t'. M Steife ausvecky "" Donnerstag, chloisen und mit • , 3”i^og§fri[t Dingungen beS biet eingefe^en ” ÖU d^. be.n nnb9bb,le M9efte[r7m “'•’h?.':; ™ !‘ i lur 4“ ' 9*' fi«8 -d °7»- '?'!« di. K11' u ad- tg. m l]. som knpretzsteine füc 1‘ soll im Sub- u oen'd)aiien, teils andern fernen Einfluß bei den I ung usw. zu verschaffen, teils andern seinen irinTLuß bei Den I mangedenden Stellen vorzusvicgeln, nut ilincit gegen Gelbbelolmung gerichtliche Vorteile zu verschaffen. Gleichzeitig mit ihm bat die Zur Banderolesteuer! Die heutige Nummer umfatzt 12 Seiten. Antibanderolus. kann ich also ruhig dem es ein mit untauglichen nommener Versuch. wähnung getan! , . „ . Es ist die Sündenschuld des ledesmal im kritischen Moment als Eideshelfer aus der Versenkung auftauchenden „einen Fabrikante n". Sollte es sich bei der ergötzlichen StUorte von dem „20 Mark-Fabrikat, das vom Gross iften an den Detailleur zu 33Mk. (sic!) verkauft w ttb/, nicht, wie ich vermute, um eine Mystifikation oder grobes Miß Verständnis handeln, so gehört eine vollständige Unbekanntsasast mit den Geschäftsbedingungen der Tabakbranchc, insbesondere der Gießener Industrie, die übrigens, wie dem Herrn Einsender bekannt sein sollte, hauptsächlich in der Preislage von über 30 Mk. pro Mille fabriziert, dazu, aus einem solchen wunderliwen Einzel- fall so kompromittierende allgemeine Schlüsse auf ein schon durch außergewöhnliche Konkurrenzverhältnisse im schach gehaltenes Zentralstelle für volkrwohlsahrt. s. Darmstadt, den 26. Mai 1909. Leute früh referierte Geh. Mcdizinalrat Prof. Tr. Rubner-- Berlin über die Ernährungsverhältnisse der Volks- s ch u l k i n d e r. Die bisher durch private Wohltätüfteit und durch Mommuncn ins Leben gerufenen Einrichtungen von Schüler- speisungen sind nicht umfassend genug, um die vorhandenen liebel- stände zu beseitigen. Ungenügende Ernährung der Kinder hindere den Erfolg des Schulunterrichts, hinsichtlich der Wis'ensonS' bildnng, wie hinsichtlich der ethischen Erziehung; sie schädige die körperliche Entwicklung der heränreifenden Jugend, mindere die Dem deutschen Forschungsreisendeu Dr. Brunhuber der zusammen mit Dr. Schmitz, wie wir wiederholt erwähnten, in Asien ermordet wurde, widmen die liberalen Parteien des Reickstagswahlkreises Solingen in der „Köln. Ztg." folgenden Tcadirui: „Zu unserem schmerzlichen Bedauern kann es keinem Zweifel mehr unterliegen, daß Lerr Dr. Robert Brunhuber im fernen Osten, wohin ihn! sein rastloser Wissens- und Tätigkeitsdrang geführt halte, der Wut eines wilden Bolksstammes zum Opfer gefallen ist. Herr Dr. Brunhuber hatte uns seine Kraft zur Verfügung gestellt, als er von hxn Vereinigten liberalen Parteien des Reichstagssoahlkreises Solingen als Kandidat für den Reichstag aufgestellt wurde. Seine ganz hervorragende Begabung und feine ausgezeichnete persönliche Xüdjtigteit haben ihm damals in den Reihen unserer politischen Freunde int Fluge viele begeisterte Anhänger erworben, und auch aus den Kreisen der Gegner ist ihm vielfach 'der Ausdruck aufrichtiger Achtung entgegengebracht worden. Wenn der nach menschlicher Voraussicht zu bedeutender Leistung berufene Mann nun in jungen Jahren ein herbes und beklagenswertes Schicksal gefunden hat, so geben wir darüber unsere tiefe Teilnahme kund mit der Versicherung, ihm dauernd ein ehrenvolles Andenken zu bewahren. * Der Fall Marir. In Frankreich herrscht ein parlamentarisches und politisches Empfehlungssystem und droht allmählich in alle Zweige der Verwaltung überzugreifen. Tie schlimmen Folgen eines solchen Zustandes haben jid) schon mehrfad) unliebsam bemerkbar gemacht, neuerdings bind) den Fall Mar ix. Dieser Päann stand bis vor wenigen Jahren als Artillertehanvtmann in Amiens, kam dann auf Empfehlungen von parlamentarischer Seite als Berichterstatter an das Pariser Kriegsgericht. Jetzt hat ihn vor einigen Tagen die Staatsanwaltschaft verhaften lassen unter dem Verdacht, daß er den mit seiner Stellung verbundenen Einfluß dazu ausgenutzt hab', nm einer Anzahl Personen gegen hohe G.'ldbelohnung teils I tatsächlich miliLärische Erleichterungen, Strafnachlaß, Tienstbesrei- Gewerbe zu ziehen. „ . , . Das Urteil, ob die „paar Worte" des Banderolefreundes klärend oder verwirrend auf die Nichtfachwelt gewirkt Haven, Publikum anheimstellen, für mich bleibt Mitteln am untauglichen Objekt unter- Die Millionen Abdul Hamids. Der entthronte Abdul damit) hat letzt endlich, wie nach denk Berl. Tagbl. bestimmt verlautet, sein ganzes Vermögen dem Staate "abgetreten. Man drohte ihm mit einem ernsten Prozeß, da der Eri'ulian nickt bloß den größten -teil 1>cr gnednnbjert Kriegsentschädigung, sondern auch ansehnliche Betrage, die für die Verwundeten und ihre Familien„chwie tür lonsttge ourck den ftrieg Geschädigte bestimmt waren, für Jildlszwecke ry Jmvrum genommen haben soll. Auck wegen anderer Handlungen aus seiner Regierungszeit soll Abdul Hamid nachträglich zur Verantwortung gezogen werden. In Konstantinopel verlautet mit Bestimmtheit, daß gegen ihn zwei SensatwnSprozesse bevorstehen. Ter eine wird von Ali Hajbar Midhat wegen der Ermordung seines Vaters Midhat Pascha und der andere vom Prinzen Salah Eddin wegen der 30 Jahre dauernden Gefangenhaltung seines Vaters, des Sultans Murad, angestrengt. politische Lagesschart. Erhöhung des Tee> und Kaffeezolls. Ein Teil der Ersatzsteuern ist als Initiativantrag der Konservativen am Mittwoch nachmittag in der Fmanzkommisnon etn- gegangen, und zwar eine Erhöhung ^>es Kasteezolles und des Teezolles. Die Abg. Dietrick, ^.reth, Freiherr v. Richthoseit und Dr. Roesicke, die vier konservativen Mitglieder der Finanzkommission beantragen, dem Entwurf eines Metzes, betreffend, Aen- derungen im Finanzwesen, folgende Bestimmungen aG -lrtikel I x hin zu füg en: § 1: die Nummer 61 des, zum Zolltar ngewtz. vorn 25. Dezember 1902 gehörigenden Zolltarifs erhalt folgende,rassung. Kaffee, auch'Kaffeeschalen (Kirsd)schalen und Pergamentyul,en> roh 60 Mk., gebrannt ober geröstet, and) gemahlen 80 Jcf. sur einen Doppelzentner. (Der Zollsatz betrug bisher 40 bezw. 60 Mk., so daß eine 50proz. bezw. 33',proz. Zollerhohung vorgeschlagen wird.) 8 2: In Nummer 65 des Zolltarifs wird der Zollsatz für Tee von 25 auf 50 Mark für einen Doppelzentner erhöht. 