Donnerstag L8. Januar 1909 Erstes Blatt 159. Jahrgang General-Anzeiger für Gverhesfen Die heutige Nummer umfaht 10 Seiten. Gesetzbuchs '»»flipto verpflichtet, das bedarf der ge- Nr. 23 Der Steßener Anzeiger erfdjemi täglich, außer Sonntags. - Beilagen: 4 airlfchaftlichr Lcitfragrn ^erulprech • Anschlüsse: Für die Redaktion 112, Berlag u. Expedition 61 Adresse tüt Depelchenr Anzeiger «leben. Annahme von Anzeige» tüx die Tagesnummer LiS vormittags 10 Uhr. rmieten Mietpreise 2 bis 12 Ml vstrumenles Gutschrift n Bedingungen. II UMS Ak. Höchster Bar-flabatt tn ^Lieferung überall Nvssische Terroristen l« England. Die politischen Flüchtlinge aller Länder, die in England ein Asyl geiimben haben, lohnen das den Prglündern schlecht. L,as zeigt die Schießerei in London, von der dieser Tage berichtet wurde. Tie Straßenränder von Tottenham, die Helden dieser oc^icßerei, sind Mitglieder der lettisckjen terroeistisä-en Organisation. Der Vorfall vom Samstag hat, die Aufmeryamkeit aus Die h er bestehenden großen ausländischen ^lnarchi^tenkolonien geientL Es sind dies französische, italienische, spanische und russische Gruppen. Die Polizei überwacht diese: m neuerer Zeit scheint es ihr aber schwerer zu sein, die Bewachung aller Mitglieder durchzufuhren. Es macht sich Stimmung gegen das bisher gewährte Asylrecht gelteitfx, Zur Lage auf dem Balkan. Die Mobilisation der Bulgaren, die jetzt wieder so viel Unruhe und Besorgnis hervorgerufen Hal, läßt sich daraus zurüäsühreu, daß Bulgarien aus die Türkei einen Druck ausüben null. Der „Jkdam" führt in einem Artikel aus, Bulgarien wisse die Dienste zu fckjätzen, welche die Militärkrast der Politik verleihe, und oeribirte seine Armee vor dem Beginn neuer Verhandlungen mit der P>orte. Dieser Vorfall leine die Türkei erstens, die Rüstungen mit Rüstungen zu beantworten, und -weitens in der äußeren Politik mißtrauisch zu sein, sich nicht zu zerspltttern sondern einig und vorbereitet zu sein. Bulgarien soll übrigens geneigt fein, LOO Mill. Franken zu bezahlen, wenn sich die Türkei mit 150 Millionen begnügen wolle. England bemüht sich, Bulgarien zur Zahlung von 120 Millionen zu veranlassen. — Was das Verhältnis Serbiens zu Oesterreich-Ungarn anlangt, so ist es nach wie vor gespannt. Eine diplomatische Persönlichkeit sagte dem Ehesredakteur der „Allgemeinen Zeitung": Durch die unversöhnlick>e Haltung Serbiens an der Save- und Drina-Grenze habe sich ein Zustand l>erausgebiloet, der für die Wohlfahrt der Habsburgischen Monarchie unerträglich werde und el-estens ohne einen Str i eg ooer durch einen solchen abgeändert werden müsse. In Wien wünsche man den STrieg nicht, sei aber entschlossen, dieses letzte Machtmittel anzuwenden, wenn Serbien nicht bald einlenle. Run l-at aber Oesterreich selbst mit neuen inneren Schwierigkeiten zu tun. Auf der Pforte verlautet, daß die österreichische Regierung den Protokoltentwurf angenommen habe, daß die ungarische Regierung jedoch Schwierigkeiten mache, an der Bezahlung der Entschädigung teiizunchmen. Das Protokoll befindet sich gegenwärtig in Budapest.. Amerika und Japan. ES wirkt wie der teine Hohn aui die kürzlich tn_ alle Winde hinausposaunten Jrenndschansbeknndungen Japans für Amerika, was man jetzt aus Kaiiiornien Höri. Der Senator Anihony hat im Senat des Slaaies Roh'onüen eine Refolunon eingebracht, in welcher der Kongreß aufgeiorbert wird, Japan zu ersuchen, ieinen Generalkonsul in San Francisco abzu- beruken, weil er versucht batte, die Slaatsgesetzgebnng zu beeinflussen. Der Generalkonsul 'ersuchte Nämlich den Gouverneur, die Annahme der antijapanischen Vorlagen zu verhindern. Die gesetzgebenden Körperschaiten haben inzwischen die Beratung aller antijapanischen Geietzentivürie wegen verschiedener Abänderungen, die in Uebereinfitnunuiig mit den Wünschen der Bundesregierung vorgenommen werden sollen, au'geschoben. politi§d?c TttgesjeharL. Borardeiteu zu einem nationalen Tarifvcctragöweseu im Schneibergewerbe. Wie uns von Seilen des .Allgemeinen Deutschen Arbeitgeber- otrbandes für das Schneidergewerbe" mitgeteüt wird, ist z'vlichen biejem und den Gehilienverbänden ein Vertrag abgeschlossen worden durch den sämtliche im Rahmen dieser Orgamjaltonen vorhandenen Sürvoemäge durch die Hauptverbunde übernommen wurden. — ^etchzelllg wurden in diesem Vertrage einheuliche Beslimmnngen üter den Abschluß von Tarifverträgen, Arbcltsverlrägen, über die Einsetzung von Taris-lleberivachungs-Lommrisionen und die Ber- nulttungsläligkeir der Hauptvorslande im Falle von -tarinircuig- ftneu getrossen. — Schließlich wurde die beiderseitige Bereitwillig- leat zum Ausdruck gebracht, alsbald nut den Vorarbeiten zu einem nationalen Tarifvertragswesen zu beginnen. Zur Klarstellung bet Sachlage. Bestimmungen des Bürgerlichen §313. Ein Vertrag, durch den sich der eine Teil Eigentum an einem Grundstücke zu übertragen. los Mk. Freunden geleisteten Wideriprua-s, ausschließlich in die Häride von Notar und Gericht gelegt morden. Vor diesem sand die Ausrichtung des die Veräußerung begründenden Vertrages in Starkenburg und Oberhessew vor den Grvßh. Ortsgerichteit statt. In Rheinhessen saird nach dem französ.swen Rechte bis dahin eine Beurkundung des Vertrages, d c r m ü n d l i ch a b g e s ch l o s s c u s ch o n R e ch t s k r a f t hatte, überhaupt nicht statt, oder es formte der Notar zur Beurkundung hinzugezogen werden. Die Pevdofottierung der JmmobilienvevaußerungsvertrSge vor den Großh. Ortsgerichten in Starkenburg und Oberhessen war bis dahin eine sehr ziocckmißige und in der Bevölkerung äußerst beliebte Einrichtung gewesen. Einmal entsprach sie dem jahrhundertelangen Herkommen, dem Gebrauch, daß vor den O r t s behörden, früher auch ohne jeglichen gerichtlichen Einspruch von außen her, sämtliche Jmmobilienveräuße-' rungsverträge, sogar auch h.jpothelansche Eintragungen, erfolgten; und sodann erschienen doch die Orts- und Gemeindebehörden, als zuverlässigste Kenner der Personen und der Sa ch c n , des öfseiltlichen Vertrauens in höherem Grade befindlich, als cs öle fremden, meist- orts- und sachkundigen Juristen und Gerichts- sckweiber