Bonderscheer, Wallenborn, Wellltein, Wiedeberg, Dr. Will (Straßburg), de Witt Mln), Freiherr v. Wolff-Metternich, Dr. Am Zehnhoff, Dr. Zehnter, Götz v. Ohlenhusen, Herzog v. Areirberg, v. Dannenberg, Pauly (Cochem,, Fürst zu Salm, liebet — Polen: Brandts, Bresski, v. Chrzanowski, v. Czarlinski, Dr. v. Dziembowski-Pomian v. Grabski, Jankowski, Korsanty, Kulerski, Graf v. Brudzewo- Mielzynski, Napieralski, Dr. v. Niegolewski, v. Ganter-Polezynski, v. Caß-Garkowski, Seyder (Wreschen), Dr. v. Skarzyinski, Stychel, Dr. v Przcinski, Waida (Pleß). — Fraktionslos: Delsor, Dr. Ricklin, Wetterle, Wiltberger, Hilpert, Labroise, Lchmami (Jena). Enthalten hat sich der Stimme der srakttonslose Dr. Gregoire. Bevölkerungsbewegung im Zähre lyN unö überseeische Auswanderung 1908. Bon den Eheschließungen, Geburten, Sterbefällen und Selbstmorden des Jahres 1907, sowie der überseeischen Auswanderung des Jahres 1908 sind die hauptsächlichsten Daten bereits in den Vierteliahrsheften zur Statistik des Deutschen Reichs 1909,1 veröffentlicht. Nunmehr werden die ausführlichen Ergebnisse erstmalig in einem besonderen Bande und zwar in dem Bande 223 zur Stattstik des Deutschen Reichs mitgeteilt. 1. Bevölkerungsbewegung. Im Jahre 1907 wurden im ganzen 503 964 Ehen geschlossen (1906: 498 990), die Zahl der Geborenen betrug 2 060 973 (1906: 2 084 739), darunter 61 040 Totgeborene, gestorben sind einschließlich der Totgeborenen 1 178 349 (1906: 1 174 464). Im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung ist gegenüber dem Vorfahre die Eheschließungszifser von 8,16 auf 8,12 v. T., die Geburtenziffer von 34,08 auf 33,20 und die Sterblichkeitszifser von 19,20 auf 18,98 v. T. gefallen. Die Sterblichkeitsziffer weist im Berichtsjahre den niedrigsten Stand auf seit Gründung des Reiches. Das Alter der Heiratenden war bei den Männern in 42,8 v. H. der Fälle 25 bis 30 Jahre, bei den weiblichen Personell in 57,5 v. H. der Fälle unter 25 Jahren. 436 908 ledige Männer schlossen die Ehe mit ledigen Frauen, 11 726 Witwer mit Witwen und 733 geschiedene BLänner mit geschiedenen Frauen. In 456 150 Fällen wurde die Ehe zwischen Personen gleichen Religionsbekenntnisses geschlossen, und zwar waren beide Eheleute in 297 815 Fällen evangelisch, in 153 487 Fällen katholisch und in 4052 Fällen israelitisch, Mischehen wurden 47 814 oder 9,5 v. H. ein- gegangen, davon 45 213 zwischen Evangelischen und Katholischen. Von dm 2 060 973 Geborenen des Jahres 1907 waren 1999 933 oder 97,04 v. H. Lebenügeborene und 61040 oder 2,96 v. H. Totgeborene. Mehrlingsgeburten waren unter dieser Geburtenzahl 26 204 oder 12,9 v. T. und zwar 25 972 Zwillings- geburteu und 232 Drillingsgeourten. Im ganzen kamen bei den Mehrlingsgeburten 52 640 Kinder — 26 889 'Knaben und 25 751 Mädchen — zur Welt. Die Zahl der ^-tcrbefälle einschließlich der Totgeborenen betrug 1 178 349 oder 19,0 v. T. der Gesamtbevölkerung. Im ersten Lebensjahre starben 351046 Kinder (195 761 Knaben, 155 281 Mädchen und 1 Kind unbestimmbaren Geschlechts, darunter 302 920 ehelicher, 48126 unehelicher Geburt. Den Nachweisen über die Bevölkerungsbewegung des Jahres 1907 schließen sich diejenigen der Jahre 1904, 1905 und 1906, dargestellt nach kleineren Verwaltungsbezirken, an, und zwar sind die Zahlen ber Eheschließungen, Geburten, Sterbesälle, des Geburtenüberschusses sowie die Zahlen der Totgeborenen und bei- im ersten Lebensjahre gestorbenen Kinder für jedes der drei Kalender jahre angegeben. Für den Durchschnitt der drei Jahre sind entsprechende Verhältnisberechnungen ausgeführt, denen vergleichende Zahlen der Jahre 1894/1896 gegenübergestellt sind. Beigefügt sind Kartogramme über Eheschließungen, Geborene, Gestorbene, Geourtenüberschuß und Säuglingssterblichkeit nach Heineren Verwaltungsbezirken für den Zeitraum 1904/1906. In dem Bande 223 gelangen ferner die Statistiken der Todesursachen der Gestorbenen des Jahres 1906 nach Regierungsbezirken usw. zur Darstellung, wie sie in den Medizinalstatistischen Mitteilungen des Kaiserlichen Gesundheitsamts, Band XII, Heft 2 veröffentlicht sind. 2. Selbstmorde. Im Jahre 1907 begingen int Deutschen Reiche 9753 männliche und 3024 weibliche, zusammen 12 777 Personen Selbstmord. Auf 100 000 Einwohner des betreffenden Geschlechts entfallen danach 31,9 männliche, 9,6 weibliche Personen, die durch Selbstnwrd endeten, bei beiden Geschlechtern zusammen stellt sich die Ziffer auf 20,6; im Vorjahre 1906 waren es 20,4. 3. Ueberseeische Auswanderung 1908. Die Zahl der im Jahre 1908 über deutsche Häfen Ausgewanderten stellt sich auf 123 221 und zwar 106 499 Fremde und 16 722 Deutsche, während sie im Vorjahre 363 615 Fremde und 26 380 Deutsche betrug. Der erhebliche Rückgang der Auswanderung zeigt sich danach sowohl bei den deutschen Auswanderern wie auch bei den fremden. Neben den 16 722 über deutsche Häfen ausgewanderten Deutschen gingen über fremde Häfen 3161: darunter über Antwerpen 1774,^über Rotterdam und Amsterdam 1300. Die Gesamtzahl der oeutschen Auswanderer betrug also im Jahre 1908: 19 883 (1907: 31696). An dieser Gesamtzahl der deutschen Auswanderer sind als Ausmandecungsgebiet beteiligt: Brandenburg mit Berlin (mit über 2000), Posen, Hannover, Rheinland und Königreich Sachsen (mit je über 1000). Ihrem Berufe nach entfallen von den deutschen Auswanderern 5804 aus die Landwirtschaft, 5856 auf Bergbau und Industrie, 3324 auf Handel und Verkehrsgewerbe. Das Hanptkontingent der über deutsche Häsen ausgewanderten Fremden stellten Rußland (46 376), Oesterreich (34 273) und Ungarn (22 682). Von den deutschen Auswanderern gingen 17 951, von den fremden 86 314 nach den Vereinigten Staaten von Amerika. Die überseeische Einwanderung stellte sich int Jahre 1908 auf 216 917 Personen, darunter 134 788 von ddudamerika, 7037 von Südamerika, 4668 von Afrika (einschließlich 711 Mann deutsche Truppen), 992 von Ostasien (einschließlich 59 Mann deutsche Truppen) und 590 von Australien. Aus Stadt und Land. Gießen, 28. Juni 1909. •• Bestätigung. Se. Kgl. Hoh. der Groß Herzog hat die am 24. Juni erfolgte Wahl des bisherigen besoldeten Beigeordneten, Bürgermeisters Dr. Wilhelm Glässing zum Bürgermeister der Haupt- und Residenzstadt Darmstadt bestätigt. ’’ Erledigte Lehrer st eilen. Erledigt sind die mit evangelischen Lehrern zu besetzenden Lehrerstellen zu Dudenhofen, Kreis Offenbach, und zu Wetterfeld, Kr. Schotten, mit der Organistendienst verbunden ist. •• Erledigte Oberförsterei. Die Stelle beS Oberförsters der Oberförsterei Lörzenbach ist erledigt. ** Das Vereinswesen und seine Bedeutung