8 3: Dieses Gesetz tritt am .... • in Straft Roher und gebrannter Kaffee, sowie Tee, die sich am -tage des Inkrafttretens dieses Gesetzes im freien Verkehr des Zollgebiets besinden, unterliegen nadj näherer Bestimmung des Bundesrats der Nachverzol- lung. An Nachzoll sind für einen Doppelzentner zu erhebeii vom Kaffee 20 Mk., vom Tee 25 Alk. Für Kaffee int Besitz von .spau5- haltungsvorstäiiden, die weder Kaffee verarbeiten noch mit Kaffee ober daraus hergestellten Getränken Handel treiben, wird der Nachzoll nicht erhoben, wenn die Gesamtmenge nicht mehr als 10 Kilogramm beträgt. Diese Vorschriften finden auf die Nach- > llnng von Tee entsprechende Anwendung. ♦ Staatsanwaltschaft einen Geschäftsagenten namens ecrcö unö einen Berufsradsahrer namens Ruinart verhaften lassen. Sie werben beschuldigt, dem .Hauptmann bei diesen Gelchasten ^ermittlei und Schlepperdienste geleistet zu haben. x\_n der Unteruichuiig leugnet Marix, wie berichtet wird, mit großer Heftigkeit lebe Schuld, indem er die ihm gegenübergestellten Zeugen, darunter m erster Linie den genannten Eerä de Luna und ebenso den seine Vermittlerrolle eingestehenden Seres, als unverschämte Lugner bezeichnet. Unglücklicherweise für ihn sind außer diesen aber auch schon andere Zeugen ausfindig gemacht und ausgetreten, die von dem Hauptmann die Angebote seiner Hilfe für Sttasnachlaß, Tienstbelreiung usw. erhalten.zu haben erfiaren. Tas ist die strafrechtliche und persönliche Lage des Falles. • Dazu kommt nun aber die politische Seite, Hauptmann Marix ist Israelit und Freimaurer. Das genügt natürlich den tlerifalcn und antiiemitifdieii Blättern, in Bausch und Bogen wieder da^ Judentum und Freimanrertum für sein Vergehen miiverantwortlich zu machen. Außerdem hatte er unter den Abgeordneten Freun^ und Gönner. Welche? Das eben ist die heikle e Schwierigkeiten mit sich bringt, wie auch den Gesetzentwurf über die Einführung des direkten Wahlrechts noch int Lause des nächsten Winters zum Abschluß zu bringen. Der Finanzausschuß der 2. Kammer hielt am Mittwoch eine vollzählig besuchte Beratung ab, die der Gemeinde- steuerresorm galt. Der Berichterstatter Abg. Molthan gab zunächst eine allgemeine Uebersicht über den Hauptinhalt ber Vorlage und verbreitete sid) namentlich über die strittigen Punkte, wie Besteuerung nach gemeinem Wert, nach Ertragswert, nach Schuldenabzug usw. An das Referat knüpfte sid; eine allgemeine Debatte, woraus beschlossen wurde, bie Beratung heute gemeinsam mit der Regierung fortzusetzen und deren Ansichten zu hören. Der Gesetzgebungsaus schuß der 2. Kammer beschäftigte sich gestern mit einem Antrag Ulrich, betr. die Entschädigung für unschuldig erlittene Straf- und Untersuchungshaft. Eine Entscheidung wurde darüber noch nicht getroffen. Dagegen beschloß der Ausschuß, am Donnerstag, Freitag und Samstag nack) Pfingsten in bie 23 e r a t u n g ber neuen Wahlrechtsvorlage einzutreten. Finale! Nachdem der Herr Einsenber und Propagandist der Banderolesteuer am Schlüsse seines letzten Artikels den Degen cinitcdt und das Thema für abgetan erklärt, so will auch ich, obwohl ick der letzteren Auffassung durchaus nicht beipflichten kann, Mir alle mögliche Selbstbeschränkung auferlegen und versuchen, das uber- schäumende Temperament zurückzudämmen. Daß mir dies — wie ich freimütig gestehe — Mühe kostet, möge ihn belehren, wie sehr verletzend, ja den Lebensnerv unserer Interessen anschneidend, seine Propaganda für das verhaßte Zwangsjackengesetz empsundeu wurde, in einer Stadt und Gegend, die mit tausend tfäbert mit der durch steuerliche schröpfungspläne fortwährend beunruhigten Zigarrenindustrie verwadisen ist. Noch ganz besonders lvurde dieser Schmerz gesteigert durch die Empfindung, daß bte fragliche Belehrung von einer allen Fachleuten sofort erkennbaren gänzlich unfachkundigen Seite aus erfolgte. Den Stempel dieser Laienhaftigkeit tragt auck der letzte Erguß des Banderolefreundes wieder in geradezu Hahifdier j&eoe an der Stirn. Um zu verhüten, daß die Irrtümer nun Schule machen, kann ich es mir, so leid es mir auch tut, Nicht ganz versagen, wenigstens einige der in bie Augen fallenbften hier kritisch zu beleuchten. , „ , , -. Da ist z. B. unter anderem bie kühne Behauptung: „Eine Wirkung auf die Arbeiterverhältnisse könnte sich nur fühlbar machen, wenn der Verbrauch zurückgeht, oder der Raucher zu geringeren Qualitäten greift." Darauf ist zu erwidern: ^eiß der Artikelschreiber nicht, daß auch große Preisunter,ckiede in den Akkordlohnsätzen der verschiedenen Zigarrenfassons bestehen und daß bei erhöhten Unkosten doch notgedrungen die niedriger bezahlten sogen, alten Fassons mehr gearbeitet werden mußten ? Hat nicht ber Uebergang zu anberen Fassons gerabe in beiger Gegend in einem Falle den Vorwand zu noch rückwirkenden schweren Lohnkämpfen gegeben? „ „ ... Leider verbietet der hier nur zu beschrankt zur Verfügung stehende Raum ein Eingehen auf andere kuriose Behauptungen und Darstellungen. Nur einer Ungeheuerlichkeit sei noch Er Die Millionen aus dem Papier. In konservativen und klerikalen Zeitungen findet man des Rühmens kein Ende über die bevorstehende Lösung des Problems der Reichssinanzreform. Mit dem neuen Vorsitzenden Herrn von Rickthofcn sei, so meint bie Konservative Korresponbenz, auch frischeres Leben in die Finanzkommission eingezogen. Wenn Regierung und Liberale nun nicht „trotzköpfig" wären — Trotzkövfig- keit in nationalen Dingen, bemerkt sehr richtig die „Kons. Korresp.", sollten ernste Männer nicht treiben —, bann hätten sie altes, wonach ihr Herz verlangte. Alles und noch einiges dazu. Nämlich statt 100 Millionen Steuerertrag aus dem Besitz deren 170. Ta aber 220 Millionen durch die bisherigen Beschlüsse des Reichstages bereits gesichert seien, könnte man die