jemals zu werden vermögen. — Es tvar also richtig, so wie es die vvrausgegaltgene Gesetzgebung getan hatte, die Beurkundung des Jmmobilienverkehrs den Gemeindebehörden zu überlassen. Avec dieser Zustand genügte den Gesetzgebern, die daS B. G. B., seine Einsühmngs- und Aussührungsgesetze schufen, nicht. Unter dem Geschrei, daß alles deutsche Lund ein einziges Recht haben müsse, ob es nun für alle Fälle passe oder nicht, wurde nun das nach Preußischem und Mecklenburgischem Muster verfaßte neue Grundbuch recht und Grundbuchverfahren auch int Gvoßherzogtum Hessen durchgcsetzt. Ich will hierbei jedoch nicht unterlassen, jener Abgeordneten, die bei Beratung des EinfuhrungsgesetzeS zum B. G. B. in der Kommission des Reichstages dem alten vernünftigen Staude das Wort redeten, mit Tank zu gedenken; ich will nickst unterlassen, jener schon dahingeschiedenen Landtagsabgeordneten mit gleichem Dank zu gedenken, die damals, so viel in ihrer Macht lag, der Vorlage der Großh. Regierung entgegenroirften; ich will aber auch nicht unterlassen, jene Abgeordneten im Landtag, die Abgeordneten Brauer und Erk, die damals der Regierungsvorlage zu stimmten, zu bitten, im vorliegenden Falle der hier geforderten Revision thrv Zustimmung nicht zu versagen. Denn ganz gewiß kann manches, selbst unter dem zur Zeit geltenden Reichsrecht wieder gebessert werden, nachdem uns tn dieser Besserung sogar die preußische Regierung für einen Teil der Provinz Hessen-Nassau und vollends das Königreich Württemberg die Wege zur Besserung gebahnt hab en. Ich fordere in meinem Antrag, daß bis zn 5000 Mark Wert Jmmobilienveräußernngsverträge vor den Großh. Ortsgerichten aufzurichten, gesetzlich zuzulassen seien. Ich folge dabei insbesondere dem Vorgang der Preußischen Regierung, die daS Gleiche — freilich nur bis zue einem Sachemverte bis zu 500 Mk. — für einen Teil der Provinz Hessen-Nassau festgesetzt hat. Wenn ich hier anstelle von 500 Mark 5000 Mark als Höchstgrenze setze, so entspricht dies den hohen Gütervreisen, die im Großherzogtum! Hessen vorhanden sind, und Vor allem aber der erfahrungsmäßig hohen Leistungsfähigkeit der Ortsgerichtsvor- lieber im Großherzogtum Hessen. Sagte doch bet verstorbene Landgerichtsrat Meisel in einem vor ca. 8—9 Jahren erschienenen! Zeitungsartikel, daßer im Anfang seiner Nichterlauf- bahn ohne den Rat seiner alten und erfahrenen Ortsgerichtsvorst eher in Grundbuchangelegenheiten sich kaum habe zurecht finden können. UnÄ jetzt, so möchte ich fragen, nacfybem durch allgemeine Neuan- legungdesGruudbuchsimganzenLandeunddurch Erledigung der Feldbereinigungen fast in ganz Oberhessen die Gr u ndbuchverhältnisse überall einfacher und übersichtlicher geworden sind, jetzt könne mandiealtcnunderfah reue nOrtsgerichts- vorsteherundGerichtSmännernichtmehrbrauchen, letzt müßten es partout akademisch gebildete Leute, Juristenundauf denGerichten angelernte Gerichtsschreiber sein,die einzig und allein noch im Grundbuch w es en sich zurechtfinden könnten? Tas begreife, wers mag! Ich begreife es nicht, und außerhalb Oer Jurcktenkreise begreift» überhaupt keiner. Und darum diesex Antrag 1 Berlin, im Reichstag, den 25. Januar 1909. Köhler-- Langsdorf. Der Wille zur Macht. Dir Konservativen hoben ihren Willen zur Macht viel- lischt noch nie fo rücksichtslos durchzusctzen gewußt, wie jetzt imi preußischen Abgeordnetenhause bei der Wahlrechtsdebatte. Wn demselben Tage, an welchem der sächsische Landtag vom Ä61119 durch eine Thronrede geschloßen wurde, in der als fein vornehmstes Werk das Zustandekommen der Wahlreform ge- pinefen wurde, wurden im preußischen Abgeordnetenhause alle 2 Inträge sang- und klanglos abgelehnt, die auf eine Ver- b-kfferung des Wahlrechtes zielten. Dieses Schicksal war au- g.lsichtS dec Zusammensetzung der preußischen Volksvertretung tinb der Stäike der fionfaucüiüen vorauSzusehen, wenngleich mian gehofft hatte, daß wenigstens einige Forderungen, deren Berechtigung fein objektiv Denkender ableugnen kann, aui e ine, wenn auch geringe Majorität rechnen konnte. Auf bei blechten sagt man aber: quod non, man schlug da sehi e aergische Töne an, anscheinend um der Negierung die Lun cauSjutceiben, mit ihrer Wahlreform an den Landtag heran- z utrden. Ja, Freiherr v. Richthofen sprach e5 mit rücksichtsloser Offenheit aus, daß bie Konservativen die Macht haben iinb nicht zulasten würden, daß diese ihnen aus der Hand griffen würde. Wiederutn rote im Dorjahre wurde erklärt, dich baS bestehende Wahlrecht sich durchaus bewahrt habe und such dem fVhtlelftanbe keinerlei Recht nähme, wie behaupte! mac. Den Beweis hierfür blieb man freilich schuldig, ob- wohl gerade niemals die Schwächen des preußischen Wahl- v-wfahcens fo scharf hervorgctrcten sind, als bei den lebten Wahlen im Juni. Infolge der öffentlichen Stimmcnabgabc ist verfchiedentlich der schärfste Terrorismus geübt worden, tuie auch der sozialdemokratische Redner in der Wahlrechts- bebaite lemeswegs verhehlte. Es wäre wahrlich an der Zeit, bie geheime Abstimmung, wie bei den RcichStagswahlen, em- z llführen, aber der darauf abzielende Eintrag wurde glatt ob» ^fletjiit Ebenso veröltet ist die Wahlkreiseinteilung, die noch critS dem Jahre 1848 herrührt, obwohl inzwischen in diesen &0 Jahren beträchtliche Verschiebungen stattgefunden haben; nuc vor zwei Jahren nahm man einen kleinen Anlauf, indem einige größere Bezirke geteilt und 11 neue Sitze geschaffen tourben. Aber selbst diese, in so hohem Maße berechtigte Forderung fiel im Abgeordnetenhaus, wenn auch nur mit »cei Stimmen Mehrheit. Unter diesen Umuänben war das Schicksal derjenigen Anträge, welche die Uebertragung des sfielchstagswahlrechtes auf Preußen von vornherein besiegelt, sie fiel glatt durch. Tas schroffe ablehnende Verhalten der Konservativen ßjgen eine Wahlreform ist im Grunde genommen recht ver- sTändlich, denn die Einführung des allgemeinen gleichen und gjrheimen Wahlrechts würde für den konservcitioen Bcsitzstand b«kgreistlcherwelse die größte Gefahr in sich bergen. Siach Lage der Dinge ist nun allerdings kaum zu erwarten, daß bue Regierung nach Beendigung