war das Theina eines Vortrags, den Herr Prof. T r. Leist am Donnerstag abend in der f o z i a l w i s s e n s ch a f t l i ch e n Abteilung der Gießener Freien Studentenschaft hielt. Der Redner zog in den Kreis seiner Betrachttmgeit nur diejenigen Vereine, welche öffentlich wirren, und auch von denen schloß er die Wohltätigkeits- und gemeinnützigen Vereine aus. Dann bleiben neben den politischen und religiösen Vereinen noch die heute se gewaltigen ^Bereinigungen, in beiten sich Stände und Berufe zur Vertretung ihrer Interessen zusammensinden. Während noch in den 40 er Jahren des vorigen Jahrhunderts von solchen Berufsvereinen so gut wie nichts bekannt war, haben sie heute eine ausschlaggebeitde Bedeutung int öffentlichen Leben errungen. Wenn man nun fragt: „Was ist das Wesen dieser Vereine?", so spitzt sich für den Juristen diese Frage in die andere zu: „Was (ist in allen diesen Vereinen die wirkende Straft?" Ist c5 einsach die Summe der Kräfte der Vereinigten oder kommt zu dieser Summe noch eine besondere Macht hinzu? Tie Frage ist verschieden zu beantworten, je nachdem es sich um junge oder alte Vereine handelt. Im jungen Verein ist die wirkende Straft die Summe der Strafte der Einzelnen. Denn der junge Berufs- Verein kann fein Mitglied im allgemeinen nur durch dieselben Zukunftshoffnungen fesseln, die es in ihn hinffngesührt haben, mißliebigen Beschlüssen einer Mehrheit kann sich die Minorität durch den Austritt leicht entziehen: um also nicht geschwächt zu werden, muß der Verein möglichst die Einstimmigkeit seiner Mitglieder herbeisühren, zu einer Wirkung der Kräfte aller vereinigen. Anders in einem alten Verein. Dieser besitzt gewöhn- lich einen gewissen Reichtum, aus dem er sogar den Mitgliedern in Zeiten der Not Unterstützungen gewährt (Gewerkschaften>. Tritt jetzt ein Mitglied aus, so geht es nach dem 'bürgerlichen Recht — Die Bedeutung der Wasserzeichen. Jeder weiß heutzutage schon von seinem gewöhnlichen Briefpapier, was ein Wasserzeichen ist. Wenig bekannt ist es dagegen, welch hohes Alter diese Zeichen bereits besitzen und welch eigentümliche kulturgeschichtliche Bedeutung ihnen innewohnt. Sie sind fast so alt, wie die Papierfabrikation selbst, die sich Ende des zwölften Jahrhunderts vom Orient her über das maurische) Spanien in Europa verbreitete und früh auch nach Deutschland — schon 1290 stand in Ravensburg die erste Papiermühle — gelangte. Welche wichtige Kulturmission diese durchsichtigen Wassermarken während des ganzen Mittelalters erfüllten, geht aus einem kürzlich in London erschienenen Werke „A new light on the Renaissance” von Harold Bayley hervor, der in mühseliger Forscher arbeit etliche tausend jener mysteriösen Papierzeichen durchforscht hat, mit denen die mittelalterlichen Papiermacher ihre Erzeugnisse kenntlich machten, und dabei ganz neue und bemerkenswerte Ergebnisse besonders für die Beurteilung der Renaissance gewann. Danach bilden die Wasserzeichen von ihrem ersten Erscheine im Jahre 1282 an bis in die neuere Zeit eine sortlaufende Kette bestimmter Embleme, und zwar speziell sinnbildlicher Darstellungen von Ideen und Ueberliejerungeii mystischer und vuriranischer Sekten. Sie sind somit historische Dokumente von höchster Wichtigkeit, die manches dunlle Problem der älteren Vergangenheit in helleres Licht rücken. Bayley hat insbesondere festgestellt, daß die Papiermannfattur in Europa in erster Linie von den protestantischen Sekten der Vor-Reformation, speziell von den Albigensern und Waldensern im französischen Süden ausgeübt wurde, und daß diese sich nach ihrer 23eitreibifng der symbolistischen Bildersprache der Wasserzeichen bedienten, um ihren Ideen Eingang und Verbreitung zu verschaffen. Das Erwachen der Renaissance erklärte Bayley — von dessen Werke jüngst das Buchhändler-Börsenblatt eine eingehende Darstellung veröffentlichte — geradezu für das direkte Resultat eines wohlüberlegten, überlieferten Einflusses durch die Papiermacher und Drucker: der eigentliche Nährboden der Ne- naissanee wäre somit nicht Italien, sondern Südfrankreich, die Heimat der schwer verfolgten Albigenser. Diese verbreiteten die in der Provence zuerst besonders heimische Papierindustrie aus ganz Europa und blieben auch Im Exil diesem Gewerbe treu. Zahllose, in alten Bsichern und Handschriften vorhandene Papiermarken symbolischen Charakters, in denen ein reicher Schatz religiöser, philosophischer und geschichtlicher Ideen niedergelegt ist, erzählen noch in stummer Sprackie von dieser Jahrhunderte wäh- rendep Wirksamkeit der versprengten Albigenser. Bayley hat es nun übernommen, diese Bilder ohne Worte zu interpretieren und damit einen neuen Beweis für die zu wenig gewürdigte Tatsache zu liefern, welch ungeheure Verbreitung Allegorie und Kleines Feuilleton. — Ein Reichsfinanzreform-Scherz. Daß trotz der momentan alles andere, nur nicht rosigen innerpolitischen Lage der Humor doch noch nicht ganz in Tornröschenschlat versunken ist, beweist folgender, den .,L. N. N." gemeldeter Vorfall: Als kürzlich Frhr. o. Gamp ein Diner gab, an dem auch u. a. die Minister D. Rheinbaben, Sydow, Tirpitz und v. Eineni teilnahmen, wurde ausgemacht, daß niemand während des Diners von der Reichs- Nnanzrefonn reden dürfe: wer es dennoch tue, muffe 2 Mk. bezahlen. Während sich sämtliche Tafelgäste dieser Ordre fügten, brachte es fchließlich der preußische Fiuauzminister v. Rheiubaben nicht übers Herz, die Reichsfinanzreiorm totzuschweigen; er sprach von ihr und überreichte dem Gastgeber Herrn v. Gamp die klingende Zweiniarkmünze mit den Worten: „Hier, für das Reich." Herr v. Gamp wechselte das Geldstück in zwei einzelne Markftucke und überreichte das eine Herrn v. Tiroitz, das andere Herrn v. Einern mit der Bemerkung: „öeer und Marine schluckens doch." Die Ge° >ellschaft nahm diesen Scherz mit schallender Heiterkeit auf. — Versteuerung der Geh'eimmitLel. Aus I ärztlichen Kreisen wird uns geschrieben: Es darf einigermaßen Wunder nehmen, daß bei den lange währenden Debatten über Reichsfinanznot und Reichsfinanzreform noch inemand daran gedacht hat, die in ungeheuren Mengen konsumierten Geheintmittel mit einer Steuer zu belegen. Man gibt sich heute die größte Mühe, zahlreiche Arzeneten, bereit Zusammenstellung oder Herstellung geherm gehalten loird, bereit Wert illusorisch ist, schon im Htnblick auf die Kurpfuscherei zu bekämpfen. Man verössentlicht lange fisten ■ ber Mittel, die nur in "Apotheken feilgehalten werden dürfen, nttin verbietet den Verlauf anderer ganz. Es läge nun doch eigentlich Viel näher, daß mau die