größten Schwierigkeiten für beseitigt halten. Leider hat diese konservative Milchmädchenrechnung — sie wird zugleich auch allenthalben in der ultramontanen Presse aufgemacht — ein großes Loch. Ihr Steuer- auffommen bleibt auf dem Papier. Tie 170 Millionen aus dem Besitz, die die Wortführer der neuen Mehrheit immer wieder auf- marf(frieren lassen, beruhen, wie die Nationalliberale Korrespondenz mit Recht hervorhebt, auf durchaus willkürlichen Schätzungen. Um eine irgendwie ernsthafte Ertragsberechnung waren die Antragsteller ja überhaupt nicht besorgt. Ebenso wie sie sick, nicht erst Mühe gaben, aus ihrem Entwurf einer Reichswertzuwachssteuer, den sie von ber Steuerordnung der Kommune Köln abschrieben, die Beziehungen auf die Stadt Köln herauSzukorrigieren. Ein- sichttge Leute schätzen das Auskommen aus den von den Konservativen vorgeschlagenen Besitzsteuern denn auch höchstens auf 50 Millionen Mark. Mer aud) die indirekten Steuern würden, wenn man sie nack; konservativ-klerikalen Rezepten besdstösse, voraussickt- lich sehr viel weniger bringen, als die Herren in ihrer Sieger- Itinunung letzt verheißen. Wie sehr Zentt-umsschätzungen hinter der Wirklichkeit zurückzubleiben pflegen, haben wir ja erst bei der letzten Finanzreform erlebt. So sehen die Dinge bet Licht be- 11 achtet also erheblich anders aus, als die Agitatoren der neuen Mehrheit sie mit mehr Fixigkeit als Rickstigkeit uns darzustellen belieben. In Wahrheit bleiben, was Zentrum und Konservative uns versprechen, Papiermillionen. Es soll eine Finanzreform gemacht werden, die keine ist. Um unbequemen Entscheidungen vorläufig aus dem Wege zu gehen, soll eine Lösung vorgetäuscht werden, die in Wirklichkeit alles ungelöst ließe und über Jahr und Tag uns vor die bittere Notwendigkeit neuer finanzieller Sanierungsversuche stellte. Demgegenüber betont die Nat. Korr. mit allem Nachdruck, daß eine ehrliche Finanzreform — eine Reform, die aud) hielte, was sie verspricht — nur auf den von den National- liberalen gedeuteten Wegen zu errcidjcn ist. Hier brauche man sogar nur die. Hand auszustrecken, um ans Ziel zu gelangen. Wenn, wozu Neigung vorhanden zu sein scheint, man vorläufig die Zncker- fteucr beivehätt, wenn man, was gleick)falls bcabfidjtigt wird, an der Fahrkartensteuer nickt rüttelt, bann verminbert sich zunächst ber neue 5 teuer betrog, dessen wir bedürfen, um etwa 60 M il- (ionen. Es bleiben also nur 440 Millionen aufzubringen. Tie aber sind aus den bisher beschlossenen inöircften Steuern und den projektierten Ersatzsteuern (Kaffeezoll und Zündholzsteuer) bald gedeckt, sobald man nur eine Einigung über die Besteuerung des Besitzes erzielt. Ob der Tabak dann schließlich 40 oder 50 Millionen abwirft, spielt in diesem Zusammenhang gar (eine Rolle mehr. Wenn also eine Finanzresorm, die Geld bringt statt Versprechungen, vereitelt wird, so wird man daran allein der Rechten die Schuld zu geben haben. Ter Rechten, die um bie Macht stritt unb der zur Erreichung solchen Zieles jebes Mittel gleich war. Tas scheint man bei ben Konservativen schon selbst zu empfinden und wirft den Liberalen Mangel an Entgegenkommen vor. Nicht mit Unrecht fragt nun die Voss. Ztg.: „Was sollten wohl der Freisinn und die Nationalliberalen für eine Veranlagung haben, auf dem Gebiete der Reichsfinanzreform den Konservativen irgend welche Konzessionen zu macken, wenn diese mit dem Zentrum die Reform machen, das noch agrarischer ist als die Konservativen? Konservative und Zentrum bilden ja die Mehrheit und mögen die volle Verantwortung für eine Reichssinanzreform nach ihrem Sinne tragen " Zum Schluß sagt die genannte Zeitung: „Die Konservativen versuchen, die von ihren eigenen Parteigenossen erkannten Bloßen bei der Lösung der Reichsiinanzreformvorlage, die sre ftd) durch die Ablehnung der Besteuerung der Abkömmlinge und Ehegatten und durch die einseitige Wahrtlehmung agrarischer unteren en gaben, durch das Schreckgespenst eine Vorherrschaft der Liberal en zu verdecken. Auch das ist ein nur zu durchsichtiges Manöver der Konservativen, denen heute Taktik über alles geht, und die sich mit dem Mäntelchen ber reinen Sachlichkeit unidjon braveren. Das von ihnen erstrebte Ziel, auch im Reiche die konservative Vorherrschaft, wie sie sie in Preußen beugen, dadurch zu erreichen, daß sie sich zwei Mehrheiten idjaffcn, einmal mit dem Zentrum und ein andermal mit den Liberalen, wird eine Utopie bleiben. Tas lehren die Stärkeverhältnifse der Parteien imb bie bisherige Geschichte unserer inneren Politik." Die Konservativen fragen schon selbst dafür, daß man ihr jetziges Verhalten bei der Reichs- finartjreform ihnen im Lande nicht so bald vergeßen wird. He» -£• cww-'äS nur »MN J ,< 4ahrra° nid r» himg i. Juni 1* iothae, IilM gewinn« 11 Ml'« 060 >001 IM rtoo.Liste.aOFf.® rr 5 M. oscM-L» >rto empfiehlt Heiiitze, lUr,L Elsas*. SS*".: / W°eLrtr A Ä? jährlich RU. 2.20. durch Abhole> u. Zweigstellen moimtlicb 65 Pf.: durch biePost Mk.2.— uicrtel- jährl. ausschl. Bestellg. Zeilenpreis: lokalloP'., auswärts 20 Pfennig. Verantwortlich für ben politischen Teil: E. Anderson : t. KcuiHe- ton unb „Vermischtes" 5k. Neurath: für „otabt Donnerstag 27. Mai 1909 Bezugspreis: monatlich 75 Pf., viertel- Nr. 122 Erstes Blatt 159.Jahrgang Der «ietzeuer Besehet erscheint täglich, außer JgEZflBy M ESSI।zIII (Tienstag unb Freitag): KB K zrveimal monatl. Land- Vt&r W W W - B KA. SsL, O t/l, wirtschaftliche Zettfragen V I M V M W H Fernfprech - Anschlüsse: ■ ■ W M für die Redaktion 112, e A ML- General-Anzetger für Gberhe en wl v°°rMttaA"g"uh? Retafionsönid unb Verlag der vrSHI'schen Unl».