der ^statlstlfchen" Vorarbeiten eiin solches Wahlrecht Vorschlägen wird. Die Einführung eriner Reform könnte jedoch für die konservative Partei info= fern unangenehme Folgen nachsichziehen, als sie bei den 8. Gr!sgerichte:r? Der Abgeordnete Köhler-LaTrgAdorf reicht int Landtag zu dieser Zett folgenden Antrag ein: Antrag des Abgeordneten Köhler-Langsdorf, betreffend die Zulassung der Zuständigkeit der Groß Herzog!. Ortsgerichte bei Schließung von Iminobiliarver- äußerungsverträgerr. Ich beantrage: Die verehrttu.)e Ziveire Kammer Ixrotte beschließen, Großherzogl. Regierung zu ersuchen, noch auf dem gegennürtigeit Landtage der Zweiten Kammer einen Gesetzentwurf zugchen zu las,en, in dem ausgesprochen wird, daß für die Beurkundung von Verträgen gemäß § 313, sowie für bie Beurkundung von Erklärungen im Sinne des § 873 Abs. 2 des Bürgerlichen Gesetzbuches außer den Gerichten und Notaren auch die (Siro 6» herzoglichen OrtsgerichtebiszurHöhedesWertes von 5 00 0 Mark einer Sache zuständig fein sollen. Die Tschechen in Prag. • Ter Prager Siadnal hat beschlossen, an den Ministerpräsidenten unD den Aluuster des Jnneril foiuie den lschechifchen Eanbmommüiiifter ein Telegramm abjuieiiöen, in luelclicm nicht litr das Verbot des Biuniueis, sondern auch das ausviuc.lichc leibot, Farben und Abzeichen zil nagen, für die beui|d)cn EniDcnien verlangt wird. Tie Regierung hat mut un .ibgeotO- r.cieitDanfe veiiauie» lassen, am kommenden Montag werde in 'brog don neuem der AuSnalnnczuiianO verhängt werden, falls es am tciimag wiederum zu Exzessen kommen sollte. ftonola-Piano 2150-2650 Mk. Vezugspret 3: monatlich 75 Pi., viertel- jährlich Aik. 2.20; durch Aöhvle- u. Zweigstellen | monatlich 65 Pf.; durch die Post Mk.2.— viertel» fährt. au5fd)L Bsslellg. Zeilen preis: lokal 15’EfN auswärts 20 Piennig. Beraniwortlich tüt den volitifchen Teil, für „tvemUeion“ und -Vermifchies': Erlist Anderton; tut .Stadt tt. Land" und.Gerichts» EL Mk. ttotafion$6ni8 nnb Verlag 6er vrvhNcheii ilnl- .vvch- «ni> Steinöniderei B. lange. Re6aftion, 6$peöition und Druckerei: Schnlfirahe 7. A°le'a-ni°ul^ 1 v?< oiieren von pianos DOLPH jnieferant Seltersweg 9! Artikel 142. Unberührt bleiben die landeSgesetzlichen Vorschriften, ivelck>e in Ansehung der in dem Gebiete des Bundesstaats liegenden Grundstücke beftimmen, daß für die Beurkundung des im 8 313 des Bürgerlichen Gesetzbuck>cs bezeichneten Vertrages sowie für die nach § 873 Abs. 2 des Bürgerlichen Gesetzbuches zur Bindung der beteiligten erfordcrlick-e Beur kun- dung der Erklärungen außer den Gerichten und Notaren auch andereVe Hörden und Beamte zuständig sind. Hierzu wird in der Handausgabe des B. G. B. von Prvf. Dr. Irischer und Oberregierungsrat Wilhelm Henle bemerkt: „Tie Landesgesctzgebutdg ist ajo befugt, den Abschluß des obli- gatorischenVeräustcrungsvertragesüberGrulid- stücke, anstatt bei Gericht oder 9iotar, nicht nur bei einer anderen als Grundbuchamt bestellten Behörde, sondern auch vor anderen Behörden unb Beamten, namentlich vor Der Gemeindebehörde zu gestatten. Begründung. Durch die Beschlüsse des Landtages von 1897—1900 ist das gesamte Jmmobilien-Veräußerungswesen im Großherzogtum Hessen, der Vorlage Großh. Regierung gemäß, und trotz des von dem Unterzeichneten in Gemeinschaft mit seinen treten, ist her Allein. L:M., Morn. aus Heßsen. D a r tti |t ab t, 27. Jan. Der Finanzausschuß der 2. Kammer setzte gestern die gemeinschaftliche Etalsberatung mtt Den Regierungsverlrctern, Staatsminiper Dr. Ewald, Dr. Braun, Jinanzminister Dr. G n a u t h, die Geheimerüte P ü ck e l, Dr. Best, Alinisterialrate Lorbacher und S ü s i e r t beim Iustizctat fort. Rcscreut Dr. Gu11leisch wies u, a. au] die außerordentliche Steigerung der Ausgaben für Schreib- gebüfjren hin, worauf Staatsminister Dr. E w 'a l d erwiderte, vaß die steigenden Ausgaben einerseits durch die infolge der starken Bevölkerungszunahme bcDingic größere Gesüstiilslättgicit und an» Dererseits Durch Die seit 190? in allen Ministerien gleichmäßig zur AmvenDung gebrachte Neuregelung der Bezahlung mit auf» steigenden Gehaltsklassen verursacht worden seien. Es wurde bann auj Kapitel 136 Z e n t r a l b a u w e s e n eingegangen und die beiden Projekte des N c n b a u s von A rn t s g e r i ch t s g e b ä u » Den in Gießen und Friedberg be,prochen, wo.ür zur Ausarbeitung von Voranschlägen 4000 resp. 2560 Mark ücr.angt und gencljmcgt werden. — Die Beratung griff dann auf Kap. 75 a, S ch l a a) t v ie h v e r s i ch c r u n g , zurück, worin zur Bestreitung cer dem Staat zur Last fallenden Koben der Gefchästs- und Kasse- jührung 37 000 Mark angefordert werden. Abg. Moll Han ist Der Meinung, daß an die,em Gesetz eigentlich niemand Jnterejse oder Freude habe. Abg. Brauer wideripricht dein Vorredner und meint, die viehproduzierenven Louoww.e Ooerhesscns hatten sogar ein recht großes Ingresse an Diesem Gesetz. Er glaube je* doch, daß, wenn mau zu Versicherungszwecken Altttel in den Voranschlag vorgesehen habe, es sich empfehle, diese zur Ent- nrbru^ ,Minder Uulkig <>. . ^t’cbcne 1,5 L'LLr rtrinfer! ,e| and Harmoniums (30 bis 1200 Mk.) W* U 0g gz igcr>"'» . % > > A % V» 1 viermal wocbenllich i ElehrnerFamillenblätter; f iToeunal ivödientl.Krels; olatt fürbtnKreisöießen A (Drenslag undJreiiaa); MA K ^ipeimal monatl. Land- xäjL'* 1851 \ 0/'A X \ v * ..anders nach Abzug von LS starben an: Zusammen: 2,3 0 (V 7.9 ’n du Handel ilörwe, 28. Januar. 1.15 Uhr. Portugiesen 111 111.90 192.60 150 50 <ßcrid?UiaaU hcrgestellt. >b-? '5t bL* bitte in U. Ivie edii* der 17.UU 144 80 121.60 Ungar Goldrente . Italien. Rente . . Portugiesen Serie J 222 RO 110.80 4?» 4?; 3’6 3% Januar. Anfangekurse. Harpeuer Bergwerk. . Laurahflttc . . . . I ombarden E. B. . . Xordd. Lloyd .. . . Türkenlose..... . 17.10 . 92 <0 . 145.70 87. 0 6330 98.75 95 50 86.BO 95 50 86.30 Sbften und Scherereien verknüpft, j!