Gehcimmittel weniger - bekämpfen und dafür höher besteuern sollte. Und zwar ’ kann diese Steuer, gegen die im Prinzip keine Partei etwas > einzuwenden haben wird, gar nicht hoch genug sein, höher der Preis für die Geheimmittel ist, um so eher werden ! sich die, die nicht alle werden, von ihrem Ankauf ab- i schrecken lassen; wib bas ist ia bic Absicht ber Scnorben. In Euglanb ruht auf den Geheimmitteln eine ganz erhebliche Steuer, bie bem Staate jährlich einen großen Posten Gell) — über 6 Millionen Mark — einbringt. Es liegt nicht ber geringste Grund vor, diese Steiler nicht auch bei uns einzu- iühren, wo sie wahrscheinlich erheblich mehr einbringen bürste. Symbolismus in ber Kunst und Literatur des Mittelalters besaßen. Es gab da religiöse Embleme — Kreuz, Leuchter, Weltkugel, Einhorn, Pelikan, Taube u. a. — Embleme, die auf Jn- auisition und Märtyrertum anspielten, romantische Embleme, die dem Anschauungskrcise bei Ritter und Troubadoure enhtonunen waren, wissenschaftliche und kabbalistische Embleme uno. Die Hand, die Rose, die Schlange, die Sonne und ähnliches )nehr spielten in dem Repertorium dieser papiernen Bildersprache eine besonders bevorzugte Rolle, und wenn heute noch manefje Wasserzeichen, wie die Lilienblüte, die Weltkugel mit dem Kreuz n. dergl., verbreitet sind, so ahnt wohl taum noch einer, der mit Füllfeder oder Schreibmaschine darüber hinwegeilt, welch ehrwürdige Bedeutung diesen und den zahllosen ähnlichen Papicrmarkcii in früheren Jahrhunderten zukam. — Tie Verordnung am rechten Platz. Als Gegenstück zu dem auch von uns veröffentlichten Gefchichtchen: Er weiß es auch nicht — wie es kommt, daß 80 Kühe in einem Jahre nur 60 Kälber bringen — wird der Tägl. Rundschau folgende ans Fontanes „Wanderungen durch die Mark Brandenburg" entnommene Episode mitgeteilt. Im Band 1, Seite 466, heißt es vorn „tollen" Geist von Beeren auf Groß-Beeien: „Es war ein Kienraupenjahr, und bic Forstheiden der Mark ivoren im traurigsten Zustand. Die Potsdamer Regierung sah sich veranlaßt, eine Verfügung zu treffen, worin sie angab, wie den Raupen am besten beizukommen und weiterer Schaden zu vermeiden sei. Die Verfügung schmeckte etwas nach grünem Tisch und war unpraktisch. Geist antwortete einige Tage später: Probatum egt, ich bin in den Wald gegangen, habe das Reskript einer k. Regierung den Kleuranpen vorgelesen und siehe da, die Raupen haben sich sämtlich tot gelacht." — Enttäuschung. In den „Daily Nelvs" lesen wir eine kleine Erzählung aus dem Leben eines Landstreichers, bas unter vielen unangenehmen auch einmal eine heitere Erinnerung bringen mag. „Komme ich ba", erzählt der Betreffende, „an ein Landhaus mit einem schönen, gut gepflegten Garten nach vorn heraus: es machte den Eindruck, als ob man hier wohl eine gute Seele finden könnte. So gehe ich hinein, lasse mich ber Länge nach auf beit iEobcii fallen unb fange an, bas Gras auszurupfcn. Ta kommt cm junges, hübsches Mäbchen, bic reine Unschulb, heraus unb fragt, was ich mache. Ich sage ihr, baß ich seit Wochen nichts verbient habe unb Gras esse, um nicht zu verhungern. Ta sieht sie mich mitleibig an unb sagt: „Armer Diann! Gehen Sie doch lieber hinter bas 5>aus — da ist das Gras länger!" unter A u f f) c b u n ber Sache an Journalisten und Schriftsteller. Bundestag des Bundes deutscher IHüitäranwärter in Strastburg. incibutoncbnt Dr Polvcrt für Tiiiivlinarunleriudningen ber Untersuchuagsbaft »egen E ) i c n a. R, 27 3um. OkncrQlbirchot bet iSaftroDrr berechtigt, bas 3cuani« über btc Einsenders m verweigern. Sie qletdic Befugnis gilt auch und fonhige Berfa hrensa treu. 2 Ebenso ist die .Peedängung (Mrimbnucfnt aui der Grenzlinie gememirfwitluh benutz^ werben. En kl. ist die Frage aufgeworien. wer die »rosten lut firner* hcits maßregeln beim '?lbbmd) zu tragen bot, resp zu solchen Maßregeln DcrwhÄtet tft. Int Tatsächlichen betrifft^der Rechtsstreit zwei im Jahre 1907 von einem Restaurateur «. m Sachen errichtete Grundstücke, die einen Einheitlichen Neubau ,n her Werf« barftcllen, baß dieser mm ber Grenze ber beiden Grundstücke durchschnitten wirb. Nachdem dieser Neubau rn Rohbau unter Dach gebracht worben war, wurde bi«* Zwangsverstergerutig ber verschieben belasteten Grundstücke ciuflclcitet und imlics Hck das eine Grundstück dem jetzigen Kläger B.. das andere der Gr Port Bier-Brauerei jugeschlagen Letztere' teilte dem B. nut, daß sic' beabsichtige, den auf ihrem Grundstücke stehenden Leck des Neubaue») abzureißen und ersuchte den B, binnen 14 Lagen sur die Standhaftigkeit seines Gebäudes durch die nötigen Abstützungen über die Beleidigungen ist es unerläßlich, zum Ausdruck \u bringen« daß der Presse der Schutz der Wahrnehmung berechtigter Interessen bei der Erörterung allgemeiner öffentlicher Angelegenheiten sowie 3(X) Mk Geldstrafe. i. s. Ein Todesurteil aufgehoben Hai da Rei zustcht." . hierauf sprach Wba!tair t*i e f cn -^nanhurt a. M. über und den ehemaligen Prokuristen dieser Ok'iellidN’t ’?3 I Wahrheitsbeweises, durch die eine AuSnahutebestimmuug schlimmste! Art gegen die Presse geschaffen und ihr do. Wirkung "ollst- BertetdigungSmiltel genommen wird. Gerade die ernsthafte 'Brei’? wurde in der öpcntlidx’n Kritik öffentlicher Mißstände in unzulässiger Weise beschränkt werde», wenn ihr der Wahrheitsbeweis I nn Rahmen des neuen S INC» unmöglich gemacht würde. Privaf u nb öffcntlidw Inter es >en berühren nd) oft io nabe, daß sie inemand mit Bcstinrmtlwit auseinanderbatten kann Eine so behn bare Bestimmung würbe für die Presse einen '»»stand grönter Nechtsunsidurbeit herbeiführen und dem bittren andren Ermessen ber (Berichte einen Spielraum lassen, ber eine Ost-iobr fur die Ur n brr Preiie ist w.-i ivi-, .b Perl- d reu Gebieten zu crrcidKii. einmal indem btc törichte selbst eine unnötige Inguisition bei der Befragung nad) der P--r gangen- heil unterlassen und die Angabe iw nihrungsfrist unterbleiben bars, bauutfädilid) aber auf dem Wege ber Selbstzucht der Presse und indem daS "Piiblikuin oazu ei zogen I wirb,'Skandalblättern feine Unterstützung zu leihen. ~ 2. B'i einer neuen Fassung der Porsche,flen d 5 St G. B Atiwenduna. T«) Bedenklichste aber ist b • Be,bebrUung bc« disziplinären Zruanisrwan res. befielt Aiiwrndung die wnrnug d ungste woi und zur iechtswillkür und zur administrativen AUmastn geführt hat Nur eine vollständige Au'bebung des 'rengmszwange« 'ur *be P riabrensarl beiaiigt de« . i stand ter Rechtlosigkeit, unter welker die Rcchtsauwrimt des Liaotes f ibtt den schwer st n Schaden erlitten hat. Deswegen halten wir es nn notwendig, dem -r 19 der Strafprvzeßorbnung folgende Fassung zu geben Bilde» dec Inhalt einer perrod'ichen Trudiebt 't den Okgtji stand der Strafverfolgung wegen einer ftraibaren vaudluna, für bic nach r 2»i Abi 2 de. Preßge'rtzeS ber verantwortliche Nedo? trur als Täter haftet, so find Verleger, tRcbafteur. Trucker, form'- das zur .