=Bndh nn» LIemdruckerei R. lange. Reöaftion, t?pci>ition unö Druckerei - Lchuiftratze Anzeigenteil: H. Beck. Bei?ttzÄrt und bringt^ qrfimbb'ithrf-- Gefahren baumthn 1 vr Dvr beite ?ronn u» 2-m Gelinden nicht nur wunichensiocrt fei, itmbrm in moufttierrirt; r £rten afnolirt erwroerlich erscheine sodann macht brr 'Hrbnr r noch besondere Borichlüqe jur vytnmg ort Srwibnma^DtrbälDii' m kmoerreichen Arl> ikeriannlnm 3n trr daraus folgenden Tn kusfton sprach Tircftor Delitsch Ularm oon der 9i(fckbul> sür schwochbeqobl. Umber über die ErnährunqSverhältn'iic und £rleac der 3aufllmqe und der rdrulf'nber. Au der TiSkusfwn beteiligten sich ferner Ättmmerunitdt Langenbach-Darmstadt. Lehrer jhntrab AgakidBerlm, (Heb *Heqtenmq4T0t ^reubenbeip Berlin, Bürgermeister Tr 'Setter- Worms und Fräulein Velen. Simon - Berlin Nach einem Schlußnwrt des Referenten Tr Rubner-Berlin schlaft Minister 6. Möller-Berlin die erfolgreich ItonferenL. 3n der Svf)iolkonferenz für Ingen dve rei n-leiter sprach Herr Militörviarrer Roesc Tictenboscn Redner ginn davon ouS, bafe es die erste Ausgabe der Ingen darbeiter sei, den ükfnlbclen und Besitzenden das Interesse an der arbeitenden Fugend in ermeden und sie zur aktiven Teilnahme an den Ar beiten ffir diese fugend ,u bewegen flioese besprach i'odann m längerer Rede die Arbeit bcti Verbands katholischer Jugendfreunde und des Bundes deutscher Iugendverrine Auch an diese Beivre dmnq schloß sich eine reg, Tistunwn Tannt roor die ftmfrreni, welche für die Allgemeinheit äußerst praktische Winke gab, gr schlossen. Au» Stadt und Land. Gießen, 27. Mai 1909. •• Do m Großh Hofe. Der Großherzog und 6ie Gro ßherzogin unternahmen am Montag im Auto einen Ausslug nach Wimpfen, wo sie im Hotel „Mathü denbad" übernachteten. In Begleitung befanden sich die Oberhofmeisterin, Major Frhr. p Lchauroth und Gemahlin, sowie der Flügcladiutant Rittmeister Frhr. v Massenbach Am Dienstag abend kehrten sie wieder nach Darmstadt zurück. ** Ordensverleihung S K H. der Großherzog haben zum 26. Mai, dem Tage des 25jährigen Bürgermeister- Jubiläums, dem Bürgermeister, Ortsgerichtsvorsteher und Standesbeamten tzch. st rae mer VII. zu Steinbach das All gemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift „Für langjähngc treue Dienste" am Bande des Verdienstordens Philipps des Großmütigen verliehen. •• Pfarrdien st nachrichten. Ernannt wurden Pfarrverwalter Schott zu Babenhausen zum Pfarrvikar in Rennkirchen; Pfarrassistent Widmann zu Bad Rau- heim zum Pfarrvikar in Bingen (zweite Pfarrstclle); Pfarr ajsisteut Binqel zu Rhein Türkheim zum Pfarrassistenten für Griesheim und Arheilgen (mit dem Wohnsitz in Gries heim); Pfarrassistent Ma rgu th zu Griesheim zum Pfarr assistenten in Ostlwfen lmit dem Wohnsitz in Rhein Türkheims. (Gestorben sind der evaug. Pfarrer Christoph Weg fahrt zu^ Lceheim am 14. Mai; der evang. Pfarrer >lirchenrat Fricdr. Aug. Röschen zu Winnerod am 17. Mai ** DieWahlen zur 8. ordentl. Landessynode müssen, da die 7. LandeSshnode voraussichtlich nicht mehl zusammentreten wird, burd» die diesjährigen TekanatS shnoden vollzogen werden. •e '21 u6 dem Militärwochenblatt. Im Beur laubtenstande: Befördert zu fite, der Res.: die Vize- seldwebel: bchemenskq (Elberfeld), beB Jnf.-RegtS. Kaiser Wilhelm (2. Großh. Hesi.) Rr. 11«; 911 ten bürg (Lörrach). bc9 Lekbgaibe-Inf.-Regt«. (1. Großh. Hess.) Rr. 115 ; tzosch (I Darmstadt), be6 Leibgarbe-Inf.-Regte. (1. Großh. Hess » Rr. 115; Keiser, Petry (I Darmstadt), be6 5. Großh. Hess. Jnf.-RegtS. Rr. 168. — 9lbschiebebewilligungen: Heuschkel (I Darmstadt), Hauptm. der fiandw.-Jnf. 2. Aus- geböte, mit der Erlaubnis zum Tragen seiner bisherigen Uniform, Kaden (Mainz), Oberlt. der ficmdw.-Felb-Art. 2. 9lufg., Sievers, Schmeel (I Darmstadt), Lte. der Landw.-Inf. 2. Aufg., Bembö jAntonj (Mainz), fit. der Landw.-Feld.9lrt 2. Aufgebots. "Der 4. landw Unterrichtekursue für Lehrer an Fortbildungsschulen wurde von Prof. Tr. GiseviuS eröffnet; eS nehmen daran 19 Lehrer teil, darunter auch einige auS Sachsen-Meiningen. •• Die 5«. Versammlung mittelrheinischer Aerz 1 e wird am 6. Juni, am Sonntag nach Pfingsten, in Darmstadt tagen. Verschiedene Professoren der Rachbar. Universitäten und sonstige hervorragende 9lerzte haben bereits Vorträge zugesagt, so daß die Sitzung ,edenfalls interessant und anregend verlaufen wird, Im Anschluß au bie wissen- ichastliche Sitzung wird ein gemeinsames Festmahl abgehalten. Für die vormittags eintreffenden Gäste ist die Besichtigung des Großh. LandeSmuseumS, sowie des städtischen Kranken- haiiseS vorgesehen. " BHC Tie 28 Hauptversa in m lung deS ör samtvereinS findet am • und 6 Juni inFranksurta M statt Am Samstag, 5. Juni, ist abends 8 llfyr eine Be grüßungsfeier im großen Saal des Baufm. Dercinslninses, itNTlyrcnb am Sonntag um 9i ? Uhr vormittags eine Sitzung des Gesamtvorstandes stattfindet Hieran sdiließt sich um 10i 3 Uhr die Hauptversammlung an Ans der Tagesordnung stehen außer Beriduerstaltungen ufm u a ein Antrag des ZwcigvcrrinS Fvankfurt wegen Genehmigung einer Herbst umnderunq nnd ein solcher dos i^esamtvereins-^hirstandeS, 150 Mk. für Besdiaffnng bi Niger Unterkunft für innge Wau derer zu l^ewiUigeu, sowie die Aufnahme der iieugegründeten 3ivciguereine Giünhauseu. Grr>ß^«erau und Friedberg. Rach der H»iuptVersammlung ist ein gemeinsames Eissen im Kauf umnnükheu Bereinslrans vorgesehen und ein Gong durch die Stadt nod) dem ^zoologischen (Wirten wird die Tagung ab- schließen ” Türkisches. Ein von dem türkischen Exsultan unterschriebenes 91 n fiel hing Spät ent eines türkischen Beamten hat sein derzeitiger Besitzer, Friseur Balser, in seinem Schau'enster, LiidivigSplatz 8, ausgestellt. A Klein-Lin den. 2ö. Mai. Die Errichtung einer Postage ntur ist hier etne bnngenbe Notwendigkeit, besitzt doch das Don eine Einwohnerzahl von nahezu 3000 Seelen. = Sternberg, 37. Mai Der Turnverein .Gut Heil* feiert am 20. Juni sein Fahnenweihfest auf der bekannten .Mocks Wiese' Die Vorbereitungen sind in vollem Gange und das Festkomitee bemüht sich eifrig, den erscheinenden Turnern und Gästen einige recht fröhliche Stunden zu bereiten. -s- Landenhansen. 26. Mai. Der Dieb, d r gestern das Fahrrad de Funinermeilters Böck von Hov- inannS'eld entwendete, vurde gestern in der Wirtschaft Morr hiev, als ei 'ich m Wider urüche verwickelte, in der 'V.-ricn ernes Handweiksbliischeu erkannt. 