-3 gegenwärtig, da c'sdamff mit jedem einzelnen an bem Schinent rger Weg angrenzenden Grundbesitzer verbandel! und tTanfbrirh abgeschlossen werde» müss.n, ganz abgc'ed'n ton bat über die Geländ-eabtretung an« zufertigcnden fcfh'vicliqcn Meßdriew Wenn da4 Prvjrkt also verwirf.icht werden soll, dann frisch ans Derk, ehe der icfct äußerst günstig Zeitpunkt versäumt ist. Der Dani des Pudlilums nnrb nicht ansbleiben. L. B. Elektriz. Labmeyer . . . Eltktriz. Schlickert . . . Eechweilcr Bergwerk . Gelsenkirchen Bergwerk Uamhnrg- Amerik PaketL Harpcner Bergwerk. Laurahi.tte...... Xordd Lloyd . . . . Obeiscbles Eisen-Indnstrle Berliner liandelagcs. . . Darmstädter Bank . . . Deutsche Bank . . . . DeuUch-Aftiet Bank . . Diskouto-Xommaudit . Dresdner Bank . . i. . Krcditaktieu . 1 . Baltimore- und Ohio- 1 Eisenlanu..... uottbard bahu..... Lombard. Eisenbahn . . Deuten. StaaUoabu . . . rnnce-Heun-Eiienbabu 91 n in.: Sie m Rlnnnncm gefetzten Ziffern geben an, wie viel der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von anSwän« nach (Ziesten gebrachte Kranke lommeit lieben Hmdernnie da. 21 Schätzung cnliprcdicnbev erzielen- ist gletdibebc. ..r ficiycre-S ist er öbV, ob weiden kann oder nui. g, bei der Zufchlagrcrtetlung. u anderer , wenn e: l>se/e rusd.Staatsanl. 190ä 4 ViJapan. Staatsanleihe 1 % Uonv. Türken von 1903 Türken’ose...... \% Griech. Mouopol-Anl.. X% äussere Argentinier . J0/, Mexikaner . . . I j»*7, Chinesen . . . . Aktion: Ta eS aber viele mehr oder wenige minderwertige Nachahmungen gibt, deren Verpackung der echten Scotts Emulsion täuschend ähnlich nachgemacht nird, so achte man beim Einkauf genau auf unsere Fijcher- jchutzmarke und weise alle diese Nachahmungen zurück. Bochum Guss . . . Buderus E. W. . . Tendenz fest. Berliner Canaria E B. . 1 'annsWdter Bank . Deutsche Bank . . Durtmunder-Union C. Dresdner Bank . . Tendenz • fest Er gegen er yr iinzu- 3 *.;•/. 3% W.'e 3% 3%°f( Israelitische Reliinonsgesellschast. Gottesdienst. TabbatZeier am 80. Januar 1909; Freitag abend 4.50 Uhr. Samstag vormittag 8.30 Uhr. Nachmittags 3.30 Hin. Sabbat-Ausgang 6.05 Uhr. DochengotteSdicnst: Morgens 7.00 Uhr, abends 7.00 Uhr. Kirchliche Nachrichten. Israelitische Ucligion$g?nieinöe. Gottesdienst in der Synagoge (Süd-Anlage), Samsiag den 30. Januar 1909: Vorabend 5.00 Uhr. Morgens 9.00 Uhr. Nachmittags 3.30 Uhr. Schrtftcrkläruug. Sabbatausgang 6.05 Uhr. 93.60 98 20 9815 93.40 104.1-5 5730 58.60 97 95 98 00 145.80 Börne, 28 ■ . 17 . . 131.00 . . 244.60 l)t zu ette Telefonische Kursberichte Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank für und Industrie, Giessen. verinischter. * Deutsche a^u f Reisen. Unter diesem Titel macht Dans Heinrich tron Sck),vießel in dec „Deutschen Tageszeitung" auf die leidige Unsitte vieler Landsleute, im Anslande ausländischer anstatt deutscher Sprache sich zu bedienen, aufmerksam. Sv könne man in Een .Titels n"d vielbesucht.u Sckiffenoerges mit den itnuicgcnLcn herrlichen Waldungen fehlt ein zu jeder Jahreszeit gut gangbarer Weg. int: .Angrbo 3rt nick: n, Zriedberg im Winter. Sckän ist es für pvesievolle Gemüter^ wenn der Winter von seiner Nordlandsreise rurückkebrt, irnin Teich und Seen frieren, schöner noch, wenn die »arten Flocken Bäume und Sträucher zieren, tzäuser uno Türme mit weißem Hauckc überziehen, so ungefähr kachle ich bei einem Sva;':rgange vom Winlersteine fier. Im Cften di' Stadl mit den vielen Türmen, mit den drei Dähnlichen, die von weitem zum Dimmcl ragen: im Norden der Adcljsturm, dessen stolzes Hauvt mit leichtem Reif bedeckt ist: in L.r Mitte der Turm der Stadtkirche, von dem Fabrbunderte lerabfchauen, im Süden das vom Schein der Mittagssonne beleuchtete Dach der Ang'.istiner'ckulc., Zu Fußen liegt die Eisbahn, aus deren Monier Fläche sich Gros; und Klein dem so gefunden Sport de. Schlittschuhlaufens in vollen Zügen hingeben. Sier sicht man noch ungetrübte Zugendlust. Sollte wirklich der Morgen in der Schule Enttäuschung, schlechte Noten ober gar Strafen gebracht hoben, hier im Kreise von Gleichgesinnten wird alles wieder vergessen. Glücklich noch, ein nind zu fein. Der Ernst des Lebens tritt leider schon irüh genug in seine Rechte, und mancher hinge Mann, der in Zirkeln die Bohn durchkreuzt, sucht auf einige Stunden Ruhe und Vergessenheit vor dem drohenden Schatten deS beporst"henden Examens, das für feine ferneren Lebenswege von entscheidender Bedeutung ist. Akademie. Lehrerseminar und Gum- nasium haben Schlüße; amen, die teils schon begonnen haben, wie auf bem Lehrerseminar, das schon am 5. Februar eine Klasse hinaus ins Leben sendet, um dem Lehrermangel zu steuern. Mitteln, mitweben, wer bat bestanden, heißt eS dann in vielen Familien: denn in einer kleinen Stadt herrscht ein inniger Zusammenhang zwischen Schulern und Einwohnern. Deutlich merkt man an dem Fehlen brr bunten Mützen, an der Ruhe auf der Kaiserstraße gegen Abend den Schluß unsrer Lehranstalten. Auch ist unsere frühere breite Straße setzt bedeutend belebter wie im Sommer: denn da fehlen die Landwirte, die im Winter teils mit, teils ohne Gesvann hier zu sehen sind, um in den zahlreichen Geschäften ihre Einkäufe an besorgen. Und wie in der Familie am Winterabend die Menschen näher um den Warme wendenden Ofen rüdem so ist es auch mit den Newohncin der Stadt. Im Sommer ist ein Auseinandergehen, in Ausstiegen nach Bad-Nauheim zu bemerken, um hier in dem schattigen Parke Ruhe und Erfrischung zu suchen, im Winter dagegen rin sich Nähern, ein Nähertreten auch in geistiger Beziehung. Ti7s zeigt sich am deutlichsten in bem Wiedererwachen der einzelnen Bereine, in der Zahl ihrer Vortrage und in vielem anderem. In muiikalischer Beziehring finden wir eine Anzahl guter Männer. r2fangtercinc: unter anderm auch den Musikvcrein, her sich die Pflege klassischer Kunst zur Aufgabe gestelll hat. Seine Auf- sührungen «'Kammermusik und Oratorien' können ruhig mit denen einer Großstadt zum Vergleich herangezogen werden. In technischer Beziehung gibt der Gewerbeverein durch Abhalten mehrerer Vorträge dem Handwerkerstände und seinen Freunden Anregung: für Pflege der Heimatsgeschichte sorgt der Geschichtsverein: eine Reihe von Vorträgen, die sich aus allgemeine Bildung beziehen, werden im Bolksbildungsvereine gehalten, der auch ein Lesezimmer mir umfangreiche'' Bibliothek zur Benutzung alter Tewohuer