^erstelkung der Druckschrift verwendete iuftepmenol Person des «er satter« und oeridii auf die alt begründet angesehene tHcvifion de» Taaelöhuci Jakob K n o v p ai»-> Boppard, d . vom Sd- rm . utt o t len. am 27. April dj». Is. ivcgen ...ordev um 2obe venucc i ivai Ruopp hatte (einen 2 Jahre allen Stiefsohn mu Stocken unb l:au- Redner feine Ausführungen Bevor man zum nädiitrn Punkt der Lag'sordniing i-lerstin- gab General v st oeden^ der sich dnngender l^eschäste halt»" nur wenige Stunden m Straßburg au'halten konnte, noch eim? Angaben über seine Tätigkeit im preußischen Van Maa irr wi fiebert* die Persammlung bc> Interesses des Br eqs- und de Finanzministers für bte Sache der Riluäramvörler Wen« e auch wenig fei. was sckrittwci'e gewonnen werbe, so solle c5 doch mit In he oufnehmrn und in weit-rew ueldewutztl stamvie zu *rweitern judten Man dürfe eben auch die ickrnnsnr- inisters nicht verkennen. Ter :N--bnrr bertjn -X.______ .. . . . "T . . «'< tret?« hnn » .»flirrt Ter Bund der bcutfd)cn Militärauioärler, ber augenblicklich über eine Mitgliederzahl von 59 313 Beamten aller Perivallunger verfügt, bat Donnerstag im Kaiser Friebrtckjaale des Sange: Hauses zu Straßburg feine diesiäb.ige Ta zung hcöonnni Erschieni-n waren zur Eröltnungsveriammlung gegen VXX) Militär amvartcr, darunter auch aus vessrn. Zwei große Iragen find es, die bauplkidihd) mraeustan. der Beratuuqen aud) in diesem Jahre fein nvtbcn. bir der An rechnung von Milrtarbienstjahren zur Pensionsbemessuni und d de-. Amtellungsgrundsätze In ferner Pegrüßungsanfviache au - (Veneralmaior v «lochen gleich in mebias res, zur Iinanzrewrw über. Möge der Nosenmonat Juni, so beganti er. auch txm femex Blütengaben ober die Neidisbeamten ansschütten und 'bnen d,^ langst erwarteten Erhöhungen ihrer Einnadmen bescheren., MU einem begeistert auigenonimenen >)och auf den .'Uiifer schloß dr vt Trilnahm, an allm *1« ffiiitan MUwt. <♦ wild ölfe|lofftln '»'«-iKl-O-n 'M» i:!,«"LÄÄ’ÄÄ dafür besteht letzt Oie Gefahr, oaß foldr, welche mit ix-t Tut.g Landlkran ltegenden Ehemann mit einent wm« 'buid) | ■ r: - • __________________ O.. J *7777777: bewogen io-rden, trotzdem un Ber^n zu bleiben Tie,e Geralr -feichsgcrtchtSbrtef. Fonntc beseitigt weroen durch Aenderungen im bürgerlichen Neck't, m »b , verboten I S. Leipzig, Inni 1909 weint nämlich Die Borschricken, aut denen da- Iwangorecht der I u s . . b a mit dem Vereine beruht, revidiert unroen, nisbesandere den ausickwroenden a st der Abb r u ckr e ineö f b a b , - Hi/ttnlicbern baß Nedn qtacben würde, e-nen Teil oeS Verems N o ch b a r g r u n d lt u ck e i n e g e m e i n i ch a i t l, che n» ^rnichmis mitzunehrnen Dabei erhebt ich nun die Frage: Ist mauer m.t gemeinschaftlichen rtatje r n I a H o 0 n e !s mit tür orit Fortschritt im Wirtschaftsleben, wenn den B- Einwilligung des Nachbars a/llattet. rnfsveremen foldy Mittel br) Trucks und Iwanaes luftcben / Mit einer besonders tfir bad Baugewerbe >kbr inter.n rrage Qnr Beantwortung diese. Frage bietet bic Geschichte lehrreiche- I harte sich unlängst bas Rcickisgericht anlatzlich eines Mechtsitrelts oes Material Tic alten unb mittelalterlichen Staaten besaßen reich Hausmannes B in Aadx-ti gegen die Er vo r t - -ö i e r * tidu* Mittel des Trucks und V.wangs im Iirnerrn: man hat dieselBraucr^. Aktiengesellschaft i« EorneldmunNer Mittel beseitigt Und man must sich fragen, ob nicht grönere befassen Einmal handelt es sich um einen '.«ntrag des rNag.rS m,d dauernd'' Fortschritte der Kultur erfolgt sind, seitdem jene Dabm vast bte BeNagte überhaupt nicht bercckstigt KL Da» bx • VJlrttel be>3 au fieren und inneren Swang* genommen sind. Uno trenenbe Grundstück abzubrechen, weil bic zu icinem wrunnmin barait oufdilichcnb, ob man dasselbe Ltnel auf anderen Gebieten mit dienenden Ihitervügc, T-eckbalken, 7-Eifeii mw. von beiden heg innen Will, ob bte sozialen Organisationen sich derselben Mittel dedienen iollrn, bic die alten Staaten vettvonei, haben. -- Ten vortreftlicheii Anojnhrungen folgte rcidjer B^ltall. An dm Bor krag schlos' sich eine Diskussion an, in ber JOerr Prof. Dr. Leist bernfwilüglt manche Auskunft erteilte. " stonzerl. Die B,olinklasse ber Kruse'schen Mu,ik. schule hält am Sonntag, den 4. Juli, nachmittags b Uhr, in Stein« Saalbau ihr 4. Schüler-PrüfungS-Konzert ab, 311 dem ein sehr schönes unb reichhaltiges Programm ausgestellt ist •• Eine amtliche Warnung gegen eine Kranken» nnterstühungSkasse erlaßt der NegierungSprasident deS Bezirks Kastel, Graf von Bernftorst, unb zwar gegen bic Deutsche Kranken-Unter st ützungSkasse in Slaffcl, bic am 4. Februar 1907 als .eingeschriebene Hilfekaste' zugelasten würbe unb beren Tätigkeit sich über daS ganze deutsche sticich erstreckt. Die Warnung erfolgt, weil festgestellt wurde, baß ’/fi der gezahlten Beiträge für VetivaltungSkostcn unb Bezüge ber VorslandSmitglieber aufgebraucht werben, waS eine ganz Sorge zu tragen. , , . , , , m Als die Brauerei mit den Abbruchsarbelten begann, erhob P Klage mit dem Anträge, die Beklagte zur Unterlassung d s ".lh bruckiS des Neubaues aui ihrem Grundstücke zu verurteilen, eventuell sic dahin zu verurteilen, vor Abbruch ihres GebäubeteUes geeignete, durch Sachverständige nod) näher seftzustellende Borkeh- nntgru unb Sd)utzmaßrcgeln zu treffen, Woburd) ber Einsturz des klaqerifchen Gebäudeteiles verhindert werbe Ta-> Lonbgerickt verurteilte bic Beklagte zur UntcrlaNung des Abbruchs, so lange nicht bic zwischen den Parteien hinnchl lich des Neubaues entftanbene Gemeinschaft auSemandergeietzt fei, nn übrigen Wies es die Mlagc als auch die Widerklage, die das Neckst zum Abbruch verlangte, ab. Das Obcrlandesger 1 di t Aöin entschied auf bic Anschlußberufung des stlügers bah in. da st die Beklagte den Abbrudi ihres C-kbäubctciU, soweit er mit dem Gebäude des stlagers einen ciiihcitlidien Bau bilde, zu unter* Inf feu habe; die Berufung ber Beklagten würbe jurüdgcwiefen. Auf bic Revision der beklagten "Brauerei hatte |id> das Reichsgericht mit der Frage des Rechtes zum Abbruch, Wie auch mit der jragc der Verpflichtung zu Sicherheitsvorrichtungen zu befassen. Im WegcniaU zu den Entscheidungen ber Bonn stanz, kommt bei erkennende 5. Zivilsenat des höchsten Gerichtshofs P f l i ch te n dc r B e