9l!s der Marder sich überführt »ah, ließ er da« Rad im Stiche und suchte das Weite. Er wurde bei Bad-Salzfchsirf feingenommen und in da« Haftlokal nach Lauterbach verbrach! C Schotten, 25 Mai An dem Bismarckturm aus dem I a u yfc e i n sind jetzt die Arbeiten wieder aujgr nonrmen worden Klein-We lztzeim, 25 Mai Unter dem #rrt*ad)t des K inbeSmordes wurde gestern hier cm zugereistes, etwa lOitityrige« Mädchen verhaftet und nach Seliger' nabt gebractU, wo )te heute von der Darmstadter Staatsan u>alti(haft ver,wmmen wurde. Sie nennt sich Kunigunde Fritsch aus Wittgenstein, doch soll der Name falsch fein Sie behauptete, daß ihr vor vier Lochen geborenes Äinb noch lebe, konnte aber über seinen Aufenthalt feine Aus tunst geben. Rockender«, 26 Mai Tie Evangelischen Rockenbergs mit Marienschloß waren früher nach Münzen berg und später nach (Griebel chigepfarrt. 3ur Hebung des cVemeindegefühls und um die Erbauung einer eigenen Kirche zu ermöglichen, mar die Bildung einer selbständigen, im Filialverhaltnis zu Griedel stehenden evan geliichen Kirchengemeinde Rockenberg beschlossen und vom Großherzog genehmigt worden Die Erweiterung des fian deszrichthaulr's machte die Erbauung einer eigenen Kirche zur Notwendigkeit, da für die Evangelischen aus dem Dorfe in der Anstaltskirche nunmehr fern Platz mehr vorhanden ist Tie neugegründete Rrrchengemelnde hat denn auch mit großer Opferfreudig keil die Erbauung einer kleinen 5Uipellc oeschlossen, die ihrer Dollendung entgegengeht und deren Baukosten auf rund 26 000 Mk. veranschlagt sind. Ten Bauplatz hat die bürgerliche Gemeinde geschenkt, aus dem kirchlichen Dispositionsfonds konnten 2000 Mk bewilligt werden, auch der Gustav-?ldolfBerein bat zu den Baukosten beigesteuert. Trotzdem ist die kleine, 325 Evangelische zählende, zumeist aus niederen, an dem Landeszuchthaus an gestellten Beamten bestehende Gemeinde ohne weitere namhafte Unterstützung nicht in der Lag«, die Kosten für den Neubau aufzubringen. Tern Antrag des evang Kird^enVorstandes zu Rockenberg entsprechend hat deshalb der Groß- Herzog genehmigt, daß für die evang. Okmembc Rockenberg für deren Kapcllenban im Laufe dieses Jahres in den evan gelischen Kirchen des Landes eine Beckenkollekte er» yoben werde. Mainz, 26. Mai. In bet heutigen Sitzung her Stadl Verordnetenversammlung gab bie Sclrafnmg der Stelle einer Polizeiass ist enti n bei dem Polizeiamt Mainz zu einer längeren Debatte Veranlassung. Stadiv Dr Horch stellte den Antrag, vorerst von dieser Stellung Abstand zu nehmen, da man noch nicht genug Erfahrungen über Polizeiassistentinnen gefom melt habe, auch dürfte man schwerlich eine geeignete Person für diesen Posten mit einem Gehalt von 2000 Mark finden irrrner beantragte er, falls die Stelle dennoch geschaffen würde, das Angebot der Regierung abzulehnen, ’, der (Ychaltskosten für die Assistentin zu bestreiten, damit die Regierung kein Recht ge winne, in die ftäbtifdie Selbstvern'altung hlneinzureden Von an derer Seite wurde geltend gemacht, daß es sich doch nur um einen Versuch bandele, worauf sich fast einstimmig die Versammlung für die Bestellung einer Polizeiassistentin aussprach. (Fkf. Ztg.) || ranken berg, 26. Mai. In Rcnnnlanb erfolgte in dieser Woche der erste Spatenstich zur Eisenbahn nach Allendorf, der sogen. Edertal-Bahn, die dort in bie in diesem Frühjahre eröffnete Eisenbahn Frankenberg—Bertwig einmünbet. Jetzt wirb auch bekannt, baß im Herbst mit bei als Fortsetzung der Edertal-Bahn nach Westfalen gedachten Eisenbahn Bickelbach—Kirchhundem—Altenhundem und Ein- iuündiing m die Ruhr-Sieg-Bahn begonnen werden soll. Es wirb badurch wieder ein bedeutend kürzerer Schienenweg von dort in« kurhessische Oberhessen erschlossen. (ftcricbt»faaL F. E Wiesbaden, 26. Mai. Im April übertrug die Inttildanttir der Äg(. Sdiauspielc dem .belbentenor XX'mrirf) ü e n fc l die Rolle des Baron Krouthal im „Wildsäfütz" für die Maiseslsviele. Der Tenor meigcrte sich, diese Partie zu singen. Eine Strafe von 1000 M a r f folgte auf dem ,Tuße, bie densel für unzulässig und unbillig hielt Als der .Velbentenor am 1. Mai seine Gage erbeben wollte, hielt er dir 1000 Mark abgezogen. Ta seit dem Fwiesvalt z>vischeu Bühnenverein und Bühnengrnossenschaft ein Schiedsgericht, das über derlei Streitig leiten zwischen Bühnenleiter und Mitglied entscheidet, nicht mehr besteht, verklagte Hensel den Intendatiten u. Mutzenbedfer beim Landgerichte Heute stand in der Sache Termin vor bet vierten Zivilkammer an Bevor in eine nähere Prüfung bei Materie eingetreten wurde, prüfte bei Vorsitzende bie 0Knichtszustandi,i kut. Ter Verteidiger des Intendanten führte auf O^runb eines in eiltei ähnlichen -arbc am Oderlande^ericht vor vier Jahren gefüllten Urteils ans, daß die Kgl Intendantur bezw. her Intendant nicht verklagt merhrn könne, da er nicht für i(1> bandle, sondern im Auftrage des Königs des Ätonfihei kommiffeS. Es fei daher der Geh Iustizrat beim Uannnergericht in B rlin allein zuständig. Der Anwalt des Klägers widen'vrach dem und stützte sich auf S 17 eines am 5 August 1905 mit Hensel abgeschlossenen, bis 1914 laufenden Vertrages, der von dem In tendanten v Mutzenbecher unterschrieben ist, der besagt, daß in dem Ialle der Anmnitig eines ordentlichen Gerichtes die Mvn trahenten sich dem am Crtr zuständigen Gericht unterwerf.,, Tas Gericht beschloß, die Imtändigkeitsfrage eingehend zu prüfen und die Eilkicheidun • in den kuMchilfahrl. In der Fiuanzkommifsion der mürttembergiftben Zweiten ffammer wurde die Errichtung einer Professur fürfiuft» schiss bau und für den Bau von Kraftfahrzeugen an der Stuttgarter Technischen Hochschule angeregt Ter Kultusminister teilte mit, daß auch die Regierung die wissenschaftliche Iörderung des Luftschiffbaues für eine Ehrenpflicht Württembergs halte und einen Rachtragsetat einbringen werde Gestern nachmittag 4 Uhr ist der fiuftfreuier ,Z. II." ;u »einem ersten Finge aufgeftiegen und ging um 4 Uhr 33 Min etwa 500 Meter von der ReichsbatlonhaUe wieder nieder Tie UebungSf a beten werden fortgefetzt Tie Neuerungen haben