unterhält. Daneben sind selbstverständ'iich noch eine Reihe von Vereinen, deren Namen hier zu bringen leider nicht der Platz reicht, die aber alle, je nach Zweck und Satzungen, das Beste zn erreichen suchen. Auch noch eine Reihe von Vorträgen von Mnstlern findet statt. Aus allem diesem ist leicht ersichtlich, daß int Winter viel in geistiger Beziehung geboten ist. Nur in einem Punkte scheint der Winterschlaf cinqctreten zu sein, nämlich in dem Interesse für Politik. Wichtige Fragen bewegten int November bas deutsche Volk, die Finanzreform bietet in jeder Weise ausführlichen Stoff zur Besprechung, und trotzdem ist seit En!?e Oktober tLandtagswahl> von den bürgerlichen Parteien nicht eine Versammlung abgehalten worden, während im benachbarten Bad-Nanh'im Links- und Rechtsliberalen tagten, während in der Umgebung Friedbergs der Bund der Landwirte wöchentlich mehrere Versammlungeit abhält, ist hier alles in tiefster Ruhe. Hoffentl-ch bedarf es nur der Anregung, um den Bewohnern auch Gelegenheit zu geben, wichtige politische Fragen zu ventilieren. Winterszeit, schöne Zeit, könnte man nach den Ausführungen denken, intb doch sehnt sieb der Mensch nach wärmeren Tagen. Arbeitslosigkeit wie überall. In bett Dörfern unsrer Umgebung sitzen eben viele Vaubangwerker zu Hause und harren sehnsüchtig der Arbeit und des Verdienstes. Und wenn auch die Gemeinden nach allen Kräften durch Notstandsarbeiten ui helfen suchen, so ist es mir ein Notbehelf. Deshalb möge die Kälte jetzt wieder ihre Nvrdlandsreise antreten: denn allzulanger Besuch ist in jeder Familie störend. L. iOberhessen 1 uo Oestorr Goldrentc. 4'/s % Oestorr. Silberrontc Ein halber (rrfolfl. Uui Anzeige eines Nachtwächters wttroe der Bergmann K. M. von tY 1 e n ) u n g c n wegen -törperverleMng zu 3 Monaten Ge- fängni^ verurteilt. Der Nachtwächter gab an, der Angeklagte habe tfm au r einem Dienst gang nachts angefallen und ihm ml emem volzichett mehrere Verletzungen au Kopf und Rücken bei- gebracht. In der Berufungsinstanz kwt der Angeilagte Beweis an. bau bev Verletzte, der auf der ^ünfcrüiu steht uno inzwischen fcinc-3 Dienstes entlassen worden ist, unglaubwürdig fei will von dem Verletzten angegriffen worden fein, roor*"' fuh gcrochrt uabt. Tatsächlich ist der Verletzte auch fei,. uugu- »eriälhq und IN angetrunkenem Zustande raufrustig. Wenn e-. auch unwabiicheinltd’ ist. datz er den Angeklagten angegriffen hat. so ist Üjm dao Gegenteil doch nicht nachziuveifen Nao, ben e aenen Slngabcn deo Angeklagten hat er aber die Notwehr überfairiten unb bem Verletzten arg mitgcfpieU. Das Berufungsgericht hielt rne valtte der vom <2chosiengericht erkannten Strafe für eine entsprechende ivühne. Ein ständiger Kunde der Strafkammei. ist der Schneider Hch. M. von A l s f e l d der wegen seiner Gewglttätigleiten bekannt ist. Da ihn niemand mehr haben will, hat ihm die Stadt gegen 'eine kleine Miete Unterkunft im Spital gewahrt. Kürzlich kam er nachts auf die Waaitstube und behauptete, er hätte da das nämliche Recht wie die Nachtwächter und Polizeidiener: er steckte sich eine Zigarre au und schimpfte die Beamten: Saubande, Drecksacke u. bgl., sodast man sich genötigt sah, ihn zn entfernen. Er scheute sich nicht, noch die Beamten wegen uugebührliehen Verhaltens au-uzeigen. Tno Schöffengericht verurteilte ilm tvegen Daussriedensbruchs und Beleidigung zu 3 Monaten Gefängnis. Wie alle früheren Sachen, so muhte auch diese alle Instanzen durchmachen, denn der Angeklagte ist immer unfmnliig. Die Strafkammer hatte keinen Ansatz, an dem Urteil des Sclwffcngerichts etwas zu andern, denn dieses kennt den Angeklagten genau und weist, welme Strafe ihm gebührt. (6ie6ener Straskamm«^. !( Gießen, 26. Jan. Schwerer Diebsta''l. Ein Wiesecker Schreinermeister vermißte zn verschiedenen Zeiten kleinere Geldbett'ige in seiner Lass:, d-.e er in ein r .üimmotc 1 einer Wohnung aufbewahrte. Der Verdacht, tie Dieb tähle ausgeführt zu haben, lenkte sich auf feinen 28:ä^rig?n Gefell n F. E. auS L a a r b u r g , der sich in der letzten Zeit dein Trunk erg ben hatte. Ain Vorhalt gestand er zu, zweimal an der tfaif.'jj’rocfen ,u sein unb zwar hat er zum Ccffnen der mintobe b n schlüssel einer Ävmmobe. die in bet Werkstatt ang.ncrtigt worden ist, b.nutzt. Sein Meister gibt den Fehlbetrag auf 30 Mark an. während der Angeklagte im ganzen nur 20 Mark genommen haben w ll. Es wurde eine einheitliche Straftat angenommen und wegen sckwrr^n Diebstahls auf 1 Monate Gefängnis erkannt, worauf 1 Monat Untersuchungshaft angerechnet wird. D e Tur ins ^re c Dem Gefangen Wärter am Daftlokal Butzbach I. PH. F. aus Westhofen ist zur Last gelegt, die Entweichung eines fcäjtlingd durch Fahrlässigleit gefördert unb erleichtert zu haben. ..in der Nacht zum 15. Oktober v. Z. entwich auS der genannten Anstalt ein Untersuchungsgefangener, der bald wieder ergriffen wurde. Nach seinen Angaben ist seine Zelle unverschlossen gewesen, wie and) die Türe des Korridors. Eine weitere Tür. d'e die Treppe abschliestl, war nur so verschlossen, da st sie von mir.cn geöffnet werden konnte. Er habe eine an der Tür h 'J 'f 'c Glasscheibe eingedrückt und bat > dies' Corning sei es ihm gelungen, die Tür von austen zu öffnen, b.i er nut aut de r , r habe zu drücken brauckien. In der .'Daudtürc habe innen der Schlüssel gesteckt, so daß er leicht in den Hof gelangen konnte. In der unverschlossenen Küche habe er ben Schlüssel der Türe zum Nebenhof, der nur mit einer niedrigen Mauer umgeben ist, gefunden und sei so leicht ins Freie gelangt. Der Fläch l ng hatte mithin fünf Türen zu passieren, von denen zwei of'en standen unb zu zweien die Schlüssel da waren unb die weitere bem Ooffnen wenig Schwierigkeiten machte. Nach der Fnsttuktion Härten sämtliche Türen venchlossen sein müssen unb die Schlüssel hätte er bei sich tragen sollen Bei dem gerichtlichen Angcnschein fand man Beschädigungen an der Zellentüre, von b.