r 1 ch t e r st a 11 n n g. biing de>) Berufungsurteils und .iurückverweisimg Unter Hinweis auf verschiedene Vorkommnis' aut dem w- bic Vorinstan,z zur tfntsdzeidung der ersten Frage biete der Sensationsberichrcrstattuiig gdcnentlid) der Thronbestr' c Beklagte berechtigt ist, ihren Grund* gung des neuen Sultans, der Messina uätanrvpbe u. a m abnorme Höhe barstellt. ♦♦ Zweifelhafte Anzeigen. Dem „Zeitungs- Verlag" en hu* bin en wir folgende Zuschrift: Bor einigen LSochen inserierte ick in .zwei siiddeutschen Blattern, daß ich einen guten elektrischen «Gürtel zu kaufen suche. Auf diese Weise wollte ich erfahren, in welchem Umfange die in markt- fchreicrischer Weise angepriesenen esektiischen Gürtel vorn Pudlikum gekauft werden. Tas Ergebnis tvar überraschend. Ldgleich ich nur eine ganz unscheinbare Anzeige hatte eiu- Tücfeu lassen, liefen doch sehr viele Angebote ein. Jeder denkende Mensch weiß, baß es sich bei den Anpreisungen von elektrischen (Wirteln zu heilungszweckcm um Schwindel- augebote handelt, ans die herein,>ufollen ihn sein gesunder Menschenverstand bewahren sollte. Die Gürtel müssen aber trotzdenl einen sehr guten t'lbsatz finden, denn auf meine ind 2’i Angebote eingelausen In den Briesen . . . /tl w . treffenden Einsender natürlich nicht ein, daß dahin, M die Beklagte berechtigt , ihren Grund mmg des neuen -uiians. oer ...... «• £*• L auacHihrt worden sind, sondern reden durchweg von stücksteil abzubrechen Bezüglich der zu trcimlbcn Sic^rZverlangte der Redner eine jirnhrc aiinirfhaitung ber l^rwr, mH^^rfn’lacn die sie erzielt haben und daß sie den heitsnianrcgcln könne btc Beklagte zwar nod) nicht verurteile mSbesonbcrc ber re,ck>Shailvtstadtiickien ,1^ 'oschen Dingen Die gitlen ( rfolgen, die ne er 3 11 ) , . ’ . IwctU’n solche gnzubriugen, ebenwwntig wie der Klager, 1 e b 0 d) llcbcrnalnnc amrnfanifdier unb engludier Leniationsmache 'ckiadige (Gürtel nur ans besonderer Beranlafsung UCirnu|cii ivollen. „'r 5d)äbc^ bir beim Abbruch im das Ansehen ber deutschen Presse, 0- h-her ot.-. re führende, Tic meisten lyabcn die (flirtet VMi dem verLNNigten Tr. nflqt.riirbfll Grundstücke entstehen, gcniäü 5? 823 B. G. B. gegolten habe Piel schuld an wichen Pork-'miirnineu trage auch Sanden in Paris bezogen und ^lersatzvslichtig eine Anzahl neuausget r in Limi IN IN erkennen, daß bic Tnmm-l-------------- ■ --- iH-ii bei Renschen 'für Schwindler eine nie versiegende Geld- Inurnallftcn UNö ScbriftftCÖer. In der Debatte sorachen In - zu 2 0 cha 1 c w H unb ; m mc b< anelle darsrellt, uub daß es sich die Schwindler leisten kömten, * •* ‘ Bahn Ein Beschluß würbe -u bieier -rntge nicht g-'Bn ilt her iiminimrcirtiiten Weise wie es von ihnen geschieht, v- längere Erörterlmgcn rirr dann noch bic ,nagr brr llrher- . . In.nnnXiJt™ bic nur mmeboteneu 2 n tz. «reSlau, Ium. „ahme der „Liter n-t I iHh-n'hii' '•oute übet 3000 Mk bezahlt hätten! Bei bet gestrigen Bcgrüßungsf I 2/ Gürtellwben tnc -ctue über.Jimm au. leMmu, ijanci11 ^hcrpräfibcjtt ber '£101^«^ ^djtcficii, i^raf Beblib Trützskl) Zum Tagungsort für den nächst lährinen ^Bcrbanb-:-ta Beilin imd Tr. v. AuS dem Streife Wetzlar, L4. Juni. Die Bau» I ggort zn ergreifen mir, da ich an Zhrcn Perbanbl I ' ■" täliafeit m Volksschulgcbäiibcn, bei denen besonder« Wert!persönlich tclznuchmen leider verhindert war, von ganz besonderem e 'nun nickt, baß ick alle ItnHf, bic an Fi’ltvürte für Neubauten bet Sestärd- mir ftJÄe. Mm, malerischen Wirkung der 6\ebnubc tragt bet möglichst in Anspruch, mir meine eigene Meinung frei unb hoch gelegene Bauplatz bei. Die Baupläne werden bilden Lcbh. Beifall. Ick bin dankbar süi jede Mntif, sogar von Rrciflbaumeifter Witte auSgeführt, ber auch die Bau-1 für die abfällige unb ick habe oft daraus entnommen, bau Jic Icitunn übernimmt. ^stach dem neuen Volksschulunter- richtig war selbst gegen meine ansanghche Ueberzcugung ^re uvtMiiiiiiH*. - . I n'erdeu e- nur btutad) glauben, wenn id) x\bnen tage, dav un cm haltungSgesetz erhalten beburftige Gemeinden einen erheb- der Presse bin, unb als 3hr Freund lassen Sic mich Sic lichen Staatvzuschiiß. I im Scklesicrlande begrüßen, und als Ihr Freund bitte ich Sie, . --------- " ■ 1 —1 — - von hier gute Eindrucke mit fortiunchmen Auch bei uns 'N (Sc riebt Stil ill. I nickt alles so, wie es fein sollte: aber das Bcivuf nein tonnen I „ . > V -. . I Sic von hier biiuiustragen ui Ihre Heimat, bau wir In er im Darmstadt, 2b x\uui Tie «traf f ammer öenuteilteI ^^.51 sind, alles für unicr Patcrland zu leisten, was deute nack) dreitägiger Perhandlimg den -IO Fahre alten auS Berlin! xn u1t.-frfn Shäftcn stehl Dir hier im Cffccn sind ein gutes, ftanunenben, ictzmcn Ostitsverwalker Leopold 2c 1 big in «lOeu ,1ftrcuci', arbeikfames und bic Fahne deS Deutschlunis hochhalten lhal, wegen Betrugs in vier Falleii in X'öbc von 20IXX) Mk. iuk(t Geschlecht Diese Erkenntn s möge bei Ihnen btr Frucht 1 Fahr 0 Monaten Gesttngnis Der Angellagtc hatte im >>ahreI Lafr Tngf jein, und so lassen Sic mich ben Wunick äussvrecken. V*or. in Auerbach d B eine Gesellschaft tr b x>., Ebemisch- b^ ^m*je a|(f,cu nch ihrer balKtt Ausgabe bcwiißi fein technische Industrie, gegründet, hie die Bcrwertnng chemischer ■ I bic treffe TcutiWlanb'^, unsere lieben verehrten Gaste, zepte zum Ostgenstand Iwibcu sollst Tic Ok'iellidMH, bic tuit ,• ho(tl. 2anganhaltendcr Beifall) in galt; uuerhcblidxmi llmunigr etwas hcrltclltt, geriet im Fahre N , ND7 in Uoukurs mid fünf durck grosvvricheruche IeitungSannoneen ,lMS c^.iH.iwrirtnnnTuti^ tw.rK verleitet. oVhllidmucr kamen um ihr Okib Tei Angellagtc be 3" der heutigen drittk-n setzten ^auvtver aininlung »rmrb zeichnete |nl) ale Opfer einer wischen Spekulation, taub , eh och zunächst die Debatte »11 dem 7-henw -3 u |t 1» 0 setzgebuni. beim Gericht keinen OMaubcn. bei Staatsanwalt bezeichnete ihn I u N d P resse zu ^nde gestwrst .unrtflllinn h.r I zu der Mlaiic von "'iemdtcu gehörig, die verlogen unb idnvmbeihmt hfr ^da"^dnack a,aeanb rte tiut o\1 bic. ;"™''pNu'ku" M """ beUtrnben S « S Ä nadTfteÄ P'r B e 1 l i n . 2G. Inni. Unter dm P c r ba ch t w i b e r n a t u r ^af'unst angenommen . . - - - lichen Verkehr s wurde ber 28 3 ah re .Ute Sergeant G von L fei cs. d.e der itrebuna ed-n wrderlick werbe Wenn ferner der Ltaat e« durckdrucken ton bar bte Milnaramvarter auch IN den S0inmunalucrwelt Eingang fänben. m müßte er guck tonieaucntcrwene bamr wr^ • daß ne da da« gleiche i^balt dei'eheir nnc ihre ftamereb« « Staatsbienst Auck mack man immer wieber bie trrwnnjn* daß,,ch die ülowinunen absolut nicht an bieJÄneilungbgnrnw > ke Uit j. anwär ter halten -3« biriem -mn solle *3“ Preniwn avck in den anderen, besonder« aber m den ne Bunt Maaten btngrwirtt werden Allerdings bab: b« - ar 'it. r d kstineren «unb rstaoten gegen meße Vor« , . - - - utui*-1 der Juwel - en yn® Vv.. nut : !