sich durchaus beroäbrt Dcrmifcbtc». e Große Branbscbäden hat ber grftrige Tag zu verzeichnen In bem großen Hannovers ck> en Dors U r bad, wurden innerhalb drei Stunden 1R GcHSfte ein* flcäidiert Audi bie Tvrflircbe geriet in Flammen, konnte aber gerettet werden. Biel Bich» das aefamtc Ackerbaugernt und landwirtschaftliche Maschinen sind mit verbrannt Ter Schaden wird auf annähernd ernt bnlTe Million Mark ge- schLtzt. — In fiiegnitz ist das Lagerhaus brr Ielir Hübnerschen Maschinenfabrik abgebrannt Mehrere hundert landwirtschaftliche Maschinen nnirbcn vom Feuer vernichtet In EuSkirchen nmtbe bie große Walz- und Meist mühlc Martin Reuter durch Feuer zerstört — In bem ru)iifdh*n Städtdien Rowo, i'stoiivernement Rikvlaiewsk, wurden 500 Häuser durch Feuer zerstört 5«»o<) Menfd>en sind obdadilos. — Auch mehrere Walddrände riditeten großen Schaden an. Bei Bonn vernichtete ein Waldbrand ;ibrr 2000 Morgen Tannen- und Fichtenbestand Sehr viele Rehe und Fasanen sind in den Flammen umgi t'mmen ttn >'al Male bet Iiinsbr»ck U rrjdit cm riesiger Waldbrand. Das Feuer bedroht das alte La öfter Restau- ratwHt St. Martarethen Bei Rurnberg fte^t eben* Hill» em großer Teil des Waldes in Branb Von einem Berliner Polizeihund auf« geklärt wurde in Fre, enwa.de die Tat rod r •‘Venfcben, die in ernem blühenden ««arten wie Vandalen gehaust batten. Ter Polizeihund Fricks nnbm sofort eine Sour auf. die er bis in die Mädchenkammer des Wohnhauses verfolgte Tort trachte er die Schuhe eines Aädchens, und dir bestürzte legte auch bald das <*eüänbnio ab, daß cs mit feinem Bräutigam die Verwüstungen aus Rache auSgeführt ade. • Eine deutsche Insel verkäuflich Tu der Westkiiste Rügens vorgelagerte Insel Hiddensee ist — Derföuflidi In her großen Sturmiliit vor i" Jahren idmtzte das kleine Eiland Rügen vor den Wogen der See. »vurde hierbei allerdings in zwei Teile genffen Ter Staat lat dann große Stemdamme mit ungeheueren iviten et- laut, und ber Fiskus wird auch tvvkst die ihm von der Le sitzerin, der pommerschen Stttdt Stralsund, angebotenr Insel erwerben. ■ Tie Geheimnisse des Meeres Engliidie Taucher, die im Bosporus Arbeiten zu verrichten batten, erzählen, daß sie den Boden des Meeres mü Skeletten bedeckt fanden Es ist ein offenes vjebcimm . das; türkische Machthaber sich unliebsamer Gegner oder unbotmuHiirr Ticncr dadurch entledigten, daß )ic sie im Bo t ^rus ertränken licßen. • Ein dreijähriger Junge mit einem Raucher- h^er; cn wurde gelegentlich einer ärztlichen Unirriudiung en Schulkindern in Llforbibire entbedt. und der Fall hegt trat zur Untersuchung der Gronchafts-Erziebungskommonon vr: os wurde crHari, daß der Vater den «naben un Rauchen „tramn-rf* habe und ihn dann gegen Eintrittsgeld »eine „ttuniic" aus öffentlichen Schaustellungen habe zeigen lassen' Ter Junge soll di« zu zehn 3meratten täglich gcraudu Haden! — (rin \xrppf, al ist, der über düsen Fall befragt wurde, erklärte, wie tue ..Münch R. R mitteilen, daß das logenauntc Raucherhet^ nicht eidlich fei und daß infolgedessen aus dem Vorhandensein eines derack:ge» Tesckles gefolgert werden müßte, daß der Junge unbedingt selbst geraucht haben mußte Bei einem Hmbe wurden schon irhr :r* n gr Jigorctint genügen, eine Störung in ,5min einer ui Herztätigkeit bei do rui rufen. Diese Störung komme iebr i--i in den niederen st lassen, die minderwertigen Tabak rauche, . neu mährntD bei denen, die bessere Tadakarlen konsumieren, sich die Ergebnisse dcs^allzu starken Genusses von Figo reiten ui,p n tu seinen Zigarettenkoniüm steigere • Abschub eineS-weiiäbrigen >r indes nach », u ß» land Aus Rewyork, 5. Mai, wird dem Hamb Frnudendl ge* 1 mit vier MuiDcnt aus Rußland m Acwyork an Tas da ine - cm Jahr alte jüngste Kind der ^rau wurde nicht zur Vaiiouna gelassen, da es an Ringwurm erkrankt mar Man stell, »er Witwe die 'Sahl, cnlnn-bcr int, t zuruckzukehren, oder aber das >kind in dem Hosvitak auf (ftlls Island nnterzubriiigen und die stur- und Verpflegun-Skost x in Höhe von 23 Dollar monatlich alfo l00 Mark prrmr zu zahlen atoii Ehanin hatte ihr letztes «Mb für du 'abn w Rußland Istcrher ausgegeben, und >o entschloß sie sich ntwnen Herzens, ihre ^ahrt nach Chicago sortzuseyen und das flm» au EN iS Island zurückzulassen Zehn Monate bat fit hort I,, und Rächt gearbeitet nnd selbst gedarbt und gehungert, um nll monatlich bie 23 Dollar zahlen zu können Bor eiligei .Wit brach bie ^frau unter ihrer fiaü zusammen, formte nicht mehr arbeiten und demzufolge natürlich auch die Zahlungen an de.s Hospital nidrt mehr einhalten Tie Folge davon war. baß fk Bescheid aus Ellis Island erhielt, man u-eede das »etzt zn ruhttge Äinb allein nach Rußland zurückseuden, falls fu nicht dm voiri’al- kosten weiter zahlen könne ober wolle. Eine d. rar'ige Brutal, : t, wie sie hier amtlich autgeubt wird, kamt man bödmens in Rutz- land erlebenj . * D i e llcberfübrung eines Riesenmetevr- steineS Horane Herold entdedte im Tezember 1907 ,m R'atnmal Forrest in Washington einen Meteorstein, wie er von al i.ber ' ^röße noch nicht mabrgeno n " ■ wicht von 12 Tonnen, in I" 5m; lau , breit. Herold, ber den Fundvreis für diesen Stein sich nicht entgehen lassen wollte, bat bis letzt Die Fundstelle gebein, f halten und nur bei der Regierung die Erlaubnis beantragt. ■ Stein an das Smiths Cman Institut ui Washington abhrlfll zu dürfen. Jetzt erst, nachdem die Erlaubnis zum Trat ’.