-nen e* sich sofort h.'raus- stellte, daß sie nicht von dem Flüchtling herrührten, vielmehr mußte angenommen werden, der Angeltagte habe, um feilte Vorgesetzten nU täuschen, einen gewaltsamen Ausbruch vorspiegeln wollen, zumal der Augensclwin lehrte, daß die Beschädigungen vorgenommen worden sind, während die Türe offen stand. Man fand auch noch an einer Zange, die sich in der Wohnung des Ang-'Nagteii vorfand. Teile von ldolzsarbe, wie sich solrl;c an der Zellentüre befindet. Trotzdem behauptet der Angeklagte, er habe die Zelle nn jenem Abend verschlossen und der Flüchtling sei durch d:e allerdings^ vffenstehende Korridortüre, .mb durch das tttichensenster ins Freie gelangt, denn er habe die Hansiürschlüssel und den Schlüssel zum.Seitenhvf bei jid) getragen sich her Befund mit den Aussagen dos Flüchtlings deckte, bestand für das Gericht kein Zweifel, dast der Angeklagte grob fahrlässig gehandelt bat. Da st ec eS mit seinem Dienst nickt so gewissenlose nimmt, beweist die Tatsache, dast er einem geständigen Angeklagten zugeredet lut, sein Geständnis zu widerrufen, was zur Folge hat:e. daß eine Verhandlung vertagt werden mußte. Tie Staatsanwattschast beantragte mit Rücksicht daraus, daß der Angeklagte noch Neuling ist, eine Geldstrafe von 200 Mark. Tas Gericht hielt jedoch eine .Freiheitsstrafe für angezeigt, da der Angeklagte seine Pflichten fftoblid) vernachlässigt hat und erkannte auf eine Woche Ge f ä n g nid. 1 ietzr noch zu erwirken n»üre, daß pas erforderliche . .'.id vl.. c üauforic Z. aus der F.tt>'releiuigungc- Schädigung für an der Maul- und Illauenseuchc acallenes Dreh zu verwenden. Die Regierung würde mit ihrer Zustimmung zu diesem Vorschlag eine früher gegebene Zulage 'aß vor ein Paar Fahren namentlich in Starkenburg eine bösartige Evidemi' herrschte, einlösen können. Aba. Weber unterstützt als fHercrent tiefe Vorschläge sehr warm uno wünscht, es möck^n die hier ein gestellten Mittel für die Srbietlicherung und ;roar speziett für Rinovieb der Landwirte erholten werben. Nack längerer Debatte, on welcher sich auch wiederholt die Minister Dr. Gnautb unb Dr. Braun beteiligten, fand im Ausschuß eine Derstäne gung dahin statt, zu bt an tragen, die Mittel sür diesen Zweck zu bew-tt gen, tedoch die Regierung zu ersuchen, das Schlachtvieyvenickerun?egcketz nur bann in Kraft zu setzen, wenn die berufene Ber-retuna der Landwirtschaft, die Landwirtfcl aftskammer, entsprechend S el'intg dazu genommen habe. Tie Entscl>eibung über die Ein sthrimg des Geietzes ist somit vorzuasM'i'e in die D nde der Landwirt clbtr gelegt. — Es folgt Kap 102, .Kataster, worüber Abg. Mo 1 - ihan referiert. Geheim erat Dr. Becke r gibt über verickttb^ne ,um Voranschlag gewünschte Punkte Auskunft und erklärt, hast ent-' ".egen her in der Erläuterung gemachten Angabe alle Anwärter im Vermessungswesen bei Besetzung der beiden itcugefoip.rten Bermessiingsassistentenstellen mit fonfurrieten sollten: es sei noch Niemand von der Regieruna dafür in Aussicht genommen. — Nächste Sitzung des AuSschusies: Donnerstag Vormittag 10 Uhr. vöckste Temperatur am 26. Jan. bis 27. Iai Niedrigste , , 26. 27. . 'Jiadj meiner Ansicht wäre zur Ausführung dieser Arbeiten c d der geeignetste Zeitpuntt, da gegenwärtig, bei oer allgemeinen ttslauung i r v,au äi^.agc famtliche Arc ei.cn und Lieferungen e^nfails dedeu'..ud billiger zu stch:n kommen würden, a.4 viel- .eirist nach Adtauf cinoo Fahre-. Ein zweiter Grund für die ' .....'' ‘ l .,7'ing jragttchec Arbeit ist di' gestt.nvärtig •n " "ir tfiing im Gang, b'indlicke d^lbbtreinigung, ufi der ml - - - - • - - ' ’’i.'-‘"-ert der Behörde zur Verfügung gcfL-l.t ”.t' . der tgun.t brr F.'ckx-ercinigung ist ung i sch. en Pwjektcs jec.nsnlls nut weit gröberen twOftwchini VU ^Cl cincr Innnobilmr-Zwaug-- r? ^dmlOncr gegen den Bcicktt,.; bcc Anus- genebte Hockst i.D, moirnch bem Laubiv.it N. bev AuLMaa c*.teilt ! "Ä.?" Behauetuug. der Steigerer fei u i ch t za htu ugs- e fU’*’ D°v "^' dgcrickr Darmstadt erachtete die »ildnueue mr u n b e g r u n b c t. iic Zaistiiugsiiu'ülnakeit des Ctcigcrcr« liegt außerhatd bei -ötmalen m.b matcueUm Er'oider- niffe bcx berfnhtciio, die das Voustrecku . ucricht tiu ;.;r - 9Un ‘ VCl-: ;l icco:»bcstandSe r emer «erfieigcumg eben|o iveutg, wie i • < . > «aiuers die Nechlr:-stu : ke.r ei-.:e» '.en ?txu; -lv den Zuschlag bot mim dem Geseg bei Astir 1 Kiiockentuberkulofe BronchtttS 1 (1) o KD 1 1 — GJehirnblutimg 1 — 1 — ©chimcntjünbimg 1'1) — KD — vevAfranfhetten 2(2) 2(2) — — AUei^fchwäche 1 1 — — Sumina: 8 (4) 5(3) 3(1) — Januar 1909 Barometer au> 0° reduziert Tempera Nir der Lust Absolute Feuchtigkeit Relative Feuchtigkeit f 9 Windstärke Wetter 27. 9»1 758 3 2.1 4.9 u N .1 Sonnenschein 28. 955 758.5 — 1,7 3,1 58 NNE 4 Klarer Himmel 28. 7“ 758,1 - 4,8 2,6 75 NNE 4 • W * LM tteate, üp in grosser Auswahl gut und billig. . J. Jttmann Waren- und Hetoand . Giessen rJ\. Plockstr. I Bekanntmachnnft Die auf dem hiesigen Friedhof am Nabruugsber, hiesigen Friedhof Nabruugsberg belegevcu lSrbbcgräbni. stättcn von iWuSpratt, Friedrich Perry, gestorben am 31. Anguft 1856 Crtb, Wilhelm, belcflt mit seiner am 10. März 1868 verstarb. Ehefrau Eller, Johann, gestorben am 1. November 1873 Schwalb, Starl Ludwig, B «/, BreNttholzverfteigernng Hoizverftergernrrg in der Gräflichen Obcrsörsteret Arnsburg b. Sich, in den Wii! m-gen der (tzeme Ai buch Oberhcsfcn. Bnchivatd nact)iicl)enbeS Brennholz versteigert: und Buche Eiche Raummeter 438 -christerkläruug. Naumluetec Buchen-Stöcke gehen werden: Fichteustamm rod Fichtenflämme v. 30—39 646 ©eilet i. jan Neuheiten auf Lager. 22B 40 Rm. Buchen-Stockh. Elm. Durchrn., 9 Stück mit Bahnhoistr. 44 C. Röhr & Co. Bahnltofstr. 44 NNE NNE 6onncnifc Klarer 6inu. 4 4 4 Neuhof und Ntalpersderg 36 Rm. Buchen-Scheith. 9tadel--Stockh. Buchen-Reifer Eichen-Reljer Nadel-Reiser CM)en=’ Fichten- 236C 79'1-' Buchen-Prügel Bicken-Prügel Eichen-Prügel 9iadel-Prügel ver- zum Scheiter Prügel Stein, Hermann Heinrich, lLöniger, Dr., tHiun, Andreas, UKlmann, Lina, fEeinvi, Wilhelm, Wellen n rm 253,9 108,8 73 U :8 5 nrsberic^te 1 tob ta U&nk für Hul< ----- 13,43 ----- 16,60 = 74,61 Berleih-'Anftalt in Frack- u. Geiellfchasts-Auzüge« «WM l ioä. Mand Gale Krämer Basken sowie Dominos in großer Austvastl 32 338 4 294 bei Brennholz Nr. 331. Albach, den 26. Januar 1909. GcostherzogUche Bürgerineisterei Albach. Balser. , (liefen. 