- derselbe s.i w-c früher, wenn | v-x c.mmgelung - 'v.n.n.-ile-d ,;cr atmet ost nnnxnrwu »8 € SÄ Niiiat CT.te •n2*totiiüt i gul*®nb , ^t^iDcgcn rl^bct Ä-'M " d's **•**» fotttfudjunngy. "9e^n gegin § 184 s., «*.4 4a' ™Atü,6i,®«s* Wb oiitrtmm unb m? neue o-oitung V r f ***»ä}J IJ Moctcmbür js, g" 3 -trajgeiV'tzbu^',.» ‘3 Arien dn ’lt bie Beichräiiknnq by, Mbcilimmung schlimmster W ooä mirfungibolffif robcbicmtfltioitc^ü: Tr ^'Monbc in unju» >br der WahrheiisstrUiz gcmadit würde. Privül- 11 oit so nahe, def sn illen kann. Eine so d^ c einen Zustand gräm • diskretionären Evnem ■ Cino Gefahr sür die Ur- ct. Die Abstellung cor. > v'crbriienmgen aus on- ildeni die Gerichlc selli! ;ung nach der Vergangen 'orsirascn nach einer $n- chlich aber aus dem Bczi is HublikM dazu erjogen ng ;u leihen. ?on'ckristen des St.G.? . zum Ausdruck;u bringe hmung berechtigter Inin fjcnllichcr Angelegenheils n-Frankfurt a. M. ifa erstattung. ortomnuiiiic auf dem (jt> ckcgentlich der Thronbeiru inaMtaslwphc u. oj ZrmMaltuug der » in solchen Dingen, re •r Lcnsationsmachc iW • bisher als' bic fütectä 1 LvrkomnmM trage wu ^lorrefvondenzen, die cv ■ ^Meldungen überböten. - ■ ozewskinndSchtvederM dieser Frage nicht g-M» noch die MM der M.» trrd) den Verband W ■ mna überwiesen wutöt-■ Len Verbandstag » ■ SiumWivic^l r Marr (Berlin)m^ I chtiae Leitung der Gcl^ n! der Ver!an'"'lm>^ bic geschäftlichen Ve W ohlenrevicr und das U chUNMam-s Ä"n,tna#* * t« «»Ä W* f« ö ®l”n,c!tirrfnt }!* Kl*' ZOM HM fi£» tÄ» 4? im ÄS« -K-KZ ofii ^rtnjeiic^; «ürtkr?«!?? Material zu neunten gezwungen sei, io liege eben wieder der Grund, darin, bgh* der Staat bisher die Dienste eines tüchtigen UnteroNizrers und spateren Militäranwärters nicht in vollem Maße zu würdigen gewußt habe. An ein Reichsgcictz könne ja vorder Hand nach nicht gedacht iverdcu. Man könne vorläufig wir aufbesiernd daraus hinarbeiten. Nachdem General v. Mloebcn noch eurige fragen aus der Versammlung beantwortet und ver- . schiedene EmwaNdc enttinftet hatte, verabschiedete er sich unter Herzlichen Gluckwuirschen für den lueitercn Verlauf der Verband- lungern, woraus die Versammlung zur Bildung der Kommissionen zur Bearbeitung der insgesamt 137 Anträge schritt, fe stehen mithin den Delegierten drei arbeitsreiche Tage bevor. — Die ' weiteren Verhandlungen sind nicht öffentlich.___________________ Vermachtes. *' Fleischvergiftung durch Natureis. Je näher Lte .Hunds tage heraurucken, desto lzäufiger lieft man wieder von Masieiierlrmikungen, die nach Genuß von Fleisch, Wurst uiid Fischen austreten. Diese Vergiftung von Eßwaren wird hauptsächlich mtrch Parathphusbazilleii hervorgerusen, die sich in Fleisch । und Fisolen vermehren und giftige Slofftvechseiprodukte an häufen Da »vir vor der Gefahr, daß solche giftbildenden Bakterien durch *{ bereits kranke Lchlachttiere übertragen iverden, durch das Rcick^ fleischbefchangesep geschützt sind, so wird die Möglichkeit aut häufigsten sein, da»; Fleisch oder Fische erst beim Transport oder Verlauf mit solcheir Bazillen infiziert werden. Eine wichtige Erklärung für eine solche Infektion gibt Dr. H. Eonradi in der Umschau, indem er darauf hinmeist, daß dieselbe sehr leicht durch Natureis entstehen kamt. Er untersuchte 151 Proben von solchem Eis und fand in achtzehn den Paratyphusbazillus. Das m den 1 handel gelangende Natureis, das diesen gefährlichsten Erregm der Fleischvergiftung enthielt, entstammte einem Flußeis des dicht bevölkerten Saargebiets, dessen Wasser durch die ungeklärten Ab- ' flösse mehrerer Ortschaften in erheblicl-em Maße verunreinigt • war. In zahlreichen .Haushaltungen und Gewerbebetrieben besteht . noch die Gewvi)nheit, im Sommer zur Konservierung das Fleisch , direkt cmf Eis zu legen. Die Unterseite des Fleisches wird hierbei allmählich durchfeuchtet-, mit den Eisbakterien geraten auch die Paralyphusbazillen in das Fleisch, vermehren sich, bilden Gifte und erregen so beim Genuß schwere Krankheitserscheinuiigeil. Ferner setzen die Metzger in der warmen Jahreszeit bei der Wurstbereitung dem Fleischbrei Eisstückchen zu und können so, wertn das Eis giftige Bazillen enthielt, ahnungslos eine Wurstvergiftung herbeisühren. Die gleichen Vorgänge ließen sieh bei der Fischvergiftung beobachten, da sich int Transporteis von Seefischen und 98 Eisprvben 12 mal Paratyphuskeime nachweisen ließen. Da die Versorgung deS Binnenlandes mit Seefischen nur in Eisverpacknng möglich ist und zum Versand fast stets Natureis verivendet wird, so ist die Gefahr eine sehr große, daß während des Transports durch hie Bazillen im Els die . Fische iitfiziert werden und späterhin eine Fischvergiftung ver- anlassen. Dr. Conradi hält es .daher für unbedingt notivenbig, daß das in den .Handel gelangende Natureis genau untersucht werde. *’ Die ,,.Hutnadelgefahx". Aus Paris wird geschrieben: Bei den letzten aufregenden Szenen auf dem Rennplätze von . Auteuil sind im Gedränge zahlreicher Personen durch die weit- hervorstehenden großeil modernen .Hutnadeln int Gesicht mehr oder minder schwer verletzt worden. Im Pariser Publikum wächst jefct die Entrüstung gegen dies gemeingefährliche Schmuckstück, Bekanntmachung. Bei der am 24. Juni 190!) vorgenommenen planmäßigen Verlosung wurdeit auf 1. Oktober 1909 folgende Schuldverschreibungen der Stadt Gießen zur Rückzahlung bestimmt: a. vom 1890 er Anichen: Lit A. 61, 136, 144, 156 a 2000 Mk. „ B. 6, 36, 188, 212, 216, 256 „ 1000 „ , C. 17, 84, 138, 186, 234, 255, 320, 378, 405 „ 500 „ „ I). 7, 88, 95 „ 300 „ „ E. 46, 127, 147 „ 200 „ b. vom 1892er Anlehen: Lit. F. 14, 63, 111 ä 2000 Mk. „ G. 71, 72 „ 1000 „ „ 1L 60, 77, 111 „ 500 „ „ J. 31 „ 300 „ „ K. 7 „ 200 „ Es wird dies mit dem Bemerken zur öfsentlichen.KemitniS gebracht, daß die Einlösung dieser Schuldverschreibungen und zwar vom 1890er Anlehen: bei der Stadtkafsc Gießcil und bei der Dresdener Bank-Frankfurt a. M. vom 1892er Anlehen: bei der Stadtkasse Gießen, bei der Mitteldeutschen Kreditbank, Filiale Gießen, und bei den Bankhäusern Ephraim Diener <ü Sohn-Hannover, Mauer L Plaut-Kassel erfolgen kann und daß die Verzinsung mit Gilbe September 1909 au short. Von den in vorhergehenden Jahren ausgelosten Schuldner- ichrcibungcn ist noch nicht zur Rückzahlung vorgclegt worden: vom 1890 er Anteilen: Lit. E. 5 über 200 Mk. Gießen, den 25. Juni 1909. B28/6 Grobherzogliche Bürgermeisterei GießeL Mecum. Kirschenversteigerung. Dienstag den 29. Juni d. Js., abends 6 Uhr, soll die Kirschenernle an den Bäumen aus dem Trieb in verschiedenen Losen mcistbielcnd versteigert werden. . . Zusammenkunft aus der Grunberger ^travc an der Wtrtichaft „Zur Germania". B^Ve Gießen, den 25. Juni 1909. Bürgermeisterei. Mecu m. Bekanntmachung. Die Reparatur des alten Schulhauses in Dorlar ist zu vergeben. Kostenanschlag liegt bei mir offen. Gcfl. Offerten ersuche ich mir bis etnickl. 