-rtr aus dein Weißen Hause cuigrgangen ist, habe« dir «M tzuea Gelegenheit gehabt, den größten Meteorstein der Welt bcuninberx -u dürfen. * E i n gemütlicher Poste n. Bon Leopold I. »0«.1 ber Belgier, erzählt ein franzöii>d>eS Blatt eine amüsante flnet n hv e d e u miib eilte bemcckenswerte Neueruttg ein» geführt weiden, indem die Züge aus den Staaisbahuen, einem Beschlüsse des Reichstags zufolge, Schlafwagen 3. Klasse erhalten sollen. In Ehieago wurde gestern ein Erdbeben wahrgenom- men; ebenso in Nord-Illitwis, Michigan, Wisconsin und Iowa. Osienb a ch, 26. Mai. Unter der Firma Carbonium, G. m. b. H., Offenbach a. M., Hal sich eine Gesellschaft gebildet, die den Zivecl bat, nach dem patentierten Verfahren von Machtolf durch explosive Spalluitg von Kohlemvassers'.osf, K o h l e n st o s s, unter gleichzeikiger Gewtnuunq von W a s s e r st o s s, herzustelleu. Tie erste große Anlage wird in Friedrichshafen errichtet, wo mit der tt>esellschaft „Luftschiffbau Zeppelin, G. m. b. H.', em näherer Kontrakt zitr Lieferung von Wasserstoff zwecks Fülltiug der Luftschiffe abgefchloffen ivordeu ist. 9(l§ tedmifeher Berater tutrb der Gesellschaft der Geh. üofrat Proi. Dr. Tieffenbach-Tarmstadt zur Seite stehen, unter|öe|jen Kontrolle auck; die Eutrid;tung und der Betrieb der zu errichtenden Anlagen stehen werden. — Kleine F i n a u z ch r o n i k. In der Zenlralausschuß- Sitzung der Reichsbauf bemerkte der Präsident, daß eine Aende-- rung des Diskonts nicht in Aussicht zu nehmen fei infolge des ungünstigen Standes der Wechselkurse. Auch würde nur die Hauffe- ueigung weiter dadurch gefördert. — Tte Firma W. Sondheim, Alanufakturwareu in Hörde i. W., welckie feit ea. 80 Jahren besteht, bennbet lid) in Zahlungsstockung. Tie Passiva betragen etwa 500 000 gegen nur 30 000 Alk. Akitva. Märkte. fc. Wiesbaden, 26. Mai. Viehmarkt. Zum Verkauf standen: 36 Odifcn, 48 Kühe, 607 Sdnoeine, 977 Kälber ldaruuter 773 Mastkälber, 204 Landkälber), 63 Hammel und Schafe. Bezahlt wurde für 50 Kilogramm Schlachtgewicht: Ochsen 1. Qual. 74,00-76,00 Ms., 2. Qual. 71,00—73,00 Mk., Kühe 1. Qualität 64,00 - 66,00 Alk., 2. Qual. 00,00—00,00 Mk. Bezahlt wurde für 1 Kilogr. Sd)ladstgewid)l: Schweine, vollfleisd)ige, 1,32—1,34 Alk., Sauen 0,00—0,00 Alk., Eber 0,00—0,00 Mk.; Kälber: Mastkälber 1,90—2,00 Ai. Landkälber 1.54 -1.64 Alk.: Hammel und Sd)a>e 1,44 bis 1,50 Alk — Binder notierten: 00 — 00 Alt'., Ferkel das Stück: 00—00 Alk. Geschäft bei Hornvieh schleppend, Ueberftanb unbedeutend : bei Kleinvieh schleppend, lleberstand unbedeutend. Tie Zuuhren waren aus Norddeutfchland, Schtveiue aus dem Unter- launuskreis und Wiesbaden Land. Limburg a. d Lahn, 26. Mai. K-ruchlmarkt. Dureh- sd)utllspreis pro Maller. Noter Weizen (naffamichcr) 20,95 Mk., wetster Weizen (angebaute Fremdsorten) 00,00 Alk., Kortt 13,80 Mk., Gerste: Futtergerste 00,00 Alk., Braugerste 0,00 — 00 Alk.. Hafer 9.25—0.0t» Alk , Erbsen 0,00 Alk., Kartoffeln 7,50—0,00 Alk. Voraussichtliche Witterung für Vesten am Freitag dem 28. Mai: Wolkig. Geringer Regen. Kühl. Westliche Winde. VviHinnl-Drahtineldungen. F r i e d r i ck) S h a s c n , 27. Mai Das preußische Kriegs ft Ministerium hat nunmehr endgültig festgesetzt, daß das Schift Z 2 in Metz stationiert wird. Z 1 bleibt als Uebungsschifs in Friedrichshafen, während Z 3 voraussichtlich in Köln stationiert wird. Wien, 27. Mai. In einem Interview, das der t ü r f i f di c Militär ttack» ee in Berlin, Enver Bei, mit einem Journalisten hatte, erklärte er, daß er ans seinem Posten in Berlin bleiben werde und an ben bentidjen Manöveru teilnehmen toerde. Paris, 27. Mai. Ministerpräsident C l e m e n e e a n hatte gestern mit Pichon eine längere Unterredung über das Urteil des Haager Schiedsgerichts in der Casablanca-Afsäre. Tem Urteil entsprechend wurde beschlossen, Deutschland das B e - dauern Frankreichs an demselben Tage auszitsprechen, wie dies von deutscher Seite geschieht. Paris, 27. Mai. Tic Postverwaltung setzt ihre Mast regelnngen von Po st ange st elften, die am Streik be teiligt waren, fort. Es sollen weitere 100 Postangestellte ihres Postens enthoben lverden. Der Generalrat der Post und Tele graphenbeamten beschlost gestern, sid) dem allgemeinen Arbeiter- verbände anzuschliesten, noch bevor das Gesetz über das Beamtcn- Statut in der Kammer beraten worden sei. Paris, 27. Mai. Tie Enthüllungen über den Marine-Skandal dauern fort.. Die Blätter veröffentlichen mehrere Tatsadwn, die beweisen, daß bei vielen Lieferungen für die Marine die Bedingungen nid)t eingehalten wurden. Unter anderem wird von einer Liesernttg von 120 Tonnen Stahlplatten berichtet, die sid) als nnbrauchbar herausstellten, ohne daß der Mariueininister Bestrafungen verfügt hätte. London, 27. Mai. Die britische Admiralität hat angeordnet, daß auf allen Wersten, auf denen für die Regierung Arbeiten ausgeführt werben, alle ausländischen A r - beiter zu entlassen sind, wenn sid) diese nicht naturalisieren lassen. London, 27. Mai. Premiermini st er Asquith erwiderte auf die Interpellation Craig, die Regierung habe keinerlei Abänderungen getroffen. Die englische Flotte sei jedem beliebigen Zweimächte-Bund weit überlegen. Der Zwei mächte-Maßstäb sei unter den gegenwärtigen Umständen eine nützliche Formel, es wäre aber falsch, ihn unter allen Umständen als ausreichend zu betrachten. Das wesentliche sei, daß England unter allen denkbaren Umständen feine Überlegenheit zur See und die Beherrschung des Meeres wahre. Hierüber herrsche keine Meinungsverschiedenheit im Hause und es sei wünschenswert, daß dieser Teil der Verwaltung überhaupt der Kontroverse entzogen würde. London, 27. Mai. Der erste Lord der Admiralität Sir Fi f h er hat seine Demission gegeben. Er wird vom König in den Peer stand erhoben lverden. Als sein Nachfolger wird Admiral Sir Motire genannt. Petersburg, 27. Mai. Montenegro hat an die Mächte eine Zirkitzarnote gesandt, in der cs die strikte Verpflichtung übernimmt, den Hasen von Antivari auch fernerhin für Kriegsschiffe zu schließen. Nach dieser Erklärung üherreidjtc der hiesige österreichisch-ungarische Botschafter gestern der russischen Regierung eine Note, wonach Oesterreich-Üngarn seine Zustimmung gibt zur Abschaffung von Artikel 6 des § 29 des Berliner Vertrages. § 29 gilt somit als beseitigt. Betanutmachrmg. Die diesjährige Pferdemustcrung für die Pferde aus der Stadt Gießen hübet auf dem Trieb lErerzierplatz» statt, und zwar: 1. Dienstag den 8. Smti 1909, vormittags 7 Ubr für ine Pferde der Besitzer ans der Stadt Gießen mit Schiffenberg, deren Namen mit den Buchstaben 51—St beginnen. 