28. Januar. 1.15 Uhr. ilektriz. Labmeyer. . :itkiriz. Scbuckert . ■ •abweiler Bergwerk • Montag den 1. Februar l. Js. von vormittags 9V2 Uhr anjangcnd w.rd in bcu Distrikten Kreuzholz 14. Atürz 1884 5. Dezember 1851. Wgesellsöafi. *• Januar 1909; 1 8 21 231 rm 49,7 37,6 284 nicht zum Ausgebot. Buchen-2ieisig , Durchforstung Fichten-Reisig 14. Jalluar 1871 25. Oktober 1875 27. Juni 1885 9. Mai 1882 meisteret einzurelchen, wo alsdann bie Eröffnung derselbeii stallfindct. — Das Holz kann auf Verlangen vom Forstivart Wagner vorgezeigt iveibct?. Grogen-Buseck, den 22. Januar 1909. Großh. Bürgermeisterei Gro. cn-Bußeck. Schwalb. nn 16 137,4 84,1 729 veranlaßt viele, namentlich Nervöse, abends und nachts vom Kaffeegenuß abzusehen, trotzdem sie sehr gern dieses bevorzugte Genußmittel trinken würden. Wenn Sie „Kaffee Lag" coffeinfrei, genießen, haben Sie keinerlei Beeinträchtigungen Ihrer Nachtruhe zu befürchten, da diesem wirklichen Kaffee das auf Lerz und Nerven wirkende und die Schlaflosigkeit verursachende Coffein entzogen ist. „Kaffee Lag" eoffemfrei, ist in Paketen ä V2 Pfund mit Schutzmarke „Rettungsring" von 60 Pfg. an in allen besseren Geschäften zu haben. 150 9 2 110 6 18 12 2000 1000 2000 60 16 62 Die Zusammenkunft auf dem Vicinalweg Albach-Hatten 35^“ stos^* fläaar W n KilikllMMilMlH habe ich: 1 40 PS liegende Dampfmaschine, 1 Dampf- WarzenkesseL mit Siedrohre, 55 qm Heizfläche, 1 Voll- gaLLer mit 60 cm Durchgang, mehrere tonische und ge- wöhnliche Kreissägen, 2 Hobelmaschinen, für kurze Brettchen (Zigarrent islenbrclichen), sorvie giöstcre u. tlentere Transmissionen und Riemenscheiben, alles in betriebsfähigem Zustande billig abzugeben. 523 Gießen, den 19. Januar 1909. Andreas Kaier. Buchen-Schestholz Birken- „ Eichen- , rund Buchcn-Knüppel Birken- , Eichen- , Fichten- , Holz-Snbmrssion. Aus den Waldungen der Gemeinde Großen-Bttseck, soll nachoerzeichnetes Holz auf dem Lubmisfionswege ver- 1888. f^nranötte „ Sordd- Uoyd • • , Tuikenloie. • * chrichkft, " ionsgriiinbe. Wri-üd-An!-« oanuar 1909; [583 49 cm Durchrn. ----- 1,09 Fm. Verlaulsslencn-Sathweis durch LOa Berleburg» > BF-‘ M FM ». Zichen-Stämme von 13—22 1,23 Fm. (Wagnerholz). Gchen-Stangen bis 12 Ctm. Durchm., 24 ^tuck mit 1,11 Fm. (Wagnerholz) Luchen-Langwieden, 19 Stück mit 0,24 Fm. Lirchen-Stangen bis 13 Ctm. Dchm., 40 Stück m. 3 23 ym. Fichten-Slangen von 9—13 Ctm. Durchm., 54 stuck mit löcrbcn seit mehreren Jahren nicht mehr ordnungsmiihig unter- Ijelten. Gemäff den Bestimmungen im § 15 der Friedhofs- und Be- inäbntdovbHunn der Stadt Giehen vom 12. Juni 1903 wird hiermit ben Angebörigen aur Wiederherstellung des Denkmals, der Ein- <2ssung und der Anpflanzungen der Grabstätten oder zu deren Ent- Icrnuitfl eine Frist btü 1. Avril d. Js. gesetzt. Nach sruchiloiem Ablaus dieser Frist werden wir die Emser- n ino des Denkuiats und der Einfassung von uns aus vornehmen , , 25-29 , „ r 12-25 , Die ^Angebote sind getrennt pro Fm. und Ulasten, schlossen mit der Aufschrift: ^Holzsubmission* bis 30. Januar l. Js., nachn.iliags 1 Uhr, auf hiesiger Burger- lafien. Giehen, den 18. Januar 1909. Grotzhcrzoglime Bürgermeisterei Gießeck. I. V.: Keller. .(^T 371)—~— Unser gesamtes Warenlager in Wäschen Aiisstattungs - Gegenständen und Betten unterstellen wir einem Räumungs-V erkauf, Holz-Versteigerung Winnerod. Dienstag den 2.'Februar sollen m den Distrikten versteigert werden: 3,77 Fm. Fichten-Stangen von 4, 7 u. 8 Ctm. Durchm., 1865 Stuck mit 21,08 Fm. Dichten-Bohnenstangen: 3180 Stück. Nadel - Brennholz und Nadel-Stangen werden zuerst Zmammenkunft vormittags 9*/z Uhr am Jgelsteich auf der Chaussee Wlnnerod-Reinhardshain. SameS, Förster. 700 Ubr, abends 7.00 Ul ^cotstlchtililgell Gieren. Lieferung. Die Lieferung des ungefähren Bedarfs nachstehender Gegenstände soll für 1909 vergeben werden: „ 1. Kalbfleisch = L5 dz. 2. Rindfleisch = 25 dz. 3. Nieren- : fatt = 8 dz. 4. Schiveineflcisch 12 dz. ö. Speck, deutscher, ge- r-mcherter — 4 dz. 6. Schweineschmalz, deutsches --- 25 dz. T.^ajeu- fuche = 16 dz. 8. Milch = 16000 Viter. 9. ^ier1500 Stuck. 10. tiutter = 1,5 dz. 11. Handläse = 18 dz. 12. Schmierkaie — 13 dz. 1L Roggenineht — 200 dz. 14. Weizenmehl Nr. 3 100 dz. la. LIeizenmehl Ztr. 1 = 13 dz. 16. Weizenmehl Nr. 0 = 1 dz. .17. bahnen, weihe — 13 dz. 18. Erbsen, geschalte = 13 dz. 19. Vtn.icn = 13 dz. 20. Gerflenmehl - 3 dz. 21. Gerste = 4 dz. 22. Rew = | 8 dz. 23. Gerflengrütje -- 6 dz. 24. Dasergrühe — 6 dz. 2i). Weizeu- ß rlltre — 13 dz. 26. Staftce - 8 dz. 27. Malzkanee — 6 dz. 28. Llübnöi = 100Viter. 29. Wiener - 0,3 dz. 30. Bwetsd-en, gedorrte - 0.3 dz. 31. Essig = 800 Liier. 32. Jadennudeln — 0L dz. 33. ’Jta= brau - 0,02 dz. 34. Stümmcl 0,02 dz. 35. Senf — 0,2 dz. 36. Patron = 0,2 dz. 37. SchreibgegeiMände s. Berzeiaims. 38.'4>etro- lauin = 300U0 Liter. 39. Spiritus, 95"/ufger - 10000 Liter. 40. Kern- ciic = 14 dz. 4L Schmierseife — 10 dz. 42. Soda — 12 dz. 43. l^mpendochte --- 150 Meter. 44 Kamvendochte — 60 totutf. 4a. toiupenAylinber -- 200 Dutzend. 46. Kohleulviscl 30 Stuck. 4/. ilohteuschippen - 10 Stück. 48. Filzmutzen — 30Sluck. 49.ölarbol- iaiure = 9 dz. 50. Eisenvitriol =3 dz. 54 Jenslerpapier=3Lallen. 5b Makulaturpapier = 7 dz. 53. Kochtopje, eiserne - 0 L-tuck. a4. ixoblentaüen -- 10 Stück, rö. Reiserbeiru — 200 -stück. 56. Kamme' — 35 Dutzend. 57. Zahnbürsten = 14 Dutzend. 58. d>utzluuu'enzeiiji — 700 'Meter. 59. Stearuilichte - 0,01 dz. 60. Zündhölzer — oOü s- in01. Eijnäpse von Emaille --- 100 Stück. 62. Wanerflasdteu — BW Stück. 63. Wassergläser mit Kuß — 50 StüL 64. Lautpemchirme - 10 Stück. 65. Eijlöfsel von Britamua = IM Stück. 66. Stein- stchlen, Anthrazit = 300 dz. 67. Stemcohlen, Nuy -- 1800 dz 68. GtcuiEobleu, gemischte = 1000 dz. 69. Lannemcheicholz - M Rm. 7W1 ställt ivegj. 71. BackernuSohlen ,300 dz. <2. Jbciicppidje:— [w Stück. 73. Sluitraflbürjicn = 40 Stuck. /4. Bodeumichsburflen -r 10 Stück. 75. Zylinderputzer — 40 Stück. 76. Handbesen -- /v Llück. 77. Schuhbürnen == 70 Stück. 78. Schrubber -- IM Stuck. 