30. d. Mts. einzureichen. Krofdorf, den 23. Ium 1909. BB/« Der Bürgermeister. Braun. Verlag von Emil W Roth in Giessen. Soeben erschienen: Deutsche Reichsgesetze in Einzel-Abdrucken. Gesetz über den Verkehr mit Kraftfahrzeugen (sogen. Automobilgcsetz) 1 vom 3. Mai 1909. Textausgabe mit Einteilung, erläuternden Anmerkungen und ausführlichem alphtibetischem Sachregister. Herausgegeben von Geh. Justizrat Dr. Karl Gareis, o. ö. Professor der Rechte an der Universität München. Preis: Broschiert 20 Pfg. Preis: Broschiert 20 Psg. von sehr konkurrenzfähiger Feuer- und Einbruchdiebstahl - Versicherung unter höchst günstigen Bedingungen ociuc!». ^eiünng^- fähigc Bewerber wollen unter Darlegung ihrer ^-crhaltiune tldrege unter R. B. 179 beim Juvalidendanl Maunbeim abgeben. Les Handel Telefonische Kursberichte Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank für TonnerStag dcn 1. Juli, abends lwlb 8 Uhr: ,Ter König/ Freitag den 2. Juli, abends halb 8 Uhr: „Mein Leopold." Samstag den 3. Juli: N9lothoii der Weife." Sonntag den 4. Juli: „Ter Biberpelz.* Montag den 5. Juli: „Maria Magdalena." Dienstag den 6. Juli: .Dlinna von Barnhelm." dem viele Menschen entstellende Narben in den Gesichtern zu Journalisten, „verdanken" haben. Die Fälle, in denen durch die Huw.adeln Verwundungen hervorgerufen wurden, besckwanken sich keineswegs aus Auteuil und mehren sich von Tag zu Tag. In Der letzten Woche wurde in der Untergrundbahn bei dem stßucke des Anfahrens ein Bahnbeamler durch die Hutnadel einer Passagierin schwer am Auge verletzt und befindet sich noch heute int Krankenhaus in Pflege. Am folgenden Tage wurde eine Modistin, die einer eleganten Dame einen Schleier anprobiertc, bei einer Kopfbe- loegimg der Kundin von der Hutnadel ins Auge getroffen; wahr- scheinllch wird das Auge nicht erhalten werden Fimnen. Dirz darauf wnrde derselbe Fall von einer anderen Verkäuferin berichtet. ) Anfang, wenn nickst anders bemerkt, abends um 7 Uhr. Verantwortlich i. V.: für Gcrick.-saal E. Änderjon, für Ssadt und 2anD: Karl Neurath. * Einalt gedienter B i ze wach t meister der Feld- artillerie wird nach '12 jähriger Dienstzeit zum 2lblvart "einer Universität ernannt. Bei seinem Mschied richtet an ihn der Oberst des Regiments vor versammelter Mannschaft folgende An- svrache: „Bizewachtmeister ,Y., Sie waren während Ihrer zwölf- jährigen Dienstzeit stets ein pflichttreuer, eifriger Soldat und ein vorzüglicher Reiter: ich habe das feste Vertrauen zu Ihnen, daß Sie nuch in der Wisst.nschaft Tüchtiges leisten werden. Lassen Sie sich cs gut gehen!" (Jugend., * Letzte Delling. .Herr Blank erfreut sich einer Glatze, auf der keine der vielen von ihm verriebeneir Eiienzcn den erstorbenen Flaum zu beleben vernwchte. Als er neulich eingcladen war, stieß der Lohndiener, der den Braten servierte, ans Berseljeu gegen seinen Stuhl und goß ihm die halbe -Sauciere über den spiegelnden Sck'ädei. Gelaisen wandte sich .Herr Blank um und fragte bann resigniert: „Meinen Sie, das hilft?" * Feindliche Korrektur, ikljirei: „In deinem Aussatz über das Wasser schreibst du nur über den Schaden, den es anrichten kann, von seinem gwßcn Nutzen erwähnst du aber nichts!" — Schüler: „Ich hab's int Konzept a bissel g'lobt g'habt, aber mei' Vater hats durchg'strichen!" Meteorologische Beobachtungen der Station Giesteit. Juni 1909 Baroineter au? 0° reduziert ■V 2 der Luft Absolute Jenchtigkeit Nelalive Feuchtigkeit Windrichtung ■ä Wetter 1 27. 2” 747,5 15,5 9,8 75 E 4 Bcw. Himmel 27. 9’° 748,3 11,4 9,4 95 E 2 28. 7" 748,7 12,3 9,3 88 E 2 v e Höchste Llicdriq Tempe ste ratur nn 26 „ 26. bis ,, 27. Im 27. „ t — st 16,7 °C. - 9,2 ° C. SpieipJan der vereinigten zranksurter Stadttheater. Opernhaus. Bis Dienstag den 13. Inti geschlossen. Schauspielhaus. Dienstag den 29. Ium, abends halb 8 Uhr: Gastspiel von Irene Triesch: „Nosniersholni." Mitlivoch den 30.Ium*): „Tie und Industrie, Giessen. Frankfurter Börse. 28. Juni, 1.15 Uhr. 31,'e/o Beichsanleihe. . . 94.85 3 °/. do. ... 85.20 3-/,% Konsols .... 95.00 3% do. .... »5 JO 3*/,% Hessen.....93.60 S1/,0/« Oberhessen 4°/0 Gestern Goldrente . . 100-00 Oesterr. Silberrente. 99,40 4°/e Ungar. Goldrente . . 95.45 4°/e Italien. Heute . . . 104.60 3°/0 Portugiesen Serie I . 63.20 3°/0 Portugiesen „ IJT . 63.90 4‘/,e/0 russ. Staatsanl. 1905 98.95 4l/1°/0 Japan. Staatsanleihe 95.55 4% Conv.Türken von 1903 93.00 Tiirkeulose......145.80 4°/0 Griech. Monopol-Aul. . 49.70 4°/o äussere Argentinier • 88.00 3e/e Mexikaner .... 65.90 4l/,% Chinesen .... 98.73 Aktien: Bochum Guss . . . ; , 227.30, Buderus E. W. . . . . 109.00 Tendenz: ziemlich fest. Elektriz. Lahmeyer . , . 117.aU Elektriz. Schuckert . . , 123.75 Eschweiler Bergwerk . . 192.00 Gelsenkirchen Bergwerk . 177.50 Hamburg-Amerik. Paketf. 116.80 Harpener Bergwerk. . . 189.50 Laurahiitte......181.00 Nordd- Lloyd.....90.00 Oberschles. Eisen-Industrie 97.25 Berliner Handelsges. . . 170.70 Darmstädter Bank . . , 130.50 Deutsche Bank .... "241.00 Deutsch-Asiat. Bank . . 145.00 Diskonto-Kommandit . . 185.50 Dresdner Bank .... 152.80 Kreditaktien.....199.60 Baltimore- und Ohie» Eisenbahn . . . . , 115.80 Gotthardbahn . . , , —.— Lombard. Eisenbahn. . . 21.40 Oesterr. Staatsbahn . . . 156.20 Prince-Henri-Eisenbahn . 129.00 Berliner Cauada E. B..... Darmstädter Bank • . Deutsche Bank . . , Dortmunder-Union C. . Dresdner Bank . . o Tendenz: ruhig. Börse, 28. Juni. Anfangskurse. 152.20 Harpener Bergwerk Laurahiitte . . . Lombarden E. B. . Nordd. Lloyd , . Türkenlose . • • . 179.60 . 130.90 . 241.60 . 190.00 . 181.90 . 91.20 . 90.40 . 144.70 ’2pollinar‘s WEZ T- TAFEL GETRÄNK.« Niederlage bei: Jeoit Weisel, Mineralwassefhändler, Giessen, Xonnenstrasse 6. 3472 Erdal überall erhältlich. in der sich Erda! dank seiner Güte auf der ganzen Erde verbreitete, steht ohne Beispiel da. Schnelligkeit Vertreter: Gebr. Jnllmann, Bahnhofstr. 59. [ss9/u Bilanz am 31. Tczcmbcr 1908. -lktiva. Jfl $ Ausgeliehene Kapitalien: a) gegen Obligationen 3-17 346.92 b) gegen Bürgschaft 89 641.72 c) gegen Güter- kaufgeldcr 39556.19 d) gegen Wertpapiere nach d. Kurs am 31.Dez.1908 12 661.20 Immobilien (Klein- mühle) 10 000.