2. Mittwoch den 9. oititi 1909, vormittags 7 Uhr für die Pferde der Besitzer ans der Stadt Gießen mit SchiftenLcrg, deren Namen mit den Buchstaben L—Z beginnen. Die Pferde find zwecks einer ordnungsmäßigen Ausstellung seitens der Pferdebesitzer Stunde vor Beginn des Musterungsgeschästs ans den Gestelltmgsvlatz zu verbringen. Zeder Pserdevefitzer ist uerv[lichtet, seine sämtlichen Pserde zur Musterung zu geftetten mit Ausnahme: .i. der unter 4 Jahre alten Pserde, b. der Hengste, c. der Stuten, die emiveder hochtragend sind oder noch nicht langer als 14 Tage abgesohlt haben (als hochtragend sind Stuten zu betrachten, deren Abfohlen innerhalb der näddten 4 Wochen zu erwarten ist», d. der Vollblntstuten, dte tm allgemeinen deutschen Gestüt- buch oder in den hierzu gehörigen offiziellen — vom Uniontlub geführten —Listen eingetragen und von einem Vollbltuhengst laut Deckschem belegt sind, ans Antrag des Besitzers, e. der Pferde, die auf beiden Augen blind find. f. der Pferde, welche in Bergwerken dauernd unter Tag arbeiten, g. der Pferde, welche wegen Erkrankung nickt marschfähig sind oder wegen Ansteckungsgefahr den Stall nickt verlassen bürten nn diesen Fällen ist tierärztliches Zeugnis 001311 legen > h. der Pferde, welche bei einer früheren Pserbemusterung als dauernd krtegsmibrauchbar bezeichnet worben find, i. der Pferde, unter 1,50 Meter Bandmaß. Von der Verpflichtung zur Vorführung ihrer Pferde sind ausgenommen: a. die aktiven Offiziere und Sanitätsoffiziere bezüglich der von Ihnen zum Diemtgebrauck, gehaltenen Pferde, b. Beamte im Reichs- oder Staatsdienst hinfichtlick der zum Dienstgebrauch, sowie Aerzte und Tierärzte hinsichtlich der zur Ausübung ihres Beruss am Tage der Musterung unbedingt notiuenbtgcn Pferde, c. die Posthalter Hinsicht lick) derjenigen Pferbezahl, welche von ihnen zur Beförderung der Posten kontraktmäßig gehalten werden muß. Pferdehändler sind von der Vorführung ihrer Pferde nicht befreit. Unter besonderen Umstanden, namentlich in dringenden Fällen, kann Großherzogltches Kreisamt (ftießen Befreiung von der Vorführung eintreten lassen. Wir fordern hiernach sämtliche Pserdebefitzer hiesiger Stadt auf, ihre Pferde in dem angegebenen Termin rechtzeitig oorzusühren bezw. uorfübreu zu lassen. Wir machen die rechtzeitige Gestellung der Pferde allen Besitzern zur Pflicht, und werden alle Säumigen, die ihre Pferde bis <»'/» Ubr nicht aus dem Trieb gestellt vabeu, zur Anzeige bringen lassen. Die Pferde sind gezäumt, im übrigen aber ohne Geschirr vorzuführen. Pferdebesitzer, welche ihre gestellungspflichtigen Pferde und Fahr- zeuge nicht rechtzeitig oder vollzählig vorsühren, haben außer der gesetzlichen Strafe bis zu 150 Mark zu gewärtigen, daß auf ihre Kosten eine zwangsweise Herbeischaffung der nicht gestellten Pferde vorgenommen ivird. Das Borführen der Pferde durch Kinder ober bnrch alte gebrechliche Leute ist verboten. Anfomeit bis zum MufterungStermin Veränbernngen int Pferde bestand durch Zu- ober Abgang eintreten, hat der betreffende Pferde- besitzer hiervon sofort auf dem Bürgermeisterei-Bureau «Zimmer Nr. 15) Anzeige zu machen. Gießen, den 27. Mai 1909. Br/5 - Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. J.V.: Keller. Arbeitsvergebrmg. Die zur Umdeckung des Pfarrhausdaches erforderlichen Dachdecker- und Spcnglcrarbciten sollen vergeben werden, dlngebote in Prozenten des Voranschlages, der bei uns offen liegt, sind baldigst bet uns einzureichen. d27 5 Steinbach, den 25. Mai 1909. Ter evangelische Kirchenvorstand: Doehler, Pfarrer. Balalt-Spar-fereiiigtiig des Detaillisten-Vereins Giessen. Wir machen darauf aufmerksam, daß in unsere Spar- Bücher nur unsere grünen Nabatt-Marten eingeklebl werden dürfen. Marken anderer Systeme haben mit unterer Einrichtung nichts zu tun. Die nad)stehend atisgeführten Firmen sind als Mitgliede' unserer Vereinigung allein befugt Rabaltntarken auszugeben die für unsere Bücher gültig sind. Carl Bergers Nacks. (Wittmanu), Kirchcttplatz 9. Ang. Benner, Lindenplatz 5. Richard Bnchacker, Neuen Däne 11. Ludw. Bernhard, Sckulstrasie 10. Conrad Beuder, TLalltorstraste 14. Louis Belioff, Neuen Batte 10. Tllcvd. Brück, Hoflieferant, Brandvlatz. Carl Duili, Astcrwcg 13. Cbcrh. Dort, Walltorstr. 45. Carl Cickmann, Cderstraßc 1. Adolf Geiste, Scltersweg 2. Ludtv. Gräf, Lcihgcsttrncr Weg 7. Wilhelm Haas, Bleickstrastc 18. Nob. 'saas Nackf., Selterswcg 18. Carl Hartmann, Frankfnrtcr Strastc 62. Heinr. Hchne, Walltorstrastc 5. Carl Geniel, Walltorstrastc io. Gebr. Fmheufcr, Marktplatz 9 10. Carl Feckcl, Marburger Strastc 25. F. Kaan fr.. Krcnzplatz 10. Irricbr. Kopp, BtSmarckstraste 30. Ludiv. Kröll, Plockstrastc 10. Anna Lambertb, frankfurter Straste 76. M. Levn, Scltersweg 35. Ludw. Lotb, Walltorstrastc 23. Nicktard Löwcutbal ä Comp., Babuhofstraste 1. Ttakob Maternus, 51liulkftrastc 22. Menerboff L Goslar, Krcuzplatz 13. Gebr. M'ckcl, Walltorstrastc 29. Louise Müller, Crcdncrstraste 36. H. Nassauer, Neuenweg 15. Wilhelm Pfeiffer, Licbigstrastc 73. C. Nöbr & Como., Bahnhofttrastc 44. Carl Rüdersdorf, Biomarckftraste 7. Tioicf Seelcr, Lndwigstraste 20. Mail SÄwon II., Mäusbtlrg 16. Cbr. Sckönbals, Weierstrastc 1 R. Scklaback Nadtf., Ludwigsplatz 4. Brüder Schmidt, Selterswcg 83. Fulius Sdiulze, Scltcrsweg 1. Philipp Schwager Söhne, Marktplatz 8. Nobcrt Stuhl, Neustadt 21/23. Marie Tlnriot, Steinstraste 73. Louis Treff & Comp., ÄZalltorstraste 17. Carl 2Laldsckmidt, ^riedrichstraste 3. Aug. 2Lallcnfels, Marktplatz 17. Wiib. LZirstg, Selterswcg 8. Gg. Wink, Neustadt 20. || Schuhe für Kinder |1 Schuhe für Damen | l Schuhe für Herren ® ™ .... e S Nur gute Qualitäten in neuesten Formen enorm billig bei 3120 Max Marum Babuhofstraste 4 Bahnhofstraße 4 Kinematograph Theater lebender Bilder jetzt Bahnhofstr. 54 gegenüber Hotel Grossherzog von Hessen. Grosses Elite-Programm. Das erste Mal in Giessen: Singende u. sprechende Künstlerbilder ■■ Dm Theater ist neu eingerichtet und mit vorzüglicher Ventilation ausgestattet. Gewöhnliche Preise. 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