7£i Stubenbesen = 80 Stück. 80. Schumtzburuen = 100 Stuck. 81. fSjarbiuareu und Leim — 17 dz. 82. Lein-, Rüb-, Älaschinen» und Terpentinöl, Spiritus, Benzin = 500 Liter. 83. Zenster- u. Vv>,egel- a las — 28 qm. 84. Rähgerätschasten — 308 Dtzd. u. 1 kg. 8u. Euen- I njareu - 47 dz. 86. Leder = 10 dz. 87. Bordholz = 46a qm. 88. fielen u. Latten — 1050 qm und 600 Stuck. M. Baumwollgarn, B lueiu, blau und schwarz = 4 dz. 90. Sarsenet --- 360 Meter. 91. t-einengarn, weih, blau und grau--8^r dz. 92., Untsormstuch zu , Böcken, Hosen, Mäntel, Viterolen u. Sommerhosen -- 200 liictii. IS. Strickgarn, weltz und naiurgran = 13 dz. 94. Wolleichuvgaru, v.ieig und naturgrau 1,8 dz. Augerdem tommen zur Vergebung dte nn genannten Rech- j lutnsöiaOrc erwrderlichen Fuhren und der Bezug von Gewul. Die Äegenstäilde unter Otr. 1—3, 4—6, 10—12, 13—16, 1z—K, ‘2t)—36, 40—42, 43—45, 46 und 47, 49 u. 50, 51 u. o2, d3 tt. 54, ab u. 57, 5S u. 60, 61—65, 66—68 zusammen mit 71, 73—80, 89 u. 91 werden zu- iamuieii vergeben. Zn Ord.-Rr. 13—36, 37, »0—42, 51. u. oL, ay, 5G-58, 60, 65, 72,73—80, 81 (nur von Leimj, 84, 86, 80—93 und wlufler v-rzulegen. Denselben dürfen weder Preise noch Namen der 2ln= Bieter oder Firmenstempel, sondern nur ennuche Veicheu, welche im 2»iigeboi zu wiederholen sind, beigefngt werden. Verschlossene Angebote sind getrennt von beu enizuretchenden Duftem, sowie versehen mit der Am schritt: „Lieferung für das Llndeszudsthaus" toftcnfrei bis zur EröfinungSstunde Dieudtag, den Februar 1909, Vormtttagei IO3/* Ubt b ei der unterzeichneten Behörde emzureicheli. , Die Bedingungen (MlNisterialerlast vom 16. ^unt 1893) liegen u qji den Werliagen, Vormittags von 9'/°—10'/» und oeachmittags von 3—1»/2 Uhr am der Schreibslnbe zur Einsicht offen, können auch gegen p.sstfreie Einsendung von 70 Pf. bezogen werden (hierbei ist anzu- 0 eben, bezüglich welcherOrd.-Nr. die Bedingungen geivnnscht werden). ;äiir die Angebote ist ein besonderes Älustcr vvrgeschrieben, welches Kstgen Erstattung von 10 Pf. Schretbgebühr zu erhalten ist. Tie Bergebnug der Gcgeuttandc von Ord.-Nr. 13—^7 eMfchl. flndct mir tut dao erste «yaluiaür (1. Aprtt bis 30. Sep- ütmucr 1909) statt. Die Zuschlagssnst beträgt 14 Tage. ManemchwK (b. Bad ^stauheim), den 21. Januar 1909. drosch. Direktiou dee) Landcszuchthauses, Baumann. Mii- iißi) Nlltzhs!z-Leckllf auf Siitaiffion au» den Waldungen oct Gemeinde u. zgatlivald Gardenietch. । a. Gemeiudewald, zirka 46 Fllm. Kiefern-Stammholz von 25—39 cm mittl. Durchmesser und von 6—16 m Lauste. b. Kiefern-stammst0lz im Markwald, zirka 53 Fsliu. von 25—39 cm Durchmesser und von 10 dis 18 m Länge. f641 c. Fichten-Stammholz, 32 Fstm. von 25—31 cm Durchm. von 7—18 m Länge. Die Angebote sind nach Abteilungen getrennt, verschlossen bis sväiestens den SO. ds. MlS., mittags 2 Uhr, bei der unterzeichneten Bürgermeisterei einzureichen, woselbst die Et Öffnung der Angebote er,olgt. Das Holz wird auf Verlangen vom Forstwart Kullbach dahier vorgezeigt. Garbentelch, am 25. Janitar 1909. Grosth. Bürgermeisterei Garbenteich, bissel. Di6 pr6iS6 unserer sämtlichen Artikel in guten und bewährten Qualitäten haben wir bedeutend ermässigt und bieten somit eine günstige Gelegenheit zum Einkauf aussergewöhnlich billiger Wäsche und Ausstattungen. °47 Sämtliche Winterwaren, Flanelle, Croises, Flanellhemden, Bieberbettücher, Colter, Unterzeuge etc. besonders billig. Reste aller Artikel ganz wesentlich unter Preis. Iteigert: Aad et- und Weichholz ziückc« fen für» * * * - ** ■* (p achte 0,6,1 C «f * ’* ““'**«* icciKu Mittwoch den 3. Februar 1909 werden in den Distrikten Hard, Wetterberg, Hain und Ototerde ver" .lelsenkirelieo Bergwerk PaketL Zarpener Bergwerk. ■ • .aurabi.tte • • ' ‘ ' ’gj« \ordd Lloyd . ■ • • ‘betschles- Eiseu-IndOBttle »• lerüoer Handelsgto . • J'j.. .amstädter Bank . ■ lenticbe Bank . ■ • lenuch-Aiiet Bank r^J nnto-Sominaudit • Leiben _ 0 0)- * ___ WM mL?» / °O Llaim^j,. Tei,,ö«i»' 6,70’/y. liene: tnt fiin^r ■rediUktien • ■ • f ' Baltimore’ und Obi Eieenlabn .oitbardbebu. • • • ' Lombard. Eisenbahn ■ ■ ]4j$ , iuaUDabu • ■ innee'Heuri-EiseBbahu BrennholzvelsLeigerungen. Dienstag, den 2. Februar im Fürftl. Förfterbezlrk Usenborn, ListriLte Hanmterwatd, Llchtebuchen, Schönberg unä ttudjmaU): Buchen: 544 Rui. Scheu 1. SEL, 216 'Jim. ^cheu J1.ML, 1L Rm. ? Aitüppel, 1265 Rur Astreis er. Elchen re.: 10 ?XnL ^djcit, 3 Rm. Anüppet, 5 Rm. Reisertnuppet. Fichten: 27 Rtn. Rundicheit. öiv scmunenlunst 9 Uhr vormittags im Stolberger Hof tu Hirzenhain. Z.iahere Auskunft durch Feldschütz Bauer zu Hm Lulienlus^ Freitag, den 5. Februar tnt FörsterbezirL Ranstadt, Distrme Kirchwald, Rühlswald, Fintenloch und Hardt: Buchen: 507 Nm. Scheit L u. II. Kl., 1»2 Nm. Knüppel, ,44 Km. Ajtretser. Eickien re.: 4 Nnu Scheit, 11 Rm. stiiuppel, 1/6 Jrm. Äeiserknüpveü Nadelholz: 13 Rm. Scheck, 3o Rm. Knüppel, 54 Rur. gtielsertnüppel (darunter 16 Rm. sichten, 4 Wttr. lang, äu Baum- Zahlen geeignet), 110 Rm. lose Astreuer. Buian:nientunu IW- Uiyt Mruttttags uet Ga wirt Peter Jung m Ranstadt. Rohere ^.uu- fciuit durch Förster S utper in stianitadr. Gedern, den Oanuar 1909. , . . o tt Fürstlich Swlberg-Wernlgcrodtsches Forstrevier Gedern. Stamm-u. Astreiscr .— Die blau unterstrichenen Rümmer tommen „ _____ _______ Buiammeutuust vormittagd 10 Uhr un LUvitrr lAruodurg. Austuntt eiteilt Foruwait Melchior zu Arnsburg. B*/i Arnsburg, den 25. Januar 1909. Gräfliche Cbenüritcrci. Friederich £ a zum Verkauf; El Eio gr* Fos’eo llm-KAWÄ 5.50 5.90 5.75 7.90 n W H H ff n 5.90 31 ff JJ I) ff » 5.90 4.50 D w n M » U5ic3 unter Einkaufspreis Telephon 298 Sefitersweg 52 Telephon 298 ff 53 Cj6 Wichtige Preisermässigung! Die Just-Wolframlampen A.-G. hat den Preis für ihre an der Spitze aller Metall- « fadenlampen stehenden a*/, ü) Normalkerzen 220 Volt jetzt Mk. 3-50 40 in allen 3«50 50 220 JJ M »J «I 4.59 '/.QL75Vfa. */»6Ll> V1 dL zrrs w» mcL XL lJ^. Dieselben teil lackt . etil Boxcali BaeeoSel HeFren-Riodleder-Slielel . Lagen brennend. Sämtliche Winterware verkaufe zum 651 Tel. b3. 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