— Mobilien 208.92 Kasienvorrat 24 006.51 Ausstände 17811.99 Passiva. J!C Atifgcnouimene Kapitalien 498 051.52 Stamniguthabcn dec Mitglieder 6 761.— Reservefonds 5726.73 Reingewinn 694.20 511 233.45 511233.45 Die Zahl der Mitglieder betrug Ende 1907 194 Während 1908 gingen zu 18 '212 Während 1908 gingen ab 13 Daher Stand der Mitglieder Ende 1908 '199 General-Berfammlung Samstag den 10. Juli 1909, vormittags 10 Uhr, im Rathause zu Allendorf an der Lumda. Tages-Ordnung: 1. Rechnungsablage pro 1908. 2. ErgänzungSwahl des Aufsichtsrats. 3. Vereinsangclegenhcitcn. 4. Vorlage des Nevisionsberichts. Llllendorf an der Lumda, den 28. Juni 19 09. 3655 Spar- und Borschuß-Bercin Allendorf a. Lumda eingetragene Genossenschaft m. unbeschränkter Haftpflicht. Wallenfels, Wagner, Rein, Direktor. Kontrolleur. Rechner. Täglich frische 134601 Erdbeeren 5. Hankcl, Neuen Baue 7. Telephon 612. Kartoffeln Prima Sveisc-Kartoffelir empfiehlt billigst (3363 .5. Weisel, Telephon 235. Sonuenstraßc 6. Badeschwamm p 1 LP I Itrl Diese Einlegesohle mit einer Einlage aus bestem Badeschwamm, stellt das Vollkommenste dar, was in Einlegesohlen existiert. — Die „Vilana-Sohle" saugt den Schweiss leicht und schnell auf, verhütet Hornhaut und Hühneraugen. — Bei sachgemässer Behandlung sind Vilana-Sohlen unübertroffen. Wiesbaden, Langgasse 50. /Mädchen traumf käjSB'Wltcm bet munbcitarcn M-cC'! -S™ weiblicher 91 nmut ii. natur- W lichcr »diönlicil, eines garten, •to. reinen Teilt:?, luunbcii’rll «'S* ‘ weicherHäiide gelten i. Erti li. _ («ebrauci) t>- Zückooh-SBife. ki“ s&s. 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Anfang 7V» Uhr Lagnplätzc AMlWcltises pachtweise ab^uncbeu. C. Uaumann. Off&ited) em 777*/» Statt besonderer Anzeige 04814] r vo» ^can Tern & Co Weit Anlage 31 Q. kjd)i(fL «tdlbri «?r* für knhnbüi BMm Li. Abarffi tntn bei ping^iL 5irh< ►riem, ui geb. Müller und Frau Kathinka geb. Sack trauernden Hinterbliebenen Fazn. VZontzel. Nfcen bi< ^erirfic Die Beerdigung findet Mittwoch, 30. Juni, nachmittags 4 Uhr von der Kapelle des Frankfurt a. 3Ä., 26. Juni 1909 unter Mitbe- Nutzung des ■ Möbel* ^emäse Giessen, Bismarckstrasse Die trauernden Hinterbliebenen I. d. N.: Julius Rosenbaum. neuen Friedhofes aus statt. Nachruf. uni er. verschied infolge Herzlähmung unser Wir erfüllen hiermit die tranrigeBflich'. ierr Mitglieder von dem Ableben unsere» Borsitzenoen und lieben Kameraden herein thtmaligtr^flct uni slhßtzeii Kitiitn unö llnificflcnü. rrmfr so. Ente desji hnn und ItanW mß, bat I fmingcnj Sarui «chdem < iqen ist, Astern lk ein parla nd (eine ' *taai^mQi k'telbien» ws'ie, tüt acditifl, u bit immer acftioimt hn Bünl Jrntrumc' nelen ale penhpun SaMen-jer peuEiidv e'.so vom iiMihtion Xcaotion b" Znoui'i sozial fltitonis. itf er in Leist yeze embtot x r Aeikbs treife uns ■tr, daß iimnei »fxn Fo Sei! Todes-Anzeige. Gestern nachmittag 5»/, Uhr entschlief unerwartet unser lieber, Gatte, Vater, Bruder und Schwager Konrad Johannes Wentzel, Bautechniker am Donnerstag, 24. Juni, im 62. Lebensjahr plötzlich infolge Herzlähmung verschieden geziemend in Kenntnis zu sehen. D*/« Die Beerdigung findet Mittwoch den 30. d M. nnefim. 4 Uhr, von der SovcUc de- neuen s)r,edboieS aus statt. Bei ungünstiger Witterung finden dte «onzenc im Restaurant stau j Ed ladet ergebens» ein Tirefttcn Alber» Ravvmanu. Heute Montag den Onni 1VOV Gastspiel des Intimen Theaters aus Mannheim Zur Aufführung gelangen die französischen Schwanke: I, lebe* II am men. Die IceaacheTolnettO, Hine Braut nach» ^nBorbereitung TerlSelddrieftrisgersowiedrabtloleTelegrabbie Gewöhnliche Preise «nlung 8 Uh.. Pafsevarroutd haben beute Gültigkeit. Barverkauf ,n den bekanntes ^igarrengefchaften Borzug-karten leine GlUtigkett. Im schönen Kolosseum Garten nur noch tägige» Gastspiel des beliebten Elite-Damen-BlaH-Orchesters „Lyra 1“. Giessen, den 26. Juni 1909. Die Beerdürnnfir findet Dienstag morgen 11 Uhr von der Leichenhalle in Offenbach aus statt. — Blumcnsponden und Kondolenzbesuche nicht erwünscht, dobi Statt jeder besonderen Anzeige. Verwandten, Freunden und Bekannten hiermit die traurige Mitteilung, dass mein lieber, unvergesslicher Gatte, unser treu sorgender Vater, Schwiegervater, Grossvater, Schwager und Onkel Verwandten. Freunden und Bekannten hierdurch die traurige Mitteilung, daß meine liebe Frau Lang-Göns, den 28, Juni 1909. Die Beerdigung 6ndet Dienstag den 29. Juni, nachmittags am 3 Uhr. hier statt. »> , • - i— • liefert billigst die Brühl'sche kuverts mit rirma druck erei, Gieöen, Schulstr.7 MMMmi!!! Im -trickea sowie Auftricken von Strümpfen empfehle ich mich ancelegenttichtz. ,re Strickgarne (beste (aiMlei) habe stetS vorrätig. 5^- Preise billigst. Ernestine Hopfner Roouftrabc 3t, II. Verwandten, Freunden und Bekannten hiermit die traurige Mitteilung, dass unsere liebe Tochter, Gattin, Mutter, Schwester, Schwägerin, Tante und Nichte Martha Grünewald geb. Rosenbaum nach langem, schwerem Leiden im 31. Lebensjahre sanft entschlafen ist. lieber Altersgenosse Herr Fritz Flimm. Sein guter Charakter und leutselige- Wesen sichern dem Entschlafenen ein treue» Andenken Beabsichtige meine altrenom. Gastwirlsehalt m-Fremdsiiziniiner dienet mit Stallung, warten, bei Anzahlung von HW—7000 M. zu vcrkaujeu. Lchriftl. Angebote unter 3u,6 an den Giehener Anzeiger erbet. Wilhelm Torr Söuigl. Visend.«Telegraphist Antottie Dörr geb. Burger nach langem, schwerem Lriden sanft entschlaft Gemeinde-Einnehmer von Lang-Göns und im Alter von 45 Jahren. Um stille Teilnahme bitten 3659 die aonSWiesen dun. •VCUflrne der Schönen Au- ficht billig su verlaufen. O«ll __ Se her -weg 75 IL Ei» lomnL Hoftor ucn Holz, 2‘, m breit, billig zu verkaufen. OßnJS________Lchansenllrafie 1. L)cnig gebrauchte, sowie neue Fahrräder »u aukerit biuigtn Greifen »u vertäu teu. Wotteugane lü pari. Neues Stadt-Theater Giessen. ■ - ■*- Direktion Hermann Stcingoetter - — Mittwoch den 30. J«ui 1909 Abend- 8 Uhr. AdenbS S Ub^ — Abonnement bat Gültigkeu — sa Drittes Operetten-Gastopiel ■■ de- Grogh. Surtheater» Bad anheim, uni. Mitwirkung d. Kavelle de- Fnf Regt- «Sailer WilhelnT' ^tr 11» „Fatinitza“ Cvcrcitt in 3 Akte» von F. Sell und iH. Wen ec MnfU var Sr. von Suppc. Anfang 8 Uhr. D1T Ter Barverkauf beginnt Sonntag den 17. ."tum, vorm'tiaa- Tic Herren Ltudierrnden grniehen an der »dendka-e Wj iitmhBigung. |V * Verkauf findet nur bis 1. auli statt. 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